Preis vierteljährig 1 fl- >2 kr. mit Pringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Mmr AWger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1« lirttt, Nm «us ik onen, zum ! zur Dis- Correnten, Lien. Vereine int, 7 kr- Bei öfteren ,en durch dieselbe (5531) i Abonnement! im Recht. Erzählung Bon Th. Messerer. Schaffy im Liede Eine literar-histo-! istedt. Mit Jllu- ien Bruderstamme. - - Der Sturz des Roman von Georg , i^edicinische Gar-1 ne Gasfabrik m !b. Mit M i; Der alte Eme-l Irutschke. v.^BuchhhandlM, i . Ricker. , fr. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 14L Dienstag den 16. Januar 1872. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger ®*118ts "Ul$ Bei Q“en 5,30(1 Deutschland. Darmstadt, 14. Januar. Das am 13. Januar ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 2 enthalt: I. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern, die Feststellung der Miniwalgröße der Mobilmachungspferde nach dem vom 1. Januar 1872 an geltenden Maße betreffend. II. Bekanntmachung desselben Ministeriums, das Octroireglement der Stadt Mainz betreffend. III. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Postangelegenheiten, Veränderungen im Postcourswesen in den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen betreffend. IV. Bekanntmachung Großherzogl. Oberrechnungskammer, die Vergütung für die in 1872 in Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Pcnsionsnaturalien betreffend. V. Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Großherzoglichen Bezirksgerichts Mainz vom 30. December 1871 wurde behufs demnächstiger Ab- wesenheitserklarung des vordem auf dem Haxthäuserhof, Gemarkung Nicder-Jngel- heim wohnhaft gewesenen Allersburschen Heinrich Boller, Sohn von Johann Philipp Boller, das Zeugenbeweisverfahren angeordnet. VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. December 1871 dem Eduard Humonn zu Mainz die Erlauvniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von der französischen Regierung verliehenen Ritterkreuzes dcS Ordens der Ehrenlegion und am 23. Dec. dem Ludwig August Lohnstein zu Frankfurt a. M. die Erlaubnrß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Stanislaus-Ordens dritter Klaffe zu ertheilen. VII. Dienstnachricht. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 29. December 1871 der unterm 4. desselben Monats von Seiner Majestät dem deutschen Kaiser vollzogenen Ernennung des bisherigen Großh. Badischen Postraths Deininger zum Ober-Postdirector für das Groß herzogthum Hessen die landesherrliche Genehmigung zu ertheilen. Berlin, 12. Jan. Die N. A. Z. schreibt: „Prinz Neuß hat am 4. d. M. in seiner nunmehrigen Eigenschaft als Botschafter am kaiserlich russischen Hose, nachdem er sein Beglaubigungsschreiben dem Kaiser überreicht und dann bei dem Großfürsten Thronfolger und dessen Gemahlin in besonderer Audienz empfangen worden, gemäß der bestehenden Eliquette die dortige osficielle Welt bei sich gesehen. Der Besuch war ganz besonders zahlreich. Sammtliche Minister und hohen Würdenträger der Krone waren erschienen. Der Großfürst Thronfolger und die Frau Großfürstin hatten einen Adjutanten besonders beauftragt, ihre Grüße und Glückwünsche zu der neuen Stellung dem Prinzen zu übermitteln. Das Journal de St. Petersbourg widmet der Ceremonie des Empfangs freundliche Worte. Es hebt hervor, daß der Botschafter Deutschlands und die Gesellschaft von Petersburg einander seit längerer Zelt bekannt sind und daß, wenn die Beeiferung, den Prinzen begrüßen zu kommen, groß war, dies der Fall gewesen ist, weil alle Welt darauf hielt, bei dieser Gelegenheit dem würdigen Vertreter Sr. Maj. deö Kaisers Wilhelm Sympathie und Ehrerbietung zu bezeigen." Berlin, 13. Jan. Nachdem es nunmehr feststeht, daß, wie bereits gemeldet, die Expedition in das Atlantische Meer aufgegeben ist, wird es in Frage kommen, wie die bisher für die Vorbereitungen ausgewendeten Kosten, für begonnene Ausrüstung, Einziehung der Reserven, welche sich naturgemäß bereits auf mehrere Hunderttausend Thaler belaufen, gedeckt werden möchten. Innerhalb des Etats ist selbstverständlich dafür kein Raum, und selbst innerhalb der außerordentlichen Ausgaben wird es schwer halten, diesen Posten zu rechtfertigen. Hier wird die Befriedigung über die inzwischen vorgenommene Aenderung aushelfen müssen. Es wirb übrigens, der „K. Ztg." zufolge, noch keineswegs als Gewißheit angesehen, daß dem Vice-Admiral Jachmann bas Commando in Wilhelmshaven übertragen werben soll. Auch hier möchten frühere Dispositionen in Folge der neuesten Anordnungen Abänderungen erfahren. Eine frühere Mittheilung, welche eine ander- weite Forderung von Mitteln für eine schnellere Auösührung dcS Flotten - Gründungsplanes betraf, dürfte sich bestätigen, wenigstens ist dieser Gegenstand bereits in Erwägung gezogen. Köln, 13. Jan. Nach einer hier eingetroffenen Depesche ist dem hiesigen Altkatholiken-Verein vom Kriegs - Ministerium die Garnisonkirche St. Pantaleon zur Abhaltung seines Gottesdienstes bewilligt worden. Hannover. In diesen Tagen waren drei Delegirte des deutschen Schützenbundes, Fabricius aus Frankfurt, Schröder aus Bremen und Sterzing aus Gotha, hier, um mit dem hiesigen Schützen-Collegium über das vierte deutsche Bundesschießen zu berathen. Dasselbe wird mit dem Hannoverschen städtischen Freischießen gleichzeitig auf dem Schützenplatze abgehalten werden. Don dem Bau einer sogenannten Schützenhalle ist hierbei diesmal Abstand genommen, um die Kosten so niedrig als möglich zu halten; doch werden nach der Jhmesette noch etwa 80 Scherben ausgestellt werden." ' München, 12. Jan. Man mag an dem Minister v. Lutz noch so viel auszusetzen haben, eine gewisse Schncidigkeit des Wesens müssen ihm auch seine erbittertsten Gegner zugestehen. Davon legte er in der heutigen Abgeorbneten- fltzung einen neuen Beweis ab, als er die Pfarrer - Rußwurm'sche Interpellation wegen der Amberger Begräbnißseier für einen Altkatholiken im Namen der Regierung abtrumpste. Allerdings macht sich eine solche Sache äußerlich dramatischer, als sie eigentlich ist, da die Anfrage der Regierung vorher bekannt gegeben werden muß und die scheinbar unmittelbare Antwort derselben eine wohlvorbereitete ist, aber sehr stark war der Gegensatz zwischen der unsauberen Darstellung des Sachverhalts in der Interpellation und dem Dementi, womit der Minister auf Grund der Aktenstücke, welche der Interpellant unrichtig citirte, fast bas ganze Kartenbaus angeblicher Thatsachcn über den Haufen warf. Das Ministerium halt entschieden an dem Standpunkte fest, den es bei der Beantwortung der Herzlichen Interpellation eingenommen, und der vom Minister wiederholt citirte §■ 158 des Religions-Edikts ist der Drudenfuß, über den die infallibilistischen Ansprüche nicht weiter können. Mit großem Tacte wurde auch auf die einzig schwache Seite im Auftreten der angegriffenen oberpfälzischen Regierung hinge- wiesen und für diesen zweifelhaften Punkt die nähere thatsächliche und rechtliche Untersuchung verheißen. Auf der rechten Seite des Hauses war das Gefühl einer erlittenen Niederlage ersichtlich, und wenn, wie es heißt, die klerikalen Führer heute Abend die Köpfe zufammenstecken wollen,-um den Schaden zu besehen, so Verden su ein großes Loch erblicken. Sonst beschäftigte sich die Kammer mit niederbaycrischen Eisenbahnschmerzen, die nicht anders sind als in anderen deutschen Ländern auch; nur werden sie etwas lauter und ungestümer zu Gehör gebracht. (K. Z.) Stuttgart, 15. Jan. Die Setzer haben heuce die Arbeit eingestellt. Gegen 300 feiern. Viele derselben sind abgereist. Die Polizei warnt in Maueranschlägen vor Gewaltthätigkeiten. Das Weitererscheinen der Zeitungen ist ge» sichert. Straßburg, io. Jan. Der Besuch der höheren Lehranstalten des Reichslandes ist in fortwährendem Steigen begriffen. U. A. zählt das hiesige kaiserliche Lyceum, welches am 10. Oktober fein neues Schuljahr mit 170 Schülern begann , nun deren 300. In Kolmar hat sich die Schülerzahl des Gymnasiums feit Beginn des Schuljahres fast verdoppelt. Anderweitigen Bemerkungen gegenüber mag dabei ausdrücklich hervorgehoben werden, daß der Zuwachs fast ohne Ausnahme nur von elsäfsisch-lothringischen Familien kommt. Oesterreich. Linz, 10. Jan. Das clericale „Volksblatt" droht mit einem Bauernaufstände, wenn den Rieder Altkatholiken die Simultan-Benutzung der Pfarrkirche gestattet wird. (N. Fr. Pr.) Lilrz, 10. Jan. Gestern wurde in Ried die erste altkatholische Trauung vollzogen. Linz, H. Jan. Die Petition der Rieder Altkatholiken um Mitbenutzungsrecht der Pfarrkirche wurde von der Statthalterei abgewiefen, weil das Verfügungsrecht der Kirchenbehörde zustehe. (Pr.) Frankreich. Paris, 12. Jan. Das officiöfe Bien Public veröffentlicht heute folgende Mittheilung : „Mehrere hochgestellte Persönlichkeiten der politischen Welt Oesterreichs behaupten, daß das Kaiserreich der Habsburger von Preußen viel mehr bedroht sei, als von Rußland. Sie machen darauf aufmerksam, daß die russische Allianz Oesterreich 1849 sehr nützlich, und daß die preußische Allianz 1864 sehr unheilvoll für es war. Oesterreich verdankt dem Kaiser Nicolaus sein Heil, dem Kaiser Wilhelm Sadowa und seine Ausweisung aus dem deutschen Bunde. Die Staatsmänner, welche diese Erinnerungen anrufen, machen Anstrengungen, damit das wiener Cabinet seine Beziehungen nicht allein mit dem Petersburger Hofe, sondern mit der ganzen russischen Nation besser gestalte. Man muß übrigens nicht außer Acht lassen, daß die Sprache der Moskauer und Petersburger Journale Betreffs Oesterreichs seit einiger Zeit viel weniger feindselig ist. Dieses ist ein bezeichnendes Symptom." Das officiöfe Blatt des Herrn Thiers scheint sich also immer noch mit der Illusion herumzutragen, daß es zu einer österreich-russtsch-französischen Allianz kommen könnte. Dasselbe scheint zu glauben, daß man in Wien ganz vergessen habe, daß Frankreich der österreichischen Macht den ersten und furchtbarsten Stoß versetzt hat, und daß, wenn das Haus Habsburg sich in Deutsch- land zur Geltung bringen will, es nicht dadurch geschehen kann, daß eS Elsaß- Lothringen oder gar den Rhein zum Opfer bringt. Paris, 14. Jan. Der Herzog v. Perstgny ist gestern in Nizza gestorben. Italien. Rom, 14. Jan. Die internationale Tklegraphen-Eonvention wurde heut' im Beisein Visconti-Denosta's, des Ministers des Aeußern, unterzeichnet und d telegraphische Congreß geschloffen. den 4. 5. 6. 7. 8. Literarisches. 40 Börsenberichte. W echMei. 3. Die conto 4% Geldsorten. kr. fl. I 41 3 „1. 2 Mieter $urd)i. Wen- Meter, Durchai Nadelst Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 17—18 Engi. Sover. 11 45—47 Ruse. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 24—25 A Holzvkif 2 Aetien. Frankf. Bank 137 Frankf. Vereins-Kasse 1287z Damast. Bankact. 465 Wien Bankaotlen 919 Galizien 264 Gest. Creditaot. 356^ n \jiut in Silberrente hat das Geschäft bedeutend nachgelassen, dieselben gingen heute zu 64 U%ie Liquidationscourse für Medio-Januar sind festgestellt. Oesterreichische Credit 355 Wiener Bank 900. Darmstädter Bank 463. Staalöbahn 418. Lombarden 219. Elisabeth 250. Galizier 263. Alföld 198. Nordwesi 228. Franz-Joseph 213. Amerika 96‘/4. 4 yjem ouviuunitn ««»-p —---- ~ waren Die nnmucn vsvui|t vtvtun.-u ° 1 Kreuz einen Abweiser herzurichten, wenn er darüber einen Revers ausstelle und an die Stadtkasse f, itten 9()ö ßrcbitactien 355Vz umgesetzt. StaaiSba m 419. ■" ' - •- ’ Für österreichische Loose trat in Folge der von Wien hierfür gemeldeten höheren Notirun- gen eine Preissteigerung von 2 Procent ein und wurden 1860er Loose bis 94' >. bezahlt. Die Hausse zieht immer einen größeren Kr 100'/2 n 41/30/0 1jährige 100'/g n 4O/o 1jährige 95 Würtemb. 4^2% Obi. 99'/g Baden 4'/zO/o Obi. c. E. L. 991/4 Oesterr. Silberrente 64 V4 R Papierrente 55 V8 Amerik. Bonds 1881r 1023/4 w n 1882r 961/4 w 1885r 973/g w n 1887r 983/4 Spanier, neuest. 3% 32 Amsterdam k. 8. 99-/8 Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 953/4 Brüssel k. S. 927s 87 t/ß Hamburg L 8. Leipzig k. 8. 1047s London k. 8. 1175/8 Lyon k. 8. 92 Paris k. 8. 92 Wien k. 8. 1015/b ditto m. 8. _ ditto 1. 8. — flltr h l,n ber^^m ;r5,4 würde 1 ^"stichln «i< N-th- ‘betNplL- ^djenau °« W$n- *(, wird m ?ür einigen n,*t ein an, ml der Bitte, a3 Haus zum ’^nli^en vor. Ie ^r Anecht n , für dir er 'togunqen des er möge, ba n erschien der "Nb: „End- Nirm mittelst hen an beiden lchdem derselbe »ine Kranken- 'man Levin ,,Verlag von est des neuen gegen die gebotenen be- ' zwar meinen ren Ereignisse en Inhalt, 'n durch eine eskcn u. f. w. ieren Reiz er- Geheimniß ilich glückliche ne Charakterlich die Rach- Lhilivpe's und itz dieser letzte m wurde und dem Tode des den sollte, dm treten nun in aß vermeint'' fii vor ben letzten CoM bbe Bnm ent; -er Orleans, 1 semLchücking'- sgeschlchte, wo- 1 daß die Neu- ! m äufirst günsti- । angeboten und Dankactien übee- bbderrn Notirnn- b.^U. jetzt noch junick- xjchifche Rudolph- ginzen heute zu ische Cred't 35b. 219. Elrsadck la 96^4- k. S. 99-/g k. S. 993, 4 k. s. 10J V ä. 953/< k S. 92% L 8. 87V* L S. i04^ k 8. H75/« t 8. 92 kB. 92 , k 8. lOl^B m- 8. - Lß. - »ff -M Besondere Bekanntmachung. 237) Die rückständigen Schulgelder aus der Realschule und den städtischen Schulen pro 3. und 4. Quartal 1871 können an den ersten drei Zahltagen: Dienstags, Donnerstags und Samstags, noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Zugleich wird bemerkt, daß das Schulgeld von jedem einzelnen Schüler pro Quartal beträgt: fl. kr. 1. Aus der Realschule..........3 — 2. r y Vorschule derselben.......2 — 3. , y Fortbildungsklaffe der höheren Mädchenschule, Herr Lehrer Schulinsp. Vigelius 6 15 4. y „ ersten Klasse der höheren Töchterschule, Herr Lehrer Mitprediger Freien sehner, einschließlich 30 kr. für engl. Unterricht 5 30 5. v v zweiten Klasse derselben, Herr Lehrer Cur sch mann, einschließlich 30 kr. für englischen Unterricht.......4 30 6. v v dritten Klasse derselben, Herr Lehrer Schmitt..........3 30 7. , , vierten Klasse derselben, Herr Lehrer Felsing..........3 — 8. y lf ersten Klaffe der Stadtmädchenschule, Herr Mitprediger Drescher - . . . . — 40 Gießen, den 15 Januar 1872. fl. kr. 9. Aus der zweiten Klaffe der Stadtmüdchenschule, Herr Vicar Schäfer........— 40 10. , v dritten Klasse der Stadtmädchenschule, Herr Lehrer Röhmer........— 40 11. y y vierten und fünften Klasse dec Stadtmädchenschule, Herr Vicar Filz . . . . — 40 12. y y ersten Klasse der Stadtknabenschule, Herr Mitprediger Lips .......— 40 13. , y zweiten Klasse der Stadtknabenschule, Herr Lehrer Müller........— 40 14. y y dritten Klaffe der Stadtknabenschule, Herr Lehrer Jung.........— 40 15. v y vierten Klaffe der Stadtknabenschule, Herr Vicar Weißgerber......— 40 Der Stadtrentmeister: Enders. Versteigerungen. Holzversteigerung tm Anneröder Gemeindewalde. 238) ,a Dienstag den 23. Januar, t , von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- strict Köpfe!, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 9 Raum-Meter Eichen-Prügelholz, 5 „ Stockholz, 18 „ „ Nadel-Prügelholz, 41,05 „ „ „ Stockholz, 1585 Wellen Nadel-Reisholz, 180 „ Eichen- „ 238 Nadel-Stämme mit 112,08 Cubik- Meter, von 15 bis 34 Zentimeter Durchmesser und 17 Meter Länge, 40 Eichen - Stämme mit 11,07 Eubik- Meter, von 15 bis 34 Zentimeter Durchmesser und 13 Meter Länge, 41 Nadelstangen mit 5 Zubik - Meter, 3 Eichenstangen mit 0,29 Zubik - Meter. Die Zusammenkunft ist an der Grün- Lerger Straße am Einschnitt nach Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September 1872 gestattet. Annerod, am 15. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Feilgebotenes. Wilhelm Balser, Porzellan-, Glas- und Krystall - Waaren - Handlung, Wallthorsttaße Lit. A. Nr. 96, empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: in Weiß, Gold und Farbig decorirt; Waschgarnituren, Trag- Eßgeschirre, Tassen re. re. in feinem Porzellan: Tafelserviee, \ Kaffeeservice, j Kuchen- u= Dessert- I telter. in Glas und Crystall: Blumenvasen, Punschbowlen. Wasser und Weinflaschen, Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschafts-Gläser und i Flaschen; in broncirten Thonwaaren: Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; m lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re. Ordinäres Steingut. — Gypsfiguren. — Wärmsteine. (5016) Z Vrauermssi, beste Qualität, stets vorräthig bei Fr. Textor, Bierbrauer auf der Hardt bei Gießen. Maronen Jafidverpachtung. 78) Mittwoch den 31. Januar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die der Gemeinde gehörende Jagd auf die Dauer von 6 Jahren anderweit verpachtet werden. Treis a. d. Lumda, den 4. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda. ______________Bergh öfer._________ Versteigern n g. 243) Donnerstag den 18. l. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Behausung der Frau Schullehrer Rabenau Wittwe dahier: 2 Kühe, 1 Mutterrind, 3 Schaafe, 2 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge. 1 Schlitten, 2 Zlaviere, 1 Glasschrank, 2 Kleiderschränke und sonstige Geräthschaften; ferner Früchte, Heu, Stroh, Erdgewächse und eine Parthie Honig, erbvertheilungshalber meistbietend versteigert werden. Alt-Buseck, am 13. Januar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Alt-Buseck. ______________Wagenbach.____________ 153) Die nachverzeichneten, dem verstorbenen Schreinermeister Ludwig Rau zu Wieseck gehörenden Gegenstände sollen Mittwoch den 17. Januar, von Morgens 9 Uhr an, versteigert werden, als: 1) sämmtliches Schreinerwerkzeug, 2) 450 QFuß Eichenbohlen, 3) 620 D^ufe Lärchen- u. Tannenbohlen, 4) 2 Stecken Scheidholz, 5) Vh „ gerissenes Prügelholz, 6) 1 Fuder Kornstroh, 7) IVz „ Gerstenstroh, 8) 1 „ Erbsenstroh, 9) 24 Zentner Grummet, 10) 9 „ Heu, sowie eine Parthie Kartoffeln und Dickwurzeln. (süße große italienische Kastanien), um damit zu räumen, pr. Pfund 8 kr., empfehlen I. Ä. Busch Söhne. , : 1,IL 1 *111 M —1 rry.imaKvcv Unentbehrlicher Nathgeber M für Mämirr! „Dr. Retau’s Selbstbewahrung.“ Zuverlässigster Nathgeber in allen Krankheiten und Zerrüttungen des 3 Nerven- und Zeugungs - SystemcS. g Mit 27 Abbildungen. 72. Auflage. Preis 1 fl. 45 kr. Vorräthig in jeder Buchhandlung, so- B wie in G Poenicke's Schulbuchhand- § lung in Leipzig. (Gegen 1 fl. 52 kr. S Francoversendung in Couvert ) (42)I 8 Herren-Wäsche, als: Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Halsbinden und Glace-Handschuhe, empfiehlt in reicher Auswahl H. Rübsamen. 223) Kreppet, Fastenbretzeln und sonstige mürbe Backwaaren täglich frisch bei Emil Noll. 204) Täglich frische Berliner Pfannkuchen bei Wilhelm Hartmann. 214) Eine Parthie Champagner-Flaschen wird billigst abgegeben von Aug. Noll, tm Stern. 216) Weißkraut und anderes Gemüse, sowie ein guter Holzofen, ist zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. D Lager in ächt italieni- W scheu und deutschen Teigwaaren, als: MMaccaroni, Dermicellis, Suppenteige, Gierge- W müse- und Eiersuppen- nudeln. Parmesan- und W Emmenthaler Hase. Thee, Vanille, $ Chocolade, Sardellen und KGothaer Cervelatwurst. | Blockchocolade, pr. Pfund 28 fr. g Würfelzucker. W (Champignons, ^Trüfl*eln. Sardines D a rhuile, riass. £$Sardinen, Caviar Wund Mixed-Pickles. W Tafelmandeln, ß Tafelrofinen, D Jtal. Haselnüsse. 4873) Die Specerei -, Material- und Fardwaartn - Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Große und kleine Rosinen, ausges. große Mandeln, Citronat, Orangeat, ganzen und gestoßenen Zimmet, gestoßene Raffinade, Citronen, Anissaamen, Ammonium uiib Pottasche. Reinschmeckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 28 fr. Condensirte Milch. Jtal. Brünellen, getrocknete Kirschen, Acpfelspalten, ganze Aepfel, Mirabellen, Catharina-Pflaumen und türk. Zwetschen. Reisstärke. Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme. Bienenhonig, Zuckersyrup. | W Batavia-Arrac, Jamaica-Bum, Cognac, Arme- und Bum- E W Pnnsch-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, Maraschino j 3 «li Zara, Genever, Gilkaer Getreidekümmel und Danz. | P tioldwasser, Schwarzwälder Kirsch wasser, Slihowitz 1 W und sämmtliche ächte holländ. Idepieure uon Wynand Focking. I 5) Englische Gnßstahlfeilen, für deren Aechtheit Garantie geleistet wird, liefert die Feilenfabrik von G Lyner in Offenbach a. M. Daselbst werden stumpfe Feilen auf's Billigste aufgehauen. (131/XH.) 3) ihrer t=! Ihlfi>l1ifrfoftcn bre Inserate nur dasielbe, wie in den Zeitungs-Expeditionen , da Süddeutsche Bodcn-Credit-Bank in Frankfurt a. M. (124) a. M. Ibtheilung Frankftwrt öffnet an die betreffenden Reflectanten, alten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser S Lenlml-Burmu für Inserate empfohlen. , M 1 - rti AH StP hftr. XPt; Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser 4. 5. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriese werden uner- o) O> Wer Wer i) 2) daß Herr Hofgerichtsgerichtete Anträge auf 1. 2. 3. (1366) Wer Rudolf liesse, dieses Institut als Central-Stelle treffende Police vermittelt haben. Statuten, Rechenschaftsberichte für das Jahr 1870 und ausführliche Prospecte werden von den unterzeichneten Vertretungen der Schweizerischen Nentenanstalt gratis verabfolgt, welche auch zur Ertheilung jeder näheren Auskunft, sowie zur Vermittelung von Renten- und Lebensversicherungs-Verträgen jeder Art gern bereit sind. Die Subdirection für Deutschland in Frankfurt a. M. H. Hahn S> Sohn. Die Hauptagenten : Echternach Sf Haustein in Gießen. G a r a n t i e e n : Das gesammte voll eingezahltc Grundkapital der Schweizerischen Creditanstalt in Zürich . . . Das von Jahr zu Jahr wachsende Vermögen der Schweizerischen Rentenanstalt, Ende 1870 ..... (Diese sämmtlick.en Gelder sind, mit Ausschluß jeder Speculation, auf hypothekarische Sicherheit angelegt.) Die jährlichen Einnahmen der Schweizerischen Nentenanstalt , 1870 ......... P r o g r