Nd)t, Hn mAuntq Kohle »e- —^^lnann. A?s 1,1 d°r 6Ä ««ich, Ärtethno m w der Bach. ' ifflGLEi -n-Expedition, aQi Main, f> 'm t. Stock fall, 50; erstrasse, 45. berg, 29; Neuer Markt, 11; Königshaus; rinistrasse, 1 ß- ergasse, 1; ' B Grabenstrasse, 13; eu Molard, 2. L fine ©eit er al- Mitglieder auf 6 Uhr, itn zahlreiche Bf Erstand. IL l von W Msie zm Dickorv. [e an ein GesLäfi iennng wird M na Orth. S70: rblr. ftalt iW «J* oeriicheruE- )(ränHettH HO 1872. ffin JefuH »> wHf-’SS fltr auf c?ura: bad " ^gch Prei8 vrerteljähng 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 jL 27 fr. Gießemr Anzeiger. Erscheint täglich, mit^AuL- nahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. V3. Dienstag Den 23. April 1872, Bestellungen auf den Gießener ^lnzeiger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen' genommen. Amtlicher D h e i l. Nr. 11 des Reichs>Gesetzblattes, ausgegeben am 9. April 1872, enthalt: (Nr. 809) Verordnung, betreffend den Verkehr mit Apothekerwaaren. Vom 25. März 1872. (Nr. 810.) Allerhöchster Erlaß, betreffend den Gebrauch des Kaiserlichen Adlers zur Bezeichnung von Maaren oder Etiquetten. Vom 16. März 1872. (Nr. 811.) Ernennung von Stationscontroleuren bei verschiedenen Haupt-Zoll- und Steuer-Aemtern im Königreich Preußen, Königreich Sachsen, Großherzog- thum Baden, Großherzogthum Hessen und in der freien und Hansestadt Hamburg. (Nr. 812) Ernennung von Konsuln, bezw. Vicekonsuln des Deutschen Reichs zu La Paz, Honolulu, Cap Haiti, Basel, La Guaira, Caracas, Braila und in den Dardanellen. (Nr. 813.) Ertheilung des Exequatur an den Vicekonsul der Schweizerischen Eidgenossenschaft Paul Ed. Nölting zu Hamburg. Nr. 12 des Rei'chs-GeseMattes, ausgegeben am 15. Apul 1872, enthält: (Nr. 814) Bekanntmachung, betreffend die Ausführung des Allerhöchsten Erlasses vom 16. März d. I. über den Gebrauch des Kaiserlichen Adlers zur Bezeichnung von Maaren und Etiquetten. Vom 11- April 1872. (Nr. 815.) Ernennung von Konsuln, bezw. Vicekonsuln des Deutschen Reichs zu Blumenau, Desterro (Santa Catharina), Dona Francisca, Maroim, Pernam- buco, Petropolis, Porto, Alegre, Rio Grande do Sul, Sao Luiz de Maranhao, Cearu, Parü de Belem, Santos, Paranagüa und Marei6. Nachträge zur Eichordnung vom 16. Juli 1869 und zu dem Erlaß vom 15. Februar 1871, betreffend die Eichung und Stempelung von Maaßen und Meßwerkzeugen für Brennmaterialien, sowie für Kalk und andere Mineralproducte. Vom 31. Januar 1872. Gießen, den 22. April 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. * Herr Thiers im Elysee. Es ist in hohem Grade characierlstisch für die französischen Zustände, daß keine der sich einander bekämpfenden Parteien, so groß ihre Erbitterung und Be- glhrlichke t auch ist, sich zu einer ganzen und entschiedenen That entschloßen kann. Sie wachen cs, wie em allzu bedenklicher ängstlicher Feldherr, der die Verant- Wortung für einen entscheidenden Schlag nicht auf sich zu nehmen wogt, und dessen Feldzuosplan sich dohrr in lauter Demoustrotionen verlaust, die vielleicht sehr geschickt sind, aber eine Entscheidung nimmermehr hcrbeisühnn können. Ebenso erschöpfen sich die französischen Parteien in Demonstrationen, nicht um durch die- selben einen bestimmten Plan einzuleiten oder um die Augen des Gegners von der Stelle obzulenkcn, wo der Schlag geführt werden soll, sondern weil sie einen bestimmten Plan gor nicht hoben, weil sie sich unfähig fühlen, einen solchen zu fassen, und doch das Bedürfniß empfinden, von Zeit zu Zeit em Lebenszeichen zu gibcn, damit die Franzosen bemerken, dcß sie noch vorhanden sind. So hat sich denn das politische Treiben in ein wahres Chaos von Demonstrationen aufgelöst. Der Graf von Chambord demonstrirt durch Manifeste, in denen er den Franzosen seinen Standpunkt klar macht, ober jeden Gedanken, die Reinheit seiner Grundsätze durch eine That zu entweihen, nachdrücklich ab- weist. Seine Anhänger in der Nationalversammlung wollen nicht hinter ihrem Führer zurückbleiben; sie verfassen ein Manifest, erschrecken aber alsbald vor ihrer eigenen Kühnheit und legen ihr Manifest ad acta bis auf bessere Tage. Die Orleans dcmonstriren bald mit ihrem historischen Regenschirm; bald lassen sie sich in der Nationalversammlung sehen, verhalten sich aber so schweigsam, als ob ein Schwur ihre Lippen zuschlösse; bald zeigen sie sich als Gönner der Künste und Wissenschaften, machen der trauernden Schönen Paris den Hof, aber Paris verschmäht sie, oder vielmehr es beachtet sie gar nicht. Wenn sie sich aber einmal zu einem kühneren Schritt verleiten lassen, der, wie der Besuch der Militäretablis- sements in Bourges von Seiten des Grafen von Paris, auch nur dem leisesten Verdacht Raum gibt, als ob sie sich mit dem Gedanken an eine That trügen, so erheben alle Journale ein Zetergeschrei über die unerhörte Verwegenheit, das darauf berechnet ist, ihnen ähnliche Schritte für die Zukunft zu verleiden, und auch wohl die beabsichtigte Wirkung haben wird. Die Republikaner demonstriren aus ihre Weise. Sie plänkeln unaufhörlich gegen die Majorität der Nationalversammlung, ohne zu bedenken, daß sie durch die Art, wie sie es thun, nur dem Bonapartismus in die Hände arbeiten, der ganz allein darauf specultrt, daß die Parteien sich durch ihre gegenseitigen Demonstrationen selbst aufreiben werden, wie sie es 1849 gemacht haben. Natürlich demonstrirt auch der Bonapartismus; aber sein ganzes Auftreten macht doch den Eindruck, daß er, wenn sich ihm die Gelegenheit bieten sollte, auch zu handeln verstehen wird. Nur dadurch, daß man ihm diese Fähigkeit zutraut, ist er eine Macht. Er würde in Staub zerfallen, sobald aus dem Chaos der gegen einander ringenden Kräfte sich ein anderer fester Krystallisationspunlt herausarbeitete. Offenbar könnte ein fester Kern sich gegenwärtig nur um Herrn Thiers krystallistren. Aber der Gedanke, sich aufrichtig um Herrn Thiers als Führer zu fpaaren, versetzt die Majorität in Empörung. Thier- ist nicht der Vertreter der Nation, er ist der Geschäftsführer der Versammlung, die Niemanden mit so großer Eifersucht überwacht, als ihn. Und Thiers fühlt sich keineswegs stark genug, sich dieser Ueberwachung zu entziehen. Er ringt unausgesetzt nach einer selbstständigen Stellung. Aber es geht ihm, wie allen Parteien: er kommt über Demonstrationen nicht hinaus. Thiers sehnt sich seit langer Zeit nach Parts zurück; aber die Versammlung denkt nicht daran, ihren Bannspruch gegen die Hauptstadt aufzuheben. Dieser ausgesprochenen Abneigung der Versammlung gegenüber wagt cs Thiers nicht, das Gewicht feiner Autorität und seiner Meinung in die Wagschale zu werfen. Aber er kann es doch nicht lassen, sich während der Vaconzen eine kleine Demonstration zu Gunsten ton Paris zu gestatten; er nimmt, wie es ja auch jeder Schüler thut, ein gewisses Ferienprivilegium für sich in Anspruch. Um 12 Uhr Mittags erscheint Herr Thiers im Elpsce und trifft die Vorbereitungen zum Empfange feiner Gäste, die sich in dcr Abendstunde um feine gastliche Tafel vereini- ßir Nach der Tafel ist Empfang. Beamte, Militärs, die großen Finanzmänner, die Orleans von der Pariser Linie mit Gefolge, selbst einige kühne Deputirte, die dem Zorn der Majorität zu trotzen wagen, drängen sich um den Präsidenten, der beim Herannahen der Giistcrstunde seine Gäste verläßt, damit nicht, wie es ein Journal ihm boshaft in Aussicht stellte, ein strenger Deputtrter als Wächter des Gesetzes mit der Uhr in der Hand ihn zur Rückkehr in seine Versailler Residenz mahne. Daß die Franzosen an diesen EmpfangSobenden ihren Spott üben, ist sehr natürlich; auffallend ist nur, daß ihnen der Spott nicht so recht von Herzen kommt, daß sie im Grunde doch die Neigung haben, die Demonstration des Prä- sidentin zu einer großen und hochgefährlichen, oder, je nach dem Standpunkt, den der Beobachter ernnimmt, auch glänzenden und glückverheißenden Haupt- und StaatSaction aufzublähen. Ein officiöses Blatt knüpft an die Besprechung der Festlichkeiten eine überaus schwülstige Betrachtung über Frankreichs unverwüstlichen civilisatorischen Beruf, während die Catonen der permanenten Commission mit imponirendem Ernst die Frage erörtern, ob Herr Thiers befugt gewesen sei, im Elysee zu tafeln und Hof zu halten; und die Mehrzahl intscheidet den bedenk- lichen Casus dahin, daß sich der Präsident allerdings einen Exceß habe zu Schulden kommen lassen. Ein erbauliches Schauspiel wäre es in der That, wenn die klyseeischen Abende noch den Stoff zu einer hitzigen Debatte in ter Nationalver- sammlung bieten sollten. Das ist eben die Folge der zahllosen kleinlichen Demonstrationen, daß die Staatsmänner die Fähigkeit einbüßen, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, daß sich die Politik in eine Reihe von Etiquettenfragen auflöst. Damit kommt man nicht weiter; man bringt es auf diesem Wege wohl zu stürmischen Debatten, aber weder zu fruchtbaren Arbeiten noch zu Entscheidungen. Deutschland. Darmstadt, 20. April. Mit Schreiben der Großh. Ministerien der Justiz und des Innern vom 12. April d. ist der zweiten Kammer Der Stände ein Gesetzesentwurf, die Todeserklärung von Personen, welche an dem Feldzug der Jahre 1870 und 1871 Theil genommen haben und vermißt werden, betr. vorgelegt worden. Berlin, 19. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht einen Erlaß des Cultusministers an den Bischof von Ermeland in der ExcommunicationS- Angelegenheit, sowie die Antwort des Letzteren. Der Erlaß des Ministers, welcher am 11. März erging und am 28. März in Erinnerung gebracht wurde, geht davon aus, daß die über Wollmann und Michelis verhängte große Excommuni- catlon keine rein geistliche Strafe, sondern durch die Aechtung der Betreffenden in socialer Beziehung auch eine bürgerliche Bedeutung hat und deshalb den Landesgesetzen gemäß nicht einseitig von kirchlichen Oberen, sondern nur nach Einholung der staatlichen Genehmigung veranlaßt werden kann. Der Minister fordert unter Zustimmung des Staatsministeriuws den Bischof Kremeutz auf, den Widerspruch zwischen den bürgerlichen Wirkungen jener Cxcowmunication und dem LandeSgesktz zu beseitigen, widrigenfalls Vie Regierung die dem Bischof ertheilte staatliche Anerkennung als hinfällig betrachten müsse und die bisherigen staatlichen Beziehungen mit der Dlöcesan-Verwaltung nicht sortfltzen könne. Die Antwort des Bischofs, welche vom 30. März datirt ist und am 4. April einging, sucht ausführlich nachzuweisen, daß ein Widerspruch zwischen Kirchenrecht und Staatsrecht hterbet nicht rxrstire und eine Beeinträchtigung der bürgerlichen Ehre der Excommunicirten durch die Publikation der Excommunication nicht stattgcfunden habe. Es wird amtlich vor der Auswanderung nach Brasilien und Queensland in Australien gewarnt. Berlin, 20. April. Die hiesige Universität wird, wie es heißt, bei der Eröffnung der Universität Straßburg, durch die Professoren Dubois Rcymond und Bruns, die Rectoren der Jahre 1870 und 1871, vertreten sein. Die Universität München wird Döllinger und den Historiker Giesebrecht als Dcputirte absenden. Berlin, 22. April. Reichstagsfitzung. Auf die Interpellation Wiggers', in welchem Stadium sich die Bearbeitung des Reichs-Prcßgefetzes befinde, erklärt Staat-Minister Delbrück: Das ReichS-Preßgesetz sei ausgearbeitet und den verschiedenen Landesregierungen zugegaugeu. Diese hätten sich mit einer Ausnahme jetzt geäußert, jedoch seien diese Gutachten erst in den letzten Tagen eingegangen. Der auf Grund derselben neu auszuarbeitende Entwurf beanspruche jedoch einen so großen Zeitraum, daß die Einbringung der Vorlage in dieser Session nicht mehr möglich sei. Auf den Antrag Hooerbeck'S wirv über die Interpellation eine DiScussion eröffnet. Oesterreich. Wien, 18. März. Die „N. Fr. Pr." unterstützt die Stimme des Wiener Gemeiudcraths gegen die Jesuiten in einem Leitartikel, worin sie zu dem Schluffe kommt: „Oesterreich gilt leider nach seiner historischen Tradition als die Zufluchtsstätte der Jesuiten, und wenn diese schon in dem protestantischen Deutschland alr der Sicherheit der Rechtsordnung, der Autorität der Gesetze und der Staatsge- walt, dem konfessionellen Frieden, der GeisteSfretheit und GeifieScultur gefährlich erachtet werden, um so mehr gefährden sie in Oesterreich diese höchsten Güter des Staatslebens! Es ist daher alle Ursache vorhanden, sich gegen das Niederlaffen verjagter Jesuiten auf österreichischem Staatsgebiete zur Wehre zu setzen. Wie getrieben von einem geheimen Herzenszuge, wenden sich die Jesuiten Oesterreich zu. Welche Aenderung in der äußeren Rechtsordnung, in der Kirchen- und Schul- gesetzgebung auch eingetreten ist: unter der Oberfläche wirkt und spinnt und sinnt der alte pfäffische Geist. Das Volk mißtraut der vollen Wirkung unserer jungen gesetzlichen Einrichtungen. Immer stellt e- sich auf die Wacht, wenn unsere jungen freiheitlichen Güter durch eine Iesuitcn-Invasion bedroht werben. Zur Zeit Bel- crevi'S, als der Verlust Venedigs den Jesuiten diese unter dem schwarz-gelben Fahnentuche so wohlgeschützte Heimstätte raubte, erhob der Gemcinderath von Wien seine Stimme wider die in Prag und sonst in Oesterreich sich einnistenven italienischen Jesuiten. Der Einwanderung aus dem Süden droht nun eine aus ähnlichen Ursachen abzuleitende Einwanderung aus dem Norden zu folgen. Sofort erhebt der Gemeinderath von Wien abermals feine Stimme wider die Jesuiten. Ganz recht; ihm sind die deutschen wie die italienischen Jesuiten gleich unangenehm. Die Regierung hat hinlängliche Macht in Händen, eine Ueber- fluthung des Staates mit Jesuiten, welche in Deutschland nicht mehr geduldet werden sollten, abzuwehren." Wien, 22. April. Die „Wiener Abendpost" versichert auf's Bestimmteste, daß weder zwischen Oesterreich und Rußland anläßlich der galizischen oder irgend einer andern Frage irgendwelche Erörterungen oder Mißstimmungen stattfanden, noch konnte der russische Gesandte, Herr v. Novikoff, die ihm zugeschriebene Mission gehabt haben, durch seine Pesther Reise den Fortbestand der nicht gestörten guten Beziehungen Rußlands zur Monarchie demonstrativ zu beweisen. Der russische Gesandte besuchte, gleich den übrigen Vertretern der fremden Mächte, die ungarische Hauptstadt lediglich aus Anlaß der feierlichen Schließung des Reichstags. Schweiz. Bern, 22. April. Die Rechnung der Kosten für die Jnternirung der französischen Oitarmee ist definitiv geregelt. Die Ausgaben der Schweiz betrugen 12,154,396 FrS. Zurückbezahlt wurden von Frankreich 6,682,584 FrS. Aus dem Verkauf der Pferde wurden 1,154.459 Fr., aus dem Verkauf der Fourage 160,646 Fr. gelöst. Es schuldet somit Frankreich noch 4,156,706 Fr. — Der Bundesrath genehmigte heute die von dem Militär - Departement vorgeschlagene neue Armee-Eintheilung in neun Armee-Divisionen. Frankreich. Paris, 18. April. Ein Par ser Correspondent des „Journal de Rouen" hat Hrn. Thiers bei dem letzten Empfange im Elyf^e sich gegen einen ihn umgebenden Kreis folgendermaßen äußern hören: „Die Salons des Elysöe werden sich heute nicht zum letzten Male geöffnet haben, um die Freunde der Regierung zu empfangen. Ich hoffte anfänglich nicht, daß einige Personen, die mir schmollten und, wie es schien, keine Lust hatten, meine Gesellschaft zu theilen, sich hier ein- stellen würden. Nun denn, auch diese Perfonen sind erschienen und sie konnten sich überzeugen, daß die Salons des Präsidenten der Republik nichts weniger als verödet waren. Wenn das Land diesem Schauspiele beigewohnt hätte, so hätte eS darin manchen Grund zur Befriedigung und zum Vertrauen gefunden. Alle Parteien mit Ausnahme einer einzigen, mit der ich nichts zu tbun haben will, haben sich in diesen Salons eingesunden und eines freundschaftlichen Empfanges erfreut. Ich reiche von Herzen gern Allen die Hand, die mir entgegenkommen; denn meine Politik ist eine Politik der Annäherung und Versöhnung. Wir werden gewiß Frankreich wieder aufrichten, wofern nur Jedermann guten Willen dazu mitbringt; darüber gibt mir Alles, was ich in der kurzen Zeit meines Aufenthaltes im Elyf6e gehört habe, die vollkommenste Beruhigung. Wenn ich nur einen Monat in Paris bleiben könnte, wie viel könnte dann für die Beschwichti- gung der Geister geschehen; nach Ablauf dieser Frist würde sich alle Welt in der Hauptstadt so wohl fühlen, daß Niemand wehr davon spräche, nach Versailles zurückzukehren." Paris, 19. April. Der Kampf für und wider den Schulzwang wirb immer allgemeiner. Das „Sieele" und der „Temps" widmen heute dem Aufrufe der Freunde des Unterrichts Leitartikel. Siecle hat in einem einzigen Tage 2000 Zustimmungen, darunter viele aus dem Osten Frankreichs, erhalten, der Temps erhielt bereits über 75,000 Zustimmungen für den Schulzwang, und er hofft, °baß die Freunde tiefer guten Sache sich in Aussicht auf die nahe Diskussion in der Nationalversammlung noch eifriger bemühen werden. Sobald die Zuschriften alle in den Bureaux der Blätter beisammen sind, werden sie dem UnterrichtS- vereine zugeschickt, der diese Petitionskundgebung bereits seit dem October betreibt. Die Erklärungen der Generalräthe haben dieser Angelegenheit einen bedeutenden Vorschub geleistet. Die Stimmung des Landes ist entschiedener für den obligr« torischen Unterricht als die Negierung, welche in Angelegenheiten, wo der klerikale Einfluß ins Spiel kommt, den Baum auf beiden Schultern trägt. Die liberale Presse thut das Ihrige, um Jules Simon Muth und Vertrauen auf den Sieg der Aufklärung einzuflößen. Versailles, 17. April. Gestern Abend gegen 9 Uhr brach im Lager von Roquencourt und zwar in den Baracken, welche zu Stallungen dienen und an das Dorf selbst grenzen, Feuer aus. Diese Baracken, in einem Umfange von etwa 60 Metern, aus weißem Holz gebaut und mit Theer bestrichen, brannten vollkommen nieder und man konnte nur darauf Bedacht nehmen, die Feuersbrunst auf ihre ursprünglichen Grenzen einzuschränken. Die Truppen des Lagers und mehrere andere Abtheilungen wirkten dabei aufs Eifrigste mit. Gegen H'/zUyr war Alles vorüber. Etwa 30 Pferde sind verbrannt und etwa 20 in dem Rauch erstickt. Der schaden kann mit Einschluß der Baracken selbst auf ungefähr 60,000 Franks veranschlagt werden. Vermuthlich war das Unglück durch die Unvorsichtigkeit eines Rauchers entstanden. — Das Gerücht dieses Vorganges wurde an der Börse von den Baissiers stark ausgebeutet. Es hieß, daß in einer Kaserne von Versailles unter den Rufen: Nieder mit Thiers! eine Art von Meuterei stattgefunden hätte und diese Sensationsnachricht kam, wenn sie auch nicht gerade geglaubt wurde, doch der vorherrschend flauen Tendenz der Pariser Börse sehr zu Statten. Italien. Nom, 20. April. Deputirtenkammer. Ferrari stellt an die Regierung die Anfrage, ob dieselbe Willens sei, die Schriftstücke, detreff.-nd die Beziehungen Italiens zu den auswärtigen Mächten, der Kammer vorzulegen, und darüber Aufschluß zu ertheilen, wie letztere nach der Uebersiedelung der Regierung nach Rom sich gestaltet Haden, und in welchem Verhältniß die Regierung gegenwärtig mit dem Vatikan stehe. Der Minister des Auswärtigen, Visconti Venosta, erklärt, es liege nicht in seiner Absicht, die diplomatischen Dokumente bezüglich der römischen Angelegenheiten zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Die italienische Re- gierung habe nicht durch bloße Worte, sondern auf der Basis der Thatsachen und auf dem Wege der Erfahrung den übrigen Mächten darthun wollen, daß die große religiöse Institution des PapstthumS in allen ihren geistigen Befugnissen stets in gebührender Weise respectirt wurde. Es hätten hierüber weder Unterhandlungen, noch ein Austausch von Schriftstücken stattgefunden. Die katholischen Mächte haben uns gegenüber Zeuzniß davon abgelegt, baß sie von großer Theilnahme für den Papst und die religiösen Interessen erfüllt sind; sie haben aber gleichzeitig den Wunsch bekundet, mit Italien herzliche Beziehungen zu unterhalten, und zwar auf der einzig möglichen Basis, auf der Basis der Thatsachen. Alle Mächte haben Italien gegenüber Mäßigung an den Tag gelegt und dadurch die Politik der Beruhigung und Beschwichtigung, welche auch weiter zu beobachten die Regierung ernstlich bemüht sei, um Viele- erleichtert. England. London, 19. April. Abermals ist einem englischen Kriegsschiffe ein Unfall zugestoßen. Die Fregatte „Royal Alfred", Flaggenschiff des Viceadmirals Fan- shawe, Höchstcommandirenden der nordamerikanischen und westindischen Station, ist am kleinen Bahamanff gestrandet und es dauerte sieben Stunden, bis sie wieder flott war. Einzelheiten werden noch nicht gemeldet. London, 20. April. Aus Australien wird gemeldet, daß der Ueberlands- telegraph, welcher sich in Port Darwin an das unterseeische Kabel anschließt, in drei Monaten fertig sein wirb. Das Theater Royal in Melbourne ist abgebrannt, lieber Wrstaustralien hat ein heftiger Orkan gewüthet. Nach einem Telegramm aus Bombay vom gestrigen Tage ist das zur Guinea-Expedition gehörige Schiff „Maria" gescheitert. 35 Menschen kamen umS Leben. Vermischtes. Ufbtr eine Heirath aus Rache wird dem „Nagyvarad" Folgendes mitgethcilt. Am vergangenen Mittwoch hatte in KöröSßeg die Trauung eines wohlhabenden Brautpaares stattfinden sollen. Schon fiülj am Morgen erschien der Bräutigam, der aus einem anderen Dorfe war, mit acht geschmückten Wagen voll Hochzeitsgästen, auch die Braut, den Brautkranz auf dem Haupte, war zum Gang in die Kirche bereit; da erklärte aber der Bräutigam, daß er eher nicht in die Kirche gehe, als bis man ihm die versprach ne Mitgift ausgezahlt haben wirv. Geld war indepen nicht vorhanden, und so packte der Bräutigam wieder zusammen und fuhr sammt seiner ganzen Begleitung auf und davon. Nun ist jedoch das Trauerspiel noch keineswegs zu Ende. Der gewesene Geliebte des Mädchens erklärte sich bereit, dasselbe auch ohne Geld zu nehmen. Man befragte das Mädchen. „Mir ist Alles eins", antwortete dieses. So ging denn die Trauung vor sich; nach dem Hockzeitöfchmauß fiel eS jedoch auf, daß hnjBräutigam mit der Braut nicht tanzte. Man frug ihn um die Ursache und er erklärte: „Ich'mag sie nickt, ich will auch nie mit ihr leben; wag ich gethan habe, that ich nur, um mich an ihr zu rächen." Bald darauf verschwand er, Niemand weiß wohin. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 22. April. So unsinnig die Haussiers seiner Zeit „ins Zeug" gingen und nie an ein Ende der Herrlichkeit dachten, so vorsichtig und ruhig arbeitend erweisen sich jetzt die Baissiers. Sie fangen an, sich zu „decken", und während sie mitunter Scheinmanöver auS- führen, sind sie in Wirklickke.t daran, sich vorläufig zurückzuziehen, um bis zu wieder für sie passender Zeit der Hausse Platz zu machen. Diese ist Samstag schon wieder zur Erscheinung gekommen, doch ist sie noch schwach; sie geht auf ReconoaleScentenfußen, und diese sind bekanntlich nicht die stäiksten. DaS war auch heute recht deutlich zu bemerken, denn die Börse verkehrte großenlheilS zu etwas niederern als den SamstagScoursen. Nichtsdestoweniger war aber doch die Stimmung eine feste, uns wenn auch die schwereren Speculationöeffecten niederer eröffneten, so erholten sie sich doch bald und wurden Ereditactien mit 3563,4, Staatsbahn mit 398'/z und Lombarden mit 20812 bezahlt, welche Course so ziemlich denen der gestrigen Berliner Börse entsprachen. Nationalbank verkehrte mehrfach bei 870, wie denn überhaupt für Banken heute wieder einige Kauflust rege war, da selbe bei den niedrigeren Eoursen für manche Speculanten verlocken. Namentlich waren Lokalbanken gefragt. Von österreichischen Bahnen Elisabeth, Galizier, Rudolph und Norc-west Lit. B vielfach gefragt und bei anziehenden Preisen gekauft. Von deutschen Linien Oberheffen. Bayerische Ost- und Hessische Ludwigebahn aus dem Markt genommen. Prioritäten waren gleichfa ls mehrfach in Umsatz, namentlich äprocentige Lombarde» und Donau Drau. WaS Staatspapiere betrifft, so wurde heule Einiges in französischer 3procent. Reute abgeschloffen und beide österreichischen Renten erfreuten sich ziemlich reger Nachfrage. Spa- Aeti prankf. Bank 1 ;--rankf. Vereins Dunnst. Bankac Wien Bankactii Oest. Creditaot. Galizien 266 lMü0« 22. AP' KÄ ar. H» »* ' ' M RAver. 5% W 400 *1 :U Würtenib- 4 /r Baden W/o^ Oesten- Papier Spanier, neu« Ainerik. Bondi Kdic 1889) richt der Prooin. mögen des Lud den förmlichen C den alle Diesen oder sonstige A bilden haben, ßui Dienstag Vor dahier ar.Mell zugsrechlen zu b schweigender Ai folgen wird. $ gleich ein Ärrc befftn (Sntittljuti MM/chrchs i 'm werden. Di Mhligie nicht n den deshalb ins der Mehrheit bt beiiretenb augeh Eichen, den Grvtzherzvi Böttic Landriit 1888) Kass 'st wegen Versio befielll worden. SW; an9§borf nr D-bm worden ■ ÄS' WÄ* Ä des Lerm Zubern, c; des tzj.g $ wirk) r Qi« «f den gj(g 54* 01 Lager von l‘nt" und Qtt Wngt ton en' kannten neuerebrunft I 6 Lagers unb w Hw 'U dtw Nzul- flffajr 60,000 bt'e U^orßch« !ks wurde an tintt Kasernr ton Mruterri ) nicht gerade 1« Dorfe sehr Gerung die Bejiehllkigen und darüber >giernnz nach g gegenivärtrg enofh, erklärt, | D der röaii- , hlitniffy Re. 'hatsachen und datz die grotze Wissen fiel- in terhandlungrn, Mächte haben nähme für den gleichzeitig den und zwar auf Mächte haben it fylitif der titftyitrmtf K rin Unfall atmitaU Fan« lischen Station, , bis sie wieder )er UeberlondS- d anschlich, in ist abgebrannt. ie ist tas zur ^en,scheu kamen tthtili. »« W ipaaui liatmnltn lbern Doch ®°r- <: rhrr nld,t 6 . * nu»»*la" * *K*S " ihr rach-n- ..-»-^,7,5 “ 8 m4 **' «b,‘(1 «.'“V/i “f Verlinrr 3’ (e eK"»' 'S-H°rn ul, faUft 1 e,«»“"* «irr verkehrten eine Kleinigkeit höher. Loose oyne Verkehr, nur österreichische 1860et hier unb da begehrt. Von Amerikanern waren 1882er am meisten in Umsatz, mährend alle anderen Gattungen stagnirten. BSrsennachricliten. 22. April 1872. Preuss. 4V3O/o Oblig. 103 >/2 Frankl. 3i/20/8 Obi. 88 Nass. 41/a% Obi. 99>/2 Kurhess. 4% „ — Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 , . 4% n 97 „ n 3i/a0/0 „ 92 Bayer. 5% „ IOOV4 n 4V2 0/0 1jährige 99?/8 w 40/0 1jährige 95 Würtemb. 41/a°/o Obi. 993/4 Baden 4V2% Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Süberrente 631/4 Papierrente 58 Spanier, neuest. 3% 295/s Amerik. Bonds 1881r 100 _ „ 1882r 953/4 „ „ 1885r 971/4 „ „ 1887r 973/4 £ eilen. Frankf. Bank 141Vz Frankf. Vereins-Kasee 137i/2 Barmst. Bankact. 469 Wien Bankactien 877 Oest. Ore/2 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 595/8 3% öst. s. Lombard 503/8 3% Livorneser 40V8 50/g Tosoaner — 50/g Elisabeth.-Prior. 833/s do. II. Emiss. 825/8 WeelieeL Amsterdam k. 8. 985/6 Augsburg Berlin k. S. .993-4 k. S. 104V8 Bremen k. 8. 963/a Brüssel k. S. 93Vg Hamburg k. 8. 873/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118Vr Lyon k. 8. — Paris k. 8. 935/a Wien k. S. 1053/8 ditto m. 8. 1051/4 ditto 1. 8. 105 Dlseontc 4% Geldsorten. Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Looso — Nassau 25 fl. 43 Braunschweiger 21 Vs 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 40 4O/o bayr. Präm.-AnL 1123/4 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose IIOV2 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätslnose — 1860r Loose 9 l5/e 1864r „ — Stadt Florenz — fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21 —22 Engi. Sover. 11 48—50 Buss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 251/2—861/2 Annoncen - Bureau von Th. Dietrich rt und Stelle öffentlich versteigert werden. 1. Montag den 29. d. M-, Morgens 9 Uhr, in dem District „Buchenberg" zunächst Altenstädten: 4170 Wellen Eichen- und Tannen-Reisholz, 737 starke Fichten-Stangen mit 44,81 Festmeter, zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. II. An demselben Tage, Mittags 1 Uhr, in dem District „Jurikernwald" zunächst Oberlemp: 4 Raummeter Weichholz-Prügel, 2000 Wellen Buchen-Forstreiser. III. Dienstag den 30. d. M., Morgens 9 Uhr, in dem District „Pfaffenmark", Abtheilung Handschmidtskohl anfangend: 108 Raummeter Buchen-Scheidholz, wobei rundes Hainbuchen-Holz für Müller rc., 111,5 Raummeter Buchen- und Eichen- Prügelholz, 207 Raummeter dergl. Stockholz, 1870 Wellen dergl. Reisholz, 5100 „ Buchen-Forstreiser 1. Elaste, 23 Eichen-Stämme von 29 bis 54 Centi- meter Durchmesser und 4 bis 14 Meter Länge mit 22,73 Festmeter, 3 Erlen-Stämme mit 2,76 Festmeter. IV An demselben Tage, Nachmittags 4 Uhr, in dem District Annawald: 5100 Wellen Buchen-Forstreiser. Hohensolms, am 20. April 1872. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. Weiden-Versteigerung. 1973) 31 Gebund mit 1250 Stück Reifweiden, von 4 bis 8 Fuß Länge und 58 Gebund Korbweiden, sollen Mittwoch den 24. April, Nachmittags präcis 1 Uhr, versteigert werden. Die Weiden liegen in der herrschaftlichen Schwanenseewiese an der Wetter, unweit der Eisenbahnstation Lich, woselbst auch die Versteigerung stattfindet. Lich, den 19. April 1872. Fürstliche Rentei Lich. Kreutzer. Mühleiivcrkauf. 2013) Unterzeichneter beabsichtigt, seine in der Gemarkung Merkcnfritz gelegene, in bestem Zustande befindliche Mahl- nebst Schlagmühle, welche das ganze Jahr hindurch vollständiges Master hat und mit zwei Mahlgängen versehen ist, Freitag den 2v. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, freiwillig zu versteigern. Auch können circa 3 Morgen Wiesen und Gärten dazu abgegeben werden. Merkcnfritz bei Gedern, am 18. April 1872. Heinrich Appel. I Frauzensba Tassen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei Wild. Balser eu gros ^ktlsietlflüölflger en gros circa 150 Kisten stets auf Lager. 1530) Bei Aufträgen auf Lieferzeit zu Fabrikpreisen. Mousselinglas, Goldleisten, Spiegel und Spiegelglas, Photographier ah men Für Wiederverkäufer billigste Preise. S. Jäger, Offenbach a. M. 1668) Feinsten Rahmkäse in Stanniol empfehlen I. A. Busch Söhne. 963) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen unb Anfangs Mai beziehbar. Heinrich Vogt, Neuenweg. 2025) Ein Logis ist zu vermiethen bei Wittwe Friedel, WeuftabL 2011) Eine Mansarde mit Cabinet, un- möblirt, ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Neustadt Lit. D. Nr. 86. 1967) Ein freundliches Zimmer zu vermiethen. Kanzleiberg B. 72. 2010) Zu vermiethen, pr. 1. Mai beziehbar, die Wohnung im unteren Stock. Neustadt Lit. D. Nr. 86. 2018) Eine Stube zu mrmiethen bei schreiner Volp. 1966) Ein kleines Logis (Mansarde) zu vermiethen. Canzleiberg Lit. B. Nr. 66. 1925) Durch den Wegzug des Herrn Koch sind zwei mvblirte Zimmer zu vermiethen. JA. Busch Söhne. 18867 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wallthor Lit. A Nr. 152. 1615) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen und den 1. Juli 1872 zu beziehen- I. Mannberger. 2015) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei P. Herbert, Neuenweg. 1968) Ein Familienlogis, aus 5 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche rc. bestehend, ist Mitte Juni zu vermiethen. Kanzleiberg B. 72. 1002) Zu vermiethen auf den 1. Juni, auf Verlangen auch früher , ein Familien- logis, bestehend aus 4 bis 6 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche rc. Canzleiberg Lit. B- Nr. 66 1917) In Lit. D- Nr. 3 auf dem Kreuz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. 1982) Ein solider und brauchbarer Buch- bindergehülfe kann dauernde Condition erhalten in der Buchbinderei von L. Bötticher, in Mainz. Schneidergesellen werden gesucht von