tu. Mner Amemer Utoeiten Mittwoch beit 22. Mai Nr. 117 s Großh.! wor- ufend, ist durch riln f v D- in Bf I- imtlicher' Vcremö ilte und waM id) Fink. unter heißt >g 5 Uhr. g in GMv a6t die ErsM- Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch di« Poft bezogen vierteljährig, 1 fl. 27 kr. * Die „Provinzial-Correspondenz" veröffentlicht einen längeren Artikel der Ueberschrift: „Der Bischof von Ermeland und die StaatSgesctze." ES darin: Deutschland. Darmstadt, 18. Mai. Die Verwüstungen, welche ras um Mitternacht wüthende Hagelwetter angerichtet hat, sind schauderhaft. Bäume, Sträucher, Reben, Saaten im weiten Umkreis der Stadt der Blätter, Blüthen, Knospen und des jungen Fruchtansatzes beraubt! In den Alleen liegen haufenweise zerrissene und zerfaserte Blätter; die Reben, namentlich an der Süd- und Südostseite total zerschlagen, so daß keine Hoffnung auf irgendwelche Ernte bleibt. In Beffungen, in der Gemarkung Eberstadt, in der Richtung nach Arheilgen sind die Schäden bis jetzt unberechenbar. Die Hoffnungen auf ein gutes Obstjahr werden leider für unsere nächste Umgebung nicht erfüllt werden. Jetzt noch, 11 Uhr Vormittags, liegen im Schloßgarten, in den Hofraithen und Straßen Eishaufen und die Straßen zeigen zahlreiche Spuren zertrümmerter Ziegel und Fensterscheiben. müthern der Geistlichen und Gemeinden die Gesinnungen der Ehrfurcht und Treue gegen den König, die Liebe zum Vaterlande, der Gehorsam gegen die Gesetze und alle jene Tugenden, die in dem Christen den guten Unterthan bezeichnen, mit Sorgfalt gepflegt werden." Am Schluffe des Gelöbnisses heißt es noch ausdrücklich: „Ich verspreche dieses alles um so unverbrüchlicher zu halten, als ich gewiß bin, daß ich mich durch denEid, welchen ich Seiner päpstlichen Heiligkeit und der Kirche geleistet habe, zu nichts verpflichte, was dem Eide der Treue und Unterthänigkeit gegen Se. königliche Majestät entgegen fein kann." Der von dem Bischof ausgestellte Grundsatz, daß das kirchliche Recht für ihn verbindlicher sei, als das bürgerliche Gesetz, steht demnach mit der Staatshoheit an und für sich, mit dem klaren Verfassungsrecht, so wie mit dem bischöflichen Eide im Widerstreit. Der Bischof von Ermeland hat ober der ausgestellten grundsätzlichen Auffassung in seinem seitherigen Verhalten thatsächlich Folge gegeben, indem er im Widerspruch mit dem bürgerliche» Gesetze den großen Bann über preußische Staatsbürger ohne Genehmigung der Staats- rcgierung öffentlich verkündigt und sich geweigert hat, die hiermit den Excommuni- cirten zugefügte Beeinträchtigung ihrer bürgerlichen Ehre durch eine anderweitige amtliche Kundgebung zu beseitigen. Die Regierung wird demzufolge dringend veranlaßt sein, die SouveränetätSrechte des Staates, falls deren ausdrückliche und thatsächliche Anerkennung von dem Bischöfe ferner versagt werden sollte, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln zu wahren. Sie darf sich dabei der Zustimmung und, soweit erforderlich^ der bereitwilligen Mitwirkung des preußischen und des deutschen Volkes und seiner Vertreter versichert halten. Berlin, 16. Mai. Der Reichstag hat die Jesuiten-Debatte heute zu Ende geführt. Der Beschluß des Hauses culmtnirt in der Forderung an die Reichsregierung, einen Gesetzentwurf vorzulegcn, „welcher auf Grund der Reichsverfaffung die rechtliche Stellung der religiösen Orden, Congregationen und Genossenschaften, die Frage ihrer Zulassung und deren Bedingungen regelt, sowie die staatSgefähr- liche Thätigkeit derselben, namentlich der „Gesellschaft Jesu", unter Strafe stellt." Dieser Antrag, ein Compromiß zwischen den Conservativen und Liberalen, ist mit 205 gegen 84 Stimmen, also mit sehr bedeutender Mehrheit, angenommen worden. Das Compromiß kam im Laufe der Sitzung zu Stande, als schon mehrere Redner zu Wort gekommen waren. Besonders traten hervor die Abgg. Reichensperger (Olpe), Fischer (Augsburg) und Gneist als Referent der Commission. Beide Parteien kämpften mit großer Leidenschaftlichkeit und nicht ohne viel Geschick. Nur Reichenspergtr überstürzte sich. Daß er in so hohem Maße ultra- montan sein würde, wie er heute an den Tag gelegt hgt, überraschte am meisten seine alten parlamentarischen Kampfgenossen. Katholische Kirche und Jesuiten- Orden sind ihm identische Begriffe. „Ihr wollt die Jesuiten nicht, also seid ihr auch Feinde des Katholicismus. Ihr verdrängt aus dem Reich die „Gesellschaft Jesu", mithin gefährdet ihr die rechtliche Existenz der römischen Kirche." Für die Jesuiten hatte er nur Lob und Bewunderung. Sie sind nach Reichensperger Vie eigentlichen Träger des katholischen Princips, Segenspender sogar für die Evangelischen, und — daß Gott erbarm' — hiefür bezog er sich auf die Autorität des alten Gerlach ! Das gab viel Gelächter. Sonst war es Reichensperger eigen, glücklicher zu operiren und oratorisch wirksamer aufzutreten. Er erleichterte Fischer von Augsburg die Widerlegung ungemein. Der erinnerte an Ernst Renan's Bünd- niß mit den Jesuiten zum Rachekrieg gegen Deutschland und dies Moment schlug durch. Gneist wies nach, wie sehr in Preußen Toleranz geübt worden seit hundert Jahren und länger gegen alle Orden und Seeten. „Darum", so schloß er, „kann dem Kaiser der Compromißantrag als ein Vertrauensvotum des Reichstags entgegen gebracht werden." Dafür dankte Bismarck Gneist mit Händedruck und Glückwunsch zu seinen guten Darlegungen. Der Reichstag ist herzlich froh, daß er diese Jesuitendebatte hinter sich hat. Die beiden Tage waren sehr angreifend für Alle. (8- 3 ) Berlin, 17. Mai. In Abgeordnetenkreifen ging gestern, wie die „Spen. Ztg." erfährt, das Gerücht, es werde bald nach Pfingsten auf Grund der vom Reichstag gefaßten Beschlüsse ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, welcher aus einem Paragraphen besteht und Jedem, der in den Jesuitenorden oder in einen andern nicht zugelassenen Orden tritt, die staatsbürgerlichen Rechte entziehe. Wir erwähnen dieses Gerüchtes, ohne eine Gewähr dafür bis jetzt übernehmen zu können. Stuttgart, 20. Mai. Ein gestern Nachmittag stattgehabtes Hagelwetter hat die Gegend am oberen Neckar, besonders Tübingen und Umgebung, schwer geschädigt. Hamburg, 20. Mai. Zu der allgemeinen deutschen Lehrerversammlung sind etwa 5000 Lehrer und Lehrerinnen aus allen Theilen Deutschlands sowie aus Deutsch-Oesterreich hier eingetroffen. Auch Belgien, Rußland und Serbien sind vertreten. ... Der große Kirchenbann, wie er von jeher aufgefaßt und behandelt den ist, greift in seinen Wirkungen unzweifelhaft auf das Gebiet des bürgerlichen Verkehrs über, und durch die feierliche Veröffentlichung des Bannes treten die Folgen desselben unter den katholischen Gläubigen unmittelbar in Kraft. Noch im März v. I. hat der Erzbischof von Köln ausdrücklich erklärt: „Wird die Excommunication unter namentlicher Bezeichnung von den kirchlichen Oberen öffentlich und amtlich bekannt gemacht, so tritt für die Katholiken, gemäß den Vorschriften des Apostels Paulus und des Apostels Johannes und den hierauf gegründeten eanonischeu Bestimmungen, die Pflicht ein, jeden unnöthigen Verkehr mit dem Excommunicirtcn zu meiden." Dem entsprechend wurde im unmittelbaren Anschluß an den Hirtenbrief des Bischofs Krementz, welcher die betreffenden Ex- communicationen der Geistlichkeit und den Gläubigen verkündigte, in dem von dem Regens des bischöflichen Priester-Seminars zu Braunsberg herausgegebenen „Pastoralblatt für Ermeland" ein Aufsatz über „das Wesen und die Wirkungen des Kirchenbannes" veröffentlicht, in welchem es u. A. heißt: „Die Gläubigen sind streng verpflichtet, mit einem solchen, welcher namentlich aus der Kirche ausgeschlossen ist, keinen Verkehr zu pflegen, mag dieser in Besuchen, Grüßen, Unterricht u. s. w. bestehen.... Wer mit einem namentlich Excommunicirtrn Verkehr pflegt, verfällt der kleineren Excommunication.... Mit namentlich Excommunicirten dürfen nur die Eltern, die leiblichen Kinder, die Dienstboten und dergleichen Personen verkehren." Da hiernach der große Kirchenbann keineswegs eine rein geist- liche Strafe ist, sondern durch die Aechtung, mit welcher derselbe Den Betroffenen in Bezug auf den gesammten täglichen Verkehr belegt, neben der kirchlichen zugleich eine bürgerliche Bedeutung hat, so wußte die Staatsregierung die einseitige Verhängung des Bannes durch Den Bischof „als eine Verletzung Der Dem Schutze des Staates anheimfallenden Gerechtsame seiner Angehörigen und als einen Eingriff Der Kirchengewalt in das bürgerliche Recht-gebiet erachten, welchem der Staat zu wehren befugt und verpflichtet ist." ... Der Minister richtete demgemäß mit Zustimmung des Staatsmimsteriums das Ersuchen an den Bischof, Den Widerspruch, in welchem seine Maßnahmen mit Den Landesgesetzen stehen, in geeigneter Weise zu beseitigen und diese Beseitigung zur Kenntniß der Diöcesanen zu bringen. Wenn es nicht gelinge, jenen Widerspruch zu heben, so würde die Staats- regierunz in die Lage gesetzt sein, die Dem Bischof vom Staate ertheilte Anerken- nung Durch sein Verfahren als hinfällig geworden anzusehen und Die bisher be- stanvenen staatlichen Beziehungen zu Der von Dem Bischöfe geleiteten Diöcesan- Verwaltung nicht fortsetzen zu können. Der Bischof Krementz hatte hierauf durch ein Schreiben vom 30. März D. I. geantwortet, in welchem er ausführte, daß, wenn ein Widerspruch zwischen seinen Anordnungen und Den Landesgesetzen be- stände, er nicht im Stande wäre, denselben zu lösen: er habe sich streng an die Vorschriften des katholischen Kirchenrechtes gehalten.... Die Stellung, welche Der Bischof in Diesem Schreiben einnimmt, ist freilich nichts weniger als geeignet, zur Herstellung einer Uebereinstimmung beider Gewalten beizutragen. Der Bischof stellt Den Grundsatz auf, daß, wenn zwischen den Vorschriften des Kirchenrechts und den Landesgesetzen ein Widerspruch bestehe, es Pflicht des Geistlichen fei, zunächst nach den kirchlichen Vorschriften zu handeln. Er stellt somit die kirch- lichen Verordnungen über Die Staatsgesetze und macht Den Gehorsam gegen Die letzteren von Der Auslegung Der kirchlichen Satzungen abhängig. Es liegt auf der HanD, Daß die Staatsregierung einen solchen Anspruch, welcher mit Der Staats- Hoheit unverträglich ist und welcher sich auf kein Gesetz, auf fein Vertragsrecht stützen kann, unbedingt zurückweisen muß. So groß die Rechte sind, weiche der Kirche in Preußen in Bezug auf ihre Angelegenheit eingeräumt und seitens der Staatsregierung jeder Zeit gewissenhaft gewahrt worden sind, so ist Doch Die un- erläßliche Voraussetzung und Bedingung, daß sie selbst die staatliche Ordnung und die Gesetze, auf welchen dieselbe ruht, rückhaltlos anerkenne. Wenn Die preußische Verfassung nicht bloS im Artikel 12 Die Freiheit Der gemeinsamen ReligionS- Übung, sonDern auch im Artikel 15 Der Kirche Die selbststänDige Ordnung und Erscheint tagllch, mit Ausnahme Sonntags. Expedition : Canz lei berg, Lit. B. Nr. 1. -SiS tilg | 6. SchlnaU' ^LindenM^! äed SN [ntbfil nebst g Mhrbchm M Verwaltung ihrer Angelegenheiten gewährleistet, so ist andererseits tm Artikel 12 Oesterreich. Quch voraescben, Daß Den bürgerlichen und staatsbürgerlichen Pflichten Durch Die Ausübung Der Religionsfreiheit kein Abbruch geschehen Darf. In Dem Gelöbnisse, Wien, 18. Mai. Der Erlaß Des CultuSmimsterS über Den Mißbrauch der welcbes der Bischof von Ermeland eben so wie alle anderen Bischöfe geleistet hat, Kanzel zu politischen Jnvectiven liegt seinem Wortlaute nach vor. Derselbe theilt ift nicht bloS ausgesprochen, daß er Sr. Majestät dem Könige „untertänig, treu, Den Länderchefs zunächst die Neuigkeit mit, daß die Regierung „bei wiederholten gehorsam und ergeben sein", sondern auch „dahin streben will, daß in Den Ge- Anlässen schon" ihren festen Entschluß und Dte NothwenDtgkett betont habe, Den n o 5 Gesetzen de- Staates die gebührende Achtung und pünktliche Befolgung zu sichern. Der Erlaß zählt sodann eine erkleckliche Anzahl von Paragraphen des Strafgesetzbuches auf, Nach welche« die fraglichen Ausschreitungen bisher nicht geahndet wur- den, und fordert die Läuderchcfs auf, die unter ihnen stehenden administrativen und polizeilichen Organe zu erhöhter Thätigkeit in dieser Richtung anzusporuen. Frankreich. Paris, 15. Mai. Bei Dentu ist unter dem Titel: „Sedan, la bataille et la capilulalion“, eine Broschüre erschienen, welche eine Proklamation Napoleon'- III. enthält, die bis jetzt noch nirgends figurirt hat. Dieselbe trägt das Datum vom 31. August und wurde nach der Schlacht von Beaumont und vor der Schlacht von Sedan von dem Ex-Kaiser an die Armee gerichtet. Dieses Do- cumertt lautet: Soldaten! Da der Anfang des Krieges kein glücklicher war, so wollte ich, indem ich von jeder persönlichen Rücksicht absah, das Commando den Marschällen übergebe» , welche mir auf besondere Weise von der öffentlichen Meinung be- zeichuet worden waren. Bis jetzt hat der Erfolg eure Anstrengungen nicht gefrönt; iNdeß erfahre ich, daß die Armee des Marschalls Bazaine sich unter den Mauern von Metz erholt hat; der des Marschalls Mac Mahon wurde gestern nur ein sehr leichter Verlust zugefügt; e? liegt also kein Grund vor, sich zu ent- wuthigen. Wir haben bis jetzt den Feind verhindert, in die Hauptstadt einzu- dringen, und ganz Frankreich erhebt sich, um die Eindringlinge zurückzuDerfen. Unter diesen Umständen und da die Kaiserin mich in Paris würdig vertritt, habe ich die Rolle des Soldaten der des Souverains vorgezogen. Nichts wird mir zu ttzeuer sein, um das Vaterland zu retten. Es schließt, Gott sei Dank, noch Männer von Herz in sich, und wenn es Feiglinge gibt, so werden ihnen das Kriegsgesetz und die öffentliche Verachtung Gerechtigkeit widerfahren lassen. Soldaten, seid würdig eures alten Rufes; Gott wird unser Land nicht verlassen, wenn Jeder seine Pflicht thut! Gegeben im Hauptquartier zu Sedan, am 31. August 1870. Napoleon. einstweilen verzichtet. Er will — heißt es — die Dinge aus sich selbst heraus reisen lassen, und nur mit den jeder Regierung zu Gebot stehenden Einflüssen nachhelfen, Einflüssen, denen vor allen Dingen die hier in erster Reihe in Betracht zu ziehenden Ulema's schon jetzt sich keineswegs in dem Maße unzugänglich ge- zeigt haben, als man Anfangs gerechnet. Für die nächste Zeit aber soll die Frage von der Tagesordnung gestrichen werden. Erwiderung. Der Wechsel ist n.cht gefressen worden; aus Scher; nahm der Betreffende denselben nur in den Mund; sofort wurde er regulirt. Das Original mit Marke befindet sich noch da. Dieses auf die feine Benachrichtigung des 8. R. F. W. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 21. Mai. Die Feiertagsruhe ist auch unfern BoursierS zu Statten gekommen, d. h. speciell der Haussepartei, welche beute mit frischen Kräften einen kleinen Vorstoß unternahm und denselben auch mit Gluck durchführt«. Die Börse eröffnete namentlich auf speculativem Gebiet mit wesentlich höheren Kursen, besonders bei Lomb.rrden, die bis 209:< 4 gehandelt wurden. Später trat zwar eine kleine Neackion ein, die aber nicht lange andauerte, sondern wieder den Anfangskursen weichen mußte. L-ämmtliche internationale Speculationswerthe waren sehr lebhaft im Verk.hr und war Kauftust überwiegend. Creditactien gingen bis 248, Staatsbahn bis 375. Auch Wiener Nationalbank ein Paar Gulden höher. In andern Bank- werthen concentrirt« sich heute dar Hauptgeschäft einzig uno allein auf den Verkehr in Deutschen Verrinsbankactien, die bei ca. 40/0 höherem Kurse sehr gesucht waren, und zwar in Folge deS durch ihre Betheiligung abgeschlossenen Ankaufs des weltbekannten Bankgeschäfts der Firma L. A. Hahn dahier für eine neugebildete Aktiengesellschaft, ein Factum, das von der Börse, wie gesagt, mit einer bedeutenden Preiserhöhung begrüßt wurde, und das geeignet ist, den dabei Jn- trressirten reichlichen Gewinn in sichere Aussicht zu stellen. Oesterreich. Bahnen erfreuten sich reger Frage und zwar vorzugsweise die älteren Gattungen. Sie wurden fast sämmtlich bei erhöhten Preisen aus dem Markt genommen. Die neue Albrechtsbahn wurde mit 184ya bezahlt, doch ist der Verkebr hierin noch schwach. Toscanische Prioritäten begehrt, ebenso sonderbarer- wcise Rudolph-Prioritäten, die von obscurec Hand zu treiben versucht werden. Von Loosen waren die Österreich. Sorten nicht unbeliebt, während die andern stagnirten. Staatspapiere wenig am Markt und das Wenige gleich weggenommen. Oesterreich. Renten weniger lebhaft, aber fest. Auch amerikanische StaatenbondS wurden heute ziemlich umgesetzt, auf eine für die endliche Losung der Alabamafrage günstige Depesche aus Washington hin. Dänemark. Kopenhagen, 14. Mai. Ein isländischer Schooner meldet, daß in Husavik (Nordküste von Island) am 16., 17. und 18. April Erdbeben verspürt wurden. Zwanzig Häuser wurden zerstört, Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Spanien. Madrid, 20. Mai. Nach hier eingetroffenen amtlichen Berichten aus den Provinzen haben auch in der biscaysche« Bande die Desertionen begonnen. Zahl-, reiche Insurgenten haben sich bereit erklärt, die Waffen nieberzulegen; 4000 sollen! sich unterworfen haben. Auch in den anderen Provinzen nehmen dle Unterwerfungen' zu und verschwinden die Banden. — Der Carlistenchef Uribari ist gestorben. Rumänien. Bukarest. Sämmtliche Ismailer Iudenhetzer wurden vom Broiler Schwurgerichte freigesprochen. Ducharest, 19. Mai. Die Franco-Hungarian Bank hat das rumänische Tabak-monopol gegen eine jährliche Pachtsumme von 8 Millionen Francs übernommen. Türkei. Konstantinopel, 15. Mai. Wiener Nachrichten zufolge hat der Sultan den discreten, aber doch sehr eindringlichen Vorstellungen der befreundeten Mächte Rechnung getragen und den Plan der Veränderung der Thronfolge allerdings nicht bestimmt und für alle Zeiten aufgegeben, aber doch auf seine Ausführung BörsenBachrickteü. 21. Mai 1872. Preuss. 4^/2 0/0 Oblig. 1001/4 Frankf. 31/2% Obi. 877/8 Nase. 41/20/0 Obi. 991/2 Kurhess. 4% „ 9 4 Vs Gr. Hees. 5 Vogt. „Submission auf Bauarbeiten zur Ver-> größerung des Güterschuppens auf dem 2,4 40,8 HO Wellen 1770 Klein-Linden, am 10. Mai 1872. 0—" «... - Großherzogliche Bürgermeisterei d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unter: Klein-Linden. zeichneten Betriebs - Inspektion zu Frank- Weigel. :furt a M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kosten-Anschläge und Seifen 2öruoerroinrer, öiianHömieje uno oann: dingungen eingesehen uno die Submisssons-^wald, nachoerzeichnetes Holz öffentlich ver- ... _ Formulare in Empfang genommen meröen jfteigert werden, als: 2499) Die auf heute zusammenberufenen können. . ’ m ' bekannten Gläubiger der Georg Zecher^ Frankfurt a den 11. Mar 1872. Eheleute und Johannes Zecher Eheleute! Königliche Betrrebs-Jnspection. von hier haben mit der I 0 h a n n e s Z e ch er--H ? y l._______________ Wittwe dahier ein Arrangement abgeschlossen ! Es werden nunmehr alle noch unbekannten^ lillylluillj Gläubiger der genannten Personen ausge-- in den DoNiclNialwaldUNqeN der fordert,, sogew.tz bmnen 4 Wochen,, uomi Oberförsterei Niedkr-OhmeN. 2505) Mittwoch den 29 und Donnerstag den 3V. d. Mts- werden in den Diftricten Lichterwald u. Heegkopf bei Atzenhain, dicht neben der Staatsstraße von Besondere Bekanntmachungen. PfStffnffflhlind gewahrt wurde. Der oben bemerkte Schuld- V,/V c schein ist angeblich abhanden gekommen^ -...... . - - ----।—o--------------- --- — 2364) Nachdem über den Nachlaß des^s werden daher alle Diejenigen, welche 2519) Es sollen die sämmtlichen Bau-chas Werkscheidholz, am zweiten Tage^das Müllers Heinrich Wolf von Treis a- d.I^ech^iche Ansprüche an den gedachten Schuld- arbeiten zur Vergrößerung des Güterschup- Kiefern-Stammholz mit der andern Hälfte Lda. der formelle Concurs erkannt ist, roirb|fd.ein machen können, hiermit aufgefordert, pens auf dem Bahnhöfe Gießen, einschließ- der Eichen versteigert; am zweiten Tage Liquidationstermin auf -............— - ' • ‘ n’ r " 1 ” • — m ------- ,x--- Mittwoch den 17. Juli 1872, nannten sind binnen 4 Wochen, voir heute er|ten Erscheinen in öffentlichen Blättern gerechnet, dahier anzuzeigen bei Meldungen, Forderungen nebst Vorzugsrechten der Nichtberücksichtigung. ! geltend zu machen und etwaige Einwen- Grünberg, am 10. Mar 1872. ' düngen gegen das Arrangement, dessen Ein- Großherzogliches Landgericht Grunberg. auf hiesiger Registratur sreisteht, vor- Erdmann, vr. Möbius, zubringen, widrigenfalls sie mit Ansprüchen Landrichter. Landgcr.-Ancstor. ,von der Masse und mit Einreden gegen 1 das Arrangement ausgeschlossen sind und txffentlicpe AUfforoerUN^. das Arrangement bestätigt wird. 2420) Unterm 13. April 1858 entlieh die Grünberg, am 6. Mai 1872. hiesige Gemeinde bei Friedrich Runge, Großherzogliches Landgericht Grünberg, ein Capital von 200 fl., dieses Capital ist Erdmann, vr. Trapp, im Jahr 1860 durch (Zession auf Kaspar! Landrichter. Landger-Assessor. H-lzv-r 2498) W-ld «'S E N -«A 12 ^801 12 Suf* 18,oo ' Am erste «rrk- und Nut ükvald. Die WANkunft a 4lbcru>ald bei Das tm nkjtigen lasten Bä den Eichelsdo in der Köi in h 513) Montag ißo: ,erden in den ^chniüendn^ ird Scmiüstck l 17 Stück Er Länge u messer, 30 R.-Metei 10 , W Wellen 26 R.-Meter 55 „ 71,60 „ W Wellen U50 N.-M- 1,60 „ 6 Stück N- ter Läng) Durchme 10 Stangen 3 „ 31 „ M Wellen ,_3 R.-Meter i^mtlich dem s Steigliebhab Eicheigerung i lich an den $ liu Bieber mn Tie Verstü „SchMenbrr Siammbolze- Heuchchein c Bel, Mom Ve Men bei de Zentner aft ^iereparthiei nietenben verste w Verkauft Mernden $a- bü der , ^en werden. Gießen, den Kin g” »«itmc 218 Mabe,,.1 I? den ”• zu h ■fc nach, n ^etkachE M g, 1 8ra0e *n nur .w.5* ,‘u Ctattm uewm Vor- aUf 6 2093 4 lc üöbauttft, ^lionswrrth! tn bis 248, Indern ißanL ,‘n Deutschen 10 Folge des ber Firma ^örse, mie dabei Zn- ttireuten sich mlljch bei tv 54Va bejahlt, lonbttbaret.- doosen waren r< wenig am ’t. ober fist, 1 tnblify L'- 93% i. 1043/g I. 104 l. 104 el. ■ 98% . 993 1 L 104% I. 96% I. 93% I. 87% I. 105 L 1191/s rten. kr. 57%-581/g 40-42 0-42 3-55 3-35 A'lr-^k >2-54 40-42 26-27 Gießener Scheidhoh. Morgens a §Im fiten fft der en Tage das nbern haßte feiten W Lisnict Heeg' i 1872. . 7)bertörstew -men- i 1872, ^'Diftric- eieunbS^ oüentlid) yer' gelbolz, ;'boh' 5«** * 76*®=* gtranWt säts »»'■w Holzversteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. 2498) Montag den 27. und Mittwoch den 29. Mai werden in den Districten Hegwald und Bieberwald nachstehende Holzsortimente versteigert: A. Brennholz: Scheidholz Prügelholz Stockholz Reisholz Holzart. Raummeter. Buchen 820 260 250 456 Eichen — 10 6 6 Nadelholz —426 Aspen 2 — — — B. Bau- ic. Holz. 25 Eichenstämme von 15—70 (Zentimeter Durchmesser und 5—19 Meter Länge, mit 1453 Festmeter, 12 Nadelstämme von 15—32 Zentimeter Durchmesser und 7—10 Meter Länge, mit 3,80 Festmeter, 12 Buchenstämme von 38—88 Zentimeter Durchmesser und 2—15 Meter Länge, mit 18,83 Festmeter Ain ersten Tage kommt das Brennholz im Hegwald, sowie sämmtliches Bau-, Werk- und Nutzholz zum Ausgebot, am zweiten Tag das Brennholz im District Bieberwald. Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Morgens präcis 9 Uhr. Zusammenkunft am ersten Tage im District Hegwald bei 9tr. 1, am zweiten Tage im Mberwald bei Nr. 324. Das im Bieberwald lagernde Bau- 2c. Holz wird Mittags 12 Uhr im Hegwald versteigert; die Steigerer wollen sich dieses vorher durch Forstwart Adolph in Langd vorzeigen lassen. Bei den Buchenstämmen finden sich mehre starke Hackklötze. Eichelsdvrf, am 11. Mai 1872. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Heyer. 2142) Borsdorfer Aepfel- ivein in bekannter Güte bei I. A. Busch Söhne. । 1876) Thürschoner in Erystall bei Wilh. Balser. Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Königsberg. 2513) Montag den 27. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, werden in den Königlichen Staatsforsten' „Schnittenberg, Eulenkopf, Schmidtstadt' ■ und Saurüssel": 17 Stück Eichenstämme von 5 bis 11 Meter Länge und 29 bis 52 Zentim. Durchmesser, 30 R-Meter Eichen-Scheidholz, 10 „ „ Prügelholz, 320 Wellen „ Reiser, 26 R.-Meter „ Stockholz. 55 „ Buchen-Scheidholz, 74,60 „ „ Prügelholz, 2232 Wellen „ Reiser, 405,50 R -Meter „ Stockholz, 1,60 „ Weichholz-Prügelholz, 6 Stück Nadelstämme von 7 bis 9 Meter Länge und 14 bis 16 Zentimeter Durchmesser, 10 Stangen Nadelholz, I. Zlasse, 3 „ „ H ,/ 34 „ „ HI. , 300 Wellen Nadelholz-Reiser, 3 R.-Meter „ Stockholz öffentlich dem Meistgebot ausgesetzt werden. Steigliebhaber, welche da? Holz vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich an den Königl. Förster Gutzmann za Bieber wenden. Die Versteigerung beginnt im Holzschlag !„Schnittenberg", bei Nr. 1 des Eichen- ^Stnmmbolzes. Heuchelheim, den 15. Mai 1872. Der Königliche Oberförster: _____________Neuenhagen._____ Bekanntmachung. 2518) Montag den 27. b- Mts-, Vormittags 10 Uhr, sollen bei dem unterzeichneten Postamte i Zentner alte Dienstbücher und Dienstpapiere partienweise öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Verkaufsbedingungen, wie die zu versteigernden Papiere, können bis dahin täglich bei der unterzeichneten Stelle einge- sehen werden. Gießen, den 21. Mai 1872. Kaiserliches Postamt: Lochmann. Feilgebotenes. 2503) Henri Nrstle's Kindermeh!, ä 45 kr., beste Schweizermilch enthaltend, empfiehlt liegen. Dr. (£. Laubinger, j}_______Engel-Apotheke, am Kirchenplatz. ii Dickmilch tft nunmehr wieder im früher L o o s'schen Höfchen, Lit. D. Skr. 218, pr. Maastopf 10 kr., |u haben. Für den Topf bittet man tz kr. ru hinterleaen. Julie Müller. 2382) Catliarinapflaiimen, Bamberger Zwetsclien, Agifelspaiten, Briinellen, Italienische Maccaroni empfiehlt JEmil Fis c hh ac h 9 Seltersweg.___________ 2497) Dr. Mryer's Unterleibspillen heilen alle Magenkrankheiten, Leibes- verstopfung u. Hamorrhoidalbeschwer- dcn. — Preis mit ärztlicher Anweisung: 3 Thlr. Briefe birect an den Specialarzt für Unterleibskrankheiten. Br. Eduard Meyer in Berlin, Wilhelmstr. 91. 2176) Die erwartete Sendung von Herren-, Damen- und Kinder-Sommerschuhen in Plüsch und Stramin ist wieder eingetroffen und empfehlen wir die- selbe billigst. I. A. Busch Söhne. § Nestlet Kindermchl (farine lactee), als Ersatz der Muttermilch. Haupt-Niederlage für Oberhessen in der Hirschapotheke von Dr. Hempel in Gießen. NB. Der bessern Haltbarkeit wegen wird das Kindermehl nur noch in Blechbüchsen versandt. 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Balser. s Mein Tuch- und Bukskin Lager zu festen und billigen Preisen empfehle bestens. Von heute ab Rabatt für Waaren dieser Saison pr. comptant uNST Sechs Kreuzer am Gulden. Ludwig Laug, Marktstraße 25, gegenüber dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben und soll dies vermittelst Ansverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs JSireuset'ti Glulilen. Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlunq statt. Alle Neuheiten für die kommende Saison, die bereits eingetroffen sind und noch eintreffen, sind selbstverständlich damit einbegriffen. (911) S. Hirsch Sohn. Selters- und Sodawasser liefere jede Anzahl Flaschen zu Fabrikpreisen frei in's Haus. (2481)_____________Georg Dörr. 2515) Sehr schöne Früh- und Spät- Gemüsepflanzen: Blumenkohl-, Rosenkohl-, Römischkohl-, Wirsing-, Oberkohlrabi-, Roth- und Weißkraut-, Rotherüben- und Fleischzwiebel-Pflanzen bei ______L Hartmann, in der Schanz. 685) Liebig's Fleischextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne. 2196) Dachziegel, 1000 Stück zu 10 fl. 30 fr., werden verkauft in der herrschaftlichen Ziegelei zu Lich. _______________Kreutzer, Rentmeister. 2197) Dachlatten sind vorräthig in der herrschaftlichen Ziegelei zu Lich bei Ziegler Schmidt. Vermiethungen. 2509) In meinem Hause ist der zweite Stock pr. August zu vermiethen. Moritz Heichelheim, ________________Seltersweg Z. 185.______ 2293) Sonnenstraße Nr. 73 ist der dritte Stock zu vermiethen und sogleich zu beziehen_________________________Z Pi11ba n. 1935) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Anlage Z. 25.__________________ 2376) Ein möblirtes Zimmer mit Ea- binet ist in der Nähe des Bahnhofs auf den 1. August oder später zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________ 1621) Der von Herrn Dr. Brüel bewohnte 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. ________________________I. G. D- B a p st- 2154) Eine geräumige Familienwohnung, den 1- Juli beziehbar, ist zu vermiethen, Kanzleiberg Lit. B- Nr. 68.________________ 2480) Ein Logis, bestehend in 3 Zimmern , Küche, Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplatzes rc., ist zu vermiethen und am 1. August zu beziehen. __Georg Herbert. 2395) Der untere Stock meines Hauses, aus 8 Piecen und Küche rc. bestehend, ist vom 15. August d. I. ab zu vermiethen. __________ Earl Emmelius. 1966) Ein kleines Logis (Mansarde) zu vermiethen. Eanzleiberg Lit. B. Nr. 66. Vermischte Anzeigen. 2501) Ein braver Junge, für leichte Hausarbeit und Ausgänge zu besorgen, wird für ein photographisches Geschäft in Offenbach gesucht. Zu erfragen bei Photograph Uhl. 2514) Ein dunkelgrüner Regenschirm mit Gummi-Ning und neusilbernem Plättchen ist am ersten Pfingstseiertage in der Kirche abhanden gekommen- Man bittet, denselben gegen eine gute Belohnung bei der Exped. d- Bltts. abzugeben.________________ 2452) Das Ausputzcn von Hüten wird billigst besorgt bei Georg Röber, ____________________ am Kreuz.______ 2504) Ein Dienstmädchen zu sofortigem Eintritt gesucht- Wo? sagt die Expedition d- Bltts.______________ 2458) Meine Wohnung nebst Comptoir befindet sich von heute ab in dem Hause des Herrn C h r. Wallenfels auf dem Marktplatz. Gießen, den 15. Mai 1872. ______M. Rosenthal. | Mechamker-Gchülsen zum sofortigen Eintritt gesucht von Engelbert & Hensoldt, Optiker, __Wetzlar.__________________ 2511) Von zwei älteren Leuten wird zu Michaeli eine Wohnung, aus 4—5 Zimmern, mit Küche, Mädchenstube und Zubehör bestehend, in einem anständigen Hause außerhalb der Stadt gesucht. Offerten in der Exped. d- Bltts. abzugeben.________________ 2502) Ein seidener Regenschirm ist in meinem Laden stehen geblieben und kann derselbe zu jeder Zeit in Empfang genommen werden. I. Th. Haubach, __Seltersweg.______ 2486) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird auf Johanni gesucht. _______________L. Petri II, Neuenweg. 2510) Aus dem Wege von der Schule des Herrn Dieckmann nach dem Os- wa ld'schen Garten ist eine Brille mit Futteral verloren gegangen. Dieselbe ist in der Exped. d Bltts. gegen eine Belohnung ab- zugeben.________________________________ 2485) In ein hiesiges Fabrikationsgeschäft wird ein umsichtiger, gesetzter Scribent, der eine schöne Handschrift schreibt und correcter Arbeiter ist, zu engagiren gesucht. Selbstgeschriebene Offerten nebst Angabe der Gehaltsforderung wolle man bei der Exped' d. Bltts. unter Ehiffre II. I). 1 einreichen. Agentur. 2232) Eine der bedeutendsten Lebensversicherungs-Gesellschaften sucht einen thätigen Agenten für Gießen und Ulügend gegen gute Provision. Anträge mit Namen unter: „L. N. poste restante“ nach Darmstadt.__________________ 2508) Wir suchen ein Eommis zum sofortigen Eintritt. _____Gebr. Homberger L Söhne. 2423) Ein Junge kann in die Lehre treten bei Franz Stroh, Schreinermeister. 2425) Ein Lehrling wird zu Pfingsten angenommen von Z. Staudinger & Eomp. 2434) Eine Köchin auf Johanni gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Wemel'h (harten. Sonntag den 26. Mai und Montag den 27. Mai 1872 zwel 2512) Das aus 56 Mann bestehende, und bereits hierrühmlichst bekannte Musikcorps des Großh. jxess Leib-Garde-Regiments, unter Direction seines Capellmeisters Herrn Th. Adam, wnd auf Kniet Durchreise nach „Berlin", wohin es $ur Abhaltung eines „CYclns" von Concerten den Rus erhalten, Große Coneerte hier veranstalten. i. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Programm. Sonntag den 26. Mai 1872. 1. Äbtheilung Militairmusik: Ouvertüre zur Oper: „Der Tannhäuser", von R. Wagner. „Wem, Weib und Gesang", Walzer von . Strauß. Jntroduction und Chor aus der Oper: „Die Nibelungen", von ^?rn*. „Gene", von Vieuxtemps. „Satan in Wien", großes Potpourri von . Hausscr. 2. Äbtheilung Streichmusik: . Strauß, der . Meyerbeer. von „Freuet euch des Lebens", Walzer von . Große Fantasie aus der Oper: „Robert Teufel", von . „Mitrailleusen-Marsch", von . • - Th. Adam. „Knegsrakcten", patriotisches Potpourri von . Conradi. „Husarenritt", von • Spindler. „Ein Tag auf der Frankfurter Ostermesse", Potpourri von . - - - . . -. - Nembold. 3. Äbtheilung Mültairmusik: Ouvertüre „Das Glöckchen des Eremiten", von Maillart. „Grüße aus den Vogesen", Polka von . - Th. Adam. Fantasie aus der Oper : „Der Troubadour", von Verdi. „Gute Nacht du mein herziges Kind", Lied von Abt. Meeresstille und glückliche Fahrt", Ouvertüre ™ . Mendelssohn-Bartholdy. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. . Gung4. . R. Wagner. . Kücken. . Th. Adam. „Manstein-Marsck" von Ouvertüre zum Melodrama: „Gelva", von „Blau Veilchen", Polka-Mazurka von . Finale aus der Oper: „Loheugrin", von „Steiget hernieder", Lied von Zum Schluß: „Mittailleusen-Marsch", von Programm. Montag den 27. Mai 1872. 1. Äbtheilung Militairmusik: „Armee-Marsch", von Ouvertüre zur Oper: „Oberon", von • • Weber. Quadrille aus „Meyerbeer's Afrikanerin", von Strauß. Finale aus der Oper: „Ariele, die Tochter der Luft", von .•••••• Vach. „Humoreske" aus Orpheus in der Unterwelt, von Osscnbach. 2. Äbtheilung Streichmusik. Ouvertüre zur Oper: „Wilhelm Tell", von . Rossini. „Freikugeln-Polka", von .... Strauß. Große Fantasie aus der Oper: „Faust", von . Gounod. „Mein schönster Tag in Berlin", Walzer von Gung'l. „Musikali che Contraste-Humoreske", von . Riede. 3. Äbtheilung Militairmusik. . Th. Adam. Entree ai dem am Sonntag statlfindenden Concert Billets ä 18 fr. bei den Herren Gebe. Wenjel am Kreuz. An der Kaffe ä 24 fr. Entwe zu dem am Montag stattfindenden Concert 24 fr. a Person. Mm 4 Ahr. Bei ungünstiger Witterung finden beide Loncerte m Male Halt. Anfango Uhr Mitbrinaen von Hunden ist durchaus nicht gestattet. Minden die Coneerte im Saale statt, so bittet man, vor Schluß der vorletzten Abthellung Nicht zu rauchei " Ein kunstsinniges Publikum auf die Gediegenheit der beiden auszuführenden Progranune ausmerfsam machens zeuhm hochachtungsvoll IF» ense** 2520) Grund-Kapital: fl. 3,000,000. — fr. Reserven: „ 2,4a3,.)/9. 14 v Die Gewinnantheile der Versicherten für 1871 können von setzt ab bet dem Unterzeichneten und bei den Bezirks-Aaenten *) erhoben werden. jetujtieien 11 Leibrenten-, Altcrsversorgungs- und Ausstcuer-Dersicherunaen mit und ohne Gcwinn - B-thciligung der auf Le?°nsz°it V°rftch«t-n werden zu den billigsten Prämien und unter den liberalsten Bedingungen^bgMIossen. Frankfurter Lebens - Verstcherungs - Gesellschaft Stand her Lcbcnsvcrsichcrungsbank s. D. in GB am 1 Mai 1872 fr 1,369 3,008,500 1,100,000 494,300 18,450,000 39,102 Pers. 74,595,400 Thlr. Pers. Thlr. n Versicherte Versicherungssumme Hiervon neuer Zugang seit 1. Januar: Versicherte........... Versicherungssumme • • • • • • • • Einnahme an Prämien und Zinsen seit 1. Januar Ausgabe für 274 Sterbefälle...... Bankfonds............. *) in Trais bei Frau Epstein Wittwe. Betr.: Aufnahme der schulpflichtigen Kinder in den Stadtschulen Diejenigen Kinder, welche in diesem Jahr das 6. Lebensjahr erreichen, werden Montag den 27. Mai, Morgens von 9-12 Uhr ausgenommen, und zwar die Knaben durch Herrn Vicar Weiß gerb er m Nr. 4 der Stadtknabenschule in der Schulgasse, die Mädchen durch Herrn Vicar ^-tlz lm Nab n'schen Locale in der Hintergasse, dem Schnllocale der V. Stadtmädchen- chKe Notwendig bei der Aufnahme ist der Impfschein, sowie eine genaue Notiz über Namen und Stand der Aeltern, sowie über Ort und Tag der Geburt der Kinder. , , ,£ . c . m , Gesuche um Nachlaß des Schulgelds und um freien Bezug der Schul- büchcr sind an Großh. Bürgermeisterei Gießen zu richten^ ’ Im Namen des evang. Schulvorstands: Vigelius. Vergütung für 15017 Gestorbene bis Ende 1871 . 25,111,374 Thlr. Gezahlte Dividenden an die Versicherten bis Ende 1871 ............. 9,981,504 „ Dividende der Versicherten im Jahre 1872 . . • 37 Unter Verweisung auf vorstehende Ergebnisse, insbesondere auf den« deutenden Betrag des neuen Zugaugs in diesem Jahre laden zur Versi rung ein: in Gießen Buchhändler 21. Nicker, „ Büdingen Ortseinnehmer Louis Hohler, „ Lich Lehrer H. K. Walz, (2400) „ Marburg Oskar Ehrhardt., 2435) Ein neuer grauer Sommerüber- inneren Seite die Worte: Ang. SttU neher wurde am Montag Abend auf dem Gr.-Umstadt. Gegen gute Belohnung i^ege von der Pnloennühle um die Schoor zugeben auf der Pulvermuhte. verloren. Derselbe trägt am Hals auf der ä Nedaction, Druck und Verlag der BrÜbl'scben Unir.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Preis vl mit Post l m. Bcsti Ülboi Morgen fort ba schwach, haben, i der säm zweckmö B an 3 1 der (St 3 der De i ausschi. $ür 18' 5 von Cc f btt Ct von (5 der tz der B allerg, »u gi luhrer üllerg Schn- Darix Miir N a