'< d Preis vierteljährig 1 fL 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 27 fr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. >Id0lst^z M72. Freitag den 17. Mai Nr. 115 Markt Die „Prov.-Corr." Begriffe steht, Den Professoren rcndum entgegenzunehwen. Nach einer der „Dromb. Ztg." aus Czarnikau zugehenden Nachricht ist die im dortigen Kreise beabsichtigte Gründung eines IesuitenklostrrS durch die Wachsamkeit der Kreisbehörds vereitelt worden. Schon war ein Gut zu diesem Zwecke angekauft, auch ein Jesuit au- Oesterreich als zukünftiger Direktor erschienen, als den frommen Vätern ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Deutschland. Gießen. Mit dem 1. Juni tritt für die Main-Wkserbahn ein neuer Fahr- plan in Kraft. Die Anzahl der Züge bleibt die gleiche wie bisher; die Abfahrtszeiten differiren nur bei mehreren Zügen um einige Minuten. Ein osficieller Fahr- plan liegt der heutigen Nummer dieses Blattes bei. Darmstadt, 14. Mai. Der bereits erwähnte Beschluß der Delegirtenvcr- sammlung für Ausarbeitung einer Städtcordnung über das Wahlrecht bei Ge- meindcwahlen lautet wörtlich: „Die Wahl des Gemeinderaths geschieht durch direkte Wahl. Aktiv wahlfähig sollen diejenigen Bürger der Stadt sein, welche seit länger als einem Jahre das Bürgerrecht besitzen, oder vor Erwerbung dieses Bürgerrechts ihr Domicil länger als zwei Jahre in der Stadtgemeinde gehabt haben. Zur passiven Wahlfähigkeit ist außerdem das 25. Lebensjahr erforderlich." Der Entwurf macht also die Wahlfähigkeit von dem der heutigen Gesetzgebung gegenüber völlig bedeutungslos gewordenen Ortsbürgerrecht abhängig. Bekanntlich sind gerade Angehörige der wissenschaftlich gebildeten Stände in einer Gemeinde, Beamte, Aerzte, Lehrer und Andere, nur in seltenen Fällen im Besitz des Ortsbürgerrechts; ihnen würde daher aller Einfluß auf Vie Gemeinde-Angelegen- heilen entzogen fein und dieser ausschließlich der sog. erbgeseffenen Bürgerschaft Vorbehalten bleiben. Der ganze Entwurf, wie er von der Versammlung ausgearbeitet wurde, zielt daher auf eine unbillige Classenherrschaft hin, welche die uothwendige Folge seiner Annahme sein muß. Dies beweisen die Bestimmungen, durch welche der Entwurf die Erlangung des Ortsbürgerrechts erschweren will. Nach der von der Versammlung angenommenen Proposition der Herren Dr. Jung, Weher und Görz soll die Erlangung des Ortsbürgerrechts, an welches also die Wahlfähigkeit geknüpft ist, abhängig gemacht werden von einem gewissen Em- kommen von mindestens 350, bezw. 800 fl., je nach der verhältnißmäßigen Größe der Stadt. Die Delegirten der Statt Darmstadt, die Herren A. Ohly und I. P. Diehl, erkannten bei der letzten Versammlung, daß ein Ankämpfen gegen diese von der Majorität hartnäckig festgehaltenen Gruntsätze erfolglos sei und haben sich daher unter Protest gegen die illiberalen Bestimmungen des Entwurfes von den weiteren Berathungen zurückgezogen. (Fr. I.) Mainz. Aus dem Großh. Hessen sind nicht weniger als 127 Adressen für die Jesuiten nach Berlin obgegangen. Mainz, 15. Mai. Die größeren militärischen Uebungen werden Ende Jul! hier mit den gewöhnlichen großen Schießübungen der 11. Artilleriebrigade b(- ßinntn, wohl zum letzten Male auf dem hiesigen Schießplatz, da vom nächsten Jahre ab der neu angelegte bei Hanau alß UebungSterrain dienen soll, weil der hitsige für die Tragweite der gezogenen Kaliber nicht mehr ausreicht. Nach Beendigung dieser Uebungen wird bei Hanau ein größerer combinitter Truppenkörper zusawmengezogtn werden, wozu auch die hessische Division einige Abteilungen stcllen wird. Ein Theil der hiesigen Garnison soll dem Vernehmen nach Mitte August eben dahin abmorschiren. Dieses Corps wird auf dem hiesigen Platz ma- növriren, in der Unterstellung, daß er vom Feinde genommen und sie ihn demselben wieder zu entreißen bestimmt sei. Mit diesen Manövern im Auße: terram werden in und vor der Festung größere, namentlich artilleristische Vertheidigungs- Manöver verbunden sein, bei denen die Festungsartillerie zum ersten Male mit Schießgewehren bewaffnet sein wird. Im Wachtdienst führt die Mannschaft diese Frankreich. Paris, 13. Mai. Es ist angesichts des Prozesses nicht uninteressant, einen Blick auf die militärische Laufbahn des Marschalls Bazaine zu werfen: „Angeworben, 28. Marz 1831. Corporal, 8. Juli desselben Jahres. Fourier, 13. Januar 1832. Feldwebel, 4. November desselben Jahres. Unterlieutenant, 2. November 1833. Lieutenant, 22. Juli 1834. Ritter der Ehrenlegion, 22. September 1835. Capitän, 15. Decembcr 1837. Bataillonschef, 10. März 1844. Offizier der Ehrenlegion, 9. November 1845. Oberstlieutenant, 11. April 1848. Oberst pes 55. Linien-Jnfanterie-Regiments, 4. Juni 1850. Brigadegeneral, erst nach Pfingsten zur Erledigung gelangen können, und die Session des Reichstags wird sich hiernach voraussichtlich bis gegen Mitte Juni ausdehnen. Die Taufe der jüngst geborenen Tochter unser- kronprinzlichen Paars wird in der ersten Woche des Juni stattfinden. Auf Anlaß derselben wird, wie die „Prov.-Corr." bestätigt, in Folge einer Einladung unserS Kronprinzen auch Seine königliche Hoheit der Kronprinz (Humbert) von Italien mit der Kronprinzessin Margaretha zum Besuche an unserem kaiserlichen Hofe eintreffen. Berlin, 15. Mai. Der Reichskanzler Fürst Bismarck wird sich am Donnerstag nach Varzin begeben, dort das Pfingstfest verbringen und nach dem Feste nochmals hierher zurückkchren, um den Verhandlungen des Reichstages soweit al- erforderlich noch beizuwohnen. Die definitive Abreise de- Fürsten zu einem längeren Fernbleiben von der Residenz wird, wie wir hören, nach den jetzt getroffenen Dispositionen erst zu Anfang des Monat Juni erfolgen. Der Reichskanzler wird dann, wie wir hören, zunächst auf mehrere Wochen seinen Aufenthalt in Varzin nehmen, sich später in ein Ostseebad — wie es heißt in der Nahe von Danzig — begeben und nach Beendigung der Badekur wieder zunächst nach Varzin zurück- kehren." Von hier aus sind auch wiederholt Jagdausflüge nach dem Sachsen- walb in Lauenburg in Aussicht genommen, da dem Fürsten überhaupt ärztlicher- seits zur Stärkung seiner angegriffenen Gesundheit ein längerer Aufenthalt in schattigen Laubwoldungen angerathen sein soll. Berlin, 15. Mai. Die Fürstin Bismarck und ihre Tochter begleiten den Fürsten morgen nach Varzin. Dieselben reifen nach den dort getroffenen Einrichtungen nach Bad Soden. Berlin, 16. Mai. Reichstag. In der fortgesetzten Debatte über die Jesuitenfrage spricht Kiefer für das Verbotsgesetz. -Gravenhorst für Antrag auf Trennung des Staats und der Kirche. Unterstützt von den Conservativen, den beiden Reichsparteien und den National-Liberalen, brachten Marquardsen und Genossen einen Antrag ein, den das ganze Haus, ausgenommen das Centrum, an- ncyLen will, dahin: ein verfassungsmäßiges Reichsgesetz zu erlassen über tue rechtliche Stellung der religiösen Orden, die Zulassungöbedingungen derselben nebst einem Strafgesetze gegen die staatsgefährliche Thätigkeit der Jesuiten. Stuttgart, 16. Mai. Die Ernennung des Oberbürgermeisters Sick zum Minister des Innern steht nunmehr fest. Derselbe wird sich heute Abend von dm bürgerlichen Collcgien verabschieden und morgen beeidigt werden. Straßburg, 11. Mai. Auf die Klage elsässer Aerzte und Apotheker über die Seitens unmittelbar an der Grenze wohnender schweizerischer Aerzte unbefugt ausgeübte Praxis auf deutschem Gebiete ist Herrn Oberst Hammer, dem schweizerischen Gesandten in Berlin, eine Eröffnung zu Händen des Bundesraths zuge- gangen, „daß die deutsche Regierung bereit fei, den nahe an der Grenze wohnenden schweizerischen Aerzten, welche um die Erlaubniß zur Betreibung ärztlicher Praxis jenseits der elsaß-lothringer Grenze nachsuchen, solche unter Vorbehalt der bestehenden Mebicinal-Verordnung zu ertheilen, wofern schweizerischerseits Gegen- recht für elsässer Aerzte gehalten werde." — Wie die „Str. Ztg." meldet, wächst die Schülerzahl des kaiserlichen LyceumS täglich und hätte dieselbe bereits das vierte Hundert erreicht. Auch das protestantische Gymnasium soll so zahlreich be- bahn.) Versendung untschen Säiiki: raltung. um, Neustadt. les PMm zur; ition auf tot- ning reeller und | MkmsMig | Sorze tragen, r Hofmann. sucht sein, wie es noch nie gewesen. Wir glauben nichts Unwahres zu behaupten, wenn wir sagen, daß das Streben nach Bildung durch die neuen Verhältnisse und besonders durch das Einjährig-Freiwilligenwesen angefeuert wurde. Heute Abend findet im „Rothen Hause" zu Ehren des Herrn v. Roggenbach, der im feine bisher so sehr erfolgreiche Thätigkeit abzuschließen, ein von der Universität veranstaltetes Festmahl statt. Waffe schon längst. Berlin, 14. Mai. In der heutigen Reichstagsdebatte hat Fürst Bismarck ■ durch die Ankündigung, daß das Reich auf eine diplomatische Vertretung beim ; heiligen Stuhle, aus Rücksicht auf die deutschen Katholiken, noch nicht entsagt habe, einigermaßen überrascht. Bald nach Hohenlohe'- Ablehnung hatten sich auch osficiöse Stimmen anders vernehmen lasten. Allerdings konnte es sich daber stets nur um das vorläufige thatsächliche Verhältniß handeln, und auch der Reichskanzler gab zu verstehen, daß ein anderer passender Gesandter nicht so ganz leicht sich werde finden lassen. Einen günstigen Eindruck machte die Bestätigung in des Fürsten Rede, daß die Gewissensfreiheit der deutschen Staatsangehörigen durch em Reichsgesetz gewahrt werden solle. Man wird sich über die Bedeutung dieses Versprechens weder in Ermeland noch an anderen Orten täuschen können. Berlin, 15. Mai. Die aus Paris eingetroffene Mittheilung, daß die fron- zösische Regierung mit der Absicht umgehe, die Zahlungsfristen für die Kriegs- contribut'onen und damit Die Fristen für die Räumung Der cccupirten Provinzen iu beschleunigen, wird in politischen und finanziellen Kreisen bestätigt. ES muß aber darauf hingewiesen werden, daß alle Diejenigen Nachrichten, welche auch von einer Kundgebung Der deutschen Reichsregierung in Bezug auf diese Angelegenheit wissen wollen, wie wir von guter Seite erfahren, durchaus unrichtig sind. B'.s jetzt ist der Deutsche Botschafter in Versailles in keiner Weise zu einer Erklärung über Die Absichten Der deutschen Regierung ermächtigt worden und er hat sich daher darauf beschränken müssen, die französischen Anerbietungen meistens ad refe- Briissel, daß sie Das Polizergesktz zurückziehe. Belgien. 15. Mai. Die Regierung zeigte der Repräsentantenkammer an, § , fn » • «ÄH vas 0 re« «fsW uBi^en irünbeten Stack- i£ legen Seuchen ur) I afyrtn ist biejenij! ■fl. $ie Stolräi , Wo BkckM-t gen und ßtrtme ion ii&er la Stück * das Signalement [ befahlt wild. itectioH. in Wen, \\ !i Lich- >nl- ell- M- nd) .8) Mihla- M teT M I* * ,später Ach' _ frgkbene Anzei^ i an Hem K. . bas Vertrauen, ’ | aus Hem Hof i 14. August 1854. Divisionsgeneral, 28. September 1855. Commandeur der Ehrenlegion, 16. August 1856. Oberbefehlshaber de- französischen Expeditions- corps in Mexico. Großosfizier der Ehrenlegion (Schlacht bei Melegnano). Großkreuz (Schlacht bei San Lorenzo). Marschall, 5. September 1864." Paris, 14. Mai. Man hat vielfach die frechen Angriffe bemerkt, welche die „gtbcrte' gegen Die Schweiz geschleudert, weil sie angeblich bei Den Rechnungen über Die Verpflegung der Bourbaki'schen Armee Frankreich Kosten in Ansatz gebracht, welche in den eigenen, schweizerischen Budgets hätten berechnet werden sollen, kurz, weil sie Den Versuch gemacht, Frankreich bei dieser Gelegenheit zu übervorthcüen. Die opferfreudige Schweiz, die sich durch ihr humanes Vorgehen gegen die französischen Hcerestheile, welche sich auf ihr Gebiet gerettet, so schnöde ' Die 9>ro».(SoTi" kbnibt'biiüaii'd) tTaMd>7t76«ftf|ton. Die mit Undank belohnt sah, muhte sich mit Recht fragen, ob diese Angriffe lediglich bedeutendsten Verlagen, einschließlich des R-ichdhau-haU-eiaiS, werden sämmtlich auf da« Privateonto eine« Sensa„°nsblaites gestellt werden mußten, oder °d unmittelbar für daS praktische Bebürfuiß dargestellt, unter besonderer Berücksichtigung de« Neu- Abdrucks des Erercier-ReglementS für Infanterie vom 3. August 1870. Zahlreiche Zeichnungen auf 11 Tafeln in Steindruck erläutern den Tert. Warnung. Vor den im Verlag von Hönneckt in Nürnberg erschienenen sog. unzer- reißlicken Bilderbüchern werden Eltern und Erzieher gewarnt, da die Leinwandbezuge derselben nach Bericht deS braunschweigischen Ober - Sanitäts-Collegiums mit Bleiweißfarbe bezogen find. Auch dürfte Vorsicht im Gebrauch von Papierwäsche. namentlich in der warmen Jahreszeit, an- zuempfehlen jein. Dr. Jacobsen berichtet in seinen „Industrie-Blattern", daß i :m mit Bleiweiß gefärbte Proben zur Analyse Vorgelegen haben. DaS Papier darf beim Betupfen mit etwas Schwefelammonium [in jeder Apotheke vorräthig] oder Schwefelkalium [wie eö zu Schwefelbädern benutzt roitbj, letzteres auf das feuchte Papier gelegt, sich nicht schwärzen. Auch in der Nähe von fauleu Eiern lauft das gefeuchtete Papier an, falls es Bleifarbe enthält. Hintermänner im Spiele seien, welche der Sache ein ernsteres Gepräge zu ver- leihen vermöchten. Es hat sich nun herausgrstellt, daß die in der „Liberte" veröffentlichten Einzelheiten aus der RechnungSadlegung von den Bureaux der französischen höhere« Finanzverwaltung stammen, so oaß, was anfangs für die Privatundankbarkeit eines großen Organs der öffentlichen Meinung gelten durfte, nun einen ganz anderen Charakter annimmt, der den FransquillonS der Schweiz Stoff zum Nachdenken in Fülle darbieret. Paris, 14. Mai. Bazaine hat sich heute in früher Morgenstunde in dem ihm angemtesenen Hause der Avenue de Picardie zu Versailles als Gefangener gestellt. In seiner Begleitung befanden sich seine beiden Adjutanten, die Oberst- lieutenants Magnan und Billette, welchen gestattet worden ist, auch weiter mit dem Marschall zu verkehren. Paris, 15. Mat. Die Ratificationen des deutsch-französischen Postvertrages wurden heute zwischen dem Grafen Arnim und dem Minister des Auswärtigen, Herrn v. Remusat, au-getauscht. Der Vertrag tritt von heute an in Kraft. Spanien. Ein Berichterstatter der „Times" erzählt seine Erlebnisse auf einer Reise durch das aufständische Baskenland. In Zumarraga, wo eine Abtheilung Sol- daten den Zug bestieg, kamen in sein Coupe sieben Offiziere, welche sich über den Ursprung der Carlistenbewegunz unterhielten und darin übereinkamen, die Schuld den Priestern an erster und den Frauen an zweiter Stelle zuzuschreiben. Die Geistlichkeit hatte den Kreuzzug für Don Carlos in jedem Flecken und Dorfe gepredigt und den Beichtstuhl zur Förderung ihrer Ideen uat zur Einschüchterung der Gegner benutzt. Die Weiber hatten sie durch ihre leidenschaftliche Schilderung des Schimpfes, welcher auf die Kirche und ihre Diener gehäuft worden sei, zur Wuth entflammt; ihnen die Behandlung des Papstes von Seiten Victor Emanuel's, des gottlosen Vaters des gottlosen Don Amadeo in Madrid, im grell- (len Lichte dargestellt und sie überzeugt, daß die Regierung in Madrid zu ohnmächtig sei, um einem im Namen Gotte« und deS Landes unternommenen Angriffe widerstehen zu können. Der Berichterstatter stimmt dieser Darstellung bei und be- kräftigt sie mit der Angabe, daß in Navarra allein wenigstens 180 Geistliche im Felde ständen. Und allerdings liest man in den Nachrichten der amtlichen Zeitung fast jchen Tag, daß irgend ein Priester an der Spitze eines neuen Carlistenhäufleins gesehen oder in die Flucht geschlagen worden ist. Jene Offiziere tadelten sehr die Haltung der Bischöfe, welche keine Hirtenbriefe, womit sie unter anderen Umständen freigebig genug sind, gegen den Aufstand erlassen hatten. England. London, 14. Mai. Im deutschen Botschaftshotel war gestern große Gesellschaft zu Ehren der deutschen Kaiserin. Außer dem Ehrengäste des Abends hatten der König der Belgier, der Herzog von Edinburg, Prinz Arthur und Prinz Christian von Schleswig-Holstein und so ziemlich alles, was zur „Gesellschaft" gezählt wird, die Einladung des deutschen Botschafters und der Gräfin Bernstorfs angenommen. — Der Hof ist heute Morgen von Windsor nach Balmoral in Hochschottland abgereist. Türkei. Konstantinopel, 12. Mai. Die Urheber drr Iudenhetzen in Smyrna find in Kettln hierher gebracht worden. Die Regierung will das strengste Beispiel statuiren. Der Sultan sagte: In meinem Reiche gibt es nicht mehr Christen, Mohamedaner und Juden mit verschiedenen Rechten, sondern Staatsbürger mit gleichen Rechten. Amerika. Newyork, 15. Mai. Washingtoner Correspondenzen der „Times" und „World" melden, daß eine Coalition der Demokraten und gegen Grant Parteinehmenden Republikaner gegen den Zusatzartikcl wahrscheinlich sei, aber die all- gemeine Ansicht herrsche, der Artikel werde seitens des Senats ratificirt werden. Die Aussichten der Alabama-Angelegenheit haben sich wieder günstig ge- stellt. Der „Timer" wird aus Philadelphia gemeldet: Wie verlautet, haben beide Regierungen sich informell über einen Zusatzvertrag geeinigt. Derselbe bedarf vor Raiificirung durch die Vereinigten Staaten einer Majorität von zwei Dritteln des Staates. Wenn die Ratification stattfindet, werden die indirekten Ansprüche zurückgezogen. General Grant hat dem Senate den Depeschenwechsel betreffs der Ala- bama Angelegenheit vorgelegt. Washington, 15. Mai. Aus der Botschaft des Präsidenten Grant an den Senat geht hervor, daß der britische Vorschlag in der Aiabamafrage ursprünglich von Granville auSgegangen, früher aber von dem amerikanisch n Gesandten, Ge- neral Schenck, angeregt war. — Der Ausschuß des Senats für auswärtige Angelegenheiten, ist der Ratification des Zusatz,rtikels günstig gestimmt. Vermischtes. Gießen, 16. Mai. [Auch ein Mittagsmahl.) Einem hiesigen Bauquier ist heute ein kleines Malheur passirt. Ec schickte nämlich einen seiner jungen Leute zu einem bekannten — Fabrikanten mit einem Wechsel über 50 fl. Der gute Mann wurde kaum deö Wechsels ansichtig, als er denselben auch nahm und sofort in den Mund steckte und theilweise verzehrte. — Wir wünschen, daß, wenn der Bauquier von dem W e ch sel fresser fei« Geld bekommen wird, er «NS gefälligst Notiz geben möge. — Der einem gewissen Manne früher ertheilte Nath, einen M aulkorb anzulegen, hätte sich auch hier bewähren können. Darmstadt, 15. Mai. In den Raumen des Museum- ist gegenwärtig ein neuer CycluS der italienischen Eartonö von Nottmann ausgestellt, worauf wir da- Publikum aufmeitiam machen. Diese EartonS des berühmten Landschaftsmalers [etwa 30] gehören zu den werthvollsten Schätzen unsere- Museums. Frankfurt, 16. Mai. Sine Dame, welche mit ihrem Gnkelchen durch die Arndtstraße ging, wurde Plötzlich, nachdem sie kaum den dort befindlichen Stallbau paffirt hatte, von einem Pfau attaqiirt. Der Vogel stürzte sich plötzlich auf da- etwa dreijährige Mädchen,' hackte mit dem Schnabel auf die Schläfegegend ein und brachte ihm eine klaffende Wunde bei, indem er dec Kleinen mit den Krallen gleichzeitig einige Risse am Auge und an der Wange beibrachte. Das Ganze war das Weik eines Augenblickes. Als eS der Dame gelungen war, den Vogel zu vertreiben, verfolgte dieser die eiligst Entfliehenden noch eine gute Strecke. Am Tage vorher hatte derselbe Pfau einen zehnjährigen Knabe« angegriffen und verwundet. DaS Kind, dessen Verletzung zugenäht werden mußte, befindet sich in ärztlicher Behandlung. Für Einjährig-Freiwillige dürfte eine Schritt über daS preußische Bataillons - Erercieren von Tellenbach, Major und Bataillans-Co mnandant im westphälischen Füsilier-Regiment Nr. 37, vo» Interesse sein, die bei Decker in Berlin erschienen ist. Der Verfasser bezeichnet sein Werk Handelsberichte. Außer Cours gesetztes Papiergeld. Anhalt-Bernburger Kassenscheine s Thlr. 1, 5 und 25 von 1850, 1852, 1856 und 1859. Anhalt Kötben'sche Kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 1. Juni 1848. Anhalt-Köthen-Bernburger Kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 2. März 1848. Anhalt-Köthen Bernburger Eisenbahnscheine ä Thlr. 1, 5 und 25. Anhalt-Dessauer Kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 1. August 1849 und ä Thlr. 10 vom 1. October 1855. Anhalt-Dessauer LandeSbanknoten ä Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1847. Bautzener [lausitzer landständische] Banknoten ä Thlr. 5 von 1850. Bayerische Hypotheken- und Wechselbanknoten ä fl. 10 von 1859, 1850. Braunschweigische Bank- und Darlehensbankscheine ä Thlr. 1, 5 und 20 von 1812. Braunschweigische Banknoten ä Thlr. 10 Gold vom 1. Juni 1856. Breslauer städtische Banknoten ä Thlr. 1, 5, 25 und 50 vom 10. Juni 1848. Dänische 5-Reichöbankthalerzettel älterer Emission von 1835, und auf einer Seite blau bedruckt. Gothaische Kaffe »scheine ä Thlr. 1 und 5 vom 30. September 1848. Holsteinische Kassenanweisungen von 1854. Kurhessische Leih- und Eommerzbanknolen. Leipziger Banknoten, alle vor dem 2. November 1851 erschienenen. Oesterreichische Banknoten, auf EonventionSmunze lautend und die in österreich. Währ, ä fl. 10 vom 1. Januar 1858, ä fl. 100 vom 1. März 1858. Polnische Bankscheine grüne ä 1 Rubel, weiße und rothe ä 3 Silberrubel. Posener Provinzialdanknoten vom 1. December 1857. Potsdamer Stadtscheine ä Thlr. 1 vom 8. September 1849. Neuß ältere Linie Kassenanweisungen ä Thlr. 1 vom 15. Mai 1858. Neuß jüngere Linie Kassenanweisungen ä Thlr. 1 vom 2). März 1849. Rostocker Banknoten vom 1. Juli 1850. Sachsen-Weimar-Kassenanweisungen ä Thlr. 1 und 5 von 1847. Schleswig-Holsteinische Kassenscheine a Thlr. 1 [2% M] vom 31. Juli 1848. Schwarzburg-Rudolstädter Kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 von 1848. Schwarzburg-SonderShausener Kassenscheine ä Thlr. 1, 5 und 10 vom 11. März 1854, vom 20. December 1856 und vom 25 October 1859. Württembergische 2-, 10- und 35-Guldenscheine von 1849 und 1850. Vorläufig noch eingelöst werden an den betreffenden Hauptkaffen: Bautzener landständische Banknote« ä Thlr. 5 ohne Datum, ä Thlr. 10 von 1861. Chemnitzer Stadtscheine ä Thlr. 1 von 1848 und ohne Datum. Großherzoglich Hessische Grundrentenscheine ä fl. 1, 5, 10, 35 und 70. Kurhessische Kassenscheine ä Thlr. 1, 5 und 20. Magdeburger Privatbanknoten ä Thlr. 10r 20. 50 und 100 vom 30. Juni 1856. Nassauer LandeSbanknoten und LandeScredlikassenscheiice. Oesterreichische Banknoten in österreichischer Währung ü fl. 1 vom 1. Januar 1858 und s fl. 5 vom 1. Mai 1859. Preußische Banknoten s Thlr. 25 und 50 von 1846. Preußische Kassenanweisungen ä Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1835 und Preußische DarlehevS- kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 15. April 1848. Sächsische [königl.] Kassenbillets von 1840, 1843, 1846, 1848 und 1855. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 16. Mai. Auf nach und nach eintreffende bessere Wiener Notiruagen, sowie durch DeckungSkäufe der Epeculanten besserte sich im gestrigen Abendve kehr die Stimmung wieder und war auch heute ziemlich fest, wenngleich daS Geschäft auf speculativem Gebiet ziemlich still blieb. Lombarden besonders blieben vernachlässigt, ebenso Nationalbank. Für Staatsbahn herrschte gute Tendenz, die auch durch die bedeutende Mindereinnahme von 145,00.) fl. nicht beeinträchtigt wurde. Auch Creditactien erfreuten sich reger Kauflust. Hinsichtlich der sogenannten Nebenpapiere wandte sich die Börse heute mit Vorliebe wieder einmal den österreichischen Bahnen zu, die durchgängig Käufer fanden und ihre Course aufbesserten, wie namentlich Elisabeth, Doriau- Drau, Buschterader, Alföld und sogar Rudolph, die eS am wenigsten verdienen und deren CourS im Verhältniß zur Rentabilität der Bahn offenbar zu hoch ist. Auch für alte bayerische Ostbahn waren heute Käufer vorhanden. Banken im allgemeine« weniger lebhaft, einz-lne dagegen, wie Oesterreichisch-deutsche, Frankfurter Wechs^rbank. Württembergische Notenbank, beliebt. StaatS- papiere sind fortwährend ein gesuchter Artikel, vorzüglich süddeutsche. Oesterreichische Renten fest und ziemlich lebhaft, 1860er Loose eine Kleinigkeit billiger, Raab-Grazer dagegen gefragt. — Amerckanifche 1881er StaatenbondS wurden heute mehrfach füc Privatrechnung gekauft. Börtcunachriciiteä. 16 Mai 1872. Preußs. 4%% Oblig. 100 Frankf. 3i/2o/o Obi. 87% Nass. 4i/z0 o Obi. 993/4 Kurhess. 4% „ 94’/6 Gr. Hess. 5% Obi. — „ „ 40/0 „ 981/2 » n 31/2% r 921/r Bayer. 5% „ 100% n d-r morden, Gläubiger für dessenp der des S und Voge ses Kotz' gestellt habl bekannten ' unter Gest« fordert, P etwaigen C gement bat) dasselbe be werben wir Gießen, । Großb Bö Lar 2420) U hiesige Gei ein Capita im Jahr 1 Weigel n ser Uebergc gewahrt wu schein ist । ch werden rechtliche A schein nmc ihre Anspi unterzeichn Höch ZU b dachte Schi für erlosch Weigel 11 schein auch KleinLii Mitt> Voi wird in herMd AisklM CäM Gir' (2405) 2371) g , M sollen in Districten thebusch: 20 R.-.Z 2 48 28 12 4400 W- 4125 200 ijfi an ben I werben. Die Zu Stunde ii Geilshc 2112) kMPfiehs Besondere Bekanntmachungen. Edictalladung. 2455) Nachdem von Großherzoglichem Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Samuel Katz von Stein- bach der förmliche Concursprozeß erkannt worden, hat dieser mit einem Theil seiner Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen, für dessen pünktliche Erfüllung sich die Brüder des Samuel Katz, nämlich Feist und Vogel Katz in Steinbach und Moses Kotz in Groß-Buseck, als Bürgen eingestellt haben. Es werden demnach die unbekannten Gläubiger des Samuel Katz unter Gestattung der Acteneinsicht aufgefordert, so gewiß binnen drei Wochen ihre etwaigen Einwendungen gegen das Arrangement dahier vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und in Vollzug gesetzt werden wird. Gießen, den 8 Mai 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.'Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 2420) Unterm 13. April 1858 entlieh die hiesige Gemeinde bei Friedrich Runge ein Capital von 200 fl-, dieses Capital ist im Jahr 1860 durch Session auf Kaspar Weigel HL übergegangen, sowie auch dieser Uebergang in dem Schuldenverzeichniß gewahrt wurde. Der oben bemerkte Schuldschein ist angeblich abhanden gekommen; es werden daher alle Diejenigen, welche rechtliche Ansprüche an den gedachten Schuldschein machen können, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche innerhalb 4 Wochen bei der unterzeichneten Stelle vorzubringen und gehörig zu begründen, widrigenfalls der gedachte Schuldschein nach Ablauf dieser Frist für erloschen erklärt, und dem Kaspar- Weigel HI. ein neuer deßfallsiger Schuldschein ausgefertigt wird. Klein Linden, am 10. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. Weigel. Versteigerungen. Mittwoch den 22. Mai, Vormittags 10 Uhr, wird in dem Canzleigebäude Groß- herzoglichen Hofgerichls dahier die Lieferung von 60 Stecken Bnchen- Scheidholz in Accord gegeben. Gießen, den 14. Mai 1872. Zn Auftrag: Böger, (2405) Hofger.-Portocollist. Holzversteigeruuq. 2371) Freitag den 24. Mai l. I., Morgens 9 Uhr anfangend, > sollen in dem Geilshäuser Gemeindewalde, Districten Stamm, Junkernzipfen und ^o-, thebusch: 20 R -Meter Buchen Scheidholz, 2 „ Kiefern- 48 „ Buchen-Prügelholz, 28 „ Eichen- u. Kiesern-Prügelh., 12 „ Buchen-Stockholz, 4400 Wellen Buchen-Durchforst.-Reisholz, 4125 „ Kiefern- „ „ 200 Stück Bohnenstangen an den Meistbietenden öffentlich versteigert Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde im District Stamm, am Wege nach Weitershain, und Nachmittags 2 Uhr im District Junkernzipfen, am Vicinalweg nach Beuern bei den Buchen-Schlagwellen Nr. 241. Geilshausen, am 11. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. Feilgeboteneö. 2382) Catliarinapflaiinien, Bamberger Zwetsclien, Apfelspalten, Briinelleii, Italienische Macearoni empfiehlt JEmil Fisc Jtbacft, Seltersweg._______ | SüMiueschumlz, Gothaer, pr. 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Busch Söhne. 2440) Feinsten saftigen Schweizer-Käse in Prima- Qualität empfehlen Carl Lony & Comp. 2142) Borsdorfer Aepsel- wein in bekannter Güte bei ______I. A. Buscb Söhne. 1660) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Leucht-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Einbeck, Prov. Hannover.________________ 2327) Frühpflanzen, im Freien gewachsen, sowie Radieschen, verkauft Th. R autenstrauch , _______________an der Sckoor. 685) Liebig's Fleifchextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk— Comp. in Cham (Schweiz), in frisch er Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne. 3112) I. H. Fuhr, Sonnenstraße 104, empfiehlt für die Sommersaison für Kinder: Garten- aeräthe in Eisen und Holz, Botauisir- und Brodbüchsen, Schmetterlings-Netze und verschiedene Spiele fiir's Freie, als: Federball, Reife, Bommrang rc.__ Hutlagkr von Louis Gail. 1363) Das Neueste in Seiden-, Filz- und Phantasie- Hüten ist in reichhaltigster Auswahl vorräthig. Bermiethungen. 2395) Der untere Stock meines Hauses, aus 8 Piöcen und Küche rc- bestehend, ist vom 15. August d. I. ab zu vermiethen. ____________________Carl Emmelius. 2464) Das von Herrn Zugführer Becker bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug zu vermiethen Georg Busch. 2154) Eine geräumige Familienwohnung, den 1. Juli beziehbar, ist zu vermiethen, Kanzleiberg Lit- B. Nr. 68. 1621) Der von Herrn Dr. Brüel bewohnte 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Juli beziehbar. ___________________I. G- D- Bapft- 2462) Zwei freundliche Mansarden-Zimmer, wozu Kücheneinrichtung hergestellt werden kann, sind an eine Dame oder einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Kreuz Lit- B. Nr. 114. 2448) In der Restauration Bramm ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen; auch kann die Kost gegeben werden. W- Hofmann. 2376) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist in der Nähe des Bahnhofs auf den 1. August oder später zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2293) Sonnenstraße Nr. 73 ist der dritte Stock zu vermiethen und sogleich zu beziehen E. Pitthan. Vermischte Anzeigen. 2391) Ein braves Mädchen, welches in häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird sogleich oder auf Johanni gesucht. L. Bersch. 2425) Ein Lehrling wird zu Pfingsten angenommen von C. Staudinger & Comp. 2458) Meine Wohnung nebst Comptoir befindet sich von heute ab in dem Hause des Herrn ChQ z/ Wallenfels auf dem Marktplatz. Gießen, den 15. Mai 1872. ______M. Rosenthal. 2460) In das Stix'sche Atelier wird ein braver gewandter Junge gesucht. Th. Wode, Neuenbäuen Nr. 85. 2443) Tüchtige Maurer und Handlanger finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Mank & Schäfer in Wieseck-_________________________________________ 2461) Zwei Schreiner gesucht. Gg- Chr. Haubach, Kaplansgasse. 2438) Ein Portemonnaie mit einigem Gelbe ist gefunden worden. Der Eigen- thümer kann solches bei E- Steinberger in Empfang nehmen. 2434) Eine Köchin auf Johanni gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2457) Am 3. Pfingstfeiertage: Tanz-Musik bei Gastw. Becker in Hattenrod. 2431) Mehrere Schreiner, sowie Taglöhner und Knaben zum Nageln von Cigarrenkistchen werden gesucht von Euler & Köhler. 2447) Ein Pfandschein, Nr. 10183, ist verloren worden. Der Finder wird gebeten, solchen gegen Belohnung an Dienstmann Nr- 8 abzugeben.__ 2428) .Eine frischmelkende Ziege ist zu verkaufen. Asterweg Lit. A- Nr- 109. Wenzel s Garten. M-Lrmerte. 2409) Montag den 20. und Dienstag den 21. Mai, als am zweiten und dritten Pfingstfeiertage: Grosses Concert, ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116. Entree ä Person 12 kr. Bei günstiger Witterung 'M im Garten Anfang ü Uhr; im Saale Anfang 5 Uhr. Mittwoch k t n 2 2. 3)1 (i i. Bei Gelegenheit des Ausflugs sämmtlicher Theilnehmer des naturhistorifchen Vereins feftes zu Wetzlar nach dem Garten: Großes Gonccrt, ausgefübrt vom verstärkten Mnsik-Corps des Rhein. Jäger-Bataillons Nr. s zu Wetzlar. Entrse ä Person 18 fr. Ganz neues Fest-Programm. Etjclva-Züge von Wetslar laufend» Anfang wie oben. IVB. Das Mitbringeu von Hnnden ist durchaus nicht gestattet. Für Auswanderer 744) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt _________i in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten ‘'SSfflSIl Post-, Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. «ür. 1 Er. avgtsthk. KorrathlA brr $ran nämlich; c reich warte stuchtbare, eingehk. Aber Don der ersten Juflagr wurden binnen Jahresfrist | 2435) Ein neuer grauer Sommerüberzieher wurde am Montag Abend auf dem Wege von der Pulvermühle um die Schoor verloren. Derselbe trägt am Hals auf der inneren Seite die Worte: Aug. Staab, Gr.-Umstadt. Gegen gute Belohnung ab- zugeben auf der Pulvermühle. 22. d. B 8*®“ $08 beM" 1 ft Stehende GeschLflsanzeiglN, die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesensten Journalen des In- und Auslandes unter den günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Annoncen-Expcdition von G. L. Dsnde -c Comp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Complete Zeitungs-Cataloge gratis und franco 2423) Ein Junge kann in die Lehre treten bei Franz Stroh, Schreinermeister. Str voll HIDUI. Vrris $ Thlr. — s6 ls miürlattrrlichk Handschrift msgeffattet, rrfchrinl sorbru dir jmtift Auflage oan A. Ricker, Gießen, den 16. Mai 1872. Agent der Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha. Gartenwirthschast ron Lcmis Busch Witt in p, Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. CD CO Kupfer-, Zinn- und Messingwaaren re. Der Preis eines Looses ist auf 30 Kreuzer f est- E 2131) Am 16. bis 18. Juli 18*72 werden in Din- '43 kelsbühl verloost: Zug- und Reitpferde, Rindvieb- ge setzt. Auf 10 Loose wird ein FreilooS bewilligt. Bei größerer Abnahme wird die Zahl der Freiloose erhöht. Wir haben für das Grossherzogthnm Hessen den Herrn Kaufmann Carl Gaul« in Darmstadt ersucht, unsre Vertretung zu übernehmen und bitten, sich an dieses Bureau mit Loosebestellungen zu wenden. Dinkelsbühl, im April 1872. Das Verioosungs-Comitv. ausgeführt vom Jäger-Bataillons Nr. 8 in Wetzlar, unter 'Leitung des Capellmeistcrs Herrn .O h st. Entree ä Person 9 kr. OacoigiiC) Block-Chocolade, pr. Pfund 28 kr.^ sowie die gegen Husten und Heiserkeit rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons der Herren Joh. PH. Wagner & Comp. in Mainz. Dir -Alt ’oon W ginn tinei gtfunWt matfi und vttsammlu! gkg'ben, « nicht zu t Der ein Kriegs Lerwültun wegen Un wird. Abei würben m glänzenden Dit| der Tisim grsrvt, Pe Zentrum W dntt R PM i gemacht, daß bas Aussicht C neu — Nutzann reich zu, ohne daj retten, d für Fran Bit toti also: m 3 hat, ti) im Pn welcher jedenfal 9 richtet i ^rleani Mangel Schilde punkt habe, i taiU, H ft »«tim teilet v>an \ anzuir Mtk das < ö?f0e vbjeet Lager in feinen französischen und holländischen Ligueuren, sowie in Düsseldorfer Arrac-, Rum-, Banille-, Burgunder-, Portwein- und Ananas-Pnnschessenzen, achtem Rum de Jamaica und Arrac de Batavia. Reinen alten Malaga, ächten Tokayer, Bordeaux- St. Julien und Bordeaux - JLeoville, deutsche Roth- und Weißweine in verschiedenen bekannten Sorten. Eingemachte Früchte als : Aprikosen, Birnen, Kirschen, Ananaserdbeeren, Nüsse, Reineclauden, Mirabellen und Pstaumen. Feinstes Traubcn-Gelee und Aprikosen- Compots. ------------- a nr-m A Salz-, Essig-, Pfeffer- und Senftzurken, Mixert- Pickles, Trüffel» ä la Perigord, Champignons, Sardincs ä l’liuile und Sardinen in Pickles, feinste Genueser Sardellen, schottische und holländische Prima-Vollhäringe. Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr. Bei günstiger Witterung. 2459) Am dritten Pfingstfeiertage, Morgens 8 Uhr: Großes Früh - Conceri . in der Würfelzucker, Chokolade in verschiedenen Sorten von den Herren Franz Stollwerck & Söhne in Cöln und Joh. PH Wagner dc Comp. in Mainz. Theelager in verschiedenen Sorten, Souchong, Congou, Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials in Vi9/ V2*/ l/4- und l/g-Pfund-Packung. Kaffee, reinfchmeckend, in Java und Ceylon, pr. Pfund 36, 38, 40 und 42 kc. Julienne lÄuppenkräuter), italienische und deutsche Mac- caroni, Eierringel, Gemüsenudeln und Suppenteige. Gothaer Cervelatwurst, Lachsforellen und Bückinge zum Rohessen. Feuerversicherungsbank für Deutschland in ________________ 2456) Nach dem Rechnungsabschlüsse der Bank für 1871 beträgt die Ersparniß ^^^^stüct'e (OchseU, ^Ltiere, Kühe, Kälber), Schaase und für das vergangene Jahr 9 Hammel, verbesserte landw.rthschaftltche Masckmen und C)e- 79 Procent rathe, Chanen, Wagen, Stockuhren, Regnlateurs, goldene der eingezahlten Prämien. tr . und silberne Uhren, goldene und silberne Ketten, verschiedene Jeder Banktbeilnehmer in hiesiger Agentur empfängt Wen Antbeil nebst einem Geräthe, elegante Kinder-Chaischen, fein vergoldete Exemplar des Abschlusses vom Unterzeichneten, ber dem aucht die ausführlichen Na )- ^^s^N - Spiegel, grosse Salon - Decken, wollene Reiscdecken, Möbel- Garnituren polirte Comoden und Tische, bcizutrüen, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst d-sfallsige Auskunft und vermittelt Fauteuils, sllberplattirte Pferdegeschirre, seine Sreitzaume, die Versicherung. , seidene und andere Regenschirme, elegante 9eeisekoffer, Die Handlung der 3. A. Kusch Föhne erlaubt sich, hiermit bestens zu empfehlen: Citroucn, Tafelrofinen, Tafelmandeln, Citronat und Orangeat, süsse ficilianifche Mandeln, ganzen und gestoßeneu'Ceylon-Zimmt, feinst gestoßene u. gestebte Raffinade. Mit Rücksicht auf obige Bekanntmachung und auf die Grossherzogliche Ministerialgeuehmigung Nr. 3437 vom - jyrÄtn 16. Marz 1872 bitte ich Wiederverkaufer, unter Aufgabe ganzen Musrk - oes Ryern. I^eferenzen, ihre Bestellungen zu richten an Carl (Säule in Darmstadt. äjl Auswanderer lich b^ei billigster uudl^ell- ft er Bedienung nach allen Häfen Amerikas mir den rühm- lichst bekannten Post-, Dampf- und Segelschiffen durch , MMd« die Agentur von J. M. Scliulliof. (918)