^roßh. ' dliT feiner r erhalte«, ldam. f agner. )am. m Kreuz. et. t zu lLuch« i=i* ? in ai 15,10,3H W 9,981,5«; . laden M Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 118. Donnerstag den 23. Mai 1872. Bestellungen auf deu Gießener Anzeiger gstf 2ÄÄ eXÄ~“niIci6frfl ®-11 "I§ QUd’Bei Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für den Monat Juni zu 20 fr. Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Zum Ankauf von Nernonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren, sind im Großherzoathum Hessen Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: nachstehende August in Alsfeld, den 21. September ii ii zur Stelle abgenommen und gegen 23. 24. 26. 27. 29. 20. 20. 23. 24. 25. 26. 27. 27. H II Biblis, Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Groß-Bieberau (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) u II II II II II II in ii ii ii ii ii n den ii H ii ii ii Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden fort baar bezahlt. „ Nieder-Gemünden, „ Nidda, „ Nieder-Wöllstadt, „ Lich, September in Lorsch (8 Uhr), „ „ Bürstadt (12 Uhr), Quittung-so« Sogenannte Luxuspferde werden bei zu hohen Preissorderungen vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, die zu schwach, schwerfällig und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug-oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückznnehmen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter, von Leder oder Hanf, mit zwei mindestens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegs-Ministerium Abtheilung für das Remonte-Wesen. gez. v o n S ch ö n. S ch m i ch. -Mai 1872 ^Betreffend: Die Vertilgung der Maikäfer und ihrer Larven. . . c Das Grohhkrfogl,chk Kretsaml Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Albach, Allendors an der Lahn, Aliendorf a. d. Lda., Bersrod, Beuern, Eberstadt, Gießen, Groß-Linden, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Steinbach, Treis a. d. Lda., Trohe, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 2. l. Mts. binnen 8 Tagen, v. Röder. P o l i t ischer T b e i l. von der von der der Deutschland. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 25 enthält: 1) Bekanntmachung Großh. Provinzial - Direktion Rheinhessen, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Rheinhessen für 1873 betr. 2) Bekanntmachung Großh. Provinzial-Direction Oberhessen, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Oberhessen für 1873 betr. 3) Bekanntmachung derselben, die Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1872 betr. 4) Bekanntmachung Großh. Provinzial-Direction Starkenburg, den Steuer- ausschlag zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaftskasse zu Darmstadt Gustav von Marquard, zum Mitglied der Civildiener-Wittwenkaffe-Commisston zu ernennen; am 27. April den von dem Herrn Fürsten zu Lowenftein-Werthheim- Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die 2. evang. Schulstelle zu Vielbrunn, im Kr. Neustadt, präsentirten Schullehrer Joh. Phil. Schmuck zu Kimbach, im Kr. Neustadt und den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die evang. Schulstrlle zu Zell, im Kr. Erbach, präsentirten SchulamtSasptranten Carl Stumpf aus Kirch-Brombach, im Kr. Neustadt, für diese Stellen zu bestätigen und an demselben Tage den Finanz - Aspiranten Wilhelm Koch aus Seckmauern, im Kr. Neustadt, zum Secretär der polytechnischen Schule zu ernennen. 12) Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzoz haben allergnädigst geruht: am 17. April den Hauptzollamts - Assistenten 2. Classe bei dem Hauptzollamte Mainz, Karl Müller, am 20. April den Lehrer an der Real- schule zu Friedberg, Philipp Wirth — und am 25. April den Aufseher bei der Bcückengelderhebung zu Castel, Friedrich Ernst Schäfer, auf deren Nachsuchen aus ihrem Dienste zu entlassen. 13) Dienstenthebung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst genutzt: am 26. April den Hofgerichtsrath a. D. Carl Neuling auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung der von ihm bereitwillig geleisteten ersprießlichen Dienste von den Functionen eines Mitglieds der Ctvildiener-Wittwen-Com- mifston zu entheben. 14) Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evang. Schulstelle zu Wohnbach, im Kr. Friedberg, mit einem jährlichen Gehalt von 654 fl. 23 kr. Dem Herrn Grafen zu Solms - Laubach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulstelle zu Bullau, im Kr. Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. 53 kr.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die 2. evang. Schulstelle zu Sprendlingen, im Kr. Offenbach, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl.; die evang. Schulstelle zu Heidelbach, tm Kr. Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. 34 kr.; die Districtseinnehmerei Butzbach II, für welche eine Dienstcaution von 3000 fl. erfordert wird. Concurrenzfähige Bewerber haben sich innerhalb 14 Tagen anzumelden. h 11) Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben alleranädiast geruht: am 3. April den Hautboisten im 3. Jnf.-Regiment, Georg Schneider aus Selters, zum Gefangenwärter im Großh. Provinzialarresthause zu Darmstadt, am 19. April den HauptzollamtS^Assistenten 1. Classe bei dem Hauptrollamte Mainz, Wilhelm Neuling, zum Rev.-Controleur bei diesem Hauptzollamte, und am 26. April den Rath bei dem Administrativ-Justizhof, Regierungsrath fUr 185?)2 UeberfW der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Nidda. 6) Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung Comwunalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Oppenheim. 7) Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Schotten. 8) Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Bensheim. 9) Uebersicht der für das Jahr 1872 genehmigten Umlagen zur Bestreitung Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Dieburg. 10) Namensveränderung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben averanäctast geruht: am 20. April der Eva und Josephine Wagner von Mainz zu gestatten, daß dieselben statt ihres bisherigen den Familiennamen ^cottr . Patriarchen gewählt worden. Vermischtes Gießen. Die „Kölnische Zeitung" schreibt: lieber die Universität Gießen werden irrige denen endlich einmal entgegen getreten werden muß. Der an- gewiffen süd- und öffentlichen. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 22. Mai. Die gestern gemeldete beffere Stimmung für SpeculationS- werthe dielt auch heute an, und obwohl im Laufe der Börse mehrfache kleinere Schwankungen abwalteten, schlossen doch sämmtlicke Spielpapiere bei festen Coursen, und zwar Creditactien mit 246V5, Staatsbahn 376 und Lombarden 210» 4. Die Haltung von Berlin, welches sich zu kräftigen beginnt, trug wesentlich hierzu bei. Auf dem Gebiet der Anlagewerthe behaupteten österreichische Bahnen und Prioritäten sich recht gut, und wenn auch der Umfang des Geschäfts noch Manches zu wünschen übrig läßt, so ist doch da- PreiSverhältniß ein befriedigendes. Nur die ungarischen Prioritäten leiden noch etwas Noth, da die fortwährende Differenzen bet den ungarischen Bahnen Viele abschrecken. Von Banken behauptete auch heute wieder Deutsche Vereinebank fast allein daS Feld. DaS gestern gemeldete Verkaufsgeschäft der Firma L. A. Hahn, dessen Chef Anton Hahn auch Director und Leiter de« erweiterten Actieu-JnstituteS bleiben wird, wird der Vereinsbank bei allen Fachleuten sehr gut ungerechnet. Sonst war in Banken wenig Verkehr. Loose stagnirteu und von Staatspapieren wurden nur österreichische Renten lebhaft gehandelt. Türkei. Konstantinopel, 20. Mai. Der Bischof »°n Diarbtdir ist zum armenischen I. 91.: Die studentische Commission, Coste. Lohde. Goldschmit. Würtz. Stuttgart, den 2. Mai. Die Lebensversicherung« und Grsparniß-Bank dahier hat trotz der KriegSzeit wiederum einen sehr befriedigenden Abschluß erzielt. Der Versicherungsstand hat sich gegen daS Vorjahr von 19,350 auf 20,536 Policen und die Versicherungssumme von 34,837^300 fl auf 37,464,100 st. gehoben. Die effective Einnahme an Prämien und Zinsen erreichte für die LebenSversicherungS - Branche die Summe von 1,549,922 fl. und für die Aussteuerversicherungen 120,411 fl., also zusammen 1,670,333 fl. Dagegen fielen 249 Sterbfälle an, welche 565,141 fl. verlangten. Die Verwaltungskosten absorbirten nur 3,7 Procent der Jahreseinnahme. Nach Abschreibung aller der Einnah ne gegenübcrstehenden Verpflichtungen ergab sich für daS Jahr 1871 in der LebenSverficherungSbranche ein reiner Ueberschuß von 335 602 fl., welcher den dtvidendenberechtigten Versicherten ungeschmälert wieder zufällt. Die Aussteuerversicherungen weisen einen Ueberschuß von 31,196 fl. nach. Der Gesammtuberschuß ver Lebensversicherungsbranche, der statutengemäß in diesem und in den nächsten 4 Jahren zur Dertheilung zu kommen hat, beläuft sich auf 1,427,879 fl. Hiervon werden im Jahre 1872 und zwar vom 1. Januar bis 30. Juni ä 36 Proc. 134,134 fl. und vom 1. Juli bis 31. De- Cembcr ä 34 Proc. 96,898 fl., zusammen also 231,032 fl. als Dividende vertheilt, wodurch sich die Prämien aufs äußerste Maaß reduciren. Die Fonds der Versicherungsbranche stiegen von 6,107,233 fl. auf 6,770,312 fl. und einschließlich des mit der Bank verbundenen Kapitalistenvereins, welcher inet, seiner eigenen Reserve von 484,780 fl., die Summe von 6,877,505 fl. umfaßt, hat die Bank 13,647,817 fl. in Verwaltung. Seit dem 17jährigen Bestehen der Bank waren bei solchen 23,018 Personen mit ca. 45‘/2 Mill. Gulden versichert, an Prämien hat die, selb« hierfür ca. 9 Millionen bezogen, dagegen aber auch 2,600.000 fl. für 1182 Sterbfälle ausbezahlt. Wir mancher Familie mag hierdurch geholfen worden sein! Mögen die großen Wohlthaten, welche die Lebensversicherungsinstitute schaffen, immer mehr Anerkennung finden. Bei der auf den 27. Mai anberaumten Generalversammlung beabsichtigt die Bankverwaltung zur Erleichterung des Beitritts für die ersten 5 Jahre eine Prämienermäßigung von 15 Procent mit entsprechend vermindertem Dividendenbezug zu beantragen. Berlin, 22. Mai. Gestern ging ein Erlaß der Staatsregierung an den Bischof von Ermeland ab, worin daran festgehalten wird, daß der Bischof mittelst amtlicher Kundgebung die Beeinträchtigung beseitige, welche Excommunlnr en durch die öffentliche Verkündigung des großen Bannes an ihrer Ehre erlitten hätten. Der Bischof soll ferner der Staatsregierung die Erklärung abgeben, datz er fortan den Staatsgesetzen in vollem Umfange gehorchen werde. Wenn er diesen Forderungen nicht Folge leistet, so würle der Bruch mit dem Staate fur vollzogen angesehen und demgemäß verfahren werden. Die schon erwähnte authentische Darlegung der Untersuchung wider den Seccadcttcn Reinhardt, welche das Eommando der Marinestation der Ostsee Kieler Zeitungen hat zugehen lassen, würde mehrer? SMen.uMesLlatttS^au^u^ ' zutheilerü Dasselbe lautet: „Nach Vorstehendem (dem Ergebniß der Untersuchung) ist festgestellt, daß der Angeschuldigte auch dem EffelSgroth vorsätzlich eine Körper- Verletzung -«gefügt hat, durch welche dessen Tod verursacht worden ist. Es ist ferner aber für erwiesen erachtet, daß der Angeschuldigte sich im Zustande der Nothwehr oder doch mindestens in einer entschuldbaren Ueberschreitung der Noth- wehr befunden hat, weil er bereits vor der Verwundung des EsselSgrotb gewiß» handelt und in lebensgefährlicher Weise bedroht worden war; ist er über die Grenzen der Vertheivigung hinausgegangen, so findet auch hierfür das Kriegsgericht in der sehr erklärlichen Bestürzung des Angeschuldigten in seiner äußerst prekären Lage ein ausreichendes Motiv. Die Entscheidung bat sich Hiernach aus de» §§. 226 und 228 beziehungsweise 53 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich ergeben. Das niedrigste Strafmaß, welches das Gesetz zuläßt (§. 228 a. a. O-), hat das Kriegsgericht zu überschreiten für geboten erachtet, wert der An- geschuldigte unbedingt, bevor er von seiner W^ffe gegen Voigt Gebrauch machte, sich die positive Gewißheit hätte verschaffen müssen, daß er von ihm angegriffen oder gefährlich bedroht war. Es ist dahin erkannt: daß der Angeschuldigte wegen vorsätzlicher Körperverletzung eines Menschen, durch welche der Tod des Verletzten verursacht worden ist, mit sechs Monaten Festungsarrest zu bestrafen, von einer anderweite« Anschuldigung desselben Verbrechens aber freizusprechen." Das Er- kenntniß ist am 1. Mat rechtskräftig geworden und hat der Angeschuldigte bereite seine Strafe in Magdeburg angetreten. Frankreich. Paris, 21. Mai. Thiers hat auf die Bitte der Prinzen von Orleans gestattet, daß die Asche Ludwig Philipp's von Claremont nach Schloß Dreux übertragen werde. Paris, 22. Mat. Das „Journal officiel" meldet: Die Untersuchungs- Commission beschloß bezüglich der Straßburger Kapitulation, über Uhrich ein Tadelsvotum zu verhängen, weil derselbe capitulirt habe, bevor ein Sturm erfolgt sei, weil Munition und Fahnen nicht vernichtet und bei dem Abzug der Garnison die kriegerischen Ehren nicht ausbedungen worden seien, und weil den Offizieren gestattet gewesen sei, sich zu verpflichten, nicht weiter gegen den Feind zu dienen. Bayonne, 21. Mai. General Lttona besetzte am 18. d. M. Onate in der Provinz Guipuzcoa. Die Insurgenten räumten die Umgegend. Serrano ist in San Sebastian angekommen. Gegen 5000 Insurgenten haben sich gestern in Folge der Niederlage Aguirre's unterworfen. Die Jnsurrcction Biecayas scheint in Folge der Sprengung der Junta desorganisirt. Amerika. Newyork, 16. Mai. Nachrichten aus Japan melden, daß in Jeddo eine große Feuersbrunst, welche sich über 4 englische Quadratmeilen ausdehnte, stattgefunden Hai. 30,000 Menschen sind obdachlos. Washington, 21. Mai. Das Repräsentantenhaus nahm einens Antrag an, die Regierung anzufordern, daß sie sich den von Italien abgegebenen Erklärungen wegen der rumänischen Judenverfolgungen anschlicßen möge. düng Erklären^ ^,e wir erfahren, war es keineswegs unabsichtlich, daß in der J-sütt-°d-baii- des Reichstages sich «-der R-ichskanzl-r noch irg-nc ein andere« Mitglied der deutschen R-gierungS-orp.r b-th-iUgte Es war de Wunsch, daß der Reichstag seine Meinung ohne irgend einen , selbst auch nur moralischen Einfluß ver Regierung kundgeben sollte, und die Art, tote t (fe 9» • nun« ausgesprochen wurde, glich einem Beitrauensvotum und einer seierlichen B, stätigung des vom Fürsten Bismarck in der b-r-gt-n Sache eingeschlagenen W-g-s durch di- Vertretung d,S deutschen Volk-S, weiche der Regierung durch den g > faßten Beschluß volle ActionSsreiheit -rtb-ilic und aussprach, daß sic allein in der Lage sei, die katholische Frage mit Ersolg in die Hand zu nehmen und zu losem Berlin. 21. Mai. Wie wir telegraphisch aus Rom vom gestrigen Tage erfahren, soll ein Vertrauensmann des Papstes in geheimer Mission aus dem Wege oach; am 2 Berlin Die ..Norddeutsche Allgemeine otuul,8 .... innen Abgeordneten Moufang, weicher die Unterstellung machte, daß Fürst B . innen A g^ dne n M°u, « , nicht durch di- G-s-ßg-bung allein ^ordnen zuarsagt habe. Die Brück-der Verständigung, w-lch- nicht abgebrow-n werden i°v -,sühr- zu keinem Eonrordat, sondern hoffentlich zum V-istaudmss Roms für Das was die ReichSgesrtzg.bung s°lbststän°ig statu.r-. Der Jnba der G-ftl- werde die G-wiff-nSsreihcit durchaus schonen, so wenig aber d-i Papst über di- --in kirchlich- Ang-l-g-nh-it-n pactirea könne, -bensow-mg werde der Staat über sein Maj-stätSr-cht Pactirrn. Norlin. 18. Mai. Die „Sperr. Zeitung erklärt sich auf Grund sorg sältiaer Erkundigungen ermächtigt, die von einem hiesigen Blatte gestern gebrachte S-nsatio^Snächrfcht^Fürst"Bt«marck hab- vor feiner Abreise den G-schaf.-.r-g-r bet der Eurt- beauftragt, Cardinal Antonelli zu eröffnen, der Kaiser könneau Errichtung der bereit« vereinbarten päpstlichen Nuntiatur 'n B-rlrn augenblicklich k-jncn Werth mehr legen, al« vollständig unbegründet und sur eine dreiste Erfin- (StrnRIiurn 16. Mai. In bet Stubentenversammlung vom 14. d. ist die unt-rz,ichn-ke Commissiom beauftragt worden, folgende Er-iarnng durch die „Straßburger Zeitung" zu »er.. öffentlichen: , Mai ,ur Feier der Gründung hiestger Hochschule stattgehabten Studenten- diner wurde der Antrag gestellt und durch allseitigen Beifall angenommen, Sr. Durchlaucht dem dmer wurve n hpr £>hibentenfd)art in Farm einer t-t-aravbischen Del'^sche^eiiikN ^efkgruy zu senden. Äon den 3 Vertretern nun, welche dle Festcommi,fion der Straßburger Studentenschaft bildeten, war nur Herr stud. jur. Caro, früheres Mitglied des Breslauer Corps „Boruffia" anwesend, der auch bei dem Diner daS Präsidium führte, und diesem lag somit die Verpflichtung ob, die Besorgung dieser Depesche zu übernehmen. Dieselbe wurde aber nicht abgeschickt, wogegen eine vorher von den Herren CorpSstudenten an den Fürsten Reichskanzler gerichtete Depesche richtig an ihre Adresse gelangte. In Erwägung dieser Thatsachen und nach der Berichterstattung ter zur Feststellung des ThatbestandeS erwählten Commission erklärt die Studentenversammlung vom 14. d., daß Herr Caro das Vertrauen, das man bei seiner Wahl in ihn gesetzt hatte, nicht gerechtfertigt hat. Diese Erklärung ist sowohl dem Fürsten Reichskanzler durch ein Schreiben mitzutheilen, als auch durch die hiesige Zeitung zu ver- mltleldeulfcheu Blött-ru. So oft ein P-ofeffor einen Ruf erhalt, erfchutteu. noch ebe man »eie, ob er annebmen wirb, bie üblichen Jrremiaben in einem Tone, ber den Schein erweckt, al« gliche die aanre Lehrlörperfchaft Gießen« den Paffagieren eine« gestrandeten Schiffe- die einige Bevor- ,ugtt neidisch im Reltung-doote davon ludern sehen und bei Tag und Nacht keinen anderen Gedanken haben als den: wann wirb auch für un« die Stunde der Erlösung schlagen- Diese K °gen sind gewiß gut gemeint, aber von dem wirklichen Verh-rltuiß der Sache geben sie ein falsche« Bild und ihren Zweck verfehlen sie vollständig. Denn bei den Unkundigen können sie nur zu einem Schlüsse führen, den jene Einsender gewiß am wenigsten beabsichtigendes i|t biejer. me :n alles, was an die,er Hochschule tüchtig ist, fortberufen wird, so - daS Wettere ergibt Nch von selbst. Die einfachste Regel der Klugheit sollte diese C-rrespondenten veranlassen, nicht bloS Buch ,u führen über die Berufungen, die angenommen, sondern auch über die, welche abgeleh.lt werden, nicht bloS über die Lücken, die entstehen, sondern auch Über den Criatz, der beschafft w.rd. Dann würde erhellen, waS di- Wahrheit ist, nämlich, daß cS mit Dem Wechsel d-v Lehrkraft- ber uns aerade so steht wie an allen anderen Hochschulen gleichen RangeS auch, wahrend dre Häufigkeit der Berufungen von Gießens Docenten beweist, wie umsichtig man hier eben m der Auswahl tüchtiger Männer verfährt, wenn man ihnen auch auf die Dauer nicht bieten kann, was ihnen ein bedeutend erweiterter Wirkungskreis verheißt. Mit Einem Worte: wenn unsere Ludovlciana ’ sich noch nicht wieder auf die Frequenz gehoben hat, die sie vor 1866 hatte so kann das nicht an der Beschaffenheit der Universität sondern nur an jenen allgemeineren Ursachen liegen, deren Wirkung sich überall fühlbar macht und denen gegenüber eine einzelne akademische Körperschaft hier so machtlos ist, wie anderwärts auch. Jeder Kundige we.ß, daß alle wichtigen Lehrstuhle hier in einer Weise besetzt sind, die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Darmstadt, 18. Mai. Nach und nach erhalten wir nähere Nachrichten über die Verheerungen, welche das in der vergangenen Nacht anSgebrocheue Unwetter verursachte. DaS Wetter kam von Süden und entlud sich, soweit wir diö jetzt ermittUn konnten, über den Gemarkungen von B-n-heim, Auerbach, Zwingenberg (sehr hart heimgesucht) und von da längs der ganzen Bergstraße bis Eberstadt, Pfungstadt und Griesheim. In Darmstadt von wo aus sich dasselbe ch nördlicher Richtung nut bis Arheilgen erstreckte, wandte sich dasselbe Roßdors berührend, in nordöstlicher Richtung dem Odenwalde zu. Von dort fehlen noch d.e Nachrichten; waS man aber aus den erwähnten Gemarkungen erfährt, reicht hin, um den enlstandenen Schaden in feiner aanien Größe ermessen zu können. Nicht allein die Obstbaume sondern auch die Wemberge wurden von den vom Himmel herabstürzendeii Eisschollen (ihr Berichterstatter sah ein Stuck welche- schon 12 Stunden im Freien gelegen halte, noch die G>oße eines HuhnerelS besaß und dabei hart war wie ein Kiesel) vollständig ruinirt. In Pfungstadt ist eine so schreckliche Zerstewung von dem Wetter angerichtet worden, daß man die gan^e ®emarfunfl umpflugen muß. Weinend be- richten die Leute daS Unglück, daS sie betroffen. Auch hier ,n Darmstadt 'st die Zerstörung überaus groß WaS der Hagel verschonte, haben die Wasierfluthen mit fortgerissen. In mehreren Straßen stand daS Wasser Fuß hoch. Die Grafenstraße z. B. war ein eiiij.ger großer Strom, so daß die Schildwache, welche vor dem Correctionshauö steht, um 12 lU)t nicht ab3'li)il_ werben konnte und obwohl sie in dem mit einem ziemlich hoben Podium versehenen Schilderhause stand, dock bi- "m 1 Uhr, bis an die Knie im Wasser stehend, noch auf ihrem Posten zubringen 151 Si-rb-säll-. G-st°-b-n sind: am 20. No». ». I. d-r sust-niiri-Grenz- aufs-h-r Hinrich Momb.rg.r zu »W am 20 Marz d» Schull-H Ludwig Voizing zu Battn.in zu Drais; Ts ‘Ld ’ 88,“r Ludwig B-rg-r zu Münster; am 11. Aprii der Schul- ?? o Sauer zu Okarben; am^!8. April der Districtseinnehmer Kaspar Schar- ^iann zu Butzbach; a« 22. ^Cr 'öu^ncr1 1U ^Darmstadt. Vorstellungen"in uHauf'gesetzt denen endlich einmal entgegen getreten werden muß. oach: am 24. April der HofgerlchtS - Advocat Iustizrath Buch z ^li(be Verfall" unsere?Hochschule bildet seit Jahren ein stehendes Thema in gewiffef 1 Berlin Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung^ widerlegt t>en uHrQmDn g "......... s»nf »rhäft erf*aiien. nock ebe Weeii*ei. "»'Ich!« n 4O/o Amerik. Bonds 1561/r 1864r Stadt Florenz — K SÄ (2016) 00 außer Wiener Märzen, Culmbacher Export, und 2453) R-Meter Wellen I /z 1882r 96 V4 1885r 973/8 1887r 975/g B6r?enBAchrichten. 22. Mai 1872. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Plac deu Molard, 2. r unkqtidjiitle hing" ju »erbten Studenten- )urchtaucht dem bbjraDbii&n ,'wmistisll der Mitglied M le, und diesem Dieselbe wurde Ersten ReichS- llMch'N und Man erklärt man bu seiner |j[ dem Men tilung ju »er, zommisfion, mit. Würtz- 981/2 921/r 1003/g Nürnberger w Tivoli- n Gießener Actien. 3,4 2,4 40,8 110 1770 Nadel- „ Eichen-Reisholz, Nadel- „ Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, Actien. Frankf. Bank 142 Frankf. Vereins-Kasse 132 Darmst. Bank&ot. 468 Wien Bankaotien 870 Oest. Creditaot. 347 */2 Galizien 2671/2__ 2532) Alle Sorten Früh-Pflanzen. sowie auch Dickwurzel-Pflanzen, sind zu haben im Promenadenhaus. 2541) Drei zusammenführende Keller, zu Lagerräumen oder Destilation geeignet, sind zu vermiethen. E. Pitthan. 2526) Drei gute Fenster mit Futter zu i verkaufen bei Fr°u Schwan am alten Arresthaus. Alten Malaga, Tokcyer, Dry Madeira, Old Sherry, Rothe u. weiße Weine, verschiedene Sorten, in bekannter Güte, Preuss. 41/2 0/0 Oblig. 100*/4 Frankf. S1/®0/0 Obi. 877/Q Nass. 41/3% Obi. 991/2 Kurhess. 4% „ 94>/g Gr. Hess. 5% Obi. — Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. bn die Ver- DaS Wrttn Etmaikungen ' da gavjill 1 >>ch dasselbe tlührend, tn al man aber den in seiner unbttjt mur- dtück, ivelchel nb dabei bart nftörung von Weinend be- rftörang über- 3n mehreren roher Strom, bg-löit «erden derhanse stand, ■ihn pbungen 2530) Die Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberhejsen vom dritten OE^DttnstaNm 28. Mai 1872, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebaude vorgenommen werden. Gießen, den 21. Mal 1872. Der Präsident Großherzoglrchen Hofgenchts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff- Vdt. Tasche. 1876) Thurschvncr ^Crystall b^ empfehlen I. A. Busch Söhne. 4»/g 1jährige 94 Wiirtemb. 41/2% Obi. 993/i Baden 4V2o/o Obi. o. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 643/8 w Papierrente 58 V8 4% n 3V3% n Mattonl für bit Aul- 249 StcrbsLlle Procent der ißtrvfliditungtn Urbepäiuß von er rufällt. Dll „FmmtubeM in 4 im 3-htt l^ sali bi« 31. ,ilt wodurch B nrfj'e fließen wn ""'S S./2 iy« d» Bayer. 5% „ 41/2% 1jährige 1001/8 Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. Den Nachlaß des Hutmachers Louis Schild von Gießen betr. 2537) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über den mit 4137 fl- 1 kr- überschuldeten Nachlaß des Rubricaten förmlichen Concurs erkannt hat, werden alle Diejenigen, welche Forderungen an jenen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, im Termine Freitag den 23. August d. I., Morgens 9 Uhr, ihre Forderungen, bei Meidung deren Ausschlusses , sowie etwaige Vorzugsrechte, der Meldung Annahme des Verzichts, geltend ^„"demselben Termine soll zugleich über die Wahl eines definitiven Massecurators und eines Gläubiger-Ausschusses, über dre Versilberung der Masse und die weitere Behandlung des Concursverfahrens verhandelt werden, und werden alle mcht selbsterschienenen oder gehörig vertretenen Gläubiger als mit den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen übereinstimmend angesehen. Gießen, den 17. Mai 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. HUSENSTEIN »VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition^ in Frankfurt am Main, Spanier, neaest. 3% 293/4 ' 1881r 991/2 2507) Montag den 27. Mai 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Di stritten Bruderwinter, Strang sw lese und B a nn- wald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: Eichen-Prügelholz, „ Stockholz, Aecht engl Porter, „ Pale Ale, Pilsner Tafel, II. Bau-, Werk- und Nutz Holz : 180 Nadel-Stämme bis zu 35 Centimeter! Durchmesser und 17 Meter Länge, nut, 59 27 Cub.-Meter, 41 Eichen-Stangen mit 1,77 Cub.-Meter, 83u”mml.ruBfi in $ Die Großherz »glichen Bürget mefftereten der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen iu lassen. Gießen, den 18. Mai lo/2- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. hir ^f(ulali°n,n *gd)0anf< As -»,■>,» 'bki irtiflt D» - fub.* und Dan weiß, ,al< tzüche Bivor- abtrtn Klagen falsche« sti nur §u >kia: t»e. a 'bt ßch von bloi Bnch Eb*it teerten !'?- Dann iftt bei uns *‘ Häußzkeit "r Auswahl >vas ihnen kuboviciana in das nicht itatn, beten Körvllichaft Lehistühle grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Neuerwall, 50; I^ranzensbader Mineralmoor aus eigenen äußerst gehaltvollen Lagern Eisen-Moor sah (trockenes Moor-Extract), Moorlauge (flüssiges Moor-Kxtract), aus eigenem Sudwerke. Zum Hausgebrauch die einzigen natürlichen Ersatzmittel für die berühmten Mineralbäder für Franzciisbad, in jeder Menge zu beziehen durch das MiBieralmoorwerk von Vermiethungen. 2529) Kreuz Lit. B- Nr. 114 sind zwei auch drei freundliche Mansarden - Zimmer zu vermiethen.__ I 2293) Sonnenstraße Nr. 73 ist der dritte ! Stock zu vermiethen und sogleich zu beziehen E- Pitthan. 2540) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Wittwe Herbert, am Oswald'schen Garten. 1886) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen- Wallthor Lit. A- Nr- 152._______ 2534) In dem Hause des Herrn Hosrath Jhering ist zu vermiethen die Bel-Etage nebst Pferdestall, Heuboden und Garten und den 1. Octobcr oder den 15. August d- I zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bl- 2509) In meinem Hause ist der zweite Stock pr. August zu vermiethen. Moritz Heichelheim, Seltersweg C- 185. Holzversteigemnq in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Rieder-Ohmen. 2505) Mittwoch den 29 und Donnerstag den 30 d. Mts- werden in den- Districten Lichterwald u. Heegkopf bet Atzen- hain, dicht neben der Staatsstraße von Grünberg nach Homberg, versteigert: 551 Eichen-Stämme von 14—5- Cennme- ter Durchmesser und 3 — 15 Meter Länge - 444 Cubikmeter, zu Bau- und Werkholz und Eisenbahnschwellen 2 Kiefern-Stämme von 34 Centimeter Durchmesser und 5 Meter Länge, 2 R-Meter Buchen-Werk-Scheidholz. Zusammenkunft jeden Tag Morgens 9 Uhr im District Lichterwald. Am ersten Tage wird außer etwa der Hälfte der Eichen das Werkscheidholz, am zweiten Tage das Kiefern-Stammholz mit der andern Halste der Eichen versteigert; am zweiten Tage endigt die Versteigerung im District Heegkopf. Grünberg, den 18. Mai 1872. Großherzogliche Oberförsterei Nieder-Ohmen. Hüter. I „Liederkranz." Samstag Abend 8 Uhr: Uebungs stunde. 2504) Ein Dienstmädchen zu sofortigem Eintritt gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bltts. ____________________________________ 2533) Mehrere junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von Kauffmann & Comp., Alicenstraße. Feilgebotenes. M. Wallenfels empfiehlt den bereits bekannten Bieren: Flüschcu-Kier: pr. Flasche Tafelbier......8 fr. Frankfurter.....0 „ Gießener....../ „ Licker .......b " frei W« bet^ Vermischte ^Anzeigen. 2542) Ein Mädchen gesetzten Alters, welches in der Pflege kleiner Kinder gründlich erfahren ist, wird von einer Familie in einer Stadt am Rhein zu miethen gesucht. Näheres Turnhalle.____________ 2511) Von zwei älteren Leuten wird zu Michaeli eine Wohnung, aus 4—5 Zimmern, mit Küche, Mädchenstube und Zubehör bestehend, in einem anständigen Hause außerhalb der Stadt gesucht- Offerten in der Exped. d. Bltts. abzugeben.________________ 2508) Wir suchen ein Commis zum sofortigen Eintritt. „ Gebr- Homberger & Sohne- 2546) In das Stix'sche Atelier wird ein braver gewandter Junge gesucht- Th. Wode, Neuenbauen Nr. 85. Actien. 5% östr. F. St. E. B. 377 Lombard. Bahn 211 Ludwigsh.-Beibaeh 2041/4 Maxbahn 148‘/2 Bayer. Ostbahn 1451/2 Rhein-Nahebahn-Aot. 48 Hess. Ludwigsb.-Act. 1795/g Oberhessen „ 83y6 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 59i/g 30/0 öst. s. Lombard 513/g 3% Livorneser 395/8 50/0 Toscaner 62i/8 5% Elisabeth.-Prior. 831/4 do. II. Emlss. 821/4_________ AnlehenalooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 722/4 Nassau 25 fl. 431/2 Braunschweiger — 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 39 40/0 bayr. Pram.-Anl. 113 Ansbaoher 7 fl. — 4% badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 703/e Oestr. fl. 250 v. 1854 815/s 1858r Prioritätsloose 199 1860r Loose 92?/8 2544) Neuenweg, im 3. Stock des Schlatter'schen Nebenhauses, wird ein Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. 2525) Montag den 27. Mai nimmt meine Schule wieder ihren Anfang. Frau Dr. Diehm. 2486) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird auf Johanni gesucht- L- Petri II., Neuenweg. 2543) Ein braver Junge, der das Schneidergeschäft erlernen will, wird in die Lehre gesucht von Schmidt 6- Förster, Neuenweg. 2523) Ein gut empfohlenes Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Wo? sagt die Exped- _______________________________ 2527) Ein braves Mädchen wird auf Johanni in Dienst gesucht- Von wem? sagt die Exped. d- Bltts. k. 8. 981/r k. 8. 993/4 k. 8. 1047/e k. 8. 961/2 k. 8. 933/4 k. 8. 875/s k. 8. 105 k. 8. 119i/8 k. 8. — k. 8. 933/4 k. 8. 1043/g m. 8. IO41/4 1. 8. lOlVfj Gewerbebank zu Gießen. Ordentliche Generalversammlung Montag den 27. Mai l. I-, Abends 8 Uhr, in dem Locale der L. Königes Wittwe dahier. Tagesordnung: i) Mittheilung der Rechnung und Jahresbilanz. 2) Beschlußfassung über die Gewinnvertheilung und die den Kassebeamten zu ertheilende Decharge. 3) Genehmigung der mit den Kassebeamten und dem Vereinsdiener abgeschlossenen Verträge (§14 der Statuten.) 4) Nichtigkeitserklärung des Beschlusses der Generalversammlung vom 11. Juli 1871, betreffend die Stellung des Vereins unter das Ge- nossenschaftsgeseh, — wegen Verstoßes gegen § 44 der Statuten; wiederholte Beschlußfassung über diese Frage und Wahl einer Commission zur Revision der Statuten. 5) Ausschluß mehrerer Mitglieder nach § 28 der Statuten. 6) Beschlußfassung über die Amtsdauer des zeitigen Vorstandes, eventuell Ersatzwahl. Gießen, am 22. Mai 1872. Der Vorsitzende des Vorstandes: 2539) Die Vaterländische Hagel-Vercicherungg-Attien- GcskÜschajt zu Elberfeld (Garantie-Capital: Eine Million Thaler) hat mir eine Agentur übertragen, und erlaube ich mir daher, mich zur Vermittlung von Versicherungen gegen Hagel-Schaden ergebenst zu empfehlen. B. Stephan I., Sparkasserechner zu Groß-Buseck. Lebensversicherungs- und Ersparniss-Bank in Stuttgart. 2522) Der Rechenschafts - Bericht pro 1871 ist erschienen und kann bei untenstehenden Agenturen abverlangt werden. Die Versicherungen sind von 19,350 gestiegen auf.......20,336 die Versicherungssumme hob sich von fl. 34,837,300 auf .... fl. 37,464,164. „ Jahres-Einnahme an Prämien und Zinsen rc. hob sich von fl. 1,499,966 auf...............fl. 1,670,333 Sterbfälle fielen an: 249 mit..............fl. 363,141 Als Ueberschuß pro 1871 ergaben sich für die Lebensversicherungs- Branche ..................fl. 333,602 Die Verwaltungskosten belaufen sich auf nur 3,7 Procent der Jahres- Einnahme. Fonds der Bank: a) Versicherungs-Branche b) Capitalisten-Verein Reserve der Bank: fl. 6,770,312. j r, 4 0^7 04? fl. 6,877^505. 4 fr 13'647'817' a) Ueberschüsse der Versicherungs-Beanche, welche in diesem und den nächsten 4 Jahren an die Lebensversicherten zur Vertheilung kommen.......fl. 1,427,879. ö « , Q19 b) Reserve des Capitalisten-Vereins . . fl. 484,780. j ri‘ Dividenden-Vertheilung im Jahre 1872: 4n d-r «Itai SNnWlfte 36 I mit zusammen . fl. 231,032. » » aiuciicii „ /, j wodurch sich die Prämien auf ein sehr niedriges Maß reduciren. Die Agenten: Emil Gail in Gießen, G. Rahn in Kirch-Göns. G. Raas in Michelstadt. I. Faatz in Friedberg. Der evangelische Schulvorstand zu Gießen an die Aeltern und Pflegeältern der die Stadtschule besuchenden Kinder. In manchen Elasten unsrer städtischen Schulen sind trotz aller Mahnungen und Warnungen der Lehrer, sowie des Unterzeichneten, strafbare Schulversäumnisse vorge- kommen; weßhalb sich der evangelische Schulvorstand veranlaßt sieht, bei Beginn des Schuljahrs 1872/73 die gesetzlichen Bestimmungen in Erinnerung zu bringen: Aeltern und Pfleger sind für den ordentlichen Schulbesuch ihrer Kinder verantwortlich. Ohne Roth soll nie ein Kind die Schule versäumen, da der Unterricht nur bei regelmäßigem Schulbesuch Frucht bringen kann. Aeltern, welche cs mit ihren Kindern wohl meinen, werden sie deßhalb aus eignem Antrieb zu ordentlichem Schulbesuch wie zu häuslichem Fleiß anhalten. Gegen Säumige ist es unsre Pflicht einzuschreiten und Geldstrafen zu beantragen; im Wiederholungsfall werden die Geldstrafen erhöht und bei fortgesetzten Versäumnissen schärfere Maßregeln gegen Widerstrebende in Aussicht genommen. Wenn ein Kind wegen Krankheit die Schule nicht besuchen kann, so ist dem betreffenden Lehrer von Seiten der Aeltern sofort Anzeige davon zu machen. Wenn dann das Kind nach seiner Genesung die Schule zum ersten Mal wieder besucht, so ist ihm eine schriftliche Angabe über den Grund und die Dauer der Versäumniß einzuhändigen, damit der Lehrer die nothwendigen, berechtigten Versäumnisse von den unerlaubten unterscheiden kann. Wenn Aeltern oder Pfleger ein Kind, welches nicht erkrankt ist, aus irgend einem Grund zu Hause zu behalten wünschen sollten (Krankheit von Aeltern oder Geschwistern, dringende Arbeiten u. s. w.), so ist dazu vorher der Urlaub für 1—2 Tage beim Lehrer, für längere Zeit bei dem Unterzeichneten durch einen Erwachsenen, nicht durch Schulkinder zu holen. Eine andre Versäumnis, als aus Krankheit oder mit Urlaub des Lehrers, kann nicht'für berechtigt angesehen werden und bleibt strafbar. Nachträgliche Entschuldigungen werden nicht angenommen. Wenn ein schulpflichtiges Kind die Stadtschule verläßt, um in eine andre Schule überzugehen, so ist davon vorher dem Lehrer wie dem Unterzeichneten Mittheilung zu machen. Unterbleibt diese Anzeige, so wird das Schulgeld so lange forterhoben, bis die Abmeldung erfolgt. Endlich werden wohlmeinende Aeltern ihren Kindern rechtzeitig die nöthigen Lehrbücher anschaffen. Sollten aber auch diesmal wider Erwarten Aeltern, die diese Ausgabe leisten können, in der Anschaffung der Schulbücher lässig sein, so steht uns das Recht zu zwangsweise auf Kosten der Aeltern die notwendige Anschaffung vorzunehmen. Gesuche um Erlaß des Schulgelds, sowie um den freien Bezug der Schulbücher, sind an Großh. Bürgermeisterei zu richten. Im Namen des evang. Schulvorstands der Vorsitzende: Vigelius, Großh. Schulinspector. | 2535) Seinen vielen Freunden die Trauerkunde von (6 S dem am 24. März d. Z. erfolgten Hinscheiden unseres lieben Ä' WBruders Dr med. Karl Dix zu King - Williams - Town, gi ■ British KalFeraria. H !S Dr. Ernst Dix, Emilie Eckstein, H Ober-Medicinalrath. geb. Vir. H Für Auswanderer. M 744) Die Haupt-Agentur von C- W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten Post-, Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhessische Eisenbahtl, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bet W. Klee, am Markt. ls mittklattci-lichk Handschrift F/i'.msi ViiisaH öusZestattel, erscheint soeben die zweite Justage von Busch, Der von HIVAI. Kreis 1z Thlr. = 56 Kr. Von der ersten Iustagr wurden binnen Jahresfrist 20,000 U. sbgeseht. Vorrälhig bei 2531) Ein ordentliches Dienstmädchen wird auf sofort gesucht in Lit. B. Nr. 88, 3. Stock.________________________________________ 2524) Ein Kindermädchen auf Johanni gesucht bei Heinrich Klein. 2536) Ein ordentliches Dienstmädchen wird auf Johanni zu miethen gesucht. Nä- heres bei der Exped. d. Bltts.______________ Jeden Bandwurm entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollständig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Erop- penstedt (Preußen).(1690) Sichende Grschäftssipeigen, die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Acrzten, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesensten Journalen des In- und Auslandes unter den günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Anuoncen-Expedition von G. L. Daubc A Camp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Complete Zeilungs - Kataloge gratis und franco Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Truckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ttt Bringt Post bkM" 1 ff * Die jß bdiinntlid jaliv'Mtch daS Dolf ha yiX Dolksgen welcher das beschloßen tri Stimmen die mit 28 gege- dinktkn Absti dir Relorm e Dirsr- Ueberraschun Unmutb mifi tanke Enttäu Denn die Sclbßreg stiinrnung in Resultat vorn Zwar Princip Huld zwetbeutiges berufen, daß war; sie lau behaupten, 1 als diejenige regung natu 91*form, tvel wurde, vorn Das 3 liberalen Or die ntut P Zürich, Pl Aargau und gegen eine | dabei wohl Käse- und 5 Wir r Auffassung - Wirkung tti« wir hin, Ur dj- * i«», t «idjt fff«« 'hren bt 6 ‘ '“«fortfd Mio» 1 8ll6""8fä, k. Die u t Auch i| »«njofentjui ,n den Gedai »««et i(tn teil M'tt« tu "l- jtltüffi M« ®(rt|