ryeil bfr '"'erifd,« S'1« ’"W __lln Stern. Ä?3* »■»« w* d. Sitte.9 'Stimme i foa^ritttvird ?HL^nfeL_ ^unge zum Bretzel- Emil Noll. 1 TeWen sucht Br- Reotz. 1 Unheil. --'-lmt EllwlMgen intemberg. *r gegen Nachnahme cket ^hres Unioechl- !lches mir bei einigen >cn Magenkatarrben' lenste geleistet Hatz 'enden zu wollen k irjt u. GeburtsheA V inqetragene iberg en konnte, so i|l ?rg auf 3. MH bring!». berg. eitiu» n t racis 6 Ur, Concekttneisteri itt. II'- 6,1 hube^ $5$ HrriS vterLeljährig 1 fl. 12 K. itttt Brtngerlohn. Durch dis Post bezogen vierteljährig ^1 endlich . Brun, s Unzen ($ Mtiiije, -’iamen < daß fd/i( stndung j großen tz ®in wen Werden er; Justizminister Dufaure als denjenigen darzustellen, der Thiers verleitet habe, die Tagesordnung von Jaurös, die jedenfalls angenommen worden wäre, zu mißbilligen. In der Handelswelt haben die Versailler Ereignisse große Bestürzung hcrvorgerufen. Eine Masse Aufträge, welche den hiesigen englischen Agenten gegeben waren, um noch die alten Zollsätze zu benutzen, wurden abbestellt. Der Termin, bis zu welchem die Declarationen, um nicht nach den neuen Zollsätzen bezahlen zu müssen, gewacht werden können, läuft morgen ab. Die Leute zogen eS aber vor, später »ehr Eingangszoll zu bezahlen, als sich Angesichts der Krisis auf weitere Geschäfte einzulaffen. Die Geschäftswelt ist natürlich nicht zufrieden, und die Stimmung, welche die Versailler Vorfälle erzeugten, wird von den bona- partistischen Agenten, welche seit gestern mit erneuter.Thatigkeit auftreten, mit Erfolg ausgebeutet. Heute Morgen fand wieder Ministerrath in Versailles Statt. Es sollen die endgültigen Beschlüsse gefaßt werden. Die gestern für die Abreg- Commisflon in den Abtheilungen stattgefundenen Ernennungen werden als nicht ungünstig betrachtkt. Ueber die neuen Anträge sind verschiedene Versionen verbreitet. Nach den Einen will die Regierung nach wie vor von der Versammlung ein Vertrauensvotum verlängert unv die Bildung einer Commission in Vorschlag bringen, welche die konstitutionellen Vorschläge prüfen soll, nach den Anderen soll sie aber den AuSgang der Diskussion über den Kerdrel'schen Antrag abwarten wollen. Man will Verlängerung der Gewalten des Präsidenten auf vier Jahre beantragen, zugleich aber noch bestimmen, daß der Präsident sich bei den gewöhnlichen Kammerdebatten nicht bethetltgen darf, jedoch bet den Angelegenheiten, in denen er nicht mit der Kammer gleicher Ansicht ist, ein SuSpensiv-Veto erhält und dann in der Versammlung das Wort ergreifen kann, um dasselbe zu erklären. Die verschiedenen parlamentarischen Vereine hielten gestern und heute wieder Versammlung. Der größte Thril der Mitglieder der Rechten ist noch fortwährend in höchster Wuth. Die Linke und die äußerste Linke sprachen sich natürlich für den Präsidenten mit großer Entschlossenheit aus. Das Hauptorgan der letzteren, die Röpublique Franyalse, will Herrn Thiers nicht zurücktreten lassen, da er durch die Constitution Rwrt gebunden sei unv seine Aufgabe, die Befreiung des Territoriums und die Gründung der Republik beenden müsse. Paris, 21. Novbr. Das Witzblatt „Eklipse" wurde heute mit Beschlag belegt. ES enthielt eine Carrieatur, welche ThierS als Hanswurst mit einer Krücke darstellt. Paris, 22. Novbr. Gestern begann vor dem zweiten Kriegsgericht von Paris der Proceß der zehn Franktireurs der Aube und Marne, welche angeklagt sind, willkürliche Verhaftungen vorgenommen unv sechs Personen unter der Anklage, daß sie Deutsche wären, erschossen zu haben. Die letzten Nachrichten des Journal Ofßciel aus Algerien lauten, wie immer, befriedigend; da sie aber nur melden, was man der großen Nation mit- zutheilen beliebt, so haben sie wenig Werth. In der Schönfärberei ist die konservative Republik ganz kaiserlich konservativ. England. London, 21. Novbr. Das Schicksal der Polizisten, welche vor einigen Tagen den Gehorsam verweigerten, ist jetzt entschieden worden. In dem betret- senden Befehl des Chefs der hauptstädtischen Polizei werden 39 Mann der in Kensington stehenden Abteilung unv 71 Mann der Abteilung, welche ihr Hauptquartier in Bow Street hat, entlassen. Weitere 69 Mann, welche milder beur- iheilt wurden, sind entweder eine Classe zurückgesitzt oder diejenigen darunter, die in der letzten Classe stehen, mit dem Verluste des Soldes für eine Woche bestraft worden. Einige 50 von den entlassenen Mannschaften begaben sich nach Verneh- mung des Spruches in ein nahe gelegenes Wirthshaus, wo sie ein Meeting im- provistrten unv gegen die verhängten Strafen vrotestirten. Uebrigens dürften die aufsässigen Mannschaften schwerlich von Seiten veS Publikum- in dieser Ange- l genheit Sympathie oder Unterstützung ärnten. Im Gegentheil ist die öffentliche Meinung und die Presse, so weit letztere sich bi her geäußert, hauptsächlich deß- L d. g' Dea es« wißt ü>egS M es w zu M einen so hat Jlnsroi tonnte fen ni verbiet Grant dadnri bei be hat D (ein, der K biotfc1 kostet auszu male -erlani London, 22. Novbr. Unter der Anklage des vorsätzlichen Mordes gestern ver junge Deutsche Paul Julius May vor dem Schwurgericht des trat Criminal Court. Man wird sich der näheren Umstände erinnern, wenn wir K et* A h' B nachstehende Verfügung zugehen lassen: „Nach Artikel 9 des Gesetzes vom „8. November 1872 find wäblbar zu Wahlmännern die stimmberechtigten Ur- „Wähler, welche an direkten Steuern mindestens den einem Normalsteuerkapital „von 40 fl. entsprechenden Betrag für eigenthümliches oder nutznießlicheS Ver- „mögen jährlich entrichten." „ES ist keinem Zweifel unterworfen, daß hiernach zum Wahlmann derjenige „stimmberechtigte Urwähler wählbar ist, welcher den einem gefammten direkten „Steuerkapital, mag diese- nun Einkommensteuerkapital, Grundsteuerkapital oder „Gewerbsteuerkapital fein, von 40 fl. entsprechenden Betrag für eigenthümliches „oder nutznießlicheS Vermögen jährlich entrichtet. — Sie wollen an Sie gelangende Anfragen demgemäß bescheiden." Wir veröffentlichen diese Verfügung, da fie von allgemeinem Interesse sein dürfte. Laubach, 22. Novbr., 6V2 Uhr Nachmittags. Soeben verschied dahier Se. Erl. der Graf Otto zu Solms-Laubach nach langen schmerzlichen Leiden. Berlin, 22. Novbr. Zu Anfang ter heutigen Sitzung wurde vor dem geistigen Auge unserer Landboten ein Bild des unsäglichen Elends entrollt, das der jüngste Nordostßurm über unsere vorpommerische und schleswig - holsteinische Küsten- und Jnselbevölkerung gebracht hat. In Eckernförde sind ganze Straßen spurlos von der Erde verschwunden; auf einer vorpommerischen Insel leben 4000 Menschen unter Häusern, die nur ein Dach, aber keine Wände mehr haben. Tausende von Fischern, die sich eben von den Folgen des letzten Krieges erholt haben, stnv ihrer Boote, der Netze, des ganzen Fischzeuges, somit der Mittel beraub, ihre Familien zu ernähren. Die Worte des Abg. WallichS werden nicht in den Wind gesprochen sein; die Bewohner der schleswig-holsteinischen Küsten sollen fühlen, vaß fie dem großen, starken Preußen angehören. Der Minister deö Innern hat erklärt, daß Umfassendes zur Linderung der Noth geschehen soll; das Abgeordnetenhaus seinerseits harrt nur des Wortes, um dcr Negierung, falls diese mit den vorhandenen Mitteln nicht ausreichen sollte, alles, was verlangt wird, zu bewilligen. Berlin, 23. Novbr. Die neueste Nummer der „Schl. Schulztg." enthält in dem Artikel: „Der Lehrermangel als eine Gefahr für vaa deutsche Volke- leben" die Notiz: daß in Preußen 595 selbstständige und 474 Hilfslehrerstellen unbesetzt sind, und daß 1792 Stellen mit Personen besetzt sind, die keine Lehr- berechtigang haben. Im Oppelner Regierungsbezirk fehlen allein 700 Lehrer, um jede Schulklasse auf 100 Schüler zu bringen. Berlin, 23. Novbr. Dem Vernehmen nach soll in Betreff der Anlage der neuen Festungswerke um Köln so viel feststehen, daß dieselben in die Peri» phcrie eines Kreises zu liegen kommen, dessen Mittelpunkt der Dom bildet, und dessen Radius eine Meile beträgt. Auf dieser Perchheris sollen sieben Forts angelegt werden; außerdem soll ein Fort zu Insel und eine Rheinsperre zu Sürth errichtet werden. Die Forts 7 und 8 würden in Artillerie-Casernen umgewan- delt und die Forts 2 und 10 geschleift werden. Auch soll die Anlage eines Boulevards vom zoologischen Garten bis nach Lindenthal und Sürth bcabsich- tigt sein. Berlin, 24. November. Der Kaiser empfing am Freitag, so meldet die „D. N.-C.", den CultuSminister in einer Audienz und ließ sich, wie es heißt, von demselben Vortrag über den Gesetzentwurf über die Civilehe halten, der im Entwurf nunmehr in den Beraihungen der Commiffarien des Cultus- und des Justizwesen vollendet sein soll. Der Entwurf wird demnächst in einer Ministerconferenz einer Berathung unterworfen werden, doch dürfte es, wie man glaubt, nicht unmöglich sein, daß bei der Wichtigkeit der Vorlage auch der Kaiser an dieser Be- rathung theilnehmen wird. Wie die „Voss. Ztg." erfährt, soll auf den preußischen.Staatsbahnen die Beförderung derjenigen Gegenstände der Landwirthschaft, Industrie und Kunst, welche für die im Jahre 1873 in Wien in Aussicht genommene Weltausstellung nach Wien gesandt werden, gleichviel, ob dieselben aus dem Jnlande oder dem Auslande herrühren, sowohl auf dem Hin- als auf dem Rückwege zur halben tarifmäßigen Fracht stattfinven. Diese Vergünstigung findet jedoch nur auf solche Sendungen Anwendung, welche beim Hintransport an eine der im Deutschen Reiche zu errichtenden Empfangsstellen, oder an die Ausstellungscommisstonen der betreffenden Staaten in Wien adressirt und beim Rücktransport an eine der gedachten Empfangsfiellen oder an den Aussteller resp. den Versender nach der ursprünglichen Absenvestation gerichtet und mit einer Ein» bezw. Rücksendunge- declaration versehen sind. Karlsruhe, 25. Novbr. Die Genesung des deutschen Kronprinzen schreitet allmählich und gleichmäßig fort, doch wird derselbe bei der ohnehin vorgerückten Jahreszeit auf ärztlichen Wunsch die Weiterreise nach der Schweiz aufgeben, weßyalb die Frau Kronprinzessin morgen hier eintreffen wird. Stuttgart, 25. Novbr. Abgeordnetenkammer. Wächter beklagt die außerordentliche Verzögerung der Telegramme auf der Linie Stuttgart-Frankfurt a. M.° Berlin, bemerkt, daß die verabredete zweite Leitung nur von Württemberg auS- gesührt sei und fragt an, ob das Ministerium nicht bei den mitbeteiligten Verwaltungen, namentlich der badischen, die beschleunigte Beseitigung des Nothstandes herbeisühren könnte. — Das Königspaar hat für die Ostseebeschädigten die Summe von 1000 Gulden angewiesen. Schweiz. Bern, 23. Novbr. Der päpstliche Nuntius hat in längerer Audienz bei dem Bundespräsidenten bezüglich der Beschlüsse der Basler Diöcesan - Conferenz Protest erhoben. Die „New-Aorker Handelszeitung" ist voll Jubel über den Sieg Grant'-. l verlangen.' Oi Börsenberichte Die Differenz zwischen Comptant und Zeitkäufe bei genannten rf k. 8. 100 8 l 107i/4 5% 8 ß Ein wenig Kalkauflösung und der Bürger kommender Jahrhunderte schlaft, bis er erweckt zu 1864r r r Kanarienvögel r ken nach, Deiner Werth zu sein, wein Vaterland!" Ein solches Vertrauen zu verdienen — wahrlich, das ist nicht leicht. Das Höchste hat das Volk Ulysses Grant gegeben — das Höchste, was es geben kann. Fühlt er sich ihm nicht dadurch zuw gegenseitigen höchsten Dienste verpflichtet, pocht ihm nicht die Schläfe 1882t 961/4 1885t 971/z 1887t 97i/z 92?/6 1073/4 ritgsgrricht von welche angeklagt i unter der An« tn lauten, wie jen Nation mit- ceei iß die ton* Dem, welcher an seine Stelle treten wollte. Mit fast beispielloser Vehemenz hot es erklärt, daß es den wider ihn erhobenen Beschuldigungen keinen Glauben bei- mißt und ihn bester hält, als Die, welche klagend wider ihn aufgetreten. Hin- weggeschritten ist es über Die, welche ihm früher als Propheten galten, um Grant vertrauensvoll die Hand auf die Schulter zu legen. Keine Notiz nahm es von einem Sumner, welcher Grant für unwürdig erklärte, von ihm genannt zu werben, und hat Grant einen Kranz auf's Haupt gedrückt, wie Keiner seit Washington einen getragen. Zieht man die Künste in Betracht, welche auf der einen Seite aufgeboten wurden, und daneben das absolute Schweigen Grant'S, so hat das Volksvertrauen etwas durch seine Sicherheit und Einfachheit wahrhaft Jmponirendes. Jetzt aber bietet sich den Siegern eine kolossale Aufgabe. Grant 3% 3% ■ Augsburg 1 Berlin Bremen Brüssel 1047/8 1751/» 931/4 865/8 105 II91/4 n u i: n B^/seunachrSchto^. 25. November 1872. I 8. 8. 8. 8. s' öst. ß. Lombard 98 Livorueser 373/4 Tosoaaer 59 Elisabeth.-Prlor. 84 l j Prioritäten« 3% Üster. Steb.-Priov. 58 Blatte erzählt wurde. Aetfiesat. 50/0 oatr. F. 8t. E. B. 367 Lombard. Bahn 218 Ludwigab.-Bexbaeh 200 Maxbahn 144i/2 Bayer. Oatbahn 1333/8 4t vor einigen 3n bem bitte!* 9 Nun ttt in dtft ifrfyupt' he milUt bm* in Mtuutcr, die it Wv4i VW ich nach Airnch* rin Meeting in* igtn- Dürften dir in Dieftr Ange* iß die oifentliche hauptsächlich k^* , weil niift rche io d» mächtige Welle zurück und die grausige Fluth verschlang sie. Ferner kamen angeschwommen 43 Schafe, 67 Schweine, ein Fortepiano, ein alter Omnibus, große Schiffbrücken, mächtige Pappeln, ein Wagen mit Commißbrod, Tabackballen, Waaren und -Mobilien aller Art, auch Schauspielercostumes von der ganz unter Wasser gesetzten Schwiegerstraße, die rast ausschließlich von Maitressen bewohnt wird. - Es war interessant, die Anzahl der aus den nahen Süßwafferseen angeschwemmten Hechte und Karpfen bei FriedrichSort zu sehen, die daS Salzwasser getödtet und zurückgelassen hatte. Am Hafen sind Steine von der Größe einer Tischplatte fortgerissen worden, auch ganze Stücke Land. Seegras lagerte in riesigen Haufen in den Straßen und am Strande. Da» kaiserliche Werft hat einen Schaden von 280,000 Thlrn. erlitten und das norddeutsche Werft ungefähr 400,000 Thlr. Auch lief heute eine russische Fregatte hier ein, deren Segelwerk in Fetzen hing und nur Trümmer als Masten aufzuweisen hatte. Die an Bord des Casernen- schiffeS „Barbarossa" befindlichen Matrosen mußten zwei Tage fasten. An den zwei Neber- schwemmungstag n kostete hier daS Pfund Butter 1 Thlr. 18 Sgr., Brod 13 Sgr., ein Pfund Leberwurst 20 Sgr., eine Portion SchweinecotteleteS 16 Sgr. Zwei ewig denkwürdige Tage - für die Bewohner der Ostsee. Zn der Erwartung auf gutes Antreffen des Briefes bet Dir ,c." * Die Auferweckung von den Tobten ist kein Wunder mehr; sie ist ein einfaches medicinischcS Verfahren, erfunden von einem deutschen Professor. Derselbe erbat sich von Thiers zwei Communisten NamenS Dodu und Brun, welche zum Tode verurtheilt waren, daß er sie, um ein wissenschaftliches Erperiment an ihnen zu versuchen, tobten und drei Monate nach ihrem Tode wieder in's Leben zurückrufen dürfte. Seine Absicht war, durch Jnjection einer Kalkaustösung die Körper vor Verwesung zu schützen, und nach seiner Theorie konnte der Patient nicht nur nach drei Monaten, sonderu nach Belieben nach eben so vielen Jahrhunderten wieder belebt werden. In Gegenwart von Aerzten und öffentlichen Beamten chloroformirte der deutsche Professor die beiden Communisten, injicirte in die Körper -ine Kalkauflosung, öffnete ihre Adern, entzog ihnen alles Blut, bis sie starben. Die Leichen wurden nunmehr der Ofenhitze so lange ausgesetzt, bis sie zusammenschrumpften und eine ledrrgelbe Farbe annahmen. In diesem Zustande verblieben sie in einem Zimmer von mäßig warmer Temperatur die vorgeschriebenen drei Monate, und dann begann der Wieder- helrbungSproc ß. Zwei gesunde und kräftige Arbeiter wurden herbeigerufen, ihnen zur Ader gelassen und dann warm in die Adern Dodu's und Brun'S geflößt, worauf man zur Anwendung einer Benutzung übergeben worden, dem wir Folgendes entnehmen: „Am 12. d., Abends 7 Uhr, ging der schon seit dem 9. wehende Nordoft Wind in einen furchtbaren Orcan über, der das Meer aus seinen S i ranken trieb, und so weit uns bekannt ist, wurde nicht nur in Kiel und dessen fiudung ist, wie Jeder leicht einsehen wird, von weitgehendster Bedeutung, besonders für diejenigen! t Frankf. Vereins-Kaste 1651/3 großen Geister, die ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus sind und sich deshalb unglücklich fühlen, z Barmst. Bankact. 560i/2 n?;- ffnifanflnfnnn und der Büraer kommender Jahrhunderte schläft, bis er erweckt zu i Wien Bankactien 1065 Aetlcn. I •rankf. Bank 145V, le mit Beschlag vurst mit einer er •S in ' err starken galvanischen Batterie schritt. Bei Dudo mißlang die Wiedcrauferweckung. Bei Brun aber rollten bald die Augenballen, die Muskeln begannen zu zucken, daS Herz zu schlagen, und endlich - 0 Triumph der Wissenschaft! — nach vierzehnstündiger sorgfältiger Behandlung sprach Brun, sprang vom Tische auf, verschlang eine bereit gehaltene Tasse Bouillon und mehrere Unzen Cognac und beklagte sich hörbar über Schmerzen in den Gliedern und zwar besonders derjenigen," welche auf dem Tische geruht hatten. Er lebt nun gesund und munter unter dem Namen Fourbe in der Schweiz. Eine an dem Körper Dodu's augestcllte Untersuchung zeigte, daß fettige Degeneration des Herzens die Auferstehung naturgemäß verhindert hatte. Diese (5c--1 Ein unübersehbares Unglück hat der 12. November über die ganze Nordostküste Deutschlands gebracht. Die vereinigten Fluthen deö Meeres und der Binnengewässer, hochaufgestant durch rasende Stürme haben sich über jene weiten Niederungen ergossen, welche hinter starken Deichen bisher einer verhältnißmaßigen Sicherheit genossen. Viele Hunderte von Hütten armer Fischer, Lootsen und Küstenwächter sind längs der Gestade von Pommern, Mecklenburg und Schleswig-Holstein bis zum Dollart hin spurlos weggeschwemmt, mit ihnen noch ungezählte Menschenleben und die ganze Habe jener Unglücklichen, die jetzt, dem Ungemach der winterlichen Jahreszeit preisgegeben und größtentheils aller Erwerbsmittel beraubt, ihre Blicke auf das große Vaterland richten und von der so oft und glänzend bewährten Bruderliebe und Hülfsbereitschaft des deutschen bei dem ®eb«nteu, sich eine» solchen Volke» windig zu zeigen - wahrlich, dann dessen Vorhut gegen Natur-Ereignisse und Feindesmacht sie hat das Volk sich geirrt. Nicht bescheiden werden wir in unseren Ansprüchen bilden, NUN ihrerseits Rettung aus Noth UNd Elend erhoffen, sein, denn von Denen, welchen Viel verliehen, wird Viel gefordert. Fort mit Der Rothschrei von den Küsten der deutschen Meere wird nicht 1876) Thürfchoner in Crystall und Porzellan bei Wilh. Balser. neuen Anlaß bewähren und mit freigebiger Hand zur Linderung der Leiden jener Unglücklichen beitragen. Vermischtes. Wir sind bereit, milde Spenden für die überschwemmten Küstenbewohner in Empfang zu nehmen und ihrer Bestimmung zuzuführen. * Don gütiger Hand ist uns ein^ Privatbrief aus Kiel an -men hiesigen Emwohner zur CxPeditrVN des Gießener Anzeigers. DaS Volk hat mehr Vertrauen zu ihm", schreibt das genannte Blatt, „als zu ein etwas regerer Verkehr als in den Vortagen und zeigten sich Course für einzelne Werthe sogar in steigender Richtung. Wiener Bankactien fester und höher zu 1063—64. Sehr beliebt Deutsche Handelsgesellschaft, welche zu 1013/Jf um beinahe 2 o 0 besser als gestern gehandelt wurden. Von anderen Banken Oesterr.-Deutsche, Deutsche Effectenbank, Continental-Baubank, Provinzial- Disconto, Vereinsbank, Bankverein, Brüsseler und Darmstädter behauptet und theilweise höher. Spanier zu 28% gesucht. Amerikanische Staatsbonds fest. Oregon fest und höher zu 50i/? auf Grund des günstigen MonatSauSweiseS. Der Geldstand hat sich momentan relativ leichter gestaltet, wenigstens ist Geld besser und leichter zu haben, für Prolongationszwecke zu ca. 7—7i/2 o/o. DaS Gleiche wird aus Berlin berichtet. Man glaubt daher, daß fick die Ultimoregulirung ver- hältnißmäßig unschwierig gestalten werde. Den 26. uno 28. November werden von Seiten der Filiale für Handel und Industrie die Stamm-PrioritätS-Actien der rumänischen Eisenbahn-Actien- Gesellschaft zur Zeichnung aufgelegt. Wechsel still und unverändert. Napoleons 9 22—23. r i «. k. i k. i m. ; 3. । 5°/o ^•zacterdam k. S. 98% könnte füglich mit Klopstock sagen: „Ich finne dem großen, schrecklichen Gedan- re ?n ill a r- ld » V ? >e Feilgebotenes. Herde und Desen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten Reaulir - Füll - Oefen (4869) empfiehlt I. G. D. Bapst. k. S. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. do. H. 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Ein Volk von vierzig Millionen, welches ihn aber* ZÜt, Werke der Wvhlthatigkeit UNd Menfchenliebe Itl großem mals an seine Spitze gerufen, Hai das Recht, von ihm ein Meisterwerk zu Maßstabe zu üben, wird seine edelmüthige Gesinnung auch bei diesem Khehi-Nahebahn-Aot» 511/g aHarr.bnrg He^3. Lndwlgsb.-Act. — S Leipzig Oberhessen 781/z i London |Lyon Pari 1 Wien ditto dittc ! Dis conto ,a M geriet dki t*6' Wtn, »'«« sil Ml iw »«"9’" inüpftt” 1'” j’ p(t t'«'«- giriert i" i-d!« üigil ri(rtf „C!i. 6»f«" SA ,U«“ •*S'Ä Preuss. 4i/gO/o Oblig. 1025/g Frankf. 31/3% Ob'. 865/g 'Nass. 41/3 0/0 Obi. 991/2 Kurhsss. 4O/o n 933/4 Är. Hess. 50/0 Obi. 102 » , 4% n 98i/2 . „ 3i/8o/o w - Bayer. 5% « 100 n —59 Pistoiexi . . 9 42- 44 „ doppelte 9 43—45 uon.fl.108t. 9 53- 55 Ducaten . . 5 34—36 • 20 Frankenst. 9 22—23 s Engi. Sover. 11 53 —55 Lass. Imper. S 43—45 Dollar in Gold 2 25—26 Exped. dieses Blattes. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. 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Creditactien und Staatsbahn ihres Eigenthums retten konnten. Ein Kaufmann hat einen ungefähr tarirten Schaden von eröffneten daher höher als ihre gestrige Schlußnotiz und' blieben nach unbedeutenden Variationen 10,000 Thlrn. In dem an Kiel angränzenden Fischerdorf Ellerbeck find unzählige Häuser dieser erstere 367 V2, letztere 3665/g. ~ ’ ---- "" ~ . Sprottenfänger weggeschwemmt worden. Gegen 200 Menschen, die sich theilS auf Bäume gerettet Effecten betrug 1 fl. Bezüglich der Umsätze", welche indeß nicht allzu lebhaft waren, hatten hatten, fanden ihren Tod in den Wellen, da diese entwurzelt und fortgeriffen wurden. In dem Creditactien den Vorrang, indem wieder hier, wie auch in Berlin das zum Oefteren documentirte Augenblicke, als ich mir Alles betrachtete, waö die wilden Wellen mit sich brachten, klopfte mir Gerücht auftaucht, eS sei eine Capitalvermehrung der Creditanstalt beabsichtigt. Lombarden mein Freund Richter auf die Schulter und sagte bestürzt: „Saal, sieh dieses Bllv des Schockens." bewegten sich, ziemlich unbelebt, zwischen 218 und 2173/4. Silberrente zu 64’5/ig gefragt. (Sine alte Frau nämlich kam in ihrem Bette, auf welchem sie sich krampfhaft festhielt, ange^ Oesterr. Bahnen und Prioritäten ziemlich vernachlässigt und matt. In Banken entwickelte sich schwömmen, und noch ehe ihr von den Matrosen Hülfe gebracht werden konnte, «ahm sie eine ~ - - - - — - - 5407) Aechte Nürnberger Lebkuchen, auS der Fabrik des Herrn J ac- Go eß in Nürnberg, empfehlen zu Fabrikpreisen Gehr. Adami im Ritter. 5264) WachStäuflinge, mit und ohne Haar, bis zu den feinsten in allen Größen, Wachs-, Porzellan- und Holzköpfe und -Puppcngestelle, sowie Porzellan- und Papiermache - Arme in allen Größen, Schuhe und Strümpfe für Puppen, empfiehlt billigst I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. von Emil Fischbach in (5191) 1 empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. 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Fuhr, Sonnenstraße 104. | Mem Tuch- und BukSkin-Lager! für die Winter-Saison aufs Reichbaltiqste sortirt, empfehle ich hiermit angelegentlichst. Ludwig Laug, Marktstcaße25, gegenüber dem Kaufmann Herrn Emil P istor. ' J* Buch, Seltersweg Lit. C. Nr. 194, empfiehlt sein reichhaltiges Pelzwaaren-Lager in Garnituren und Mützen, als: Iltis, Fee, Biber, Bisam, Astrachan, russtsche Kanin rc. rc., sowie eine große Auswahl in Kinder-, Jagd- und Reise- Mützen. (5269) Vermischte Anzeigen Heck W i tt w e. ! 5464) Ein in allen Hausarbeiten günd- Ilich erfahrenes gewandtes Mädchen wird gegen hoben Lohn auf Weihnachten in Dienst gesucht. Näheres in der Erped. ,b. Bltts. der Werth des halben Coupons abzüglich der Kosten. 5467) Ein halbjähriger spanischer Coupon Nr. 9, Serie A, Nr. 3042, 5263) Ein Logis im Vorderhause zu ver-j miethen.______________________Pitthan. einen tüchtigen Arbeiter. 5463) Eine Familienwohnung ist zu ^8)_________Wilhelm Löber. oermiethen bei W. Pfeil ! 5365) ftiir Hne still«, 7 f1'.30 fr- Ende December 1872 zahl- Logis im Freien von 4—b^Stuben auf den ?ar -un-b Iei*t erkennbar durch einen an '. April fu miethen nefu®tM ein ’ "Ä,®"'1, L-iufmiidchen auf Weihnachten. Näheres voriacn Samitaa hfi her Dorißen öOmiinfl, den 25. d. M- — Vor —————--------- - -------- dem Ankauf desselben wird gewarnt. Be- - Cvj Auen ordentlichen Jungen zum reits mündlich zugesichertes Prämium ist wfortlgen Eintritt sucht der Werth des halben Couvons abrüalick __________________________Sandgasse. 5466) Ein freundliches Familienlogis ist zu oermiethen und sogleich beziehbar. Peter H ubeler, Brandgasse. Berunetyungm. i Pappelweiden-Stämme 5013) Ein kleines Logis in meinem werden gesucht. Nebenhause, 3 Zimmer, Küche u. s. w. 5451) N. Kiegel, Lich. enthaltend, zu oermiethen. j-----------------------------—______ ____________________H. Becker, Anlage, j 5401) Ein braver Junge, welcher das 5414) Schöne Logis für Familien, auch ^chmiedehandwerk erlernen will, wird ge- für ledige Herren, zu oermiethen und sofort^"^' ^^beres in der Exped. d. Blttr. beziehbar. George Wenzel. ! Gesucht 5472) Wir erlauben uns, bei der Freitag den 29. unb Samstag den 3V. l. Mts. stattfindenden Gemeinderaths - Ersatzwahl unseren Mi? bürger, Herrn Christian Schopbach, als Gemeinderaths-Candidaten hiermit vorzuschlagen. Gießen, den 26. November 1872. Mehrere Bürger. 5470) Der Ausverkauf der Modewaarcn, im Laden des Julius Landauer dahier, findet mir noch bis r Deecinber statt. Gießen, den 25. Nvv. 187S M Pilger. 5100) Unterzeichiieier, der seit 24 Jahren als Hufbeschtagschmied beim Militär in München und Würzburg lhälig war und nunmehr als Lehrschmied an der Großh. Veterinäranstalt ange- üellt ist, empfiehlt hiermit sein in der Veterinäranstalt befindliches Hufbeschlaggeschäft den verehrlichen Pferdebesitzern mit der Zusicherung sachkundigster und sorgsamster Bedienung. Gießen, am 19. November 1872. J. Höss, Lehrschmied an der Großh. Veterinär-Anstalt. Die Gnrtenlauve. Die Nr. 46 bringt folgende Beiträge: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Friedrich Spielhagen. (Fortsetzung.) — Die Blinde. Gedicht von Karl Thomas. — Nachbilder. Von Ewald Hecker. — Beim Goldmacher in Arabien. Von Friedrich Freiherrn von Maltzan. — Thier-Charakter. 11. Der treue Hüter der Heerden. Von Adolf Müller. Mit Abbildung: Schäferhund der Wetterou. Originalzeichnung vor F. Specht. — Aus dem Lande der Freiheit. Von Ludwig Büchner. Zweiter Brief. — Blätter und Blüthen: Auf Vorposten vor Metz. Mit Abbildung: Streifzüge eines Feldmalers. Nr. 8. Auf der Feldwach- vor Metz. Von Ehr. Sell in Düsseldorf. — Gesetzlich, aber grausam! — Marlitt's Haideprinzeßchen. Erklärung von Dr. A. Sckäffle, k. k. Minister a. D. — Den Spangenberg'schcn Ordenshandel betreffend. — Kleiner Briefkasten. Leipziger Feuer - Lersichmmgs - Anstalt — gegründet im Jahre 1819. — 5176) Die unterzeichneten Agenten des Kreises Gießen empfehlen zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, nothwendiges Ausränmen rc. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteerzeugnisse rc. zu billigen, festen Sätzen unter ibren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. Die Anstalt bedarf keiner Experten mehr! I. H. Fuhr in Gießen. Conrad Scherff in Lich. Redacnon, Druck und Verlag 'er Brühk'schen Untv.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. f viertel Kost W ft U l. I,» halten wir sss Sief rvpstehlt, ei ttm fünftel Untenichts insbkjonvcre noch sihi-n. Aller ausnel der Durst i Int des Ur die versüß zu vuabhäi rechtmäß'ge fommtn, werden wirt die locale J der Staat Etaat der War ad« zeigt das eine Anzah zu gründen redlichen, der &tmja W hundert tv»rve nun Waffen: 1 2) 'n Deuts B>qu neuert 'heilt. Ein l'hltt deran Atlanten, { dt-n Untern, ,tie bin gan, W eine Wn, ohne Spat- U1W erheb, &>norflr fii] ?en srrudiark auch ^sparnißen Wohlstandes Ces «euen Dor 8 Gemei * tu * & !°«