ffretS vierteljährig 1 ft 12 fr. jntt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. OWW AnMger. Erscheint täglich, mit Aufnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberp, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Sichen. Mr. 2S2. Samstag den 26. October I$72« Bestellungen auf den Gießener Anzeiger ÄÄ ». l ■» -«» b.i °«-n P°p- Abvnnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für das IV. Quartal zu 1 fl. Brodpreise vom 26. October bis 1. November 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 20 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 10 kr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 17 kr., zweite Sorte 15 fr. .... l|1wl"™1RFy.!111"111""1 LM1LL1 i,l । igggaga^ Amt! icher X heil. Gießen, am 24. Lclober 1872. Betreffend: Rechenschaftsberichte der Wiesenvorstände pro 1872. Das Groß herzogliche Hreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Allendorf a. d. Lahn, Annerod, Bersrod, Burkhardsfelden, Daubringen Ebrrstadt, Gießen, Hattenrod, Mainzlar, Nieder-Bessingen, Ober-Hörgern, Reiskirchen, Ruttershausen, Steinbach, Treis a. d. Lda., Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an Erledigung der Verfügung vom 5. October 1872 binnen acht Tagen. v. Röder. zu Ehren des Herzens Jesu anordnet. In dem Schriftstück heißt es u. A.: „Ihr wißt es, welche Feindseligkeiten in verschiedenen Ländern gegen unsere Mutter, die Kirche, verübt, welche Lügen und Verleumdungen fortwährend gegen fie aus- gebracht werden, wie vielen Bedrängniffln Hirten und Gläubige an manchen Orten bereits ausgesetzt sind, und wie die Gegner roll Haß und Trug von allen Seiten sich erheben und sich rüsten, die Stadt Gottes zu umringen, und, wenn es möglich wäre, sie von Grund aus zu zerstören. Weil irdische Hülfe fern ist, glauben sie um so sicherer ihr Ziel zu erreichen. Auch in unserem deutschen Vaterlande hat leider die unwürdige und ungerechte Hetze gegen die Katholiken begonnen, schamlos lügenhafte Anschuldigungen werden gegen uns ausgestreut, blinde Leidenschaft sucht dos Feuer der Zwietracht fortwährend zu schüren, und der Uebermuth scheut sich nicht, zu Ungerechtigkeiten und Gewaltthaten gegen d e Rechte und den Besitzstand der Kirche aufzufortern. Aber die verblendeten Gegner verglffen die Worte des h. Apostels, der in den unglaublich großen Gefahren und Bedrängnissen seines apostolischen Berufes ausrief: „Wenn Gott für uns ist, wer vermag etwas wider uns?" (Röm. 8, 31.) Darum sprach auch der könig» liche Sänger David: „Mögen diese auf ihre Wagen, jene auf ihre Resse vertrauen, wir berufen uns aus den Namen des Herrn unseres GottiS." ($f. 19, 8.) Zum Herrn der Heerschaaren wenden wir uns darum mit vollem Vertrauen und in demüthiger Anerkcnntniß unserer Ohnmacht und Schuld. Bekennen wir unsere Sünden und Nachlässigkeiten im Dienste Gottes, durch die wir die Prüfungen und Züchtigungen der göttlichen Gerechtigkeit verdient haben. Nahe ist der Herr denen, welche ihn anrufen aus zerknirschtem Herzen. Ihm stellen wir voll Zuversicht die Sache unserer h. Kirche anheim. Wie unser göttlicher Herr und Heiland zur Zeit seines öffcmlichen Lehramtes von argl-stigen und mächtigen Feinden umringt war, die im Geheimen ihre Pläne gegen ihn schmiedeten, — alle ihre List und Gewalt aber nichts wider ihn vermochte, bis die Zeit kam, wo er sich freiwillig zur Sühnung der Schuld der Welt in ihre Hände gab, — so können auch alle feindlichen und trugvollen Anschläge und die gesammte Macht der verbündeten Feinde der Kirche Gottes Nichts anhaben, welche der Herr durch sein Blut erkauft hat, und der die Verheißung gegeben: „Sehet, ich bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt." Die Pforten der Höllen sollen nach seinem Worte die Kirche nicht überwältigen; denn er hat sie auf einen Felsen gegründet und ihr seinen Beistand zugesagt bis zum Ende der Tage." Berlin, 24. October. Die deutsche Regierung befindet sich seit längerer Zeit in einer Verlegenheit, welche mancher anderen Regierung sicher sehr erwünscht erscheinen möchte. Es handelt sich nämlich um die Verwerthung der Kriegsbeute. Die im letzten Kriege erbeuteten Gewehre find, soweit deren Umarbeitung in optirte Zündnadelgewehre angängig, den Waffcnbeständen des eigenen deutschen Heeres theilweise schon überwiesen worden, thetls steht ihre Ueberweisung noch bevor. Das Gleiche gilt auch für die erbeuteten Reiterausrüstungsstücke und Waffen, wobei nur die in den Arsenalen von Straßburg und Metz Vorgefundenen oder durch die stattgehabten Capitulationen in deutsche Hände gefallenen Kürasse (mehr als 12,000 Stück) eine Ausnahme bilden, weil sich der Fortbestand der Kürassierwaffe für die deutsche Armee selber in Frage gestellt findet. Ebenso gestatten auch die in den Arsenalen Vorgefundenen oder sonst erbeuteten Ponton- trains, die Pferdegeschirre, Sättel, Tuch» und Lederbestände, Lager und Lazareth- Utensilien rc., eine leichte Verwendung. Anders verhält sich dies Hingtgen mit dem massenhaft erbeuteten Wagenmaterial und Fuhrwesencolonneu, und zum ungünstige n Deutschland. Darmstadt, 23. Oktober. Die zweite Kammer berikth in ihrer heutigen sünsstündigen Sitzung über den Gesltzentwurf, die Gehalte der VolkeschuMtzrei belassend und gelangte heute bis zu Art. 6 des Entwurfs. Zu Art. 1 wurde nach einem Anträge des Abg. K. I. Hoffmann und Genossen im Einverständnisse mit Großh. Regierung und dem Ausschüsse einstimmig beschlossen, daß der niederste Gehalt der bestehenden oder künftig zu errichtenden Volksschulen in der ersten Klosse (Gemeinden biß zu 2000 Seelen) auf 400 biß 500 fl. festgesetzt werden lalle. Für die zweite Klasse (Gemeinden von über 2000 biß 6000 Seelen) wurden drei Gehaltsabtheilungen von 550 fl., 650 fl. und 800 fl., für die dritte Klaffe (Gemeinden über 6000 Seelen) vier Gehaltßabtheilungen mit 650 fl., 800 fl., 1000 und 1200 fl. im Einverständnisse mit Großh. Regierung nach den Anträgen der Majorität deß Ausschusses norwirt. Es wurde ferner auf Antrag ter Majorität des Ausschusses einstimmig ein Zusatzartikel dahin lautend, be- fchloffen: Diejenigen definitiv eingestellten Volkßschullehrer, welche nicht bereits einen Gehalt ron 600 fl. oder mehr beziehen, erhalten bei gewissenhafter und tadelloser Dierstsührung noch 10 Jahren von ihrer ersten dienstlichen Verwendung nach bestandener Defim'oriolprüsung an gerechnet, 100 fl. AltrrSzulage und von 5 zu 5 weiteren Dienstjahren je 50 fl. Alterszulage biß zur Erhöhung ihres Gehaltes auf 600 fl. Ein Antrag des Abg. K. I. Hoffmann und Genossen: in den Anstellungßdecreten besonders die Bedingung beizufügen, daß der Angestellte bezüglich der Ertheilung des Unterrichts in allen Besetzungen, insbesondere auch an etwa errichtet werdenden Fortbildungsschulen den Anordnungen der vorge- sttzien Behörden nochzukommen habe, wurde mit einem von dem Abg. Hallwachs beantragten Zusätze: „unbeschadet des Anspruchs auf entsprechende Vergütung" fleßtn eine Minorität von 11 Stimmen angenorrmen. Weiter erfolgte die Annahme deß Art. 2: „Sind mit einer Schulstelle zugleich kirchliche Dienste verbunden, fo ist daß hierfür bestimmte Einkommen zwar von dem eigentlichen Schulgehalte getrennt zu halten, in seinem Betrage ober bei Berechnung des Gesowmteinkommens der Stelle insoweit mit in Anschlag zu bringen, als dasselbe ten Betrag von 50 fl. überschreitet. Der Bezug von Accidenzien wird bei Berechnung nicht in Ansatz gebracht." Nach Art. 3 hat jeder Lehrer außer seinem Gehalte eine angemessene Wohnung, womöglich mit Garten oder eine Miethent- schädiaung zu beanspruchen. Diese Miethentschädigung wurde für die erste Klasse auf 50—75 fl., für die zweite Klaffe auf 100 fl. und für die dritte Klosse auf 100 fl. resp. 200 fl. (für verheirathete Lehrer) festgesetzt. Art. 4, wonach die in einer Gemeinde vorhandenen Schulstellen möglichst gleichmäßig in die in Artikel 1 bezeichneten Abheilungen einzureihen sind und Artikel 5, der die Fest- f(6una oer G-Halt. in ttn einzelnen Gemeinden und deren Einreihung in di. Abthe°lungen dem Ministerium re« Innern überweist, wurden mit dem een der Regierung seinem Inhalte nach gebilligten Zusatze: .nach Anhörung de« Gemeinde- rathß" angenommen. x Fortsetzung der Berathung Donnerstag den 24. October um 9 Uhr. Darmstadt, 25. Oct. Die „Darmstädter Zeitung" meldet: Der seitherige Bevollmächtigte Hessens beim Bundesrath, Obersteuerrath Göring, ist zum Mint- sterialrath im Finanzministerium befördert worden. Berkin 24. Oktober. Der Bischof von Ermeland hat einen Hirtenbrief erlassen, welcher in Übereinstimmung mit den übrigen deutschen Bischöfen Andachten ui 1P« 'M ii statt 42 Amerika. Vermischtes. M ä meinen^"’ Hilnhausen- ^ddershen Msdorf ° «iri'ontnbei wib daß dc M ML traft .trete' yib W unb 10 und MöW ivOber-W' anhalten u Gießen, gctDor^nnCraI 2 Lertheilu w werben Netzen, Troßh. Loeal-Notiz. sm i 11; rt®mC uCn,A 26\£)ct,ü?er- . dem Programm der diesmaligen Vorlesungen de- Herrn F-l a ^^orern clnc Veränderung eingetreten, al- der Künstler statt Der mibpr fpanjligen Zähmung" Göthes „Faust" lesen wird. Vielen wird diese 9knb?r^ meü m n’ «ft r « 2 n"rUnb "^üni9 8ear"- Abgesehen davon, daß schon da- g^ße Talent und d.ie meisterhafte Gestaltung-gabe deS berühmten Vorleser-, die er hier in Gießen febon off b-wabrt bat, allem genügen, das Interesse aller G bildeten rege zu machen so dürfte dock bi, Wahl obiger Stucke noch eine ganz besondere Anziehungskraft bewirken. Nach dem tmßim-nvi,n Urzell der Presse soll der „Faust" de- Herrn Lu^z zu !em Bedeutendsten Xen toäa bTb9/a ?unst zu leisten vermag. Und von dem „König Lear" sagt da- Leipziger Tageblatt daß e- bisher noch Keinem, weder einem Schauspieler noch einem Vorleser in b,rn t r fei tiefe« kolossal aiier Shak.sp.ar.sch-N Dram-N,so ^Njenddie affen wle Herrn Luöz. Da- gebildete Publikum unserer Stadt, welche- dem au-gezeichneten Vor- entgegen gebracht hat, wird solche- gewiß auch diesmal nicht unter. eraS bk bra- n Togrbiatt, Maßt grluilr nnq treten ja cichneten Aor- * nicht unter, 1 finden B)k tM", und 3lott in btt ien. [2 Wgt im. Mn, drS lchcr Sohlt', hand/ers irr lchdrnckereü tt Hemiette ers, Daniel sistrnten an Katharine, dm Müller, M kr, Ludwig YM-M'er- geboren den I, ein Sohn, Ferdinand September, chnetder da- Septeinver- ob, gebott" hier, y öpr Srnst fjA X, Johann iitjlteb b-i i Scbrn^/ jg eu Aß ß gemein e t M Kzeige Das 4655) Karl Wenzel ver- (4850) Mciterialist. Lindenplatz. (4923) Pitthan. zugeben bei 4975) Bei der am Montag den 28. October stattfindenden Pfänder - Versteigerung im W. Ferber, Lindenplatz. 4859) Eine große Auswahl in Holz- schuhcn aller Art empfiehlt Wilh. Sch mall. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Pelzwaaren-Lager von H. Rübssmen, Mäusbnrg Lit. D. Nr. 9, ist wieder auf das Neueste und Reichhaltigste affortirt und empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Neue und alte Sachen werden nach Wunsch angefertigt resp. umgeändert, sowie alle in's Kürschnerfach einschlagende Artikel stets prompt und billigst hergestellt. 4926) Nach beendigter Saison in Bad Nauheim habe mein dortiges Geschäft wieder mit dem hiesigen vereinigt und ist da- durch mein Lager in Kragen und Manschetten, Hand- schnhen, Baschliks, Schlipsen, Regenschirmen, Damen-, Herren- und Knaben - Filzhüten 2c. bestens sortirt und empfehle ich diese Artikel zu. sehr billigen Preisen. Julius Landauer. 4863) Für die Winter-Saison empfehle mein reichhaltig sortirtes Lager in wollenen und baumwollenen Jacken, Unterhosen, Hemden und Socken, Caputzen, Kopf-Shawls und Seelenwärmer, Filz-, Litzen- und Sahlbandschuhen mit und ohne Besatz. Wilh. Sckmall. Feilgedotenes. 763) Photographie Rah- men und Goldleisten bei Diamankpulver. Feinstes Putz-, Polier- und ° Abzieh - Pulver. Dieses feinste aller darstellbaren Pul- | Der ist das beste zum Putzen und Polie- g ren von Gold, Silber, Neusilber, k Britannia, Messing rc. rc. und | ist allen Hausfrauen auf das g Wärmste zu empfehlen. Auch £ eignet es sich als Polier- und Abzieh- g Pulver für Optiker, Goldarbeiter k und Uhrmacher, vornehmlich aber g Versteigerung von Waldstreu (altem Gras) in der Oberförsterei Schiffenberg. 4958) Dienstag den 29. l M. sollen ca. 100 Cubik-Meter altes Gras, welches in den Hegschlägen Buchenberg, Nabenpfuhl, Altgehegt und Brauhof geschnitten worden ist, öffentlich versteigert werden. Außer zu Streu ist dieses Gras auch sehr gut als Material zum Verpacken geeignet. Zusammenkunft Nachmittags präcis 2 Uhr auf dem Watzenborner Weg an dem Uebergang über die Eisenbahn. Das in dem District Brauhof aufgearbeitete Gras wollen Steigliebhaber vor der Versteigerung einsehen. Gießen, den 24. October 1872. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Montag den 28. October d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Bruderwinter, Strangswiese, Unterwald, Ameisenkopf, Bannwald und Steincrts- wald nachverzeichnetes Holz öffentlich Kartoffeln, ehr gute Sorte, das Malter 2 fl. 48 fr-, auf solche nimmt Aufträge entgegen I. Rothenberger, Prima Kupfervitriol, gegen den Brand des Waizens, empfiehlt Ernst Hermes, Besondere Bekanntmachung. Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft. 4973) Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß an der Linie Gießeu- Gelnhausen, in der Nähe des zwischen Ober- Widdersheim und Nidda belegenen Ortes Borsdorf versuchsweise eine Haltestelle für Personenbeförderung eingerichtet worden ist, und daß daselbst vom 1. November er ab, nach Maßgabe des mit diesem Tage tn Kraft tretenden Fahrplanes, die Züge 11 und 15 in der Richtung nach Gelnhausen, und 10 und 16 in der Richtung nach Gießen, etwa 5 Minuten nach Abgang dieser Zuge mOber-Widdersheim beziehungsweise Nrdda anhalten werden. Gießen, den 23. October 1872. Die Direction. empfiehlt für die Winter-Saison: Baschliks, Caputzen, Tücher, Kragen, Kinderkleidchen, Damen-Röcke, Beinlangen, Gamaschen und Handschuhe rc., Flanellhemden Grtra groß), seidene und wollene Unterjacken, Unterhofen, Leibbinden, Socken, Hosenträger und Halsbinden in reicher Auswahl. 4987) Die zweite Sendung gestrilktc Unterhosen ist eingetroffen bei H. M. Jughardt. 4990) Dienstag den 29. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhaus die den Jacob Simon li. Erben dahier gehörigen Güterstücke, da Nachgebote erfolgt sind, nochmals und zwar zum letztenmale meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. October 1872. In Auftrag: Sem ml er, Ortsgertchtsmann. Preisen zur Benutzung für's Militair. Das Pulver wird trocken angewendet | I und verleiht den Metallen sehr schnell Ä den höchsten Glanz. Nur stark oxydirte | Gegenstände müssen vor der Benutzung g des Pulvers mit Essig oder Spiritus g angefeuchtet werden. Per Paquet 4 fr. nur allein bei Ernst HermeS, | (4843) Mäusbnrg. \ 4980) Alle Sorten Winterschube für Herren, Damen und Kinder, sowie Cork- und Filzsohlen, empfiehlt zu billigsten 1660) ASphaltwastic Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze'S Leucht-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Einbeck, Prov. Hannover._________________ 4984) Ein großer Haufen Mist zu Der* kaufen in Lit. B. 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F. ©c mm ter. 4934) Veredelte Acpfelbänmc sind zu haben auf der Liebigshöhe_______________ Tertor'sches Lagerbier, pr. Flasche 7 fr., frei in's Haus geliefert Don L. Tcxtor, (2582)______im Darmstadter Haus. § Blumenpviebeln, als: Hyazinthen, einfache und gefüllte, Tazetten, Tulpen, Crocus, in reicher Auswahl, empfiehlt die Samenhandlung Carl Deines, Schulstraß e. Saale der Restauration Bramm kommt------------- , eine Parthie gut erhaltene Militärmäntel 4979) Ein wohlerhaltene. Sauerkraut mit zur V-rst-ia-rung ,faß(W-insab) ist zu uerkausm. Wo? sagt K. G r ü n e b a u m. I die Exped. d. Bltts. steigert werden, als: I. Brennholz: 58,3 R-Meter Nadel-Prügelholz, 9,3 „ Aspen- „ 32,2 „ Nadel-Stockholz, 1,9 „ Aspen- 5120 Wellen Nadel-Reisholz, 30 „ Aspen- II. Bau-, Werf- und Nutzholz: 15 Nadel-Stämme bis zu 19,2 Meter ■ Länge und 25 Zentimeter Durchmesser, mit 5,08 Cub.-Meter. 1723 Nadel-Stangen mit 40,37 Cub.-Meter. Die Zusammenkunft ist auf der Strangs- wiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 gestattet. , Die Grotzberzoalichen Bürgermelstereren der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 22. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4916)___________Vogt.______________ Lieferungen für das 11. Armeecorps. 4968) Die Bedarfsnachweise und die Bedingungen für die Vergebung der Lieferungen an Brod, Hafer, Hcu und Stroh für das obengenannte Armeecorps liegen auf hiesigem Rathhause zu Jedermanns Einsicht offen. Anerbietungen zur Uebernahme oon Lieferungen sind schriftlich und oerschlossen UNS zu übergeben und lyerden Freitag den 1. Rovember 1872, Morgens 10 Uhr, Don dem Jntendanturrath Kistowsky auf hiesigem Rathhause geöffnet werden. Gießen, den 25. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____________Vogt._____________ 4895) Dienstag den 29. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die den Johannes Friebel's Erben dahier zustehenden Grundstücke, als: Flur Nr. QÄlftr. n/g 150 Garten am Mühlweggarten, giebt'22Vr fr. Rente, 4o/272 68 Acker auf dem Sand erbvertheilungshalber meistbietend verfteb ßert werden Gießen, den 21. October 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler. Holzversteigerung. 4960) Künftigen Donnerstag, den 31. d. Mts., soll in dem Anneröder Gemeindewald, Districten Köpfel und Barafen, nach- oerzeichnetes Gehölz öffentlich oersteigert werden, als: 4 Raummeter Nadel-Stockholz, 4040 Nadcl-Reisholz-Wellen, 5,40 Meter Nadelstangenholz, Der Anfang ist Vormittags oon 10 Uhr an. Die Zusammenfunft ist am Müllerweg an der Grünberger Straße. Gegen oorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1873 gestattet. Annerod, am 24. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. _______ Engelhardt.___________ Versteigerung. 4974) Mittwoch den 30 October d. I., oon Vormittags 9 Uhr ab, wird eine Partbie ausrangirter Mäntel, Tuchhandschuhe rc-, einzeln, sowie in kleine- ren Parthieen, auf dem Casernenhofe des unterzeichneten Regiments in Gießen öffentlich meistbietend oersteigert. Gießen, den 26. October 1872. 2- Großh. Hess. Infanterie-Reg. Nr. 116. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell nnd billigst besorgt._________ Bairisch Exportbier (Culmbach), per Flasche 10 fr., frei in's Haus, bei (4986) Georg Dörr, Kirchenplatz. Frische Schellfische empfehlen (4966) I. A. Busch Söhne. 4901) Prtrna holl. Häringe, sowie aure Gurken, empfiehlt __G. Chr Spruck. 4820) Gebrauchte Weinfässer in allen Größen, zu Krautfässer geeignet, sind ab- Vermiethungen. 4938) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Fritz Möbl, Marktftratze. 4946) Der mittlere Stock meines neuerbauten Hauses am Schützenhof ist zu ver- rniethen und fanu auf Verlangen sogleich bezogen werden. I. Wagner, ____________an der Grünberger Straße. 4874) Ein großes und ein kleines Familienlogis, gleich beziehbar, sind zu ver- miethen. Gebrüder Schomber, Dor dem Neustädter Thor. 4967) Treber verkauft ___________Theodor Lotz Wittwe. 4952) Neues, sehr feines Obstgelee, pr. Pfd. 14 fr., empfiehlt Chr. Wallenfels. Verkauf von OWäumcil. 4954) Sehr schöne ftarfe, von den edelsten Obstsorten, selbst veredelte Obstbäume zum Verpflanzen, verfällst aus seiner Baumschule Jakob Rinn X., ____________Baumzüchter in Heuchelheim. 643) Thür - und Grab- fchilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift «»gefertigt bei Wilh. Balser. 4971 M» 8 8 MS in dem Vermischte Anzeigen. Dem Wiederbringer Franz Tippet. st u 4963) r Frcs. tinma 3) 1,925,114 t Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markl. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzm. 15,000,000 6,468,726 II 1) 2) im Za, jedenfs ntut Kepllk indem Optio! Wltit der D Drän »schr Recht Erha i< V k 3 je lei ru Nr. 4 if n !I Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtliche« <*»♦<**♦ werden befördert wöchent- l-LI: sich bei billigster und reellster Bedienung nach allen Häfen Amerikas mit den rühmlichst bekannten Poft-, Dampf- und Segelschiffen durch die Agentur von J. IW. Schulhof. (918) 4981) Tüchtige Maschinenschlosser finden bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung bei Heyligenstaedt & Menges, Maschinenfabrik. Das gesammte voll eingezahlte Grundcapital der Schweizerischen Creditanstalt in Zürich Das von Jahr zu Jahr wachsende Vermögen der Schweizerischen Rentenanstalt, Ende 1871........ (Diese fämmtlichen Gelder sind, mit Ausschluß jeder Spe- culation, auf hypothekarische Sicherheit angelegt.) Die jährlichen Einnahmen der Schweizerischen Rentenanstalt 1871: Eintritt den 15. December d. I. Näheres Universitätsstraße Lit. 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Friedberg. C. L. Glück, Hof-Piarroforte-Fabrikant. ■( 4L983) Freundcn und Verwandten hiermit die S Wtraurige Mittheilung, daß heute Abend 872 UhrA W unser guter Gatte und Vater, ~ W | Au^eist Balser, | | nach langem schweren Leiden sanst entschlafen ist. W W Um stille Theilnahme bitten M e Die trauernden Hinterbliebenen, m Giesten, den 23. .October 1872. i Die Beerdigung findet am 27. October, Nach- W mittags ik Uhr, statt. Schweizerische Rentenaustalt in Zürich Lkbensversichrrung, Garantieen: 70% des Reingewinnes wird den Versicherten als Altersrente zurückoergütet. Dieselbe betrug für 1871: 45''/o der Prämie, „ „ „ 1872: 44° o ,, Der Gewinnfond beträgt derzeit 843,804 Franken. Die Schweizerische Rentenanstalt anerkennt in Deutschland für alle Forderungen ihrer Versicherten den Gerichtsstand am Domicile derjenigen Vertreter, welche die betreffende Police vermittelt haben. Statuten, Rechenschaftsberichte für das Jahr 1871 und ausführliche Prospecte werden von den unterzeichneten Vertretungen der Schweizerischen Rentenanstalt gratis verabfolgt, welche auch zur Ertheilung jeder näheren Auskunft, sowie zur Vermittelung von Renten- und Lebensversicherungs-Verträgen jeder Art gerne bereit sind. Die Sub-Direction für Deutschland in Frankfurt a. M.: BB. SB ahn 4* Sohn. Die Hauptagenten Echternach 8? Haustein in Gießen. Tüchtige Agenten werden mit hoher Provision angestellt und sind Gesuche an die Sub-Dlrcction in Frankfurt a. M- zu richten.(4751) 4991) Einige Schreinergesellen werden gesucht von Schreiner Kümm el, in Wieseck. 4976) Schreinergesellen werden gesucht von________H. Werner, Kaplansgasse. 4977) Schreinergesellen finden dauernde Beschäftigung bei____________C. Seipp. 2 dl 4932) Ein Kindermädchen sucht H. E. Jughardt. 4988) Ein perfekte Köchin sucht Stelle. 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Becker Wittwe, Neuenweg B. 195. 4978) Eine Familienwobnung ist zu vermiethen und Anfangs December zu beziehen. Wetzsteingasse Lit. A. 32. B Weller. 4985) Neuen-Bäuen Lit. B Nr. 90 ist ein Familienlogis zu vermiethen. 4928) Einige Mansardenzimmer, mit und ohne Cabinet, sind zu vermiethen. _________I- Müller, Hüte! Einhorn. 4944) Das Logis meines Nebenhauses ist an eine ruhige Familie sogleich zu oer- miethen. Dr. A. Mettenheimer. 4945) In dem früher Ebel'schen Hause am Kreuz sind verschiedene Logis zu vermiethen. Näheres bei H. M- Jughardt. 4950) In meinem Hause sind noch mehrere Logis zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. Werner, Schreiner, _____________________Kaplansgasse._______ 4055) Der dritte Stock meines Hauses, aus 8Piöcen, Küche, verschließbarem Corri- dor u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. __I. G. D. Bapst. 8