I Gießener Anzeiger '•1' Donnerstag den 24. October ©er Ursprung -es Dogmas von -er Unfehlbarkeit*). “ilr, auf, daß dem römischen Bischof ein Ehrenvorrang (primatus honoris) Man hat bisher in der Kirchengeschichte nicht angeben fönn.n, wie und m j tiif™ tt’ar^bi£6 ba’’ln daß in . W-m zuerst die Idee des Papst,Huws gefaßt und in die Kirche gebracht fei b* ” TT™6* .r» ÄUd,e "Meinr' °bw°U er selbst nicht Professor Lutterbeck in Gießen, schon large bekannt durch leine aründliebcn r^ ," ^chte, dem römischen Bischöfe zu gehorchen Die römischen Bischöfe selbst Forschungen über das christliche Alterthum? hat das V.rdftnst au/ ein» *ter Sn£"®EnM m ,U"9 ,aum.9ielii 0tnoo,n,tn zu haben, aber sie hätten ältesten Schriften der ersten christlichen Zett, schon von 135 n. Ehr den b" barm ihnen beigelegte Bestimmung des 3dee nachg. wiesen zu haben.' Die Sache ^halt sich falgen" Ln follen "nt fcei <»”« Eingang und Unterstützung hätte Man kannte und befaß feil dem dritten .—i sa.u.......i .. ...M" allem Dem stimmt die klar vorliegende Geschichte rulammen. ball die ' .1 t 1 »1 l\ Deutschland. r t (trete vierteljährig 1 fl. 12 kr. «tt Brtngerlohn. Durch die Post btzogen vierteljährig 1 fL 29 fr. älteßen Schriften der ersten christlichen Zett, schon von 135 n. Chr Ursprung dieser Idee nachg. wiesen zu haben. - - ■ dermaßen: v r- *) Die Clementinen und ihr Verhältniß jum Unfehlbarkeits-Dogma von Dr. A. Bernh. L u t t e r b e ck. ■i t Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nr. 23«. r il r< l- \ ■ vt fe V Erscheint täglich, mit Lu--, nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. ... „ M°n kann e und besaß seit dem dritten Jahrhundert zwei Schriften, angel- i* «onLSIl®'n8 Rom (90-100), und hat ihnen bisher in E" Kerchengeschichte die Bedeutung beigelegt: es habe ein Judinchrist der judai- strenden sog. ebionttischen Partei, im zweiten oder dritten Jahrhunderte, seine Lehre darin niedergelegt und zur Geltung bringen wollen. Professor Lutterbeck hat nun nachgewiesen, daß in der eigenllich.en Hauptschrlst zwei Bearbeitungen enthalten sind, und daß die erste schon von 135 n. Chr. »ersaßt Ist. Die Anhänger der judenchristlichen Partei in Jerusalem wollten zwar J'T/6 *Eurtt ^nen schwer, den bisherigen Glauben an die Gött- lichkeit des mosaischen Gesetze-, noch mehr den Vorzug von Jerusalem als Sitz des Hvheprirsterthuws, und noch mehr diese« ftlbst al« sichtbare Berlörperung der Theokratre, aufzugeben. Sie suchten also die jüdische Priesterherrschaft (Hierarchie) und namentlich das Hohrpriesterthum ml, dem Christenthum zu vereinigen. Dies Bestreben fand se,ne Nahrung und seinen Au-druck darin, daß zuerst ein Verwandter b,t d-r-ch'e (nach unserer Ansicht Jacobus Minor, oder der Sohn des Alphaeus, also ein Apostel selbst), lange Jahre an der Spitze dieser Gemeinde stand, und dieses Streben erscheint weiter in dem sicheren von Cuseblus berichteten Vorgänge, daß man na» dem Tode dieses Apostels wieder einen Verwandten Christi, den Simeon, in diese Stellung brachte, und so, nachdem Christus an die Stelle des jüdischen Hohepriesters getreten wäre, wie einst mit «ton, ta« Hohepriester,hum in feiner gamihe sorlzufttzen such,?. N.ch dem Tode des Simeon nun und bet dem Ueberhandnehmen der christlichen Gemeinden aus dem Heidcnthum und dem immer schrofferen Gegensätze zwischen Paulinern und Petrinern.faßte ein Priester dieser Richtung den Gedanken, durch einen römischen A chol selbst aussprechen zu lassen, daß alle Bischöfe der Chr-stcnheit unter dem Bischöfe von Jerusalem (dem Hohepriester) stehen müßten, und legte nun zugleich dteskm römischen Bischöfe die besondere ebionitische Auffassung des ChristenthumS (die hnraichlfche, juda.sirende) als Lehre de- Petrus (der ja als das Haupt der zudaisirenden Richtung galt) in den Mund. Dazu mußte er natürlich den Petrus Mit dtelem römischen Bischöfe zusammenkommen lassen; aber es ist durchaus bezeichnend, daß er den Petrus nicht nach Rom kommen, sondern umgekehrt den Clemens Reifen machen und so mit Petrus zusammenkommen laßt, — ein Beweis, M man mcW davon wußte, daß Petrus Bischof in Rom war, wie ja auch die ältesten Nachrichten bei Eusebius nichts davon wissen. Nun ersand dieser judaisirenbe Chrtst einen förmlichen Roman von Reisen des angeblichen Clemens und feiner Bekehrung und Belehrung durch Petrus, immer von dem Gedanken aus, daß dem Petrus, als dem angesehendsten Vertreter der tudaisirenden Auffassung des ChristenthumS, dieselbe in de« Mund gelegt wird, und weiter auch der römische Bischof, der als Bischof der Welthauptstadt selbst schon in hohem Ansehen stand, diese Lehre vortragt, ja, daß der römische Bischof selbst d.e Unterordnung aller Bischöfe unter den von Jerusalem lehrt — daß Ganze unterstützt durch die politischen Verhältnisse und die Idee der Zeit, daß Kirche eine Monarchie sei und fein müsse, wie die weltliche Macht in dem äkatser begriffen war. Das Ganze hangt offenbar mit dem Ausstande der Juden gegen die römische Herrschaft von 115-135 zusammen, ist zur Behauptung des jüdischen Staates und Volkes bestimmt und stellt eine Art Comprvmiß des jutaisirenden ChristenthumS mit dem alten Judenthum vor. Da aber der Bischofssitz zugleich mit dem jüdischen Aufstande 135 sein Ende fand, so muß diese erste Schrift vor 135 geschrieben fein. Bon selbst versteht sich aber, daß die Idee, der erste Bischof, ja das Haupt aller Bischöfe zu werden, bei dem römischen Bischöfe ein sehr williges Gehör sowie Unterstützung von Seite der römischen Priesterschaft fand. Der Ehrgeiz des romischkn Bischofs, einmal geweckt durch den Machtvergleich im Passah. Streite seit 180, fand natürlich in dem ganzen römischen Klerus seinen Widerhall. So faßte ein römischer Priester den Gedanken, jene Schrift auf den römischen Bischof -u biziehen und ihre Idee, d. h. das christliche Hohepriesterthum, auf den römischen Bischof zu übertragen, — und dazu mußte nun auch Petrus selbst nach Rom gekommen und dort Bischof gewesen fein, Alles natürlich gegen die Wahrheit wie gegen die klaren Zeugnisse der Geschichte. Daher modelte ein zweiter, aber , ""'scher Falscher die erste Schrift in diesem Interesse um, etwa zwischen 200—230, unD seitdem tritt von Rom aus Die Anmaßung, wenn auch zuerst sehr schüchtern las sind geschichtliche Thatsachen und es wird nun die Aufgabe der haUtn .*fleunÄ "eufa^c •J4en l-'--, vttsc geschichtlichen Thatfachcn u witer- °u« der Wett werden sie fvfche aber nicht fchaffen. Man werke wobt -S schatt, T- "mn blinbeÄ ^blp>'chen, svndern um die ernsteste wisse», mar tt dtt allerdings tief in die kirchliche Bewegung der Gegenwart eengreift. Die unbewachten Gewissen ter ungebildete» Katholiken fennen die “ r“ T'm Lochung der Gefchichte «bfinten, und auch tte Augen ariflcfratif» gesinnter Gebildeter können sie verblenden durch die Vorspiegelung e« lasse ft» mit dem blinden Glauben und dem blinden Gehorsam, den dtt ^/lutt-n fordern, besser regieren; aber mit den denkenden Katholiken und der rm«e 111 beulf*e" Wissenschaft haben sie sich verrechnet. Jnsbefondere empfehlen wir die Schrift Lutterbeck'« dem Bifchof Itetteler und den Mainzer Jefutten überhaupt, aber auch ebenso dringend den hochadeligen Herren, welche sich, wee Hr. v. Wamboli tc., an die Spitze der neukatholischen Partei gestellt habe» ______________ (8r. I.) ter $ ‘ ("1.) Sitzung ter 2. Kammer t r Stande hat so gende Tagc-ortnung: 1) tee Vorlage Großh. Ministerium« de« ennern, len Gesetzentwurf, tie Gehalte der Volksfchullehrer bett • 21 tie »Ä ®r66; Mln.st.riuw« der Finanzen, di. Uebernahme der Äehttosten welche durch die nvthwentige Taxerhöhung bei der Parzellenvermeffuna in den noep zuruekstehenden Gemarkungen verursacht werden, auf die Staatskasse bett. ■t iDiotllj, 21. Ort. Der Bischof hat nach ter Absprache ter Bischöfe en an"h”'! fl\b,e ®IÄubf8en seiner Diöcese erlassen, in welchem er >um b.u ju ®e9lnn her Fastenzeit Gebete unt Andachten jum heiligsten Herzen Jesu für die Anliegen ter Kirche unt teren namenlos schmerzliche und krankente Lage im deutsche» Reiche »normet, welche« ein Partei P*.61.8 h8'" T (fi* ?n b,r Minderheit befindende») katholischen^Mit- Mini,! W“a1"16 in be“ katholischen Ländern die protestantische» Minderheit.» höchst glimpflich behandelt würden (??). Abgesehen davon daß die An» ^7^°'i°»en nicht da« frühere Anfehen wihr gemeßen, ist ter politisch. i m(ln diesen kirchlichen Demonstrationen gibt, wenig geeignet den n*£liiUClnntUr» P ee,rl$l/*tn' welchen die Haltung ter teutschen Bischös/fo 'ziem- lid) überall, Rom wie immer ausgenommen, macht. Da« Bestreben den hnff nungslofen politischen Kamps ter Hierarchie auf dem Wege religiöser Formen nun füh?e» £(FnJ.) ®emÜI'ler iU b""ll°nien, kann nur zu neuen Enttäuschungen Serlitt, 21. Oct. Prinz Albrecht, testen Leichenbegängniß vorgestern mit ll*en.^'^“"Se ^ttgefunoen hat, war in Berlin^ nid;! unbeliebt. Im Volksmunde wird der Prinz al« em Opfer ter Lret-Kaiser-Zufammentunft bezeichnet, nicht al« ein Opfer tte« Zapfenstreich«, sondern der großen Parate .. Mit allem Dem stimmt tie klar vorliegente Geschichte zusammen, daß tie römischen Bischöfe zueist ihre Ansprüche nur tarauf grunteten, taß sie die Bischöfe der Hauptstadt wann, und cs ist ebenso geschichtlich als »aiLrlich, daß fle erst TT 0 6 Äke”Pmlrl20btl b,e Houpfladt genoiten war, unt nun ebenso °1 bJg ten Konstantinopel unt tamit ta« Spiel te« Ehrgeizes jttif»tn ten beiten Haupt - Bischöfen begann nun ter Grünt der Haupistatt für tin lomifoin Ehrgeiz nicht mehr zureichte - e« ist, sagen wir, gefebiAili», t»ß ton ta an tie eomifchen Bischöfe tie Idee der cathedra Petri, uud zwar nun- V ®rlnD und in Folge jener Fälschung, in den Vordergrund stellten, bis ,te dieselbe unter ter Gunst ter politischen Verhältnisse, besonder« durch Pipin und K»il, wen gflen« so wett realistrie», daß sie einen Ehrenpriwat zugleich mit ten anteren Metropoliten einnahmen. Din» weiter hat selbst Bonifaeius nicht« i gewollt, demzufolge Alle« »ach ten Canones entschieden werden soll, noch weniger l J " UtlLÄaer die ansruhrertschen Ludwig« de« Frommen unterstützte, daß er als Bifchof »Ür6m’m '6nCn 8“r nittl< J“ ^-hl-n habe, unt taß sie »n® excommuniciren Bestelluiigen auf den Gießmer Anzeiger ytzuLs»-■ Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpeditiou abholen lassen, erhalten denselben für das IV. Quartal zu 1 fl. _ grasen ä ,1 heroorhebt, 5K1!. Johanniter St 5* ’ L (5 n ein Jahr vcrurtheitt. fl,:' u hat veröffentlichte Depesche aufgenommen: Pari-, Mittwoch Abend. Vermischtes. s sichert wird, dirse Erklärung bestätigt habens i entbehrt sie jeder Begründung. Paris, 21. Oct. V II gehalten, aber nur, weil er die Republik zu gründen versprochen hat und man Iti die auf < >c lei ru ectorium lange dulden müsse, bis man im Parlamente die Majorität errungen habe. Eben eine Rauferei, die in der Versetzung eines Mitgliedes ihren Ausgleich fand. Die Stelle lung zmuck, denn eine radikale Constituante wäre eme B andfackel. Die neuesten^^ die Thür, die eben nicht ehrenvoll klangen: sie sollen gelautet haben: „Du bist ein Wahlen werden dieser eine neue Mahnung werden, solche constituttonelle Reformen Lump." Den Schreiber überraschte der Betreffende, es entspann sich eine Balgerei, vorzubere ten, welche geeignet wären, das Land vor dem Chaos und der daraus wobei Pater Pius, als der Schwächere, mit Ohrfeigen und zerquetschen Gliedern da- fterooraebenben Diktatur in retten. Aber frei! d), mit den kleinen Listen und vonkam- Pater Pius zeigte diesen Vorfall dem Bischof an, in der Absicht, Genugthuung Tucken, mit denen Heer Thier« de» Pnrieien den Stachel .u nehmen veem.ini, u^b er fd kommt man in Krisen nicht weit. Gegenwärtig lst der Franzose noch geduldig, 55 Jahre alt und über 30 Jahre Priester und sei jetzt gezwungen, entweder den Bettelselbst gegen die Fußtritte der Schergen, weil er noch müde ist; indeß der 5:rt-'facf zu nehmen, oder sich zu erschießen; wenn er sich auch einmal „(Stnen" angetrunken schritt des Radikalismus liegt zu Tage. Der „Soir" betont besonders die schwere habe, so kümmere das Niemanden, er sei doch noch gegen Papst Clemens den Fünften ct? k «.An unh Tr,ikändler in der Gironde diesem Heiliger. Als der Bischof wegen der Firmung sich in Maliersdorf befand, kam Rtederlage von Forcade, der als Bonaparttst und Frethandler tn der ^lronde die Fichtenau eine Deputation, um Verzeihung für den Ausgeschlossenen bittend; Werbetrommel rühren ließ. Chevreau war wenigstes so gcrteden, in der Otse c§ ^urde erwidert: Der Gemeinde stehe es frei, ihn zu erhalten, in des Bischofs Be- stch noch rechtzeitig zurückzuziehen, als seine Niederlage vorauSzusehen war. 'reich dürfte er sich aber nicht blicken lassen. Der Pater nahm nun allerdings Abschied, Darmstadt, im Dctober 1872. Augeregl d:rch den veterinarärztl'chen Landesverein ist ~ m . .. , hier vvr Kurzem in einer engeren Versammlung die Gründung eines ThierschutzvereinS besprochen Ich glaube Ihnen erklären zu sollen, daß diese Note nur insoweit wahr tft,'unb unter dem Vorsitz des Herrn Dr. Pflug, Professors der Veterinärwissenschaft an der Univer- als der heilige Suter die Absicht kundgegeben hat, so lange als es ihm die Um-'fität Gießen, ein Statutenentwurf berathen worden. Beinahe alle deutschen Staaten besitzen bestände gestatten werden, in Rom zu verbleiben. Was Vie Behauptung betrifft,'reit- längst solche Hauptvcreme mit den üöchlgen Zweigvereincn. In gleicher Weise soll der im Fr > 8 ~ a» . , r . .. h ® i sL .< nn trrhnnbpf n sn Großh.rzogthum Hessen beabsichtigte organprrt w.rden. Die tu Deutschland bestehe iden Thler- daß der P chst genetgi sei, mit de^n König Vlcto. Emanuel zu unterhandeln so ^chutzvereine sind auch bereits, volkswtrthschaftlich höchst wohlthatig wirkend, mit deuen in anlxrn entbehrt sie JfDer Begründung. Diese Frage lst in meiner u.terredung mit dem ändern Europas in internationale Verbindung getreten, so noch vor Kurzem durch staatlichen Präsidenten der Republik nicht einmal berührt worden. Ich bitte Ste, diese Be« Vertrag die österreichisch ungarischen mit den italienischen. Der in Offenbach thätige Thierschutz- riAtiauna lu vdvffentlickcn. G-n-hmigen Sie rc. »«d«. M M 3br,r R H. M P-inj-° und 6er »•*»<« »•» Hessen erfreut, lst mehr lokaler Natur und lehnt Nch, so viel wir wissen, an den größeren zu Frankfurt a. M. an. Sobald der Statutenentwurf zur Versendung gelangt ist, soll eine consti- Paris, 21. Oct. Der Sieg der Republik bei den Wahlen vom 20. October tuirende Versammlung hierher berufen werden. Nur der sehr geringe jählliche Beitrag von war ein so vollständiger, baß den Legitimisten und Bonapartisten der Athem aus- 18 Kreuzer ist in Aussicht genommen; die Hauptarbeit wird der freiwilligen und energischen An- C\hr, hntten keinen Evvk und ihr Scbweif varirte nickt theilnahme der Thierfreunde zufalleu. Daß ein solcher Verein auch in unserem Lande vielfach gehen muß. Ihre Führer hatten ketnen Kops, und y ch' f p cht ^^,^nheit finden wird, eine wohlthät.ge Wirksamkeit auSzuüben, darüber kann wohl kein Zweifel Ordre. Ü berall Steg der r publlkan'schen P rrtei, nur im Morblhan hat der ^etr^en. (In Gießen, als Universitätsstadt, ließe sich, da doch die betreff. Herren, namentllch Legitimist Martin seinen republikanischen Gegner Beauvais aus dem Felde ge- Professor Pflug, hier wohnhaft sind, doch wohl ebenso ein solch humaner Verein errichten, schlagen. Thiers wirb zur Zeit noch von allen Republikanern über dem Wasser welcher sich an den in Darmstadt bestehenden anschließen könnte. D. Red ) aebalten, aber nur, weil er die Rchubiik zu gründen versprochen hat und man (Pater Pius, der Selbstmörder.) lieber den Selbstmord eines Serviteiimönchs j? ^Berlin, 21. Oct. Herr v. Roon hat sich einer Zusage erinnert, die s. Z. R der Commission de- Reichstage- über das Militär-Strafgesetzbuch gegeben worben. Dem zufolge ist die allgemeine Anordnung ergangen, daß auch im strengen Arrest die Verabreichung einer wollenen Decke statthaft ist. Und dünkt, der Minister i hätte für die armen, der warmen Kost und des Lagers entbehrenden Leute die f Verabreichung der Decke obligatorisch, statt nur fakultativ, vorschreiben sollen. Berlin. 22. Oct. Sitzung des Herrenhauses. Dieselbe wird von dem Vicepräsioent'n, Fürsten Putbus, eröffnet, welcher dem verstorbenen Präsidenten, Grafen Stolberg, einen Nachruf widmet, in dem er rühmend die großen Deroienfie v„vvll,cvt, die sich derselbe um das Herrenhaus, die Provinz Schlesien und den Johanniterorden erworben habe. Fürst Putbus theilt alsdann die Namen der verstorbenen Herrenhausmitglieder mit, sowie die bereits bekannten Neu«Ernennun« gen und die Berufung auf Lebenszeit der Herren Flemming, Röder und Wilkens. Das Haus schreitet hierauf zur Wahl des ersten Präsidenten. Bei Anwesenheit von 167 Mitgliedern erhielt Graf Otto Stolberg 84, Fürst Putbus 81 Stimmen. Etstcrer ist somit gewählt und nimmt die Wahl dankend an. Das Haus trat nun in die Berathung der Kreisoronungs-Vorlage ein. Kröcher, Zedlitz und Graf Brühl sprachen gegen, Graf Arnim für die Regierungsvorlage. Der Minister des Innern erklärte den Gedanken, im Wege der Provinjialgesetzgebung die KceiSordnung zu ändern, für anttquirt und unausführbar. Feudale Stände . seien heutzutage unmöglich. Die Regierung könne dem im Volke lebendig ge- m wordeneu Rufe nach Selbstverwaltung ihr Ohr nicht verschließen. S.lbstoerwal« / | tung sei die Uebertragung der allgemeinen Dienstpflicht auf das bürgerliche Leden m i! wie dieselbe für das militärische Gebiet bestehe und Preußen groß gemacht habe. ' Allgemeine Dienstpfl cht sei die Parole der Regierung, welche er anzunehmen bitte. Nach kurzer B^athung und nachdem da-Präsidium beauftragt worden, dem Kaiser da- Beileid de- Hauses am Tode des Prinzen Albrecht auSzudrücken, toiro die Börsenberichte. st A eilen. S^BHMK88@8l Bfirsennachrlcbtcn. 23. Oelber 1872. —- MU| «ucuuisj ] Frankf. Bank 146 ein Beweis, wie allgemein die - Frankf. Vere’ns-Kasse 163 Preuaa. 4%(% Obiig. 1025/° Frankf. 3%% Obi- *6% Naas. 4%o/o Obi. 993/. Kw-b.-'p. 40/0 933/. Gr. fle». 50/0 Obi. - " n 4% „ 981/, • * 3V1% n 95 Bayer. 5% „ 10078 w 4%°/o 1jährige 1003/g * 4% 1jährige — Wtirtemb. 4i/,o/g Obi. 99% Baden 4%o/o Obi. 0. E. L. 99% Oesterr. Stiberrente 65 drückte Männern und Weibern die Hand, fuhr nach Oedenbura. kaufte fick wie eri affentHcb ia0te, einen Puffer, das ist einen sechsläufigen Revolver, proch nur noch vom Erschketzen, fragte gelegentlich nach dem herrschaftlichen Arzt wo das fien likwe bekleidete sich am 24. t>. M. Abends mit der Revelenda, zündete dre?Ke»en an stellte daneben daS Cruclftx, und als der Klosterdiener um 8 Uhr den We°in brachte sand er ihn entseelt im Lehnsessel; er hatte sich die Herzgegend durchschossen $ ' ' n Papierrente 60 Spanier, neueat. 30/0 291/. Amerik. Bond» 1881r 98s/Q 1882r 963/8 1885r 971/2 1887r 971/4 Frankfurt a. M., 23. Oktober. Unsere Börse, an welcher bis jetzt der Gelvftand immer noch ziemlich fluffig erscheint huldigt unverändert der Haussetendenz, trotzdem eben die Verhältnisse anderer Börsen namentlich in Berlin und Wien, wie gestern schon erwähnt, nicht besonders .2ey cre ^en abcr doch insofern auf unseren Platz einen Einfluß, als sich der- selbe nicht zu tief in neue Engagements einläßt und mehr eine reservirte Haltung beobachtet Deshalb wessen die letzten Tage auch nur relativ unbedeutende Schwankungen auf Die größte Einbuße erlitten heute österreichische Nationalbankactien in Folge starker VerkauföordreS so daß ^^er^alS w fl z'.rückging Dagegen herrschte für StaatSbahnactien gute Meinung und hielt stch der Preis fest auf 358^ wahrend Eredttactien Neigung zum Sinken bekundeten. Lombarden blieben be. ruhigem Geschäft auf 2t 9. In Banken macht sich fortwährend guter Verkehr geltend namentlich war heute wieder Bankverein eine begehrte und besser bezahlte Maare- auch Wechslerbank ging hoher. Oesterreichisch-deutsche dagegen verlor einen Bruchtheil. Effecten ' Baubank, Brüsseler, sowie Deutsche Vereinsbank fest. Letztere ist namentlich in Süddeut chland «n s.hr beliebtes Papier und verdient die Beachtung der Speculatton, ebenso wie Rheinische Kreditbank. die heute wieder besser bezahlt wurde. Darmstädter und Provinzial unverändert ebenso ReichScontinental. Von Bahnen gingen Elisabeth bis 270% zurück, auch Donau Drau ' war eine Nuance billiger Dagegen besserten sich Franz-Joseph. Von deutschen L.nien hessische - LudwigSbahn in Folge des günstigen Monatsausweises gefragt. Die Zeichnungen auf Berlin- Dresdener Actien und Prioritäten nehmen glänzenden Fortgang <' ** Uebttjeugung ist von der R-nt-bllÜät bet neuen Bahn, deren Actien stch besonders "für "solidel o-^t. Äamtalanlage eignen. In Prwritoten war wenig Geschäft, ebenso In Staatspapieren. «Bun1 Wien Bankaktien 10M DaaauregMnung offenrt österreichische SiaatSioose, specicll 1854er, beliebt, ebenso Oeat. Äf 357 Jtäln.OTmbenet Simet.fanet StaaienbondS per 1882 fest. Prioritäten geschiftSioF. B-y-rlsch-, - Salstlen 247-/, rheinische Hypotheken- und russische Pfandbriefe beliebt. /2 ... S. 8. S. 8. 92% 1081/4 IO72/4 1071/2 iO47/8 175% 927/, 87% 105 Lyon Paria Wien ditto ditto k. 8. 98% k. 8. 100 Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 ft doppelte 9 43—45 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 22%— 23% Engi. Sover. 21 50 -52 Buss, bnper. 9 43—45 Dollar in Gold - 25% -26% Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamborg Leipzig London 5% öetr. F. 3t. ®. B. 358% Lombard. Bahn 219% Ludwigsh.-Bexbaeh 200% Maxbahn 145 Bayer. Ostbahn 134 Rhein-Nahebahn-Aot. 53 Hess. LudwigeL-Act. 180 Oberhessen 80 52 eldLn orten, fl. kr. k. S. k. 8. k. 3. k. 8. k. 8. k. 8. k. m. L 5% k. fl. Prtorlt&tenir 3% öster. Stsb.-Prfor. 575/8 3% öst. s. Lombard 50% 3% Livorneser 38% 5% Toscaner 60% 5% Elisabeth.-Prlo». 85i/4 Digoonto do. U. EmJf.r.. 84% Anleheiielooee^ Darmstädter fl.50Loose 209 » „ 25 „ 55% Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fi. 47% Branneohweig.?; 22’/8 3% Oldenburg, ä 40 Thlr. 38% 4°/0 bayr. Präm.-Anl. 112% 4% badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 71 Oestr. fl. 250 ▼. 1854 92% 1858r Prioritäteioof-e 206 1860r Loose 94% 118641 „ 161% A»t« em einer A n, e i g e r. Wilb. Balser. NB. Das Einrahmen von besorgt. Keilgebotenes. G. Chr. Spruck. Wiih. Balser. chesbrunnrn Friedrichshaller Bitterwasser, Sckwalheimer, Homburger Elisabethen- Selterser (Nassau» e).,rrunMC”' Wildunger, K.ssinger Rakoczy, Carlsbader Svrudel Carlsbader Sprudelsalz. Alexander Boltz, Frankfurt a. M., großer Kornmarkt 20. Schmelztiegel-Lager in allen Grössen und Sorten bei Versteigerungen. 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Hochfeiner gebrannter «Jav^-Caff'ee. 3n Gießen- nur allein ächt zu haben bei George Wenzel. 4927) Nachdem ich einem verehrten Publikum mit her memcs gebrannten Java-Caffees aufgewartet habe, bin ich -u^r Ueb»- ?ckmn.le"' fccI ausgezeichneten Güte und Billigkeit desselben '^lhabenden Stadt wie Gießen ein viel zu geringer iss ich rrlaube fmtr, nochmals mit einer Annonce vorzuqehen weil ich die feste U-berzcngnttg hege, die wahre Ursache ist die, daß d r Caffci dem Publikum mcht genügend angepriesen und bekannt ist; wenn auch ein art^er/bell Kundschaft weiß und sagt: den besten Kaffee kauft und trinkt man von 8. *b" "~r i"1*" «»$««. tantiÄ ÄfeS.'JS'S f”?fit“ nämlich 2 kr. Aufschlag (1 fl. 2 kr. vr Md I in nur die Hälfte, andere meinen Abnehmern überlasse. Georg/Wenzel^' Herde und Besen iin den verschiedensten Sorten, namentlich [bie stch so sehr bewährenden, in jeder Beziehung^ ausgezeichneten Regulir - Füll - Oefe» (4869) empfiehlt I. G. D. Bapst. 7 3> Photographke-Rah- ateit und Goldieisten bei ------------ I Die Mineralwasser-Handlung von Cmil Fischback. 643) Thür - und Grab-^^ brsweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischen Füllungen: schilder, sowie Klingelgriffe - - - ! und Taffen werden mit beliebiger' ! Schrift augeferl^gt bei Freitag den 25. October c., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Grünberger Chaussee — anberaumt, woselbst auch die Lieferungs-Be- dingungen einzusehen sind. Gießen, den 18 October 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Versteigerung. 4903) Freitag den 25. l. Mts, Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause das Brechen, Fahren, Schlagen und Chaussiren von 18 Kubikmetern Steine, sodann die Lieferung von 100 Cubikmetern Pflastersteine, versteigert werden. Gießen, den 22. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt- Neu? Holländische Häringe, t, Sardellen, Prima Limburger Käse, empfiehlt Ernst Hermes, (4819)__Mäusburg. Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzäh- uge Danksagungen der höchsten Personen bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. „.Bulben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei (2337)__________Carl Frech in Gießen. Freitag den 25. October 4948) In dem neu restaurirten Saale des Cafe Leib. IW erfahrenen tüchtigen mi-then und kann aus Verlangen sogleich »»üvenuaebülten bezogen werden. I. Wagner, «ÜUTeuUßCpiHTv^ an der Grünberger Straße. Jahre 1848. fl 8,250,000 650,706,232. 45 4920) Schneidergesellen fncht W. Brück und ohne Nebenspesen zu befördern. 8. 19 1,616,008 557,583 24,718,130. 23. 18,232,424. 13. Eintritt gesucht. (5939) Fachverein der Schreiner Samstag den 26. October 1872: Vermischte Anzeigen. Wohnnngs-Verändernng. 4951) Ich mache hiermit meinen Kunden und Gönnern die ergebenste Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen habe und nunmehr im Hause des Herrn Bernhardt, Wallthorstraße, vis-ä-vis ber Brandgasse, wohne. I. Erb, SBillets für beide Vorlesungen 1 fi., für eine Vorlesung 36 kr., sind in Ferber's ! Univ.-Buchhandlung zu haben. Vermiethungen. 4936) Zwei möblirte Zimmer mit Cabi- net sind zu vermiethen bei I. Becker Wittwe, Neuenweg B. 195. Schlesische Feuer - Versicherungs - Gesellschaft in Breslau. Oberhessische Eisenbahnen. 4939) Die nachstehend aufgeführten Gegenstände sind auf den Oberhessischen Bahnlinien gefunden worden. Die unbekannten Eigenthümer werden hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche innerhalb 4 Wochen bei der unterzeichneten Stelle geltend zu machen, anderenfalls zum Verkauf geschritten werden wird. 9 Regenschirme, 2 Sonnenschirme, 29 Stöcke, 2 Todtschläger, 1 Pfeifenrohr mit Wassersack, 1 Herrenregenmantel, 1 Küchenmesser, 1 Spiegel, 1 Pfeife, 1 Taschenmesser, 1 Schlüssel, 2 Paar Schuhe, 2 Portemonnaies mit Geld, 1 Portemonnaie ohne Geld, 1 Paar Pelzmanschetten, 1 Damengürtel, 1 Kamm, 1 Schraubenzwinge, 2 Militärmützen, 1 Dienstmütze der Oberhess. Bahn, 1 Päckchen Band, 1 Herrentuch, 1 Herren- shawl, 1 Damencaputze, 10 Mützen, 7 Filzhüte, 2 Damenstrohhüte, 1 Knabenstrohhut, 2 Frauenhauben, 1 Damentüchelcben, 1 Pack Taschentücher, 5 einzelne Taschentücher, 1 Taschentuch, Cigarren-Etuis und Weste eingebunden, 1 Taschentuch, Lappen eingebunden, Z Päcke Kleidungsstücke, 1 Schachtel, Hemdkragen und Seife enthaltend, 1 Kästchen , Taschentücher und Portemonnaie mit einigem Geld enthaltend, 1 Pelzmütze, 1 Buch: Prophet Daniel, 3 Cigarrenspitzen, 2 Cigarren-Etuis, 1 Federköcher, 1 Rohr- körbchen, Holzschuhe in ein Taschentuch gebunden, 1 Ring, 2 Paar und 1 einzelner Handschuh, 1 Hutschachtel mit Hut, 1 Damenmuff, 1 Paar Jochriemen, 1 Brille mit Futteral, 1 Felddienstzeichen, 1 Päckchen, Hemd enthaltend, 1 Hemd nebst Kragen, 1 illustrirte Zeitung. Gießen, den 23. October 1872. Haupt - Magazins - Verwaltung. Günther. Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Porto- kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreise 4872) Meine aufs Beste eingenchtele Bleiche, mit eingerichtetem heizbarem Mangzimmer, nebst Mange, bringe ich einem verehrten Publikum in empfehlende Erinnerung. G. Herbert's Wittwe. Agentur für das Großherzogtbum Hessen: F. Gg. Schröder in Darmstadt, sowie von den Herren: Fr. Weihl, Gastwirth in Friedberg, Iean Böck in Gießen, H. I. Hautzenröder in Herbstein, H. Dietz in Kestrich bei Alsfeld, L. Halberstadt in Münzenberg, B. Stern Sohn in Bellersheim, Lehrer Vogel in Londorf, H. Hohmann in Sellnrod bei Grünberg. He Riebsameii» 3923) Mänsburg Lit. D. 9ir. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, forme Leinen, und Shirting-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden,. Ernfatzen- Chemifetts, Manschetten, allen Arten Halsbinden, UntformS-Cravatten, Hand. schuhen, Hosenträgern rc. rc._________________________ ___________________ bimq des Geschäfts Bezahlte Schäden Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen FeuerS- und ExplostönS-Gefahr. Transport-Bcrsichcrmig. — Spicgelglas-Vcrsichming. Prospekte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General- 4945) In denr früher Ebel' schen Hause' ———— - am Kreuz sind verschiedene Logis zu ver-I 4846) Tüchtige —p u-f werden gegen gutes s Nalmscbriivver I aasi) Sollte noch irgend pr. Stück^'r '7 öl' b.l-lger ^-mand Ansprüche an m.ch bei Bürstenmacher Winter, haben, so bitte tch, vieselven 4933) Zwei Zucht-Rinder sind zu ver'- biS ZUM 28. d. MtS. ber mrr kaufen auf der Liebigsböhe. ***** iti urinaen. Dreschmaschinen für Hand- und Göpelbetrieb, Futterschneid - Maschinen, können ungeachtet der großen diesjährigen Nachfrage jetzt wieder sofort von mir geliefert werden. . Ein neuer reichhaltiger Katalog wird auf Verlangen gratis gesandt. I Heinrich l.anz in Mannheim. zur Geltung zu bringen. Gießen, 23. October 1872. v. Randow, Major. im Leib'scheu Saale. Anfang 71/2 Uhr. Hierzu ladet ergebenst ein: D e r V 0 r st a n d. Karten ä 48 kr. sind bei Herrn Drechsler Schäfer, Neustadt, sowie Abends an der Kasse zu haben. Großes Militär - Concert (ä la Strauss), 4720) Für einen Gasthof werden gesucht: Eine perfecte Köchin und ein angehender Kellner oder Kellnerlehrling. N äh eres sagt die Exped. d. Bltts. 4949) Schreinergesellen werden gesucht von H. Werner, Kaplansgasse. 4922) Ich suche einen 4943) Gegen hohen Lohn wird bis Anfangs November ein Mädchen gesucht, das in der Küche, sowie in allen häuslichen Arbeiten gründlich erfahren ist. Näheres Kanzleiberg Lit. B. Nr. 72, parterre. 4941) Ein Mädchen, welches mit guten Zeugnissen versehen und im Kochen und aller Hausarbeit erfahren ist, sucht sofort Stelle. Zu erfragen bei Dienstmann Müller. 4932) Ein Kindermädchen sucht H. E- Jughardt. 4881) Ein Mädchen, im Kochen und in Hausarbeit gründlich erfahren, wird gesucht in Lit. B- Nr. 114. _______________________ 4929) Ein Jagdhund, gelb, mit langen Ohren, ist entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung bei W- Faber, Hardthof. 4944) Das Logis meines Nebenhauses ist an eine ruhige Familie sogleich zu oer- miethen. Dr. A. Mettenheimer. 4942) Zwei große Parterrezimmer, das eine seither von Herrn Ackermann als Comptoir benutzt, sind vom 1. Januar 1873 an zu vermiethen bei Wittwe Hanitsch, ____________________Kirchenplatz A- 22. 4314) Ein möbltrtes Zimmer im Haule des Herrn Maurermeister Haubach an der Schoor, nächst dem Bahnhof, zu ver- miethen._______ 4928) Einige Mansardenzimmer, mit und ohne Cabinet, sind zu vermiethen. _________I. Müller, Hüte! Einhorn. 4950) In meinem Hause sind noch mehrere Logis zu vermiethen und alsbald zu beziehen H. Werner, Schreiner, Kaplansgasse. NB. Auch ist ein neuer Kleiderschrank wegen Mangels an Raum zu verkaufen. 4938) Ein möblirtes Zimmer zu ver- mtethen bei Fritz Möhl, Marktstraße. 4723) Ein schönes Familien- logiS ist zu vermiethen und kann Anfangs November bezogen werden. Näheres Lit. C^ 128 auf dem Neichenfand. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'fchen.Univ^Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Metzen.