k'^n^en, LrchS viertelt ährtq 1 fl. 12 ft. .wit Brtngerloh«. Durch dis Post bezogen vierteljährig t fl. 29 k. Gießemr Alyeiger. Erscheint täglich, mit An» nähme Sonntags. Expedition: Lanzleibirg, At. B. Rr. 1. i«, fatb- Stiften, ' Ubrenhalter, i11 den früheren m AWns. klchhaltiges Lager baumwollenen "d Kinder ass': ^ckwejßjacken, Stiefel in Mz, und unbe^t, in und gestrickt, Hafchliks, Fan- ell nnb gewebten h emit bestens zn eialien nnb Ar- und sind wir durch lande, aste in beten di ansjuführen. iohne. mm, Neustadt, iellung »'S I«S«r 134. en kgavl i^n ES; ySS* W W g\iil^V-» (5715] L°"KÄ Ä./.-K Wrm- ... *'•?"* I re», 1(5860 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Mr. 301. Montag dell 23. Dccemder Amtlicher T h e i l. LAIS. Bekanntmachung. In dem Landeszuchthaus Marienschloß wird für die Stelle einer Hülfsausseherin bei den weiblichen Gefangenen ein gebildetes, über 22 Jahre altes lediges Frauenzimmer, welches bis zum l. Februar 1873 eintreten kann, gesucht. Außer guten Leumundszeugnissen, Gesundheit und sittlich festem Charakter wird von den Bewerberinnen verlangt, daß sie in weiblichen Handarbeiten gewandt sind, alle Haushaltuugsgeschäfte verstehen und so viel Schulkenntnisse besitzen, daß sie die Bücher führen und sonst vorkommende schriftliche Arbeiten besorgen können. Der Gehalt besteht aus 140 fl. baarem Gelde, freier Verköstigung zu 122 st. 48 kr. angeschlagen, 2 Stecken Buchenscheitholz und 10 st. Wohnungsvergütung. Die Bewerberinnen haben sich bis längstens den 10. Januar 1873 bei der Großherzoglichen Landeszuchthans-Direction in Marienschloß anzumelden und alle Anfragen um Auskunft dorthin zu richten. Die Herren Geistlichen und Bürgermeister werden um Bekanntmachung dieses Ausschreibens in ihren Gemeinden ersucht. Gießen, am 19. December 1872. Großherzogliche Provinzial-Direction Oberhesien. v. Röder. Politisch Oesterreich. Die rasch auf einander folgenden Krisen, welchen das Oesterreich diesseits der Leitha in den letzten Jahren ausgesetzt war und mehr als einmal den Fortbestand des Staates in Frage stellte«, hatte« ihren Unsprung in der centrifugalen Tendenz der einzelnen Kronländer. Vor dem Eintritt Oesterreichs in das Verfassungsleben bestand die Einheit der Monarchie nur in Person des Monarchen; eine österreichische Staotsidee hatte sich um so weniger entwickeln können, als die österreichische Regierungspolitik gar nicht darauf ausgegangen war, eine solche zu pflegen. Im Gegentheil stand die Maxime hoch in Ehren: Divide et irapera. Die Einheit der Verfassung änderte darin nichts. Der Reichsrath, welcher die Einheit des StaatSintercffes pflegen sollte, gab nur die Bühne her, auf welcher die Nationalitäten sich in offener Rivalität bekämpften und die FrriheitSrechte wurden benutzt, um der föderativen Agitation Verbreitung und Nachdruck zu geben. In den Landtagen aber concentrüte sich der föderative Widerstand gegen die Reichseinhett, welcher in dem Reichsrath um so weniger eine Stütze finden konnte, weil derselbe sich aus den Landtagen concentrirte, also auf Grund seiner Zusammensetzung die nationale Rivalität in seinem eigenen Schooße nährte. DaS Ministerium Auersperg hat die Axt an die Wurzel des Nebels gelegt, es hat durch das Roth-Wahlgesetz die Landtage von dem Terrorismus der Agitation befreit und ist jetzt mit einem Wahlreform Plan hervorgetreten, auf Grund dessen die Reichsraths-Abgeordneten nicht mehr durch die Landtage aus ihrer Mitte, sondern unmittelbar durch die Wahl-Berechtigten gewählt werden sollen. Auch frühere verfassungstreue Ministerien haben die Rothwendigkeit einer solchen Reform erkannt; aber es hat ihnen der Muth der Ausführung gefehlt, oder sie find auf Schwierigkeiten gestoßen, die ihnen unüberwindlich waren. Das gegen wärtige Ministerium, welchem das Vertrauen von oben wie von unten entgenkommt und dessen fürstlicher Führer durch seine sociale Stellung befähigt ist, der Hof- Kabale zu begegnen und die Insinuation zu entkräften, kann es wagen, das Wichtige Reformwerk in Angriff zu rühmen. Aber eben n-rr als ein Reformwerk, in Anknüpfung an das Gegebene und unter vorsichtiger Schonung der gegebenen Verhältnisse. Daher bleibt die Wahl nach Curien wie Gruppen bestehen und die Ab- geordneten werden je nach den Lanvcsordnungen von dem Großgrundbesitz, resp den Höchstbesteurrten, von den Städten, Märkten und Jndustrieorten, und von den Landgemeinden gewählt. Die Zahl der Abgeordneten wird um 120 vermehrt, aber in der Gruppe des Großgrundbesitzes und der Landgemeinden findet eine Vermehrung der Vertreter um je 50 Procent statt; und wenn der Liberalismus schon jetzt sich gegen diese Bestimmung sehr laut erklärt, so ist ihm dagegen die überaus wichtige Eoncession gemacht worden, daß das passive Wahlrecht von den früheren Fesseln vollständig befreit worden ist. „Wer in einem Lande wahlberechtigt ist und das 30. Lebensjahr erreicht hat, ist wählbar in allen im ReichSrathe Vertretenen Königreichen und Ländern." Durch die Annahme dieser beiden Bestimmungen erhält der Reforwplan die Natur eines CompromifsiS. In der letzteren ist die Bürgschaft dafür enthalten, daß mit den föderalistischen Tendenzen definitiv gebrochen werde« soll; denn nichts kann die Staatsidee mehr befördern und an den Gedanken ter Stactseinheit mehr gewöhnen, als die Gelegenheit, unter den am meisten hervorragenden Männern des Staates zu wählen, während bei der bisherigen Beschränkung der Wählbarkeit ganz naturnothwendig — wenn nicht die Raceneifersucht, so doch die Kirchthurmspol,tik genährt wurde. Dagegen ist es wiederum sehr begreiflich, daß grade diese Bestimmung, ohne welche die Wahlreform ihren Effect znm großen Theil verloren hätte, grade in den am Hofe einflußreichsten Kreisen die stärksten Bedenken gefunden haben mag, insofern sich in diesem Punkte die föderalistischen Tendenzen mit konservativen Interessen begegneten. Man konnte sich ja nicht verhehlen, daß die Ausdehnung der Wählbarkeit das Land in große Aufregung versitzen und den Demagogen einen weiteren Spiel- e r T h e t l. raum geben würde und die Berufung darauf, daß das passive Wahlrecht und diese Ausdehnung die Gewohnheit anderer Verfassungsstaaten sii, ohne daß dieselben darunter leiden, mag unstatthaft erschienen sein, weil eben in anderen Staaten die Einheitsidee sich geschichtlich begrüntet hatte und die resp. Wahlgesetze zur Voraussetzung diene« könnte. Die Verstärkung der Vertretung in der Gruppe des Großgrundbesitzes und der Landgemeinden mag also der Acquivalent gewesen sein, welches die conscrvativen Bedenken in maßgebenden Kreisen beschwichtigte; während die nach der andern Seite gemachten Zugeständnisse wahrlich groß und entscheidend genug sind, um das Gesetz als einen wahrhaften Fortschritt in der politischen Entwickelung Cis- leitha.niens zu begrüßen. Zwar für's Erste macht sich eine solche Anerkennung noch wenig bemerkbar; aber wir, die wir eben ein großes Reformwerk nach schweren Kämpfen erstehen sahen, dürfen uns, nach Maßgabe eigener Erfahrung darüber nicht allzusehr wundern. Die Freunde des Fortschritts sehen in dem Angebot einer Reform'zunächst nur die Unvollständigkeit der Gewährung dessen, was sie zu fordern gedachten und Vie Gegner der Reform sehen in jedem Zvgeständniß nur eine Gefährdung der Zukunft durch Aufopferung bestehenden Rechts und schon die Parteitaktik zwingt auf beiden Seiten zu Akvßerungen der Unzufriedenheit, um den Kampspreis höher oder niedriger stellen zu lönnen. Aber eine Verständigung dürfte schließlich doch nicht ausblcibcn, da die friedliche Entwickelung des politischen Lebens allen Parteien am Herzen liegen muß, welche überhaupt ein Herz für Oesterreich haben und die Verfassungstreuen wie die Liberalen werden doch nicht leugnen können, daß durch die Wahlreform allein die Möglichkeit gegeben ist, der VcrsossungSeinheit im ReichSrathe selbst eine feste Stütze gegen die föderalistischen Tendenzen zu geben, welche bisher ebenso sehr die E nheit, wie die Wohlfahrt des Reiches zu erschüttern pflegten. Deutschland. Darmstadt, 18. Decbr. Vier ultramontane Wahlen in ganz Hessen I Soweit haben's die Kapläue trotz aller fanatischen Wühlerei, trotzdem sie den Leuten fast das Haus eingelaufen, gebracht! Und welche Wahlen! In Seligenstadt hat's eine Stimme ausgemacht, im Landbezirk Offenbach hat ebenso eine Stimme den Ausschlag gegeben, in Bingen hing's an ein paar Stimmen! Das sind die Siege des Ultramontanismus in Hessen. Bet der gestrigen Wahl zur hiesigen Handelskammer stimmten 110 Berechtigte ab. Es wurden folgende 11 Herren gewählt: A. Blumenthal, O. Wolfskehl, Wendelfladt, H. Keller, W. Dicfenbcch, H. Hickler, F. Schäfer, W. Merck, C. Gaule, A. Bergsträßer, F. A. W^nck. (Muin-Ztg.) Darmstadt, 20. Decbr. Earl Johann Hoffmann ist, vom Großherzsg zum Präsidenten, George zum Vicepräsidenten der Abgeordneten-Kammer ernannt wor- ven. Zu Sekretären wurden Heinzerling und Greim gewählt. Thronrede bei Eröffnung tes 21. Landtags. Darmstadt, 21. Decbr. Die Thronrede, mit welcher der 21. Landtag der Großherz-gthums heute durch Seine Königl. Hoheit den Großherzog eröffnet wurde, lautet: Meine Herren Stände! Ich habe Sie diesmal zur Eröffnung des Landtags um Mich versammelt, weil Ich Ihnen persönlich auszudrücken wünschte, welche hohe Wichtigkeit Ich oen Ausgaben beimeffe, die Sie in der bevorstehenden Session zu bewältigen haben werden. Wenn auch ein ansehnlicher Tbeil der Staatsaufgaben an das Deutsche Reich übirgegangen ist, wie dies zur Behauptung der nationalen Stellung und zur Förderung der Wohlfahrt Deutschlands nothwendig war, so werden Sie doch aus des Volksschulwesens Dem Staat obliegt, zeitgemäß regeln. Benennung Beigeordneter zu gebrauchen. worin gesagt ist, Schweiz. des Fulda, 18. Drcbr. Gegen mehrere katholische Landgeistliche der Diöcese Fulda sink Klagen wegen unbefugter Ausübung der ärztlichen Praxis eingelau- Meines landesherrlichen Wohlwollens wollen Sie sich versichert hallen. Berlin, 19. Decbr. Auf eine Anfrage des General-Post-Directors Deutschen Reiches hat General-Postmeister CreSweÜ Folgendes erwiedert: Post Office Department. Washingten, D. C., 30. November 1872. de» Umfang und der Bedeutung der an Sie gelangenden Vorlagen erkenne«, wird das Gerücht verbreitet, daß der Graf Eulenburg Vusstcht habe den Vor- daß den einzelnen deutschen Staaten noch ein weites Gebiet segensreicher Wirk- sitz im Staatsministertum einzunehmen. Dies Gerücht kann jedenfalls nicht aus samkeit und selbstständiger Entwickelung geblieben ist, zu dessen Pflege eS der um- Kreisen kommen, welche dem Minister nahestehe« und hat auch nicht in Corre- sichtigen und hingebenden Mitwirkung der Stände dringend bedarf. sponoenzen Eingang gefunden, welche mit seinem Departement in verbinduna Den Zusagen gemäß, die auf dem vorigen Landtag von Meiner Regierung stehen. ® gemacht worden find, wird eine Reihe von Gesetzesvorlagen Ihrer Berathung und Beschlußfassung unterbreitet werden. Die bereits »»«gearbeiteten Entwürfe eine» Gesetze« über die Innere Ver- fen. Da« Fuldaer Deneralvieariät sand "sich °in'Folge d7sse'n ^ümäin?(br eiten waltung und die Vertretung der Kreise und der Provinzen, einer Städteordnung bewogen. * w und einer veränderten Land-Gemeinde-Orbnung Haden den Zweck, der Bevölkerung Karlsruhe, 21. Decbr. Da« heute auSgegcbene Bulletin über da« Be- eine erweiterte Th-tlnohme an den Geschälten der Staat« - Verwaltung, den Ge- finden der Großherzogin besagt: Die Nach, »erlief sehr ruhig Die Grobber- meinden eine freiere Bewegung in der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiien zogt» genoß mehrere Stunden eine« erquickenden Schlaf«. Da« F eber ist fast tin,»räumen. geschwunden. Die äußeren KranfheitS-Erscheinungen beginnen zu heilen Sin Gesetz über di- Verhältnisse der Volksschulen soll diesen wichtigen Straßburg, 18. Derbr. Sämmtliche Maieieen de« Landkreise« Strabdura Zweig de« öffentlichen Leben« unter Festhaleung de« Grundsätze«, daß die Leitung haben vom 25. Drcbr. an bi« gestern folgende« Rundschreiben erhalten- de« Volk«schulwesen« dem Staat obliegt, zcilgcmäß regeln. Nachdem höheren Ort« die deutschen Bezeichnungen der öffentlichen Bebör- Auch über di- rechtlich- Slellung der Kirchen und kirchlichen Vereine im den f-stg-s-tzt worden find, ersuche ich Sie, künftig statt der besheriaen Bereich. Staate ist ein Gesetzesentwurf in der Ausarbeitung begriffe», der Ihnen im Lause nung Maire die Benennung Bürgermeister und statt der B-zeichnuna Adiunct die der Sitzungs-Periode vorgelegt werden wird. 60--------- m............ < . Nicht minder tofrD der Entwurf einer neuen Landständischen GeschäftSord Der Kreis - Direkter Hasse. Aus Mülhausen schreibt man dem „Niederrh. Curier": „In der Liberia Basel, 21. December. Di- „Basler Nachrichten" enthalten da« Antwortschreiben vc« Basler Bischof« än Vie Diöcesaustände. Der Bischof anerkennt „ . „ . „ „ niemals die staatlich- Rcgulirung reiner Glaubenssätze, noch eine Behinderung de« Mein Herr! In Beantwortung der ,n Ihrem Briefe vom 12. S-ptbr. apostolischen Lehramt,«. Der Bischof kann nicht auf das Reckt der C-niur von gemachten Anfragen theile ich Ihnen mit, daß die Anzahl der im Postdtenst der ®ei(Uii$en und der Anwendung von Disciplinarstrafen verzichten. Rur der Bischof Staaten gegenwarUg angestelltm Frauen »ich, s-hr groß ist und Hube da« Recht, Geistliche zu entsetzen; di- Al.katholiken muffe er von ihren Stellen wahrscheinlich 'm Ganzen die Zahl 700 nicht übersteig', und daß deren An. entfernen, auch wenn der Staat st- schütze. Dec Stellung dc« Bischof« ,u Staat st-llung-n al« Pvstmeisterinnen, Subaltern-Beamte (clerks) aus Local-Postaw,e. Kirche und Papst sci durch da« Dogma der U-fchlbark-it keine andere a-worden' und da« General.Postamt in Washington beschränkt find. Die Zahl der Frauen, t.(e Unfehlbarkeit sei keine Gefahr für® den Staat daher sei ,« unbillig d?n Bisckok welch- Local-Postm-istcrst-ll-n bekleiden, betrag, etwa 500 b-i einer G-sammtzahl für »ich, Vorhandene« zur V,ran,Wortung ziehen Er (der Bischoil üi 1,1 von 32,000 Local.Po äm.-rn, wahrend die Zahl der al« Beamte in Loca,. Am,Seide untreu -wesen, er an-rk.nn. daher auch -i Pfl ch ^u/ örm° Postämtern ang,stellten hundert nicht übersteig,. Im Genera,.Postamt in Washington i^.n Verantwortung vor den Gerichtsschranken, wo die Ankläger zuaOick ricki^ n find gegenwärtig bei -in-r «esamm.za I von 310 Beamten 63 Frauen a. U-ber- rL-nn di- unglücklichen Pfarrer Egli und G chwind ihre schw"° Ä k Än, l-tz'rmnen, S-Ptst'nnm u. s. w. ang,stellt. Die T-legraphen.L.ni-n ,n den V-r. jUr katholischen Lehre zurückkehrten, öffentlich Z-ugniß gäben und da« Aer°,rniü einigte, Staaten befinden sich in Hande» von Privat. Gesellschaften, und ich bin gutmochte», so werde der Bischof die Vermittelung zu thier Rehabilitation ®über- daher nicht i» der Lag-, anzugeben, wie viel- Frauen in den Telegraphen-Bur-aux nehmen. Den Kanzler Duret werb- -r nicht c»,lassen Uckriaen« weide de. ang-ft-ll. find. In L-antwortung einer weiteren Anfrage theile ich Ihne» mit, Bischof Gott mehr fürchten, al« die Menschen, und die Schande pflichtvergessen r M die im Postd'-°st der Bereinig,-n Staate» angestellten Frauen di. ihrem $>irten nl4t fluf flch nehmen,-eher den Tod al« die Schande. " Amte obliegende» Pflichte» zur Zufriedenheit de« Departement« erfüllen, und es w ist zu bemrrkcn, daß die allgemeine Stimmung in de» Bereinigten Staaten die Frankreich. »ung zur verfassungsmäßigen Zustimmung an Sie gelangen. ---............. tiun[r. Der Hauptvoranschlag der Staats-Einnahm-n und Ausgaben für die Jahre vom 4. d. Mt«. lese ich ein- Eorrespondenz aus Straßburg 1873 bi« 1875 ist einstweilen auf Grund der bestehenden Einrichtungen und vaß ein Kaufmann von hier, dessen einziges Verbrechen darin bestehe baß r Normen entworfen wo,den, da «S noch nicht möglich war, den Entwurf der feine antideutsche Gesinnung allzu sehr zur Schau getragen, von der Polizei die muen Personal, und Besoldung«.Etats der Behörden, die zum Theil von dem Avfforderung erhalt-n habe, unsere Start binnen drei Tagen zu »erlassen Ein- Zustandekommen der Ihnen vorzuschlagenden Gesetze abhängig find, abzuschließen. gezogenen Eikundlgungen zusolgc ist di- Thatsache eben so wahr al« w'obl be. E« bleibt »°rb-h«,t-n, den Hauptvoranschlag demnächst nach Maßgabe der in gründet. Der Ausgewiesene hat nämlich optirt, ist abgereift seit dem October den Etat« -iutrctenden Aenderungen umzugestalten und dann auch einen neue» aber bieher zurückgekehrt, wie noch viele Andere Daß er fick bier die Aukaabe GesetzeSentwurs über die Regelung der P-nst°n«»-rhältniffe der Civildi-n-r Ihnen gellte, seine antideutschen G-finnungen offen zur Schau zu tragen maa ibm von »orzulegcn. Zunächst wird c« -.forderlich sein, da« Finanzgesetz suc 1872 aus v-n Franzosen «I« Pa,ri°ti«mu« angereednet werden für klug werden ihn aber di- ersten sech« Monate be« Jahre« 1873 au-zud-hnen. auch diese nicht halten. Da« nämliche Schicksal traf noch zwei Andere die Nck Ich wünsche lebhaft und hoffe zuverstchtlich, daß -« Ihn », meine Herren nicht klüger benahmen. Dagegen trifft man täglich zurückgekehrt- Emiaranlen Stände, gelingen wird di- großen Aufgaben welche Ihnen gestellt sind, in welche ruhig hie. ihre Geschäfte betreiben, .»«MH«7» Ueber-Infiimmung mit M-in-r Regierung zum Segen de« Landes zu erledige». von der Polizei in irgend einer Weise belästig, würden." Anstellung von Frauen als Beamte und in Subalternstellen des Civtlbtenstes, welche von Frauen eben so gut wie von Männern verwaltet werden können, immer mehr begünstigt. John A. Creswell, General-Postmeister. Berlin, 20. Decbr. Mit Bezug auf mancherlei falsche Gerüchte, welche über die Angelegenheit des Bischofs von Ermeland in der Presse umlaufen, können die „Ermel. Bolksbl." die bestimmte Erklärung abgeben, daß derselbe bls jetzt den Prozeß gegen die Regierung wegen der Temporaliensperre noch nicht eingrleitet bat. Berlin, 21. Decbr. Die Ruhe, welche vor dem Weihnachtsfeste sich stets in der Politik Geltung zu verschaffen pflegt, würde sich noch mehr bemerklich wachen, wenn nicht die in unserer höchsten Reg erungssphäre beabsichtigte Reorganisation täglich neue Gerüchte an die Oberfläche der öffentlichen Meinung triebe. Das neueste derselben, welches gleichzeitig von der „Epen. Ztg." und „Krzztg." gebracht wird, will wissen, daß der Kaiser das Entlaffungsgesuch des Kriegsmtnifters Grafen Roon nicht angenommen, denselben vielmehr vorläufig zum Vorsitzenden des Staatsministeriums ernannt habe. Möglicherweise kann die jetzige Krisis zu einem derartigen Ende geführt werden, doch war, als jene Zeitungen diese Nachricht brachten, noch kein Beschluß in dieser Angelegen- Helt gefaßt. Ein solcher kann erst das Resultat der auf heute anderaumten Ministerconferrnz sein, welcher gestern Abend eine vertrauliche Berathung des Staatsministeriums voraufgegangen ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir darauf aufmerksam machen, daß man gelegentlich der Besprechung der Rlmgurusation mit auffallender Geflissenheit den Namen des Grafen Eulenburg in einer Weise genannt, als ob dieser im Gegensatz zu den Wünschen und Bestrebungen des Fürsten Bismarck eine Sonderpolttik betriebe. Es muß diesen Mittheilungen und Andeutungen gegenüber constatirt werden, daß in den RegierungSkreisen auch nicht das Mindeste bekannt ist, worauf sich eine solche Darstellung begründen ließe. Was die Stellung des Grafen Eulenburg zu der Reorgantsationsfrage betrifft, so hat derselbe sich vom ersten Augenblick an mit voller Offenheit und nach allen Seiten dahin ausgesprochen, daß er keinen anderen Wunsch habe, als daß dem Fürsten die Herbeiführung eines Derhältnisses erleichtert werde, vermöge dessen deiselbc in den Stand gesetzt sei, die Durchführung seiner großen Aufgaben nicht blos für Deutschland, sondern auch für Preußen ohne die bisherige Versailles, 21. December. Die Nationalversammlung hat den Gesetzentwurf, betreffend die Zurückgabe der Güter der Prinzen von Orleans an Letztere, in bitter Berathung genehmigt. Die Versammlung vertagte sich hierauf bis zum 8. Januar. Italien. Rom, 20. Decbr. Der König ist, der amtlichen Zeitung zufolge, gestern an einem rheumatischen Fieber erkrankt. Der Charakter der Krankheit ist nicht besorgnißerregend; Die Nacht verlief ruhig. — Der Kriegswinister legte der Deputinrn-Kammer ein neue- Recrutirungegesetz vor; dieselbe votirte das provi: fortsche Budget. England. London, 19. Decbr. Das Schwurgericht hat 5 GaSürbeiter, welche der Confpiration zum Zweck der Einschüchterung des Betriebs - Direktors bei der Beckton-Gasges.llschaft angeklagt waren, zu einjährigem Gefängnih bei schwerer Arbeit vcrurtheilt. London, 21. December. Die Themse ist über ihre Ufer getreten. Der Park du Windsor ist ein großer Ser. Tausende von Morgen Landes stehen unter Wasser. London, 21. Decbr. Vertreter der Gewerkvereine sprachen sich gegen die Härte bei gegen die Gasheizer erkannten Strafen aus und beschlossen, demnächst eine öffentliche Demonstration zu veranstalten. Local - 9t otiz. Gießen, 23. Drcembtr. Unser» Lokal-Notiz vom letzten Samstag hinstchlich des salto mortale muffen wir als ungenau bezeichnen. Wir lassen daher in Nachstehendem Ausführlicheres folgen: Ein Hülföbremser der Main-Weser und nicht der Oberh. Bahn, sprang in einem Zustand der Schlaftrunkenheit jedenfalls, von einem Rangirzug, welcher auf dem Viadukt der Wieseck hielt, über die Mauer dcS Viadukts in die hoch geschwollene Wieseck hinein. Die Höhe deS Viadukts beträgt 56*/2 Fuß uno kam der betr. Bremser, wie man hört, mit dem Schrecken davon, da der dicke Pelzmantel ihn so lange über Wasser hielt, bis die Hülfe seiner Cameraden eintraf. Ein solcher Riesensprung dürfte am Ende doch nicht so oft Vorkommen. übermäßige Belastung und ohne Gefahr für seine Gesundheit möglich zu machen. ~ ' Alle diejenigen Mittheilunsen, welche dcm Grafen Eulenburg eine eatgegengesetzte JU (S i € fi 111. Rolle zuschreibcn, entsprechen nicht dem loyalen Charakter des Ministers, vor ~ A an.o allem aber nicht der »»bedingten «trebrung, w-Iq- .r zu all.» Zeiten für die! am 2. W-ihn°chtsf-t-rt°g. Emil N°ll'in°'d-r Löw-ngaff- und Laut« Person des leitenden Staatsmannes bewiesen hat. Nacy anderer Richtung hin Schneider in der Neustadt. "’*1 Wt K h"?»<• I . »ich, "'** ««i / *• '■ ' L'L-«ch *-4ft “? ni"'> °'° i» Win'' lfl faf I «ZS.**», '' »ffiniHittn 6lMl, „3ntt a,|4 *’"« 8 pti 8ntot, nie ffy ülkgrkehrtr bmigravien, t taran gehinvert obti lrithalten das Lnirvort' Der Bischof analtnal ch eine Vrhlirdrrrnrg del s Recht der Censur von schlri. Rue ter BW jffe er von ihren Stellen , tes Bischofs zu Staat, keine avvrre getvorven, es unbillig, den BW. (ter Bischof) sei nie/ I tlnt WM jur #rm/ , lla'grr zugleich richt^it. ichvvnt Schuld bereuten, »brn und das Aergerch ree Rehabilitation Mr- . Ü brigen- werde dir Schande pßichtvergrkM inte. Atilinj |«l*, *” m ^irgtvinißer W1 \ Abc vom!' da- „g hat den Gesetz'nMrs/ Orleans an Leßierr, in gte flch hieraus bis M »tfängml v* . ui«« borgen W6 wäS* 1D beschlolst"' P' <01# "* Louli dem j- von Ehaussststeinen. Flasche fl. — 42 (5844) Voat- l z/ if auw-Weine kr. incl. Glas Cerons St. Croix du Mont . pr. Flasche fl. 1. — Sauternes 5902) Semmler. n Cognac J. A. Husch Söhne. Gießen, im September 1872. 1) Montag 31 ((5860 Albums und Farbenkasten. Kehr- 6475) 5898) f iqueure: eie Vanille, r pr. Flasche ii if if u 4) b) 1) Brechen, 2) Fahren, 3) Schlagen, ii ti II II II II II If ff If II II g o< 5771) verkauft Glas, ti n ii ii ii if v pr n ur r- er 'S in en st'. xt kN tS s- n. kr. ii ti ti H fl k ’t bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen- Gießen, den 26. November 1872. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Weine: Champagner in 5 Sorten, Mousseux, Malaga, Tokayer, Nöthen und weißen Bordeaux in 15 Sorten, Nöthen Oberiugelheimer, Nüdesheimer, Niersteiner, Dürkheimer, Wachenheimer, Bodenheimer. Freitag den 3. Januar k. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Johannes Fkiebels Erben dahier zustehenden Grundstücke, als: Flur 17 Nr. 9. 150 QÄIftr. Garten am Mühlmeggarten, „ 40 Nr. 272 mKlftr. 68 Acker auf dem Sand, nochmals meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. December 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen Für Weinhändler empfehlen sich ganz besonders 2 Sorten rother Bordeaux, pr. Tonneaux = 4 Oxhoft oder 1200 Bordeaux - Flaschen zu 5 und 600 Francs ab Bordeaux. Anisette de Bordeaux, Maraschino, Kirschwasser, Hamburger Bitter, d’Absyntlie. Feügebotenes. Junge Kanarienhähne (Harzer) I. R o loff am Wallthor. 4285). Die vereinigten Weingutsbesitzer irr Bordeaux, uhtei Patronat der Herren: — L. M. de Bigouse, General-Director der Comp. Financiöre, Fürst Adam Wiszniewski, incl. n u if if w tt tt — 45 — 48 — 52 — 54 1. — 1. 6 1. 12 Versteigerungen. Auf dem hiesigen Rathhause sollen an städtischen Arbeiten und Lieferungen pro 1873 versteigert werden: Dienstag den 24. l Mts., Vormittags 9 Uhr: 1) laufender Tag- und Fuhrlohn. 2) Reinigen der Oefen. 3) Kehren der Straßen und 4) Kleinmachen des Holzes. Montag den 30. l. Mts., Vormittags 9 Uhr: 27. 28. 30. Feinstes Schweineschmalz, per Pfd 24 kr., empfiehlt (5821) Emil Fischbach, Seltersweg. Creme 99 99 99 Flotts sie ernten Rheinwein, „ <■ elften h eintet von G ebrüder Höhl in Geisenheim, empfiehlt zu Originalpreisen (5820) Emil Fischbach, Seltersweg. 4) Kieslieferung und 5) Handarbeiten für Straßenunterhaltungen. Gießen, den 18. December 1872. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. re it, 'N ill a r- rd Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Dienstag den 24. December 3« ich ce so «. ft rf ne 2) Freitag 3) Samstag Herzog von Melsort, Marguiö de Bethisp. » General Baron de Boyer, haben uns die General-Agentur ihrer Erzeugnisse von Bordeaux- Weinen, Champagner und Cognac für die Provinz Oberhessen und Umgegend übertragen. Der gute Ruf, den diese schon seit 1830 bestehende Gesellschaft genießt, berechtigt uns zu der Erwartung, daß wir durch sie den Wünschen unserer geehrten Abnehmer resp. Auftraggeber in jeder Hinsicht Rech- nurrg tragen können. Zur größeren Bequemlichkeit des Publikums halten wir ein gutassortirtes Lager der gangbarsten, beliebtesten Sorten und empfehlen hiermit: Bothe Bor deaua? - Weine: ......U If Champagner Cognac vieux....... Cognac llois ........ Cognac petite Champagne . Heber weitere Sorten Bordeaux - Weine, Champagner und Spirituosen geben wir Preiscourante und finden sich die Ln§ro8-Preise ab Bordeaux verzeichnet. Spirituosen und Cffrnrc: Kum de Jamaica, Arrac de Goa, Arrac de Halavia, Nurn-Punsch-Essenz, Arrac- ,, „ Ananas- ,, ,, Burgunder-Punsch-Essenz, Notnwein- „ „ Himbeer- ,, „ Maiwein- „ „ in Vi und V2 Flaschen. Cognac, ächten in 3 Sorten. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. Wilhelm Reinig, Sohn des Polizeidieners Ludwig Reinig dahier und dessen Ehefrau Katharina, geborene Kauf, wird auf Antrag seiner beiden Geschwister, da sein Aufenthaltsort seit vielen Jahren unbekannt ist, hiermit davon benachrichtigt, aß seine Mutter am 27. Juli 1863 dahier ohne Testament, sein Vater am 28. October 1872 mit Hinterlassung eines Testaments, nach welchem das ganze noch vorhandene Vermögen seinen beiden Geschwistern zufallen, und er mit demjenigen, was er im Jahre 1850 bei seiner Auswanderung nach Amerika erhalten habe, sich begnügen soll, gestorben sind, und aufgefordert, binnen drei Monaten sich über die Antretung der Erbschaft seiner Mutter und die Anerkennung des Testaments seines VaterS bei unterzeichnetem Gerichte zu erklären, widrigenfalls Ausschlagung der mütterlichen Erbschaft und Anerkennung des väterlichen Testaments angenommen, und der gesammte Nachlaß, insbesondere auch die Immobilien, seinen beiden Geschwister überwiesen werden. Gießen, den 19. November 1872. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, 5447) Stadtrichter. Stadtgcr.-Assessor. Grand Mousseux Nro. 2 . Grand Mousseux „ 1 • Al Mousseux..... Siilcry......... Fleur de Mouzy . . . . „ Mokka, „ Hose, „ Tliee, „ Cai vy, Parfait d’aniour, Dienstag „ 31 » Die' Interessenten werden daher aufge- sordert, die Zahlung an diesen Tagen tn Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimsten. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen Schutz gegen die Cholera! Universal - Magen - Liqueur 5906) von Franz von Metternich in Mainz, erfahrungsgemäß bestätigt durch eine Menge glaubwürdiger Zeugnisse von anerkannt renommirten Aerzten, wie von höchst achtbaren anderen Personen. Da? einfachste, sicherste und angenehmste Mittel gegen Magenleiden aller Art. Zu haben in ganzen, halben und Viertel- Flaschen bei Ed. Lind, Hof-Conditor, in Gießen; Ph. D. 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Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor. WaisenverpflegnngSgelder. Die Pfleger von Waisenkindern haben die Quittungen über die Vergütungen vom 2. halben Jahr 1872 noch vor dem Ablauf des Monats December d-J. auszustellen, wenn sie da- Geld ohne Kosten beziehen wollen. Gießen, den 22. December 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (5891)_________Vogt._______________ Bekanntmachung. 4777) Die eben so beliebten als rühmlichst bekannten Nähmaschinen aus Bielefeld verkauft zu billigen Preisen im Auftrag der Herren Koch & Patz Frida Strobel, Kanzleiberg 66. Gründlicher Unterricht gratis.___________ 5862) Wachs stocke in allen Größen empfiehlt G g. Will». Weidig. 5884) Rosinen, große und kleine, Rosinen ohne Kerne, Mandeln, Tafelrosinen, Orangen und eingemachte AnanaS zu Bowlen, empfiehlt _______Emil Fischbach, Seltersweg. 5905) Schöne Kinderschlitten in verschiedenen Größen empfiehlt zu billigen Preisen______Ehr. 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