ttgebenst n Beginn vmießen Lasten ber Vorschüsse. 1 besorgen OIL I uns zu 872. bung.) - Nachtigall. Son vr.H, Kohlenegg zu Frank- Regnault. Irüffel. - ene Korre- gezeichnet r Fantasia, blikanischen vertreiben zu Straß- !ner und Gliche« Marli. irigrn, i aller letzten, arm ic. M er- tn >r- unlerbm Znserlm mit dem : reichsten Ion UW n, Nürn- r, Slutt- ib Bern. ft xo# sestgess im lkk»-" W* aaeii-d^ 10 bis 12 W' Ser 1872 Dienstag den 28. Mai Nr. 122. FS in tl 27. ff der^Militär-Commifsirni nach gegenfettigern Uebereinkommen erkauften Pferd°"w°rden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung so- H Die von Deutschland. Berlin. 25. Mai. In Regierungskreisen gewinnt, wie die „Bresl. Ztg. ; r" Wpnplnn passiren. rsaj .»=»...«... rpsTw-a jycn «MV v '___, n , . w aesammten q < cqq Napoleon III. läßt keine Gelegenheit vorubergehen, um * * ’S'" 23. 24. 26. 27. 29. 20. 21. 23. 24. 25. 26. 27. ii n ii 1! ff ff II Biblis, Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Nidda, Nieder-Wöllstadt, •Ute eine : bi den ii H II II II den ti D rur rde i d ettr 4] 4 al. gs- resL chff rn Preis vierteljährig 1 st. 12 h. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. Groß-Bieberau (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) „ „ Lich, September in Lorsch (8 Uhr), Bürstadt (12 Uhr) 31,633 Entscheidungen. Paris, 24. Mai Zum Ankauf von Morgens 8 Uhr resp. 12 itte 1 wel un tn im i Hfd tio jed vei Erscheint täglich, mit Aus. nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. September ii ii ii H II II II August in Alsseld, Nieder-Gemünden, vor !*j stet ücht echti nete ^"^^27.^Mai. In Folge von Wolkenbrüchen hat eine furchtbare Ueber schwemmung mehrerer Lanvgebiete stattgefunden. Viele Menschenleben sindzu^be klagen. Die Feldsrüchte sind meilenweit verwüstet. Viele Dörfer sind ganz weg geschwemmt. Frankreich. Varis 23. Mai. Die Verhandlungen über das Armeegesetz beginnen in v.r Nationalversammlung am Montag. Da übet die «rage wegen der lahrl.ch oer activen Armee einzuverleibenden Anzahl von Leuten ^>14°» Theer« und d Commission noch kein Einvernehmen erzielt wurde, so wi.b du.Ent chetbnng d r Nationalversammlung anheimgestellt werden, wofern Thier« nicht n ch tn letzter Stunde ein Abkommen schließt. Die Zusammensetzung M K- -Ssg"'chtes, daüber Bazaine rechten soll, ist noch immer n.cht zu Stande gekommen. Dag gen wird au- Bersailles telegraphirt: „Eß ist keine-weg- tu Siete taecn, Preußisch Generale kommen zu lassen, damit sie im Prozesse de« d.jl^ ge'. Bis rum 20. Mai haben t)tt Krtegsgenchte 10,277 Urthnle ge- 9 r . . n . K . . c LI» im (jnntllft aramm aus Havanna.vom — . , gelaufen, daß Genera.' Rocha am 6. d. Mazatlan genommen hat. licke Thätiakeit der Jesuiten dem Reichstage nicht früher vorgelegt werden könne, bis eine umfassende Enquete betreff« aller dahin etnfchlagenden Malerten sorge- nommen wurde. In Uebereinstimmmung damit verlautet, daß ähnliche Vorarbeiten im Cultusministeriurn bereit« in Angriff genommen wurden. Die Taufe der jüngst gebornen Tochter des Kronprinzen wird am 4. Juni im Neuen Palais stattfinden. Zwei Tage vorher wird da« kronprinzliche Paar von Italien hier eintreffen. , Rcrlin 26. Mai. Der Ueberflcht der Ausgaben für Wiederherstellung, Vervollständigung und Ausrüstung der in Essaß - Lothringen l,°leg-"'n ^ungm und Garnisonen ist zu entnehmen, daß d,e Summe von 18.000,000 Thlr. vor wiegend für den Ausbau der Festungen Metz und Straßburg zu großen Waffe», vläneu im Nebligen für das Retablissement der Festungen Dudenhofen, Bitsch L N.u.Bressach verwende, werden soll. Hierdurch wird bestätigt, daß die an- deren kleineren Festungen, wie Schlettstadt, Psalzburg, M-rsall u. f. w., als solche Oesterreich. Wien, 25. Mai. Die „Linzer Tagespost" meldet: Wie von offieioser Seite au« Wien gemeldet wird, hat daselbst der päpstliche Runtiu« bereit« vertraulich mitgethult, daß er demnächst im Stande sein werCe, eine Hoffnung tesje8‘“ Stuhle« zu überreichen, von welcher derselbe hofft, daß sie für eine beiderseits befriedigende Feststellung de« Verhältnisses zwischen Staat und Kirche die geeig- eingehen werden. verhängten Ercommunieatlonen den eommuniea,Ionen keine bürgerliche Folgen verknüpfen wollten. Altona 23 Mai, Abend« 8 Uhr 30 Min. So eben wurde -**• barer Weise beurteilt worven. General Wimpffen sah sich in einer Art blvS gestellt, die sein Ehrgefühl auf das lebhafteste verwunden mußte; mit ihm glaubten mehrere Corpsführer der Armee von Sedan sich über die Formen beschweren zu dürfen, welche bei dieser Untersuchung vorgewaltet. Da erschien D" Kaiser, um großmüthig und wahrheitsgetreu, ein Lamm, das eine Welt von Sünden trägt, die Verantwortlichkeit für die Waffcnstreckung allein auf sich zu nehmen und alle die mehr oder minder gerecht Angefchuldigten zu entlasten. Der Fcchterstreit war schlau ersonnen. Er stellte die menschltchen Empfindungen des Kaiser» im besten Lichte dar, brachte den Verunglimpften Trost und Hilfe und pflanzte gerade in dem Augenblicke die Fahne der Prätendentschaft auf, in welchem man in Versailles durch die 48stün^ige Redeschlacht dem BonapurtiSmuS den Garaus gemacht zu haben wähnte. Das alles folgte Schlag auf Schlag, als ob man in Chisel- hurst inzwischen mit Muße und Elfer preußische Taktik studirt und sich angeeignet hätte. In der Armee muß da» Vorgehen des Kaisers unzweifelhaft von günstiger Wirkung sein; um so mehr, da es in einer Zeit eintritt, in welcher durch die verschiedensten Untersuchungscommissionen, durch Bazaine's Prozeß und die An- klagen Audiffret.PaSquier'S die schmutzige Wäsche des Heeres auf offenem Markte gewaschen wurde und es sich die Regierung der Republik gewissermaßen angelegen sein ließ, alles, was noch an der Heeresverfassung Frankreichs Achtung zu erfordern schien, in den Augen der M't-unv Nachwelt um jeden Preis zu diScreditiren. Daß Napoleon III. gerade jetzt für die Generale eintrat, daß er sie jeder Der- antwortlichkeit entband, mußte ihm in den so schon gereizten militärischen Kreisen hoch angerechnet werden, und darum verdien^ Vie Berechnung, welche ihm sein Benehmen dictirte, alle Beachtung. Paris, 24. Mai. Ja Paris besteht seit einer Reihe von Jahren unter dem Namen „Cercle commercialtt eia Verein von Kaufleuten und Mäklern, die mit Del, Mehl, Frucht, Spiritus u. dergl. handeln und die sich des Morgens in ihrem Lokal versammeln, um Geschäfte zu machen. Gleich nach dem Kriege hatte dieser Verein beschlossen, daß die Deutschen keine Mitglieder mehr sein sollen. Am letzten Dienstag wurde die deutsche Frage im Verein wieder zur Sprache gebracht. Die großen Kaufleute waren für die Aufhebung der Maßregel, da, seit das deutsche Element fehlt, viel weniger Geschäfte gemacht werben, aber die kleinen Händler und die Mäkler, welche die deutsche Concurrenz befürchten und natürlich die Majorität bilden, sprachen sich gegen die Deutschen aus, die also auch noch fernerhin von dem Verein ausgeschlossen bleiben. Die Führer der antideutschen Partei find übrigen» einige deutsche Händler, die sich zu Franzosen haben naturali- siren lassen. — Eine ziemlich naive antideutsche Demonstration hat sich dieser Tage das „Siecle" zu Schulden kommen lassen. Dasselbe wies nämlich Annoncen zurück, welche ihm Haasenstein u. Vogler, das bekannte deutsche Annoncenbureau, zugesandt hatte. Man erfährt dies aus der „Gironde" (von Bordeaux), deren Pariser Correspondent einer der Mitarbeiter des genannten Pariser Blattes ist. Derselbe erzählt die Heldenthat seines Blattes und meint, daß man von einem so barbarischen Raubvolke keine Annoncen aufnehmen dürfe. Dieser Ausfall des Correspondenten der Gironde und des Mitarbeiters des Siecle macht sich insofern äußerst komisch, als einer der Mitarbeiter des letzteren Blattes keineswegs die Ehre ver- schmäht, Correspondent eine» der bedeutendsten Blätter zu sein, die in deutscher Sprache bei dem barbarischen Raubvolk erscheinen. Schimpfwörter, wie sie der Correspondent der Gironde gebraucht, dürfen jedoch im Munde von Franzosen nicht zu hoch ausgenommen werden, da, und dieses sogar in der Nationalver- sammlung — die Dircusfion über die Rouher'sche Interpellation beweist Letzteres zur Genüge —, sie sich ähnliche freundschaftliche Bezeichnungen tagtäglich gegenseitig an den Kopf werfen. Paris, 24. Mai. Der „Gaulois" veröffentlicht einen Brief, welchen der Ex-Kaiser Napoleon au» Anlaß der über die Capitulation von Sedan eingeleiteten Untersuchung an die bei diesem Acte beteiligten Generale gerichtet hat. Derselbe lautet: An die Herren Generale, welche die Armee-Corps bei Sedan befehligt haben. General! Nach de» Verfassungen des Kaiserreichs vor dem Lande verantwortlich, kann ich nur dasjenige Urtheil gelten lassen, welches die in aller Regelmäßigkeit befragte Nation aussprechen würde. Ich habe mich daher auch nicht über den Bericht der Untersuchungs-Commisfion über die Capitulation von Sedan zu äußern; ich will mich nur darauf beschränken, die Hauptzeugen Vieser Katastrophe an Die kritische Lage zu erinnern, in welcher wir uns befanden. Die Armee hat, von dem Herzog von Magenta befehligt, glänzend ihre Pflicht gethan, sie hat Helden- müthig gegen einen zweimal stärkeren Feind gekämpft; als sie an Vie Mauern der Stadt und in die Stadt selbst zurückgedrängt wurde, bedeckten 14,000 ToDte und Verwundete va» Schlachtfeld, auf welchem ich sie kämpfen sah. Die Position war eine verzweifelte. Da die Ehre der Armee durch die von ihr entfaltete Tapfer- keii gerettet war, so Übte ich unter diesen Umständen wein Recht als Souverän aus und gab ven Befehl, die Parlamentärsflagge aufzuziehen: ich nehme mit Entschiedenheit Vie Verantwortlichkeit für Viesen Act in Anspruch. Die Hinschlachtung von 60,000 Menschen konnte Frankreich nicht retten; Vie erhabene Hingebung Der Führer und Soldaten wäre ein unnützes Opfer gewesen. Wir haben also einer harten, aber unerbittlichen Nothwendigkeit gehorcht; sie zerriß mir Vas Herz, ließ mir aber ein ruhiges Gewissen. Seien Sie, General, von weinen wohlwollenden Gesinnungen Überzeugt. Camden-Place, 12. Mai 1872. Napoleon. (Wie der „Auzsb. Allg. Z." vom Rhein mitgetheilt wird, hat man dem Kaiser Napoleon "dringend das so berühmt gewordene Soolbad Krankenheil bei Tölz in Oberbayern empfohlen, welches er, wenn die bayerische Regierung nichts Dagegen einjuwenden habe, im Monat Juli besuchen werde.) Paris, 25. Mai. Wie verlautet, will Herr Thiers allen Polen die Subvention entziehen, Vie sie bis jetzt bezogen haben. Fürst Orlow, Der russische Botschafter, soll dies vurchgesetzt haben. — Thiers hat jetzt ein neues Großkreuz (er bat Deren jetzt 19) erhalten. Der Bey von Tunis hat ihm nämlich Den Groß- Cordon seines Nicham Ettica zugesandt. Derselbe verleiht die Würde eines Pascha'» unv Thiers wird sich Deshalb in Zukunft Thiers Pascha nennen können. — Nach Den Erklärungen, welche Der Kriegs-Minister in Der Commission Herrn Bamberger gegeben hat, ist die Regierung entschlossen, den General Wimpffen nicht vor das Kriegsgericht zu stellen, da der Act, welchen der General Betreffs der Copitulu- tion von Sedan abgeschlossen, durch einen Befehl des Ex-Kaisers gedeckt sei. Der Minister erklärte ferner, daß Vie Regierung den Bericht veröffentlichen werde, welcher Dem Kriegsrath bei seinem Gutachten über Sedan als Basis gedient. Die Zeugenaussage könne man jedoch nicht der Oeffentlichkeit übergeben, da dieses mit zu vielen Unbtquemlichkeiten verknüpft sei. Der Bericht beweise Übrigens zur Ge-I nüge, wem die Derantworlichkeit für Sedan zugeschrieben werden müsse. Die Commission erklärte sich mit Dem Min'ster einverstanden. General Uhrich wird ebenfalls vor kein Kriegsgericht kommen. Die Commission hat Die Dokumente über Straßburg verlangt, um zu untersuchen, ob Deren Veröffentlichung nothwendig sei. Der Minister kündigt Dann noch an, Daß Der Kriegsrath jetzt sein Gutachten über Die Kapitulationen von Longwy und Peronne abgegeben habe. Die Kommandanten Der beiDen Plätze seien getadelt oder mit Disciplinarstrafen belegt worden. — Wie verlautet, hat Der Kriegs - Minister Den Herzog von Aumale als Richter über Bazaine verworfen. Ein Gesuch des Marschalls stützt sich darauf, daß Der Herzog von Aumale Der Onkel 'Der Kaiserin Charlotte von Mexico sei unD deshalb ihm gegenüber nicht als unparteiisch betrachtet werden könne. — In oen excentrischen Vierteln von Paris haben dieser Tage viele Verhaftungen stattgefunden. Es sollen auch Waffen mit Beschlag belegt worden sein. Italic». Rom, 23. Mai. Heute Abend begibt sich der Kronprinz Humbert nach Mailand und wird am Samstag Morgen mit der Prinzessin Margarethe die Reise nach Berlin antreten. In seiner Begleitung befinden sich Der General Desonnaz und zwei Fiügeladjutanten. Spanien. Madrid, 25. Mai. Das neue Ministerium wird wahrscheinlich folgende Zusammensetzung haben: Topete Vorsitz und Krieg (bis zur Ankunft Serrano's, Der ihn wahrscheinlich ersetzen wird), Augusto Ulloa Auswärtiges, GroizarD Justiz, Elduayen Finanzen, Bslaguer Colonieen, CanDau Inneres, Antequera Marine. Es bestände also zum überwiegenden Theile aus Unionisten. Madrid, 25. Mai. Die letzte Ministerliste verzeichnete Topete für Vorsitz (interimistisch), Marine unD Krieg, Augusto Ulloa für auswärtige Angelegenheiten, Groizard Justiz, Elduay.n Finanzen, Balaguer öffentliche Arbeiten, Ayala Colo- nieen, Candau Inneres. Man glaubt, Die Minister werDen heute Abend Den Eid leisten. San Sebastian, 25. Mai, Abends. Serrano nahm heute in Bilbao die Unterwerfung aller Insurgenten in Biscaya entgegen, welche ihre Waffen ablieferten. Die einzige noch in Navarra gebliebene Bande Carasa'S ist umzingelt von Moriones' Truppen. Türkei. Konstantinopel, 24. Mai. Bei dem feierlichen Hochamte, welches der neuernannte Exarch vor einer zahlreichen Versammlung bulgarischer Kirchengenoffen celebrirte, sprach Derselbe in Der Liturgie, ohne Den Namen des Patriarchen irgendwie zu erwähnen, nur vom orthodoxen EpiScopat. Nach Abhaltung des Hochamtes verlas Der Archimandrit ein Schriftstück, welches die Unabhängigkeit der bulgarischen Kirche proclamirt. Amerika. Washington, 26. Mai. Der Senat genehmigte mit 42 gegen 9 Stimmen Die Ratification des Zusatzartikels zum Washingtoner Vertrage, betreffend die Zurückziehung der tnDirecten Schadenersatz - Ansprüche unter der Bedingung, daß England und Amerika künftig nicht für indirekte Schäden verantwortlich gemacht werden können. Es waren 21 Senatoren abwesend oder enthielten sich der Ab- stimmung. Die Ratification Dürfte nach Eintreffen Der LonDoner Antwort erfolgen. Die amerikanischen Postnachrichten führen Die durch Den Telegraphen bereits bekannte Nachricht weiter aus, daß der Senatsausschuß, vor welchem die Verhöre wegen der Waffenverkäufe an Frankreich stattfanden, seinen Bericht abgefaßt hat. Der Ausschuß meint, daß die Regierung sich durchaus im Rechte befunden, daß sie den gesetzlichen Bestimmungen pünktlich nachgekommen, daß sie keine völkerrechtliche Verpflichtung unterlaffen, daß wissentlich keine Waffen an die Agenten einer kriegführenden Macht verkauft wurden, obgleich man auch dazu das Recht gehabt hätte, daß keine Unterschleife stattgefunden, kurz, daß Alles sich in Der schönsten Ordnung befinde. Die „Newporter Handelszeitung" glaubt indessen, daß der Senatsausschuß die Sache doch vielleicht etwas anders auffaffen würde, wenn die deutsche Regierung sich auf Die nämliche, streng moralische Weise gegen Amerika benommen hätte. Zu einem nicht ganz so rosigen Resultat ist übrigens Die Minorität des gleichartigen Ausschusses des Repräsentantenhauses gelangt. Auch dort wird zugestanden, daß weder eine direkte Gesetzverletzung noch ein Unterschleif stattgefunden, aber das Gesetz, welches den Verkauf von Waffen unD Munition erlaubt, sei viel zu liberal ausgelegt worden, und die Regierung habe wohl oiffen können, für wen die verkaufte Waare bestimmt gewesen. Auch ist die Minorität der Meinung, daß, wenn die deutsche Regierung nicht so sehr nachsichtig gewesen wäre, Die Vereinigten Staaten in arge Verlegenheiten hätten kommen können. Dieses Gutachten möchte ein klein wenig mehr moralischen Werth be- sitzen, als das anDere. Vermischtes. Ein geistlicher Mörder. Das ungarische Blatt „Alfürd" berichtet untrem 2. Mai: Der Solymoser rumänische Dechant Kocsuba ist vorgestern mit bewaffneter EScorte zum Arader königlichen Gerichtshöfe gebracht worden, wo er eingestand, daß er am 10. October 1870 den Landmann Popovics ermorden ließ, um dessen schönes Weib ungehindert besitzen zu können. . Cin ganzes Jahr hatte er sich den Kopf darüber zerbrochen, wie er den Mann der schönen Rumänin auf die Seite schaffen könne. Zu diesem Zwecke hieß Kocsuba sie Gift in eine Speise thun, die sie ihrem Manne vorsetzte; allein bei seiner starken Natur erholte sich der Rumäne von den Folgen der Vergiftung. Einige Monate später miethete der Dechanl Meuchelmörder und gab ihnen seine geladenen Pistolen, damit sie mit Einwilligung der Frau deren Mann erschießen. Allein in den Betreffenden erwachte das Gewissen und sie unterließen es, den Auftrag ihres Seelsorgers zu vollziehen. Endlich fand dieser doch zwei Walachen, die es für gutes Geld unternahmen, Vapovic« zu ermorden. Diese beiden erschlugen den Unglücklichen, als er eines Abends am MaroSufer seine Schweine besichtigte, mit einer Art und warfen den Leichnam in di- MaroS. Jetzt wurden der Dechant, die schöne Wittwe, die seitdem bei ihm als Wirthschasterin lebte, und die zwei Meuchelmörder durch Joseph KovacS, Untersuchungsrichter Grafen Raday, eruirt und werden, nachdem sie über den Verlauf d-S Verbrechens ein umfassendes Geständniß abgelegt, am Freitag nach Szegedin tranSportirt. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 27. Mai. Die Tendenz der Börse war in ihrem Grundton nicht schlechter; em et oaS beschränkterer Verkehr als Samstag und Freitag und ausgedehntere Berücksichtigung d-S Ultimo trugen jedoch dazu bei, der Börse eine mattere Färbung zu gebe». Für Wir Haltei bestens emi Die tungs-Expe peditionen Gros stigen Bed nung fran finden wäre". Paritäten s hi <"“• w»" Wagner sch/" an'pn'che be> foM sow" H 2381) bemerkten Pa weis über ba oen, nämlich 1) Jto 2) Bai markung. 3) Kon Gemarkung. 4) 3°h 5) Kon 6) Joh 7) Heil NB. L niflt, daß er iiM jetzt zuge 8) Phi nb. r baß er sie m 9) Hei IXX/70 dasig 10) Lu! ÄVIII/42, XXt 11) 12) Ko 13) Je 14) 45) § NB. GWuitfi en 17) . _ 18' I Gasiger Gem 19) P 20) L, 21) I 1811, XI/18 Gemarkung. W23, Hi 114 1 , 23) He S (Stift ) NB. S »on Söaubrin werben. 24) ( 25)$ 26) C 27) E 29) 8I| , Nb. 81) K ^Her 32) j 33H 3a) 37); b°f>0er3@ei7 '“Urdr Mr, die hervorragendsten SpeculationSeffectcn, al- da sind Ereditactien und Staatsbahn, herrschte Ver- kaufölust vor, auch für Lombarden, doch hielten sich letztere am festesten, während erstere beide mehrere Gulden nachgeben mußten. Zn österreichischen Renten ging da- Geschäft in ruhiger und belebter Entwickelung vor sich, e- waren aber auch hier RealifationSgelüste zu verspüren. Die Lage de- BahnmarkteS war eine gute, wenngleich hier ebenfalls mehr Verkäufer als Käufer zu finden waren. Oesterreichische und deutsche Bahnen gingen durchschnittlich vom Preise ab, «ährend Prioritäten sich relativ fest zu behaupten wußten, bei wenigem Geschäft. Von Banken spielt deutsche Vereinsbank, wie leicht erklärlich, immer noch die erste Violine, und wurde« selbe heute bei etwa- billigerem CourS massenhaft auö dem Markt genommen. Die übrigen Werthe dieser Kategorie blieben ohne Leben. 51 uf dem amerikanischen Effektenmarkt machte eine Depesche de- Wagner'schen Bureau'- auS Washington, wonach die Frage hinsichtlich der indirecten Schadenansprüche bei der Alabamairage auS der Welt geschafft sei, guten Eindruck, und wurden Staaten- sond-, sowie die besseren Prioritäten, namentlich Central-Pacific, lebhafter als seither in Verkehr gebracht. Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Lenlml-Burcatt für Inserate bestens empfohlen. 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Bankact. 46 71/2 Wien Bankactien 870 Oest. Creditact. 348 Galizien 2691/» Aetlen. 5% östr. F. St. L. B. 371 Lombard. Bahn 210 Ludwigsh.-Bexbach 204 Maxbahn 1 477/8 Bayer. Ost.bahn 1447/s Rhein-Nahebahn-Act. 48 Vj Hess. Ludwigsb.-Aot. 183 Oberhessen „ 83 Prioritäten« 30/0 öster.Stsb.-Prior. 59 3O/o öst. s. Lombard 511/4 30/o Livorneser 397/8 50/0 Toscaner 623/8 5% Elisabeth.-Prior. 83 f/2 do. II. Exnlss. 82___________ Anlehenelooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 7 3 Vs Nassau 25 fl. 43V2 Braunschweiger 201/4 3% Oldenburg, ä 4OThlr. 39 40/o bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose 1111/2 Badische fl. 35 Loose 70*/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 8l7/e 1858r Prioritätsloose 2U0 1860r Loose 93 1864r „ 160 Stadt Florenz — Wechsel. Amsterdam k. 8. 983/g Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 1047/8 Bremen k. 8. 96 Vr Brüssel k. 8. 93V8 875/8 Hamburg L 8. Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 11978 Lyon k. 8. Paris k. 8. 933/4 Wien k. 8. 1011/4 ditto m. 8. 1041/4 ditto Disconto 1. 8. 4 o/o 101 Vs tteltLsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57i/2—581/» Pistolen . . 9 40 -42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 22—23 Engi. Sover. 11 51—53 Buss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26-27 Allgemeiner Anzeiger. c«lle von von Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 2387) Die nachstehend aufgeführten Personen beabsichtigen, die bei ihren Namen bemerkten Parcellen zu veräußern, vermögen aber bezüglich derselben genügenden Nachweis über das Eigenthum resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschillinge nicht zu erbringen, nämlich: 1) Kaspar Dietrich I. Wittwe in Beuern VIII 114 dasiger Gemarkung. 2) Balthasar Sommerlad II. von Beuern III/311, VIII/147 dasiger Gemarkung. ä . ,, 3) Konrad Meßner III. von Allendorf an der Lumda III/802 und XIII/53 dasiger Gemarkung. 4) Johannes Benner II. und Frau von Treis J. 5092 dasiger Gemarkung. 5) Konrad Benner von Treis VI 310 Mainzlarer Gemarkung. 6) Johannes Nickels Wittwe von Treis C. 1027 dasiger Gemarkung. 7) Heinrich Balthasar Am end von Treis K. 5216 dasiger Gemarkung. NB. Bezüglich Ordn.-Nr. 5, 6, 7 hat Johannes Benner II. von Treis bescheinigt, daß er solche bereits über die Verjährungszeit besessen, und sollen diese Parcellen ihm jetzt zugeschrieben werden. 8) Philipp Schneiver Hrch. S- in Wieseck XX'185 dasiger Gemarkung. NB. Bezüglich dieser Parcelle hat Heinrich Schneider I. von Wieseck bescheinigt, daß er sie mittelst Ersitzung erworben und soll ihm dieselbe jetzt zugeschrieben werden. 9) Heinrich Wagner II. Rath Sohn von Allendorf a. d. Lumda XIV, 120 und XXX/70 dasiger Gemarkung. v„r 10) Ludwig Mootz und Frau von Groß-Buseck II/511, III,515, XI/37, XIV/325, XVIII/42, XXVII,270 dasiger Gemarkung. 11) Johannes Gerhard III. K. S. von Steinbach V/51 und 52 dasiger Gemarkung. 12) Kaspar Gerhard Jk. S- von Steinbach XVI/277 und 278 dasiger Gemarkung. 13) Johann Jost Bergen von Allendorf a. d. Lumda III/459 dasiger Gemarkung. 14) Philipp Schwalb von Daubringen 1'391 dasiger Gemarkung. 15) Johannes Nicolaus in Steinbach 1/521 dasiger Gemarkung. 16) Philipp Gödel III. Wittwe von Treis VIII/151 Mainzlarer Gemarkung. NB. Bescheinigtermaßen hat Philipp Kehr III. von Treis diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben und soll demselben jetzt zugeschrieben werden. 17) Wilhelm Sommerlad von Beuern Vz526 dasiger Gemarkung. 18) Jakob Sommerlad III. von Beuern 1/225, 11/394, 11/242, IV/742, XX/78 dasiger Gemarkung. «« « - 19) Philipp Hörpel I. Wittwe von Groß-Buseck XVI 389 dasiger Gemarkung. 20) Ludwig Schmidt von Oppenrod III/187, VI/553 dasiger Gemarkung. 21) Johannes Hammel (III ) von Trohe XV/43, 59, 76, 701,4 Groß-Busecker, X 811, XI/108, 139, 145, VII/40, XI, 124 Alt-Busecker und X 254, 289, 290 NÜdgener ©emarfung^ Walther III A. S- von Daubringen 1/148, 476, 694, 615, 759, 0'23 111 187, 217, 391, III 527, IV/417, V/45, 336, IX/58, 78, 1/14, 17, 92, 123, 111/62 114, 160, 394, IV 340, 331 dasiger Gemarkung (Stift Wettertsches Erblehn). 23) Heinrich Adam Walther I. von Daubringen IX/188 Staufenberger Gemarkung (Stift Wetterisches Erblehn). NB. Die Parcellen Ordn.-Nr. 22, 23 hat bescheinigtermaßen Wilhelm Walther III. von Daubringen mittelst Ersitzung erworben und sollen solche ihm jetzt zugeschrieben werden. @ei&crt,§ Binder von Wieseck VII/32, XX?136 dasiger Gemarkung. 25) Balth. Reuter, Johs. Sohn von Wieseck XVIII, 109, 160 dasiger Gemarkung. 26) Christian Jughard jun. von Gießen XXV,80b, 81 Wiesecker Gemarkung. 27) Johannes Spuck Ehefrau von Rödgen VII,78,5 Anneröder Gemarkung. 28) Katharine Döring von Winnerod 1/252 , 759, 11/176, 111/60, 1/1246, VI/72, VH/122 Bersröder Gemarkung. 29) Adam Fischer Wittwe von Treis N. 7197 dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle hat bescheinigtermaßen Balthasar Nuhn's Wittwe von Treis mittelst Ersitzung erworben und soll derselben jetzt zugeschrieben werden. 30) Melchior Bellof von Bersrod 11/493, III/1, VIII/27, VIII/196 dasiger Ge- marfung. ^örr ü0n Allendorf a. d. Lumda XI/29 dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle hat bescheinigtermaßen Konrad Dörr von Heigerloch mittelst Ersitzung erworben und soll demselben jetzt zugeschrieben werden. 32) Konrad Herzberger von Reiskirchen IV/348, XXII/173 dasiger Gemarkung. 33) Heinrich Möser von Groß-Buseck 1/634 dasiger Gemarkung. 34) Philipp Oßwald von Treis K. 5625 dasiger Gemarkung. 35) Aoam Lotz Wittwe von Allendorf a. d. Lumda 1/190 dasiger Gemarkung. 36) Johannes Münch HI und Frau von Groß-Buseck 1/199, 200, 201, 203, 204 bafio r G Krämer, H. S- IV. von Steinbach XIV/404,5 dasiger Gemarkung. 38) Johannes Nuhn Frau geb. Kutsch und Dorothea Kutsch von Treis D. 2171 NB. Bescheinigtermaßen hat Hrch. Berghöferi. von Treis die Hälfte dieser Par- mittelst Ersitzung erworben und soll solche demselben nunmehr zugeschrieben werden. 39) Philipp Lemp's Frau Anna Marie geb. Stingel und Georg Rock s Wittwe Treis K. 5346 dasiger Gemarkung. t r 40) Heinrich Will VI , Peter Römer, Heinrich Michel I. und Johannes Becker x. Treis K. 5347 dasiger Gemarkung. NB. Bescheinigtermaßen haben die Parcellen Ordn. - Nr. 39 und 40 Philipp Lemp I. Frau, Heinrich Will VI., Karl Meyer, Heinrich Seth, Heinrich Michel L, Johannes Becker X., Heinrich Rock, Heinrich Berghöfer I. und Konrad Kehr V. Ehefrau mittelst Ersitzung erworben und sollen solche jetzt unter dieselben vertheilt und jedem derselben der ihm ertragende Antheil zugeschrieben werden. 41) Wilhelm Henß von Beuern V,755, VIII/234 dasiger Gemarkung. 42) Wilhelm Launspach II. von Reiskirchen 111,458, V/417, VI/291 dasiger Gemarkung. 43) Wilhelm Otto von Beuern I 810, 976, IV/581, 743, V/292, 706, 726, VIII,'406, IX 84, 30, 85,3, XX,88, 665 dasiger Gemarkung. 44) Balthasar Michel 11., Balth. Sohn von Treis C. 1745 dasiger Gemarkung. NB. Bescheinigtermaßen hat Balthasar Alheits Frau Anna Katharine geb. Michel diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben und soll dieselbe solcher nunmehr zugeschrieben werden. 45) Johannes Haas von Annerod III/189, IV/533 dasiger Gemarkung. 46) Christoph Konstanz von Groß-Buseck IV/492, XI/129, XXI/183, 184, XXVIII/49 dasiger Gemarkung. ,, . ,, Es werden darum alle, welche Ansprüche irgend welcher Art an vorgedachte Parcellen zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche sogewiß binnen 4 Wochen, vom ersten Erscheinen dieses Aufrufs an gerechnet, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten nach Ablauf dieser Frist da, wo solches erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfügt, ebenso die Ueberschreibung der betreffenden Parcellen auf den Namen derjenigen, welche solche ersessen, angeordnet, weiter auch die Eigenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Verkaufsgegenstände auf den Namen der neuen Erwerber wird bewirkt werden. Gießen, am 3. Mai 1872. Großherzogliches Landgericht Greßen. Bötticher. E d i c t a l l a d u n ß. 2600) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Heinrich Amend II. von Allendorf an der Lumda den förmlichen Concurs erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche im Termin Dienstag den 23. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen, widrigenfalls stillschweigender Ausschluß von der Masse erfolgen wird. In diesem Termine soll zugleich ein Arrangement versucht und in dessen Entstehung zur Wahl eines Gläubiger-Ausschusses und Massecurators geschritten werden. Die durch gehörig Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger werden deshalb insoweit als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen werden. Gleichzeitig ergeht hiermit an den unbekannt wo? abwesenden Heinrich Amend II. die Aufforderung, seine Rechte in dem gegen ihn eingeleiteten Schuldenwesen persönlich oder durch einen Bevollmächtigten zu wahren, widrigenfalls nur nach den Anträgen des für ihn bestellten Kurators Ludwig Rain verfahren werden wird. Gießen, den 16. Mai 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. Bekanntmachung. 2612) Aus dem städtischen Holzmagazin können neu angefahrene Bohnenstangen, 100 Stück zu 2 fl., an den Tagen Dienstag , Donnerstag und Samstag, von Mittags 1 Uhr an, bezogen werden. Gießen, den 28. Mai 1872. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen« Vogt. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2613) Montag den 3. Juni 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Heegstrauch, Oberhag, Neuheege und Waldshute, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 2 22 6 154 223 4 79 84 100 1400 3957 I. Brennholz: R -Meter Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Prügelholz. „ Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ „ Nadel- Wellen Buchen-Neisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft. Bekanntmachung. 2602) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß vom 1. Juni d. I. ab nach und von der Haltestelle Mücke auch Gepäck, Vieh und Güter und zwar sowohl Wagenladungs- als Stückgut abgefertigt werden. Von den bezüglichen neu berechneten Tarifen kann bei den Güter-Expeditionen Einsicht genommen werden. Gießen, den 24. Mai 1872. Die Direktion: Mohn. Doerr. II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 110 Eichen-Stämme bis zu 43 Centimeter Durchmesser und 10 Meter Länge, mit 25,39 Cub.-Meter, 60 Nadel-Stämme bis zu 40 Centimeter Durchmesser und 14 Meter Länge, mit 17,04 Cub.-Meter, 102 Eichen-Stangen mit 7,62 Cub.-Meter, 137 Nadel- „ „ 10,54 Die Zusammenkunft ist auf der Schlffen- berger Chaussee an der Sandkaute. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Oct. 1872 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. Mai 1872. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Feilgeboteneö CM Dr. Meyers 2497) CO ben Specialarjt P^Mlschte ANZetgeN. 3 Thlr. Briefe btrect an Stelle-Gesuch 2609) Zwei «-u-kcn >n>. jungenHÜH- Stil ftnb zu verkaufen 2bo ? fagt bie A„„srj,vjci sucht in einem II. item finb zu verkaufen. Expeb. b. Bltts. CO IO1 ’iO 2G03I bin ^oaiö mit Stalluna eine schöne Handschrift schreibt unb correcter 111 LUBlv ,nu * . Arbeiter ist, zu engaglren gesucht. Selbst-- wird zu miethen, oder auch ein geschriebene Offerten nebst Angabe ber mif fötnflnna dabei wird haltsforberung wolle man bei der Expeb. Haus mit ÖHUIIIhQ ullvri, u u yItt§ unter Chiffre B. D. 1 einreichen. für Unterleibskrankheiten. Dr. Eduard Meyer in Berlin, Wilhelm,tr. 91. 2607) Ein in Buchführung unb Corre- tponocnz gciuunuici Süüiiiii§, mit schöner Handschrift, sucht in einem hiesiaen Hause baldigst ein Unterkommen. Näheres zu Renten- und Lebensuersichcrungs-Anstalt zu Darmstadt. zu kauft» gesucht. Lusttragende wollen sich bei Gebr. Stamm Stehende GkschäflsLUsrigkn, die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesensten Journalen des In- unb Auslanbes unter beit günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit bem Vertrauen ber Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Änuoncen-Expedition von G. L. Saubr & (Komp. in Frankfurt a. M , München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Cornplete Zeitnllsiß * Kataloge gratis und franco 1966) Ein kleines Logis (Mansarbe) zu vermiethen- Canzleibcrg Vit. B. Nr. 66. 2606) Gewanbte unb zuverlässige Agenten unb Acquisiteure finben bei ber Gegenseitigen Lebens-, Jnvalibitäts- unb Unfall- Versicherungs- Gesellschaft ^Prometheus- gegen hohe Provision event. Fixum, An- Gesuche sind an Herrn A. Imhoff, Ober- Jnspeetor in CarlSruhe, franco einzu- reichen.___ 2485) In ein hiesiges Fabrikationsgeschäft wirb ein umsichtiger, gesetzter Scribent, ber GeneriiUeMmmlmiy des Gewerlwereins Mittwoch den 28. Ärai 1872, Abends 8 Uhr, im Bereinslocale. Tagesordnung: 1) Nechnungsablage. 2) Neuwahl des Vorstandes. werden gesucht von Kaufs mann & Comv-, Fabrik von Lampen und Metallwaaren- 2542) Ein Mädchen gesetzten Alters, welches in der Pflege kleiner Kinder gründlich erfahren ist, wird von einer Familie in einer Stadt am Rhein zu nuethen gesucht- Näheres Turnhalle. melden._______________ 2486) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird auf Jobauni gesucht. | L. Petri U, Neuenweg. 2239) Geranien, ^ucbflen, erfahren bei der Expkd. d. Bltts. Heliotrop, Nerbcncn, Teppich- beet - Pflanzen, Sonin,erflor, Lcvkoyen und Astern in reicher Auswahl bei Carl Deines. Vermiethmigeu. 2395) Der untere Stock meines Hauses, aus 8 Pit-cen und Küche rc. bestehend, ift. vom 15. August b. I. ab zu vermiethen. ________Carl Emmelius- 2610) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen. Näheres bei Spengler Löbcr Wittwe, Weibgasse._______________________ 2154) Eine geräumige Familienwohnnng, den 1. Juli beziehbar, ist zu vermiethen. Kanzleiberg Lit. B Nr. 68. Handlnngs - Lehrling- Ges,»cb. 2592) Ein mit den nöthigen Vorkennt- Nissen versehener junger Mann findet Stelle.. Wo? sagt die Expeb. d. Bltts. I Untcrleibsvillcn..V.WÄ’u ~ Verstopfung u. L)ämorrhoibalbeschwcr- _______„ den. — Preis mit ärztlicher Anweisung:^ 2547) Das von Mabame Ufer seither L bewohnte Logis ist bis 1. Juli anderweit « zu vermiethen. Iustus Müller, im Einhorn. 2578) Mehrere Malter gute Kartoffeln sind zu verkaufen bei Carl Faber U 2608) Die diesjährige Klee-Erndte von meinem 504 lUKlflr. haltenden Acker, sowie schöne Dickwurzel Pflanzen, sind zu verkaufen. Gärtner Schaum. 2611) Mein Wohnhaus in ber Hintergasse ist zu verkaufen. Karoline Hartmann. Die Anstalt übernimmt: m x a ~ I. Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhunbert Gulbeit bis zu 150 fl. anwachsen kann. Die Versicherung von Kapitalien auf den TodeS- wie auf den LcbcnS- fall,^n Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrenten HI. Gelder zur statutenmässigen Verzinsung mit 3’/z 0 o und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. ± x m f . Versicherungs-Anträge werden entgegen genommen, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig erteilt von den Agenten der Anstalt: A. L. Balser, Buchbinder in Gießen, W Blum, Lehrer in Groß Buseck, A. Führer, Kaufmann in Wetzlar, Fr. Eberhard, Kaufmann in Marburg, I. I. Seippcl, Partikulier in Butzbach, C. Volp, Gemeinde-Rechner in Lich. 2605) Den geehrten Damen diene hiermit zur Nachricht, daß ich mit bem 11. Ium wieber einen Cursus im Anfertigen von Damcnkleidern eröffnen werbe. C. Schneiber, Sonnenstraße. 2604) Mehrere Schreiner werben gegen hohen Lohn gesucht. , Carl Stückrath, (Landgasse. Lager Wicken Linsen Erbsen Watzen Mai. Fruchtmiirkte. fljfr. M- M. M. M. M. M. M. M. 25- 45 24. Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz unb Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. NormalgemiäL per Malter Nedaction, Druck unb Verlag ber Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 4 4 4 CD eo 131 1 5 18 Mil.- preis Alls bem Markt 5 12 M- 9 Gießen Alsselb Grünberg Lauterbach M a i n z M. 9 45 167 Auf bem Markt 16 10 16 23 153 16)19 Auf dem Markt Auf bem Markt Aus bem Markt Julienne (Siippenfriüiter), italienische und deutsche Mac- caroni, Cierringel, Gemüsenudcl» und Snppentcigc. Gothaer Cervelatwurst, Lachsforellen und Bückinge zum Rohrssen. in feinen . in Düsseldorfer Arrac sowie gunder-, Portwein- -------------. . Bum de Jamaica und Arrac de Bat.nia. Cacoigne, Block-Chocolade, pr. 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F-rucbt- und Meylpretse in verstoßener Woche von nachb,-nannten Orten und Fruchtmarkien. Kartoffeln Reinen alten Malaga, ächten Bordcaux- St. Julien und Bordeaux - LiCoville, deutfcbe Roth- und Weißweine in verschiedenen bekannten «orten. Gingeniachte Früchte nie: Aprikosen, Dirnen, Kirschen, Ananaserdbeeren, Rüffe, Reineelanden, Mirabellen und Pfiaumen. Feinstes Tra»beu-Gcl6e und Aprikosen- CompotS. Mtl preis fljtr. £ g ■fr §5 fljfr Mt.r preis fl. kr. Mit.- preiö fl. kr. Slovn. Gerste. Spelz. Hafer. Auf dem Mit- Auf beni Mit. Auf bem Mit- Ans bem Mir. Markt preis Markt preis Markt preis Markt puiv fl. kr. a ®| q 1 auf-1 gef- , oerf. fljfr. NI fl.fr. ,w . | **-» 5^.1 £ fl.fr. M. M. , M. M. 1 M- 'UL M. 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