liut- MS 3anuar 1872, "bn'-logische M- 2 Wjkrmkheittn.1 Wappen. (6011-I lirter uni) yreimbt1 Vorstand, r Umgegend es für gutes enfabrik. 3ünd). ' 15,000,000 Frcs. * 5,905,976 „ { . 1.867,568 „ | mte jurückvergütet. ite, stmisiern Fri< ies , für alle Forderung- Ureter, welche die c- auWW i Inlenanstalt M- arrie zur Lermttelu^- ernt sind- : grantjuTt a- M-, schein rnGiG __—-—' Ikreis fg&SJq ! xrW’r“ b,nst «"• C(c Preis vierteljährig l fl-l2 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Exvedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 17. Freitag den 19. Januar LM2. Deutschland. Darmstadt, 18. Jan. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerdcchster Entschließung d. d. 12. l. Mts. dem Großherzoglichcn außer- ordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Königlich Preußischen Hofe sowie Bevollmächtigten zum BundeSrathe des Deutschen Reichs Geheimen Legationsrath Carl Hofmann den Charakter als Geheimerath zu verleihen geruht Berlin, 17. Januar. Dos Ministerium legt das Reictsgefttz, betreffend die Erstattung der an die Familien der Landwehrmänncr und Reservisten von den Gemeinden und Kreisen gezahlten Unterstützungen, in sehr einschränkender Weise aus. Obwohl die communalen Behörden auf Grund der bestehenden Gesetze verpflichtet gewesen sind, Unterstützungen an Kinder, Eltern und Geschwister der Reservisten und Landwehrmänver dann zu zahlen, wenn diese Personen von den Eingezogenen haben erhalten oder unterstützt werden müssen, will die Regierung solche Unurstützungcn auch nicht einmal nach den Minimalsatzen erstatten. Die Folge davon ist, daß die Kreise und Gemeinten erheblich weniger erhalten werden, als sie nach dem Reichsgcsetz zu erwarten berechtigt waren. Dem Bundesrath ist ein Gesetzintwurf vorgelegt worden, welcher auf den Schutz und die Instandhaltung der Kriegergrabstatten in Elsaß-Lothringen Bezug hat. Die Angelegenheit hat dort ihre Schwierigkeit, weil während des Krieges theils die Gcmcindcklrchhöfe, theels Privaibtsttzungen ohne vorherige Erlaubniß in umfangreichem Maße zur Btstaitung von Kriegern benutzt worden sind und die bisherige Gesetzgebung nicht ausreicht, um das Recht, diese Grabstätten unter öffentlichen Schutz zu stellen, herzuleiten. Durch das Gesetz, welches vorgeschla- gen, wird nun die Sache geordnet, ebenso tote die Entschädigung, welche auf dem Wege der Expropriation den Privaten zu Theil werden soll. Telegraphisch wird ter »Poft" aus Paris vom 16. d. M. mitgethcilt, caß bei der an demselben Tage erfolgten Zahlung der 84 Millionen der Finanzminister Pouyer-Quertier dem Grafen Arnim den Vorschlag machte, noch vor dem 25. Januar die 650 Millionen, welche bis Mai fällig sind, voll zu entrichten, falls die sofortige Räumung weiterer zwei Departements zugestanden werde. Graf Arnim nahm den Vorschlag zur Berichterstattung entgegen. Seine köriAliche Hoheit der Prinz Arthur von Großbritannien traf heute früh 73/4 Uhr auf dem Potsdamer- und Se. königliche Hoheit der Prinz Ludwig von Heften zu derselben Zett auf dem Anhalter-Bahnhefe hierselbst ein und fließen im kronprivzlichen Palais ab, während das Gefolge der beiden Prinzen iw königlichen Schlosse Wohnung nahm. Berlin, 18. Jan. Der „Kreuzzeitung" zufolge war die Wahl des Nachfolgers v. Muhler's bis gestern roch nicht gesichert. Gerüchte, welche neuerdings Graf v. Keyserling! und einen höheren Communalbeamten aus der Provinz als Nachfolger bezeichnen, erklärt die „Kreuzzeitung" als haltlos. Graf Keyserlingk sei für eine andere mit dem Cultuöressort zusammenhängende Stellung in Aussicht genommen. Insterburg, 10. Jan. Der Superintendent Weber gibt in der „Inst. Ztg." eine amt.lche Darstellung von den Verhältnissen des Lehrers Schützler in Auxkallen. Hiernach wurde derselbe 1847 emerttirt und erhielt: vier Thaler jährlich von der Schulsocictät und drei Thaler jährlich aus der Kirchspielsschulkaffe, ferner 4 Schffl. Roggen, 2 Schffl. Gerste, 62/3 Clr. Heu, 44 Bund Stroh, 71/7 Klstr. Holz und Torf, l2/3 Morgen Ackerland und freie Wohnung im Schulhause, in Stelle der letzteren aber seit dem Jahre 1853 eine Entschädigung von 12 Thlr. Zwölf Jahre lang fanden sich mehrere auf einanderfolgende Schulinspcctoren nicht veranlaßt, für den Mann einzutreten. Erst als im Herbste 1869 auch die bis dahin noch rüstige und thätige Ehefrau des rc. Schützler schwer erkrankte und die Lage des armen Mannes immer hülfloser wurde, wurde zunächst auf Veranlassung des Geistlichen bei den Pfarrern und Lehrern des Kreises für Schützler eine Collecte veranstaltet, die etwa 20 Thlr. eintrvg; dann wurde gleichfalls durch den bctr. Pfarrer im März 1870 von der kgl. Regierung eine außerordentliche Unterstützung von 15 Thaler und im Mai desselben Jahres eine solche in gleichem Betrage von dem Cmeritlnvereine in Königsberg erwirkt. Auch fand der Pfarrer nunmehr Veranlassung, auf bleibende Erhöhung des Emeriten-Gehaltes bei der kgl. Regierung zu Gumbinnen anzutragen. DuS geschah am 20. August 1870 und wiederholent- lich am 4. Februar und 18. November 1871, worauf unter dem 30. November 1871 (— also 14 Monate nach der ersten Eingabe! —) der Bescheid erfolgte, daß rc. Schützler auf die durch die neue Schulordnung vom 11. Februar 1845 stipulirte Pension keinen rechtlichen Anspruch hätte, weil er bereits im Jahre 1847 emeritirt, die genannte Schulordnung aber in unserw Regierungsbezirk erst mit dem 1. Januar 1848 in Kraft getreten sei, doch habe die hohe Behörde bereits die Erhöhung seines Emeriten-Gehaltes vom 1. Januar 1872 ab in Aussicht genommen. (!) Während die „hohe Behörde" die Pensions-Erhöhung „in Aussicht genommen", sind inzwischen durch öffentliche Sammlung für Schützler 2500 Thlr. zusarnmengebracht. Metz, 8. Jan. Seit ter am 1. Januar Abends stattgehabten Schlägerei, in Folge welcher ein daher. Soldat gestorben, sind Seitens des hiesigen Gouverneurs, desgleichen des Commandanten d«S 4. bayer. Regiments, des Obersten Kollermann, folgende Maßregeln getroffen worden: „Kein preußischer Soldat darf mehr eine Wirthschaft am Place St. Louis betreten. Vom 4. Regiment hat ständig eine Compagnie mit Sack und Pack in Bereitschaft zu sein und von 10 zu 10 Minuten eine Patrouille abzuschtcken, welche die Umgegend der Caserne Coislin zu überwachen hat. Der betreffende Hauptmann dieser Compagnie hat ebenfalls während der Bereitschaft in der Caserne anwesend zu sein, ferner muß jeder Offizier der Jour bis Nachts 11 Uhr sich in der Caserne aufhalten." Das Ossizier-Corps ist etwas ungehalten über diese Maßregeln. — Gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr kam eS in der Rue terpenoite wiederholt zu einer Schlägerei zwischen preußischen und bayerischen Soldaten. Dabei wurde ein preußischer Soldat nicht unerheblich verletzt. Untersuchung wurde durch Hauptmann Kopf sofort eingeleitet. — In Folge der Anordnung, daß kein preußischer Soldat in eine Wirthschaft am Place St. Louis gehen darf, begab sich ein preußischer Platzmajor gestern Nachmittag in das auf dem dortigen Platze befindliche Cas6 du Commerce, woselbst er einen sächsischen Unteroffizier antraf; er stellte nun denselben zur Rede, ob er den hierüber erlassenen Befehl nicht kenne und erhielt zur Antwort: jawohl, ich kenne diesen Befehl, allein ich bin kein Preuße, sondern ein Sachse. Der Major war's zufrieden. (Nürnb. Anz.) Oesterreich. Wien, 14. Januar. Die Politik Oesterreichs während des Jahres 1870 hatte gewiß einen Antheil an der Begründung der jetzigen geordneten Lage Europa's, und somit war es ein entschiedenes Verdienst, dies: Politik verfolgt zu haben, und der Mann, dem man sie verdankt, soll in ehrendem Gedächtmffe sortleben. Tie Diplomatie hat diese Ansicht zu der ihrigen gemacht. Allgemein lebt sie die vorsichtige, kluge Haltung Oesterreichs während des deutsch-französischen Krieges, aber sie kann sich nicht darüber einigen, wem sie dafür ihre Anerkennung ausdrücken soll. Erst heimste Graf Beust alle Lobsprüche ein, d. h. so lange er Rcichskanzler war. Dann, nach seinem Sturze, erhob der Nachsvlger den Anspruch, der Vater der österreichischen Neutralität gewesen zu sein. Das österreichische Volk weiß heute so wenig wie je, wer im Juli 1870 den Ausschlag gcgcbtn und wem es für die Rettung aus der damals furchtbar drohenden Gefahr danken soll. Der Prozeß, den Beust und Ar.drassy um den Volkstank mit einander führen, ist zur Stunde noch völlig unentschieden. Die „Deutsche Zeitung" beleuchtet heute den Streitfall und beantwortet die Frage, ob wir Beust oder Bndrassy die Neutralität Oesterreichs und damit die Bewahrung von unabsehbarem Unglücke, die Verhinderung eines Weltkrieges, zu danken haben, mit: Keinem von Beiden. Dem Einen fehlte die deutsche Gesinnung, dem Andeten die Sielengröße zu einer solchen That. Nicht Beust, nicht Andrassy gebührt das Denkmal, welches sie sich jetzt abwechs- lungsweise m den Ofsiciösen errichten lassen. Mancherlei Ursachen haben in der zweiten Hälfte des Monats Juli 1870 zusammengewirkt, um unsere Politik zur Neutralität zu nöthigen. Einmal war man hier gar nicht für einen Krieg torbereitet, und eS war unmöglich, in jener kurzen Frist, welche die Schlag auf Schlag folgenden Ereignisse forderten, die Armee in Bewegung zu bringen. Dann regte sich an entscheidender Stelle, wie die besten Gewährsmänner erzählten, ein tiefer Widerwille gegen den Bund mit dem Emporkömmling, dessen Treulosigkeit ein Glied der kaiserlichen Familie zum Opfer gefallen war. Auch traf in jenen Tagen, da die Waage vielleicht noch schwankte, Graf Uexküll mit der vertraulichen Meldung des Fürsten Metternich hier ein, das sranzösische Heer sei deSorganisirt, feine Niederlage wahrscheinlich. Das waren Factoren, welche die österreichische Politik jedenfalls mehr bestimmten, als die Meinungen Beust'S und Andraffy's. Ob sie stark genug gewesen wären, den Ausschlag zu geben — wer vermag es zu wissen? Sie wurden erst entscheidend durch die Haltung der Deutschösterreicher, durch die einmüthige Entschlossenheit, mit der sie Partei für ihre Stammesgenossen nahmen und jede Thcilnahme am Kriege gegen Deutschland verdammten. Wir haben nicht erst gewartet, auf welche Selle sich der Sieg neigen werde, wir haben uns nicht wie die Diplomatie der Sache des Stärkeren angeschlosscn, sondern Mann für Mann sind wir für Deutschland eingestanden und unser Schrei, der Schrei von neun Millionen, drang hinauf in jene Kreise, von denen das Schicksal des Staates abhängt. Keinem Politiker hat das Volk Deutschösterreichs die Rettung von abscheulichen Bruderkriegen und endlosem Greuel zu danken, sondern sich selbst, seiner StammeStreue und Festigkeit. Lemberg, 14. Januar. Vom polnischen National-Schutzverein Opieka Na- rodowa geht folgender anonymer Ausruf aus: Landsleute! Hundert Jahre sind es, seitdem unser Volk, erschöpft durch innere Kämpfe, eine Beute dreier raubgieriger Nachbarn wurde. Drei verschiedenen Regierungssystemen, drei verfchtedenen Graden fremden Einflusses unterworfen, leben wir fett hundert Jahren, unser TodeSurtheil vor Augen, gegen welches uns nur schützt die unbeugsame Lebenskraft unseres VolkSgeisteg, das Bewußtsein unserer historischen Rechte und das erhabene Gefühl unserer Pflichten nicht nur der aus dem zerrissenen Körper entstandenen Provinz, sondern hauptsächlich dem einigen und gemeinsamen Vaterlande gegenüber, das, durch Gotte- Willen entstanden, durch keine menschliche Gewalt vernichtet werden kann. Nach- dem wir unter solchen Verhältnissen so viele Jahre überstanden, haben wir den Beweis geliefert, daß wir a'.'ch in Zukunft bestehen und für eine bessere Zukunft arbeiten werden, für die Fehler unserer Urväter geduldige Buße übend. Doch darf diese Geduld nicht zur Gleichgiltigkeit werden gegen die in unserer Geschichte mit blutigen Lettern verzeichneten Daten, zu welchen der in der Geschichte der öffentlichen Wtderrechtlicdkeit denkwürdige Tag der Unterfertigung der ersten Thei- ftung Polens gehört. Die Säcularfeier dieses Fistes fällt auf den 6. Februar '1872. Wir erinnern daran unsere Brüder in allen Theilen Polens, und in der i lieber jeugung, nur die Dolmetsche des allgemeinen Willens zu (ein, fordern wir Handelsberichte. Wechsel. k. 8. 995/s k. 8. 833/. Oberhessen Amerik. Bonds Spanier, neuest. 3% 323/8 1881r 1027/8 1882r 963/6 1885r 971/2 1887r 99 8. 8. 8. 3. 8. 953/. 93 873/a 1047/8 118 921/4 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diseonto 8. 921/4 8. 1013/j 8. - - sie auf, diesen Tag durch Andacht und gemeinsame Gebete zu dem Allerhöchste« um Abkürzung unserer Leiden zu feiern. Nicht genug daran. Es gilt, der Welt zu^zeigen, daß hundert Jahre grausamer Knechtung die nationale Eintracht und Solidarität in uns zu unterdrücken nicht vermochten, daß hundert Jahre drworalifirender Einflüsse und Be- mühungen, künstlich in uns einen provinziellen Geist zu erzeugen, der nationalen Einheit nicht im mindesten Eintrag zu thun vermochten- Wir beabsichtigen hür- mit keineswegs Manifestationen zu provociren, sondern meinen, baß die völlige Enthaltung von öffentlichen Unterhaltungen und Tänzen durch das ganze Jahr 1872 einen genügenden Beweis liefern wird, daß die ganze Nation von Einem Gedanken beherrscht werde. Diese äußere Kundgebung der Herzenstrauer im hundertsten Jahre der Knechtschaft ist namentlich Sache der Frauen, die eingedenk des durch hundert Jahre vergossenen Blutes unserer Brüder gerne den rauschen- den Freuden und Tänzen entsagen mögen. Natürlich find auch andere Kundgebungen der nationalen Trauer nicht ausgeschlossen und betrifft dieser Aufruf nicht jene Theile Polens, die unter dem polizeilichen und politischen Drucke nur das thun können, was ihnen die Umstände gestatten. Das aufgegebene Nationaltrauerproject wäre also wieder zurückgckehrt. Eines Commentars bedarf der Aufruf wohl nicht. Frankreich. Aetien« Frankf. Bank 137 Frankf. Vereins-Kasse 128 Darmst. Bankact. 464 Wien Bankaotien 907 Galizien 2683/4 Oest. Creditaot. 351 Vs Amerika. Newyork, 15. Jan. Gegen Stokes, den Mörder Fisk's, ist die Anklage auf vorsätzlichen Mord eingelcttet. — Bei einer Feuersbrunst in Japan sind 80 Frauen umgekommen. — Fünf japanische Prinzessinnen sind behufs ihrer Erziehung in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Washington, 17. Jan. (Kabeltelegramm.) Das Comite des CongresseS fir auswärtige Angelegenheiten befürwortet einstimmig den Antrag, die Gesandtschaft in Berlin zu gleichem Rang mit den Gesandtschaften in London und Paris zu erheben. Brownsville, 16. Jan. Laut Nachrichten aus Mexico vom 8. d. ist Oajaca von den Regierungstruppen genommen. Porfirio Diaz entkam. Alleinige Jnseraten-Pacht: Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro. Groß herzoglich hessische Staatsbahn en. Die großherzogliche Regierung hat den Ständen neuerdings die Nachweisungen über die definitiven Einnahmen und Ausgaben bei dem Bau und Betrieb dec Staatseisenbahnen und der Staatstelegraphen, sowie bei der Ersen- bahnschuldentilgungskasse während der Jahre 1866—1868 übergeben. Cs ist daraus zu entnehmen, baß bei der Matn-Weserbahn, deren Berwaltung nut dem 1. August 1868 bekanutliw an Preußen übergegangen ist, in den drei Bcknebsjahren eine Gesammteinnahme von 13,327,200 fl. einer Ausgabe von 8,363.606 fl. gegenüberüand, mithin ein Reinertrag von 4,963,591 fl., der sich nachträglich durch Zahlungen für Militärtransporte auf 5,123,311 fl. berechnete. Die hessische Staatskasse erhielt hiervon 1,537,106 fl., d. h. etwas rmbr als 6 Proeent des Baukapitals. — Die Main-Neckarbahn hatte in der gleichen Periode einen CinnahmeübcrfL'uß von 2,581,377 fl. sGesammteinnabme 11,269,353 fl., Ausgabe 8,687,975 fl.j AIS eigentliche Reineinnahme wurden unter die beteiligten drei Staaten vertheilt 2,293,545 fl., und es entfielen auf Hessen 986,716 fl., d. h. 6,17 Procent des Baukapitals — die Cisenbahnbanschuld, welche sich Ende 1865 auf 11,363,167 fl. belief, betrug Ende 1868 nur noch 10.621,778 fl. — hatte sich also um den Betrag von 731,388 fl. vermindert. Elsaß-lothringische Bodencreditanstalt. Dem „B. B.-Eourier" zufolge bewirbt man sich in Berlin bei der Regierung um die Concesfion zur Errichtung eines solchen Unternehmens. , 7 l/rprocentige rumänische E isenbahno bligation en. Die Verhandlungen zwischen der Actiengesellschaft der rumänischen Bahnen und den ursprünglichen Concessionsbesitzern, haben, der „B. B.-Ztg." zufolge, zu einem vorläufigen Resultat geführt und ist die Angelegenheit heute also auch nach dieser Richtung hin um einen Schritt vorgerückt, der sie der schließlichen gänzlichen Erledigung bedeutend näher bringt. Die Concestlonäre haben sich zur Zahlung einer sehr erheblichen Summa [man nannte sechs Millionen Thalerj bereit erklärt und man ist jetzt, nachdem solchergestalt eine principielle Einigung bezüglich der differirend-n Interessen erzielt worden ist, beschäftigt, ins Einzelne gehende Verabredungen in der erwähnten Richtung zu treffen. Jedenfalls, bas scheint sicher, wird die Generalversammlung am 26. d. M. mit völlig geklärten Verhältnissen zu thun haben. Aetien. 5% öetr. F. St. E. B. 422 */4 Lombard. Bahn 218 Ludwigsh.-Beibaoh 1981/2 Maxbahn 147 Bayer. Ostbahn 1491/2 Rhein-Nahebahn-Aot. 391/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 184 8. 993,4 8. 105 k. k. k. k. k. Paris, 13. Januar. Proceß der Mörder der Geißeln von La Roquette. Sitzung vom 11. Januar. Der Bericht des Gerichtsarztes Tardieu über die Autopsie der Leichen wird verlesen. Darnach hatte der Erzbischof von Paris nur drei Kugeln empfangen, die ihm unter der Brust durch den Leib gegangen waren; im Uebrigen war der Körper nirgends verstümmelt. Den Präsidenten Bonjean hatten zwanzig Schüsse getroffen, und gleichwohl constatiren Vie Aerzte, daß er noch lebend zufammrngebrochen fein muß: in der That empfing er noch dtn Schuß ins Ohr; eine Verletzung durch Fußtritte oder Kolbenschläge wurde an der Leiche nicht entdeckt,, die aber durch die Ausspritzung des Gehirns schrecklich enistellt war. Das Zeugenverhör wird eröffnet. Herr Lazarello, der Greffier von MazaS, hatte von dem Angeklagten Hure, dem Greffier von La Roquette, die Auslieferung zweier Seminaristen, dann die des dann Hingerichteten Seigneuret, vergebens verlangt. Guasco, der intime Freund des Präsidenten Bonjean und dessen Tröster in feinen letzten Stunden, erzählt: Nach dem 21. Mai suchte ich Schritte zu Gunsten der Geißeln zu thun. Da ich aber keine Papiere hatte, wurde ich selbst verhaftet und Regöre stellte mich vor ein Kriegsgericht; zum Glück legte sich Miot, der mich kannte, ins Mittel und erwirkte meine Freilassung. Einige Tage daraus wollte man mich zwingen, ein Gewehr zu nehmen und an der Vertheidtgung des Pantheon mitzuwirken; auch hier verdankte ich Miot meine Befreiung. Am 2«. erfuhr ich, was in La Roquette geschehen und daß die Leichen auf den Pere La- chaise gebracht worden. Ich begab mich dahin mit einem Passirscheiu des General Vinoy, fand in der Kapelle den Leichnam des Präsidenten Bonjean und führte ihn ab. lieber die letzten Augenblicke der Unglücklichen ist mir Nichts bekannt. — Abbä Petit: Ich war der Generalvicar des Erzbischofs und bin gleichzeitig mit ihm verhaftet worden. Am 22. Mai wurde ich nach La Roquette trans- ferirt, wo ich im Greffe noch einmal Herrn Darboy umarmen konnte. Am 24. gegen 7y2 Uhr Morgens hörte ich, wie die Opfer aufgerufen wurden. Zuerst der Erzbischof, der ohne Zögern antwortete, Herr Deguerry, dessen Name folgte, war so erschöpft, daß Msgr. Surat ihn aufrütteln mußte. Mein Zellennachbar und ich begriffen, um was es sich handelte und begannen die Dterbegebet-. Kaum hatten wir die einleitenden Littaneien beendet, als schon die Schüsse fielen und die Exekution vollbracht war. Um 11 Uhr hörte ich noch, wie man die Zellen der Opfer durchsuchte. Präs.: Wie viel glauben Sie, ist dem Erzbischof gestohlen worden? Z.: Das weiß ich nicht; mir selbst hat man 5000 Francs gestohlen. Von den Thätern des Mordes habe ich keinen so ins Auge gefaßt, daß ich ihn heute erkennen könnte; ich weiß auch nicht, ob sie betrunken waren; jedenfalls machten sie großen Lärm. — Herr Chevriot, ebenfalls ein Gefangener von La Roquette, war beim Aufruf befragt worden, ob er einer der Sechsen der Liste sei. Er verneinte das natürlich und beobachtete nur von seiner Zelle aus den weiteren Hergang. Er erkennt FranyoiS, Romain, Picou und auch Pigore wieder, den letzteren als den Offizier, der mit gleichgültiger Miene, seinen Säbel nachschleppend, an der Spitze des Zuges schritt; doch ist er hinsichtlich der Person Pigvre's nicht ganz sicher. Aus dem Muude Francois hörte er am folgenden Tage die Worte: „Diese Pfaffen ärgern uns nun schon an die 1900 Jahre; es darf keiner von ihnen lebendig aus diesem Hause." — Abb6 de Marsh, am 23. nach La Ro- quette gebracht, sah ebenfalls den Zug an seiner Zelle vorüberziehen; der Pore Ducoudray öffnete sein Gewand, um ihm zu verstehen zu geben, worum es sich handelt. Als der Erzbischof einen Augenblick inne halten wollte, rief einer der Mörder ihm zu: „Vorwärts, hier werden feine Reden gehalten; die Tyrannen machten auch nicht so viel Umstände." — Abb6 Bayle erkennt Francois und Ro- main und bestätigt die vorhergehenden Zeugnisse. Einmal, sagt er, wollte man Herrn Darboy ein Schriftstück unterzeichnen lassen mit den Worten: „Darboy, Ex-Erzbischof von Paris." Er aber weigerte sich entschieden und sagte: „Wäre ich selbst in China, so bliebe ich immer noch der Erzbischof von Paris." Die Behandlung Sr. Hochwürden in der Haft war eine sehr harte; die Nahrung wurde ihm indeß nur in den letzten Tagen geschmälert, wahrscheinlich eher aus Verlegenheit, als aus böswilliger Absicht. — Die Abbö'ö Larchon und Ducal k. k. k. । k. m. 1. 4% Börsenberichte. Frankfurt a. M., 18. Jan. Die gestrigen bvhen Eourse konnten sich heute nicht ganz behaupten und waren alte Effecten niederer im Werthe. Staatsbahn notiren 4213/4—42O'/2. Ereditactien 352—3503 4. Lombarden 218—217. Oesterreichische Bankactien 910—904. Galizier 269—268. Elisabeth 251—25O‘/2. Bayerische Oftbahn 149. 93on Prioritäten wurden umgesetzt 5proc. Loinbarden 84'/2, 3proc. Lombarden 6074. Livorneser 4O‘/2. Franz-Joseph 90. Rudolph 831/2• Ungarische Oftbahn 76»,2. Alfold 84. Amerikaner 1881er 1027/8. 1882er 96»/2. Gekündigte 96. 1885er Mai Coup. 97»/2, Juli Coup. 963/4. Bon amerikanischen Prioritäten Kansas 89. South Missouri 80*/2. South Eastern 8I3/4. Omaha 95. Oregon 75’/2. Verkäufe und Verpachtungen von Gütern 1 Grundstücken 1 Fabriken 1 Gasthäusern Licitationen, Gesuche und Offerten jeder Art, Familien-Nachrichten, Engagements etc. betreffende Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung in die für die verschiedenen Zwecke bestgceigneten erfolgreichsten Zeitungen prompt und exact befördert durch Rudolf Moise, Annoncen Expedition, 45 Zeil, Frankfurt a. M., Zeil 45, gegenüber der Poft. Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Bremen. Original-Preis-Courant und Anschläge gratis und franco. NB. Meine Provision besiehe ich als ossicieller Agent von den betreffenden Zeitungen. bringen nichts Neues von Belang bei. Paris, 15. Jan. Der Unterfuchungsrath für die Kapitulationen hat, wie die „Union" vernimmt, die Prüfung der Capitulation von Sedan beendet. General Wimpffen ist, wenn dieses Blatt recht berichtet ist, wegen der ehrenwerthen Bemühungen, die er gemacht hätte, um an der Spitze seiner Truppen den feind- lichen Gürtel zu durchbrechen, und wegen des Widerstandes, den er bis zum letzten Augenblicke gegen die Capitulation erhob, beglückwünscht worden; dagegen empfing er einen Tadel wegen des Art. 2 der Kapitulation: die von ihm in Frenois mit dem General v. Moltke abgeschlossene Convention, wonach die französischen Osfi- ziere ihre Degen und ihre persönlichen Effecten behalten sollten, wenn sie sich mit Ehrenwort verpflichteten, in diesem Kriege nicht mehr gegen Deutschland zu kämpfen. Der Untersuchungsrath hat ferner in einem motivirten Gutachten die Hauptschuld an dem Unglück von Sedan der Uüthätigkeit des Kaisers einer- und den verderblichen Befehlen der Regentschaft, welche die Wirksamkeit des Obercommandos lahm- legten, andererseits zugeschrieben. Die Commission hat sich nunmehr zu der Capitulation von Metz gewendet und der Marschall Bazaine wird nächsten- vor ihr erscheinen. . I Prioritäten« 3°/0 oster. Stsb.-Prior. 60*/$ 3% öst. s. Lombard 851/4 30/0 Livorneser 403/8 50/0 Toscaner 633/4 5% Elisabeth.-Prior. 83 do. n. Emiss. 82i/2________ AnleSieRBslooee« Kurh. 40 Thlr. Loose 68 V2 Nassau 25 ft 441/2 4O/o bayr. Präm.-AnL 116 Ansbacher 7 fl. 113/4 40/g badische Loose 115 Badische fl. 35 Loose 701/2 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 373/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 84 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 945/b 1864r n 152 Braunschweiger 20 Vz Stadt Florenz 83 Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57i/8—581/z Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 171/2—181/2 Engi. Sover. 1145 — 47 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24-25 BSrsennaelrichtcn. 18. Januar 1872. Preuss. 41/z 0/0 Oblig. 102 Frankf. Zi/zv/g Obi. 881/2 Nass. 41/,0/g Obi. 991/2 Kurhess. 4% „ 93 V2 Gr. Hess. 50/0 Obi. 102i/2 » , 4% „ 971/8 „ n 3i/ao/0 » 92 Bayer. 5% „ 100i/2 „ 41/2 0/q 1 jährige 100 „ 40/g 1jährige 951/4 Würtemb. 4i/2% Obi. 997/8 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 993/4 Oesterr. Silberrente 64i/8 „ Papierrente 553/g 80 Hrer tz,. h6 ^gG- 0,e Gesagt. ,n “W Pari- Dajaca in ab lit ui utll ,v Ve KUchr -oaukapirais. _ 2.581,377 fl. lnnnnahme wur- ^ltn auf Heffea wäche sich tznbr - Halle sich ^so unn- zufolge be- cn9 kines solchen ;< Verhanbluogeu !onck!siollSbesißkrll, Mt Anzelegenheit dn schließlichen Vdr Zahlung einer inb man isi setzt, ü der iu entnehmen beste nicht ganz oardev 218—217. 50’ 2. Bayerische ^omdarren 60*/4. >»,. Älfold 84. 'M tzoup. 971(2, :,.’ufb daftttn 8V;4. eheel. k. 8. 9H k. 8. 99$ 4 k. 8. 105 k. 8. 953/4 k. 8. 93 k. 8. 873/8 k. 8. 1047/g k. 8. 118 k. 8. 921/4 k. 8. 92-/4 k. 8. 1013/4 tu. 8. 14- horten, j fl. kr 1 i»r 95IXM\ 9 40-42 \ > 9 40-42 5l 9 53—55 | . 5 31-33 flt.911ri/r-i»1« Ull3; •r 9 40-42 lolä 2 24 -25 rten ^^nreckvunS 15, KrelNkli- $■*«**■ Allgemeiner Anzeiger Versteigerungen. den 277) Montag den 29. Januar d. I., J Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Friedrich Daniel Vetzberger's Erben gehörigen Immobilien, als: Flur Nr- mKlftr. 26/265 204 Acker, zehntfrei, am untersten Riegelpfad, zwischen den Wegen, i8/10ti 190 Acker zwischen dem Wetzlarer Pfad und der Lahn, giebt 1 fl- Grundrente; gleichzeitig soll die den Conrad Gerhard's Erben gehörige Hofraithe, als: Flur Nr. llKlftr. 1/14 56 Hofraithe in der Mühlgasse, giebt 7 fr. Rente, 1/15 24 Hofraithe in der Mühlgasse, giebt 3-3/4 fr- Rente, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18 Januar 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Holzverstergerung im Gießener Stadtwalde. 256) Montag den 22. Januar 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtmalde, Distric- ten Stolzenmorgen und Philosophenwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 2 R.-Meter Buchen-Scheidholz, 71 „ Eichen- „ 9,5 „ Nadel- „ 2 „ Buchen-Prügelholz, 88,55 „ Eichen- „ 16z „ Nadel- „ 115,75 „ Eichen-Stockholz, 35,5 „ Nadel- „ 70 „ Buchen-Reisholz, 20,10 „ Eichen- „ 6,30 „ Nadel- „ 319 Laste Allerleiholz. II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 378 Eichen-Stämme mit 201,16 Cub -Mcter, 100 Nadel- „ „ 61,10 28 Eichen-Stangen „ 1,81 „ 7 Nadel- „ „ 0,91 Die Zusammenkunft ist auf den Ochsenwiesen am Stolzenmorgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. Mai 1872 gestattet. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 16. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerunq. 276) Mittwoch Öen 24. Januar d. I., des Morgens 10 Uhr aniangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde versteigert werden: 22 R.-Meter Nadel-Scheidholz, 158 „ „ Prügelholz, 56 „ „ Stockholz, 4100 Wellen „ Reisholz, 15 Nadel-Stämme von 16—23 (Zentimeter Durchmesser und 5—11 Meter Länge, sowie 11 Nadel-Stangen von 11—13 (Zentimeter Durchmesser und 7—10 Meter Länge. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 30. Mai d. I. gestattet Leihgestern, den 17. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern- Hetz. Feilgebotenes. 226) ItaL Maccaroni, Katliarinapllau men, Türk. Zwetschen, Brimellen, Apfelspalten, Hirschen, Zwetsclienkraut, Honig, Julienne (Suppenkräuter), Gothaer Cervelatwurst, Caviar, Sardinen empfiehlt Eiltet Fi 8 c ffe b Preisverzeichuiß. 3 Heinrich Lanz, Maschinenfabrik. MamiBieim. /Q Von diesen Maschinen halten Lager und liefern zu Fabrikpreisen: die Herren Flick & Kröll in Gießen. Jean Jlaryuth» Jnstrummtenmacker in Butzbach, Niederlage imb Leih - Anstalt in Bad Na »heim, empfiehlt sein Lager in Pianiml's und Tafel 7 Clavieren verschiedener Arten Stuttgarter, Berliner und ausländischer Fabrikate, unter 2jähriger Garantie. Weitere Instrumente werden zu höchsten Preisen in Zahlung genommen. Uebermmmt ferner alle Reparaturen und Stimmungen. Der Transport der Instrumente wird durch ein zu diesem Zwecke eingerichtetes Fuhrwerk besorgt. Durch Mithülse meines Sohnes, welcher nach vieljähriger Thätigkeit in Stuttgart, Paris u. s. w. sich ausgebildet, bin ich in den Stand gesetzt, allen neuen Anforderungen zu genügen. (5449) ! Großer Ausverkauf! 253) Da ich bis zum 1. März d. I. mein ganzes Lager geräumt haben muß, so verkaufe alle meine Maaren unter'm Fabrikpreise, jedoch nur gegen Baarzahlung. Auswahlsendungen können während des Ausverkaufs nicht stattfinden. Zu zahlreichem Besuche ladet ein: Julius Landauer. VermiethulMN. 249) Der von Herrn Louis Wenzel seither benutzte Laden nebst Familienlogis, Ecke von Seltersweg und Wolkengasse, ist zu vermiethen und vom 1. April an zu beziehen. Louis Kuhlmann. 49) In meinem neu erbauten Hause, Wilhelmsstraße, sind der Parterre-Stock, zweiter Stock und eine Mansarde zu vermiethen. Dr. Weichel. 275) Ein Laden auf dem Kreuz alsbald zu vermiethen. Ehr- Scharmann. 224) Der Laden meines Nebenhauses mit dazu gehöriger Wohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar- Dr. A. Mettenheimer. 228) In meinem Hause ist das seither von Frau Kreisrath Schaaf bewohnte Logis vom 1 März 1872 an eine stille Familie zu vermiethen- Carl Wenzel. Vermischte Anzeigen. 274) Geübte Mechaniker finden in meinem mechanischen Institute dauernde und lohnende Beschäftigung. Celle in Hannover. G. Westphal. 194) Bei P h. Kreiling in Wieseck können einige geübte Wickelmacher unter günstigen Bedingungen zum Cigarrenmachen angelernt und dauernd beschäftigt werden. A „Concordia.“ Außerordentliche G eneralverfamnrlung Samstag den 20. Januar 1872, Abends 8 Uhr, auf der Kneipe. Besprechung über den projectirten Maskenball. Der Vorstand. Mechaniker und Dreher finden lohnende und dauernde Beschäftigung in der Nähmaschinenfabrik von Jos. Wertheim, (124)__________in Frankfurt a. M. 240) Tüchtige Agenten für eine Feuer- versicherungö - Gesellschaft werden gesucht. Offerten sub M. D. 833 an die Aunoncen- Expcdition von G. L. Daube & Comp , Frankfurt a. M.__________________ 8 Danksagung \ 284) Allen Denjenigen, welche am 116. d. Mts. unfern lieben und un- M vergeßlichen Vater und Schwieger- Hs vater, M Johann Heinrich Schmall, M zu seiner letzten Ruhestätte begleitet ’S haben, sagen wir hiermit unfern in- \B\nigften Dank. g Die trauernden Hinter- U bliebcnen Sächfische Hypatheken-B-lnk in Leipzig. 278) Um die Besitzer von Pfandbriefen der obigen Hypothekenbank möglichst vor Schaden zu bewahren, bringt der unterzeichnete Vorstand der Gewerbebank, an welchen seither vielfache Anfragen über den Stand dieser Sache ergangen sind, Nachstehendes zur öffentlichen Kenntniß: Die Sächsische Hypothekenbank in Leipzig ist in Coucurs verfallen und wird deren Liquidation am 17. Februar 1872 bei dem zuständigen Concursgerichte in Leipzig ^stattfinden. Bis zu diesem Termine müssen die Inhaber von Pfandbriefen solche nebst den noch nicht bezahlten Coupons bei dem genannten Concursgerichte bei Meldung des Verlustes ihrer Ansprüche anmelden. Zur gehörigen Begründung der Liquidation ist die Vorlage der Originalurkunden erforderlich; die Anmeldung selbst kann von den Besitzern in Selbstperson oder durch einen Bevollmächtigten, insbesondere einen Leipziger Anwalt geschehen. Da jedoch für die zahlreichen kleinen Besitzer von Pfandbriefen die Bestellung eines besonderen Vertreters mit unverhältnißmäßigen Kosten verknüpft wäre und es zur Vermeidung eines schleppenden Concursverfahrens räthlich erscheint, die Vertretung der Pfandbriefbesitzer in eine Hand zu legen, so haben sich an mehreren Plätzen Nord- und Süddeutschlands besondere Comites gebildet, welche diese Vertretung übernehmen. Im Verein mit der Allgemeinen Nentenanstalt in Stuttgart wird Herr Bankier M. I. Kirchheim zu Frankfurt a. M. das Jntereffe der Pfandbriefbesitzer wahren, wenn ihm die Original-Pfandbriefe nebst Coupons bis längstens den 30. Januar 1872 mit einem genauen Verzeichnisse nach Litera, Serie und Nummer geordnet (wozu Formularien bei demselben erhalten) zur Anmeldung eingereicht werden. Die entstehenden Kosten werden demnächst auf die eingereichten Stücke verthcilt. Wir rathen, sich diesem Comitv anzuschließen; wer sich von hier oder der Umgegend nicht direct mit Herrn Kirchheim in Verbindung setzen will oder kann, wende sich an die Bankgeschäfte der Herren A. Heichelheim oder S. Rentlinger dahier, welche gegen geringe Provision die Vermittlung übernehmen. Die Gewerbebank kann sich statutenmäßig hiermit nicht befaßen. Indem wir anfügen, daß noch etwa sieben Millionen Thaler obiger Pfandbriefe in Umlauf sind und nach vorläufiger Schätzung 35 bis 40% des Capitals zur Rückzahlung kommen, machen wir schließlich besonders darauf aufmerksam, das die vielfach verbreitete Meinung, die Rechte der Pfandbricfbesitzer würden auch ohne Anmeldung und Vorlage der Pfandbriefe bei dem Concursgerichte gewahrt werden, eine gänzlich irrige ist. Gießen am 19. Januar 1872. Der Vorstand der Gewerbebank, i. d A. B u f f. Danksagung. 279) AllcN Denen, welche dem verstorbenen Hofger.-Pedellen Ernst Schellmann die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir aus tiefbewegtem Herzen unseren innigsten Dank. Gießen, den 19 Januar 1872. Die trauernden Hinterbliebenen. Frachtbriefe für die Main Weser-, Cötn-Mindener und Oderhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 234) Eine junge Frau (Schweizerin) empfiehlt sich im Fein-Stopfen von Tüll, Moll, Spitzen u- s. w. Zu erfragen bei Herrn Kaufmann Plank in der Neustadt» Todes-Anzeige 285) Verwandten, Freunden und Bekannten mache ich hiermit die traurige Louis Lampus. Neuerwall, 50 ; Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 13; Plac deu Molard, 2. Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Frankfurt a. M., den 17. Januar 1872. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 21. Januar, Morgens 9 Uhr, vom Sterbehause, Darmstädter Landstraße 36. Vater, Georg Christian Lampus in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bittet ) ^muuuvu'ii, tyitrmivm unv omuuuni muu/c uv vn uwumvji,. wiasplatz »Anzeige, daß es Gott dem Allmächtigen gefalleir hat, meinen innigst geliebtenH \ ch VOGLER \ Flechtenkranke und B rufileidende JJ heilt l>r. Iochhcim in Darmstadt, Lud- 1 ‘ . (2478) 8 Die billigste ämcrikanische Priorität!!! 6procenlige Lexiugton 8t. Louis-Bonds stehen 75 bis 76, sind von der Missouri-Pacific-Bahn garantirt i ßprocculigc Missouri - Pacific - Bonds notiren 83, Man tausche daher Missouri-Paciffc-Bonds gegen Lexington l St. Louis-Bonds, l da ein sicherer Nutzen vorauszusehen ist. ■gMEmaMMMBaerfi.* uimjlhb nmw '.«wr •nw.'iasmxK-' h rTWT»» hä rr i Mi n EiOiey’s ISierkeSBer. 283) Sonntag den 21. Januar 1 8 72: Abschieds - Concert, gegeben von den Geschwistern Adries und Gesellschaft, bestehend aus ik Damen und 3 Herren. Anfang 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. — Entree 6 kr. I F. Reitz, | Papier- und Schreibmateralieuhandlung, im Hause des Herrn Kupferschmied Bogt, Marktplatz. 286) Ich ersuche die hohen Herrschaften, sowie das geehrte Publikum,^ Mwelche bei mir gestempeltes Papier bestellt haben, dasselbe heute SamstagW MMittag abzuholen, da der Verkauf geschlossen wird. S. Neist. Hülföverein für erkrankte und verwundete Sotdäten im Felde. Generalversammlung Montag den 22. Januar, Abends 8 Uhr, im kleinen Saale des Cas^ Leib. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über die Neubildung des Vereins. 2) Wahl des Vorstandes. Der Vorstand. In Vertretung des Vorsitzenden: (287) Georg Noll Merhesstsche Gksilischafi für Natur- und Heilkunde. 268) Generalversammlung Samstag den 20. Januar 1872, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Tagesordnung: 1) Nechnungsablage. 2) Berichterstattung. 3) Vorträge: **' Herr Prof. Kehrer: Embryologische Mitthei- lnngen. Herr Prof. H o f f m a n n über Pilzkrankheiten. Nach der Versammlung gemeinsames Abendessen im Nappen. (Couvert 1 st. 36 kr. mit Wein), zu welchem die Herren Mitglieder und Freunde der Gesellschaft eingeladen werden Der Vorstand, 3001) Für die Vaterländische Feuer - Verficherunqs - Aetien- Gesellschast zu Elberfeld ermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. s 3um Anzeigen von gutem Erfolge empfehlen wir das Kreiöbtntt für den Dillkreis (Amt Dillenburg.) Bei einer Auflage von 600 betrügt die Einrückungsgebühr 1 Sgr. für die kleine Zeile, wovon wir bei 3 und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige entsprechenden Rabatt gewähren. Zugleich machen wir darauf aufmerksatn, datz in dem Kreisblait die sehr zahlreichen Holzversteigerungen im Dillkrcise veröffentlicht werden, und laden zum Abonnement auf das Blatt (Preis pro Quartal 10 Sgr.) ergebens! ein. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen darauf an. Dillenburg. Die Ncdaction. z (4661) Die Hessische Bank in Cassel l empfiehlt sich zur Ausführung aller Börsen-Commissionen., zum | An- und Verkauf von Staatspapieren und Actien ., zur Dis- t; conlirung von Wechseln, zur Errichtung von Conto-Correnlen, sowie zur Verzinsung von Deposilen-Capitalicn. Die Zeitschrift der landwirthschaftlichen Vereitle im Grostherzogthum Hessen in Darmstadt nimmt vom 1. Januar 1872 an Inserate auf und berechnet die 3spaltige Petitzeile oder deren Raum mit 7 kr. Bei öfteren Wiederholungen Rabatt Bei der starken Auflage von 4000 Exemplaren finden Anzeigen durch dieselbe in allen Theilen des Großherzogthums die wirksamste Verbreitung. (5531) Die Gnrtenlan e. Die Nr. 2 bringt folgende Beiträge: Am Altar. Erzählung von E- Werner, Verfasser des „Helden der Feder." (Fortsetzung.) — Schloß Scharfenberg bei Meißen. Mit Abbildung von Herbert König. — Ein Stillleben in der Havel. Von Georg Horn. (Schluß.) — Deutsche Gräber in der Fremde. 3- Der Organist von Treuen. Von Fritz Rüdiger. 9)^it Abbildung: Ruhestätte Karl Böhme's in St- Manz. — Der Wundermann auf der 6.Saite. Musikalische Erinnerung aus Weimar von I. C- Lobe- (Schluß ) — Thicrbudiker. Von Franz Schlegel, Director des Zoologischen Gartens in Breslau. — Blätter und Blülhen: Aus der Hochebene Norwegens. Mit Abbildung: Schneehuhnjäger auf der Hochebene Norwegens. Nach der Natur ausgenommen von Vincent Lerche in Düsseldorf. Haasenstein & Vogler, etawfrt isss. Autorisirte Vertreter aller Blätter. Hamburg. Lübeck Hannover. Cöln. Frankfurt a. M. Stuttgart. München. Nürnberg. Berlin. Halle. Erfurt. Leipzig. Dresden- Chemnitz. Breslau. Prag. Wien- Metz. Basel. St. Gallen- Zürich. Luzern- Chur. Bern. Lausanne- Neuschatcl. Genf. Das illustrirte bumoristisch-satyrische Wochenblatt „yrrlmcr Wespen" ist unverkennbar eins der beliebtesten und qelesensten Blätter Deutschlands. Die vielen Tausende von Exemplaren coursiren während 8 Tage durch die Hände aller intelligenten und vermögenden Leute, namentlich Deutschlands, und die Annahme, daß jede Nummer mindestens von 100,000 Personen mit Aufmerksamkeit durchlcscn wird, ist gewiß begründet, liefert zugleich aber auch die durch Erfahrung bereits bestätigte Bürgschaft, daß die „Berliner Wespen" eins der erfolgreichsten und geeignetsten Publikations-Organe, die überhaupt in Deutschland existiren, sind. Der Jnserationspreis beträgt 7Vs Sgr. p. Nonp.-Spalt-Zeile. Wir empfehlen deshalb angelegentlichst, bei Erlaß von Annoncen, namentlich auch die ^Berliner Wespen" zu beordern, und sehen gefälliger Zusendung für dieselben, wie für etwaige andere zu benutzende Zeitungen gern entgegen. Die Aunoncen-Regie der „Berliner Wespen." Ilaasensteiu & Vogler. Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Präs Dünger Post W8fl U Migmsge' in dem Ra & MH! mit wird und I G in der „di Zahl der 6Nf to jantomi a ttüitra, mi veisaimliluii inhntfnttn liitnttn |U' doh bti de loyt StM föiei &W 1(6 Hein: seiner Hein tag. Hein große Mai ßudirte da äuftizminist weichend, Wx den i M |u s laR nd deutsg büser Sta dttden do, tey vrdnrtn u allmählich in di Mfr Bei kalorischen Ministern i Roon, p 0- ttn Gr des : M h.t ®'iw