riQli(n nut, » 7 >>°d wit s xbf- aGf ni btri i ®UWjtiT|. oiiüe. rn; W" Aufgabe ?«-n Preisen. 1 61 o m e n. M^NnKss een, ______«M tellung in (6* l*Si ’ Zahnschmerz, wird burcf) mein in allll n rühmlichst bekannte; [et binnen einer Minute .05 vertrieben, was unzäh- n der höchsten Personei 13 , ^qen, Dt, 134. jfti* “"Xng 'S>' acr-®ii6- 1 welche stchan I 'S. Aiotbenbe" - , J LindenM^-- - ron 4-? J tzbenio $ eben fff'JL W6 ■ ^Machten- _- ■ftatt in Berlin, 57, am Marktplatz. , 3&c. L18 unb 36 kr. bei Jarl sprech in Gießen. ÄnwT ucr u. Stallung, . schönen große» Lagerräume zu in der f* -n Besitzung,!-«-' i. -u vcrmietKn. j Krcuden, jttÄM WWr Anzeiger. Viertels ähr^ 1 fl. 12 ft. tstt Durch die Post vierteljiibrifl 1 1t 29 ?s. Erscheint täglich, mit Au» £3 nähme SonntagS. Expedition: Canzleiberg, Vit. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Mx. 300 Samstag M 21. Dccember 1872. \ . < .,tW z>» e Vw •«*"»*" ' *»•**»' *-- - •*'»*• '•"•-•***'• *» » ' ‘ I —11 - -- --!■ — w »■ -«« ■■■■ I WH ■ - M I .!■! »HB.I i ■■[!■■ .«■! ■ ■—<*—»* ■* * **>> - -»-••- - * - <-a “ITTi» -rnr iMaAMiaMMHMr -l - nm —.r«r— " 1 Brodprerfe vom 21. bis 28. Decenrber 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker. 2 Kilo gemischtes Brod 20 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 10 fr. 2 Kilo Noggenbrsd: erste Sor.e 17 fr., zweite Sorte 15 fr. DS" Einladung zum Abonnement -töt auf den Gießener* Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 kr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im I. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erpeben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 kr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage deS Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. - Die R^daction. A m t l i dü e r t H i L Gießen, am 19. December 1872. Betreffend: Gehalte der Volksschullehrer. r ,™ zr$, ~ Tw Großherzogllche Kms-Schul-Commlsswn Gießen an die Schulvorstände, zu Alt-Buseck, Annerod, Beuern, Lmkbardsfelden, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich,^ Groß-Linden, Grüninacn, Hattenrod, Klein-Linden, Lang-Göuö, Llch, Nieder-Besstngen, Ober-Hörgern, gleiskirchen, Rödgen, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 28. November l. I. binnen 8 Tagen. v. R ö d e r. Polit i scher D h e t L. und Beförderer fefunden hatte. gleichgültig ist, ob die Versammlung auseinanvekgesprengt wird, oder, durch die Drohungen der Mass n e-ngeschüchmck, selbst ihre Auflösvlrg beschließt. Eme Bewegung, D'.e ihren Ncchd.uck aus der Drohung mit Gewalt schöpft, auch w.nn ie diese Drohung nicht ausdrücklich auespricht, ist vom Standpunkt der politischen Mora! aus nicht viel anders zu beurteilen, als der Gewaltact selbst. Die Entschiedenheit, mit welcher Here Dufaure die Machinationen der Radicalen verurtheiltt, die scharfe Ironie, mit der er Gamtzetta'e Agitationsreisen kritlfirte, machten auf eie Majorität einen ungewöhnlich tiefen Eindruck. E« war ausschließlich eine Folge- diese- Eindrucks, dass die Re te dem Wunsche der Regierung nachgab und für die einfache Tagesordnung stimmte. Sie betrachtete die Erklärungen Dufaur-'s als Vie Grundlagen einer Verständigung der Majorität cutt der Regierung- Sie bereitete der Regierung einen glänzenden Triumph, weil sie in den Erklärungen des Ministers eine den Grundsätzen der Rechten dar- gebrachte Huldigung und eine unzweideutige Verdammung der radicalen Prineipien beschließt. Auch bestreitet er, daß durch die von «beiten der runren «ng.zrg-ncn Waffenstillstandsbedinaunsen die Competenz der Versammlung in irgend einer - - T . Weise beschränkt sei. In der Auffassung der souveränen Befugniffe der Versamm- über coucrcte, scharf vwgrenzte Fragen ist allerdings noch cm sehr weiter Weg, daß durch die von Seiten der Lmken ang-zcgenen cujsion am Mittwoch beginnen zu lassen. - ' ' -‘---t Don der Anbahnung einer versöhnlichen Stimmung bi- zu der Verständigung und Entwürfe sah. Die Folgen der Sonnabendssttzung haben sich bereits in den Sitzungen des Dreißiger-Ausschusses geltend gemalt. Herr Thier- hat in der Commission se-n sehnsüchtigem Verlangen nach einer Verständigung ausgesprochen, und namentlich hervorgrhobrn, daß er in seiner Botschaft die Frage der republikanischen Regierungs- form gar nicht habe en'schridrn, sondern nur die Nvlhwendigkeit hebe betonen -Lollen, sich mit der Gestaltung der Zukunft zu beschäftigen. Vor Allem bestand er auf Errichtung einer zwecken Kammer. Er sprach den Wunsch aus, daß die Commission sich nicht darauf beschränke, seine Meinung zu hören, sondern auch geweinschafti-ch mit ihin die Frage, um die es sich gegenwärtig handle, berathe. Diestn Antrag nahm die Commission an und beschloß, die gemeinschaftliche DiS- f l-rng stimmt also Dufaurö mit der Rechten vollständig überein und das ist ja im Die französrsche JcatlonaLVenaMMUMg Grunde selbstverständlich. Die Versammlung ist der legitime Souverän Frank, bat feit bnarr Reit .um nft-n Mal in einer ».chtigcn inane« «rag. ein.°!re,«a. nnd wenn Sie äußerste Linke Ser S-uv-ranitäi vee Nati°nal»ersa«miung Besch ut! mit stark. unO entschiedener Majorität gefaßt, und dieser Beschluß war die Souderäuitä. de. Seife. gegenub.rstM, so »xedemiit st. da. Recht der n^chk nm "egen die radicale Partei, sondern gegen die ganze Auslos.-ngsagit-.ion R-oolntion. Denn die Volk» ouonantta, .m Gegensa, zu der Versammlung, der genätet, die'ja auch in den Reihen der gemaßten SiepUblif nct etsrige Gönner da» Volk die Souoeranttat uderiragen da', ist dte Revo>ut>0n, und ein Sonflect und Beiörderrr resunden hatte. Die üb-rwäliiginde Majorität »urde dadurch zwischen Volk und Versammlung kann zu Gunsten de. Volke« nur aus dem erUett daß die Rechte fl» damit begniigle, bei der Äbstimmung flch für di. ein- Wege der Gemalt, d. h. der Revolution en,sch,-den werden, wöbe, e« ganz fache' Tag«^»ednung zu .rklä.en und auf die geschlagen. Motio.rung, daß e« .1.,*.««. i». »b »t. Verlammluna auo.inanderaesvr.na! »bS, oder, durch d,e noil-wrndi-t sei, daß die N°,ional°r>sammiung da- Werk der Wiederherstellung, der Bcsriiung und der Reorganisation, sü- welche« fle mit itzrem Mandat d-tt-idet ist, fortsetze, zu verzichten. Insofern ist das Ergebn ß drr Abstm.wung allerdings ein negative«, man ist nur über die srüheren Petitwnen für Auflösung ,ur Taa.So'dnang übergegang-n, hat fle also für jetzt verworsru, aber fernen Beschloß ..efaßt, der die V-rsawmlung für künftige Salle bind-n würde. Dl- Bersammlung würde mit sich selbst nicht in Widersstru» geratb-n, wenn ste eln>« nach einem halben Jahre, in Folge wiederholter P-til.onen, chre Äuflosung beschlösse. Sie bat durch ihre Tage°oidnung nur erklärt, daß sie tu« früheren Petitionen um Auflösung der Beriliksichtigung nicht für würdig halte; und damit hat sie allerdings such den gegenwärtig in Seene gesetzten Petttionssturw aus das Entschiedenste verdammt. Aber st- hat nicht von vorn he-ein erklärt, daß sie in Bufunft mit allen ähnlichen P-iittonen auf gleiche W.ise verfahren werde, wenngleich in den Reden der Berireler der Majorität die Hinweisung daraus, daß dos Mandat der Versammlung erst naiv Erfüllung ihrer Aufgabe ablaufe, feinesw^ftv^ (j} fllfo g(b|i(ben. NichtSdestoLeniger aber ist die Niederlage ter Linken eine vollständige und aller Wahrscheinlietst.it nach für dre nächste Zukunft wenigsten« «ine entscheidende. Der gegenwärtig. PeistionSsturw jft _ ulid darauf ka« es doch vor Allem an — von der r,ng heuren Mehrheit der Versammlung und von der Regierung mit der grössten Erckschiedeaheit zurück- gewiesen worden. Dufour« erklär, sich energisch gegen die Jnte-venieon der Massen, «o es sich um die Dauer de« Mandat- Cer Versammlung handle. Die Versammlung bleibe souverän bi« zu dem Augenblick, wo sie ihr« Auflösung und der Grundsatz, daß Thiers die Republik befestigen will, die Majorität sich dagegen die Rückkehr zur Monarchie Vorbehalt, kann auch durch die versöhnlichste Stimmung nicht aus der Welt geschafft werden. Jeder Maßregel, welche die prtncipielle Anerkennung der Republik zur Voraussetzung hat, wirb die Rechte natürlich widerstreben. Dagegen läßt sich doch andererseits nicht verkennen, daß sie, nachdem es ihr gelungen ist, Thiers von der Linke» zu trennen, genau dasselbe Interesse, wie Thiers hat, einen lebensfähigen Status quo, einen modus vivendi zwischen Nationalversammlung und Regierung herzustellen. Einer partiellen Erneuerung der Versammlung wird sie allerdings den äußersten Widerstand entgegensetzen, denn eine solche würde ja grade aus eine völlige Veränderung des that- sächlichen Status quo htnauSlaufen. Gegen Errichtung einer zweiten Kammer wird sie aber vielleicht weniger e nzuvenden haben. Nicht leicht wird es dagegen sein, über die Ministerverantwortlichkeit Einoerständmß zu erzielen. Wie die Dinge aber gegenwärtig liegen, ist es nicht wahrscheinlich, daß Thiers um dieser Frage willen cs zu einem Bruch mit der Majorität kommen lassen wird. Im Allgemeinen haben sich also für Frankreich die Aussichten auf eine ruhige Entwickelung für die nächste Zukunft durch die Sonnabendssitzung befestigt. Die Bürgschaft für eine lange Dauer kann natürlich Niemand übernehmt». Denn man darf nicht vergessen, daß es sich bei Allem, was gegenwärtig in Frankrtich geschieht, nicht um eine definitive Losung, sondern um eine Vertagung der entscheidenden Krisis handelt. Und ob Gambetta eine lauge Vertagung dulden wird, vermag noch Niemand zu ermessen. Deutschland. Darmstadt, 19. Decbr. Die Wahlen sind jetzt bis auf fünf voll- zogen, die deutsche Fortschrittspartei wird tn dem 21. Landtag die absolute Majorität besitzen; es gehören ihr bis jetzt sechs und zwanzig Sitze in der Kammer. Wenn also auch die noch rückstehenden fünf Wahlen — wie nicht wahr- scheinltch — ihr ungünstig ausfielen und die Nachwahlen, deren es ebenfalls fünf sind, theilwetse rückschrittlich ausfallen würden, so vermöchte sich bas Ge- sawmtcrgebniß doch nicht zu ändern, voraussichtlich wird aber die Majorität der Fortschrittspartei sich in Folge Zutritts verschiedener noch unentschiedener oder unbestimmbarer Abgeordneten auf 30 Stimmen erhebe», es ist ihr sonach der entscheidende Einfluß auf die Gesetzgebung des Landes tn den nächsten drei Jahren und die bevorstehenden wichtige» Reformen gesichert. Sie hielt gestern Abend ihre erste Fractionssitzung ab, welche »och nicht stark besucht war, da sehr diele Abgeordnete erst in der Nacht oder heute eintreffen werben. Darmstadt, 19. Decbr. Im Nachstehenden theilen wir das Programm über die Eröffnung des 21. Landtags mit. Samstag den 21. d. Mts., vormittags 11 Uhr, wird der 21. Landtag von Seiner König!. Hoheit dem Großherzog tn dem Großherzsglichen Residenzschloffc eröffnet. Die beiden Kammern, sowie die Ministerien versammeln sich um 3/4 auf 11 Uhr, die erste Kammer in den Affemblöe-Zimmern, die zweite Kammer in dem weißen Saale, die Ministerien in den russischen Zimmer». Die zweite Kammer wird durch den als Eeremonienmetster suncttouirenven Kammerherrn von Werner in den Thronsaol eingeführt. Nachdem dieselbe ihre Plätze eingenommen hat, »erden die erste Kammer durch den Ober - Eeremonienmetster, und den functiontrendeu Ecremo- ntenmrister abgeholt und in den Thronsaal eingeführt. Die erste Kammer erhält ihre Plätze zur rechten, die zweite Kammer zur linken Seite des Thrones. Die Ministerien nehmen die Plätze zur linken Seile des Thrones ein, tn dem Raume zwischen demselben und den Sitzen der Abgeordneten. Sobald die Ministerien tn den Thronsaal ctngeführt sind, benachrichtigt der sunctionirende Eeremonienmetster hiervon den Oberst-Ceremontenmetster, welcher es Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog meldet. Seine König!. Hoheit der Großherzog erscheinen in Begleitung der Prinzen , des Hauses, unter Vortritt Allerhöchst Ihres Dienstes tn folgender Ordnung: 1) Der Hoffourier. 2) Der functionirende Eeremonienmeister Kammerherr v. Wernen 3) Zwei Kammerjuukcr: Kammerjunkcr Freiherr v. Gagern. Kammer- junker Freiherr Schenk zu Schweinsberg. 4) Zwei Kammerherren: Kammer- Herr und Hofgcrichtsrath Freiherr v. Lepel. Kammerherr und Hofgerichtsrath Freiherr v. Ricou. 5) Der Oberst-Eeremonienmetster v. Werner. Seine Königl. Hoheit der Großherzog. Die Prinzen des Hauses. 6J Die nicht functioniren- den Obersthofchargen und Hofchargen. 7) Die Generalabjutanten und Flügel adjutante». 8) Der Dienst der Prinzen drS Hauses: a) Seiner Großherzog ltchen Hoheit dcs Prinzen (Sari: Kammerhcrr Freiherr v. Pieuschen. Aejutant Major v. Zangen, b) Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Alexander: Kammerherr und Major Freiherr v. Ricou. Adjutant Major Freiherr v. Rots- wann, c) Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prtnjcn Ludwig: Hofmarschall und Adjutant Major Westerweller v. Anthoni, Kammerherr und Major Frciherl v. Rvtsmavn. d) Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Wilhelm: Kammerherr Rudolph v. Helmolt. Die Prinzen des Hauses erhalten Stühle zur rechten Sette des Thrones. Der Seiner Großherzoglichen Hoheit dem Großherzog vertretende Dicnst begiebt sich auf die linke Sette des Thrones. Die Generaladjutanten und Flügelavju- tanten, die nicht functionirenden Obersthoschargcn und Hofchargen und der Dienst der Prinzen des Hauses begeben sich auf die rechte Seite des Thrones, hinter die Stühle der Prinzen. Nach gehaltener Thronrede verliest der Minister des Großherzoglichen Hause- und des Aeußcrn und Präsident des Grsammt-Ministeriums, auf Befehl Seiner Königlichen Hoheit dcs Großherzogs, die Eidesformel und fordert die neu- ringetrctencn Mitglieder der ersten Kammer, sodann sämmtliche Mitglieder der zweiten Kammer auf, den Eid zu leisten. Jedes Mitglied tritt auf den Aufruf, vor den Thron, leistet da« Handgelöbniß, spricht mit aufgehobener Rechten: „ich schwör'" und begiebt sich an seinen Platz zurück. Nach der Eidesleistung erklärt der Minister des Großh. Hauses und de« Aeuhern und Präsicent des Gesamwt- Ministeriums, auf Befehl Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, dcn Landtag für eröffnet. Seine Königliche Hoheit der Großherzog verlassen in der nämlichen Begleitung und Ordnung, in welcher Allerhöchstdikselben eingetreten waren, den Thronsaal. Man erscheint in Gala. Die Wagen fahren an der Treppe bei der Schloßwache an. Darmstadt, 20. December. Die zweite Kammer schlug zu Präsidenten vor: Hoffmann, Metz, George, Kuhl, Sc.iba und Becker. Berlin, 18. Decbr. In der „Hansa", welche der Rcichstags-Abgeordnete M. v. Freeden in Gemeinschaft «it dem Präsidenten des Deutschen nautischen " Vereins H. Teckienborg herausgiebt, wird constatirt, daß, wenn am Vorabend der verhänqnißvollen Sturmfluth vom 13. November aus Riga, Windau und Mewel noch Sturwttlegramme »ach Weste» versandt worden wären, die hart- betroffenen Punkte der deutschen Ostfeeküste 6 bis 18 Stunden Zeit gehabt haben würde», sich auf den Sturm und dir Hochfluth einzurichten. Nicht wenige Der- luste an Menschenleben, Vieh u. dergl. hätten dadurch abgewehrt, die lieber- schwewmung des neuen Docks bei Kiel z. B. bedeutend eingeschränkt werden können. Es scheint daher, um die Wiederholung derartigen vermeidbaren Uaglücks zu verhüten, durchaus nothwendig, daß die Wetterbeobachtungs - Stationen an- gewiesen werden, in Fällen besorgnißerregenden Wetter- und WasserstanbeS mehr als nur einmal om Tage zu telegraphiren, und zwar entweder so ost, als sie es rathsaw erachten, oder mindestens einige Male täglich, zu bestimmten Stunden. Die dadurch entstehende Mehrausgabe verschwindet gegen den ungeheuren Umfang de« Schadens, der sich dadurch gegebenen Falls abwenden läßt. Berlin, 18. Decbr- Die „Germania" hat, wie zu erwarten war, di« Entscheidung des Disctplinarhofes in der Disciplinar-Untersuchungssache gegen den katholischen Fettpropst NamSzanowski incorrect angegeben. NamSzanowski hatte bekanntlich behauptet, Voß er nicht preußischer Militärbeamter sei und daher auch nicht unter den für Militärbeawte geltenden DiSciplinar-vorschristkn, fUge- recht auch nicht unter dem DiSciplinarhofe stehe. Daß und weßhalb cs dem Feldprobst NamSzanowski ganz befondels darauf ankam, diese feine Behauptung ourchz--sttztn, liegt auf der Hand. Der DlSciplinarhof hat jedoch den Einwand gegen seine Compctenz ausdrücklich verworfen und aus Grund des Gesetzes ausge» sprachen, daß NamSzanowki als katholischer Fcldprobst preußischer Mililärbeamter und als solcher den Disciplinar - Vorschriften für Militärbeamte unterworfen sei. Derselbe ist deßhalb auch wegen Entfernung au« seiner Garnison ohne Urlaub bestraft worden. Die von der „Germania" behauptete Inkompetenz - Erklärung bezieht sich auf zwei Anklagepunkte, htnsichtS welcher cs zweifelhaft ist, ob das ihm zur Last gelegte Berhaltr» in feiner Stellung als katholischer Bischof entschuldigt wird, sich aber zur Zeit nicht vollständig überseh?» ließ. Der schon telegraphisch mitg theilte Beschluß des Brandenburger Eonsisto- riums gegen Spdow ans Amteentsetzung soll, wie man glaubt, erst vollzogen werden nach Rückäußerung des evangelischen Oberkirchenraths, welche« der Beschluß der unteren coußstorialen Behörde zuvor mitgetheilt werden muß. Uebri- gens wird allgemein angenommen, daß, auch wenn wirklich das Urtheil des Eonsistoriums publicirt werden sollte, es vom evangelischen Oberkirchenrath refor- »irt werden würde. Dank der langjährigen segensreichen Wirksamkeit des Herr» v. Mühler besteht der evangelische Oberkirchenrath noch aus Freigeister» im vergleich zu der Zusammensetzung der meisten Kirchcnconststorien. Berlin, 19. Decbr. Abgeordnetenhaus. Der Handelsminifter bringt die große Etsenbohnvorlage ein, welche bezweckt: 1) die Herstellung einer directca Bcrbindung zwischen Eydtkuhnen und Metz, von der Linie sind fertig die Strecken Eyctkuhnln-Berlin und Diedenhosen-Metz. AuSzubauen sind die Strecken: Berlin- Wetzlar über Stolberg, E>chwege, Lahnstein, Trier, Diedenhofen, da die Strecke Wetzlar Lahnstein bereit-fertig ist; 2) die Herstellung einer Eisenbahn-Berbindung zwilchen Hanau und Friedberg; 3) einer solchen zwischen Godelheim und Ott- bergkn; 4) einer solchen zwischen Welver und Dortmund; 5) einer solchen zwischen Haarburg und Hannover; 6) einer solchen zwischen Saarbrücken-Neunkirchen; 7) die Beendigung der Berliner Verbindungsbahn. Die Koste» hierfür belaufen sich auf 101,920,000 Thlr. Ferner werde» verlangt 3 Millionen für zweite und Dritte Geleise, für Vermehrung von BetrtebSmatertal 9 Millionen. Wetzlar, 20. Decbr. Heute Nacht entwich der Eisenbahn-Cassicr-Gehülse Glück mit voller Kasse. Karlsruhe, 19. Decbr. Die neuesten Bulletins über das Befinden der Großherzogin lauten nicht günstig. In dem heute Dormittag ausgegedeuen heißt ' es: „Gestern Abend und in der Nacht sehr lebhaftes Fieber, nelcheö heute früh noch anhält. Ausschlag sehr stark entwickelt. Eompl cationen nicht vorhanden." Auch Nackmiltags dauerte das „hohe Fieber" fort. Karlsruhe, 20. December. Einem heute Morgen ausgegcbenen Bülletin über da- Befi.iden der Großherzogin zufolge trat nach gestern gesteigertem Fieber Nachts ein wohlthätiger Schweiß ein, worauf das Fieber sich minderte und die Kopf- und Brustbeschwerden schwächer wurden. Stuttgart, 20. December. Die Abgeordnetenkammer hat sich heute bis zum 3. Januar n. I. vertagt. Aus Bayern, 17. Decbr. Dem „Fr. Kur." schreibt man: Die für das deutsche Heer im vorigen Monat erlassene Discipliaarstlafordnung und Kriegsartikel treten durch königliche Verordnung von Neujahr an auch i« deutschen Heere in Wirksamkeit. — Sin heute erschienenes Kricgkministcrial - Rcscript be* stimmt, daß die Dienstleistung der Civilbeamtcn der Militär verwaltung als eine Ableistung der Wehrpflicht im Sinne des Kriegsdienstgesetze« nicht zu erachte» ist. — Aus München wird dem „N. W. T." gemcld t: Dem vernehmen nach soll Prinz Friedrich Karl zum Oberst-Inhaber eines bayerischen Regimentes ernannt werden. Man spricht von einer besonderen Mission des Generals v. d. Tann nach Berlin. — Die „N. N." schreiben: Nachdem sich eine Deputation unserer beiden Gemeindecollegirn vorgestern zu Herrn Prof. Dr. Pettcnkofer begeben hatte, um denselben von der Verlrihung des Ehrenbürgerrecht- in Kcnntniß zu setzen, begab sich dieselbe, um die Erhaltung des hochverdienten Gelehrten für München zu erwirken, gestern Morgen zum Staat-Minister des Innern, Herrn v. Pfeufcr. Zu gleichem Zwicke wird die Deputation heute dem Herrn Cultusminister v. Lutz eie Aufwartung machen. Es besteht die Hoffnung, daß die Bemühungen der Vertreter unserer Stadt nicht ohne den gewünschten Erfolg bleiben werden. — Der vormalige Inhaber einer Dachauer Bank, Graf v. Holnstein aus Bayer», ist heute wegen Betrugs verhaftet worden. Frankreich. Paris, 20. December. Nachrichten aus den besetzten Departements melden, daß die Baracken der Besatzungstruppen durch den fortdauernden Regen frhr gelitten haben und theitveise unbewohnbar geworden sind. Es würde deßhalb ein Theck der deutschen Truppen wieder bei den Einwohner» cinquartiert Verden. Auch hier fortdauernd heftiger Regen. N an * f 8i jäh« stch de« in Mt w anher* ' -Mandl Vrod, nv nnt> tili viv, »tlc tuaren, E, »erden erlllöglichkk de Düll Den Sohn, Wilh Den eine Tochter, Stfonber Bkka Sitartgtn j| Den Dr. Albrecht Den hier, alt 46, Den 1 hin, 6lt 64 Dens, Mn-Hießene Scnv des Avvthch storben den 1 _ Den 3-, gestor q. . Den Lmden und j 18- December . „ Den S den 18. Dece Montaa dem L die Li werdenden *5 des H, und t Hemde v roetber »«SSW tt ^cht'gt w H,en. d< (5§6!,eri« Hf 7 weit 1 ft**«m N c6,e tat. i. Nichts ton s Wt •,"l| Der. ,,'*rio,l'»mt?r,‘ :tIinrltbürfn n8 01,1 ’""Sülle n Cfo ‘ f"'" "«• u°. j “ !rtoftr,'n wgr w, 2*H* «• **hS3 ?“ «iw ich »total ' j«ta ta ttaMn* La’ “'S1' 'M*« »üiidthamlR £flDUf UDter»orftu Jet wraifw ofrat Urlaub ^Llvvz KM |t( ' cd das ihm jUr W entschaldizt wird, iraMirgtc Lvnßßo« ßlto, «ft Vollzogen ths, vklchk« dtt Br« vkttea ouj. UM. cklich das Urteil W i Lbeikuthtvnllh rrsor» Wirksamkeit de» Htern ii Klkigkißern in Der« im. lllsmillistt bringt die efleLung einer birttlen find fertig die Strecken t dir Strecken: Berlin« inbcftn, la lit fttndi Gifabafii’M tntung L M Ott- ; 5) einer folchtll jwu ■aaibriidm»9ltunlnd)tn; 5eßen hierstr belaufe» iiüiontn für jtveite nnh Wonen. ikh-W«’W ibtr das Beiden kr trag ansgegedenen j# ibn, ronti m»t wto* au • Ä* ‘ I c Lfcffl ltfcen’ E«ESSI Amerika. Newyork, 19. Dcctmbtr. Die Forderung der Erie-Sisenba-n-Gesellschaft an Gould ist durch Zurückgabe bei ganzen Betrages von 10 Millionen, über dessen Verwendung die Nachweise fehlten, erledigt. Aus Brasilien treffen traurige Berichte von den landwirthschaftlichen Tag. löhnern ein, welche während bei StrikeS in Warwickshire im vergangenen Früh- jähre sich überreden ließen, auszuwandern. Während der Agitation, welche seitdem in verschiedenen Gegenden del Landes fortgeführt wurde, wurden diese Auswanderer ihren ArbetlSgenoffen als im Ueberfluffe schwelgend geschildert. Die Briefe aber, welche von verschiedenen dieser Leute eingegangeu sind, lauten ganz anders. Bitterlich klagen die Bethörten, daß die glänzenden Verheißungen der Auswanderungs-Agenten sich als eitel Schein auswiesen. Schlechtes Obdach, kein Brod, nur Bohnen und Reiß «ls Nahrung, weder Hausgeräth noch Ackergeräth, und ein Lager auf der harten Erde, das war alles, was die Tagelöhner fan- den, welche mit ihrem allerdings ärmlichen Loose daheim unzufrieden gewesen waren, aber jetzt uw jeden Preis wieder nach England zurückkehren möchten. ES werden denn auch bereits Beiträge gesammelt, ihnen die ersehnte Rückkehr zu ermöglichen. Kkirehliche Arrzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 22. December. Morgens: Pfarrassistent Walz. Nachmittags: Pfarrer Landmann. Am 1. Ehristtage, den 25. December. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger Drescher. S o c a I । 01 o t i Gießen, 21. D.ecmber. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag sprang /2, Deutsch« Sffectenbank 13/4 o/°. Bankverein ca. 4 o/o, BereinSbank ca. 3 %, Deutsche ca. 3 o/o, Brüsseler ca. 3 %, Deutsche Handelsgesellschaft 2 o/o höher. Auch andere Banken meist fest und zu höheren Coursen in Umsatz. Silberrente fest und höher zu 64V«. In östrrr. und deutschen Prioritäten wurde ebenfalls zu anziehenden Coursen gehandelt. Wechsel ohne erhebliche Veränderung. Von Sorten Napoleon- niedriger. Nachschrift. Gegen Schluß nahm die Börse eine noch festereHaltuna an und notirten Staatsbahn 355, Creditactien 3541 4 und Lombarden 201. Am 2. Christtage, den 26. December. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Schultnspector Vigelius. (Collecte für die Stadtarmen.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 22. bis 28. December 1872 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 16. December. Dem Uhrmacher dahier, Jean Kley aus Herborn, ein Sohn, Wilhelm Adelbert, geboren den 21. Juli. Den 19. December. Dem Bürger und Handelsgärtner, Ludwig Hartmann, eine Tochter, Anna Helene Charlotte Katharine Luise, geboren den 16. November. Beerdigte. Den 14. December. Anna Luise Konradine Thaer, des Großh. Professors, Dr. Albrecht Thaer, eheliche Tochter, alt 9 I. 11 M- 16 T-, gestorben den 12. December. Den 15. December. Karl Ludwig Peppler, Bürger und Mühlenbesitzer dahier, alt 46 I. 10 M 10 T-, gestorben den 13. December. Den 16. December. Karl Wilhelm Dannenberg, Bürger und Conditor dahier, alt 64 I. 3 M 17 T-, gestorben den 14. December. Denselben. Konrad Römer, Bürger in Vetzberg und Wiegemeister an der Cöln-Gießener Bahn dahier, alt 41 I. 10 M- 27 T-, gestorben den 14. December. Denselben. Gustav Münch, Studiosus der Pharmacie, au5 Ober-Ingelheim,' des Apothekers daselbst, Rudolf Münch, ehelicher Sohn, alt 23 I. 7 M. 29 T., gestorben den 14. December. Den 18. December. Valentin LooS aus Hemmen, Kreis Lauterbach, alt 53 I., gestorben den 17. December. Den 19. December. Marie Klotz, geborne Volkert, deS Bürgers in Groß- Linden und Handelsmanns dahier, Heinrich Klotz, Ebefrau, alt 28 I., gestorben den 18. December. Den 20. December. Johann Peter Geibel aus Rendel, alt 55 I., gestorben den 18. December. BSraeHBÄChflchtes. 20. December 1872. Preuss. 4Va% Obülg. 1023/4 Frankf. 31/8% 0dl. 861/3 Nass. 4i/8 o/o Obi. 991/4 Kurhess. 4% „ 935/a Gr. Hees. 50/ü Obi. 102 , f 4O/o „ 98 . » 31/,0/0 , - Bayer. 50/0 „ — „ 41/, 0/0 1jährige 100 „ 40/o 1jährige 92>/e Wtirtemb. 47, % Obi. 997,: Baden 4«/a% Obi. c. E, L. 99y4 Oeatorr. Silberrente 64*/s „ Papierrente 605/, Spanier, neuest. 3°/q 27'/4 Amerik. Bonds 1881r 98’/s , w 1882r 955/g „ , 1885p 971/t 973/g A eilen. Frankf. Bank 145ya Frankf. Vereins-Kaare 159% Danns t. Bankact. 524 Wien Bankactien 1018 Oest. Creditaot. 352 Osiizien 2407, Aetlem. 5% ösir. F. yt. XL B. 351'/, Lombard. Bahn 197 Ludwlggh.-Bex’iaoh 199 Max bahn — Bayer. Ostbahn 130Vz Rhein-Nahebahn-A ei. — Hess. Ludwlg-ßb.-Aot. — Oberheaeea „ 75 WeefhuseL | Amsterdam k. 8. 975/g * 1 Augsburg k. S. 100 ^Berlin k. 8. 1047g Bremen k. 8. 1757g Brüssel k. 8. 93 Hamburg k. ß. 867, Leipzig k. 8. 105 > London k. 8. 1187* 3% Öater. Stab.-Prior. 58 3% ößt. a. Lombard - - 3% Uvomeser 365/g 5°/0 Tosoaner 587/s 5% EJisabeth.-Pri-or. 82 do. II. Emiss. 9O’/4 Lyon k. 8. — Paris k. S. 927, Wien k. 8. 1063/a i ditto m. S. IO674 t ditto 1. 8. 106 l Disconio 5 % deldaorien. fl. kr. j Pr. Friedrdor 9 5772—587, '• Pistolen . . 9 42—44 „ doppelte 9 43 —45 1 Holl. fl. 10ßt 9 53- 55 j Duoaten . . 5 32—34 20 Franken^. 9 20>/z-21*/^ Engi. 8over. 11 48—50 Bxiss. Imper. 9 43—45 ÖoltaripAoId 2 2572 -267/. Anlehenaloone. Darmstädter fl.50Loose 208 » r> 25 n — Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 47 Braune oh weiger 231/< 3% Oldenburg, t 40Thlr. 36 Vr 4ü/c bayr. Präm.-.^. 11iyb 40/u badische Loose 109 Badische fl. 35 Loose 68 Oeeir. fl. 250 v. 1854 92 1858r Prioritätslo^e — 1860? Loose 93 >864r „ 160 Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mmdener u... Overhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlicher Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marr. na MLßgemeineE AmzeLger. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Lieferungen in das BezirkSgefängniß dahier betreffend. Montag den 23. December L I., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Locale des unterzeichneten Gerichts die Lieferung der für das hiesige BezirkSgefängniß im Jahre 1873 erforderlich werdenden Bedürfnisse, als: des Holzes, Strohes, Kleidungsstücke und namentlich auch der Schuhe, Hemden, Strohsäcke, sowie die Besorgung der Wäsche rc. öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Bemerkt wird, daß Nachgebote nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 17. December 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. (5856) Dr. Muhl._____________ Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Lethkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Dienstag den 24. December 2) Freitag „ 27. 3) Samstag „ 28. 4) Montag „ 30. „ 5) Dienstag „ 31 Die Interessenten werden daher aufgefordert, dte Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor- geigung der Schuldscheine sich zu legittmiren. von Chaussirsteinen. Vogt. (5844) CO T> CO 1) Brechen, 2) Fahren, 3) Schlagen, Frische «Hefe bei Carl Heil, Schloßgasse. Dienstag den 24. l. Mts., Vormittags 9 Uhr: 1) laufender Tag- und Fuhrlohn. 2) Reinigen der Oefen. 3) Kehren der Straßen und 4) Kleinmachen deS Holzes. Montag den 30. l. MtS., Vormittags 9 Uhr: Zugleich wird bemerkt, daß die auf den ! . ____________ ______ Donnerstag fallenden Zahltage für die Gabeln, sowie alle Sorten Kämme, em- Jnteressenten der Stadt Gießen, dagegen pfiehlt B. Ab end Kammmacher, die übrigen Zahltage für die Auswärtigen _ ______ Weidgasse, B. 97. 4) Kieslieferung und 5) Handarbeiten für Straßenunterhal- tungen. Gießen, den 18. December 1872. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gieren. 5665) Wärmflaschen, Wärmsteine, AniSformen, empfiehlt I- H- Fuhr, Sonnenslraße 104. Spielwaaren-Kger Louis Frohnhäufer. Feilgebotenes 5771) Junge Kanartenhähne (Harzer) j von verkauft I. Ro loff am Wallthor. j5533) 5739) Schildkrot-Kammc, Löffcl und GvlS- UNd abeln, sowie alle Sorten Kamme, em:', . i sonne Photographierahmen in großer Auswahl; Bilder werden billigst e nge- rahmt. G. PH. Fillmaun, 5625) Neustadt. 5787) Weihnachtslichter und Lichthalter in reicher Auswahl bei C. F. Sem mler, ____________ Wallthorstraße. Eine große Hofraithe mit Garten, der sich zu 2—3 Bauplätzen verwerten läßt, in bester Lage Gießens, ist zu verkaufen. Auskunft ertheilt Herr .?>of- gerichtsadoocat Bai ft.(5768) bestimmt sind. j Feinstes Blüthenmehl, ‘ Die Herren Bürgermeister werden ersucht,. Gemahlene Raffinade, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Mandeln, Weise bekannt machen zu lassen. , Rosinen, Corinthen, Gießen, den 26. November 1872. i Gemahlene Gewürze, (5703) Der Rechner der Spar- und Lechkaffe. .empfiehlt Carl Hoffmann- ——7—JLL121---------! Tertor'sches Lagerbier, Berstelqerunaen. !pr- SW* 7 fr., frei m's Haus geliefert 3 0 von L. Tertor, „Aus dem hiesigen Rathhause sollen anV2582) im Darmstadter Hou?^ ftadtischon Arbeiten und Lieferungen'----------------------------—---- pro 1873 versteigert werden: 5767) Korsetten, und zwar nur solche Fa^ons, welche sich durch langjährige Erfahrung dadurch erprobt haben, daß sie trotz gutem Anschluß keinerlei Beschwerden, als : Magendrücken, in die Hüfte schneiden und dgl. verursachen, empfiehlt Frieda Strobel, _______Kanzleiberg 66. Frrrtwanger Lotterie. Loose ä 35 fr. bet I. Roloff (5^9) am Wallthor. Chocolade, Cacaomaffe, ärztlich empfohlen, Thee, grün und schwarz, Arrac de Batavia, Rum de Jamaica, Punsch-Effenz, (5705 empfiehlt__________Carl Hoffmann. 5664) Große Auswahl Portefcuille- waaren, als: Damentaschen, Cigarrenetuts, Portemonnaies, mit und ohne Stickerei gestickte Feuerzeuge; ferner geschnitzte Holzwaaren, als: Wandtaschen, Kalender, Feuerzeuge, Toilettenspiegel re. empfiehlt zu billigen Preisen. I. H. Fuhr. Sonnenstraße, 104. i Frische Hefe bei Bierbrauer Weller, __Wolkengasse.________ 5831) Eine einschläfrige eichene Bettlade ist zu verkaufen. Lit- A. 188. 5653) Weihnachts-Lager Gesangbücher, empfehlende Erinnerung zu bringen. in 8 5729) ((5860 Albums und Farbenkasten. WeihnachtS - Ausstellung Jeden Zahnschmerz ^5805) (5863) (57 i 5) Wkihndchts-Ausflellung 5788) Flanellhemden tücher, Glace, waschlederne u. Winter-Handschuhe, Papier-Brieftaschen, Notizbuch und leinene Kragen, Manschetten und Chemisetten, Shlipse Briefmappen, Fenei Photographie - Albums, Schreib-Albums, Briefmappen, Kollegmappen, Portemonnaies, Cigarren-EtuiS, Feuerzeuge, Reißzeuge, Schreib- und Zeichnenkästchen, Schulmappen, Zeichnen-Vorlagen, Etuis mit Faberstiften, Etuis mit färb. Stiften Lampenschirme, Photographieen,, Photographie-Rahmen in verschiedenen Sorten, Wandtafchen, Damen - Necessaires, Papeterien, Schmuckkästchen, WeihnachtS - Ausstellung von IFr. Rüger, Neustadt, 5726) bitronat, Pomcranzenschaalen, Anis, Vanille, Thee, Chocolade, Cacoigna-Pulver unb Cacao-Maffe, ferner feinsten Jamaica-Rüm und Ananas-Arrac, Jmpcrial- und ^lrrac- und Binden, Hosenträger u. f. empfiehlt billigst L. Kattrein, Lounmstraße. A» Cinldan, vormals Oppermann, Neustadt, empfiehlt den Ausverkauf von KinderspSelwaaren, von Valrniin Wurmes, Buchbinder, Wallthorstrafie A. 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Trotz her bedeutenden Aufschläge der Fabriken rc., bin ich durch dem Rachhaus"^^^ 8 toeCT,.Ceer8; Höher Ä?». beehrt sich einem geehrten hiesiljen wie auswärtigen Publikum ergebenst anzuzeigen, dasi feine Weih^achtsausstellung m Kiuderspielwaareu aller Art eröffnet und ladet zum gefälligen Besuche ein._____ ----- . ■ ■' • ""* ■■ ■ ■ । ~ _________ • -ni" •r* *r'7 ** Briestafchi-n und Notizbücher, (Gesangbücher, sowie sämmiliche Schul- und Büreau-Bedürflnffe, erlaube ick mir "7?" 5806) Die Unterzeichneten erlauben fich, ihr reichhaltiges Lager ^Znr gesaukgen WcacsFTUUg. in wollenen Strickgarnen, wollenen und baumwollenen N^u angekomv'.ene Phot'ographic-Albmns, Neceffaires Strnmpfwaaren für Herren, Damen und Kinder als: mit und ohne Musik, Portemonnaies, Cigarren-Etuis mit Unterbeinklcider, Gesundheits- oder Sckweißjacken, und ohne Stickerei, Schreibmappen, Schreibzeuge, Kleider- Unterjacken, Prima-Winterfchuhe und Stiefel in Filz, und Schlnffelhalter, Haar- und Kleiderbürsten mit und Halblitzen und Salband, besetzt und unbesetzt, in ohne Sticker-i. 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I die Reich bunte, n Di tS hat dl Mrtit ut die Reich, sondern u Au. solchen Re ste M ni lvärtige M und deffev Kabale zu Wichtige R Abe, unter vorst Dah geordneten dn> HSjst "udgt«e„ aber in v-n»lhm, schon jetzt Berans n i'Üh!,„z •f unt d- ll|fenin j „ Du Jiittit ei, mit i di- ' Mi 8i'Wt L'.'d- Ml ^indenze t0« 8«n