Gießener Anzeiger 1872 Deutschland. Wfe sch, ter größere Theil ter Angehörigen'lesselberr -retS vierteljährig 1 fl. 12 tt. Jttt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 39 ft. wird stN'" »«-»«s'L eres bei °« gen. ! e. iu Ansang cnkles ein ) mit Ca- e. Offerten ■ Exped. d. lebten Regungen des ParttkulartSmuS zu überwinden vermögen. Berlin, 21. Oct. - Die in letzter Zeit mit so großer Hartnäckigkeit aufgetretenen Gerüchte, denen zufolge der im Rückzug begriffene bayerische PartikulariSmuS auch Herrn v. 4.utz als Opfer verlangt, welchem eine speciellc Verantwortlichkeit für das Miß- "ngen der Gaffer'fchen CabinetSbildung zugeschrieben wird, werden durch die aus München eingetroffenen telegraphischen Nachrichten zum Schweigen gebracht. Die ängstliche Spannung, mit welcher man überall in Deutschland das wechselvolle ^piel der am Münchener Hofe gegen einander kämpfenden Jntriguen verfolgte, yat stch als unnütz erwiesen. Bayern befindet sich in einem Uebergangsstadium: Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleibera, Lit. B. Nr. 1. r2"enh' .b£6ufS fcer Geldbewilligungen. Damit' «ertragt es ff . , n J ?2T: fc,r Universität tiefe in ter ersten Kammer der. ein dremch °n>e 91'** Freunde- uaeiid)le,e® I m,- x- " Baden, wozu man Professor Micheli« in Aussicht nahm, über 1k ff 1"'.. wlefV- ’"6 'tä> 6,fkin tcm Staattminrst.r Lutz U,hJ m • m Bischöfen erlassene Denkschrift einen eingehenten Dortrag halten bereit« Wrhanff en ttngel'ette/?'^''' ,U "«""'"b'" ®«B"8rf’ München, 20. Oct. Wie von gut unterrichteter Seite versichert wird, ent. brhren tie von «erfchietencn Zeitungen gebrachten Nachrichten von beabsichtigten Vcranterungen im Ministerium jeglicher Bcgrüntung. 8 ,, ^Cr Vfalj, 20. Ociober. Der Heertebiief ter Pfälzer Alikatboliken ol« An,wort auf den ersten Hirtenbrief teä Bischöfe« Haneberg lautet: Hochwurliger Herr! Einen bischöflichen Hirtenbrief mit einem Heerdebriefe oD"tln86 n,u und außer ter rechten Ordnung liegend; aber it ÄA !8 Cterb unn>°g"ch ist es wcter nach ter natürlichen noch nach ter kirchlichen Ordnung der Dinge. >.'£in?»k^u'^^^ e^,»' Cer£,ttfßer religiöser Hebungen und Für. einen von der Universität gewählten Abgeordneten in die eweite Kammer weil wie «J, h a Gedurft haben, solche Hirnmelsspeise auch bei höheren Preisfätzen nach doch die Verhältnisse und Bedürfnisse der Unite fität t« ne S «r ff,ren 6 k ’ Db l*‘ frommen Herren bei Nichtbewilligung i6r” °r'-rung kommen, namentlich behuss der Geldbewilligungen^Dami? veri äg" cs wü d *Ta „„ L ~ M ««' "ich. so Übel ausnehmen sich nicht nur, daß der Kanzler ter Universität diele in der «Z ff ™ , t.,? ’ ■ o! *'4* "*** tef”nnl 8'w°'den. (Fr. I.) trete, sondern uns scheint, daß, wenn einmal eine erste Kammer überbanvt be' frtiirtt, ^a.n,l^c,m' 2i- ^cL Die gestrige, in Edesheim abgehaltene, zahlreich be- Ren soll, und zwar mit bleibenden Mitgliedern zur Vertretung beMmmttr Intersw^rtuna^^c« -der Aitkathvlikcn in ter Pfalz beschloß tie Bcan». iffen, zu diesen nach allen Rücksichten ter Kanzler ter Universität aedöre (Str 'nernte re* Hirtenbriefes des Bischofs von Speiet turch einen „Heerdcbrief", Darmstadt, 22. Oct. Gestern Abend nach 6 Uh t? Schi ö^! as G über"^"« lwencn °,.katholischen Seelsorger« für die Pfalz und stirnrnung über den Wahlgesetzentwurf, welche mit 40 gegen 6 Stimmen di' An-* ®™^r?iC6*6um ®otln' tt0^ maa Professor Mick-eli« in 2J„#HAi nopme te« Entwurfes ergab. In allen wesentlichen Punkten würbe ter Regie- Jenß r^Ä""8''m f°'8°nd° seither bestantcne Bestimmungen außer halbb,hr « 'R,7, din'iA.ne .^LnCetU/8 "s^"n werten: Lokalbeamte sind inner- Jalb ihre« Bezirke« nicht wahlbar (Art. 14). Alle 3 Jahre scheitet die Hälfte der Abgeordneten jeder Provinz aus (Art. 49). W V ®«S«. 2t. Oct. Von ter prcußisch.östcrrreichischen Conferenz, welche noch ralen fireif n tfii^hi,‘,p -r6 er «usammentrettn soll, erwartet man in unseren libc- ree » 8”fu"8 b" socialen Frage nicht sehr viel- Wie Professor M b m 8-wohnter Schärfe ausführte, ist die sociale Krankheit man U ®e'fhfi0etu"8 ollem Überhaupt nicht zu heilen. Zunächst wird man einer Mittheilung der österreichischen Regierung über da« Eintreffen der ton X"haben. Die Namen ler österreichischen Bcvoll- mbebtigten llr>d hinlänglich bekannt; von len hiesigen steh, nur fest, laß Geh. O.-Reg -Ralh Wagener Mttgliel der Conferenz fein soll. Für den bisher als Bertteter des auswärtigen Amtes in Aussicht genommenen Leg.-Rach Bucher wird, d- derselbe sich noch aus längere Zeit in Varzin befindet, ein anderer Rath dc« Amtes eintreten müssen. Als Mitglied der Conferenz wurde seiner Zeit auch ter Reg,erungsraih Goltz von dem Polizeipräsidium bezeichnet. , , , To'e 2Mvister des Innern und ter Just z haben auf den Wunsch des Cul- tusministers Concessionen zur Vorberathung eines von Dr. Falk vorgelegten Gesetz- 'n*®U'f ub” b*c E'vilebe nietergesetzt. In tiefer Commission sind nmp Z. da« CultnSministerium turch den Minister selbst und tie tortra8enten Rathe De la Croix, Hübler uni Günther, das Justizministerium durch den Geh. Oberiustizrath Sindling, das Ministerium des Innern durch den Geh. Oberregicrungsralh Wohler« vertreten. Die Schwierigkettcn, mit welchen -Lber ^"^ci.ung des Gesetzes zu kämpfen hat. liegen nnmenl. lid; in der Bezeichnung ter Gehörten, denen tie Führung ter Civilstandsregister u- f. w. übertragen werten soll. Namentlich in len östlichen Provinzen ist tie Bm'wmung ter competenten Civilstandsbehörde bei lern gänzlichen Mangel an kommunalen Institutionen in den Landbezirken eine außerordentlich verwickelte. Die Conferenz hat denn auch trotz ter beiden bis jetzt abgehaltcncn Sitzungen die Angelegenheit noch nicht erledigt. ®*‘ etr*au.,/t' **°8en bie auf die San-Juan-Frage bezüglichen Aktenstücke nunmfbt bem Kaiser zur Fällung des Schiedsrichterspruches vor. Berlin, 21. Oct. Wir erfahren aus dem „Dztennik Pozn.". daß die Re. gterung endlich auch den letzten in Schrimm noch weilenden Jesuiten, dem Superior des Klosters Herrn Michael v. Mycielöki, aufgegeben hat, die Stadt sofort zu verlaffen und sich nach einer ihm zum ferneren Aufenthalte angewiesenen Stadt Deutschlands zu verfügen. b® J^ufen H°*w. Herr, in Ihrem Hirtenbriefe auf die bekannte uns k, si 9, 'n i“w effenen unb freien Meinungsaustausch; damit scheinen Sie mntiJ nLe« Erklärung hcrauszufordern, daß wir in Ihrem ersten Hirten. iaT0,6 ,bin refne und offene Sprache ter ® o\ n *‘ unbekannt, mit welchen Wltcrfprllchen tie neue Vati- 7 sä'ä sä “ stSÄ Der inneren ^emmniffe für tie nationale Sache eintrat, so wird es auch die brieflich .'ndmundttchJreu^bw^ Senn^"^^«', ®ie utzten Regungen des ParttkulartSmuS iu überwinden vermöaen /jntLfn,«« unaowersparen -ökdenren gegen die Neuerung, deren den mr1"11' 21" DtL Die „Kceuzzettung" bezeichnet tie Annahme der DreS- Sie sich bestimmc'n lttßen^ den 'bttck"öflichcn Swb^v^n Sv^v""' bener Blatter von ler Anwesenheit le« Kaisers, ter Kaiserin und les Kronprinzen unbekannt gewesen sckn/wic sehr ^ grScre $b" "ff Paris, 20. Oct. Aus der Provinz wird von mehr oder weniger starken begrüßen zu können. Betrachtungen: Frankreich unterscheidet sich in diesem Augenblicke von allen Nationen durch seine Wunder und Wallfahrten, weil es zugleich sehr reizbar und sehr unwissend t Wir dürfen und nicht verwundern, daß man zum Aberglauben des Mittel- lterS zurückkehrt, wir gehören dem Mittelalter noch durch den verwahrlosten Zu- and an, in welchem sich ein bedeutender Theil unserer Bevölkerung befindet. Wahr ist cs, die höheren Klaffen beweisen eine gleiche oder annähernde Leichtgläubigkeit wie das Landvolk, weil sie auf ihre Art und im Bereiche ihrer Ideen eine ebenso mangelhafte Erziehung erhalten haben. Ihre Neugierde wurde nie erweckt, ihre Vernunft nie gestärkt. Unsere Gebildeten haben gelernt, lateinische Verse zu machen, aber nie gelernt, das Wahre und Falsche bei historischen That- fachen zu unterscheiden. In allen Dingen sind sie der Ueberlieferung ergeben. Sie haben keine persönliche Meinung, weil ihre Meinungen mit ihrem Glauben zusammenhangen und sie gewohnt sind, jeden nur etwas individuellen Glauben wie eine Kühnheit anzusehen. Das Demüthigendste dabei aber ist, daß wir in dieser Hinsicht tiefer als früher stehen. Wo ist der leuchtende Verstand des acht- zehnten Jahrhunderts geblieben? Was ist aus der Begeisterung der liberalen Opposition unter der Restauration geworden? Wer gibt uns Voltaire und Eourrier zurück? Sind wir unfähig geworden, Entrüstung zu zeigen? Haben wir den Sinn für das Lächerliche verloren? Wird stch denn Niemand mehr finden lassen, um mit hellem uns freudigem Lachen den erbärmlichen Aberglauben, mittelst dessen die Reaktion geschworen zu haben scheint, das französische Genie zu Grunde zu richten, fortzujagen? die Schiffe nicht mehr unter der Brücke von Macon durchfahren konnten. Der „Temps" schließt einen Artikel über die Wallfahrten mit folgenden Die „Gazzetta b'Italia", welche dieses Factum hervorhebt, (D. Pr.) Belgien. Brüssel, 21. Oct. Das officiöse „Journal de Bruxelles" hatte die An- deutung gemacht, daß die Liberalen die Urheber der neulichen deutschfeindlichen Kundgebung in Lüttich gewesen seien. Darauf erwidert die „Meuse", eine Untersuchung würde vielleicht beweisen, daß die rothe und schwarze Internationale die Hände im Spiel gehabt. Türkei. Aus Konstantinopel wird uns die Katastrophe gemeldet, deren Eintritt wir an dieser Stelle schon vor längerer Zett vorhersagten: Midhav Pascha, beffen Berufung als der Beginn einer erfreulichen Reform-Aera begrüßt wurde, ist seiner Würden enthoben und durch Mehemrd Ruschdi Pascha ersetzt. Damit fällt natür- lich wieder das Ganze und beginnen wieder unabsehbare Veränderungen in allen Zweigen der Verwaltung. Ueber die Ursachen dieser abermaligen Krise fehlen noch Andeutungen. Man nimmt an, daß Midhad Pascha dem Sultan anti- pathisch war und daß der jüngste Besuch des russischen Großfürsten beim Sultan zum Sturze dieses reformfreundlichen und Rußland verhaßten Staatsmannes beigetragen hat. Vielleicht auch vermochte der Großvezir den finanziellen Ansprüchen des gegen ihn unablässig conspirirenden Serails nicht nachzukommen und beschleunigte seine Unfähigkeit, Geld zu schaffen, seinen Fall. Ja unterrichteten Kreisen hegt man die Ansicht, daß Mehcmed Ruschdi Pascha gleichfalls nicht lange Großvezir bleiben und nur der Platzhalter für den abermals zu berufenden Mahmud Pascha sein würde. Frankreich. Die Ausweisung des Prinzen Napoleon aus Frankreich hat eine Wirkung gehabt, von welcher sich der Präsident bei Anordnung der Maßregel nichts träumen ließ. Der Umstand, daß die italienische Königstochter Clotilde, die Gemahlin des Prinzen Napoleon, mit in der per GenSd'armen vollzogene Zwangsmaßregel ver- wickelt wurde, weil sie sich nicht von ihrem Mann trennen wollte, hat in Italien eine allgemeine Entrüstung hcrvorgerufen. Sie ist, wie man der „A. 3 " schreibt, dieselbe in allen Parteien, und gerade in der gemäßigten Partei, die am engsten mit der Familie Bonaparte verbrüdert war, mehr als in allen andern. Jedermann empfindet die Expulston der italienischen Königstochter als eine ganz Italien angethane Beleidigung, für die auch nicht ein Schatten von Entschuldigung zu entdecken ist. Man vergesse nicht, daß dteses Ereigniß, daß die Gemuther dort so aufregt, eben nur ein hundertstes ist, und daß alle andern bis jetzt von der gemäßigten Partei mit engelhafter Geduld und bestmöglicher Miene hinunter- geschluckt worden sind. Alle die Nadelstiche, die Italien seit einem Jahre von Frankreich erhalten, sind immer von der RegierungSpresse beschönigt, entschuldigt, abgeschwächt worben, und wer zählt sie alle, diese Nadelstiche, die den den Parteien fernstehenden Italiener durchaus nicht gleichgültig gelassen habenr Da ist erst die Gegenwart des französischen Kriegsschiffe- „l'Oresnoque" in Civita vecchia und die verschiedenen Conflicte, zu denen seine Gegenwart Anlaß gegeben, vor allen die eigenmächtige Schließung einer Schule durch den französischen Consul im vergangenen Jahre; dann ganz kürzlich durch die Minenlegung am Tunnel de- Mont-Cenis, welche dieses großartige Werk, den Stolz ver Italiener, mit vandalischer Zerstörung im Kriegsfälle bedrohte, die „wohlgemeinten Rathschläge" in der Angelegenheit der geistlichen Körperschaften Rom», M. Fourniers Protcstation gegen das Anschlägen einer äußerst bescheiden gehaltenen Gedenktafel für den Ketzer Galilei an der Villa Medici-; die Verhaftung des Herrn Sevez, eines angesehenen Beamten des auswärtigen Amtes, der die Unvorsichtigkeit hatte, im vollen Frieden archäologischen und epigraphischen Studien auf den Alpenstraßen vachzugehen, dabei als Spion ergriffen, nach Marseille und von da nach Dole geschleppt, auf- roheste mißhandelt und trotz aller telegraphischen Proteste Visconli- Denosta'S erst nach acht Tagen auf das dringende Verwenden Ntgra's hin frei- gegeben wurde, ein Fall, den man dem Studium der englischen Preffe, die sich so sehr für Edmund AboutS Unglück interessirte, anempfehlcn möchte. Man sieht, es sind nicht die französischen Journale allein, die cs mit Italien haben, noch die Obrigkeiten, namentlich die richterlichen und polizeilichen Obrigkeiten, wie sich'S in des Herrn Sevez und der Prinzessin Clotilde Fall zeigt. Ja, die französische Regierung selbst ist so taktvoll, an den Hof des Papstes einen attachd militaire zu schicken! Nicht- wäre leichter, als diese Aufzählung der Neckereien fortzusetzen, welche sich Regierung und öffentliche Meinung in Frankreich gegen Italien erlauben; nur durch ihre fortwährende Wiederholung und die lange zurückgehaltene Empfindlichkeit läßt sich die Gereiztheit erklären, mit welcher das italienische Publikum die Nachricht von der Vertreibung der Tochter des Königs vom französischen Boden vernommen hat. Der Minister des Acußern, Herr ViSconti-Denosta thut da- Möglichste, damit die Angelegenheit nicht zu einer ärgerlichen Polemik zwischen italienischen und französischen Blättern führe. Er hat die Absendung aller Telegramme nach Frankreich verhindert, welche über die Aeußerungen der italienischen Serbien. Belgrad, 18. Oct. Große- Aussehen erregt der von einem Abgeordneten in der Skuptschina gestellte Antrag, man solle die Juden vom Dienste in der Landwehr au-schließen. Die Regierung bekämpfte diesen Antrag energisch, und die Versammlung ging zur Tagesordnung über. Amerika. Newyork, 20. Oct. Der Schatzkecretär Boutwell hat angeordnet, daß die Vorausbezahlung der im November fälligen Staatsschuldencoupons ohne Rabatt erfolgen soll. — Nach dem Berichte des Departements für Lanbwirthschaft pro Monat Oktober haben sich die Ernteaussichten bezüglich der Baumwolle nicht wesentlich geändert. Durchschnittlich ist der Stand derselben 6 Pcocent bester, al- im Vorjahre; das Bepflanzungsgebiet für Baumwolle hat sich gegen da- Vorjahr um 13 Procent vergrößert. Vermischtes. (Rendezvous von Officieren.) Am 9. October feierten Stabs - Offnere de- 14. Armeecorps, an der Spitze General v. Werder, mit Stabsofftcieren der Garnison Darmstadt, Mainz, Frankfurt eine kameradschaftliche Zusammenkunft in Heidelberg. Von Darmstadt waren Prinz Ludwig, die Generale Winkler und Wichmann, Oberst t». Linker rc. erschienen. * In Altona ist nach den „2L N." das städtische Budget durch eine neue AuS- gäbe belastet roorben. Man hat sich nämlich veranlaßt gesehen, -ine Katze °"iu>chaff-n auf deren Halsband der Name „Rathhauskatze" zu lesen tit Als Verzebrungskosten sind dem Ttssere außer den Mäusen, die ihm als Nebenemkommen in reicher Anzahl zu Gebote stehen, neun Pfennige pro Tag zugestanden worden. (Farbe des Glaubens.) Ein katholischer Schulinspector wohnte einer Katechisation eines jungen, höchst strebsamen Schulmeisters bei und horte zu seinem Erstaunen die Frage an die Kinder: „Kann man wohl sagen, daß der heilige Glaube em. Farbe hat?" Antwort: „£) ja!" Frage: „Nun, nicht wahr, dann ist er goldglanzend w e die Sonne?" Antwort (sehr pfiffig vorgetragen): „Nein, der heilige Glaube ist braun! Der gute Jnspector konnte sich darauf nicht enthalten, nach der Lection den Streber zu interpelliren: „Sagen Sie mir doch um Gotteswillen, mem Lieber, rote kommen Sie beim iu bem „brünetten" Glauben?" Der Lehrer suchte ble Sache klar zu machen wurde aber ausgelacht. Jetzt berief er sich auf eine Autorität, holte des B schofS Dr. Martin v. Paderborn Büchlein „Nock ein Wort" hervor, schlug ee^e 9 auf und hielt dem Director folgende Stelle vor: „Und es gilt daher von dem Glauben dasselbe, was der Bräutigam im hohen Liede von seiner Braut sagt: „sie sei braun, aberSchorn Der Glaube ist braun, dunkel, nicht belle, er birgt sich m dunkle und unbegrufliche Geheimnisse, aber er ist schön." Da zuckte der Jnspector die Achseln und wgte: „Da- ist etwas anderes, aber für die Kinder ist es doch etwas zu — geistreich. (Galantes aus dem Volksleben) Nachbem <8olf5botcn" marck's Wechselbalg,Her an der galoppirenden Krepirsuckt laborirenbe A(lt)ratholicismus , Freimaurer, Döllingerianer, Anglikaner, Puritaner, Nihilisten^, Griechen, Protestanten, Juden, Apostaten und sonstiger ungläubiger Pack, bei dem Nudelbrette von Mermg, welches Renftle und fein Adjutant anstatt Hölzle der zehn Gebote mttgebracht. (Aus dem Leben Karls xv. von Schweden.) Der kürzlich verstorbene König Karl XV. von Schweden war seiner Gemahlin von Herzen ergeben. Sie war eine sanfte, gute Natur, welche ganz von Erfüllung der zwei sckonen weiblichen Aufgaben aufgenommen war: eine würdige Mutter zu sein und den Armen wohl zu thun. Sie wandte sich nicht häufig mit einem Wunsche an den König, aber wenn sie es that, war ihr die Erfüllung gewiß. Einst hatte ein Verleumder sich erfrecht, dem Komge und der Königin Böses nachzusagen. Karl, der Umwege nicht liebte, ließ die betreffende mMS Äe’etmSE"’af »idtntt>ortHrfleno etwa« meift, toffeWe^ebürfe fe(nc«"S®mmentai«. »U'eSÄVtt" w7Ä"' lu der Sao'ne', d-i Don». und de- Pa.llon (bei Nizza) ^'a« wtk n den letzten drliJahrenerlebt haben, hinweg, al« °d In der gemeldet. Aus der S-°ne mutzte der Dampsschiffve.kehr eingestellt werden, we.l ?atb°lsich.° KUcht all-?b-im « « 1882r 963/8 » „ 1885r 971/8 _ «______» 1887r 97___ Aetien. Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 162 Darmst. Bankaot. 513 Wien Bankaotien 1043 Oest. Oreditact. 3581/, Galkien 248V, 5O/o tetr. F. St. E. B. 356 Lombard. Bahn 2191/2 Ludwigah.-Bexbach 201 Max bahn 145 Bayer. Ostbahn 134 Rhein-Nahebahn-Aot. 54% Hass. Ludwigsb.-Äct. 179% Oberhessen „ 80% PriorHftten. 3O/o oster. Stsb.-Prior. 57% 3% öst. 9. Lombard 5O7/e 3% Livomeser 38% 5O/o Tosoaner 61 50/0 Elisabeth.-Prior. 85 do. n. Emiss. 84%_______ ÄnleheiulooBe. Darmstädter fl.50Loose — n »25 „ 553/4 Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl, 473/4 Braunschweiger 223/4 30/g Oldenburg, h 4OThlr. 38«/4 40/g bayr. Präm.-Anl. 112% 40/0 badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 71 Oestr. fl. 250 ▼. 1854 92% 1858r Prioritäteicose 206 1860? Loose 94% 1864r „ 161 Weehael. Amsterdan k. S. 98% Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. 104% Bremen k. 8. 175% Brüssel k. 8. 02% Hamburg k. 8. 87% Leipzig k. 8. 105 London L 8. 11878 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 108% ditto m. 8. 107% ditto 1. 8. 107% Disconto 5% GeldsorteUi fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 „ doppelte 9 43—45 Holl. fl. 108t 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 49—51 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25%—26% Douau.Drau, Galizier und Nordwest halten sich beliebt. Bayerische Ostbahn war gut gefragt und etwas höher. Die Zeichnungen auf die Berlin-Dresdener Aktien und Prioritäten erreichte« bereits heute eine eminente Summe und stellte sich jetzt schon der CourS auf 92. Man ist all, gemein von der Rentabilität dieser neuen Bahn überzeugt. Auf dem Prtoritätenmarkt käme« Lemberg-Czernowitzer in Handel. Staatsbahn und lombardische Prioritäten beliebt, ebenso Donau- Drau. ReichScontinentalactien etwas billiger. Oesterreichische Renten und StaatSloose fest. 1854er gesucht. Schwedische Loose beliebt. Von Amerikanern waren heute keine Course zu erfahren, da sich das Geschäft nur in den engsten Grenzen bewegte. L.-- -- — - ■ ■■ — ■■ - - - — —— - -— - ” ■ ' — r-. — ■■■■- T~. -•*. " *TW l~«11—1— ---—-Tanr—< - Häufig tft man in der Lage irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion. Die bekannte Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse, Centralbüreau Frankfurt a. M., hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zugehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbriefe uneröffnet und ohne Provisions- berechnung den anonymen Inserenten ungesäumt -zu übermitteln. Welches Vertrauen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich die Jnseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen au- torisirt ist. M ß ß g § M e i m e r M U z e i g e r. Versteigerungen. Feilgebotenes. Holzverftetgerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 28. October d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Bruderwinter, Strangswiese, Unterwald, Ameisenkopf, Bannwald und Steinerts- wald nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 58,3 R -Meter Nadel-Prügelholz, 9,3 „ Aspen- 32,2 „ Nadel-Stockholz, 1,9 „ Aspen- „ 5120 Wellen Nadel-Reisholz, 30 „ Aspen- „ 11. Bau-, Werk- und Nutzholz: Herde und Besen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten Regulir - Füll - Oefen (4869) empfiehlt I. G. D. Bapst. Harlcum Blumknzwicbeln, für Zimmer und freies Land, in großer Auswahl billigst bei Jacob Herrmann, Samenhandlung, (49ÖS)_________Friedberg.___________ 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei W i l h. Balser. 15 Nadel-Stämme bis zu 19,2 Meter Länge und 25 Centimeter Durchmesser, mit 5,08 Cub.-Meter. 1723 Nadel-Stangen mit 40,37 Cub.-Meter. Die Zusammenkunft ist auf der Strangs- wiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 ge- ta$)ic Großüerzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 22. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4916) Vogt. 4879) Donnerstag den 24. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Schmehl'schen Hause auf dem Brand: 3 Steinkohlen - Oefen, 1 Aepfelmühle, 3 große Steigleitern, 1 Handwägelchen, 1 Mehlkasten, 1 große Wafchbütte, 2 Krautständer, verschiedene Fässer, 1 Kleiderschrank, 2 Küchenschränke, eine Parthie Flaschen, eine Parthie Blechtöpfe und sonstiges Küchengeräthe, verschiedene Wirthstische und Stühle, einige Bettladen, einige Fenster, einOelständer für Kaufleute, eine Parthie Kartoffelsäcke, eine Wanduhr und eine Taschenuhr, eine Parthie Tabak und eine Parthie Zwirn rc., gegen baare Zahlung versteigert werden, i NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt._______________________________ Schutz gegen die Cholera! 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Dann mache ich sparsame Hausfrauen aufmerksam, daß mein Caffee durchgehend ein Uebergewicht von 2—3 Loth hat, doch dafür nur die Hälfte, nämlich 2 kr. Aufschlag (1 fl. 2 fr. pr. Pfd.) in Anrechnung bringe, das andere meinen Abnehmern überlasse.George Wenzel. 4926) Nach beendigter Saison in Bad Nauheim habe mein ll dortiges Geschäft wieder mit dem hiesigen vereinigt und ist dadurch mein Lager in Kragen und Manschetten, Handschuhen , Baschliks, Schlipsen, Regenschirmen, Damen-, Herren- und Knaben - Filzhüten re. bestens sortirt und empfehle ich diese Artikel zu sehr billigen Preisen. Julius Landauer. 4497) Durch eine bedeutende Sendung aus der Berliner Lampen- und Broncewaaren-Falirilr, vorm. C. H. Stobwaffer 8i Comp., ist mein Lager in Pe!roleum-I^am p en, und zwar von den einfachsten bis zu den elegantesten Salon- Lampen, wieder auf das Reichhaltigste ausgestattet. 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October, Morgens Vz9 Uhr, eine Familie, aus einem älteren Herrn, einigen Damen und Kindern bestehend, zur Bahn begleitete und dabei mit braunem Strohhut, grauem Regenmantel, grünem Kleide bekleidet war, um den Hals ein weißes Battisttuch geknüpft und ein elfenbeinernes Medaillon trug, außerdem sich in Gesellschaft ihrer gleich gekleideten Schwester und ihrer Eltern befand, wird inständigst gebeten, ihr Adresse unter R. 32, Postexpedition 15, Sebastianftr. 78, Berlin poste restante aufzugeben, um Mittheilungen von höchstem Interesse zu empfangen. Falls dieselbe zur Nennung ihres Nan ens nicht bereit ist, genügt die Aufgabe einer Chiffre , unter der Mtttheilungen erfolgen können. Jedenfalls aber wird dieselbe um entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollstän- Beilegung ihrer Photographie gebeten, um dig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher einen Jrrthum zu vermeiden. Es wird um beseitigt auch Bleichsucht und Flechten völliges Vertrauen gebeten, da Einsender!und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crop» durchaus achtbar. (4925) :penftcbt (Preußen). (1690) Tb Jeden Bandwurm 2845) Für die Vaterländische Feuer - Verficherungs - Attien- Gesetllchast )U Elberfeld vermitteln die Unterzeichneten Versickerungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hoffmann, in Gießen. Firma: Carl Hoffmann. Geometer Haas, in Lich. | Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt zu Darmstadt. Die Anstalt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. II. Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes - wie auf den LebenS- fall, zu Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrenten und Wittwenpensioncn. III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3Vz % und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. Versicherungs-Anträge werden entgegen genommen, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt: f A. L. Balser, Buchbinder in Gießen, W Blum, Lehrer in Groß-Buseck, A. Fohrer, Kaufmann in Wetzlar, Fr. Eberhard, Kaufmann in Marburg, I. I. Seippel, Partikulier in Butzbach, C. Volp, Gemeinde-Rechner in Lich. gehör per 4881) Ein Mädchen, im Kochen und in Beginn des neuen Jahrganges! miethen bei aller Celtersweg Lit. C. Nr. 10. Karl Euler, Neustadt. Frau Stein, in der Neustadt. 5 = n £ Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. Seiten mit gegen 150 künstlerischen Bildern, ein werthvoller Bestandtheil jeder Familien- 4893) Gegen guten Lohn wird in eine größere Stadt eine erfahrene Köchin gesucht, welche sich zugleich der Hausarbeit unterzieht. Eintritt den 15. December d. I. Näheres Universitätsstraße Lit. E- 79, Parterre. 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Von X- — Für die Tobten um Metz. — Der Leichnam eines Unbekannten. -tt-s L 7 £5 ff Am 1 October eröffnete das Daheim ein neues Abonnement und ladet dazu jedes Haus ein, wo das Bedürfniß nach einer guten, werthvollen Unterhaltungslectüre vorhanden ist. Möglichste Gediegenheit in Wort und Bild, allseitige Anregung und Unterhaltung sind Bestrebungen des Daheim. Nach Ablauf eines Jahres bildet der Jahrgang einen stattlichen Band von über 800 JOiscretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriese werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. Vertnischte Anzeigen. 4919) Pelzwaarcn werden nach neuester Mode umgearbeitet. Reparaturen schnell, gut und billig besorgt bei A. S^chulth eis junior, Kürschnermeister, 4113) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Vorplatz und großem Boden ist an eine stille Familie zu ver- miethen. 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Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. 71a M hfl wird Jedermann Rath ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwiesen haben: 71a Toi hfl werden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; 71aM llfl kosten die Inserate nur dasselbe, wie in deit Zeitungs-Expeditionen , da dieses Institut als Central-Stelle | officiellen Agenten sämmtlicher Zeitun- g gen des In- und Auslandes, Frankfurt a. M. s Main-Weser-Babn. Abfahrten von Gießen nach: Frankfurt 5'». 7.8*5*. IPo.SBorm. 43o. Nachm. 739*. 8. Abds. 217. Nachts. Cassel 45. 833 *. ll56. Vorm. 442. Nachm. 742*. Abds. 1220. Nachts. Marburg 4*. 7™. 833* 11«\ Vorm. 442. Nachm. 742* 85. Abds. 1220. Nachts. Ankunft in Gießen von: Frankfurt 743. 82s*. 11". Vorm. 345. 430- 734*. Nachm. 1053. 12'6* Nachts. Cassel 8i7* Hao. Vorm. 420. Nachm. 731*. Abds. 1 IVO. 227. Nachts. Marburg 5'3. 8'7*. 113o.Vorm. 420. Nachm. 659. 731* Abds. 1140. 227. Nachts. * bedeutet Eilzug. ! Cöln-GieNencr Eisenbahn. I Abfahrten von (Sieben nach: Deutz (Cöln) 6'5. 840*. Vorm. 12. Mittags. 440. Nachm. Dillenburg 6'5. 8'0. Vorm. 12. Mittags. 440. Nachm. 740. Abends, Ankunft in Gießen von: Deutz (Cöln) 1130. Mittags. 3so. Nachm. 7* 11«. Abends. Dillenburg 750. wo. Vorm. 350. Nachm. 7* 11«. Abends. | * bedeutet Eilzug. NB Sämmtliche Züge der Cöln - Gießener Bahn haben Anschluß an die Nassauische Eisenbahn via Wetzlar und vicc versa. j Oberhessische Eisenbahnen. Abfahrten von Gießen nach: Fulda5 9.Vorm. 1230. Nachm.7'5*.745. Abds. . Gelnhausen 55.8. Vorm. 12. Mitt. 53o. Nachm. Ankunft in Gießen von: Fulda 650. 825*. Vorm. 245. 42s. Nachm. I 10'0. Arends. Gelnhausen KM. Vorm. 23o. Nachm. 75. Abds. Nidda 635. 1035. Vorm. 23o. Nachm. 75. Abds. j * bedeutet Eilzug. 4921) Ein Zimmer mit Kämmerchen an eine stille Person zu vermiethen bei _________Karl Speng el's Wittwe. 4918) Ein Familienlogis ist zu ver- 4034) Kiefern-Brcnnholz, pr. Stecken 4 fl., ab Lagerplatz, empfiehlt S. Katzenstein, ______________________Holzhandlung. 4822) Ein geräumiges freundliches Haus, in bester Lage, mit Hof und allem sonstigen Zubehör, ist zu verkaufen. Wetzsteinsgasse Lit. A. Nr. 62. 4921) Zwei schöne Logis sofort zu vermiethen, für Familie, auch für ledige Herren. George Wenzel, ____________________________Kreuz.___________ 4795) Lit. A. Nr. 179 vor dem Wallthor ist im Nebenhause ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Dtuck und Verlaa der Brühl'schen Untv-Druckere: (Fr. Ehr. ^:r'sch) in Gießen