1848. “$0’000, %'«08. 8 557’385, '00,232. 4z, -232,424.1!' än ä'ä'» Jeuerä: r 18*2. "ditwntn -t-lliinzm, ro6< kdcckte Reitbahn ;on Ehrenpreisen '*"• ckbrachten Pferde. DIQr und Zeugen von agcnpftrdc, 10 voll- crmplcten Geschirren, ron ca. ff. 70,000, kose, Letztere ä Wr. 1 "s nnteruichnrten 'fr einer hMnen An- ülicher Angabe der ge- ccommondirt gewünscht u bekannt sind, werden, Mich - mittdft Tele- :liätn Vereins: XW^ rzebenst an, daß ih use des Herrn Meßer- ubmackemeister. sirihüig 1.3- chiübplWe. stig Un U Sep- -evtember, * 7X präiniirten Thiere- Ä-L-S LV«"- M«t» 61 " faches aus ei' 6rtn tS g< 9 fr. itirdbit die Hlff- Killet. (4150 l Noßlcr. IhttS vierteljährig 1 fl. 12 kr. ntt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießener Anzeiger. " 8, iLrschnnr täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition - Canzleib Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Mr. 2IS. Dienstag to 17. September LW72. ®=ar Einladung )üm Abonnement -sey auf ven Gietzener Anzeiger Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 kr., frei ins Haus geliefert. Den feitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbctrag dnrch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 kr. incl. 'postausschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen nur Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun. da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. A W t l i cd e t X heil« Großhherzogliches Landwehr-Bezirks-Commando Gießen. Gießen, d-n 16. September 1872. Bekannt machun g. Die diesjährigen Herbst-Control-Bkrsammlungeii im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten werden: I. 3» Lang-Göns den 7. Oktober 1 872, Vormittags 7% uhr, an rem Bahnhof. Hierzu gehören die Orte: Allendorf a. d. Lahn, Eberstäot mit Arnsburg, Groß-Linden, Grüningen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Leihgestern. 10» 3 ii Lollnr den 7. Ociober 1872, Nachmittags 1 Uhr, auf dem Turnplatz. Hierzu gehören die Orte: Allendorf a. d. Lumda, Alt-Bnfeck, Bersrod, Beuern, Groß-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Daubringen, Staufenberg, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck. III. 3u Gießen den 8. Ociober 187 2, Vormittags 7y2 Uhr, im Oswald'schen Garten für fämmtliche Mannschaften der Infanterie; Vormittags 9 Uhr für fämmtliche Mannschaften der übrigen Waffengattungen der Stadt Gießen, sowie der dazu gehörigen Mühlen und Höfe. IV. 3ii Gttrbenteich den 8. Oktober 1872, Nachmittags 1 2 i/2 Uhr, an dem Bahnhofe. Hierzu gehören die Orte: Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill und Hof-Gill, Ettingshausen, Garbentcich, Hattenrod, Hausen, Lich, Minister, Nieder- Bcjsingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Oppenrod, Reiskirchen, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg, Winnerod. Es haben aus diesen Onschasteu zur bestimmten Stunde sämmllicve im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Waffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve und Landwehr gehören, zur Disposition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen find. Die Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben die gesetzliche Strafe zu erwarten. Schließlich wild noch bemertt, daß die Leute, mit dem MtUtärpaß und Führungsaltest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen haben und vor dem Beginne der Control-Versammlung Schirme, Stöcke und Pfeisen abzulegen sind. F r a n ck, Major und Bezirks-Commandeur. Glktzen, am 16. September 1872. I Betreffend: Controlocrsammlungen. Das G r s st st e r z o g t i ch e K r e r s u m l G i e st e n an die Grostherzaglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, die vorstehende Bekanntmachung des Grotzh. Landwehr-Lezirks-Commandoö dahier in Ihren Gemeinden ortsüblich publiciren zu lassen. v. 9t ö d e r. Politischer L b e i t. Deutschland. Namen ttr Chefs der Ministerien, welche heule die „Darmstadter Zeitung- ver- Darmstadt, 12. Sept. Dem „gl. I." wild von he. gcsch.tcven: Dir öffentliche, bereuten einen voNstantlgen Umschwung der in Hessen seither tuatzgkdcn. jtnb m s d' W tf' e 1 <1 H°h k tzch» der! tocnii <* pr ooit Negtei Thron Amiee Dirchi tmot dei TV Nr. ei K lai ' etiD1 I D de gr ui K E Herrn Thiers Zn tt neuen Gleich Hnr! dahin für dc werden uachba Woche ven $ regiere ewpfar T st- E uU U M er A hc D S£! Moi soll in b Mehsc Uen ur Amtlich 02 180 1100 W A) J Nc iff nc er hfl A das E Erh.n iheiinki blt am Dtiitfä des Bib Stabtge M (E cnb enbl die @em öufeum, Hm, u ^rzogiii (86 Se ü Ml !r; a sii 81 u. envgül und di weilen Abovl verhäi worde! Chan der ( Bour 4 bei i Fr; Inn . syp dar „ Die at "«ch« den Regierungsgrunvsätze. Die Person des Geh. Raths Hofmann in seiner Eigen- vor einer Unterschätzung der die Kirche bedrohenden Gefahren. Die Zett sei krank; schäft als Minister des Aeußern und des Großh. Hauses gewährleistet eine Hal- die Krankheit, in Fleisch und Blut des Geschlechtes etngebrungen, sei durch mensch- tung der Regierung, welche sie vor Conflicten mit dem Reiche bewahrt, da- ihm liche Macht nicht zu bannen; wenn gelinde Mittel nicht mehr anschlügen, mühten übertragene Präsidium des Gesammtmintsteriums verbürgt nicht allein eine liberalere schärfere angewandt werden, am Ende die schärfsten — das Messer und Glüh- Politik nach innen, sondern auch eine Kraft der Initiative, welche Zither zum eisen. Jeder könne wahrnehmen, dah die Vorsehung mit Bereitung dieser Mittel Oefteren vermiht wurde. Die Persönlichkeiten derjenigen, welche sich Hofmann zu umgehe; sie lasse die Menschen sich strafen durch sich selber für ihre Verblendung. Mitarbeitern auSersehen, sichern ihn vor dem Dorwurfe, diese aus dem „näheren „Wir sind — so fuhr Redner fort — auf dem Wege dazu, auf dem Wege zu Freundeskreise", zu welchem weder Ministerialrath v. Starck, der neue Director einer Katastrophe der allererschütterndsten Art, und sie naht sich uns mit Hördes Ministeriums des Innern, noch HofgerichtSrath Kempff, der neue Director des barem Schritte als das letzte und einzige Mittel: Die Blicke und Herzen derer, Justizministeriums, gehört, gewählt und von vornherein private Interessen begünstigt die jetzt ohne Glauben an Gott und Ewigkeit dahin leben und sich ihres DaseinS zu haben. Herrn v. Starck ist schon, als er noch Kreisrath zu Offenbach war, Bedeutung im Irdischen aufgehen lassen, wieder gläubig nach oben zu richten, mehrfache Anerkennung auch der liberalen Parteien zu Theil geworden, während das Walten eines gerechten und allmächtigen Weltenlenkers erkennen und ihn an- Kempff in seiner Eigenschaft als langjähriges Mitglied der Zweiten Kammer und beten zu lehren." Der Bischof fordert dann zuerst Einheit. Die Zeit der Halb- als einer der ältesten Vertreter der liberalen Principien in derselben ein tadel- betten und Täuschungen sei vorüber. Jetzt heiße eS „Ja oder Rein", kein Da- loses öffentliches Leben aufweist. Das Finanzministerium soll in seiner seitherigen zwischen; renn Feuer speie der Herr aus seinem Munde. Die Feigen müßten Zusammensetzung verbleiben; über die Vergebung der vacanten Referate in den aus ihrer Feigheit aufgerüttelt werden. Dann seien Opfer nöthig, denn wir Ministerien des Innern und der Justiz ist noch nichts bekannt. Katholiken sind zumeist arm, arm an Einfluß und Mitteln, denn die Aemter, welche Darmstadt, 16. September. Die Generalversammlung der historischen beides bieten, sind uns geschloffen, und der reiche Besitz der Kirche ist uns genom- Dereine Deutschlands ist sehr zahlreich besucht. Es find unter Anderm zugegen: men. Endlich solle man zu keiner Verletzung des Gehorsams gegen die von Gott Geheimeroth v. Quast aus Berlin, Oberst v. Cohausen aus Wiesbaden, Geheime- gesetzte Obrigkeit, der Ehrerbietung gegen den Kaiser sich hinreißen lassen. Das rath v. Gablentz aus Altenburg und Lindenschmitt aus Mainz. vorbereitende Comite hatte an den Papst eine Adresse gerichtet. Berlin, 13. Sept. Die königliche Regierung zu Koblenz hat nach der Marienburg, 14. September. Der Kaiser, der Kronprinz und Prinz „Germania" an sämmtliche königliche Landräthe ihres Bezirks folgende Verfügung wuchten gestern Abend eine Rundfahrt durch die illuminirte Stadt. Heute erlassen; „Der in Mainz zusammengetretene sogenannte Verein der deutschen Morgen fand die Parade der zweiten Division auf dem Sandhof Statt. Prinz Katholiken hat unter'm 8. Juli d. Js. durch einen, auch im hiesigen Bezirk ver- ßar[ cotoyirte die Artillerie, Graf Roon führte sein 33. Regiment vor. Darauf breiteten Aufruf seine Statuten veröffentlicht und sich gleichzeitig über seine Ten- wurde die Grundsteinlegung zu dem Denkmale der gefallenen Krieger vor dem denzen ausgesprochen. Zu einem direkten Einschreiten gegen die Thätigkeit des Marienthor vollzogen. Um 11 Uhr reiste der Kaiser nuch Bromberg ab, der Vereins liegt für uns trotz der offen ausgesprochenen feindseligen Gesinnungen Minister des Innern um 1 Uhr nach Danzig. Eine große Menschenmenge be- gegen die Staatsregierung vorläufig ein Anlaß nicht vor; nachdem aber auch an grüßte den Kaiser überall begeistert. öffintliche Beamte und Schullnfpettorm die Anffarderung ergangen ist, dem Brombcrg, 14. September. Se. Majestät der Kaiser, der Kronprinz uno Mainzer Bere.n b- zutre.-n, sehen w.r un« «eranlaßt hierdurch au-zusprechen, daß Äarl rinc%eute Nachmittag halb 3 Uhr hier eingettoff,n. Dieselben war. die »°n dem B-rein kundgegebencn Tendenzen und die Art und Wnse, w.« der- C(n $on 6em commandirenden General des 3. Armee-Corp-, Hann von W.phern selbe gegen die von de« Kaiser« Mazestat sanctionirtcn Gesetze austritt, un -re n- unt) fcem Odcr-Prästoenten von Königsmark ehrerbietigst empfangen und von der bar --scheinen m.t der Stellung, welche di- konigl. Beamten und die mi. d r ^«otkerung enthusiastisch begrüßt. Unmittelbar nach Beendigung der Feierlichkeit Schu aussicht betrauten Personen einnehmen. Beamte und Kr-t«. oder Local- Cit Grundsteinlegung für die neue Gewerbeschule, um 4 Uhr, erfolgte di- W-i- Schulinspectoren, welch- d-m V-r..n° trotzdem be.ttettn oder für denselben agitt- ,eneife nad) s to0 ein ttnsiündiger Aufenthalt genommen und dann sofort ren, werden sich die Disciplin°rm°streg-ln, welche e.n solche» Benehmen zur 6(, na$ Berlin angttretcn worden ist. Folge haben wurde, selbst beizumeffen haben. Indem wir Ihnen aufgeben, ° diesen, auch den Herren Kreisschulinspectoren mitgetheilten Erlaß zur Kenntniß- September. Da« „Jftrl. Kreisbl schreibt: „Wa« die nähme der betreffenden Beamten zu bringen, erwarten wir sofortig- Anzeigen mnst-n Bewohner die er Stad, »°rau-g-f°h-n, geht am Ende de« Monat« in über etwa v°,kommende Ausschreitungen." Erfüllung: die a.holifch- Kirche, deren Einsturz immer drohender wurde, wird «Berlin, 14. September. Der Kaiser, der Kronprinz und Prinz Karl sind «“f «‘M »>«• Magistrat« und in Folge einer Eingabe de« Kr°,«baum-.st-r« an heute Abend halb 10 Uhr au- Marienburg hier wieder ringe,roff-n. Clt Regierung geschloffen. Die R-para,ur, die man verlang,, ist namlich unter Berlin, 14. Sept. Der russisch- Reichskanzler Fürst Goitschakoff ist nach "n l° bekannten Umstanden nicht thunlich. R-parir-n , um die Reparaturen t- Baden-Bad-n -bg-r.ist. Bor seiner Abreise ha, er nach einem hiesigen Blatte Kurzem wieder zu repariren, wäre geradezu unv-rnünfttg.» Di- Kirch- und dtt s-tn- b-sond-r-Genug,huung darüd-r ausgesprochen, daß aus dem hiesigen Fürsten- °"g-enzende S,raß- sind dem Einsturz nah- gebracht, weil °-r Bod-n durch tage, oder vielmehr der Kaiscrwoche, nichts geschrieben sei! Dagegen hat derselbe Bergwerke unterhöhlt qt. Staatsmann auch gesagt, daß der Gedankenaustausch der Minister zu einem erfreu- München, 14. Sept. Die Ministerkrisis ist noch immer nicht zu Ende und lichen Einverständnisse in allen Fragen der europäischen Politik geführt habe, das Ministerium v. Gasser ist noch bis diese Stunde nur eine allerdings der Und von Fürst Gortschokoff ist es bekannt, daß er kein Freund von Redensarten Wahrscheinlichkeit sehr nahe gerückte Möglichkeit. Besonders thätig für das Za- ist. Ueberhaupt mögen diejenigen, welche die Bedeutung der Kaiser-Zusammen- stanbekommen dieses CabinetS bemüht sich, Mitthetlungen aus sicherer Quelle zu- kunft in Berlin hinterher herabsetzen, besonders verstimmte fremde Berichterstatter, folge, der StaatSrath von Lobkowitz, der für das Portefeuille der Finanzen in die wenig zu berichten gefunden und keine Einladungen erhalten haben, es sich Aussicht genommen ist. Richt völlig so glaubwürdig ist die Angabe, daß auch der gesagt sein lassen, daß ernsthafte Politiker die Berliner Zusammenkunft als eines StaatSrath von Daxenberger in dieser Richtung wirke. der wichtigsten Ereignisse, und das wichtigste nach dem französischen Kriege auf- München, 14. September. Herr v. Lerchenfeld ist, wie aus zuverlässiger fassen. Die Zukunft muß lehren, ob die Auffassung sich bestätige. Zu wünschen Quelle verlautet, von der Candidatur um baS Portefeuille des Cultus in dem ist eine solche Bestätigung gewiß; denn alle Verabredungen in Berlin betrafen nur von Herrn v. Gasser zu bildenden Ministerium zurückgetreten; der dem letzteren die Erhaltung des Friedens, und zwar nicht auf Unkosten der bürgerlichen Frei- oom Könige zur Vorlegung einer Mintsterliste ertheilte Auftrag ist noch nicht hctt. So ist es nur natürlich, dah die Zusammenkunft der drei Herrscher in ihren zmückgenommen. Reichen selbst ganz überwiegend Billigung und Beifall gefunden hat. Den Hand- Regensburg, 15. Sept. Den Morgenblättern zufolge sind die hiesigen greiflichen Vortheil hat Oesterreich davongetcagen; denn die Ezechen und andere Jesuitenpalres durch Polizeiverfügung angewiesen, die Stadt binnen drei Mal unzufriedene kleine Völkerschaften, die bisher mit Rußland wie mit dem Popanz oierundzwanzig Stunden zu verlassen. zu drohen pflegten, sehen sich jetzt dieses Hilfsmittels beraubt. Auch die Serben haben Bescheidenheit gelernt. Wer im Stande ist, die menschlichen Dinge von Oesterreich. einer gewissen Höhe zu betrachten, der zweifelt nicht daran, daß der Vortheil der x K , A . . , Rationen sich nur scheinbar widerspricht, im Grunde aber das Wohl aller Staaten Drei-Kaiser-Begegnung scheint nachgerade auch auf und Völker sich wechselseitig bedingt. Eö ist ein Glück für das menschliche Ge- vahfani Greife eine nt$t bloS deprtm.rcnbe W.rkung zu üben. Eine schlecht, wenn diese Wahrheit wenigstens theilwetfe erkannt wird, wie das auf Persönlichkeit, die berufsmäßig denselben sehr nahe steht, äußerte sich hier, und diesem Kaisertage ohne Zweifel geschehen ist. Welch ein Glück allein schon, daß ^ar so unverhohlen, daß man annehmen muß, es fti ihr um eine Verbreitung den politischen Kindern jener Topf mit Seisenwaffer umgestoßen ist, aus welchem *&™r Auslassungen zu thun, es mußte in Rom von Stunde zu -stunde zu einem sie unermüdlich Seifenblasen hervorsteigen lassen: wir meinen t>ie orientalif^e enlf^eiDenüen 3«>tFdbenfaa kommen. Der heil. Vater muffe Rom entweder ver- Frage, die ohne Zweifel vor der Hand in Ruhe gelassen werden wird. lassen oder es muffen ihm neue Bürgschaften für seine Unabhängigkeit geboten Fulda, 13. Sept. Während seitens der hiesigen Stadtbehörde ein feier- werden. Ihm »entflialfl feinen Shttabern faöe e« ein, Oeßerrei« auauinut»cn; licher Empfang der am 17. d. M. dahier eintreffenden deutschen Bischöfe nicht um des Papstes willen n eine Verwicklung zu stürzen; allein nachgerade sei projectirt wird, wollen die Mitglieder des katholischen Casino'S die Anwesenheit Oesterreich die einzige Macht, die noch in der Lage wäre, vermittelnden ^mflaß der Prälaten durch eine Processson sowie durch Veranstaltung eines Fackelzuges lu "^n. So beiläufig jene Persönlichkeit, aus deren Munde nicht immer so kleinfeiern. Ob au- der ebenfalls vorgeschlagenen Illumination etwas werden wird, laute Worte floffcn und die in einem früheren Zeitpunkte von e^ner verbürgten muß die Zukunft zeigen; bis jetzt läßt sich derselben keine günstige Aussicht stellen, llnabhang^gkeit des Papstes schlechterdings nichts wissen wollte. Die Vermuthung Bis heute sind im Ganzen 14 Erzbischöfe und Bischöfe zur Conferenz angemeldet, ^angt sich auf, daß Rom in der nächsten Zeit Schritte versuchen wird, um eine Fulda, 16. September. Zu den Conferenzen der Bischöfe werden sämmt- Vermittelung des hiesigen CabinetS anzurusen. Ob es dazu mittlerweile nicht liche deutschen Bischöfe, einschließlich des Bischofs von Straßburg, erwartet, aus- überhaupt zu spat geworden sein wird, ob Graf Andraffy von Berlin mit freier genommen die Bischöfe von Ermland und Paffau, welche Vertreter senden. Die Hand zu-uclkehrt oder an einen gemeinsamen Actionsplan gebunden ist, wird sich Bischöfe werden heute und morgen hier eintreffen. Die Conferenzen sind geheim i^gen. Was aber obige Mittheilung anbelangt, so verdient dieselbe nicht etwa und finden in dem Seminargebäude statt. Das Präsidium führt der Erzbischof cln b^ßeS Impromptu ausgenommen zu werden. von Köln. Die Gegenstände, welche zur Verhandlung kommen, sind noch unbekannt. Wien, 14. September. Der Kaiser reist heute Abend mit großem Gefolge Die Conferenzen werden muthmaßlich von Mittwoch bis zum Freitag, ein- zur Eröffnung der Delegationen nach Ofen, wohin die Minister Andraffy, Kuhn, schließlich desselben, dauern. Auf Wunsch der Bischöfe unterbleiben alle Empfangs- Holzgethan und Auersperg morgen folgen. feierlichkeiten. Pesth, 14. September. Bei den Delegationswahlen hat die Deakpartei Breslau, 10. Sept, lieber die Generalversammlung der Katholiken ent- gesiegt. Am Montage wird im Unterbause die Wahl des Adreßausschuffes Statt nehmen wir der „Germania", daß gestern Vormittag die erste geschloffene und am finden, so wie die Beantwortung der an den Ministerpräsidenten gerichteten In- Abend die erste öffentliche Versammlung stattfand. Die Zahl der angekommenen lerpellation RitolicS. (In Betreff der Richtbeßätigung der auf die Organisation Festiheilnkhmer betrug 925. In der öffentlichen Versammlung ergriff der Fürst, des serbischen CongreffeS, so wie auf die Wahl des Karlowitzer Erzbischofs und btschof von Breslau das Wort; er erkannte an, daß in Preußen 20 Friedens- serbischen Patriarchen bezügliche Statuten des im Juni 1869 einberufenen Conjahre zutschen Staat uno Kirche bestanden hätten, er läugnete, daß der Umschlag greffes und ferner über den Zeitpunkt, wann der Ministerpräsident dcn nationalen ins Gegentheil durch das Concil oder die Centrumsfraction bewirkt fei und warnte Kirchencongreß zur Wahl des Patriarchen unberufen wird.) 11 R'ssir '««tun« JP ®l“4> für ijt » " Ri,ii, iS^ ’S«* w* li» uni gtnom. M/n die von Gott hfa. Da, Är”l™i ur.t “’n»«* Stau, toi, •anojof Statt. $)ria. Wnt Mr. Darauf Jiiitltr lot dm ■J B'°»dng ab, d„ ■V Millfchkllwiugk be. w» ker Kronprinz unv * Dieselbtll vur. Ä, HiUln von Ä)eyhttll opsüllgrll vlld von tti tiflung ter KeittlW ül)r, erfolgte die M mu und bann fofoti ' schreibt: „Was die lilldc des MoartS io irohrllder outet, rvirt il AttisbauwlißttS nc äugt, iß lläolirh um« nm die Reparaturen ii 1 Die Kirche und dir oetl der Loben hur) ntr nid/t jo §nbe und ■ rille allerdings rt \\ix M 31' aut Mm Quelle ji- .feiille der 8inan|tn in ie Lugabe, datz auch vu sie aus zuverlW jt des ssnllus in M tro; der dem letzten- lustrag iß «och n/cht iat mW«* ae465 itfuM I“ * , i ' aajtrlf W i1*'1,”?* t . eine B-.d« ' - Ä tos ■tos iFfyfS W 2'1 •» l'L » 800 jfl wirt’ |W a-Ä* Minister ssig? |«69 -"l,°aii«°'l" ta.--«'" Schweiz. Gtlls, 14. September. In der heutigen Sitzung des Schiedsgerichts ver- las der Vorsitzende Graf Sclopis den Schiedsspruch, der eine Entschädigung von I51/2 Millionen Dollars festgestellt. Sir A. Cockborn, das englische Mitglied, verweigert seine Unterschrift und gibt Erklärungen. 22 Kanonenschüsse feiern den glücklichen Erfolg der Conferenz. Die Schlußrede des Vorsitzenden ist besriedi- gend. Die Engländer reisen am Montag, die Amerikaner am Dienstag ab. Frankreich. Paris, 14. September. Thiers ist um 9 Uhr heute Morgen in Havre angckommen und wurde enthusiastisch empfangen. Zwei englische Fregatten sind gestern in Havre angckommen, um Herrn Thiers zu begrüßen. Paris, 16. September. Die Abreise Thiers' von Trouville ist nunmehr endgültig beschlossen. Derselbe wird om Donnerstag nach Paris zurückkehren und das Palais Elysöe beziehen, wo er, wie man glaubt, einige Wochen verweilen wirb. — Die „Agence Havas" meldet, daß der Schriftsteller Ebmond About in Saverne, wo er sich seit 14 Tagen zur Regelung seiner Eigenthums- Verhältnisse aufgehalten habe, auf Befehl der deutschen Behörde verhaftet worden sei. — Das „Journal ossiciel" meldet die Ernennung des Generals Ehanzy zum Commandanten des 7. Armeekorps mit dem Sitze in Tours, sowie der Generals Ducrot zum Commandanten des 8. Armeecorps mit dem Sitze in Bourges. Havre, 14. September. Der Maire sagte in seiner Begrüßungsrede an Herrn Thiers, er danke ihm, daß er zur Gründung der Republik ermuthigt h^be. Thiers brückte in seiner Antwort s-in Vertrauen auf die Größe Frankreichs aus. In der Unterhaltung mit dem Municipalrathe sagte ThierS, die Einführung der neuen Steuern mache Schwierigkeiten, aber sie würde es möglich machen, ein Gleichgewicht zu erreichen. Wir haben sehr gute Nachrichten von England, sagte Herr Thiers, wir wollen nicht den freien Austausch stören und werden schon dahin gelangen, uns zu verständigen. Man muß Frankreich und Europa danken für das Vertrauen in die jüngste Anleihe. Die Marne und die Haute Marne werden geräumt werden und wären es schon, wenn die Barackenlager in den benachbarten Departements bereit wären; diese werden aber in zwei bis drei Wochen fertig sein. Der Friede nach außen ist gesichert; ich werde mich bestreben, den Frieden im Innern herzustellen und werde fortfahren, in demselben Sinne zu regieren. — Herr Thiers hat die englischen und amerikanischen Ossiciere empfangen. Spanien. Madrid, 15. September. Die Eröffnung der Cortes hat heute statt' gefunden. Die Thronrede besagt: Die Beziehungen zum Auslande seien gute; der König achte die geistliche Macht des Papstes, sei aber fest entschlossen, nicht weniger die Forderungen des spanischen Nationalwillens zu achten. Der Carlisten- aufstanb sei beinahe beendigt, die Regierung werde die Specialgesctze der Nord- prooinzen respectiren. Was den Aufstand auf Cuba anbelanze, so werde die Negierung die zu dessen völliger Untervrückung nöthigen Truppen hinsenden. Die Thronrede kündigt sodann zahlreiche Reformen in der Finanzverwaltung, der Armee und Marine an, von welchen namentlich die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht und ein Arrangement zur Zahlung der Zinsen der Staatsschuld hervorzuheben sind. Vermischtes. Darmstadt, 15. Sept. Anläßlich der morgen dahier beginnenden Generalversammlung des Gesammtvereins der historischen Vereine Deutschlands veröffentlicht der historische Verein für das Großherzogthum Hessen eine Festschrift, sowie eine kurze Darstellung der Geschichte und der Sehenswürdigkeiten von Darmstadt, welche Schriften soeben im Druck vorliegen und an dieFest- theilnehmer vertheilt werden sollen. Die letztere betitelt sich: Darmstadt. Andeutungen für die auswärtigen Theilnehmer an der Versammlung des Gesammtvereins der historischen Vereine Deutschlands in Darmstadt vom 16.—20. September 1872 und stammt aus der bewährten Feder deS BibliothekdirectorS Dr. Walther. Sie enthält eine kurze Ueberstcht über die Epochen unserer Stadtgeschichte, sodann eine Geschichte und Beschreibung dec alleren hiesigen Denkmäler der Baukunst (Sladtkirche, Schloß, RathhauS, altes und neues Gymnasium, Zeughaus, Collegienbau») und endlich einige Data über die hiesigen Sammlungen, über die Hofbibliothek, das alte Museum, die Gemäldegallerie, das naturhistorische Eabinet und den Antikensaal, sowie über daS CabinetS- museum, die EabinetSbibltothek, das Kunstcabinet des Herrn Hofrath Dr. Schäfer, sowie das HauS- und Staatsarchiv. Die Festschrift führt den Titel: Die Denkmäler der Elfenbeinplastik deS Großherzoglichen Museums zu Darmstadt in kunstgeschichtlichec Darstellung von Hofrath Dr. ®. Schäfer (86 Seiten). Wir behalten uns vor, auf das inhaltreiche Werk zurückzukommen. WvrmS, 11. Sept. Heute wurde die Gewerbe- und Industrie-Ausstellung dahier eröffnet. Nachdem die mit den verschiedenen Glsenbahnzügen angekommenen fremden Mitglieder d«S LandeS- gewerbevereinS empfangen worden waren, begaben sich dieselben zunächst in Worret'S Gartensaal zur Besichtigung der dort auf die Dauer von 14 Tagen ausgestellten und Jedermann gratis zugänglichen Zeichnungen der sämmtlichen hessischen Handwerkerzeichnenschulen. Von da aus begaben sich die Versammelten, geleitet von den Wormser Mitgliedern deS Lokalgewerbevereins, zu der lokalen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung, welche durch eine geeignete Ansprache deS Herrn Eommerzienrath Doerr und mit einem Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog« gewidmeten Hoch feierlich eröffnet wurde. Wir constatiren gerne, daß die Fremden mit rechtem Wohlgefallen die Ausstellung besichtigten und daß auch die hiesigen Mitglieder gerne gestanden, daß die Ausstellung weitaus die gehegten Erwartungen übertreffe; und in der That, man kann nicht läugnen, daß die Ausstellung, wenn auch klein, ein höchst interessantes, ein sehr achtbares Bild der Wormser Gewerbe- und Jndustriethätigkeit bietet, das Jedermann auf'S Vollkommenste befriedigen wird. Mainz, 14. September. Das Wetter begünstigt die Vorbereitungen zu unserer landwirthschaftlichen Ausstellung im höchsten Grade. Wenn sich vor einigen Tagen noch leise Zweifel erheben konnten, ob man bis zum Eröffnungstage das große Werk vollenden werde, auf dem harten öden Boden des Schlossplatzes eine große geschmackvolle Halle mit Blumenbeeten, Gebüsch und Springbrunnen hinzustellen, so ist dieses heute nicht mehr der Fall. Alles gewinnt Form und Leben. Die Auspackung hat schon begonnen, obschon noch von den Axt- und Hammerschlägen der Handwerker begleitet. Wie es gewöhnlich geschieht, haben die Industriellen die Bedeutung der Sache zu Anfang zu leicht genommen und so erfolgen denn in der letzten Stunde noch Anmeldungen, die besser früher geschehen wären. Bei der großen Rolle, die Mainz selbst in der Blumenzeit spielt, bei der Wichtigkeit, die der nahe gelegene Nheingau im Weinbau, die umgebenden Provinzen Rheinhessens u. s. w. im Ackerbau haben, im Centrum einer für die Landwirthschaft so regen Industrie kann unsere Stadt als glücklich gewählter Mittelpunkt bezeichnet werden, und es steht wohl außer allem Zweifel, daß der beste Erfolg das große mühevolle Werk des Comites krönen werden. Die Zahl der Anmeldungen beläuft sich im Augenblick schon nahe an Tausend, da aber, wie gesagt, deren noch fortwährend erfolgen, so kann diese Ziffer noch nicht als definitives Schlußresultat betrachtet werden. (Mainz. Tagbl.) Börsenberichte. Frankfurt a. M., 16. September. Trotzdem die Medioliquidation im Großen und Ganzen schon Mute voriger Woche beendigt war, nahm selbe heute doch noch die Aufmerksamkeit der Börse in Anspruch und waren es fast nur die HauptsPecuIationSeffecten, in welchen größere Abschlüsse stattfanden, theilS per comptant, theilS per ultimo. Zunächst waren cS Staatsbahn und Lombarden, welche am lebhaftesten in Verkehr kamen, während Ereditactien relativ matt blieben. Geld war heute wieder recht flüssig und war bei 4 Procent zu haben. Wenn der Markt eben nicht zu sehr übersättigt wäre und noch obendrein immer wieder mit neuen Emissionen belästigt würde, so müßten jetzt die Course wieder steigen. So aber herrscht allerwärtS Abgespanntheit und Mangel an Kauflust. Unter diesen Verhältnissen konnte daS Geschäft in Banken auch heute noch keinen Ausschwung nehmen, obwohl besonders hiesige Institute beliebt waren. Deutsche Effectenbank z. B., sowie Bankverein, Oesterreichisch-deutsche und Wechslerbank, auch Frankfurter Baubank wurden gern gekauft. In den Actien der neuen Gencralbaubanl machte sich einige« Geschäft brmerkbar und gingen solche zu 110, ll/2 Procent über EmissionSkurS, um. Deutsche Handelsgesellschaft fest, Brüsseler und Amsterdamer wieder besser. Oesterretchische Nationalbank und Darmstädter zu letzter Notiz gefragt. Vom Geschäft in Bahnen war heute absolut nichts zu erfahren. Prioritäten größtentheilS offerirt. Oesterreichische Sllberrente eine Kleinigkeit höher. Loose und Amerikaner ohne Veränderung. BSreennachrichten. 16. September 1872. Preuss. 41/a% Oblig. 103 Frankf. 31/2% Obi. 87'/, Nass. 41/g % Obi. 993/4 Kurhess. 4% r 94'/4 Gr. Hess. 5% Obi. — , » 4% n 985/8 , „ 3i/g0/0 „ 93 Bayer. 5% „ 1003/8 » 41/3% 1jährige — » 4% 1jährige — Würtemb. 4 7a % Obi. 99% Baden 4Va% Obi. o. E. L. — Oesterr. Silberrente 65 '/2 „ Papierrente 603/1 Spanier, neuest. 30/0 297/@ Amerik. Bonds 1881r 993 g „ „ 1882r 96-/4 „ , 1885r — » » 1887r 967/8 Art len. Frankf. Bank 145 Frankf. Vereins-Kasse 156 Darmst. Bankaot. 515 Wien Bankaotien 942 Oest. Creditaot. 362 Galkien 256 Aetlen. 5% östr. F. St. E. B. 356 Lombard. Bahn 228 Ludwigsh.-Baxbaoh 203 Maxbahn 1467a Bayer. Ostbahn 13672 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aot. — Oberhessen „ 81 Prioritäten. 30/o oster. Stsb.-Prior. 583/6 3% öst. s. Lombard 5P/e 30/0 Livorneser 39y8 5°/q Tosoaner — 5O/o Elisabeth.-Prior. 85 V2 do. II. Emlss. 843/4 Anlehen*ioo*e. Darmstädter ll.50k.oose 201 , »25 „ 557» Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 22 3O/o Oldenburg, ä 40Thlr. 383/g 40/o bayr. Präm.-Anl. 1123/4 4% badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 87 72 1858r Priorltätslooae 2083/4 1860r Loose 967g 1864r , — Wechsel« Amsterdam k. 8. 98 Augsburg k. S. 100 Berlin k. 8. 1047g Bremen k. 8. 1757g Brüssel k. 8. 927g Hamburg k. S. 87 72 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 74 Lyon k. 8. — Pari» k. 8. 923/8 Wien k. 8. 1077, ditto m. 8. 10774 ditto 1. 8. 1077g Disconto 4 % Geldwerten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 577a—587t Pistolen . . 9 40 — 42 n doppelte 9 40 — 42 Holl. fl. 108t 9 53-55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens!. 9 20—21 Engi. Sover. 11 48—50 Buss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 25 —26 ASlgemeiner Anzeiger. Vogt. (4339) (4337) in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 17. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Mühlen Verpachtung. 4335) Mittwoch den 25. September soll die Waldmühle bei Weidenhausen, Amt vonuueuuud), nebst allen dabei gelegenen Aeckern, Wiesen und Gärten verpachtet oder auch verkauft werden. verkauft Hundertweise Th. Rautenstrauch, a. d. Schoor. forstungswellen), 4030 „ Radel-Reisholz, 3 Nadel-Stämme mit 0,87 Cub.-Meter, 1223 „ Stangen „ 23,2 „ (darunter eine große Anzahl Fichtenstangen). Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Grünberg, am Bahnwärterhäuschen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. Februar 1873 gestattet. Die Grossherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies Montag den 23. September d. I-, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Diftric-^ Die VZcuon fen Rehschlag, Lichteneiche, Neuhege, Heinges-^ Gladenbach hoben und Waldshute nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 502 R -Meter Nadel-Prügelholz, 180 „ Stockholz, 1400 Wellen Eichen-Neisholz (Durch- Feilgebotenes. 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebige Schrift angefert'qt bei ________ Wilh. Balser. Zwetscheu Ausverkauf. 4089) Meinen geehrten Kunden verfehle nicht, darauf aufmerksam zu machen, daß ich heute meine Vorräthe für die Winter-Saison, welche noch vollständig sortirt sind und in guten modernen Sachen bestehen, in Verkauf genommen habe. Die Preise sind sehr billig gestellt und bewillige ich wie seither einen Rabatt von Sechs Kreuzer am Gulden. __ _____S, Hirsch Sohn, ———IIBI ■ ................. B—RMW1 ii» Ktebsftmeii» 3923) Mänsbnrg Lit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Lcincn- und Shirting-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hcmdcn, Einsätzen, Chemisetts, Manschetten, allen Arten Halsbinden, UniformS-Cravattcn, Handschuhen, Hosenträgern rc. rc. Actien-Brauerei Gie6en. Annonce. (4346) 4218) Für ein Comptoir ^ahier wird Niedrere K e g c l < p i c 1 e r. ein Commis zum sofortigen Eintritt gesucht 4343) Ein gewandter Zapsjunge wird bis zum 1. October zu miethen gesucht von ;LH. Lony, im Promenadehaus. General Baron de Boyer, haben uns die General-Agentur ihrer Erzeugnisse von Bordeaux- Weinen, Champagner und Cognac für die Provinz Oberhessen und Umgegend übertragen. 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