Gießener Anzeiger Krauss«. Anzeige- und Amtsötatt für den Kreis Kielen um. 1872 Montag den 26. August Gießen, am 26. August 1872. Betreffend: Aufsicht über das Fasselvieh. "l'pp Rinn. in in MmMktz. MMg sei. ^de -Taat uni September in Biblis, den 23. August in Alsfeld, 24. 29. 20. ii H *'v> II • II V.--" Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Ucbereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle abgeuommen und gegen Quittung so- 2. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die Organisation der Darmstadt, 23. August. gnädigst geruht: am 10. August den Brückenwärter-Asplrantcn Philipp Hirsch von die Feldgeschwoeenen betieffend. 24. 26. 27. ii ti ii ii n ii ii n ii n n H II 26. 27. 27. n ii ii u !f II II II II en. m 187z. Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Groß-Bieberan (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) wz: lag. (ßrdß Vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft 29 fr. Rr. 199 3. Ermächtigung zur Ann chme und zum Tragen eines fremden Ordens. 4. Diknstnachricbten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller- an die Groszh ermöglich en Bürgermeistereien der nadjbriiannten Drle. Die Besichtigung her Fasselochsen durch die Coininissiou des landwirihschaftlichen Bezirksvereins Gießen soll Donnerstag den 29. l. Mts. Daubringen, Mainzlar, Treis, Allendorf a. b. Lda., Staufenberg, Ruttershausen und Lollar, sodann Freitag den 30. l Mts. Wieseck, Alt-Buseck, Groß-Buseck, Beuern, Bersrod, Winnerod, Reiskirchen, Rodgen und Trohe — und Samstag den 31. l. Mts. in Gießen, Henchelheim, Allendorf a. d. Lahn, Klein-Linden und Groß-Linden enthalt^ $efat|ntmgd)ung Minlst-riumI CeS Jnmra, die Instruction für J8- zmi hhfiM Harmonie- stattfinden. Sie wollen die Faffelhalter anhalten, zu Hause zu bleibe» und der Commission die Ochsen vorzuführen. v. Rode r. Erscheint täglick, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzlcibcrg, Lit. B. Nr. 1. „ Nieder-Gemüuden, „ Nidda, „ Nieder-Wöllstadt, B e k a n n t m a ch u ii g, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Deutschland. aoi_m .v VlIMHIHUIHlVUliy NEZ 1 Das GrvKherzogliche Regierungsblatt Nr. 38^DistrictSeinnthmcreirn betr.ffeno. I 3. Ermächtigung zur Ann . AoMutschcn N Ki-stich-st n, «Merpm, N” w Orleans, damcrikaFbinü EfSßJ Z„m Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren, sind im Großherzogthum Hesien nachstehende Morgens 8 Uhr rcsp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: -- - ~ ' ' den 21. 23. Bekannt m a ch u ii g. Betreffend: Benacktheiligung von Answanderern dnrck Einwechslung von Amerikanischem Papiergeld in deutschen Einschiffunftsplätzen. Von dem Kaiserlich Deutschen General-Consulat zu New-Uork wird in einem an den Reichskanzler unterm 15. Juni I. I. erstatteten Berichte wiederholt auf die vielfachen Benachtheiligungen aufmerksam gemacht, denen Auswanderer durch Einwechslung von Amerikanischem Papiergeld, besonders in den Einschiffungshäfen, unterworfen sind. , , , , Auch bei einem vollständig legitimen Geschäfte — heißt es in dem Berichte — sei der Wechsler genöthlgt, emc hohe Prämie zu nehmen, um sich gegen die Schwankungen des Eurses zu decken; in vielen Fällen aber werde dem Auswanderer durch falsches Geld oder entwerthete Coupons in größerem Maße unwicderbrsnglicher Nachtheil gebracht. Deutsche Auswanderer, welche New-Pork berühren, würden am besten thun, wenn sie sich bei einer der in Deutschland bestehenden Agenturen der „Deutschen Gesellschaft der Stadt New-Dork" Wechsel auf genannte Gesellschaft geben ließen und solche selbst in New-Zork auf dem ganz in der Nähe von Castle Garden und dem Kaiserlichen General-Eonsulate gegenüber belegenen Büreau der Gesellschaft, Broadway Nr. 13, (Adresse für Briefe: P. 0 Box 4330, New-York) eincassirteu. Die deutsche Gesellschaft der Stadt New-Pork, gegründet im Jahre 1784, hat nach § 1 ihrer Statuten den Zweck, deutsche Einwanderer zu unterstützen und nothleidenden Deutschen und ihren Nachkommen Hülfe zu leisten rc., Hauptcorrespondenten derselben sind u. A. in Darmstadt: die Bank für Handel und Industrie, Frankfurt a. M-: Herr August Siebert, Bremen: Herr Lüdering & Comp., Cassel: Herr Louis Pfeiffer, Cöln: der A. Schaafhausen'sche Bankverein, Hamburg: Herr Johs. Schröder, Zudem man dies in Auftrag Großherzoglichen Ministeriums des Innern zur öffentlichen Kenntniß bringt, werden die Großherzoglichen Bürgermeistereien deS KreiseS angewiesen, in geeigneten Fällen ihre Gemeindeangehörige nach Vorstehendem zu bedeuten. Gießen, den 8. August 1872. Großherzogliches Kreisamt Gieße». v. Röder. oncerte fett. „ ii Lich, 20. September in Lorsch (8 Uhr), „ Bürstadt (12 Uhr), Kreins. Herr Apothckck ummt der Drck ill au-Dercins ° Soaenannte Luruspferde werden bei zu hohen Prcisfordcrungcn vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, die zu Ickwack icknverfällia und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug-oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten kaben mauaelbaft äebaut, mit bedeutenden Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. haben, mang y 18 «cMt Schulstelle zu Langstadt, im Kr. Dieburg, mit in den September,agen noch anwesend fein: der Großherzog von Baden der einem D-halt von 373 fl. Großherzog von Meckirnburg-Schwerin, der Großherzog von Weimar und der ^armstadt, 25. August. Se. K. u. K. H. der Kronprinz des deutschen Großherzog von Oldenburg. Andere regierende Fürsten werden voraussichtlich iu Rei»es werden am 29. d. M. von Regensburg hier einfreffen, am 30. und 31. derselben Zeit an dem hiestgen Hose nicht anwesend sein und sind alle hierauf be- die Truppen rnsptciren und am 31. nach Potsdam abreifen. In dem Stabe züglichen weitergehenven Mittheilungen in den Bereich der Vermutbunaen w Se. K. u. K. Hoheit werden fetn: General v. Gottbcrg, Oberstlieutenant Mischte, zu verweisrn. V 9 8 Mai»' v. Hahnke, Hauptmann ».Dieskau, Oberstlieutenant von der Goltz, Rckl- Wie die „D. R. G." von gut unterrichteter Seite erfährt, trifft Fürst Bi», meister v. MutiuS, Lieutenant ». Feuri, königl. daher. Ordonnanzoffizier, Lieutenant marck am 31. d. M. von Barzin hier (in und wird während der Anweienbeit ®rfll $felZ ^°"'0^württ. Ordonnanzoffizier. der zum Besuch in den ersten Septemberlagen hier eintreffenden Kaiser von Ruß- . ^.Aus dem Odenwald, 20. Aug. Der Mißbrauch der Kanzel steht bei uns land und Oesterreich hier verbleiben. Etwa gegen den 10. September wird der in schönster Bluthe trotz Kanzelparagraph. Der katholische Pfarrer von Groß- Reichskanzler dann wieder Berlin verlassen; ob er direct sich nach Var»in dann umstadt, treibt in seiner Weise religiöse Politik, die auch in weiteren Kreisen Auf- begeben wird, ist augenblicklich noch fraglich; es dürfte sogar leicht der Fall fein merksamkeit erregen wird. Auch Volksversammlungen und festliche Gelegenheiten daß der Fürst fich zunächst nach seinen lauenburgifchen Befitzungen begibt, um werden nicht zur christlichen Erbauung, sondern zu Zwecken einer wilden Agitation ,Heils die dort vorgenommenen bedeutenden Meliorationen in Augenschein iu von diesem Herrn Pastor benützt. Am 15. d. M., auf Maria-Himmelfahrt, fand nehmen, »Heils dem Vergnügen der Jagd obzuljegen. Erst später würde fich dann aus dem Zipfen (bei Lengfeld), wo das katholische Casino zu tagen pfleg», wiederum Fürst Bismarck nochmals nach Varzin begeben, um dort den Herbst »u aenieüen eine Katholikenoerfammlung statt, deren Verhandlungsgegenstanb hauptsächlich die Berlin, 23. August. Durch die Zeitungen gehen Nachrichten, welche mehr aus Grund der Reich«,agsdeschluffe erlassenen Kirchen- und Schulgesetze, sowie das oder weniger die Behauptung aussprecheu, die vielgenannle Kremenn'fcke Alfair- JesuitenausweisungSgesetz waren. Wahrend Herr Freiherr Franz v. Wambolt fick fei in den Sand »erlaufen. Dem möchten wir, schreibt die D. RE." denn dock den bekannten Protest verlas rc. rc., trat als eigent- widersprechen. Wenn auch ein momentaner Stillstand in dieser Aaaeleaenbeit Itjer Redner Pfarrer Selb auf, welcher den Kanzelparagraphen, das Schulaus- eingetreten ist, so ist dessen Grund weniger darin zu suchen, daß die Staats- sichte- und Zesuitengesetz in folgender Weise besprach: Den Kanzelparagraphen regierung, wie man meint, nicht rechte Lust verspürt, gegen den renitenten Bischo stellte Redner als einen Eingriff in die bürgerlichen Rechte der Katholiken dar, vorzugehen, sondern, wie wir glauben, mehr in dem Umstande, daß die maß- geraten ermögliche, mit ihren Jcrthümern auf jene einzuwirken, ohne gebenden Personen augenblicklich nicht hier am Platze vereint sind, um ein dt° katholischen Geistlichen, weck ihnen der Mund gestopft sei, die entsprechende vollständiges Einverständniß, da- zu einer durchgreifenden Action nothwendm Aufklärung geben konnten Das Schulaufsichtsgefetz bemängelte er dahin, daß ist, sofort herbeizuführen. Schon ein alle« Sprückwort sagt: daß aufgrschoben durch die nunvon> wel lten Schulaufsehern geübte Schulaufsicht große Kosten nicht aufgehoben ist, und wir glauben gut unterrichtet zu sein , wenn wir entstunden, welche fchließlieh doch vom Volke bezahlt werden müßten. Die Kinder, hinzufügen, daß schon die allernächste Z-ck der „Germania" beweisen wird, fuhr Redner fori, hatten z-tzt in der Schule weiter nicht« «ehr zu lernen, als daß die Traubin, welche an dem Gelände be« „kleinen Ermländer" gereift preußisch denken, preußisch essen, preußisch trinken, preußisch schlafen, preußisch sind, nicht sauer sind und daß auch hier, wie überall, der Winrer die richtiae träumen. Soweit wäre die Sache noch ziemlich erträglich, obgleich die Absicht, Zeit abwartet, um sie zu schneiden. Vielleicht fällt mit dem „kleinen Erm- die angeführten Gesetze vor den Zuhörern herabzuwürvigen, unverkennbar ist; — länder" gleichzeitig auch der große ultramontane Freiherr, dem in Folge der dagegen übersteigt das, was rc. Selb in Beziehung auf den dritten Gegenstand Ruhe de- Regierung der Kamm sehr geschwollen iu sein scheint Der seiner Rede, das Jcsuitengesetz, äußerte, alle Grenzen. Die deutsche Reichsregie. große Lärm, den der Bischof von Maiz wegen der an ihm erlassenen Aus. rung, sagte oder rief er, gehe daraus aus, die Katholiken zu Grunde zu richten! sorderuns ■- ..... - - ' ' - ■ ..... ' s , «' । , .. täglich dreister werdende Austreten der Social-gemeinsamen Erklärungen „seiner katholischen und kirchlichen Ueberreuauna offenen demokraten br.ngt die „R. A. Z." sehr beachtenswerthe Berichte aus Halle. In Ausdruck zu geben" und für die arg verleumdeten Patres der Gesellschaft Jesu rung, sagte oder rief er, gehe daraus aus, die Katholiken zu Grunde zu richten! sorderung, sich den Reichsgesetzen zu unterweisen, erhebt, bekräftigt nur die bei Herrgott abzuschaffen und dafür Einen unter preußischer Pickelhaube an- der gesammtm nationalgestnnten Partei feststehende Überzeugung, daß es die zubeten! Das Gesetz sei e.ne Grausamkeit gegen die Katholiken, ein schlechtes Absicht des Episkopats ist, sich den Gesetzen nur so weit zu fügen, als es eben . * * Jtat&olifen wurden verfolgt! Wenn's so fortgeht, rief er, werden in seinem eigenen Interesse liegt, sobald aber diese Gesetze mit den Bestrebungen wir noch Alle zu Sclaven! Als das Jesuitengesetz im Reichstag zur Abstimmung der Ultramontanen in Collision gerathen, sich ihnen zu widersetzen. Eine solche gekommen, hatten Protestanten, ja selbst ein Jude dagegen gestimmt, allein es sei Verhöhnung bestehender Reichsgesetze, wie sie sich der Bischof von Mainz in seinem von den Liberalen festgesetzt gewesen, die Jesuiten wüßten fort, und so hätten sie, Proteste erlaubt hat, ist bisher noch nicht dagewesen. Käme es der Reichs- die Liberalen, sammt dem Ungeziefer, das sonst noch im Reichstag sei, die Ma- regierung darauf an, sobald als möglich einen renitenten Bischof unschädlich zu joritat erlangt. Rach diesen Kraftergüssen erklärte Redner, die katholischen Easinos machen, so würde grade der Freiherr v. Ketteler durch sein prooocirendeS Auftreten reichten diesen verderblichen Gesetzen gegenüber nicht aus, es müsse gegen dieselben ihr den bcgrjindetsten Anlaß geben. nich» mit ungezogenen, sondern mit gezogenen Kanonen zu Felde gezogen werden, Berlin, 23. August, lieber die bekannte Affairc zu Hast» erfährt die die Versammelten sollten sich daher dem allgemeinen deutschen Kalholikenverein an- „Magd. Ztg.", daß dlc Arten in Betreff derselben noch keineswegs abgeschlossen schließen, dem bekannten Protest beitreten und die Statuten unterschreiben, die ja sind. Von Seiten des Kaisers ist ein genauer Bericht über die dortigen Vorgänge schon so hochangesehene Namen trügen, z. B. den des Fürsten von Isenburg, eingefordert worden, und bis dahin wird die Entjcheidung über das Verhalten des Freiherrn v. Wambolt, des großherzoglichen Rechnungsrathes Backe. Die des CapttänS Bätsch Vorbehalten bleiben. vorgelegten Statuten wurden darauf von den Anwesenden unterschrieben. Hier Der ermländische Bischof, Herr Krewentz, ist nunmehr bemüh», sich mit d« finb weitere Worte unnothig. Wie verlautet, sind bereits Schritte wegen Ein- königlichen Staatsregierung in ein gutes Einvernehmen zu setzen. Wie die leitungeiner Uniersuchung gefchchen. (D. Pr.) „Tor. Gaz." au« ganz zuvcrläfsiger Quelle erfährt, beabfichtigt Bischof Krewentz, -ocrlw, 20. «lugof». Officio« wird nun endlich zugestauden, was ich Ihnen an der wefiprrußischen Särularseter zu Marienburg Theil zu nehmen und wird schon naco der Ruckkunst des Cultu-mlnisterS Dr. Falk von Homburg mitgetheilt oerselbe in diesem Vorhaben durch das ganze Domcapitel unterstützt. DaS m - C^nt ?Cr ^rementz'fchen Angelegenheit den polnische Blatt zeigt sich darüber lehr ungehalten. So lange der Bischof gegen ^mtn ^CrtUm6<.aU^ Surutfiiefoung per staatlichen Anerkennung die königliche StaatSregierung Opposition machte, fand er bei der polnisch-clericalen S ; j *U Anlockend verkündet das Organ des Presse lebhafte Unterstützung. Jetzt aber fängt letztere an, ihm Vorwürfe zu machen, Bischof., daß die Sache seine« geistlichen Oberhirten endgiltig zu den Acten gelegt wetl er sich nachgiebiger al« früher zeigt. !“• ^"loaltch dieses Au-gange- froh, muß ich doch um so mehr mein Bedauern Bdlliu, 24. Aug. Die Leipzig.DrcSbencr Bahn gibt an die Reichseise«, über da« Treiben der osficiosen Presse au-sprechcn, welche den Sachverhalt nicht bahnen in Elsaß-Lothringen 100 GL-crwagen, mehrere Maschinen nibst Personal nur fo lange verschwiegen, sondern geradezu entstellt und dadurch eine Stimmung leihwetsc ab. Mehrere -noerc Verwaltungen sind gl-ichsall« zur Wagenverlelhuna im großen Publikum erzeugt hat, welche dem Ansehen der Regierung geschadet aufgefordert worden. (Die Reichseifenbahnverwaltung bedarf dieses Material« < ■ ui tar‘Br Ctr c 14 0ro^ verhieß, war um so ungerechtfertigter, bekanntlich zum Betriebe der Luxemburger Bahnen. D. R.) al« ,a bekannt ist daß dast — wie man sich erinnern wird — plötzlich hervor- Köln, 24 Aug. Der „Deutschen R-ich-z.itung" wird von hier geschrieben: getretene Unwohlsein de« Fürsten Bismarck mit Auseinandersetzungen in °er „Wie andere Bischöfe, so hat auch der hochw. Heer Erzbischof von Köln vor n feM“ vorn herein ge.ace längerer Zeit in einer Jmmediat-Voest.llung sich an den deutschen Kaiser mit der !?. i? Anlaß, den Mund voll zu nehmen. Es ist ein eigen,hü«, Bitie gewandt, den im Reichstage in Beliess der Jesuiten und ähnlicher Ge- llcher Umstand, daß die ;etz,ge Verlautbarung der Einstellung de« Verfuhren« in nossenfchaften gefaßten Beschlüssen die Sanktion zu versagen. Wie verlautet, sind .°"eb'r zusammenfall, mit einer Episode in dem diese Vorstellungen dem R-tch-kanzler-Amte zur Prüfung überwiesen worden und «ii 6 ""n'Tr f,rn; ”eld,eä ~ °ffi-'bser Meldung zufolge - den soll dasselbe refcrtbir, haben, daß der bezügliche Antrag durch die inzwischen er- d'«marck vielleicht verhindern werde, zu der Kaiferzusammenkunft nach folgte Publikation de« die Jesuiten betreffenden Gesetze« seine Erledigung ge- Berlin zu kommen. Erlauben Sie mir, Sie au« bester Quelle über diesen be- fundcn habe." ** lint 8® (djidi f" tii * tjorlagf/ ft 5lrasb°url 1 ynD ver°^ lich sagt der ’ ter Wx seine Dc.s ’U terlbti1 5 Tr> nad) den tzneift- und Arti PiäslbenI fonen ab ßon äußerst ek Artikel un nennt die zu Ehr.'n öiraianiscd Provinzen ganz befon Pet, ! licht ßroffn hielt die C Bu und T!ul< fällen nat Bez Telegraaff von flfDrui tagt hak. rott die Air noch um Schiedtgei werden au erzielten N Procedur mtbrtn j schließen, a 2nzv/scht» tvtiftungen Wifflon btrt Leiche zue «ad den $8i durch ein 0l ven 'Uhrung bjtl Ästtli Tage iMruna ^sondere S"»8'‘S dÄ »u«i VS ® ?>•- ' a»0»d h ' l" < h*?t >"».7L> ;, >««.15 J9'ort«'« '•-ISÄ mo t>ei l hm»°s bt. " ®‘ra»thn9m ,, äH '"'ft UißM l(™ Halfer »«, M ,• «Mtrttt wirb tu “’i 8«|in bett “w* t» Mh ,(Wn bfflibt, tt ", u '«t« ttiirbi flch tum ° H«d» P 8-mtin. Jmiffih D- R. L.", btnn doch öiejtr Aagrlrgenhm Kn, baj die 6foit|i t den renitenten ßantr, Daj Die om[- »trtint ßnd, um tii n Action nothlvech igi: tag aufgkschodlr ju sein, venu »ir ama" beweisen »in’, n Erwländer" gitify •-[ W.^ee Bit Wgr Bem „(leinen 6rm« dem in golgt tu snn säM. Dee M tdajtntn Ach bthäjiigi nur die hi [jtugung, datz et fit u siegen, als es et» an Den BestlebM versetzen. Eine solche con i)iainj in seine« tarnt es der flW- Z.schof vischaoH zu eoootilenbeL.W^u u Haily nsahrt die -intWg* abgeschlosn die dortigen Bolgange B über dar MaM , ** w "j; iU ftjtn. Wi! > Jigt 8ifd)«l Ä"®'" ju ntbetn «” ®" ;s8tI»ürfU«®* .. bi, Rn-«ch»' »,bü Pelsoaal yS-...... A'§.7r rz*:: OS _ sjpilli -''LS"- Weeimel. Amsterdam k. S. 981/g L 8. Bayer. 5% 1003/4 8. 8. 8. 8. Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diseonto k. 8. 105 k. 8. 1183/a k. 8. — 993/4 1 047/q 1747/q 931/g 87 i/g 921/2 107% 107 1067g Aetien. Frankf. Bank 143 Frankf. Vereins-Kasse 1511/2 Darmst. Bankact. 512 Wien Bankactien 941 Oest. Oreditact. 365 Galizien 2621/3 Rumänien. Bucharest, 23. Aug. Dcr Ausbruch der Cholera in der Gegend von Jassy und Skulcni ist nunmehr amtlich constatirt. Von 201 angemeldeten ErkrankungS- fällen nahmen 22 einen tödtlichen Verlauf. Amerika. Bezüglich des Standes der Alabamafrage erfährt man aus einem Genfer Telegramm vom 19. d. M., daß sich das Schiedsgericht nach einer der Verlesung von gedruckten Plaidoyers gewidmeten 41/2(}ünt>ißen Sitzung bis Mittwoch vertagt hat. Dem Vernehmen nach sind nunmehr alle ernsten Fragen erledigt und, wie die Amerikaner versichern, handelt es sich in dcr gegenwärtigen Discufsion nur noch um Angelegenheiten pecuniärer Natur. Die endgiltige Entscheidung des Schiedsgerichts wird, wie man erwartet, in wenigen Tagen erfolgen. Gleichzeitig werden auch binnen Kurzem Eröffnungen über die in den Sitzungen des Tribunals erzielten Resultate erwartet. Wie aus Washington halbofficiell verlautet, war die Procedur vor dem Genfer Tribunal seit der Ausschließung der indirekten Entschädigungsansprüche eine günstige für Amerika. DaS Schiedsgericht soll sich über mehrere Zuerkennungen bereits geeinigt haben, und nach allen Anzeichen zu schließen, wird die Zuerkennung einer Pauschalsumme als schadloshaltung erfolgen. Inzwischen hat die zur Regelung solcher Forderungen, die nicht aus den Verwüstungen der Alabama erwachsen sind, niedergesetzte british-amerikanische Commission bereits 20 Reklamationen erledigt und weniger als 3 Proc. der reclamirten Beträge zuerkannt. Die friedliche Losung der streitigen Frage zwisch n England und den Vereinigten Staaten soll, wie dem „Daily Telegraph" berichtet wird, durch ein großes Oelgemäloe, eine Sitzung der internationalen Commission darstellend, verewigt werden, und ist der französische Maler Dumarest mit der Ausführung ditses Gemäldes betraut worden. Börsenberichte. Frankfurt L. M., 23. August. Es war vorauszusehen, daß der gesteigerte Cours der Staatsbahnactien sehr schnell zu Realisationen führen werde, und gestern Abend stellte sie fick denn auch in ziemlich umfangreichem Maaße ein, so daß der Preis rasch wieder um 2 fl. zurückging. Heute verkehrte man wieder fester, aber nicht höher. Auch Creditactien reagirten ein wenig, während Lombarden sich ziemlich gut hielten. Banken verkehrten im Allgemeinen bei guter Tendenz, aber nur Einzelne hatten sich besonderer Beliebtheit und steigender Course zu erfreuen, so Frankfurter Baubank, welche sehr stark gesucht war und 1 Proc. höher ging, desgleichen Deutsche Effectenbank 1 Proc., Brüsseler Bank i/z Proc., Französisch-italienisch 1/2 Proc., Oesterreichisch.deutsche i/2 Proc. höher. Beliebt waren ferner Frankfurter W.chSlcrbank und Amsterdamer. Bon Bahnen, die im großen Ganzen gleichfalls bei fester Haltung blieben, waren vorzugsweise Bnschteroder und Nordwest gefragt. Oesterreichische und ungarische StaatSloose bei guter Frage und anziehenden Preisen. Amerikanische StaatenbondS eine Idee schwächer. Prioritäten fest. Süddeutsche Fonds bei fehlendem Material in-starker Frage. Oesterreichische Renten ohne bedeutendes Geschäft. tteldieorten» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40 —42 Holl. fl. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 201/2—21»25 „ 5H/4 Kurh. 40 Thlr. Loose 7 l5/s Nassau 25 fl. 451/2 Braunschweiger 22 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 383/4 4% bayr. Präm.-Anl. 113 4% bedisohe Loose 111V4 Badische fl. 35 Loose 72 */2 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 208 1860r Loose 941/« 1864r „ - ArlgemeimeE Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Edictalladunq. 3753) Nachdem heute Jost Am end von Mendorf a. Lda. mit den nicht bevorzugten Gläubigern seines in Concurs verfallenen Sohnes Heinrich A m e n d ll. ein Arrangement abgeschlossen hat, werden die nickt bekannten Gläubiger des Heinrich Amend II., unter Gestattung der Einsicht des Arrangements - Protokolls in der Landgerichts-Registratur, aufgefordert, so- gewiß von heute an binnen vier Wochen ihre etwaigen Einwendungen gegen das Arrangement vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Gießen, den 7. August 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachung, 3964) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß das Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutschlands vom 1. Januar er. laut Bundesraths - Beschluß vom 21. Juni er. nachstehende Abänderungen erlitten hat: 1) In Abschnitt B. $. 3, II. A. wird dem Verzeichnisse der bedingungsweise zum Transport zugelassenen Gegenstände hinzugefügt: „17 Holzmehl." Das hierauf folgende Alinea beginnt mit den Worten: „Alle unter 1 bis 17 genannten Gegenstände rc." 2) Ebendaselbst wird die Bemerkung zu 91t*. 15 durch folgende ersetzt: „Kienruß wird nur in kleinen, in „dauerhafte Körbe verpackten Tönnchen „oder in Gefäßen, welche inwendig mit „in Wasserglas getränktem Papier oer- „klebt sind, zur Beförderung zuge- „lassen." 3) Ebendaselbst ist nach der Bemerkung zu Nr. 16 hinzuzufügen: „Zu Nr. 17 Holzmehl wird nur in „offenen Wagen und unter guter Be- „deckung befördert." Gießen, den 21. August 1872. Die Direktion. Versteigerungen. Jaqdvcrvacktung. Donnerstag den 29. August 1872, des Vormittags um 10 Uhr, soll die mit dem 1. September d. I. leih- fällig werdende Feld- und Waldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Rödgen, am 24. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. (3968) Jnderthal. Mr. S Untersuchungscontrole: ist Bett- lllKlafter Wiese, die alte Leimenkaut, Wall- SM ■Bfr (3966) Promenadenhaus. zellan bei Wilh. Balser. f ; 3923) w Rebaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Untv^ Druckerei (Fr. Ehr. Di et sch) in Gießen. tf n am Pfau, binter dem brunnen 1765 323 2233 275 797 210 1503 lllKlafter Wiese auf dem Hamm, sodann von den der Frau Franz Block Wittwe gehörenden Wiesen, als: Neue holländ. Vollhäringe, Äilil empfiehlt sein reichbaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leinen- und Shilling-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen, Chemisetts, Manschetten, allen Arten Halsbinden, UniformS-Eravatten, Hand- schuhen, Hosenträgern rc rc. soll an Ort und Stelle das Grummetgras, von der dem Kaufunger Stift gehörigen: am Seltersberg, die Zeiselswiese, in der Schwarzlach, die Gutachten der bedeutendsten Autoritäten, z. B. Fresenius, Wiesbaden, Fleck, Dresden, Kletzinsky, Wien, Neichard, Jena, Stöckhardt, Tharandt, Wunderlich, Leipzig, Derigo, Odessa, Völker, London, Charite-Dircctivn, Berlin rc. c meistere Grummetgras-Versteigenmg. 3967) Das diesjährige Grummetgras von den Freiherrlich von Nordeck zur Nabe- nau'scben Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 29. d. Mts. in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: a. Vormittags um 11 Uhr, von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck, b. Nachmittags um 1 Uhr, von 2‘/4 Morgen in der Gemarkung Trohe, c. Nachmittags um 3 Ubr, von l'/r Morgen in der Gemarkung Groß-Buseck. Rabenau, am 24. August 1872. Der Rentmeister: Schmidt. D gewinnen gesucht, welches die Küche selbstständig versehen kann und Hausarbeit versteht. Nä- heres Seltersweg Lit. C. 68. Männer-Badeverein. 3957) Das Ab- und Aufschlagen des Badehauses soll in Accord gegeben werden. Lusttragende wollen sich mit H. Frech am Seltersthor bis längstens den 31. August benehmen. Der Vor st and. 3 holt auf i Einschiffung A gegen die Coupon besten thiin geben ließe der Gesells § stützen und Eich Provinz Ci lv'llig rrsign Provinz m Dm Monarchen, licht SBate-' fraglichen Z rrfktzt trerdk , Taro schuld des (j ivürt'g nicht II* Hiebs am eit Mäuöburg Lit. D. Nr. 9, !w Leiiy’s Bierkeller. 3975) Heute Montag, bm 26. August: Großes National Goneert der Tyroler Alpensänger-Gesellschast Klement und Gaffer, bestehend in 4 Personen. Anfang Abends 8 Uhr. Fcilgeboteneö. 1876) Thürschoner in Crystall und Por- General-Depot: Leipzig bedeutend billiger als das der Engl. Actien-Conlp. Liebig, übertrifft dieses an Nahrungswerth und ist von ausgezeichnetem Geschmack und Geruch. Beweise dafür sind UM Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener uni Oderhesslsche Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlicher Formulare, sind ju haben bei W. Klee, am Markt. Alleinige Inseraten-Pacht: Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro. \\ M j Preis-Medaille der Pariser Welt-Ausstellung von 1867. Fortschritts-Medaille mit Kranz der Ulmer Ausstellung von 1871. Loeflund'ü incbirimfd)c Mäl)-Lxlmcle sind in bekannter, vorzüglicher Qualität und Reinheit in allen Avotheken vorräthig und ist dabei wegen vielfacher Nachahmung auf die Firma: „Ed. Loeflund in Stuttgart“ ganz besonders zu achten. Loeilund’s concentrirtes Malz - Extract ist das wirksamste Linderungsmittel bei Husten, Heiserkeit, Catarrh, Athmungsbeschwerden, Brustleiden. Ersatz des Leberthrans. Preis der Flasche 35 fr. Eoeflund’s Malz-Extract mit Eisen, gegen Bleichsucht und Blutarmuth, bei Sckwächezuständen der Frauen ein vorzügliches Kräftigungsmittel, sehr leichtverdaulich und wohlschmeckend. Preis d. Flasche 42 fr. Ijoeflund’s Kindernahrung, zur Schuellbereitung der Kmdcrsuppe nach Liebig. Für Säuglinge, zu deren Aufziebung wenig oder keine Mukter- milck voi Händen ist. 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Sep- ttmber unter zahlreicher Betheiligung der hiesigen Lehranstalten stattfinden — Der Festzug wird sich Mittags 1 Uhr vom Oswald'scheu Garten mis in ge= Ebneten Abtheilungen nut ihren Fahnen unter Musik und Trommelschlag durch fcie. im Philosophenwalde bewegen, wo mit Gesang und Ansprache Musik, Turn- und Festspielei, die Feier, wie wir hoffen, -u all- seitiger Befriedigung begangen und bei Sonnenuntergang in geordn tem Heim- zug geschlossen toirb. v Wir wollen nicht gerne einzelne Kinder ausschließen, bitten aber die Angehörigen solcher Kinder, ivelche allzujung oder körperlich zu wenig selbstständig sind, dafür besorgt zu sein, daß Jemand während des Ji>gs und der Sviele IN deren Nähe bleibt, um sich nötigenfalls ihrer anzunehmen . . Nack den 2 ersten Spielen tritt eine viertelstündige Pause -in; während derselben haben jedoch alle Zuge auf ihren Spielplätzen unter Aufsicht ihrer Führer und Spielordner zusammen zu bleiben. Die Eltern u. A. werden ae- beten nicht in die Spiele -inzugreifen. Die Schüler Don Privatlehranstalten imb sonstigen, im Comitö nicht direct vertretenen Schulen, können ibre Karten bis zum Mittwoch in der Turnhalle abholen. 0 1 Für die Musik wird an dem Festplatz ein kleiner Beitrag, mindestens 6 fr., von den nicht zum Zuge gehörenden F-stth-iln-hmcrn erhoben; Damen, Kinder und die sie begleitenden Wärterinnen sind davon befreit , Zur würdigen Einrichtung der Feier, insbesondere zur Vermehrung der Spielpreise und Gedenkgaben, bitten wir alle Freunde der Jugend um geneigte Unterstützung durch Beiträge an Geld oder solchen Gegenständen, welche st-b zu Gaben für Kinder von 6-14 Jahren eignen. Di-Unterzeichneten sind ur Empfangnahme derselben bereit. C. Wenzel. vr.Stein. Vigelius. Rübsamen. 0r. Weiffenbach Freiensehn er. Franz. Filz. 763) Photographie-Rah- neue schottisch? Matjesheringe, men und Goldleisten bei geränch. Winter Rheinlachs, empfehlen (3683) I. A. Busch Söhne.! Buschenthal'S Fleisch-Extract aus den Fabriken von LucaS Herrera & Co. Montevideo _______pract. Arzt._______ Bekanntmachung. 3922) Alle verfallenen Pfänder müssen bis zum 4. September ausgelöst oder pro: Ion flirt werden, widrigenfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen K. Grünebaum. Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt._________________________________ 3974) Neue la. schottische Häringe, ä 4 und 5 fr., empfiehlt G- Chr- Spruck. Die Versteigerung des Grummet- grases bei der Stadt Gießen. Montag den 2. und Dienstag den 3. September 1872, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar: Montag den 2. September 1872 von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und Heegstrauch; Dienstag den 3. September 1872 von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen, der Hopfeneck, im Altentisch und Fernewald. Die Zusammenkunft findet am 'ersten Tage bei dem Neustädter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiesen, auf dem Rodger Vicinalwege, statt. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. August 1872. Grotzherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: (3965) Felsing, ______________Großh Beiflcordneter. 3972) Freitafl den 30. August d. I., Vormittags 9 Uhr, 3971) Zwei Schreinergesellen gesucht- _______G- C. Haubach, Kaplansgasse. ”3973) ^/n Hausbursche zum sofortigen Eintritt gesucht von _____G- Ehr. Spruck. 3951) Ein braves Laufmädchen zum fo- fortlgen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__ 3938) Ein Dienstmädchen auf Michaeli gesucht. Kreisasstssor Gros, __Neue Anlage C. 35. 3771) Ein Gymnasiast oder Realschüler wstd 'N Kofi und Logis zu nehmen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. August 1872. In Auftrag: _________Semmler, Ortsgerichtsmann. JagdverpachNinq. 3929) Dienstag den 27. l. M, des Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Jaad anderweit auf sechs Jahre auf dem Schulhause in Pacht gegeben werden. Ruttershausen, den 20. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkel. 3969) Für Gießen und Um- g eg end suche ich solide, tüchtige Agenten für den Verkauf meiner Briefsiegelmarken und Briefcouverts gegen hohe Provision. Beste Referenzen erforderlich. Leonh. Lchwcmmer, Vermischte Anzeigen. , *üvn!>ei“-_______ 0 , 3970) Zum Erntritt tn vier Wochen wird 3950) Der Unterzerennete! b'U Mädchen, welches in Küchen-und Haus- wohnt vor dem Wallthore/L' 21.163, und erthe.lt auf 3933) Auf Michaeli wird Verlangen ärztlichen Rath, ein tüchtiges Dienstmädchen Sprechstunde: 2 — 3 Uhr ' Nachmittags. Dr. ined. Zimmermann, Die anmaßenden Warnungen der Enfll. Actien - Gesellschaft Liebig vor Ankauf anderer Marken als mit Li ebig bezeichnet, sind in Hinsicht auf das vorzügliche Buschenthal'S Fleischextract gegen das Interesse des Publikums. Niemand wird auf den Namen Liebig 15 Sgr. mehr für ein Pfund Extract geben. Haupt-Dep»t (3749) M. Andreae, Frankfurt a. M 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei ___________Wilh. Balser. 685) Liebig's Fleischextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen _____I. A. Busch Söhne. 3653) Neingehaltene Hahnheimer Weine empfiehlt E- Pitthan. 3960) Ein blühender Oleander ist wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen. Sonnenstraße Nr. 104. Portland Cement, frische Sendung, angekommen bet (3976)_______________I. G. D. Bapst. Gebratene Hahnen jeden Abend, sowie jeden Donnerstagabend Kartoffel-Pfannkuchen im