V Montag öek 18. November bnen, nie. surfen, t. Neue unb >a«er dcho in Herren-, »schirmen, Bändern, Foulards, den von heiid den, ioi Hch I chlich mi löfr, empfiehlt itcking. mit Merkrajt ts das Nenefie Rley. üflecurator.' Pilfler. fkelf vtertrljährig L fl. Z2 ?e. äU K>?lng»rlyhn. Dnrch bi« hEzyge» vierteljährig f 2S fr. Mpagnie. S, ’^ein, ywj' rzn-, Erscheint täglich, mti %uew nähme Sonntags. Expedition: Eanzletberg, Lit. B. Nr. 1. er )lr. 9- Cooperation ab, während die von England projcctirte Expedition, welche Sir B. Frere, weiland Gouverneur von Bombay, unternehme wird, selbstverfiänd- lich der sympothischln Zustimmung der anderen Staaten versichert ist. Die Ex- pedition soll bei dem Suitan von Zanzibar einen Vertrag durchsetzen, und man hegt in London, wie es heißt, die Hoffnung, daß alsdann mit Hülfe des «Sultane der Sklavenhandel an der ganz«n Küste Afrikas nach und nach verschwinden werde. (K. Ztg.) Berlin, 15. Novbr. Die „N. Pr. Ztg." schreibt: „Ein hiesiger Corre- spondent erzählt in einem rheinischen Blatt von einer „n uen Intrigue", welcher von geistlicher Seite gegen die Civilehe gesonnen werde, indem man es dahin bringen wolle, daß bet Einführung der Civilehe die Gkistlickun zu CivllstandS- beamten gemacht würden. Wir können den besagten Correspor.denten b rühigen: besagter Plan beruht nicht aus einem Wunsche der Geisilichen, sondern au' einem, wie uns scheint, höchst unglücklichen Gedanken des EultuSmirnsterS Dr. Falk, rmd würde nach unserer Kenntniß der Dinge den hestigsien Widerstand gewiß v n Seiten der Kirche finden." Berlin, 15. Novbr. Die Abgeordneten erklären jede Besorgniß über den Gesundheitszustand des Fürsten Bismarck für gehoben. Berlin, 16. November. Ueber den Stand der Telegraph'uleitungen wird von der kaiserlichen Telegraphen-Direction mitgetheilt: Die Leitungen nach Paris, Köln, Hannover, Bremen, Emden, Hamburg, Stralsund, Posen Thorn sind gestört. Depeschen für Frankreich, die Rheinprovinz, Westphalen, Provinz Hannover, Braunschweig, Otdenburq, Belgien, die Niederlande, England, Hamburg, Mecklenburg, Holstein, Dänemark, Schweden und Norw'gen werden per Post gesendet. Die Verbindung mit Stettin, Königsberg i. Pr., Insterburg, ICH Deutschland. Berlin, 12. Novbr. Die Thronrede hat nunmehr osficiell bestätigt daß die KreiSordnungS-Rcform auf ihrer wls ntlichen Grundlage unversehrt aus den lktzt.n Derathungen hervorgr „grff goutn. , Pr.", „Nürnb. Corr.", Augsb. SB Da. fUg.« “”6, tUm"® Und,‘ 9?0*r-" jur Kenntniß gelangt ist. Don der Sfl6nr» ?tr ®d,tofntel' 3"9"ute, welche unter dem Titel „Dachauer m°tk n sversprechen hoher Zinsen den minder bemittelten Klaff'» ihr M s U4t"' *9 el8fIlt1'^ nur di-j-mge interessant, welche als Muster- tnstltut der anderen anzusehen ist, die Bank des Fräuleins Adele Spttzld-r. Dieses Frauleen Adele Spetzeder, früher eine mittelmäßige Schauspielerin, soll von jeher ^''^nsgeschaste eine besondere Fähigkeit bewiesen haben. Im Laufe dieser Geschäfte nun bildete sich nach und nach die Praxis au«, welche vorzuosweif- a “ qUf' btn *6rt 1,lld,tleri6e ^nk hatte, verursachte. Sie gewährte nnn b V» $°6!te fc,t'6 Zinsen im Momente, wo bei ihr das Geld lA-r. ca6"1!. 8 n‘V6ar ou61 Zu einer Zeit, wo man in München zu 41/ pCl. lahrlich überall Hypotheken haben konnte, wo jede Bank nur 5 xSt p a 8f°nb ^L@PrCCtr ,i0 Brachte ihr jemand 100 fl auf h .i sm' zahlte sie gleich von vorn herein 30 fl. = 10 pE,. 3]nren au d>er Monate im Vorau«. Nach Verlauf von drei Monaten zahlte sie abermals 120^0 n°* einerm hatte also der glückUch- Darleiher an Zinsen schon l2? 9; iU'Nckcntpfange» und war außerdem noch im Besitz eines Wechsel« des Fräuleins Adele Spttzeder, welch- Wechsel bisher noch immer prompt honorirt ®U4be”' ®er 6üilie Schwindel hätte nun wohl kaum jemals diese rt8en lr,eltte tin Zusamwenbrechen desselben gradezu alt eine ’ "scheinen laßt, wenn nicht Fräulein Spitzeder auf wahrhaft 6eoSünb,n för und ihr Geschäft Reelame zu mache» Daß sic selbst eine Zeitung gründete, außerdem zwei andere Togesblätter !oU, unb sich in b'esen auf wahrhaft unanständige Werse beweihräuchern lt-ß — fast t-de Nummer dieser Schmutzblätter brachte erbärmlich- Gedichte an die „aütta- baben b,r 3lr”£n" v- f- ®- — >st wen'g bcmerkenswertb, das hk r, T 8aton,,,; *nte«flan* ift aber in hohem Grad- m 0,1 9e lte »"staud-n, sich die Sympathien de« Ultramonta- nismus zu sichern. Die ultramontane Partei wurde von der schlauen Schau, nn f bcd-utende Summen, die sie für Kirchenbauten, fiir Eerichtung t°td/,^ ®t'tDen^ufcrn und wahrscheirrlich auch für die Forderung echt (utüolitotr 3e,tunflEn ausgab, gewonnin. Außerdem hatte sie einzelne Mitalleder oer Gerstlichkeit an der Hand, welche den Rus ihrer Frömmia eit verbreiten m ,„ . e |Ob|i hus stet«, selbst vor Gericht und im ®rQu|t- dar einen halben Schuh groß ist, sie machte Wallfahrten nach^tllt! Oetting und anderen heftigen Stellen, in jedem ihrer Zimmer war ein riesengroßes Crue stx - kurzum alles das war brillant arrangirt. Die genialste Ree,ame war 111 fl 1* . Polizeiliche Bekanntmachung. =,,,wwS'JZTÄ”9,« ®‘ro6ra Wi«»-,-tt b-teeff-nd. r11'- "’V""!"1 i,j. siusni,6„ DDn wochrnttich dreimal - Dienstags, Donnerstags und Samstags N a ch m i t t aas wraiältta "und ?!!s. !'A Etftrefen'. überall bis zur Mitte der Straße oder Gaffe dann sind dre Straßen an dem dresem Feiertage vorhergehenden Tage zu reinigen. ' ° ^»ugend kehre» und remigen zu lassen. Ist der Kehrlag ei» Feiettag, Straße liegen bleiben. “ °n,t’8e U"r“‘^ mu6 al8balb oon ber ®trn6e entfernt werden. Haufen von Schnee und Eis dürfen über Nacht nicht auf freier Wassers hindernden Dingen frei’ t>to6cn. ®lutbgra6en' nIIe ®°ffen und Rinnen müssen immer offen und oon allem Schlamm, Unrathe, überhaupt von allen den Abzug des zu beftreum. - den Häusern, Mauern, Gärten, Hosräumen rc. herziehenden Fußpfade alsbald 2-3 Fuß breit mit Sand 0J „toe B wneXlfa ikgÄ?er Bten°g7°nf'die Straß"e77eLt'^d" ”7""™ 'st untersagt. Ä^nden Personen zur Reinigung der Straßen erstreckt sich in der Regel nur ®erhblder außerhalb der Stadtthore nahmsweik auch eine wette: gehende Remigung zeitweise anzuordnen, welche Anordnung alsdann bei ätoibuna be^ ycf!?9(n!6 ^er Localpolizeibehörde aus- Gießen, N l^°L7mb°er°L72°^^^ 114 beS P°lftchStr»fg°ofetzbuchs mit SWj 3“ btW" ift Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen Nover. jedoch die Errichtung der ersten „Münchener Volksküche." Fräulein Spitzeder kaufte eine altrennomirte Wirtschaft in der Nähe des Hofbräuhaufes und richtete dieselbe zu einer Volksküche, d. h. zu einer offenen Wirthichaft ein, in welcher für jeden Tag feststehende Speisen zu fabelhatt billigen Preisen abgegeben wurden. Man hat ihr nachgerechnet, daß ste täglich 60 bis 100 Gulden bei ihrer Volksküche zusetzte, allein was that das, so lange sie täglich noch 15—20,000 Gulden einnahm? Die längst erwartete Katastrophe ist eingetreten: die echte und eigent liche Dachauer Bank ist am 12. d. Mts. von der P-lizeimannschcft und Mllitär besetzt, und die bereits begonnene strafrechtliche Untersuchung wird ohne Zweifel den Schleier von ihrem in vieler Hinsicht noch immer geheimnisvollen Geichäfts- betrieb nehmen. Trotz des dichten Schneegestöbers waren die Schönftldstraße und ihre Umgebungen gefüllt von einer theils neugierigen, theils verzweifelnden Zu- schauermenze, welche jedoch von der bewaffneten Macht in respektabler Ferne gehalten wurde. So sehr auch die bei dem herannahenden Winter doppelt fühlbare Bedrängniß der Tausende leichtgläubiger und unwissender Opfer zu bedauern sein wag, so wird doch die ganze so unrühmliche Angelegenheit gewiß die eine gute Folge haben: daß sie München hoffentlich von einem Thcile der ultramon- tanen Schmutzpreffe befreit, deren G-bahren in diesen Tagen alle« erlaubte Maß überschritt und nur durch den Muth der Verzweiflung erklärt werden kann. Mil der Vernehmung der, wie man hort, sehr bestürzten Geschäftsinhaberin ging die Consignation der Kasse rc. Hand in Hand, während auch die „Angestellten" und Bediensteten der Dame consignirt wurden. Abends 7 Uhr wurde Letzteren, bei 40 an der Zahl, eröffnet, daß sie sich ungehindert bewegen konnten, was für die Ratten das Signal war, das „Schiff zu verlassen." Bald darauf war die summarische Inventarisation geschlossen, zugleich wurde aber auch die Sicherheits- Haft über Fräulein Adele verhängt. Selbstverständlich nahmen alle diese Vorkehrungen viel Zeit in Anspruch, und so ist denn erst Nachts 1 Uhr die Ueber- sührung der Dame in das Gefängniß an der Badstraße erfolgt, lieber den St?nd des Geschäftes erfährt man, daß von einer Buchführung im kaufmännischen Sinne nicht die Rede war, und daß die geführten Anschreibungen sich nicht über das Niveau des Marktzettels der Köchin ergeben. Der Activftand an Baarem (etwa 70,000 Gulden), Obligationen aller Art, Juwelen und Immobilien (16 größere und kleinere Häuser) wird 900,000 Gulden nicht übersteigen, wogegen man heute schon von Passiven im Betrag von 8—9 Mill. fl. spricht. Umfang und Trag- forte dieser Mo-.stre-Untersuchung, von welcher das Personal nicht unberührt bleiben wird, läßt sich noch gar nicht absehen. Daß viele schmutzige Wäsche hierbei zum Vorschein kommt, das ist sicher und es geht jetzt schon Allerhand von Mund >u Mund.^ Der mit dem Geschick der Dachauer Banken zusammenhängende, unter rigenthümlichen Umständen erfolgte Rücktritt des Redakteurs de^ „Süddeutschen Telegraphen" von D?r Leitung dieses Bl-ttes erregt auch außerhalb Der journalistischen Kreise peinliches Aussehen. Die Spitzeder, welche den Werth der Presse recht gut zu würdigen wußte, hat es verstanden, einen Theil derselben sich dienstbar zu machen: die Einen schwiegen konsequent, die Andern vertheidigten und besangen sie. Das erste Opfer dieser feilen Künstlichkeit ist gefallen, die Schraube ist gelockert und Andere Verden nachfolgen in der Reihe Derjenigen, welche Der Münchener Journalistik da« Brandmal Der Künstlichkeit auSdrücklen. Es wird da eine Fäulniß ans Tageslicht gezogen werden, welche auswärts nicht geahnt, in eingeweihten Kreisen hier aber längst besprochen, und deren schließlich unter- Metdltche BloSlegung längst gefürchtet wurde. Im Reichcwünzgesetz von 4. December 1871 ist vorgeschrieben, daß die noch umlaufenden alten Goldmünzen deutschen Gepräges auf Reichskosten einge- zogen werden sollten. Da« Reichskanzleramt ist, wie auSwäriigen Blattern ge- schriebm wird, dieser Aufgabe gegenwärtig näher getreten. Es hat an die verbündeten Regierungen ein Rundschreiben erlassen, worin sie aufgefordert werden, hierher witzutheilen, welche Arten alter Goldmünzen ihre« Staates noch im Umlauf find und zu welchen muthmaßlichen Beträgen. Die Kronen und die Friedrichsd'or werden davon wohl die beiden Hauptbrstandtheile aus- machen. Karlsruhe, 15. Novbr. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist in Folge einer Erkältung genöthigt, das Zimmer zu hüte» und die Weiterreise nach Der Schweiz für kurze Zeit zu verschieben. Das Unwohlsein ist übrigens nnerheblich. München. 15. Novbr. Gegen Fräul. Spitzeder ist nunmehr die Untersuchung weaen Verbrechen« des betrügerischen Bankerotts eingeleitet. Stralsund, 14. Novbr. Der Sturm hat die Nacht aufgehört. Das Wasser ist gefallen und das Feuer in den Hafenspeichern wurde gestern gelöscht. Die Ueberschwemwung hat die ganze Küste heimgesucht. Details über die Zahl der untergegongenen Sch.ffe und den angerichteten, jedenfalls bedeutenden Scha- den fehlen noch Stralsund, 15. Novbr. Durch den stattgehabten Orkan und die lieber schwemmung n gingen hier circa 80 Fahrzeuge verior-n. Nachrichten von Zingst, Dar« und Hiddensoe melden Untergang fast aller Fischerfahrzeuge und schwere Beschädigungen von Gebäuden. Der Schaden ist sehr groß, die Noth augenblicklich sehr schwer, weil Obdach und in Folge der Ueberfluthung der Brunnen das Trinkwasser mangelt. Menschenleben sind nicht zu beklagen, aber große V'ebheerden umgekommen. RegierungS - Dampfer mit Proviant und HülsSmann- schäften sind unterwegs. Auch aus Rügen werden Unglücksfälle gemeldet. In Venzw tz kamen 8 Personen um. Stralsund, 16. Novbr. Die „Baltische Zeitung" meldet über die durch die Ueberschwemmungen verursachten Verheerungen aus guter Quelle folgende Details : Die Ortschaften Prerow, Ahrenshopp, Bor und Wieck auf der Halbinsel DarS haben furchtbar gelitten. Die Bevölkerung von Prerow scheint entschlossen zu sein, ganz auSzuwandern. Der Küste entlang sind ganze Morgen Landes ab- geschwemmt, anderwärts sind neue angltrieben. In Neuendorff auf Hiddensoe sind von 57 Häus-rn nur 5 unversehrt. Die Einwohnerschaft iß muthloS. Die ganze Düne von Göhren bis Thiestow ist fortgerissen. Ein ungeheurer Viehverlust wird von allen Seiten gemeldet. Der Gesammtverlust des Regierungsbezirks Stralsund zählt nach Millionen. Gestern hat sich ein Verein gebildet, um einen Hülferuf für die Verarmten durch ganz Deutschland zu erlassen. Pillau, 15. Novbr. Der russische Schooner „Alexander" ist im H^ff auf den Grund gerathen und schwer abzubringen. Ein Lichter dcö Dampfers „Essex" ist im Elbinger Haff auf den Grund gerathen. Lichter und Ladung sind verlo- I ren. Der Dampfer , Anglodane", welcher Montag Kopenhagen verlassen hat, ist auSgebl'ebrn. Man fürchtet, Dog er untergegangcn ist. Schleswig, 14. November, Abends. (Verspätet eingetroffen.) In Folge des heftigen zweitägigen Nordoststurm« hat da« Hochwassn gestern den großen Schleidamm zwischen Frikdrichsberg mit dem Bahnhofe und Der Altstadt durchbrochen. Das Schloß Gottorf, in welchem sich die R'gierung und Kaserne befindet, ist durch das Wasser von aller Eommunlcation abgeschnitten. Viele Häuser sind zerstört. Dos Wasser steht 59 Zentimeter über Dem höchstbekannten Wafferstand im Jahre 1694. Heute ist was Wasser in Der Abnahme begriffen. Oesterreich. Innsbruck, 14. November. Die clericalen Abgeordneten gab?n dem Landeshauptmann gegenüber die Erklärung ab, daß sie an Den weiteren Sitzungen des Landtags Theil nehmen werden. Der Statthalter hat darauf in einem an Den Landeshauptmann gerichteten Schreiben im fpeciellen Auftrag; des Kaisers die Schließung des Landtags wegen Verweigerung Der Pflichterjüllung und dadurch herbeigesührten Beschlußunsähigkeit ausgesprochen. Frankreich. Paris, 12. Novbr. Das Verhör Bazaine's hat seit acht Tagen seinen l Anfang genommen. Derselbe darf jetzt keine Besuche mehr empfangen. Die Marschallin wohnt jetzt wieder in Paris. — Die Versailler Kriegsgerichte haben wieder einen Cowmun sten zum Tode verurtheilt, nämlich Wctor Fourche, welcher der Theilnahme an Der Ermordung des Generals Lecomte (18. Marz) für schuldig er? innt wurde. Die Zahl der zum Tode Verurtheilten, die sich noch in Versailles befinden, beträgt 16. Der Gcsängnißgeistliche, Adbs Follet, war gestern bei der Gnaden-Commission, um sich für Dieselbe zu verwenden. Paris, 13. Novbr. (Nationalversammlung von Versailles. Sitzung am 12. November.) Präsident verliest eine Zuschrift Des B schofs von Versailles, wonach derselbe künftigen Sonntag in Der Schloßkapelle einen feierlichen Gottesdienst abhalten und den Segen des Himmels auf Die Nationalversammlung herabflehen wirD. (Sehr gut! rechts; Unruhr link«.) Präsident macht ferner von folgendem Jntelpellationsantrage Mittheilung, welchen der G.neral Changarnier eingebracht bat: „Ich bitte die Nationalversammlung um Die Erlaubniß, die Regierung wegen der Reisen zu interpell ren, welche Der ehrenwerthe Herr Gam- betta während Der Kammerferien Durch Savoyen und da« Dauphins unternommen hat." (Höhnisches Gelächter links; lauter Beifall rechts.) Herr Arago: Und wegen Der Banketts von Bordeaux! (Lärm.) Justizminister Dufaure: Die Regierung ist bereit, auf die Interpellation zu antworten, und schlägt vor, die Verhandlung auf künftigen Montag anzusctzen. (Angenommen.) Man schreitet zur Bildung des Bureaus. In der Präsidentenwahl erhalten : Herr Jules G.ssy 462, Herr Märtel 3, Herr Gambetta 2 Stimmen und Der General Changarnier, Der Herzog von Aumale und Herr Naqaet je eine Stimme. Herr G.eoy ist also ernannt. Auch sonst wird da« alte Bureau, mit Dem einzigen Unterschiede, daß als sechster Sccretär Herr Cazenove de Pradines an Stelle des Herrn Costa "oc Beauregard tritt. Versailles, 12. Novbr. Die Elsässer und Lothringer, w'lchr geglaubt haben, ihr Land verlassen und sich in Frankreich niederlaffen zu müssm, haben gestern von Der Nationalversammlung keine bessere Behandlung erfahren, als die nach Algier ausgewanderten von Den dortigen Behörden. Einige D.putirte aut den östlichen Departements, die Herren Bamberger, Keller, Varroy, George u. f. w., batten einen Antrag vorbereitet, welchen sie sofort angenommen zu sehen wünschten. Folgendes ist Der Wortlaut Des Antrages: „Von Den Krediten, Die für Die Zahlnng der Krieg-schäden votirt sind, soll eine Summe verwandt werden von gleichem Betrage, wie die Der freiwilligen Einzahlungen zum selben Zwecke, und verwandt werden zur Unterstützung der Elsässer und Lothringer, welche ihre Qualität als Franzosen behalten Haden." Einer der Unterzeichner dieses Antrages, Herr Wolowski, bestieg Die Tribüne und hielt eine bewegliche und pathetische Rede. Im akademischen Style sprach dieses Mitglied des JnstituS von Der Stoßen Pflicht, die Frankreich zu erfüllen habe; er schilderte Die Leiden Dieser Emigranten, deren Zahl er auf 150,000 schätzt, ihre Bedürftigkeit, welche überaus groß sei. Die Linke spendete Der Rede Des Deputaten Der Seine einen chDachcn Beifall, aber die Skechte bewahrte ein eisiges Schweigen. Herr Gröoy wollte Die Dringlichkeit zur Abstimmung bringen, als Herr Dahirel das Wort verlangte. Dieser legitimistische Deput-rte hat sich sehr bestimmt gegen Die Dring* llcbknt ausgefp ochen. Nur die Herren Keller und Scheurer-Kestner rührten sich auf ihren Bänken, Die klebrigen Hieben kalt. Herr Dahirel hat an einen Artikel der Geschäftsordnung erinnert, wonach die Kasmer sich über Die Dringlichkeit«, fröfte nicht eher aussprechen kann, als nach Berathung Der Bureaux. Herr ©1609 bemerkte dagegen, daß die Kammer feit zwei Jahren ein entgegengesetztes Verfahren beobachte. Umsonst, Herr Dahirel besteht auf feiner Ansicht und die Kammer schließt sich derselben an; darauf zieht Herr Wolowski seinen Dringlich- kertsantrag zurück und die Elsässer und Lothringer mögen warten, wenn sie können. Diese armen Emigranten sind meistens ohne Brod, ohne Unterkommen und ohne Schule für ihre Kinder. Viele leben von Der Wohlthätigkeit De« Publikums und haben beim Herannahen des Winters unverzügliche Hülfe sehr nöthig, aber diese Erwägungen haben Die Majorität Der Versailler Versammlung nicht bewegen können. Diese Kälte, welche eine wahre Undankbarkeit ist, wird den Elsässern und Lothringern zu denken geben, Die so große Eile hatten, ihr Land zu verlassen, um zu ihren Brüdern nach Frankreich zu kommen. Die, welche nach Algerien gegangen sind, haben schon fiüher auf ihre Kosten erfahren, wie trüg- lich Die schönen Versprechungen waren, Die man ihnen vor ihrer Abreise gemacht Hot. Sle haben vieles Geld verschleudert und ihre Zeit verloren in unfurchtbaren Bemühungen bei den algierischen Behörden. Die Klügsten und die noch etwa« übrig hatten, find entweder nach Elsaß zurückgekehrt oder nach Amerika auSgcwandert. Das ist die Folge alle der hohlen Phrasen Der chauvinistischen französischen Presse. Herr Dahirel, welcher Der wahre Typus Des kleinen französischen Bürgers ist, egoistisch, beschränkt in seinen Ideen und geizig mit Dem Gelde, dcnkt, Worte kosten weniger als Thaten, und die gestrige Haltung Der Versammlung wird den unüberlegten Enthusiasmus Der armen Leute gewaltig ab* fügten, welche Den Wohlstand, Dessen sie in Der Heimath genossen, aufgegeben ^ben. (fl. Ztg.) Versailles, 14. Novbr. Da Nationalversammlung beschloß Die Dringliches für Den Antrag Wolowski zu Gunsten Der auSgewanderten Elsaß Lothringer. Das Gesetz, betreffend die Geschworenen - Geeichte, wird von der Lmken bekämpft, weil es reactionär sei und das Princip des allgemeinen Stimmrechts angreife. Bousset ist gegen Den Entwurf, weil er unvereinbar fei mit Der republikanisches MN guoml Die L lo-M" Nfyur .,ön kiai antworte nichi ft London n au« unO Lity Fio der wittn g wachen li 400 N Gebäude Opfer Der gen- gtfch Llhrwännl ji, die ß!a Btjnnänni doch trotzd lf eine gr Mi anbei tung der I jgigev ®i du einer konnte. litt I Meudt j Ed war i IM 6anq, M vieljäl TWkll t WM m konnte, ist! den CW den fyxtl' Gaben, n fein Stau schenke fiel * F fröhlich io Der riinb das ( I kling ihrer I iiu tänftlti IMtlUdk i I Saaten IlGrabtzügel |m«M' hüi iMn, ah ■wurforge ua »öensalls tii |W tae ■Mle nid I ! f"lnden ■Rtnöe ®f । Da«; tat di, । A °">ch! hn , ln8*' rS Ä' lwn der S? Ä * da jungen des jw« an den 6 Mtre die B M dadurch ftnen 'pfangen. sichte haben Lurche, welch« 8. Marj) für noch in ' ?vllü, war enden, Sitzung am m Versailles, lichen Gottes- (ammlung her» acht serner von al Chüngarnier Srlaubnij, die >hk Herr Garn« frinö untfrnom. He« Aeago: Dufaure: Dir »lägt vor, dir Man schnürt t Zitlrs G.^y l Lhangarni«, >err B^oy iß :q Unterschiede, ;8 Herrn Gcfta »elchr geglaubt tnüfmi haben la-ren, als die D.putt'rte aut Keorge u. w., sehen »u* rwandt werden i selben Zwecke, er, welche ihre ner dieses An- iiche und W snßjtü- von der it Leiden dieser it, welche über- :« Seine einen j, Herr hirel M Wort kgen dieDling- rürlffl M an einen Artckel DrinzlichieitS- Sureaux. entgegengesetztes Anßchl u°v ™ «M D---S '»' i, wmo H‘w' ,ninh*®® । wNl,h" it -SM, e1' Ä rCD' cie uoeh n 8J gmtrlt» «h's Äw.i» •/'S* »s di« .*&-’** (Unruhe recht«.) sich-rung griffen tolle, daß nach dem Tode ihre« Manne- dem Inhaber diese« irn«n> LYrri nrimn .o-Axoin» k. „ * - - - ennn o-i. .«, . ,. - _ ’ Italien Weihnachtsabende Oberhessen 787s Amerik. Bonde ä 188 Ir 981/, 1882r 963/, 1885r 97% 1887r 97 V4 des Wiedersehens theilen! Und wie sie nun seiner treuen Fürsorge gedachten, wie sie sich die Stunde zurückliefen, wo vor Jahren die Lebensversicheruugspolicr als Christgabe für die Mutter auf dem T'fche lag, ein Geschenk, daß der Knabe vamals nicht ju würdigen vermochte, dessen Werth er aber schätze» lerntt, al- es ihn in den Stand setzte, das Nöthige zu seiner Ausbildung zu thun und doch sicher zu sein, daß inzwischen das Geschäft daheim nicht zu Grunde gehen werde: da war's als wollte das Biloniß des Verklärten ihnen zulächeln, als wollte es andeuten, daß auch er unter ihnen anwesend sei und sich ihres Glückes freue, sowie des ihm treu bewahrten G däcbtniss. -. den BanquierS oder £te gabeubeschwerte Tafel des altadeligen Grafenbauscs, von den vielzähligen Familienangehörigen umstanden, nein, es war das trauliche Aktien« Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 164*/, Darnosf,. Bankact. 5657, Wien Bankaotien 1069 Oest. OredKact. 366 Galizien 246 A«OäDW. 3% östr. F. 8t. E. B. 364 Lombard. Bahn 219 Ludvdgsh.-Bexbaoh — Maxbahn 143% Bayer. Ost bahn 1331/, Rhein-Nahebahn-Aot. 52% Hess. Ludwigsb.-Act. — (Eingesandt) Wie sehr die Wissenschaft fortschreitet, ersieht man wohl am deutlichsten aus der Sicherheit, mit welcher Herr Dr. Olschowsky in Breslau eine heute noch vielfach für unheilbar gehaltene Krankheit, die Epilepsie, heilt, so daß Viele, die überall vergeblich Hulse gesucht, durch seine Behandlung in kurzer Zeit in den Vollbesitz ihrer Gesundheit gelangt sind. Da Herr Dr. Olschowsky außerdem für den Erfolg seiner sehr angenehm zu nehmenden Mittel garantirt, sogar das eingezahlte geringe Honorar zurückzahlt, wenn kein Erfolg zu erzielen ist — was allerdings bis jetzt noch nie vorgekommen ist ° tritt hier der gewiß seltene Fall ein. daß Arzt und Patient gleiches Interesse an schneller Heilung haben. Und in der That sie tritt stets ein. Loeal - Notiz. Gießen, 17. November. Nach einer uns gewordenen Mittheilung hat sich gestern auf der Koln-Gleßener Eisenbahn ein bedauerliches Unglück ereignet. Mehrere Wagen eines Güter- zugeS losten sich bei Herdorf, an einer Stelle, wo die Steigung sehr bedeutend ist, von dem Zuge ab und rollten mit wachsender Geschwindigkeit von der Höhe hinab auf einen zweiten, in derselben Richtung fahrenden Güterzug. Der Zusammenstoß war so heftig, daß die Wagen in Trümmer gingen. Von dem begleitenden Personal blieb der Heizer des nachfolgenden ZugeS auf der Stelle todt. Fünf andere Leute erlitten schwere, die übrigen weniger bedenkliche Verletzungen. Kerzenschein durchstrahlte dar Zimmer und auf den Gesichtern glänzte als Festfreude der Widerschein glücklicher Liebe, beglückten und beglückenden Dankes Frlorit&ten. 3% öster.Stsb.-Prior. 573/4 3% öat. s. Lombcrd — 3% Livorneeer — 5°/q Toscaner — 5% Eliaabeth.-Prior. — do. II. Emiss. 913/4 ÄiilehenHiJooMe. Darmstädter fl.50Loose 200 w «25 „ 551/2 Kurh. 40 Thir. Loose 727, Nassau 25 fi. — Braunschweiger 223/< 3% Oldenburg, a 40 i’hlr. 373/4 4*/i Stübchen einer Bürgerfamilie, eines jungen Ehepaares, das mancherlei Anstren- , gungen und Kämpfe durchgemacht batte, bevor es ihm gelang, fein „Heim" zu gründen, und daß heute erst die Festfreude so recht in vollen Zügen genießen konnte, weil neben ihnen staunenden Blicks ein herziger Junge zu flimmern-, den Christbaume ewporblickte, gleich als ob er sich nicht satt sehen konnte an all' den Herrlichkeiten. Immer wieder von Neuem schaute er auf zu den zahlreichen Gaben, mit denen das Christkind ihn bedacht hatte. Und als das Büblein nun sein Staunen überwunden, als er jubelnd zugriff und der vielwillkommnen Geschenke sich bemächtigte, bald zum Vfter, bald zur Mutter trollte, um in über- i großer Freude ihnen zu zeigen, wie reich e« geworden: da stimmten die Eltern fröhlich in den Jubel mit ein und freuten sich in ihres Kindes Glück des eigenen. Der Jahre zehn waren vergangen. Munter war der Knabe emporgewachsen und das Herz der Eltern hing um so inniger an ihm, als er der einzige Sproß- ling ihrer Ehe gebl.cbrn war. Sein Schwesterchen hatte bald nach der Geburt zu kränkeln angcfangen, und als das nächste Christs st kam, da deckte die weiße glitzernde Hülle nicht nur der Bäume Gezweig mit funkelndem Edelstein, der Saaten Spross.n mit drm schützenden WiNterkleive, sondern auch den kleinen Grabhügel des Schwesterchen mit dem weißflockigen Gewände der Unschuld. Manch' trüber, manch' froher Tag war über dem Haupte der Eltern dahingc- gangen, aber jeder hatte sie vereint gefunden in treue; Liebe, in aufopfernder Fürsorge um das Gedeihen ihres Lieblings. Ihre äußeren Verhältnisse hatten ebenfalls eine Wandlung erfahren. Mit den Jahren waren die Einkünfte gestiegen, da« Geschäft g ng gut und dem rührigen, geschäftskundigen Manne brauchte nicht zu bangen; nur weniger Jahre bedurfte es noch, dann konnte er die fremden Gelder, wilche er j tzt verwandte, vollends abtragen, dann war das blühende Geschäft sein freie- Eigenthum. Da- Fest der Weihnacht war wiedergekehrt. Unser Ehepaar hatte mit Sorgsamkeit die Geschenke ousgewählt, welche drm Sohne zu geistiger und leiblicher Wohlfahrt dienen sollten. Man nannte ihn einen „geweckten Kopf", d'rum galt'-, ihm die Mittel zu reichen, seine Fähigln en za entwickeln und auszu- bilden. Aber auch der Vater batte gegen seine Frau Andeutungen fallen lassen von einem ganz absonderlichen Geschenk, daß er ihr zugedacht habe. Soviel sie rathen mochte — im ner wieder hatte fein lächelnd geschüttelte- H^uvt angedeutet, daß sie da- Rechte nicht getroff” b£1 6tr ««ischen klinge In der Inulern Harmonie der Festfreude? warum daran mahmen, Mission erhielt bie Rechte eine große Majorität. daß auch ein Weihnachtsabend kommen könnt-. Vh brr .ft .'ntdnnt#!* (»Muh tu c ■ RSrseaaachricfeteffi. [ 16. November 1872. Preuss. 47a°/0 Oblig. 1023/4 Frankf. 3i/80/0 Obi. 86y8 Nass. 41/3 % Obi. 997z Kurhess. 40/0 „ 94 Gr. Hoss, 5% Obi. — » n <°/0 w — • n 378% n - ßayer. 50/0 „ 100/4 Oesterr. Silberrente 65 Papierrente 6O7/g Spanier, oeuest. 3% 29 _ w ” \_/ * p | * * •* * * • wi-' M l U Ul V U I 14 il m U y l|| F, || Da6 auch ein Weihnachtsabend kommen könne, wo der Hausvater fehlen werde 'M Kreise der Seinen? — Sein inniger Liebesblick löste das Räthsel. So wie Nom, 14 November. Für die von der austro. ungarischen fiüfl. -oU^^tlTu^ kommend-!! Schiffe ist der dort aufgelrelenen Cholera wegrn Quaranlanc angeordnel sei, di- sich damit von Neuem und gerade'in diesem Geschenk- so recht eigentlich Nom, 16 Novdr. Die Regierung stellte dem Papste die R-nl-ntitel zni wolle, wenn di- Scheidewand d^^^Geab-^sich"z"wisch-n^lhnen""aufe°chürm" V-rfugung, welch- -bm das Garantiegesrtz zuaesproch-n hat. Di- Sendung war E« bedurft- gar nicht feiner -rnstgepaart-n Scherzworte, nicht de UnMv-isuna ne tn,™ S^-'b-n des Fmanzm.n.ster« S-lla begleitrt. Cardinal An>°nell, wag st- jU thun hab-, wenn er vielleicht unverhofft bald von ihr ab8mXS' antwortete, d-r Papst könne nicht eine Summe ann-hm-n, welch- durch ein von wie ste mil dem A-rstcherungSg-ld- das G,schäft erhalten und sortftn-n dem t»m nicht aceeptirte» Gesetz gewahrt worden sei. Sohne di- Mittel zu seiner Ausbildung bieten könne - sie halte ftine vorsorglich" England. "könnt und sank mit innigem Danketblick und mit dem Wunsch- an feine 0„„Sn„ ,, ™ . „ _ . , , „ Brust, daß es nicht dahin komme, er ihr erhalten bleiben möge. London, 11. Novbr. Eine Feuersbrunst, wie sie seit vielen Jahren in Und doch war'« so gekommen. London nicht stattgefunden Hat, brach am Sonntag in der Upper-Thame« Street Wohl waren noch einige Jahre in heiterem Familienglück dahingeschwund-n, C^v^onr"M4ls^^VG"?r-id-mi k?ent !>“* i8«n2 ->l« aus einmal ein- zufällig- Erkältung den rüstig-n Mann auf« Krankenlager Citp F,our MllS (G.tr-idemuhlen) der Herren I. I. Hadlep. Wie bedeutend sterckte, von dem er nicht wieder erstehen sollte. Mit seinem Hinscheiden brachen der Schaden tst, hat noch nicht ftst^eftellt werden können. Fabelhafte Summen schwere Sorgen über die trauernde Wttwe herein und sie hätte die vielerlei werden genannt; doch man wild sich einen Begriff von der Giöße deff-lben Anforderungen nicht bewältigen können, wäre nicht der Versicherungsschein gewesen, HWCrin \ 0?die Gebäude sieben Stockwerke und oer von der Versicherungsanstalt eingelöst werden mußte und pünktlich eingelöst 400 Fenster hatten und eine Flache von 16,250 Quadratfuß einnahmen. Diese wurde. ____________ G-daud- mit all-n ihren s-hr b-d-ut-nden G-tr-ide. und M-hlvorräthea sind ein Wieder glänzten die Fenster ringsum im Lichterschrin; wieder zog bas Opfer der Flammen geworden. Oowohl das F-u-r bereits um 7 Uhr des Mor- Christkind mit seinen Gaben in die Häui-v und erfreute di- Herzen glücklicher g-n« gesehen und bald daraus von zwei gewaltigen Feuerspritzen und 12 Feuer- Menschen. Auch unsrer Wittwe har-t- heute eine Festfreude. Ihr sollte der wehrwannern angegriffen wurde, konnte man doch dtsselben nicht Hcrr werden, hoffnungsvolle Sohn zurückkehren, der sich nach dem Wunsch des Vaters, nachdem zu, d,-Framm-n wuth-t-n noch lange, als selbst 30 Feuerspritzen und 200 Feuer- er die Lehrzeit beendet, zu seiner Ausbildung noch ein paar Jahre auswärts wehrmanner sie mit aller Energie bekämpften. Wasser war in Fülle vorhanden, aufgehalten halt?, um nun als vollkommen tüchtiger Geschäftsmann die Leitung doch trotzdem wurde der Brand erst spät in der Nacht bewältigt und noch jetzt des väterlichen Geschäftes aus den Händen des treuen Geschäftsführers zu über- eine große Anzahl mit dem Löschen beschäftigt. Ein FeuerWehrmann kam um, nehmen, der jetzt seine eigene Existenz zu gründen gedachte. Wenn er auch nicht zw.i entere wurden schwer verletzt. Diese Feuersbrunst dürste zu einer Vergrätze- hatte wissen lassen, welcher Zug des geflügelten Dampfross- ihn h-tmfübren rung der Fmcrwehr fuhren, da cs sich herausgestellt hat, daß dieselbe in ihrer -serde, das Mutterherz ahnte doch, daß das Wiedersehen ihr heute noch zur jetzigen Größe einer andern, wenn auch nicht so großen , die zu derselben Zeit festlichen Ueberraschung werden sollte. Sie hatte sich nicht getäuscht. Ein elastischer an einer andern Stelle Londons ausbräche, nicht kräftig genug entgegentreten schritt vor der Thüre, wohl fester und männlicher als früher, aber dennoch dem lauschenden Mutterohre wohlbekannt, erklang, die Thüre öffnete sich und der - Sohn lag wieder in den ihm froh entgegengestreckien mütterlichen Armen. Freudig bl-'ckte die Mutter dem stattlichen jungen Manne in die Augen, aus denen ihr frische Lebenskraft, gesunder Sinn und ernsttüchtiges Wissen entgegenleuchteten. Was war natürlicher, als das sich bald das Gespräch auf den ES war nicht ter elegante Salon, nicht ter r-ichg-t-ckte Tisch "tes »ielvermögen. ^/"wigt-n wandte, tatz sie Beide seine Herz-nSgÜt- priesen und daran erinnerten, den Banauier« oder die aabenbeichwerte Talel des altadelia n torafeni.nnfr« rclt s-hr er sich freuen wurde, konnte er bei ihnen weilen, die glücklich- Stunde WeeEsae;l. Amsterdam k. 3. 98 1 Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8. 104% l Bremen k. 8. 1757, "Brüssel k. 8. 933/, J Hamburg k. 8. 865/g g Leipzig k. 8. 105 London k. S. 4197, j Lyon k. 8. — Paris k. 8. 923/4 Wien k. 8. 1071/, ditto m. 8. — ditto 1. 0. 1065/, Disconto 5% deltborteo. fl. kr. Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42-44 a doppelte 9 43—45 Holl.fi. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 22—23 Engi. Sover. 11 53-55 Bu^s. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25*/,—26321) Geschälte Erbsen, Bohnen und Linsen, in gut fochbarer Waare empfiehl_____________I. M. 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Iughardt. 5328) MöblirteS Zimmer zu vernliethen bei___________Bäcker Plank, Neustadt. 5243) Ein FamiltenlogiS ist zu ver- mtethen bet________________Louis Lotz I 5236) In Lit. E. 78, Unioersitätsstraße,^ sind im 3. Stock zwei Zimmer und zwei! Eabinete zu vermiethen. I 5349) Ein Bursche, welcher mit Pferden I umzugehen versteht, wird gesucht vvn !Georg Philipp Gail. 5350) Einen zweiten Gehülien sucht Dr. Reatz. 5341) Einen Lehrling sucht G. Karl H a n b a ch I., _________________________Schreiner.__________ 5318) Ein junger Kaufmann, welcher täglich mehrere Stunden frei hat, wünscht dieselben mit schriftlichen, am liebsten Comptoirarbeitcn, zu besetzen. Gest. Anträge beliebe man an die Exped. d. Pitts abzugeben._________________________ 5297) Eine erfahrene Köchin mit guten Zeugnissen sucht zu Weihnachten ___________________Prof. Wasserschleben. 5239) Ein braves Hausmädchen wird auf Weihnachten gesucht von ___________________Earl Gail. 5363) Eine zu«rlässige Person zu einem Kinde von 3 Jahren gesucht für gleich. Dieselbe hat auch Gelegenheit perfect das Kletdcrmachen zu erlernen. Mäusburg, D. 8. bei Herrn Hutmacher Gail zu er- 4777) Die eben so beliebten als rühmlichst bekannten Nähmaschinen aus Bielefeld verkauft zu billigen Preisen im Auftrag der Herren Koch Kirchenplatz. 4497) Durch eine bedeutende Sendung aus der berliner Lampen- und Broncewaaren-Fabrik, vorm. C. H. Stobwaffer 8t Comp., ist mein Lager in Petroleum-Lcmt p eit 9 und zwar von den einfachsten bis zn den elegantesten Salon- Lampen, wieder auf das Reichhaltigste ausgestattet. Indem ich dasselbe hiermit bestens empfehle, gebe ich zugleich die Versicherung, daß es mir durch die Verbindung mit obiger und anderen bedeutenden Fabriken möglich ist, geichmackvolle und durchaus solid gearbeitete Waare zn billigen Preisen unter Garantie zu verkaufen. Reparaturen und Umänderungen an Lampen werden von mir selbst schnell