Erie. tena. wJttttien» ren-Selet. ckstopfen xn Lotten. rfel;uckcr und ft. Raffinade. Imster- und schwämme. Henne franjoftnjiMW Dolmen- unb eumehl. niol>8»nbott n. LLZ-ö-n. sandeln, lrvfinen, lufi^bitronen, n/ Chpcn, Allons und urrein. ?nb*tUuttt« ^Wetschen. I ormen HöpsncrMM, ?danfhirttt Hof. Isyche mit gro^r morbni. Ter redliche dicielbe gegen eine abmgckn. W rfirnäb(6en wirb auf jl, 67-_______ lSgcsuch. i,-tamilit wirb für ’irrebmtffiobniin giss- * tUS ■ • f w°- bet ^ Krümie s. Z. an^fl. lüOO \ ' Perfou $0 n™ bi8 |U® Ss!*s ^teiS Vl«rt«ljähiN6 i fL rS K. xiit Dvln-.rrlohn. Durch die Hdrst byogm viertelfLhrig 1 ff. 29 K. ikßener Anzeiger. Ärschetnt täglich, mit Au» »ahme Sonntag-. Expedition: Lanz lei berg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Mr. Dienstag dm 17. Decemüer MM. "——-------- ----- Amtlicher L h e L l. Gießen, am 11. December 1872. Betreffend: Trichinenhaltige aus Amerika importirte Speckseiten. ■ Die preußische Staatsregierung und die Bischöfe. Bemerkungen von Jos. H. Reinke ns. v. Röder. rln die ®ro^l)fr^oglid)fii Bürgenneistereien. Relchskanzleramtcs ist neuerdings in aus Amerika importirten Speckseiten wiederholt das Vorhandensein von Trichinen constatirt worden. Da diese amerikanischen Spechelten auch in das Großherzogthnm eingesnhrt werden, so beauftragen wir Sie, in aeeianeter Weise die Auf- auf die Mit dem Ankauf und Genuß solcher Speckseiten verbuncene Gefahr hiuzulenken, sowie die Verkäufer ans den § 367 Nr. 7 MÄb"*’"" 8,11 i"8,it »d.., MÄÄS52**- **-* *- *-*■ «•*« III. Was augenblicklich noth thut. (Schluß.) Nur so kann man den Mentalreservationen zuvorkomw»n und der verderblichen Illusion bischöflicher Lvyalitäts.Erkiärungen und Treuegelöbniffe entgehen. Werden O e drei Forderungen nicht erfüllt, so -st die Entziehung der lanoesherr- lichen Genehmigung für die Ausübung d'S bischöflichen Amtes, d. h. die Absetzung, ein staatlicher Akt der Sclbsterhaltung, und damit hören die Temporalien Von selbst auf zu fließen, ohne daß an eine gerichtliche Klage deßhalb zu denken wäre. Eine Staarsregi-krung, welche die mit einem nothwendigen Act der staatlichen Selbfterhaltung verbundenen unangenehmen und in manche Verhältnisse des bürgerlichen Lebens störend eingreifenden Folgen fürchtet, oder nicht zu bewältigen weiß, besitzt eben die Fähigkeit nicht in welthistorischen Krisen und Uebergängen zu regieren. Es thut ferner noth, dem Volke die beruhigende Zusicherung zu geben, daß der Staat einem neugewählten Bischof für die Zukunft nicht mehr gestatten werde, einem auswärtigen in den bischöflichen Augen mit göttlicher Auctorität und Unfehlbarkeit ausgerüsteten Souverän, der nach Gutdünken (was man „ex cathedra“ nennt) in fremden Staaten Gesetze für null und nichtig erklärt, durch einen maßlosen Dasalleneid unbedingten Gehorsam zu schwören, und überdies den Staatsbürgern die Gewißheit zu verschaffen, daß Gesetzesübertreter vor dem Strafgesetzbuch wie in Bezug auf die Anwendung desselben gleich sind, mögen sie auf Bischofsflühlen fitzen oder Bettler fein, und daß die Höhe | des Standes hei der Gesetzeöübertrttung kein Privilegium begründet, sondern ein erschwerender Umstand ist wegen des bösen Beispiels, und weil die Zurechnuvgs- fähigke.t aLs eine größere je nach der höheren Stellung angenommen werden muß. Es thut auch noth, daß die Staatsregierung die schwächliche Haltung bei - der Eidesleistung katholischer Geistlichen zur Uebernahme von StaatSäwtern ausgebe. Kein königlicher Beamter, und sei er auch Professor der Theologie, darf in Zukunft «ehr zu dem Eid auf die Verfassung zugelossen werden, wenn er in die gesetzlich vorgeschriebene Formel, wie es bisher geschehen, die Worte einfügen will „salvis ecclesiae juribus,“ welche, zumal da diese angeblichen . „Rechte der Kirche" nun vorzugsweise in Ansprüchen des unfehlbaren Papstes bestehen, die dieser in unberechenbarer Zahl „aus dem Schreine feiner Brust" jeden Augenblick hervorholen und mit dem Kalhediasiegel versehen in dir erstaunt« Welt hinausschicken kann, eine unerschöpfliche Fülle von Mentalreservationen ent- halten oder solchen zum Deckmantel Dienen. ES genügt nicht zu erklären, daß die Regierung davon keine Notiz nehme; der Eid soll ja vor allim bas Gewissen binden, und der Schwörende bindet es durch das Wort das er spricht, in dem Sinn, in welchem er es spricht, nicht aber durch eine machtlose Erklärung des RegierungScommiffärS im Protokoll. Auch muß bei allen figurirenden notorisch ultramontanen Staatsbeamten, vorab bei den unter bischöflicher Huld fortlebenden Geistlichen in GtaatSämtern, eine Remedur für een mangelhaft oder mit geistigem Vorbehalt geleisteten Eid einlreten. Dazu thut es noth, daß auch sie, wögen ste in der Verwaltung, in -er Justiz oder im Untericht angestellt sein, unweigerlich gehalten werden, rückhaltlos die amtliche Frage zu beantworten: ob ste das kirchenpolitische System des unfehlbaren Papstes verwerfen, und ob fie beim Widerstreit zwischen päpstlichen und Landesg^sktzen unbedingt den letzteren folgen, auch ihrem Geiste nach, oder den erstertn im Gewissen sich beugen und, fei es heimlich, sei es offen, Geltung zu verschaffen suchen. Mit ultramontanen Beamten deutsch zu regieren, geht auch üb r die Kräfte des größten Staatsmannes. Ist die Staateregterung doch bei Eonflicten mit politischen Parteien bereit, ihre Beamten zu warnen, zu v-ersetzen, zur Disposition zu stellen rc., kurz sich ihre Orqane dem Geiste der Regierung homogen zu machen — warum nicht auch in diesem Fall? Ist das kirchenpolitische System des unfehlbaren Papstes gefährlich, dann sind auch die ultramontanen Staatsbeamten, welche der Verbreitung desselben im Volke Vorschub leisten, eine große Gefahr für den Staat. Und solche giebt es bei jeder Provinzial- Regierung, und sie fehlen auch heute noch nicht'in Berlin. Nach der Ursache, warum nicht ter ganze Nassauer Lehrerstand den deutschen Geist gegen den Ultra- montanismus offen in den Kampf führt, frage man ■— Den geistlichen Schulrath Zu Wiesbaden; über die schwankende und timide Haltung mancher Schulmänner dis Rheinlandes wird Auskunft geben können das Provinzial-Schulcollegium zu Koblenz rc. Der Sturm gegen das Herrenhaus zu Berlin ist begreiflich; die „Prov.- Correspondenz" findet volle Sympathie in der weit überwiegenden Mehrzahl des .Volkes, wenn sie ankündigt: Die Regierung des Königs „wird ihr verfassungsmäßiges Recht und ihre ernsten Pflichten in dieser Beziehung in dem Bewußtsein üben, daß cd sich, auch über die zunächst vorliegende Frage hinaus, um die Gewahr einer stetigen und harmonischen Entwicklung der preußischen Monarchie überhaupt handelt." Und was ist die Ursache? „Di- jetzige Mehrheit des Herrenhauses btfindet sich mit der Krone in Bezug auf Vie Bedürfnisse und die Aufgaben dieser Zeit" in einem tiefen und unüberwindlichen Gegensatz und Widerspruch der Ueberzeugungen. Nun, der römische Episkopat Preußens mit seinem unterworfenen Cirrus und der ganzen ihm dienenden ultramontanen Beamtenschaar befindet sich in einem noch viel tieferen und unüberwindlicheren Gegensatz und Wrderspruch mit der Krone, nicht bloS in Bezug auf die Bedürfnisse und die Aufgaben dieser Zeit, sondern auch in Bezug auf die Idee und principlelle Grundlage des modernen Staats, sowie in Beziehung auf die Gränzen Der Souveräneta'k; auf allen geistigen Gebieten bricht dieser Episkopat, auf Befehl des fremden angeblich göttlichen Souveräns zu Rom, in die Rechte der Krone ungestüm ein: er will die Schule, die Familie occupiren, göttlich garantirte Immunitäten des geistlichen Standes und der Orden will er anerkannt wissen, Staatsgesetze aus ihre Gültigkeit von seinem unfehlbaren Herr« zu Rom prüfen lassen re. Da thut es Denn doch wahrlich noch, daß die Staaiiregierung ihr verfassungsmäßiges Recht und ihre ernsten Pflichten wenigstens in demselben Maß über Die nächstliegenden Fragen hinaus mit vorschauender Weisheit auch gegen dieses Hinderniß einer stetigen und harmonischen Entwicklung übe. Der VaticaniSmu- hat Der römischen Kirche nun die starrste, absoluteste Form eines centralistrten, Durchaus äußerlich, d. h. mechanisch wirklnden weltlichen Staates gegeben; damit kann Der moderne Rechtsstaat nirgendwo und niemals zusammen existiren; er muß also Den VaticaniSwuö auf srinem Gebiet überwinden, Die Massen von dem Zauder desselben befreien, die Menge schützen vor Dem politischen, wirthschastlichen und religiösen Ruin. Wenn Die Staatsregierung Der Mainzer Wanderversammlung, welche Die hochverräterische Gesinnung förmlich zur Schau trägt, noch rathlos gegenüberstände, so würde dabedenklich sein. Für sich allein nützen die strengen Worte der „Prov.-Corresp." über die Fuldaer Denkschrift dem Staate nicht mehr als die Prachtreden des Herrn v. Lutz, nach welchen er Infallibilisten zu Bischöfen und Professoren machte. Solche Reden für sich allein Dienen nur Dazu, daß Die Ulramontanen ihre Kräfte mehr anspannen, während entsprechende Thate» sie machtlos hinstellen würden. Es handelt sich nicht mehr VaruM, Conflicte au-zugleichen, Compromisse zu schließen oder kleine Verhältnisse zu ordnen, sondern durch „souveräne Gesetz» Hebung" eine neue Zukunft zu grstolten. Wer dazu mitzuwirken nicht im Stand ist, der ist kein Staatsmann. Die Keime Der besseren Zukunft find in Der Gegenwart vorhanden; sie zu erkennen und zu entwickeln ist Weisheit; sich auf das zwar massenhaft ausgesialtete, aber innerlich abgestorbene Alte zu stützen, ist Kurzsichtig, feit. Ni^t auf Zahlen, sondern auf Ideen ruht Die Zukunft, und die Vertreter Der Ideen einer neuen Kulturstufe sind zuerst immer in der Minderheit; der Staatsregierung, welche ihre Mitarbeit für die Zukunft versagt bis diese Mi.i> erheit zur Mehrheit geworden, setzt das Volk dereinst kein Denkmal, sondern es läßt sie einfach begraben. Deutschland iw R t'V k' Paris, 16. Decbr. Ukber die Ukberschwemmurrgen, namentlich im Flußge- zuknüpfen. m Nr. 4 bei 811 ei u. Nk den * nalti i« Uehtlgabe In der Schweiz nimmt die Frage des Altkatholicismus mehr und wehr einen politischen Charakter an. Die zu Bafel coastituirte Gesellschaft freisinniger Katholiken findet in anderen Cantonen lebhafte Nachfolge. In den Programmen wird betont, daß, so lange die Hälfte der schweizer Bürger von einer auswärtigen Macht abhängig sei, von einer vollen Freiheit des Vaterlandes nicht die Rede fein könne. Um hierfür Abhülfe zu schaffen, trete vor Allem die Nothwen- digkeit einer Beseitigung der Nuntiaten in der Schweiz und in ganz Deutschland in den Vordergrund. Das Wriscbe 2 ien Vers: gesprochen. # Berlin, 16. Decbr. Die „Spen. Ztg.", das Gerücht besprechend, daß Fürst Bismarck aus dem preußischen Staatsdienst ausschetden und dlos der höchste Beamte des deutschen Reiches bleiben wolle, sagt: Eine solche Veränderung ist, wie wir vernehmen, keineswegs im Werk. Der Reichskanzler soll allerdings die Riederlegung des Vorsitzes im preußischen Ministerium beabsichtigen, niemals aber geäußert haben, daß er nicht mehr preußischer Minister sein wolle. Rach unseren Ermittelungen verbleibt der Fürst preußischer Minister des Auswärtigen und gibt seinen Platz im preußischen Ministerium nicht auf. Der Zusammenhang des preußischen Ministeriums mit den Behörden des deutschen Reiches bleibt durch des Reichskanzlers Person aufrecht erhalten. Berlin, 16. December. Die Special-Commission des Abgeordnetenhauses für Berathang des Provinzialfonds-Gesetzes hat die Ausscheidung besonderer KreiSfonds beschlossen, welche de« Kreisen vorweg zur Durchführung der Kreis- orduung zuflietzen sollen. Die Regierungs.Commissäre haben diesem Beschlüsse im Prtucip zugestimmt und die Entscheidung der Regierung darüber, ob der Beschluß innerhalb der jetzigen Vorlage oder durch ein besonderes Gesetz einzuführen sei, sowie die Beschaffung de» betreffende« Materials für die erste Sitzung nach Spanien. In Spanien ist ohne Angabe des Druckortes die erste Rümmer eines Journals erschienen und viel vertheilt worden, welches den Titel: „Bulletin der föderativen Revolution" führt. Dasselbe brachte eine im Namen des spanischen Volkes redigirte Proclamation mit folgenden Instructionen für jeden Bürger: Auf ein gegebenes Zeichen alle Glocken läuten, um die Republikaner zu benachrichtigen , daß der Moment der Erhebung gekommen sei; die Urnen und Maßstäbe, sowie überhaupt alle Instrumente der Recrutirung verbrennen; die revolutionären ComiteS organisiren; sofort an jedem Orte einen Dienst von Kundschaftern ein» richten, welche den republikanischen Schaaren über alle Bewegungen der Regierungs-Truppen zu berichten haben; Ernennung eines Bewaffnung- - ComiteS, weiches sich mit der Beibringung der nöthigen Waffen und Munitionen, sowie der Geldmittel zu befassen hat; Anfertigung einer Liste der notablen Personen, welche die Mittel haben, zum Triumphe der revolutionären Sache beizutragen. Schließlich verlangt die Proclamation Zerstörung der Telegraphen-Linien, Eisenbahnen und Brücken. Belgien. Brüssel, 14. Decbr. Angesichts des thallosen Verhalten» der RegicrunS gegenüber den Angriffen, die in der Kammer gegen die Officiere gerichtet wurden, haben die Generale Chazol und Goethals vom König ihre Versetzung in den Ruhestand verlangt. — Prinz Napoleon ist in vergangener Nacht hier angekommen und heute nach Chislehurst weitergereist. Holland. Luxemburg, 13. Decbr. Der Nuntius Bianchi im Haag wird den Vicar Adam hier als Bischof installiren, was, da die Regierung vorher nicht cousul- tirt wurde, zu einem Cor-flict führen kann. Frankreich. England. Loudon, 14. Decbr. Einem Pariser Telegramm der „Times" zufolge, wäre tue Zahlung der dritte« Milliarde der französtschen Kriegs-Entschädigung bis zum 11. December complet erfolgt. Die vierte Milliarde würde bis Mai oder Juni 1873 gezahlt und Frankreich dann in der Lage sein, weitere Unterhandlungen in Betreff finanzieller Bürgschaften für die fünfte Milliarde anbiete der Loire, find sehr betrübende Berichte eingegangen. Die Eisenbahnverbindung mit Nantes ist unterbrochen. Die Lanque de France macht bekannt, daß sie nicht im Stande sei, die in überschwemmten Orten zahlbaren Wechsel zur Verfallzeit zu präsentiren und fordert die Interessenten auf, dieselben am Verfalltage einzulösen. Versailles, 14. Decbr. In der Dreißiger-Commission berichtete Barthe über einen neuen Verfassung«.Antrag, welcher bezweckt: Verlängerung der Doll- macht ThierS', Ernennung einer Vice-Präsidentschaft unter Gr6vy, theilweise Erneuerung der Nationalversammlung bis zum 15. Februar. Die Commission ernannte zwei Unter-Commissionen zur Prüfung zweier Anträge von DecazeS und Barthe. Die Nationalversammlung setzte die Berathrrng des Budgets ohne betonteren Zwischenfall fort. Versailles, 14. Decbr. Nationalversammlung. Die Zahl der Neugierigen, die sich in Versailles eingefunden, ist ungeheuer groß. Die Zuschauer. Tribünen find schon 2 Stunden vor der Eröffnung der Sitzung überfüllt. Die gesammte Rechte beschloß gestern, folgende Tagesordnung vorzuschlagen: „Die Nationalversammlung, in Erwägung, daß es nothwendig ist, daß sie ihr Werk der Wiederherstellung, der Befreiung und der Reorganisation fortsetzt, mit welchem ihr Mandat sie beauftragt, weift die Petitionen zurück und geht zur Tagesordnung über." Casimir Perier (linfc» Centrum) hatte erklärt, daß das linke Centrum für dieselbe stimmen könne; in der heutigen Sitzung dieses Verein» aber verwarf man diese Tagesordnung und beschloß für die einfache Tagesordnung zu stimmen. Falls biefelbe nicht durchgehe, könne Jeder stimmen, wie er wolle. In Folge Neujahr zugesagt. Berlin, 16. Decembsr. Der Kaiser empfing gestern Nachmittag 4 Uhr den Reichskanzler Fürsten Bismarck zu längerer Conferenz. Karlsruhe, 16. Decbr. Der Kronprinz und die Kronprinzessin des deut' schen Reiches sind nach Wiesbaden abgereist. München, 14. Decbr. Weit uad breit im bayerischen Lande, wenigsten» so weit als die nationale Gesinnung sich Bahn gebrochen hat, sehen wir das Liebeswerk für die deutsche« Brüder an der Ostseeküste in Angriff genommen. Leider muß dabei bekannt werden, daß die ultramontane Presse sich höhnend und verhetzend auch diese Gelegenheit nicht vorübergehen läßt, den Haß gegen Preußen und Norddeutschland zu schüren. Man lügt mit schamloser Frechheit, daß nic- wals süddeutscher Noch durch Hülfe ans Norddeutschland gewehrt worden, An- gesicht» der Thatsache, daß z. B. beim Ausbruche de» Krieges die preußischen Städte unaufgefordert der Rheinpfalz mit Hunderttausenden zu Hülse gekommen find, so reichlich, daß soeben noch eine bedeutende Restsumme den Nothleitendcn an der Ostsee zugewiefen werden konnte. Wenn man die ComiteS in den ver- schieden«« Städten anfieht, so kann man getrost behaupten, daß eS die deutsch- gesinnten Vertrauensmänner der Bevölkerung sind, welche die Arbeit unternommen haben. Der UltramontaniSrnu» ruht ersichtlich von den Anstrengungen aus, welche ihm die Beförderung der frommen, gut katholischen Spitzederet verursacht hat. Selbst da» Ordinariat München sieht sich jetzt genöthigt, anzuerkennen, daß der ultramontane Clerus t« diesem Punkte nicht allgemein ein reine» Gewissen und saubere Hände hat, und verlangt von denen, welche sowohl im Geben (d. h. gegen W^cherzinsen Darl ihen) und Nehmen (ohne Zins u. s. w) bei der Dachauer Bank sich fehibar erwiesen, Reue, Leid und Besserung. Für den Staat ergibt sich aus solchen Erfahrungen auf’» Neue die unabweisbare Psiicht, dafür zu sorgen, daß die katholischen Geistlichen eine bessere Erziehung und Bildung erhalten, als die bisherige, welche fie zahlreich zu Opfern oder Benutzern des Dachauer Bankbetruges werden lieh. Schweiz. Git «n'ain. g sähM am 6* geleitet- ® Jen her Eltern i> tzie ntueM sich -ich! ret A bj B Darmstadt, 16. December. Metz ist doppelt gewählt worden. In Wald' Michelbach wurde Bürgermeister Heydenreich (fortschrittlich) gewählt. Darmstadt, 16. Decbr. Kreisrath Küchler (conservativ-liberal) wurde Kreis Neustadt und Landbezirk Darmstadt, Assessor Heinzerling (konservativ) in 2 di -s Fn . Ini| syp dai Gen |in i Mainz, 16. Decbr. In Ingelheim ist Gebhard (Fortschritt) mit 18 Afaen Dael von Koeth (ultramontan) mit 12 Stimmen gewählt. BEN, 14. Decbr. Der Reichskanzler Fürst Bismarck trifft mit Familie heute Abend hier ein. _ m Berlin 14. Decbr. Seiten» des General-Commando» des ersten Armee- Corps sind die Chefs der dazu gehörigen Truppentheile ersucht worden, Samm- lunaen für die Ueberschwemmten an der Ostseeküste zu veranstalten. Die Armee Mill damit ihren Dank bezeigen für die ihr während des Krieges von der Civil- bevölkerung in so reichem Maße erwiesene Unterstützung. Die Sammlungen sind bereit» in’« Werk gesetzt und, wie wir hören, becifern sich Officiere und Mann- schäfte« nach dessen Kräften, Zeugniß davon zu geben, daß die humane Idee vollen Anklang bei ihnen gefunden hat. Wir registriren das erfreuliche Factum, das in allen Kreisen der Civtlbevölkerung gebührende Anerkennung finden wird. Berlin, 15. Derb. Wie die „Germania" in Erfahrung gebracht haben will, hätte der Diteiplinargericht-Hof in der Untersuchungssache gegen den Armee- bischof Namszanowski bei der gestrigen Verhandlung seine Inkompetenz auS- vieses Beschlusses entschied sich die Rechte, welche die Petitionen mit großer Majorität zurückweisen will, für eine Abänderung der Tagesordnung. Dor Eröffnung der Sitzung große Erregung, zumal man bei dem großen Wirrwarr nicht absehkn konnte, wie die Abstimmung ausfallen würde. Es hieß, da» linke Cen- Wr5M« =!»l wtbÄ trum werde heute nicht zusammenhalten, 30 mit der Rechten, 40 mit der Linken gehen und die übrigen Mitglieder sich der Abstimmung enthalten. Ma» verdankt dieses dem Verfahren Casimir Perier’S, der sich in den Kopf gesetzt hat, die Gelegenheit zu benutzen und einen neuen Verein, das Centrum, zu gründen. Die Sitzung wird um 23/< Uhr in höchster Erregung eröffnet. Nach dem Dortrage der verschiedenen Berichte erhielt Gambetta das Wort. Derselbe verlangt die Auflösung, drückt sich aber ziemlich gemäßigt aus. E.nigr seiner Worte erregen jedoch einen heftigen Sturm. Er spricht auch von den Gerüchten, daß man Staatsstreiche ausführen wolle, was großen Widerspruch von Seiten der Rechten erregt. Er schließt mit den Worten, daß die Abstimmung, welche stattfinden werde, die Wahlen vorbereiten würde. Die Wahl würde zwischen denen gemacht werden, welche den Triumph der Republik vorbereitet, und denen, welche ihn verzögert hätten. (Beifall auf der Linken.) Nach Gambetta erhielt Audiffret- PaSquier da» Wort. Nancy, 13. Decbr. Die vom „Journal de Meurthe" in die Pariser Journale übergegangene Nachricht, daß General v. Manteuffel nächste Woche mit einer Mission der deutschen Regierung stch nach Versailles begeben werde, entbehrt jeder Begründung. Italien. Rom, 10. Decbr. Bei den Privataudienzen der letzten Woche ist der Papst Manchem bedenklicher und in ßch gekehrter al» sonst erschienen. Die Anhänglichen wollten ihn vorgestern durch ihre Theilnahme daran erinnern, daß ihre Opserfreudigkeit jeden zeitlichen Gütervcrlust ersetzen werde, den Ausgleich der „an die Revolution" verlorenen Rechte des heiligen Stuhles einem höheren Willen überlassend. Kein 8. December dieses Pontifikats sah so viele und so reiche Geschenke über die Engel-brücke ziehen; die Vorgemächer der päpstlichen Wohnung schienen in einen Weihnachtsmarkt verwandelt. Den Preis unter allen trug ein kosmopolitisches Festangebinde: ein Etuis au- Bergkrystall mit einer Goldrolle von 70,000 Fr. und ein kostbare- GratulationS-Album mit Miniaturen, obenan König und Königin von Neapel. Graf von Chambord, österreichische Prinzen und Prinzessinnen, Fürstin von Nsen'ourg, Prinzessin Elisabeth von Hohenzollern. Die Marquisinnen Serlupi-Cre-cenzi und Nobili-Vitelleschi, die Gräfinnen Moroni und Salm überbrachten es als Vertreterinnen der treuen Katholiken Englands, Spaniens, der Schweiz und Deutschlands. Die Huldigungs-Adreffe und eine kurze päpstliche Antwort fehlte nicht. Die Auffahrt der Aristokratie während oer kirchlichen Feier in der Sixtina, wo Pius IX. seit längerer Zeit zum ersten Mal dem Altardienste wieder assistirtr, war glänzend wie einst am ersten Ostertage; auch die Abendbeleuchtung des General-Vicariats, der Propaganda und mancher Paläste war beweekenswerth. 1 Nom, 13. Decbr. Heute fand die Eröffnung der Sitzungen des deutsche» archäologischen Institut» statt. Die Vertreter Deutschlands wohnten der ersten Sitzung bei. Besonde B. Die Eta Bildung ein geeigneten S Schüler unh Besitzer di ihre dessallf Wen, d Großherzo (5802) Bi Zur Bezc den bei bei angelegten ZahreS fäl termint ftft 1) mitt 2) Dow 3) San 4) Dier 6) Freii 6) San 7) Mo< 8) Die £ Die Inte fordert, dir Empfang zu zeigung der I Donnerstag Anteresfenter Ueübrigen bestimmt sin Sirene jwti in ihn ^betann Wen, be; 5475)' Tm -„Die Annah, büreou und Sbtn des Btn Sonn non °°n.2bis8 ®lefcn, bei 5819)— Äe Freitag ^en in l ?rien,besteb J?» •Ä Men, be *•«*!£ ävä «rr 10t Ts; *n^WB *' ®«l di, 8it. 1 ®<£ welkem ihr 1 ut$«8»Mtun8 .tM >'«!' Stnt»« l,,tl"< °d„ „[Wllf ,tCn“nä I» hau :i Mt- 3» 8ola, KB Btt gtojtt Mg. d»u°g. Lor Troff. 6tn Wtrnvarr mcht ui/ dar Hufe g(n, ' 40 mit der Liskm ltD- Manft M K Mt. ' zu ßMtn. Die bellt Vortrage «chlte »Erlangt dir iriver Werte erregen Früchten, daj man i Seiten der -lrehtei z, weiche fatlpnbin "schell benen gemacht t beneet, »eiche ihn tta ethtrii Wiffret« the" in die Pari!« [ tevffel nächste Woche itllet begeben »erbe, .. gRuOtitn btr I rf1's,,i It >'"» ’ÄI* •*’’ i .»(Ni611 'n Hl #i“"! , >"• * W* n Woche iß der Papst । tita. Vit Rnhaetg. i , ttiwn । Ut , vn tuighij der einem tzoberen Wille« > ule and (o teiche Notiz. Gießen, 17. Dccembcr. In der Nacht vom Sonntag hatten wir auch hier eine Meffer- affaire. (Sm hiesiger Schneider, kaum acht Tage verhelrathet, wurde mit acht Messerstichen so gefährlich verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der Thater wurde des Nachts um 3 Uhr aus dem Bette geholt und dingfest gemacht. — Wir hatten gestern Abend den Anblick eines pompösen LeichenzugeS^ stad. Münch, der am Samstag früh gestorben, wurde mit allen studentischen Ehren unter Fackelbegleitung zu Grabe geleitet. Der 6spönnige Trauerwagen war von Kränzen fast erdrückt. Auf dem Friedhöfe hielt Herr Pfarrer Weber von Allendorf a. d. Lda. eine ergreifende R.de und schilderte den Schmerz der Eltern ob des Verlustes, den sie erlitten und geißelte andererseits die Duell« und Mensuren, die neuerdings in so großem Flor stehen. — Am Sonntag Nacht brach in Lich Feuer aus. Der Eigenthümer deS Hause- konnte sich nicht retten und kam in den Flammen um. Literarisches. Das in Berlin im Verlage von Rudolf Mosse erscheinend« humoristisch- satyrische Witzblatt der „Ulf" enthält in seiner letzten Nummer folgenden sehr treffenden Vers: An den Abgeordneten Lasker. Vergebens suchst in scharfen Reden Das Gründerthum Du zu befehden; Denn das steht unumstößlich fest: Die Gründer- wie die Rinderpest, Sie werden nimmermehr verschwinden, So lange sich noch Ochsen finden. Für die Ueberschwemmten der Ost- und Nordsee sind ferner eingegangen: Fr. Textor 5 fl., Assessor Wiener 2 fl., A. S. 42 fr., Adalbert U^berr von Nordeck zur Rabenau zu Friedeihausen 25 fl., Rechner Grüneberg 1 fl. 30 fr., in Summa 34 fl. 12 fr-, mit früherer Quittung = 1055 fl. 32 kr Um wettere Gaben bittet dringend Die Exped. des Gießener Anzeigers. Bvrsenberich te. Frankfurt a. M., 16. December. Die Börse scheint sich über die Discontobeschränkungen der Preußischen Bank, welche am Samstag die Hauptursache ihrer Irritation waren wieder einigermaßen zu beruhigen. Auch von Seiten der Bank dürfte man einfihen, daß es besser sei, den Bogen nicht allzu straff zu spannen. Im Allgemeinen resultirt aus der seit Samstag hier und tu Berlin wieder eingetretenen etwas besseren Stimmung, daß man von ia pessimistischen Anschauungen über die Folgen, welche die Maßregeln der Bank haben könnten, arößtentheil- zuruckgekommen ist. Die Tendenz der Börse hat sich sedoch noch nicht so weit gebessert, um sie eine feste nennen zu können. Die heutige Börse verkehrte daher auch in ziemlich unsicherer und schwankender Haltung, obgleich im Ganzen kein erheblicher Rückschritt gegen gestern stattgesunden hat. Staatsbahn bewegten sich per comptant zwischen 358‘/2—83/4—7, Creditactien zwischen 358—71/2—7. Lombarden 2043/,. Die Medioabwickelunq wurde noch uachträglich nicht ohne Schwierigkeiten bewerkstelligt. Prolongationen beliefen sich auf ca. 8 o/o. Für Staatsbahn wurdeu V/2, für Creditactien ca. 1 fl. Report gezahlt. Das Geschäft in Banken war heute, da die Liqindatton die Börse ziemlich in Anspruch nahm, ohne Belang und Course blieben gegen gestern meist unverändert. Darmstädter ca. 10 fl. höher. Deutsche Effectenbank 2 0/ niedriger. Vereinsbank zu 1’0y4 etwas matter. Wiener Bankactien um ca. 3 fl. besser. In übrigen Gebieten herrschte wenig Bewegung. Wechselcourse meist niedriger. Von Sorten Sovereign- 1 kr., FriedrichSd'or i/2 kr. niedriger. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhessische Eisenbahn, sowie fämnrtliche zollamtliche» Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marti. StHgemeinet ANzeiger. empfiehlt Emil Fischbach. empfiehlt E. Pitthan. 5475) Kehr. (5809) am Kreuz. 5819) in S- Flör sh eim. 5742) Kaiserliches Post - Amt. L o ch m a n w 1) Mittwoch den 2) Donnerstag „ 3) Samstag „ 4) Dienstag „ 5) Freitag 6) Samstag „ 7) Montag „ 8) Dienstag 5399) Eine Schmetterlirrg- sammlung, bestehend in 24 Glaskasten, (Prachtexemplar), nebst Mei gen's Schmetterlingsbuch, ist billig abzugeben Bei wem? sagt die Erped. dieses Blattes. December n „Submission auf Erbauung eines Werkstätten und Wasserstations-Gebäudes auf Station Gieß.n" bis zum Submissions-Termin Feinste gestoss. Raffinade, gestoss. Zimmel, Annissamen, Citronen, Mandeln, grosse süsse, Oltronat, Pommeranzensekaalen, Ammonium Bekanntmachung. 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Trotz dem Aufschläge der Rohmaterialien und Arbeitslöhne sind die Preise billigst gestellt und sind wir durch Aufstellung mehreren Strickmaschinen im Stande, alle in deren Fach einschlagende Artikel elegant und rasch auszusiihren. _______ J- A. Busch Söhne. Seltersweg Lit. C. Nr. 194, empfiehlt sein reichhaltiges Pelzwaaren-Lager in Garnituren und Mützen, als: Iltis, Fee, Biber, Bisam, Astrachan, russische Kanin 2t. 2c„ sowie eine große Auswahl in Kinder-, Jagd- und Reise-Mützen. (5269) Frankfurt a. M , den 12. December 1872. Königliche Betriebs-Jnspection. (5804) H e y l. Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November 1872. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Qekdrmckbilder in verschiedenen Größen, sowie Blumen- tische und Rohrsessel in großer Auswahl, empfiehlt zu sehr billigen Preisen. Ehr. Reiber ! Feinstes Schweineschmalz, >per Pfd. 24 kr , empfiehlt ;(5821) Emil Fischbach, Seltersweg. 18. 19. 21. 24. 27. 28. 30. 31. 5407) Aechte Nürnberger Lebkuchen, aus der Fabrik des Herrn Jac. Go eß Nürnberg, empfehlen zu Fabrikpreisen Gebr. Adami im Ritter. Damentaschen, Hosenträger, Schlittschuhe, mit und ohne Riemen, Schulranzen in reicher Auswahl bei Chr. Horeyseck, 5797)Sattler. am 23. December I. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch ________ die Zeichnungen, Kosten-Anschläge und Be- empfiehlt Emil Elschbach dingungen eingesehen und die Submissions-| (5548) Seltersweg. Formulare in Empfang genommen wer-j " " den können. 57^0) Am besten und billigsten kaust man Spazierftöcke, Pfeifen, Meerschaumspitzen, CigarrcnetuiS, Portcmonnaics, Bricftafchen, Notizbücher, Feuerzeuge, Schnupftabaksdosen, Cigarrenlöscher, in großer und schöner Auswahl bei 11. Schäfer, Drechsler, Marktstraße 209. 5782) Reines ausgelassenes Schweineschmafi und geräucherten Speck, per Pfd. 24 kr., empfiehlt_________Carl Hoffmann. 5740) Bestes Braumalz und feinsten bayerischen Hopfen hält auf Lager und Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Die Stadt Gießen bedarf durch die Bildung einer weiteren Schulklasse einen geeigneten Raum, in welchem etwa 50 Schüler unterrichtet werden können. Besitzer von solchen Lokalitäten wollen ihre desfallsigen Offerten bei uns abgeben. Gießen, den 13. December 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (5802)__________Vogt.______________ Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Heilgedotenes. Füll-Reguliröfen, sowie sonstige Holz- und Steinkohlen- Oefen, Herde und FeuerungSutenfllien (4560)______empfehlen Flick eide, schwarz, 30 fr. 1 Dutzend leinene Stieselnestel 3 fr. 1 Dutzend Kameelhaarnestel 6 fr. 1 Dutzend seidene Nestel 16 fr. Neusilberne Fingerhüte das Stück 1 fr. Einnähkordel das Dutzend 5 fr. 100 Stück englische langöhrige Nähnadeln 12 fr. 12 Stück Mandclseif e 30 fr. 12 Stück Honigseife 1 ff. 6 fr. Frisirfämme in Kaulschuck, das Stück 6 fr. Staubkämme ditto, das S tück von 3 bis 6 Reifkämme für Kinder, das Stück von 3 bis 12 Stränge Zcicheng arn 2 fr. 1 Stück (k bayer. Ellen) wollene Litzen 15 Strumpfbänder, das Paar von 2 bis 7 fr. 6 Stopfnadeln 1 fr. 100 Stück Karlsbader Stecknadeln 2 und 3 fr. 12 Stück Shawlnadeln 2 fr. 12 Stück Sicherheitsnadeln 2 fr. 12 Stück Perlmutterknöpfe von 4 bis 8 fr. Kleiderknöpfe in allen neuen Dessins, das Dutzend Strickwolle in allen Farben, das V» Pfund 36 kr. Reiswolle, das V» Pfund von 30 bis 54 fr. Terneauxwolle in allen Farben, das Loth 6 bis 7 fr. 12 Stück Elsässer Faden ohne Holz 18 kr. 12 Stück Brockspuls von 13 kr. bis 1 ff. 9 kr. Sodann habe ich eine große Parthie schwarzes nnd farbiges Sammtb and die Elle von 3 1000 Dutzend Dameuhandschuhe, das Paar zu 24 kr. 1000 Dutzend Corsetten das Stück 24 kr. Verschiedene Stickereien zu sehr billigen Preisen. Der Verkauf dauert nur eine kurze Zeit. Mein Ladcii befindet sich bei Herrn Rothenberger am Lindenplatz, ß Großer Ausverkauf | von H L. Isaak aus Darmstadt. | Der Verkauf dauert nur eine kurze Zeit. M Dort kaufen Sie Wolle, Baumwolle, Zwirne und Nadeln aller 9(rt zu herabgesetzten sehr billigen W Preisen, waö mein untenstehender Preis-Courant anzeigen wird, mit unbedingt festen Preisen. 5788) Flanellhemden, Unterhosen, Unterjacken, Herren- 582 ) Ein gebildeter junger Mann { tiicher, Glace-, waschlederne u. Winter-Handschuhe, Papier-! kann in emer mechanisch m'd op- u»d leinene Kragen, Manschetten und Chemisetten, Lblipse tijchen T^-erkstatte in die Lehre^^de, und Binden Hosenträger u. f. empfieblt billigst treten, granco-Offerten sub Chiffrej unb Dineen, »^ozenrrager , L Kattrein, Sonnenstraße. 1». 6O1S befördert d,° Annoncen- (5782) AniSsormen i: oerliehei. bei L. Kattrein, Sonnenstraße. Ausverkauf. S. Hirsch Solin. A. Hö pfner Wittwe, Frankfurter Hof. i Expedition von Huclotf flösse in Frankfurt a. M. Jflonssirenden Rheinwein, „ Geisenheimer, von G ebrüder Höhl in Geisenheim, empfiehlt zu Originalpreisen (5820) Emil Fischbach, L>eltersweg. ------5822) Unterzeichneter erlaubt sich, zu bevorstehendem Weihnachtsfeste sein reich- haltiges Lager in Parfümerien aller Art, als: Odeurs, Bau de Cologne läckt>, Kovfwasser, Pomade, Haaröle, Zahnpulver, Cosmeti. 20, empfiehlt in seinem 5013) Ein kleines Logis in. meinem Logis im Freien non 4—5 Stuben auf den Nebenhause, 3 Zimmer, Küche u. s. w- 1. April zu miethen gesucht- Ebenso ein e.thaltend, zu vermiethen. iLaufmädchen auf Weihnachten. Näheres H. Becker, Anlage. 1 bei der Expedition. Vermiethungm. 5263) Ein Logis im Vorderhause zu ver- mietben. __________________Pitthan. 5615) Ein Familienlogis ist zu dct- miethen: auch ist in meinem Hause eine Werkstätte, zu jedem Geschäfte geeignet, ab- zugrbcn. H- Werner, Kaplansgasse. 5775) Bei l)r. H. Weber ist ein kleineres oder größeres Familienlogis zu vermiethen. 5749) Ein schön möblirtes Wohn- und Schlafzimmer ist gleich zu beziehen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts.__________ 5817) Für eine einzelne Person ein unmöblirtes Zimmer zu vermiethen bei ___________ Pedell Ruckelsh aus en. 5818) Lit. A 179 vor dem Wallthor sind 2 Zimmer mit Küche rc. zu vermiethen. Vermischte Anzeigen. 5365) Für eine stille Familie wird ein Betr.: Taubstummenstatistik. 5765) Der ev. Schulvorstand Gießen fordert Aclteru, welche taubstumme Kinder in schulpflichtigem Alter haben, auf, ihm über deren Alter u. s. w. Mittheilung zu machen, damit er über deren Unterricht die erforderliche Vorlage machen kann. Gießen, den 13. December 1871. Im Namen des ev. Schulvorstands Gießen: Digelius, Großh. Schulinspector. Verlag von Adolph Rchlshvfer in Leipzig. Aus allen Welttheilen. Jllustrirte Monatshefte für Länder- und Völkerkunde und verwandte Fächer. Rediairt von Dr. Otto Delitsch. Preis jedes Monatsheftes: 7'/r Sgr.; auch einzeln zu haben. Inhalt des December-HefteS 1872: Indochinesisches Land und Volk, von R. Zöllner. Düsseldorf, von A. v. Carnap- Thierleben im Urwalde von Britisch-Guyana, von K- F. Appum Die Weihnachtsfeier in Siebenbürgen, von R Schönichen. Land und Leute m der Moldau, von A. Neig- (2. Das Volk.) Brit'fch-Columbia, von O. Delnsch. Schloß Windsor, von L. Du Bois- Timor und die Timorianer, nach dem portugiesischen des A- de Casiro. Die Seemacht und der überseeische Handel unter dem Großen Kurfürsten und den Königen Friedrich - und Friedrich Wilhelm I., von I. Bacher. Die Eingebornen Südafrika S, von G- Fritsch- 21 Miscellen. Neu eingegangene Bücher, Karten rc. Mit 10 Holzschnitten. Diese Monatsschrift, reich ausgestattet mit vortrefflichen Holzschnitten und Karten, bringt in allgemein verständlicher, ansprechender und ^orm, intcrenanre, mannigfaltige und gediegene Schilderungen aus allen ieben tüchtigsten Verfassern und bestrebt sich, hierdurch geographisches Wissen, das fürjeoen Gebildeten heutzutage unentbehrlich ist, in den weitesten Kreisen zu verbreiten und zu fördern. , _ Jllustrirte Prospekte gratis. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postämter des In- und Auslandes. Son dem Schatzmeister des Deutschen HülssuereinS für die Nothleidenden an der Ostsefküste wurde mir heute über die am 9. d. Wl- an denselben abgegangen Geldsendung folgende Quittung: Berlin, den 12. December 1872. Mit dem verbindlichsten Danke wird über den Betrag von Thlr. Siebenhundert und fünfzig, welche Herr L Jost in Gießen mit Schreiben vom 9. d- M- an Die Kasse des Deutschen Hülfsoereins einzahlte, hiermit qmtnrt. Der Schatzmeister des Deutschen HülfsvereinS für die Nothleidenden an der Ostseekuste, unter dem Protcctorate Sr- Kaiserlichen Majestät des Kronprinzen rc. l>p. p. S- Bleichrö der. W. Lion. Gießen, den 16. December 1872. v o 1t Druck une Vertag Brühlfchev Untv^-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gieße«.