Preis vierteljährig 1 fl. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 27 fr. Gießener Alyeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 6®. Mittwoch den 20. März 1872. Amtlicher Theil. Gießen, am 18. Mar) 1872. Betreffend : Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1872. Das Grs st herzogliche Kreisamt Giesten an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda., Annerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Dorf-Gill, Gießen, Groß-Linden, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Lang-Göns, Nieder-Bessingen, Oppenrod, Steinbach, Treis a. d. Lda. und Watzenborn. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 26. Februar l. I. binnen 8 Tagen. v. Röder. Bekanntmachung, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 1871/72 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 23. d. Mts. mittelst fpeciftcirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 4. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigensalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinar- Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 19. März 1872. Gwßherzogliches Universitäts-Gericht. Haberkorn. (1408) Politischer T d e i l. Schreiben der Bonner Professoren Hilgers, Reusch, Langen und Knoodt an den Erzbischof von Köln. Ew. Erzbischöfliche Gnaden haben uns durch Schreiben vom 12. März eröffnet, daß **•»*, oi Strafe der ewigen Verdammung zu glauben, vorschreiben und austegen zu können. Es 'st also gar nicht zu hoffen, daß diese Definition mit Einstimmigkeit werde beschlossen werden können; vielmehr ist gar nicht zu bezweifeln, daß eine große Zahl von Bischöfen der vorgeschlagenen Definition widersprechen werde. Bisher ist es aber in der Kircke Gottes niemals für Recht gehalten worden, neue dogmatische Definitionen aufzustcllen, ohne die wenigstens moralische einmüthige Uebereinstimmung oller auf einem Eoncil anwesenden Bischöfe." Ew. Erzbischöfliche Gnaden haben weiter constatirt, daß die fragliche Ansicht, in manchen Gegenden so ,/vnbckannt sei, daß ihre Definition „vielen Gläubigen" als „eine Aenderung der Religion, und zwar als eine Aenderung des Fundamentes derselben" erscheinen werde. Roch am 8. Mai 1870 haben Ew. Erzbischöfliche Gnaden im Verein mit vielen anderen Bischöfen in einer an die präsidirencen Cardinale gerichteten Denkschrift von denjenigen, welche daS Zustandekommen der Definition der päpstlichen Unfehlbarkeit betrieben, gesagt: dieselben wollten „nicht die Feinde der Kirche, sondern Bruder überwinden und Schulmeinungen die Siegespalme verschaffen", und sie wurden dadurch der K.rche sehr schweren Schaden zusügcn." Eine Ansicht, von welcher roch vor zwei Zähren eine große Zahl der an- gesehensten Bischöfe in solchen Ausdrücken reden konnte, tarn unmöglich zu der »on den Aposteln her in der Kirche überlieferten Lehre Christi gehören. Wir erinnern weiter an die Thatsache, daß bis in die neueste Zeit mit Gutheißung der kirchlichen Behörden in den katholischen Schulen Katechismen und Religionshandbücher gebraucht wurden, in welchen das Gegentheil jener Ansicht vorgktragen wird, und daß die gefeiertsten Vertheidiger der Kirche, wie der Graf Fr. L. Stolbera. die Behauptung, daß die Katholiken „ein sichtbares Oberhaupt, weiches Dogmen vorschrnvrrr fr««#», anerkennen,und hnffidh«* für unfehlbar kalten", zu den „durchaus unwahren Behauptungen" zahlen, „welche von den WrMn vd katholischen Religion in Umlauf gebracht und durch dreiste Wiederholung in Umlauf erhalten wurden." Es ist also nicht, wie eine verblendete Partei zu sagen liebt, der Dünkel sich selbst für unfehlbar haltender Gelehrter, es sind vielmebr offenkundige und unbestreitbare Ttzatsachen, welche ter Annahme im Wege flehen, daß der Inhalt der Decrete vom 18. Juli 1870 zu der von Christus der Kirche anvertrauten Offenbarung gehöre. Wir wissen sehr wohl, daß man diesen Ttzatsachen die Behauptung ent- gegenstellt, die aus ihnen gefolgerten Bedenken seien den dogmatischen Dekreten eines allgemeinen Concils gegenüber unbedingt aufzugeben. Hierbei muß es nun zunächst auffollen, daß man sich auf die Avetorität eines allgemeinen Concils beruft zu Gunsten eines Lehrsatzes, welcher diese Aultorität selbst zu einem bloßen Schattenbild herabwürdigt. Aber auch abgesehen davon, daß, dem neuen Dogma entsprechend, nicht dcs Concil, sondern der Papst die Entscheidung getroffen und das Concil (mit Abzug der biffentirenden und vor der Sitzung abgcreisten Bischöfe) der päpstlichen Entscheidung bloS zugestimmt hat, ist weder der Papst noch eine Versammlung von Bischöfen berechtigt, der von den Aposteln her überlieferten Lehre etwas neues beizufügen oder etwas daran zu ändern, und die Thatsache allein, daß eine Versammlung dieses thäte, würde ihren Beschlüssen das Ansehen nehmen, welches den Beschlüssen allgemeiner Concilien beigelegt werden muß. Eine als allgemeincs Concil berufene Versammlung wird indeß auch niemals solche Entscheidungen treffen können, wenn bei ihren Verhandlungen die Normen beobachtet werden, welche von jeher bei der Feier allgemeiner Concilien als unerläßlich galten. Non haben ober Ew. Erzbischöfliche Gnaden selbst im Verein mit vielen anderen Bischöfen wiederholt gegen Anordnungen, durch welche die Freiheit und Ordnungsmäßigkeit der Verhandlungen der Vatikanischen Versammlung beeinträchtigt wurden, Einsprache erhoben und zuletzt in der vorhin crwäl nten Denkschrift vom 8. Mai 1870 erklärt: „Wir können es mit unserer bischöflichen Würde, mit dem Amte, welches wir auf dem Concil verwalten, und mit den Rechten, die uns als Mitglieder des Conc'lS zustehen, nicht länger vereinigen, Bitten vorznbringen, da uns die Erfahrung hinlänglich und mehr als hinlängliev gelehrt hat, daß solche Bitten nicht berücksichtigt, ja nicht einmal einer Antwort würdig erachtet worden sind. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als gegen das besagte Verfahren (die Rechte und Prärogativen des Primates getrennt von den andern die Kirche betreffenden Lehren zu behandeln), welches wir als für die Kirche und den heil, apostolischen Stuhl höchst verderblich ansehen, Einsprache und Protest zu erheben, um auf diese Weise die Verantwortung für die unglückliche» Folgen, die daraus bald hcrvorzehen werden und schon jetzt hervorgehen, bei den Menschen und vor dem furchtbaren Gerichte Gottes von uns abzulehnen. Dessen soll dieses Schreiben ein ewiges Denkmal sein." Es wird danach nicht nöthig sein, die Ordnungswidrigkeiten, welche bei den Verhandlungen in Rom vorgekommen sind, einzeln aufzuzählen. Wir heben nur hervor, daß gerade das, was unerläßlich ist, um einer dogmatischen Formulirung die Uebereinstimmung mit der überlieferten Lehre zu sichern und sie gegen berechtigte Bedenken zu schützen, eine der hat derselben anerkennen wird. - Die Befürchtungen, welche Ew. Erzbischöfliche Gnaden am 8. Mai 1870 i.srarSJBÄ. 735SWS5Ä :«Miiw***» «■ »-<»» ™ -7 <*-*• “•>»- Deutschland. Aus Oberhessen, 17. März. Bet der Beantwortung des Antrags erwartet werden dürsten. Und in der That drängt Alles dazu, die Unterrichts- frage für das ganze Reich „im gesetzlichen Wege" zu lösen. Aber man würde sehr irren, wenn man die Schwierigkeit auch für das Reich unterschätzte. Abgesehen von den „Eigeuthümlichkeiten" der verschiedenen Territorien denke man an folgende Möglichkeiten. Gesetzt, cS wird, wie nach Andeutungen preußischer Blätter im Werke sein soll, die gesetzliche Bestimmung, daß jeder studireade Preuße seine Studien wenigstens 1^/z Jahr auf einer preußischen Universität machen muß, aufgehoben, so ist damit gerade wie im Großherzogthum Hessen die Möglichkeit gegeben, daß die preußischen Bischöfe die preußisch n kathotischen Fakultäten so trocken legen wie Gießen, sei eg durch die seminaria puerorum (die übrigens nach dem Concilium Tridenlinum einen ganz anderen Sinn haben, als man in Mainz daraus gemacht hat), sei es dadurch, daß sie die katholischen Studenten nach anderen Universitäten dirigiren, wie ja jetzt schon 40 Westphalen in Innsbruck studiren (und wie viele in Rom im Collegium germanicum?). Dazu kommt das Zerwürfniß wegen der Jnfallibtlität. z (F. I.) Darmstadt, 15. März. Die zweite Kammer setzte beute ihre Beratbung über den Antrag des Abg. George auf Abschaffung der Weinsteuer fort. Avg. Wernher führte aus, daß viele gegen die Weinsteuer geltend gemachten Gründe irrig seien; sie sei von den indirecten Steuern die gerechtfertigtste und keineswegs dem Handel des Großherzogthums hinderlich; der Weinhandel von Mainz habe den von Köln und Frankfurt überflügelt, ob«r sie fei dennoch unballbar, weil das Großderzogthum völlig vereinzelt mit ihr dasiehe. Voihard erklärt sich gegen die Abschaffung der Steuer, eine Maßregel, die, wie er ausführt, so lange noch eine Steuer auf Kaffee und Zucker gelegt sei, eine V rfündigung an dem armen Mann wäre. Er erklärt sich dagegen mit einer veränberten Erhebungsweise der Steuer Franlsm $uten auswärtigen veise auf ftwilalv und wieder mit 36 Höhe vom Samiia hielt fi» fest auf < dion nicht recht M hin Preis von 89 )it ihre Couch 9«: in dm Dordergrur Bank, sowie W nur thnlweise l"ch höflichen Tone anlvock Englat Schenck vor D WMglon ab (obalD dies W 1 2oM Unterhaus Anllvort ißnDÜ UbW ‘in beachtet lassen.» Die lebhaften und anschaulichen Schilderungen des Bezirksrichters Reuthner über Die Bewegung in der Pfalz. — Die von verschiedenen Seiten dem deutschen Reichstage während der vorigen Session übersandte Petition bezüglich der Jesuiten wurde mit einigen Modifikationen verlesen und beschlossen, für dieselbe allerorts Unter- schristen zu sammeln und dieselbe baldigst dem demnächst wieder zafammeniretendeu Reichstage nochmals vorzulegen, so wie dieselbe dem BundeSrathe abschriftlich zu übersenden. — Den Geistlichen, über welche der Erzbischof oon Köln kürzlich die Excommunication verhängt hat, gab auf den Antrag eines Redners die ganze Bersammluna durch Aufstehen und lauten Beifallruf ihre Sympathie und Hoch- achtung zu erkennen. — Der „Rheinische Merkur" wurde als Otgan Der alt- katholischen Partei, und daneben der von Professor Michelis redigirte „Katholik" zur Unterstützung und Verbreitung empfohlen. — Die Verhandlungen, welche um 3 Uhr begonnen hatten, wurden um 8 Uhr mit einem Hoch auf den deutschen Kaiser, den König von Bayern und den Großherzog von Baden geschlossen. Breslau, 19. März. Die „Schles. Zig." meldet aus Ratlbor: G.'stera Abend sand eine Arbeiterrevolte auf dem Rothschild'schen Tiefbau in Wittkowltz kurzen Bewillkommnung durch Prof. Knoodt wurde Ober-R gierungSrath Wülfing aus Köln zum Präsidenten, App.-Ger.-Rath Petri aus Wiesbaden zum Vice- Präsidenten erwählt. Wie die im vorigen Jchre zu Heidelberg gehaltene Con- ferenz den großen Münchener Congreß vorzudcreiten hatte, so war eine Hauptaufgabe Der heutigen Zusammenkunft, für einen ähnlichen in diesem Herbst abzuhaltenden Coagreß Die nöthigen Vorbereitungen za irejfen. Es wurde beschlossen, diesen Kongreß für Den Monat September nach Köln zu berufen. Die localen Arrangements wurden dem Kölner Verein, Die übrigen Vorbereitungen den beiden Central-ComiteS zu München und für Rhemland-Westfalen übertragen, von Denen feiner Zeit Die nöthigen Bekanntmachungen erfolgen werden. Von verschiedenen Rednern wurden Mittheilungen und Vorschläge über die Organisation der Be- vegung gemacht, Die sich wegen ihres vertraulichen und provisorischen Charakters zur aussührlichen Berichterstattung nicht eignen. Wir constatiren indeß, daß sich (Mähren) statt. Die GrubengebäuDe wurden beschädigt und Die Caffe geraubt. Bei Dem Einschreiten Des Militärs blieben 4 Arbeiter todt und 50 verwundet. Gegen 100 Verhaftungen wurden vorgenommen. Als Motiv wird Die Verzögerung Der Löhnung bezeichnet. Frankreich. Paris, 15. März. Das Silcle äußert über Die Universität Straßburg: „Das Verzeichniß Der Vorlesungen Der neuen Universität liegt uns vor und mit gepreßtem Herzen haben wir es zu EnDe gelesen. Schämen wir uns nicht, e- einzugestehen, Daß dieses Programm ausgezeichnet ist: Eigenschaft der Professoren, Zahl und Verschiedenheit der Vorlisungen, Alles ist Da. Deutschland» hat aus seinen anderen Universitäten die besten Lehrkräfte gewählt und die neue Universität ist schon von Der Gründung an eine Der bestzusammcngesctzten des Reiches. Mit solchen Elementen, Professoren im kräftigsten Alter unD gut bezahlt, einer Bibliothek, die jetzt schon beinahe 200,000 BänDe zählt, kann man sicher DaS Zuströmen Der Deutschen Jugend» nach Straßburg erwarten. Die Folgen sind vorauSzuseheu. Und wir, was traten wir, was thun wir? Den alten Jrrthümern treu, lassen wir Alles langsam nach dem Alten bestehen. Unsere armen Provinzial-Acadtmicen verschmachten in der Dürre; Professoren ohne Studenten leben von einem Gehalte, welches den Rayonchef eines Schnitt- und Modewaarengeschäftes zu einem Achselzucken veranlassen würde. Sie arbeiten nicht, das ist wahr, aber wie und warum sollten sie arbeiten? Schauen wir der Wahrheit ins Gesicht, das ist das einzige Mittel, etwas vorwärts zu kommen. Wir haben in Frankreich keine einzige wissenschaftliche Anstalt, die einen Augenblick nur mit Der neuen preußischen Universität von Straßburg verglichen werben könnte. Den Tod im Herzen, gestehen wir eS ein, besonders der allgemeinen Trägheit gegenüber, welche Die isolirten Handlungen des guten Willens noch zu paralysiren scheint. Und doch ist eine Der vielfache« Ursachen unserer RieDerlagen Die wissenschaftliche (Überlegenheit DeuischlanDS. Haben wir Denn nicht zu befürchten, das so treue und unerschrockene Elsaß werde damit endigen, zwischen uns und seinen Siegern einen Vergleich anzustellen, Der nicht zu unserem Vortheil gereichen wird? Wenn wir nichts seit den schrecklichen Ereignissen DeS letzten Jahres vergessen haben, haben töir denn nicht- gelernt?" Versailles, 19. März. Der gestrige erste Jahrestag des Ausbruches der Commune - Jnfurrection verlief durchweg in vollkommener Ruhe. — Heute Vormittag wurde Pröau De Vedel hingerichtet. — Die Berathung über Den Lefranc'- schen Gesetzentwurf wird erst nach den Parlamentsferien erfolgen. Italien. E-'ner römischen Correspondenz Der Pall Mall Gazetta zufolge hätte die UnterreDung des Piinzen Friedrich Karl von Preußen mit dem Papste die Folge U 'S*11“ et W Die Bechig arbeit im tz 1394) Montag soll auf bem R bunfi von Gra 35 sl. 12 fr. stattfinden. Gießen, den Grotzherzogl Eiche« > (Sta Bechtzerm öizrför 1396) Es jjei ^fotgmdeHol »Mrruthen^Lt 159 152 Glchen-Elä Lange und 1 Är- M 1 Euchen-Ti und 68 ß, 92 Ä3 92,5 R.Metk •ift! DM-k Ls«. Kp! De sondern auch Der Glaube und das Seelenheil Vieler gefährdet und der Kirche ein schwerer Schaden zugefügt worden." Es steht in Gottes Hand, ob wir das Ende Der jetzigen Verwirrung erleben werden; wir wollen aber lieber mit unge- rechten Censuren beladen aus diesem Leben scheiden, als uns zu Mitschuldigen derjenigen machen, welche diese Verwirrung herbeigesührt haben oder in mißverstandenem Eifer für die Erhaltung der äußerlichen kirchlichen Einheit sich zu Lehren bekennen, in denen sie bei ehrlicher Prüfung gleich uns nur eine wesentliche Entstellung des überlieferten Glaubens der katholischen Kirche zu erblicken vermögen. Ew. Erzbischöfliche Gnaden gehorsamste Bonn, 16. März 1872. Dr. Hilgers, Prof. Der Theologie. Dr. Reusch, Prof. Der Theologie. Dr. Langen, Prof. Der Theologie. Dr. Knoodt, Prof, der Philosophie. Gründliche, alle Schwierigkeiten umfn(fent>e Grörteruag, wie sie von vielen Bischoren als unbedingt nothwendig gefordert wurde, gemäß Der ausdrücklichen, lange nach dem Schluffe des ConciiS abgegebenen Erklärung des Herrn Cardinals v. Rauscher aar nicht stattgefunden hat. Roch notorischer ist, daß eine große Anzahl von Bischöfen gegen die Definition, und zvar nicht bloS gegen Deren Opportunität, sondern auch gegen ihren dogmatischen Inhalt stimmte und dieses Votum noch am 17. Juli ausdrücklich „erneuerte unD bestätigte", daß also Die Beschlußfassung am 18. Juli, auch wenn nicht Der Papst allein entschieDen hätte, jedenfalls tn einer Weise stattfanb, von welcher Ew. Erzbischöfliche GnaDen selbst bezeugt haben, daü sie „in Der Kirche Gottes niemals für recht gehalten worden sei." Wir können uns nicht überzeugen, daß die auf diese Weise ordnungswidrig zu Stande gekommene Entscheidung Die Bedeutung eines wahrhaften Dogmatischen Dekretes eines allgemeinen Concils durch Die nachträgliche „Unterwerfung" Der früher opponirenden Bischöfe erlangt haben sollte. Sehen wir auch hier wieDer von Dem Widerspruche ab, daß, während nach Dem neuen Dogma Der Papst Der Träger der kirchlichen Unfehlbarkeit ist, Vie Stimme Der sich unterwerfenden Bi- schöse mitentscheidend sein soll! So lange jene Bischöfe nicht erklären, aus dem Concil nicht ihrer Pflicht gemäß von dem bestehenden und ihnen ,elbst tnne- wohnenden Glauben Zmgniß abgelegt, sondern die U.Wahrheit gesagt za haben, bleibt die Thatsache bestehen, daß sich bezüglich Der Lehren Der Decrete vom 18. 1870 ein conciliarischer DiffensuS herausgestellt hat, welcher unviderleglich |lw —o- • — » - . . o . fetfunöd oufi oiefelbtn nichl zu Dem m v« K.rchc überlieferten ©laubin gehören, verhindert, Letzterer hrt «m G-burtsnge des Kniftrs im Lyceum zu Lraun«berg .1(o einer ailtigen dogmatischen Entscheidung nicht werden konnten. Die Festrede zu »alten. Prof. Suber oon München und Pros. KeinkenS von Wir wessen uns demnach, indem wir die Anerkennung der Beriete oom 18. Sreöluu waren erschienen und bech-il,g!en sich an Den Bt«cufilonen. Nach erner *Dir w । 11 . 71.. _ . ... ...Hi- x; «aff« ............. sRawiiifA.nmniini Nttrcki Droi. Knoodt wurde Ober-R alerunaSrath Wulnna ver. S 6„ ,ätl unb 1 tintn ht. 'S iur Ei- lt !ür M Jfn, nicht 4 gegen 5 eine ®e. ■nr andere "vä'ynten ver. >htntn ’?en'„ [li Königs, d-tb Wies, v- SchM alte, h^ten iöprüfnnzen Braunflbtrg nfens von einer chWülßng jm Vice- altcne Son- eine H^upt« gerbst abju- ! beschloßen, Die localen i den beiden i/ von denen verschiedenen tion der Br« 1 (tywfitti ’fi, dnk ßch nliche Ueber« izqall sanden ealtznir über schen Reichr- juiten ivurbk :rorls Unter- iveniretenden djchlistlich zu n kürzlich die tä tot ganze ' uaO Höchen der alt* M* i, rve^r uo den drnischrn sMen. bor: ®N in Wittke^ Lasse geraubt 50 verMdll. die Lerzözl' ttn * r>e' ' merk< -üÄ ” O‘tiU a V A t.ntV • «4 it Siratzbvrz । vor und ®“ uns Mi, 11 rrPrvschM hianv ntuellnll^ftl Reicher- W iMtW“ rn m°, H1 „«(.ft«»®1'” , daem Ml? rie unD ist N« "« tffl U"le"fl .„ifben »ir t Börsenberichte. Frankfurt a. M., 18. Mär;. Die gleich bei Eröffnung der heutigen Börse eintreffenden guten auswärtigen Notirungev brachten eine recht auimirte Stimmung zuwege, die sich vorzugsweise auf speculativem Gebiet durch großen Verkehr in Ereditactien äußerte, welche stark gekauft und wieder mit 362/g 1885r 973/g 1887r 977/g 9778 92 Vb 10()3/8 k. S.e 88 k. 8. 1057g k. 8. 1185/s k. 8. — Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dis conto l 9874 993/4 1047g 9678 935/8 BßrsennftchriChten. 19. März 1872. 937s 1077a Pr.Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 41—43 n doppelte 9 41—43 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 49—51 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 2572—2672 Aelien. 50/g östr. F. St. E. B 41472 Lombard. Bahn 22172 Ludwigsh.-Bexbach 206 Maxbahn 151 Bayer. Ostbahn 1501/2 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1937s k. 8. k. 8. m. 8. 1. 8. 37- % Aetien. Frankf. Bank 1441/4 Frankf. Vereins-Kasse 145 „ 40/0 1jährige 957g Würtemb. 41/2 % Obi. 995/8 Baden 4i/2o/o Obi. 0. E. L. 1007g Oesterr. Silberrente 643/a „ Papierrente 60 gehabt, dah der letztere plötzlich einige Mitglieder seines Hofes gefragt habe, was man mit seinen Wagen und Pferden angefangen habe, worauf er erklärte, er wolle das schone Wetter zu einer Spazierfahrt benutzen. Die Bestürzung unter seiner Umgebung war groß, und man schickte sofort nach dem Cardinal Patrizzi, dem Beichtvater Sr. Heiligkeit. Dieser eilte herbei und erklärte dem Papste, wenn er ausfahre, so werde er dadurch noch offener das Königreich Italien anerkennen als er es schon durch sein Verbleiben in Rom nach dem 20. Sept, oder durch sein Verhalten bezüglich des Gesetzes über die Garantien durch Präconisirung von Bischöfen gethan habe. 4% , 37-0/0 „ gestern keine Veränderung zu bemerken und von Staatöpapiereu ist nur der Verkehr in österr. Renten erwähnenSwerth. Silber-Rente ward mit 647s bezahlt. Amerikanische 1882er BondS gefraat und Prioritäten in gutem Verkehr bei sich behauptenden Preisen. Für die durch Gebr. Sulzbach hier demnächst zur Auflage kommende 5% russische Eisenbahn - Anleihe herrscht sehr Brüsseler Bank u. s. w. in größeren Beträgen umgesrtzt und circa 1% theurer bezahlt. Do« älteren Banken gingen heute Meininger sehr hoch auf die Nachricht, daß diese Bank „Junge" emittiren werde behufs Dotirung ihrer Filialen. Ereditactien, in welchen ebenfalls sehr große- Geschäft, stiegen bis 36874, konnten sich aber doch nicht behaupten und gingen wieder bis 3677, zurück, den Stand von gestern Abend. Oesterr. Nationalbank wenig begehrt, ober den Cour- von 894 behauptend. DaS Geschäft in Bahnen mußte heute gegen den Bankverkehr etwas zurücktreten, indessen waren Staatsbahn lebhaft und fest bei 4l4'/2—415 und Lombarden bet 221, Elisabeth, ungar. Nordost. Buschterader gesucht, Franz Joseph matter. Oberh.ssen beliebt. Von Prioritäten waren namentlich Livorneser wie Alfülv gefragt. 9|uf dem LooSmarkt war gegen Bayer. 5% » 41/2 % 1jährige 1007g Spanier, neuest. 3% 307/Q " ~ ' 1881r 10078 England. London, 18. März. Unterhaus. Gladstone erklärt, die Antwort der UnionS- regierung, weiche vom 27. Februar datirt, sei in einem sehr freundschaftlichen und höflichen Tone gehalten, adoptire jedoch die englischen Ansichten nicht. Eine Rückantwort Englands sei nothwendig. Dieselbe werde dem amerikanisch.n Gesandten Schenck vor Donnerstag zugehen, damit sie noch vor Ablauf der Woche nach Washington abgesanvi werden könne. Gladstone verspricht weitere Mittheilungen, sobald dies das Interesse des Staates gestatte. London, 19. März. Zu den bereits gemeldeten, in der gestrigen Sitzung des Unterhauses erfolgten Auslassungen Gladstone'- bezüglich der amerikanischen Antwort ist noch die Erklärung desselben hinzuzufügen, daß die britische Negierung lebhaft ein Arrangement wünsche, aber die Erfordernisse der Landesehre nicht unbeachtet lassen werke. k. 3. k. S. k. 8. k. 3. k. 8. Kirchliche Anzeige. Militär-Gottesdienst zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des deutschen Kaisers am 22^ März. Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer Dr. Seel. Preuss. 41/2% Oblig. 10374 Frankf. 3i/2o/o Obi. 89 Nass. 41/2% Obi. 10078 Kurhess. 4% „ 94 Sr. Hess. 5<7o Obi. 1033/4 Prioritäten. 3% ö&ter. Stsb.-Prior. 607g 30/g öst.' s. Lombard 517i 3% Jpivorneaer 40 50/g Toseaner — 5% Elisabetb.-Prior. 847s do. H. Emiss. 837$ Anlehensloo&e. Kurh. 40 Thlr. Loose 7272 Nassau 25 fl. 45 Braunschweiger 21 30/0 Oldenburg, ä 40ThIr. 40 40/0 bayr. Präm.-Anl. 1147» Ansbacher 7 fl. 1372 40/0 badische Loose 11472 Badische fl. 35 Loose 7072 Oestr. fl. 250 v. 1854 84'/2 Darmst. Bankact. 49072 Wien Bankactien 895 Oest. Creditaot. 369 Galizien 277 1858r Prioritätaloose — 1860r Loose 9378 1864r n — Stadt Florenz 86 Allgemeiner Anzeiger 173 29 Eichen- und Buchenholz 4 Die Rufamm 930 Nadel- am 12 R.-Meter Eichen- 550 « 2200 ist 2 R -Meter Wellen Wellen 15 111 4 23 Reiser, Stockholz. 1 16 Grotz-Buseck. Wagner. 250 12 182 8 750 10 6 10 M ff 10 2 36 22 280 14 76 22 110 14 3000 6000 300 Knüppelholz, Reiser, Stockbolz; 85 1485 Wellen 358 R.-Meter Nadel- „ Buchen- „ Eichen-Stangen 9 1 sowie Eichen-Stämme = 1,35 Cubikmeter, Birken-Slämme — 0,90 „ Eichen-Stangen = 0,56 „ 2 5850 Wellen tr ff Wellen = 24,74 = 1,39 = 1,26 - 54,00 Endlich Donnerstag den 28. März l. I., von 12 Uhr Mittags an, im District Hard: Die Zusammenkunft ist am Bahnwärter- öaus an der Ueberfahrt über die Oberhes- versteigert werden- Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Holzversteigerung im Lang-Gönser Gemeindewalve. Festmeter, dabei einige starke Stämme, Fichten-Stamm mit 0,63 Festmeter, R.-Meter Eichen-Werk-Prügelholz; B. Brennholz: Scheilh. Prügelh. Stöcke Reiser Raummeter. im District Jungenmark: Eichen-Stämme = 21,56 Cubikmeter, Die Zusammenkunft ist in der Nähe des Viaducts. Lang-Göns, den 19. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns. Weil. Eichen-Stämme — 41—56 Cubikmeter Länge und 30—90 (Zentimeter Durchmesser , Buchen-Stämme — 13,00 Cubikmeter, Erlen-Stamm — 0,95 „ Eichen- Buchen-Prügelholz, Eichen- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Eichen-Reisholz, Nadel- Holzversteigerung. 1397) Dienstag den 26. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, ollen im hiesigen Gemeindewalde, Distric- en Großetannen und Buchberg: 3 R.-Meter Buchen-Scheidholz, Treiser Grenze. Groß-Buseck, am 19. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei bikmeter, 1685 Fichten-Stangen, zu Sparren, Gartenspalieren und Bohnenstangen geeignet, mit 50,93 Cubikmeter, Zusammenkunft zu der Versteigerung cn jedem der genannten Tage Morgens 9 Uhr auf der durch den Holzschlag ziehenden Vicinal-Chaussee von Waldgirmes nach Die Zusammenkunft ist jedesmal Niederkleeer Weg. Sodann Dienstag den 26. März d. I., 189 146 549 59 n 1500 Wellen 122 R-Meter A. Stamm- und Stangen-, Werk- und Nutzholz: Eichen-Stämme und 3 -Stangen = 45 II. Dienstag den 26. März r 162 R.-Meter Buchen-Scheidholz, Knüppelholz, 36 R.-Meter 40 „ 52 „ 10 „ 466 , 54 „ ische Eisenbahn. Griedel, den 18. März 1872. Fürstliches Rentamt- Mengel- -0 „ Nadel- 7 Stämme Fichten-Bauholz = 1,24 Cu- 1405) Samstag den 23. März d. I-, von Morgens halb 9 Uhr an, sollen im Lang - Gönser Gemeindewalde, District Wehrholz, nachfolgende Holzsortimente versteigert werden, als: Buchen-Scheidholz, von Morgens halb 9 Uhr an, in den Districten Jungenmark und Haide: sodann Montag den 25. März L I., Vormittags halb 9 Uhr, in demselben District: Die Zusammenkunft ist zur bestimmten $ie Zusammenkunft ist am Vicinalweg Stunde im District Großetannen an der nQ$ Holzham. 1395) Dienstag den 26 d Mts., des Morgens halb 10 Uhr, rverden in dem Fürstlich Solms Braunfel- fischen Langenwald bei Dörf-Gill folgende^ 480 Holzarten öffentlich meistbietend versteigert:! 50 Eichen-Scheidholz, Nadel- Weich- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- u. Birken-Prügelh., Nadel-Prügelholz, Weich- „ Buchen-Stockholz, Eichen- n Nadel- „ Weich- „ Eichen-Reisholz, Nadel- „ und Weich- „ Buchen-Scheidholz, „ Prügelholz, Eichen- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Eichcn-Reisbolz, M Stockbolz, „ Neisholz (Durchforstung), Rodheim- Steigliebhaber, welche das Holz vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich an den Königlichen Förster Meister zu Königsberg ober an den Königlichen Hülfsjäger Knorz zu Rodheim wenden. Zahlungsfrist bis 30. September d. I. Heuchelheim, den 15. März 1872. Der Königliche Oberförster: ___________Neuenhagen. Hvlzvtrstclqerunq. Versteigerungen. Die Versteigerung von Graben- arbeit im Gießener Stadtwalde. 1394) Montag den 25. März 1872, des Morgens 9 Uhr, soll auf dem Rathhause dahier die Vergebung von Grabenarbeiten im Betrage von 35 fl. 12 kr. an den Wenigstfordernden! stattfinden. Gießen, den 19. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- ______________Vogt.___________ Eichen - Stamm- und Brennholz- Bersteigerung in der Königlichen Oberförsterei Königsberg. 1396) Es werden an nachbezeichneten Tagen folgende Holzsortimente in dem Districte ^Vierruthen" (Lichtewald) versteigert werden: I. Montag den 25. Märr r 152 Eichen-Stämme von 4 bis 12 Meter Länge und 17 bis 89 Zentimeter Durchmesser, mit 93,73 Festmeter, 1 Buchen-Stamm von 2 Meter Länge und 68 (Zentimeter Durchmesser, mit 0,73 Festmeter, 92,5 R.-Meter Eichen-Scheidholz, Holzversteigerung. 1407) Montag den 25 Märr l. I., von Vormittags 9 Uyr an, sollen in dem Alt-Busecker Gemeindewalde, Districten Neustrauch, Röder- und Seewald: 39,50 R.-Meter Buchen-Scheidholz, 1 „ Eichcn- 86 „ Buchen-Prügelholz, 33 „ „ Stockholz, 2 „ Eichen- „ 3870 Wellen Buchen-Reisholz, 650 „ Eichen- „ 200 „ Nadel- „ 10 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz von 16 bis 53 (Zentimeter Durchmesser und 4 bis 11 Meter Länge, zus. 3,93 Cubikmeter, 1 Nadel-Stamm mit 0,35 Cubikmeter, 17 Stämme Buchen-Werkholz mit 3,58 Cubikmeter, 100 Eichen-Stangen mit 1,9 Cubikmeter, 200 Buchen- „ „ 1,12 71 Nadel- „ • „ 2,56 versteigert werden. Die Zusammenkunft ist vor dem Seewald , am Fußpfad nach Climbach. Alt-Buseck, am 16. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. _______________Wagenbach_______________ Holzversteigerung bei der Stadt Allenvorf a. d. Lumda. 1406) Freitag den 22. März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in den hiesigen Stadtwaldungen Dl- stricten „Zimmerplatz, Langeseif und Schuchardsgrab" nachverzeichnete Holz- sortimente versteigert werden. I. Brennholz r 70 R.-Meter Buchen-Scheidholz, 4 „ Eichen- „ 127 „ Buchen-Prügelholz, 29 „ Eichen- „ 33 „ Nadel- 46 „ Buchen-Stockholz, 10 „ Eichen- „ 10 „ Nadel- 37ÖO Wellen Buchen-Reisholz, 350 „ Eichen- „ 5200 ,, Nadel- „ II . Bau -, Werk- und Nutzholz. 34 Stück Eichen Stämme von 14 bis 34 Cemimeter Durchmesser und 4 bis 11 Meter Länge von 0,14 bis 1,00 Cubikmeter, zusammen 13,00 Cubikmeter enthaltend, 12 Stück Nadel-Stämme, 2,42 Cubikmeter enthaltend. Flur Nr. Ofilftr. Vtos Exped. d. Bltts. Laden zu vermiethen (1401) Nr. 7< iS» (1410) Hermann sehe Annoncen- MM MAU- PRÄPARATE (1109) Dr. Fel sing. vermiethen. Ernst HermeS. (587) I. A. Busch Söhne. baumwollenem Strickgarn, 4», 5 1419) Durch Ankauf verschiedener Wälder iiugeben. ft ein, Holzhandlung. S- Katzen Mein 1417) Weg, mit Korn besamt, an der Brandgasse. (1392) Fried»*. Hang Gießen, 20. März 1872. CQ 156 Redaction, Druck und Veriag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. STU TT GART 120 48 304 559 156 Dieselben Blattes bi gelegenen Stockholz, Reiser, Vorräthig in allen Apotheken. In Gießen bei 478 Acker auf d.Fluthgraben, 361 Acker, die mittelste Gewann, am Wiesccker Weg, 1402) Ein Dienstmädchen zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Qualifikatii (1 in $. 154 1), (1 lu Cairo. Gieß pachtens 432 OKlftr. Di 1 fl. 12 1 im II Q' 348) Em Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. H. Völker, Weißbinder und Lackirer. stroh, sowie schöne Saat-Erbsen und Saat-Hafer, verkauft Conrad Noll, in der Müblgasse. 5/391U-392 39/fe38 1422) Unserem lieben Wilhelm E..... zu seinem heute stattfindenden 18. Wiegen feste ein dreifach donnerndes Hoch!! Seine Freunde. Die Zusammenkunft ist in oben genanntem District „Zimmerpl atz." Allendorf a. d. Lumda, 18. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Wagner. meistbietend versteigert und soll dem Meistbietenden ohne Rücksicht auf das Taxatum der Zuschlag ertheilt werden. Gießen, den 26. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. Acker hinter dem Steinbrunnen auf dem Stumpfenweg, Wiese am Heegstrauch, Acker am Hasenköppelsweg, im halben Zehnten, Acker daselbst. I. Rothenberger, Lindenplatz. (5 (X in (HfafrUoti (N (3h (3t 1257) Nachstehend verzeichnete Grundstücke bin ich Willens unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder auch zu ver- 1316) Ein möblirtes Zimmer zu vermiet h en. Wallthor Lit A. Nr. 152. 710) Den Herren Landwirthen empfehle mein großes Lager in: prima deutschem oder Akoth- Kleesamen, ewigem oder Luzerner „ Saat-Wicken, -Linsen und -Erbsen, Lupinen und Feldbohnen, a m e r i k. weißem P f e r d e z a h n m a i s, sowie alle Gemüse- und Feldsämereien, zu den billigsten Tagespreisen. Muster werden auf Verlangen franco übersandt. Samenhandlung von Friedrich Bender, Holzgraben 2, am neuen Markt in Frankfurt a. M. 43 Hofraithe in den Neuen- bauen, giebt 3 fl. 36 fr Rente, Vermischte Anzeigen. 1418) Maschinenschlosser werden gegen hohen Lohn gesucht von I C. Ostheim, Maschinenbauer, Marburg. t Dam NlW: Vergoldung, geschmackvoller und solider Aussühruna. DaS Einrahmen von Bildern in Goldleisten, mit und ohne Eckverzierungen, wird bei anerkannt guter Arbeit selbst ausgesührt, bei äußerst billigem Preise. 912) Montag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem Johann Georg Faß dahier gehörige Hofraithe: Nilfkkl, 'Vergolder, Wallthor 156, empfiehlt sich im Anfertigen von Spiegeln mit Consoltischen, ovalen Spiegeln, Photographierahmen und Bilderrahmen in guter Cigarren - Geschäft befindet sich von heute an in dem von mir erkauften ehemals Fi sch er'schon Hause, Seltersweg, Ecke der Maigasse. Tüncher und Handlanger finden dauernde Beschäftigung bei 2 Mein Tuch und But'Skin-Lager, für die Sommer-Saison bestens sortirt, bringe ich in em- pfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil P i st o r Vorbereitung zum Einjährigen-Examen. 1416) Unterzeichneter beehrt sich hiermit die geehrten Eltern, Vormünder 2c. darauf aufmerksam zu machen, daß er junge Leute mit Erfolg zum Einjährigen - Examen vorbereitet. Zahlreiche Referenzen stehen zu Gebote. ' W. Plaut, Lehrer. in F r a n k f ii r t a. M. Jnseraten-Anuahme für alle Zeitungen des In- u. Auslandes; für Gießen ß und Umgegend durch Vermittlung von, Ernst Heinemann. Keinerlei Provision wird berechnet- Unser neues Zeitnngs - Bei zeichniß und Insertionstarif steht gratis undL Univekfitzit f^tn Anfg 2) (3 3) A ..4) I ,Dl Ärtift S Wat qu8 Gießen, den 10. März 1872. August Weidig. Local - Veränderung. 1409) Meine Wohnung befindet sich von sitzt an bei Herrn Georg Lony auf dem Neuenweg. Carl Haubach, dem Löwen gegenüber. F e i l ö e b o t e n e 0. Haar - Arbeiten. 1415) Fertige Frisuren, als: Zöpfe, Chignons, Lockentouren 2C. werden stets schnell angefertigt und sind vorräthig zu haben bei Georg Petri, Neuenweg. Theater in Giehen. 1421) Mittwoch den 20. März: Zum Benefiz für Herrn w" in de K **■ 870 Schichten „ „ » „ » öffentlich verkauft werden. Ter Anfang ist unten im Herrngarten. Hungen, den 16. März 1872. Fürstliches Rentamt. Demme. Mälz ■ Extract in jetzt unerreichter Reinheit von vorzüglichem Geschmack, do. mit Eisen und Chinin für Blutarme. ft in neuer verbesserter Qualität, hauptsächlich llllinCrildlll wegen seines weniger intensiv süßlichen Geschmacks zu empfehlen. 1399) Die Strickmaschinen! 1400) Gothaer und Göt- der I. A. Busch Söhne liefern Ringer Knackwürftchen zum Strumpflängen u. fertige Strümpfe!Nohessen für 6 und 10 kr. sind jeder Größe, von wollenem und wieder eingetroffen. 884) Eine freundliche Familienwohnung und ein schön möblirtes Zimmer mit Cabi- Holzversteigerung im Fürstlichen Schntzbezirk Herrn- garte« und Dietrichsberg bei Billingen. 1404) Mittwoch den 27. d. Mts-, Riorgens 9 Uhr, sollen in o^genStämme und 15 dergl. Stangen, ca. 45 Festmeter, darunter 18 sehr schöne Stämme bis zu 65 Zentimeter Durchmesser, wobei 1 Wellbaum, ferner 63 Stück Kiefern-Stämme und 235 dergl. Stangen = 35 Festmeter sodann an demselben Tage, je nach der Lage, gleichzeitig ebendaselbst: 7 R.-Meter Eichen- und Buchen- und Kiefern-Scheidholz, Prügelholz, ■ ”””” y ytytnuuci , iji tin 1i iuhuhw« , muUHllCi) 1423) Seit 10 Jahren litt ich an den Zimmer zu vermiethen. Bei wem? sagt die heftigsten Magenschmerzen, ärztliche Hülfe blieb ohne Erfolg. Der Zufall lehrte mich Ihr Universal - ReinigungSsalz kennen und übte dasselbe ihre Wirkung so rasch aus, daß es mir heute noch unerklärlich ist. isind unter sehr vorlheilhaften Bedingungen^ zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Chr. Jughard II, franco zu Diensten. Dankbare Anerkennung. Gegenüber, ist ein freundliches /möblirtes 963) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. ______ Heinrich Vogt, Neuenweg. 1403) Ein Familienlogis zu vermiethen bei__________________________Dr. v. Löhr. 1048) Ein Familienlogis von 3 Stuben rc. im zweiten Stock ist zu vermiethen und am 15. Mai beziehbar. Friedrich Emil Loos. Ränke und Schwanke. net zu vermiethen. Neuenweg Nr. 134. i Hilft Vflffc♦ 1262) Zwei ineinandergehende Stuben iIufilMttlkNgtsiht i)od) durchgkftht. sind zu vermiethen in Lit. A. Nr. 130 auf' Posse mit Gesang in 5 Abheilungen, dem Asterweg. | Friedrich, Director. 1414) Frische Schellfische bei Bäcker Voqt. 1372) Frühkartoffeln sind zu derfand fen bei Konrad Simon, Mühlgasse. 1398) Nenen Laberdan em pfehlen I. A. Busch Söhne. 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angcfertcht bei Wilh. Balser. In bin seit der Zeit vollkommen gesund, sowie arbeitsfähig, was ich vorher nicht war, und fühle mich verpflichtet Ihnen dies zu erkennen zu geben. Aachen, Franzstr., 9. Februar 1872. Hubert Drießen, Schlossermeister. Das ächte C. W. Bullrich'S Universal- Reinigungssalz, sicherstes Präservativ gegen Magenleiden aller Art, hält stets vorräthig in Originalpaqueten pr. Pfd. 42 kr. Friedr. Bieler am Kreuz, in Gießen. Vielfach vorkommende unächte Fabrikate tragen auf dem täuschend nachgemachten Etiquett die Aufschrift: „Bekannt als Bullrich's Salz", weßhalb darauf zu achten bitte, daß jedes Paquet meines allein ächten Salzes, zur Bewahrung vor Täuschung, mit meiner Unterschrift versehen ist. __________C. W. Bullrich in Berlin. 137) Meinen, in der Nähe des Zinßer'- schen, jetzt Wenzel's Garten, am Schiffen- berger Wege, ohnweit der Oberhessischen Eisenbahn gelegenen, mit einem Häuschen versehenen Garten, beabsichtige ich auf mehrere Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber wollen sich an I. A. Busch Söhne oder birect an mich wenden. Verwalter Pfeil Wittwe. 1232) Ein Gärlnerbnrsche wird gegen guten Lohn, sowie Kost und Logis im Haus, zum sofortigen Eintritt gesucht bei Wilh. Wenzel, im Garten. 1420) Als Aufseher erhält ein sicherer Mann bei einem jährl. Einkommen von 600Rthlr. dauernde Stellung. Fachkenntnisse nicht nöthig. Wessel, Hausooigtei-Platz 3, Berlin. (C u. A. 554/3) 1343) Ein Schreiner gesucht von Adolf Hoß. M 'UMUchW und «drahtige, in allen Nuancen, i ',. ''' ‘ , htprjn in r.rnfipr N,,s. b-n Ich 'N Stand gesetzt, Bauholz zu sehr tydtitC tzwkzu in ßrOBri 21110 billigen Preisen abzugeben. wähl auf Lager. ___ 1412) Mehrere Fuder Hafer-u Gersten- 3/ . 334 Acker am Leufertsröder Vermiethungcn. 1340) In der Wilhelmsstraße ist ein Familienlogis von 5 Zimmern und Zubehör zu vermiethen und sofort zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________ 1411) Ein Familienloais, aus 5 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche rc. bestehend, ist Mitte Juni zu vermiethen. Kanzleiberg B. 72._______________________ 1173) Das von Herrn Regierungsrath Haberkorn seither bewohnte Logis, Lit. A. Nr. 163, ist vom 15. Mai an zu vermiethen. 1413) Gin Laden, event. mit Logis, am Seltersweg, zu ocr« miethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1121) Durch den Wegzug des Herrn Stadtbaumeister Gros ist ein Logis zu