Gießener Anzeiger Donnerstag dcu 22. Februar e Ne äG. Deutschland. Vie in der :ür biefelbtn in an«. der Kirchen nach Selbstständigkeit, welches theil- L7b°n di^^-u, die sich «-rgei-us abmühen f» lich Alles durch, was er Mitt gbLustalt ®eutfdt ren Vortheil ut urch unterzeichne^ Kicker. f mis Hohler, talz. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Exvedition: Canzleiberg, Vit. B. Nr. 1. Ätlg. ;ir sgiomieM k auägtfült- >smann. X bis "1 * “ 4S fr. imi bjugeoen^J^ Igf wirb für W ^.Kapitals j» to folibetes Anleihe btt W machen, al pari e den Cours Eoursgetvim, und amerik. den Kreisen Frankreichs diese unentbehrlichen Eigenschaften Die Mehrheit der Versammlung ist monarchisch; ave. '"'V' , welche Monarchie sie sich entscheiden soll. Die reinen Legitimisten, d e tn Farbe ihres Banner» da- Heil Frankreich» sehen und denen-der,P.m. pi-n-ultu wenn die Wahl Rouher's in in Gothli. Hr günstiger El- t dem Jahre Wl derselbe sich aus' tei mäßigem Ä- 0 Personen ult . 3,350000 Thli» , — ein Betrag ermaligm reichü .Haler und ech-s Beistand leistet. Und nun ziehe man in Betracht, daß da» ganze Land Treibens in Versailles im höchsten Grade überdrüssig daß »o die Stimmen sich mehren, welche di- definitive Anerkennung der Repu ' 1-.^ daß aber das Volk ebensowenig wie die Nationalversammlung die Kraft i suhlt, seinen Wünschen durch entschlossene» Handetn Nachdruck zu 0tbe“- J da zu verwundern, wenn all- Blicke aus den ranken Man nCh.s-Ihurst^g- richtct sind, wenn man überall nach bonapartistischen Verschwörern die Nationalversammlung verstimmt zu sein, da sie in ihm einen schonungslose« und weit überlegenen Kritiker ihrer verkehrten volkswirthschastlichen und Fmanz. Politik finden wird. Rouher, der befähigtste Staatsmann des Kaiserreichs, als Vcrtheidiger der aufgeklärten Grundsätze, denen die große Mehrheit, denen alle Notabilitäten der Wiffenschast anhängen, ,die Regierung dagegen auderers-iis b-. fliffen, alle Fortschritte, die da« Kaiserreich in der That durchgefuhrt hat, ruck- gängig zu machen, Frankreich zu isoliren, die Massen zu erbittern, — da» ist wirklich -im sür Herrn Thi-rS höchst peinliche Situation. Es ist allerdings nicht wahrscheinlich, daß die bonapartistische Agitation sich der Massen bemächtigen und dadurch ihr Ziel erreichen wird. Aber sie wirkt schon t-tzt als Gäbrungsstoff. Sie ist der Schrecken aller Parteien, und daher wird Ne ohne >lweif.l auf den Gang ter Entwickelung -inen wesentlichen Einfluß ausüben, auch wenn sie nicht im Stande ist, diese Entwickelung dem von ihr erstrebten Ziele zuzusühren. sS t s- gciud)t- Anzeige- und Amtsktatt für den Kreis Kießen. 21 ihrer Principien, die anderen entschließen sich, unter die Republikaner zu g Plötzlich erscheint ihnen Gambetta'S drohende Gestalt mtt der — und erschreckt riehen sie sich wieder in das monarchische Lager zuruck. '£®Ä einrusehen: er mahnt zur Arbeit, arbeitet auch selbst; aber wie . , di?Jntrigue nicht minder, als die Herren von der Nationalversammlung, wird grundsätzlich stets den krummen Weg dem geraden Wege vorz» h - ^ntriaue aeam Intrigue, womit er natürlich der Versammlung nicht."«p kann. Was aber seine staat-mannischen Ideen und ^^rm-it>°n«g^dan - b t ff. so ist er in den wesentlichsten Punkten so reaktionär, w manchen Beziehung weitem reactionärer, als der eingefleischteste Legitimist es s * ^^ensinnS. UÄ d1kIgn7ranz^ de/Versammlung gegen All^s, wa^ in " «- - ”* " - ***• i* ff ■" - - ■ rn als Correlate der von diesem zu erfüllenden Pflichten Mit iu u , s tn sich sie schon früher und rechtzeitig an dieselbeund ohne stan- Ist es jestätsrechte des Staate» über die Kirche nut i ni*t alÄ „och selhurst ge- dische Zustimmung keine» d°.s-lben ausjug-b-n und, ,s mu J h-rumspäht, zeitgemäß angesehen werden konnten,. aus d mi 2 9 J B «Anlage btt '"btttißb: • Die zähe Lebenskraft des Bonapartismus ist unter den vielen merkwürdigen Erscheinungen, welche cas heutige Frankreich in seinem vergeblichen Ringen nach festen Zuständen darbictct, g-wtß «tue da merkwürdigsten. In beispiellos unrühmlicher Weise lst da» lw-ite Katscithum unter de?Last seiner Fehler und Vcrschuldigungen zusammengebrochen. Rich einmal die tröstende Stimme des Mitleid- ließ sich bei dem Blick auf die gefallene Größe vernehmen. Wer in Frankreich nicht cinstimmtc in das Verdammung«, uetheil, der glaubte seine eigene politische Ehre bloszustcllcn. selbst sur d e Fehler der früheren Regierungen und der gegmrischen Parteien wurde derg- ftürrte Kaiser verantwortlich gemacht: -S war ja bequem, die schuld eines ganz n fteitöltetä und eines ganzen Volkes den Schultern eines Mannes avfzuburde» knd dadurch all-rdings in sehr le.chlfe-tiger, s-lbstg-sällig-r Weise, die nagenden Vorwürfe de» eigenen bösen Gewissen» zu beschwichtigen. Aber -» dauerte gar nicht lange, so erschien d°« v°n. Ab°>: b-dars -lner klaren Einsicht und eines festen Willens, um r'-seu Naturlrieb der Selbst Darmstadt, 17. Febr. Dem Ausschußbericht über die dem Ministerium deS Innern unt-rst-h-nd-n Behörden entnehmen w>r u. A., daß der Abg^ Low- tliegenberg den Antrag gestellt hat, im Falle der Eröffnung der Stelle ,.neS g- ft. l-chm Raths beim Obereonsistoriu« dieselbe mit einem Luth°ran-r zu besetzen, °°-- gleichen -ine Professur bei der evangelifch.th-olog'sch-n Facultat zu G ß-n. Daß beide Anträge abgclehnt werden, unterliegt keinem Zweifel. Der Ausschuß b -x Morwilliaunü eines Beitrags von 105,500 fl. für dre Landesumversitat und stellt den bereits erwähnten Antrag auf Wiederherstellung der kath°lisch^th-o. logischen Facultät. Im Ressort de» Finanzministerium« wird beantragt, die Ob-r baudirection ganz auszuhebcn, das Bauwesen ren Gemeinden und Corporationen selbstständig zu überlassen und Vie Leitung t-S Staatsbauweftns dem bencff-ndin Ministerium, resp. den KreiSbau-A-mt-rn zu übertragen. (Sletcbjettig »UV Da« aln Ersuchen, die Rentämter auszuh-ben und ihre Fun-t,°n-n den D.str, S-Etn. nehmern, resp. den Ob-rförst-rcicn zu übertragen, erneuert. - J [ per EnischädigungSg-ld-r für die aus Frankreich auSgew>°!enen Hessen ist M AuS zahlung gelang gejtuar. Die überall brennende Frage, das Verhältniß .wischet Küche und Staat, wird demnächst auch 'n unserer Kammer Gegenstand der eingehendsten Erörterungen werden, und zwar bet Gelegenheit der Sudget- - i,.rntf. $ ,n ui,,, pjx Besoldungen der Geistliche». Bei dem allgemeinen Interesse . ti(re6 Gegenstände» theilen wir einige Stellen au» dem desfallsigcn Ausschuß- *e. VS ’ä’ LLr waJrw »tww »«ä ihnen stld-n die Fusioniste», die sich «ergebens abmu en d. P ne.P. n weit sie a^us ldieselben. Staate g-g-nub-r bilden zu abzuschwächen, daß sie „ch vereinigen lassen, die auf die Tn o » “ l1 ma£lnt8,ur Vorsicht bei der Einräumung von Rechten, und e« ist daher V-rhältniff-S nichts vergeben und auch e.n Vergeben derselben dura, dw Reg rung nicht dulden dürfen, darüber zu wachen, daß den übernommenen Prastattonen gegenüber auch di- Integrität der dem Staatezustehenden S-h°^ EääSäSkä MLEWMM - Behörden der katholischen Kirche nicht nur fortfahren, sich über d - ^"^«9-1^ binweaiusetzen, sondern sich auch erlauben, mit Umgehung de« Plac-t« staatSgesah Rfi Lst-llen undJu lehren. ,Die Kammer wird nichumhm kon- nen. die Verwilligungen zu kirchlichen Zwecken, zu denen sie «« ««• e .'«"»eit, '"«teXtd r Preis vierteljährig 1 fl- 12 ft- • mit Brtvqerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig I 1 fl. 27 kr. w. -il Spanier, r iki Türkei. ■r iDlj Bau ■ V< ^oljeen 86r 21 Besondl Die Berx bei 814) W bewerben n Hier anzum Gießen, Großhey Frankf. B Frankf. Vt Darmst. B< Wien Banl Galizien 21 Oest. Credi ar i ® ; Belgien. Brüssel, 21. Febr. Um den bonapartistischen Umtrieben erfolgreich zu be- gegnen, schreibt man der „Indepcndance" aus Versailles, wird das Paßvifa an der Grenze wieder für obligatorisch erklärt. Luxemburg, 20. Febr. In der Kammer erklärte der StaatSministcr, daß gestern eine deutfche Depesche eingetroffen sei, mit welcher die Verhandlungen über die Ausbeutung der Luxemburgischen Wilhelmöbahn begännen. Der Minister ver- weigerte Mittheilungen über die Depesche und erklärte: Dieselbe Frage trete nun- mehr Qxi die belgische Regierung betreffs der Fortsetzung der Linien auf belgischem Gebiete heran. Die belgische Regierung habe der deutschen mitgethcilt, da sie den Betrieb selbst in die Hand nehmen und keine fremde Gesellschaft zulaffen würde Der Minister bat schließlich, von der Dlscussion der Angelegenheit abzustehen. Frankreich. Paris, 18. Febr. Der Temps veröffentlicht das Schreiben der Metzer Damen, welche „tri wenigen Tagen trotz der moralischen Schwierigkeiten und des gezwungenen Mangels an jeder Veröffentlichung" 100,000 Franken für die Befreiung des französischen Bodens gesammelt haben; das Schreiben ist an die Französinnen gerichtet und lautet: prens»- .Frankf. Nass- /o / Wärtern b. i Baden 4‘/s Oesterr. S , Pa Amerik. E Meine Damen! Wir haben in wenigen Tagen ohne alle Veröffentlichung die Summe von hunderttausend Franken gesammelt, um mitzuwtrken zur Befreiung des Territoriums, und wir hoffen noch auf andere Gaben. In einer durch die Auswanderung entvölkerten Stadt, die durch tausend Opfer und durch die Zerstörungen des Krieges verarmt ist, haben dennoch die Frauen von Metz nicht gezaudert, dem edlen Beispiele ihrer Schwestern im Elsaß zu folgen. Wenn unter Viesen Umständen die Frankreich gewidmete Gabe nicht auf der Höhe ihrer Wünsche sein konnte, haben sie wenigstens diese Gelegenheit nicht versäumen wollen ihre Anhänglichkeit an das Vaterland zu bestätigen. Den Eindrücken, welche sie um sich her erscheinen sahen, Worte gebend, können sie laut von den Gesinnungen reden, die unsere unglückliche Bevölkerung beseelen, und bis in die bescheidensten Wohnungen haben sie davon eben so rührende wie hochherzige Beweise empfangen In der unverdienten Lage, welche sie erduldet, bewahrt die alte Stadt die Treue für ihre Traditionen und ihre Ergebenheit. Sie beharrt darin, Frankreich als das Vaterland zu betrachten, sie bleibt seinem Leben zugesellt und spendet allen seinen Anstrengungen zur Regeneration ihren Beifall. Um den gegenwärtigen Schmerzen zu entgehen, erwartet sie mit Angst, aber auch mit Vertrauen auf Gott, in der Zukunft die Stunde der Gerechtigkeit und der Wiedervergeltung. ont 15. Jtbr. 1872, *816) Freit, soll in bfii verschiedenes hch öffentl Her bekannt M. versten I. 206.4M 34 Vj 12 256 47 167 123 ' 49 1 8 ' 4 ' 90 " 7 * 18 " Börsenberichte. Frankfurt a. M., 21. Februar. Di- gestern gemeldete bessere Stimmung machte bereits heute wieder emer matteren Tendenz Platz, was hauptsächlich der Mißstimmung zuzuschreiben ist. welche die verschiedenen ungünstigen Nachrichten über das große ungarische Eisenbahn "schäft her- vorriefen so daß natürlich zunächst die Creditgctien davor, afficirt wurden, welche bei vorherrschender Verkaufslust bis auf 362 herunter gingen, sich spater aber doch wieder bis 3631/2 erhol- len. JDa die Creditactien in den letzten Tagen die Führerrolle übernommen, so mußten bei ihrem Zuruckgehen die übrigen Papiere selbstverständlich ebenfalls leiden, und Staatsbahnen notiren daher heute 415, Lombarden 21d, Bankactien 880, Silberrente gleichfalls y8 Procent niederer. Sammtliche SpeculatronSwerthe ohne besonderen Umsatz. Aber auch auf anderen Gebieten deS CourSzettel« herrschte Leblosigkeit und fehlte eS fast durchweg an Käufern. Nur Buschterader Bahnacli,^ wie Überhaupt zunge Bahnen, fest und unverändert, wie Alföld, Siebenbürger, Raab- Grazer. Die meisten Kaufe wurden noch in Buschterader gemacht. Banken sehr still und war eS daher heute für die Einführung der Banqne Franco-Hollandaise ein ungünstiger Moment doch wurde ewiges dar.n zu 1 Procent über den EinführungScourS 115 gemalt. Von Staatspapieren waren Nassauer, Kurheffen und ein Posten 3procentiger französischer Rente tut Verkehr. t)a6 die Juden sich hier mit Schießgewehren vertheidlgten, als sie durch den aufgeregten Pöbel von Ismail angegriffen wurden, daß zuletzt auch die gegen beide Parteien aufgebotenen Truppen schossen, und daß es dabei zwei oder drei Todte und eine ziemlich große Anzrhl Verwundete gab. Die Juden sind zum größten Theil nach Bulgarien, besonders nach Tultscha, hinübergeflüchtet, einige auch nach der Gegend von Bucharest und in Die Stadt selbst. Alle befinden sich in der traurigsten Lage und in steter Gefahr, da das ganze Land gegen sie in Aufregung ist. Jndeß hat die Regierung, die diesmal nicht wie die rothen Minister von mü ^e^De ° ©TT T ^uött’ärtl0£n ' ^rhr. v. Wächter, der Bedrängten getroffen, und es ist ^^0^'0»emn* 5 «... “Ä“'“”w‘"’ “ 8“‘"> " die württembergische Notenbank österreichische Guloenstücke nicht mehr an Zuh- lang an. angeforderten 106,966 st. von der Voraussetzung ausgehe, daß die Regierung die hoheitS- und landesherrlichen Patronatsrechte den bestehenden Gesetzen und Verordnungen gemäß insolanqe, als das Verhältniß zwischen Staat und Kirche nicht durch die öfter erbetene Gesetzesvorlage anderweit regulirt ist, sorgfältig handhabe und wahre, und daß namentlich hiervon für solche geistliche Stellen, welche fortan nicht diesen Rechten und Gesetzen gemäß besetzt würden, so lange deren ordnungswidrige Verwaltung dauere, nichts verwilligt sei." Ein weiterer Antrag des Finanzausschusses geht dahin, die Regierung zu ersuchen, ein die gesammten Verhältnisse des Volsschulwesens regelndes Gesetz in Vorschlag zu bringen. (F. I.) Berlin, 20. Febr. Die letzte Nummer der „Deutschen Thierschutz-Zeitung" bringt einen belehrenden Artikel von dem Vorsitzenden des Vereins Geheimen Justiz- rath Dr. Heydemann über die Interpretation des §. 360 Nr. 13 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich. Dieses bestimmt, daß mit Geldstrafe bis 50 Thlr. oder mit Haft bestraft wird, wer öffentlich oder in Aergerniß erregen- der Weste Thiere boßhaft quält oder roh mißhandelt. Hiernach (so ist ausgeführt) ist die Thierquälerei nicht allein mehr strafbar, wenn sie öffentlich ge- schehen, sondern es genügt, sie wag vorgekommen sein, wo sie wolle, wenn sie nur in Aergerniß erregender Weise stattgehabt, wobei es gleichgiltig, ob das Aerger- niß wirklich von Seiten der Zuschauer bez. Zuhörer genommen worden ist; es genügt vielmehr zur Herbeiführung einer Bestrafung der Nachweis, daß die schlechte Handlung an sich dazu angethan war, Aergerniß zu erregen. Berlin, 20. Febr. Verschiedene Blätter hatten die Mittheilung gebracht, daß die Uniform der russischen Infanterie dem Feldmarschall Grafen Moltke so praktisch erschienen sei, daß derselbe gleich nach seiner Rückkehr von Petersburg um Einführung einer analogen Bekleidung in unserer Armee beim Kaiser vorstellig geworden wäre. Dem gegenüber kann die „Allg. Milit.-Ztg." aus bester Quelle constatiren, daß diese Absicht keinen Augenblick bestanden. Das genannte Blatt fügt hinzu, daß BekleidungS-Angelegenheiten nur nach Auffassung von Civi- listen in das Ressort der Generalstabs - Geschäfte, nach militärischer hingegen in das des Militär-Oeconomir-Departements des Kriegsministeriums gehören. Berlin, 20. Febr. Heute sind die von Dr. StrovSberg übernommenen vier Millionen Tyaler an die rumänische Eisenbahn - Gesellschaft gezahlt worden und dürfte nunmehr die Publikation wegen der Coupon - Einlösung unmittelbar erfolgen. Ueber die Judenverfolgungen in Rumänien schreibt man der „Köln. Ztg." aus Bucharest: Die Ausschreitungen gegen die bessarabischen Israeliten sind ganz gewiß nicht zu rechtfertigen, aber doch aus der Natur des Verbrechens, welches ihre unmittelbare Veranlassung war, zu erklären, zumal wenn man Den niederen Bildungsgrad der Bulgaren, Russen und Romanen hinzunimmt, welche Ismail und dessen Nachbarschaft bewohnen. Die Sache verhält sich folgendermaßen: Ein Jude stahl in Der Hauptkirche zu Ismail Die Monstranz, das Kreuz und zwei Löffel, in Denen man nach griechischer Sitte Brod und Wein des Abendmahls reicht, sowie außerdem eine Summe von 100, nach Anderen 120 Ducaten. Nicht zufrieden mit dem Raube, hinterließ er überdies vor der Ikonostasts ein unsauberes Andenken an seine Verachtung vor christlichen Heiligen. Er floh Der türkischen - ~ _ Grenze zu, wurDe aber bei Kilia, an Der Donaumünduna. fefta nommen Da« Kattowltz, 16. Febr. Morgen soll hier eine Jesuiten - Mission ihren An- Geld wurde bei feiner Geliebten gefunden, Die heiligen Gefässe hatte er im Abort fang nehmen. Da nun Die durch die agitatorischen Bestrebungen daselbst bereits Der Schenke zu Paschalowicz verborgen. Er gestand und gab Den Rabbiner so bervargerufene Erregung Der Gcmüther durch die Thätigkeit Der I suittn eine wie einen anderen Glaubensgenossen als Betheiligte bei seiner Missetbat an 'Die befccnfMc @tcigerung erfahren durfte, so ist eine Anzahl hiesiger Einwohner gegen gegen die Drei Israeliten eingeleitete Untersuchung wird zeigen, ob Diese Angaben diese ^?^"ubungen bei Der k. Regierung vorstellig geworDen. Glauben verdienen. Das Volk glaubte sie sofort, und daher die Exc'sse in Is- . , Schleswig, 15. Febr. Die „SchleSw. Nachr." melden: Der Socialdemo- mail, denen eine Judenhetze in Kahul folgte, welche, wenn Die über sie verbrei- frat Stoehr wurde gestern von der hiesigen Strafkammer wegen Majestätsbeleidi- teten Gerüchte sich bestätigen, noch größere Dimensionen annahm. Gewiß ist nur 9un0 zu 4 Monaten Gefangwß verurthe.lt, dagegen von Dem ihm gleichfalls zur daß Die Juden sich hier mit Schießgewehren vertheidigten, als sie durch den auf» Last gelegten Vergehen gegen die öffentliche Ordnung freigefprochen. Die Verthei- ...... * Digung führte Der Angeklagte selbst. Stuttgart, 21. Febr. In Der gestrigen Abendsitzung der Abgeordneten- kammer rief Die Beschwerde der sinkenden Schriftsetzer über die Abcommandirung militärischer Setzer eine zweistündige Debatte hervor. Der Präsident theüt mit. daß Die ZurückcommanDirung bevorstchenD sei, worauf Hopf einen hieraus gerich- teten Antrag zurücknimmt. Das Haus beschloß Uebergang zur Tagesordnung. Auf die Interpellation Varnbiiler's, die Württemberger in Der französischen Fremden-' Pans, 20. Febr. Die „Agence HaoaS" meldet: Briese aus Rom wollen wissen, daß der Papst letzten Sonntag ein Circular unterzeichnet habe, Durch wel- ches ein ökumenisches Concil nach Malta oder Tyrol ausgeschrieben werde, der Papst selbst würde von Rom abreisen. Versailles, 21. Febr. Es bestätigt sich, daß der Finanzminister Pouver- Duertier t>ie projectirte Besteuerung Der Rohstcffe, soweit Die Gespinnststoffe in Betracht kommen, zurückgezogen hat. — Die Gerüchte über Verhaftungen von Bonapart.sten werden Dementirt. Es ist nichts Beunruhigendes gemeldet. England. . ^ndon, 20. Febr. Das zwischen den beiden transatlantischen Kabel Ge- sellschaften getroffene Uebereinkommen ermächtigt Die französisch-atlantische Kabel- Gesellschaft zur Legung eines neuen Kabels zwischen England und den Vereiniaten Staaten. Loudon, 21. Febr. Lord Northbrook nahm den Posten als Vicekönig von Indien an. — Das richterliche Comite des Geheimen Raths stieß gestern in der Proceßsache wider Den Schleppdampfer „Gountlet" (welcher Die französische Prise „£orD Brougham* nach Dünkirchen brachte) das frühere freisprechenDe Urtheil Des Admiralitätsgerichtshofes um, und verurtheilte Den „Gountlet". Rumänien. lieber Die gegenwärtigen Beziehungen Des VicekönigS von Aegypten zum Sultan tbeilt Der officiöse Wiener CorresponDent Der „Boh." Folgendes mit: „Aus Konstantinopel kommt eine überraschende Meldung. Sie wissen, Daß das persönlische Erscheinen Des Vicekönigs von Aegypten in Konstantinopel für Den nächstfolgenden Monat März anberaumt war, und man war nach Der Lage Der I)inge berechtigt, Diesen Act persönlicher Huldigung als Die Ergänzung und Besiegelung des wiederhergestellten guten Einvernehmens zwischen Dem Großherrn unv ftmem Vasallen aufzufasscn. Ader es hat sich herausgestellt — Die unwider- leguchen Beweise sollen vorhanden sein —, Daß Ismail Pascha in Demselben Augenblicke, wo er sich anschicktc, Dem Beherrscher Der Gläubigen Die Versicherung feiner unerschütterlichen Lehenstreue zu Füßen zu legen, Das Haupt einer Intrigue gewesen, welche den gegenwärtigen Großvezir aus seiner Stellung zu Drängen und Die maßgebenden A em ter mit seinen eigenen (Kreaturen zu besetzen berechnet war. Der Sultan soll in einer Weise entrüstet sein, daß es Der äußersten Anstrengung Der fremden Diplomatie bedurft hat, ihn von einem äußersten Schritte abzuhalten, Der mit Dem völligen Bruche gleichbedeutend gewesen wäre. Ob unter d^sen Umständen der Khedive es wagen wird, nach Konstantinopel iu kommen, dürfte sehr die Frage sein." Amerika. Newyork, 19. Febr. (Kabeltelegramm.) Die Mehrzahl der Blätter tadelt bei Besprechung des Antrags Sumner's die Unionsregierung, daß sie während des deutsch-französischen Krieges den Waffenverkauf gestattet habe. A0 Eichen-! Nadel- 11 suchen Buchen ™ Nndel- «emerftn nnd % Aetkn. Wechsel. Maxbahn 150 Bayer. 5% 1001/2 g Itadolgifa Hesse - MS S! MM 581 146 15 5 Hirsch Hohn (861) Tage das! 763) Photogvnphie-Ikahr 659) Die von vielen Slerzten empfohlene! filQ'i Thtw * link PN und Goldteisten bei und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung r Ur^,. <72?' Arbeitsversteigerung. sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nach- besorgt, flehende Arbeiten zur Erbauung eines Was- Oppenrod, den 19. Februar 1872. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst BSrsennachrichlen. 21. Februar 1872. F. Appel Wittwe, Neustadt, Oswald's Garten. Aetten. Frankf. Bank 143’/8 Frankf. Vereine-Kasse 133 Bannst. Bankact. 480 Wien Bankactien 8797z Galizien 270 Oest. Creditact. 3643/4 838) Vorzüglich gute Federbetten sind zu haben bei Meyer Rothenberger, Neuenweg. 720) Ein von dem mittleren nach dem unteren Riegelpfad ziehender 176 Klafter großer Garten — in der Nähe des Eisen- bahn-Viaducts — ist zu verpachten. Auskunft hierüber wird in Bit. B. Nr. 77 ertheilt. 826) Ein neu beschlagener einspänniger Wagen für 40 Thlr. zu verkaufen. Wo? sagt oie Exped. d. Bltts. schilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger 827) Freitag den 23. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, 99 993/4 105 96 933/g 88 1047s 1187s- 933/g 933/8 1035/8 Niederlage in Frankfurt a. M. Lindt, Nachfolger, Apotheker, (Schnur gasse 58. (H. 491.) glatter tadelt sie vöhrevd 34 10 12 256 47 167 123 49 8 4 90 7 18 II. Lich, am 20. Februar 1872. Der Fürstliche Oberförster: Wimmenauer. 863) Rührer Fettkohlen, Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer, sowie kleingemachtes Holz, empfiehlt Gg. Unverzagt. wu und Goldleisten bei Wilh. Balser. Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. Mn. jtg.« tl'n finb ganz >tn8f wclchx- den niederen welche Simail ermchli: Ein vj und zwei ! Ädendmahls ic-iten. Nicht ?in unsauberes der türkischen Mmtn. Das e er im Abort Rabbiner, so lhat an. Die tieft Angaben 7tesse in > :r sie verbrei- luritz isi nur, urch den auf- e gegen beide er drei Todte zum größten ligt auch nach n in der in Aufregung tinifltr von zum Schu^ gen tomtn, Pachtung zu „ 47? O/o 1jährige 1001/8 „ 40/0 1jährige 96 Würtemb. 41/2% Obi. 993/4 Baden 47g% Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 627/8 „ Papierrente 543/4 Amerik. Bonds 188ir 1007/g „ n 1882r 96 „ „ 1885? 963/8 , „ 1887t 973/g Spanier, nenest. 30/0 31 Ve Beuern, am 19. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Otto. Zimmerarbeiten, t Pflasterarbeiten, Nkgvpten zuv ilgencer mit: 'en । daß das oyel für den der Lage in zung und Beern Grotzherrn . die unviver- 1 in demselben je Lersicherung einer Jntrigue g zu drangen 'rtzen berechnet äußersten An- ersten Schritte u. D** fl lO^I 247 „ 34 45 „ - 83 „ - Brodverkauf. 830) Erste Sorte Schwarzbrod, per Saib 16*/2 fr., ist stets zu haben bei M. Rothenberger Wittwe, Kaplansgasse. Versteigerungen. . Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewalde. 816) Freitag den 23. und Samstag den 24. Februar 1872, jedesmals von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Beuerner Gemeindewalde in verschiedenen Districten nachoerzeichnetes Hotz öffentlich meistbietend, unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. I. Brennholz: 206,4 R.-Meter Buchen-Scheidholz, Z Am schnell damit ;u räumen, werden nachstehende Gegenstände zu außerordentlich billigen Preisen abgegeben: Punschbowlen, Tafelaufsätze, Liguenrservice, Blumenvasen, sowie sämmtliche Figuren, Büsten, Fifchhalter, Ampeln re. bei Karl Fuhr, Äirchenplatz. Jagdverpachtung. 700) Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die der Gemeinde gehörige Jagd auf die Dauer von 6 Jahren nochmals anderweit verpachtet werden. Treis a. d. Lumda, den 11. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda. B e r g h ö f e r. Annoncen-Expedition 45 Zeil, Frankfurt a. W. m 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Von Frankfurt a. M. direct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen - Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des' In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. ÖelsSjsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 48—50 Rass. Inaper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26—27 Eichen-Stämme von 15 bis 48 Centi-, meter Durchmesser und 4 bis 14 Meter Länge, mit 438,79 Cubikmeter : Fichten-, Kiefern- u. Lärchen-Stämme von 15 bis 59 Zentimeter Durchmessers und 5 bis 20 Meter Länge, mit 82,06 Cubikmeter Inhalt, Eichen- und 19 Fichten-Stangen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr am Muschenheimer Weg, 7« Stunde von Lich. Bau- und Werkholz.Versteigcrung.^ 843) Montag und Dienstag, den 26. und 27. Februar, soll in der Fürstl. Oberför< fterei Lich, District Hard, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: k. 8. k. S. k. 3. k. 3. k. 3. k. 3. k. 8. k. 3. k. 3. k. S. m. 8. 1. 8. 37a % Besondere Bekanntmachung. Die Vergebung einer Pfründe aus dem Hospital dahier. 844) Wer sich um vorüemerkte Pfründe bewerben will, hat dieses binnen 8 Tagen hier anzumelden. Gießen, den 22. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. ttr * kt(r. in menthaler, 17rjährig, sowie zwei Eber, ^jährig, sprungtüchtig. Merlau, am 21. Februar 1872. Haltestelle Mücke d. Oberheff Bahn. üng erich. Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diseonto tts# 3;« ö ih»« $> ’S lrtc.nl ’SÄ* " KndchE,, Ml. Bl«t5niä Son flfjltru in ^ilschk $rj(e gutes Brod, den Laib zu 16 V2 kr. !bei Abnahme von 12 Laib billiger. Gießen, den 21. Februar 1872. gebrachte Bruchsalbe gegen ItotrrlHiü« - Bruche von Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Schweiz, ist sowohl durch denselben selbst zu beziehen als durch nachfolgendes Depot. Dieselbe enthält durchaus keine schädlichen Stoffe und heilt selbst aanz alte Brüche in den meisten Fällen vollständig. Preis per Topf 3 fl. 200 Eichen-Stämme mit 54,23 Cubikmeter, 12 Nadel- „ „ 5,31 11 Buchern „ „ 2,55 „ 99 Eichen-Stangen „ 4,80 „ 50 Buchen- „ „ 0,31 ,, 8061 Nadel- „ „-104,60 Bemerkt wird, daß am ersten r ' : Brennholz und am zweiten Tage nur^Bau-, • Werk- und Nutzholz zum Ausgebote kommt, und daß die bekannten Fichten-Stangen in vorzüglicher Qualität sich zu Spalieren rc. ' für Geschäftsleute eignen; sie lagern größ- l tentheils an der neuen Chaussee nach Geils- I Hausen. Die Zusammenkunft ist jedesmal im Ort ' bei der Bürgermeisterei. Bayer. Ostbahn 1543/4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 19172 Oberhessen „ 89 74 Prioritäten. 3O/o öster. Stsb.-Prior. 607g 3°/0 öst. s. Lombard 86 3% Livorneser 383/4 5% Toscaner 617z 5% Elisabeth.-Prior. 837r do. II. Emiss. 82 7r Aulehensloöäe^ Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. 48 4% bayr. Präm.-Anl. 117 Ansbacher 7 fl. 13 74 4% badische Loose 1143/4 Badische fl. 35 Loose 717< 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 393/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 84 1858r Prioritätsloose 194 1860r Loose 9O’/8 1864r „ 155 Braunschweiger 207/s Stadt Florenz 85 „ Eichen- „ „ Radel- „ Erlen- rc. „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ Nadel- „ Buchen Stockholz, „ Eichen- „ „ Erlen- rc. „ „ Nadel- „ „ Bucheu-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Bau-, Werk- und Nutzholz: 860) Der Ausverkauf von I Bielefelder Lemennmmen dauert nur noch 3 Tage und wird Samstag den !24. Februar, Abends 7 Uhr, geschlossen. Frank, aus Bielefeld. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod.' I. A.: j 445) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen K. Schön, Bezirksbauaufseher. jim Darmstädter Haus. icrreservoirs im Ort öffentlich in Accord . gegeben werden, als: - j00 <011 Ul44UU|ni ♦ Steinhauerarbeiten, veranschl. zu 163 fl. — kr.' Zwei Bullen, Vogelsberger, 2jährig, Sim- Nourerarbeiten, ........... Preuss. 472% Oblig. 10371 Frankf. 372% Obi. 89 Nass. 47s % Obi. 99% Kurhess. 4% „ 947» Gr. Hess. 5% Obi. 1027z , , 4% » 9774 , „ 37,0/0 n 92 Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft anfiugeben und soll dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Kreuseett m 111 ug u< wl / T . Vö - s 865) Der Unterzeichnete Eintrittskarten für jede einzelne Vorlesung werden ebendaselbst zu 48 kr. und am Eingang ä 1 fl. abgegeben. vermittelt An- und Ner- ?k bestens. ftjfr fl. fr. fr. fl. fr. M- M. M. M- M. M. 2 1 Nedaction, Druck und Vermag der Brühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Erbsen 11 40 11 30 Auf dem Markt Mit.- preis Mit-- preis Auf dem Markt Auf dem Markt 862) Ein Mädchen, welches kochen kann und in der Hausarbeit erfahren ist, wird von einer kleinen Familie zu miethen gesucht. Näheres bei der Expcd. d. Bltts. Auf dem Mit.- Markt preis Vermischte Anzeigen. 858) Ein zuverlässiger Mann erhält bei 500 Rthlr. dauernde Stellung als Ausseher. Fachkenntnisse nicht bedingt. L. Heinickc, Königgrätzerstraße 56B-, Berlin. kaufe von Immobilien. Derselbe hat gegenwärtig eine größere Anzahl von Häusern und Bauplätzen in hiesiger Stadt, sowie mehrere größere und kleinere Güter in der Provinz Oberhessen zum Berkause an der Hand. Gießen, 22. Fcbr. 1872- Fr. Kreuder, uh Löwen. 21 1 4 4 50 40 842) Mehrseitigem Wunsche entsprechend werden z u G u n st e n gemein- nüßiaer Zwecke, namentlich zur Förderung der hier neu gegründeten Fortbildungsschule, noch vor Schluß des Semesters, wer öffentliche Vorträge gehalten werden. ~ Erster Vortrag von Herrn Profepor Hoffmann. „lieber Pflanzenthiere" Freitag den 23. Februar, Abends präcis 7 Uhr, in der großen Universitäts-Aula. Die Subscriptionsliste für sämmtliche vier Vorlesungen liegt noch bis -—nächsten Freitag Nachmittag in der Ricke rächen Buchhandlung offen. Nonnalnewicht per Matter: Walzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Zu miethen gesucht eine freundliche Wohnung von 4 bis 5 Zimmern, Küche 2c. Franco-Offerten bittet man an die Exped. d. Bltts. abzugeben. (335) Die Nr. 7 bringt folgende Beiträge: Am Altar. Erzählung von E- Werner. Verfasser des „Helden der Feder." (Fortsetzung.) - Aus den Streifzügen eines §eld- malers. Nr- 6- Per Stcllwagen zur Eisenbahn. Mit Abbildung: nähme dec Eisenbahn bei Stenay. Von F. W- Heine. — J2)ie Anfänge^d^r Geschwister B Schlveincschmalz, beste Qualität, pr. Pfund 21 fr.; bei größerer Abnahme billiger, empfiehlt Carl Hoffmann. lkrrid)eruiii|5-(6f|ellld)dft ;u (Erfurt. Statutenmäßiges Grundcapital Thlr. 3,000,000* Nachdem mir von obiger Gesellschaft die Agentur übertragen istIJ dieselbe zum Abschluß von Versicherungen gegen Feuersgefahr für Mobiliar, Maaren, Erntefrüchte, Vieh u. s- w. zu festen und billigen Prämien- Die Regulirung der Schäden erfolgt schnell und coulant. Zur Ertheilung jeder gewünscht werdenden Auskunft, sowie zur Entgegennahme von Anträgen, erbietet und empfiehlt sich ergebest Lich, im Februar 1872. H» Schmidt, Metzger, " u Agent der Thuringia. Nicht zu übersehen! 855) Sämmtliche Schafhirten der Umgegend werden zu einer Besprechung wegen Herabsetzung der Hundesteuer auf Sonntag Nachmittag 2 Uhr: m die WohniMg der Wirth Kaspar Atzbach Wittwe in Hausen eingeladen Im Interesse der Schäfer fdbft werben gebeten, bie Schafhirten hiervon in Kenntnis zu setzen. 8ui)roig Euler Schafhirt in Hausen. lr- Spl.ichtkidk!^ als: Stottern, Lispeln, Stammeln, Schnarren rc., Kinder, denen das Sprechen schwer fällt. Heilung gründlich. 18jährige Erfahrung. Frankfurt a. M. R. Sonnemann, aus Hannover, Steinweg 7, vis-ä-vis dem Schwan- (813) Lebensversicherungsbank f. Dentfdjlanb in Goths. 451) Diese Anstalt hat sich im Jahre 1871 In aller Hinsicht sehr günstiger @e= an"7uen Versicherungen war so groß, wie nächst bemJahre 186» in keinem anderen Geschäftsjahre seit dem Bestehen der Bank Indem derselbe sich auf 2957 Personen mit 6,450400 Thlr. Versicherungssumme belief, stieg bei mäßigem Abgang der Versicherungsbestand bis zum Jahresschluß auf 38,100 Personen Mit ----------—------------------------ 72,200, ei Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von 3,350000 Thlrn- 864) Das erste Hiel Güter- waren nur 1,535000 Thlr. für 900 gestorbene Versicherte zu vergüten, — em Betrag, e e J s_r aa der wesentlich unter der rechnungsmäßigen Erwartung steht und abermaligen reichen kaufg^ld aus der Hch. Schäfer - Überschuß zur Vertheilung unter die Versicherten erwarten laßt. schen Nachlaßmasse kann in den Der Fonds erfuhr einen Zuwachs von fast einer Million Thaler und erhob nächsten 8 Tagen noch ohne üch au^A^m uudd^en^ nächsten Ner^Jahren kommen davon Zinsen an mich bezahlt werden. Drei und eine halbe Million Thaler Gießen, am 22. Februar 1872. reiner Ueberschuß an die Versicherten zur Vertheilung, was für dieselben im W-i l h. Sch Müll. J°hre 1872 eine Dividende von ^zent frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Svelr. Herl Erbsen. Linsen. Wicken. | Kartoffeln. 849) Einige Bettladen, Stühle, Bücherbänke, ein Sopha Und eine Commode sind zu verkaufen bei Wittwe Hanitlch, Kirchenplatz A- 22. 106 lHKlftr. Wiese in den Weiden, 103 „ Acker an der Broßbrücke, 243 „ Acker an dem Fluthgraben sind unter sehr günstigen Zahlungsbedm- gtn zu verkaufen oder auf längere Zen zu verpachten. F. C- Loos, Lackirer- (847) Unentbehrlicher Nathgeber M für tilaiiurr! „Dr. Retau’s Selbstbewahrung.“ Zuverlässigster Rathgeber in allen Krankheiten und Zerrüttungen des Nerven- und Zeugungs - Syflcmes. Mit 27 Abbildungen. 72. Auflage. Preis 1 fl. 45 kr. Vorräthig in jeder Buchhandlung, sowie in G Poenicke's Schulbuchhandlung in Leipzig. (Gegen 1 fl* 32 kr. Francoversendung in Couvert) (42^ Miichverkauf. ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frische Milch zu haben.___ 825) Ein einspänniger Wagen nebst Pferdegeschirr ist zu verkaufen. Ehr. Burckhardt, Asterweg Nr. 126. werden zum Waschen, Färben und Fa^on- niren angenommen bei _____Wilhelmine Fuhr, Kirchenplatz. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. DM preis st.!kr. __________________________________ trotz. Ein deutsches Geschichtsbild. Von Friedrich Hofmann. L Mit Abbildung. Im I" 820) Ein Mädchen, welches selbstständig Hof der Veste Heldburg. — Nack der Natur ausgenommen von Alfred Schrode. 854) Ein braves, im Kochen auch er- lytienuuuii »u uu «. o. . . . fahrenes Mädchen, wird gegen hohen Lohn.Pamer. Von Ludwig Steub. (Schluß.) — Pariser Bilder und Geschichten. Pariser gesucht. Neue Anlage Lit. C. Nr. 28, im Spielhöllen. Von Ludwig Kalisch. — Die fränkische Leuchte und fränkischer Ritterdritten Stock. trnh. Ein deutsches Geschichtsbild. Von Friedrich Hofmann. I. Mit Abbildung: Im H- - Nach der Natur ausgenommen von Alfred Schroder. Auf dem Straßburger Münster. Von einem Elsässer-, - Eine Parabel- Von Fr. Gerstacker. — Klemer Strohhüte werden von jetzt an zum Waschen und Fa^onniren angenommen von (866) Louis Gail, Mäusburg. 824) JneinManufactur-, Colonial- und Porzellanwaaren - Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. 851) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ergibt. . t .. . r, ... . ich jetzt,in dem von piir erkauften Werner'- Durch eine neue Einrichtung m der Prämienzahlung wird der Zutritt zur-oam scheu, vormals Schreiner Vetzberger'schen wesentlich erleichtert. c „ri a Hause, Neustadt Lit D. Nr. 197, wohne. Versickerungen bei dieser ältesten und größten Lebensoersicherungsanstalt Deutsch. Zugleich empfehle mich als Dachdecker lands, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit den Borthetl uw - ‘ I. Ruck stutz l, Dachdecker, gemeiner Billigkeit der Versicherungskosten verbindet, werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt in Gießen durch Buchhändler A. Ricker. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler. Lich „ Lehrer H. K. Walz. Marburg „ Oscar Ehrhardt. Vcrmiethungen. ■ 832) Das seither von Herrn Ober- ' forstcr R e u e n h a g e n bewohnte Logis ist an eine stille Familie anderweit zu vermiethen c Heuchelheim, den 17 Februar 18/2. Ludwig Kröck, zur Krone. 850) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei A. Schultheis junior, Sellersweg Lit. C- Nr. 10. 845) Eine Familienwohnung zu vermie- then bei W. Nagel. 802) In meinem Hause ist im mittleren Stock ein Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen^$ac0& Keil, Neustadt. 800) Einige Zimmer ohne Möbel zu vermiethen. Seltersweg C- 101- 823) Ein Familienlogis von 3—4 Zimmern, Küche, Keller u- s- w-, ,im dritten Stock, ist zu vermiethen und Mitte Mai beziehbar bei G- Schultheis, Marktstraße. 761) Die Bel-Etage, Seltersberg Lit. E- Nr. 3, ist zu vermiethen. ___________ 811) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Canzleiberg Lit- B- Nr. 68. 853) Mein im Riegelpfad gelegener Garten ist anderweit zu vermiethen. Georg Ludeklng. 8 » M- I M- 817) Ein zuverlässiges Mädchen, das in der Küche etwas erfahren ist, wird gegen guten Lohn gesucht in der Alieenstraße, dem zweiten Adam i'schen Hause, unterer Stock. 857) Ein Junge, welcher das Sattler- geschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Friedrich Kühne jun., _________________Seltersweg._________ 799) Ein anständiges Mädchen, welches Hausarbeit versteht und mit Kindern umgehen kann, wird auf gleich zu miethen gesucht in Lit. A- Nr. 56. Fruchtmärkte. Febr- Walzen. Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis ' -pö । -lnv öerf.j fl. kr. | auf-1 gef- | § fl. fr. auf- j tief. । i ri । oerL, fl. fr. jauf- gef- fl. kr. auf: gef. J. kr. Gießen Alsfeld Gründer g Lauterbach Mainz 17- 16. 1 1 1 1 §1 4 19 63 1530 15 50 15'44 16'12 i •* 1 1 1 M. 4 23 101 10 11 12 11 50 15 30 52 M. 5 M. 5 27 8 50 7j44 9'15 -i- M. — - _ M. — — !!!».! st yjt. 4 42 2 t 4 9 50 35 39 32