Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen die Freitag den 19. April Sdlfet* Hirtenbrief der preußischen Bischöfe rei Tießcn, am Mark!. Kongos , am 4. März dir penf. Schullehrer an der 2. evang. Schule zu gutem Hofgericht der Provinz Ober- zum Substituten des Öber-Staatsanwalts bei IVU iri, U.' ll rniwv» !• "'Ti wie nichts habend und doch Alles besitzend! Herr Pfarrer Jost aus Ellar Weilburg, 16. April. Der Rh. C. meldet: n ^ie m ob einen ne io., die, wie rddeutschen Loch id)a(t von Ham- ntwerpen, Havre Orleans, San icrifa, China sels jun. ? der vereinigten PrelÄ vierteljährig 1 fi. 12 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Hessen auf 101,337,220 fl. und in der Provinz Rheinhessen auf 126,069,»m fr, zusammen also aus 362,114,540 fl. sich berechnet, mit Acht Kreuzer Beitrag von je Einhundert Gulden Versicherunge-Capital gedeckt, und die Erhebung dieses Beitrags in den zehn ersten Tagen des Monats August laufenden Jahres, in Einem Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Darmstadt, 17. Aprkl. Durch Allerhöchste Decrete vom 11. l. M. wurden - Substitut des Ober-StaatsanwaltS bei dem Hofgertchte der Provinz , zum Staatsanwalt bet dem Bezirksstrafgericht Gießen, - ‘ , Emil Zimmermann, rn SsAtt werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- Besteuungen ÜU[ OCll (Siebener Linzelger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. für Hobenzollcrn. f P hilippuS, Bischof von Ermland. f Johann Bernhard, Bischof von Münster. f Wilhelm, Bischof von Hildesheim. In Dert.etung des Bischofs von Kulm: Klingenberg, Generalvicar und Domkapitular. •*s: ?UPPtttt(9 lb Lllckin^' Deutschland. Darmstadt, 16. April. Die Nr. 20 des Großherzogl. Regierungsblattes enthält: 1) Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die militärischen Dienstverhältnisse des Großh. Gendarmerie-Eorps betreffend. 2) Bekanntmachung Großh. Brandversicherung-. Commission, die Aufbringung des Bedürfnisses der Großh. Landes - BrondveisicherungS - Anstalt für 1871 betreffend. Wir entnehmen derselben: Die von der DrandversicherungS-Kasse zu zahlenden Brand-Entschädigungen ans 1871 betragen: vom Hostheater-Brond in Darmstadt am 24. Oktober 1871 471,839 fl. 241/2 kr., sodann von Bränden: in der Provinz Starkenburg 86,555 fl. 30 kr., in der Provinz Oberbeffen 82,125 fl. 46 kr., in der Provinz Rheinhessen 93,438 fl. 493/4 fr., Zusammen 733,959 fl. 30y4 fr. Hierzu kommen noch Entschädigungen aus de^i Jahren vor 1871, welche erst jetzt fällig geworden sind, VerwaltungSkosten, Gebühren der Steuercommissäre, Unter- und Ober-Erhebgebühren, und berechnet sich somit das Gesammt-Bedürf- niß der Großhc.zoglichen BrandversicherungSkasse auf 768,232 fl. 1 fr. Gemäß Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 23. März 1872, Spruch auf . V^heil. Di? schon Nr. M. V. I. 3657 , soll dieses Betürsniß durch theilweise Verwendung des vorhandenen Betriebs- und Reservefonds, sowie durch Ausschlag auf das Ge- fammt-BrandversicberungS-Capital, noch dem Stand am Schluffe des Jahres 1871 tu ter Provinz Starkenourg au, lo^vyti.o.iv ,i., m n« Oht- Zitronat tinb MM unb Raffinade, fr,, sowie die lettig- und 11 (»r & 6öUlP' Stettin. Am 0/490,321. .^00,992. 4'K279. b/1i3,231. 1.684,821. tcn auf pr. Ps»»dÄ 'orten oon dk« Nr. t>2 l die Donf.üICr.ffe des Kirchspiels Ellar für dessen Abstimmung gegen das Schul- + Paulus, aussicblS-Gefetz zu überbringen. Der Landratd Hahn lehnte die Annahme der T p Petei Adresse, welche durch Missbrauch der Kanzel und durch zu mißbilligende Aus- Bischof reizung der Unterzeichner zu Stande gekommen sei, e"tsw>eccn ab. . JRrrlin 17 April. Die Nachricht, daß eine Liste für Sammlung von Erjdchcch F'^bü'g Beiträgen für' die Familien von Bebel und Liebknecht auch im Reichstage cir- Ziele, vollzogen werden. , 3) Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 4) Dienstnachrichten. 5) Charakterertheilungen. 6) Verleihung eines Amtstitels. 7) Coucurrenzeroffnungen. Erledigt ist: dir zweite evang. Schulstelle zu Reinheim, im Kr. Dieburg, mit einem jährlichen Gehalt von 348 fl. 30 kr.; die evang. Schulstelle zu Olfen, im Kr. Erbach, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; dem Herrn Grafen zu Eibach'Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die zweite Stadtknaben-Freischulstelle zu Darmstadt, mit einem anfänglichen Gehalte von 700 fl.; die kathol. Schulstelle zu Wimpfen a. B-, 'm Kr. Wimpfen, mit einem Geholt von 446 fl. 11 kr.; die evang. Schulstelle zu Ober-Hiltersklingen, iw Kr. Erbach, mit einem Gehalt von 300 fl.; das Präsen- tationerecht dazu stebt dem Herrn Grasen zu Erbach Fürstenau zu; die erste evang. Schulstelle zu Wallerstädten, im Kr. Groß-Gerau, mit einem Gehalt von 318 fl. 41 h ; die erste evang. Schulstelle zu Westhofen, im Kr. Worms, mit einem jährlichen Geholt von 330 fl.; die evang. Schulstelle zu Götzenhain, im Kr Offenbach, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl.; dem Herrn Fürsten zu Ihr den Lehrern, Euren Mitarbeitern, mit Achtung, citut UHV *••• «r- > v Präsentationsrecht für diese Stelle zu; die evang. ££e?^nn 9näbiß? Vrn Cbb Kränkungen, dte wir von fo vielen Seiten erleiden. Gedenkrt des ap s f .g S Johannes Marbach, auf sein Nachsuchen aus dem Dienste der evang. in Aufruhr, in Muh.n, in Nachtwachen, in Fasten, durch Ä-ufchh-tt, m, Klugh.", St rb.fall-^ w-N-»'« *_ ... o ..... «*,.<. ... SÄ-KKÄÄSSS-L: - ■ reebtiufeit zur Rechten und Link«n, bet Ehre und Schmach, bet schlechtem und " Wufl, al« B-rführ-r gruch.r. und doch wuhrhait, °I« bekannt und doch unbekannt, wie st-rbcnd, und ssehe wir fiben, al« nnd koch mch g üb b ff ,, 6 ft ff, „ Landgericht Offenbach tbcui, wie betrübt und doch immer freudig, w-arm und do» Viele derich.rnu° d» d g-w st^ „.S.^tsanwalts bei dem Hofgeri wie nichis habend und doch Alle« b-sitzend!" (.2. Cor 6, 4 seq) B-'-t m 2 uns zu ®ott dem Allmächtigen, daß er die Zeit der Heimsuchung abkurze, seiner »elfen. Kirch- stet« opferwillige Priester, fromme L-hrer, g-tr-ue «'beilerg-b-undunS Abg-'ordmI-n'unfereS Ki'-is-S, Herrn Landrath Hahn, Allen au« den Togen z-Nlicher Trübsal eine sriedenreiche Frucht der Gerecht g „„ 6i,A(ni„Ä aflar für dessen Abstimmung gegen da« Schul- erwachsen lasse zum ewigen Leben. Di- Gnade unsere« v-rr» J-fu Christ I-' mit Coch Allen. - Gegeben Fulda, den 11. April 1872 t Erzbischof von Köln. t Heinrich, Fürstbischof von Breslau. T , Joseph, Bischof von L.mburg. t Christophorus Florentius, von Fulda, f Konrad, Bifchof von Paderborn, f Mathias, B.schof v Trier, f Lothar, Bischof von Leuka i. p. i. Verwefer der r „ Das bischöfliche Amtsblatt der Di'öcese Limburg veiöffentlicht folgenden gemeinsamen Hirtenbrief der in Fulda versammelt gewesenen Bischöfe: Die unterzeichneten Oberhirten entbieten dem hochwürdigen CleruS ihrer Diöcesen Gruß und Segen im Herrn. Das Gesetz vom 11. März l. I., welches die Beaufsichtigung der Schule, die von ihrem Ursprung an in allen christlichen Ländern eine Tochter der Kirche war und bis in die neueste Zeit von der Kirche als eine Tochter geliebt und gepflegt wurde, dem Staate als ein ausschließliches Recht beigelegt hot, veranlaßt die am Grabe des heil. Bonifacius versammelten unterzeichneten Oberhirten, nachstehende Worte an den bochwürdigen CleruS ihrer Diöcesen zu richten. Wir haben angesichts der vielfachen und schweren Bedenken, welche ki'chlicherseitS dem Gesetze entgegcnsiehen, es nicht unterloffen, gegen den betreffenden Gesetzentwurf, als er den beiden Häusern des Landtags zur Be-othung und Beschlußfassung vorgelegt war, theils an diese hohen Versammlungen motivrrte Vorstellungen zu richten, theils aber, nachdiw der Entwurf die Genehmigung der LandesreUretung erhalten hatte, Se. Majestät unfern Kaiser und König durch Immediatgesuche gebeten, dem Gesttzentmurfe die allerhöchste Sanction nicht zu ertheilen. Wir haben endlich, nachdem diese dennoch ertheilt war, eine gemeinschaftliche Erklärung an das königl. Staatsministerium gerichtet und demselben unsere Ueberzeugung ausgesprochen, daß durch das neue Gefetz wesentliche und unveräußerliche Rechte der Kirche verlitzt seien und dem Staate sowohl als der Kirche große Gefahren und Nachtbeile bereitet würden. Von solcher Ueberzeugung durchdrungen, waren wir nicht in der Loge, dem Gesetze unsere innere Zustimmung oder Billigung zuzuwenden. Weil jedoch unser bischöfliches Amt und die Liebe Christi uns drängt, Alles zu thun, was in unseren Kräften steht, um jene Ge. mftk, bMMeti, sgh„n und Nachtheiie zu vermindern und weil keine Macht auf Erden uns erb (796) tjnden kann von der Sorge für die christliche Erziehung der uns vom göttlichen , --Heilande onrertrauten Kleinen, so sind wir entschlosien, auch zu Gungen v.r i, n>T Jlintott M mehr im Princip durch dos neue Gesetz von ihrer Mutter der Kirche losgcriffenen i Volksschule nach wie vor die Pflichten des Hirtenamtes gegen dieselbe treu Au laMtUOerr „füllen, insofern und so lange es uns Nicht unmöglich gemacht wird. In dm, *\ festen Vertrauen, daß die gesammte Geistlichkeit unserer Diöcesen diese Gesinnung mit uns «heilt, finden wir uns zu nachstehenden Anordnungen und Mahnungen veranlaßt: 1) Jeder Pfarrer hat die Lokalinspection über die schulen seiner Pfarrei zu führen, ohne daß eS einer besonderen bischöflichen Genehmigung bedarf. ----2) Dagegen ist eine solche Genehmigung nöthig, wenn es sich um Uebernahme der Kreisschulinspection oder einer Ortsschulinspection außer der eigenen Pfarrei d handelt. Für die bereits fungirenken Schulinspectoren dieser Kategorie soll e V einer solchen Genehmigung nicht bedürfen. 3) Für den Fall, daß an geistliche Schulinspectoren in Beziehung auf ihr Amt Anforderungen gestellt werden sollten, welche mit ihren kirchlichen oder priesterlichen Pflichten covidiren, werden dieselben nicht ohne voihergehendes Benehmen mit dem Ordinariate ihr Schulamt Nieder. legen. 4) Auch wird von dem betreffenden Geistlichen Anzeige erfordert, soda o die ihm übertragene Schulinspection staatlicherseits widerrufen werden oder ander- we'tiae bemerkenSwerthe Veränderungen im Bereich seiner AmtSwirfsamfert vor- kommen ioüten. 5) Zu Euch aber, theure Mitb.üder, haben wir das Vertrauen, daß Ihr fortan mit verdoppeltem Eifer den Religionsunterricht ertheilen und vft^aeu und in dem hochverdienstlichen Werke der chriplichen Erziehung und der aesammten Bildung der Jugend nimmer ermüden werdet. 6) Darum werdet Ihr den Lehrern, Euren Mitarbeitern, mit Achtung, Liebe und Theilnahme enb gegenkommen und ihnen durch Euer Wort, Euer Wirken und E«-- » p « 1 vollständig schiffbar zu machen. Der französische Plan der Mosel - Eanalisirnng Werte, Newyork, 17. April. (Kabeltelegramm.) Die Antwort des Secreta'rS Fish auf die britische Note vom 20. März ist heute nach England abgegangen. Washingtoner Correspondenzen mehrerer Newyorker Zeitungen versichern, daß"tie Regierung beschlossen habe, die indirekten Schadenansprüche in der Alabama-An- gelegenhcit zurückzuziehen. Eigenthu 1958) Z auf der Straße abgebrochen wo Da der Ihäler Fall zur flennt.' Entdeckung diese' von Jndicien, d lang macht. Zugleich Gesetz vom 3. ( ermittel una des und daß der ü wahrt, welcher Thaters ermögl Gießen, t Türkei. Konstantinopel, 16. April. Heute hat die Uebergabe des kaiserlichen Inve- stiturbcrats an den neu ernannten Exarchen von Bulgarien, Anthimos, mit großem Ceremoniell stattgefunden. Der Berat ist ganz conform mit dem kaiserlichen Ferman, welcher den Bulgaren ihre kirchliche Unabhängigkeit gewährt. Amerika. der blS jetzt erst bi- Ars ausgeführt ist, wird auch bis Dievenhofen beibehalten. Hierbei bekommt Metz einen Hafen, der durch Abzweigung von einem Nebenarme der Mosel in die Nähe des Bahnhofes verlegt wird. Dieser Canal, der südlich in den RheiN'Marnc-Canal mündet, wird zur Belebung des Verkehrs, sowohl nach Altdeutschland wie Frankreich, wesentlich beitragen und namentlich den großen Hütten in Ars und Hayange den deutschen Markt erleichtern. Oesterreich. dem er „mit dem Bewußtsein treuester Pflichterfüllung auf ein lange- und fegens- reiches Wirken zurückblicken kann, und das mit dem Wunsche schließt: daß ihn _ v,iißiaiiv. „Gott in der körperlichen unv geistigen Frische, deren er sich erfreut, noch lange Southampton, 16. April. Der von Brasilien eingetroffene Dampfer „Newa" erhalten" möge. Außerdem hat der Senat der Universität, sowie Telegramme überbringt Nachrichten aus Uruguay, nach denen Die Friedensverhandlungen zwt- aus Offenburg, Weißmain, Regensburg, Straubing u. f. w. Herrn Stiftsprobsi schen der Regierung und den Insurgenten abgebrochen sind, da der bisherige Prä- v. Döllinger beglückwünscht. sivent Battle zurückgetreten und dessen Nachfolger Gomensoro die Fortsetzung der Metz, 14. April. Auch bet uns wird kräftig Hand angelegt, um die Mosel Verhandlungen verweigert. Der Wiederbeginn des Bürgerkrieges ist somit unaus- ....... - bleiblich. — Weiteren Mittheilungen zufolge sind die Verträge zwischen Paraguay und Brasilien nunmehr ratificirt. Brasilien übernimmt aus fünf Jahre die Garantie für die Unabhängigkeit Paraguay'- und acccptirt seitens des letzteren die Erklärung, daß Paraguay feine Verpflichtung zur Zahlung aller Kriegskosten ausdrücklich anerkennt. let krankt. Bank 1 Frankf. Vereins' Darmat, ß* Wien Bankaktie Oeat Orediuct. Galizien 263'/? (Sui Newyorker Blatt erzählt: „Zu einem hiesigen Adiwcate kam ein in der Stadt wobl- vikannter junger Mann und bat ihn um men Rath, wie er wohl, ohne gegen das Gesek -u stoßen, eine reiche junge Erbin emfubren könne? — „Dafür wüßte ich nur einen Ausweg" sagte der ^ldvocat-. „lasten Sie daS Mädchen ein Reitpferd besteigen, während Sie die Zügel und die chettlche halten; dann setzen Sie Sich rückwärts auf, geb.» Sie dem Pferde die Sporen und Sie tonnen sagen, daß Sie nur einen Scher; machen wollten, daß aber da- Pferd mit Euch Beiden, durchging. In diesem Falle wären Sie straflos." — 91 m nächsten Morgen erfuhr der Advocat, daß seine eigene Tochter mit der bezeichneten Welse „durchgebrannt" war." Wien, 17. April. Der Gcmeindrrath nahm den Antrag an, das Mini, sterium in einer Eingabe zu ersuchen, daß den im Auslande ausgewieseneu Je- suiten, die nicht in Oesterreich yeimberechtigt feien, ein bleibender Aufenthalt in Oesterreich, insbesondere in Wien, nicht gestattet werde. Pans, 14. April. Die Vorgänge in Spanien scheinen einen ernsteren Character anzunehmen. Die carlistischen Banden, deren Zerstreuung der im Dienste der Negierung stehende Telegraph so übergeschäftig zu melden eilte, tauchen an den verschiedensten Ecken und Enden immer wieder aufs Neue auf. In Catalonien, rn Aragonien und nun auch in den baskischen Provinzen lassen die Siegesbullelins der Gouverneurs an Faßlichkeit und Klarheit Vieles zu wünschen übrig, und das alte ^plel der spanischen Ausstände scheint sich auch unter Amadeus I. in gleicher w" sonst wiederholen zu sollen. Den Siegcsberichten der Regierung, welche stets von Neuem versichern, die aufständischen Banden vernichtet und über die Grenze geworfen zu haben, folgen unabänderlich neue Telegramme, die von an- deren aufständischen Regungen sprechen, welche gleichfalls demnächst zu Paaren getrieben werden wurden, und so modernisirt sich die Mär von der lernäischen Schlange, der für reden abgeschlagenen Kops zwei neue erwuchsen. Was die Be- Spanien einigermaßen bedenklich macht, ist nicht so sehr die Zahl und hur/bJn £7 u** & vielmehr der Umstand, daß die monarchische Partei durch den streck zwischen Zorilla uno Sagasta, durch den Zerfall der progressistisch. -Jin< lebensgefährliche Schwächung erlitten hat, und daß bat dräna n^ss n' ^uher die Hauptstütze des Thrones, sich jetzt in die Opposition c L Tir f r "'hiesig- spanische Botschaft ist neuerdings weit ent» nrt fh,n Cn--U2‘0C Siegesgewißheit an den Tag zu legen, die sie bisher (Srnniviin8 fa^dfrf.Uuttn ^oalitionsnachrichten gegenüber mit so viel Grandezza aufrecht erhalten. Ob König Amadeus schon diesmal ernstlich bedroht ist, mag zedoch noch zweifelhaft erscheinen, da ein guter Theil der Armee und namentlich der oberen Offiziere zu ihm hält. Die französische Regierung bat m.t en l^X ttfn 0 ^E'lgefühl und die Grenzüderwachung wird mit möa- lichster Strenge gehandhabt. (K. Z.) b ($5,hHr^Örid' l5; r-prcil\ ^eute Herr Thiers seinen sünfundstebenzigsten Geburtstag. — Die sunf Individuen, welche die Kanonen aus Vincennes gestoben sind ermttteli und verhaftet worden. b ’ 9 Italien. ben . ?Ir empfing heute den Grafen Tauffkirchen und 150 Frankreichs. — Der Arbeitercongreß wurde heute eröffnet I 150 Vereine sind »«treten. Di- R-dn-r, welche aufUaUn, sprachen pMM ’ 1S") ltn ^uinarf lyvO) § 3n fceh Distr Hol Bi Ei Frankreich. Paris, 14. April. In acht Tagen beginnt die Nationalversammlung wieder in Versailles ihre Arbeiten. Die so wichtigen Fragen über das Budget und die Steuern müssen endlich zur Entscheidung kommen. Während der Ferienzeit aber hat sich die Presse mit diesen Dingen wenig oder gar nicht besaßt; die Sache steht gerade noch auf dem Punkte, wo sie schon so lange stand, und das „Un- vorhergesehene" hat freies Spiel. Wenn das „Journal des Debats" diese Trägheit beklagt, weist cs darauf hin, „daß das Schicksal der Industrie, des Handels, des Ackerbaues und der internationalen und politischen Verhältnisse Frankreichs dem Zufalle der raschen DiScussion und parlamentarischen Ueberraschungen anheim gegeben sei; es sei fast alles, was sich gegen die Besieueruna der Rohstoffe sagen lass», , «vu wu iumc viqe «©teuer ersetzt werden?'/ Das Journal t)08 Amvltistrung beschränkt werde: die Absicht, jährlich 200 Millionen bei der jetzigen Lage Frankreichs amortisiren zu wollen, sei ein finanzieller Irrthum; eine solche Wette hätten allerdings die Vereinigten Staaten gewonnen, aber nur dadurch, daß sie Armee und Marine abschafften, was in &ranfrei4 Niemand wünsche, Herr Thiers aber am wenigsten. Wolle man aber alljährlich 200 Millionen der Bank zurückzahlen, so frage es sich, ob es möglich sei, über die Summen, welche man Preußen schulde, hinaus noch einige Hundert Millionen zu leihen, um der Bank die Zahlung in den nächsten Jahren zu leisten. Das Journal des Debats antwortet mit Ja auf diese Frage und beruft sich dabei auf die kompetentesten, erfahrensten und angesehensten Finanzmänuer, wie de Sou- beyran, Barthelemy, deren Pläne es ausführlicher entwickelt und zur ernsten Ueber- legung empfiehlt. ö 1 Börsenberichte. ..®k' 18: blpril. Die an d^r gestrigen Nachbörfe durch eingetroffene überaus jchiechte Wiene. Nvtirungen emgetretene Deroute, welche sich auch in Bnlin bemerkbar machte hervor, die Vielen nur angenehm sein kann; dadurch, daß sie die Course beträchtlich herunterwarf, fachte fie die lange zuruckgehaltene Kauflust an, und in Berlin sowohl wie hier wurden heute zahlreiche Käufe abgeschlossen und das Geschäft trug wieder einmal seit "nen ziemlich belebten Eharacter. Namentlich ging eS auf dem SpecuiationSgebiete 3^2/ ^n^arößerttn^N^ r 6crn abgenommen, auch Staatsbabn bei m-rk-br b w'k Lombarden bei 2u5»/2-206. Nationalbank weniger im N °uch.mehr Frage geltend, und gingen Elisabeth.Nord- \ b "^'"'Entlich Donau.Drau wieder etwa« höher. Bayerische Ostbahn beliebt. Prioritäten dagegen waren noch unbeliebt, während Pfandbriefe theilweise, wie z. B. Meininger Räbt« 8‘İ^7,;nl R ®‘"kr'nJi‘“en »rffK unb waren h.nt/b-sond-r« Darm/ jh" u Institute bei den billigeren (Sourfen zahlreich gekauft. Staats. Papiere preiöhaltend und in elnzelnen kleinen Posten vorhanden. Oesterreichische Rente eine Kleinigkeit besser. Loose ohne Verkehr. Wiener Wechsel etwas höher. Vermischtes. Der Kaiser erhielt, so wird in der K. H. Z. erzählt, zum Geburtstage von dem kölner Banquier, Geh. Commercienrath v. Oppenheim, einen prachtvollen und kunstreich ausgeführten Tafelaufsatz von massivem Silber. Derselbe stellt eine Scene nach Der Schlacht von Graoelotte dar, in welcher der Kaiser den Mittelpunkt bildet. Bei Besichtigung des kostbaren Kunstwerkes äußerte der Monarch in der ihm eigeuthümlichen Weise, daß er selbst nicht in der Lage wäre, irgend Jemandem ein ähnliches Geschenk von so hobem Werthe zu machen. V . vtc. unt) ble Naturwissenschaften bei gewissen Ertminaluntersnchungen mehr u"b Sichereres leist.n können, als vordem die Folter geleitet hat, darüber ist seit etwa den leRten 40—50 fahren Niemand mehr im Zweifel. Daß man aber Der Chemie auch zu viel rutrauen kann, durfte aus folgendem Histörchen, welches der „Eidgenosse" erzählt, hervorgehen: „lieber die ''"publik Gersau mit ihren eigentümlichen Einrichtungen macht man bei jeder Gelegenheit iekt noch gerne schlechte Witze; z. B. daß sie einmal Einen zum Tode verurtheilten und, weil ihn Niemand enthaupten wollte, ihm 40 Kronen in Den Sack gaben mit dem Veideuten, er solle Damit nach Nürnberg gehen und sich für das Geld vom dortigen Scharfrichter enthaupten lassen Heute können wir unfern Lesern ein Gersauer Stücklein mittheilen, das in Den kleinen Kantonen er» vor wenigen Wochen passirt ist. Der Criminalist hatte in einer Untersuchung den Verdacht es sei ,n einem Kachelofen ein Kmd verbrannt worden. WaS thut das fdntinalifiifd'c Genie' um Gewißheit zu erlangen? Es läßt den ganzen Oken abbrechen, in eine Anzahl Kisten ver« packen und nach Zürich in'S chemische Laboratorium senden; nun sollte der Hr. Professor heraus- zchmecken, ob in dem Ofen Fleisch verbrannt worden sei und, wenn ja, ob daS Fleisch einem Kinde gehört habe. ES ist daS fein schlechter Witz, sondern buchstäbliche Wahrheit." f 3m Jahre 1709 erließ der Magistrat zu St. Helena folgendes geharnischte Edict gegen die schonen alljuflinfen bösen Zünglein der Insel: „In Anbetracht, daß viele müßige ^chwatzermnen auf der Insel eS sich zur Beschäftigung machen, nach unverbesserlicher Gewohnheit von einem Haus, zum andern zu rennen und allerlei schädliche und ärgerliche Gerüchte auf Rechnung dcS oeffereu Tbeiles Der Einwohner zu erfinden und zu verbreiten und dadutch nicht nur unter Den Nachbarn sondern öfters sogar unter den Ehegenoffen Streit zu erregen und den L-amen der Zwietracht auszustreuen, welches Betragen jeder Freundschaft und guten Nachbarschail ^^.E^^beu gereicht und allen friedliebenden Leuten Verdruß und Unruhe verursacht. In der Absicht, wiche Mißbrauche zu bestrafen und abzuschaffen, sowie auch allen Mißhelligkeuen ein Ziel zu setzen und Die Verhältnisse der Freundschaft und Liebe zu behalten und auf- Neue zu beleben Ijaben wir verordnet und verordnen: Daß alle Weibspersonen, welche von heute an überwiesen werden können, Reden und Gerüchte von HauS zu HauS getragen, Zänkereien angestiftet, ver- leumde. und sich der Trunkenheit oder irgend eines andres notorischen Lasters ichmbig gemacht zu haben entweder durch Untertauchen unter da- Wasser bestraft, oder mit körperlicher Zü.l'tl- gung belegt, oder ihre Vergehungen auch auf irgend eine andere Art geahndet werden sollen, je nachdem der #al( eS erfordert, und Der Gouverneur sammt Dem Magistrat eS zuträglich erachten (Ware auch anderswo sehr zu empfehlen.) 5 ' culirt und bedeutenden Erfolg gehabt habe, wird von der „V. Ztg." als irrthüm- Fragen ausfchließend, lediglich über die Interessen der Arbeiter. Sie empfahlen lich bezeichnet. Die „D. A. Ztg." in Leipzig, welche jenes Gerüchtes ebenfalls die Nothwendigkeit, die einschlägigen Fragen mit Ruhe zu fluviren. Erwähnung that, empfing ein vom 13. d. datirtes Schreiben des Herrn Lieb- knecht, in welchem er in feinem unv B.bcl's Namen erklärt, daß der Ertrag einer ^Spanten. solchen Sammlung, welche er als taktlos für unmöglich halte, wenn sie dennoch Der Esperanza zufolge soll Allende Salazar, Generalcapitän der baskischen geschehen wäre, von ihnen zurückg-wiesen werden müßte. Provinzen, eine Verstärkung von 10,000 Mann zur „Bezähmung des kriegerischen Die „Germania" meldet im Anschluß an den von ihr veröffentlichten Hirten- Feuers jener edeln Lande" gefordert haben. Dem carlistischen Blatte muß natür- brief der in Fulda versammelt gewesenen Bischöfe, daß dieselben betreffs des neuen lich daran gelegen sein, die Bewegung als eine sehr gefährliche darzustellen- für SchulaussichtS - Gesetzes eine Verwahrung an das Staatsministerium gerichtet jene „edeln Lande" aber wäre es besser, wenn sie in Ruhe ihrer aufblühenden haben. Industrie nachgingen, statt sich wieder zum Schauplatze blutiger und mehr als München, 15. April. Herrn Stifisprobst v. Döllinger, welcher heute den nutzloser Kriegsscenen zu wachen. Erinnerungstag an die ihm vor 50 Jahren ertheilte Priesterweihe feiert, erhielt Die'St. Thomas-Kirche in Madrid ist am Sonntag von einer Feuersbrunst von Sr. Majestät dem König zu dem Ehrenkreuz des LudwigsordenS, welches verzehrt worden; eilf Menschen erlitten Brandwunden. Der König, General dem Jubilar der königliche Staatsminister v. Lutz persönlich überreichte, ein sehr Serrano und die städtischen Behörden begaben sich sofort auf den Schauplatz des huldvolles Handschreiben, worin des Ehrentages des Gefeierten gedacht wird, an Unglücke. I RfirsW08 18. Apr preuflS' Nass- W Knrhjss- lO ( ' ” 3Vi°/o ■HÄ. ? : * K Deffeutfi i 1953) Da bic verstorbenen A Gladenbach dre Rechltzwohlthat haben, so wer an fraglichen N mit auffleforbm Nichtbcrücksichti^ nung desselben anzuzeden. Gietzen, den' Grohherzo, In Verh. Bec Stadtg.- M) Ans; Mchn Medi! dah'er bringen ungehörigen, ba anfangend, die Jen 3. Leben- ^'ttagsan Wen, den ^oßherzogli '«»Ml« ! S' . " 'S'nftfien " "’i "T '"WUm- ß j ’ «Wirf ; 11,6 «>-hr «U I Mi'MdM« WWlutjm jei, ' «Hjtrijt $ri; «Hsing du i* somit unaus. f^cn Pzräzuclh W die ®Q, Cti letztem die ^iegSkoßen MS- ^l'skrsichenZnve. 'vS., m,t gr*m laisttlichea Ferit. rt des ©tertiäre i lanb abgegangen. trfäern, daß tie '« Alabama-Ait' gr von dem fölhft nstreich av-gesuhrinl i»cht von ©ra-jclülh üfl&arfn Jtunftroerfrt in Lr Sa je wäre, -^*2 "V* fbat «w1 b ^öltc hi, gdurft -KrZ j» I« ’"°l6,n fcÖ/ß i>tord- t< b ta? Fleisch einem -hrheit." raschle SdJ W» gt, daß viele müßige esterlicher Gewohnheit Gerüchte au! Dch- g Sadu.'w nicht nur ,a erregen unt den '.uicnVachbarschail vtrunadit. Jn^orn, Eichen-Nutz-Scheitholz — 40 Raummeter Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung Vormittags präcisttUhr Stück von 53—71 Centm. Durchm-, 3—4 Mtr- Cbmtr- 4 Raummeter Oeffeutliche Aufforderung. 1953) Da die Erben der in Gießen ledig verstorbenen Wilhelmine Ulrich von Gladenbach die Erbschaft nur unter der Rechtswohlthat des Inventars angetretcn haben, so werden Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche bei Meldung der Nichtberücksichtigung bei demnachstiger Ordnung desselben binnen 14 Tagen dahier anzugeben. _Q_ Gießen, den 1>- April 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen- In Verh. des Großh- Stadtrichters : Becker, Stammler, Stadtg.-Assessor- Stadtg -Assessor- - 26 Raummeter, ___ 25 Stück von 5 Centm- Durchm-, 2 Mtr. Lange mit — 0,10 76 Stück von 5-8 Centm- Gurchm-, 4-9 Mtr- Länge mir zu Korbweiden sich eignen- II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 2 Eichen-Stämme mit 0,38 Cub -Meter, 2 Birken- „ „ 0,25 „ 1 Kirschbaum-Stamm mit 0,15 „ 76 Erlen-Stämme bis zu 25 Centimeter Durchmesser und 10 Meter Länge, mit 15,00 Cubikmeter, 90 Pappel-Stämme bis zu 41 Centimeter Durchmesser und 13 Meter Länge, mit °n Da?*Holz *in den^Dsttricten Brauhof und Brauhofsberg kommt sämmtlich zuerst zur Versteigerung; mit dem Ausgebot des Holzes in den Diskreten Hauseiseite und Häuserborn wird gegen 1 Uhr Nachmittags begonnen werden. b) In den Districten Töpferkaute und Wüstekopf. . ” - 21 Stück von 15-69 Centm. Durchm-, 3—19 Mtr- Lange mit Besondere B ekanntmachungen. L e k a n n t m a ch u n g. Eigenthumsbeschädigung in der Gemarkung Gieren. 1958) In der Zeit vom 26- auf 27- März d. I. ist in der Gemarkung Gießen auf der Straße von Gießen nach Marburg, Abtheilung 9 bis 10, ein Pappelbäumchen abgebrochen worden und hierdurch ein Schaden von achtzehn Kreuzern entstanden. Da der Thäter bis jetzt noch nicht hat ermittelt werden können, so bringen wir diesen Katt zur Kenntniß des hiesigen Publikums, um dasselbe hierdurch zu veranlassen, zur Entdeckung dieser boshaften gemeinschädlichen Handlung in der Art mitzuwirken, daß es von Jndicien, die zu seiner Kenntniß kommen, der unterzeichneten Behörde Mitthei- lung ma L ^tzen wir die hiesigen Einwohner davon in Kenntniß, daß nach dem Gesetz vom 3. Februar 1797 der durch jenen Frevel erwachsene Schaden bei der Nichtermittelung des Thäters auf die Köpfe der Gemeindeangehörigen ausgeschlagen wird und daß der Stadtvorstand eine Belohnung von mindestens 10 fl- Demjenigen ge- währt, welcher solche Judicien nahmhaft macht, daß daraufhin die Bestrafung des T^^Gichen? am^ 18."April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt. Z Herren - Wäsche, Az: Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Shlipse uni? Cravatten, Kragen- und Manschetten-Knopfe, Handschuhe, Hosenträger, Socken, Unterhosen und -Jacken, wollene Hemden, Militär-Handschuhe und Halsbinden cm- pfrehlt in reicher Auswahl____________________H yinbfatwett. .Ausverkauf" wegen Aufgabe des (defehafts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft auszugeben und soll dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämnltlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Secfts JKi*etisei*it mit 'GuMett* Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung statt. Alle Neuheiten für die kommende Saison, die bereits eingetrofien sind und noch eintreffen, sind selbstverständlich damit einbegriffen. (911) S. Hirsch Lohn. = 20-98 Cbmtr., . o.. Nadel-Stangenholz = 924 Stück von 5—14 Centm- Durchm-, 4-11 Mtr- Lange mit 26-82 Cbmtr- M m ... Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung Vormittags präcis 9 Uhr in dem Holzschlag Districts Rehhecke, auf der Rehhecken- (Scfineific Das in den Districten Töpferkaute und Wüstekopf lagernde Stamm- und Stangenholz kommt Nachmittags zum Ausgebot und es wird hiermit bald nach 12 Uhr, in der Nähe des Ueberganges der Eisenbahn über die ^andkauten- Schneiße, der Anfang gemacht werden. . , .„ , Gießen, am 15. April 1872. Großhcrzogüche Oberforsterei Schlffenberg. Georgi. .tzolzversteiaeruttft in der Oberförsterei Schiffenberg 1900) Es sollen versteigert werden: I. Dienstag den 23. I. M. . den Districten Branhof, Braukofsberg, Häusersette und Hauserborn. ** Scheitholz Prugelholz Stockholz Reisholz P-nhart Raummeter Wellen 4-70 AF.A Rsnn Pappel- „ „ 0,82 „ 354 Nadel- „ „ 32,11 Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der Happelswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird i Zahlungsfrist bis I. Sept. 1872 gestattet. Die Großüerzo glichen Bürgermeistereien! jder umliegenocn Orte werden ersucht, dies 11. Mittwoch den 24. l. M. den Districten Rehhecke und Rabenpmhl. Scheitholz Prügelholz Stockholz Reisholz Holzart Buche Eiche Erle Fichte Erlen-Stammholz 2 - 0.56 Cbmtr., Eichen-Nutz-Scheitholz Buchen-Stangenholz - Cbmtr., Nadel-Stangenbolz — s.n in dem Gießener Stadtwalde. Distric- in den dortigen Gemeinden bekannt machen t-n Neumark. Tanne und Zollstockswäld- zu lassen. Greben, den 16. April 1872. chen, nachverzeichnetrs Holz Sssentlich »er- fflirf steigert werden, als^__ 2,50 Cubikineter, 105 Nadel-Stämme bis zu 39* Centimeter Durchmesser und 14 Meter Länge, mit 5 Pappel- 2 Eicheu-Prügelholz, 49,3 Nadel- 53,55 Erlen- „ 15,25 Pappel- „ 51,25 Nadel-Stockholz, 50 Wellen Eichen-Neisholz, 1250 Nadel- „ 230 Erlen- „ 650 Pappel- „ 120 Kastanien- ., 60 ff Weiden- „ 1785) Die Mineralwasser-Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischen Füllungen: Adelheidsquelle, Appolinarisbrunrren, Carlsbader Schloss- und, Mühlbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Friedrichshaller Bitter- i wasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczy, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Carlsbader Sprudelfalz. 1669) Borsdorfer Aepfel- wein in Flaschen empfehlen I. A. Busch Söhne. 1949) Ein gut erhaltenes Glavier von Richard Lipp ist zu verkaufen bei Lehrer Römer. 1660) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentzc's Leucht-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Einbeck, Prov. Hannover. Königs Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt Emil Fischbach, (1787) Seltersweg. 1951) Ein gut erhaltenes, drei Monate gespieltes Billardtuch zu verkaufen. R e st a u r a t i o n Hofmann. 1668) Feinsten Rahmkäse in Stanniol empfehlen I. A. Busch Söhne. ß PCBINCeN. sehr großblumige und in den herrlichsten Farben, bei Carl Deines. 763) Photographie-Rah- men und (^oldleisten bei W i l h. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. 1^71) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Sohne. 1936) Frühkartoffeln sind zu verkaufen. Seltersberg Lit. E- Nr. 46. SaajiÄnW von (809) Carl Deines, Marktplatz, bei Herrn Gastwirlh Schnell. 685) L l e b i g's Fleifchextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk— Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne. 1876) Thürschoner in Crystall bei Wilh- Balser. 1950) Umzugshalber habe ich eine große Partyie Liqueure, Effenzerc. zum Fabrikpreise zu verkaufen, Auch sind zwei 4-etro- leum-Lampen mit Milchglocke käuflich abzugeben. W. Hofmann, Restaurateur. Vermiethungen. 963) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. Heinrich Vogt, Neuenweg. 1925) Durch den Wegzug des Herrn Koch sind zwei mvblirte Zimmer zu vermiethen. JA. Busch Söhne. 1940) In meinem Nebenhause sind zwei möblirte Zimmer zu vermiethen. Dr. Ploch, Asterweg 104. 1961) Ein freundliches Zimmer mit Ca- binet ist zu vermiethen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1922) Ein möblirtes Zimmer vor dem Seltersthor Lit. E. Nr. 85 ist zu verntiethen. 1824) Ein möblirtes Mansarden-Zim- mer zu vermiethen. Marburger Straße Nr. 161.____________________________________ 1621) Der von Herrn Dr. Brüel bewohnte 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. ___________________I. G. D. Bapst. 1917) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen in Lit. A. Nr. 130, Asterweg. 1884) Ein Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen bet Louis Lost, Reichensand. 1952) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Gg. Schm ehl Wittwe, ___________________am Brand. 1947) In Lit. D. Nr. 3 auf dem Kreuz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen uno kann alsbald bezogen werden. 1886) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. 1628) Das seither von Mad. Ufer bewohnte Logis, bestehend aus drei Zimmern und einer Küche, ist per 1. Juli anderweit zu vermiethen; auch kann ein Laden dazu abgegeben werden. I. Müller, Einhorn Vermischte Anzeigen. s Liederkranz. Stiftungsfest Samstag den 20. April. Abends 8 Uhr, auf dem Chr. Lony'fchen Bicrkeller. Die Mitglieder haben das Recht, Nicht- mitglieder gegen ein Entröe von 9 fr. einzuführen. Der Vorstand. 1960) Schreinergesellen werden gesucht von PH. Kreiling ill., auf der Bach 1934> .Forderungen an den verstorbenen Backsteivfabrikanteu, Herrn Ludwig Keßler, sind binnen 14 Tagen gellend zu machen, später einlaufende finden keine Berücksichtigung mehr. 1955) Auf dem letzten Jahrmärkte ist ein Tisch abhanden gekommen, vor dessen Ankauf gewarnt wiro. Carl Stohr, Schuhmacher. 1670: Stoilglltoif 8 Sin: genbitter in u. ^'Flaschen bei I. A. B u sck Söhne. 1937) Ein schönes Haus mit comfor- tablcr Einrichtung und ansehnlicher Renta- bil'tät, guten großen Kellern, Hofraum, Stallung rc., in guter Lage, zum Privatgebrauch sowohl, als auch besonders zum Betrieb einer Wirthschaft oder dergl geeig net, ist zu vei kaufen. Preis 14000 fl. — Weitere Auskunft enheilt die Exped. d. Bl. 1959) Ein Junge kann in die Lehre treten bei I. Benner, Schuhmacher. 1954) Em braves, reinliches Mädchen vom Lande wird für eine kleine Familie zu miethen gesucht. Näheres Lit. B. 52. 1941) Ein Junge, welcher das Sattlergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Fried. Kuhne jun. 1891) Ein Aecordant für Backsteinfabrikation gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. | T11 ii r i ii g i a. Versicherungs-Gefellfchnft zu Erfurt. Statutenmäßiges Grundkapital Thlr. 3,000,000. Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden zu festen und billigen Prämien: Mobiliar, Erntcerzeugniffe, Vieh rc. Ferner schließt die Gesellschaft auch Lebens-Versicherungen, namentlich: Capital- Versicherungen auf den Lebens- und Todesfall, Aussteuer- und Nenten-Der- ficherungen, sowie Passagier-Versicherungen gegen Unglücksfälle auf Reifen aller 91 xt. Die Regulirung der Schäden erfolgt schnell und coulant. Zum Abschluß von Versicherungen und jeder gewünscht werdenden Auskunft erbieten und empfehlen sich ergebenst die Agenten: In Gießen Ludwig Lang, „ Mendorf a. d. Lumoa Herz Weinberg, „ Leihgestern Ivh. Schmitt, „ Holzheim Iohs. Müller II., „ Lich H. Schmitt. Für Auswanderer. M 744) Die Haupt-Agentur von C- W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten CsSB Post-, Dampf- und Segel-Schiffcn nach allen Häfen von Amerika und Australien- Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. I Knochen werden in ganzen Wagenladungen, wie auch in kleineren Quantitäten, von dem Unterzeichneten stets zu den höchsten Preisen angekauft. Auch wäre man nicht abgeneigt, einem zuverlässigen Manne in Gießen oder dessen nächster Nähe den Einkauf unter sehr günstigen Bedingungen zu übertragen. Limburg a. d. Lahn. Franz Burkhart. 9f werden befördert wöchent- er lich bei billigster und reellster Bedienung nach allen Häfen Amerikas mit den rühmlichst bekannten Post-, Dampf- und Segelschiffen durch die Agentur von J. M. Schulhof*. (918) § Schlefrfche Feuer - Verstcherungs - Gesellschaft in Breslau. Gegründet und bestätigt im Jahre 1848. Grund-Capital ........ Cinnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 ...... Reserve Ende 1870 ...... Versichertes Capital gegen Feuers- gesahr pro 1870 ...... Prämien - Einnahme seit Begründung des Geschäfts..... Bezahlte Schäden ...... fl. 5,250,000. „ 1,616,008. 8. „ 557,585. 19. „ 650,706,232. 45. „ 24,718,139. 23. „ 18,232,424. 13. Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen FeuerS- und ExplosionS-Gesahr. TransMt-Betsichcrmig. — Spicgelgllis-Vcrsichcrimg. Prospekte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General- Agentur für das Großherzogtbum Hessen: F. Gg. Schröder in Darmstadt, sowie von den Herren: Fr. Weihl, Gastwirlh in Fried berg, Ican Böck in Gießen, H. I. Hautzenröder in Herbstein, H. Deetz in Kestrich bei Alsfeld, L. Halberstadt in Münz en berg, B. Stern Sohn in Bellersheim, Lehrer Vogel in Londorf, H. Hohmann in Sellnrod bei Grünberg Frachtbriefe für die Matn-Weser-, Cöln-Mindeuer und Oderhrssischr Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 1921) Gesucht drei tüchtige Schlosser. __________________ C. Stohr. Strvhhüte werden von jetzt an zum Waschen und F a <5 o n n i r e n angenommen von (866) LouiS Gail, Mäusburg. Theater in Gießen. 1948) Freitag den 19. April. Vorletzte Vorstellung. Gastspiel des Herrn Conradi vom Stadt-Theater zu Erfurt: M o ) n r t. Lebensbild in 4 Aufzügen v. L- W o h l m u t h. Sonntag den 21. April. Letzte Vorstellung: Gewonnene Herzen. Volksstück mit Gesang in 3 Acten von H Müller- Friedrich, Director. ISiehrnde GesiiMsaiyrigrn, die sich den Geschäftöfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Acrztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelefensten Journalen des In- und Auslandes unter den günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Annoncen-Expedition von G. L. Saube K- Comp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Complete Zeitungs-Caialoge gratis und franco _ ~IL LliailllIIIIII«l!H»IIII«l»l II II LWIILJU JLIII — Redaction, Truck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Drucke-ei (Fr. Ehr. DLetsch) in Gießen. ■**# Ein Ports baumwollene Str Die Eigent spater zu Gunfte Men, 1 3 $>i6.; ii(r Frankfur mckdcrraldunge Nainkur behus 700,0( 0 Mn, Diem Well-i |cQtt tie Arm genanntkn tau £anb' und ©a Mtn Su'/en i| Tnhältnisse n'o mmehr in te zu tonnen. 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