‘nbotn,# ”yhi ?7 M Herber'z ■lll. ml •_ 2. Jn- 'iritzenten and. iadt, sowie ObnheWen ire Ansprüche ermfalls zum eifenrohr mit Taschenmesser, e ohne Geld, ,e, 2 Mililar- i), 1 Herren- nabenstrohhut, Taschentücher, I Lappen einge- altend, IKäst- . 1 Pelzmütze, scher, 1 Rohr- nb 1 einzelner 1 drillt mit nebst Fragen, oaltuntz. tfdjap >00. 108. 8. 585.19. 232. 45. 139. 23. 124.13- all« ign'Zeuers- Genial- m ftobt, ? sie zu realisiren vermag, und auch in Diesem Falle erst dann, als er Der Mit hülfe seiner sämmtlichen Collegen sicher war. Herr v. Pranckh mußte mit Den Wasserstiefeln voran spazieren. Stuttgart, 24. Oct. Das „Deutsche Volksblatt" bestätigt die Grund» losigkeit Der Zeitungsnachricht von einem Gratulationsschreiben Der deutschen Bischöfe an Hefele. Schweiz. Basel, 23. Oktober. Die „Basler Nachrichten" bringen folgendes Telegramm aus Genf vom heutigen Tage: Gestern Abend wurde an den Straßenecken eine Proklamation des Staatsrathes angeschlagen, welche besagt: Der StaatSrath hat erklärt, Daß Den Befehlen Des Bischofs Mermillod keine Folge zu geben sei. Die Pfarrer von Genf weigern sich indeß, dem Verbot nachzukommen, und Der Bischof Marilley von Freiburg will für die Pfarrvacanzcn keine Vorschläge machen, oa er Die DeSfallstgen Rechte im Jahre 1865 au Mermillod übertragen habe. Oer StaatSrath hat sich Daher für kompetent erklärt, Die protestirenDen Pfarrer abzusetzen. Da er aber Den Schein von Feindseligkeiten gegen Den KatholiciSmuS nicht auf sich laDen, vielmehr blos dem Gesetze Achtung verschaffen will, so macht er folgende Gesetzentwürfe: 1) Die Pfarrer werden durch die Gemeinden ernannt. 2) Kein Würdenträger darf Pfarrer sein. 3) Der Eid Der Pfarrer soll so redigirt weiden, daß keine Zweifel über Den Sinn möglich sind. 4) In Folge Der Erklärung Der Pfarrer sollen in allen Pfarreien Neuwahlen stattfinden. Frankreich. Die Parteiverhältnisse in Der französischen Nationalversammlung dürften bei oem Wiederzusawmentritt Derselben sich ganz ander- gestalten, al- sie bei der Vertagung Derselben waren. Wie Die „Bien publik' hört, würde eine gewisse Anzahl Mitglieder Des rechten Centrums sich dem linken anschließen. Da- Blatt Des PräsiDenten Drückt Dabet Die Hoffnung aus, Daß Die gemäßigte Linke Dieselben willkommen heißen unD so eine Regierungs-Majorität zu StanDe kommen werDe. Aus dieser Mittheilung erhellt, daß Thiers sich wieder zu denen hinneigt, welche die Republik von Der jetzigen National-Versammlung aus organistren lassen wollen. Unter Den Deputieren, welche Der Versailler Versammlung constitionelle Reformen vorschlagen sollen, befinDen sich Casimir Perier, Duchatel, Lacaze, Paul Göttin, V ngtain, Bardoux, Leon de Malleville, Marcö e, FranciSque Rive unD De Rumilly. M hrere Derselben gehören zu Den persönlichen Freunden Des Herrn Thiers. Sie >elbst nennen sich konservative Republikaner. Paris, 22. Oktober. Die radicalc Partei in Frankreich und Der Schweif, Der zuletzt glaubt und mit Ungestüm Dinn wieDerholt, was man ihm hundertmal vorgesungen hat, bemühte sich mtt Erfolg, Gambetta bei Der großen Nation al- Den „Höros de la defense nationale“ in Scene zu setzen unD als „Frankreichs Ehrcnretter" zu preisen. Charles De Mazade hat sich an Die Arbeit gemacht und, Die Aktenstücke in Der HanD, „Die Gamoetta'sche Legende" geprüft unD sein Gutachten in Der Revue De- deux Monde- medergelegt, wo es in vielen gebildeten Kreisen Des In- unD Auslandes gelesen werden wird. Mazade weist nach, daß Der Haupifehler Gambetta's und Freycinet's Darin bestaub, Daß sie, statt sich damit zu begnügen, HülfSquellen zu schaffen und die Begeisterung wach zu halten, sie selber Die militärischen Operationen leiten wollten und durch ihre unkluge und unruhige Einmischung Alles verpfuschten. Chanzy klagt in einem Briefe über diese tolle Einmischung, indem bald dieser, bald jener von seinen Generalen vom Mtnisterium Befehle erhalten hatte, von denen er, der Oberbefehlshaber nichts wußte und welche die von ihm crngeordneten Combinationen durchkreuzten. Ucbrigens bat Thiers in seiner Rede vom 8. Juni 1871 diese „anti-nationale, durch ihre Erfolge grausame, arrogante, freche Prätention, daß Einige sich an die Stelle Aller setzen wollten", mit dem schärfsten Tadel belegt. Mazade's Arbeit liefert zu diesem Urtheile Des Redner- den Beweis des Historikers. England. London, 21. Oktober. Wenn Der frühere Kriegsschiff-Baumeister Reed mit seinem Briefe an Die Time- Recht hat, so hätte England in Den letzten zwei Jahren thatsächlich f:ine Ueberlegenheit zur See eingebüßt, indem es zu einer Zeit die Hände in Den Schooß gelegt und gefeiert hat, wo andere Mächte, namentlich Rußland und Deutschland, Schiffe bauten, welche, wie das russische Panzerschiff „Peter der Große" im StanDe seien, eine ganz? Flotte der bisherigen Fahrzeuge aus dem Felde zu schlagen und trotz allen Widerstandes in einen feind- lichen Hafen hineinzudampfen. Den Grund für den Verfall der englischen Seemacht findet Reed in dem Umstande, daß man hiesigen Orts nicht beobachtet habe, daß in der jetzigen Zeit des schnellen Wechsels die Ueberlegenheit Haupt- sächlich in der zunehmenden Stärke einzelner Schiffe ihren Grund habe. Die Times bemerkt zu dem Briefe Reed's, es sei einiger Maßen sonderbar, daß der Verfasser zur Zeit, als er selber im Amte und eine der maßgebenden Persönlich- leiten in der Martneverwaltung war, die Nothw.ndigkeit, starke Schiffe zu bauen, nicht entschiedener vertreten habe. „Heute", heißt eS dann aber am Schluffe, „wird uns mitgetheilt, daß, während wir verhältnißmäßig still stehen, ein halbes Dutzend anderer Mächte überraschend schnelle Fortschritte machen und uns mit ihren Schiffen überflügeln. Ist bas wirklich der Wille des Landes? Wird England sich mit einer derartigen Stellung unter den Nationen zufrieden geben? Wir haben, als Herr Göschen ans Ruder der Admiralität gelangte, erklärt, wir konnten keine zrei J^hre darauf warten, daß er sich in seine neue Stellung hin- einfinde. Das Parlament und das Land haben mit einer Geduld gewartet, wie wir sie kaum vorauSgesehen hätten. Ist aber denn jetzt Jedermann von dem Er- gebniß des langmüthigen Harrens befriedigt?" London, 22. Oktober. Die Regierung entsendet Sir Bartel Fröre Ende dieser Woche nach Zanzibar Behufs Herbeiführung der Unterdrückung des Sklavenhandels und zur Eröffnung einer Verbindung mit Livingstone. Türkei. Obwohl man über die Gründe und über die näheren Umstände, welche den Ministerwechsel in Constantinopel begleiteten, doch nichts Näheres weiß, geht man doch wohl nicht irre, wenn man in dem Sturze Midhad Pascha's ein Werk der russischen Jntrigue sieht. Während Mahmud-Pascha, den man allgemein als den künftigen Lenker des türkischen Reiches ansteht, ein williges Willzeug Rußlands war, verfolgte die Pforte unter Leitung Midhad-Pascha's eine ganz andere Richtung, welche den überwiegenden Einfluß der russischen Diplomatie in Eon fiantinopel zum Sinken brachte. Hiergegen lehnte man sich in Petersburg auf; die Jntriguen des russischen Gesandten bei der Pforte, die von St. Petersburg aus unterstützt wurden, haben den Sturz des ruffenfeindlichen Ministers herbei- geführt. Vermischtes. Darmstadt. Ein hiesiger Gemeinde-Angehöriger H. B-, der seit Jahren in Columbia wohnt, ist mit der dortigen Regierung in einen Streit verwickelt wegen Entschädigung für ihm von Letzterer während der letzten Revolution auf dem Wege der Kontribution weggenommene Maaren. Diese Sache will keinen Fortgang nehmen, weßhalb Herr H. B- die Reichshülfe angerufen hat, worauf die deßfallsigen Schritte von dem Reichskanzleramt alsbald ausgenommen wurden. Von der Bergstraße, 21. October. In her Angelegenheit wegen Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an die ruhmvolle Betheiligung der hessischen Division an dem Kampfe gegen Frankreich bringt die „Darmst. Ztg." die Nachricht, daß in der Versammlung zu Frankfurt a. M. am 7. v. M. der Ort des Denkmals bestimmt worden sei. Das Central-Comite werde nunmehr in einer am 29. October in Darmstadt abzuhaltenden Versammlung die Frankfurter Beschlüsse zur Ausführung bringen. Wirs treten dieser Darstellung hiermit entgegen; die Theilnehmer an der Versammlung zu Frankfurt wissen davon nichts. In Frankfurt wurde ebensowohl von Darmstadt als von der Bergstraße gesprochen. Wir finden es sehr begreiflich, daß man in Darmstadt sich in dieser Richtung bemüht, nur möge man die Thatsachen auch so bestehen lassen, wie sie wirklich sind. Wir machen übrigens darauf aufmerksam, daß in jener Notiz der „Darmst. Zig " Darmstadt selbst nicht genannt wird als derjenige Platz, wo laut Beschluß der Frankfurter Versammlung das Denkmal errichtet werden soll- In der Bergstraße ist eine lebhafte Agitation im Gange. Mainz. Ein Militär-Exceß, bei welchem einem Soldaten der Kopf gespalten wurde, fand kürzlich auf dem Graben statt- ... Die „Wahrheit" aus Kattowitz bringt folgende bescheidene Anfrage: „Wir wissen, daß der verheirathete Mönch Loyson beim Kölner Congreß zwar anwesend war, an den stattgefundenen Berathungen jedoch sich nicht betheiligte. Könnten uns vielleicht die Häupter der in Breslau abgehaltenen ultramontanen Generalversammlung mittheilen, welchen Einfluß diejenigen Priester aus ihrer Mitte an den Berathungen hatren, die, vierzehn an der Zahl, im nächtlichen Umgänge mit berüchtigten Dirnen auf den öffentlichen Promenaden ergriffen, zur Erholung in die „Schmerzhafte Mutter" (das Polizeigefängniß) eingesperrt wurden? Unus pro multis I* * Aus Oberspaar bei Meißen wird von einem höchst seltenen und eigenthüm- lichen Naturschauspiel berichtet. An einem und demselben Stocke war eine compacte blaue Traube von einer weißen umwachsen, wie das Wickelkind im Taufkissen. Eigentümlich ist, daß die Traube an einem weißen Stocke gewachsen, wohingegen schon Beispiele vorgekommen sein sollen, daß blaue Weinstöcke, wenn ein weißer nebenan stand, nach der Seite des weißen zu auch einzelne weiße Trauben erzeugt haben. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 24. October. Der israelitischen Schlußfeiertage halber war die heutige Börse nur schwach besucht und verkehrte bei ziemlich lustloser Haltung. Die wenig animircnden Nachrichten aus Berlin, wo man sich mit den Vorbereitungen zum Ultimo beschäftigt, und aus Wien, wo die Geldknappheit mit starrer Consequenz anhält, sowie die Ungewißheit, ob der Londoner DiScont erhöht wird oder nicht, all' das war natürlich nicht geeignet, Leben in das Geschäft zu bringen. Auf rein speculativem Gebiet kommt noch dazu, daß man doch zu bereitwillig war in der Aufnahme de« von fremden Börsen hierher geworfenen Material«, dessen man sich nun angesichts des nahenden Ultimos so viel wie möglich zu entledigen sucht, sowie die den Erwartungen der Liebhaber nicht entsprechende Mindereinnahme der Staatsbahn, auf deren kleineren Umfang hin man gestern stark gesündigt hatte. Die Course schlugen hier bei überwiegendem Situ gebot entschieden weichende Richtung ein, so daß Staatsbahn 2, Creditactten und Lombarden je 1 fl. verloren. Am besten hielten sich österreichische Nationalbankactien, für welche heute wieder mehr Käufer auftraten, so daß sich der gestrige MittagScourS behauptete. Von anderen Banke« vielten sich nur Bankverein und Deutsche Effectenbank auf gestriger Notiz, während fast alle anderen billiger zu haben waren. In Bahnactien war das Geschäft auf ein Minimum beschränkt. Nordwest weichend. Bayerische Ostbahn beliebt. Die Subscription auf die Berlin-Dresdener Eisenbahn hat eine namhafte Ueberzeichnung ergeben. In Prioritäten wurden einige Abschlüsse in Ungarisch-galizischen bei festen Coursen gemacht, während Lombardische offerirt blieben. Oester- reichische Renten schwächer, ebenso Loos,. Amerikanische Werthe ohne Umsatz. BörseunachrichteD. 24. Oelber 1872. Preoss. 4%% Qblig. 103 Krankt 31/3% Obi. 86% Nass. 4Va% Obi. 993/4 Kurhess. 4% „ 94 Gr. Hess. 5% Obi. — » „ 4O/o „ 98% • , 3i/a% „ 95 Bayer. 5% „ 100% n 41/a% ljahrige — n 40/0 1jährige 933/6 Würtemb. 4%% ObL 99% Baden 4%% ObL 0. E. L. 99% Oeaterr. tiilberrente 643/4 „ Papierrente 597/s Spanier, nenest. 3% 29% Amerik. Bonds 1881r 98% „ , 1882r 96% » » l«85r 97% „ n 1887, 97 1 eilen. ’ Krankt Bank — }'rankt Vereins-Kasse 164 Darmst. Bankact. 510 Wien Bankaktien 1022 Oest. Creditaot. 356 Galizien 245% 1858r Prioritätaloooe 207 - 1860, Loose 94% 5 Aetflem. 50/o östr. F. 8t. E. B. 357% Lombard. Bahn 218% Ludwigah.-Bexbach 200% Maibahn 145 Bayer. Ostbahn 134% Rhein-Nahebahn-Act. 51% Hess. Ludwigsb.-Aot. 180 Oberhessen » 80 Priorität!.©«». 30/o oster. Steb.-Prior. 57% 30/0 ösfc. s. Lombard* 50% 3% Llvorneser 38% 50/0 Toscaaer — 5O/o Elisabeth.-Prioe. 85% do. II. Emiss. 84% Darmstädter fl.50Loose 209 » »25 „ 55% Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 473/4 Braunschweiger 22% 30/g Oldenburg, ä 4OThlr. 381/2 4O/o bayr. Prärn.-Anl 112% 4% badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 71 Oestr. fl. 250 v. 1854 92% Wechsel. Amsterdam k. S. 98% Augsburg k. S. 100 Berlin k 8. 104% Bremen k. 8. 175% Brüssel k. 8. 92% Hamburg k. 8. 86% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. L. 92% Wien k. 8. 108% ditto m. 8. 107% ditto L 8. 107% Dieconto 5 % ßeldsoFten. fl. kr. Pr. Priedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42 -44 „ doppelte 9 43—45 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!, 9 21 —22 Sngl. Lover. 11 50 -52 Russ. Imper. 9 43 45 Dollarin Gold 2 25—26 Aßigem etuee A uzerger. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 28. October d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Bruderwinter, Strangswicse, Unterwald, Ameisenkopf, Bannwald und Steinerts- walt) nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 58,3 R -Meter Nadel-Prugelholz, 9,3 „ Aspen- 32,2 „ Nadel-Stockholz, 1,9 „ Aspen- „ 5120 Wellen Nadel-Reisholz, 30 „ Aspen- II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 15 Nadel-Stämme bis zu 19,2 Meter- Länge und 25 Zentimeter Durchmesser, mit 5,08 Cub.-Meter. 1723 Nadel-Stanaen mit 40,37 Cub.-Meter. Die Zusammenkunft ist auf der Strangs- wiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 gestattet. Die Grotzherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 22. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4916) Vogt. ____________ Holzversteigerung. 4960) Künftigen Donnerstag, den 31. d. Mts, soll in dem Anneröder Gemeindewald, Districten Köpfel und Baraken, nachverzeichnetes Gehölz öffentlich versteigert werden, als: 4 Raummeter Nadel-Stockholz, 4040 Nadel Reisholz-Wellen, 5,40 Meter Nadelstangenholz, Der Anfang ist Vormittags von 10 Uhr an. Die Zusammenkunft ist am Müllerweg an der Grünberger Straße. Gegen oorschriftsmägige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. April 1873 gestaltet. Annerod, am 24. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Versteigerung von M a l d st r e u (altem Gras) in der Oberförsterei Schiffenberg. 4958) Dienstag den 29. I. Ml. sollen ca. 100 Cubik-Meter altes Gras, welches in den Hegschlägen Buchenberg, Rabenpfuhl, Altgehegt und Brauhof geschnitten worden ist, öffentlich versteigert werden. Außer zu Streu ist dieses Gras auch sehr gut als Material zum Verpacken ge-! eignet. Zusammenkunft Nachmittags präcis 2 Uhr auf dem Watzenborner Weg an bem: Uebergang über die Eisenbahn. Das in dem Diftrict Brauhof aufgearbeitete Gras wollen Steigliebhaber vor der Versteigerung einsehen. Gießen, den 24. October 1872. Großherzogliche Oberförfterei Schiffenberg. ____________Georgi____________ Lieferungen für das 11. Armeecorps. 4968) Die Bedarfsnachweise und die Bedingungen für die Vergebung der Lieferungen an Brod, Hafer, Keilgebotenes 763; Photographie Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst -besorgt in allen Größen und Sorten stets auf Lager. !— Für Wiederoerkäufer Fabrikvr eise. ' G. PH» Fillmann ,(4953) in Gießen, Neustadt. Herde und Besen ! 4970) Frische Schell- und G 0 l d l e i ft e n Heu und Stroh für das obengenannte Armeecorps liegen auf hiesigem Rathhaufe zu Jedermanns Einsicht offen. Anerbietungen zur Uebernahme von Lieferungen sind schriftlich und verschlossen uns zu übergeben und werden Freitag den I. November 1872, Morgens 10 Uhr, von dem Jntendanturrath Kistowsky auf hiesigem Rathhaufe geöffnet werden. Gießen, den 25. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. in den verschiedensten Sorten namenttid) ttfd)e bei Bäcker Vogt, die sich so sehr bewahrenden, tn jeder Be- 1' 1 7 « $ ziehung ausgezeichneten Panther. dt^autlk - Füll - 4957) Ein zwcispönniqer Wagen zu (4869) empfiehlt I. G. D. Bapst. verkaufen in ßit. D. Nr. 171, Sandgasse. 4965) Soeben erhalte ich eine neue Auswahl Blumen und Feder» zu billigst gestellten Preisen, sowie Filz,- Stoff- und Wachstuch-Hüte für Mädchen und Knaben, von 45 fr. an, Sammet, Bänder und Hutformen, und empfehle diese und meine übrigen Artikel in großer Auswahl bestens. _________________________H. Heß, dem Lindenplatz gegenüber. ß Mein Tuch- und BukEn Lager für die Winter-Saifon aufs Reichhaltigste sortirt, enipfehle ich hiermit angelegentlichst. Ludwig Lang. Marktstraße 25, gegenüber dem Kaufmann Herrn E m i l P i st o r. Hochfeiner gebrannter Java - Caffee. In Gießen nur allein ächt zu haben bei George Wenzel. 4927) Nachdem ich einem verehrten Publikum mit der Empfehlung meines gebrannten Java-Casfees aufgewartet habe, bin ich zu der Ueber- zeugung gekommen, daß, trotz der ausgezeichneten Güte und Billigkeit desselben, der Absatz in einer wohlhabenden Stadt wie Gießen ein viel zu geringer ist. Deshalb erlaube ich mir, nochmals mit einer Annonce vorzugehen, weil ich die feste Ueberzeugung hege, die wahre Ursache ist die, daß der Caffee dem Publikum nicht genügend angepriesen und bekannt ist; wenn auch ein großer Theil meiner Kundschaft weiß und sagt: den besten Kaffee kauft und trinkt man von George Wenzel auf dem Kreuz, und ist keiner zwischen Hamburg und Paris, der ihm an Güte gleichkommt. Er giebt die schönste Farbe, feinstes Aroma und köstlichsten Wohlgeschmack. Wer es nicht weiß und glaubt, der probire es. Immer in frischen Sendungen, in geschlossenen Tüten, wohlverwahrt und verpackt in j/2 und */j Pfunden zu 1 st. per Pfd. Dann mache ich sparsame Hausfrauen aufmerksam, daß mein Caffee durchgehend ein Uebergewicht von 2—3 Loth hat, doch dafür nur die Hälfte, nämlich 2 kr. Aufschlag (1 st. 2 kr. pr. Pfd.) in Anrechnung bringe, das andere meinen Abnehmern überlasse.George Wenzel. //. Rilbsatn <*ti, 3923) Mäusburg Lit. D. 9?r. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leinen, und Shtrting-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen- ChemisettS, Manschetten, allen Arten Halsbinden, UniformS-Eravatten, Hand- schuhen, Hosenträgern rc. rc. Füll - Reguliröfen, sowie sonstige Holz- und Steinkohlen- Oefen, Herde und Feuerungsutensilien (4560)______empfehlen Flick 4956) Eine Wohnung in zu oermiethen bei Emil Loos, vor dem Wallthor. Vermischte Anzeigen. Z192O) Schneidergesellen sucht W. Brück. Bürger-Club. Heute, Freitag den 25. October, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Stern. (4959) Der Vorstand. 4,922) Ich suche einen erfahrenen tüchtigen Büreaugehnlfen. D i e r y. ; 4893) Gegen guten Lohn wird in eine größere Stadt eine erfahrene Köchin \ gesucht, welche sich zugleich der Haus- g arbeit unterzieht. g Eintritt den 15. December d. I. I Näheres Universitätsstraße Lit. E. 79, | Parterre. 4929) Ein Jagdhund, gelb, mit langen Ohren, ist entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung bei W- Faber, ____________________________Hardthof. 4955) Ein braves Mädchen, in Hausarbeit erfahren, wird auf sogleich gesucht in Lit. B- Nr. 73.___ 4969) Ein Trauring, M S. gezeichnet, ist verloren worden. Dem Wiederbringer eine Belohnung von 2 Thlr. bei Franz Tippet. :=fi 4961) Unserem lieben Freunde K. H . ♦ ♦ zu seinem 18. Wiegenfeste ein donnerndes Hurrah, daß die ganze Löwengasse wackelt- ____________Mehrere Freunde. 4962) Die mildthäligen Geber, welche ihr Scherflcin beisteuerten, um den drohenden Concurs von uns abzuwenden und um unser Hab und Gut zu retten, benachrichtigen wir, daß dies nickt geschehen ist und uns unsere Lage verschlimmert wurde, weil das Geld zu Gunsten einiger Gläubiger verwendet werden soll- Wir haben dem Richter erklärt, das betr. Geld an die mildthätigen Geber wieder zurückzugeben, weil wir danut doch nicht gerettet würden. Wir erlauben uns dringendst, die mildthätigen Geber zu fragen, ob sie das Geld uns überlassen, oder einige Gläubiger damit bereichern wollen. Fr. Münch und Frau. FvrUnlduugsschule. 4964) Wie wir vielfach wahrgenommen, ist unser Aufruf zur Anmeldung für die Fortbildungsschule in mancher Beziehung unrichtig aufgefaßt worden, und sehen wir uns darum veranlaßt, noch Folgendes zu veröffentlichen: Vorderhand werden auch ältere als 14 bis 16jährige Schüler ausgenommen, und die Bestimmung, daß Anmeldungen durch Eltern oder deren Stellvertreter persönlich zu ge chehen haben, ist durch den Ausschuß des Vereins dahin erweitert worden, daß in Verhinderungsfällen auch eine schriftliche Erklärung der betr. Eltern rc. genügen könne. Anmeldungen für die Fortbildungsschule können danach noch bis zum Anfänge der nächsten Woche täglich von 12—2 und nach 4 Uhr bei dem Unterzeichneten geschehen. Gießen, am 24. October 1872. Müller, (Ferber 'sche Buchhandlung.) —IW ll .......- Wl! ------- , —-.-.r - --------------- ■■ ■ । ■ -----------— . — —- - - - 1 Kunst Vorlesungen. 4940) Der Lector William Luez liest in der kleinen Aula Dienstag den 29. October: Göthe's „Faust" (Th. I), Donnerstag den 31. October: Shakespeares „König Lear". Anfang 7 Uhr. Billets für beide Vorlesungen 1 fl., für eine Vorlesung 36 kr., sind in Ferber's Univ.-Buchhandlung zu haben. 4948) Freitag den 28. Oktober: In dem neu restaurirten Saale des Cafe Leib» Großes Militär - Conrett (ä la Strauss), ausgeführt von dem Musik-Corps des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung seines Dirigenten Herrn Krausse. Anfang Abends */28 Uhr. — Entree 12 kr. Programm an der Kasse. Sonntag den 27. October: Großes Mrlitär-Concert. Lony’s Bierkeller. 4963) Sonntag den 27. October: C O N C E R T, ausgeführt von einem Theil der hiesigen Regimentsmusik. Anfang 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. — Entree 6 kr. Indem ich um zahlreichen Besuch bitte, bemerke ich, daß ich ein gutes Glas Bier verzapfe. B. Werminghosf. A" D" Bremer TamMMahrts-Gescllschast. Im - 4913) Von Bremen nach Wewyork wird am 28. November expedirt der eiserne Schraubendampfer I. Classe Smidt, Capt. A. Dannemann. Passage-Preise einschließlich Beköstigung: I Cajüte Crt. Rthlr. 5)0. II. Cajüte Crt. Rthlr. 50. Zwischendeck Crt. Rthlr. 45 für die erwachsene Person, Kinder unter 10 Jahren die Hälfte, Säuglinge Erl. Rthlr. 3. — Auf portofreie Anfragm ertheilen nähere Auskunft Siedenburg, Wendt Co. in Bremen. Verkäufe und Verpachtungen von Gütern 1 Grundstücken 1 Fabriken, Gasthäusern etc., Licitationen, Gesuche und Offerten jeder Art, Familien-Nachrichten, Engagements etc. betreffende Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung in die für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten erfolgreichsten Zeitungen prompt und exact befördert durch liuholf Masse, Annoncen-Expedition, 45 Zeil, Frankfurt a. M., Zeil 45, gegenüber der Post. Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Bremen. Original-Preis-Courant und Anschläge gratis und franco. NB. Meine Provision bestehe ich als officicller Agent von den betreffenden Zeitungen. Alleinige Jnseraten-Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro." Die Womrser Akademie für Landwirthe, Bierbrauer und Müller, 1860 begründet und bestehend aus 3 im Wesentlichen getrennten höheren Fachlehranstalten (Gesammtfrequenz 782 Studirende aus allen Ländern), beginnt das Wintersemester am 28. October. Programme und Studienpläne stehen gerne zu Diensten. Worms a. Rh. . Die Direktion: JDr. Schneider* Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Portokosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreise und ohne Nebenspesen zu befördern. Haafenstein & Vogler, Frankfurt a. M., große Gallusstraße 1. Redactton, Druck und Verlaa der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in (ßiestn.