©eiben, Mtnürfe ä^ötab'tn °''lungsbedi^ Mr-Zeit -aiirer. typ' ' üOi ’r *’! ar 1872, llü’§ Garten. lauter $ßtÄ i ^fucnwfg, Jj kabsteinen, Wungen m .Nfcinunb M«ng anst Steinmetz, 8. 150. llsanlage die Ludwigs: Kapitals zu lebt solideres Anleihe der i zu uiacheu, alls al pari den Cours !oursgervlnu, und ainerif. ? und Wittiven- ^ends 7*/2 Uhr, Kg toi Mail', nsicht der Mit- jopbai). cbenjte Anzeige und außer den ' temacher- ddeutschen N haft von Ham- twerpen, M rleans, erikaFhlna ia»t Ig 16| Preis vierteljährig 1 ft l2 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft 27 kr. Gitßemr Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hieben. Nr. -MMWWWMWMWM Montag den 26. Februar 1872. ahP k01t SlfntoLiov werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Poft ioejtCUltnQeil aus VCll vg-leßener r stehen da,u ftoch. (Fortsetzung aus Nr. 47.) Und wie man mit den Persönlichkeiten umsprang, dafür brachte fast jeder Tag sein eigenes Beispiel. Als ein Kind des einstigen Herzogs von Parma getauft wurde, befahl Antonelli den 12 Bischöfen, die im Qumnal wohnten, viesem Acte beizuwohnen, obwohl für den gleichen Morgen eine Concilssitzung anberaumt Klingt dieses Kommando nicht, als ob der Qmrinal eine Wachlstube wäre, ganz abgesehen von der verächtlichen Bedeutung, die man in Rom den Sitzungen des „heiligen" vaticanischen Concils beizulegen schien? Die Autorität desselben ist gut genug, um sie den Massen gegenüber auszunützen, nach innen aber der Curie gegenüber ward sie mit Füßen getreten. Warum auch nicht — La tra- dizione son’ io! Den orientalischen Bischöfen machte Cardinal Barnabo (der Vorstand der Propaganda) die bittersten Vorwürfe, weil mehrere von ihnen zur Minderheit zählten: eS sei unerhört (fuhr er sie an), hier sitzen und das Brod des Papstes essen — und trotzdem Opposition machen! Wie Friedrich berichtet, verließ einer der Prälaten unter Thränen den Saal — aber sind Tbränen die Antwort eines Mannes, dessen Pflichtgefühl und desten Rechte in solcher Weise ihre Religion. Die Art, wie Sc. Heiligkeit die „würdigen Väter" behandelte, war so un- würdig, daß man es schwerlich begreifen könnte, wenn nicht dre Tatsachen in 0 - - - -3 So beschied er eines Tags den chaldarschen öttuv/4d, „einen Verzicht auf seine Patriarchalrechte schwache Mann wich nach vergeblicher Remonstration Vorsitzenden der Propaganda) ernannte Bischöfe, welche am folgenden Tage von ^orptzenoen y » * J anerkennen." lieber die Bischöfe der Opposition stets in der bittersten Weise, indem er sich mit der naiven 1 - . «• -- öä«c. c.t.«". Die Sätze, welche verletzt werden? Man wußte nun, was von der Mehrheit zu erwarten stand und welchem Geist sie diente, die Lage war zum wenigsten so weit geklärt, als sie nicht mehr durch Illusionen getrübt wurde. Es gibt gewisse Dinge, die der verdient, der sie erträgt, und das läßt sich auch von der Minderheit der Bischöfe behaupten. Die „schmähliche Behandlung", über die sie klagten, der „Hochmuth", den Bischof Dinkel in dem Verfahren der Mehrheit fand, war durch jene verschuldet, die ihn in würdeloser Demuth über sich ergehen ließen. Aber die Bischöfe zagten, sic fürchteten den Zorn des Papstes mehr als die Kümmerniß der ihnen anoertrauten Seelen; sie fürchteten, ein Schisma in der Kirche herbeizuführen, aber sie veraasten, vast diese Furcht auch auf der anderen Seite wirkte^ «nd daß dieselbe der ein.iae Hebe! gewes-.. wäre, °m die katholische Weit von l-nem Scy.-ma freien, da« mit btr Häresie der Unfehlbarkeit unvermeidlich war, uno da« nun thatsächlich besteht. Die Spione der Curie gewahrten bald, wie e« mit der Thal- kraft der Minderheit beschaffen war, und seit man nicht« mehr }u furchten hatte, n>a9tt6in anderer Moment, der in den Erfolgen der Minderheit wohl einen Um- schwung hätte bewirken können, wäre ein entschiedene« Auftreten der weltlichen Regierungen gewesen. Aber e« ist bekannt, wie e« in dieser Beziehung stand und das Concil erfreute sich wenigsten« in dem einen Sinne 6« wBmi 8« ft j „aß kein einziger Staat die Zwangsarbeit störte, zu der seine Bischöfe «erurthcilt Mst?enttüst'|b und wttttiferten mit den Hosschranzen t>t« Saticanä an Öen1 Alles wurde versucht, um den Verfasser zu ermitteln, der Papst st>bst war ?„ böAfttt Erreaung — aber alle Briefe, welche die römische Polizei erb.ach waren Uer Für die S^che selbst war freilich auch von diesen Pubüerttonen wrnia in bvffen sie gaben zwar der ganzen gebildeten Welt da« richtige Uethe I, abetM änderten Jene nicht, an deren Schwäche sie doch ug°n«'ch gerichtet waren. Sv lagen denn für den, der sich nicht tauschen wollte, die Dinge zieml ch Man stand vor einer Mehrheit, deren Unbildung vor l-der Umkehr sicherte, Minderheit fehlte di- sittliche Große, um ihre Worte zur That zu mad^n, Vie Staaten schienen es vorzuziehen- lieber Vie Wirkungen als die Urs ) solchen Bestimmungen führen, wie sie das Schema enthalte; es scheine fast, als sollten die Erzbischöfe lediglich zu Denuncianten für Rom werden. In ganz entsetzlicher Weise wird der niedere CleruS von dem betreffenden Schema mißhandelt — so sehr, daß selbst römische Abati darüber entrüstet waren. Das Streiflicht, welches daraus auf die Clensei tes Kirchenstaates fallt, ist drastisch genug, und nur wer aus eigener Anschauung diese geistl chen Lazzarvni kennt, wer selber ihre sittenlosen Glossen hörte und in offener Kirche von ihnen cngebettelt ward, mag begreifen, was ter Priester im Kirchenstaate gilt. Neben >hnen sind die „concubinarii“ der deutschen Pfarrhöse noch moralische Heroen. Unter den Nothrusen, die aus diesen Kreisen selbst noch Rom drangen, ist der Brief eines französischen Pfarrers äußerst merkwürdig, weil er die furchtbare Willkürherrschaft, unter der die Seelsorge darniedcrltegt, in erschütternder Weise schildert. Friedrich gibt den Inhalt desselben ausführlich, wir wollen uns an dieser Stelle nur auf einen Satz deschränktn, ober dieser eine spricht deutlicher alö olle. „C’est la faim, qui est le nerf de notre discipline.“ (Hungertogma! D.Red.) Für vie Minderheit war cs eine unbeschreibliche Freude, als endlich auch Hefele in Rom erschien; man hoffte, er werde bald der Mittelpunkt ihrer ganzen Bewegung sein, und jede Aiußeiung, die er that, war so treffend und treuherzig, daß man neue Zuversicht daraus gewinnen mußte. „Ich habe dreißig Jahre nach der Infallibilität gesucht, sprach er zu Cardinal Hohenlohe, und habe sie nirgends gefunden." Auch darüber war man sehr glücklich, daß wenigstens die Adresse der Minderheit zu Stande gekommen und dem Papst übergeben worden war, obgleich kein einziger der Bischöfe den Muth hatte, sie persönlich zu überreichen. Die Stimmung in den Kreisen der Minderheit wurde übrigens bald wieder mit jedem Tag unerquicklicher, denn es fehlte eines, das die Grünt läge aller glücklichen Thatkraft ist, Vas gegenseitige Vertrauen. Niemanv wußte recht, woran er mit seinen Genossen sei, ob nicht ver scheinbare Freund zum Spion über ihn be- sftllt war; selbst die äußeren Anzeichen waren widersprechend. Mehrere der ^brächt: KkttUer dtt nv^liberalisirte,"wohnt« doch in dem jesuitischen E»«egmm Gcrmanicum, und Rauscher hatte schon bei Beginn bedeutende Schwankungen per- rathen. Das Grundübel, an dem die Versammlung krankte, lag cinsach zu Tage — man achtete keine persönliche Ueberzeugung mehr, und damit schwand auch die Achtung vor den Personen selbst. Wie der Papst die Bischöfe m der übelsten Weise geringschätzte, so verfuhren die Bischöfe mit dem Niederen Klerus, dresem mochte es dann überlassen bleiben, mit seinen Gläubigen in gleicher Weise_umzu» springen - und sie haben sich wahrlich vaö Beispiel zu Nutze gemacht. Das ft der Geist, der heutzutage unsere Hierarchie beherrscht, em Ringen nach Macht ist plina — de episcopis etc., zur Verkeilung, und tote die v ae hktt sich im Privotvcrkehr äußerten, war dasselbe noch erbärmlicher al Jje] Aller Terrorismus, der in der jesuitischen Schule grohgezogen war, f . abaelaaert, Moral und Bildung de« niederen Cl-ru« zeigte sich >m vtr BmucH katholischen Christenheit neue Dogmen aufzuzwingen! Don Bischof Martin spricht Pius etwas vespectirlich. Er wird wohl wissen, daß er nur das „Selbst Ketteier hat seinen Ruf bei Pius eingebußt, denn auch er ist nach feiner Ansicht nicht weit her, aber er ist doch ein gal-antuomo. An Stroßmaper rühmt er, daß er so außerordentlich gut lateinisch spreche, wahrend auf der anderen (insallibilistischen) Seite keiner ordentlich sprechen könne. Cardinal Schwarzen- berg spielt nach ihm die Roll- d-S Subdiacono in presepe, d. h. den Esel. Nie- wand habe ihm, dem Papste, noch direkt von der 3nf. Uibilitat gesprochen, denn er wolle und könne in dieser dclicatcn Frage nicht« Horen und direkt annchm n, ubcr nur Schwarzenberg habe die« g-than. Auch bei der Dvgmatiflrung der „unbefleckten Empsängniß» sei -r anwesend gewesen; keiner habe etwa« dagegm Gesagt, nur er sei ausg,standen und habe gegen diesetbc gefprod)tn. „fit »erC« . ... die Mmmsten Folgen nach sich ziehen." „Und w.rr-« denn wahr? frag' P-u-, fetzigen Chaos zu bekämpfen. < , ai ci_| , nüd)1,cr ßeraEe 10 wie vorher." „Die Definition, fuhr er fort, wurde da 8 Noch in der ersten Hälfte de« Januar kam da« Schema, d^ ckd S ist nachhg d P @onne (o wunderschön h-r-m. ... .1- .i.7.5 ,!p. Lch>„"L'L-LL (tfetitn hier welche PiuS schon länger hegt und oster auSsprach. Ader auch der damatig ^7"meh«tt'dtt'7rsten Namen7u7W°r"te^gri°ffe7 Mit Erstaunen bemerkte auch Mptiv- °°-..^uft°n;^^.Abergla^^^^^ nr . ..... . Simor.'der Prima« von Ungarn, daß überall nur von Pfltchttn, «b « X War6n"unb dennoch fehlte e« nicht ganz an einem Störenfried — das war die er, Niemanv verstand) erbitterten Vie Briefe in ver „Allgemeinen Zerrung , \ unterfckuibrn Der alte schwache _______ _..T sumerw-is- sogar in den Kreisen der Minderheit. Am meisten war ^"rl-r z rstft Pupste«. Und damit dieser Verzicht sofort praktische Bedeutung über aufgebracht, der sogar die Absicht hegte, « ’r’I.Ä -rwng. müßte er auch zwei, nicht von ihm, sondern von Cardinal Barnabo (dem Artikel offentl d) in desavouiren. Auern ovrp k g i p ____ am folaenven Taae von internationale Arbeiter-Association anzuwerbt». Da der Verein bestrebt sei, die dürfte. Derselbe bemerkte, er werde unabhängig von seiner Stellung als Staats Spaaiei, jwt Diese Abgeordneten seien demnach als ausgetreten zu Belgien Brüssel, 22. Febr. W. zu (Fortsetzung folgt.) protestirte. itr'Zl hergestellt werden wird. -K Nachdem der ehe- von dem Die Ge- Gesandt- München sind von 1) in Qi darük höher 2) in Qi durch medi M W W, Frankfurt a. M. Die Annoncen-Expedition von Rudolf Masse in Frankfurt a. M. vermittelt auf dem erfahrungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Zuverlässigste alle Arten Verkäufe und Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken, Gesuche und Offerten, Engagements rc ohne Prooisionsantheil und unter alleiniger Anrechnung der Origmal-Insertionsgebuhren. Wir übergehen eine Summe von niedrigen Gehässigkeiten, die gegen ver» überflüssiger und gefährlicher Ausgaben erfordere; die Selbstständigkeit sei ein dehnbarer Begriff, zu den Zeiten des Rheinbundes wurde am meisten von Sou- veränetät geredet. Der Minister des Aeußern, Frhr. v. Wächter, erklärte, die Regierung habe selbst die Anzahl der Gesandtschaften reducirt; der Rest sei unentbehrlich zur Besorgung der speciell württembergischen Interessen, die Bundestreue der Regierung sei unzweifelhaft. Stuttgart, 23. Februar. Abgeordnetenkammer. (Fortsetzung.) noch mehrere Redner gesprochen, darunter Dollmer (Volkspartei) und malige Minister v. Varnbüler gegen die Vorlage der Regierung, welche Just-zminister v. Mittnacht vertheidigt wirb, erfolgte die Abstimmung. sandtschaftSvosten in Berlin und Petersburg werben genehmigt. Der schaftsposten in Wien wird mit 44 gegen 43 Stimmen, derjenige in mit 54 gegen 33 Stimmen bewilligt. Für Paris, Bern und Karlsruhe 923) Dor sollen in auf dem C werk, Hai Ladenerker ließen, Besonde Oche 915) $orl Eheleute z binnen 8: diesem Bla andernfalls Wgensregi Gründer! Großher Erd 2an' 906) D sollen bei dem Bra' Fenster, fchiedenes iahlung o ließen, Großht Frankf. Ba Frank/- Ve Darmst. Ba Wien Bank. Galizien 27 Oeei. Credi' T>tr Universal-KatechiSmuS, der in der Sitzung Som 10. Februar debattir, i wurde, fand bei der Minderheit geringe Sympathien. Am fürchterlichsten griff i Mathieu denselben an, indem er die ganze Ignoranz der Curie aus früheren päpstlichen Aktenstücken nachwreS. „ Neben solchem Machwerk kamen fortwährend Anträge und Bittschriften an das Concil, welche die wahrhaft bäuerliche Phantasie mancher Bischöfe illustrirten. Oder kann man es anders nennen, wenn man davon eine Regeneration des Familienlebens und der „kranken" Gesellschaft erwartet, daß ein allgemeiner Festtag des heil. Joseph etablirt werde, oder wenn ein Neapolitaner in feierlicher Sitzung begehrte, daß der CleruS immer und überall den Talar tragen muffe, da der Heiland ihn ebenfalls getragen, damit auferstanden und in den Himmel gefahren sei^ Nicht minder circulirte eine Bittschrift an den Papst, um die leibliche Himmelfahrt Mariä zu dogmatisiren. Solche Dinge freilich erregten bei den tntelli- genteren Mitgliedern der Versammlung nur ein harmloses Lächeln, aber ernster wurden die Mienen, als es mit etnemmal verlautete, daß eine Abänderung der Geschäftsordnung beschlossen sei, wodurch die widerstrebenden Bischöfe geradezu an Vie Mehrheit verkauft wurden. Alles sollte von nun ob per majora entschieden werden, auf Antrag von 10 Bischöfen konnte Die Mehrheit jederzeit den Schluß verlangen. Man hatte erwartet, daß die französische Regierung durch Bonneville Protest erheben werde, allein sie schwieg, und Darboy klagte: „Wenn in Rom ein Franzose mißhandelt würde, so würde sich die ganze Macht des Kaiserreiches erheben; aber wenn dem französischen Episkopate Recht und Stimme entzogen werde, so rege sich die Regierung nicht!" Auch Schwarzenberg und seine Anhänger waren rathios; eine Mahnung wie Reue überkam sie, daß man bisher so schwächlich widerstanden habe; man fühlte nun erst, daß ein Wendepunkt gekommen war. Anders freilich stand es im Vatikan; selbst Antonelli ist sehr frohen Muthes und glaubt nunmehr auch an die Infallibilität, weil er weint, daß sie der Regierung keine Gesandtschaften verlangt worden. München, 23. Febr. Abgeordnetenkammer. Die neue Geschäftsordnung der Kammer wrrd mit einigen redaktionellen Aenderungen und Modifikationen Völks, wonach statt fünf Abheilungen sieben gebildet werden , im Namensaufruf einstimmig angenommen. Dieselbe tritt am 1. März in Kraft. Eine heftige persönliche Bemerkung Ruland'S ruft stürmische Erwiderungen hervor. Die Sitzung wird unter größer Aufregung geschloffen. Oesterreich. Deutschland. Berlin, 22. Febr. Die Commission des Herrenhauses für das SchulaufsichtS- Gesetz schloß gestern ihre Berathungen ab. Sie nahm das Gesetz in folgender veränderter Gestalt an: §. 1. Die Aufsicht über alle öffentlichen und Privat-Unterrichts- und Er- ziehungsanstalten steht dem Staate zu. Demgemäß handeln die mit dieser Auf- sicht betrauten Behörden und Beamten im Auftrage des Staates. §. 2. In der Regel haben die Superintendenten, Erzpriester und Decane das Amt eines KreiS-SchulinspectorS zu verwalten. In besonderen Fällen können jedoch die vor- gesetzten Behörden einen anderen Geistlichen derselben Kirchengemeinschaft, und sofern es nöthig ist, auch einen Nichtgeistlichen damit beauftragen. Die Local- Schulinspection der Volksschule wird von dem Ortsgeistlichen im Auftrage des Staates wahrgenommen. Der den Kreis- und den Local - Schulinspectoren erteilte Auftrag kann, sofern sie die ihnen obliegenden Pflichten nicht erfüllen, durch Beschluß der Bezirksregierung zurückgezogen und an andere Geistliche derselben Kirchengemeinschast, sofern es nöthig ist, auch an Nichtgeistliche übertragen werden. §. 3. Unberührt durch dieses Gesetz bleibt die den Schulvorständen unter der Aussicht des Staates zustehende Leitung der Volksschulen und die Berechtigung des Patrons, beziehungsweise der Gerichtsobrigkeit, des Ortsgeistlichen, so wie der Gemeinde und ihrer Organe zu denselben. In gleicher Weise bleibt die Leitung des religiösen Unterrichts in der Volksschule durch die Organe der betreffenden Religionsgesellschasten unberührt. §. 4. Der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal • Angelegenheiten wird mit der Ausführung dieses Gesetzes beauftragt. Dresden, 23. Februar. Die zweite Kammer genehmigte die Gesandtschaft für Wien transitorisch, die für München normalmäßig. Ferner nahm die Kammer den Antrag an, die Erwartung auszusprechen, daß die sächsische Regierung in dem , Bundesrathe für die Ausdehnung der Competenz des Reichs auf die Civilgesetz- , gebung und für Zahlung von Diäten an die ReichStagSabgeordneten stimmen ' werde. l Leipzig, 23. Februar. Das „Leipz. Tagbl." veröffentlicht eine Bekannt- machung ves Polizeiamts, wonach hier versucht wurde, Mitglieder für die Londoner W-k IS! k\\ Mk 24.1 s! I Nass- *l‘ Gr.*0*; , ' ZI RU 5fl/0 , 4»/o Worteöb- i Baden Wj Oeeterr. Sil Amerik. Bc In der Repräsentantenkammer meldete heute Hr. de Frs an, daß er morgen eine Interpellation an die Regierung stellen werde „über die Anwesenheit eines fremden Verschwörers aus belgischem Gebiete". Diese Ankündigung verursachte in der Kammer auf der Rechten einige Aufregung. durchgeht. Die Bischöfe der Minderheit waren in tiefster Bestürzung. Sie. sannen auf alle erdenklichen Mittel, um ihre Rechte sicherzusteven; man rieth: sich jeder Theil- nahme an den Sitzungen zu enthalten, bis eine Antwort auf die eingereichte Re- monstration erfolgt sei; allein es fehlte selbst die Energie, diesen Vorschlag anzu- nehmen, und auf der Beschwerdeschrift fehlten die wichtigsten Namen, wie Mathieu, Rauscher, Simor und andere. Sie waren mit dem Schritt einverstanden, aber sie unterzeichneten nicht!! Mehrere von ihnen, besonders von den ungarischen Bischöfen, reisten ab, aber auch bei jenen, welche fest zusammenstanden, fehlte der rechte Muth. Schrieb doch selbst Hefele: man müsse „abwarten", wie die neue Geschäftsordnung sich in der Praxis erproben werde, und dennoch hätte jeder Zeit hatte. Aber das war noch nicht der letzte und bitterste Schlag, denn ohne daß irgend Jemand es ahnte, ward am 8. März mit einemmale das Schema von der Unfehlbarkeit vertheilt. Es fand sich als Zusatz zu Cap. 11 des Schemas de ecclesia; die Stunde schien reif geworden für die äußerste Missethat. Von nun ab war die Curie völlig Herr der Lage, sie hatte ein Verfahren gefunden, das die Minderheit in der brutalsten Weise niederstimmte, und die letztere selbst war gedankenlos genug, dasselbe durch ihre thatsächliche Theilnahme an den Sitzungen anzuerkennen, während sie mit feierlichen Worten dagegen Wien, 23. Februar. Abgeordnetenhaus. Der Präsident theilt mit, ^daß die Abgeordneten aus Böhmen, Mähren, Steiermark und Krain, welche ihre Sitze im Hause nicht eingenommen hatten, ungeachtet der an sie ergangenen Aufforderung nicht erschienen seien, betrachten. 935) U m b Mchnr Gebote t>eiMer 4 L- niete . ter j 3 Birk Ä Nn Miln» Hattet. Holland. Antwerpen, 24. Februar. Auch im Laufe des heutigen Tages fanden An- fammlungen zahlreicher Volksmaffen vor dem Hotel Saint-Antoine (wo der Graf v. Chambord logirt) statt. Die Menge demonstrirte wiederholt durch Pfeifen und vkn '@rraßrneavn flnv Plurulc angeschlagen, durch welche auf heute Abend ein Meeting zusammenberufen wird, um gegen den Mißbrauch der Gastfreundschaft, welchen der Graf v. Chambord begehe, zu protestiren. Die Protection, welche letzterer seitens ver Polizei genießt, wird lebhaft mißbilligt. Das Schöffencollegium trat zu einer Sitzung zusammen, um nötigenfalls das Einschreiten Ver Garde civique zu beschließen. Der Erzbischof von Mecheln hat dem Grafen v. Chambord einen Besuch abgestattet. Antwerpen, 24. Februar. Eine Bekanntmachung der Communalbehörde verbietet die Ansammlung von mehr als fünf Personen auf der Straße. Frankreich. Paris, 22. Febr. Obgleich Paris vollständig ruhig ist, so haben die Behörden doch große Vorsichtsmaßregeln ergriffen. Alle Wachtposten wurden verdoppelt und die Truppen machen seit heute Morgen ohne Unterlaß militärische Promenaden in Paris und der Umgegend. Welchen Zweck diese Maßregeln haben, ob dieselben ergriffen wurden, weil man einen bonapartistischen Handstreich befürchtet , oder ob es nur Vorsichtsmaßregeln wegen des bevorstehenden 24. Februars sind, weiß man nicht genau. Die Unruhe in Paris selbst ist groß und sie wurde noch durch die gestrige Regierungsvorlage und durch die Unterdrückung der Blätter Gaulois und Armee vermehrt. Paris, 24. Februar. Admiral La Ronciere verweigert die Annahme des Gesandtschaftspostens in Rom. — Die Polizei belegte an der belgischen Grenze für Paris bestimmte Revolverkisten mit Beschlag. Spanien. Madrid, 22. Febr. Ein officielles Telegramm aus Habana meldet, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und der Republik Uruguay abgebrochen seien. — Man berichtet aus Manilla, daß die spanische Flotte, bestimmt, die Piraten im ostindischen Archipel zu verfolgen, nach den Philippinen zurückgekehrt fei, nachdem sie die Befestigungen und einen großen Theil der Stadt Gilolo sowie die Schiffe des Sultans von Ternate verbrannt hatten. — Am 15. ist die Legung eines Telegraphen-Kabels zwischen Cadix und Portorico glücklich beendet worden. In Kurzem wird ein anderes von Portorico nach der Insel San Domingo und später werden zwei Kabel nach Jamaica und Kuba gelegt werden, wodurch eine direkte Telegraphen-Verbindung zwischen Spanien und Den Antillen Nraan der Jesuiten ist. Eine originelle Idee hat er aber dennoch gehabt, und i .. „ . , . . . berflatoft selbst sagt' Martin wolle durchaus den Bart für die Geistlichen haben; social-demokratische Republik emzufuhren und die Arbeiterpartel in den Besitz der /er Davst babe auch durchaus nichts dagegen, sei vielmehr ganz damit ein- Staatsgewalt zu bringen, so wird die Anwerbung für den Derer», die Leistung tVrflunfcen aber es müßten ihn zu Dem Talare dann alle Geistlichen tragen. So von Beiträgen an denselben, sowie die fernere Mitgliedschaft bet Strafe verboten, we sen mit ichließlich vom Coneil noch einen Bartjwang erhalten! In München, Stuttgart, 23. Februar. In der Abgeordnetenkammer hat heute die Be- meinte Dius weiterhin, sei es falsch angefangen worden, indem „der einfältige rathung über die Gesandtschaften begonnen. Der ritlerschaitliche Abg. Gultlingen Sr.bischof" einzelnen Geistlichen den Bart gestattete; dies mußte er (Piu«) »er- äußerle die Ansicht, daß für imaginäre Rechte kein Geld verschwendet werden • I 8 bi'trftp hpmprffi» pr frnn-bp unnhhnnntfl ttnn fftner ^lelluna als Staats- n Uuci c m tuiv .............o,„ diener abstimmen. Der Iustizminister erwiderte hierauf, der Adg. Gültlingen werde k^ikde^'mlülieb^ae^ Personen^ in Scene gesetzt wurden,'ohne Rücksicht, ob der Der- nicht behaupten können, daß die Regierung den Staatsdieuern eine diesbezügliche hnfH den man aea^i sie erhob, auch begründet war, und folgen dem Verlaufe Frage vorgelegt habe. Bucher sprach sich für das Gcsandtschaftsrecht der Einzel- €aa?l' ö staaten aus. Prälat Mehring meinte, daß die Sparsamkeit unbedingt Vie Streichung Äbit d.r * Mun« 9'< 8t. " »hin 6 Staats, 'gen wkrde b-jüglich, r Einzel, -treichnn» W NN von §öu, Jfat, die sei un- e Bundes. Nachdem > der ehe- e von dein Die Ge- Gesandt- 1 München l f.nd von lstsorbnung »dificationen ilnensausrus heftige per. )te Sitzung t mit, daß >e ihre Sitze n Aujforde- sgetreten zu heute Hr. de weite „übtr Diese An- uog. fanden Sin* o der Graf Wen und e aut W I dn Gaß« . Die Pro- billigt. Das Is dar Li»- >eln hat dm ounalbehorde atze- »aben die Le- wurden ver- militärische 'f rrgf/fl haben, \ andßreich br- | Iven 24. 3e* | iß glotz und tnteivlüaung Lnna^^ i jschen Grenze ■ tatlt-ba^5 /t» JJ Eliser meldet, datz llruguay ad' tte, beßial-t, pincn MUS' sst» <Ä». BÄSBi Wechsel 4% 1005/8 Amerik. Bonds 1543/4 1864r Braunschweiger 207/e Stadt Florenz 85 Börsennftchrichten. 24. Februar 1872. Actlen» Frankf. Bank 1433/4 Frankf. Vereins-Kasse 132 Darmst. Bankaot. 474 Wien Bankactien 885 Galizien 2711/4 z OesL Creditact. 3643/4 40/0 1jährige 96 V4 Würtemb. 4^2 % Obi. 99 Baden 4l/a°/o Obi. c. E. L. 997/8 Oesterr. Silberrente 63'/4 Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Porto- u. spesenfreie Besorgung von Inseraten in sammtliche Zeitungen des In- und Auslandes zu Original-ZeiluBigspreisen. (Zeitungsverzeichniss auf Verlangen gratis und franco.) tätig’ Bei grösseren Aufträgen angemessenen Itabatt. "36GL Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57 f/2—58 V2 Pistolen . . 9 41—43 „ doppelte 9 41—43 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 49—51 Rusa. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25 -27 Annoncen - Bureau von Tli. DBetricli «t €omp in Cassel. Preuss. 41/2% Oblig- 10372 Frankf. 372% ObL 883/4 Nass. 47a % Obi. 99^/g Kurhess. 4% yd7/8 Gr. Hess. 5% Obi. 1027z 9774 Papierrente 533/4 - - 1881r 101 : » 3W. » ?2 Bayer. 5% „ 472% 1jährige 100‘/4 _ „ 1882r 953/4 , n 1885r 9672 „ „ 1887r 97 74 Spanier, neuest. 3% 313/8 Actlen. 50/0 östr. F. St. E. B. 41371 Lombard. Bahn 2143/4 Ludwigsh.-Baxbach 20372 Maxbahn 150 Bayer. Ostbahn 15472 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 1907a Oberhessen „ 88_____ PrlorltiUen. 30/0 öster.Stsb.-Prior. 60 3% öst. s. Lombard 86 3°/q Livorneser 39 50/0 Toscaner 61 30/0 Elisabeth.-Prior. 83^4 do. II. Emiss. 82___________ "AnteltenBlooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 717/8 Nassau 25 fl. 48 40/0 bayr. Präm.-Anl. 117 Ansbacher 7 fl. 137s 40/0 badische Loose IW/i Badische fl. 35 Loose 717a 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39 7a Oestr. fl. 250 v. 1854 83 7, 1858r Prioritätslooae 194 1860r Loose 917e Amsterdam k. S. 99 Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 96 Brüssel k. 8. 933/8 Hamburg k. 8. 883/4 Leipzig k. 8. 1047/8 London k. 8. 1185/g Lyon k. 8. 933/8 Paris k. 8. 933/8 Wien k. 8. 1043/8 ditto m. 8. — ditto 1. 8. - Dis conto 31/» % 81 304 4,63 52 Nadel- 5 7 II. Brennholz: N.-Meter Buchen-Prügelholz, Eichen- und Weichholz-Prü- C 0 l n 0 t. 1 Pitzmlach. Atzbach, eignet sich zu jeder Geschäfts- oder Hämmerle. 50 101 Flur Nr. 7703 41 30 18,06 24,99 2 72 12 12 66 14 10 3200 M Eichen-Scheidholz, Buchen- „ Weich-Knüppel, Eichen-Stockholz, 260 26 100 760 Wellen 0,61 Cubikmeter, 9 Fichten-Stangen von 8 bis 14 Centt- meter Durchmesser und 9 bis 12 Meter Länge, mit 0,87 Cubikmeter, Fichten-Stangen von 3 bis 13 Centi- meter Durchmesser und 2 bis 7 Meter Länge, mit 4,50 Cubikmeter, worunter sich 290 Fichten-Baumstangen befinden, x t , Schichten Kiefern-Bau- und Werkholz- Stämme, ä 3,75 Meter Länge, ä 6 R--Meter enthaltend, Schichten Kiefern-Bau- und Werkholz- Stämme , ä 2,50 Meter Länge, ä 4 R.-Meier enthaltend; Fabrik-Anlage, auch wegen ihrer freundlichen Lage im Lahnthale, in der Nähe von Gießen und Wetzlar, zu einer herrschaftlichen Wohnung. Wenn ein Verkauf nicht zu Stande kommt, oll im Termine die Verpachtung auf mehrere Jahre vorgenommen werden. Krofdorf, den 23. Februar 1872. Der Bürgermeister: C 0 ln 0 t. 877) Ein einspänniger Wagen und eine 4 Pferdekraft-Dampfmafchine mit Kessel und allem Zubehör stehen zu ver- M Gg. Renzel. Holzversteigerung. 917) Dienstag den 5. März sollen hiesigen Gemeindewalde, Districten Struth und Kaff, nachfolgende Holzsortimente meistbietend öffentlich versteigert werden, als: 176 Eichen-Stämme von 15 bis 69 Zentimeter mittlerem Durchmesser und 2 bis 15 Meter Länge, mit 81,78 Cubikmeter, 19 Eichen-Stangen von 10 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 3 bis 7 Meter Länge, mit 1,05 Cubikmeter, 8 Buchen-Stamme von 18 bis 55 Centi- meter Durchmesser und 2 bis 6 Meter Länge, mit 4,76 Cubikmeter, 9 Fichten-Stämme von 15 Zentimeter Durchmesser und 7 bis 10 Meier Länge, gelholz, , Kiefern-Scheid- u. Prügelh-, Buchen- u. Eichen-Stockholz, Kiefern-Stockholz, Eichen-Reisholz, bis 15 Meter Länge mit 6,43 Cubik- meter. . Der Anfang ist Morgens 9 Uhr m dem Districte Struth, am Fußpfad von Freienseen nach Stockhausen. Freienseen, den 24. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Freienseen. Jmmelt. Eubikmeter, Stämme Nadel-Bauholz mit Holzversteigerung. 919) Donnerstag den 29. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, ollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- strict Schlieberg: 170 R. - Meter Buchen-Scheidholz, Holzversteigerung. 9351 Mittwoch den 28- Februar l. I-, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Daubringer Gemeindewalde, Districten Pitzenlach und Buchenberg, nachverzeichnetes Holz, da keine annehmbaren Gebote erfolgt sind, nochmals öffentlich versteigert werden, als: 4 N.-Meter Eichen-Scheidholz, zu Werkholz für Küfer sich eignend, Eichen-Stämme mit 17,07 Cubikmeter, Nadel „ von 15 bis 40 Centi- meter Durchmesser und 6 bis 21 Meter Länge, mit 76,75 Cubikmeter, Birken-Stamm nut 0,25 Cubikmeter, versteigert werden. Groß-Buseck, am 24. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buseck. Wagner. 4600 „ Kiefern- „ z r Der Anfang ist int Eichwald am Vicinalweg nach Hattenrod. Lich, den 16. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich- Jhring.________ _ 900 „ Nadel- 53 Stämme Eichen-Bauholz mit 922) Mittwoch den 28. Februar, Nachmittags 2 Uhr, werden im Nebenbau des hiesigen Bürgerhospitals die zum Nachlaß des verstorbenen Hutmachers Louis Schild von hier gehörigen Mobilien, bestehend m emer Partie Herrenhüten, Filzschuhen, Herrenkleidern, einem großen Waarenschrank mit Glasthüren, einer silbernen Taschenuhr mtt Kette und sonstigen Gegenständen, offent- ^^Gießen,^den 25. Februar 1872. Der Erbschaftscurator: M Pilger. Meter, 80 R -Meter 4 4 64,5 „ Cubikmeter, 1 Stamm Buchen - Werkholz mit 1,02 256 „ verschiedene Reiser. Krofdorf, den 22. Februar 1872. Der Bürgermeister: Cubikmeter, 6 Vuchen-Stangen mit 0,65 Cubikmeter, 912) Montag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem Johann Georg Faß dahier gehörige Hofraithe: ■' “ lHKlftr. 43 Hofraithe in den Neuen- Bäuen, giebt 3 fl. 36 kr 729) Im hessischen Odenwalds find größere, schöne und trefflich be- wirthschaftete Wlildcvmplcxt, meist Eichenstockschlag, mit oder ohne einem hübschen Oeconomiegute von dem Eigenthümer direct Zwischenhändler verbeten — tu verkaufen. G^l. Offerten suh Chiffre 8. 3871 befördert die Annoncen-Expe- dition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. (101/Il) Holzverkauf. 913) Samstag den 2. März er., um 10 Uhr, soll zu Odenhausen im Geschäfts-Locale des Gemeinde - Vorstehers folgendes Holz aus dem Odenhäuser Gemeindewalde versteigert 4 starke Eichen-Stämme = 12,71 Fest- „ Nadel- „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- f, „ Nadel- „ Mn Buchen-Reisholz, Verkauf einer Mühle. 757) Der Unterzeichnete läßt die ihm gehörige Mühle, die Strauches-Mühle zu Wetterkeld, am 27. Februar d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem Ortsgericht zu Wetterfeld erner freiwilligen Versteigerung aussetzen. Dte Wasserkraft ist eine sehr gute. , Die Versteigerungs-Bedingungen, sowie die Mühle selbst, können jeder Zeit emge- fehen werden. Heinrich Neuß I. mit 1,34 Cubikmeter, 123 Fichten-Stangen von 5 bis 14 Centi- , meter mittlerem Durchmesser und 41 raufen oer R V 1g LT r re 119 Manilla Ausschuß, das Stück IV» fr., per Mille 24 fl., empfehlen I. A. Busch Söhne. USS8S.TJS ■ Ä.r““,r ® S SS ÄH :s KfÄX'ÄÄ SiSrHSSS“ Rente, meistbietend versteigert und soll dem Meistbietenden ohne Rücksicht auf das Taxatum der Zuschlag ertheilt werden. (ließen, den 26. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. Bekanntmachung. 785) Donnerstag den 29. Februar, von Vormittags 8 Ubr an, soll im Licher Stadtwalde, Districten Eichwald, Kreppelwäldchen und Mönchkops, nachverzeichnetes Holz versteigert werden. I. Bau- und Werkholz: 3 Eichen-Stämme von 21 bis 31 Zentimeter Durchmesser und 6 bis 10 Meter Länge, mit 1,58 Cubikmeter, 2 Fichten - Stämme von 18 Zentimeter Durchmesser und 12 Meter Länge, mit Feilgebotenes. Verkauf einer Nähmaschine. 916) Eine gebrauchte Nähmaschine aus der Schneiderwerkstätte in der Caserne ist zu verkaufen und können versiegelte Offerten bei dem Unterzeichneten (Marburger Straße Lit- A. Nr. 179) bis zum 4. März, Vormittags 11 Uhr, abgegeben werden. Gießen, den 24. Februar 1872. I- A. : Sch losser, Stabsquartiermeister. 932) Drei 6 Fuß hohe Oleanderbäume sind zu verkaufen bei Gustav Koch, Dachdecker, wohnhaft bei Wittwe Hanitsch, Lit. A. Nr. 22, Kirchenplatz.________ i Cafsaschmuk, IV» Jahre im Gebrauch, steht zu verkaufen und kann auf dem Zomptoir der Herren Zinßer & Schmidt einflesehen werden. Versteigerungen. 923) Donnerstag den 29. Februar d. I-, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Schneider V0gt'schen Hause auf dem Seltersweg Möbel aller Art, Bettwerk, Haus- und Küchengeräthe, sowie em Ladenerker, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Februar 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. 906) Dienstag den 27. d. Mts-, Morgens 10 Uhr, sollen bei der Stallmeisterswohnung auf dem Brand dahier Oefen, eine Thüre, vier Fenster, neun eiserne Dachfenster und verschiedenes Gehölze gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden. Gießen, den 23. Februar 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 915) Forderungen an Heinrich Dietz IV. Eheleute zu Rüddingshausen sind sogewitz binnen 8 Tagen, vom ersten Erscheinen in diesem Blatte gerechnet, dahier anzumelden, andernfalls solche bei der demnächstigen Ver- mögensregulirung nicht berücksichtigt werden. Grünberg, am 18. Februar 1872. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Möbius, Landrichter. Landger.-Assessor. Bekanntmachung. 920) Vom 1. April er. ab kommen im directen Güterverkehr via Gießen — Arenshausen für Salztransporte: lf in Quantitäten von 100 Antnern und darüber, jedoch unter 200 Zentner, höhere Tarifsätze und 2) in Quantitäten von 200 Zentnern oder durch 200 Zentner theilbare Mengen, niedrigere Frachten, als bisher zur Einführung. ’ Cassel, den 15. Februar 1872. Königliche Sircction der Main-Wefer-Bahn. Der Ausverkauf von 902) Portland-Cemcnt in frischer Sen- Emil Pistor. düng bei empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: in feinem Porzellan: Ordinäres Steingut. — GypSfigirren. - Wärmsteine. (5016) alle die Agentur von .1. II. Schiallief. (918) Hanse übernehme. Gg. H ch. Leder m a n n, Herrenkleidermacher. glieder bei mir offen. Der Präsident: Chr. Schopba ch. 13; Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Gold und Farbig decorirt; 927) Sind die Bewohner der lebten 5 Häuser deö SclterSberges nicht berechtigt zu verlangen, daß sie wenigstens auf einer Seite der Straße einen gepflasterten Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, in broncirten Thonwaaren: Fischglocken, Fianren, Blttmentöpfe, Blumenampeln; in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkvrbe, Zuckerdosen re 921) Frische Schellfische und Schollen bei Bäcker Voqt. Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, Plac deu Molard, 2. 825) Ein einspänniger Wagen nebst Pferdegeschirr ist zu verkaufen. Ehr. Burckhardt, Asterweg Nr. 126. IIAASENSTEINl VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. 99) Großer Stall zu vcrmietbcn bei E. Pitt Han. Die zweite Bitte. Wovelk von W. H. Riehl. (Fortseßung.) — Die Seescblang» oder daö Zukunftsschiff. Von in. Bischoff. (Schluß.) - Der Sturz des Meisters. Vaterländischer Roman von Georg Hiltl (Fortsetzung.) — Der St. Gotthard und sein Hospiz. Von Ed. Oscnbrüggen. Mit Illustration. — Am Familientische: Nach der Schule. Viit Originalzeichnung von Bodenmüller. — Ein preußischer General in Stuttgart. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ-Buchhhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. käilfc von Immobil«- n. H Derselbe bat gegenwärtig^ eine grvfere Anzahl voiut Häuser» und Bauplätzen tu biesiger Stadt, sowie mch- rere grossere und kleinere Wüter in der Provinz bersch in alz, per Pfd. 2 t fr., wieder eingeiroffen bei 3. A. Busch Söhne. Nermiethnllgen. 904) Durch den Weqzn« des Herrn Condncteur Kraft ist dessen Logis zu vermiethen. W. Nagel, Brandgasse. »U Pch b< beffen zu in Berkanfe an der Hand. Gießen, 22. Febr. 1872. Fr. Kren der, in« Löwen. Nähere Auskunft wird bei dem unterzeichneten Vertreter der Anstalt ertheilt. I. Böck, Gartenstraße, im Hause des Herrn Hofg.-Adv. Engelbach II. Neuerwall, 50; Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus ; vnstanvlv U den. und fast ■ man nidjl Sud JHtutgtn litten lls selbe, lat Un ttichen ll>. IBaltrMi ihm ernt' Brauche 1 Unl ttn von halten! zu dnich weiß Bc Wick di Denn Be Kirch,, ur dckofsrn: tüiseu." antetjtnbe doch recht U wtnl| i|»m jim t>rr sprop fwcufci st m diesen al Uebel un: l«r Last f eine M Am Z Schlvcincschmalz, beste Qualität, pr. Pfund 24 fr.; bei größerer Abnahme billiger, empfiehlt C a r l H o f f m a n n. 768) Ausgezeichnet schönen, feinsclnnecken-. weg erhalten? Gehören diese 5 Häuser ben H-nia, pr. PW U kr., ^mpfiehU id,t me>r zur Stadt Gießen. ? 662) Die Mitglieder des lkrankeuuntcrstützuugs-, Sterbekasse- und Wittwen- uuterstützuugs-Pereins werden auf Montag den 26. Februar, Abends 7y2 Uhr, zu einer Generalversammlung in daö Local deö Herrn Führer hiermit eingcladen. Tagesordnung: Abhör der Rechnung. — Ersatzwahl des Vorstam des. Wrederbesetzung der erledigten Rechnerstclle. Auch liegt die Rechnung vom 17. — 24. Februar zur Einsicht der Mit- ! Vieleseloer Leinenwaaren I wird Dienstag den 27. d. Mts., 'Abends 7 Uhr, geschlossen, und werden die übrig gebliebenen Maaren, um die Rückfracht zu erspa- ren, noch bcdcntend billiger verkauft. A« Vrank, aus Bielefeld. 934) Diese auf Gegenseitigkeit berußende Anstalt schließt Arten von Versorgringö-, Aussteuer- und LebeuSversicherungö- Verträgen ab. y $ g =-ä Daheim Die soeben erschienene Nr. 22 enthält: U man q Dr welcher - famtii g, ^hobtsskn •önle das fr* Wot de bar dn Li Vor btr P . ">)r hm i Kupisal Mfn H W ifnt Echt JWhQt 2?hl'n ^nung Wohnlmgs-Veränderuug. 910) Meinen geehrten Kunden und Gönnern die ergebenste Anzeige, daß ich von heute an Neuenweg Nr. 180 wohne. Zugleich bemerke noch, daß ich nach wie vor Arbeit in und außer dem Allgemeine Verchrguugs-Anjlalt im Groscherwg- tl)iim Kade». Gegründet im Jahr 1835. Kapitalvermögen am Schluffe des Jahres 1870: 3) Der Unterzeichnete vermittelt An- und Ncr- 837) Auf sogleich ein reinliches Mädchen in einen kleinen Haushalt gesucht. Allskunst bei der Expcd. d. BlttS. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Atoft und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, ^Nachhilfe iii allen Lehrgcgenständen erhalten Näheres bei der Exped. d. BlttS. 930) Im Buff'schen Hause, Flugelü- gasse ist eine Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Kammer u. s. w- zu vermiethen. 854) Ein braveS, im Kochen auch erfahrenes Mädchen, wird gegen hohen Lohn gesucht. Neue Anlage Lit. C. Nr. 28, im dritten Stock. 929) Mehrere Taglöhner können dauernde Beschäftigung erhalten bet I. B ernHardt. 875) Ein anständiges Mädchen, welches Liebe zu Kindern hat, nähen, waschen unb bügeln kann, wird bei hohem Lohn und anständiger Behandlung auf den 26. März zu intethen gesucht. Nähere Auskunft Sel- tersberg Ltt. E. Nr. 11- Strohhüte werden von jetzt an zum Waschen und F a y o n n i r e n angenommen von (866) Lottis Gail, Mänsbnrg. 857) Ein Junge, welcher datz Sattlergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bet Friedrich Kühne jun., Seltersweg. Geschäfts-Empfehlung. 933) Alle Sorten Gemüse -, Feld-, Wald- und Blttrneir- Sämereiett, sowie anch sehr gutes gemischtes Bogelsftttter, sind frisch und billig zu haben in der Samenhandlung von Gbel & BooS, dem Herrn Holzhäudlcr Geilfus gegenüber. NB. Für gnte Waare wird garantirt. 925) Gothaer Schweine- Bescheidene Anfrage. 763) Photographie-Rah- nren und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von i Bildern wird schnell und billigst besorgt.__ 868) Aechte ital. Maccaroni, ital. Haselnüsse, Tafelrosinen, Dafelmairdcln, eingemachten Ingwer, Orangen und Oitro- nen in frischer Sendung empfiehlt bestens Ed. Lind, Kirchenplatz. 870) Luzerner, rothen und weißen .^lecsamen, erste Qualität, GraSsamcn und künstliche Dünger empfiehlt Emil Pistor. 98) Ein einzelnes Zimmer zu vermiethen bci__E- Pitthan. 889) Drei Familienwohnungen sind in der K a tz e n st e i n'schen Besitzung zu ver- mietI)en B. Katzen ft ein- 928) Ein goldene« Medaillon ist auf dem Wege zum 9töse-Ball verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, solche« an die Exped. d. BlttS. abzugebcn. 905) Frisches Schweine- schmalz, das Pfd. zu 24 fr., bei W. Nagel, Brandgaffe.