«dks 'hkn die n, dies Bogt. dem Pal- heule an in. •x Palmen- ^tt. Das hr. Pauration th. it Anlage bk Udtvigs- apitalß zu it solideres lrileihe der ;u machen, ls al pari den Cours ursgewinn, nd amerik. tt en' nnt ift \ chemck JflM# ttn-O«"' vere^rli#1 in Hkut!g» ;tn geneW ,r [i. Sä«' kaab. emr Alytiger. Preis vierteljährig 1 fL 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Lanz leib er Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Nr. 71. Freitag freu 22. März 1872. Einladung zum Abonnement auf den Gietzener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl- 12 kr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im II. Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 kr. incl. Postaufschlags. Dieselben können uur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. __Die Redaction. T h e i l. . Bekanntmachung, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 1871/72 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an studirende müssen bis den 23. b. Mts. mittelst specificirter Rechnungen zur 'Anzeige gebracht und längstens bis den 4. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinar- Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 19. März 1872. Großherzogliches Universitäts-Gericht. Politischer Theil. Das französische Armecbudget. Die Budgetdebatte in der französischen Nationalversammlung hat Herrn Thiers Veranlassung gegeben, wieder einmal das Wort zu ergreifen, um dir enormen Anforderungen für die Armee zu vertheidigen. Herr Thilrs, welcher ein Militärbudget ausgestellt hat, welches über tat des Kaiserreichs weit hinausgeht, rechnet diese extravagante Forderung seinem Patriotismus zu Gute, denn es gehöre „ein wahrer Patriotismus, ein wahrer Muth dazu, von einem schon so belasteten Londe zu verlangen, daß es sich noch mehr belaste, um eine Armee zu haben!" Die Nationalversammlung nahm diese Phrase mit lebhaftem Beifall auf, zum Beweise, daß man die Bildung einer formidablen Armee wirklich für eine patriotische Pflicht halte, und, an und für sich betrachtet, kann man mit dieser Auffassung nicht rechten. Abgesehen von den Kosmopoliten, von den „Weltbürgern", welche eben auf Grund ihrer Meltbürgerfchaft auf ein Vaterland verzichten, muß jeder Nation daran liegen, iw internationalen Verkehr eine seinen Interessen entsprechende Rolle zu spielen, und da die internationalen Fragen Maütfragen sind, so muß jedem Staate daran liegen, sich in den Besitz der materiellen HilsSmtttel zu setzen, durch welche er seinen Interessen Achtung verschossen kann. Die Zeit, internationale Streitigkeiten durch Schiedsgerichte zum Austrog zu bringen, ist eben noch nicht gekommen — wie die Geschichte der Alabamafrage zeigt. Und diesen Gedanken wollte wohl auch Herr Thiers zur Geltung bringen, als er in feiner Rede für dos Armeebudget sagte: daß er eine starke Armee haben wolle, „nicht für den Krieg, nicht für die Revanche..." Vielleicht hätte Herr Thiers cs bei diesem Grundsatz bewenden lassen sollen: bei dieser in ollen Kammerverhandlungen über das Kriegsbudget vorkommenden Hindeutung auf den ölten Grundsatz des: para bellum, si vis pacem. Herr Thiers aber fügte zur Erläuterung feiner Friedenspolitik noch hinzu, daß Frankreich eine starke Armee haben wolle, „damit Frankreich die Stellung wieder einnehme, welche es immer in der Welt gehabt hat, damit wenn Frankreich eine Armee zu haben glaubt, es nicht statt deren nur eine Illusion habe"— und in diesem Zusatz muß die Pariser Börse einen Hintergedanken gewittert haben, so daß in Folge der ThierS'schen Rede und trotzdem, daß Herr Thiers sein Wort zum Pfände der französischen Friedenspolitik einsttzte, der EourS der Rente zu fallen begann. Hat Herr Thiers wirklich einen bestimmten Fall im Auge, für welchen er eine wirkliche, d. h. schlagfertige Armee bereit haben will? Wir können diese Frage natürlich nur aus der allgemeinen Situation Frank- rtichS und der persönlichen Politik des Herrn Thiers beurtheilen. Die nächste Aufgabe Frankreichs ist feine Auseinandersetzung mit Deutschland; braucht Herr ThierS zu derselben eine Armee? Nein. Er braucht dazu Geld, viel Geld; so viel Geld, daß er alle Ursache hätte, an dem Militärbudget zm sparen, statt es zu erhöhen. Aber das Verhältniß Frankreichs zu Deutschland läßt sich allerdings auch unter einem andern GestchiSpunkt auffoffcn, als unter dem einer schlichten und rechten Ausführung des FriedensvertrageS, und dieser GtsichtSpunkt ist in der französischen Presse allerdings schon erörtert worden. „Deutschland — sagt man — hat bis zum 2. März 1874 von Frankreich nichts weiter zu fordern, als die Zahlung der Zinsen. Machen wir ober der deutschen Regierung einen uns con- renirenden Vorschlag zur sofortigen Abwickelung der Kriegsschuld. Geht dieselbe nicht darauf ein, so bleibt uns nichts übrig, als die Occupation unserer östlichen Provinzen mit Geduld zu tragen, die nächsten zwei Jahre darauf zu verwenden, linsere politische und militärische Situation wieder herzustellcn. Wenn dann der fatale 2. März herankcmwt, wird Deutschland mit einem Frankreich zu verhandeln haben, das eine Armee von 600,000 Mann hinter sich hat — und bann werden wir sehen!" In der Thct scheint Herr ThierS einen ihm „convenirenden" Vorschlag in petto zu haben; ob er ober im Fall der Zurückweisung am Verfalltage sich hinter 600,000 Bcyonnette zurückzuziehen gedenkt — das können wir freilich nicht wissen; aber die Beunruhigung, welche die Pariser Börse schon bet der bloßen Möglichkeit solcher Gedanken zeigte, beweist deutlich, wie solche Phantasien den Credit und also die Wiederaufrichtung Frankreichs zu gefährden geeignet ist. Aber es gibt noch einen anderen Gedanken, welcher durchaus in der Richtung der ThierS'schen Politik liegt und zu dessen Jnscenirung Frankreich allerdings auf eine nicht blos illusorische, sondern auf eine reale Kriegsmacht zu verweisen im Stande fein müßte. Man weiß, wie Herr ThierS über die Stellung Frankreichs zu Italien denkt und wie schwer es hielt, ehe er sich entschloß, sich auf den Boden der That- sack?en zu stellen, wie lange Zeit er sich ließ, bevor er die Gesandtschaft bei dem Könige von Italien in Rom, welche er als eine Gesandtschaft in parlibus behandelte, eine wirkliche Existenz verlieh, und wiederum spricht man jetzt davon, daß Herr ThierS jetzt für den Gedanken Propaganda zu machen sucht: Frankreich mit dem Schutze der katholischen Mächte zu betrauen, Deutschland gegenüber, welches den Protestantismus vertrete. Unter den „katholischen Interessen", zu deren Schutz Frankreich verpflichtet werden soll, kann Herr Thiers nur die weltliche Papstmacht verstehen, und der Punkt, an welchem er seine Politik einzusetzen gedenkt, wäre klar bezeichnet, wenn Oie ihm in den Mund gelegten Aeußerungen richtig wiedergegeben wären. Die Welt wird hoffentlich bald darüber ins Klare gesetzt werden, da Bischof Dupanloup unablässig daran arbeitet, die „katholischen Petitionen" baldmöglichst auf die Tagesordnung der Nationalversammlung zu bringen. Deutschland. Darmstadt, 19. März. Zum Zwecke der Berathung und Beschlußfassung über das L>taatsbudget für 1872 und der Vorlage der Regierung, die Aufbesserung der Gehalte der Beamten, trat die erste Kammer heute zu einer Sitzung lufammen. Strafbuna und Abstimmung »ar eine summarische, also im Ganzen Verwaltung und auch in der Armee zahlreiche Anhänger hat. Aus der Versailler Ruftimmuna ru den Beschlüssen der zweiten Kammer. Leider wurde dagegen der Präfmur ifl man auch nicht ohne Besürchmngen wegen der Bonapartisten, aber - Unstimmige Beschluß der zweiten Kammer, auch den Volksschullehrern ein Viertel Thier» ist in dieser Hinsicht, wie auch in vielen anderen Dingen, mit Blindheit be« Gebalt- au« Staatsmitteln pro 1872 auszubezahlen, einstimmig abgelehnt, geschlagen. Er glaubt nämiich, dasi die Armee ihn „verehre" und die Polizei ’’ — , cvx 1...... ..... L.C , IA » Mo. big iikring 94» n mlenmeh ihm ernfhen h nh tr »t I fi» t hm thrP fi Prt her. uod die übrige Beamtenwelt ihm ergeben sind, weil sie ihm ihre Stellen ter» und zwar aus dem Grunde, weil ja die Regierung eine besondere Vorlage ver- England Dtittheilungen aus der Provinz gluckwunsärung nicht stattfinden. Berlin, 20. März. Wie nach Mittheilungen aus den Regiexungskrelsen verlautet, schweben zur Zeit zwischen den deutschen Cabineten Verhandlungen darüber, ob es zweckmäßig sei, den infallibilistischen Uebergriffen des CleruS gemeinsam entgegenzutreten. Es wird sich dabei in erster Linie wohl um die Frage handeln, ob eine gemeinsame Action nicht gegen die Competenz des Reiches ver- — In der nächsten Reichstagssession wird übrigens die Frage wegen Duldung des Jesuitenordens ohne Zweifel zur Discussion kommen, wenn nicht auf antwortlich sei; übrigens wären die Ausgaben jetzt viel geringer als früher. Viele Mitglieder von beiden Seiten des Hauses verließen wahrend der Debatte den Saal. Der Antrag wurde schließlich mit 276 gegen 2 Stimmen abgelehnt. London, 19. März. Die Geburtstagsfeier der Commune, welche die Vertreter und Bewunderer der Pariser Großthaten vom 18. März 1871 ff. vereint mit den hiesigen Internationalen gestern begehen wollten, ist zum größten Theile kläglich gescheitert. Zum Festorte war die St. GeorgShalle an Langham - Place auserkoren, und es waren folgende drei Resolutionen vorbereitet, in welche die Festtheilnehmer ihre Gegenwartsverdammung und Zukunftshoffnung aussprechen sollten: „1) Die Unfähigkeit und die Verbrechen Der in ganz Europa durch ihren Haß gegen die Arbeiterklassen verbündeten Mittelclassen haben die alte Gesellschaft, gleichviel ob unter monarchischer oder republikanischer Regierungsform, gerichtet; 2) die Versammlung sieht in der am 18. März 1871 in« Leben getretenen Be- wegung die Dämmerung der großen gesellschaftlichen Revolution, welche da« Menschengeschlecht von der Claffenherrschast befreien wird; 3) der Kreuzzug aller Regierungen gegen die Internationale und Der Schrecken Der MörDer von Versailles sowohl wie Der ihrer preußischen Besieger zeugen von Der Hohlheit ihres Erfolges unD thun dar, daß eine drohende Armee des Proletariats der ganzen Welt sich im Rücken ihrer heroischen Avantgarde, welche durch die vereinigten Streitmächte von Thiers und Wilhelm von Preußen zermalmt wurde, ansammelt." Aber in Der GeorgShalle kam es nicht Dazu, Daß diese Beschlüsse erwogen wurden. Als Die eingeladenen „Mitglieder Der Internationale, 'Die Demokraten Londons und Die Flüchtlinge Der Commune" unter Führung Der Herren Jung, Ranvier, Delahaye, Lissagaray unD Karl Marx sich gegen 8 Uhr vor Der Thüre Der Halle einfanden, zeigte es sich, daß der Eintritt doch nicht so frei war wie die Sprache, welche jene Herren zu führen lieben. Der Besitzer hatte seinen Sinn geändert und ließ ihnen trotz hinterlegter Bürgschaft ankündigen, Daß in feiner Halle keine demokratische Versammlung stattfinden könne. Darauf große Entrüstung gegen Den mouchard, Der nach einer Lesart in dem Solde des Herrn Thiers stand, nach einer anderen von Der englischen Regierung beeinflußt war, welche sich da- Durch in Versailles für Die Dem Prinzen von Wales Dort geworDene freundliche Aufnahme bedanken wollte. Mit allem Murren aber mußte Die Versammlung, oa das Wetter zu einem Geburtstagsfeste unD RedeactuS unter freiem Himmel nicht einlud, sich doch entschließen, Den Heimweg zu suchen; sie will dem Besitzer Der Halle jedoch einen Pioceß an Den Hals werfen. danken. Die hiesigen Blätter sagen im Ganzen genommen wenig über den 18. März. Selbstverständlich versuchen einige derselben, der deutschen Occupation Die SchulD Dieses unheilvollen Tages beizulegen. Paris, 18. März. Die hiesigen Blätter veröffentlichen folgende Mittheilung : Die „Association gdnärale d’Alsace - Lorraine“ erläßt einen neuen und dringlichen Aufruf an den Hantel und Die Industrie. Ihre Aufgabe ist, Den Elsaß-Lothringern, welche durch Die Eroberung gezwungen find, ihr Geburtsland zu verlassen, Stellen zu verschaffen. Seit ihrem siebenmonatlichen Bestehen hat sich Die Association zu der bereitwilligen Unterstützung Glück zu wünschen, Die sie überall gefunden Hai; da indeß Die unheilvolle Zeit herannaht, wo Die Wahl zwischen Den zwei Rationalitäten stattfinDen muß unD Die Zahl Der Emigranten in starken Verhältnissen zunimmt, so sieht sich Die Association in Der Rothwendig- feit, Die Pariser Kaufleute und Fabrikanten von Neuem zu bitten, ihr Dadurch zu Hülfe zu kommen, Daß sie sich an sie wenDen, wenn sie LaDenmädchen, Buch- sührer, Angestellte, Arbeiter, Handlanger rr. nothwendig haben. Das DtrigtrenDe Comite: Rouvier, CH. Laute, Melsheim, Onimus, Seinguerlet. Italien. Nom, 20. März. Der Papst empfing heute Morgen Den König unD Die Königin von Dänemark in besonderer Audienz. Dieselben statteten hierauf Antonelli einen Besuch ab. Paris. Herr ThierS hat endlich Den neuen Gesandten am italienischen Hofe expedirt; allerdings spät genug und mit sichtbarem Widerstreben. Aber Die Ultramontanen wollten es nun einmal nicht anders haben. Statt sich in Die Vertagung Der Petitionen zur Herstellung DeS Kirchenstaates zu fügen, trieben sie Thiers zur Vollbringung Der Thatsachc Des französischen Gesandten in Nom, indem Msgr. Dupanloup in Der Nationalversammlung ankündigen mußte, er werde bis Ende Dieser Woche die Definitive Festsetzung des Tages für Die Debatte über Rom verlangen. Diese Erklärung DeS klerikalen FeldhauptmanneS wurDe auf einer Reihe von Bänken mit Jubel begrüßt und war für ThierS eine Mahnung, Fournier vom Stapel zu lassen unD Dem Zorne Des VaticanS Die Stirne zu bieten. Dem „Stecle" zufolge brachte „Das unverhoffte Einschreiten Des Herrn Dupanloup am letzten SonnabenD Den Zuhörern eine peinliche Ueberraschung; man hätte Die Rechte für klüger gehalten." Der „Union" zufolge haben Die Orleanisten Die Legitimisten in Dieser Angelegenheit im Stich gelassen unD Msgr. Dupanloup will sie jetzt zwingen, bei Der Debatte und Abstimmung Farbe zu bekennen. Das „UniverS" geht in seiner Polemik wegen Der katholischen Petitionen so weit, zu predigen, Daß, „wenn Frankreich entschlossen eine katholische Politik aufpflanzen wollte, es selbst Die preußisch-italienische Allianz nicht zu scheuen brauchte"; Diese Allianz würde die katholische Fahne Frankreichs „nicht besiegen". Paris, 18. März. Der heutige Tag ist ohne alle Ruhestörung verlaufen. Belleville, der Faubourg Du Temple, La Billette und die übrigen excentrischen Stadtviertel Der Ex-Hauptstadt von Frankreich haben ihr gewöhnliches Aussehen sprochen habe. Darmstadt, 20. März. Das Frks. Journ. schreibt:. Vor einigen Tagen enthielt dieses Blatt Die Nachricht, Daß im heffen-darmstädtischtn Oberconsistorium Personalveränderungen stattgefunden hätten unD noch stattfinDen würden. Im An- schluß an Diese Notiz können wir berichten, Daß Prälat Dr. Zimmermann von seinen Dienstlichen Geschäften zurückgetreten ist und um Versetzung in Den Pension-- stand nachgesucht hat. . ©erlitt, 20. März. Abgeordnetenhaussitzung. Der Präsident sucht um die Ermächtigung DeS Hauses nach, Den König bei seinem bevorstehenden Geburtstag zu beglückwünschen. Der Minister Des Innern erklärt, Daß Der König mit Rück- sicht auf seinen Gesundheitszustand Dem Hause fein BeDauern ausdrücken lasse, eine Deputation nicht empfangen zu können. Der Präsident zieht hierauf seinen Antrag zurück. AlSvann wird das Eisenbahngesetz bezüglich des Ankaufs der Taunusbahn, Des Beitrags zur Harzbahn, sowie der Herstellung eines zweiten Geleises Der verschiedenen Staatsbahnen, wesentlich in Der Fassung Der Commission, womit sich Der Handelsminister einverstanden erklärt, angenommen. Berlin, 20. März. Die „Provinzialcorrespondenz" schreibt: Auf Grund einer kaiserlichen Verordnung vom 17. März wird Der Reichstag am 8. April zusammentreten. Zu Den Vorlagen gehört in erster Linie, außer Dem Reichshaus- Haltungsetat, Da« Militärstrafgesetzbuch, Der Gesetzentwurf wegen Erhebung einer Brausteuer, Der Postvertrag mit Frankreich, Der Auslieferungsvertrag mit Eng- lang und Der Handelsschifffahrtsvertrag mit Portugal. — Dasselbe Blatt schreibt: Der Kaiser bedarf zu seiner völligen Wiederherstellung immer noch Schonung. Es wird deshalb an seinem Geburtstage Der sonst übliche große Empfang zur BeLondon, 19. März. Unterhaus. Horstmann fragt an, ob Die Regierung Die Zusicherung geben wolle, Daß Die Amerika inöfünftige unterbreiteten Vorschläge erst nach erfolgtem MeinungSauSDruck Des Parlaments für EnglanD bindend fein sollen. Gladstone erklärt, Daß er zur Beantwortung Der Frage Der Rücksprache mit Den Collegen bedürfe, Die Verweigerung Der Antwort habe keine Beziehung auf Die Unionsacte, welche Schenck morgen zugehe. Der Antrag von Charles Dilke auf Rechnungslegung von Der Civilliste Der Königin unD Den Ausgaben ■ ' " ...... "" ~ Gladstone hob hervor, in Bonn beschlossen worden ist. Köln, 20. März. Die „Köln. Ztg." meldet aus Düsseldorf: Das Feuer entstand in Dem Südwesttheile Des mit Der Akademie zusammenhängenden Stände- Hauses und zerstörte den oberen Theil desselben, sowie Die ganze Akademie, aus- genommen Den Theil, worin der Ausstellungssaal sich befindet. Zerstört wurDen mehrere Ateliers, Das Sekretariat des rheinisch - westphälischen Kunstoereins und Dessen Archiv mit sämmtlichen Kupserstichvorräthen und Kupferplatten. Hingegen wurde Die königliche Kupferstich-Sammlung gerettet. Vom Feuer verschont blieben Da« Provinzialarchiv, Die LanDeSbibliothek, sowie die im Ständesaal befindlichen Gemälde Des Künstler-UnterstützungSvereinS und Reste Der ehemaligen kurfürstlichen Gallerte. (Nach einer Mittheilung Der „Elberf. Ztg." brach Der Brand früh 3y2 Uhr im AkademiegebäuDe selbst aus. DaS Ständehaus soll bis auf Den Thurm ausgebrannt fein und auch Rathhau« und Theater sollen längere Zeit in großer Gefahr gestanden haben. D. R.) München, 18. März, lieber das Befinden des Prinzen Otto vernimmt man Die erfreuliche Mittheilnng, Daß in feinem nervösen Leiden bedeutende Besserung eingrtreten sei. (KarlSr. Z.) München, 18. März. Der Nürnb. Corresp. meldet Die plötzlich erfolgte Amtsentsetzung de« Seminar-Präsecten Dr. Margraf zu Neuburg und fügt hinzu: „In journalistischen Kreisen ist Herr Margraf als ein sehr thätiger Mitarbeiter „klerikaler Blätter" bekannt." Frankreich. Oppenrod, 20. März. Einen deutlichen Beweis, daß auch der Patriotismus für das wieder auferftandene neue deutsche Reich selbst bis tn die Hülteu der kleinen Landgemeinden ge. drungen ist, lieferte diese Woche die noch nicht 300 Einwohner zählende Gemeinde Ovpenrod bet der Sammlung von Beiträgen für das Nationaldenkmal auf dem Riederwald, indem die genannte Gemeinde zu diesem Zwecke einen Beitrag von beinahe 9 Gulven beisteuerte. Mit der größten Opflligkeit spendeten die Einwohner, mit nur wenigen Ausnahmen, ihre ‘^aben, erfüllt von dem Gedanken, baß bei einem solchen patriotischen Unternehmen deiner mit seinem Scherflein zurückbleiben dürfe. Ehre einer solchen kleinen Gemeinde! Vielleicht dürfte manche Rachbar- gemeiabe ihrem Beispiele folgen. . . Hungen, 19. März. Die schon seit langen Jahren sehr tolerant gehandhabte Polizei tn Betreff der fremden, Dienstboten u. s. w., bezüglich des Ausweises ihrer Person, scheint für die Folge einer strammeren Behandlung entgegenzusehen. Wie uni aus Vill'ngen (em 3/4 Stunden pun „I,s entferntes Dörfchen) berichtet wird, so wurde ein dort zum Besuche von Verwandten fich aufhaltendec Fremder von der Lokalbehürde aufgefordert, seinen Heimathschein vorzuzeigen; ebenso wurve auch einige Tage später mehreren fich daselbst befindenden Dienstmägden aufgegeben, sich mit den nölhigen Legitimationspapieren zu versehen. W>r wissen nicht, ob die gleiche Maßregel auch au anderen Orten verfügt worden ist, nur so viel hören wir von Reisenden, daß in den größeren deutschen Städten, wie Berlin, Frank- fu.t a. M., Darmstadt «., seither von den Polizeibehörden kein- Pässe noch Heimathscheine ab- verlangt roinbtn. — Jedenfalls wäre cd sehr erwünscht und höchst interessant, etwas Nähere« darüber zu erfahren, ro-e es kommt, daß in dem kleinen Dörfchen der Wtte.au diese Maßregel beliebt worden ist. Sollten wir für die Folge wieder einer strengen Handhabung der Polizei ent- unD man hört nicht, Daß es zu irgenD einer Collision zwischen Der Polizei unD Dem Volke gekommen fei. Außer in Paris haben auch noch Die Behörden in Lyon, Bordeaux, Marseille, Toulouse unD in Den übrigen größeren Städten Vor- sichtsmaßregeln ergriffen. Uebrigenö Darf man nicht außer Acht lassen, Daß Die Gefahr, Die Seitens Der Communisten Droht, höchst gering ist, Da dieselben weder Die Lust, noch befonDer« aber Die Mittel haben, etwas gegen Die bestehende Ordnung Der Dinge zu unternehmen. Der Versuch würde fofoit nieDergeroorfen werden , zumal Die Regierung ihnen gegenüber mit Sicherheit auf Die Polizei und Die übrige ganze Beamtenwelt, so wie auch auf Die Aimee zählen kann. Die wahre Gefahr. Die im Augenblicke Versailles bedroht, ist einzig und allein Der ucutvl lvvlw, Bonapartismus, Der tagtäglich kühner auftritt und welcher in Der Polizei, der!gegen gehen? Beran assnng 7r R -run^ s d°ch n F° g- 7°n P-iiii°n-n an den für di- H°k»arg-n führt- -in- stürmisch- S--n- h-rb-i. m#1. «r B sw? äSS ?™« 893 bq° hUn. SM“"11 ******* i/mM inUlngatn'dj^alB1!1 lid) iivotntf« ein Beeren Spanier flau, 303/ Im Verla Die Wirk»» PH. Nachdem Mit großem A sich ein luftdich »Stunden täglich ^eilmirfung die! an vorliegender ( oon so großer A vraclische Lragw Die begil gas bei Weitem Mim das Lange Jahre hinaus w das Leden verli «Einfiutz auf bv »Sütkstossgas. ' Bchndere' Mari 1206) neu Kemüyih, kosender auf V lallende Osterir sondern Dienstafl oabier abgehalt Butzbach, an Hrohherzoglich, Verfi Ditnfta, in demA K »Ute jj'18 «-chMd« Gießen, den ^koßherioc In Ben ____Scha, "lbeit im « '1391) Montag 1 d-n 2^« 4S?jSS ^chac Ä clfr vki. der dkn i8i die tat Mt, «tuen und ^urts/and ®lHen hat wtn, Ut fix 0 die ^'gramen ^othvendig. J*)r dadurch W&I Buch. luerlet. lönig und die ^lauf Antonelli >it Regierung len Vorschläge bindend sein er Rücksprache ine Begehe , von Charlrt M AuSga^n hob hervor, ße nicht der« srüher. Dielt Debatte tro tbgrlehnt. eiche die Ntt- 571 ff. wtinl größten Tdüü uigham»W in welche ii', g auefo)* j durch ihren e Gesellschaft, L, -uchrtj ^tuUntn Lc- 1, weltjt M ÄreuiH »litt örber vor A- Hohlheit W iatS der fiaty' die vereinig«' de, emfammtl/-* rrvogrn wui"" ofraten 3 W W 5hürr berN pit die Sp/att Sinn geandtll n(I Holle feine trüßnng Thier» weiche Dine Ittuw . Drrsawmlvni : f-i- L jifl reo SW •1 *'Ä >3‘S 1 ,<)0 fl. der Vorwoche bis 411 gesunken waren, erholten sich wieder bis 41374- Oester- reichifche Nationalbankactien, die bei Eröffnung der Börse gleichfalls wichen, wurden später gefragt und mit 893 bezahlt, während Lombarden bei relativ wenig Geschäft sich fest auf 22274— 72 halten Silderrente flau, 643/8. Banken traten wieder am meisten hervor, durch die Größe der umaesetzten Summen sowohl, als durch die Höhe des CourseS. Zwar war Oesterreichisch-deutscke heute etwas billiger zu haben, doch waren dafür andere, wie Württemberger Vereinsbank, Meu ninger, Darmstädter fveren Superdividende 11 Pcoc. beträgt) und Brüsseler Dank höher. Auch in Paliscr Wechslerbank ging Einiges um. Nürnberger Vereinsbank bei gutem Verkehr. Bahnen rümlich geichäftsloS, nur Franz-Joseph und Elisabeth gefragt. Fünfkirchen-BarcS, Donau-Drau und Ungarisch-galizische behauptet. Mehr Leben wies der Priorität nmarkt nach, auf dem namentlich Livorneser ein begehrter Artikel war; auch Elisabeth- und ungarische Nordost-Priorltaten in größeren Posten umgesetzt. Kleine Pöstchen Staatspapiere, badische und nassauische, am Markt. Spanier flau, 307g. Ungarische Loose 115. Literarisches. [>. d. Mts. meistbietend versteigert werden. Anfang Morgens 10 Hhr bei Abthellungs- niinimer 10. Gießen, den 22. März 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verh. des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauauffeher. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1388) Montag den 25. März 1872, von Vormittags 9 Hhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Haingesboden und Neuheege, nachver- zeichnctes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 6,6 R.-Meter Birken-Prügelholz, 99,5 „ Eichen- „ 25 „ Nadel- „ 167,5 „ Nadel-Stockholz, 31,10 „ Eichen-Reisholz, 4G,30 w Nadel- 8,0 „ Birken- „ II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 20 Eichen-Stämme mit 2,76 Cub.-Meter, 418 Nadel- „ „ 187,34 3 Birken- „ „ 0,42 , 113 Eichen-Stangen „ 6,97 „ 500 Nadel- „ „ 53,02 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee, bei dem Bahnwärterhäuschen am Hebergange der Eisenbahn. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsftist bis 31. Juli 1872 gestattet. Die Großherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 18. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________ 1452) Samstag den 23. d. Mts., Nachmittags 4 Hhr, soll auf dem Bahnhofe der Köln-Gießener Eisenbahn ein Doppelwaggon Steinkohlen im Meistgebot gegen Baarzahlung verkauft werden. Gießen, den 21. März 1872. ______ Die Bahnhof-Inspektion. Holzversteiqerung. 1445) Dienstag den 26. März d° I-, von Morgens 9 Hhr an, sollen im Steinbacher Gemeinderoalde, Dl- stricten Hegheck, Ameisenkopf und Gesang, nachstehende Holzsortimente versteigert werden , als: 10 N.-Meter Vuchen-Scheidholz, 10 „ Prügelholz, 3 „ , Stockholz, 100 Wellen . Neisholz, 22 R -Meter Kiefern-Prügelholz, 21 „ „ Stockholz, 990 Wellen „ Neisholz, 56 Nadel-Stämme von 15 bis 26 Centi- meter Durchmesser und 4 bis 10 Meter Länge, mit 10,26 Cubikmeter, 259 Fichten-Stangen mit 6,20 Cubikmeter. Ferner kommen an demselben Tage, von Nachmittags 1 Hhr an, im District Gesäng zur Versteigerung: 8 R.-Meter Buchen-Sckeidholz, 23 „ „ Prügelholz, 15 „ „ Stockholz, 1150 Wellen „ Reisholz, 13 R.-Meter Eichen-Prüaelholz, 1740 Wellen Fichten-Reisholz, 9 Buchen-Stangen mit 0,15 Cubikmeter, 302 Fichten- „ „ 8,98 „ Der Anfang ist um die bestimmte Stunde an dem abgetriebenen Stück vor der Hegheck, und kommt das Werkholz mit dem Brennholz zu gleicher Zeit zum Ausgebot. Steinbach, am 20. März 1872. Grobherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. Horn. Holzversteigerung. 1444) Montag den 25. l. Mts., des Morgens 8 Ubr, wird in dem Ruttershäuser Gemeinderoald, Districten Mausberg und Wehrholz, folgendes Holz versteigert, als: 61 R.-Meter Buchen-Scheidholz, 10 „ Eichen- „ 31 „ Buchen-Prügelholz, 3 „ Eichen- „ 34 R.-Meter Buchen-Stockholz, 8 „ Eichen- 4285 Wellen Buchen-Reisholz, 210 „ Eichen- „ 20 „ Nahel- 2 Eichen-Stämme von 70 bis 100 Cen- timeter Durchmesser und 6 bis 7 Meter Länge. Der Anfang ist im Wehrholz. Ruttershausen, den'19. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinke!. 1446) Familienverhältnisse halber beabsichtige ich meine bei Hachborn im Ebsdor- fer Grunde, 17z Stunde von der Eisenbahn-Station Fronhausen gelegene sog. Sandmüble, bestehend aus: Wohnhaus mit 2 Mahlgängen und 1 Schlaggang, Scheuer und Stallungen, nebst 19'/4 Casseler Acker gutes Land und 474 Casseler Acker Wiesen bester ^Qualität. letztere dicht bei der Mühle gelegen, zu verkaufen. Termin hierzu habe ich auf Dienstag den 2. April d. I., Nachmittags 2 Hhr, in das Lemmer'sche Gasthaus zu Hachborn bestimmt. Nähere Auskunft ertheile ich recht gerne schon vor dem Termine. Sandmühle bei Hachb., am 20. März 1872. Balthasar Walther. Holzversteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Langsdorf, Districten Schwemahl nnd Klafterfchlag. 1455) Dienstag den 2. f. Mts., Morgens 9 Hhr, sollen im obigen Schutzbezirk: , , .... 186 Stück Eichen-, Kiefern- und gemischtes Stammholz und lo4 Stangen - t>t> Festmeter, meist geringer Dimension; ferner durcheinander mit dem Stammholz, je nach dem Vorkommen: 14 R.-Metcr Buchen-Scheit- und Werkbolz, 414 „ Eichen-, Buchen- und gemischtes Prügelbolz, 108 . " Swckholz, 800 „ „ „ » Retser, verkauft werden" Der Anfang ist am Langsdorf-Nonnenrother Vicinalweg, wo derselbe von dem Hungen-Oberbessinger Fußpfad gekreuzt wird. Hungen, den 22. März 1872 Fürstliches Rentamt. v ö Demme. achtes F^ay^Be^^6 Centtal-Pacific-Bonds (Westem-Pacific-Branth Itnb Gonöcitfirtc 3^(1^ von ftnb ebenso sicher wie die allgemein bekannten 6 pCt. Central-Pacific^Bondi Der Anglo-bwiss Condensed Milk- welche ca. 90 notiren, und dürfte eine Anlage in Western-Pacific-Bonds jeder ( a fYi tx t h i* 11 »va i (ri 1 »m a » a \ ♦ «a C a f ti O- f rt (t a 14- a * Lt • i t* fl a .. ..........> r tr r ' t 1 r < r . — J Comp. in Cham (Schweiz), in ».72 2 Darmstadt, 2 bei Dr. v. Löhr. Salon-FeuermerK empfiehlt Karl Fuhr. 6i\ud)tn. Saameolianilliin^ (809) von 1437) Ein Cigarren-Sortirer und 2 Tag- bei I. Bernhardt. Jakob Hinkler, in Steinberg. Frucht- und Mehlpreife in verstossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Haler 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. .Bietsch) in Gießen. 1399) Die Strickmaschinen der I. A. Busch Söhne liefern Strumpflängen u. fertige Strümpfe jeder Größe, von wollenem und baumwollenem Strickgarn, 4-, 5 und 6drähtige, in allen Nuancen. Garne hierzu in großer Auswahl auf Lager. frischer Sendung, empfehlen 3- A. Busch Söhne. 1402) Ein Dienstmädchen zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d'. Bltts. Hilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Mrn. Ten fitzte k^gelvockge, und fcvWR trat näm k zweiten Kaum« Br ragen nicht zust Ll chlüffen und bt| etcttmätzigen Gehe eitttreten zu lassen, brintft deslehender büd Vorlage zu I. C. Öftheim, Maschinenbauer, Marburg. Frankfurt a. M., 20. März 1872. Der Verwaltungsrath Berlin, 20 hr andern Dfitgfi bm schvenn IM fiten angenommen von Wolters & Leo, Seltersweg. * vis-a-vis bir Neuen Anlage. 64328 fl. als rid) pirott über die Le fj: m tw Gesetze! Irr., 1 welchen t errichtet wurden, welche zu den besten derartigen Bauwerken im Lande zählen. Der Werth des Gesammt-Eigenthums der Bahn kann auf nicht weniger als zwölf Millionen Dollars veranschlagt werden und ist in stetem Steigern begriffen. Seit Vollendung Auszug aus der New-Yorker Haudelszeitung Nr. 1193 vom 27. Januar 1872. Die Western-Pacific-Eisenbahn ist die westliche Verlängerung der Pacific Eisenbahn-Linie und erstreckt sich von Sacramento, dem ursprünglichen Terminus bei Eentral-Pacific-Eisenbahn, nach San Jose und von einem Punkt an dieser Linie nac San Francisco, auf diese Weise den natürlichen Verkehrsweg nach und von Sai Francisco für das ausgedehnte Territorium nach Osten und Süden bildend. Die Läng der Bahn beträgt 158 Meilen und der darauf emittirte Betrag von Obligationen erster Hypothek Doll. 2,735,000 — Doll. 16,000 per Meile, für die Strecke zwischen Sacr mento und San Jos6 und Doll. 32,000 per Meile für den Rest der Bahn. Auf d Strecke zwischen den beiden ersteren Plätzen empfing die Bahn die Verein. Staate Regierungs-Subsidie von Doll. 16,000 per Meile, zusammen Doll. 1,970,000. Di Landoerwilligungen und Acquisitionen der Western-Pacific-Eisenbahn-Compagnie, abg, sehen von der Regierungs-Subsidie, sind sehr wichtig, unter andern einschließend die werthvollen Dampffähr-Privilegien und Grundbesitz (zwischen den beiden Termen Oakland und San Francisco), ferner 50 Acres Wasserfront in der Nähe des Mittelpunkts, von San Francisco und 500 Acres an der gegenüberliegenden Küste in Oak-, Palmkngarten - Gesellschaft in Frankfurt a. HI. 1413) Eiu Laden, event. mit Logis, am Seltersweg, zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ^grinaetlo^- .c löhner können dauernde Beschäftigung finden 1447) Am verflossenen Dienstag ist mir ein I- Bernhardt. großer schwarzer Hund zugelaufen. Derselbe 1232) Ein Gärtnerbursche wird gegenj^ ^rroyyme guten Lohn, sowie Kost und Logis im Haus,j werden zum Waschen, Färben und Fa^on zum sofortigen Eintritt gesucht bei niren angenommen bei Wilh. Wenzel, tm Garten. | Wilhelmine Fuhr, Kirchenplatz. Hilde, »dfyt dar biNtt Bürs de Mi Donvissln b st./ gwn diesen j Mn, 21, S-Iegramme in A ©eneralbirttti lkWch deutschen b Deutschland d hHaltung (mit j torttn. JBtriin, 21. •" «ttiiaui» Oh 5 103 Sn, AllSillhe ^l,4> 6114t« nun 3-<»inungegcgtn|a| l16' M ihj' Hirt» 7 ? b,ai8‘ t 's "" ■Ha Wi ?**'«*, toetbtg . D(t «Hon *.*?»! Silaag'^fild Geschäfts-Verlegung. 14149) Don nädrftcm Mittwoch an wohne ich in dem Nebenhause des Herrn Prof. v. Klip stein, Seltersberg, 2. Haus unter der kath. Kirche. Otmar Weidig, Hofgerichts Advokat. Carl Deines, Marktplatz, bei Herrn Gastwirth Schnell. 1398) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Söhne. selbst dem solidesten Kapitalisten, anzuempfehlen sein; dieselben werden in km^ zester Zeit erheblich steigen. 1433) Wir zeigen hiermit an, daß das neue Arrangement in dem Palmenhaus und in den Blüthen-Gallerten für den Frühjahrsflor von heute an,6's nbahnbeamstn vollendet ist und laden hiermit zum Besuche unseres Etablissements ein. ipirdote um 20 $) Täglich finden Concerte, ausgeführt durch die eigene Capelle der Palmen- Ifabfn, Treffs M garten-Gesellschaft unter Leitung des Herrn Kapellmeister Stasny statt. Da§'wMjitüt unt> c Nachmittags Concert beginnt um 4 Uhr, das Abend-Concert um 7 Uhr. Der Eintrittspreis ist 30 fr., der Palmengarten und die Restauration sind von Morgens 7 Uhr an geöffnet. Theater in Gießen. 1454) Freitag den 22. März. Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des deutschen Kaisers Wilhelm I. r Festprolog, Hierauf: Müller und Miller, ober: Kandidat und Wäscherin. Lustspiel in 3 Abteilungen, von Elz. Zum Schluß: Die Wacht am Rhein Lebendes Bild mit bengalischer Beleuchtung I Friedrich, Director. 1440) Ein dreistöckiges mit Mansarden- Wohnung neu erbautes Wohnhaus in einer der schönsten Straßen Gießens ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1428) Die Wiese der früheren Postkassier Hoffmann'schen Besitzung ist per 1872 zu verpachten. Zintzer & Schmidt. . __ -, , ■” ; -- ~ ifann gegen Erstattung der Jnsertions- und , Maschtnenschloffer werden gegen Futterkosten in Empfang genommen werden, hohen Lohn flesucht von Sa tob .fünfter, in 1294) Im Brühl'schenHause, der Aula gegenüber, ist ein freundliches, möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1262) Zwei ineinandergehende Stuben sind zu vermiethen in Lit. A. Nr. 130 auf dem Asterweg. 1439) Zwei möblirte Zimmer in unserem Vorderhause sind für das'nächste Semester zu vermiethen. I. A. Busch Söhne. 1316) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. Vermischte Anzeigen. Z Alte Münzen in Gold, Silber, Kupfer, sowie Medaillen, in Sammlungen, Funden oder einzelnen Stücken kauft stets zum höchsten numismatischen Werth die Münzenhandlung von Adolph Heß in Frankfurt a» M., Höllgasse 6 (am Dom.) (C. 321/3) 1456) Gesucht für einen einjährig Freiwilligen ein möüiir- tes Zimmer zum 5. April. Offerten K H. 20 in der (^ped. d. Bltts. abzugeben. '' 0 Strvhhüte werd en .zum Waschen, Färben und Moderni- Kleesnnmen, weißer, bei I. M. Schulhof. (121g) 1414) Frische Schell fische bei Bäcker Vogt. der Bahn wurde die Western-Pacific-Compagnie mit der Central-Pacific-CompagniebmtrW conlohbirt. Außer ber, durch das höchst werthvolle, im Hypotheken-Jnstrument inbe MVxtxw griffene Eigentüum gebotenen vollständigen Sicherheit haben die Western-Pacific-Obli-, gationen durch die Bestimmungen der Consolidations-Acte außerdem die Sicherheit ber int Ctd)6ntr au| verpfändeten Wort's (good faithj der Central-Pacific-Eisenbahn-Cympagnie, einer der VttstlbtK Abg mächtigsten Korporationen auf dem amerikanischen Kontinent, von welcher deren Bk L? anmDifr erkan Zahlung, Kapital und Zinsen, übernommen und garantirt ist. (1379.) ? w t e;t ---------—_______________________________________________v 1 1^6—do M k ‘,r Tüncher und Handlanger! ,"35) Eine gute frischmelkende Ziege finden dauernde Beschäfti^un^be^ » >Larnern kauf-n^sucht. Bo. (1410)___________Weißbinder und Lackirer.j 1443) Als Aufseher erh. ein sicherer Maun O(O, rc. m __- - . cn ,,, „r bei einem jährl. Einkommen von 600 Rthlr. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler dauernde Stellung. Fachkenntnisse nicht nL- kann m einer Beamten-Familie von künf- thjg. Wessel, Hausooigtei-Platz 3, Berlin tiflen Ostern an Kost und Logis und zu- ?Cpt. 554/3) gleich auch, wenn es gewünscht wird, Nach- Vermiethungen. 1248) In unserem Nebenhause ist ein Familienlogis an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen. _____________________Flick dc Kröll. 1427) Ein kleines Logis zu vermiethen. Seltersweg K- 62. 1231) Durch die Versetzung des Herrn Stabsarzt Dr. Schäfer ist dessen Wohnung, Neuen-Bäuen B. 81, zu vermiethen und bis 1. Juni zu beziehen. Näheres Neue Anlage C. 43, mittl. Stock- 1403) Ein Familienlogis zu vermiethen Feilgebotcnes. 1457) Bei Unterzeichnetem werden nach- stehendeArtikel zu außerordentlich billigen Preisen abgegeben: Feine Porzellan- und Glaswaaren jeder Art; Figuren, Fischlräger, Ampeln rc. von festgebranntem Thon; Frifir-, Staub-, Taschen- und Reifkämme; Haarbürsten, Kammret- niger, Zahn- und Ragelbürsten rc.; Toileltenseifen, Haaröle, Pomade, Cos- meliquc und Parfüms ; Hosenträger und Strumpfbänder; Broncirte Eisenguß Gegenstände; Photographierähmcken; Cigarrenetnis, Portemonnaies, Brieftaschen, Notizbücher rc.; Manchetlen- und Kragenknöpfe; Lackirle Blechwaaren rc. rc. Karl Fuhr. 1453) Von heute ab ist Treber zu haben bei Ernst Fries, früher Herberl'sche Brauerei. Gießen, 22. März 1872. 1438) Frische Cabliauen und Schellfische empfehlen I. A. Busch Söhne. 1448) Ein Kinderwägelchcn zu verkaufen in Lit. E. Nr. 41, SeUersberg. 1419) Durch Ankauf verschiedener Wälder bin ich in Stand gesetzt, Bauholz zu sehx billigen Preisen abzugeben. S. Katzen st ein, Holzhandlung. 1400) Gothaer und Göttinger Knackwürstchen zum Nohessen für 6 und 10 fr. sind wieder eingetroffm. I. A. Busch Söhne. 643) Thür - und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angeferftqt bei Wilh. Balser. Fruchtmärkte. März. Waizen. Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. Weißmehl. lii i"8 Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Marft Mit.- preis Auf dem Marft Mit.- preis c <= verk. fl. fr. jauf- gef. verk. fl- fr. a g verk. fl. fr. 1 auf- gef. o fl. rr. auf; I gef- verk. fl. fr. löup 1 gef. verk. fl. fr. auf- I gef- o fl. fr. auf; gef- fl. fr. auf. | gef. fl.ikr- fl. fr -Ttr. Gießen Alsfeld M. M. M. M. M. M. M. M. )A. M. M. M. M. M. M. M. M. M- 16. 14 11 15 25 23 20 10 38 7 6 8 30 .— — — _ 44 33 4 30 5 3 12 — — — — — — — — — — — Grün berg 16. — HO 15 8 — 73 10i33 — 91 7 40 — — — _ _ 259 4 33 _ 12 10 57 _ 1 11 20 128 1 4 4 36 20 Lauterbach Mainz 16. 15. — 165 15 15 15 47 — 144 12 10 46 — "1 9 18 — —• — — — 4 4 9 30 15 — — — — 9 — — — — —