Beim 'Ullfll. ®Iler|lllng jm ?«dAnf^ 'D- olah. H r' nthen t)Cr. m tt in ^^UföCtut; * Wiesba- ietk offen. « Llt. B. Mm dauernde ^hensteiir lünerpl^H 9 Herbert. UnLebrlM ■emermeifttr, alle.___ Erling gesucht Schlohgasse. X1L 4 ?6 Heilig ’ibeer. heisb. ickner. iartett 16t „Sund-" \erT ■il: «acn begriffe«^ DK Magie- Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießemr Aigeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzletberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 1OO. Montag den 29. April LK^2. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger n,Wto8 »•Ql§ flU«Bei P°st- Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen laffm, erhalten denselben für die Monate Mai und Juni zu 40 kr. --—--—----------------- Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der Viehversicherungsgesellschaft für das Deutsche Reich zu Aachen bi» nacbaesuckte Erlaub- mß zum Geschäftsbetriebe im Großherzogthum Hessen ertheiit nnd Georg Flies, zu Eberstadt zum General Agenten bestellt worden i?^' ^ Gießen, den 24. Aprrl 1872. Großherzogliches ftretöamt Gießen, v. Rode r. Polizeiliche Bekanntmachung. Ein gefänglich eingezogener Mensch aus einem beimchbarten Dorf, der abermals in Gärten und Gartenhäusern gestohlen hat, hat vor einigen Tagen u. A. einen Sp.egel, em Handtuch und em P-« Mannsschuhe (abgeschnittene Stiefel) verkauft, welche Gegenstände höchstwahrscheinlich auch aus emem Gartenhause gestohlen worden sind, ohne daß es der Elgenthümer desselben bis jetzt bemerkt hätte. ' ®inb die genannten Sachen wirklich irgendwo gestohlen worden, so wird der Bestohlene ersucht, sich bald bei uns anzumelden. Gießen, den 26. April 1872. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Politischer T h e i l. Deutschland. . Die §§. 30, 31, 37, 57, 59 und 60 werden mit unwesentlichen Amendements Bernuth'S genehmigt. §. 33 wird »ach Bernuth'S Antrag gestrichen. Die Versammlung stimmt schließlich einer von Mitgliedern aller Fraktionen an das Prasttium gerichteten Aufforderung, daß zur Eröffnungsfeier der Universität zu Straßburg ein Glückwunsch. Schreiben erlassen werde, zu. ^len. Personen aber, die überführt werden können, zur Auswanderung unter Vorspiegelung falscher Tyatsachen oder wissentlich mit unbegründeten Angaben ver- ! leitet zu haben, sollen sofort verhaftet und der zuständigen Behörde zur weiteren Veranlassung überliefert werden. Uebrigens wird nach § 140 des Reichsstraf- gesetzliches jeder junge Mann, der sich dem Eintritt in das Heer durch unerlaubte Auswanderung zu eutziehen sucht, mit einer Geldbuße von 50 bis 1OOO Thalern und mit Gefängniß von einem Monat bis zu einem Jahre bestraft. Berlin, 26. April. Cardinal Hohenlohe befindet sich noch hier. — Das Gerücht von der Ernennung des Hrn. v. Puttkammer zum Regierungspräsidenten in Wiesbaden wird von der „Kreuzztg." als irrthümlich bezeichnet. Berlin, 26. April. Reichstagssitzung. Fortberathung des Reichsbeamten- gesttzes. Die Versammlung nahm die §§. 20, 22 und 24 in ter Fassung der Regierungsvorlage, die §§.21 und 23 mit unerheblichen Amendements von Bernuth an. §. 25 wurde wit dem Amendement Kannegießer's, daß auch der Chef der Admiralität und der Staatssecretär des Auswärtigen durch eine kaiserliche Ver- Berlin, 27. April. Anknüpfend an die in voriger Woche verbreiteten Gerüchte über die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich, und die ihnen gewordene Widerlegung, sagt die „Provinzial-Corr.": Je weniger unsere Straf- gesetze hinreichende Waffen gegen die Verbreiter falscher Nachrichten darbieten, — •••_- — ——'••••»» <_>“*<•* *hv »Huw, jviytv» gutwuiM||vn ivmiity, v-ilvklche oft größere Vermögensbeschädigungen bewirken, als die ten Gerichten zu- sür dieselben im Wege der Armenpflege gesorgt werden müßte und die Auswan- gänglichen Verbrecher, um so entschiedener sollte die öffentliche Moral sich gegen dernden sich im Lauf eines Jahres so viel verdienen würden, um die zurückgclas- Organe erheben, welche die Stellung der Presse aus so verwerfliche Weise miß- senen Familien nachkommen zu lassen. Die die Ortschaften bereisenden Verführer brauchen. geben dabei Vorschüsse für die Reisekosten dis zu dem Auswanderungshafen und Straßburg, 27. April. Wie wir von neu ankommenden Studenten erfahren, die Ueberfahrtskoften. Demgemäß soll angeordnet werden, baß jeder Dienstbare, ist auf deutschen Universitäten das Gerücht verbreitet, als ob hier ein solcher Justmann u. s. w., welcher ohne Kündigung und ohne Berechtigung, die tn Preußen Mangel an Wohnungen sei, daß es fast unmöglich werde, uuterzukommen. Aus erngegangenen Vertragsverhaltmffe verletzend, ferne Stellung verläßt, ferner jeder bester Quelle können wir versichern, baß dem nicht so ist, und daß z. B. vor Familienvater, dessen Familie durch die Schuld des Abrciscnden hilflos bleibt, einigen Tagen in wenig Stunden über 130 Anmeldungen von freien Wohnungen endlich teber, welcher sich im militärischen Alter befindet, und keine Genehmigung im Preise von monatlich 15—50 Francs und iw Mittelpreise von 25 Francs zur Auswanderung erhalten hat, tn den Auewanderungehäfen angehalten und auf gemacht wurden. In der That sind die Studirenden, welche sich bis heute zum feine Kosten, nut Verlust des etwa schon gezahlten UeberfahrtSgeldeS, in die Hei- Besuche der Universität anmeldeten, sämmtlich im Besitz anständiger Wohnungen, math zuiuckgeschafft werden wird. Die Schulzen und ländlichen Ortsvorsteher und erklären sich von den Preisen und dem Verhalten der Miethsleute vollkommen sollen strengstens angewiesen werden, avswanbernden Personen keine Atteste zur befriedigt. Auch für wohlfeile Speisetische ist in ausreichender Weise gesorgt Beförderung der Auswanderung ober andere derartige Bescheinigungen zu erthei- Es gibt deren, an welchen das Mittagessen zu 1—1^ Francs mit Wein gegeben Berlin, 26. April. Die „B. A. Corr." schreibt über den Conflict zwischen dem Justizminister und d.m Bischöfe von Ermeland u. A.: „Wesentlich von Be- deuiung ist der Schlußsatz (des ministeriellen Erlasses vom 11. März d. I ), in welchem der Minister ausfpricht, baß die preußische Regierung von den Bischöfen die strengste Achtung der Landesgesetze fordere, und baß sie, wenn diese Achtung verweigert wrrb, tue Bischöfe nicht mehr als solche anerkennen wird, mit welchen die Staatsbehörden als den Vertretern der katholischen Kiru.e verhandeln können. Sollte mit den Bemühungen eines geschickten Juristen sich irgendwie eine Lücke in den preußischen Gesetzen entdecken lassen, durch welche die Bischöfe vor einem Prozcßrichter butchschlüpfen könnten, so werden die gesetzgebenden Faktoren willig und bereit sein, diese Schlupflöcher zu versperren. Wesentlich ist, baß bie Achtung ber LandeSgesitze als Grundbedingung aufgestellt wirb für die Autorität, welche den Bischöfen zufällt. Gemeint ist hiermit freilich nicht, daß die SlaatS- regterung sich tn ausschließlich religiöse Functionen der Bischöfe einmischen würbe; , . ........- ---------o.................... selbftverstanblich hat bie Staatsregierung kein Jnterrffe daran, wen Vie einzelneni^llung jederzeit in Ruhestand versetzt werden können, sowie mit dem Amendement Rtligionsgenossen in Bezug auf die Religion als ihr leitendes Haupt aneikenncn; ^asker's, welches die Oberpostdircctoren, Oberpostamtsvorsteher und Telegraphen- aber die katholischen Bischöfe vereinigen in sich vielfache Befugnisse, we!che Staats- directoren von den Beamtencategorien ausschlteßt, die der Kaiser jederzeit in Ruhc- angelegenheiten beNeffen; sie bilden bie Organisation, mit denen die Staats- stand versetzen könne, angenommen. §. 26 wird mit dem Amendement Kanne- dehörbe verhandelt, und sie beziehen außerdem sehr bedeutende Gehälter aus der öllßer's, wonach bcr Marimalsatz des dem Reichskanzler, dem Präsidenten des Staatskasse. In allen diesen Beziehungen fordert ber Staat als Vorbedingung Bundeskanzleramtes, dem Chef der Admiralität und dem Staatssekretär des Aus- die strengste Befolgung ber Gesetze. Wir begrüßen diese klar ausgesprocheneiwartigen zukommenden Wartegeltes 4600 Thlr. beträgt, angenommen. Die §§. Polmt als einen bedeutsamen Wendepunkt, gegen welche klug ersonnene Ausreden 29, 32 und 34 bis 36, 38 bis 56, 58, 67 bis 69 werden in ber Faf- uicht lange verfangen können, zumal da bie Regierung auf bie bereite Mitwirkung RegierungsvoUage angenommen. Die §§. 30, 31, 37, 57, 59 und ber gesetzgebenden Faktoren unbedingt rechnen kann, um das staatliche Interesse auch gegen den Widerstand der katholischen Bischöfe zu schützen." Berlin, 26. April. Da in einzelnen Landestheilen, namentlich in West- preußen, anscheinend in betrügerischer Absicht agitirt wird, um die ländliche Ar- bOterbevölkcrung zur Auswanderung, namentlich nach San Francisco zu verleiten, so soll, wie bie „Sp. Ztg." melket, höherer Weisung gemäß gegen die gewissenlosen Versührer um so mehr eingeschritten werben, als den zur Auswanderung verlockten Personen rorerzählt wird, baß alle Dienst- und Vertragsverhältnisse ohne Weiteres aufgelöst würden, sobald sich Jemand zur Auswanderung entschlossen hätte, und die Auewandernben Frau und Kinder sorglos zmücklaffen könnten, da wird. Das sind Preise, wie sie, bei der anerkannten Güte der hiesigen NahrungS- mittel, die Preise in anderen deutschen Universitäten keineswegs übersteigen. Oesterreich. Prag, 24. April. Der Landtag wurde heute eröffnet. Die tschechischen Abgeordneten sind nicht erschienen. Oberstlandmarschall Fürst Auersperg hebt in der deutsch und böhmisch gesprochenen Eröffnungsrede die bedeutungsvolle Aufgabe des Landtags hervor, das Banner der Gesetzlichkeit aufzupflanzen, den Frieden mit dem Reiche herzustellcn und die bisherige Unfruchtbarkeit der Landtags-Verhandlungen zu bannen. Statthalter v. Koller drückte seine Befriedigung aus, daß die Landesoertretung in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung die Bürgschaft für eine streng gesetzliche, sowohl den LanveS-Zntereffen als dem Jntereffe des Reichs zusagende Thätigkeit biete. Der Landtag bringt hierauf ein dreimaliges stürmisches Hoch auf den Kaiser, die Kaiserin und das Brautpaar aus. Olmütz, 24. April. Der Verein der Deutschen in Mähren richtete an sämmrliche deutsche Gemeinden Mährens die Aufforderung, Petitionen um Nicht, zulaffung fremder Jesuiten nach Oesterreich an das Ministerium zu richten. Linz, 24. April. Der Gemetnderath beschloß unter den Augen des Bischofs Rudigier, eine Petition an das Gesamwt-Ministerium zu richten, dahingehend, daß den Jesuiten nicht gestattet werben wöge, in CiSleithanien bleibenden Aufenthalt zu nehmen. Belgien. Brüssel, 27. April. In Folge von Mittheilungen des Commissionsmitgliedes Saleutiny über Eröffnungen des Fürsten Bismarck, welche für den Fall eines Kriegs zwischen Frankreich und Deutschland die Gefahr für Luxemburg her- vorhoben, von dem jeweiligen Sieger annectirt zu werben, nahm die luxemburgische Regierung eine auf 40 Jahre abgeschloffene Eisenbahn-Convention und den Zoll-, Post- und Telegraphen-Verband mit Deutschland auf dieselbe Zeitdauer an. Für die betreffenden Eisenbahnlinien gelten jedoch die luxemburgischen Eisenbahn- gesetzt. Frankreich. Paris, 24. April. Die Stimmung der Franzosen gegen Deutschland wird neuerdings leider wieder sehr verschlimmert. Das Buch Victor Hugo's „L’annäe terrible“ zumal dient als Brandfackel, die von den politischen und belletristischen Händen geschwungen wird, um die Gemüther von Neuem zu entzünden. Die Urtheile über dieses Buch zeigen so recht, wie tief das ästhetische Urtheil und der gute Geschmack in den politischen Kreisen von Paris gesunken ist. Die neueste Gedichtsammlung Victor Hugo's ist, wie z. B. „Siecle" in seinem heutigen Leitartikel zu beweisen sich bemüht, „nicht blos ein großes poetisches Werk, es ist wehr und besser als das; es ist die in Flammenschrift geschriebene Geschichte, es ist der in bewunderungswürdige Verse übertragene Aufschrei des französischen Patriotismus." Auf die Einwendung: „das Buch sei incorrect. gemacht, voll übertriebener Bilder und in einer ungeheuerlichen Sprache geschrieben," antwortet da« Siecle in trunkener Bewunderung: „Auf dergleichen antwortet man nicht. Schlagt diesen Band auf und leset. Niemals, zu keiner Zeit, selbst in der schmerzlichen Epoche, in der wir durch die Vission der „ChatimentS" geblendet worden, hat die Liebe zum Vaterlande, die Hoffnung auf dessen unsterbliche Be- stimwung solche Laute hervorgezaubert." So die Aesthetik eine« der gelesensten Pariser Blätter, das im Verlaufe seiner Bewunderung sich zu dem Satze erhebt: „Dieses Buch, zur Ehre unseres so grausam heiwgesuchten Frankreich beeilen wir uns, es zu sagen, ist eine That, weil aus ihr Ausströmungen des Glaubens, der Kraft und Fassung athmen. Man legt es nicht weg, ohne sich wohler zu fühlen, es gibt keine gesundere Lecture." Und nun schildert das Siecle den Jahalt, der von Wuth der Rache und schamlosen Drohungen gegen die deutschen Fürsten und Völker strotzt. Paris, 28. April. Aus guter Quelle wirb versichert, die Regierung bereite eine Verordnung in Betreff der Steuer auf ausländische Werthe vor. Sie werde ein neues Gesetz vorschlagen, welches die Steuer in beträchtlicher Weise reducire. Versailles, 27. April. Die Nationalversammlung ging in ihrer heutigen Sitzung über die Interpellation Jaubert's, betreffend die Verpflichtung für Aus. länder, zum Aufenthalte in Frankreich Erlaubnißscheine nehmen zu müssen, zur Tagesordnung über. Millaud, der Deputirte von Lyon, interpellirte die Regie- rung über die dort stattgefundenen Verhaftungen. Der Minister des Innern antwortete, die Verhaftungen seien die Resultate der geregelten Thätigkeit der Justiz und würden dazu beitragen, die Gemüther zu beruhigen, da sie von dem wachsamen Auge der Behörden Zeugniß ablegten. Dieser Zwischenfall war hiermit beendigt. ' Italien. Nom, 26. April. Die Kammer berieth über die Aufhebung der theologischen Facultät an den Universitäten. Lanza thetlt mit, daß der Ausbruch des Vesuvs zugenommen und die Gefahr sich vergrößert habe. Gegen 200 Personen wurden verschüttet. Die Bevölkerung von Torre del Greco hat sich geflüchtet. Neapel, 25. April. Eine Anzahl Personen, welche den Vesuv besichtigten, wurden von plötzlich aus der Erde hervorbrechendem Feuer überrascht. Es geht das Gerücht, daß 60 Personen getödtet und verwundet wurden. Neapel, 28. April. Seit heute früh fällt cm Aschenregen; der Himmel ist dunkel und das unterirdische Getöse weithin vernehmbar. Türkei. Konstantinopel, 26. April. Der Sultan empfing gestern den bulgarischen Exarchen und gab ihm die Versicherung, daß die Bulgaren stets auf demselben Fuße wie jede andere Nationalität des türkischen Reiches behandelt werden sollen. Amerika. Washington, 26. April. (Kabeltelegramm.) Das Repräsentantenhaus nahm eine Resolution an, wonach Grant aufgeforbert werden soll, die Freilassung des in Cuba verhafteten amerikanischen Bürgers Doctor Howard und die Zurückerstattung des Eigenthums desselben von der spanischen Regierung zu verlangen. Local-Notizerr. Gießen, 27. April. Heute wurde dahier die vierte ordentliche Generalversammlung der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft abgehalten, worin die Abhandlung de« Jahresberichte« und des Ausschußberichtes über die Betriebsrechnung von 1871, welche einen kleinen Ueberschuß (ca. 9000 fl.) über die Betriebskosten ergeben hat, sodann die Neuwahl deS Rechnungsprüfungsausschusses stattfand, und als Hauptgegenstand der Beschluß gefaßt wurde, die projectirten neuen Bahnstrecken Gelnhausen-Partenstein und Alsfeld HerSfeld auszuführen. Der VerwaltungSrath wurde ermächtigt, die Concessionen hierüber nachzusuchen, und behufs Ausführung deS Baues alle nöthigen Maßregeln zu ergreifen. Die Geldmittel sollen bestmöglichst durch Ausgabe neuer Oberhessischer Eisen- bahnactien (Lit. B) beschafft werden, welche den Ertrag der alten Strecke und an der Staatsgarantie für die ursprünglich emittirten Actien nicht participiren, dagegen den Ertrag der neuen Strecken ausschließlich zu genießen haben, und wovon ein Theil höchsten« bis zur Hälfte als PrioritätSactien emittirt werden kann, lieber die Wichtigkeit der neuen Strecken für den Ver- kehrSaufschwung der Oberhessischen Bahnen verbreitete sich in seinem Vortrag der Vorsitzende, Herr Baron v. Erlanger, und theilte interessante Notizen über den zu erwartenden Zuwachs an Transporten mit, die ebenso die Rentabilität der neuen Strecken begründen, wie auf die Einnahmesteigerung der bestehenden Bahnlinien sehr günstig wirken müssen. Gießen, 29. April. Der gestrige Sonntag wurde von Jung und Alt zu Ausflügen der verschiedensten Arten benutzt. Ueberall auf allen Chausseen wimmelte es von Spaziergängern. Die Hitze war ziemlich groß und machte sich deS Abends in Gestalt eines Gewitters auf verschiedenen Studenten- und anderen Köpfen Luft. Auch scheint sie unsern Thürmer belästigt zu haben, welcher heute Morgen um 5 statt um 6 Uhr kleppte. Vermischtes. Der „Allgemeine Oberschlesische Anzeiger" gibt seinen Lesern folgenden amtlichen Bericht über ein Ereigniß so eigenthümlicher und trauriger Natur, daß sich dabei allerlei Gedanken aufdrangen, denen man zur Zeit noch nicht Ausdruck geben kann, weil sich die Angelegenheit im Stadium gerichtlicher Voruntersuchung befindet: „Ratibor, 16. Februar 1872. Als ich heute Nachmittags in Folge einer Requisition de« königlichen KreiSamtS mich nach Thröm begab, um den GemüthSzustand der circa 32 Jahre alten Theresia Kreisel zu untersuchen, fand ich dieselbe in einem Zustande, welcher die übertriebensten Vorstellungen von menschlichem Elend und Unflath übersteigt. Nachdem die Unglückliche im vorigen Jahre viele Monate im Zustande deS Blödsinns im Spritzenhause verbracht hatte, ist sie vor 9 Monaten in ein Zimmer de« Gemeindehauses gebracht worden und hat dasselbe seitdem noch nicht wieder verlassen. Hier liegt sie nun auf einem Düngerhaufen, der aus dem seit Weihnachten noch nicht erneuten Stroh dadurch entstanden ist, daß die Kranke ihre Nothdurft in liegender Stellung stets auf einer und derselben Stelle verrichtete, so daß sie buchstäblich in ihren eigenen Unrath gebettet ist, während Urin in Strömen durch das Zimmer stießt. Seit 9 Monaten ist diese Lagerstätte erst einmal, und zwar vor 7 Wochen, erneuert worden; ein halb verfaultes Hemd und ein mit Koth bedeckte« Oberbett sind die einzigen Schutzmittel gegen die Kälte; denn das Zimmer ist noch nicht ein einziges Mal geheizt worden. Die Kranke selbst ist völlig stumpfsinnig und in entsetzlicher Weise abgemagert, mit Ungeziefer und Schmutz bedeckt und dermaßen entkräftet, daß sie sich nicht aufrichten fann. Und für diese Unglückliche, deren Haut von den ätzenden Feuchtigkeiten, die ihr Lager Monate lang aufgesogen hat, an hundert Stellen wund ist, die bei jeder Bewegung vor Schmerzen stöhnt, die vor Kälte mit den Zähnen klappert, findet sich in der reichen Gemeinde keine helfende Hand. Jedermann wendet sich von dem entsetzlichen Bilde mit Ekel ab und so weit geht die Vernachlässigung, daß nach dem Zeugniß der emeritirten Hebamme Escher und ihrer Tochter der Unglücklichen stet« nur einmal am Tage eine ganz unzureichende schlechte Mahlzeit gereicht wird, und daß oft zwei volle Tage »ergehen, ohne daß ihr die geringste Nahrung gewährt wird. Der furchtbare Grad der Abmagerung bei dem ganz guten Stande der Verdauung ist ein genügender Beweis für die Richtigkeit dieser Angabe. Sie wurde durch den Ausdruck des Heißhungers bestätigt, mit dem die Kranke in meiner Gegenwart ein ihr gereichtes Stück Brod verzehrte. Oft genug ist mir das menschliche Elend in furchtbaren Formen begegnet, aber hier liegt ein Maß von unmenschlicher Verwahrlosung vor, welches alle mir bekannten Beispiele übertrifft. Um dem augenblicklichen Glend einigermaßen zu steuern, habe ich die Hebamme Escher mit Instructionen und Geldmitteln versehen; allein es steht nicht zu erwarten, daß sich in der Gemeinde Jemand finden wird, die Selbstverleugnung genug besitzt, hier Hand anzulegen, weil der furchtbare Gestank und der Anblick der Unglücklichen einen unüberwindlichen Ekel einflößen. Gleichwohl muß hier Rath geschafft werden und deshalb bitte ich ein königliches Landrathöamt, die Gemeinde Thröm zur Erfüllung ihrer in ruchloser und unmenschlicher Weise vernachlässigten Pflicht anzuhalten. — So geschehen im Jahre deS Heils 1872." Landwirthfch aftliches. Der landwirthschaftliche Anbau von Gemüsearten und HandelSge- wächsen. Die Preise, welche auf nicht wenigen städtischen Märkten, namentlich denen größerer Städte, für den Bedarf der Küche an den verschiedenen Gemüsearten gezahlt werden muffen, sind theilweise sehr hoch, und eS braucht beispielsweise nur erwähnt zu werden, daß auf den Märkten mehrerer mittlerer oder größerer Städte Norddeutschlands für ein Mandel Mohrrüben mittlerer Größe zu bezahlen sind 1V2 —2 Silbergroschen., für eine Kohlrübe mittlerer Größe 9 Pfennige bis 1 Silbergroschen, für die Metze Zwiebeln 8 Silbergroschen rc. Nun bietet aber die landwirthschaftliche (Kultur mehrere dieser Wurzelgewächse und Gemüsearten, also der Anbau im Großen, keinerlei Schwierigkeiten oder vielmehr er wird schon vielfach betrieben, und eö bleibt nur eigenthümljch, weshalb nicht noch weit mehr, als ei geschieht, Landwirthe in der Nähe von Städten in der genannten Beziehung sich mit dem Bedarf der Städte ebenso direct in Rapport setzen, al« eS mit den Producten der Viehhaltung ober mit Getreide geschieht. E« find beispielsweise innerhalb oder außerhalb der Concurrenzculturen in der Provinz Sachsen pro Morgen erzielt worden 474 (Eentner Mohrrüben, 298 Gentner Kohlrüben. Welche Rechnung sich nun aber auch schon bei Annahme der Hälfte dieser Erträge gegenüber den genannten Marktpreisen ergibt, bedarf keiner weiteren Ausführung. Namentlich die Kleinbesitzer in der Nähe größerer Städte sollten in größerer Zahl, als es thatsächlich an vielen Orten der Fall, ihr Augenmerk auf daS richten, was auf dem genannten Wege zu erreiche« ist. Verwerthung der Quecken. Im Herzogthum Gotha ist ein Gesetz publicirt worden, wonach die auf den Feldern ausgeackerten und ausgerodeten Quecken auf dem freien Felde nicht mehr, wie seither öfters geschehen, verbrannt werden sotten, und ist bei Nichtbeachtung dieser Vorschrift eine Strafe von 5 Thalern angedroht worden. In der Versammlung deS LandeS- vereinS zu Gotha kam dies zur Sprache und wurde von mehreren Seiten bemerkt, daß die Quecken sowohl grün als getrocknet ein vortreffliches, nahrhaftes Viehfutter abgeben, vorzüglich wenn selbe geschnitten dem Futter beigemengt werden. Es ist dem hinzuzufügen, daß Queckenthee für Brust- Iciden beim Menschen einen wohlthätigen Einfluß übt. Die Schwierigkeit, die Queckeuwurzeln für da« Vieh zu benutzen, liegt aber in deren Reinigung von Erde; denn zum Waschen der Quecken gehört eine nickt überall zu findende Lokalität, auch ist daS Trocknen nicht ganz leicht. Vortbeilhafter soll daS AuSdreschen derselben in den Scheuern fern,, wozu aber vorher ein vollständiges Abtrocknen der an den Wurzeln hängenden Erde nothwendig ist. Der Gegenstand scheint immerhin einige Berücksichtigung zu verdienen, weil gleichzeitig mit bet Vermehrung eine« gesunden und kräftigen FutterS bad AuSroden eines sehr schäblicken Unkrautes bezweckt wird; er dürfte deshalb zur Besprechung in lanbwirthschaftlichen Kreisen sich eignen. Thee von Heu als Kälber futter. In neuerer Zeit ist wiederholt bte Aufmerksamkeit auf das Verfahren aelenft, gemäß welchem den Kälbern al« Ersatz für entzogene Muttermilch ein Aufguß von Heu gereicht wird. Dieses ist nichts Neue«, sondern eine längst bekannte Sache. Man glaubt, durch da« Verfahren ganz gute Resultate erlangt zu haben, hat sich aber doch später überzeugt, daß die guten Wirkungen, wenn sie überhaupt nicht nur scheinbare waren, sich keineswegs auf die Dauer bewährten. Ganz besonders fehlt diesem Thee daS Fett neben ungenügendem Gehalt einiger anderen Stoffe. Zum Theil wäre diesem Mangcl durch Zusatz bet fehlenden Stoffe abzuhelfen, aber immerhin bleibt daS Verfahren umständlich, wenn die Stoffe des Heu'S vollständig ertrafiirt werden sotten, wa« zu unterlassen nicht wirthschaftlich fein würde; autfj ist bei Mangel an sorgfältiger Reinlichkeit Veranlassung zu Säuerung gegeben. Unter gewöhnlichen WirthschaftSverhältniffen ist cd niemals rathfam, den jungen Thieren die Muttermilch zu entziehen. In den wenigen Fällen, in denen eS Vortheilhaft fein kann, entgegengesetzt zu verfahren, gebe man dann wenigstens eine Nahrung, welche sich in ihrer Zusammensetzung der Milch nähert. Sott die Milck vollständig ersetzt werden, so ist eine Suppe zu empfehlen, welche au« 3 Pfund Hafermehl, l'/r Pfund Leinkuchenmehl, 10 Loth Leinöl und 8 Quart Wasser bereitet wird, worin ungefähr dieselben Bestandtheile wie in 10 Quart guter Milch enthalten find, dem- jenigen Quantum, welches da« Kalb in den ersten Mocken zu sich nimmt. Diese Zuthaten werden auf etwa 4 Silbergroschen zu stehen fomnun. ES ist also, wenn ein Quart Milch zu 1 Sil- bergroschen verwerthet wird, der Gewinn bedeutend. Sott dagegen nur die Butter gewonnen werden, die abgerahmte Milch zu Futter bleiben, so kann dieselbe, aber stets frisch und wenig gesäuert, zur Suppe verwendet werden und ist in diesem Falle das Leinkuckenmehl wegzulassen. Hafermehl, wozu der schwerste Hafer genommen werden muß, verstehen nicht alle Müller zu be- b11111 We So Lesonüre Bel M »ui A" Zrcher's Wittwe bi Wer derselben, so verstorbenen Jobai verstorbenen Geor^ Grünberg zum Zwei iinb zur Vermeidung curses geladen auf Montag den Vormitta vor unterzeichnetes Q erscheinenden Muln daß sie den Beschir erschienenen Giaubi, Grünberg, am 20 Grobherzogliches Erdmai 2134) Die Ho/zv vbcrförstcrel Schi md 211. Mts. is Ae Abgabe der Ai Grohh. Rentamt Gi an geschehen. Ais Termin sür \ jes, sowie als erster der 8. n. Mts. besti Gießen, den 29.! Qrofäewglidjt Ob Gi * ^erstell 2130) Freitag den . „ c ^ormittc Wen auf dem Büre M zur Umänberun Mw Ttadtkirche 'M Schreiner- und ""Mert werden. den 29. s 3" Auftrag des em — Main-W KD- Ss »r, ;9000 ff \ I« ? N: c Staat-, *ec neuen al- btn Vec.- NHt wach« an d'e Gin.- tüflen der !tjängerBi V* haben, 'n Bericht anfen auf_- Kntjeit int ’ ich heute esab, um ^titlbe in nb Wach bti Blöd- Gemeinde- egt fit nun '»durch ent- °d derselben mb Urin in - und Mr cktel Ober- ein eirijigeS Leise abzn t ausrichten »ihr Lazer r bedmerzen eint helfende eit geht die Toehter der reicht wird, wird. Der genügender ihnnzerS be- jehrte. Oft jt ein Max I. Um dem Znsieuctionen nbe Jemand tbace ©efianf 1 muH hier tinbt Thröm ubahtn. — andelsge- ntn größerer üben mufien, »aß auf bin l Mahrrüben Mietet Grüßt in bietet abtt so bet Anbau und t< bleibt >tt Nähe ton t in Rapport find beispielS- lotgtn erjielt in aber auch irgibt, bedarf >te fällten io richten, ublicirt «or- fttieu «fe'-de iibtuirg dieser iti W6: ,, toOujta id) wenn M ihre für B^- 'U(.fen»uri(ln ft g-">t leicht- rh" ein "ll- r Gegeniian» tthrung einet -ckl wird; tr . Aufmerksam ianntM -1 aber da» fit aD ‘ gi te ®ar,D' L !**! <«lg 75»'!'! ÄS >7ud- t ?S .g W , Mulles j» „iten; dann mag Hoferschrot genügen, falls die Suppe durch ein Sieb gelassen wird, um die Hülsen abzuscheiden. Die Suppe ist täglich frisch zu bereiten und nie kalt, sondern heiß aufjU- bewahren, sonst säuert dieselbe in wenigen Stunden. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 26. April. Trotz zurückgelegtem Ultimo und flüssigem Geldstand verkehrt die Börse immer noch matt, ein Umstand, dec wohl der immer noch starken Contremine einerseits und andererseits l>em Umstande zuzuschreiben ist, daß noch viel Material in schwachen Händen ist Für Staatsbahn speciell bildet die gestern schon erwähnte abermalige Mindereinnahme daS Motiv de6 gesunkenen CourseS und sie konnten auch heute nicht mehr als 387% erreichen. Für Creditactien wurde heute 3473/., bezahlt, und später, auf bessere Wiener Notirungen, auch etwas mehr. Dagegen verkehrten Nationalbank nur in sehr beschränktem Umfang und bei lnlli- aerem Preis. Lombarden fest, aber ohne größere Umsätze, wie denn überhaupt der Umfang deS Geschäfts nur ein bescheidener war. Am meisten verkehrten heute einige Bahnpapiere und österreichische Silberrente. Von ersteren waren Nordwest, Elisabeth und böhmische Westbahn beliebt. Bayerische alte Ostbahn theilweise angeboten. Silberrente ward bei 635/8 gern gekauft und auch Papierrente war eine Nüance theurer. Von deutschen Staatspapieren 4%t)rijccntifle Nassauer und 5procentige Bayern in Umsatz. In Banken war heute wenig Verkehr, nur Oesterreichlsch- deutsche Bank wußte sich eine kleine Avance zu erobern. Auch Darmstädter etwas hoher. Loose total aeschäftsloö, nicht viel besser Amerikaner 1881er. StaatenboudS 99%—100. Von Prioritäten ward nur in Sprocentiger hessischer LudwtgSbahn ein kleiner Posten abgeschlossen, während im Uebrigen kein bemerkenswerther Umsatz stattfand. Frankfurt a. M. — Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in - und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frankfurt a. M- erscheinende „Frankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. doinicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse überge- aangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden. Börsennaclirichten. 27. April 1872. Preuss. 41/3% ObHg. 1023/4 Frankf. 31/3% ObL 88 Nass. 41/3 o/o ObL 99'/? Kurhess. 4% „ — Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 » n 4% , 983/. , „ 31/3% » 92 V« Bayer. 50/0 „ lOO3/0 n 41/3% 1jährige 99?/8 » 4O/o 1jährige 95 Würtemb. 4V2% Obi. 99% Baden 41/2% Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 631,2 „ Papierrente 57% Spanier, neuest. 3% 28% Amerik. Bonds 1881r 99% , , 1882r 953/4 v n 1885r 97% „ „ 1887r 97% Aetien. Frankf. Bank 143% Frankf. Vereins-Kasee 138 Darmst. Bankaot. 470 Wien Bankactien 875 Oest. Creditaot. 348 Galizien 267 Aktien. 5% östr. F. St. E. B. 386 Lombard. Bahn 208% Ludwlgsh.-Baxbaoh 204 MaxbaJin 146 Bayer. Ostbahn 149% Rhein-Nahebahn-A ot. 50 Hess. Ludwigsb.-Aet. 180% Oberhessen „ 84% Prioritäten« 3O/o öster.Stsb.-Prior. 593/8 30/o öst. s. Lombard 503/s 30/0 Livorneser 40 50/0 Tosoaner 62% 5% Elisabeth.-Priot. 83% do. 11. Emiss. 82%________ Anfletienglooae« Kurh. 40 Thlr. Loose 71% Nassau 25 fl. 423/4 Braunschweiger 21 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 39% 4O/o bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose 112% Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 v. 1854 84% 1858r Prioritätslooae 195% 1860r Loose 91% 1864r „ — Stadt Florenz — Wechsel. Amsterdam k. 3. 98% Augsburg k. S. 99% Berlin k. S. 104% Bremen k. 8. 96% Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 87% Leipzig k. S. 105 London k. S. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93% Wien k. 8. 104% ditto m. 8. — ditto 1. 8. 104% Disconto 4 0/0 a>eld8ortcn. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenat. 9 21—22 Engi. Sover. 11 48—50 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26%-27% Allgemeiner Anzeiger 3. A. Busch Söhne. Georg Herbert. neu, ferner sämmtliches Zimmerwerkzeug, bestehend in Flaschenzug, mehreren Gesetz- ~ . 2124) Gute Saatkartoffeln zu ver- Schrauben und.vobeln, Spaltsagen, Schrot- l,.: a Klink el. imh AnnhfÄrtprt 9f prlpn Onrfir und Handsägen, Aexten, Brustbeilen, Lochäxten und Bundäxten, Stechbeuteln uub'i^ 4 bit H f n v Lochbeuteln, Bohrern und Hobelbänken 2c.,1 o ll ll U l rt l U l sowie einen Karren, öffentlich an den pr. Buch 6 fr., Ries 1 fl. 48 fr., Ballen Meistbietenden versteigern. _ „ 117 fl. 30 fr.- in der Ferb er'schen Buchhandlung kl Gießen. 2095) Nächsten Freitag, den 3. Mai d. I.,' 2141) Frische CitvVNeN lasse Ich °uVmm°Fmm^pl°tz -in-Par- »nd Apfelsinen sind Wied- thie Zimmerholz und Stangen, welche sich eingetroffbll bei zu Baumstanzen und Gartenspalieren eig- - -- — - - - - - Feilgebotenes. An- und Verkauf eines ^-afelochfen. 2133) Der eine hiesiger Gemeinde gehörige Faselochse soll zum Schlachten verkauft werden. Kaufliebhaber werden eingeladen, sich auf den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, gefälligst hier einzufinden. Wegen Ankaufs eines jüngeren, 1 bis l%jährigen, sehen wir gleichzeitig gefälligen Offerten entgegen. Beuern, am 27. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. 1671) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Söhne. 64.3) Thür- und Grab- fchilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. 2037) Ein Wiener Fliigel steht verzugshalber zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Ladung. 1550) Auf Anttag der Johannes Z ech er's Wittwe dahier werden alle Gläubiger derselben, sowie die Gläubiger des verstorbenen Johannes Zecher und der verstorbenen Georg Zecher Eheleute von Grünberg zum Zwecke eines, Arrangements und zur Vermeidung des förmlichen Con- curses geladen auf , Montag den 6. Mai L I-, Vormittags 9 Uhr., vor unterzeichnetes Gericht. Von den nicht erscheinenden Gläubigern wird angenommen, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten seien. Grünberg, am 20- März 1872. , Großherzogliches Landgericht Grunberg. Erdmann, Landrichter. 2134) Die Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg vom' 23. und 24. l. Mts. ist genehmigt. Die Abgabe der Abfuhrscheine kann durch Großh- Rentamt Gießen vvm 7. n. Mts- für Ueberlieferung des Holzes, sowie als erster Abfuhrtag ist Mittwoch der 8. n- Mts. bestimmt. Gießen, den 29. April 1872. Großherzogliche Oberforsterei Schtffenberg- Georgi. Versteigerungen. 2130) Freitag den 3. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichneten die zur Umänderung von Chorstühlen in hiesiger Stadtkirche zu 133 fl. veranschlagten Schreiner- und Weißbinder-Arbeiten versteigert werden. Gießen, den 29. April 1872. In Auftrag des evang. Kirchen-Vorstandes: Stief, Stadtbaumeister. Main - Weser - Bahn. 2132) 'Die Zimmer- und Anstreicher- Arbeiten zur Herstellung von 10 Stück Schiebebarrieren, für die Bahnstrecke Friedberg — Bockenheim, einschließlich Lieferung der Materialien, sollen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Ausführung von Schiebebarrieren," bis zum Submissions-Termine den 13. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 23. April 1872. Königliche Vetriebs-Jnspection. __________________Heyl.____________ Holzversteigerung. 2139) Mittwoch den 8. und Freitag den 10. Mai 1872 sollen in der Oberförsterei Rabenau, Districten Sicklergeheg, Kahleberg, Rinnwege, Abth. 1, 2 und 3, Dietrichswald und Rabeukopf: 8 R.-Meter Eichen-Scheidholz, 56 „ Kiefern- „ 18 „ Buchen-Prügelholz, 10 „ Eichen- „ 250 „ Kiefern- „ 4 „ Eichen-Stockholz, 89 „ Kiefern- „ 1730 „ Buchen-Reisholz, 46 „ Eichen- „ 386 „ Kiefern- „ 38 „ Aspen- „ 4,07 Festmeter Eichen-Stammholz, 0,87 „ Kiefern- „ an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist Mittwochs der District Sicklergeheg auf dem Wer- mertshäuser Fußpfade und kommen an diesem Tage die Buchen- und Eichen-Holzsor- timente (das Vuchen-Durchforstungsreisholz in Schichthaufen) zur Versteigerung. Freitags ist die Zusammenkunft im District Holzapfeltrusch auf dem sogenannten krummen Weg und werden an diesem Tage meistens Nadelholz-Sortimente versteigert. Kesselbach, am 28. April 1872. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsterei Rabenau. _______________Hopps.__________ Arbeitsversteigerung. 2138) Donnerstag den 2. Mai l. I., Nachmittags 4 Uhr, soll im ersten Schulsaal dahier Planirarbeit am Vicinalweg nach Daubringen, veranschlagt zu 1159 fl., in Accord gegeben werden- Alt-Buseck, am 27. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. _________Wagenbach.__________ 2097*) Donnerstag den 2. Mai, Morgen? 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Heinrich Erb BI. in Wieseck Haus- und Küchenge- räthschaften aller Art, als: Kleiderschränke, Tische, Stühle, Sopha rc., sowie auch circa 40 Gebund Flachs erster Qualität, versteig ert werden., 2107) Mittwoch den 1. Mai und die folgenden Tage, jedesmal um 2 Uhr Nachmittags beginnend, werden im Hause des Herrn Gastwirths Vramm in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnete gut erhaltene Mobilien öffentlich versteigert, nämlich : mehre Sopha, Kleider- und Küchenschränke, Tische, wobei 1 runder von Nußbaum, Spiegel mit Goldrahmen, dabei 1 Ovalspiegel, Nähtische, Nacht- und Waschtische, Bettstellen, darunter 1 von Nußbaumholz mit Sprungfedereinlage, eiserne Bettstellen, Bettwerk und rothe wollene Colter, 1 Clavier, 1 Nähmaschine, goldene Damenuhren, silberne Eß- und Kaffee-Löffel, Tafeltücher und Servietten, 1 Doppelflinte mit Jagdgeräthschaften, 1 Partie ungebrauchte leinene Herrenkragen und Manschetten, Hemden, 1 Partie Herrnmützen, 1 Partie Portwein in Flaschen und verschiedene andere Hausgerärhschaften. Gießen, den 27. April 1872. Max Pilger. ß Würfi’lnidxcr von feinster Raffinade, circa 90 egal geschnittene Stückchen auf's Pfund ä 20 fr. Größere Quantums billiger. Probesendung von 25 Pfund an. Friedrich Bender, Colonialhandlung in Frankfurt a. M. i85i) Grbsenreiser werden verkauft bei Th. Rautenstrauch, an der Schoor.______ 2143) Täglich frich gestochener Spargel, I. Qualität per Pfd. 18 fr., II. Qualität per Pfd. 12 fr., bei Gärtner Schaum. 21ZL6) Sehr gute Dick- 2142) Borsdorfer Aepfel- mi l ch ist wieder stets zu^wein in bekannter Güte bei haben bei j I. Sl. Busch Söhne. Dienstmann PH. Müller/ 21«) Lattigs«iat bei Löwengasie. !_____________(gärtner 3. Schaum. 1670) 81ouxl»t»n 8 Ma 1668) Feinsten Rahmkäse genbitter in i/i< u. 1/4«§Iaf$enjin Stanniol empfehlen bei I. A. Busch Söhne.. | I. A. Busch Söhne. „Ausverkauf" wegen Aufgabe -es Geschäfts. Sluö GeslmdhcitsMücksichtm babe ich mich ent-1 schlossen, mein Geschäft austugeben und soll dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe Idie Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Kreusem am GieStlciu Der Verkauf findet nur gegen Baarzahllinq statt. Alle Steilheiten für die koinniende Saison, die bereits eingetroffen sind und noch eintreffcn, sind selbstverständlich damit einbegriffen. c=n) S. Hirsch Sohn. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. § Cigarren, Manilla-'Ausschuß, das Stück IV2 kr., per Mille 24 st., empfehlen I. A. Busch Söhne. Concertverein Die Verloosung der Sperrsitze festgesetzt worden und wird die für die Eoncerte des Sommerabonnements wird Dienstag den 29. April, Prämie wie bisher bei 20 Fahr- Abends präcis 6 Uhr, in dem Versammlungslokal des Clubvorstandes Wellenbäder eröffnet sind. . । tni Der Rechner: Bieler. der des Hofopernsängerin Fräulein C\ von Csanyi aus Schwerin. . V. Lachner. S. Goldschmidt, zur Neumühle. Lony’s ISierkellei' Dienstag den 30. April. F. Mendelssohn. . W. A. Mozart. . L. v. Beethoven. Zinsen mehr hiervon bezahlt werden. Gießen, den 29. April 1872. Vermischte Anzeigen. Fortbildungsschule. 2064) Diejenigen Schüler, welche Sooihiid ^alzhatiüieii hei lidda, 2140) Bei der unterm 13. d. M. stattgefundenen Verloosung der am 1. Juli d. I. rückzahlbar werdenden Schuldscheine des Gesellschaftsvereins hat das Loos die Nr. .56, 158 und 214 getroffen, was unter dem Anfügen zur Kenntniß der Betheiligteu gebracht wird, daß von dem gedachten Tage an keine ten im Monat bezahlt. Obermühle, den 27. April 1872. Fellingshäuser Bergwerks- Gesellschaft. Trapp. Alexander - Wellenbad Hiermit zeige einem geehrten Publikum an, daß die AnMagenkrampf,Berdauungs- schwäche rc. rc. Leidenden wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. voeeks'sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen' (früher Barnstorf). (4225) im 3. Stock des Gesellschaftshauscs, vorgenommen. Die verehrlichen Vereinsmitglieder werden zur Theilnahme ergebenst eingeladen. Bezügliche Wünsche, welche dem Vorstandsmitgliede vr. W. Diehl, Lit. A. Nr. 197, bis zürn Dienstag Mittag 1 Uhr mitgetheilt worden sind, werden möglichste Berücksichtigung finden. p v n g v a IN m. Symphonie A-dur (Nr. 4), von Arie für Sopran atls Ton-Juan, von . Concert C-moll (Nr. 3), von . Zwei Lieder. Solo stücke für Pianoforte. Ouvertüre, von..... Erstes Concert des Giehener Concert-Vereins im Sommer-?lbonnement i872 Donnerstag den 2. Mai, Abends präcis 6 Uhr, im Club-Saale, unter gütiger Mitwirkung Großh. Hofkapellmeisters Herrn Alois Schmitt, und B Erbsenmehl, in vorzüglicher Qualität, zur schnellen Bereitung von Suppen und Pürees, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Geschäfts-Empfehlung. 1999) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an ein Geschäft im Kleidermachen errichtet habe. Reelle und prompte Bedienung wird stets zugesichert. Aufträge und Anfragen Neuenweg Lit. B. Nr. 134. Gießen, den 22. April 1872. Lina Orth. < Sichende Geschäftsanzeigen^ die sich den Geschäftsfirmen aller | Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Ej Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich er- 3 wiesen haben, in den gelesensten Jour- ß nalen des In- und Auslandes unter den S günstigsten Bedingungen zur Insertion 5 zu bringen, erbietet sich die mit dem 3 Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten g Maaße beehrte Annoncen-Expedition von G. L. Daube & Comp. | in Frankfurt a. M., München, Nürn- ä berg, .Augsburg, Würzburg, Stutt- S gart, Hamburg, Brüssel und Bern. ! Complcte Zciiungs-Cataloge I gratis und franco Auf allgemeines Verlangen unwiderrnflich letzte brillante Vorstellung des berühmten auf der Durchreise begriffenen Zauberkünstlers Franzisco Keliry aus Tsclicrkessien, Schüler von Bosco, in der höheren Physik und Magie. Außerdem findet statt das großartige Concert auf 14 Trommeln, ausgeführt von ^dem Südamerikaner Rigas Abdulas» Gassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Kinder zahlen die Hälfte. 2131) Am 16. bis 18. Juli 1872 werden in Din- P^H^^kelsbühl verloost: Zug- und Reitpferde, Rindvieh- L^sT^stücke (Ochsen, Stiere, Kühe, Kälber), Schaafe und Hammel, verbesserte landwirthschastliche Maschinen und Ge- räthe, Chaisen, Wägen, Stockuhren, Regulateurs, goldene und silberne Uhren, goldene und silberne Stetten, verschiedene silberne Geräthe, elegante Kinder-Chaischen, fein vergoldete Salon-Spiegel, große Salon-Decken, wollene Reisedecken, feine Möbel - Garnituren, polirte Comoden und Tische, Fauteuils, silberplattirte Pferdegeschirre, feine Reitzänute, seidene und andere Regenschirme, elegante Reifekoffer, Kupfer-, Zinn- und Messingwaaren re. Der Preis eines Looses ist auf 30 Kreuzer festgesetzt. Auf 10 Loose wird ein Freiloos bewilligt. Bei größerer Abnahme wird die Zahl der Freiloose erhöht. Wir haben für das Großherzogthum Hessen den Herrn Kaufmann Carl Gaul«; in Darmstadt ersucht, unsre Vertretung zu übernehmen und bitten sich an dieses Bureau mit Loosebestellungen zu wenden. Dinkelsbühl, tut April 1872. Das Verloosungs Comit«. Mit Rücksicht auf obige Bekanutmachung und auf die Großherzogliche Ministerialgenehmigung Rr. 3437 vom 16. März 1872 bitte ich Wiederverkäufer, unter Aufgabe von Referenzen, ihre Bestellungen zu richten an Carl Maul« in Darmstadt. 2102) Der Fuhrlohn für Eisen-!Z steine von Grube „Eleonore^ ist pro Mai auf!k kr. pro Centner 1876) Thürschoner in Crystall bei Wilh. Balser. 2106) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen. Neuenweg Lit. B. Nr. 194. Vermiethlmgen. 2069) Eine Familienwohnung ist in der Katzenstein'schen Besitzung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Auf Verlangen kann ein Stück Garten beigegeben werden. B. Katzenstein. 2096) Mein seitheriger Zimmerplatz nebst Werkstätte ist zu vermiethen. Georg Herbert. 2076) In Lit. E- Nr. 78 sind zwei Zimmer nebst zwei Cabinetten zu vermiethen und den 1. Juni beziehbar. 1886) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. (Babelsberger Slerwgraphie. 2063) Dienstag den 30. d. Mts-, Abends 5 Uhr, beginnt ein neuer Unterrichtskursus und können Anmeldungen jede Zeit beim Unterzeichneten geschehen. Müller, Lehrer der ©ten., (F e rb er'sche Univ.-Buchhandlung.) 2149) Ein braver Junge, der das Schreinergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Gg. Karl Hau bach I., Löwengasse. 2148) Ein anständiges Mädchen, das in allen häuslichen Arbeiten gut bewandert ist und auf Verlangen gleich eintreten kann, sucht eine Stelle. Näheres bei Emil Bärrn, Schuhmacher, ______Wallthor A. 147. ______ 2147) Anstatt besonderer Mahnung werden die Mitglieder der Allg. Arb.-Kranken- und Sterbekasse aufgefordert, ihr ärztliches Zeugniß nebst Beiträgen längstens bis zum 3. k. Mts. bei mir zu entrichten. G. Rühl, Spengler, Neustadt. letzter Zeit ausgetreten sind und noch Bücher' von uns besitzen, werden hiermit cmfge-i fordert, dieselben innerhalb acht Tagen ab-! zuliefern. Müller. | 2105) Mehrere Sattler gesucht von I C. Sommer, Siegen, j 2145) Am verflossenen Samstag Abend' ist eine silberne Eylinderuhr gefunden worden und ist solche gegen Erstattung der Jnserat- gebühren bei Karl Kranz in Empfang zu nehmen. 2048) Ein Junge, der die Buchbinderei zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Heinrich Bourgeois, Buchbinder. 2103) 2 Schreinergesellen werden gesucht; auch kann ein braver Junge bei mir in die Lehre treten. Karl Zimmermann. , Patent 1870 Prämnrt in Cassel 1870 — Vrämmt in Darmstadt 1870. 641) Mit dem 1. Mai l. I. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Instruments auf leichte und angenehme Weise zu gelangen. Abonnements-Bedingungen sende gratis. Friedberg. C. L. Glück, Hof-Piano forte-Fabrikant. pr. Babu 1 Stilk de von Gießen und 2 Stunden von Frankfurt. 2046) Eröffnung des Bades am 15. Mai. Mittags 1 Uhr table d’hote, außerdem Restauration nach der Karte. Beides zu den alten Preisen. Der frühere billige Miethbetrag aller mit neuem Bettwerk versehenen Zimmer bleibt unverändert. Täglich viermal Verbindung durch die Wagen der Post und außerdem gute Beförderung hierher von dem nahen Bahnhofe vermittelst geräumiger Wagen. Zu zahlreichem Besuche dieses auerkannt vorzüglichen Bades laden ergebenst ein: Die Kurhauspächter Gebrüder Eick. Retaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietscb) in Gietzen. MW«" i M7 M. 10 Bchellm Abonneck Die Sch wtld)t die frW als eine Ente i morden ist. Der arme den osstciöstn Er hat man |it bei einem verehrliche „tint Dorsenersr damit, datz ti Also tim Börse mehr, ab sich hinterher ab weißens so verhi tllrtorbkli hat, il liehen Katzenjam stlckcn sucht. Warum sc geschöpft haben, Dir Diplomatie wie Bergtrystall ßch ost gar seb Es fämt also trarm die Dipb Denn erlog Deutschland (ttn Reden nach Vers die Natur eines diesis sogenannt^ ersvltzt märe- Nun, Alle liorbitanten Ma gen keine Thatsa Thiers so unvc> und genommen t zu Deutschland 1 rin rückhaltloses »rin! Wir köm t Dieser Jfl| weiten zu Rom d'ldung-krast nii sein W* zu tön „Patrie" stz Leben, datz M 0 Was tan' Zweck haben? Klam ist, vo; Ziegen b* rnÖfn zu be. sag/, hegte ' t» di?' Unb so a Ne M l9» “Munt ' N-»"ch. 11,1 Uii-ch, > da f •«