PreiS vierteljährig 1 fL 12 ft. mit Brtnfl-rlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 169. Montag den 22. Juli 1G72. ...................................... A m t l t ch e r T h e i l. Bekanntmachung. Die Errichtung einer Handelskammer z» Gießen, hier die Wahl der Mitglieder derselben betreffend. Zur Wahl der Mitglieder der Handelskammer für die Stadt Gießen haben wir Termin auf Freitag den 26. d. M., Vorm. 9 bis 12 Uhr und Nachm. 2 bts 4 Uhr in dem Nathhaussaale zu Gießen bestimmt. Die stimmberechtigten Mitglieder des Handelsstandes der Stadt Gießen werden zu der Wahl mit dem Anfügen eingeladen, daß sieben Mitglieder der Handelskammer zu wählen sind. Gießen, den 18. Juli 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Artikel 2. Zur Theilnahme an der Wahl der Mitglieder einer Handelskammer sind diejenigen Kaufleute und Gesellschaften berechtigt, welche als Inhaber einer Firma in dem für den Bezirk der Handelskammer geführten Handelsregister eingetragen stehen und einer der vier ersten Klassen der Gewerbsteuer angehören. Artikel 3. Die Wahlstimme einer Actien - Gesellschaft oder Genossenschaft darf nur durch ein im Handelsregister eingetragenes Vorstandsmitglied, die jeder anderen im Art. 2 bezeichneten Gesellschaft nur durch einen ebendaselbst eingetragenen, persönlich haftenden Gesellschafter, die einer Person weiblichen Geschlechts oder einer unter Vormundschaft oder unter Curatel stehenden Person nur durch den im Handelsregister eingetragenen Procuristen abgegeben werden. Artikel 4. Wer nach vorstehender Bestimmung (Art. 2, 3) in demselben Handelskammerbezirk mehrfach stimmberechtigt ist, darf gleichwohl nur eine Wahlstimme abgeben und hat sich, wenn er gleichzeitig in mehreren Wahlkreisen des Handelskammerbezirks stimmberechtigt ist (Art. 8j, vor Ablauf der zu Einwendungen gegen die Wählerliste bestimmten Frist (Art. 9) zu erklären, in welchem Wahlkreise er seine Stimme ausüben will. Artikel 5. Zum Mitglieds einer Handelskammer kann nur gewählt werden, wer: 1) das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat, — 2J in dem Bezirke der Handelskammer seinen ordentlichen Wohnsitz hat — und 3) in dem für den Bezirk der Handelskammer geführten Handelsregister entweder als Inhaber einer Firma oder als persönlich haftender, zur Vertretung einer Handelsgesellschaft befugter Gesellschafter, oder als Mitglied des Vorstandes einer Actien-Gesellschaft oder Genossenschaft, oder als Procurist eingetragen steht. Artikel 6. Mehrere Gesellschafter oder Vorstandsmitglieder einer und derselben Gesellschaft dürfen nicht gleichzeitig Mitglieder derselben Handelskammer sein. Artikel 7. Diejenigen, über deren Vermögen der Concurs (Falliment) eröffnet ist, sind bis nach Abschluß dieses Verfahrens, und Diejenigen, welche ihre Zahlungen eingestellt haben, während der Dauer der Zahlungseinstellung weder wahlberechtigt noch wählbar. Artikel 8. Mit Genehmigung des Ministeriums des Innern kann ein Handelskammerbezirk zum Zweck der Wahl der Mitglieder in engere Bezirke eingetheilt werden, insofern sich aus örtlichen Verhältnissen hierzu ein Bedürfniß ergibt. Artikel 9. Für jeden Wahlbezirk ist bei Errichtung einer Handelskammer von dem Kreisamt, sonst von der Handelskammer selbst, eine Liste der Wahlberechtigten aufzustellen und dieselbe 10 Tage lang zur Einsicht offen zu legen, sowie die Zeit und den Ort der Offenlegung zuvor mit dem Anfügen öffentlich bekannt zu machen, daß Einwendungen gegen den Inhalt der Liste, welche nur innerhalb der erwähnten lOtägigen Frist zulässig sind, bei ihm, beziehungsweise bei der Handelskammer, vorzubringen seien. Nach Ablauf der lOtägigen Frist hat die Handelskammer, vorbehältlich des Necurses an das Kreisamk, beziehungsweise dieses selbst, über die vorgebrachten Einwendungen zu entscheiden; in allen Fällen entscheidet das Kreisamt endgültig. Nur Diejenigen sind zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die festgestellte Liste ausgenommen sind. Artikel 10. Die Wahl bei Errichtung einer Handelskammer wird von dem Kreisamte oder einem von demselben hierzu bestellten Commiffär, sonst aber durch einen von der Handelskammer aus der Zahl ihrer Mitglieder zu ernennenden Commiffär geleitet, welcher als Urkundspersonen zwei von der Handelskammer, oder wenn es sich von der Errichtung einer Handelskammer handelt, von dem Kreisamte gewählte Wahlberechtigte zuzieht. Ar.tikel 11. Spätestens drei Tage vor dem zur Wahl bestimmten Termine hat das Kreisamt, beziehungsweise die Handelskammer, den Tag und die für den Beginn und den Schluß der Wahl festgesetzte Stunde, sowie das Local und die Zahl der zu wählenden Handelskammer-Mitglieder öffentlich bekannt zu machen. Artikel 12. Jeder Wähler zieht in dem Wahlzimmer einen der auf der einen Seite mit fortlaufenden Nummern versehenen Stimmzettel und legt denselben, nachdem er auf jener Seite die Bezeichnung Derjenigen, welche er zu wählen beabsichtigt, eingetragen hat, in den verschlossenen Stimmkasten. Ueber die ganze Wahlhandlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches die Namen der Abstimmendcn, jede Abstimmung mit Angabe der Nummer des betreffenden Stimmzettels, sowie auch das Ergebniß der Zusammenstellung der Stimmen enthalten muß. Es wird von dem die Wahl leitenden Beamten, beziehungsweise dem von der Handelskammer ernannten Commiffär, und den von ihm zugezogenen Urkundspersonen unterschrieben; es werden ihm die Stimmzettel und die sonstigen das Wahlgeschäft betreffenden Aktenstücke beigefügt. Gewählt sind Diejenigen, welche die meisten Stimmen erhalten haben, bei Stimmengleichheit entscheidet das Loos. Artikel 13. Nach beendigter Wahl hat das Kreisamt, beziehungsweise die Handelskammer, die Gewählten von der auf sie gefallenen Wahl schriftlich in Kenntniß zu setzen und die Namen der Gewählten mit dem Anfügen öffentlich bekannt zu machen, daß das Wahlprotokoll nebst Anlagen drei Tage zur Einsicht der Wahlberechtigten bei dem Kreisamt, beziehungsweise bei der Handelskammer, offen liege und Einwendungen gegen die Wahl oder die Gewählten binnen dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bei der genannten Stelle vorzubringen seien. Artikel 14. Nach Ablauf dieser Frist hat das Kreisamt, beziehungsweise die Handelskammer, die Wahlacten und die etwa eingelegten Einwendungen an das Ministerium des Innern zur Prüfung der Gesetzlichkeit der Wahl und der gesetzlichen Eigenschaften der Gewählten einzusenden, welches hierüber, sowie über die vorgebrachten Einwendungen endgültig entscheidet. Politischer T h e i l. Deutschland. Aus Oberhessen. Nach öffentlichen Nachrichten gedenkt also die Regierung in Darmstadt demnächst bei den Ständen Anträge auf Verbefferung der Pfarrstellen einzubringen. Es fehlt nicht an Solchen, welche an der Geneigtheit der Stände zweifeln, in dieser Richtung Genügendes zu thun. Wir haben indeß eine bessere Meinung von unseren darmstädtischen Kammern. E« klingt wie eine Beleidigung der Stände, wollte man ihnen nicht so viel Würdigung der Bedeutung des evangelischen geistlichen Standes zutrauen, nm dessen Vertretern wenigstens die Nothvurft zu geben, die sie jetzt nicht haben. Außerdem hat die preußische Regierung ebenfalls eine entschiedene Aufbesserung der Pfarrstellen vorbereitet, und zwar insbesondere für die annectirten, dem Großherzogthum so nahen Gebiete von Hessen-Nassau; man wird gewiß gerne vermieden sehen, daß die Geistlichen des Großherzogthums unliebsame Vergleichungen anstellen. Auch die bayerischen Stände haben Verbesserungen auf dem Gebiete des CultuS bewilligt, und, wohl zu merken, sogar für die Rabbiner (was wir nur billigen), — und die Stände in Darmstadt sollten sich einer solchen Bewilligung entschlagen? Wie gesagt, wir glauben das nicht. Hat doch der Staat ja vielfach kirchliche Güter an sich gezogen, die er noch in seinem Nutzen verwendet. Endlich wird wohl der Noth- stand, der bereits vorhanden ist, daß Niemand mehr die so gering dotirten Pfarr- stellen haben will, ja daß Studium und Stand der Geistlichen ganz zu verschwinden droht, seine Bedeutung geltend macken. Darmstadt, 17. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 32 enthält: p Wir. B ßnl über 1) 400 fl. 2) über Ab!h. 400 H 3) 2000 3000 4) 3000 5000 5) 5000 10,000 V 6) 10,000 20,000 7) 20,000 Archer -ter dem angeführten Gehalt hat Lehrer jeder eine angcmeffene 1000 1000 2. 1. 2. 1. 2. 1. 2. 1. 2. 3. 1. 2. 3. 450 450 500 500 550 550 660 600 700 800 800 900 1000 kein Die gen tetzt Seelen bis 2000 Seelen 1. rechnen zu muffen. Noch auffallender tritt diese Erscheinung bei einem großen Thcil der deutschen katholischen Geistlichkeit hervor. Das deutsche Reich hält sich — ob mit Recht oder Unrecht, dürfte in dieser Beziehung ziemlich gleichgiltig sein — in ferner Existenz durch Nom gefährdet, cs trifft Maßregeln zur Abwehr und ruft dadurch einen heftigen Kampf hervor. Durfte man nicht erwarten, daß der Clerus, wenn auch nicht die Partei des Staates ergreifen, doch so viel Anhänglichkeit zum Mutterlande besitzen würde, um eine vermittelnde und versöhnende oder mindestens eine neutrale Stellung einzuncbmen? Statt dessen, was sehen wir? Offenste, rücksichtsloseste Bekämpfung des Reiches, hingehendste Unterstützung Roms. Es mag durch Besorgniß hervorgerufene Uebertreibung sein, wenn lhnen jetzt schon direkte Verbindungen mit auswärtigen Feinden zur Bekämpfung des eigenen Landes nachgefagt werden; aber moralisch leisten sie solchen fremden Bestrebungen ungemeinen Vorschub dadurch, daß sie Deutschland schmäben und verunglimpfen, wie cs schlimmer nicht dessen ärgste Feinde thun. Und doch wäre es Unrecht, diese Gesinnung der ganzen deutschen Geistlichkeit oder gar dem ganzen katholischen Volke in Deutschland beizumessen; nur mußte cS unerklärlich bleiben, wie es kam, daß der nationaler und patriotischer gesinnte Theil nicht nur jene« feindliche Gebah.cn nicht mit Erfolg zurückwies, sondern sich im Großen und Ganzen bisher passiv verhielt. Hauptsächlich war es die ultrawontane Presse, welche fast ohne Ausnahme eine Sprache gegen Deutschland führte, welche der im französischen „UniverS" nur wenig nachgab. Als dcr Papst in einem unbewachten Augenblick seiner feindseligen Gesinnung gegen das Reich durch eine Prophezeiung von reffen Vernichtung Ausdruck gab, und nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa, etwa mit Ausnahme Frankreichs, über dieses empörende Benehmen ent- rüstet wurde, da jauchzten die deutschen katholischen Blätter und riefen dem Pontifex in Rom Beifall zu. DaS scheint jetzt anders werden zu wollen. Schon hat wenigstens ein katholisches Blatt den Muth, jenes Auftreten des Unfehlbaren in herben Worten zu tadeln und jede Solidarität mit den anderen Organen des Berlin, 16. Juli. Schon vielfach ist die Bemerkung gemacht worden, daß Volk so viele antin.itionale Elemente in seiner Mitte zählt, als Deutschland, sogenannten Demokraten, Internationalen und noch einige andere Vervindun- sehen ni( rimiff jjr(I fflltl« tiiiit 'l- 1 rfie- ® gesinnten 1 Pari einer inner M und dü E ersteres V» gemeine 6 „iS eine „ fiW in ™ teilen, für Siecle N als PaM je nod) vi Zeilen vorb unD »o a unserer Jq Vater mag „sogenannte Das tot erklären, k Papstes her daß die Re, sei, weil sti Regierungen keine Regiei Einrede zu jeitn, vM Regierung Rücksichten Interessen 1 gefährlichste fit die Gei wird im l Obrigkeit a Bttli das Militär kanntmachn hlM Ofstciösin gefundenen flüf das A Velleumdvki Anerkennuni fcömersten 2 sr'tige Zust Mm $,(*! Reaktion, a goldenen Fa \xM s t60 1 Oesterreich» fönni er ti, Ochsten- tii "kennung i habe Ht leicht, dennoch trfj trMte ein *8 hervc ,Kaisei ° hvlische u!>r effolgte Sirmut knüpfen an diese Aeußerungen bereits weitgehende Hoffnungen; sie wollen daraus erkennen, daß eine Unruhe über die katholische Kirche gekommen ist, welche aus einem tiefen Gegensatz von Anschauungen entsprungen und schließlich zu sehr auS- einandergebenden Bestrebungen führen muß. Dieser Zwiespalt soll nach den neue- sten Berichten aus Rom sogar bis in d.n Vatikan gedrungen und von dem heil. Vater nur mit äußerster Mühe beschwichtigt worden sein. Diese Hoffnungen scheinen etwas verfrüht zu sein; erfreulich bleibt eS immerhin, baß endlich im katholischen Lager selbst Stimmen laut zu werden anfangen, welche zur Einlenkung in friedlichere Wege mahnen, einem nachgebenden Verhalten Roms das Wort reden und in einer Fortsetzung des begonnenen Kampfes große Gefahren für die römische Kirche voravSsehcn. Daß die Jesuitenorgane über diesen „Verraty" in ihrer Mitte schreien würden, war zu erwarten, um so größere Anerkennung ver- dient es, baß bas genannte Breslauer katholische Blatt sich nicht beirren läßt und muthig, wie es begonnen hat, fortfährt, bie erwachten Bestrebungen bes besser gesinnten TheilcS unter den Katholiken Deutschlands zum Ausdruck ju bringen. PariS, 17. Juli. Der Papst spricht in seiner jüngsten Aüocution von einer „sogenannten Regierung in Paris." Das Univers batte diese Stelle in seiner Mtttheilung über diese Kundgebung des Papstes unterdrückt, das S.eclr und die Agence HavaS theilen heute bie betreffende Stelle wörtlich mit, und ersteres fragt verwundert, wie Pius IX. wohl bazu komme, eine durch bas allgemeine Stimmrecht errichtete und von allen Mächten anerkannte Regierung nur als eine „sogenannte" zu behandeln. Freilich habe diese Regierung Frankreich nicht in die abenteuerliche Politik stürzen wollen, statt ihres Landes Wunden zu heilen, für den Kirchenstaat das Schwert zu ziehen. „Werden", so fügt das Siecle hinzu, „die Völker endlich einsehen, daß die römische Curie sie stets nur als Packesel betrachtet hat und baß sie ihre Schmeicheleien oder ihre Peitschenhiebe je nach der Willigkeit vertheile, die sie ihr bezeigen? Zum Glück sind bie Zeiten vorbei, wo Rom in seiner Allmacht Könige ein- und absctzte nach Belieben und wo es bie Unterthanen vom Eibe der Treue entband. Die Gendarmen unserer Tage kennen nur bie Befehle ihrer gesetzlichen Regierung, unb der heilige Vater mag sagen so viel er will, baß die Regierung bes Herrn Thiers nur eine „sogenannte Regierung" sei; bie Regierung selbst wirb dadurch kein Haar schlechter!" Das Univers hat riese Bemerkungen des Siöcle sogleich aufglgriffem um zu erklären, baß auch jetzt noch die Regierungen nicht ungestraft den Fluch des Papstes hervorricfen; im vorliegenden Falle aber habe der Papst sagen wollen, daß die Regierung des Herrn Thiers des Namens einer Regierung nicht würdig sei, weil sie Angriffe auf das Piincip dulde, auf dem jede Regierung beruhe; Regierungen, „welche die Attentate Victor Emanuel's in Rom duldeten, feien keine Regierungen mehr", sie sollten aber, statt gegen die Worte des Papstes Einrede zu erheben, Nachdenken und einfehen, baß diejenigen ihre wahren Freunde seien, welche ihnen sagten, baß sie, indem sie so handelten, nur noch sogenannte Regierungen seien. Wie man sieht, haben Thiers und Jules Simon mit allen Rücksichten gegen die Ultramontanen und mit ihrer Aufopferung der Landes- intereffcn dem EpiScopate gegenüber nichts erlangt als Spott und Hobn. Jene gefährlichste aller Wühlereien, weiche den Boden der Regierung untcrminirt, indem sie die Gewissen gegen bie Regierung aufhetzt, geht stolz ihren Gang und täglich wird im Univers, in der Union u. s. w. bie Auflehnung gegen die weltliche Obrigkeit als gutes Werk gepredigt. Berlin, 18. Juli. Durch Reichsgesetze vom 8. Juli sind in Elsaß-Lothringen das Milttarstrafgefetzbuch und das Jesuitengesetz nebst der bundeSräthlichen Bekanntmachung eingesührt worden. Hannover, 17. Juli. Wiener Blätter enthalten folgende, von den deutschen Officiösen stillschweigend verläugnete Mtttheilung: „Bei dem gestern Abend statt- gefundenen Festbankette der unisormirten Schützen trank der Bundesvorstand Wiener guf das Wodl der Festgeber, erklärend, die schmählichen, von Leipzig ausgehenden Dceleumvungcn könnten das Fest nicht stören: alle Schützen feien einig in der Anerkennung der korrekt deutschen Haltung der Oestcrreicher, die gerade m den schwersten Tagen trotz erfahrener Unbill bie Liebe zum Reiche bewahrten. (All- eilige Zustimmung.) Fischer (Particularist) trank auf Schwarz- Roth - Gold, dessen Erscheinen leider noch immer Unglück bedeutet habe. Auf 1848 folgte die Reaktion, aus 1862, wo auf dem Schützenfeste zu Frankfurt Die ichwarz-ioth- goldenen Farven wieder erschienen, folgte der Brudermord gegen Oesterreich, auf die iroden schwarz-roth-.tz0ldenen Tage von 1868 in Wien folgte der franzosis-bc Krieg, wo in Versailles das größte Unglück Deutschlands, die Ausschließung der Oesterreicher, besiegelt wurde. Jetzt wehe wieder Schwarz-Roth-Gold, und leider könne er die Festesfreude nicht theilen; unfertig sei der neue Staat und auf zwei, höchstens vier Augen g. stellt. (Beifall und Unterbrechung.) Er habe keine An- erkenuung für das Bismarckthum. (Stürmische Unterbrechung und Beifall.) Man habe Oesterreich h.nabgestoßen, jetzt bemühe man sich freiwillig, das gehe nicht leicht, und wieder zwingen durch Eisen und Blut, davor bewahre uns Gott. Dennoch trinke er auf die heiligen Farben, indem er auf das ersehnte, 'n Freiheit aftarfu einige Reich hoffe- Die Rede tief heftige Debatten und große Auf. regung hervor." (Dem Manne müßte Eis auf den Kopf gelegt werden. D. R.) Kaiserslautern, 18. Juli. Der Erzbischof von Utrecht hat gestern 35 alt- kathotischc fimeer gefirmt unO eine Trauung vollzog'«. Heute Nachmittag 3 /, Uhr erfolgte die Abreise nach Zweibrücken, wo morgen alikatholischer ®otte«Cienft und Firmung stattfindct. Belgien. Rriiffel 20. Juli. Der Strike in Borinage wird als beendigt angesehen. — In Namur hat die permanente Deputation die Stichwahlen unter den Ve- meinderathswahlen annullirt, wodurch Vie liberale Mehrheit tn Frage gestellt ist. Frankreich. Paris, 18. Juli. Der in der gestrigen Sitzung der Nationalversammlung tzattgehadre Zwischenfall hat in den parlamentarischen Kreisen im Allgemeinen einen der Regierung günstigen Eindruck zurückgelaffen. Paris, 20. Juli. Dem Vernehmen nach wird der deutschen Regierung °m i August Die Anzeige gemacht werden, daß die Regierung bereit (ei, fcie erst Rate der Kriegsentschädigung im Betrage von 500 ™ Räumung der beiden Departement« Marne und Haute. Marn wird fondt am 1. Seid.8beginnen. — Die Wadrscheinlichkeit, daß die Nationalversammlung Auflegung ctr neuen Anleihe vertagt werde, gewinnt an Bestand. Italien. Rom, 13. Juli. Gestern halten unsere Minister eine lange Berathung im Palazzo Braschi bis gegen Anbruch der Nacht, und heute wiederum. Es handelt sich um die Erledigung der Frage bezüglich der religiösen Körperschaften in der Provinz Rom. Wenn die Regierung bis jetzt sich von allerlei Bedenklichkeiten obhalten ließ, an diesen ebenso faulen wie empfindlichen Flecken zu rühren, so hat es jetzt die klerikale Partei dahin gebracht, daß nunmehr um so energischer und tiefer eingeschnitten werden wird. Wenn es geradezu die Absicht dieser verblendeten Gesellschaft gewesen wäre, der Regierung jede schonende Rücksicht unmöglich zu machen, so hätte sie ihre Sache nicht besser machen können. Zuerst schickte Seine Heiligkeit eine offene Kriegserklärung gegen den italienischen Einheitsstaat und seine usurpatorische Regierung in alle Welt, erklärt, daß eine Versöhnung zwischen Papstthum und Italien in alle Ewigkeit nicht möglich sei. Darauf läßt eben dieser heilige Stuhl die Bataillone feiner blind gehorsamen Anhänger marschiren, um vor der Hand die muniripalen Aemter zu besetzen mit der offenen und öffentlichen Erklärung, daß es den Umsturz des bestehenden Staatswesens gelte. Denn das ist doch offenbar der Hintergedanke des Hinweises auf den Dispens vom Eide der Treue gegen König und Verfassung, welchen das Gesetz den Municipalbehörden gestattet. Und die erste Erziehung dieses Volkes, dessen Unwissenheit in dieser Weise ausgebeutet werden soll, liegt noch immer zum überwiegenden Theile in den Händen eben jener religiösen Körpeischaften. Gewiß hat Lanza, der Präsident der „usurpatorischen" Regierung, den Nagel auf den Kopf getroffen, wenn er dieses ganze Treiben als eine offene Verschwörung bezeichnet, welche energische Gegenmaßregein nöthig mache. Die Regierung ist entschlossen, diese Klosterfrage in ihrem ganzen Umfange zu erledigen und dem Parlamente gleich bei Wiedereröffnung der Session das betnffrnde Gesetz vorzulegen. Da diese Angelegenheit sehr weit in das Gebiet des öffentlichen Unterrichts hinübergreift, so wird die Wahl der über dieses Departement zu setzenden Persönlichkeit von den Entschlüssen bedingt sein, welche die Regierung in der Klosterfrage nehmen wird. Rom, 20. Juli. Die Municipalräthe von Rom, Florenz und anderen Städten haben an den König anläßlich des gegen das spanische Königspaar verübten Attentates Sympathie-Adressen gerichtet. — In einer Ansprache, welche der Papst an die von .hm in Audienz empfangenen Beamten der früheren päpstlichen Polizei hielt, empfahl er denselben Die Unterdrückung etwaiger Unruhen bei Den Municipalwahlen, um Die freie Meinungsäußerung und Stimmabgabe sicher zu stellen, wies Die Behauptung, Die Katholiken wollten eine bewaffnete Reaktion, als eine Thorheit zurück und drückte Den Wunsch aus, Die Sache Der Gerechtigkeit und Religion wieder hergestellt zu sehen und seine Tage friedlich zu beschließen. Spanien. Madrid, 19. Juli. Der König und Die Königin haben einem Tedeum in der königlichen Capelle beigewohnt. Ueberaü, wo sich der König in den Straßen zeigt, ist er der Gegenstand Der begeistertsten Zurufe. Alle Claffen der Gesellschaft bezeugen ihre Anhänglichkeit und Sympathie für das Königshaus. Die Entrüstung gegen die Mörder ist allgemein. Das Volk wollte selbst an den Mördern Gerechtigkeit ausüben, wurde jedoch von der Polizei daran verhindert. Die Untersuchung ist in vollem Gange. Die volle Strenge des Gesetzes wird gegen die Schuldigen angewandt werden. England. London, 19. Juli. Gladstone verlas im Unterhause, Argyll im Oberhause eine Botschaft der Königin, in welcher die Bewilligung einer jährlichen Pension von 1000 Pfund für Die Wittwe des ermordeten Vicekönigs von Indien, Lady Mayo, empfohlen wird. Türkei. Konstantinopel, 20. Juli. Der Sultan genehmigte den vom Kbedive vorgelegten JurtsdtctionSgefetzkntwurf, welcher im Wesentlichen identisch ist mit dem von Der internationalen Commission, die im Jahre zu Cairo tagte, anempfohlenen Entwürfe. Amerika. Newyork, 16. Juli. Der Finanz-Minister Boutwell hat in Nordcarolina vor einer Versammlung eine Rede gehalten, worin er bervorhob, daß die 93er- söhnung zwischen Dem Norden und dem Süden unvollständig fein werde, bis Die Majorität im SüDen eine Gleichberechtigung aller Menschen anerkannt haben werde. In Bezug auf die finanzielle Lage erklärt er, daß Die Verminderung Der Ausgaben, die Erleichterung Der Steuern und Die baldigst zu erwartende Rückkehr zur Baarzahlung die Wohlfahrt des Landes heben würden. Der Goldverkauf werde in mäßigem Umfange fortgesetzt werden. Er mahnte seine Zuhörer, ihr Vertrauen auf Den PräsiDenten Grant zu setzen, als den Retter des Landes und Der Verfassung. Literarisches. (Ueber vortheilhafte Benützung der Deutschen Rerchspost) gibt das soeben in der billigen Würzburger Volksausgabe deutscher Nerchsgesetzc erschienene Postreglement dem Publikum erwünschte Auskunft; es kann sich Jedermann Darm Rath erholen über die Gebühren für Briefe, Correfpondenzkarten, Kreuzband und Mustersendungen, Paquete, Recommandirung, Anweisungen über Verpackung, Begleitscheine, Retourrecipisse, Expreßbestellungen, Kuriere, Extrapost, Freigepäck, Postillonstr nkgelder, Entschädigung bei Verletzungen der Passagiere u. s. w. Der Preis von 17 /2 fr. ist sehr billig, das Büchlein sollte daher in keinem Hause fehlen. 5 - 25% , Noflen-Erspar» iß bei Annoncen. Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in sämmtltche deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 5-23<>/o Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von G. Schlotte in Bremen. Allgemeiner Anzeiger. ■6H Frankfurt a M., Dompl^Nr'' Unb vandkartcn-^andlung 3202) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet Vermischte Anzeigen iain. 3/106—107 752 189 269 432 328 M/110 274 “/158 484 186 23/139 611 Billiger Ausverkauf schwerer versilberter französischer Alfenide - Waaren ® T Q E ^ebaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen. 284 237 288 148 Vm 2/17 HlKlftr. L28 148 340 ,6/313 Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. 3355) Wegen passenderer Verwendung der Baracke hinter der Zeughaus-Kaserne sollen die daselbst aufgeslellen 15 Feldfahrzeuge der hiesigen Garnison anderweit unter; 8,„acht werden. Besitzer entsprechendtr Räumlichkeiten werden daher aufgefordert, Offerten wegen Vermiethung derartiger loste der unterzeichneten Verwaltung bis ^um 24. d. Mts. einreichen zu wollen. Gießen, den 15. Juli 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Versteigerung. 3424) Donnerstag den 25. Juli l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Ludwig Gibb dahier ein Pferd, zwei Kühe, zwei Rinder, sechs Gänse, zwei Wagen, zwei Pflüge, eine Egge meistbietend versteigert werden. Leihgestern, den 20. Juli 1872. Großherzogliches Ortsgericht Leihgestern. Heß. Wohnungs-Veränderung. 342S) Ich wohne jetzt in meinem Hause in den vceuen-Bäuen. Dr. med. Brüel, ________pract. Arzt. eo*o = Bauarbeit. 3425) Donnerstag den 25. d. Mts-, Morgens 10 Uhr, oll dahier vergeben werden: 1) die Anfertigung von Backöfen zu Krof- dorf, veranschlagt zu 78V3 Thlr, 2) die Lieferung von Sandstein - Platten und Thürpfeilern für die Gemeinde Wismar, veranschlagt zu 56 Thlr. 7 Sgr. Krofdorf, den 20. Juli 1872. Der Bürgermeister: C o l n o t. e/2G3 Hofraithe in der Kaplans- fluffe, Acker am Wismarer Weg, an der Lahn, 2. Klasse. Acker links dem Krofoorfer Weg, V22., 1/28. Klasse, gibt 2fl. 1 fr. Tilgungsrente, Acker daselbst, 2. Klasse, gibt 1 fl. 31a/4 fr., Acker am Wismarer Weg, über dem Schwalbach'- schen Ackcr, 2. Klasse, gibt 57 fr., Acker über dem Fabrihi- schen Acker aufdenFluth- graben, 3. Klaffe, gibt Acker am Leufertsröder Weg, 3. Klasse, gibt 1 fl. 16' 2 fr-, Acker auf dem Haddersgraben, 3. Klasse, gibt 57-V4 fr., Acker ohnweit des Woffs- forks, i/23. , i/z4. Klasse, gibt 293/4 fr., Acker am Hasenköppels- weg im halben Zehnten, ‘/z3., i/24. Klasse, gibt 103/, fr., Acker auf den Sandkauter Weg und Hegstrauch, Vr2., i/z3- Klasse, gibt 18 fr., © s - Vermiethnngen. 3114) Das von Herrn Dr. Dornseifs seither bewohnte Familienlogis ist per 1 October zu oermiethen. ___________ Wilhelm Flett. a S Ä sollen auf dahiesigem Rathhaus die Immobilien, den Erben des Moritz Kreiling An ton Sohn dahier an den Meistbietenden versteigert werden: Flur Nr. «.eunal-Bureau für jnlrratr bestens empfohlen. T I-UIV tungäSxpebiHonen^befVrbrtt untTnur*«! bmCrf±1 ?n b?. befT' eebiti®r66cte4umfaL1‘^7r3r^'ä8C 3«tunBfcip SÄ*"9'"' $8ckfli ara’'8'-d ifö; § Lasel - Bievz sehr fein, aus der Actienbrauerei hier, per Flasche 8 fr., bei Georg Dörr, ____________________ Kirchenplatz. Bekanntmachung. 3430) Mittwoch den 14. August 1872, von Morgens 9 Uhr an, sollen i- S- der Sparfasse Grünberg, Klägerin gegen Heinrich Erb IV. von Weiters- bain, Beklagter wegen Forderung die dem Beklagten gehörendeHofraithe, bestehend aus: Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Brauhaus, sowie die demselben gehörenden, der Klägerin verunterpfändeten Liegenschaften, welche zuerst im Einzelnen und dann im Ganzen, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, wiederholt nochmals auf dem Büreau des Unterzeichneten versteigert werden. Weitershain, am 4. Juli 1872. In Auftrag Großh. Landgerichts Grünberg: Großherzogliches Ortsgericht Weitershain. Faulstich, Vorsteher. Versteigerungen 3429) Montag den 29. Juli, Nachmittags 2 Uhr, 3431) Heute Abend 5 Uhr: Festrede, gehalten zu Nassau, 9. Juli 1872, von Heinrich von Sybel. Preis : 18 fr. Bei Francoeinsindung von 18 fr. in Briefmarfen wird die Brochüre nach auswärts franco per Kreuzband versandt. Ferber'sche Unio.-Buchh. in Gießen, 3426) Stachelbeeren zu haben im Körn er'sehen Garten. 3436) Portland-Gement, frische Sen- dung, Tnffkaminröhre, einfachen.doppelte empfiehlt_______________Emil Piftor. 703) Photographie-Rah- men und Goldleisten bet Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. AUgrmeiue Familien-Ieitnng, Jahrgang 1872 Jnhalts-Verzeichniß von^Nr. 42 • v Zur ÄURÄ gÖ "ak, o.Glümer. (Sortierung.) - von A. Volckhausen. — Auswondernde K nder — D'e Gouvernante. Novellette Hirsch. — Aus Natur und Leben. — Graf englisches Kulturbild von Jenny Präsident. - Das Derby-Wettrennen. - D^ Schlok ungarischer Ministergewinnung in Australien — Im Waldweae ^b?l0ß.burÖ- ~ Die Woll- iÄsaasB ,7„ £ «ssi. 8«.W - Im Waldwege bei @or/onX2m7 S V^i^ung in Australien, panische Gesandtschaft. - Ein Wunder der Dffan,— bir- Agave, im Park du Pecq bei St. ©ermain - en -1 nne am ® Yrbcn.?l amerikanische Larraaona. ^ermam - en-Laye. — Alte ccklopische Mauern bei 3439) Die auf heute Abend anberaumte Generalver- sammlung kann eingetretener Hinterniffe balber erst morgen ’* 23- 3«li, si».n»8 8 U6=, im Cato Ebel S " “_____Der Vorstand. Elften - Verstkiaerunq. 3434) Mittwoch den 24. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr, werden 72 Zentner ausgeschiedene Acten in dem Hofgerichts-Gebäude dahier, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, zum Einstampfen öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, am 13. Juli 1872. In Auftrag Großh. Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Herzberger, Großh. Hofgerichts-Registrator. 3437) Mittwoch den 24. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Moritz Kreiling in der Kaplansgasse: Hausgeräthe, Werkzeug, ein Haufen Mist, Heu, Stroh u. s. w. meistbietend versteigert werden. Fr. Müller. Wiese in der Lichtenau, links des Badeburger Fuhrpfads, i/23., V24. Klasse, gibt 38 fr., Acker auf den Aulweg, hinter dem Weiher, 4. Klasse, gibt 2 fl 6'/« fr.,1 Wiese am Erdekauterweg,! 1 <3., 3/44. Klasse, Wbc,r oufbrbenbe®a®»eb8;' Feilgeboteneö. V-3., Klasse : 3437) Gartenmöbel, Kinderwagen bei _______Fr- Müller. I Emil Pistor. Hochachtungsvoll Wolffheim, GenkrslbeoMmschtigter 9 Uhr: Italienische Nacht n. Feuerwerk in der Maiblumenhalle. .3361) Ein zuverlässiges Dienstmädchen wird gegen guten Lohn gesucht. Näheres m der Exped. d. Bltts. . 3433) Tüchtige Schlosser finden bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung bei _________ Gg Nenzel. I Gesucht werden noch einige Dienstmädchen, welche alle häuslichen Arbeiten verrichten können und mit ßuten Zeugnissen versehen sind. Näheres bel Dlenstmann Müller, Löwen- gasse.__ 3409) Einen Schuhmachergesellen sucht _______Emil Bärrn, Wallthorstraße. 3370) Ein Dachshund, schwarz mit braunen Abzeichen und Lederhalsband, verlaufen. Abzugeben gegen Belohnung bei der Exped. d Bltts._________ 3427) Ein braun- und weiß - getigerter großer Jagdhund, auf den Namcn „Feldmann" hörend, ist entlaufen. Abzugeben gegen gute Belohnung bei Herrn Oberförster Stumpf zu Arnsburg bei Lich. Heute Montag und morgen Dienstag ■> spielt der . Schwab s mit Gesellschaft bei B Wittwe Busch, p Seltersweg, s u48j) Soeben ist erschienen: 3202) zsi» möbürrcs Zimmer mit Am Denkmal Stei oermiethen. Neucnweg B. 194. en gros Fenstcrglaslager en gros circa 150 Kisten stets auf Lager. 1530) Bei Aufträgen auf Lieferzeit zu Fabrikpreisen. Mousselinglas, Gold- lelsten, Spiegel und Spiegelglas, P hotographt erahnten. Für Wieder- verkäufer billigste Preise. ________S. Jäger, Offenbach a, M, 6J3) Thür- und Grab- fchilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefert'qt bei W i l h. Balser. C o 1= e = 3 E C *? -21 = ~ Cf ~ >- ‘g 5 :<3S ö E E 'z x M58) Von letzt an wieder neue Kartoffeln bet Th. Rautenstrauch, ___fl- d. Schoor ^f2n ro‘ft iU 1 Eingemachte Gurken ~ empfehlen I. A. Busch Söhnc. 1876) Thürschoncr in Crystall unb Por Man bei Wilh. BaIfer. = 4S S Q . O & £ 'Jz = E b®- <3 5