en vtertrtzLhrtg 1 si. 12 fr. sttt Brin^rrlshn. Durch dir Poft bezrgm vierteljährig ;1 29 fr. Erscheint täglich, mit Au», nähme Sonntags. Expedition: Canzleibera Ltt. B. Nr. 1. tf Gießen, den 16. November 1872. III. IV. V. VI : WÄ? *** - - «*ÄS SäSSfcw D* =»... ...» wJnÄ’tt* ö? ba^fiS 10 ?*; ul" s"m” b" ®IM< °»b n, W-„,» Wahlmanner für die Ernennung der Landtogsabg ordneten hierdurchu? öffentlick u 3nt"ern «W«1«’ Anleitung zur Vornahme der Wahlen der . „ |««“*»*»»>,>?,«nnt. der Wahlbezirke re. betreffend. 0 a raniirmacyung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 8. l. M., die Bildung . „ Aus dem Landgerichtsbezirk Die Landgerichtsbezirke Hungeii und Lich ohne Holzheim. >.WX.T«Äf*;i5o“ «*- (-*»«•.».».. f«. M »«*. »*«.« ----------- ---- v- N ö d e r. Parlament? Damit rief ihre Presse wochenlang: Wahlenthaltung ist Pflicht Leidenschaften, wie die Parteien ausfchließcn möchte, in einem großen Lande, wie Frankreich, herstellen läßt. Und wenn er sich daher dem Verdachte aussetzt, statt eines zu erreichenden Zieles ein Problem aufgestellt zu haben, so läßt sich sein Ruf als praktischer Staatsmann wohl aber nur in derselben Weise rechtfertigen, in welcher man zu Bordeaux die Politik des Staatsmanns Thiers, trotz des eklatanten Widerspruchs, in welchen er sich mit dem „Historiker" Thiers gesetzt hatte, erklärte: daß er nämlich in seiner Individualität die Lösung gefunden habe, oder vielmehr seine persönliche Genialität als Lösung ansehe. Aber die Männer von Genie bieten sich im Nothfall nicht ebenso leicht dar, wie die Männer von ungefähr, wie Thiers mit Berufung auf die Erfahrung, sonst sich präsentiren, wenn die Republik der Parteien vor sich selber Furcht bekommt. Und so läuft denn doch der ganze Hymnus auf die Ordnung, als welchen die Präsidentenbotschast sich charakterisirt, darauf hinaus, die Diktatur des Herrn Thiers zu verherrlichen, welche sich als „konservative Republik" bezeichnet und diese konservative Republik wird grade so lange dauern, als die Präsidentschaft des Herrn Th.erS. Aber es muß doch auch gesagt werden, daß seine Botschaft wesentl ch dazu beitragen wird, seiner Präsidentschaft Dauer zu geben. Nicht als ob irgend eine Berufung auf Vernunft und Erfahrung die Parteien entwaffnen und dazu bekehren könnte, ihrer Leidenschaft, ihrer Habgier oder ihrem Ehrgeiz zu entsagen, aber die Botschaft hat ihnen von Neuem starke Grunde an an die Hand gegeben, in ihren Bestrebungen vorsichtig zu fein, um so mehr, ars sie ihnen zugleich die Bürgschaft giebt, daß die Negierung des Herrn Thiers keiner andern präjudicirt wird. Die Republikaner müssen ihm Dank wissen, daß er mindestens die Form ehrt und zu Ehren bringt und die Monarchisten werden Gelegenheit nehmen, in Verbindung mit dem Präsidenten, Einrichtungen zu treffen, welche der Republik । einen Inhalt geben, mit dem sich auch die Monarchie zufrieden stellen könnte, wenn sie nicht doch — von ungefähr — wieder hergestellt würde. Deutschland. Ans Oberhessen. Noch war der alte Landtag nicht verabschiedet, da hatte bereits die Bewegung für die Wahlen zum neuen Landtag begonnen. Die liberale Partei ist mobil im ganzen Lande. Eine Wählerversammlung folgt der an* verrn im Süden und im Norden. Die Blätter bringen Wahlaufrufe und Wahlreden von dtesseit und jenseit der Mainlinie, und der Geist, der sich darin kund Die französische Präsidentenbotschast ist ein so interessantes Aktenstück, daß sich die Aufmerlsamkeit nicht so leicht an ihm Mchopfen kann, daß -S vielmehr je nach dem Gesichtspunkte von welchem aus es erfaße wird, immer neue Momente darbietet, weltbe für hi. m~.-At.-ui — der Situation von Wichtialeit scheinen, . Bor anep Gingen ist die Botschasr em Hymnus aus die Ordnung! Mt meisterhafter Beredtsamkeit schildert Herr Thiers die Finanzlage Frankreichs und die glänzenden Erfolge, welche seinen Finanzoperationen zu Theil geworden sind und wenn diese Auseinandersetzungen und Schilderungen vollkommen geeignet sind, die nationale Eitelkeit zu entflammen, welche, statt ein gebrochenes und tributäres Land zu erblicken, die ganze Welt in Bewegung steht, um ihm ihre Schätze dar- zubringen; so wird zugleich dem politischen Verstände die Nutzanwendung nahe gelegt, in der Ordnung die Quelle jenes glückliche Zustandes zu erblicken. Im Grunds ist es eine Trivialität, auf welche die glänzende Beredtsamkeit des Präsidenten hinausläuft; denn es giebt keine Sprache der Welt, welche nicht eine bekannte Formel aufznweisen hätte, die der „Ordnung" als die Schöpferin und Bewacherin privater wie öffentlicher Wohlfahrt huldigte; aber es giebt Tn- vialitäten, welche den Reiz der Neuheit und Ucherrafchung nie verlieren, und grade tn einem Lande, wo die Leidenschaften so häufig dcr Erfahrung spotten und den geregelten Lauf der Dinge dem Reiz des Ungewisse Preis geben, ist es gewiß eine Pflicht staatsmännischer Weisheit, immer von Neuem den Blick auf die Segnungen der Ordnung zu lenken. Auch macht es dieser Pflicht keinen Eintrag, daß ste zugleich dazu dient, den Meister tn seinen Werken zu loben. Denn indem Herr Thiers die in Frankreich geschaffene Ordnung preist, kann er sich selber im Stillen sagen: die Ordnung bin ich. Es laut zu sagen — hütet rr sich, aus Achtung vor der nationalen Empfind- lichieit und noch mehr aus Achtung vor der Reizbarkeit der auf ihre Souveränetät so eifersüchtigen Nationalversammlung; darum sagt er zu der Nation: jede Negierung muß konservativ sein, weil sie sonst die Ordnung nicht aufrecht erhalten kann: und zu der Nationalversammlung sagt er: ihr werdet dre Vorschläge zur definitiven Constituirrng machen, am b-sten aber thut ihr, wenn ihr-der Gesttz- gebung eine Richtung g-bt, einen Geist eiufloßt, welche den £chfd)'n sichert MV die Republik, welche besteht, v. h. Die conservatwe Republik innerlich diesen Mahnungen, «nt> das ist wohl bezeichnend für die Situation, drückt er am stärksten auf die Republikaner selbst und nimmt keinen Anstand, rh-e Besicebungen in Bausch und Bogen mit denselsen Worien zu kritisiren, mit welchen man Gambetta'S Rede ton Grenoble so bitter charakterffirt hat. Wie er damals in der Permanenz-Commission sich gegen einen Republika- nismus erklärte,, welcher nur eine Klaffenherischast sein wollte oder sein- konnte wendet er sich diesmal gegen einen RepublikaniSmuS, welcher etwas anders sein wollte, als — die Ordnung. Man glaubt vielleicht, sagt Thier», mit ,ut|e des allgemeinen Stimmrechts und auf die Ueb-rzabl g-stutzt, eine Republik Herstellen zu ^können, welche nur die Republik einer Partei ware l Diese Schöpfung wurde nicht länger al» einen Tag währen. Die Ueberzahl selbst der Ruhe, der Sicherheit, der Arbeit. Bon der Agitatchn kann sie einige Tage leb-m aber nicht auf bieser Republik, auf welche der RadicaliSmus abzielt, empfiehlt Herr Thiers die Republik, welche nicht die Herrschaft einer Partei, sondern die Regierung Aller sei, und er scheint mit dieser Empfehlung den Vorwurf des Widerffiuchs erledigen zu wollen, der auf dem ropalistifchen Bankett zu Bordeaux gegen ihn Herr Thiers will eine Aepuvlk^/. o^ex. mit 2Ware“ Ct.,nnernd ml ^an.^abrlaer Sclavere einig- Tage vcrhängnißvMr Zügel- danke Aller. Bon clericalen Versammlungen zu Wahlzweckrn ist kS noch ganz still. ?°fiakt ? *’nW.man£?r Methan und man glaube nicht Denk, es die Partei vielleicht wieder zu machen, wie bei den Wahlen zum Zoll- L daß §"ich.Ä“ fct h noch einmu zu thun! —= -Uab.tn.baltuna » Hl. 'BI Dänemark. Regierung die Mehrheit sichern. Der ßtvrrf ist den PairSlLub norfi in h, $ Ö? Var Ueber^»emmun0fn und Verwüstungen im ganzen Königreiche hervor- a? ffÄ*&SÄ4ÄS - "•Aw 'Ä L-SN h - *• von Falst-r belesenen Insel Boltoe sind wahrscheinlich umgefommcn. jedes Patrioten. Hungern wir es aus Mensch wußte von ultramontanen Candidaten und tcn ihre geschlossenen Bataillone zur Urne, um f1“* worben, daß ein Factor der Gesetzgebung fich bereit findet, heute mit seiner Zustimmung zu besiegeln, was er vor wenigen Tagen noch als dem Wohle des Landes gänzlich zuwider bezeichnet bat. Schon dieser Umstand thut dar, daß ein solcher Factor in seiner bisherigen Gestalt nicht berufen sein kann, bet der Gesetz- gebung des Landes noch länger mitzuwirken." Berlin, 16. Novbr. Abgeordnetenhaus. Präsident v. Forckenbeck theilt die Constltuirung der Petitions-, Budgets- und Geschäftsordnung-- Commission mit Der Minister des Innern bringt die KreisordnungS-Vorlage ein; derselbe bemerkt, daß die Regierung sich bereits entschieden habe, inwieweit sie den frühe- ren Beschlüssen deS Hauses beitreten konnte und inwieweit nicht, und hebt fünf Punkte hervor, in welchen die Regierung eine Aenderung der früheren Beschlüsse Berlin, 15. November. Die schon angcdeutete Entmuthigung vieler Junker, besonders der Maßregel des PairSschubs gegenüber scheint sich noch vergrößern zu wourn. Nach der „Köln. Ztg." wollen jetzt die Vertreter der Herrenhausmajorität der Regierung mit großem Nachdruck die Annahme der Kreisordnung anbicten* Pc wollen durch geschickte Gruppirung der Mitglieder, welche bei den Abstimmungen darüber flnhvfpnh ui« ___ix. c _ r.,..,. r <•< . J ö 11 Darmstadt, 17. Novbr. In der heutigen Delegirten - Versammlung der vereinigten Arbeiterparteien waren Maiuz, Worms, Offenbach, Isenburg, Erbach, Michelstadt und Hcppenheim vertreten. .Dieselbe war zieml.ch stürmisch. Mainz (Lry.ndtcker) beantragte Wahienthaltung. Dem trat jedoch insbesondere der Vertreter von Worms (Schäfer) entgegen. Man beschloß wo möglich Ausstellung geeigneter Candidaten, jedoch mit Pro.est gegen bas invirecte Wahlrecht. Eingestandenermaßen stchcn die Chancen der socialen Partei sehr stau. Berlin, 14. Novbr. Die Nachricht von der Erkrankung des Fürsten Biö- marck hatte hier begrufliLer Weise vielfache Beunruhigung hervorgerufen. Nähere Erkundigungen haben indessen ergeben, daß kein Anlaß zu Besorgnissen vorhanden ri fcanbelt sich um einen Anfall des rheumatischen Leiv.NS des Fürsten, welcher in Folge einer Erkältung entstanden ist und, wie man hofft, schnell vorüber gehen wird. v " 1 Ernennung der Amtsvorsteher, die Gutheißung der amtSvorsteherlichen Polizei- verorduungen durch den Kreisausschuß, wenn der Amtsausschuß seine Zustimmung versagt, endlich die Zusammensetzung d-s Kreistages. Der Minister des Innern erwähnt die Nothwendigkit besonderer Bestimmungen für die anormalen Derhält- dältmssc Neuvorpommerns und einzelner Bezirke der Provinz Sachsen spricht die Überzeugung aus, daß das Abgeordnetenhaus die Bedeutung eines allseitigen Einverständnisses würdige, und hofft, daß dasselbe Hand in Hand mit der Regierung das bedeutsame Gesetz erledigen werde. Der Mmistec bringt ferner einen Gesetzentwurf betreffs der Dotirung von ProoinzialfondS ein. Die Vorlage überweist den sechs noch n ckt dotirteu Provinzen 3 Millionen jährlich und 2V2 Millionen Wegegelder, mlche seither der Staatskasse zugestoffen sind. Dem Präsidium gingen vom Finanzmtnister die Rechnungen pro 1868 und 1869, die Ucbersicht der Einnahmen und Ausgaben pro 1871, sowie das Budget pro 1873 zu. Dom Abgeordneten Reichensperger ging ein Antrag «egen des ReligionS. Unterricht« nm Breeunsderger Ävmnastum t-n, vom Abgeordneten Mallinckrodt ein Antrag, beireffeno die nach der Beifassung angeblich nnznlätsige AuSfchlichung der Ordens. Geistlichkeit vom Bolksschnlunterrichte. Gewählt wurden die Gemeinde-, Agrarund Unterrichts-Commission. Die erste Lesung der Kreisordnung findet am Mitt- Paris, 14. Novbr. Die Botschaft de» Präsidenten der Republck bat einen ' 94en(X,nt’ri‘‘f auf da« große Publikum gemacht. Selbst Solche, welche Thier» 1 ”l*‘ b-souders zugethan sind, sprechen sich günstig über dieselbe an«, dagegen i taub das Auftreten der Rechten allgemeine Mißbilligung, so baß dies lbe heute unpopulärer ist, denn je. Ein Theil der Royalisten bedauert eS übrigen» bereits, Vöfe sie sich gestern so haben hinreißen lassen, und vielfach ist die Rede davon, den Antrag zurück zu ziehen, wenn der Zustizwinistrr Dufavre, der am nächsten Montag Changarnier s Interpellation beantworten wird, Erklärungen gibt, welche die Rechte befriedigen. Thiers selbst wurde durch die gestrige Haltung der Kammer überrascht. Er hatte weder erwartet, daß die Rechte zum Angriff übergehen werde, noch geglaubt, das die Gelammtlinke ihn mit solcher Begeisterung unterstützen werde. Der Antrag Ker-drel's soll ihm aber ganz angenehm sein, da die Sache nun schneller ausgetragen werden muß. Die Rechte und das r chte Civ- m gestern Abend Versammlungen ab. In dem letzteren Verein erklärte Aubisret PaSquier im Namen der Rechten, daß man für den Augenblick aus edeS monarchische Prinzip Verzicht geleistet habe, aber doch zusammenstehen müsse, um den Pact von Bordeaux aufrecht zu erhalten und die Reformen zurückzu- weisen. Man nahm den Antrag an, schien aber im Ganzen doch sehr entmu- tp^gt zu sein. Mitgliedern der For.schnitSpartet«g uone« pVan pruehe. Diese Punkie betreffen die" früheren Beschlüsse über die Befreiung SB« n«au«'Ä18 Pr.ffe" und ter „MM-Zei.ung" ftenntnife von den Krieg-abgaden. die in Zahlen ausgedrückie Tr°ße^ derAmisbezirke,die von der Sache Halle, mußte in der Thal glauben, hier handele sich'» um ein finstere« Complott, um unter dem Aushängeschild oberhefsifÄtr Provinzial- i 3nt.reffen Clerieale -und Partieularisten in die Kammer zu Wahlen. Und das ■ traute man gerade der Provinz zu, die das Ministerium Dalwigk eben um die Offenkundigkeit ihrer entgegengesetzten Gesinnungen willen |ett 18b6 als verlorenen Posten behandelte l Der biedere Odirhessc griff sich an len Kops und fragte sich: wach' ich oder träum’ ich? al« er tiefe Artikel la». B,streiten wollten freilich selbst tiefe Stimmen nicht, taß tie Obeihtffen ganz Recht Hatten , unter gleich reichstreuen, gleich freigesinnten Gantibaten diejenigen vorzugsweise -u wählen, die heimisch seien unter ihnen, genau bekannt mit Personen und Dingen, verwachsen mit den Gesinnungen und Bedürfnissen ihrer Wählerschaften. Nun wohl, gerave dies und durchaus ulchts Anderes ward hier beabsichtigt, und nun docp ohne Weiteres die Unterstellung, daß ein Gebrauch dieses unveräußerlichen Menschenrechts aller Wähler nothwendig ein böswilliges Manöver, ein verdammens. werther Mißbrauch sein müsse? Das war stark und doch wieder nur eine un- willkmliche Rechtfertigung des Uvt -nehmens selbst. Die Oberhessen waren und sind der Meinung, daß ihre Bedürfnisse und Gesinnungen von denen, die sie nicht kennen, besser vereint sein würden, als von denen, die sie nicht kennen, und daß es den außerhalb der Provinz Stehenden nachweislich an dieser Kenntruß otSi^r gefehlt habe und noch fehle. Jene Artikel beweisen, daß diese Annahme durch- aus richtig ist. Die Wahlen in Hessen sind von Bedeutung, nicht bloS für biee Land. Denn es gilt, die Herrschaft des Heißsporns unter Den klerikalen DeSpo- ten, des Bischofs v. Ketteler, an Ort und Stelle endgültig abzuschutteln, und hier zuerst wild sich die Macht der neuen Strömung an einer Aufgabe zu erproben haben, die in jedem einzelnen besonders aufgegriffen werden muß. 3 -ö« würde es keiner cleriealen Mehrheit in irgend einer ©täntefammer gelingen, bao Steinchen zu losen, da« dem Koloß de» Deutschen Reichs den Fuß zerschmettern soll. Aber gleichgültig ist darum durchaus nicht, wie die Bevölkerung gerate des Landes sich zu dieser großen Frage stellt, das feit 20 Jahren der Prugel- junge des jesuitischen Systems gewesen ist, bis das neue Reich ihm die erste Aussicht auf „Luft und Licht" verschaffte. Zu dem Wahlaufruf der hessischen Fort- schrittspartei ist nunmehr auch der der Wähler in Oberhessen hinzugetrcten. Er L j x „u .—n—r—-, vnr tivnuuii auer VwatttlUtigen mannhaft zusammenzustehen gegen den schlimmsten Feind unseres nationalen Rechtsstaates, in dicsem Alles entscheidenden Punkte keine Lauheit, keinen Compromiß irgend roib ^fr Elrt zuzulassen, und schließt mit dem Ausdruck der Zuversicht, baß es a solchen Männern in der Provinz nicht fehlen werde. Dies, wie Der übrige Inhalt des Aufrufs, ist in wenigen Worten zusammengefaßt der Gidankenkern der Neden, welche in der Versammlung zu Gießen gehalten worden sind, und der Ausdruck der Gesinnungen, von denen die etwa 200 Theilnehmer erfüllt werden und heute noch sind. ^g.) Darmstadt, 14. Novbr. Laut Allerhöchster Cabinetsordre haben Se. Ma- Mat der Jt^er mit Zustimmung und auf Wunsch S. K. H. des Großberzogö Den bestlmmungSgcmätz dazu berechtigten Fahnen und Standarten der Großh. Hess. Truppen das eiserne Kreuz verliehen. Darmstadt, 16. Novbr. Des Großhcrzogs König!. Hoheit haben geruht, dem Localgewerbverein zu Worms in Anerkennung der von demselben im September o. I. veranstalteten Local-Gewerbe-Ausstellung eine große silberne Medaille mlt dem G-ldniß Seiner Königlichen Hoheit und einer die Veranlassung bezeich- nendeu Inschrift zustellen zu lassen und zugleich durch die Centralstelle für die bewerbe dem Local-Gkwerbverern zu Worms Seine Anerkennung und Befriedi- gung wegen der durch die Ausstelluugs - Commission getroffen.n Veranstaltungen und wegen der Fortschritte und Leistungen der Wormser Industrie auödrücken ru lassen. 0 woch statt. Berlin 17. November. Der Cardinalpunkt der gegenwärtigen inneren Situation beruht in der Beantwortung der Frage, welche Stellung der König zur Reform DeS Herrenhauses eiunimmt. Ein Berliner Correspondent der „Elb. Ztg." schreibt darüber: „Bestunterrichtete Personen versichern, daß darüber keine positiven Mittheilungen vorliegen. Der Mlnisterrath habe sich allerdings mit den beiden Angelpunkten dec inneren EntwickclungSepoche beschäftigt, ober als Resultat sei nur zu verzeichnen, daß die vom Fürsten Bismarck aufgeworfene principielle und taktische Behandlung der Materien nicht zum Durchbruch gelangte. Er forderte nämlich in ersier'Llnie die HerrenhauSreform, in zweiter die Durchbringung der Kreisordnung. Der König hatte sich aber persönlich für die KreisordnnngS- Vorlage engagirt und er vertagte bis auf Weiteres die Lösung Der cinschlagenden Fragen, um des Resultat der vertraulichen Verhandlungen des Ministers des mit. her früheren Kreisordnungscommission de« Abgeordnetenhauses zur und kein Zweifel über die Annahme der neuen Vorlage best?ht^ hält" man^an eitendem Orte für geboten, das Votum des Abgeordnetenhauses über den Eulen- burgsschen Compromiß obzuwarten. Wie von denselben inforwirten Personen hin- zugesugt wird, ist diese abwartende Haltuntz des Königs gleichzeitig ein Ver- trauensact gegenüber dem Minister des Innern, der (um wörtlich zu citirenl fetter als je im Sattel sitzt." 8 J München, 18. Novbr. Der Universitäts-Senat hat sich zur Besetzung der Professur der biblisch-orientalischen Sprachen für den von der anti-infallibilistischrn Minderheit der theologischen Fakultät vorgeschlagcnen Tübinger Professor Himvel ausgesprochen. Der seinerzeit diSciplinarisch quieecirte UniversitätSprofessor und Lanotagsabgeordnete Dr. Sepp hat nun seine Rehabllitirung nach^-esucht. Auf Anfrage des CultvSministeriumS hat weder der Senat, noch die vbilosovbische Fakultät Einspruch erhoben. Frankreich,. ba« Bi«marck'fche Parlament! Kein ziemt; sie wirt tie fireisortnung nicht dem Klinge« oder Mißlingen ter ' uno — am Tage ter Wahl rück. „Arrangement«" einiger wetterwentischer Mttglteder de« Herrenhaufe« Preis geben, i eine Anzahl Namen tmchzutrncken, unt außerdem faßt sie die Kreisortnung nicht so verelnzett auf. In dieser Hin- ««-7« «s»a sm-ä» aufführen sollten, ba« eine Schande war für die ganze Nation. Damal« fint die Nationalen im Süden wirklich überrumpelt worden. Die Liberalen in H.ffen werden sich nicht überrumpeln lassen. Am 10. November habe» gleichzeitig zwei hessische Wahlversammlungen getagt, in Frankfurt dte Sante«t>erfammlung Cer hessischen Fortschritt«partei, in Gießen die Wähler von Oberhessen. Da« Zu- sammentreffen war rein zufällig. Die oberhessische Versammlung war beritt« fest bestimmt und konnte nicyt mehr abbestellt werden, al» die Einladungen nach Franlfurt bei einzelnen Parteiführern in Gießen und anderen Stadien der Pro- vinz eintrafen. Sehr bedauerlich war ei nun aber, daß da« bloße Lttanntwer- den einer unabhängigen Wahlbewegung in Oberhessen zwei Blattern, die von Mitgliedern der Fortschrittspartei regelmäßig Correspondenzen enthatten, sofort 1! E 364V* Dclchr- richt,« r iinb Ü,r irfor^1 unt Sitb toiirbt ju bt-ballpt"' W 4U 0efttrn. her Arne! Wien niet Ä Gewinn l Forr Leson $ Bei ur Acten, w werden m haben rot Dom auf unser Gießen Grotzt (5374) Im i Gerichts zogen rot 1) Ei de ge an Ä rc b s Die löscht. 2)6 i L n Gieße _ Gr 6373) in den r d>e sich s stehung c Re (4869) G Wr fein der (5319) almoka- nnpsiehlt 5275) in der 24 WeeliseL Oberhessen 7874 kt l 1364r 162V2 SS LW »EL 5158) f/ empfiehlt - 2 fl. ff Servietten, pr. Dtzd. 12/4 Schlesische Damast- Tischtücher kr.. g % kr.' n sk ff fj 14 ff. an, 'l 8 #/ Elle von Preisen Georg Petri, Neuenweg. auffallend billig, abgepaßt, ff r S. 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Dieselben ca? 36472 eröffnend, hoben sich bis 3653/4, um jedoch, da auf die anfänglich feste Tendenz, schließlich eine etwas mattere Stimmung eintrat, mit nur 36474 zu schließen. Creditactien mit 3647< und Lombarden mit 218 74. ohne viele Schwankungen schließend, waren weniger im Verkehr. Das Geschäft war im Allgemeinen nicht von sonderlichem Umfang, obgleich auf Nachrichten von Berlin und London hin, eine günstigere Auffassung der Geldverhaltntffe Platz griff und hier der Geldstand sich leidlich willig zu gestalten scheint. In österreich. Bahnactien und Prioritäten, sowie auch in Bankpapieren war eö ziemlich still. Galizier 7z si. höher, Bnschtirader und Siebenbürger sehr fest. Wiener Vankactien waren zu 1065 gefragt. Provinztal-Disconto wurde zu 18374, Bankverein zu 165 gehandelt. Gffectenbank und Darmstädter Zettelbank gut behauptet, Darmstädter Bankactien um 3 fl. niedriger. Brüsseler Bank stellte sich heute etwas besser zu 1207«, Deutsche Vereinsbank blieben bei 1437z, "ar einen Bruchtheil niedriger al» geftern. Von österr. Staatsfonds Silberrente fest und unverändert. Spanier anziehend, in Folge der Genehmigung des Vertrags mit der Banque de Paris, seitens der Eortes. Von Devisen Wien niedriger, London, Paris und Lyon höher. Geldsopten; fi. kr. Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 „ doppelte 9 43—45 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 217z—227, Engi. Bover. 11 53—55 Russ. Im per. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25—26 5037) Um mit meinem Maaren -Vorrathe vor Ende dieses Jahres zu räumen, verkaufe von heute ab »Eine 88 r» b a S t Schweizer- „ Damcn-Mäntel, Jacken und Bafchliks zurückgesetzt. siühk. W iünl n LGüssr f ^frdang Niti. die tfn Polizrs. Stimmung 3iuitrn ihn VkrhD. n spricht die •9 allseitigen mit du Re. hmtr Untn orN üb«. 2V2 Millio. m Präsidium dir Ulbersicht ft >u. Vom 8' Uatttticht» ein Antug, z du OrdrnS- ndt«, Agrar- idet am Mitt. 30 kr. ff 45 „ 20 „ 30 „ ll 1 “ '«8t» ter 6tbt», «i». hiner ti» UtSchtz. «itä ,HM 18 kr. 18 „ 5275) Schreibmatcrialicnlager von Gotthardt Krüger aus Berlin. Nur noch kurze Zeit hier in dem Laden des Herrn Rothenberger, Lindenplatz. Angekommen sind die vielverlangten bunten Papiere: 24 Bogen couleurtes Briefpapier in rosa, grün, gelb, lila in vorzüglicher Qualität für 9 kr. 102 Vogen für 36 kr. Notizbücher in großer Auswahl zu 7, 9, 12, 15, 18 kr. ic. Große Auswahl in Stahlfedern, Haltern, Bleistiften rc. rc. pr. Dtzd. 8 „ 30 „ pr- Dtzd. 8 „ — „ pr. Elle von 12 bis 20 „ an. 1876) Thürschoner in Erystall und Por- Georg Petri, Neuenweg. zellan bei Wilh. Balser. und 3 fl. Wif hat eine» vilchr Thitt« aul, dagtM j d.ts lbe htllsi jrigfni btkNtS/ f Rede davon, am »MN « 7k wj d» griff ’M' " vt* Ä< 6in‘ Ä-fS ,_.n llltUör D [tlt ttil®11' • 40 „ . 27 fl. • 16 kr. an, 3% oster. Stsb.-Prior. 573/« 3% ost. 8. Lombard 98 3°/0 Livorneser — 3°/0 Toeoaner — 5O/o Elisabeth.-Pnor. 83?/s do. II. Emisa. 8P/4________ AnieheaL^I®a> Darmstädter fl.50l.ooss 204 „ „25 „ 557s Korb. 40 ThJr. Loose 727s Nassau 25 fl. — Brauneohweige? 223/< 30/o Oldenburg, ä 40Thlr 373/4 4o/g bayr. Präm.-Anl 112 40/g badische Loose HO74 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 923/8 1858r Prloritä^o.3ge 211 1860r Loose 957g Gebild- und Leinen-Waaren, für deren Güte ich garantire: 12/4 Tischtücher (Siegener gafcrifaf), pr. Stück 3 fl. — kr. % Servietten Ä 5/4 abgepaßte Handtücher Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Bei uns lagern etwa sieben Gentner ältere Acten, welche durch Eiustampfen vernichtet werden müssen. Zur Versteigerung derselben haben wir Termin auf Donnerstag den 5. Deeember L I-, Vormittags 10 Uhr, auf unserem Bureau anberaumt Gießen, den 18. November 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. (5374) Dr. Muhl-_____________ Bekanntmachun g. Im Firmen Register des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1) Emil Wenzel zu Gießen hat das unter der Firma seines Namens betriebene, früher unter der Firma: ^Gebrüder Wenzel" daselbst bestandene Handelsgeschäft mit allen Activep und Passiven am 19. September l- I. an Georg Wenzel dahier käuflich abgetreten, welcher das fragliche Geschäft unter der Firma: ^George Wenzel" fortführen wird- Die Firma: „Emil Wenzel" wurde ge- 15Emil Wenzel zu Gießen hat daselbst am 1. November L I- eine Handlung unter der Firma: „Emil Wenzel" neu errichtet Gießen, den 18. November 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. 5373) Ul'. Muhl- ___________ Feilgeboteneö. Herde und Selen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten Dkegulir - Füll - Oefon (4869) empfiehlt I. G» D. Bapst. Flsscheii-Bicr: (Siebener und Licher, sehr fein, per Flasche 6 fr., frei irfls Haus, bet Georg Dorr, (5319) Kirckenplaß. > 5371) Eine neue Sendung feinster 4eförßf Zimoka - Schwämme in allen Großen ' vLl empfiehlt 5/4 12/4 Theedecken mit Franzen, pr. Stück 2 fl. 30 kr. und 3 fl. Frühstück-Servietten in Damast, pr. Dtzd. 2 fl. 30 kr. Damast-Gedecken (1 Tafeltuch mit 12 Servietten, 6 Ellen „ Flanell, rein Wolle, pr. Elle von......24 „ BelourS zu Kinder-Mänteln und Damen-Jacken, pr. Elle Ist. " Double-Stoffe zn Damen-Mänteln, pr. Elle zu 1 fl. 30 kr. u. 2 fl. 30 kr. Regenmäntel-Stoffe, deutsche, pr. Elle.......36 fr. ,« ’> englische, „ ........1 fl. Weißen und farbigen Gaze-Gternelle und Tarlatan, pr. Elle 15 fr. Farbige Seidenstoffe für Damenkleider, pr. Meter zu 1 fl. 30 fr. 4911) Holzschuhe in bekannter Güte zu den billigsten Preisen, Filzschuhe und Filzstiefel in großer Auswahl, sowie mein Lager in Herren-, Damen- und Kinder- schuhwaaren bringe ich in empfehlende Erinnerung. Daniel Sch mall, vormals D. Moog, Schloßgasse B- 2. 5264) Wachstäuflinge, mit und ohne Haar, bis zu den feinsten in allen Größen, Wachs-, Porzellan- und Holzköpfe und -Puppengestelle, sowie Porzellan- und Papiermach«-Arme in allen Größen, Schuhe und Strümpfe für Puppen, empfiehlt billigst ______I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. Gebrannten Kaffee, feinste Sorten, empfiehlt (5205)____________Earl Hoffmann. "5364) Englische Patent-Hosenträger, Strumpfbänder, Portemonnaies, Manschetten- und Kragen-Knöpfe in geschmackvollen Garnituren, empfiehlt _______Georg Petri, Neuenweg. 5357) Ein schwarzer Hund, 27, Jahre alt, (abstammend von einem Neufundländer), ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.______________________________ 5368) Eine große Auswahl in Kleiderund Haarbürsten, Zahn- und Nagelbürsten, sowie Frisir- und Aufsteck- Kämme, insbesondere die modernen Giraffe-Kämme rc., empfiehlt zu billigen Preuss. 47j % Oblig. 1023/. Frankf. 3i/z0/g Obi. 865/a Nase. 47,o/g Obi. 99‘/4 Korhess. 40/0 „ 94 Gr. Hess. 5% Obi. — » h 4% , - » » 37,o/o » - Bayer. 50/0 „ lOO'/i 7, 47,o/o 1jährige - » 4O/o 1jährige 93 Würtemb. 472o/o Obi. 983/8 Baden 47,% Obi. 0. E. L. 997< Oesterr. Silberrente 65 w Papierrente 61 Spanier, neuest. 30/0 297g Amerik. Bonds 1881r 983/4 B n 1882r 963/g B H 1885r 971,2 a » 1887r 97'/g Aetien. Frankf. Bank 14674 Frankf. Vereins-Kasse 1643/4 Damast, ßankaot. 563 Wien Bankactien 1066 Oest. Oredltaot. 365 Galizien 246i/2 pr. Stück 2 fl. 12 2 fl. 48 kr. und 4 fl. „ Servietten, pr. Dtzd. 3 fl. 30 5 fl. 30 fr., 7 fl. und 9 fl., Handtücher, pr. Dtzd. von . . 4 fl. und 6 fl. Servietten, „ „ „ . . 3 „ „ 4 „ Handtücher, „ Elle von. . . 10 fr. „ 15 fr. Amsterdam k. 8. 987. Augsburg k. 8. 100 «Berlin k. 8. 1047g Bremen k. 8° 1757P Brüssel k. 8. 933/a Hamburg k. 8. 867a Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1197g Lyon k. 8. — Paris k. 8. 923/< Wien k. 8. 108 ditto m. 8. 1078/1 ditto 1. 8. 1073/6 Dis conto 5% (5358) Der Vorstand Reise-Mützen. (5269) Kk. I Versicherungen werden vermittelt (5232) in der Ve (5366) W t 5351} 510 ft i kommen. (4118) f Parterre. Gute Arbeiter (6435) A. Creuzbnrg in Heldburg bei Coburg. CO gtwtbf» und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten »nd Fruchtmärkten. LTäizen Korn Gerste. Spelz. | Hafer. Linsen Wicken Kartoffeln Auf dem Markt fljfr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr M- M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. M. 20 7 17 4 10 9 9 10 2 6 4 8 4 10- 40 I 9 39 29 5 36 1 6 Normalgewicht per Malter: IBat^en 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200. Mehl 140 Pfund. Nedaction, Druck und Verlag der BrühNchen Unin»«Druckere1 (Fr. Ehr?Pietsch) ü, ÄH Mil. preis Äüf dem Markt Miti- preis 7 90 7 6 1 M. 14 176 21 Mlt7- preis Auf dem Markt M. 21 Pudelhm satte». Auf dem Markt 25 849 8,55 Auf dem Markt 4 30 4 34 Mtt.- preis Mit.'- preis Ein Sing, M. 1 Die später zu ( Zul Eies 13 io Von ,/Spen. 19 179 2 156 Auf dem Markt 5347) Ein Kellnerlehrling gesucht irrt C a f 6 Ebel. 25 82 Laufmädchen auf Weihnachten. Näheres bei der Expedition. g 2 , Erbsen. | Mit. Auf dem «Mit. Äüf dem ^Mit^Äuf demlMlt.- prers Markt Ipreis Markt preis Markt Ipreis 2 1 Seltersweg Ltt. C. Nr. 194, empfiehlt sein reichhaltiges Pelzwaaren-La^er in Garnituren und Mützen, als: Iltis, Fee, Biber, Bisam, Astrachan, russische Kanin 2c. 2c., sowie eine große Auswahl in Kinder-, Jagd- und I 5341) Einen Lehrling sucht G- Karl H aitbach I., I Schreiner. in Gießen durch Buchhändler A. Ricker, in Büdingen durch Ortscinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Dskar Ehrhardt. Abends 8 Uhr, im Locale von Karl Fuhr. Tagesordnung: 1) Wahl des Vorstandes. 7 30 7 50 r 5376) Unterzeichneter empfiehlt ein stets reichhaltiges Lager Holzwaaren in Haus- und Küchengeräthen, sowie ein großes Lager selbst verfertigter Siebe, Drahtgewebe und Drahtgeflechte rc. rc. M. Weißbäcker. Ehr. Vix, am Neuenwegerthor. W 3 3 14 14 15 14 Lehciisversiclicniiigs- und Ersparniss- Bank in Stuttgart. Stand der Versicherungen pr. Ende October 22,036 Policen mit . fl. 41,000,000- Steuer Zugang im Laufe d. I. 2344 Anlräge mit.......fl. 5,200,000. Jahres-Einnahme an Prämien uab Zinsen ca.........fl. 1,700,000. Verwaltuugskoftcn im Jahre 1871: 36/.o Procent gegenüber der Jahres-Einnahme. 5270) Großes Lager in allen Sorten Strickwolle in 41 und 5 Draht, Terneaux-, Casimir- und Castorwolle; Häkel-, Näh-, Stickseite und Perlen in den neuesten Farben; alle Sorten Stramin, sowie eine schöne Auswahl angefangene Stickereien in Schuhen, Eckbrettern, Garderoben und Schlüsselhaltern, Gestelle, Haussegen, Buchzeiger re., empfiehlt zu den billigsten Preisen I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104. Ein neuer reichhaltiger Katalog wird auf Verlangen gratis gesandt. Heinrich iLaiiz in Mannheim. M xtt W N'6' 13 6 i , Aller Gewinn, welcher bis jetzt durchschnittlich 38 o,.o der Prämie erreichte, flrefit ausschließlich den Versicherten zu und kommt s. Z. an der Prämie in Abzug. Die jährliche Netto-Prämie für eine Versicherung auf Lebenszeit von fl. 1000 — reducirt flch dadurch auf den mäßigen Betrag von fl- 14. fl. 15V«. fl. 17. fl. 20. fl. 24V4. fl. 30. mit Schlvpe und Hacke versehen, finden 5376) Ein braver Junge zum Bretzel- dauerade 2^schäftiguug, eaen ho^en Lohn l ei Verkauf wird gesucht von (5372) Maurermeister Ebr. Hau ba ch. I Emil Noll Commissionair in Gießen, empfiehlt sich zum Abschließen von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberhessen. Derselbe hat zu verkaufen in Glesien: Geschäftshäuser, gut gehende Gastwirth- schaften, mehrere HerrschaftShänser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, sowie Bauplätze in jeder Lage der Stadt. In der Provinz Oberhessen: Güter verschiedener Größe, Mühlen und Bauernhöfe; auch ist er in der Lage, verschiedene vortheilhafte Pachtungen nachzuweisen. (5268) 1 10 4 9 5335) Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich an hiesigem Platze ein Putz-Geschäft etablirt habe. Ich empfehle daher alle Sorten Band, Blumen, Federn, sowie alle in dieses Fach einschlagende Artikel zu billigsten Preisen'. Mein Bestreben wird es fein, meine Kunden auf das Beste und Reellste zu bedienen. Katharina Aebel, Löwengasse 115, im Hause des Herrn Bäcker Steinberger Die Gail'sche Feuerwehr feiert ihr diesjähriges Stiftungsfest künftigen Samstag den 23. November, von Abends 8 Uhr an, im Chr. Lony'schen Biersaale und können hierzu auch Nichtmitglieder gegen ein Eintrittsgeld von 9 kr. von Mitglredern einglführt werden. ll|3( 11 3( 1S5O fl. find gegen gute Hypothek auszuleihen. Drcschnmschinm für Hand- und Gdpcl- bctricb, Futtcrschnrid - Maschine», können ungeachtet der großen diesjährigen Nachfrage jetzt wieder sofort von mir geliefert werden. 5370) Unserem lieben*Freunde Louis L . . z zu feinem heute stattfindenden Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. • Seine Freunde am runden Tisch. 5369) Die Schuldner des I Landauer dahier können die schuldigen Beträge in den nächsten 14 Tagen noch kostenfrei an den Unterzeichneten bezahlen. Gießen, den 18. November 1872. M. Pilger. Dir »alt sich i Rülkßcht 1 »Wfe ui Rrichr" z 1. ; M" ui Papstes kö tarier ob, M Protest w auch 1 WfoSfe* v, Machten tz eternus unAitte keinen s W des 3 Wbaffel fr aus he fr r/Denri Bis .Syrern Mab '^Menb |k 3 Es *l*w <* 11 Iw» Ä? Lebenöveflicherungsbank für Deutschland in Gotha. Berstcherungsbestand am 1. Rov. 1872 77,355,000 Thlr. Effektiver Fonds am 1. Nov. 1872 . 19,080,000 „ Jahreseinnahme pr. 1871 3,30,570 „ Div dende der Versicherten im I. 1872 . . . 37 Proc. Diese Anstalt gewährt durch den großen Umfang und die solide hypo- muvvti. Jjlmkikkm thekarische Belegung der vorhandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, Marktstraße 25, gegenüber dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. durch die unverkürzte Vertheilung der Ueberschüfie an die Versicherten mög-- lichste Billigkeit der Versicherirngskosten. Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert. Wiwcrriii. Generalversammlung Freitag den 22. November, 9 45 1 z. B. für eine 2d7 33- 40- M- 50-jährig'e Person r,ul,lll,,VC3: „ , io,frrr Nach neuerer Einrichtung ist für die ersten 5 Jahre der Versicherung bis zum 2) Berichterstattung und allgemeine^Flüsfigwerden der Dividende eine wetentlkch ermäßigte Prämienzahlung zulässig.— Vereinsangelegenheiten. ’ (Seit Bestehen der Anstalt wurden 1320 Stcrbefätte mit fl. 2,802,000 — aus- ("'367)_______________Der Vorstand, 'bezahlt. Die dieses Jahr bis jetzt eingetretene sehr mäßige Sterblichkeit läßt einen 5365) Für eine stille Familie wird ein!^^E„^^lt'gen Abschluß erwarten und unter Hinweisung auf obigen vermehrten Zu- Logis im Freien von 4-5 Stuben auf den 'M neuen Versicherungen lade zu werterem Beitritte mit dem Bemerken ein, daß 1. April zu miethen gesucht. Ebenso ein^nm* ' ^vofpcfte 2C' unentgeltlich zu haben find, der Agent: ~ - — - > .(D4UU2 Emil Gail in Gießen. ü fljfr. 5198) Ich empfehle folgeube Vor chriften und zwar: ,Nr. 1. Brstk» Münchciicr Hrscuaiisatz w_ selbst zu bereiten, ohne Hülfe einer anderen Brauerei. Derselbe schützt gegen liegen gegen gute Sicherbeit zu 5 o/o bei wilde, falsche Gährung und befördert kraftvolle Vieraähruna, wodurch alanr- herm 1 ‘ : gesucht, welche sich zugleich der Haus- n..-----—-------—-----;-------zur Gabrung, nicht scka^' arbeit unterzieht. B1 JEme erfahrene Köchin mit gute hell und altschmeckend zu machen. Eintritt dm 15 December b. I. ß Zeugmssen sucht zu Weihnachten r ' - - - - - Nähe, es Universitätsstraße Lit. E. 79, gi Prof. W a s s er sch leb en. Vermiethrulgen. . 5356) Eine Familien - Wohnung an der Frankfurterstraße ist zu vermiethen bei __________________Zugführer Nörtg. 5263) Ern Logis im Vorderhause zu ver- mietben.________________________Pittban. 5013) Ein klemeS Logis in meinem Nebenhause, 3 Zimmer, Küche u. s w enthaltend, zu vermiethen. __________________H. Becker, Anlage. 4950) In meinem Hause sind noch mehrer e Logis zu vermiethen und alsoald zu beziehen. H. Werner, Schreiner, __Kaplansgasse. 4928) Einige Mansardenzimmer, mit und ohne Cabinet, sind zu vermiethen. I. S üIler, Hotel Einhorn. I Mem Tuch - und BMEirL-KLager für die Winter-Saison aufs Reichhaltigste sortirt, empfehl ich hiermit angelegentlichst. lAulwiff Ijanf/. Fruchtmärktc. Novbr. Gießen __ Alsfeld 16. G r ü n b e r g 16. Lauterbach 16. Mainz 15. 1