S"*W»8, BeS**** 2r?löWenDerh-^ ^lotzich. "haben 17. 6ef) ' «'ftember, bner^”*«' ZM ,'t' 1Oro,e «ne größere September, Abends llen Gegenständen, als: itat, Slonta« b Srtiijtt smd bei b« Jahfii 9 kr. llets gewährt die Hch j t aus einfaches Met. ! (4156) ^-Comite. fctei8 vierteljLhrtg 1 fL 12 fr. M Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießemr Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme SonntagS. Expedition: Canzleibera, At. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Rr. 220. Donnerstag den 19. September 1872. Großhherzogliches Landwehr-Bezirks-Commando Gießen. B e k a n n t m a ch u n g. Die diesjährigen Herbst-Control-Versammlungen im Kreise Gießen werden, I. Zu Lang-Göns den 7. October 1872, Vormittags 73/ Uhr, an Hierzu gehören die Orte: Gießen, den 16. September 1872. wie folgt, abgehalten werden: dein Bahnhof. Andorf «. d. Lahn, Eberstadt mit Arnsburg, Groß-Linden, Grüningen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Göns Leibgestern II. Zu Lollar den 7. Oktober 1872, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Turnplatz. Hierzu gehören die Orte: w"*« - *» ®—« mail Greken am 16. September 1872. Betreffend: Controloersammlungen. S rw- jur,fni fi/arh ; 11 den Ministerialrath in dem Ministerium des Innern, Julius Rink Freiherr» von Staick, zum Director des Ministeriums des Innern — und den HofgertchlS- rath bei dem Hofgericht der Provinz Oberheffen, Georg Kempff, zum Director deS Ministeriums der Justiz — zu ernennen. Conrad Reh, zum Districtseinnebmer der neugedildetrn DistrtctSetnnehmerei Offenbach II zu eenennen. Am 12. September den außerordentlichen Gesandten und bevollmächt gten Minister om Königlich Preußischen Hose und Bevollmächtigten 3. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 5. September den Geheimen StaatSrath bei dem Ministelium der Justiz Heinrich Franck auf sein Nachsuchen unter Bezcigung der Allerhöchsten vollsten Zufriedenheit mit seiner langjährigen, treuen und ausgezeichneten Dicnstfuhrung — und am 11. September den Ministerialrat- in dem Ministerium des Innern, Gehcimerath Maximilian Freiherrn Ueberbruck von Rodenstein auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten und ersprießlichen Dienste in den Ruhlstand zu versetzen. Darmstadt, 17. September. Dem Vernehmen nach haben die Vorstände der verschiedenen Ministerien heute eine Besprechung abgehalten, um sich über die Stellung der dermaligen Negierung zu dem drn Ständen vorgelegtcn Entwurf eines Wahlgesetzes schlüssig zu machen. Ueber das Ergebniß dieser Besprechung F r a n ck, Major und Bezirks - Commandeur. Deutschland. Darmstadt, 17. September. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 42 zr an die Großherzoglichrn Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, die vorstehende Bekanntmachung des Großh. Landwehr-Bezirks-Commandos dahier in Ihren Gemeinden orts. l.blich publiciren zu lassen. 215 |37 220 prd$ 6 ich. , nnjtli N® 1 IS‘?,;1b0 au? Raiten ic- 2. Ditnstnachrichtkn. Seine Königliche Hoheit der Gioßherzog haben aller- mtigst geruht: am 30. August den DistrictSeinnehwer der DistrictSeinnehmerei ^chnbach, Wilhelm Eail Schleußner, zum DistrictSeinnchmer der neugebilreten Z^ijilictSeirnehmerei Offenbach I, — den DistrictSeinnchmer der DlstrictSein- Ober-Raa statt, Eberhard Leinbergcr, zum DistrictSeinnehmer der neu- bildeten D strictSklnr.ehmerei Beffungen, — den DistrictSeinnchmer der Distrikts- - ^tuichiverki Nieter - Mörlen, Heinrich Wenzel, zum Districteeinnehmer der neu- Dlstrictseinnthmerei Bad - Nauheim, — den DistrictSeinnchmer dcr .ibticlSeinnkhmerei Alsfeld, Rendant Balthasar Schmidt, zum DistrictSeinnchmer neugebildeten Dist'ictseinnehmerei Alsfeld I, — und den DislrictSrinnehmer ^Diftricieeinnehmeret Romrod, Heinrich Fresenius, zum D'strictseinnehmer der gkbildeten Dlstrictscinnehmerei Alsfeld II — zu ernennen; am 3. September DistrictSeinnehwer der DistrictSeinnehmerei Groß - Steinheim, Htinrich mberger, in gleicher Diensteigenfchaft in die DistrictSeinnehmerei Butzbach II verfetzen und den DiflrictSeinnehmer der DlstrictSeinnehauret Seligrnstadt, im »j, perbtetten 4 v. Röder. —Treff'1»- III Zu Gießen den 8. Oktober 1872, Vormittags 7y2 Uhr, im Oswald'schen Garten D l 6 11 str fämmtliche Mannschaften der Infanterie; Vormittags i) Uhr für fämmtliche Mannschaften der übriaeu iilitarbtiamMw« Waffengattungen der Stadt Gießen, sowie der dazu gehörigen Mühlen und Höfe. tip. IV. Zu Gurbenteich den 8. Oktober.1 8 7 2, Nachmittags 12-/, Uhr, an dem Bahnhöfe. Hierzu gehören die Orte : ton'fl! Mtlt nd)t Elbach, Annnod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill und Hos-Gill, Ettingshausen, Garbenteich, Hattenrod, Hausen, Ach, Münster Nieder- in befenbac Bessingen, Ober-Bessmgm, Ober-Horgern, Oppenrod, Reiskirchen, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg Winn-rod ' Es haben aus diesen Ottschasten zur bestimmten Stunde sämmtttche im betreffenden Bezirke wohnenden beurianbten Militärs aller tu der Waffen des Deutschen Ileichs zu erscheinen, welche zur Reserve und Landwehr gehören, zur Disposition der 1 $tuppcnt^eilc beurlaubt oder zur Disposition der Crsatz - Behörden entlassen sind -n,WW Tle Ersatz-Neservisten haben nicht zu erscheinen. di- Spikdition. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben die gesetzliche Strafe zu erwarten Schließlich wird noch bemerkt daß die Leute, mit dem Milttärpaß und Führungsaitest versehen, in bürgerlicher Kleidung 'zu erscheinen . ( haben und vor dem Beginne der Control-Bersammlung Schirme, Stöcke und Pfeisen abzulegen sind. 0 5 tjCtlVlh tt und verwandte Fächer «rmlNta. ®T66««)ogll»tn «Rinlfl.lum, l,r gi.,.,.., Irr Z,. Ö0''m "a“"."' T -s-är°b»rrjogUch,a : .a ntn Wule-Michclbach, und Hkppenhktm, Forstes Lorsch bktrlffcnd. verlautet noch nichts, doch dürfte Vie Entschließung der Regierung nicht lange auf Uebrigeu sind dazu bei dem bekannten Geschäftsgänge noch manche Stadiee sich warten lassen. (D. Ztg.) durchzumachen, bevor die höchste Entscheidung eingeholt werden kann. Die Frage, W Berlin 15 Sept Bet dem Empfange des Kaisers unv der feierlichen ob ein Gesetzentwurf über die gedachte Angelegenheit und ob er in einer bestimmter Vorstellung der westpreußischen Stände auf der Marienburg hat es auch der vor- Fassung Aussicht hat oder nicht, die Zustimmung beider Häuser zu erlangen, if tiaen katholischen Geistlichkeit nicht an Vertretung gefehlt — aber der Bischof zunächst in zweite Linie zu stellen. Es wird vorläufig in's Auge gefaxt, dea von Ermeland hatte auf die Ehre verzichtet, weil er sich außer Stand glaubte, Artikel 19 der Verfassung gerecht zu werden. Die Mehrheit des preußisches die vom Kaiser gestellte Bedingung, nämlich die Abgabe einer unumwundenen Abgeordnetenhauses neigt zweifellos zur obligatorischen Civilehe, wahrend tu Erkürung seiner Anerkennung der Landesgesetze, zu erfüllen. Herr Dr. Krementz Herrenhause die obligatorische Civilehe keinerlei Aussicht hat, ja selbst die reis bat seine betreffende Vcrztchtleistung nach Marienburg hin angezeigt. Der Wort- fakultative Civilehe dort einer nicht unbedeutenden Opposition begegnen wurde, laut der in Betreff dieser Angelegenheit gewechselten Schriftstücke entzieht sich noch Dem Vernehmen nach wird die preußische Regierung nicht badet stehe» der öffentlichen Kunde, indeß die Kenntniß der vorgegangenen Verhandlungen bleiben, ihren Beamten und namentlich den Schulinspectoren bei Androhung vov zwischen dem Bischöfe unv dem Minister Dr. Falk reicht hin, um Vie Lage de- Disciplinarstiafen den Beitritt zum Mainzer Katholikenverein zu verbieten. Es areiflich zu machen. Der Bischof erklärte seine Ucberorvnung des kanonischen soll sich vielmehr um das gänzliche Verbot Des Vereins, dessen Organisation geges Rechts über das weltliche Landesrecht und beanspruchte so eine Beschränkung seiner die Gesetze verstößt, handeln. eidlich gelobten Gehorsamspflicht gegen die Staatsgewalt, wie solche das vom Berlin, 17. September. Der „StaatSanzeiger" vetöffentlicht folgenden Bischöfe vor vem Antritte seines hohen Amtes geleistete Treue-Gelöbniß jedes kaiserlichen Erlaß: ernstlichen Inhalts berauben und gänzlich illusorisch machen würde. Der Bischof Mit freuDigem Herzen bin ich nach Marienburg gekommen, um hter, ai sog nun seine damalige Erklärung widerrufen, oder doch in einer solchen Weise dem Orte, von wo aus vor einer Reihe von Jahrhunderten lange Zeit für Vit erläutern baß der von ihm geleistete bischöfliche Staatseid dabei seine ernstliche Verbreitung christlichen Glaubens und deutscher Cultur gekämpft und gearbeitet Bedeutung behält. Das hiesige Organ der ultramontanen Centrumsfraction klagt: wurde, unter Meinem Volke den Zeitpunkt zu feiern, an welchem vor einen Traurig, überaus traurig freilich ist es, daß ein deutscher Kirchensürst, der an Säculum die Gebiete Westpreußens, des Ermelandes und des Netzedistrictes in den Stufen des Thrones die Betheuerungen der Ergebenheit seiner Person, der Der Wiedervereinigung mit Preußen mit einer Krone deutschen Stammes verbunm von ihm vertretenen Geistlichkeit und der Bewohner seiner Kirchenprovinz nieder- worden sind. Es ist Mir vergönnt, Z uge davon zu sein, welche Früchte dir legen will, durch eine verblendete Regierung von dem Angesichte seines kaiserlichen damals von Meinem großen Vorfahren ausgestreute Saat getragen hat. Di, Herrn fortgewiesen wird, weil er sich weigert, dem Staate zu geben, was Gottes Geschichte des verflossenen Jahrhunderts ist für diese Gebiete eine Stufenleitn ist, und weil er nicht den Menschen mehr gehorchen will als Gott." Aber der der Entwickelung, welche zwar nicht ohne Schwierigkeiten vor sich gegangen iß, Staat hört auf, wenn es seinen Untertanen frei steht, ihren Gehorsam gegen die nach deren Ueberwindung jedoch nach allen Seiten bedeutende, die höchste An. Gesetze mit dem höheren Gebote Gottes nicht bloö vor ihrem Gewissen, sondern .rkennung bedingende Erfolge auszuweisen hat. Unmittelbarer und schöner (int auch vor den Behörden des Staates zu rechtfertigen, und noch mehr wird der vom diese Erfolge Mir niemals zum Bewußtsein gelangt, als durch den Empfang. Gesetze geforderte bischöfliche Staatseid zum Gespötte, wenn der Vorbehalt eines welcher Mir in diesen Tagen der Säcularfeier hier bereitet worden ist- In Den höheren Gehorsams gegen das kanonische Recht und die Gebote der römischen Wetteifer, welchem sich Stadt und Laad, Handel und Industrie, LandwirthschasI Curie soll öffentlich ausgesprochen werben dürfen, ohne als öffentlicher Widerruf unv Seegewerbe, Wissenschaft und mechanisches Vollbringen hingegeben haben, des geleisteten Eides angesehen und behandelt zu werden. Die Verweisung des um die Fortschritte eines Jahrhunderts darzulegen, in dem Jubel, mit welche« seinen Eid widerrufenden Bischofs vom Antlitz des Kaisers ist wahrlich das Aller- Tausende hier versammelter Bewohner jener Distrikte das dauernde Aufgehen ihm mildeste, was bei dieser Sachlage geschehen konnte. Begründeter als die Klage Heimath in das deutsche Land gesegnet haben, in den erhebenden und zugleich des ultramontanen Blattes ist die Klage anderer Blätter über eine zu große rührenden Huldigungen, welche Mir in diesen Tagen bargebracht worden sind, Langmuth Der Staatsregierung. Die „D. R.-C." will freilich heute wissen, daß habe ich den Gewinn der hier geschehenen Arbeit erkennen dürfen. Es gewährt, diese Langmuth jetzt ihr Ende erreicht habe. Sie hört, es fei nunmehr an die Mir hohe Befriedigung, aus den hierbei gemachten Wahrnehmungen die freudigst,» Regierung zu Königsberg dte Weisung ergangen, mit dem 1. Oktober d. I. die Schlüsse für das Vaterland wie für Mein Haus ziehen zu können. Mit bc° Maßregel der Amts- und Temporaliensperre, welche bereits früher in Aussicht ge- schönsten Erinnerungen scheibe ich von Marrenburg, doch vermag Ich di?s nicht, nommen, nunmehr gegen den Dr. Krementz zur Anwendung zu bringen. Ob ohne Sie damit zu betrauen, durch Veröffentlichung dieses Erlasses den Be- diese Nachricht der „D. R.-C." Grund hat, wrssen wir nicht, glauben aber, daß wohnern Westpreußens, ErmelandS unv des Netzedistrictes für den unerlöschlich weitere Bestätigung und Erläuterung noch abzuwarten bleibt. Die sogenannte glücklichen Eindruck, mit welchem Ich Marienburg verlasse, Meinen herzlichen Da»! Temporaliensperre wäre wohl ziemlich leicht auszuführen, die Amtssperre aber würde zu bezeigen. doch vielleicht nicht ohne weitere nur auf dem Wege der Gesetzgebung zu erlan- Marienburg, den 14. September. gende Regelungen ins Leben treten können. Wilhelm. Berlin, 16. Sept. Die dieser Tage in Marienburg stattfindenbe Säkular- An den Wirklichen Geheimen Rath und feier hat Klärung in eine Frage gebracht, die genau genommen mit Dem Feste in Ober-Präsidenten v. Horn. gar keinem Zusammenhänge steht. Wem die Ereignisse Der letzten Monate noch Berlin, 18. Scpttmber. Die „Prov.-Corresp." meldet, daß die Reise M in Erinnerung sind, weiß, baß die Regierung und besonders der CultuSminister, Kaisers nach Baden-Baden behuss Erledigung mannigfacher Regierungsgeschastt welcher zum Beweise des Abgehens von dem alten Mühler'schen Systeme dem so einige Tage hinauSgeschoden worden ist und nicht vor nächster Woche erfolge» ziemlich einen Staat im Staate bildenden höheren katholischen CleruS gegenüber dürste. Die „Prov.-Corr." bestätigt, baß Fürst Bismarck in den nächsten Tag» eine entschlossenere Haltung annahm, Bischof Krementz gewisse Verwaltungsmaß- wieder nach Varzin geht und voraussichtlich noch mehrere Monate abwesend bleibt regeln androhte für den Fall, daß er die von ihm gegen einige Altkatholiken ver- — Die Arbeiter Der Pflug'schen Maschinenfabrik beschlossen heute Morgen, tii hängte Exkommunikation nicht zurücknehmen oder wenigstens der beleidigrudLn Commission zu ermächtigen, mit dem VerwaltungSrath in Unterhandlung zu treten. Formen entkleiden würde. Das nicht zu rechtfertigende Verfahren des Bischoss Ihre Minimalforderungen sind: entweder sofortige Lohnerhöhung von 10 pCt. spitzte sich dann zu der principiellen Opposition desselben zu, baß er tm Falle der und weitere 10 pCt. von Neujahr ab unter schriftlicher Garantie, oder 16 Collision staatlicher und kirchlicher Gesetze den letzteren den Vorrang einräumen zu sofortige Lohnerhöhung. müssen erklärte. Waren alle Anhänger einer dem Staate zu vindicirenben unbe- Hannover, 15. September. Herr Ewald hat sich bemüßigt gesehen, lii schränkten Souveränetät in der Verurteilung jenes Grundsatzes einig, und hielten Avreffe englischer Notabilitäten zu beantworten und zwar in einem in 6« sie sich für berechtigt, eine gleiche Anschauung aus Seiten der Regierung voraus. „Hannov. LanveSzeitung" abgedrvckten Briefe, welcher Die kurze Uebeischrift M zusetzen, so Durften sie erwarten, Daß diese Mittel finden werde, dem von ihr »er- „An diejenigen englischen PeerS, Unterhausmitglieder, Evangelisten, Bischöfe uni tretenen Princip Anerkennung zu verschaffen. Das StaatSministeriUlll soll auch Gelehrten, welche soeben über die in deutschen Ländern schwebende kirchliche Frag! Beschlüsse gefaßt haben, welche eine solche Lösung herbeizusühren bezweckten — in eine Kundgebung an Den Fürsten Bismarck richteten." Herr Ewald erklärt z- diesem Sinne wurden seiner Zeit osficiöse Mittheilungen verbreitet — aber Die Einleitung, daß er mit der Sitte solcher öffentlicher Kundgebungen, wie die tu Ausführung folgte nicht nach. Man nahm an und nach der Lage der Dinge war Engländer, „nicht unzufrieden ist", jedoch wünscht er, baß es mit der ersoid« man dazu gezwungen, daß die ministeriellen Beschlüsse an entscheidenber Stelle Heben „höheren Weisheit" geschehe, und — wie immer, wenn er feierlich gest.wL nicht genehmigt wurden. Erschien dieser Umstand bedauernSwerth, weil die Bei- ist, reoet er per „Ihr" — „diese höhere Weisheit vermisse ich zu meiitf legung des Streites dadurch verzögert wurde, so beruhigte man sich doch dabei Schmerze in Eurer Kundgebung vollständig." Er belehrt die Unterzeichner in der Erwartung, daß beim nächsten Zusammentritt des Landtages die Austra- Adresse dann aus Dem Schatze feiner „höheren Weisheit", baß Fürst Bisa^ gung der Differenz im gesetzlichen Wege bewirkt werden würde. Was ab.r den noch niemals etwas für Die bürgerliche und kirchliche Freiheit gethan habe, all Freunden der souveränen Staatsgewalt Bedenken verursachte, war die Besorgniß, Deren Vorkämpfer jene Den Reichskanzler gefeiert haben, wie nach Herrn E-oaV daß an maßgebender Stelle sich unberechtigte Einflüsse geltend gemacht haben, „die Nichibrstätigung nützlicher Synovalbrschlüffe der hannoverschen Lanveskik^ welche Die Krone in dieser Angelegenheit von ihren nächsten Rathgebern trennen Die Behandlung der kurhesstschen Kirche und Die Durchsetzung Der jüngst könnten. Ein solcher Fall wäre im Interesse Der Sache wie um Des konstitutiv' Polizeigesetze über Die Kirche unD Schule beweisen." Er hält Die jetzigen kirchl« nrllen Princips willen gleich bevauernswerth gewesen. Wie sich jetzt herausgestellt politischen Maßregeln der Regierung für falsch, obgleich er „feit langer Zeit V hat, ist jene Besorgniß unbegründrt gewesen. Der König hat auf das Gesuch festen Ueberzrugung ist, jeder heutige Christ müsse sich ernstlich bemühen, daß t des Bischofs von Ermeland, bei der Säcularfeier in Marienburg eine Avresse im sechSzehnlen Iahrhundert angefangene Reformation der Kirche in unser! überreichen zu dürfen, als conditio sine qua non den unbedingten Widerruf des Tagen vollendet werde" — was, beiläufig bemerkt, feinen ultramontani früher aufgestellten Grundsatzes bezüglich des Vorgangs der kirchlichen Gesetze vor Collegen von Der Mitarbeiterschaft Der „Hannov. LanDeSzettung" sehr beocnfli Den staatlichen verlangt, und Der Bischof hierauf — wie nicht anders erwartet fein wird. werden konnte — ablehnend geantwortet. Damit ist Klarheit in Die Situation Alls Bayern, 15. Slpt. Der „Nürnberger Correfpondent" schreibt: 1 gebracht worden, eine Verdunkelung der Frage ist jetzt unmöglich: Princip gegcn von den Ministerien des Cultus und des Innern an die Kreisregierungen erUfln Princip. Ob die Widerspenstigkeit des Bischofs in dem einen Falle sofort gebro- Entschließung zum Vollzüge des Reichs-Jesuiten-Gesctzes in Bayern bestirnt chen wird, oder später, das ist jetzt gleichgiltig und ein untergeordneter Punkt. Folgendes: Worauf es nunmehr ankommt, ist: Die gesetzliche Auseinandersetzung zwischen Den Angehörigen des Ordens Der Gesellschaft Jesu ist die Ausübung eiü Staat und Kirche und Fixirung Der Grenzen, innerhalb welcher sich die Selbst Ordensthätigkeit insbesondere in Schule und Kirche nicht zu gestatten. Die 8 ständigkeit und Unabhängigkeit Der letzteren zu bewegen hat. (D.Pr.) Haltung von Missionen durch Jesuiten ist untersagt. NieDerlaffungen des Ordü Berlin, 17. September. Die bisherigen Nachrichten über die Vorbereitungen der Gesellschaft Jesu dürfen in keinem Falle geduldet werden. Nichtbayeri>chi eines Gesetzes über die Einführung Der Civilehe, welches Dem Landtage nach Angehörigen Des Ordens Der Gesellschaft Jisu ist Der Aufenthalt in Bayern seinem bevorstehenden Wi derzusammentritt zugeyen soll, sind widersprechender Art. Der Regel nicht zu gestatten. Keinem Jesuiten ist die Aufnahme oder Natural Zu so bestimmten Angaben, wie sie in letzterer Zeit in der Presse erschienen sind, sation gemäß § 6 der Reichsgesetzes vom 1. Juni 1870 über die Erwerbung w ist die Sache nach Versicherungen, Die Der „Eib. Ztg." zugehen, noch keineswegs Den Verlust Der Bundes- und Staatsangehörigkeit zu ertheilen, jedes Derart' angethan. Thatsächlich ist die Absicht zu einer endlichen Vorlegung des ver- Gesuch eines Jesuiten ist vielmehr zunächst Dem mitunterfertigten königl. Staai heißenen Gesetzes vorhanden und sind dazu die erstcn Schritte angeordnet. Im Ministerium Des Innern vorzulegen. Die zum Vollzüge des Gesetzes in Den ti' Eilhel-i. 8< »04 *Wta l. 6 °d h ia ' ®l( 8rfl 8 'n'« |* « brt’Ä6|« « H I.N'7 » uruno U°,1 b °-b-i k btt . r 6,ri"l,ti. h "l® ^Hwifatian J '' w4 8 S'Icnotn, Uln hi„ . aa ” tor eia» , 7 S'Wttati ■W« Stammt« 6(,tuit| L°®->ch- m«ci. ^"^S"ragk° h^. j Gebiete eine 6tufenleit<| kn'CB 8cr K geganzm ij dir höchstr 8l ■i-ttlbarer und ichöner h ' al< durch ten Gaipfa; 'miet »orten ifr hl Oatujeit, Landvirths^ bringen hiugegeben hadn, 1 tem Zabel, mit velchi " dsvernte Anfgehen 'tn er-ebenden nnt 1 dargebracht mortea Iw,, men dürfen. Es gliche chrnehmnngen die frendigj- ihen ju können. Mil t icch vermag Ich ti<6 nit ig dieses LüassiS ten ö Ümits jur den unerlb^ je, Meinen herjlichenva. - meldet, daß die Reise i'gsacher RegierMgSge^ vor rrachster Äochi trfplf wart in ten nächsten U hiere Monate abmesentblei eschlojen heute Moigt°, : ,d in Unterhandlung j» Lohnerhöhung von i M 'n (Satantit, oder 1&W ffch bemüßigt gefe-rs, । t imar in “nt® . , C ( f!t|t UtknW’W*; \ HM «Nl> »llJ ! tuAtfbntf*. * J ».(. ,4 mit der 1,1 L n fii«M 8* ^"V1 A hm» El aK», ■“ *** (r i»»»»-*” , jii 4t lal ,ü'S3'ii w»s*.- •Ii” ‘"Ja »Ur«”"1' ittll, I „ „ht brti< jailtfl111*118 ,... fc-'Ä« * Och»" 1 i irfi»•“ " rit I« 8‘,t". ti» D# »««»• „ M'" .........; c i Im Lohnsatz Ordnung Es B& 4357) c t hierauf durch Acclamation Resolutionen angenommen, welche die Nachtarbeit und lange Arbeitsstunden als die großen Uebel der Professton erklärten, einen Werkel- t 1 aJtlfir. 167 160 38 132 ur r- er 'S 'N en -- n. Flur Nr. ,%09 »/ma. ,3/H8 14/270 Acker auf der Hardt, auf den (Skiberger Wcg, Acker auf der Hardt, in der Koppelhut, Wiese auf der Hardt, die vordersten Trieschen, Acker unter dem Gießener st'i rt- en, fei IR ff ne Die französischen Genie-Offizikre, die den Etsenbahnbeamten in Modane zu- gewukhet haben, den Eisenbahnverkehr -u unterbrechen, damit sie ihre Minen- kammern anlegen könnten, sind nach Versailles berufen und vom Kriegsminister getadelt worden, weil sie ihre Vollmachten überschritten hätten. Und der Minister der öffentlichen Arbeiten hat den französischen Etsenbahnbeamten einen Verweis Amerika. versteht sich von selbst, daß, je näher der verhängnißvolle 5. November, Versteigerungen. Donnerstag den 31. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die dem Jacob Kröck Vll. in Heuchelheim gehörigen Immobilien, als: Anton Majlath zum Präsidenten und Bela Perczel zum Vicepräsiventen. Unterhaus wurde ein Aoreß- und ein Unterrichts-Ausschuß gewählt. Schweiz. der große Wahltag für den Präsidenten der Vereinigten Staaten, ruckt, desto größer die Anstrengungen und Hetzereien auf beiden Setten werden. Da nun alle von vorne herein gleich mit lauter Stimme zu schreien und zu schimpfen angefangen haben, sollte man glauben, daß die Leutchen schon heiser sind oder wenigstens nicht noch lauter schreien werden. Mit Nichten. Der Erfindungsgeist der Amerikaner ist groß und das Papier ist geduldig. Das Neueste und Schrecklichste wird der „Newyiük Times" von einem Specialcorrespondenten geschrieben. Er hat mit Hunderten von Demokraten gesprochen und durchgängig gefunden, daß die Demokraten des Südens ihren Canbidaten Greeley Haffen! Gratz Brown (der Candivat für die Dicepräsiventschaft) ist ihre Hoffnung. Greeley wird kaum 30 Tage als Präsident leben. Der naive Correspondent fragt die Demokraten, die ihm diese prophetische Mtttheilung machen, wie das möglich sei, da Greeley gesund und frisch sei? Darauf deuteten die Demokraten nicht etwa leise auf eine Beiseiteschaffung hin, sondern sagen: „Wir haben Lincoln aus dem Wege geräumt, wir können das eben so leicht mit Greeley thun." Und nun folgt als Moral von der Geschichte eine Vorlesung über die Schändlichkeit der demokratischen Partei und was man von ihr zu erwarten habe. gegeben, weil sie ihn nicht rechtzeitig von dem Vorgefallenen in Kenntniß gesetzt 1 l haben. Herr ThierS hat nun dem Ritter Nigra in Trouville sein Bedauern über । ven Vorfall zu erkennen gegeben und gleichzeitig erklärt, daß die Regierung von I । den Maßregeln des Generalstabes, der in feinem Eifer der Grenzvertheidigung zu 5 weit gegangen, gar keine Kenntniß gehabt habe. Im Vatican laufen immer noch große Summen „PeterSpfennig" ein. Der heilige Stuhl soll dieses Jahr bereits 17 Millionen Francs eingenommen haben. h England. London, 13. September. Die hauptstädtischen Bäckergesellen veranstalteten ’ gestern eine imposante Kundgebung im Hydepark, die als ein vielsagendes Dementi i der Gerüchte, daß zwischen Gesellen und Meistern ein Ausgleich zu Stande 1 gekommen sei, angesehen werden konnte. Don verschiedenen Punkten der Stadt | zogen die Bäckergesellen mit Musikcorps und Bannern in Processton nach dem " Park. Aus der City kam der imposanteste Zug, an dessen Spitze drei hervor- * ragende Mitglieder des Strikecomites im „Backhausornat", d. h. in weißer Schürze s und Mützen, auf Grauschimmeln ritten. Eine Abtheilung junger Leute trug , Banner, auf deren Stangen, mit Blumen umwunden, riestge Weißbrode steckten. Die deutschen Bäckergesellen, 4—500 Mann stark, marschirten in geschlossener ' Ordnung unter den Klängen der „Wacht am Rhein" in den Park, wo unter dem famosen „Resormbaum" das Meeting arrangirt wurde. Im Ganzen waren , wohl ca. 12,000 Gesellen zugegen, die zur Arbeitseinstellung entschlossen sind. ‘ Ein Bäckermeister Namens Davidson übernahm den Vorsitz und leitete da- s Meeting mit einer längeren Rebe ein, in welcher er nach einer lebhaften Schilderung der jetzigen gedrückten Lage der Gesellen dieselben aufforderte, dem Tyrannen-Einwande „Nothwenbigkeit", der gegen ihre Forderung um Aenderung der Arbeitsstunden urgirt werde, ein entschiedene- „Nein" entgegenzusetzen und bei ihrer Agitation um kürzere und bequemere Arbeitszeit, höheren Lohn und Ad- । schaffung der Sonntagsarbeit energisch zu verharren, worauf die Anwesenden mit einem tausendstimmigen: „Wir wollen, wir wollen!" antworteten. Es wurden C v. Lutz. v. Pfeufer. München, 18. September. Wie versichert wird, unterhandelt Herr v. Gaffer wegen Uebernahme des Cultu-ministeriumS mit dem Advokaten Auer (da Herr v. Lerckenfeld abgelehnt hat), und soll derselbe zugesagt haben. Tegernsee, 14. Sept. Professor Dr. v. Döllinger, welcher seine Ferien auf einer Villa dc- Grafen Arco zubrachte und hier lebhaften Verkehr mit einzelnen Führern der kirchlichen Reformpartei pflegte, begibt sich heute nach München, um mit Professor Huber nach Bonn zu reisen, woselbst eine Vorbesprechung stattfinDet, uao dann längsten- bis Donnerstag in Köln einzutreffcn. Die Nachricht, daß Abbe Michaud zur griechischen Kirche überzutreten gedenke, ist unrichtig. Wohl aber dürfte Der Congreß Veranlassung haben, das Verhältnis Der Altkatholiken zur orientalischen Kirche näher zu regeln. Oesterreich. Pest, 16. September. Die Eröffnungssitzung Der Reichsraths - Delegation fand heute Mittags in Anwesenheit des gemeinsamen Ministeriums statt. Hopfen würbe mit 36 von 39 Stimmen zum Präsidenten gewählt. Derselbe gicbt in seiner AkntrittSrede Der Befriedigung über Den geistigen unD materiellen Aufschwung seit Bestehen Des Delegations-Instituts Ausdruck und spricht Die Hoffnung aus, baß auch Die staatsrechtlichen Wirren auf Dem BoDen Der Verfassung eine endliche Lösung finden möchten. Nach Außen, sagt Der ReDner, nimmt Die Monarchie Den ihr gebührenden Standpunkt wieder ein und Die Begegnung Des Kaisers mit Den Herrschern von Deutschland und RußlanD giebt uns, soweit. menschliche Voraussicht reicht, neuerlich eine Gewähr für Die frieDliche Gestaltung , ter nächsten Jahre. Der ReDner mahnt Die Delegation, an Den Grundsätzen , Der Sparsamkeit, unbeschadet Der Berücksichtigung des Erfordernisses Der wachsen- , Den Kraft Des Ruches festzuhalten und vor Allen Desjenigen zu gedenken, dessen weiser Einsicht unv klugem Vorgehen zum größten Theile eine glückliche Wandlung ( Der Geschicke Oesterreichs zuzuschreiben ist. Er forDert Daher Das Haus auf, Den < Gefühlen loyaler Anhänglichkeit an das kaiserliche Haus Durch ein begeistertes ‘ Hoch auf Den Kaiser AuSDruck zu geben. Das Haus bringt hierauf ein Drei» > maliges begeistertes Hoch auf Den Kaiser aus. Das MitglieD Des Herrenhauses, - Falkenhayn, wurde zum Viceprästbenten gewählt. Anbraffy theilt mit, Der Kaiser ' werDe Die Delegation morgen um 1 Uhr empfangen unD übergab Den Staats- ' Voranschlag Der gemeinsamen Ministerien. Auf Den Antrag Herbsi's findet heute Abend eine Sitzung statt. — Die ungarische Delegation wählte den Grafen Bern, 18. September. Die Regierung des Canions Wallis hatte den Jksuitenpater Franz Aller zum Stadtpfarrer in Leuck ernannt. Der Bundes- rath verlangt nunmehr Auskunft über diese Angelegenheit und hat die betreffende Wahl sistirt. Lesondere Bekanntmachung. Frequenz und Einnahme auf den Oberhessischen Eisenbahnen o g D( ch n tag von 12 Stunden von 4 bis 4 forderten, die Sonntagsarbeit als unmoralisch im Princip und verderblich in der Praxis verdammten und einen einförmigen " €'■'*) befürworteten. Die Massenversammlung löste sich alsdann in größter auf. ! a f r- H ih r* l- I? e d ' 0 iir« ' u Weg, an der Landwehr, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. (4368) S e m m l e r. feinen Fällen erforderlichen Anordnungen werden, so weit cs sich um den Orden Wochen die dee Papstes folgen würde, während Andere die Abreife de- Cardinalber Gesellschaft Jesu handelt, von den Districtspolizeibehörben — vorbehaltlich bezweifeln, da er ungern Den Papst in den Händen seiner (des Staatssekretär-) des Oberuufsichtsrechtes der denselben vorgesetzten Stellen — getroffen; jedoch Feinde laffen würde. — Nachrichten au-Pisa melden von einer dort herrschenden wird bemerkt, daß die nach § 2 des Gesetzes zulässige Anweisung eines Aufent. allgemeinen Aufregung in Folge eine- Versuchs der Jesuiten, sich dort einzubür- haltes in bestimmten Bezirken oder Orten Der Regel nach auf Diejenigen Fälle gern. Dieselben haben in Pisa ein Gebäude unter dem Vorwand erworben, dort zu beschränken ist, in welchen Der betreffende OrdenSangehörzum Chaussiren des Weges nach der Badenburg verdungen werden. Gießen, den 18. September 1872. Körner, |! Bezirksbauaufseher. /v aus peil fahrt /» lia 1111111111111 2. 4331) In Lit. C. Nr. 82, Seltersweg, _________________________________________ ist -'n gut möbUrtes Zimmer nebst Cabinet 4302) Ein braves Mädchen für Haus- JU verimethen. Näheres IN der Restauration! und Küchenarbeit wird gegen hohen Lohn zu Geryard. Imietben aesuckt. Von wem? saat die , ______I miethen gesucht. Von wem? sagt die 4155) In Wenzel s g^tb-b- Slt18-_________________ Garten sind möblirte Zim- ^37t3). ®n bra”e® ®iSb*e" istr Haus- ** arbeit wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht von Frau Dr. Engelbach. Wärterin - Gesuch. 4366) Für das academische Hospital dahier wird eine tüchtige Wärterin zum so- fortigen Eintritt gesucht.______________________ 4372) Ein Bett-Teppich verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, denselben bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. IDr. Lengil's ßirkenbalsani, M aus den feinsten und für die , Haut wohlthätigsten Balsamen zusammengesetzt, entfernt < sämmtliche Fehler und Män- f'gel der Haut, wie Sommersprossen, Le- £ berflecken rc. und stärkt und belebt den ■ ganzen Hautorganismus. o Preis pr. Krug mit Gebrauchsanweisung < 1 fl. 45 fr. ,5 Depot in Gießen bei (3728) Eh. Oppermann, Seltersweg. General-Depot bei CL L. Reuling’s y. Nachfolger in Frankfurt a. M. Für Schneider. 4341) Tüchtige Arbeiter in und außer dem Hause gesucht von ______Georg Leib. Annonce. 4338) Drei tüchtige TöpfergeseÜen, Ofensetzer, finden bei hohem Lohn auf auswärtige Arbeit dauernde Beschäftigung bei___________________Jean Leyerzapf. WeißbinderHesellion finden dauernde Beschäftigung bei AnMagcnkrampf, Verdauungsschwäche rc. rc. Leidenden wird das feit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. Doecks’fdje Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (4225) 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Zchrift angefertigt bei Wilh. Balser. (darunter eine große Anzahl Fichtenstangen). Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Grünberg, am Bahnwärterhäuschen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 ge- Die Großherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 17. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen (4339)___________Vogt.______________ 4367) Dienstag den 1. Oetober d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus: Flur Nr. oKlftr. Vs u. 4 38 Hofraithe und Lohmühle am Wismarer Weg und der Lahn, die hiesige, an einem Arme der Lahn gelegene Lohmühle, welche, vermöge ihrer Lage und Beschaffenheit, indem dieselbe ganz nahe bei der Stadt liegt und leicht zu jedem Wasserkraft bedürfenden Geschäfte umge- schaffen werden kann, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 19. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S emm l er. Lermiethungen. 4361) Bei Eduard Ottmann in der Schloßgasse ist ein möblirtes Zimmer zu rermiethen.__________________________________ 4365) Ein möblirtes Mansarden-Zimmer nebst Cabinet ist zu vermiethen bei __Louis Busch Wittwe. 3586) Das seither von Herrn Lehrer B ayrer bewohnte Logis ist an eine ruhige Familie bis Mitte October zu vermiethen. ______________Ed. Strack's Erben._ 4354) Ein großes Familienlogis ist zu Frankfurter Lager-Bier, per Flasche 8 fr., bei (4370) Georg Dörr, Kirchenplatz. 4364) Süßäpfcl oerfauft Louis Busch Wittwe Vermischte Anzeige!!. 4362) Aus der Kirchenfasse Hausen können- 850 ft. ausgeliehen werden. ___________Der Kirchenvorstand. ! 3106) Syphilis, Geschlechts- und Haut i Krankheiten, Schwäche - Zustände, Epilepsie) und Frauenkrankheiten behandelt nach be- wälirter Methode brieflich und 4343) Ein gewandter Zapfjunge wirb bis zum 1. Oetober zu miethen gesucht von _______Th. Lony, im Promenadehaus. 4117) Die Unterzeichnete sucht zum baldigen Eintritt einen jungen Mann aus braver Familie als Lehrling. _______Actien-Brauerei Gießen. 4286) Zwei tüchtige Schreinergesellen werden gegen hohen Lohn gesucht von Heinrich Kreiling, ___________________Schreiner in Wieseck. 4333) Ein braves Mädchen, in Küche steht ihr frei, mich gerichtlich zu verklagen, 4.'18) Für ein Comptoir dahier wird ich werde in diesem Falle nicht verfehlen, ein Commis zum sofortigen Eintritt gesucht rechtzeitig zu erscheinen. Näheres bei der Exped. d. Blits. 1 Karl Braun. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schm Unio^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in