Gießener Alyeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen 1872 Donnerstag den 25. April Nr. »7 !als dringende Pflicht, einen Ausschuß angesehener Bürger zusammenzubringen, der !Cie Ansprüche der streitenden Parteien prüft und auszugleichen versucht." Deutschland. Oesterreich. Wien, 23. April. die siib Spul: Leitung ihres Pf /» io an ein Gekäst mng wird stets 364 1 18 fr. iceiten den Anfang unter gleichzeitige! er-Bier, um ge- mmghoff. p $ Preis vierteljährig 1 fL 12 ft. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. Der Erlaß des UnterrichtS-Ministirs v. Stremayr gegen A'tkUyoliken ist durch eine Verfügung des Wiener Polizei-Direktors v. Le- Gießen, 24. April. Auch von hier geht eine Deputation mit einem von dem Professor der Eloquenz verfaßten Glückwunschschreiben der hiesigen Universität nach Straßburg zur Feier der Eröffnung der neuen Universität, an ihrer Spitze der Rector, dem sich noch einige Prosefforen anschließen. Ebenso sind gemäß dcr Straßburgrr Einladung die Studirenden, welche an der Feier Theil nehmen wollen, am schwarzen Brette ausgesordert, sich rechtzeitig zu melden. Berlin, 22. April. Eine eigenthümliche Verhandlung steht zwischen Belgien und Preußen bevor. Im vorigen October wurde ein belgischer Edelmann, Che- votier du Bois de Bianco, zu Brüssel verbrannt in seinem Bett gesunden. Die Untersuchung ließ seststellen, daß er beraubt und ermordet war. Der der Thai dringend Verdächtige, ein gewisser Stupp, in der Nähe von Köln geboren, hatte sich unter dem falschen Namen Karl Vogt nach Amerika geflüchtet und wurde dort vor Kurzem verhaftet. Zwischen B.lgicn und Amerika besteht indessen kein Aus- lieferungsvertrag und Belgien kann den Verbrecher nicht fcbtct reclamiren. Da- gegen besteht ein solcher Vertrag zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten vom 16. Nov. 1852, und Stupp kann als geborener Preuße, wenn Amerika ihn ausliefert, vor een preußisches Gericht gestellt werden. Jetzt will Belgien, wie man hört, die preußische R.gierung im Interesse der öffentlichen Moral ersuchen, daß sie die Auslieferung verlange und dafür Sorge trage, daß den Schuldigen, wenn er überführt, die verdiente Strafe treffe. Die ersten Schritte sind deßwegen Schweiz. Zürich, 20. April. Man schreibt dem „Schw. M." : Die demokratische Regierung von Zürich hat einen schweren Schlag erlitten. Bei der Volksabstimmung am 14. ist das neue Unterrichtsgesetz bei außergewöhnlich starker Betheeli- gung mit großer Mehrheit vom Volk verworfen worden. Jahre lang dauerten die Vorbereitungsarbeiten auf dieses Gesetz, mehr als drei volle Wochen bcrieth darüber der Canton-rath, in welchem schließlich auch die Liberalen bas Gesetz annahmen; in der Volksabstimmung aber wurde das Ganze des Gesetzes mit 40,000 Nein, 16,000 Ja und die zwei Hauptpunkte des Gesetzes, über welche separat abgestimmt wurde: die Verlängerung der Schulzeit, mit 42,000 Rem gegen 13,700 Ja und die Hochschulbildung der VolkSschullehrcr mit 43,300 Nein gegen 13,000 Ja verworfen. Die neu einzuführende Hochschulbildung der Primarlehrer erschien Vernünftigen stets als Humbug, während die Verlängerung der Schulzeit allen Parteien als Wohlthat vorkam. Der Souverän hat anders entschieden. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. monnier sehr bedeutsam erläutert worden, über welche die Deutsche Zeitung äußert: „Die ministerielle Verfügung hatte eine theoretische'Entscheidung getroffen, die polizeiliche Kundmachung gibt ihr die praktische Ausführung. Herr v. Stremayr hatte bekanntlich die Altkatholiken vor die Wahl gestellt, entweder sich als besondere, von der katholischen Kirche abgefallene Glaubenssecte zu constituiren oder Gefahr zu laufen, daß die kirchlichen Functionen ihrer Seelsorger ohne bürgerliche Folge bleiben. Herr Polizei-Director v. Lemonnier geht in seinem Erlasse noch um einew Schritt weiter. Dieses Vorgehen ist von seiner Seite vollkommen correcl. Dcnn ist einmal den gottesdienstlichen Handlungen der Altkatholiken, wie sie heute innerhalb der Kirche stehen, jede bürgerliche Folge abgesprochen, so müssen daraus für diejenigen, welche an solchen Handlungen, z. D. einem Tausact, einer Eheschließung, Theil nehmen, sehr empfindliche Rechtsnachtheile erwachsen. Und außerdem wirken diese Nochtheile auch zu ück auf 'Vie Rechte Dritter, etwa der aus einer altkotholischen Ehe entsprungenen Kinder, die der Str mayr'sche Erlaß zu Bastarden stempelt. Solcher Verwirrung der Rechtsverhältnisse vorzubeugen, kann sich Herr Polizei-Director v. Lemonnier für befugt halten; wir glauben sogar, er muß sich dazu autorisirt wähnen, wenn er den Stremayr'schen Erlaß richtig gelesen und seinem Geiste nach ersaßt hat. Ob freilich durch die Prin- cihien, die der Unterrichts-Minister aufstellt und der Polizei-Director, wie es nur seine Pflicht ist, in Aussübrung setzt, der Sache gedient ist, ob fie geeignet find, mt? Son ftiiofionor 9fmomor werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- Defleuungen auf Dill kSlqjUltl ZUlfingil Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abhvlen lassen, erhalten denselben für die Monate Mai und Juni zu 40 kr. l«***ffl ^ftntritt J*| <5 ♦ das amtliche Blatt schreibt nämlich in seinem Ddrsenbericht: „Die flaue Stlm- muna an der hiesigen Börse entspricht in keiner Werse der wirklichen Sachlage, vielmehr den Zwecken, welche die Verbreitung falscher Nachrichten über dre Be- zrehungen von Deutschland und Frankreich Seitens der englischen Presse vermuth- lich gehabt hat. Diejenigen, welche auf die völlig grundlosen Angaben des Daüy Telegraph" heute noch Gewicht legen wollen, täuschen sich und Andere. " Das preußische Kriegsministerium beabsichtigt rm badischen Odenwald ein Remontevepot zu errichten. Verhandlungen wegen Erwerb größerer Gutercomplexe find eingeleitet. ..... v , Köln, 21. April. Vor kurzer Zeit ging die einzige noch übrige der vielen 1848 und 1849 neu begründeten Zeitungen, welche Bestand hatte, «amltch der Allgemeine Anzeiger für Rheiniand-Westphalen", herausgegeben von W. Kam- mann in andere Hand über; er wurde neulich von hiesigen Frnanzmannern angekauft. Das Blatt hatte bei umsichtiger Leitung einen Aufschwung gekommen, daß es bei dem Verkaufe einen Werth von circa 95.000 Thaler repra- sentine. Es scheint indeß, daß Herr Kammann tue Redaktion für längere Zeit noch weiter besorgt. — Prinz Napoleon (Plon-Plon) ist Mitte vorrger Woche auf der Reise nach Brüssel hier durchgekommen. Boppard, 22. April. Religionslehrer Beinroth scheint eines Besseren be- lehrt worden zu sein. Am verflossenen Sonntage nämlich wohnten die Professoren Knoodt und Reinkens oben im Ehore der Kirche, in unmittelbarer Nahe de Altars, der Gymnasialmesse von Anfang bis zu Ende bei, ohne daß sich die arger licke Scene der Hinausweisung derselben wiederholt hätte. A Raffel 23. April. Die von dem Prinzen Wilhelm von Heffen-PhtlippS- thal'Barchfetd beantragte Scheidung von seiner Gemahlin, Prinzessin Martt 'von Hanau jüngsten Tochter des Kurfürsten von Hessen, tst von dem AppellaNonS- aericht'in Kassel ausgesprochen und die landesherrliche (kaiserliche) Genehmigung dieses Urtheils von Berlin gestern Abend hier eingetroffen. Miincken 20. April. In gut unterrichteten Kreisen wird versichert, daß der S ungehalten (et über die Gerüchte, welche bezüglich seiner Ver- lobun« »e.b eilet worden, und dost Nachforschungen uver die Urheber derseld n ' .»7n> Lrfc.n sollen — Die köntgl. CabineiSkaffe hat tu Erhaltung des von : “ä'ls: itüa Vritoria in Rom auf ihre Kosten übernommen. — Zufolge einer Entschlie bung ter Regierung von Oberbapern hat bei ter heurigen Schulprufung zu Merina tie ReltgionSlehre feinen PrüfungSgegenstant fltbiltet. „ e,nmfiurn 22. April. Der „H. C." berichtet übet ten Stillstant aller arbeiten- Hier feiern gegenwärtig Slaufente von Arbeitern. Die Werften stehen siit zwei'Monaten leer, aus den Zimmerplätzender nachst-nUmgeb»ng^°-er m btC Arbeit eingestellt, die Schnnverwerkstatten sind geschloffen, t>u Ci k be eien baden ihre Thatigkeit eingestellt, die Tischler und Maler sind tm Be- arif? dem von tm Schneidergesellen gegebenen Beispiel zu folgen unt bt» zur Bewilligung einer verkürzten Arbeitszeit die Arbeit niederzulegen. t ten massenhaften Arbeitseinstellungen, welche in Hamburg eingetreten sind, erscheint löffel"- Isj1 426-' 4401'I' Holland Versammlung der „Sociätö protestantc de l’Instruction primaire“ sich für Weciieel, 98 Wien Bankaotien 877 Oest. Creditact. 3511/3 Galizien 266 */j Zwangsunterricht, dessen Gegner er früher war, ausgesprochen hat. — Ein sieben Fahrzeugen bestehendes amerikanisches Geschwader ist gestern im Hafen Marseille vor Anker gegangen. — Der Corse Trani, welcher dem Präfecten Corstca, Herrn Dauzon, eine Ohrfeige gegeben hat, ist zu sechs Monaten fängntß und 600 FrcS. Geldstrafe verurtheilt worden. Ein eigenthümlicher Vorfall ereignete sich im Generalrath des Seine- Die Züricher Bauerschaft will ihre Kinder vom zwölften Jahre an für das Feld^eingelcitet; doch stellte sich jene Anklage als absurd heraus und die Verhafteten und in den Fabriken verwenden, nicht mehr in der Schule die Zeit versäumen wurden in Freiheit gesetzt. Damit beruhigte der Pöbel sich nicht. Einige Wochen Frankf. Frankf. Darmst. Vor werden dahier ein demselben 5 11 Gentner wc schwarze Hamm lich versteigert. Marie»schloß, Kroßherzogliche von Verfolgten annehmen möge. Der Unterstaatssecreta'r des Auswärtigen, Lord von Enfield- theilte ganz das Bedauern der Redner über die Zustände an der unteren Aetlen. Bank — Vereins-Kasse 140 Bankact. 471•/» Collegen bei der rumänischen Regierung insbesondere in Betreff der neuesten Judenverfolgung gethan habe. Roch am 12. d. M. wurde Green von der englischen Regierung angewicsen, die rumänische Regierung aufzufordern, daß sie angestcht- oes bevorstehenden Osterfestes Maßregeln treffen solle, um die Juden vor neuen Verfolgungen zu schützen. DaS letztere sei geschehen; doch habe die englische Regierung überdies die Cabinete in Paris, Berlin, Petersburg, Wien und Rom ersucht, ihre Vertreter in Bucharest mit ähnlichen Weisungen zu versehen. Es wäre zu wünschen, daß Europa stets den Ausspruch Lord Derby'ö vor Augen habe: wenn auf die Juden die Verfolgung, so fällt auf die Christen die Schande. Rumänien. Bucharest, 23. Apr*tl. Fürst Karl hat in Erwiderung der von seinen Ministern anläßlich seines Geburtstages ihm dargebrachten Glückwünsche den unabänderlichen Entschluß ausgesprochen, die bezüglich Rumäniens übernommene Mission ohne Wanken zu vollenden. Damit sind alle Gerüchte auswärtiger Journale, wonach der Fürst qbzudanken beabsichtige, eclatant widerlegt. Türkei. Konstantinopel, 20. April. Der ökumenische Patriarch hat sich geweigert, den bulgarischen Exarchen zu empfangen, wenn derselbe nicht zuvor um Verzeihung bitte und das Vorgehen der bulgarischen Bischöfe und der bulgarischen Bevölkerung verdamme. Eine Versammlung der bulgarischen Glaubensgenossen beschloß, der Pforte hiervon Anzeige zu erstatten. Konstantjnovel. 22. Avril. Prinz Friedrich Karl von Preußen ist heute vvH oruga zuruckgekehrt. — Dem Großherzog von Mecklenburg wurde vor seiner Abrerse nach Wien vom Sultan der Osmanje-Orden in Brillanten verliehen. tteldeorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens!. 9 21—22 Engi. Sorer. 11 48—50 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25»/»—26 V, .2050) Mittw! . „ . Vl Men m der Orict Ampel; 26 R.-Mei 162 3! " 364 ; 0'^ Cubiki an den Meistb werden. - Miet Anrpr ein Begriff, den man sich, wenn er eben keine Thatsache deckte, vor Verwunderung kaum ausoenken könnte. Das Urthril eines solchen Tribunals war nur zu leicht vorauszusehen. Sir F. Goldsmid hat soeben die telegraphische Nachricht erhalten, Aus dem Haag, 18. April, geht dem Londoner „Standard" die Nach, daß die Angeklagten wirklich schuldig gesprochen worden sind; einige Christen, richt zu, daß Msgr. HenricuS Loos, der jansenistische Erzbischof von Utrecht, sich welche wegen Mißhandlung und Beraubung von Juden vor Gericht gezogen demnächst nach Mering in Bayern begeben wird , um auf Ersuchen des dortigen waren, wurden natürlich freigesprochen. An diese Mittheilung anknüpfend entwarf altkatholischen Pfarrers Renstle die Firmelung von etwa 100 Kindern von Fa- Goldsmid ein Gemälde von den mittelalterlichen, rechtlosen Zuständen, welche in milien, die sich zu einer altkatholischen Gemeinde daselbst vereinigt haben, zu voll- Rumänien eingeriffen wären, zumal seit der Thronbesteigung des jetzigen Fürsten, ziehen. Msgr. HenricuS Loos wird bei Gelegenheit dieser Reise auch den Stifts. Er war weit entfernt davon, dem Fürsten Karl die Schuld für die Verletzungen probst Tä. v. Döllinger besuchen und wahrscheinlich auch Bischöfe weihen. der Convention von 1858 vorzuwerfen, in welcher sämmllichen Unterthanen ver vereinigten Fürstenthümer ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntniß die vollen rtruiirreivp. bürgerlichen Rechte, Zulaß zu allen Aemtern, Schutz des Eigenthums u. f. w. Paris, 20. April. Aufsehen erregt es hier, daß der alte Guizo in einer zugesichert werden; aber leider seien in den letzten sechs Jahren diese Rechte auf den das schmählichste gebrochen worden. Mehrere Parlamentsmitglieder, Richard, aus Wheelhouse, Muntz, Simon, unterstützten die Bitte, baß die Regierung sich der Ge- Donau. Er bestätigte, daß England wie überhaupt die Vertragsmächte durch Art. 25 der Garantie vom 18. August 1868 berechtigt seien, die Ausdehnung und politischer Rechte auf die Juden in Rumänien zu verlangen; und ging darauf zu Oise-DepartcmentS. Derselbe verlangte nämlich, daß für das Präfectur-Palais, den Schritten über, welche der englische Consul Green im Vereine mit anderen #51) Monta von Vo i’oilen in bem \ stritten Holzer nachstehendes j 31 N.-Meter 21 „ 37 , M Welkn HO .. 1 Eichen-St 6 Nadel- 5 S mtritdfttxt wer Meseck, der Grohherzor Gr. Hess. 5n Großherzogllche Börsennachrichten. 24. April 1872. Preuss. 41/3% Oblig. 103 Frankf. 31/3% Obi. 871/» Nass. 41/3% Obi. 99Vg Kurhess. 40/0 „ — Aetlen. 5% Öetr. F. St. E. B. 394 Lombard. Bahn 2111/» Ludwigeh.-Bexbach 2031/» Maxbahn 1465/8 Bayer. Ostbalin 1493/4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. — Oberhessen „ — PrlorltAten. 30/o öster. Stsb.-Prior. 593/8 3% öst. s. Lombard 505/s 30/0 Livorneser 40*/< 5O/o Tosoaner 625/s 50/g Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss. — Anlelientlooge. Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 43 Braunschweiger — 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 40 40/0 bayr. Präm.-Anl. 113V» Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose 113 i/a Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 84’/e 1858r Prioritätsloose 195 V» 1860r Loose 921/4 1864r „ — Stadt Florenx — wo Thiers resioirt, die Summe von 100,000 Franken jährlicher Miethe bezahlt werde. Der Minister des Innern machte darauf aufmerksam, da§ das Departe- ment aus dem Aufenthalt der Regierung in Versailles genug Vortheil zöge, daß es außerdem eine Ehre sei, Herrn Thiers als Gast zu haben, und daß diese Ehre hinreichend für die Unkosten entschädige. Der Generalrath gab sich aber damit nicht zufrieden, sondern antwortete , daß „die Ehre kein Geld sei". Man weiß noch n'cht, wie die Sache bcigelegt werden wird. Paris, 24. April. Das „Journal officiel" veröffentlicht Dekrete, durch welche Hr. Goulard zum Finanzminister, Teifferine de Bord zum Handelsmintste und Hr. Barodet zum Maire von Lyon ernannt wird. Versailles, 22. April. Nationalversammlung. Jaubert verlangt für die Berathung seines Antrags, daß alle Ausländer, um in Frankreich wohnen zu dürfen, mit einer Erlaubniß der Regierung versehen sein müßten, einen Tag festzusetzen. Die Versammlung beschließt, die Berathung des Antrags am Samstag auf die Tagesordnung zu stellen. Duval kündigt an, daß er wegen der ungesetzlichen Theilnahme der Gemeinderäthe von Angers und Havre an den neulichen Banketten, auf welchen Gambetta die Auflösung der Nationalversammlung gefor^ dert habe, eine Anfrage an die Regierung richten werde. Die Berathung hierüber wird von der Versammlung auf den Donnerstag festgesetzt. Der Minister des Innern legt die dringende Nothwendigkeit dar, über die neuen Steuervorschläge ohne Verzug in Berathung zu treten. Die nächstwichtige Angelegenheit würde alsdann die Frage ver Constituirung des Staatsraths sein. Gambetta, Castellanc und Dahirel heben hierauf hervor, welche noch größere Wichtigkeit ter die Reorganisation der Armee betreffende Gesetzvorschlag für das ganze Land besitze, und verlangen, daß dieses ' - ;L f-"'- w-t-r 77—7—10------ßiTUrtö des staatSraths dringend nothwendlg fh und fugt bezüglich des ArmeereorgantsationSgesetzes hinzu, daß die Regierung über vcrschiedene Punkte desselben von der Commission noch Auskunft erwarte' es wurde daher besser sein, die bezügliche Berathung um drei Wochen zu ver-' tagen. Er erklärt außerdem, er könne gegenwärtig aus Gesundheitsrücksichten 2” thetinehmen. Buffet, Präsident der Budgetcommission, macht d e Mttthc'lung, die Commission könne die Gesetzentwürfe über die neuen Steuern nicht eher vorlegen, als bis die Zolltarifcomrnission ihre Arbeiten beendigt habe. Die Versammlung beschließt, die Gesetzentwürfe, betreffend die Constituirung zu'zich/7""'^ unt> oic Reorganisation der Armee, zuerst in Berathung Versailles, 24. April. Thiers ist vollkommen wieder hergestellt und bat gestern Abend, wte gewöhnlich, Empfang abgehalten. Heute Morgen hat er seine Arbeiten und Audienzen wieder ausgenommen. Spanien. Madrid, 22. April. Unter dem Rufe: Es lebe Karl VII.! Tod den Li. beralcn. zeigen sich die Anfänge des Carlistenaufstanbes in Navarra, Guipuzcoa Teruel, Huesca und Leon, wo bewaffnete Banden, meist unter dem Befehle von Priestern, das Land durchstreifen. Die Negierung ist entschlossen, mit größter Strenge die Bewegung zu unterdrücken. Die Truppen, Gensdarmerte und die Freiwilligen zeigen sich treu und pflichteifrig, und mehrere der radikalen Partei angehorige Generale haben der Regierung ihre Dienste angeboten. In den Pro- hafte" worden'^" ^^hrere carlistische Comites ausgehoben und die Mitglieder ver- mahflr 23‘rF?r,f‘ Die carlistische, von Priestern angeführte Bande in Tcr ^sch agen. Generale, welche der radikalen Partei angehören, bot.n der Regierung ihre Dienste gegen die Carlisten an. England. c51“’ H°"Sk°ng wird vom 20. d. berichtet, daß der A. T fcCm nUfr ter ^"brt nach Schanghai begriffenen französischen Äl" zusammengestosikn und gesunken ist. Der Capitän wurde gerettet Ue in 9, 7 rCCVerkm^- Di- Ava wurde gleichfalls stark beschädig u"d lief rn Amoy an, um AuSbcfferungen vorzunehmen. ipnbon, 23. April. Die bedrückten Juden in Rumänien und Serbien haben in Ihrem englischen GiaubenSgenoffen Sir F. Goldsmid schon oft einen warmen Anwalt gefunden. Eine besondere Veranlassung bewog den -hrenwerthen Sv77 ' °uch gestern Abend ,m Unterhause die schmählichen Versolgungen zur br'nfl,n: Man erinnert sich der kürzlich in Jsmaila vorgcgangenen D auel,Haien, wo ein zum Christenthum übergctreten.r Jude gegen seine früh» n » ÄT di- f-'sche Anklage vorbrachte, aus einer christlichen Kirche g7 rnL, ,n,JU haben, und eine aufgehetztc Volksmenge darauf die Rabb und '7° iöevolkerung überfiel und furchtbar mifihandelte Gegen den , Siabbi und andere angesehene Juden wurde von der Negierung eine Untersuchung 1 Amsterdam k. 8. 98 V» Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 10478 Bremen k. S. 963/& Brüssel k. 8. 93V» Hamburg k. 8. 873/g Leipzig k. 8. 105 London k. 3. 118V» Lyon k. 8. - Paris k. 8. 93% Wien k. 8. 105 ditto m. 8. 104Vfl ditto 1. 8. IO43/4 Dis conto 4% rer von feinen Ml. ) wünsche den unab- ' ernoniinene Misßon | igrr joutnak, vv- icht in 0!. Ot< '•*»*[ ?*<•«>? Jft« filfa. ; | Ä”*' «-l- Mu« X"t£t- n«, i 7toart'9en, Lvirl Qn der unteren I ""Mächte tutjl ' die AustehnWR nr. Sing darauf j|I. fre,nf mit andere»» neuesten BW von der englische, dnß sie angesichts Juden vor neue» e kie engW Re. Wien und Rom ju versehen. Es erby's vor Augert risteu die Tchande.. hat sich gelveigert, vor um Verzeihunz: v lgarischen Besolke«, tgtiwjfri beschloß, spmijtn iß fait1 wurde vor Mer. nttn veMrn. ■__----- M FtSt 18 k,8. tOi'/s i S. 963/g i. S. 93-/8 i 8. 87% ? k. 8. 105 k. S. 11871 t 8. 9371 i 8.105 m 8. 10^'8 °^S. M culition vorwälie, fit, itfommtn ju fein, tab h htuir der Bötsensul als dit Pcolonz-emS-' un waren Jliuftt wi» । übgenüntmtn wurtt. anf dtieben matt, 8/6 sche Bahntn bei Unt> wucve mit 205 ,< ilii-beth wie W» jifi. $«' N**” ,ar nur eine finW- laten m kleine-Mn MedW pW ^inbiil9ÄS Mithr. unb pal °°i matti **;53 l°St- ? 33-35 '• 1 -22 »<148-5’ 9 40-« Allgemeiner Anzeiger Emil Fischbach, Seltersweg. bestens empfohlen. 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Busch Söhne. 643) Thür - und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. i Würfelzucker von feinster Raffinade, circa 90 egal geschnittene Stückchen auf's Pfund ä 20 fr. Größere Quantums billiger. Probesendung von 25 Pfund an. Friedrich Bender, Colonialhandlung in Frankfurt a. M. 1668) Feinsten Rahmkäse in Stanniol empfehlen I A. Busch Söhne. 1876) Thürfchoner in Crystall bei Wilh. Balser. Versteigerungen. Versteigerung von Schrauben, Rüst- klammern und Gußplatten. 2029) Freitag den 26. d. Mts-, Vormittags 9 Uhr, sollen an der Lahnbrücke bei Ruttershausen : 351 Stück Schrauben von 2,0 Djeter Länge und 0,15 Meter Durchmesser, im Gewicht von circa 1579 Kilogramm, 116 Desgl. von 0,57 Meter Länge und 0,20 Meter Durchmesser = 203 Kilogramm, 270 Desgl- von 0,42 Meter Länge und 0,12 Meter Durchmesser = 168 Kilogramm, 124 Rüstklammern = 93 Kilogramm, 162 Gußplatten = 81 Kilogramm, 33 Desgl. - 1320 Kilogramm, an die Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 22. April 1872. Grotzherzogliches Kreisbauamt Gießen. ____________Holzapfel.___________ 2047) Mittwoch den 8. Mai l. Js-, Vormittags 10 Uhr, werden dahier 14 Gentner frische Butter und an demselben Tage, Vormittags lOVa Uhr, 11 Gentner weiße und 1 Gentner natur- schwarze Hammelwolle zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 24. April 1872. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. 364 „ Reisholz, 0,25 Gubikmeter Buchen-Stammholz, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. — Der Zusammenkunftsort ist der District Ampel (Odenhäuser Antheil.) Kesselbach, am 24. April 1872. Der Oberförster: Hopps. Holzoersteigerung bei der Stadt Allendorf a. d. Lda. 2038) Freitag den 26. April l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im hiesigen Stadtwalde, Districten Lausköppel, Langebruch und Hintere- Mark, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 29 R -Meter Buchen-Scheidholz, S Lager in ächt italieni- gg scheu und deutschen Teigwaaren, als: «Maccaroni, VcrmiceütS, W Suppenteiae, Eierge- y müse- und Eterfuppen- nudeln. g® Parmesan- und W Emm ent li al er Käse. Thee, Vanille, gl Chocolade, Sardellen und «Gothaer Cervelatwurst. Blockchoeolade, pr. Pfund 28 fr. Würfelzucker. g Champignons, ^Trüffeln. Sardines H ä l’hulle, russ. RSardinen, Caviar Mund Mixed-Pick.les. B Tafelmandeln, W Tafelrolinen, W Jtal. Haselnüsse. • 4873) Die Specerei-, Material- und Farbwsaren - Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Große und kleine Rosinen, ausges. große Mandeln, Citronat, Orangeat, ganzen und gestoßenen Zimmet, gestoßene Raffinade, Citronen, Anissaamen, Ammonium und Pottasche. Reinschmcckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr. Condensirte Milch. Jtal. Brünellen, getrocknete Kirschen, Aepfelspalten, ganze Aepfel, Mirabellen, Catharina - Pflaumen und türk. Zwetschen. Reisstärke. Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme. Bienenhonig, ■ 1 Zuckersyrup. L . Batavia-Arrac, Jamaica-Rum, Cognac, Arrac- und Rum- 1 V- Punsch-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, Maraschino R fiin di Zara, Genever, Gilkaer Getreideküinmel und Ranz. | Gold wasser, Schwarzwälder Kirsch wasser, Sllhowitz M und sämmtliche ächte holländ. Eiqueure öon Wynand Föching. M 2062) Heute Abend Eröffnung der Arbeit. Wiederbolunq der Satz- kürzungen. Der Vorstand. Bat! Sftfsfich tirj* (Station der Gießen-Fuldaer Eisenbahn.) 2045) Eröffnung des Bades den 15. Mai. — Füllung und Versendung der als die mächtigsten aller Jod, Brom und Lithiou enthaltenden salinischen Säuerlinge bekannten Kurbrunnen zu jeder Zeit. — Prospccte gratis. Königliche Badeverwaltung. 2054) Freunden und Bekannten theilen wir die traurige R Nachricht mit, daß unser geliebter Bruder R Guido Pilger 1 heute Morgen gegen 4 Uhr nach langen und schweren Leiden R sanft und ruhig verschieden ist. R Die Beerdigung findet Freitag, Nachmittags 3 Uhr, Statt. M Gießen, den 24. April 1872. M Die trauernden Geschwister. W Restauration I^alinstein. Im Saale. 2042) Donnerstag den 25. und Freitag den 26. April: Künstler-Concert (Kammer-Musik), ausgesührt von der Frankfurter Capelle, unter Leitung ihres Dirigenten E. Carl. Anfang halb 6 Uhr. — Entree ä Person 18 kr. NB. Da ich keine Kosten gescheut und mit diesen Concerten den Anfang zu den wöchentlichen Sommer-Concerten machebitte ich, unter gleichzeitiger Empfehlung meiner Restauration, sowie seinem Lager-Bier, um geneigten Besuch. B. Werminghoff. Die GnvtenloMbs. Die Nr. 16 bringt folgende Beiträge: Seegeschichten. Von Heinrich Kruse. 2. Die Springstange. — Am Altar. Von E- Werner, Verfasser von „Ein Held der Feder." (Fortsetzung.) — Des Kaisers Tusculum. Von Georg Horn- (Schluß.) Mit Abbildung: Der Kaiser im Park von.Babelsberg. Nach der Natur ausgenommen von H. v. G- — Auch ein „Lied von braven Männern." Von Curt Walther. — Der Befreier Kinkels in Amerika. — Eine vergessene Schulfrage. Von D. H. Engel. — Der Fernsichtige und der Kurzsichtige. Originalzeichnung von E- Bosch in Düsseldorf. — Blätter und Blüthen: Das Muttergottesdorle. Von S- — Zwei neue Kartenwerke von Deutschland. — Ordensschwindel von Th. — Jnstinct oder Ueberlegung? — Schwarzes Brett für die deutsche Volksschule. II. Blind und taub 1 — Liebesstufen, Lustspiel von Ottomar Beta. — Zur Notiz. — Kleiner Briefkasten. Sooihaei SaMmnsen hei ^idtala, pr. Bahn 1 Staude von Gießen und 2 Stunden von Frankfurt. 2046) Eröffnung des Bades am 15. Mai. Mittags 1 Uhr table (fhote, außerdem Restauration nach der Karte. Beides zu den alten Preisen. Der frühere billige Miethbetrag aller mit neuem Bettwerk versehenen Zimmer bleibt unverändert. Täglich viermal Verbindung durch die Wagen der Post und außerdem gute Beförderung hierher von dem nahen Bahnhofe vermittelst geräumiger Wagen. Zu zahlreichem Besuche dieses anerkannt vorzüglichen Bades laden crge- benst ein: D i e K u r h a u s p ä ch t e r Gebrüder Eick. Wenzel s Garten. 2067) Sonntag b c ii 28. April 1 87 2: Großes Loorert, ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. » zu Wetzlar. DW Bsi günstiger Witterung im Garten Anfang 4 Uhr; im Saale Anfang präcis 5 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Programm an der Kasse. NB. Durch Juspection des Herrn General v. Göben war es dem Capell- mcister des Rheinischen Jäger-Bataillons zu Wetzlar, Herrn Oh st, unmöglich, das aunoncirte Concert am dritten Osterfeiertage abzuhalten, weßhalb ich um Entschuldigung bitte. Achtungsvoll W. TVerrzel. 2043) Die Magdeburger Hageiversicherunizs-Gksellschast, Grundkapital: Drei Millionen Thaler, in 6000 Stück Actien, wovon bis jetzt 3001 Stück emittirt sind, versichert Bodenerzougnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien. Nachschnsizahlungen finden nicht statt. Die Entschädigungs Beträge werden spätestens binnen Monatsfrist nach Feststellung derselben voll ausgezahlt- die prompte Erfüllung dieser Verpflichtung wird durch den bedeutenden Geschäfts- mnfang. durch das Grund-Capital und die Reserven der Gesellschaft verbürgt Seit ihrem achtzehnjährig.n Bestehen hat die Gesellschaft 553,798 Versicherungen abgeschlossen und 6,818,751 THaler Entschädigung gezahlt- Die Versicherungs-Summe im Jahre 1871 betrug 52.549,069 Thaler. Die unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs-Anträge gern entgegen, und werden jede weitere Auskunft bereitwilligst ertheilcn. Gießen und Lich, den 21. April 1872. Echternach & Hanstein in Gießen, PH. Zimmer in Lich, Agenten der Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft, zugleich Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs- Gesellschaft. Agenten-Gesuch. 1994) Personen jeden Standes kann ein leicht abzusetzender Artikel, der weder Raum noch kaufmännische Kenntnisse erfordert, gegen hohe Provision zum Wiederverkauf zugewiesen werden. Reflectanten belieben ihre Adresse unter den Buchstaben F. P. 680 an die Expedition dieser Zeitung zur Beförderung franco einzusenden. Schule für Damen. 2049) Zur gründlichen Erlernung im Maaßnehmcn, Zuschncidcn und Anfertigen von Damenkleidern hat wieder ein neuer Curlus begonnen. Eintritt jede Zeit. Rosa Rothenberger, Lindenplatz. 2030) Wagnergcsellerr werden gesucht von Heinrich Mühlich. 2019) Stroh hüte werden fortwährend zum Waschen und Färben angenommen von H. Hetz. 2064) Diejenigen Schüler, welche in letzter Zeit ausgetreten sind und noch Bücher von uns besitzen, werden hiermit aufgefordert, dieselben innerhalb acht Tagen abzuliefern. Müller. 2048) Ein Junge, der die Buchbinderei zu erlernen wünscht, kann in die Lehre treten bei Heinrich Bourgeois, Buchbinder. 2053) Eine Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche rc., wirb auf den 1. August oder 1. November d. I. zu miethen gesucht. Offerten unter K. 12 besorgt die Exped. d. Bltts. (ßabrlöbrrgcr Stenographie. 2063) Dienstag den 30. d. Mts., Abends 5 Uhr, beginnt ein neuer Unterrichtskursus und können Anmeldungen jede Zeit beim Unterzeichneten geschehen. Müller, Lehrer der Sten., (Fe rb er'sche Univ.-Buchhandlung.) 2052) Ein braver Junge vom Lande wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl- 2058) Ein junger Rattenpinscher gesucht in Lit. D. Nr. 217. Strohhüte i werden von jetzt an zum Waschen und Fa<^onniren angenommen von f866) Louis Gail, Mänsburg. 1881) Einen Lehrling sucht L- Kliffmüller, Schuhmacher, Neustadt. 2036) Ein braves Mädchen wird zu miethen gesucht. „Frankfurter Hof." I Beginn des neuen Quartals! Beste Zeit ;um Abonnement! I Mhnm j! Die soeben erschienene Rr. 29 AZ enthält: irr Die Arbeiter. Novelle von Ernst Wichert. (Fortsetzung.) — Die zerbrochene Tasse. Originalzeichnung von Burfield. — Tie Kampfweise der Armeen im letzten Kriege. Von A- Niemann. I. II. — Die große Schneeblockade auf der Pvcificeisenbahn. Von Th. Kirchhoff in San Francisco. — Die Huu- gersnoth in Persien. Mit Illustration. — Am Familientische: Französische Verrücktheiten. Mit 4 Illustrationen. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung E- Heinemann, I. Ricker. (1366) (a. 40,1V.) Hl 01* tm ®ut' ein Haus, Hotel rc. 1-.HI kaufen oder verkaufen, pochten oder verpachten will, 144 PI* e’nen Posten zu besehen hat oder einen solchen sucht, 144ss1* irgend etwas in eine beliebige V Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Budolf Mosse, officiellen Agenten sämmtlicher Zeitungen des In- und Auslandes, Frankfiirt a. M. Zeil 43. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. wird Jedermann Rath ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwie- ien haben: TVilnlhft werden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; ZI*feihft kosten die Inserate nur dasselbe, wie in den Zeitungs-Expeditionen , da dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das RenommS der Firma bürgt für solide Bedienung. JDiscretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriese werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. Redaction, Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei (Fr. Cür. Pietsch) in Gießen. jtit Bringe^' Die ßt1 Jahrhunderte zur Jetztzeit j unglückliche L schwenMN. diu» noch seit Volk noch wie lichensolgt, 1 wehr ihrer rr scheu Brichü Wüifttn zu hatte, tm für ihn hin fti. Die Eli sten inneren A ouSgestorben, abberusen idci gehalten und sch en brrangk Es ist riner Ausnal zurüSgebliebi in einten Ca/i er PM faf Ghbirßilatfti Tcirerbe treib. teminten unt rkrstehen wir zumal die er gerate in ihr stets Werth 'M lrgitilviß Verde tim h hkit von du dtn Bewohne dieselben im lviebererhalte; Nun | Venn es der ru er,«kicken, in iheex braucht als d, „Ntn. ui ^gliche $ß0l Armee ®otte ^übergenc * tonfilbaft JNf" ftin unt,,; !,.6t Mil ejn, Miun • *' t taut uVtei