™ Diwjt A»--r, ?inmert Zmittags ®,e6en nach ^"Herren- Mrr wird Ahnung bei ;e ergebene ls. an er« * allen ^ln Laden rwerk. anelotte snvisten und ichnung deS hten. irleute. ch für gute irgwirth. igitfi jinbtt M ite Speisen i i> SluffnM 1872. M- * ffi. Passcmtt- Amerikanilche tzLttaßburgs Rückblicke von d. Lichtensels- bauten Dienst-' ad) einem . W> a6 Borgebnge >au Tokina- X. -Sil®'1 Mi M/N iu Md- °® g f unk ,L - Ältin' euurig^^ ebft w Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Oicßmer Ameigtr. Erscheint täglich, mit Aufnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 191. Freitag den 16. August 1872. AMtl i ch e r T heil. Bekanntmachung. Betr.: Auswanderung nach Canada. Aus einer von dem Consul des Deutschen Reichs zu Taronto (Canada) au das Reichskanzleramt gemachten Mittheilung geht hervor, daß nach Canada -der nach anderen englischen Colonien auswandernde Deutsche in den englischen Besitzungen nach einer gewissen Zeit wohl die Rechte aller eingeborenen englischen Bürger erwerben können, daß dieselben jedoch auf den, Schutz der englischen Regierung im Anstande und besonders in Ländern, wo das Paßsystem besteht, vorläufig entweder gar nicht, oder doch nur höchst ausnahmsweise Anspruch machen können. Wir bringen dies in Auftrag Großh. Ministeriums des Innern hierdurch zur öffentlichen Kenntnis Gießen, den 13. August 1872. Großherzogliches streisamt Gießen. v. Röder. Politischer Theiß. Die Optionsbewegung ab dcr Umstand ein, daß der Krieg das Absatzgebiet einiger französischer In- Deutschland. Darmstadt, 15. August. Gestern Nachmittag um 5 Uhr verschied Seine E^llenz der Präsident des Ministeriums des Innern, Dr. Friedrich Georg vo Bechtold, wirklicher Geheimerath. Am vergangenen Freitag, dem 9., hatte ih ein Schlaganfall betroffen, welcher nach mehrtägigem Leiden sein Leben bmdtgte. Der Verstorbene stand im 72. Lebensjahre, er hatte erst vor fünf Mnaren sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum gefeiert. Mit ihm ist ein treuer Dner seines Fürsten und des Staates, zu dessen Leitung er feit dem 6. April v.). berufen war, ein patriotischer und thätiger Beamter, ein redlicher und huaner Charakter aus dem Leben geschieden. Der Verstorbene bekleidete noch diiStellung eines Mitglieds des StaatSraths und war lebenslängliches Mitglied bei ersten Kammer dcr Stände. (D. Z.) Mainz, 11. Aug. Nach verlässigen Privatnachrichten ist die Lage der deisch n Gerwerbtreibenden in Frankreich noch immer sehr schwierig und Vie Aus- fick auf Besserung oder gar Herstellung der früheren Beziehungen scheint in sehr wcer Ferne zu liegen. Einerseits ist zwar der Fanatismus, welcher während un kurz nach dem Kriege den Deutschen die Existenz unmöglich machte, verraucht, un äußerlich ist, namentlich unter den gebildeten Klaffen der Franzosen, wenig Aleigung zu erkennen; in den geschäftlichen Beziehungen aber macht sich eine zielich allgemeine Zurückhaltung geltend, welche höchst fühlbar ist. Die voll- stchig verrückten und veränderten Verhältniffe haben außerdem den französischen Aüitermarkt umgcstalttt und namentlich die früher so zahlreichen deutschen Arber verscheucht, so daß «S für ganze Klaffen kleiner Fabrikanten unmöglich ge- woen ist, die nöthigen und namentlich jene stätigen und intelligenten Kräfte zu eilten, welche sich zumeist aus den Deutschen rekrutirten. Noch schlimmer wirkt bewiesen — aber es ist nicht zu bezweifeln, und die Thatsachen beweisen es, daß seit dem Iesuitengesetz clericale Einflüffe auf den Entschluß der Landbevölkerung mit aller Macht drücken. Das alte Spiel wiederholt sich und die bekannte Methode hat ihre Macht nicht verloren. Wie man vor Alters in Schlesien und Polen dem urtheilslosen Volke vorredete: baß Preußischwerden gleichbedeutend fei mit Lutherisch- werden, so müht sich der vom Iesuitismus beherrschte CleruS für die Austreibung der Jesuiten durch das Bemühen, die Deutschen ihrem Vaterlande abwendig zu wachen. Begreiflicher Weise muß diese Agitation eine Gegenströmung Hervorrufen!; ta ja das Iesuitengesetz recht eigentlich aus der Initiative des deutschen Dolks- zeistes hervorgegangen ist. Die Regierung wird sich streng auf ihre Pflicht beschränken können uno die Freiheit des Entschlusses ehren und schätzen, indem sir ihn vor jeder ungesetzlichen Nöthigung bewahrt und den Bethörten die Wahrheit vsr Augen hält. Wie die Dinge liegen, wird der auf die Optionsbewegung ausgeübte Truck auch nicht einmal eine zu Demonstrationszwecken zu verwerthende Wirkung hibcn, geschweige denn, daß die Option einen Umfang gewinnen könnte, bedenklich ^nug, um die wirthschastliche Entwicklung des Reichslondes in Verwirrung zu dingen; immerhin aber wird auch diese Verlockung eine Menge braver Leute zi Opfern eines fremden Interesses machen, wie Tausende braver Elsäßer,^welche ch schon früher durch französische Agitationen zur Auswanderung verlelten^ließen, btter zu büßen hatten für die Leichtgläubigkeit, mit der sie sich falschen Vor- ipcgelungen Hingaben. Daß aber auch im Elsaß der clericale Einfluß die Leute zur Expatriirung relkitet, giebt einen neuen Beleg für die Ueberzeugung, daß der Staat alle Usache Habe, sich gegen Tendenzen sicher zu stellen, welche, indem sie die Ideen dü Vaterlandes verleugnen, die Grundlage alles Staatslebens unterwühlen. 9 Auch war man in Frankreich nicht einen Augenblick müßig, um den Sng duiezweige großentheil^ verlege hat, was auf einige vorzugsweise von deutschen . . r G A-idhPit,»(.VHP auStubeuten, welche in demonstrativer vdcn betrieben.n Industrien (Phantastemobel und kleinere Luxusgegenstände, X 3“Ufi®" Ur‘“ S aeitaL zunächst nur de. Socm ,c„ von denen eine Moste Hdnmr Speeialgewerbe abhäng.) sehr redu^ ,^nzbsifch°n Regierung V-rdrießlichke3.. verursacht, wie die Vorfälle tu Bordeaux cirden Einfluß übt. Brüste, und Berlin scheinen unter anderen Jndustrieplätzm Durch Artikel 2 des Frankfurter Friedens wurde den von Frankreich abgetretenen Territorien bomiciltrten französischen Untertanen, welche beabsichtigen, Vie französische Nationalität zu behalten, bis zum 1. October 1872 das Recht zugestanden, mittels einer vorausgehenden Erklärung an die kompetente Behörde, ihr Domicil nach Frankreich zu verlegen und sich dort niederzulaffen, ohne daß dieses Recht alterirt werden kann durch die Gesetze über den Militärdienst. Durch diese Bestimmung des Vertrages wurde der Gerechtigkeit und Billigkeit Genüge geleistet, ohne die Thatsachen weiter in Frage stellen zu lassen. Es hatte ja nicht an Stimmen, selbst in Deutschland, gefehlt, welche von einem Eroberungsrecht nichts mehr wissen wollten, selbst wenn durch dasselbe ein altes Unrecht wieder aufgehoben würde, oder es dazu diente, neues Unrecht abzuwehren und eine verläßliche Bürgschaft für die Erhaltung des Frieoens zu geben. politische Phantasterei, welche sich in Phrasen gefällt, empörte sich dagegen, daß heut zu Tage noch die Menschen lediglich als Zubehör des Landes abgetreten werden, ohne daß sie selber darüber befragt würden. Die deutsche Politik hielt es indessen mit Recht unter ihre Winde, der Welt ein nichtssagendes Schauspiel zu geben und eine jener AbstimmungScomödien aufzuführen, für welche das zweite Kaiserreich die Muster geliefert hat. Aber die deutsche Politik verschmähte es, den Erfindungen oder Interessen des Einzelnen Zwang anzuthun. Sicherlich war es ihr von vornherein klar, baß das in Art. 2 des Friebrnsvertrages gewachte Zugeständnis bei seiner Ausführung zu mancherlei Verdrießlichkeiten führen werde, da die Agitation sich desselben bemächtigen wurde, um es in demonstrativem Sinne auszubeuten und es gehörte viel Selbstbewußtfem dazu, es auf alle Eventualitäten ankommen zu lassen. In der That hat es seitdem nicht an Versuchen gefehlt, die Bevölkerung des neuen Reichlandes in französischem Sinne zu bearbeiten, ohne daß die Regierung des Landes sich deshalb aus ihrer Gelassenheit bringen ließ, welche sich vor oller- Dingen davor hütet, die zu Tage tretenden Erscheinungen des politischen Lebcns in ihrer Bedeutung zu überschätzen. Selbst ein Korrespondent des „Journal des DebatS", welcher über die Zustände im Elsaß berichtet, giebt der „preußischen" Regierung das Zeugniß, daß sie „durchaus vernünftig und nicht vexatorisch" verfahre, — daß sie „toleranter" sei, als „wir" Franzosen) sein würden, wenn die Rollen getauscht würden. „Die französischen Blatter dürfm frei circuliren, und unsere Nationalfarben sind überall zu sehen, obwohl sie offenbar ein Zeichen der Opposition sind." Wenn sich eine französische Zeitung zu einem solchen Urtheil bequemt, so kann man wohl ohne Weiteres annehmen, daß Vie Wirkungen der deutschen Verwaltung im Lande bereits tief empfunden werben und daß, wenn auch die Tricolore noch zur Befriedigung der Oppositionsmacherei, welche den Deulfchen als französisches Erbtheil hinterblieben ist, ausgesteckt wird, sie doch nicht den Weg des praktischen Verhaltens zeigen wird. Gleichwohl sind neuerdings zwei Momente in die Optionsbewegung hineingetragen worden, welcye ihr einen großern Umfang ,u geben versprachen; der Erfolg der französischen Anleihe und das 3 Ma?w°lß, in welcher Weise die französische Presse jenen au-znbeut-n -er- sucht hat und man kann sich denken, daß die Rodomontaden auch tm Elsaß nicht ohne Eindruck geblieben sind. Wenn man hre- sich ->,t Dorll-be -n n° Zuiammengehörigkeit mit Frankreich hinelngelebt h-ttc, so «egt ,a U« darin, daß man von einem Reiche losgetrennt ward, welches Namm nach ein Reich war, während da« neue Vaterland m>->ub so sehr als eine Nothwendigkeit empfunden werden, daß alle Welt sich de I , ihm die Mittel der Wiederherstellung zu Füßen zu legen. England Rumänien Frankreich Rom seine feind- selbst, welche bezw. Paris, 12. Aug. lieber den Prozeß Bazaine macht der „Rappel" folgend? Mittheilungen, deren Richtigkeit freilich dahingestellt bleiben muß: Der Hauptpunkt des Prozesses war die Frage, ob es wahr ist, daß der Angeklagte rechtzeitig von dem Marsche des Marschalls Mac Mahon nach Norder in Kenntniß gesetzt worden war. Nun hat die Untersuchung jetzt den offenbaren Beweis gewonnen, daß am 26. August, in dem Augenblicke, da auf dem Pacht- Hofe von Grimont die Conferenz der Corpsführer der Rheinarmee stattfand, der erreichen. Einer von ihnen ist glücklich wtedergefunden und von dem mit be: Untersuchung betrauten General Sere de Riviere vernommen worden; er wir! auch in der öffentlichen Verhandlung vor dem Kriegsgericht erscheinen. Des-lei chen hat die Untersuchung festgestellt, daß der Marschall Bazaine verbotene Be Ziehungen mit dem Feinde unterhalten hatte. Man hat in Saint-Avold eine! Dam der Bedingu f- Z'lvegm mit Brands! Weil des 5 licher Zuchth geliefert wo' Dem die in dem Beteiligung regung zu bi Herbst mit trägen begor Wh überraschte solcher Vehe niet'- und n« und war di eine Legion stellung roa sich ein On laufet schlu, Donners erj ^enfdjenwti öfters, und ein fernes G hatte sich bat nur bis 6V4 als jene de! Kamine zufa unterirdische erst recht da war das Si um nicht da im Kreise der Ehe und in der Gleichheit der Kinder, die in dieser Freiheit ae- boren werden, das einzige richtige Auskunftsmittel empfiehlt. Italien. Gastem, 9. Aug. General Moltke ist unangemeldet und unerwartet und bouquetlos mit der ordinären Personenpost angekowmen — und heute Morgens ist er ebenso unabgemeldet, unerwartet und bouquetlos wieder abgereist. Es braucht Niemand zu wissen, wann ich reife!" — sagte er zu seinem Badeärzte, Dr. v. HönigSberg. „Mir ist am wohlsten, wenn man mich still meine Weges gehen läßt." K Die «Berfr _ W d W gttitaj M btä.jj Mm Qs °"dni Rq Itn ®*, bn Kmsl dijaittt. (in Bitt!» Dem adW ein« Soul ®wH’ (d)o|« M DlStjiw i Paschas t Pascha. Die bauen. D zu btfMkß' Nfldnhn unv Ob-" GouvttNtU AA-te (t ein W* 8el1 teiu hohe« SHom, 8. Aug. Gestern wurde der Deputirte Bertolami unter allgemeiner Lheilnahme der römischen Bevölkerung begraben. Sehr bemerkt wurde die Assistent des betreffenden Pfarrers. Derselbe erklärte, er wisse nichts davon, daß der Der- slorbene Deputirter gewesen sei, und sei auch nicht verpflichtet, dies zu wissen. Vermuthlich aber lag fernem Verfahren eine geheime Instruction vom Vatikan zu Grunde. Man hat dort den ungünstigen Eindruck wahrgenommen, den das Der- bot des kirchlichen Begräbnisses der Deputirten gemacht hat, und beliebt nunmehr eine laxere Praxis einzuschlagen. Wie soll eS auch anders möglich sein, da ia doch nächstens klerikale Deputirte ins Parlament geschickt werden sollen? — Die „Perseveranza" schreibt: Die französische Regierung setzt noch immer ihre Bemühungen fort, dem Erzbischof von Paris den Cardinalshut zu verschaffen, und sie scheint jetzt sogar auf Erfolg zählen zu können. Es heißt, der Papst wolle jetzt etwa zehn neue Cardinale ernennen, und zwar wären zu dieser Würde außer dem Erzbischof von Paris ausersehen Mons. Manning, Mons. Deschamps, Mons Merode, Mons. Pacca und die Nuncien Chigi, Falcinelli und Oreglia. Rom, 10. Aug. Entgegen der Behauptung der „Germania", daß Pater Bekx, der Iesuitengeneral, nicht einmal an die Berufung einer allgemeinen Versammlung der Oberen des Jesuitenordens gedacht habe, melden die „Ital. Nachr" daß in Versammlungen, welche in Gegenwart des Generals Pater Bekx und vieler Oberen der verschiedenen europäischen Jesuitensectionen in der großen Aula des hiesigen IesuitenklosterS abgehalten worben sind, ausgemacht worden sei, daß so lange die Verfolgung und Verbannung des Ordens in Preußen dauere, Laien^ gefellschaften ihre Stelle vertreten müßten, indem sie ihren Eifer und die Thätia- kett für die Zwecke des Ordens verdoppeln. Es werden diesen Gesellschaften die nothigen Geldmittel bewilligt. Sie haben verschiedene Namen: „Gesellschaft der vereinigten Brüder", „Verein für das Gebet", „Brüderschaft der guten Katho- men', u. s. w. — Nach einer Mittheilung der Wiener „Presse" haben die hiefi. gen Ordensgeneralate an die Provinziale und im Auslande befindlichen ständigen Klostervorstände eine Aufforderung erlassen, darüber zu berichten, Wege einzuschlagen seien, um eine etwaige Säkularisation des Kirchen-! Kloster- oder Orbensvermögens unmöglich zu machen. London, 15. August. „Daily News" bringen ein Telegramm aus vom 14. August, wonach Cardinal Antonelli dem Papste erklärt habe Demission zu nehmen, wenn der Papst auf der von ihm eingenommenen seligen Stellung gegen die italienische Regierung beharre. Die Kirche werde nur Süßeren Leiden ausgesetzt fein, wenn zwischen dem Papste und der italienischen Regierung eine Einigung nicht zu Stande komme. Montag w ÄZ k in Ä b, «- iii» ,'pto SllSu’St , Schlot flo o viel von der früheren französischen Kundschaft zu bedienen. In letzter Zeit werden in Paris auch Frankfurt a. M. und Offenbach genannt als Concurrentinncn des etwas gebrochenen „Herzens der Welt". Es stehen aus diesen Ursachen in der nächsten Zeit Ueberstedelungen deutscher Geschäfte nach Deutschland bevor, darunter solcher, welche an 30 Jahre in Frankreich bestanden. — Für die Option der Elsaß-Lothringer, welche sich im Großherzogthum aushalten, sind die Kreisämter als zuständige Behörde bezeichnet worden. (Fr. I.) Berlin, 14. August. Wie Vie „Stett. Ztg." hört, ist ein neuer Mobil- machungsplan in der Ausarbeitung begriffen, der bis zum 1. October in allen Theilen vollendet sein soll. Derselbe umfaßt namentlich auch die Reorganisation des gesammte« Verpflegungswesens, und unterliegt danach z. B. auch die bis- herige Einrichtung der Wagenkolonnen, sowie die Bespannung einer gänzlichen Umänderung. München, 14. August. Zu der Meldung, daß im Tornister eines Soldaten, welcher ohnmächtig vom Exercterplatze hinweggetragen werden mußte (es war während der letzten furchtbaren Hitze) eine ganze Backsteinladung aufgefunden wurde, giebt die „Augsb. Abendztg." folgende Erläuterung: „Die Backsteine, die in dem Tornister des Soldaten gefunden worden, sie sind mit vollstem Rechte in dem Tornister, weil sie genau das Gewicht dessen repräfentiren, was der Mann bei feldmäßig gepacktem Tornister an Wäsche, Stiefeln, Reservetheilen und Patronen im Tornister zu tragen Hot. Die Backsteine und Sandsäcke sind eine praktische preußische Erfindung im Interesse der Mannschaft, deren Wäsche dadurch geschont und der zugleich die Mühe des ewigen Aus- und Einpackens erspart wird." — Die am 10. d. in Ansbach zusammengetretene Aerzte-Kammer für Mittelfranken hat den Antrag angenommen, dahin zu wirken, daß die ständige Besetzung eines Lehrstuhls für Gesundheitspflege bei den Universitäten, ferner die Constitmrung sog. GesundheitSräthe, welche mit den ärzlichen Bezirksvereinen in Verbindung zu stehen hätten an einzelnen Orten und die Unterordnung dieser GesundheitSräthe unter eine Centralstelle des deutschen Reiches angeordnet werde. Metz, 10. Aug. Heute werden die hiesigen Väter der Gesellschaft Jesu zur Option für Frankreich schreiten, nachdem sie die nöthigen Vorbedingungen in Betreff ihrer nicht unbeträchtlichen Steuer (jährlich 5000 Franken) gestern zu regeln gesucht. Dieselben werden nicht, wie früher gemeldet, ihren Wohnsitz nach Nancy verlegen, da der Bischof von Nancy sich dagegen ausgesprochen haben soll, sondern voraussichtlich nach Belgien. — In Forbach soll am 25. d. M. ein Denk- mal zu Ehren der während des letzten Feldzuges dort gefallenen französischen^ Krieger eingeweiht werden. Oesterreich. Bucharest, 6. Aug. Die „Alliance latino-siave", deren Redakteur wegen Schmähung des Kaisers von Deutschland gefänglich eingezogen worden ist, erscheint e.nstivetten in rumänischer Sprache. Der Administrator der „Rumänischen Post" sitzt nun schon 14 Tage tn Haft, weil er eine Eisenbahngeschichte, in welcher ein spielt, nach der Aussage eines Conducteurs des Zuges weiter veröffentlicht hatte. Er ist angeklagt, „einen hohen rumänischen Beamten ver- leumdet und damtt beabsichtigt zu haben, Haß und Verachtung gegen die Reaie- "uug Mer zu erregen, wie das namentlich schon daraus erhellt, daß die Rumä- V*|* •*“ *‘V V“ nt vh/huhumh puH|uiiu, 0kl Nische Post dem Auslande alles was im Rrtnh» ® «nmnu Marschall Bazaine die Depesche de« Marschall- Mac Mahon in Händen hatte, immer die größten Beleidigungen und V-rkumdunam ^"ui" »vn deren Existenz er nicht« gewußt zu haben vorgibt. Mehr als sieben CouricräDiese angeblichen Bcleidiaunae/ S.ibh.n .äI'ga 1 6 6 8ant baust." waren von Mac Mahon zu Bazaine geschickt worden. Dreien gelang e«, di. ulsche P°stbieJubenh-e7"auf das enisl ed ^e ^^ ^ °-« Ruma, preußischen Linien zu passiren ^ den Oberbefehlshaber der Armee von Metz z. bahngeschichte ist aber Tha,fache und verhält stch nach der ± , ^z wie folgt: Ein Reisender der Eisenbahnlinie Buzeu-Braila (man sag," es war ein Unlerprafeet, wenigstens für einen solchen gab er sich selbst au«) verübte einen «candal, indem er sich gegen zwei Nonnen unanständig benahm, mit einem Re- volver Feuer gab, und zwar so, daß der Zugführer gezwungen war, de" Zug zum Stehen zu bringen, diesen Herrn zu entwaffnen, nach Bratta zu telegraphiren^ wo er von der Polizei am Bahnhofe erwartet und, wie wir von einem Augen-' zeugen unterrichtet wurden, auch zu einer Geldstrafe verurtheilt wurde. Die Preffa fugt hinzu: Der Administrator der Rumänischen Post wurde durch einen Enn duc.eur desselben Zuge, dahin informirt, daß dieser Reisende ein Af-7 -wesm *‘"b *" 5r°!8e f£'n(S SfMnun« gebunden worden sei. Der Conduc,cur gab Äh VhT ®ErWe b°6 tr ben Tbatbestand dem Administrator nicht so geschiibert habe, wie der von .hm veröffentlichte Artikel lautet, sondern so, wie er 'f?f06?■ bef‘t>rieben. Mag nun Die gegebene Information des Conduc,eur« un- ~ ber C'ef‘lbe möglicherweise -ngesichis de« Staaisanwal.e« läugne,« .... Lb" 31Dmln'firall>r den ersteren schlecht verstanden haben oder felbft au« tor«» Willen das Ereigniß entstell, haben - ha, er doch nichts andere« bega" 8t"' einc n'*f flenaue Nachricht veröffentlicht, welche dem Ansehen der Lan- • Kann man icdoch dieses Vorgehen mit den Zeuge» gefunden, der dem Marschall in seiner Unterredung mit dem Prinzei Friedrich Karl wiederholt als Dolmetsch gedient hat. (Als ob der Prinz Fried rich Karl nicht hätte franzöfisch sprechen können!) Achtbare Bürger von Me haben die Aufmerksamkeit des Untersuchungsrichters auf diese Mittelsperson gelenkt Endlich sei noch das Detail erwähnt, daß der General de Riviere stch für dies lange und mühsame Untersuchung den Oberst Coste als Gehülfen beigesellt Hai Der Militär-Attache der österreichischen Gesandtschaft, Baron Kodolich, halt beim französischen Kriegeministerium um die Bewilligung nachgesucht, den Schieß Übungen der Artillerie in Trouville beizuwohnen. Diese Bewilligung wurde ihr jedoch nicht ertheilt. (Ist nachträglich doch geschehen. R.) Paris/ 13. August. Als Beweis der väterlichen Gefühle des Herrn Thier I sei erwähnt, daß derselbe vor Eröffnung der Schießübungen in Trouville ei g..., M.v ..... ,luvl BCUUUt Rundschreiben von Haus zu Haus vertheilen ließ, worin die Einwohner ersuchdesbehörden nachtheilig sein konnte werden sich nicht zu ängstigen über da- Schießen, da alle Maßregeln zur Entstellungen von Thasiachen v^chm/we^.ä/// V" «Cüen brr Semobnrr getroffen seren, sie vor Unglücksfällen zu bewahren. Corviegangen werden, der die Minister namentlich de a ^ batte die Thorhert begangen, Thiers sein Chalet unentgeltlich zur Verfügung z die sie nie begingen? 0 ® erbrechen beschuldigt, stellen, doch Thiers bemerkte ihm: „Es ist nicht Herr Thiers, der bei Jhne> absteigt, es ist der Präsident der Republik; jagen Sie mir daher den Preii $ÜtEet* ü loger auf zwei Monate." Diese Schilderungen erinnern lebhaft an die gut Der Ex-Großverir Mabmnd wd, « c-s „ Seit, wo Loni« Philippe Landpartien arrangirte und feine Damen riefen : „Comnnerbalten, bis auf Ißedete« fein $f!ü nf*, * f ff “ Qu'Dt 6°re' b'" B-f-dl cesl nature!" Außer Trouville und dem Präsidenten mit feiner neuen Ar,illerifelbe werde demnä^i, „ ? 6" a^ge des scheußlichen Processe«, wo ein Ehemann scin7 Frau ge.öote. 01eXffle.irfbekleidete, .Hefts auf die Zeit vielmehr abgeschlach,et, hat sich ein großer Kampf erhoben. Herr d'Zdeville hat. u lassen/auch ist dft Rede davon^ da/ @SU,C' M baden bestechen feine ®"mme für Schonung gegen die Ehebrecherin erhoben, auch wenn si a. und dl" jetzt mWbe ufen finb inT„^ b‘eadg-fetzt dieselbe nicht verdiene. Dem trat der Autor der Dame aux camelias; «n» befahrens gegen hn in Gana a re 6 w'gen ungefttzltchen,. See. Visite denoces, Alexander Duma« Sohn, als Tugendbewahrer und Cato mi-er gefallenen Größe Berlenunac? b^er $ 9C 9>"fcnfn- bie dem Satze entgegen: „Schlag sie tobt!" (Tue la!) Und nun stellte sich zwifcheNebst unterschiedlichem M TL 3tlttr'fT'n "-»'ragen, versammelte sich Herrn d'JdeMe welcher verzeiht, und Herrn Alexander Dumas, f«»«« und brachte schlagt, als Dritter Herr Emil de Girardin, der weder für das Verzeihen nod Der N )tr Bi- " tn* i V v, ,lne Olunde wahrte. für das Todtschlagcn ist, sondern der in der beiderseitigen ^Freiheit beider Egfte>idha. Pascha bewM.gtc der SaUan^Mahmud Pascha"'^u!°'^m7Pascha"eL uns versichert, die drei Stöße in der Pfarrkirche bemerkbar. Daselbst habe es aekra^t wie wenn das Gewölbe zusammenstürzte, und aus der Tiefe drangen Töne empor als wenn eine wilde Jagd ihr Unwesen triebe. Alles drängt der Thur zu und sucht das Weite. So viel uns bekannt, ist kein erheblicher Unfall zu beklagen. Jene welche den nahen Untergang der Welt für besiegelt halten, und dem 12. August als den? Ende aller Dinge entgegensetzen, finden in den jüngsten Erscheinungen natürlich schon die Vorzeichen des herelnbrechenden Weltunterganges, durch welchen sie aus diesem irdischen Jammerthale erlöst werden. Veranstaltet doch das Stadtpfarramt in des stattgehabten Erdbebens ein Dank- und Bittamt. Di! des stattgehabten Erdbebens wird morgen in der St. Jacobspfarre um 10’iThr feierliches Dank- und Bittamt zu Ehren der Mutter Gottes und Abends halb 6 Ubr "Ä '.Rosenkränze eine Procession nach Dreiheiligen abgehalten werden. Är zahlreicher Betheiligung ladet ein: Das Stadtpfarramt zu St. Jacob. ,yur L. 'S. London k. S. k. 8. — 4% MW «9 k. k. k. k. k. k. Lyon Paris Wien ditto ditto Diskonto 981/8 993/4 1O47/6 175% 93% 87% 105 1191/2 Vermischtes. Darmstadt. Nach jetzt 25jähriger Haft ist Joh. Stauff von Ober-Ohmen unter der Bedingung der Auswanderung nach Amerika begnadigt worden. Derselbe war s. Z. wegen Ermordung und Beraubung der Gräfin Görlitz von Darmstadt, verbunden mir Brandstiftung, sowie wegen Versuchs der Vergiftung des Grafen Görlitz durch Urtheil des Assisenhofs der Provinz Starkenburg vom 11. April 1850 zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt und alsbald in die Strafanstalt zu Marienschloß ab=, geliefert worden. Dem Vernehmen nach hat kürzlich eine Versammlung dahier stattgefunden, um die in dem vorigen Winter beschlossene Errichtung eines Denkmals für die ruhmreiche Betheiligung der Großh. Hess. (25 ) Division an dem Kriege gegen Frankreich in Anregung zu bringen. — Es läßt sich hiernach wohl erwarten, daß schon in diesem Herbst mit der Ausführung jenes Beschlusses, insbesondere dem Sammeln von Beiträgen begonnen werden kann. Konstantinopel, Berlin und Wien betraut. Im Jahre 1863 zum Statthalter und Obercommandanteu in Polen ernannt, nachdem er schon zuvor als General- Gouverneur von Finnland Proben seines administrativen Talents gegeben hatte, machte er dem damaligen Aufstande der Polen in verhältnißmäßig kurzer Zeit ein Ende. Er ist russischer Staatsdiener alten Schlages und hat daher bei der nationalen Hofpartei, die ihn auch wegen seiner deutschen Abstammung haßt, eine Menge Feinde. Die Cabalen der letzteren vermochten aber bis jetzt nicht, ihn von dem hohen Posten, den er in Warschau bekleidet, zu entfernen. Türkei. Konstantinopel/ 6. August. Der Bischof de Piupm ist in den Dardanellen angekommen und hat in Galipoli die Firmung vollzogen. Er wird auch hier erwartet. Bttm griechischen Patriarchen im Phanar hat ein lärmender Volkshaufe eine Bittschrift eingereicht, welche schleunige Excommunicirung der Bulgaren verlangt. Das Patriarchat hat den neuen Großvezir in feierlichstem Aufzuge begrüßt. Dem abgesetzten Großvezir, der sich in seine Villa zu Bebek eingesperrt hat, wurde eine förmliche Katzenmusik zu hören gegeben. Konstantinopel, 9. Aug. Die armenischen Hassunisten überreichten vcw Großvezir Midhat Pascha gestern einen neuen Protest gegen die Wahl des Bischofs Kupelian zum Patriarchen. — Von England wurde die Türkei ringcladen, Offiziere zu den Truppenmanövern zu schicken. — Eine Tochter Mustapha Fazyl Pascha's verlobte sich gestern mit einem Enkel des verstorbenen Großvezirö Fuad Pascha. Die türkische Regierung läßt in England gegenwärtig zwei Panzerfregatten bauen. Der Sultan beabsichtigt außerdem, acht eiserne Kanonenboote in England zu bestellen. 8. 8. S. 8. 8. S. OeldÄorteiiv fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—48 n doppelte 9 41—43 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 22—23 Engi. Sover. 11 49—51 Buss. Im per. 9 43—45 Dollar In Gold 2 25 —26 k. 8. k. 8. m. 8. 93i/2 106% 106% 106% Kamine zusammen, barsten Mauern, stürzten Gesimse herab; wieder ließ sich jenes unterirdische Getöse vernehmen, welches dieser Erscheinung entfesselter Naturgewalten erst recht das Gepräge des Schauervollen aufdrückt. Im dritten und vierten Stockwerke war das Schwanken so stark, daß man unwillkürlich nach einem Stützpunkt griff, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Am überwältigendsten machten sich, wie man f. Local-Notiz. Gießen, 15. August. Unterm Gestrigen hat der Schuhmacherstrike sein Ende erreicht nachdem die Meister dm von den Gesellen verlangten Lohn mit Schlafstelle acceptirten. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 14. August. Die heutige Börse bot so ziemlich das gleiche Bild wie die gestrige, indem dre Bankenhauffe anhalt, wenn auch heute bei einzelnen Effecten Stillstand oder gar kleine Reactionen erntratm. Im Ganzen ist die Stimmung die gleiche und oben erwähnte Erscheinungen find nur Realisationsverkäufen zuzuschreiben. Denn auf anderer Seite finden wir abermalige Courserhöhungen, wie bei Hahn'schec Gffectenbank, die bei großem Andrang von Kaufaufträgen um circa 2 Procent in die Höhe gingen. Auch Darmstädter gingen ca. 4 fl hoher als gestern Mittag. Die Einführung der Amsterdamer Bankact-en war vom besten Erfo a begleitet und erzielten selbe bis zu 7 Procent Superagto. Billiger waren heute österreichische Nationalbank, Provinzialdisconto (um 7 Proc.) und Bankverein, während sich Vereinsbank Oesterreichisch-deutsche und Meininger fest hielten. Auf dem HauptspeculationSmarkte ist die Hausse in Staatsbahnactien hervorzuheben, welche auf Anregung von Berlin aus h.ute auch hier in Scene ge,etzt wurde und die ca. 5 fl. betrug, ohne jedoch ein anderes Motiv zu haben als daß man morgen wieder eine günstige Mindereinnahme erwartet. Creditacticn dagegen verkehrten weniger lebhaft und zogen nur % fl. an. Lombarden bei ruhigem Geschäft % fl besser Solide Bahnwerthe halten sich fest und gewannen heute Franz-Joseph-Actien im Preise, während Busch- terader auf starke Realisation-Verkäufe hin 2 fl. billiger zu haben waren. Oberhessen beliebt", ebenso Berbacher. Contmental-Bahnbaugesellschaft matter. In Loosen fast gar kein Geschäft Oesterrelchische Renten still. 1 AeBen.“”' ' Wechsel. 5% Östr. F. St. ]£. B. 366 8 Amsterdam Lombard. Bahn 225% IAugsburg Ludwigsh.-Banbaeh 200% Berlin Maxbahn 147 ? Bremen Bayer. Ostbahn 137% jBrüssel Bhein-Nahebahn-Aot. — Hamburg (Erdbeben.) Man schreibt aus Innsbruck vom 8. August: Um 6% Uhr Abends überraschte gestern die Bewohner von Innsbruck und Umgebung ein Erdstoß von solcher Vehemenz, daß Kamine zusammenstürzten, Mauern oarsten und Alles, was nicht niet- und nagelfest war, in Schwankung gerietst. Der Stoß dauerte etwa drei Secunden und war von einem mächtigen Getöse begleitet, das sich im Freien äußerte, als wenn eine Legion Bomben durch die Luft schwirrte, und daS im gedeckten Raume die Vorstellung wachrief, als wenn Kugeln die Decke durchschlügen. Um 8 Uhr Abends erhob sich ein Orkan, der mit wechselnder Gewalt etwa zwei Stunden tobte. Seine Ausläufer schlugen schwere Regentropfen an die Fenster, die bald von dem Krachen des Donners erzitterten. Bis nach Mitternacht feuerte und brüllte es als ob es gälte, alles Menschenwerk zu v/rnichten. Leichtere Erdstöße wiederholten sich während der Nacht öfters, und immer waren sie von unterirdischen Detonationen begleitet, die bald wie ein fernes Grollen, bald wie ein gellender Pfiff an das Ohr schlugen. Um 3 Uhr hatte sich das Gewitter verzogen und die erschreckten Bewohner konnten schlafen, jedoch! nur bis 6% Uhr früh, um welche Zeit in rascher Folge drei Erdstöße, noch viel heftiger^ als jene des Vorabends, die Bevölkerung in Schrecken versetzte. Wieder brachen! Prioritäten. 3% öster., Stab.-Prior. 58% 3% , 08t. ü. Lombard* 51% 3% Livorneser 39% 5% Tosoaner 62% 5% Elisabeth.-Prior. — do. II. Emlss. 85 Anfieiiensloofce. Darmstädter fl.5()Loose 198 25 __ Kurh. 40 Thlr. Loose 71 foassau 25 fl, 45% Braunschweiger 21% 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39% 4% bayr. Präm.-AnL 113% 4% badische Loose 111% Badische fL 35 Loose 72% Oestr. fl. 250 v. 1854 85% 1858r Prioritäten vwe 209 1860r Loose 93% 1864r , 162 SSrseaflftchrichtefi. 14. August 1872. Preuss. 4%o/o ObJig. 103% Frankf. 3%% Obi. 87 Nass. 4%% Obi. 99% Kurhess. 4% „ 93% Gr. Hess. 5<% Obi. 102% * , 4% » 98% „ „ 3%% „ 93 Bayer. 5% „ 100% * 4% % 1jährige 100% „ 4% 1jährige 95 Würtemb. -4 % °/0 Obi. 99% Baden 4%0/g Obi. o. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 66% K Papierrente 61% Spanier, neuetd. 3% 29% Amerik. Bonds 1881r 99% , n 1882r 96% „ n 1885r 97% „ „ 1887r 97% Aktien. Frankf. Bank 1421/2 Frankf. Vereins-Kasse 154 Darmst. B&nkaot. 524 Wien Bankactien 932 Oest. Creditacl. 365% Galizien 261% 8Hess. Ludwigeb.-Aot. 181 j Leipzig Oberhessen „ 83% VersteigerMlgen. Die Versteigerung von Frühobst bei der Stadt Gießen. 3784) Freitag den 16. August 1872, des Nachmittags 3 Uhr, soll das . am Krofdorfer Weg und im eher maligen Oswald'schen Garten befindliche Frühobst, in Birnen und Aepfeln bestehend, an den Meistbietenden versteigert werden. Anfang im Oswald'schen Garten. . Gießen, den 13. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3817) Die Korbweiden von den Böschungen an der Wieseck und am Bruchgraben sollen Montag den 19. August d. I., Nachmittas 2 Uhr, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücke am Neuenweger Thor. Gießen, den 14. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3818) Montag den 19. August d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Pfandlocale dahier die zu dem Nachlaß der Wilhelmine Reiber gehörigen Kleidungsstücke, bestehend in: Tuchmantel, Sammet- und Buckskin- Jacken , Röcken, Hemden, Strümpfen und anderen Kleidungsstücken, einem Album, goldenen Ohrringen, einem Schließkorb rc. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. August 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler. 3819) .Montag den 19. August d. I., Nachmittags 4 Uhr, soll die Hafer-Erndte von vier Triebvierteln, sowie von einem Morgen am Erdkauterweg an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft bei der Zörb'schen Ziegelhütte. Gießen, den 14. August 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- Semmler. 3592) Donnerstag den 12, September d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Friedrich Graf und Ehefrau dahier gehörige Flur Nr. lDKlftr. 33/241,3 68 Hofraithe am Nahrungsberg. 3s/241,6 624 Grabgarten daselbst, giebt 54% kr. Rente, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. Juli 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. Verpachtung von We.den- Nutzungen. 3790) Freitag den 16. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt aus den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahn- brücke dahier. Gießen, den 12. August 1872. Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Feilgebotenes. Handdreschmaschinkn, mit und ohne Strohschüttler, vorräthiq bei 3147)_________Flicfi Kröll. Feinsten Cmmenthaler Käse Chines. Haarsärbc-Tinctur, inr schnt»lkt>n AprftpHnMn 4»Kot XxaXIaX. (3783) Emil Fischbach. 3805) 50 bis 60 Stecken Buchenscheidholz I. Qualität, ab Bahnhof oder 3699) Stückstecken werden billig abgegeben. S. Katzenstein, Holzhandlung. zur schnellen Herstellung jeder belieb. Haarfarbe, empfiehlt ä Gart 54 kr. u. fl. 1. 36 kr. (3695) Carl Frech. Eingemachte Gurken empfehlen I. A. Busch Söhne. Veste Qualität Wintcrmalz (3335) empfiehlt Pitthan. der als vorzüglich anerkannten Wallrath -Oel - Nachtlichter, jedes 8 Tage haltend (1 Maschinchen mit 52 Lichtern für 1 Zahr zu 38 kr.), welche ihrer Sparsamkeit im Brennen und Reinlichkeit wegen bestens zu empfehlen sind, bei I A. Busch Söhne. Kornstroh jan'sHaus geliefert, sind billig zu verkaufen' zu verkaufen bei Ernst Möser, !_________________________~ Klinke!. LM.____________1 An Magenttlimpf, Verdauungs- Rene Holland. Bollhäringe, j schwäche rc. rc. Leidenden neue schottische Wkatieshärintle, wird das feit beinahe 50 Jahren segensreich npr^Ui4. wirkende Dr. med. DoecksW Heilmittel gerauch. TvlNrer-NyelNzoeys, empfohlen. Schrift darüber gratis in der empfahlen I b- Bl. Das Mittel ist nur direkt zu Q $)f (Jirthiip ! begehen durch Apoth. DoeckS, Harpstedt 'S- A. VNfch ^)0yue. bel Bremen (früher Barnstorf). (4225) 3803) Ich wohne jetzt in dem Peppler'schen Nebenhause, Seltersberg Nr. ü 1. Dr. Winckler, Grofih. Kreisveterinärar;t Lehrlingsgesuch. 3820) Ein junger Mann, mit den nöthigcn Workennt- nissen versehen, findet in einem >hiefigen Fabrik-Geschäft Lehrstelle. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. zgvhuoT rrq ui uauai;vnü$ ptu öunnü^ajun •••uiyjs g ahn H um q'usqii 3;nzh gaßöj §aq »pg an^ qm 'ursV - ravkoM inaq uca CpoC£ ßrqusgvtz Musuu;urj ^ßrqu-vvN PlllvzffnmPsig up stzajuröaM uaöraholprqunh»/» inaupj nk LssqLsüsjgz U30ano9 qun aqunaag msaajun (6186 § Ein Drucker, der auch fetzen kann, findet in einer mit einer Schnellpresse versehenen Buchdruckerei Oberhessens dauernde Beschäftigung. Offerten beliebe man unter O. B. 3T7 an die Annoncen-Expedition von Haafen- ftcin s» Vogler in Frankfurt a. M. zu richten. ____________________________________ 40-50 SchulMchergeselleu auf feine Herren- und Damen-Arbeit finden bei guten Löhnen dauernde Beschäftigung. H. Heroux, Schuhfabrik, (3791) Frankfurt a. M.__________ 3789) Ein mit den nöthigen Bekenntnissen versehener junger Mann kann in die Lehre treten bei Carl Lony Comp. 3822) Niedrere junge Leute finden Beschäftigung in der Lampenfabrik von Kauffmann & Comp., _______________________Alicenstraße._________ 3823) Eine Köchin gesetzten Alters wird für das Ausland gesucht. Näheres wegen Lohn und Bedingungen ertheilt die Exped. d. Bltts._______ 3809) Zwei tüchtige Mädchen für Hausarbeit auf Michaeli gesucht. Näheres bet Diestmann Neidel, ___________________Neubäuen B. 85. 3535) Zimmergesellen finden dauernde Beschäftigung bei I. Alker. 3497) Ein tüchtiger Hausbursche kann sogleich eintreten bei ______________Julius Wallach. 3771) Ein Gymnasiast oder Realschüler wird in Kost und Logis zu nehmen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________ 3830) Ein oder zwei Gymnasiasten oder Realschüler werden in Wohnung und Kost zu nehmen gesucht. Näheres Anlage C. 25. 3828) Ein goldenes Medaillon ist vom Seltersweg nach dem Babnhof verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine gute Belohnung bei Herrn Advocat Dornseiff abzugeben. 2453) Alten Malaga, Tokeyer, Dry Madeira, Old Sherry, Rothe it. weiße Weine, verschiedene Sorten, in bekannter Güte, empfehlen ______I, A. Busch Söhne. 3821) Ein Viertel Morgen Erbsen ist zu verkaufen Näheres bei Stationsassistent Vogel, Bahnhof. Vermiethuugen. 3831) Ein möblirtes Zimmer au einen oder auch zwei Herren sogleich zu vermiethen. _____________H. Burger's Wittwe. 3826) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Lit. A. Nr. 149.___________________________ 3827) Das leuher von Herrn Vocomotiv- führer W ack bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug Anfangs September zu vermiethen. Wilh. Kohlermann, Neustadt. 3795) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Selters- wea Nr. 11. ___________________________ 2875) Ein Fanülienlogis, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Walltborstrafte Nr. 199. 3627) Das von Herrn Earl Peppler bewohnte Logis ist pr. 1. November ander- weit zu vermiethen. _____________H Adami, Alicenstraße. öoub) EM freuiidllchcS Familienlogis ist an eine stille Familie zu vermiethen und am 17. October, auf Wunsch auch früher, zu beziehen. Carl Deines. Lager in ächt italienischen und deutschen Teigwaaren, als: Maccaroni, VermicelliS, Suppenteige, Eierge- müfe- und Eierfuppen- nudeln. Parmesan- und 1 Emmen t li al er Rase. Thee, Vanille, Chocolade, Sardellen und Gothaer Cervelatwurst. Blockchocolade, pr. Pfund 28 fr. Würfelzucker. Champignons, .Trüffeln. Sardines | a l’huile, russ. Sardinen, Caviar und Mixed-Pickles. Tafelmandeln, Tafelrosinen, i Jtal. Haselnüffe. 4873) Die Specerei-, Material- und Farbwaaren - Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Große und kleine Rosinen,? ausges. große Mandeln,! Citronat, Orangeat, | ganzen und gestoßenen I Zimmet, gestoßene Raffinade, Citronen, AniSsaamen, Ammonium und Pottasche. Reinsckmeckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr. 1 Condensirte Milch. Jtal. Brünellen, getrocknete Kirschen, Aepfelfpalten, ganze Acpfel, Mirabellen, Catharina-Pflaumen und türk. Zwetschen. Reisstärke. Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme. Bienenhonig, । Zuckersyrup. | Batavia-Arrac, Jamaica-Rum, Cognac, Arme- und Rum- | Punsch-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, Maraschino 3 di Zara, Genever, Gilkaer Getreldekünunel und Danz, h Gold wasser, Schwarzwälder Kirsch wasser, Sllbowitz s! und sämmtltche ächte holländ. Eiqueure non Wynand Foektng. | Sommer Nocke in Drell und schwarzem Orlean, Jagdkittel, Arbeits- und Comptoir-Röcke empfiehlt C Wenzel. Z Itamp