P-riÄ diertckjährig 1 fL 12 fr. «rt Brlngeclshn. Durch dir ^ost brzozen vierteljährig §1 fL 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Luv» nähme Sonntags. Expedition: Eanzleiberg, 8it. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Ur. Z7Ä Donnerstag dm 2L Novcmhcr 1873. I ' Amtl Lcher T heil. Gieren am 20. November 1872. Betreffend: Die Wahlen für den XXI. Landtag. i Das Gr aß!) ermögliche Kreisam! G i e ß c n an die Großher^oglichen Bürgermeistereien des Kreises- mit Ausnahme non Gießen und Trohe. Mit Bezugnahme auf unser Amtsblatt ohne Nr. vom 16 l. Mts. benachrichtigen wir Sie, daß wir die Formularien zum Wahlgeschäft (Wahlprotokoll nebst Anlagen A, B, D, F, G, H ii. J) heute an Sie abgehen lassen. Sollten dieselben nicht bis zum 23. l. Mts. in ihren Händen sein, so wollen Sie per Expressen an uns Bericht erstatten. Das Formular C. haben Sie bereits früher erhalten; Formular E. wird Ihnen durch das betr. Steuercommissariat znkomnwn. Das Formular A ist bereits iustructionsmäßig von uns ausgefüllt und ersehen Sie daraus, bezw. aus §. 8 der Wahlinstruction,wie viele Wahlmänncr in jeder Wahlgemeinde zu wählen sind. Einlagebogen zu Formular D, H u. J sind, wenn nöthig, mit der Feder anzulegen. Sollten Sie in die Lage kommen, ein weiteres Exemplar des einen oder anderen Formulars zu bedürfen, so wollen Sie sich schleunigst an uns wenden, wie wir überhaupt thunlichste Beschleunigung wiederholt anempfehlen. v. Röder. P o l t t «scher $ he i 1. Deutschland. Darmstadt, 19. Novbr. Der Entwurf einer dem näästen Landtage vor- zulegenden Kreisorvnung ist tm Ministerium deö Innern auSgearbertet worden un6 haben die Beratungen über denselben im Gesammtministerium ihren An- fang genommen. Nachdem zu Anfang dieses Monats der Verein der hiesigen öffentlichen Anwälte der Provinz Oberhessen in motirckten Eingaben bei Großh. Ministerium "ter Justiz um eine entsprechende Erhöhung dir Anwaltgebühren nachgesucht haben, hat daS gedachte Ministerium im Hinblick auf die Z'itverhältn ffe die Bedürfniß- ,-frage im bejahenden Sinne entschieden und die Hofgerichte der Provinzen Starkenburg und Oberhcffcu zum thunlichst zu beschleunigenden Berichte über die Art vnd Weise der Ausführung aufgefordert. Mainz, 17. Novbr. (Entfernung der Jesuiten.) Das Ministerium dcs Innern hat, endlich der Umtriebe und Protestationen müde, die Auflösung der Jesuiten verfügt. Von den fünf in die Christoph-Pfarrei seit 1858 eingeschmuggel- tm Vätern der Gesellschaft waren drei feit einigen Wochen schon abgereist; ein Hier ter (P. Zöller von Seligenstadt) hat sich an einen unbekannten Ort zurückgezogen, fo daß nur dem Pater Superior A. von Doß die Augweisungsordre zugestellt werden konnte. Während Vater Zöller ein geborener Seligenstadter ist, hat die Gemeinde Viernheim (bei Mannheim) den Vater von Doß aus unbe- kannte Ordre hin in den Gemeindeverband als Ortsbürger aufgenommen, wc-ge- g-n das Ministerium das Staatsbürgerrecht zu ertheilen verweigert, die Ausnahme ii|» unwirksam ist. Auch die Berufung des Vaters auf das Gesetz über den UnterstützungSwohnsttz ist als unstichhaltig abgewiefen worden. Es sind ihm 14 !age, dem Vater Zöller 8 Tage zur Wahl des künftigen Aufenthaltsortes ge- laffrn worden. Letzterer darf sich nicht in Seligenstadt niederlassen, sondern hat tlnen Ort zu wählen, wo ihm zur Ausübung der Ordenöthätigkeit die Gelegen- Helt fehlt. So Wird denn nächstens der letzte Jesuit von Mainz scheiden. Ueber ihre unheilvolle Wirksamkeit in Schule und Familie ließe sich ein ganzes Buch lirciben. Wie die „Väter" ihrem Beruf zu leben wußten, geht aus der einen r-atfache hervor, daß, um „ihre" Kirche und die Beichtstühle anziehend zu rachen, sie erstere mit ausgesuchter Bequemlichkeit und Pracht nach dem bekann- lin mystischen Schnitte auszustatten, mehr als 25,000 fl. in den letzten Jahren tufwendete,!. Wie viel mag ihnen ihre „Seelsorge" noch eingetragen haben, wo- cn nur das „Gewissen" der Väter weiß? Es ist wenigstens auch Thatsache, ich zur Zeit des Krieges die französischen Gefangenen und dergleichen Betrübte ^deutende Unterstützungen von ihnen erhielten. (D. Pr.) Berlin. Vor einigen Tagen wurde die Notiz veröffentlicht, daß dle w'ffen- süaftlichen Anforderungen für die Berechtigung zum einjährigen freiwilligen Mili tardienst erhöht werden sollten. Der einjährige Aufenthalt in der Sekunda e«n«s Gymnasiums oder einer Realschule erster Ordnung solle lünsttg nicht mehr ge- 'lügen. Mit Rücksicht auf jene Notiz geht der „Spen. Ztg." von einem Mtt- -iied der im Oktober in Dresden abgehaltenen Consrrenz deutscher Schulbeamten lie Mittheilung zu, daß jene Erhöhung der Anforderungen, und zwar nur für Tymnasium und Realschule erster Ordnung, rom Vorsitzenden der Conserenz, Geh. all Vorschlag eines namhaften Schulmannes, gleichsam -b« b-kämpst und oit weit überwiegender Majorität abgelehnt wurde. ^le „vcordd. Allg. Ztg. bringt einen Bericht über ihre Freisprechung durch das Stadtgericht in der In- llnm.Proiebsnche W Dowh'rrn Kozmian. Jnt-r-ffnnt ist der Umstand, datz |lr Domherr Kozmian in seiner Replik eingeräumi hat, an der Bank ju Hom. iura espielt iu Haden, aber — nur ,um Zeiiverireib, und dabei nicht rmen ,wh,n Verlust erlitten, sondern sogar «inen unbedeutenden Gewinn erjielt ai$crlitt 17. Novbr. Officio« wird gemeldet: »Di« gerichtliche Unter- suchung über die Ereign ffe am Abend des Zapfenstreiches am 7. September ist jetzt geschloffen und wird das Ergebniß derselben 'demnächst der Oeffentlichkeit übergeben werden. Vorläufig erfahren wir darüber von unterrichteter Seite, daß die Beschuldigungen gegen die Polizeibehörde sich nicht als begründet herausge- stellt haben." Nach der „Spen. Ztg." ist die Gesundheit des Fürsten Bismarck seit mehr als sieben Jahren durch das Uebermaß von Arbeit derart angegriffen, daß die Aerzte eine längere Ruhe als durchaus nothwendig erklären. Für diesmal war die Enthaltung von den Geschäften, die früher r.ie Vollständig zu Stande kam, bis in den Winter hinein von den Arrzten onbrsohlen, ist aber durch die bekannten Ereignisse der letzten Wochen und die daran sich knüpfende lebhafte Corresponden; wieder vereitelt worden. Die „Spen. Ztg." klagt dann wieder übcr die Rücksichtslosigkeit der Correspoudenten, die den Fürsten unnütz belästigen und meint: Die Berufung des Arztes nach Varzin hatte wesentlich den Za>eck, durch das Urthei» des Dr. Struck, welcher den Fürsten feit zwanzig Jahren behandelt, fefizustcllcn, ob Letzterem ärztlich gestattet werden könne, sich schon jetzt wieder nach Berlin zu begeben und ob von der Fortsetzung des Aufenthalts auf dem Lande unter diesen Umständen noch ein Nutzen erwartet werden könne. Be- sorgniß aber erregt der Zustand in keiner Weife und nach ärztlicher Berathung wird von der Rückkehr der früheren Enthaltung die Fortentwickelung der Bkffe- rung, welche im Monat Oktober bereits sehr sichtlich eingetreten war, mit Bestimmtheit erwartet. Es ist nur zu wünschen, daß man dem Kanzler, wie anderen Menschen, die nöthige Zeit und Ruhe lasse, krank zu sein und wieder gesund zu werden. Berlin, 18. November. Der Fürst Chlodwig von Hohenlohe, der frühere bayerische Mlnister-P.asident und jetzige zweite Präsident des deutschen Reichstages, hat die Herrschaft Grabowo Inder Provinz Posen gekauft. Das „Deutsche Wochenblatt" schreibt darüber: „In hiesigen politischen Kreisen zweifelt man nicht, daß der gedachte Führer der national-liberalen Partei in Bayern jetzt auch das preußische Jndigenat erwerben und dadurch die formelle Voraussetzung schaffen werde, in den inneren preußischen Angelegenheiten eine hervorragende Rolle zu spielen." Berlin, 18. November. Die Aufmerksamkeit, welche die englischen Blätter seit einiger Zeit unserer inneren Krisis geschenkt haben, mag zum Theil dem Umstande zu verdanken sein, daß ihre heimischen Angelegenheiten dazu die erforderliche Muße gerade jetzt gewährt haben, andererseits aber auch sicherlich der Bedeutung des Staates, dessen Anspruch aus die Führung Deutschlands überall anerkannt ist. Deese Aufmerksamkeit hat den Vortheck, daß das englische Publikum auch die deutschen Zustände besser studi.t und verstehen lernt. Daß der erste Cursus noch nicht eine erschöpfende Kunde gewinnen ließ und noch manche Verwechslungen Vorkommen, kann nicht Wunder nehmen. Ein angeblich Brüsseler Correspondent des „Daily Tckegraph", der aber wohl von einem anderen Observatorium aus die politischen Sterne beobachtet und darnach weissagt, sieht schon unsere beiden Kammern vollständig beseitigt oder mediatisirt, während der Reichstag mit einem Oberhause beglückt wird. Bei dieser Combination läßt der Correspondent eine hochgestellte Person eine Rolle spielen, was der Peophezeihung ein größeres Relief giebt. Solche Zukunststräume können bei dem Engländer, wo er auch wecken mag, um so weniger überraschen, als es ja auch hier zu Lande nicht an Tageöchronisien gefehlt hat, die sich darüber ereifern, wenn man ihre Phantasien, Die das Abgeordnetenhaus mit einer Reform bedachten und das Herrenhaus auf den Kopf stellten, als verfrüht und voreilig zu bezeichnen sich herausnahm, während sie jetzt nach wenigen Tagen jede Herrenhausreform als so gut wie aufgehoben bezeichnen. Wer in Anknüpfung an politische Möglichkeiten uuo Wahrscheinlichkeiten sich mit Der Vermuthung begnügt, daß es sich zunächst um eine Beschränkung der AdelS- verbände handeln werde, war eines so raschen Wechsels der Ansichten übcrhoben. Die Zwischenst^dicn der KreiSorbnung und des Pairefchubs sind überdies nicht Oesterreich. Proceß wegen von Casper im Januar 1871 der Regierung der National- ihm beihält Ca- Pesth, 18. Novbr. Unterhaus. Anläßlich der Beantwortung der Inter- ^ellation wegen der Ernennung Batagliarini's zum Richter ksitisirt Cs^rnatony das ganze Vorgehen der Negierung mit besonderen Ausfallen gegen den Minister- Präsidenten Lonyay, wacher unter großl-m Beifalle der Majorität in schärfster Weise Csernatony antwortet. Auf eine Gegenbemerkung Cscrnatony'S entsteht ein Tumult, worauf der Präsident die Sitzung schließt. Pesth, 19. Novbr. Einer Meldung der „Reform" zufolge traten die Minister noch gestern Abend zu einer Conferenz mit Deak zusammen über den durch Csernatony tm Unterhaus? l^rvorgerufenen Zwischenfall. Der Minister-Präsident Graf Lonyay soll erhält haben, er werde zurücktretcn, wenn die Deakpartei nicht volle Satisfaktion gebe. Diestr Erklärung soll das ganze Ministerium getreten sein. Belgien. Brüssel, 20. Novbr. Wie man der „Ind6p." aus Versailles schreibt, Vie Rechte ein Triumvirat Moc-Mahon-Changarnter-l'Admirault mit einem binet Broglie-PaSquier zum Ersatz für ThierS bereit. Frankreich. München, 19. Novbr. Durch Ministerin! - Entschließung wurde die Beschwerde, welche der 3 suit Graf Fugger gegen seine Ausweisung aus Regensburg erhoben hatte, als unbegründet verworfen. Königsberg in Pr., 18. Novbr. Der am 11. d. Mts. von Kopenhagen ausgelaufene Dampfer „Atktzlodane", dessen Untergang befürchtet wurde, ist in Pillau und von dort aus hier eingetroffen. — Aus Kranz wird gemeldet, daß bei dem jüngsten Sturme sieben Fischerboote mit ihrer Bemannung untergegan- gen sind. Die schönen Küsten der Ostsee hat der wldeste Orkan heimgesucht und da» Glück und den Wohlstand von Tausenden und aber Tausenden davongespült. Noch liegen allüberall die Trümmer der verwüsteten Hauser und mehr als ein Schiff treibt mast- und steuerlos und wartet des Zufalls, daß ein mitleidiger Dampfer es erblicke und in Sicherheit bringe. Wie groß das allgemeine Elend ist, wir haben heute noch keinen halbwegs richtigen Begriff davon, wir stehen nur trauernd vor den thetlweisen Bildern, die jeder neue Tag uns bringt. Wer wird, wer kann den Verunglückten helfen? Der Staat? Seine Aufgabe ist hier nicht gegeben, und an die Privatwohlthätigkeit ergehen Jahr aus Jahr ein so zahlreiche Aufforderungen, daß die mildtha'tigste Hand schließlich müde wird. Und dennoch darf diesem neuesten Unglück nicht gleichgiltig zugesehcn werden. Ein bischen guter Wille von Seiten der Regierung und das Werk der Aussöh- nung zwischen Preußen und den Resten der grollenden Parteien in den H^zog- thüm.rn würde ganz riesig gefördert werden. Aber schnell müßte geschehen, wrnn etwas geschehen soll. Versammlung unter Gambetta gelieferten Schuhe verbandelt. Ein Theil der Nordarmee hatte Schuhe erbalten, deren Sohlen aus Pappdeckel bestanden, tit in der Nasse sofort auflösten und deshalb als „gefährliche Fußbekleidung" berüchtigt wurden. Der Lieferant Casper, ein Händler in London, wurde verhaftet und eine Untersuchung eingeleitet, welche ergab, daß, wenn die gelieferte Waare schlecht sei, sie doch in Qualität nicht weit hinter der von der französischen Intendantur gelieferten zurückstand; ferner, daß Casper nur Zwischenhändler war oer sich an englische Lieferanten gewendet und in gutem Glauben gehandelt habe Casper wurde nach zehn Tagen in Freiheit gesetzt. Nach dem Frieden trat die' Commission zur Prüfung der abgeschlossenen Verträge in Thäiigkeit, und nach langer Untersuchung erschien Casper am 13. in Lille vor dem Zuchtpolizeiaerichie Es ergab sich, daß Casper sich an vier englische Häuser gewandt hatte (Crick und Meel, Elly und Gibson, Clarke, S. Borrow), welche die Waare so gut und schlccht lieferten, wie sie bezahlt wurde. Casper zahlte durchschnittlich 5 Fr 90 C wahrend in England ein solider Schuh für die Armee 15 Fr. kostet, und in Frankreich der gewöhnliche Soldatenschuh nur mit 8 Fr. bezahlt wird. Casv» hatte als Compagvon, der die Hälfte des Profite« erhielt, den Alexis Boitelle der wahrend des Kriege« die Filiale des Credit Agricole in Lille leitete und die Pflicht hatte, die von den Fabrikanten gelieferten Artikel zu prüfen, bevor sie der Intendantur vorgelegt wurden. Das Urtheil ist noch nicht gesprochen. Paris, 18. November. Gambctta's Organ, die „Republique Francaise" schreibt kopfschüttelnd: „Die Kölnische Zeitung theilte in ihrer Nummer vom 14 D. den Wortlaut der TbicrS'fchen Botschaft mit, die am 13. vor der National Versammlung in Versailles verlesen worden. Da die Kölnische Zeitung in der Nacht gedruckt wird, so entsteht die Frage, wie sie den Text jenes Schriftstücks früh genug haben konnte, um ihn am 14. ihren Lesern vorzulegen. Freilich im äußersten Falle hatte sie ihn telegraphisch beziehen können. Aber wenn sie diele« außergewöhnliche Opfer gebracht hätte, wie sollte man dann glauben, daß fit unterlassen hätte, es vor ihren Lesern zur richtigen Geltung zu bringen." Die Republique Francaise will andevten, daß Hrr ThierS dem deutschen Blatte eine» unstatthaften Gefallen gethan hätte. Sie wag sich beruhigen; das ist nicht der Fall, eben so wenig, wie es wahr ist, daß die Köln. Ztg. in der Nacht gedruckt wird, und eben so wenig, tote die Meinung begründet ist, daß es der Kölnischen Zeitung ein „außergewöhnliches Opfer" sein würde, telegraphisch bezogene Naeb« richten als einfache Mittheilungen, ohne Kennzeichnung der VezugSart, zu gebe» Das geschieht alle Tage. Französische Blätter, die sich, was ihre telegraphischen Bedürfnisse angcht, kümmerlich von ihrem „Service de l’Agence Havas“ ernähren und fcei denen der Empfang eines eigenen Telegramms ein Ereigniß ersten Ranges auSwacht, mögen sich allerdings nicht Vorsteven, wie Jemand es vernachlässigen kann, ein so „außergewöhnliches" Dorkommniß ohne tn'umphirendes Kraben und Flugclfchlagcn zu celebrirev. Was sonst noch einen Unterschied in der Organs, jation der Presse in beiden Ländern ausmacht, ist in einem Sprüchwort enthalten welches in der französischen Presse gerade so fehlt, wie in der französischen Sprache:' Geschwindigkeit ist kerne Hexerei. v ** England. m Achtzig Polizeibeawt.-, welch- am Sonnabend sich mÄJ n".' k6nn »"richt-", sind fofort -».lassen worden. De, Polizefticht-r hat James Blei, einen der Redner bei dem Hprepark. Meeting ! u einer Geldstrafe verurthe.lt, und da derselbe die Berufung anmelteie, das Verhör der anderen Redner bis nach Beendigung des Blei'fchen Prozesses in der Appellationsinstanz ausgesetzt. •11 »u umgehen, und eine Entwicklung, die solche Mittelglieder nicht ungeduldig über- springt, hat ihre Vortheile. Trier. 16. November. Untcrm 12. d. MtS. hat die königliche Regierung Hierselbst die von ihr ressortirenden Landrathsämter beauftragt, folgenden Erlaß zur Kenntniß der Betheiligten und etwaige Zuwiderhandlungen bet ihr zur Anzeige zu bringen: „Dtr in Mainz gebildete Vrrein der deutschen Katholiken verfolgt nach Inhalt des von seinem Vorstände unterm 8. Juli d. I. veröffentlichten Aufruf- und nach unseren sonstigen Wahrnehmungen so feindliche und agitatorische Tendenzen gegen die Staatsregierung und gegen die von des Kaisers Majestät sanctionirten neueren Gesetze, daß wir uns verpflichtet sehen, alle öffentlichen Beamten unseres Ressorts, namentlich aber auch die Schulinspectoren und Lehrer ernstlich vor dem Beitritte zu dichm Vereine und vor jeder Unterstützung desselben zu warnen, da solches mit ihrer Stellung und ihren Pflichten unvereinbar erscheint. Beamte, welche diese unsere Warnung unbeachtet lassen sollten, würden sich die hieraus von uns herzuleitenden Disciplinar-Maßregeln selbst zuzuschreiben haben." München. Der lange vorausges'gte Zusammenbruch der Dachauer Bank des Fräuleins Spitzeder hat die uitramontanen Blätter, welche bisher die Sache „des Fräuleins" vertreten haben, namentlich das „Vaterland" rein aus dem Häuschen gebracht. Genanntes Blatt erzählte am Freitag seinen Lesern die bekannte Geschichte, wie die Juden einen König bekamen; in diesem Artikel ist u. A. zu lesen: König Achab wollte seinen Park vergrößern und eine in der Nähe gelegene Dachauer Dank — will sagen Weingarten Naboth's — damit vereinigen. Naboth aber gab ihm nicht nach. Der König wurde krank vor Aerger. Iezabel aber tröstete ihn. „Du bist mächtig genug," sagte sie, „und wirst den Weinberg haben." Dann schrieb das Ungeheuer an die Richter Israels, sie möchten Naboth mittelst falscher Zeugen verurteilen und steinigen lassen. Und die Richter waren gefällig und thaten, was sie wollte, und Alles ist wie von selbst gegangen. Naboth wurde gesteinigt und sein Weinberg eingezogen. Um Blumen für den Juvenkönig zu tragen, ist er mit dem Herzblut seines Herrn begossen worden. Der Jude hatte seinen Zweck erreicht. Aber der durch solche Mittel erlangte Weinberg trug dem Juden keine Rosen, sondern ihm und seinem ganzen Haufe nur Dornen. Eoen als der Judenkönig den Weinberg in Besitz nehmen wollte, trat ihm Elias^ in den Weg und meldete ihm den Rathschlnß des Allerhöchsten: ihn von Stunde an mit Unglück Heimzusuchen und sammt seinem ganzen Haufe von der Erde zu vertilgen. Dies ist die Praxis jener „geheimnißoollen Macht", von welcher der erste Napoleon nicht eher als auf St. Helena eine richtige Vorstellung gewann. Zuvor laßt sie den Stolzen und Uebermüthigen idren Willen, dann aber, sobald das Maß voll ist, zahlt sie Capital und Z nftn auf einmal zurück. Das letztere wird Adele Spitzcder nun wohl nicht thun, obgleich auch sie eine „gehcimnißüolle Macht" war. Bcrsaillcs, 18. Rovbr. Reckionalverfammlung. Changarnier vroi-iiiii . gegen das wachsende Umsichgreifen de« Radiealismn«, bekämpft lebhaft die Rede Gambeita'S zu Grenoble, welche darauf hinziele, die Versammlung in Mihach. ‘ lua9 und das Land in Berwiirung zu bringen, er beschwört die gegenwäriiai »provisorische Regierung«, sich von dem Aufwiegler loszufagen, solcher besige die i £‘b Ruin Frankreich« herbeizuführen. (Lebhafter Beifall zur RechtenJ ^1"'-x beä ,^nner,n k'W b,e iet Regierung vorgeworfene Unentschlossenheii und Schwache zurück, die Regierung erfülle nur ihre Pflicht. Der Minister pr». testiri gegen den Dutdruck „provisorische Regierung" und bestreitet aus'« Lehhas. teste, daß die Regierung gemeinschaftliche Sache mache mit dem Radftali«mu, intern er an di- von der Regierung getroffenen M-ß-egein und die Erklärung Thier« in der Permanenz-Commission erinnert. Herzog Broglie beantragt, daß die Regierung sich von Neuem in förmlicher Weise von Gambetta lvsfage. Thi-,« betont, daß, wenn wirkliche Gefahr vorhanden sei, die Negierung immer den Kampf gegen den Soemliemu« und die Demagogen aufnehmen könne, da Front, reich gegenwärtig von einer tapferen Armee beschützt «erde; er b-str-ite die Bi- fugniß semer Ankläger, ihn auf die Anklagebank zu setzen, er entziehe sich ab« nie dem Unheilsspruck de« Lande« und sei immer bereit, al- Deputirter ober Oberhaupt der Regierung vor dem Tribunal de« Landes zu erscheinen. Wolle man eine starke Regierung, so müsse man ihr eine würdige Stellung verschaffe«, nicht sie in schuldvollen Verdacht bringen. Uebrigen« sei die Rede von Grenobie nur ein Vorwand , man soll- nur die Vertrauensfrage stellen. Thier- schließt! Verlieren wir keine Zeck, bedenken Sie, wie Sie stimmen wollen. Sie gabel tat Recht, eine entscheidende Willenserklärung von Ihnen zu fordern. Sie beklagen sich, daß die Regierung nur eine provisorische sei, schaff-.» Sie e ne brfini- ti»e, Der Augenblick ist günstig, Frankreich wird sie annehmen. (Lebhafter Bei- fall zur Linken.) Bei der Abstimmung wird die einfache Tage-ordnung, «elchi Thier« zuruckwe,st, mit 495 gegen 132 Stimmen, eine von Benolst-Am bean '"«"Tagesordnung, welche die Negierung gleichsall« ablehnt, mit 372 gegen und eine von Mrtt.tal vorgefchlageue Tagesordnung welche die Regierung aceeptirt, mit 267 gegen 117 Stimmen angenommen Paris, 17. November. „Aveulr National» schreibt: „Man beschäftigt sich angelegen,lich im Krieg- - Ministerium mck der Wiederberstrvung unseres Kriegs- material- So wurden kürzlich zwei Jnspeetoren nach Bourges gesandt, um di- Errichtung der dortigen Gießerei zu vervollständigen, daß dieselbe im Stand- Die Polizei hatte neulich einen gewaltigen nnnan' S;T welch.' VnJ-W«irib«Ä„0ter’ dem Namfn ARane! Ir ibr'n r« " V . l“01-1” Unfl6c" fur 8,u" di- da« Wellen handw-rk-mäß-g . äätä * äj ws &3 iÄ? " BSD« »ÄÄ £ - .taz,ü»„r'• ää“r■“ WÄR kl W. Klee, am Markts WcjeSftB®!, 100 D< Msodnfo 5 % r 1887r 973/8 [Brasnschwöiger 22% 7 /8 l?nr,an^°hKOi8er 2‘23/» Pueaten . . 5 55-37 Hf hü 0 K 4 4"'™r- 375/s 2P Frankens. » 21 '/,-22 Bekanntmachung. 11 ..... ...... unu „ Im Flrmen-Register des unterzeichneten insbesondere die modernen Gi- Gerichts i|t heute folgender ©intnw wU= -----" zogen worden: _ , Dänemark. durch u7İ?ch^mmün^^gettchkettn'Schad" ^rodinzen schildern den heblichen. Biel Hafendomme "n ä X™ ' .h -'nen anh.rordenl,ich er. Menschenleben zu b-klageD,/S n flufTü viele Der^onig sondle den keMviglen T n ikkort S Königin stellte stch on die Spitze eine« Äs h» Unt"ilu^nSE"; »« $KÄ "*■**• M fü. U «»Wa. iw Amerika. ""*Ä^wr ” WWÄÄfir** gelobt: der Verlust belauft sich auf 200,000 Dollars" ,Et!clc3 schleunigst F°rtKltEteda?ll?m.^^" Welt-Ausstellung »on 1867. ' fuiuimuiig, vkfleyeno in 24 | V" »f>eyr>kt« a?kcdaille mit Kranz der Ulmer Ausstellung von 1871. Glaskasten, (Prachteremplar), nebst i .tOl'ltlUWS MtöltliUsche Mcltt-Eltt.Utl' I m Edtract ist dos wirksamste Lindernngs- Brustleiden Catarrh, Athmungsbeschwerden, " Malz-Extruret .U ®ifen,60e^nundW°r,nuth7ei ! •—K^MKRWL Ludwlgsh.-Bex^gc,:, 200 Maxbahn 144% Bayer. Oßtbahn 133% Rhein-Nahebahn-Act. 52% |Hambu^t Hess. Löd-wigsbo-Aot. — ir ‘ ' Oberhessen „ 78% 3% öster. Stsb.-Pricr. 57% 3% öst. «. Lombard 98 5% Ellsabeth.-Prior 833/. |do. H. Enügg, 81% j Asa3^$8e8F>653<9e®f8®J' I IDarmstädter fl.50l,oose — h für die Main-Weser-, Cöln-MindenHj' Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlicheres Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marke'/ , Ä7‘‘’Ä^in und hier der Di-e°nto ,m Privn.wechs kundigungen seitens der franröfischen Neaieruna st^rk in^Ansnr,.^^^ Geldmarkt durch Deput-A . 3. i?s £sSj'»ä“ I besser wie gestern. Oesterreich.-Deutsche "fest ^129°''Deutsch/ RiTt ""1 Kleinigke^s .Ää”'">ä“ Börsenberichte. Frankfurt a. M., 20. November. Die Börse war beute , swr rlr-LL. *sr® ■ MHHW" _ III......—........... illllll............... it 1_____— • Preuse. 4%% Obiig. 1027/a frankf. 3%o/o Ob]. 86% Nass. 4% 0/0 Obi. 99 Kurheäs- 4% „ 93% ör. Hese< 5% OLL — » " *>/o n — 7” "n3Wo f — Bayer. 50/0 „ 100% » ^V2% 1jährige — 7! 40/0 1jährige 92% '-Vürtemb. 4V3 % Obi. — Baden 4%% ObL o. E. L. — Oesterr. Silberrante 65 „ Papierrente 61 Spanier, nenest. 30/0 29% Amerik. Bonds 1881r 98% « n 1888-- 96% r n 1885? 97% in ßlu2 nnhtCJ-^nCter- ein stets reichhaltiges Lager Holiwaaren DLhtaewebeÄ Drahtgeflecht-W ®iebe' -------— M. Weißbäcker. Versteigerungen 5383) Die Zwetschenbäume und Gesträuche, sowie die Einzäunung auf demjenigen Theile der früher Wortmann'schen jetzt Wagnerischen Besitzung vor dem Neu- wegerthor, welcher in die Straße fällt, sollen Freitag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, versteigert werden und wird bemerkt, daß sich verschiedene Bäume zu Arbeitsholz eignen. Gießen, den 18. November 187- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Papier- und Schrcibmaterialienlaaer - ? von Gotthardt Krüger aus Berlin. J « m dem Laden des Herrn Rothenberger, Lindenplatz. '' % s)?nr tinrh prntA» CT"a.> x t.:... r 1 U1 : Nw..'' in t, >7« 6WWi '?«• feilt iJ t!r,»»«« üe W 1 0‘öuben, zu bringen." »lalle wi > >ß nicht t« brr Nacht getl^ 6 ks ter bezogene Sich, -Wait, |u 6thi ihre Iklkgraphischkiß ice Havas8 ern^I(al rigoij erflfn NangM °t er venlüchlffigsz, Zenter Kralen uth ft'ed in ter Crgoci- prud)»crt entging, avzöflschro Specht! Vermischtes. ~ “ Knipp bQ^k^7^1^k^^^on öftkr bruf^r^^L^mrt^eUi^fQ^F?ntcn Herrn I. F. die em Kunstwerk genannt zu werden verdient ^Es ist^s^ Arbeit heroorgegangen, der landwirthschaftlichen Vereine des Großherzoatbums Krisen vielen Mitgliedern sldenten, Geheime Staatsrath v. Bechtold de?^^löIW&ri0en $rä; schäft in unserem Lande befaMl^ H^ung der Landwirth- barkeit gewidmetes Album mit b^n ShntoS eYroo^i(t)at, aus Dank- Vergoldung auf violetblauem Sammt' ausgriührt träat ^sselbe ist tn reicher einen starken, mindestens % Aoü breiten /n bcrf ?,r.^en äußeren Deckseite Silber, Blumen und Fruchtähren darstellend - aut C?trteLn rUnb ssravirtem sich verschiedene farbige ächte Steinchen - in 'der derselben befinden Platte enthaltene entsprechmde Inschrift' und nnfP^h LreL?fcf\emei a“f cincr Gold- cifeOtrte und fein g/aoitte SBappen f« ä f" starkem Silber mit Fruchtabren verziert sind. Nur schade, daß der v^rd enstootte E"ben noch für ihn bestemmte Ehrengabe in Arbeit nmr Xr? r°ien,tDoUe ^ann' wahrend die Ueberreichung nicht mehr selbst erfreut werden Fonntr “!? durch deren seiner Familie als Andenken übergeben werden dieselbe werd, rote wir Horen, etgnet?L'LN°°e utfi'ÄZV“' »ch diese Woche dahier erJ mafen^NLLiLeN^UL^LKM^Pir- Beschneidmaschine vier Finger der linken Land am bint->r^n^Äs,^ daß er sich mit der ;«ä ; PL? > »fi“* »s , ^r,ften trflf v !* : Freitag den 22. und Samstag des 23. November, voll Morgens 9 Ubr an, sollen in der Wohnung deS Reinhard Weber zu Heuchelheim erbvertheilungs- halber: zwei trächtige Kühe, zwei fette Schweine, drei Zuchtschweine und zwei Ziegen, sodann Oeconomiegeräthschaften und KarioffelmDickwurz, Heu, Grummet, ^^-^?eheu und btVH' ----- meistbietend versteigert werden. ~*~— Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Vieh zur Versteigerung gelangt. Heuchelheim, den 19. November 1872. Grobherzogliches Ortsgericht Heuchelheim 5384) Jung. Feilgebotenes. 5371) Eine neue Sendung feinster Ztmoka-Schwämme in allen Größen empfiehlt Georg Petri, Neuenweg. Georg Petri, Neuenweg. .in dem Laden des Herrn Rothenberg artenerde ; Nur noch einige Tage hie^ i Höchst wicktig für die Herren Beamten: schctten- und Kragen-Knöpfe in ae- 'NshbZ wx —----------------------------' schmackoollen Garnituren, empfiehlt Difllftabt D 156 in den oerschtedensten Sorten, namentlich! ™—rz _________(5409} die stch so sehr bewährenden, in jeder Be-! Besondere Bekanntmachungen. 5368) Eine große Auswahl in Kleider- Regukir - Füll - Oefen <4869) empfiehlt 5s. G. D. Vapst. Gebrannten Kaffee, feinste Sorten, empfiehlt (5205)___Carl Hoffmann. 5407) Aechte Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Herrn J ae. Go eß in Nürnberg, empfehlen zu Fabrikpreisen Gehr. Adami im Ritter. urttW«1 Hsß W ?hi8°tbnuö Aus i Wigung j «F. 3* al) Jin! al l Kvltschri ch'lung t üicanate, vo i»•« die i Mrabtn ff. «Mi ' cWeit p, lt Mjonote, J? Mell !*»in, ( Sa, „Ntmi " ®l8«t8b fi,‘i8ort B» j m der Bete u ff pr. if ii zu. 1GA ii pr- kr. Servietten 5408) Der Vorstan d. Servietten 14 fl. an, kr. sichtskärtchen. die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. ■ frei auffallend billig, zurückgesetzt. s. MirseBi Solin und billigst hergestellt. Ndmcftim, iturt »-> d r B' VHI'schm Unt».-Drucker-» (‘-t. «6t. -Ute»' .) hl ;* <6e am den des UNd und e/10/4 %/* 6/4 12/1 < an, ii ii ii an, ii Fr! Ini| ; Syp I dai 1 Gen I in I . . 1 . . 6 Stück 2 2 fl. 30 kr. . 36 kr. Datncn-Mäntel, Jacken und BaschlikS 4893) Gegen guten Lohn wird tri eine größere Stadt eine erfahrene Köchin gesucht, welche sich zugleich der Hausarbeit unterzieht. Eintritt den 15 December d I. Näheres Unioersitätsstraße Lit- E- 79, Parterre. 4928) Einige Mansardenzimmer, mit und ohne Cabinet, sind zu vermiethen. I. Müller, Hütel Einhorn. 4950) In meinem Hause sind noch mehrere Logis zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. Werner, Schreiner, Kaplansgasse. 3? c §1 5037) Um mit meinem Waarcn-Vorrathe vor Ende dieses Jahres innen, verkaufe von heute ab ohne Rabatt Wohmmgsveränderung. Einem geehrten Publikum mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung bei Frau Karl Ebel's Wittwe auf dem Kreuz verlassen habe, und nunmehr in meinem Hause in der Weid-Gasse vis-ä-vis von Hrn. Rose wohne, und bitte, das mir seither geschenkte Zutrauen auch fernerhin bewahren zu wollen. Achtungsvoll 5386) B. Vogel. 4655) Das Pelzwaaren-Lager 1. December er. an. Mein Büreau befindet sich bis zum 1. Januar k. I. in Geschäftsräumen meines Herrn Vorgängers, von da an in dem Hause Kaufmanns W. Ger lach in der Hausergasse, gegenüber dem Gericht. Wetzlar, t8. November 1872. Altlcfcld^ Rechtsanwalt und Notar. Auswanderer lich bei billigster und reellster Bedienung nach allen Häsen Amerikas mit den rühmlichst bekannten Post-, Dampf- und Segelschiffen durch die Agentur von J. M. Schulhof. 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M 1C/, „ « « " ....., " Eine Hobelbank !ZZ fW7 wird zu kaufen gesucht von * Meyer Rothenberger, s« Die soeben erschienene Nr. 7 382)____________Neuenweg, B. 193. enthält: 3? ti43>) Thür- und Grab- Der Buchführer von Lemgo. Roman von v\ ltl' ®e°r0 Hesikiel. (Fortsetzung.) — Aus dem eylloer, PtulL SiLlNgergrl^e 2eben bc§ Prinzen Albrecht von Preuhen. and Taffen werden mit beliebiger'Mit Porirait. — Lothringer Fahrten. Von nnnpfprlVit ßei Richard Andree. IV. Kleine Städte. Mit auflestil.^l vel ,2 Illustrationen von Th. v. Eckenbrecher. W i lh. Balser. — Ein Wink für junge Sammler und ihre -ßfl tholiken in Deutschland. Mit einem Ueber- -8 fl-* sichtskärtchen. sind gegen gute Hypothek auszuleihen. I Zu Bestellungen empfehlen sich: Ehr. Vix, j Kr, St , r K , r’frhp Hnin.ilHndihnnhTitnn (5366) am Reuenwegerthor. ! 5404) Ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann, findet Stelle bei ___________Obersteuerinspector Engisch. Tüchtige Schreinergefelleu finden dauernde Beschäftigung bei 5406)__________________G g. Renzel. 5401) Ein braver Junge, welcher das Schmicdehandwerk erlernen will, wird ge- sucht Näheres in der Exped. d. Bltts. .In „ Handtücher, „ Elle von . . . 10 kr. , 15 kr. 12/ Tüeedecken mit Franzen, pr. Stück 2 fl. 30 kr. und 3 fl. frühstück-Servietten in Damast, pr. Dtzd. 2 fl. 30 kr. und 3 fl. Damast-Gedecken (1 Tafeltuch mit 12 Servietten, 6 Ellen lang und 3 Ellen breit), pr. Gedeck von . . ■ ■ ■ • Damast-Gedecken (1 Tischtuch mit 6 Servietten, 3 Ellen lang und 3 Ellen breit), pr. Gedeck von...... 6/ Siegener Leinen, pr. Elle von........ 6/4 Cr«as-Leinen, pr. Elle von........ Concertverein* Die öffentliche Verloosung der Sperrfitz-Reihen für die am 28. d. ihren Anfang nehmenden Concerte des Winterabonnements 1872—73 wird Freitag den 22. 9cvvbr., Abends 6 Uhr, im Clubgebäude, zwei Stiegen hoch, rechts im V-rsammlungszimmer des Vorstandes, stattfinden. Die verehrlichen Mitglieder des Concertvereins sind hierzu ergebenst eingeladen. 540.2) Der Borstand. 5400) Unterzeichneter, der seit 24 Jahren nid Hufbeschlagschmied beim Militär in München und Würzburg lhälig war und nunmehr als Lehrschmied an der Großh. Beterinäranstalt angestellt ist, empfiehlt hiermit sein in der Beterinäranstalt befindliches .Hufbeschlaggeschäft den verehrlichen Pferdebefitzcrn mit der Zusicherung sachkundigster und sorgsamister-H^^ung. Gießen,^M'^Ä7^.venib?r 1872. J. Höss, Lehrschmied an der Großh. Veterinär-Anstalt. Getragene Kleider kauft zu den höchsten Preisen Meyer Rothenberger, 5381)____________Neuenweg B. 193. 5349) Eiw Bursche, welcher mit Pferden umzugehen versteht, wird gesucht von __________Georg Philipp Gail. 5398) Ein junger Marin wünscht für einige Stunden des Tags Beschäftigung in schriftlichen Arbeiten. Wer? sagt die Exped. dieses Blattes. ____________________________ Bürger-Club. Bei Gelegenheit der am 24. d. M. stattfindenden Unterhaltung, sieht sich der Vorstand veranlaßt, wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß Kind er keinen Zutritt haben. Vermischte Anzeigen. Buchhalter, ein tüchtiger, welcher als zuverlässiger, selbstständiger Arbeiter, Buchhaltung und Corre- spondenz zu besorgen weiß, wird für eine Cigarrenfabrik in einem freundlichen Landorte zum baldigen Eintritt gesucht. Nur solche, welche diese Eigenschaften besitzen, wollen sich melden und erhalten Diejenigen den Vorzug, welche bereits in einem derartigen Geschäfte gearbeitet. Für einen älteren Mann würde diese Stelle eine hinreichend dauernde Existenz bilden. Franco-Offerten sub Chiffre X. 5367 befördert die Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt cu M. (5393) Katharinenmarkt Butzbach Montag den 2». d. M. Abends Ball (5392) tm Hesfisehen Hof. Gute Arbeiter mit Schippe und Hacke versehen, finden dauernde Beschäftigung gegen hohen Lohn bei (5372) Maurermeister Ehr. Haubach.