e. mann. ■— sm. (ForisktzllGj mg von $. Air. I [ as ist lalmigolb' j ^evricnt- - Dir ; gegen Liebkiich, /J > Mai- - Der j lt Ein wobernd j - Aus Natur M ; barnbe. - Ader- ! »gryphs, sowie da ibie gezeichnet m Leranger- - JW ।eßtn Bebel, &®1 en beim Wasp n. — He W1 - Der Chiemsee UZ m! ^rg- Erzählung. i düng: Tie W Nach dkr Nm und Gcspenfter. Der schiversi! g von Debmichkn! sucht ihr Kind i Menn uni ^amtlichen !, W »kt. 1 irft Preis vierteljährig 1 st. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleibe Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen. Nr. 114. Donnerstag den 16. Mai 1872^ Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Zum Ankauf von Renwnten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf fahren, sind im GroKberwatKnm fvffen Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: ’ ’ ' «sropyerzogthum Hessen nachstehend« ff ff September in Lorsch (8 Uhr), tf Bürstadt (12 Uhr), 27. H ff ff " " " । V / J1 ,, w • . Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle fort baar bezahlt. BR 23. 24. 26. 27. 29. 20. 20. ff n ft tt u n tr u ff den tr ft tr tt n in rr n if n August n tr den tr tr n Alsfeld, Nieder-Gemünden, Nidda, Nieder-Wöllstadt, Lich, Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Groß-Bieberau (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) abgenommen und gegen Quittung so- 24. 25. 26. 27. r, , ®°8cn?"nte Luxuspferde werden bei zu hohen Preissorderungen vom Handel ausgeschlossen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche die ,u schwach, schwerfällig und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug-oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch' gelitten haben, mangelhaft gebaut, nut bedeuteudeu Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. ? 9 Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgeschen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattimg'des Kaufpreises und der sammtlichen Unkosten znrnckznnehmen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense nvt starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter, von Leder oder Hanf, mit zwei mindestens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Veraütuna mikuaeben Kriegs-Ministerium Abtheilung für das Remoute-Wesen. . ‘ ö 6 9 • gez. von Schön. S ch m i ch. 21. September in Biblis, 23. Politischer T h e i l. Deutschland. Berlin, 13. Mai. Die „N. A. Z." bringt eine autorisirte Darstellung der Verhandlungen über die Ernennung des Cardinals Hohenlohe zum Botschafter beim römischen Stuhl. „Danach hatte der Geschäftsträger beim römischen Stuhl, Herr v. Deren- IhaV, unter dem 25. April, einer Weisung zufolge, den Cardinal-StaatSsecretär vertraulich davon in Kenntniß gesetzt, daß der Kaiser den Cardinal Fürsten Hohenlohe zum Botschafter des deutschen Reiches bei dem heiligen Stuhl ernannt habe, sowie daß der Cardinal Hohrnlohe mit Nächstem sich nach Rom begeben werde, um stch persönlich zu vergewissern, ob seine Ernennung dem Papste genehm wäre, und um, im Fall günstiger Antwort, alsbald sein Beglaubigungsschreiben zu überreichen. Die Tage vom 25. April bis Anfang Mai vergingen ohne eine Rückäußerung seitens der Curie. Unter dem 1. Mai erhielt der Geschäftsträger den Auftrag der Reichsregierung, amtlich anzufragen. Er richtete an demselben Tage an den Cardinal Antonelli das Ersuchen, nach Einholung der Befehle des heiligen Vaters ihm zu notificiren, ob die Wahl des Kaisers dem Papste genehm sei. Hierauf endlich erfolgte unter dem 2. Mai die Antwort der Curie. Der Cardinal Antonelli entschuldigte sein bisheriges Stillschweigen zunächst damit, daß Herr v. Derenthall das bevorstehende Eintreffen des ernannten Botschafters angekündigt habe, der sich persönlich in Betreff der Genehmhaltung des Papstes zu vergewissern Willens gewesen sei. Der Staatssekretär hat es sich nach dem zweiten Schreiben nunmehr angelegen sein lassen, die Befehle des Papstes einzuholen, und eröffnet dem Geschäftsträger, daß Se. Heiligkeit, wiewohl nicht unempfänglich für die Intention des Kaisers, dessenungeachtet in der unangenehmen Lage sei, einen Cardinal der heiligen römischen Kirche, zumal bet den gegenwärtigen Umständen des heil. Stuhles, nicht autorisiren zu können zur Annahme einer so delikaten und gewichtigen Obliegenheit." Das amtliche Schreiben des Geschäftsträgers v. Derenthall, datirt 1. Mai, und die Antwort des Cardinal-StaatSsecretärS vom 2. Mai haben nach der „N. A. Z." folgenden Wortlaut: 1) „Rom, 1. Mai 1872. Monseigneur! Durch mein Schreiben vom 25. April habe ich die Ehre gehabt, Eure Eminenz davon in Kenntniß zu setzen, daß Seine Majestät der Kaiser und König, mein erhabener Herr, den Herrn Cardinal Fürsten Hohenlohe zum Botschafter des deutschen Reiches bei dem heil. Stuhle zu ernennen geruht haben. Meine Regierung beauftragt mich heute, Eure Eminenz zu ersuchen, daß Sie nach Einholung der Befehle des heiligen Vaters mich benachrichtigen wollen, ob diese Wahl Seiner Majestät des Kaisers und Königs Seiner Heiligkeit genehm sei. Genehmigen Sie u. s. w. Derenthall." 2) „Hochgeehrtester Herr! Ich hatte bis jetzt auf die Mittheilung Euer Hochwohlgeboren vom 25. vergangenen Monats, mit welcher Sie mich über den von Seiner Majestät dem Kaiser und König, Ihrem erhabenen Herrn, gefaßten Entschluß, den Herrn Cardinal Hohenlohe zum Botschafter des deutschen Reiches beim heiligen Stuhle zu ernennen, in Kenntniß setzen, keine Erwiderung gegeben, weil in dieser Mittheilung Sie mir zu erkennen gaben, daß in Kurzem die gedachte Eminenz sich nach Rom begeben würde, um sich persönlich zu vergewissern, ob diese Ernennung dem heiligen Vater genehm sei. Um nun dem in Ihrem gestrigen Schreiben auSgcdrücklen Wunsche zu entsprechen, habe ich es mir ongc' legen sein lassen, darüber die Befehle des heiligen Vaters einzuholen, und ich habe die Ehre, ffn« HochrvohrgcL-*-« z» vah, während Se. Heiligkeit für den Gedanken Seiner Majestät des Kaisers und Königs empfänglich tft, sie doch bedauert, einen Cardinal der heiligen römischen Kirche, auch wegen der augenblicklichen Umstände des heiligen römischen Stuhles, nicht autorisiren zu können zur Annahme eines so delikaten und wichtigen Amtes. Auch bei dieser Gelegenheit u. s. w. Rom, 2. Mai 1872. Antonelli." Berlin, 14. Mai. Einem Pariser Telegramm der „Deutschen Ztg." zufolge übersandte General Wimpffen sein Buch über Sedan mit höflichen Begleitschreiben durch Vermittlung des deutschen Botschafters an den Fürsten Bismarck und den Grafen Moltke. Berlin, 14. Mai. Reichstag. Löwe beantragt Streichung des Botschafter- Postens in Rom, Bennigsen Errichtung eines durch die Abweisung Hohenlohe's Seitens der Curie nothwendig gewordenen Berufs-Gcneralconsulats. Fürst Bismarck erklärt hierzu: „Die letzten Vorgänge mit der päpstlichen Regierung überzeugen, daß es einem Gesandten schwer werden wird, was die Anschauungen des Papstes in seiner äußeren Stellung anbetrifft, ein Derfiändniß mit Rom zu erzielen. Ein Gesandter hat jedoch weitere Pflichten. Die letzten vom Papste ausgesprochenen Togmata machen es jeder Regierung unmöglich, auf dieser Grundlage zusawmenzugehen. Die deutsche Regierung wird dies nicht. Ein neues Canossa ist nicht zu befürchten. Den getrübten Verhältnissen zwischen den Confes- sionen des engeren Vaterlandes gegenüber ist es nothwendig und es ist dies mein Streben, die ganze Frage durch ein Reichsgefctz zu lösen, welches durch Gewährleistung vollständiger Gewissensfreiheit die Gemüther beruhigt. Vielleicht wird daun die Quelle der Nachrichten nach Nom lauterer fließen und der Papst von unseren versöhnlichen Gesinnungen überzeugt sein. Der Fall, daß ein Gesandter abgelehnt wurde, ist nicht häufig. Es ist ein Act der Courtoisie, daß eine Regierung bei der andern ansrägt, ob ein Gesandter angenehm sei. Der anfragende Regent hat dann aber bereits eine definitive Bestimmung getroffen. Während 21 Jahren meiner Thätigkeit in der höheren Diplomatie ist dieses der erste Fall, wo eine solche Anfrage verneinend beantwortet wurde. Die Ablehnung betrübte mich um so mehr, als ich in der betreffenden Person ein Mittel versöhnlicherer Anschauungen herbcizusühren vermuthete. Diese Betrübniß gibt mir jedoch kein Recht zur Empfindlichkeit und die Rückficht auf die katholische Bevölkerung wird maßgebend für die Ernennung eines neuen Gesandten. Ob dieser so, wie der Abgewiesene, geeignet sein wird, eine Verständigung anzubahnen, bezweifle ich, jedenfalls ist das Aussuchen eines solchen schwieriger." Auf eine bezügliche Bemerkung in der vorhergehenden Rede Windthorst's erwidert Fürst Bismarck, daß die Nachricht von der erfolgten Ablehnung des Cardinals Hohenlohe erst dann in die Oeffentlichkeit gelangt sei, als der italienische Gesandte in einer osficicllen Note angezeigt habe, daß die Curie die Ablehnung einem fremden Gesandten mitgetheilt hätte. Dann habe er die Diskretion nicht länger wahren zu dürfen geglaubt. Die Verträge mit Nom, auf welche Windthorst hingeveutet, würde er entschieden zurückweisen, wenn Redner solche Verträge meine, bei denen beansprucht werde, daß das Reichs- gefetz für gewisse ReichS^ngehörige nicht gelte. Nach Schluß der Diskussion wird der Löwe'sche Antrag auf Streichung des päpstlichen Botschasterpostens abgelehnt und die Position für den Botschafter mit sehr großer Majorität bewilligt. Berlin, 14. Mai. Reichstag. Bei der Berathung des Etats des auswärtigen Amtes beantragen Graf Frankcnberg und Genossen eine Erhöhung der Der Bezirkspräsivent Freiherr v. d. Heydt sagt in ES- Anordnungen vom 7. Mai Frankreich. MKäb: SW&äsiteK®«: ÄS 5 MÄ ä - - »■S! •$*»*&'L! L Bäckergesellen auf heute eine große Versammlung anberaumt, um sich über die Abschaffung der nächtlichen Arbeit zu berathen. Italien. Nom, 13. Mui. Der frühere französische Gesandte beim päpstlichen Stuhle hat heute sein Abberufungsschreiben überreicht. Sein Nachfolger, Graf Bourgoing, wird morgen vom Papste Behufs Ueberreichung seines Beglaubigungsschreibens empfangen werden. Debatte auf morgen vertagt. „ . Essen, 10. Mai. Die Cref. Ztg. schreibt: „Dem Caplan MoSler hier, selbst, welcher bekanntlich die Adresse an den Reichstag gegen die Jesuiten mit- unterschrieben hat, ist sicherem Vernehmen nach gestern Seitens der erzvischöflichen Behörde zu Köln die Ausübung jeder priesterlichen Handlung untersagt und dres den Kirchenvorständen und der übrigen Geistlichkeit mitgethetlt worden. Forchheim, 12. Mai. Nachdem schon vor einigen Tagen Brand- und Drohbriefe an das Bezirksamt und den Magistrat eingelaufen waren, hatten wir heute einen Bierkrawaü. Ein Haufen edler Krieger, angeblich von einigen Unter* ofsizieren geführt, waren, nachdem sie durch den Bierpreis von 6 fr. bei einigen Brauern begütigt worden, in den Gasthof „zur Schwane" gekommen, wo ihnen der Wirth erklärte, daß er das Bier nicht unter 7 kr. gebe. Hierauf zerschlugen sie Krüge, Stühle, Spiegel rc. Ein fremder Herr und ein kleines Kind sollen hierbei verwundet worden sein. Der Generalmarsch berief sofort Alles in die Kasernen. Jetzt durchstreifen Patrouillen von Chevauxlegers und Infanterie die Stadt und es ist vor der Hand Ruhe. Straßburg, 10. Mai. Die Ausstattung der Straßburger Universität ver- anlaßt das „Siccle" zu folgenden Betrachtungen: Die neue Universität in Straßburg wird ein jährliches Budget von 800,000 Francs haben. Gestatte man uns bei dieser Gelegenheit einen einfachen Vergleich: „Der höhere Unterricht aller Fakultäten — es sind deren 57 — wird in diesem Jahre Frankreich nur 220,741 Fr. (in Worten zweihundertzwanzig* tausend siebenhundert einundvierzig Francs) kosten." Wir erfinden Nichts. Der vorhergehende Satz ist wörtlich dem Bericht über das Ministerium des öffentlichen Unterrichts (Budget von 1872) entnommen, welchen M. Beule, Mitglied des Instituts der Nationalversammlung, erstattet hat. Das deutsche Reich wird somit allein für die Universität Straßburg das Dreifache von der Summe anwenden, welche Frankreich der von unfern nur zu zahlreichen Fakultäten geleistete höhere Spanien. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine königliche Verfügung, welche die im November vorigen Jahres wegen des Tumults an dem Grabe Castanon's zu mehr* jähriger Zuchthausstrafe verurtheilten 34 Studenten begnadigt. Leider kann feine Amnestie die acht Studenten ins Leben zurückrufen, die von dem Kriegsgerichte der Wuth ter kubanischen Freiwilligen zum Opfer gebracht worden find; kein Act kann die Geschichte der spanischen Herrschaft auf Cuba von diesem blutigen Fleckcn reinwaschen. * lassen hat. Colmar, 10. Mai. 8 Paris, 14. Mai. Paul de Caffagnac bringt im Pais einen langen Artikel Über den Marschall Bazaine, dessen Schluss lautet: „Man stellt den Marschall Bazaine vor Gericht und dies ist begreiflich. Es dars die« aber nur der erste Schritt zu einer Reihe von Untersuchungen sein. Nach Bazaine mutz der Mar- ®,lmmScrün, 15. Mai. Die bayerische Negierung ha. be^dem Bunde-ra.he 1871, betreffend Einführung der deutschen Sprache als Untcrrich -spräche n den Gemeinden des deutschen Sprachgebiete« in den Kleinkinder,chulen und in den Privat-Töchterschulen theilweise nur in sehr beschranktem Maße zur Durchsuhiung aelangt sind. Die Herren Kreisschulinspectoren, deren Aussicht beide Arten von Anstalten unterstellt sind, werden der Einführung der deutschen Sprache in den. ielben — rücksichtlich der Kleinkinderschuleu unter Benehmen mit dem Aussicht-- «mite, wo ein solches vorhanden - ihre besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Kür die Privat-Töchterschulen sind speciellc Lehrpläne auszustellen. Türkei. Smyrna, 4. Mai. Das alte Märchen vom Christenblut am jüdischen Paffahsest hat in Den letzten Tagen wiederum unserem griechischen Janhagel, dem ungewaschenen wie dem feinbehandschuhten, zum Vorwande gedient, eine Juden* Hetze im bekannten rumänischen Styl in Scene zu setzen. Vor etwa 14 Tagen war ein dreijähriger griechischer Knabe, welcher vor dem Hause seiner Cltern spielte, abhanden gekommen. Der Knabe, sich allein überlassen, fiel in einen Canal, ertrank, und dessen Eltern hielten ihn nach fruchtlosem Suchen für ver* schwunden. Da nun der Zufall wollte, daß das griechische Osterfest mit dem jüdischen Passahfest Heuer zum Theil zusammcnfiel, so fand der Fanatismus einen Vorwand, das Gerücht in Umlauf zu setzen: jener verloren gegangene Knabe fei von den Juden geraubt worden. Cs kam zu Thätlichkeiten ernster Art. Obschon der besagte Knabe bereits vor acht Tagen ertrunken gefunden wurde, obschon eine Mcdizinalcommission festgestellt hatte, daß man am Leichnam nichts bemerke, was auf eine gewaltsame, durch Schneidinstrumente verursachte Tödtung schließen ließe, so wollten sich die Griechen dennoch nicht dabei beruhigen. Die gräßliche, grauem hafte, den düstersten Geschichtsepochen entstammende Beschuldigung, einmal von den rohen fanatisirten Massen erfaßt und von ruchlosen Personen genährt uno gefördert, fachte die wilden Leidenschaften des Judenhasses zur Hellen Flamme an. Als versuchte Angriffe von den Juden selbst zurückgeschlagen wurden, erreichte die Tollwuth des Pöbels den höchsten Grad. Am ersten Maitag schien die öffentliche Sicherheit im Allgemeinen aufs äußerste gefährdet. Wie von einer dämonischen baß wir bereit wären, während wir es nicht waren. Emile OUlvier mutz ein leichtes Herz" rechtfertigen, die Intendanten werden erzählen, warum sie uns Hungers sterben liessen. Diejenigen^ welche die Bertheedigung v°n Par. le te n grüßt wurden. , -onfreid) ,ur Abmtheilung der stattgchabten Capitu- geschwunden sind. «« »« b(|ri=in6en Cnmmandanten ausgesprochen, F°ve ein Lob oder ein Tatze ' "Qd) abgeschlossener Kapitulation, das je nachdem derselbe, 8 . übergebenen Festung und Besatzung Geschütz, Mum °ns- gemadjl, vor der Ausl escrung an d. 8 * abgeschlossenen Capitulation grober ob derselbe, st» durch de, ««« «8 IW Besatzung sssÄWrÄJg*: diese so seit Jahrhunderten eingefuhrien und ausreLterhaltenen ö>erfcCn,>Bari§ 13. Mai. Der Vertheidiger von Straßburg, General Uhrich, hat jetzt auch au den Präsidenten der Republik geschrieben, um vor ein Kriegsgericht tftarte 12. Mai. Vorgestern ist in Bordeaux ein afrikanischer König ge* landet. Derselbe nennt sich Ranalalalulu und will Paris und London besuche«. Der Hauptzweck seiner Reise soll der sein, der englischen und franzosi chen Re* aierung Aufklärungen über die schlechte Behandlung zu geben, deren Opfer einige Missionäre in seinem Reiche waren. Der afrikanische König ist von einem zahl- reichen Gefolge begleitet. In demselben befindet sich sein erster Minister, ein Eunuch, um seine Frauen zu überwachen, mehrere Großwurdentrager und ein Koch , der zugleich Opferpriester ist. Wie es heißt, wird Ranalalalulu von Thiers emp.angen binweafetzen zu können meint, ,onvern oifineu . Heerführern und Commandanten beansprucht, und Deren Belobung ober Bestrafung i davon abhängig erkennt. Gewiß muß deshalb auch dies Derfahren als ein wahr* hast unerhörtes erachtet werden, und können Die zahlreichen, sranzosischerseitS wah renD des letzten Krieges stattgehabten Ueberschreitungen und Verletzungen der allgemeinen Rechtsanschauungen Dadurch noch als weit übertroffen angesehen toErt)Cn$cdin, 15. Mai. Die „Provinzialcorrespondenz", Die Differenz mit dem Bischof von Ermland besprechend, sagt: Der Bischof stelle die kirchliche Veror Ur d.s Sirakaesetz und mache Den Geyorsam gegen vue vy» der Auslegung der kirchlichen Satzungen abhängig. Die 'Staatsregierung weise unbedingt einen solchen mit Der Staatshoheit unverträglichen An pruch zuruck, Der auch mit dem Verfaffungsrechte und Dem bischöflichen EiDe in Widerspruch stehe. Der Bischof habe aber auch der aufgestellten grundsätzlichen Auffassung m seinem seitherigen Verhalten thatsächlich Folge gegeben, indem er, im Widerspruch mit Dem bürgerlichen Gesetz, Den großen Bann über preußische Staatsbürger ohne Genehmigung Der Staatsregierung öffentlich verkündigte a o Die Den Excommunicirten hiermit zugefügte Beeinträchtigung ihrer bürgerlichen Ehre durch eine andere amtliche Kundgebung zu beseitigen. Die Regierung werde demzufolge dringend veranlaßt sein, die Souveränetätsrechte des Staates, falls deren ausdrückliche und thatsächliche Anerkennung vom Bischöfe ferner „versagt werden sollte, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu wahren. Sie dürfe sich der Zustimmung und soweit erforderlich, Der bereitwilligen Mitwirkung des preußi* scheu und deutschen Volkes und seiner Vertreter versichert halten. Berlin, 15. Mai. Der Reichstag hat ohne Debatte die Postvertrage mit Frankreich unD Spanien in Dritter Lesung angenommen. Derselbe trat sodann in die Debatte über Die die Jesuiten betreffenden Petitionen, zu welcher mehrere neue Anträge gestillt worden, ein. Nachdem Moufang für, Wagner, Fürst Hohen- lohe-SchillingSfürst, Windthorst (Berlin) gegen die Jesuiten gesprochen, wird die MV H7us7.7w7"?m^tt°g7nach lawrb^^ütRmU°?35aU8f!fl!n6,108 «SwÄ wundern welcher di,' «-Mich- B«w°l.ung UN- g-. ir LmÄ üb-'r werdensichzu verän.«°7.°n hab,'n über bie 500,000 fölann welch- sie nach ReckiSarundsätze einigen eben so blutigen als unsinnigen Ausfällen tzie Waffen strecken ließen. Gam- hrhunderten eingefuhrien uno au,rew,er,u,,c^« R chtsgru^ 8-» i feine Pläne enthüllen. Der Ingenieur Freprinet und der In- können meint, sondern osficiell sogar den^Brnchnjeut te a>£tIe« werden sich über ihre anmaßende Unwissenheit, die uns so viel Blut und Geld kostete, zn erklären haben. Wenn wir wirklich so »ersault sind, als man behauptet, so möge man doch gleich einen Strom durch diesen Augias- stall leiten, damit er allen Unrath Hinwegschwemme." Brrsaillcs. 12. Mai. Beim Ministerium de- Ackerbaues und Handels laufen noch fortwährend schlimme Nachrichten ein. Die seit Ansang Mai fort- während strömenden Regengüsse bedrohen mehrere Departements mit Ueb-'flhwem- mnng. Nässe und Kälte gesährden die Anfang« vielversprechenden Saaten. In s"lds' z-iate verflossene Nacht Vas Thermometer nur zwei Grad Uber iJiuB. Nicht besser lauten die Berichte, welche dem Ministerium de« Innern zu- neben. Außer den in mehreren industriellen Städten bereit« bestehenden Arbeitseinstellungen treten Tag für Tag neue auf. So haben die Tischlergesellen von Louviers in dem Departement der Seine-Jnserieure Sinke gemacht. Die von Angouleme sind ihrem Beispiele gefolgt, und die von Montauban werden nicht lange auf sich warten lassen. Zu Tours haben die Fayence-Arbeiter ihre Arbeit traf, lo Aahi-orunl iW’/ Damit uott rrhaltt- 1 Den m* truppfö bc| Moli fldbt Siebe schiebenden Bukehr, ja War! Fräulein pel vttschitdtne f< ftltiM H; Blumen, bal argem H«>E und sich ^ll «klärt«, W Dam« die £ schluckt hatte Gilt« der nn das heltig« ( unglücklichen -DrvdHriva schlkchteie 91 auch hcnle i zum kaufen Lesondk Oeffe 1938) 6 des gewesen ger zu Gie ist seit eine unbekannte! derselben au jallene Erb verwaltet ui Man sorde' sabethe t Testaments jenigen, x neU Vern' hiermit a ten anzur Legitimat bas Verr werden w Gießen, Gros Dr.‘ Sta El 2364) < Müllers S Lda. bet s Äcmibatik A anbei aun b'ger del Begründ! nebst £|n weiteren > Meldung von derse Gießen, Gro 2371) c lotten E 2444) pMe Q. ' ve> 'M Veibnc unterzeich sienfalls l Mt berfi Gießen ''Hhft. ‘8 um bl l«lt i, 7. ”*« in di« uvd in btQ "chlührung «ihn von ü)e in hn. 1 NWl- juwendrn. Er ^vniz Con dtsochen. 'jößschrn Rk. Dpser einige i einem zahl, nn Euuch n 5och, vee " empfangen l Uhrich, ha, KliegSgeech langen Artikel | den Marschüll nur der erßt I >uß der Mar« iium er sagte, bitt mvtz jd'o >aium sie uni ; Pans leiteten, welche fit nch ' : liegen. und der > )ie uns io viel 1003/8 Bayer. 5% R T) Börsennachrichten. 15. Mai 1872. bis ziemlich zum Schluß anhielt. Namentlich wurden Creditactien und Staatsbahn, sowie Lombarden zu den niedrigeren (Sourfen stark gekauft. Auf die andern Effecten übte der Vorgang natürlich auch seine Wirkung aus, und zwar in ähnlicher Weise. Von österreichischen Bahnen wurden Elisabeth und Franz-Joseph bei billigeren Preisen gern gekauft. Rudolph dagegen waren offerirt, während wieder Galizier und Nordwest Abnehmer fanden. Bei Banken war die Kauflust geringer, dagegen wußten sich die Preise so ziemlich zu halten, namentlich jene der hiesigen Institute und ihrer Verbündeten. Für ungarische Ost- und lombardische Prioritäten von 1871 lagen KaufordreS vor, die bei günstigen Coursen effectuirt wurden. Von Loosen waren österreichische 1860er gesucht, Köln-Mindener' bei 973/4 angeboten. Silberrente lebhaft begehrt und gut bezahlt, ebenso wie Papierrente. Auch in amerikanischen Staatenbonds, namentlich in 1881cm, 1882ern und 1885ern, etwas mehr Geschäft, während Prioritäten immer noch umsatzlos blieben. Die Liquidation hat sich allseitig gut abgewickelt. Aetien. Frankf. Bank 142 Frankf. Vereins-Kasse 132 Darmst. Bankact. 46 4 Wien Bankactien 863 Oest. Oreditact. 340 */2 Galizien 264 Gewalt getrieben, zog eine mit Pistolen, Messern und Dolchen bewaffnete starke Volksmasse, aus den schlimmsten Elementen unserer Bevölkerung bestehend, nach dem von den Juden bewohnten Stadttheil, ersuchte jedoch zuvor den griechischen Erzbischof, ihr ein großes Kreuz aus der Metropolitankirche verabfolgen zu lassen, damit unter Vorantragen desselben das frevelbafte Beginnen die religiöse Weihe erhalte. Der Erzbischof verweigerte selbstverständlich die Verabfolgung, auch wurden mittlerweile die Zugänge zum Ghetto von türkischen Linien» und Marine» truppen besetzt. Da die Garnison äußerst schwach war, tUegraphirte der Generalgouverneur nach Aidin, Magnesia u. s. w. um Verstärkung, die auch sofort ein» traf, so daß jetzt die türkischen Behörden in der Lage sind, jeden Versuch einer Ruhestörung im Keime zu unterdrücken. Amerika. Montevideo, im April. Amtlicher Bekanntmachung gemäß ist hier das gelbe Fieber ausgebrochen und die Regierung von Buenos Ayres hat die ent. fchiedensten Vorsichtsmaßregeln bezüglich dieses Hafens ergriffen, indem sie allen Verkehr, ja sogar den Briefwechsel, untersagt hat. Vermischtes. Warnung vor farbigen Oblaten. Aus Eolmar berichtet der „Niederrheinische Kurier": Fräulein Helene S... , die 17jährige Tochter eines erst kürzlich hierher versetzten Beamten hatte verschiedene farbige, dicke, viereckige Oblaten aus Deutschland mitgebracht, welche sie zur Anfertigung künstlicher Blume« benutzte. Vor einiger Zeit machte sic ein Bouquet auS solchen Blumen, bald darauf fühlte sie sich unwohl und verfiel in einen hinfälligen Zustand, den man argem Heimweh ruschrieb; als sich diesem Befinden jedoch noch heftige Leibschmerzen hmzugesellten und sich spater schreckliche Convulsionen einstellten, wurde der Arzt zu Rathe gezogen, welcher erklärte, daß ein Fall mineralischer Vergiftung vorliege. Es stellte sich heraus, daß bie junge Dame die Oblaten häufig an die Lippen gebracht und sogar eine gewisse Quantität davon verschluckt hatte. Die gelben Oblaten waren mit chromsaurem Blei gefärbt, eines der heftigsten Gifte der modernen Chemie. Die angewandten Gegenmittel erwiesen sich als unwirksam gegen das heftige Gift, und das arme junge Mädchen, die einzige Tochter und einzige Hoffnung ihrer unglücklichen Eltern, hauchte, ein Opfer ihrer Unklughett, bald darauf ihren letzten Seufzer aus. 4% n 98'/r 31/8% „ 921/2 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 15. Mai. Die gestern gemeldete Festigkeit der Börse mußte schon im Abend-Privatverkehr wieder einer durchgängigen Mattigkeit Platz machen, da Wien continuirlich schlechtere Notirungen sandte, obwohl andererseits Berlin auch fest blieb. Diese Mattigkeit druckt auch heute die Course der Hauptspeculationseffecten weiter herab, waS aber die Speeulatlvn doch zum kaufen anlockte, so daß sich bald nach Eröffnung ein recht reger Verkehr entwickelte, der auch Prenss. 41/2% Oblig. 102 */2 Frankf. 3Va°/o Obi. 873/4 Nass. 4i/2% Obi. 100 Kurhess. 4% „ 941/» Gr. Hess. 5% Obi. — „ 41/2 % 1jährige 99?/g „ 4O/o 1jährige — Würtemb. 41/2 % Obi. 993/4 Baden 4i/2o/o Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64 „ Papierrente 57 V4 Spanier, neuest. 3% 29V9 Amerik. Bonds 1881r 99>/2 „ „ 1882r 953/4 , „ 1885r 971/s , „ 1887r 97i/g Aetien. 5% östr. F. St. E. B. 376 Lombard. Bahn 205 Ludwigsh.-Bexbaoh 203 y2 Maxbahn 147 Vs Bayer. Ostbahn 144 Rhein-Nahebahn- Act. — Hess. Lndwigsb.-Act. 178^/g Oberhessen „ 83 Vz Wechsel. 8 Ajnsterdam k. S. 985/8 Augsburg k. S. 993/4 | Berlin k. S. 1047/g Bremen k. S. 963/Q Brüssel k. 8. 933/4 Hamburg k. 3. 871/4 Leipzig k. S. 105 London k. 8. 119 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 933/4 Wien k. 8. 104 ditto m. 8. 104 ditto 1. 8. 1033/4 Dis conto 4 % Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 593/8 3°/0 öst. s. Lombard 505/8 3% Livorneser 393/8 5% Tosoaner 61‘/2 5% Elisabeth.-Prior. 82i/2 do. II. Emiss. 82 Vs ßeldtorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57i/2—58V2 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 211/2—22 V2 Engi. Sover. 1150 —52 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26—27 Anletienalooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 72 V4 Nassau 25 fl. 44 Braunschweiger — 3% Oldenburg, ä 40ThIr. — 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose 111 Vr Badische fl. 35 Loose 693/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 8 41/2 1858r Prioritätslonge — 1860r Loose 92 V4 1864r „ — Stadt Floren* — R.-Meter Buchen Scheidholz, 20 Kiefern- Feilgebotenes. 2446) (2405) Seltersweg. (2381) Arbeitsversteigerung. o? ru 94 fl., 2 48 28 12 4400 ) vttfault find, tiefen Auzias- Scheidholz Gießen, Tafelbier . Frankfurter Gießener Licher 2371) sollen den 14. Mai 1872. In Auftrag: Böger, Hofger.-Portocollist. 7) Steinfahren, Steinsetzen, Steinklopfen an den Wegen, veranschlagt zu 235 fl., 8) Unterhaltung der Gräben und Ban- quets, veranschlagt zu 105 fl., 9) Aufräumen von Fluthgräben, veranschlagt zu 95 fl., 10) Planirarbeit an der Strasse nach dem Bahnhof, veranschl. zu 298 fl. 42 kr., 11) Maurerarbeit, veranschlagt zu 64 fl. Groß-Buseck, den 11. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buseck. und Wtli Mg Mai feil' t UtbrrfthM' 1 Saaten. 3n mi Grav übti -ö 3wmt yi* nven toiM* ngrfrllea von Hs. Dü M n totrttn mchl sn ihn Arbeit )aiit W 1 ßih ilbkt Vie Lersteigeruugen. Holzversteigeruug. Freitag den 24. Mai L I-, Morgens 9 Uhr anfangend, in dem Geilshäuser Gemeindewalde, Mittwoch den 22. Mai, Vormittags 10 Uhr, wird in dem Canzleigebäude Groß- 2437) Samstag den 18. d? Mts., Vormittags 9 Uhr, soll bei unterzeichneter Stelle die in den städtischen Mädchenschulen erforderliche, zu 138 fl. 9 kr. veranschlagte Weißbinderarbeit, versteigert werden. Gießen, den 15. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. V o g t.________________ Edictalladung. 2364) Nachdem über den Nachlaß des Müllers Heinrich Wolf von Treis ad- Lda. der formelle Coneurs erkannt ist, wird Liquidationstermin auf Mittwoch den 17. Juli 1872, Vormittags 9 Uhr, anberaumt, und werden sämmtliche Gläubiger des Heinrich Wolf zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen zeder Art, nebst etwaigen Vorzugsrechten, sowie zur weiteren Beschlußnahme über dre Masse bei Meidung des stillschweigenden Ausschlusses von derselben vorgeladen. Giessen, den 4. Mai 18/2. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bottiche r. 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. Oeffentliche Aufforderung. 2444) Forderungen und sonstige Ansprüche an den Nachlaß des am 27. April l. I. verstorbenen Johannes Hetz A- zu Leihgestern sind binnen 3 Wochen bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, widrigenfalls dieselben bei der Nachlaßrcgulirung nicht berückstchtiat merbeir Gießen den 8. Mat 18/2. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. Frische Hefe Karl Heil, Schloßgasse. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Oeffmtiiche Aufforderung. 1938) Elisabethe Sänger, Tochter des gewesenen Tambours, Michael ganger zu Gießen, getauft den 14. Juni 1778, ist seit einer langen Reihe von Jahren mit unbekanntem Aufenthalte abwesend. Der derselben aus dem elterlichen Vermögen zugefallene Erbtheil wurde seither curatonsch verwaltet und beträgt dermalen 180 fl. 17 kr. Man fordert nunmehr die abwesende Elisabethe Sänger, deren Jntestat- oder Testamentserben, sowie überhaupt alle Die- ienigen, welche Ansprüche an das bezeichnete Vermögen machen zu können glauben, hiermit auf, solche dahier binnen 3 Monaten anzumelden, unter Vorlage genügender Legitimationsurkunden, widrigenfalls über das Vermögen in anderer Weise verfugt werden wird. Gießen, den 12. April 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Becker, Stadtger.-Assessor. 4125 „ Kiefern- „ » 200 Stück Bohnenstangen an den Meistbietenden öffentlich versteigert pr. Flasche . 8 „ . 8 kr. - 6 „ . 6 „ herzoglichen Hosgerichts dahier die Lieferung von 60 Stecken Buchen- in Accord gegeben. Airs Louigoin^ Besondere Bekanntmachungen. 3unf6rniitien unb5Ro 6, l« * Mtir «rttn il"e> 11 werden. c. , Die Zusammenkunft ist um die bestimmte Stunde im District Stam>n, am Wege nach Weitershain, und Nachmittags 2 Uhr im District Junkernzipfen, am Vicinalweg nach Beuern bei den Buchen-Schlagwellen Nr. 241. Geilshausen, am 11. Mai 1872. T . • Zur gef. Beachtung! „ Kiefern- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- u. Kiefern-Prügelh., „ Buchen-Stockholz, Wellen Vuchen-Durchforst.-Reisholz, 6* I tlö 2386) Samstag den 18. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterei -Büreau zu Groß-Buseck die nachfolgenden Bauarbeiten mittelst öffentlicher Versteigerung m Accord gegeben werden, als: 1) Stetndeckerarbeit an der Kirche, veranschlagt zu 135 fl-, 2) Maurerarbeit am II. Schulhaus, veranschlagt zu 5 fl. 30 kr., 3) Steindeckerarbeit daselbst, veranschlagt 4) Pflaster arbeit an den Ortsstraßen, veranschlagt zu 112 fl. 25 kr., 5) Chaussirarbeit, Stemfahren rc. daselbst, I veranschlagt zu 143 fl. 30 fr- lut 1536) Aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Co empfehlen wir in bester Qualität: Feinstes Blüthenmehl, „ Waizennrehl, Nr. 1, „ ,, Nr. 2, und geben wir solches zu denselben Preisen, wie in der Mühle, ab. I. A. Busch Söhne. Schweineschmalz in feinster Waare, pr. Pfd. 24 fr., empfiehlt Emil Fischbach, 2440) Feinsten saftigen Schweizer-Käse in Prima- Qualität empfehlen Carl Lony & Comp. Mschrn-Mkr: pI 0J fe, *$* <1 < en'« O' c»>[ 2451) Strohhüte in großer Auswahl empfiehlt billigst Georg Nöber, am Kreuz. 1876) Thürschoner in Crystall bei Wilh- Balser. Schweineschmalz, 6) St7i"-n^c/das-lbs" veranschlagt Gotha«. pr' Pfd. 24 kr., nt QA ff ii u 11 >y u 11 ui u u ii. 2428) Eine frischmelkende Ziege ist zu verlaufen. Asterweg Lit. A- Nr. 109. Z Gesangbücher, ganz feine und ordinäre, bei Wilh- Klee. 2453) Alten Malaga, Tokeyer, Dry Madeira, Old Sherry, Rothe u. weiste Weine, verschiedene Sorten, in bekannter Güte, empfehlen I. A. Busch Söhne. 2452) Das Ausputzen von Hüten wird billigst besorgt bei Georg Röber, am Kreuz. frei in's Haus, bei Georg Dörr, Kirchenplatz. 2449) Oberndorfer Dickwurzpflanzen, sowie alle feinere Gemüsepflanzen, sind zu haben bei Th. Lony, _______________im Promenadehaus. 2450) Schiebkasten und Schachteln, oval und rund, sowie eine Parthie Kisten, empfiehlt Georg Röber, am Kreuz. 2442) Bei PH- H- Schmidt in Lich sind Bienen - Wohnungen (Stroh- Dzirzon-Stöcke neuester Art), zu verlaufen. 763) Photographie-Rah- nren und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt.______________________ 2439) Hauspähne verfauft billigst W. Kohlermann, Küfer. 2327) Frühpstanzen, im Freien gewachsen, sowie Radieschen, verfauft Th. Rautenstrauch, an der Schoor. 9ir.1 s$ ramm. W. Hofmann. H. Lohmann. Die GnrtenlanÄe engster Verbindung steht. (2402) $rad)tbricfe für die Viatn-Weser-, Cöln-Mindener unt Redaktion, Druck und Verlag der Brül»ftschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Darmstadt, den 12. April 1872. Näheres bei unfern Agenten: 2325) Ein tüchtiges Mädchen für Hausarbeit zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. dienung zu befleißigen. Gießen, den 15. Mai 1872. 1968) Ein Logis, aus 4 bis 5 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche 2C.; bestehend, ist pr. 1. Juli zu vermiethen. Earl JugHardt, Kanzleiberg B. 72. 2431) Mehrere Schreiner, sowie Taglöhner und Knaben zum Nageln von Eigarrenk.stcheu werden gesucht von Euler & Köhler. (Selbe ist gefunden worden. Der Eigen- thümer kann solches bei E. Steinberger ; in Empfang nehmen. 2339) Eine große Auswahl schwarzer Schmucksachen in geschmackvollen Dessins empfiehlt zu billigen Preisen Georg Petri, Neuenweg. 2447) Ein Pfandschein, Nr. 10183, ist verloren worden. Der Finder wird gebeten, solchen gegen Belohnung an Dienstmann Nr. 8 abzugeben. Kaufmann Louis Wittich in Gießen. Gemeindeeinnehmer Volp in Lich. Die Nr. 19 bringt folgende Beiträge: Beim Alten am Sulzberg. Erzählung. (Fortsetzung) — Ein Zerstörer geistiger Zwingburgen. Von F. A. Stocker. Mit Augustin Keller's Portrait. — Thierschutz und Hunde-Asyle in London. Von Arnold Rüge. — Aus dem Todtentanz der Geschichte. Von Feodor Wehl. 1. Wie Fürsten und Monarchen sterben. — Ein Nationaldenkmal auf dem Niederwald im Rheingau. Von Ferd. Heyl- Mit einem Gedicht von Emil Nittershaus und Abbildung : Der Niederwald am Rhein,mit den beiden für das Nationaldenkmal projectirten Stätten. Nach der Natur ausgenommen von F Reich- 2407) Mittagstisch, ä 18 fr., wird abgegeben in der Restauration B Betr.: Die Aufnahme der schulpflichtigen Kinder in den städtischen Schulen zu Gießen. Die Kinder, welche in diesem Jahr das schulpflichtige Alter (das 6. Jahr) erreicht haben oder noch erreichen, werden Montag den 27. Mai, Morgens von 8—10 Uhr, ausgenommen und zwar in der Stadtknabenschule im Local Nr. 4 in der Schulstraße von Herrn Vicar Weiß gerb er, in der Stadtmädchenschule im Local Nr. 4 in der Neustadt von Herrn Vicar Filz. Noth- wendig bei der Aufnahme sind genaue Angabe über Namen und Stand der Aeltern und über Ort und Tag der Geburt der Kinder. Gesuche um Nachlaß des Schulgelds und freien Bezug der Schulbücher sind an Großh. Bürgermeisterei dahier zu richten. Aeltern, welche ihre Kinder wegen Kränklichkeit noch von der Schule dispensirt wissen wollen, wollen sich an den Unterzeichneten wenden mit dem glaubhaften Nachweis der Berechtigung ihres Wunsches. Im Namen des evang. Schulvorstands der Vorsitzende: Vigelius, Großh. Schulinspector. 2454) Meine seit langen Jahren dahier bestehende Leihbibliothek und Schreibmaterialien-Handlung habe ich mit dem Heutigen an Herrn Heinrich Lohmann käuflich abgetreten und wird solche von demselben in dem seitherigen Local fortgeführt werden. Indem ich dem verehrten Publikum für das mir stets bewiesene Zutrauen bestens danke, bitte ich dasselbe nunmehr auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Das Buchbindergeschäft werde ich vor wie nach fortbetreiben. Gießen, den 15. Mai 1872. H. Hoffmann. Auf Vorsteheudes Bezug nehmend erlaube ich mir, dem geehrten Publikum meine Leihbibliothek nebst Schreibmaterialien-Handlung aufs Angelegenste zu empfehlen, mit dem Versprechen, daß ich stets bemüht fein werde, das Beste Md Neueste zu liefern, und mich einer prompten und billigen Be- SflMfcHmdl ^aSaliatiseiB bei lidda, pr. Bahn 1 Stunde von Gießen und 2 Stunden von Frankfurt, 2046) Eröffnung des Bades' am 15. Mai. Mittags 1 Uhr table d'hote, außerdem Restauration nach der Karte. Beides zu den alten Preisen. Der frühere billige Miethbetrag aller mit neuem Bettwerk versehe-^ neu Zimmer bleibt unverändert. "Täglich viermal Verbindung durch die Wagen der Post und außerdem gute Beförderung hierher von dem nahen Bahnhofe vermittelst geräumiger Wagen. Zu zahlreichem Besuche dieses anerkannt vorzüglichen Bades laden erge- benst ein: Die KurHausPächter Gebrüder Eich. Vermischte Anzeigen. 2443) Tüchtige Maurer und Handlanger finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Mank & Schäfer in Wieseck. 2112) I. 1). Fühl i Sonnenstraße 104, empfiehlt für die Sommersaison für Kinder: Garten- geräthe in Eisen und Hotz, Botanisir- und Brodbüchsen, Schmetterlings-Netze und verschiedene Spiele für's Freie, als: Federball, Reife, Bommrang rc. befördert d e Annoncen - Expedition von Rw R-ich« ®!t[pre(j)e! >«ßschi $ contributi i” Mw ’M tar nntr üui Hn b|t Mir d« rendüm , A ® Mit lanifeit \ ^Ötföuf fron r. D UHvll|rd|d!tü-Uclirrijalif. 2403) Hiermit mache einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Restauration von Mittwoch den 15. Mai an Herrn W. Hofmann übertragen habe. Ich verbinde hiermit die Bitte, das Vertrauen, welches mir seither in so reichem Maße zu Theil wurde, auch auf Herrn Hofmann übertragen zu wollen. Louis Bramm, Neustadt. Auf Obiges Bezug nehmend, erlaube ich mir ein geehrtes Publikum zur Eröffnung meiner von Herrn L. Bramm gepachteten Restauration auf Mittwoch den 13. Mai ergebeust einzuladen. Unter Zusicherung reeller und guter Bedieuung werde ich mich des Vertrauens eines geehrten Publikums würdig zeigen und namentlich für gute Speisen und Getränke bestens Sorge tragen. Wilhelm Hofmann. Herrn Wortmann in Gießen, „ Kämmerer in Lich. Auswanderer lich bei billigster und reellster Bedienung nach allen Häfen Amerikas mit den rühmlichst bekannten Post-, Dampf- und Segelschiffen durch die Agentur von J. M. Schulhof. (918) flit Bktngerlc Post Wt* 1 st- Für Auswanderer. 744) Die Haupt-Agentur von C W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten -OTH Post-, Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. dxnr das von guter Familie fein mutz, gesucht. Franco Offerten sub Chiffre E. 4423 Viehversicherungs-Anstall für das Grosiheyog- thum Hessen. 2441) Dieses Institut, hervorgegangen aus der seit 1846 begründeten Starkenburger Viehversicherungs - Anstalt, versichert Pferde und Rindvieh gegen Seuchen und mit Ausschluß der Seuchen. In der Versicherung gegen alle Gefahren ist diejenige gegen Feuersgefahr inbegriffen. Die Verwaltungskosten sind gering. Die Beiträge billig. Gute Viehhalter erhalten nach dem Prämientarif bis zu 50° 0 Beitragsrückvergütung. Die Schäden werden coulant regulirt. Ortsversichcrungcn und Vereine werden rückversichert. Diese und Landwirthe mit einem Viehstande von Über 15 Stück machen wir auf die Pauschalversicherung aufmerksam, bei welcher das Signalement wegfällt, und der halbjährige Beitrag nach dem Versicherungskapital bezahlt wird. Das neue Semester beginnt am 1. Mai l- I. "" ~ " Die Direction. g Mein Tuch und Bukskin Lager zu festen und billigen Preisen empfehle bestens. Vcrmiethungen. 1967) Ein freundliches Zimmer zu ver- micthen. CarlJughardt, Kanzleiberg B- 72. 1886) Ein möblirtes Zimmer zu Der; miethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. 2448) In der Restauration Bramm ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen; auch kann die Kost gegeben werden. W- Hofmann- für I Von heute ab l dieser Sai- Waaren Sechs Kreuzer am Gulden, son Rabatt Marktstraße 25, gegenüber dem Kaufm. Herrn Emil Pist or.si". comptant. 2445) Unserem lieben Louis H . . l zu seinem heutigen 17. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch! daß die ganze Sandgasse wackelt. ________Mehrere durstige Freunde. 2413) Ein zuverlässiges Mädchen für Hausarbeit gesucht. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.____________________________ 2438) Ein Portemonnaie mit einigem Hie OwMm«, Allgemeine Deutsche Hagel - Persicherunqs - Gesellschaft. Grundcapital 3 Millionen Thaler. Davon sind in 5,019 Aktien emittirt . . Thlr. 2,509,500. Vorhandene Reserven Ende December!871 ,, 355,466. Derzeitiges Gesammt-Garäntie-Capital . Thlr. 2,864,966. Diese Gesellschaft versichert Bodenerzeuguisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. Jede Auskunft über dieselbe wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die uuterzeichncteu Agenten, welche gleichzeitig Agenten der Aachener und Münchener Fcuer-Vcrsichcrungv-Gcscllschast sind, die mit der Union in Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen ........ .... Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt^-S'UÄ*" unb Wn: ®er ®eift ber pnu™en @d,ulreau$ B