!get ^dschast fr. p> -°5ern,n ! kUl" *• 8* ?S*Ä SB? ÄS IX') jungen, ‘Hieben Vkrrekr,lnK «ttaefu^e und yer- OttCI ?ie Zither für Familien- Sitie, Wissen. 'ordern Dieselbm 6M dmelbm findet i e, hierorts bei der t’f JBörfe im bürgerlichen " eta:t und Land neben ttx ^antfuitcr i»ny} vöthmtlich ein t'ckMakln-tzyndikats mit " "ge nebeneinander ge- Jini, die Bohrungen wir iu svlgen und so einen '^die fegenannten Dieben,- eilen dringen. Somit I i ’ubcnb deerachtet werden, ■ mennqtyiteii, unb in M alea tu ebnen »ngchbrigeii l un rogutn Steife $>tk tejtt Wild nahe siebe-. Ihre Wte aut fit an tu r.ci nlaMtnMenbaB [ qefteül M» WN?! „<14. i» “ fuhiw aatfnrt«.«- **“*' ssfi.ldl |tMitbtnenW »1,ew w mW. ' 2 “’S« 0" ■tsiä» ßzefiMlNg IMS Hessen. füt liibe^inglii gehaltene V ig§rKhn. Durch dir Post Zi^ogett vterteljährtA 1 fl. 29 K. Gießener Erscheint täglich, mtt 8uv nähme Sonntags. Expedition: Lanz lei berg, Bit. B. Nr. 1. 1 fl. 5353 fr Donncrstlig fr 19. Dccembcr Einladung rum Aboimemenk auf den Anzeige- und Amtsölati für den Lreis Kietzen. Mr. 2V8l ' ~ " Die Redaction 12®;*'frri to'-e Ä"* ®"96’ ,ofJ“ f” lit »"«" I« °'-r s„», ®<*« ««.*.1(4 (tn I n^1C",nff,tiR7dqrt Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher kerne ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Bla« auch im I. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Dlejemgm, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. T< e n. f- ""derhalb G,eßen wohnenden Abonnenten betragt der vierteljährige Abonnementsprcis 1 fl. 29 fr. incl. Postaufschlaqs ©fcfette« können nur be. der Post oder den Landpostboten abonniren. - Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflaae des J6n' oer^en<.tt,U °e'c tt’cI*e auf tcn ^leßener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpvstboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare ;u liefern. Betreffend: Die Besorgung niederer Kirchendienste von Seiten der Schullehrer Gießen, am 16. December 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an dre evangelischen Schulvorstände zu Alt-Buseck, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Groß-Buseck Grüniugen Hattenrod, Klein-Linden, Lich, Ober-Hvrgern, Oppenrod, Reiskirchen und Wieseck, Wir erinnern Sie wiederholt an Erledigung unserer Verfügung vom 21. November 1872 binnen 5 Tagen. v. N ö d e r. P v i i t ifcher L i» e i ?. wahrscheinlich, einmal weil der Ministerpräsident viel zu tief in die preußische Kirchenpolitik sich eingelassen Hai, um sich jetzt von ihr zurückziehen zu können, und dann, weil Fürst Bismarck jene Nachricht nur wahr machen könnte, wenn er frühere, sehr entschieden gethane Aeußerungen ebenso unumwunden desavouirte. Man wird sich seiner Rede im Reichstage erinnern, in der er aussührte, daß er es sich nicht anders denken könne, als daß RcichSkanzleramt und preußische Mlmsterpräsidentschaft immer in einer Hand vereinigt fein müssen. Diese Ansicht hat sicherlich nicht die Bedeutung eines für alle Zukunft geltenden Axioms, aber wie die P^.sonenverhältnisse und die Reichsverfaffung jetzt liegen, hat sie ganz gewiß ihren guten Grund. Die Complicirt)eit und Verwirrung unserer obersten Reichs- und StaatSrefforiS würde sicherlich durch eine Trennung von Reich«, und "DtaatspeäsidiuW wachsen und wir haben allen Anlaß, au« der Verwirrung und Unfertigkeit lieber herauSzufirebrn. Jene Verwirrung aber würde vermindert werden, wenn endlich einmal unsere seit 1866 perennirende Ministerkrists zum Abschluß und unser Ministerium zn einem gleichartigen Aussehen käme. Bobel- ichwinph, v. d. Heydt, Lippe, Mühler, die heurigen Veränderungen — nullus annus sine linea. Dieses beständige Wanken und Schwanken innerhalb des Ministeriums schadet den Geschäft-gang, hemmt in der Erfüllung unserer legislatorischen Auf- gaben und ist nicht das geringste unter den „landesüblichen Hindernissen", an welchen unsere Staatsarbeit nutzlos sich aufreibt. Fürst Bismarck hat in Folge der Engagements, in die er den Staat verwickelt hat, die moralische Verpflichtung gegenüber dem Staat, wenigstens dieses eine „landesübliche Hinderniß" jetzt zu vermindern, zumal die Zeitumstände günstig liegen. Das Ministerium muß endlich festen und gleichen Boden unter den Füßen haben." Berlin, 16. Dccbr. Die „Berl. Börsen-Ztz." erfährt, daß die preußische Bank keineswegs Wechsel, bei denen sogenannte Gründungsfirmen betheiligt sind, dieser Eigenschaft halber pure zurückweist, sondern nur bei solchen Wechseln, denen man Geldmacherei und Schiebung von vornherein anfieht, ziemlich rigoros verfahrt, und derartige Papiere nur nimmt, wenn sie nicht länger als 14 Tage laufen. Die „Börf.-Ztg." fügt hinzu, daß heute erhebliche Summen discontirt Deutschland. Darmstadt, 18. Decbr. In Hirschhorn ist v. Wedekind (fortschrittlich), in Gernsheim Büchner (demokratisch) gewählt worden. In Umstadt hat Vol- harv abgelehnt. Darmstadt, 18. Decbr. In Gaualgesheim wurde George, in Homberg Psannsttel (beide liberal) gewählt. Freiherr v. Löw wurde vom Adel zur ersten Kammer gewählt. Wiesbaden, 16. Decbr. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist mit Gemahlin und Kindern heute Nachmittag hier eingetroffen und im Schlosse ab- gestiegen. Wegen der Ncconvalescenz des Kronprinzen ist jeder Empfang verbeten worden. Zur Kur wird derselbe die Wasser der Wilhelms-Heilanstalt benützen. DaS Aussehen dkS Kronprinzen ist übrigens ein günstige«. Berlin, 15. December. Der Aufenthalt des Kronprinzen und Familie in Wiesbaden wird — der „M. Z." zufolge — bis zum 15. Februar dauern, da die Aerzte dem hohen Genesenen die größtwöglichsie Ruhe empfohlen haben. Zum ReligionSlehrcr der kronpriuzlichen Kinder ist vor Kurzem der Prediger Persius, ein Bruder des bekannten amtlichen Vertreters drr Kreisordnung im Landtage ernannt worden. Mit Bezug auf diese Berufung geht der „Mittelrh. Ztg." „von sehr zuverlässiger Hand" folgende Mtttheilung zu: „Als Mitglied des Protestantenvereins nahm Persius Anstand, dem Rufe des Kronprinzen Folge zu leisten, und gab seinen Bedenken unverhohlen Ausdruck. Die Antwort brstand in einem persönlichen Erscheinen des Kronprinzen in der kleinen Kirche des Predigers Persius am Tag des Reformation-festes. Nach beendigtem Gottesdienste sprach der Kronprinz sein volles Einverständniß mit der gehörten Predigt aus, die er al« eine wahrhaft religiöse, dem Geist der Reformation entsprechende, bezeichnete. Nun nahm Perfiu« keinen Anstand, Religionslehrer zu werden." Berlin, 15. December. Den feit Kurze:.! umlaufenden Gerüchten von dem Rücktritte mehrerer preußischen Minister hat sich nunmehr die Angabe zugesellt, kanzleramte zu widmen, zur Ausführung kommen, z» der erwähnten telegraphischen Nachricht: daß Fürst Bismarck beabsichtige, das Präsidium des preußischen Staotsministeriums ,,-ouii.-Qiy. |uyi yen^u, vay yeure eryeouwe «summen vtsconttrt niederzulegen. Diese mehreren auswärtigen Blättern von hier aus telegraphisch wurden. Die Gerüchte von großen Restrictionen der Bonk seien nach vielen gemeldete Nachricht wird der „Berl. Börs.-Ztg." als richtig besiätigt, mit der ^Richtungen hin übertrieben. — Der KriegSmintster Graf Roon hatte heute eine Maßgabe, daß nach der Rückkehr de« Kanzlers in die Hauptstadt sofort Vcr-längere Conferenz mit dem Reichskanzler. Handlungen über einen auf mehrere preußische Ministerien sich erstreckenden' Berlin, 17. Decbr. Die Aeußerungen, welche einige amerikanische Blätter Personenwechsel beginnen werden. Gleichzeitig mit dieser Umgestaltung, welchejnamentlich die „Tribüne" und der „Herald" zur Entschuldigung der angeblich wahrscheinlich hervorragende Mitglieder der freiconservativen und der national-'von Deutschland gegen die Auswanderung ergriffenen Maßregeln unserm Ge- liberalen Partei in die Regierung bringen wird, dürfte, wie das genannte Blatt sandten in Washingten in den Mund legten, haben wir kürzlich erwähnt Jetzt weiter schreibt, der Wunsch des Fürsten Bismarck, das Präsidium des preußischen bringt die Newyoiker „HondelSzeitung", die telegraphisch bei Herrn v. Schlözer Staatsministeriums niederzulegen und seine ganze Kraft dem deutschen Reichs-deshalb angefragt hatte, folgendes Dementi desselben: „Washington den 29 . Die „National-Ztg." bemerkt November 1872. Die Publication des „Herald" ist eine Erfindung von Anfang Diese Nachricht klingt höchst un- bis zu Ende. Meine Ansichten sind von denen, die ich einem Eollegen mitge- fachheit und Leutseligkeit seines Wesens allgemein beliebt, man dürfte sagen, po In als eingewciht geltenden Kreisen spricht man togar davon, daß der NeujahrS- i m 1.1 v stu/ U t l |K kl London, 16. sehr bedenkliche, eingetr-ten zu sein. Man spricht von besorgvißenegtncen Symp Eiysse zubringen und am 1. Januar daselbst Empfang hal- fährt fort, zu steige» und ist bereits an mehreren Punkten dings mit der der Weise, wie des Königs ist Dieses Andere ricn in dem Palais len. — Die Seine ausgetreten. Franks Abtndvttkehr illßcrst fi«u, i schloß fit mit kmfltn. Dir 5» 81 U. a* v & * § faltig, daß ihrem Verla Kriegsgeschic im Vulag t schichte deö das eleganre bcr Umstand eutgegennahi Werk, welch Biographien unterstützt b die vollftänt geschichle wi einem Pmc hierauf mifn 5 d. * U! K,. <5 Entlassung Egloffstein'S in Verbindung zu stehen, ober nicht in sie vielfach commentirt wurde. Die Entlaffung eines Privatdieners keine CabinetS-Frage. Es handelte sich also um etwas Anderes, dürfte sich woU am leichtesten dadurch erklären lassen, daß, dem Herrn v. E. bas Ministerium des Aeußern hätte verliehen werden W €>$tl einer unerwartet rasch cintretenden Katastrophe vertraut macht. Stuttgart, 16. December. lieber die plötzliche Berufung des IuflizministerS von Berlin schreibt man der „Karlsr. Ztg." von hier: „Sie scheint zwar allerer von k- Ma alivere w kotstaad m dun- die M*Pfi vokßchndei M-el ge>vo Aläuilthat' orsällte Url in ter Uni vtlanlojl/ ^ugedin, de oder noch I f einer Angelegenheit, die sonst nur Privatsache de-Monarchen gewesen wäre. Die vielerlei Gerüchte, die mit diesem Vorfall in Verbindung gebracht worden, zerfallen damit selbst, und eS brascht nur noch bemerkt zu werden, daß der CabinetSchef über keine Eassen zu verfüge» hat, aus denen er etwa zu seinem Vortheil hätte chöpfen können, wie man auch da und dort hatte hören können. Aus Bayern, 16. December. Der „Fränk. Kur." schreibt: Seit einiger Zeit besteht in Unurfcankkn ein geheimer katholischer Flugschriftverein, von welchem unter dem Titel: „Compaß für da- katholische Volk" Broschüren vertheilt werden, die Alle- übertreffen, wa- die „katholische Pnffe" bisher geleistet hat. Das Bündniß mit den Social» Demokraten wird in einer dieser Broschüren damit gerechtfertigt, daß eS bei den jetzigen politischrn und socialen Zuständen gar nicht schaden könne, „wenn PetroleurS und Petroleusen ihre junge Kunst an vielen, sehr vielen Dingen, Einrichtungen und Bestnbungtn üben!" Und in einem anderen dieser sauberen Volksausklärungsmittel heißt eS: „Wenn Christus auch noch so viel Hai leiden wüff-n, so hat er doch nicht preußisch werden müssen!" Ob diese Herren selber zwischen den zwei Nebeln, dem Preußischwerden und dem Kreuzestod, da- letztere wählen würden? BrV (M. M England. December. Ein Telegramm aus Melbourne meldet die Be- K er A h D cn dit zufolge, ollen. Dies iß wenigstens eine Frage, die einen Mimsterrath denkbar wacht in Schweiz. Aus der Schweiz. Die kirchliche Bewegung gegen das Papßthvm dehnt ich immer werter aus. Vorgestern hielt Herr Professor Reinkens aus Breslau n der St. Martiaskirche einen Vortrag, zu welchem eine zahlreiche Menge beider Confcssionen zuströmte und dieselbe mit hoher Befriedigung verließ. Im Aargau bilden sich bereit- altkaiholische Gemeinden: Olsberg wählte den excommunicirten Pfarrer Egli zu ihrem Pfarrer. Die altkatholische Gemeinde in Zürich hat beschlossen, den katholischen Pfarrer zu befragen, welche Stellung er m Sachen einzunehmen gedenke, und dann darnach weiter zu verfügen. Es herrscht in der Schweiz auf religiösem Gebiete eine Gährung, welche auch die protestantische Kirche mitreißt und an einzelnen Orten hat dieselbe eine Verjüngung jedenfalls auch höchst nöthig; die evangelischen Geistlichen stehen in der Kunst und im Bestreben, die Religion zu viScreditiren und zu fälschen, den katholischen nicht nach. In Gens z. B. sind morgen die Wahlen in das Consistorium, welche- sich aufgelöst hatte, weil die Orthodoxen nicht zulassen wollten, daß ein liberaler Geistlicher einen frMnmgen Katechismus gebrauche. Die Wahlen haben also principielle, n cht blos persönliche B.deutung. Basel, 16. Decbr. Die „BaSl. Nachr." melden: Bei den ConsistoriumS- wahlen in Genf haben die Liberalen mit 400 Stimmen Majorität gesiegt. Im Ganzen wurden 3771 Stimmen adgegcben. — Sicherem Vernehmen nach hat Dr. Max Wirth zu Bern seine Entlassung als Director des statistischen BüreauS eingereicht. ^pfang iU d aeiguti0 S Zugleich roj ffnerftag btifiöbri9en 3 Tmcl * Ä ^erren: L ihre, <-'L ^'üche 3 ut Frankreich. Paris, 16. Decbr. Thiers scheint an der Dufaure'schen Rede nicht ganz unschuldig zu srtn. Derselbe soll den Siegelbewahrer beglückwünscht und vor zwei Präsecten erklärt habrn, daß er die Rede vollständig billige. Die Sprache seines Leiborgaus, bas „Bun Public", deutet auch an, daß er Willens ist, sich mit oer Majorität abzufinven. Dasselbe behauptet iudeß zugleich, daß die Regierung auf dem Terrain der Botschaft bleiben werde, und daß Vie Dufaure Commission sich auf dasselbe stellen müsse. „Möge die Commission" (fo sagt das osficieüe Blatt) sich auf das Terrain der Botschaft, v. h. des der conservativeu Republik st.üen, und sie wirb den Republikanern beweisen, daß die Rechte sich nicht die Gewalt aneignen wlll, um die Monarchie herzustellen, um die Republik zu con- fiSciren, um sich unter der Form einer Convention zu vereinigen. Alle Aussichten precben dafür, daß die Majorität auf diese Weise constitulrt wird, aber so lange die Commission die Politik der Botschaft nicht annimmt, scheint uns, baß diese Majorität unfähig ist, sich aufrecht zu halten." So das „Bien Public." Uebri- grns darf man nicht außer Acht lassen, daß die Royalisten im Augenblick keineS- «-egs die Republik stürzen, sondern nur ThierS zwingen wollen, mit ihnen zu regieren, v. h. ihnen die Gewalt in die Hände zu geben, so daß, wenn es zu oen Neuwahlru kommt, sie Herr der Administration sind. Schon jetzt dringen übrig,ns die Mitglieder der Rechten in Goulard, alle republikanischen Beamten aus der Verwaltung zu entfernen; auch verlangen sie, baß Jules Simon durch Beuld erlctzt werbe. Versailles, 18. Decbr. Der Dreißl'ger-Au-schuß wird heute über die Anträge The»-' derathen. Derselbe wird dieser Sitzung nicht beiwohnen. Der „Agtnce HavaS" zufolge läßt sich au- den gegenseitigen Stimmungen noch immer eine versöhnliche Lösung voraussagen. — Thier- wird die parlamentarischen Fe- ti-ilt haben soll total eerfcbieben nnb würde ich sicherlich nicht einen Mann zulleider zu früh gestorbenen Dr. Solbrig der neu ernannte Director bei Irren- meinem Vertrauten machen, welcher im Stande wäre, den Inhalt einer Unter- baufe« die Behandlung de« hohen Kranken, der von dem Arzte täglich dreimal reduna sofort in tat nächste Leitungs-Bureau zu tragen. Der deutsche Gesandte, besucht wird. Der Arzt soll den Wunsch der Uederbrtngung de« Prinzen von Auch der Korrespondent der „Tribüne" telegraphtrt seinem Blatte au« Washington schloß Nymphenburg in seine Anstatt ausgesprochen haben. Man soll den Ver- fterr v Schiörer habe weder eine derartige Depesche seiner Regierung erhalten, ,uch wagen, ohne jede Aufregung den Prinzen für diesen Vorschlag zu gewinnen, ock eine Unterredung mit einem der in Washingten acereditirteu Gesandten über man fürchtet aber, daß der Prinz nicht einwilligen werde; für diesen Fall müßte den betreffenden Gegenstand gehabt, und begreife überhaupt nicht, wie man ihn der Pein, im Schloß Ngmphrnburg verbleiben. Prinz Otto war wegen der Etn- so tböricht halten tonne, sich in angegebener Weise auSjuspnchen. fachheit und Leutseligkeit seine« Wesen« allgemein beliebt, man dürste sagen, po- Wie der Cortefpondent der „Osts.-Ztg." von unterrichteter Seite erfährt, pulär; sein Leiden macht in allen Schichten der Bevölkerung tiefen Eindruck. bat da« Ministerium sich für die Auflösung der Otdensgesellschaften der grauen1' " »om Herzen Jesu definitiv entschieden und ist da« Auflösung« - Dekret in Bezug auf die Posener Ordrnsgefellschast bereits in diesen Tagen bei der dortigen tönig- Äesockki Bek Lieferungen Montag , Vo soll in dein $ Ms die V, Bezirksgefäng werdenden B des Hc und n Hemdek sorguni Amtlich an Seben werden. we Zützen, bei 's« . 3ur Bezahl W bei der j Megten 5 Ares Lersninefestge : oamiti } $re|tQ| J Snmst ? Sontr liche« Regierung eingegangen. n Berlin, 17. Decbr. Die Nachricht bezüglich des Rücktritts des Fürsten Bismarck als Präsibenten des preuß fchen StaatSmtnistertumS wirbelt noch immer viel Staub in der Presse auf; fäwmtliche heut hier angekommene Provinztal- blätter leitartikeln über vtefen Gegenstand und besprechen die Folgen eines solchen Schrittes — je nach der politischen Stellung eines jeden Blattes in optimisti- schem oder pessimistischem Sinne. Alle diese interessanten Auslassungen und tiefsinnigen Erörterungen müssen wir leider als eine verlorene Mühe bezeichnen, da sie zum größten Theil von Voraussetzungen ausgehen, welche sich vielmehr als Wunsch einer Partei charakterisiren, als auf wirklichen Thatsachen beruhen. Du einzig sichere Andeutung über diese Angelegenheit finden wir heute in der „Magd. Ztg.", welche dieselbe au? einer Quelle schöpft, die ßch stets als zuverlässig erwiesen hat. Hiernach strht es fest, daß Fürst Bismarck eine Treunung des Amtes des Refchsr-^zlers von dem eines preußischen Ministerpräsidenten beantragt hat und glerchzeitig Vorschläge gemacht hat, welche sich auf Vorkehrungen beziehen, die getroffen werden wußten, um die Nachtheile der Trennung zu beseitigen. Es handel« sich also vorläufig darum, welche Ausnahme das Entlaffunzü- gesuch des Ministerprasivent.-n und die Vorschläge des Reichskanzlers bezüglich anderweitiger Regelung der Beziehungen zwischen ihm und dem preußischen St täte- Ministerium an entscheidender Stelle finden werden. Wie die vorstehende Angelegenheit bei uns jedes andere politische Interesse in den Hintergrund drängt, so beschäftigen sich in Frankreich die öffentliche Meinung und die Presse fast ausschließlich mit den beiden am letzten Sonnabend gehaltenen Sitzungen der Nationalversammlungen. Am meisten Interesse erregte die Rede Gambetta's und die Antwort, mit welcher der Glvßstegtlbcwahler Dufaure die Linken niederschmetterte. Die Hoffnung, welche der Redner rm Auftrage der Regierung auSfprach, daß sie sich mit der Commission der Dreißig in ein ersprießliches Einvernehmen setzen werde, hat sich heute schon 'ersüllt. Wie der Telegraph uns heute aus Vtrsaillcö mileet, ist in dcr Sitzung der Dreißiger- Commission vom 16. d. MtS. zwischen dieser und dem Präsidenten ein vollständiges Einverständniß erzielt worden; die Rechte, aus welcher sich doch die Ma- jorität jener Commission zussmweusetzt, schont also auf ihre frühere Forderung einer Ministerverantwortlichkeit verzichtet zu haben. Berlin, 18. Decbr. In dem Disciplinar' Verfahren gegen den Prediger Sydow erkannte, der „Voss. Ztg." zufolge, das Consistorium mit 4 gegen 3 Stimmen auf Amts-Entsetzung. > Berlin, 18. Decbr. Die „Prov.-Corresp." schreibt: Fürst Bismarck, welcher eine Fülle und Mannichsaltigkeit amtlicher Geschäfte wahrzunehmen häite, deren gleichzeitige Bewältigung die Kräfte eines Mannes übersteigt, hat sich veranlaßt gesehen, mit Rücksicht auf sein Btfinreo, welche- der Schonung bedarf, bet dem Kaiser um die Enthebung seiner Stellung als preußischer Minlsirrpräsi- dent und damit von der speciellen Sorge und Verautwortl chkett für die Gefammt» heit der inneren preußischen Angelegenheiten zu bitten, während er als Minister des Auswärtigen dem preußi,chen Staatsministerium angehöieu würde. Die Er- süllung dieses Wunsche- wird dem Reichskanzler nach Lage der Verhältnisse nicht versagt werden können. Die anderweite Regrlung des Vorsitzes im preußtjcheu Ministerium, sowie die dabet in Betracht kommende Beziehung zur Reich-regterung ist Gegenstand der weiteren Erwägung der königlichen Regierung. Berlin, 18. Decbr. Die „Nordv. Allg. Zig." hebt Vas hocherfteuliche Resultat der Landtag-Wahlen in Hessen für die nationale Sache und das gemein- same Handeln der deutschen Parteien verschiedemr Färbung zu diesem Zweck hervor- , , , Berlin, 18. Decbr. Wie wir hören, hat die Krctsordnung jetzt die kaiserliche Sancuoa erhalten. Da- neue Rnchs - Haftpfl ch^gesetz verpflichtet bekanntlich die Iadustriellen bei eintretenden Unglückssällen, wenn solche nicht durch höhere Macht ooer nachweislich durch Schuld des Arbeiters hervorgerufen woid>n, den Arbeiter, unk falls dieser durch den Unfall VaS Leben verloren, dessen Hinterbliebene zu ent schädigen. Nun hat es ßch gezeigt, daß bei dem Bergbau gar viele Unfälle vorkommen, wrlche größtentheils durch N.chlässigreit der Arbeiter oder der Geu- bendeamten herdetgeführt werden. Die Gewerke sind verpflichtet, durch ihre Beamten über Leben und Gesundheit ihrer Arbeiter wachen zu lassen, und ist dcr Nachweis, daß ein eingetretener Uofall einzig durch die Schuld e.neS Arbeiters hervorgeruf n worden, nur in seltenen Fällen möglich. Noch seltener find di» Fälle, in wclchtn der Unfall allein durch höhere Macht, welcher nicht widerstanden und nicht vorgcbeugt werden konnte, herdeigefüyrt worben. Da an eine Aenderung des Gesitzes nicht zu denken ist, so ist es, wie man der „Köln. Ztg." schreibt, in Vorschlag gekommen, baß die Industriellen des Bergwerks- und Hüt- tenbetriebcS gemeinsam eine Versicherung»ki.sse errichten. Schon bei dcr Votbe- rathung des Ges tzes wurde diescs Moment in’ö Auge gefaßt, bis jetzt aber der Gedanke noch nicht zur That gewacht. In Betnff der sächsischen Pastorenbriefe erfährt die ^Germania", daß in der Mitte vorigen Monats der B.schof von Padciborn abermals vom Staatsanwalt, und zwar auf Antrag de- evangelisaen ConfistoriumS, in Magdeburg vernommen worden ist. Der B-schof hat jede weitere Aussage verwiigert, da er das Magdeburger Consistorium nicht für legitimirt hält, in dieser Sache Anträge zu stellen. München, 14. Decbr. Die neuesten Nachrichten über das Befinden des Prinzen Otto, ves Bruders des Königs von Bayern, c.larwiren ganz München. Nachdem schon einige Hoffnung vo'havdkn war, daß Vie wahrnehmbare Besserung anhalten werde, scheint nun eine W-ndung zum Schiimmercs, und z-^ar eine „ v _y„.r strafung der Bösewichter, welche unter der Anklage der Maffenermordung poly- tomeu der Gehirnerweichung. Aus Allerhöchsten Befehl übernimmt an Stelle deslnesischer N^ger standen. Es waren der Capttän Armstrong und acht Matrose» empfang am Hofe nicht stattfinden soll, da man sich bereit- mit dem Gedanken de fcdvt Fru Nr. I 1 Fn lni| [Syp jdai iGen in I |“4 bei L ei dtil 6onW®nuin^ >B flujoriiäi M r?a Ltr-ks«» «♦ tdor N ß-AG :at Pasölhvm tthni infta« aus Sitelau dlicilht Mc.'gk beit« ttliej. 3m fiargau tcn t;communiciritn eilte in Zürich hat «Dung u m Sachen ii herrscht in ver f) Ht proitftantiffy eiMgang jetensallr i Ml M im V« «horchen nicht nach, m, »eichet fich auf. j tin hbeialei Trift' "ttor fc(» cy jte täflii* ?rren* bei r btd«al Krr Säjj ?'"• >»" iln. £«Ht« “"«JritnUienet! I M*“ .* t-6, »n «• wrtB kinkbar wucht in ßt»efm mfre. Die »orten, ^rsaven ül k« Kabiuet-chkf IBtBl Boreheil hätte en. rn^; Seit einiger "rein, von welchem in vertheilt werden, ßtlnßet hat. Das 11 damit Zvßanten gar nicht W M an vielen, n einem anderen lul auch noch so viel Ob diese Herren 'rnr ÄnujW, da- jiti R,d- »W l*'l tei’(VTÄ e.ltni ij, M ’ * ti' M"" ,i. WS ccnservatlvrn K'p flch nicht i'1 *"’Ä' W''’ rs-:: T* xL )ubl,fanlf^.L dllkch , Julei 0* «t ®»3 11"'*! ^fini ** I aß *1 entstand unter den im Zwischendeck Eivgescklosssnen ein Tumult; der Capitän li ß durch die Luken in die Menge hineinschießen, bis endlich Ruhe eintrai — die Weeitsei Amsterdam k. 8. L 8, 4 106 oto 5 % Z ni360r Looae 947/8 e 1864x . — * i3 Leipzig London B‘^seiwfeehridäteü. 18. Dccember 1872. 977/8 100 1047s 1751/g 931/4 865/g 105 H8I/4 Literarisches. * Die Kriegsliteratur der Jahre 1870 und 71 ist so reichhaltig und mannigfaltig, daß es schwer hält, eine Auswahl zu treffen. Jede Handlung preist das in ihrem Verlage erscheinende Werk als das beste und correktcste. Außer der officiellen Kriegsgeschichte, welche vom großen Generalstabe herausgegeben wird, können wir das im Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart erschienene Werk: IUuftrirte Geschichte deö deutsch-französischen Krieges von Prof. W. Müller mit Recht als das eleganieste und reichhaltigste Werk der Kriegsliteratur bezeichnen. Es spricht schon der Umstand hierfür, daß Se. Maj. der Kaiser die Widmung des Werkes huldvoll entgegennahm, ein Beweis von dem Wcrthe, der demselben beigelegt wird. — Das Werk, welches jetzt complet in 16 Lieferungen ä 7’.2 Sgr. erschienen ist, enthält die Biographien der Haupt-Personen des Krieges, Details der Schlachten und Gefechte, unterstützt durch brillante Illustrationen. Karten und Pläne ermöglichen dem Leser die vollständigste Orientirung auf dem Schlachtfelde. — Es dürfte sich diese Kriegsgeschichte wohl als eines der besten Weichnachtsgeschenke empfehlen, zumal dieselbe in einem Prachtband gebunden in jeder Buchhandlung zu beziehen ist. Unsere Lesers hierauf aufmerksam gemacht zu haben, glaubten wir für unsere Pflicht zu halten. , Frankf. Bank 1453/8 Frankl. 1. ereins-KHSse 15 51/2 Darmßt. ^Sankaot. 518 Wien 3ankae|-’en 1019 Oest. Creditaot. 349 Galizien 238i/a k. 8. - k. 8. i 2 25 V» - 26 V,' Oestr. ü. 250 ▼ 1254 92l/4*. 1858r Frlcricätslc <; — i 1 -—— - ---------------5 ABaSeKieir*?'?«»«. t n. ^Ti iDanustadter fl.50Loose — iPr.Frtedr.ior 8 571/2—58 V« t> »25 „ 561/4 »FfstoJoi . 9 42-44 ' j^arh. 4k Thfc. Lcoi 693/4f „ doppelte 9 43—45 vl Naßsan 25 ft. — |HoU. fi. 108t. 3 53- 55 = Prense. 4Va°/o Oblig. — Frankf. Zi/^/g Obi. 86 Dermalhina nnh Neräiisternna Fipfrifff nn- c............. pl^yten Geschw. H eet / em- Bekanntmachung. H- 9N. I u g b a r d t- bei aufge- 1) Brechen, | 2) Fahren, > 3) Schlagen, J von Chaussirsteinen. 4) Kieslieferung und 6475) Kehr. Herren Franz Peppler L Comp. I. A. Busch Söhne. C/D iO nison-Verwaltung — Grünberger Chaussee — anberaumt, woselbst auch die Lieferungs- Bedingungen einzusehen sind. Gießen, den 13. December 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Oeffentliche Aufforderung Nach erkanntem Concurse über das Verzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November 1872. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Maroneu (Italien, süße Kastanien) 2) Dienstag 3) Freitag 4) Samstag ö) Montag Geschw. H eerz, Neuenweg. S Versteigerungen. Auf dem hiesigen Nathhause sollen an städtischen Arbeiten und Lieferungen pro 1873 versteigert werden: Dienstag den 24. l. Mts., Vormittags 9 Uhr: 1) laufender Tag- und Fuhrlohn. 2) Reinigen der Oefen. 3) Kehren der Straßen und 4) Kleinmachen des Holzes. Montag den 30. I. Mts-, Vormittags 9 Uhr: Feilgebotenes. 5505) Frische Apfelsinen it. Citronen, legere von4—6 fv., fein gesiebte Raffinade, per Pfund 22 fr,, Bliithen- mehl. aus der Mühle der Frische «Hefe bei Carl Heil, Schloßgasse. „ ^846) Schöne Wirsing bei Frau Retter, Seltersweg Lit. C. 168. i Verzierungen an Ehristbäume, als: Ballons, Sterne, Lichterhaltcr rc. 2c., sowie Gold- und Silberschaum, sind zu haben bei ______________________W ilhelm Klee. Damentaschen, Hosenträger, Schlittschuhe, mit und ohne Riemen, Schulranzen in reicher Auswahl Chr. Horeyfeck, 5797) Sattler. 5407) Aechte Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Herrn Jac. Go eß in Nürnberg, empfehlen zu Fabrikpreisen (■ehr. Adami im Ritter. Verwaltung und Veräußerung betrifft, an- Hemden, gestrickte Unterhosen und viele genommen, daß sie den Beschlüssen der andere Artikel, empfiehlt zu billigen Preisen. Mehrhert der Erschienenen beigetretcn seien. H. M. JugHardt. Grünberg, den 7. December 1872. I—-■ _ ---—l;-- fl ° ; Großherzogliches Landgericht Grünberg. ' 578Y Gold-und Silberschaum, Lichter Erdmann, vr. Trapp und Lrchthalter an Christbaumchen bei Landrichter. Landgerichts-Assessor. H' Sonntag Buchbinder, -------------------------Kirchenplatz.___________ ÄtlsiUUllUsichUUg. । Lichthalter und 5778) Die Lieferung von 140 Stück Achter für ^hriftbäume, sowie Haarbesen und 50 Stück Schrubbern für die! un^ P^affinlichter, (5706 hiesige Zeughaus-Kaserne soll im Sub- ^mpstehlt(Sari Hoffmann 24. „ 27. 28. „ _ .. 30. „ 6) Dienstag „ 31. „ Die Interessenten werden daher fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor- Ausverkauf von wollenen Shawls »nd Cachencz-Tüchern; wegen Aufgabe dieser Artikel verkaufe dieselben zu bedeutend billigeren Preisen. H Rübsame n Feinstes SklMcineschmalz, per Pfd. 24 fr., empfiehlt (5821) Emil Fisckb a ch, Seltersweg. j 5399) Eine Schmetterlingsammlung, bestehend m 24 !Glaskasten, (Prachtexemplar), nebst ............... _ Meigen'S Schmetterlingsbuch, ist 5) Handarbeiten für St^aßenunterhal- billig abzttgebkN. Bei WkM? sagt Gießens den 18. D-e-mber 1872. Ibie Erped. dieses BlatteS. Gr°bherzogltche Bürg°rmetst-r-i ®k8en. i 585f)j 6eute tvefft|I friWc ( } 8 Schellfische «ein. I. A. Busch Söhne. mögen des Heinrich Kaufmann von Bernsfeld werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer An- ßprüche uno Vorzugsrechte auf Donnerstag den 6. Februar 1873, £5851) Vormittags 10 Uhr, Bei Meldung Ausschlusses von der Maffe emvkelllen SeUben. Im Termin wird die Güte ver- v' v - «ucht und von nicht erscheinenden oder nicht Lieferungen in das Bezirkßgefängniß dahier betreffend. Montag den 23. December I. I., Vormittags 10 Uchr, soll in dem Locale des unterzeichneten Gerichts die Lieferung der für das hiesige Bezirksgefängniß im Jahre 1873 erforderlich werdenden Bedürfnisse, als: des Holzes, Strohes, Kleidungsstücke und namentlich auch der Schuhe, Hemden, Strohsäcke, sowie die Besorgung der Wäsche rc. öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Bemerkt wird, daß Nachgebote nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 17. December 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. (5858)________Dr. Muhl._____________ Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von deil bei der hiesigen Spar- und Lethkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahre? fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Samstag den.21. December 5815) Ein fermer Hühnerhund, sowie ein Dächsel, sind zu verkaufen auf der Mühle von _______Franz Pepp ler u. C»mp. Feinste gestoss. Raffinade, gestoss. Zianmet, Annissanieu, Oitronen, Mandeln, grosse süsse, Citronat, Pomineranzenscliaalen, Ammonium empfiehlt JEmil Fischbach, I (5548) Seltersweg. Missionswege verdungen werden. Zur Entgegennahme von Offerten ist ein Termin auf Freitag den 20. December er., Vormittags 10 Uhr, empfehlen im Geschäftszimmer b£r unterzeichneten Gmer mit Cab inet ist auf den 1. Januar m Dachdeckermeister, nia ben. H- Werner, der Alicenstrahe zu vermischen. Bei wem?' iU0C1)Cn Kaplansgasse. | faßt die Exped. d. Bltts. -(5o6b) G. Insel. Redaction, Truck und Verlag der Brüül'schen Univ^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Glrtzev« -j47) i Keßler'fchen Besitzung, sind vom I. Jan. zu vermiethen. Dieselben Stattes b gelegenen 5 ■e j< V ik Aß die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E. Heinemann, I. Ricker.______ Renten- und Lebensversicherungs - Anstalt zu Darmstadt. nj« ti.. Der Ausverkauf dauert nur noch bis Samstag den 21. d. M und nicht länger. D 1 ff. 12 D im I. Du L. Isaak aus Darmstadt, U litt Rothenberger, Lmdenplatz ^reiö viertrlj SW3* ' M W 1 K 5852) Die erwaclelen Bettiner Holzkörbe, Blumentische, Sessel u. s. w., sind angekommen und empfehle diese, so- wie große Auswahl in Schreibmappen, Reisenecessaires, Notizbücher, Ciaarrenetuis, Portemonnaies zu alten sßfetfen. _______________ Pb. Seb latter. Punschborvien, in Crystall geschliffen und reich decorirt, Früchte- und Eompotelchrüen, Kuchenteller, Blnmen- vnsen, Fischglncken, Figuren und Büsten, eleganten Formen und verschiedenen Größen, W n sch g a r n i t u r e n, Glas und Porzellan, geschmackvoll decorirt, l n ck i r t e B l e ch m n ü r e n, als i Präsentirbretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re. Svieael in allen Größen. G. Ph. Fillmann, Jl ■/ 3 Iffltf1 IS, e 5671) Zu den bevorstehenden Weihnachten empfehle ich: Tnselservice n, sowohl in dem feinsten Porzellan, als auch in gewöhnlicheren Sorten, K a f f e e s e r v i c e n, sein decorirt und weiß, in den verschiedenen Formen, Bier- und Liqueurservicen, und hohe Bockbecher, in Crystall geschliffen und mit Emaille-Deckel, nii 8] U. I. n. 57v0) Am besten und billigsten kaust man Spazierstöcke, Pfeifen, Meerschanmspitzen, Ciaarrcuctuis, Portcmonnaics, Brieftaschen, Notizbücher, Feuerzeuge, Schnupftabaksdosen, Cigarren- löscher, in großer und schöner Äuswabl bei 30. Schäfer, Drechol r, Markistraße 209. St (I A L L ti ß1 5806) Die Unterzeichneten erlauben sich, ihr reichhaltiges Lager in wollenen Strickgarnen, wollenen und baumwollenen Strnmpfwaaren für Herren, Damen und Kinder als: Unterbeinkleider, Gefundhcits- oder Schweissjachen, Unterjacken, Prima-Wintcrschube und Stiefel in Filz, Litzen, Haldlitzen und Salband, besetzt und unbesetzt, in Handschuhen von Buckskin, gewebt und gestrickt, Pulswärmer, Stauchen, Kaputzen, i^raschirks, Fanchons, Hütchen, Cachemirshawls, Flanell und gewebten Sayethemden in verschiedenen Grössen, hiermit bestens zu empfehlen. . Troll dem Aufschläge der Rohmaterialten und Arbeitslöhne sind dm Preise billigst gestellt und sind wir durch Auffteliung mehreren Strickrnaschincn im Stande, alle in deren Fach er schlagende Artikel elegant und rasch anszuführen. Je A. ISiiscIb Sohne. he Uei f ru | Nr , cocox , Q..\ Der Buchführer von Lemgo. Roman von 5853) Erne Stube zu vermiethen m Ltt AefefieL (Fortsetzung.) - Pabst« 114 !biographien. Von Dr. Czerwenka VII. “ “ Leo X. — Polizei- und Kulturstudien. Von Ein Famüienlogls oder Logis Dr jur. & Cbr. B. Avö-Lallemant. II. Wohnungs-Veränderung. Einem verehrlichcn Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von jetzt ab 5858) Ein freundliches möblirtes Zim- (n Müller' schen Hause, Kaplansgasse C- 222, wohne, und empfehle ich 5840) Scheuer u. Stallung, nebst einem schönen großen Kz Keller, als Lagerräume ju^Z benutzen, in der früher'Z- Wahl Landtag qü| für Gründe Lich, ein ch au- der W Li-strk erst Sm Odenwald-^ S-". Dar f däßtta Zir hißt in dir erklärt, die Eberbach w reiflich pi ü'irml Maurer sind - kant Best ^ekanntmach, der Bthördcn v Darms! durch Alltkhö ^ulllltzeimer. Jtltoll) au£t| 1 3. innen t S. ,T«Mst Är- b6 emhä e L ^kpteinbkr lf hmbn 1851 M 2'®,f 3. B.s Aschen Dvr "°mb?ch iu *” Sejj i# ti! Di, Mi, §4* 5849) Ein Lehrling wird gesucht von Carl Hensel. ii. Ini| •s'l Idar IGcn •in 1 ’~4 bei Weihnachts-Ausstellung 5812) von Geschw. Heer^, Neuenweg. 5845) , „ „ , für ledige Herren zu vermiethen, ebenso $er Hausirhandel. — Adele Spitzeder em kleine? Logis. (95 fL) aut dem Bauernfange. — Am Familien- George Wenzel, Kreuz, tische: Wandernde Weihnachtsbäume. Zu ssiti S'nni? im SUnrhfi-finnfp ni ner- dem Bilde von Frau Bauman-Jerichau. — ,5263) Ein Logl^ .m Vordcihare zu ver- Erichen Mießnick in England. — Das wrethen. Pltthan. Sehen bei Lampenlicht. — Juuleneg, das —- ... — Weihnachtsfest der Vögel in Norwegen. Mit , Illustration. — Schlittenfahrten in König Ver-nischte Anzeigen. W-Ä« SÄJR' Die Anstalt übernimmt: , , ,wr m Dersichcrung steigender Nenten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den LebenS- fair, zu Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrenten Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3Vr °/o und alsbaldigen Rück- Versicherungs-Anträge werden entgegen genommen, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt-: A. L. Balser, Buchbinder in Gießen, W- Blum, Lehrer in isroß-Buseck, A. Fohrer, Kaufmann in Wetzlar, Fr. Eberhard, Kaufmann in Marburg, I. I. Seippcl, Partikulier m Butzbach. C. Volp, Gemeinde-Rechner in Lich- l Die ANNONCEN - EXPEDITION I von G. L. Daube & Comp. S vermittelt alle Arten von Anzeigen in alle Blätter der Welt. (Prompte, discrcte und billige Bedienung. Auf Wunsch Kostcnvoranschlag, sowie Zcitungscatalog gratis-franco. Centrai-Büreau Frankfurt a. M. | General-Agenturen in allen grösseren Städten. Verlag | der Allg. Anzeigen zur Gartenlaube. I Auflage ca. 300,000 Exemplare. Die Deutsche Presse und Frankfurter Börfenhalle, Organ der nationallibcralen Partei und der hessischen Fortschrittspartei, wird auch künftig, treu ihrem Programm, für den weiteren Ausbau der Verfassung des deutschen Reiches und für die Lösung der Fragen des inneren Staatslebens im Geiste wahrer bürgerlicher Freiheit wirken, für eine gesunde Gestaltung unserer gesellschaftlichen und wirthschafilichen Verhältnisse thätig sein, und die Gegner unserer nationalen Entwicklung wie die Feinde der geistigen und materiellen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts Tägliche Leitartikel über die wtcht'gsten Tagessragen, politische U-Srrsichten, zahl- reiche Originalcorrespondenztn aus allen Theilen Deutschlands, sowie aus Parts, Wien, Rom, London , New-York u. s. w-, anerkannt vortreffliche Börsen- und Finanzberichte, ein reichhaltiges Feuilleton mit Novellen und Skizzen von den besten Autoren, Berichte über die Reichstagsverhandlungcn in größter Vollständigkeit haben dem Blatte in kurzer Rett zahlreiche Freunde ei worben. _ v . Jeden Samstag liegt der „Deutschen Presse" ein vollständiger Verloosungs- anze'g^lle Postanstallen nehmen Bestellungen auf das I. Quartal 1873 der „Deutschen Presic^,an.l^hr.ger ^rej§. in Frankfurt a. M. 3 fl. 30 fr.; 2) in WM Preußen 2 Thlr. 9 Sgr; = 4 fl. 1 fr.; 3) in den übrigen Staaten des deutschen Reiches, einschließlich Elsaß-Lothringen, Oesterreich und Luxemburg 1 Thlr. 20 Sgr. - 2 fl. bo rr. Frankfurt a. M., im December 1872. _______________ Die Expedition der Deutschen Presse. Die Gurteirlnuve» Die Nr. 49 bringt folgende Beiträge: Was die Schwalbe sang. Erzählllng von Friedrich Spielbagen. (Fortsetzung.) - Des Führers Abschied. Gedicht von Hermann Schmid. Mit Illustration- — Galerie historvcher Enthüllungen. ^Wilhelm Tell und der Rütlibund. Von Dr. Otto Henne-Am Rhyn. - Adele Spitzed-er. Von M. Sch. - In der Stammburg Derer von Aufseß- Von Friedrich Zenk. Mit 4 Abbildung n. Vura Aufseß — Im Schloßhofe der Burg Aufseß — Die Hauscapelle auf Burg Aufseß — Das Studirzimmer Hansens von Aufseß. Nach der Natur auf'genommkn von Lorenz Ritter in Nürnberg. — Blatter und Blüthen: Am Postschalter. — Eine Tbüringer Ji'.bllaums-Hohenkarte. Von Fr. Hfm- $>.er 53116 in Amerika. Von Theodor Kirchhoff. — Die Ostseefluth und em neues Lied von „braven Männern." Von Arno Hempel. — Albert Trager in neuer Ausgabe. Ein Weibvacbtsbaum für unsere Ostsee-Dcutsckm. Weihnachts-Ausstellung. Punfcheffenz empfiehlt £ 5850) Carl Vorwerk, Conditor. 5855) Neue Sendung in Nerz, Iltis und Bisam erhielt Pb. StHlatter. Daheim Die soeben erschienene Nr. 11 enthält: JT l 5857) E ne geräumige Stube ist zu ver- EzekMltlpUllÜkU' miethen. Näheres bei Dienstmann Neidel, , ,o ,r, iNeuenbäuen B- 85. 5615) Em Familicnlogis ist zu ver- --- miethen: auch ist in meinem Hause eine 582') Ein gebildeter junger Mann kann in einer mechanisch und op; । tischen Werkstätte in die Lehre, treten. Franco-Offerten sub Chiffre D, 6OH8 befördert die Annoncen- E^pedition von Masse in Frankfnrt a. M. 5834) Möbel, gut erhaltene kauft I. Rothenberger, Lindenplatz. 5667) Ein Dienstmädchen wird auf Weihnachten gesucht. B. 67.