Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen 1872 Samstag den 18. Mai Nr. 11G stehen. zu u neu Nutzanwendung, reich zur ohne daß retten, F- Preis vierreljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. «w '"j? £365* Des heil. Pfingstfestes wegen wird die nächste Nummer dieses Blattes erst Mittwoch den 22 d. Mts. ausgegeben. Die Expedition. Erscheint täglich, mit' ÄuS> nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. den in TlN- Nindviek- rchaafe uni inen uni 8e- urs, qo/iene »erfcbiebm n vergoldete Reisidecken, und wische, Reitzäume, Neisekosfer, eu;er sest- Bei größe- t. tot $ertn icht, unsre ^es Bureau < Brodpreise vom IS. bis 24t. Mai 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 21 kr. 1 Kilo gemischtes Brod IOV2 kr. 2 Kilo Roggenbrod 18 kr. 1 Kilo Roggenbrod 9 kr. onnte. und aus dir 3457 vom ter Aufgabe * Ein politischer General. Frankreich erlebt jetzt glückliche T-ge; das offizielle und politische Frankreich nämlich; denn das arbeitende, das der Ruhe bedürftige, das steuerzahlende Frankreich wartet noch immer vergeblich darauf, daß die Nationalversammlung in eine sruchtbare, für die moralische und materielle Entwicklung ersprießliche Thätigkeit eingehe. Aber was ist den französischen Politikern an diesem Frankreich gelegen? Die glücklichen Tage, welche Frankreich in seine Annalen verzeichnet, tragen drei verschiedene Namen: Audiffret-Pasquier, Bazaine und Chavzy, und zwar gehören von diesen drei Namen zwei — der Revanche an, während der dritte den Beginn einer neuen Aera bezeichnet. PaSquier hat die unter dem Katserthum statt- gefundenen Unordnungen und Verschleuderungen im Militärdepartewent gebrand- markt und dadurch nicht bloS der antibonapartistischen Majorität der Nationalversammlung geschmeichelt, sondern auch der nationalen Eitelkeit Genugthuung gegcben, welche nun genau weiß, warum im Kriege gegen Deutschland der Sieg nicht zu den Fahnen Frankreichs eilte. Derselben Stimmung kommt die nunmehr verfügte Stellung Bazaine'S vor ein Kriegsgericht entgegen. Nachdem das Kaiserthum wegen seiner corruwpirten Verwaltung durch PaSquier gebrandmarkt worden ist, blieb noch übrig, daß es wegen Unfähigkeit oder Unzuverlässigkeit seiner illustren Werkzeuge verurtheilt wird. Aber die tiefen Schatten, welche man auf das kaiserliche Frankreich wirft, würden nur eine halbe Revanche geben, wenn sie nicht zugleich zur Folie einer c €omp, tthen, Nürn- Mg, Stull- ei uub Bern, 11 Calais Mo Deutschland. Darmstadt, 17. Mai. Im Herbst tritt bekanntlich ein aus neuen Wahlen hervorgehender Landtag zusammen, welchem das -Budget für die Finanzperiode 1873—75 vorgelegt wir». Die Regierung ist demgemäß bereits mit der Auf- 9aiNit •rn,«cntcn ^teuren L entbehrlich er Men Jom- unter ben P Insertion ,?e mit bem eUlm reichsten ’dition itronat Md nMIJf« Md -Äafßnad-' I fr., Ifttitf UI1& Der Jubel, mit welchem Chanzy plötzlich auf den Schild erhoben wird, beweist doch, daß den Franzosen die Person mehr gilt, als die Sacke, und diese Fractionen, welche sich so plötzlich und rückhaltlos um die republikanische Fahne schaaren, machen wohl den Eindruck, daß ibre Ueberzeugung sich erst an der imposanten Haltung vrs republikanischen Generals aufgerichtet habe. Durch diese, der Person dargkbrachte Huldigungen wird auch dem persönlichen Ehrgeiz ein bestimmter Impuls gegeben und wenn Chanzy, nach seinem eigenen Geständniß, lange Zeit nichts von Politik verstanden hat, so wird er schnell genug begriffen haben, wie weit er, als politischer General, mit derselben kommen könne. Vorläufig freilich scheint er mit Thiers und Gambetta im Einvernehmen Aussicht gibt. um ÄN Ä für Frankreich bedeuten zu „ wie weit man mit der Republik fommc, »Iso: mit der Republik Thiers' glänzenden Lichterscheinung dienten. Diese Lichterscheinung ist — Chanzy, der^Asse/"der^olksvertreter zu- der Sistirung seiner militärts^»" der Rechten bis zum linken geseM, Politik studirt hat und selbst, nachdem °-,»°^d°-^ch»rottamilL Centrum sich durchgearoeitet hat, sich» s „ Parteien versöhnte, ktss stellung des Hauptvoranschlags beschäftigt, welcher in Folge der übernommenen Zinsgarantien für die neuen Bahnstrecken des Landes, die bis jetzt, wo die er» forderlichen Anschlüffe noch mangeln, kaum die Betriebskosten ertragen, wohl mit einem Deficit abschließen wird. Sollte die französische KriegScontribution hier nicht helfend eintreten , so dürfte eine, wenn auch nur vorübergehende, Steuererhöhung zu gewärtigen sein. — Wie man hört, sollen einige Erleichterungen men sein" leider aber n^r^iemlich unttrg^nete PÜn^^etre^^-^nrel7e um Ute ....... -..... . vl. Kirchenvorstandswahlen vornehmen zu lassen. Hoffentlich wird der neue Prälat glorreichen Iulitagen" die Parteien versöhnte, nmmehr endlich unerbittlich gegen die betreffenden Herren einschreiten. axhjUtiti als vte oesie so ist mtt .^Ulda, 13. Mat. Auf der letzten Blschofscouferenz ist, wie die „D.A. Z" er Louis Phittpp ai- «vl Ials die beste Monarchie em- nchtragltch erfahrt, auch die Frage bezüglich der dahier zu gründenden katbcli Red° aufgetreten, w-lch I»«« eitl Glück scku Univerfltät berührt worden? Mi. Rücksicht da auf/ d- di reiw M n kl-n es re '» — Seit so spärlich Angegangen L \ n VkTc Jur gerathen, ausgedehntere Sammlungen zu veranstalten nuf diese Welse das bereits zum Gespött gewordene Vorhaben zu fordern ui m -hpr (A-danke von welchem seine Rede getragen wird, nicht Te bis jetzt erzielten Einnahmen würden allerdings kaum ausreichen, die Kosten ™ ' wn SortiM» enthalten - geschickt ist nur di- d.e no hwendigstm Vorarbeiten zu »-streiten. ” — denn er ist m in6em cr sagt: daß wenn man in Frank- Berun, 15. Mai. Der Handelsminister hat den Regierungen bezüglich der E^^der'e äußersten Bedrängniß den Versuch mit der Republik machte, ^lUgung von Frauen in den Fabriken eine Verfügung zugehen lassen, worin Zeit der auß | gefährliche Ausgabe bestritt: Frankreich zu e.art wlrd, es mochte „recht eigentlich der Beruf des Gesetzgebers sein, dem auch keinen Anspruch darauf hättm, Mehr und BefferrS rbltchen Geschlecht den Schutz gegen inhumane Ausbeutung der Arbeits- rCfC^k,hPut n tu wollen als die Republik. Jedenfalls müsse man sehen, ist zu gewahren, den " sich nicht in gleichem Maße wie das männliche, selbst ,n,r“A bctCUltn |U ' - >, mit der Republik der honetten Leute, ^erschaffen vermag." Aus Rücksichten auf die wirthschaftlichen und namentlich _ . Adlers' r x und moralischen, auf ganze Generationen hinaus durch Schä- »V dl- G-d-nken, w-lch- jetzt B-neral Chanzy au-g-spr°ch-n ung drs Körpers, B-rk»mm-rung des häuslichen und mütterlichen Berufs und Thiers selbst ha^ anaedeutet: aber es kommt >a Familienlebens, sowie der Kindererziehung, fortwirkenden lchweren Nachtbeile -ur „u. u,t,....... «°-t »»« »Nb ,» gt d-r Minister den Regierungen auf, behufs Vorbereitung g-fetzlich-r Mab- als daß es überhaupt gesagt wlrd, und eln (_rhebungen zu pflegen und sich darüber zu äußern: 1) ob bei der Be- .......h, inrCE" M Mißstände ergeben haben, welche 7, "mn„aBarii6mn8 in d-r Nationalversammlung zu Grunde ge-t Abhilfe durch Gesetz erforderlich machen; 2) welche Bestimmungen sich al« Nachdem der Bp^ ect gestellt worden ist, nachdem dernschenswerth herausgestellt haben, namentlich ob allgemeine Vorschriften über richtet und in der P s i seine B-gehrlichk-it, aber zugleich auch seinen zulässige tägliche ArbeiiSzeit im Bedürfniß liegen; endlich 3) ob dem Erlasse Orleamsmus Z« t»ä^ren« die Legitimisten °urch d-her Vorschriften mit Rücksicht auf die Verhältnisse d-r Industrie und der wirth. Mangel an Selbstvertrauen zu compromittirt werden, war der Zeit-iftlichen Lage des Arbeiterstandes Bedenken entgegenstehcn. Schild-rh-bung klaren, daß die factische Republik Anspruch Bddlm, 15 Mai. Die Magdeb. Ztg. schrlibt über die Stellung de- Je- punkt gekommen, » ® » * ant)tln. en'°*t,ena: "3m Kampf- gegen °as moderne Staatsprineip hat sich der m°. habe, sich tn eme befimt ö . Vertheibigung" war gewiß der rechte Manme Ultramontanismus entwickelt und der wahre Vertreter dieses Ultramontanis- Und d« G-n-ral der « '°n«^ « 9 wenden. 19 ». 3-fuiten.Orden. Das im Wesen der Kirch- begründete kosmopo". dazu, um M man «erdü wäre, den Franzosen Glück dazu »» «unsch-n Prine.p ist gegenwart.g in feindlichen Gegensatz zu dem nationalen Prineip c Ab» ,1° >>'„7 Arund welcher Veranlassung - sich in den, Entschluss- z-- -n, die höchste Entscheidung auch in weltlichen Dingen, da- oberste Richter, daß sie, gleichvi . zweien, diejenigen in’« Auge zu sassiw m ganzen Bereiche der Christenheit ist, wenn auch unter verhüllenden Phrasen, vereinigen, von den 8jaSe"' ® ,uf de« Lande- Wohlfahrt beziehen; so kam die Kirche in Anspruch genommen, und die Leitung d-r Kirche endlich - da« welche v-remig-n muss n, w->l sie sich f d « in \tffl Austreten Chanz». dem Spst-m den Abschluß - ist unmittelbar und ausschließlich in den Hän. man doch nicht umhin, auch die ded-nru-p des Papstes concentrirt. Diese große Umwandlung innerhalb der Kirche, anzum-rk-n. fcine B-sriedigung in fltofeei fann wohl sagen, diese kirchliche Revolution, welche sich in den letzten Iah. , ™ » t’ unb Leistungen sucht, für eine G-sahr hi-lt-n; ne.n -vollzogen hat, rst das Werk de- J-suit-n-Ord-n« , d-r grundsätzlich (hu tit ^^lch^ owoU für vi-^geg-nwärtig- Situation, al- sur Z-»-ss--' °-r päpstlichen G-wal, gegen jede selbstständig- Macht innerhalb d-r da« Bedenkliche, nich s S man cem General Chanzy au« s->ncche v-rtr-t-n, jebe nationale Besonberheit bekämpft und namentlich da« aristo- kunst, scheint un« darin zu lg' ° « allem B-rhaltniß »u deische bischöfliche Element stet« mit dem bittersten Hasse versolgt hat. Denn ausgestellten Programm in V-rd.-nfl machte, ganz relative Selbstständigkeit der Kirchenfürsten war -in- Schranke für den Olden" objectiven Werth befleiotn. ' nirten mehr oder weniger. Am Markt der StaatSpapiere zeichneten sich beide österreichische Renten weniger durch den Umfang de- Geschäft- al- durch feste Haltung aus, und süddeutsche Fondbilden noch immer einen gefragten Artikel. und und Mai. 2. 6. gebiete. England London, 15. Mai. Durch ein eigenes Zusammentreffen haben der deutbe Reichskanzler und der englische Premier. Minister fast zu gleicher Zeit sich up wichtige kirchliche Fragen vernehmen lassen. Herr Gladstone hielt gestern bei et r Versammlung rum Besten des King's College eine Rede, worin er sich über e Nothwendigkeit eines einträchtigen Zusammengehens von Religion und W-ssenscht Bßrsennachrichteii. | 17. Mai 1872. Wechsel» k. -S. k. 8. k. Disconto 4 % Börsenberichte. rankf. Vereins-Kasse 133 ToSkanern um. 8. 8. 8. 8. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto W% 993/. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 19. bis 25. Mai 1872 besorgt Pfarrer Landmann. 1885r 973/g 1887r 977/8 Beerdigte. Den 11. Mai. Johannes Zimmer, pensionirter Großh. Hofmusikus, alt 79 I. M. 27 T., gestorben den 9. Mai. AetieiÄ* 5% tetr. F. 8t. E. B. 376% I Lombard. Bahn 207 Ludwigsh.-Bexbach 201 Maxbahn 148% Bayer. Ostbahn 144 96% 933/4 87% 105 H9% 93'% 104% 104 104 der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 1. Pfingstfeiertage, den 19. Mai. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger Lips (Collecte für den Provinzial-Schulfonds.) Am 2. Pfingstfeiertage, den 20. Mai. Morgens: Confirmation der Knaben, Pfarrer Dr. Seel. (Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Schulinspector Vigelius. (Collecte für die Stadtarmen.) Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gieren. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Rhein-Nahebahn-Aot. 48% Hess. Ludwigsb.-Aot. 179% Oberhessen . 83 Denselben. Johann Ludwig Weber, Bürger und Schneidermeister dahier, ein Wittwer; und Margarethe Kretzer, des verstorbenen Bürgers und Gärtners zu Lauterbach, Georg Kretzer, eheliche Tochter. Getaufte. Den 11. Mai. Dem Hautboisten im Großh. II. Infanterieregimente Nr. 116 dahier, Karl Brauns, eine Tochter, Emma Eva Katharine, geboren den 20. April. Den 15. Mai. Dem Bürger und Spenglermeister, Wilhelm Orbig, eine Tochter, Marie Auguste Louise Elisabeth, geboren den 22. April. Denselben. Dem Hauptmann im Großh. ll. Infanterieregimente Nr. 116 dahier, Friedrich Kröll, eine Tochter, Louise Marie Friedericke, geboren den 18. März. Den 16. Mai. Dem Bürger zu Harbach, Kreis Grünberg, und Bahnwärter an der Oberhessischen Bahn dahier, Karl Wagner eine Tochter, Marie, geboren den Frischbäckrr , u Gießen. Am ersten P fing st feiert age. Christian Lampus auf dem Seltersweg. Am zweiten Pfingftfeiertage. Daniel Rühl am Rathhaus. Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57%—58% Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 40—42 Holl. fl. 10 St. 9 53—55 Duoaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21%—22% Engi. Sover. 11 52—54 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26 —27 k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. Die evang. Gemeinde wird ersucht, bei der Confirmation am 2. Pfingfeiertage am Sonntage nach Pfingsten die 10 vordersten Bänke auf den beiden Reihen der Fraucnstühle für die Aeltern und Angehörigen der Confirmanden frei lassen zu wollen. Der Kirchenvorstand. Den 12. Mai. Karl Ludwig Schlegel, Schlosser zu Frankfurt, ein Wittwer; Johanna Mathilde Steuerwald, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Philipp Steuerwald, eheliche Tochter. k. k. m. 1. Preuss. 4%<% Oblig. 100 Franki. 3%% Obi. 87% Nass. 41/3% Obi. 99% Kurhess. 4<% „ 94% Gr. Hess- 5% Obi. — " " 40/0 „ 98% n " 3%0/q „ 92% Bayer. 5% „ 100% n 4%°/o 1jährige 100 * 4% 1jährige — Würtemb. 4%(% Qbl. 993/, Baden 4%o/o Obl.o. E. L. — Vermischtes. ßjicüen, 18. Mai. Von dem gestern erwähnten Banquier geht UN- Folgendes zu: Durch die Frau de- W. F. habe ich meine 50 fl. erhallen; der Wechsel lautete auch < die Frau. W. F. nahm solchen unbefugter Weise meinem jungen Mann aus der Hand und st an, denselben zu vertäuen. Da das Original also nicht mehr errstirt, so gab ich, Frau einen Schein über das Geld und erwähnte darin, daß da- Original von W. F. qmqlen | k. 8. 104% Aetlen. rankf. Bank 142 Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 59% 3% öst. s. Lombard 50% 3% Livorneser 39% 5% Toscaner 612/4 5% Elisabeth.-Prior. 83 do. II. Emiss. 82% ÄnlehenslooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl. 44% Braunschweiger 21% 3% Oldenburg, ä 40Thlr. — 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose 111% Badische fl. 35 Loose 69% Oestr. fl. 250 v. 1854 84% 1858r Prioritätslooae 199 1860r Loose 923/» 1864r „ 1553/4 Stadt Floren« — Denselben. Christine Elisabeth Henkelmann, geborne Berger, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Schreinermeisters, Johannes Henkelmann, alt 73 I. 10 M- 1 20 T-, gestorben den 9. Mai. Den 12. Mai. Karl Christian Reuter, des Ctgarrenmachers aus Staufenberg, 1 Ludwig-Reuter, ehelicher Sohn, alt 2 M- 14 T-, gestorben den 10. Mai. gSjgb««« Emil dm < ? 151 Christine Marie Karoline Kreiling, geborneLindenstrutb Mittm«. g=ftoSbenein3$m9airS "" ^"-rmnst.rs, W T.' bawÄ'Ä ^hrm-n„ und O°k°n°m Auszug aus den Eivilstands-Negistrrn der israelitischen Religionsgrmeinde. ®cbotcttCe Jtofentpab be7 Wn Mlrj.itfi8Cn SÜr8er8 uni L°ndespr°dukt°nhündl°rs, Mdfts dm 18^M8rz. bcS Salomon Blumcnfeld, Klciderhändlers dahier, geboren un"'Gesch-istsm°nn°s, Moses Jacob alt 2 mr“5eft/r®n6b?n25bEmär8mUnb 6tid)eli,eim‘ Bürgers und Wechslers dahier, °l^7g°st°rbm 7enbL?Aprib U"b ^Mndlers, Salomon Goldenberg, lrnerik. Bonds 1881r 99% " „ 1882r 96 Character einer g.--.,-,.-,..,.0----- -------- - » -• » - ■ - , -- war nicht vorhanden, aber die Käufer drängten sich gerade auch nicht besonders heran, außer Creditactien, die ziemlich lebhaft gehandelt wurden, jedoch ohne wesentliche CourSveranderunq erfahren. Staatsbahn hielt sich gleichfalls auf ihrem gestrigen Niveau war aber heute zremli * unbelebt. Lombarden eine Kleinigkeit besser als gestern, Natlonalbauk stagnute fast ganz. Uebe « Haupt war das Geschäft in Banken unbedeutend und ist die Thatsache zu vermerken, daß seitei des PrivatpubltkumS, wenn auch schüchtern, der Versuch gemacht wird, Bankpapl^e noch guter Stunde loSzuschlagen und gegen billige Prioritäten umzutauschm ehe der NunbuS d Banken vollends erblichen ist, an den man schon jetzt nicht mehr recht glauben will. Bahnpapie ß, , waren heute auch nicht so lebhaft wie gestern, da nur wenig«Kaufauttrage vorhanden wäre «rq doch wurde in jungen Staatsbahnen, Nordwest Lit. B. und Alfold Abschlüsse essectuirt. Bi Creditaot 0491/ deutschen Linien pfälzische Nord augeboten. In Prioritäten ging EimgeS in Lrvornesern ut 342% - * Von Loosen waren nur Österreichische 1860er begehrt, alle anderen Sorten sta( eD 400 /- Frankfurt a. M., 17. Mai. Das heutige Börsengeschäft trug im allgemeinen d » ^«pierrente jö ® gewissen Entschlußlofigkeit. Die Tendenz ist zwar fest geblieben und Verkaufs! P^er; neuert. 3% 30 Oesterr. Silberrente 64% DaS heutige Börsengeschäft trug im allgemeinen d » Papierrente 58 u - n < t • < ____U rn SnaniAF nnnaci 4(1/ DA welche viedergenssen werden mußte und seit der Unterwerfung des EpiScopatS unter das UnfehlbarkeitSdogma wirklich niedergeriffen ist. Daß unter diesen Umständen die Jurisdiction der Bischöfe über die in ihren Diöcefen befindlichen Jesuiten ein völlig werthloseS Recht ist, leuchtet ein. Der Orden herrscht im Centrum der Kirche, er leitet die Bischöfe, er überwacht, controlirt, terrorisirt sie, und ist überzeugt, daß seine Mitglieder von der bischöflichen Jurisdiction gewiß nichts zu be- fürchten haben werden. Die Jurisdiction des Schwachen über den Starken ist nichts als ein Schein." Berlin, 16. Mai. Aus Coblenz wird der „Elbf. Ztg." vom 14. d. gemeldet, daß der Kaplan Beinroth zu Boppard, welcher vor einiger Zeit die Pro- fefforen Knoodt und Reinkens als Excommunicirte aus der Kirche gewiesen hat, auf den 27. d. M. vor das dortige Zuchipolizeigrricht geladen worden ist. Berlin, 16. Mai. Der Beschluß des Reichstages in Betreff der Jesuiten- petitionrn lautet folgendermaßen: „Der Reichstag wolle beschließen: sämmtliche in dem sechsten Petitions- bericht"näher bezeichneten Petitionen dem Herrn Reichskanzler zu überweisen, mit der Aufforderung: 1) darauf hinzuwtrken, daß innerhalb des Reiche- em Zustand des öffentlichen Rechts hergestellt werde, welcher den religiösen Frieden, die Parität der Glaubensbekenntnisse und den Schutz der Staatsbürger gegen Verkümmerung ihrer Rechte durch geistliche Gewalt sicher stellt; insbesondere einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher auf Grund des Eingangs und des Artikels 4 Nr. 13 und 16 der Reichsverfassung die rechtliche Stellung der religiösen Ordens-Congregationen und Genossenschaften, die Frage ihrer Zulassung und deren Bedingungen regelt, sowie die staat-gefährliche Thäligkeit derselben, namentlich der „Gesellschaft Jesu", unter Strafe stellt." Berlin, 16. Mai. Der Reichstag verwarf nach sechsstündiger Debatte, wobei Kiefer, Gravenhorst, Lucius, Schulze (Berlin) und Fischer (Augsburg) gegen, Reichensperger (Olpe) für die Jesuiten, bezüglich für einzelne Fractionsanträge, Gneist für den Commisstonsantrag gesprochen hatten, bei namentlicher Abstimmung den Antrag Mallinckrodt, den Antrag Sonnemann, sowie den Antrag Schulze und Gen., und nahm dagegen den ersten Theil des Antrages Wagener-Lucius, sowie das dazu heute gestellte und bereits gemeldete Amendement von Marquardsen und Gen. mit 205 gegen 84 Stimmen an. Stuttgart, 17. Mai. Heute fand die Beeidigung des neuernannten Ministers des Innern, Sick, durch den König vor versammeltem geheimen Rath statt. Sick legte sein Abgeordnetenmandat und die Vicepräsidentenstelle der Abgeordnetenkammer nieder. München, 14. Mai. Das Finanzministerium hat durch Entschließung vom 1. d. M. sämmtliche PerceptionSämter und Kassen darauf hingewiesen, daß die ReichSgoldmünzen als gesetzliche Zahlungsmittel erklärt und dieselben von den königlichen Kaffen und Aemtern nicht bloß als Zahlung anzunehmen sind, sondern auch zu allen Zahlungen verwendet werden können. — Vom 1. October an wird zur Erzielung einer richtigen und gleichheitlichen Ausbildung aller Infanterie und Jägerabtheilungen in taktischer Beziehung, sowie gleichförmiger Anwendung der anderweitigen dienstlichen Vorschriften ein Lehrbataillon (nach preußischem Vorgänge) errichtet werden. Zu demselben werden zur Absolvirung eines Courses von sammtlichen Abtheilungen Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften comman- dirt werden, um nach ihrer Rückkehr als Lehrer sungiren zu können. — Prinz Leopold hat das Schlößchen an der Schwabinger Landstraße, welches früher dem Luitpold und Arnulph in den Orient ist auf künftigen Donnerstag festgesetzt. Frankreich. Baris 16. Mai. Die Nationalversammlung genehmigte den Gesetzentwirf, betreffend die Zusammensetzung des Kriegsgerichtes zur Aburtheilung Bazairss. Im Laufe der Debatte erklärte der Herzog von Aumale sich bereit, )edemÄf- ruf des KriegswinisterS nachzukommcn und zu thun, was die militärische Pflcht verbreitetes Einerseits urtheilte er sehr scharf über die glaubenslose W.ffensch., andererseits äußerte er, auf das andere Extrem auspielend: „Ich kann mir n verhehlen, daß in der größten der christlichen Gemeinschaften Ereignisse von staunlicher Bedeutung sich zugetragen haben. Indem ich nicht behaupte, die: na Decrcte von Rom in ihrer ganzen Tra^we.te zu überschauen, kann ich doch ni verkennen, daß sie mir wie ein Aufruf zu einem ewigen Kriege gegen den Fo schritt des menschlichen Geistes erscheinen." Der Premier-Minister hat bei die Urtheile über den SyllabuS und Vas Unfrh>barkeitö'Dogma vermuthlica auch t Zweck im Auge gehabt, sich von der Beschuldigung zu reinigen, daß er inner! zum Katholicismus oder gar UltramontanismuS hinneige. #ni>' 2271) ® MÖ0(n Slockhau Annieldul'S 6 t-iR-id« geladen. jucht und v vertretenen Arrangemei Verwaltung genommen/ Mehrheit d Grünberk Großher Er Lai 2166) Dien soll in der Gießener $ Quantität! gert wcrder Gießen, t Großhc Ser 246b) Tier sollen in de Zimmer Mene poL reu Sopbas, den gepslste einem Schr runden Liß mit Matra! einem Lesse Bildern, B und sonstig steigert wer Gießen, 2167) Diei soll in dem schrank, eii neue kupser werben. Gießen, Groß S 2491 Blum Mit t Sei Setter liefere jede sen frei in (2481) Wen ui Men. Ar Lehre trete: Schrei, 72442?! fa #(e, breit, \ 2251) 'Wm ui * 5U| Hemden । .613) sch'ldc '7 Ta Tchnft in empfehlende Erinnerung. Klee-Erndte CZ) VermiethunlM b. 3 Schule für Damen In bin seit der Zeit vollkornmen gesund. 2290) Zur gründlichen Erlernung im Hubert Drießen, Schlossermeister. selbstverständlich damit einbegriffen. c911) 5. fürf 1876) Thürschoucr in Crystall bei Willi Balser. [teil bitte, daß jedes Paquet meines allein i ächten Salzes, zur Bewahrung vor Täuschung. mit meiner Unterschrift versehen ist. C. W. Bullrich in Berlin. 2464) Das von Herrn Zugführer Becker bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug zu t Georg Busch. 2483) Zwei Schreiner gesucht. Gg- Ehr. Haubach, .stavla nsgasse. 2251) Eine große Auswahl in rein Bielefelder, Cröas-, Hausmacher-, Sächsischem und Halb-Leinen, Tisch-, Hand- und Taschentüchern, Servietten und Hemden empfiehlt Wilh. Schmall. Anerkannt und empfohlen von ärztlichen Autoritäten. 2) die Mansarden-Wohnung nebst tentheil, den 1. Octobcr oder den 1. August Näheres bei der Exped. d. Bltts. von circa 2 Morgen verkauft H. Schmall, Lindenplatz. Rosa Rothenberger, Lindenvlatz Daniel Schmall, Schloßgasse, vormals D. Moog. 2467) Dienstag den 21. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Pfundlocale dahier ein Kleiderschrank, eine Kiste, eine Wanduhr, zwei neue kupferne Kessel meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Mai 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. Feilgeboteneö. 3491) Die erwartete Sendung Blumen ist eingetroffen und empfiehlt billigst Georg Röber, am Kreuz. Zur gcf. Beachtung!> 1536) Aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Co. empfehlen wir in bester Qualität: Feinstes Blüthenrrrehl, „ Waizenmehl, Nr. 1, ,, „ Nr. 2, und geben wir solches zu denselben Preisen, wie in der Mühle, ab. I. A Busch Söhne. Heu- Gar- 2468) In dem Hause des Herrn Hofrath Ihering sind zu vermiethen: 1) die Bel-Etage nebst Pferdestall, boden und Garten. 2090) Mein vollständiges Lager in Herren-, Damen- und Kinder-Schuhwaaren in schöner Auswahl bringe hiermit Dankbare Anerkennung. 1423) Seit 10 Jahren litt ich an den heftigsten Magenschmerzen, ärztliche Hülfe blieb ohne Erfolg. Der Zufall lehrte mich Ihr Universal - Reinigungssalz kennen und übte dasselbe ihre Wirkung so rasch aus, daß es mir heute noch unerklärlich ist. 2479) Die diesjährige Grasnutzung in meinem Garten ist zum Ausgrasen zu ver- pachten. Georg Herbert. !vermiethen Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 2271) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Friedrich Jäger von Stockhausen werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf Montag den 8. Juli l I., Vormittags 10 Uhr, bei Meidung des Ausschlusses von der Masse geladen. Im Termin wird die Güte versucht und von nicht erscheinenden oder nicht vertretenen Gläubigern sowohl was ein Arrangement, als die Beschlüsse über Masseverwaltung und Veräußerung betrifft, angenommen, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beigetreten seien- Grünberg, am 4. Mai 1872. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landger.-Assessor. 2239) Geranien, Fuchsien Heliotrop, Verbenen, Teppichs---------- b-et - Psianren, Sommerflor, 1660) Asphaltmaftic-Dachpappe, 1870 Äü7rn in reicher zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Levkoyen und Älter« mreicher^E-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Auswahl bet iSflH deines. । (ginfrecf, Pppp. Hannover. Thiirs und Krall- 2475) Die Klee-Erndte von meinem 504 Klftr. haltenden Baumstück nächst der Heß'- schtlder, sowie KllNgeigrtffe schen Brauerei bin ich Willens zu verkaufen, nnd Taffen werden mit beliebiger! I. Schaum.^ sen frei in's Haus. (2481) Georg Dörr. s Mein Tuch und Bukskin-Lager zu festen und billigen Preisen empfehle bestens. Von heute ab Rabatt für Waaren dieser Saison pr. comptant Sec/ts Kreuzer am dulden. ‘SfcG Ludwig Lang, Marktstraße 25, gegenüber dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. 2478) Am zweiten Pfingstfeiertage: Tanz bbb usik bei Wirth Gerhard Schneider in Wieseck.__________________________________ 2243) Einen Lehrling sucht H. Sonntag, Buchbinder, Kirchenplatz. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich ent- ß schloffen, mein Geschäft aufzugeben und soll dies | vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von | Sechs Kreusern am Galliern Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung j statt. Alle Neuheiten für die kommende Saison, die ftrrptfä rinnpfrnitpn finb itrth unrh pintrpfFpn ffith 2414) Comoden, Bettladen, Nacht- Das ächte C. W. Bullrich's Universaltischchen und Kleiderschränke sind zu ver- Reinigungssalz, sicherstes Präservativ gekauten. Auch kann ein braver Junge in die! gen Magenleiden aller Art, hält stets vor- Lehre treten bei !räthig in Originalpaqueten pr. Pfd. 42 fr. Schreinermeister K- Zimmermann. I Friedr. Bieler am Kreuz, .—----------------------------——— ■ in Gießen. 2442) Bei PH- H- Schmidt in Ltch Vielfach vorkommende unächte Fabrikate sind Bienen - Wohnungen (Stroh- ^gg^n auf dem täuschend nachgemachten Dzirzon-Stöcke neuester Art), zu verkaufen. Etiquett die Aufschrift: „Bekannt als 2356) Drci alte Fenster, 47" hoch und Bullrich's Sal,". n-chhalb darauf zu ach- 33" breit, stehen billig zu verkaufen bei Karl Bierau, Neustadt. 2489) Der mittlere Stock meines Hauses neuer Cursus begonnen. Eintritt jede Zeit, an der Frankfurter Straße ist zu vermiethen und 1. September zu beziehen. Philipp Siebr. Vermischte Anzeigen. Verloren: Ein goldener Siegelring mit blauem Stein. Gegen gute Belohnung bittet man solchen an Polizeidiener Schmidt abzuliefern. (2494) Agentur. 2232) Eine der bedeutendsten Lebensversicherungs-Gesellschaften sucht einen thätigen Agenten für Gießen und Um- genb gegen gute Provision. Anträge mit Namen unter: „L. N. poste restante« nach Darmstadt.__________________ - 2485) In ein hiesiges Fabrikationsgeschäft wird ein umsichtiger, gesetzter Scribent, der eine schöne Handschrift schreibt und correcter Arbeiter ist, zu engagiren gesucht. Selbstgeschriebene Offerten nebst Angabe der Gehaltsforderung wolle man bei der Exped. d. Bltts. unter Chiffre B. D. 1 einreichen. 1966) Ein kleines Logis (Mansarde) zu unernung im vermietben Canzleibera Lit. B- Nr. 66. I Wtcfimett, 3ufdnKit>cit unb 2Infer= oer.ntetpen. oanztetverg ut. Ar. } Damenkleidern hat wieder ein L Daiibitz-Liqiieur, f fabricirt von Apotheker R. F. -i Daubttz in Berlin, Char-L<-1 z« lottenstr. 1?). Präservativmittel gegen Hä- fS morrhoidal-, Unterleibs- unb # Magenbeschwerden ist stets auf St- Lager bei Herrn I. Wallach am Markt f = f S (882) in Gießen B“ .f Bestattgtdurch Dankschreiben vonPrivaten." 2234) Das an Frau Secretär Habicht vermiethete Logis ist zu vermiethen. A. K. Worms, ___________ Seltersweg C- 184. 2469) In Lit. A. Nr. 13 auf dem Kir- chenplatz ist ein Logis zu vermiethen. 1990) Ein Familienlogis zu vermiethen Neuenweg 134._________________________ 2490) Ein freundliches Familienlogis sogleich zu vermiethen bei H. Baum's Wittwe, kleine Löwengasse. 1684) Ein Laden mit Comptoir zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Seltersweg Lit. C- Nr. 184. in großer Auswahl empfiehlt billigst _____ Georg Nöber, am Kreuz. 2463) Kleine Kartoffeln sind zu verkaufen bei H. Sonntag, Kirchenplatz A- 24. Versteigerungen. 2466) Dienstag den 21. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, soll in der Nähe der Güterhalle der Cöln- Gießener Bahn auf dem Seltersberg eine Quantität Mauersteine meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Mai 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. 2465) Dienstag den 28. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Musiklehrer Zimmer vor dem Wallthor sehr gut gehaltene polirte Möbel, bestehend in mehreren Sophas, worunter eins mit sechs passenden gepolsterten Stühlen, einem Causeuse, einem Schreibsecretär, einem Glasschrank, runden Tischen, Comoden, einer Bettstelle mit Matratze, Spiegeln mit Goldrahmen, einem Sessel, einem eichenen Kleiderschrank, Bildern, Büchern, Büchergestellen, Bütten und sonst gcm Hausrath, meistbietend oer- steigcit werden. Gießen, den 17. Mai 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. (^f"Mch ^°°SnÄ8 liefere jede Anzahl Flaschen zu Fabrikprei- zu erkennen zu geben. - • • ~ - Aachen, Franzstr., 9. Februar 1872. Z ■ K' a rreii, Manilla-Ausschuß, das Stück U/2 kr., per Mille 24 fl., empfehlen ____I. Ä. Busch Söhne. 2450) Schicbkasten und Schachteln, oval und rund, sowie eine Parthie Kisten empfiehlt Georg Röber, am Kreuz. 763) Photographie-Rah- nren und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt._________________________________ 2430) Gute eingemachte Bohnen bei Schneider Heinrich Frech I. 2355) Das seither von Herrn Postsecre- tär Schmitt bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug anderweit zu vermiethen. _____________Karl Bierau, Neustadt. 2480) Ein Logis, bestehend in 3 Zimmern, Küche, Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplatzcs rc., ist zu vermiethen und am 1. August zu beziehen. ________________Georg Herbert- 1621) Der von Herrn Dr. Brüel bewohnte 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. ___________________I. G. D. Bapst. 24*72) Der neu eingerichtete Laden meines Nebenhanses mit dazu gehöriger Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, 3 Kammern, Bodenraum, Küche, Keller re., ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. IZi. A Mett end eimer. 2448) In der Restauration Br amm ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen; auch kann die Kost gegeben werden. W. Hofmann., H. Lohmann. dienung zu befleißigen. Gießen, den 15. Mai 1872. 2454) Meine seit langen Jahren dahier bestehende Leihbibliothek und Schreibmaterialien-Handlung habe ich nut dem .Heutigen an c. Lobmann käuflich abgetreten und wird solche von demselben in dem seitherigen Local fortgeführt werden. Indem ich dem verehrten Publikum für das mir stets bewiesene Zutrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe nunmehr auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Das Buchbindergeschäft werde ich vor wie nach fortbetrnbeii. Gießen, den 15. Mai 1872. H Hoffmann. Auf Vorstehendes Bezug nehmend erlaube ich mir, dem geehrten Publikum meine Leibbibliothek nebst Schreibmaterialien-Handlung aufs Anqcleqenstc zu empfehlen, mit dem Versprechen, daß ich stets bemüht sein werde, das Beste und Neueste zu liefern, und mich einer prompten und bllligei B - Wenzels Garten. M-Lmeck. 2409) Montag den 20. und Dienstag den 21. Mai, als am zweiten und dritten Pfingstfeiertage: Grosses Concert, Philosophenwald. 8498) Während der Feier tage verschiedene Sorten Bier in Flaschen, sowie in Schoppen. Auswanderer bMrd rt mit den rühmlichst bekannten Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd von Bremen der Hambiirg-Amerikanischen Packct-Actien-Gesellschaft von Hamburg der Cunard.Linie von Liverpool, sowie von Stettin, Antwerpen, Havre und^ Rotterdam nach Ncw-York, Baltimore, New-Orleans, San Francisco und nach allen Hafen der Westküste von Südamerika, Ch.na K «W .... Wechsel auf aste größere Plätze Amerikas, insbesondere der vereinigten Staaten, zum Tagescourse, ebenso werden Auszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten prompt und billigst besorgt. C79b) ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116. Entree ä Person 12 fr. SW* Bei günstiger Witterung im Garte» Anfang ü Uhr; im Saale Anfang 5 Uhr. M i t t w o ch den 22. Mai. Bei Gelegenheit des Ausflugs sämmtlicher Theilnehmer des naturhiflorischen Vcreius- fcstes zu Wetzlar nach dem Garten: Großes Concert, ausgeführt vom verstärkten Musik-Corps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. S zu Wetzlar. Entree ä Person 18 fr. Ganz neues Fest-Programm. Ezvlvn-Züge von lauf end, Anfang wie oben. NB. Das Mitbriuften vou Hunden ist durchaus nicht gestattet. ___ 2474) Am drillen Pfingstfeiertage: Harmonie- nni> Tanzmusik auf der Badenburg, wozu ergebenst einladet:__3- Duill Witiwe Patent 1870 surämiirt in Cassel 1870 — Prämint in Darmstadt 1870. 641) Mit dem 1. Mai l. I. beginnt ein zweites Abonnement aus Clavicr-Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Instruments duf leichte lind angenehme Welse zu gelangen. Abonnements-Bedingungen sende gratis. zrei,„ , Friedberg. L. Gluck, Hof-Pia noforte-Fabrikant. Bei günstiger Witteruug. 2459) Am dritten Pfingstfeiertage, Morgens 8 Uhr: Großes Früh - Concert in der Gartkimirthschaft von Louis Busch Wittwe, ausgeführt von» ganze,» Musik - Corps des Rhe»n. Jäger-Bataillons Nr. 8 in Wetzlar, unter Leitung des Capestmeisters Herrn Oh st. Entree r» Person 9 kr._________________ WeslpliäiisfEier Hof» 249.5) Am 3. Pfingstfeiertage, Nachmittags 4 Uhr: Concert. Abends^ Ta»zunterhaltung. § Beslaiiraüo» Bramm. ” Am dritten Pfingstfeiertage, Morgens 8 Uhr: Früh-Concert. Abends bald 8 Uhr: COI CEB T. Entröe ä Person 6 fr. Hierzu ladet ergebend ein: W. Hofmann. NB. Bei günstiger Wstterung im Garten. 2488) Lehrling gesucht von Lmdenplatz. 245S) Meine Wohnung nebst Comptoir befindet stch von heute ab in dem Hause des Herrn Chr. Wallenfels auf dem Marktplatz. Gießen, den 15. Mai 1872. M. Rosenthal. inr Gcsellschafts-Locale der Restauration Bramm Samstag den 18. Mai. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand. 2443) Tüchtige Maurer und Handlanger finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Mank & Schäfer m Wieseck. ___ $ Auf Pfingstfeiertage empfeble ich meine Restauration auf der Burg Staufenberg. Kalte tuib warme Speisen. Lagerbier und gute 28eene. Heinrich Fink. || Enilentische Krämpfe (Fallsucht) II heilt der Specialarzt für Epilepsie »r. O. Hilliseit in Berlin, jetzt ■■ ggH Louisenstrasse 45. — Bereits über Hunderte vollständig geheilt. (/idj Feuerverstcherungsbank für Dkullchländ in Gotha. 2456) Nach dem Rechnungsabschlüsse der Bank für 1871 beträgt die Ersparniß für das vergangene Jahr 79 Procent Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt btefen Antheil nebst einem Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten, bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Emficht osten l"gt- Diejenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen.Feuerveifiche^ beizutreten, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Auskunft und vermittelt die Versicherung. ex,, Gießen, den 16. Mai 1872. A. Nlcker, Agent der Feuerversicherungsbank f. D. '.n Gotha. Wirthlchafto-Eröffmmg bei Christian Mandler, (2470) in Heuchelheim. 2431) Mehrere Schreiner, sowie Taglöhner und Knaben zum Nageln von Eigarrenkistchen werden gesucht von Euler & Köhler. 2476) Ein tüchtiger Schreinergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Melchior Römer, _________in Wieseck. 2486) Ein Dienstmädchen mit guten Zeugnissen wird auf Johanni gesucht- L. Petri IL, Neuenweg. 2477) Am zweiten Pfingstfeiertage: Tanz-Musik bei Wirth Georg Lenz in Wieseck. 2447) Ein Pfandschein, Nr. 10183, ist verloren worden. Der Finder wird gebeten, solchen gegen Belohnung an Dienstmann Nr- 8 abzugeben. AnMagenkrampf, Verdauungsschwäche rc. rc. Leidenden wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. Doecks’fdje Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. DoeckS, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (4225) Rcdaction, Dn.ck und Verla« der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Vt-tsch) in Gießen. gilt B-i-S Post bez m» der lieber Dl suchende Reben, § des jungt unD zersa zerschlogei in der G bis jetzt für unser liegen in Strotzen * t den isi, Verkehrs Folgen I im März Ellouinni lich und schrisün gründete) mit dem Anschluß communi Regens storalblc Kirchen! )lnng Di schlossen richt u. pflegt, De dürfen ni sonen ver liche Stri in Bezug Aeich ein Dnhangu des Ttaa Srifs der zu wehre 3*im fpruch, ir Weife zu gen. Ve kegierunz nung du, ßandenen verwais ein Schr wenn ei; stände, ti Dorschrif Bsich°! i ß-ll, t(l «« (tn iUdSch|i, A, s'Ven, t «n s* ® «W y »°.g Mtun t nicht