lefud). ^ger ' Lors >6ct^ennf: .fJ ? ttlttn ''-«ft Lehr- t,c Exped. H°usbursche kann «fei * MMh« ?nn Neidel bauen B. 35. ' ^geseUji Wäft'Miig 3- Alker. mstraßk. p"' gesucht. ^WjiöiteiubH Ahnung und Kost ^AnlageCL. Medaillon ist vom Babnbof verloren Finder wird ge- nt gute Belohnung ornsriff abzu- l’ccf, Schneider. ). August stdet beim ur gute Reifen erein. s.M. am Forsthaus. 13,500. Weiter ff. 2.30. a^eit. Verein*. ät 10,000. 16,008. 8. 551,383-19- 106,232. 43- «SS gen gtgku 8 zxüb- «6 f nslr^.i/rshtiA. m AnnK Preis vierteljährig 1 fL 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Aufnahme Sonntags. Expedition: Canzletberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 190. Donnerstag den 15. August 1872. 1111 Wl111 ■—* 1 |l11*1 Amt! i ch e r T hei L Bekanntmachung. Betr.: Auswanderung nach Canada. A»s einer von dem Consiil des Deutschen Reichs zu Taronio (Canada) an das Reichskanzleramt gemachten Mittheilnng geht hervor, daß nach Canada oder nach anderen englischen Colonien auswandernde Deutsche in bett’ englischen Besitzungen nach einer gewissen Zeit wohl die Rechte aller eingeboklnen engüschm Bürger erwerben können, daß dieselben jedoch auf den Schutz der englischen Regierung im Auslande und besonders in Ländern, wo das Paßsystem besteht, vorläufig entweder gar nicht, oder doch nur höchst ausnahmsweise Anspruch machen rönnen. Wir bringen dies in Auftrag Großh. Ministeriums des Innern hierdurch zur öffentlichen- Kenntniß. । Gießen, den l 3. August 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Deutschland. Darmstadt, 14. Aug. Sicherem Bernehmen nach soll von großherzoglicher Regierung beabsichtigt sein, die direkten Steuern vom 1. Januar k. I. nicht mehr, wie bisher, allmonatlich, sondern in sechs, je 2 Monate umfassenden Terminen erheben zu lassen. — Wie man hört, sollen die in Butzbach garnisonirenden beiden Escadronen des großherzoglich hessischen 2. Dragonerregiments nach Darmstadt verlegt werden. Der Grund hierzu würde in der schlechten Beschaffenheit des Butzbacher Exercierplotzes zu suchen sein, welcher für Hebungen der Cavallerie fast unbrauchbar sein soll. Darmstadt/ 14. Aug. In dem Befinden des von einem Schlaganfall betroffenen Staatsministers v. Bechtold, ist eine Besserung eingetreten. — Der Ge- setzgebungsausschuß der zweiten Kammer tritt beute nicht zusammen, da es nicht möglich war, Vie beschlußfähige Anzahl von Mitgliedern zu versammeln. Mainz, 10. August. Die Annahme, daß die Verlegung des 118. (4. darm- städtischen) Infanterie - Regiments durch Händelsucht der Mannschaften veranlaßt sei, ist nicht begründet. Nach dem bekannten Vorfall mit Mannschaften des dritten brandenburgischen FefiungS-Artillerie-Regiments am Abend des 22. März (Geburtstag des Kaisers) war wohl, da die Veranlassung zu jenem Conflict nicht aus Seiten der Hessen zu finden war, unter diesen eine Zeit lang solche Aufregung zu bemerken, daß der Gedanke der Verlegung damals austauchte. Nach verlässigen Angaben scheint die Maßregel aber erst durch andere Umstände vollständig gereist, wenn nicht überhaupt nur durch diese veranlaßt zu sein. Händel oder Streit sind wenigstens seit jenem Tage nicht mehr vorgekommen. Dagegen hat sich, da das Regiment mitten in seinem Rrkrutirungsbezirk steht, de° Zug nach „Muttern" etwas zu stark gezeigt und manchen Sohn veranlaßt, den heimathltchen Herd auf eine oder zwei Stunden aufzusuchen, wenn die Colonnen vom Schieß- oder Uebungsplatz oder vom Probemarsch in der Nähe des Geburtsortes vorüber führten. Außerdem hat das Ausbleiben über den Zapfenstreich, welches trotz der auf 10 Uhr Abends hinausgerückten Zeit ganz außerordentlich um sich griff trotz aller Strenge, in der letzten Zeit die äußersten Maßregeln gegen die Säumigen nöthig gemacht. Im Umgang mit den anderen Mannschaften der Garnison (Hessen-Nassauer und Nassauer) ließ sich zwar keine Freundlichkeit erkennen, sind aber auch keine Veranlassungen zu Klagen entstanden. Es war eine Zeit lang sogar eine Verlegung außerhalb des Großherzogthums in'S Auge gefaßt, man scheint auf Veranlassung des Divisions-Commandos davon abgegangen zu sein. Mit Verlegung des 117. Regiments in die hiesige Garnison wird sich ein ähnliches Verhältniß wie mit den beiden anderen Infanterie- Regimentern Herstellen, bei denen die Nähe der Hetmath weniger auf Diseiplin einwirkt. Auch die durch die erwähnten Umstände eingetretene Anhäufung der Strafen und Rückfälle gehört zu den Ursachen der Maßregel, welche ebenso im Interesse des Regiments selbst, wie der Dtsciplin im Allgemeinen liegt. Berlin, 11. Aug. Seit dem ersten Bekanntwerben der Berufung einer Conserenz von Kirchenrechtslehrern durch den CultuSminister sind an diese Thal- fache fast täglich neue zum Theil einander widersprechende Mittheilungen in die Oeffentlichkeit gelangt. Um so mehr ist es von Interesse, das Tbatsächliche der Vorgänge nach Angaben unterrichteter Personen in das Auge zu fassen. Hiernach stehen die Conferenzen zunächst in gar keinem Zusammenhänge mit irgend einem einzelnen Differenzfalle zwischen dem CultuSministerium und einem katholischen Geistlichen; sie sind also durchaus nicht mit der Angelegenheit des Bischofs Krementz in Beziehung zu bringen. Ferner handelte es sich nicht um die Abfassung von Beschlüssen, sondern lediglich um gutachtliche Aeußerungen über Gesetz- gebungsfragen, welche das Verhältniß des Staates zur Kirche betroffen. Man wird annehmen dürfen, daß dieser gutachtlichen Befragung ganz bestimmte Plane, etwa in der Form eines Programmes, unterbreitet worden, worüber dann ein Meinungsaustausch stattfand. Es haben zu diesem Behufe überhaupt zwei Be- sprechungen stattgefunden. Außer dem genannten Professor Friedberg haben übrigens u. A. an den Conferenzen Theil genommen: Die Professoren Gneist, Hübler, Hinschius, Meyer aus Rostock. Die. Conferenzen waren vertrauliche, ihr näherer Inhalt wird daher nicht bekannt werden; wohl aber verlautet, daß man Grund hat, mit ihrem Verlaufe und ihren Resultaten zufrieden zu sein. — Die Ausführung des Iefuitengesetzes ist augenblicklich Gegenstand weiterer Berathung, welche sich namentlich die ganz bestimmte Fixirung der Kategorie der den Jesuiten „verwandten Orden" zur Aufgabe gestellt habe. — Die Ernennung von Schul- inspectoren nimmt ihren ununterbrochenen Fortgang. Die Regierung hatte bisher Ursache, den Widerstand, der ihr auf diesem Gebiete entgegentrat, als einen neuen Beweis dafür aufzufaffen, wie dringend nothwendig der Erlaß des Schulaufflchts- gesetzes und ein weiteres Vorgehen in dieser Richtung gewesen ist. — In dem Etat des Cultusministeriums werden bedeutende Mehrforderungen für die Universitäten und das Voiksschulwesen den Schwerpunkt der Veränderungen gegen die bisherige Aufstellung bilden. Bei der glänzenden Finanzlage des Staates ist kaum anzunehmen, baß gerade diese Forderung eine Bemängelung im Finanzministerium erfahren soll. Berlin, 12. August. Der Ende d. M. in Frankfurt a. M. zusamwen- tretende zehnte deutsche Iuristentog wird sich mit der hochwichtigen Frage der Umbildung des Geschworenengerichts beschäftigen. Wie bereits mitgetheilt, liegen dem Iuristentog mehrere Gutachten über die Frage vor, ob in den Strafgerichten höchster Ordnung an die Stelle des Gerichtshofes (als Richter des Rechts) und der Jury (als Richter der That) ein einheitliches Collegium von Juristen und Laien treten soll und in welchem Zahlenverhältniß beide Elemente vertreten sein sollen. Wie man der D. Z. mittheilt, wird der Iuristentog, da derselbe bereits im vorigen Jahre für die Schöffengerichte im Allgemeinen ausgesprochen hat, jetzt nur noch über die Frage berathen, ob unter Beseitigung der Geschworenengerichte nur Schöffengerichte eingeführt werden sollen, oder ob unter den Geschworenengerichten, welchen auch künftig die Mitwirkung bei der Aburtheilung von Verbrechen zu belassen, auch Schöffengerichte zur Aburtheilung von Vergehen einzurichten seien. Berlin, 14. August. In der gestrigen Generalversammlung der Tischler- gesellen, welche 3000 Mann stark erschienen waren, wurde beschlossen, beute Mittwoch den 14. partielle Strikes anzufangen, trotz der von den Meistern bewilligten O^stündigen Arbeitszeit zu l1/s Thlr., da die Meister sich über die Zulage von 162/3 pCt. bei Akkordarbeiten nicht ausgesprochen hätten. Die Einführung von Schiedsgerichten uud Einigungsämtern wurde einstimmig verworfen. Mit Spannung sieht man den bevorstehenden Ereignissen in München entgegen. Wird der junge König, welcher durch den Vorschlag, den König von Preußen zum Kaiser des deutschen Reiches zu proclamiren, den ersten Schritt zur Einigung Deutschlands that, die M:nisterkr>sis durch eine reichsfeindliche Wahl beendigen oder wird er den Jntriguen der patriotifch-partikularistisch-ultramontanen Coalition widerstehen und Herrn v. Lutz, der seine deutsch-patriotische Gesinnung erst kürzlich gelegentlich des Münchener Universttätsjubiläums in so glänzender Weise vocumentirte, an die Spitze des Ministeriums stellen? So fragt man sich in banger Erwartung. Thatsache ist, daß der bayerische Gesandte in Stuttgart, Freiherr v. Gasser, als er sich vor einigen Tagen zur Abreise nach Stuttgart anschickte, feine Ernennung zum Minister des Auswärtigen bereits in der Tasche hatte, daß der König sich aber veranlaßt fand, sein Wort wieder zurückzunehwen, weil die übrigen Mitglieder des Ministeriums ihre Entlassung für den Fall der Ernennung des Freiherrn v. Gaffer angeboten hatten. Ob diese Niederlage der reich-feindlichen Partei damit definitiv entschieden ist, läßt sich bis jetzt noch nicht erkennen; die Entscheidung ist von Neuem vertagt, da König Ludwig Bedenken zu tragen scheint, die Führung einer reichsseindlichen Coalition der Mittelstaaten zu übernehmen. Wir hoffen und wünschen, daß diese Bedenken die Oberhand behalten und den König zu einem Entschlüß führen mögen, der zum Heile des gesammten Vaterlandes gereicht. Originalnachrichten aus München melden übrigen-, daß die im Versailler Vertrage getroffenen Verabredungen bezüglich der Modalitäten, noch welchen die bayerischen Truppen der Bundesinspection durch den deutschen Kronprinzen unterworfen werden sollen, jetzt die Genehmigung des König- Ludwig erhalten haben. Außerdem meldet der Telegraph, daß der deutsche Kronprinz am Dienstag der Königin Mutter von Bayern in Hohenschwangau einen Besuch machte. So geringfügig auch auf den ersten Blick diese Nachrichten erscheinen mögen, so gewinnen sie doch an Bedeutung, wenn man sie mit jenen pessimistischen Frankreich. Correspondent der „Karlsruher Ztg.", Das 88. Marsch-Regiment, welches bekanntlich am 18. März 1871 bei« Der Feldmarschall Berg, welcher am 7. August sein 60jährigeS Dienst- Er N w". ter fdjon feit Jahren in Brüssel wohnt und als Bücherfamml« sehr bekannt ist' Abbitte thun. Es wurde eine Untersuchung angeorbnet, welche gänzlich zu Gunsten des angegriffenen Eisenbahnbeamten au-fiei. Trotzdem besteht der spanische a«, war fich in der Zusammenkunft der drei Kaiser zutragen werde. Bei de« - ... n _ .. .. .. blühenden Unsinn, der bei dieser Gelegenheit zum Vorschein kommt, lohnt es fich Mulhauscn, 12. August. Seit Kurzem macht fich hier, schreibt der nicht der Mühe, auf ihre Ansichten und Meinungen naher einzuaehen Dem Herrn Eorresponbent der ,,Karlsruher Ztg.", wie mit einem Zauberschlage ein ganz Thiers macht die Berliner Zusammenkunft gerade kein grobes Vergnügen Abae- anderer Geist, vorzüglich bei der arbeitenden Klaffe und bei der ländlichen Be- sehen davon, daß er nicht ohne Unruhe über die Beschlüsse ist, die in den Eon- vol erung, bemerkbar, welcher sich dadurch äußert, daß mit einem Male Alle- serenzen allenfalls gefaßt werden können, paßt es auch nicht in feine Plane dab optUen geht, während d,e Landleute früher hiervon nichts wissen wollten. Hierzu e« zu freundschaftlichen oder gar innigen Beziehungen zwischen Oesterreich' und ««S "un >v°hl der 43. Milliarden-Erfolg ein wenig beitragen, der hier allen, Rußland mit Deutschland kommt. Wa« den Präsidenten am unangenehm^ be° felirt sonst vernünftigen Leuten die Kopfe verdreht hat, doch durfte diese plötzliche rührt haben soll, ist der Umstand, daß er die Nachricht von der Zusammenkunft Umwandlung in der Stimmung wesentlich .n etwa» Anderem und zwar in der drei Kaiser nicht dir-et von Petersburg erfuhr. Er ersah daraus dab fe n Folgendem seinen Grund haben Verfasser dieser Zeilen, der öfter Gelegenheit dortiger Botschafter, General Leflo, keineswegs mit der russischen R aieruna o hat, mit diesen Leuten zu verkehren, die oft stundenweit Herkommen, um zu intim steht, als derselbe nach Versailles gemeldet hat. Thiers gibt jedoch den optiren, hört keinen andern Grund für ihr Vorhaben mehr angeben, als den, unangenehmen Gefühlen, welche die Zusammenkunft in ihm erregt, keinen offen!. 6ag ihnen ihr H-rr Pfarrer gesagt habedaß sie, wenn sie nicht optirlen, lechen Ausdruck. Seine Journale haben im Gegentheil die We suna erhalten lutherisch werden mußten Trotz aller Belehrung und dem Hinweis darauf, daß darzulhun, daß dieselbe nicht im geringsten gegen Frankreich gerichtet sei, und die« ,a handgreiflicher Unsinn sei, und daß sie, wenn sie fich für die französische sogar zu verstehen zu geben, daß, wenn der Präsident sich nicht auch nach Berlin Nationalität erklärten, auch ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegen mußten, ist deg.bt, diese- nur den besonderen Umständen zuzuschreiben sei in welchen sich mir geantwortet worden: die- se, nicht wahr, ihr Herr Pfarrer müßte das Frankreich gerade jetzt befindet. Natürlich sind diese Artikel weniger für das Au«, besser wissen, und wo sie geboren und was sie gewesen seien, bi,eben sie nach iand als für Frankreich selbst berechnet, da die imperialistischen und royalistischen wie vor und kein Mensch könne sie zwingen, fortzugehen. So kommt es denn, Blätter die Zusammenkunft der drei Kaiser in Berlin zu Gunsten ihrer Präten- daß, wahrend früher jeroeiU höchsten« 20 Leute bei der Kreisdireetion standen, denten auSzubeuten, und darzuthun suchen, daß, wenn Frankreich nicht unter der m ’,ren' c°n Morgens 3 und 4 Uhr ab von 3. bis 400 Republik sei, es nicht so isolirt dastände, wie es heute der Fall sei Menschen belagert .st, wöbe, Jeder fich bemüht, der Erste zu werden. Au, Paris, 12. August. Da« vfficielle Journal bringt eine Note aus de« 14 Tage bis 3 Wochen im Borans find Nummern ausgegeben, so daß Jeder KrtegS-Mlnistenum, die im Hinblick auf die ihm dis jetzt zugegangenen Gesuche I ®''$' °mm J o0e” ttC6C£m ,cm“en b.!' 8cuU alltäglich wieder, junger Leute um Zulassung zum einjährigen Freiwilligendienst daran erinnert, daß lassen die Arbeit liegen und stehen den ganzen Tag über auf der Straße, um das neue RecrutirungSgesetz erst mit dem 1. Januar 1873 in Kraft tritt, und nur eine Nummer zu erhalten; ist ihnen die« heute nicht gelungen, so kommen sie die Bekanntmachung de« ZeitpuneteS, wann diese Gesuche einzureichtn sind für morgen wieder, in der Hoffnung, daß ihnen das Glück holder sein werde, als später in Aussicht stellt. ’ w ' ßeftern. Einer treibt und zwingt durch Drohungen den Andern, den Optionsgang Gambetta läßt sich nicht beirren: fein Blatt bringt jeden Tag einen Stein zu machen, und es wird ihm keine Ruhe ge assen, bis er den betreffenden Schein zum Grabe der National-Versammlung. Es giebt Beobachter, welche behaupten vorreiaen kann. Webe Demientatn. äonualtrh in hm Rnfcrtfpn h», q-l.- ° a ' .7 vtyuutmu, Mistkliuivs i jtbc OidcnSth hirr Hriwathb \Wi da, nothige cariün Pfarikirche zu linjinpolilildn btn Enrägunx -nicht- heißt: jö ttm ntiun ähnlich wie z Wtn, mit 1 Minne Gr hbung ]um ! Rtligien-spöltr mit hm Biltr Reiz der Gegi itz litilid) ein1 btna^baiUn 1 und a ßtzrn uugfiü *tm Lski mtbuTtn Mi Gpaillaslm voa feinen \ Äultintt. ytrlin, rattan der j Hmkö als p( Summen ater Fertigung ter fcit Lvleihe sic betitln. No, 3'>äMz ein «00 Miol1l, «Origer { ®W berfrlben Pwßsinlr, ®llll«4en m ,M Sefcom m Hebet bi i'.Icotrefpontei „ „ ®»r Sn J»1" s.r tt„ P«"i8'7 >•0» f"«ttrn (7,ta" bit n reu r* Ä’1 XafriäUtn zusammenhält, welche den Bayernkönig als starren Partikularisten der Peitsche über'« Gesicht gehauen hatte, und noch dafür fast Genugthuung" .0, D» 7a! ÄU?L Bekanntmachung: heiligen Vater«. a..„ "IS ist ,u unserer Kenntniß gebracht worden, daß neuerdings in mehreren Brüssel, 14. August. Ein Schreiben des Sabinetsches« Malou desavouirt Fallen Angehörige der großherzoglich hessischen Provinz >m d,effe,t,gen Bezirke die eigene officiöse und klerikale Presse, indem darin erklärt wird, d-S Ministerium zur Trauung zuge.affen worden sind, ohne daß den durch die rheinhessische Gesetz- «leide keinerlei Druck und eine Hoftamarilla bestehe nicht gebung für den Ehe-Abschluß vorgeschriebenen Bedingungen Genüge geleistet war. 1 * " ’ Da nach den rheinhessischen Gesetzen in solchen Fällen die bürgerliche Gültigkeit der abgeschlossenen Ehe im Großherzogthum Hessen in Frage gestellt ist, so sehen wir unS veranlaßt, die Geistlichen in den vormals nassauischen und hessischen Theilen unseres Verwaltungsbezirks darauf aufmerksam zu machen, daß die Vornahme der von Angehörigen Rheinhessens beantragten Trauungen von der Beibringung einer Bescheinigung des betreffenden Civilstandsbeamten abhängig zu machen ist, wonach den durch die rheinhessische Gesetzgebung für den Ehe-Abschluß vorgeschriebenen Bedingungen Genüge geleistet wurde." vorzeigen kann. Wehe Demjenigen vorzüglich in den Fabriken, der laut werden et spiele mit Thier« unter Einer Decke; indeß dal^r kann «st di"Zu7uch ,<ÄC,ri.Cr^8le19n ' U”JUltx K,"’ ®ur Bernunftgrunde, wohl meist nur Aufschluß bringen, e« ist daher Überflüssig, schon jetzt sich darüber den Kopf in deshalb, weil sie eben von Deutschen kommen, sind die Leute unzugänglich. So ,erbrechen. Die Generalräthe sind im Durchschnitt au« freisinnigen Elemente« «reu'— bmAn«un£rec ®“lf f“« 3« für ten - SU u« meifungs- zusammengesetzt; an sie wendet fich heute die Röpublique Fram?aise, um fir h ■ ~,a 6 S 6 * " bcr Äern htr Sache- Wir lassen jeoen Corn- dringend aufzusordern, während der nächsten Session ihr Zusammenkommen mit me ar Del °en Wählern dazu zu benutzen, um dieselben auf die Wahlen für eine neue Schweiz. National-Versammlung, die nicht mehr lange auf sich warten lassen könnten, vor. 3 „ .... . . m , jubereiten. Die Röpublique Fr°n?aise will natürlich nicht, daß die Generalrätdt ®cr7 14/ ®u0‘ A Eemachtrgung de« BnndeSrath« hat da« Militär- cie Frage der Auflösung in den Sitzungen zur Sprache bringen, da dies dai tepartement mehreren eidgenössischen Generalstabsosfizieren verschiedene Missionen Gesetz verbietet, aber sie dringt in dieselben, die Sache prioatim^it den Wähler- tm Ausland übertragen. Einige werden dem Manöver der Garde bei Berlin, zu besprechen. y "zufl,lirc anbere den bü«reichisch.n Manövern in Tyrol, bei Linz und Klosterneuburg und Da« 88. Marsch-Regiment, welche- bekanntlich am 18. März 1871 beim anfiere den italienischen Slanosern bei Arona beiwohnen. General Herzog endlich Ausbruch der Pariser Jnsurreetion zur Commune überging, wird nach Aftiea gesanbi. wohnte mehrere Tage dem bayerischen Artiller.emanover auf dem Lechselde bei. Da« alte 88. Regiment hat fich nämlich geweigert, die Leute de« Marsch-Regimentt Belgien. 10 seine Reihen aufzunehmen. Brüssel, 8. August. Unter dem Personal der hier beglaubigten aus- Italien. 2^elt folgender Vorfall viel Staub auf und macht dem Die „Nazione" schreibt: Man versichert, daß das Ergebntß des Wett £ h\6 ^tnt^rö des Auswärtigen mit der Leitung des betreffenden Wahlganges für den Papst eine schmerzliche Ueberraschuug gewesen sei. Indeffcn Departements betrauten Generalftcretar Baron Lambermont viel Kopfschmerzen, -röste sich Pius, indem er sage, die Römer wüßten nicht, was sie thun, und Gott Pfr ungefähr acht Tagen, wahrend wir hier eine tropische Hitze hatten, begab oerblende immer diejenigen, welche er verderben wolle. Diejenigen katholischen sich em Secretar der spanischen Gesandtschaft, em Mann bereits bei Jahren, und Candidaten, welche man gegen ihren Willen auf die Liste gesetzt hatte, sind nun- Familienvater, in Begleitung eines jungen Dämchens nach Boitsfort, einem Gehölz mehr um so ärgerlicher über die traurige Rolle, welche man sie hat spielen laffeo ,®e8eIL21bJnl>' als derselbe mit seiner Gefährtin im Sie drohen sogar, die Gesellschaft für katholische Interessen verlassen zu wollen Wartesaal des dortigen kleinen Stationsgebäudes auf die Ankunft des Zugs doch scheint es gelungen zu sein, sie von diesem schrecklichen Entschlüsse abiubli«' wartete, welcher sie wieder Brussel zuruckfuhren sollte, wurde es dem Hidalgo, gen. Unter dem klerikalen Fußvolke selbst herrscht großer Hader. Diejeniaei' fübrt^schichte des 15. Jahrhunderts berühmten Namen welche zur Urne gegangen sind, werfen den Andern vor, daß sie durch ihre Um fuhrt, plötzlich sehr fchwül und er verfiel auf das seltsame Auskunftsmittel, mit -hätigkeit die Niederlage verschuldet haben, während diese Letzteren mit dem Vor« der Faust einige Fenster chei en einzuschlagen, um sich Luft zu verschaffen. Der würfe antworten, daß es eine große Thorheit^^gewesen ei,^X eina mXkDei ■ l rrr,fnt)C ^u^r.te ^^bald den StatlonSchef herbei, welcher unseren Spanier und moralischen Niederlage auszufetzen, indem man die Pnncipien der Partei oelehrte, daß^man gier zu Lande die Scheiben bezahlen müsse, welche man muth- preisgab. pnncipien der Partei toiflig einschlägt. Anfangs schien die- dem Herrn auch einzuleuchten, aber kaum hotte der StationSchef sich zu seinem Bureau gewendet, um den angerichteten England. Schad-n zu bkziff«n, da «hielt er plötzlich einen furchtbaren Schlag auf Nacken London, 14. Aug. Die Meldung der Blätter, welibe aus der Berufun- der Seam'te aTer ®i°n" ®are ***”!'* iu Boden gestreckt worden; de« Advoeaien Cohen und des Kaufmanns Houng nach Genf (beide waren feinet ibn ^u Boden Nun erbob ll^.^? Sp°ni« und fchleuder.e Zeit von der Regierung mit der Bericht-ubfassung über die verschiedenen Ansprüche n- ? ra u ..u" dieser wurhschaumend, zog seinen Stockdegen und Amerikas in der Alabamafrage betraut) die bereits geschehene Entsckeiduna bei hpn vereinten Bemübuuaen h»«- o.n..n k.»er»_r_«, ( ® Cuß rtcgttS gegen England in Betreff der direkte/ Ansprüche f"ol^ert^"ist um > den vereinten Bemühungen der Zeugen des Vorfalls, den wohl etwas vom richtig. Von unterrichteter Seite wird mitgetheilt, daß die beiden Sachverüändi. bera^brau^^^Spanier zu entwaffnen und da der Zug gerade qen nur deshalb nach Genf befchieden sind, weil auf Verlangen der^ brttifchtt < c n / nJ *■, 1 Clner Begleiterin sofort ein. Anderen Tages Regierung die direkten Ansprüche Amerikas geprüft werden weshalb die versön« ss:r» »äs ässsät * Wii - ääü* h«ir f/4> n rt a‘t— - '' Rußland. SM.k WM 'i ? AfA' I ! Allgemeiner Anzeiger. Aionatlitt grdkocht" I Versteigerungen. 3797) Donnerstag den 15. August, (Nachmittags 2 Uhr. sollen auf dahiesigem Rathhaus die Immobilien des Moritz Kreiling A- Sohn II. nochmals versteigert werden, mit dem Bemerken, daß mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt wird. _____________________Fr. Müller. Verpachtung von Weidens Nutzungen. 3790) Freitag den 16. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt aus den fiskalischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Lahnbrücke dahier. Gießen, den 12. August 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Feilgebotenes. Nene Holland. Vollhäringe sind wieder eingetroffen bei (3782)_____________Emil Fischbach. 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei ___________Wilh. Balser. 3794) Bergamott Birnen und Rosen- Aepfel, bestes Kochobst, verkauft E. Loos, Wallthor. Feinsten Emmenthaler Käse empfiehlt (3783)_____________Emil Fischbach. 7v3) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. 3764) Die Haferernte von einem Trieb- oiertel ist zu verkaufen bei ____________________Gustav Koch. Engi. Barttrzeugmigs-Tinctur von überraschend schnellemund sicherem Erfolg empfiehlt ä Fl. zu 36 Fr. (3624)_______________Carl Frech. Reue Holland. Vollhäringe, neue schottische Matjeshäringe, geräuch. Winter-Rheinlachs, empfehlen (3683) I. A. Busch Söhne. 3778) Ein Paar gebrauchte starke Pferdegeschirre zu verkaufen bei ____________Cbr. Horeyseck, Sattler. Mstbodm-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Lcinolficcatif zum Einölen, Oelfarbcn, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- strcichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt Emil Fischbach, (3768) _________________Seltersweg. 1876) Thürschoner in Crystall und Porzellan bei Wilh. Balser- 3693) Durch bedeutende Einkäufe, die ich in letzter Zeit gemacht, ist eine Ueberfüllung meines Lagers eingetreten und bin ich wegen meiner engen Räumlichkeit gezwungen, meine Vorräthe, um zu räumen, zu Fabrikpreisen zu ver- kaufen. Als da sind: feinste Militär-Handschuhe für Officiere, 1. Sorte 1 st., 2. Sorte 48 fr., 3. Sorte 36 kr., alle Sorten Haar-, Jahn- und Nagelbürsten, Rasirpinfel, Frifir- u. Staubkämme, Diadems, Seife, Pomade, Cosmetiqcies, Odeurs, ächtes Kölnisches Wasser, an uA Die soeben erschienene Rr. 46 2-I. KZ enthält: ff Meyer. Polizeinovelle von F. Ehr. B. Av6:Lallemant. (Fortsetzung.) — Militär. Betrachtungen über die deutsche Heerführung 1870/71. III. Die Operationen des Generals von Manteuffel. — Livingstone, der Entdecker und die Entdeckung Livingstone's. Mit Illustration und einer Karte. — Eine sinkende Stadt. Von L. Disselhoff in Iserlohn. Mit 3 Illustrationen. — Tagebuch aus der Belagerung von Straßburg. Von Max Reichard. (Fortsetzung.) — Am Familientische: In Moltke's Tuskulum. Von W. Petsch. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferb er'sche Univ.-Buchhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. I Allen Denjenigen, welche unseren verstorbenen unvergeßlichen 'Gatten, Vater und Schwiegersohn, I Heinrich Bürger, .zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sagen wir hiermit Unseren innigsten Dank. 1(3796) Die trauernden Hinterbliebenen. Geschäfts-Empfehlung. 3808) Ich mache hiermit dem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß auf dem Asterweg Nr. 130 gute gediegene Schuhmacher-Arbeit gegen baare Zahlung zu den alten Preisen verfertigt wird.___________L. Koch. 2845) Für die Vaterländische Feuer - Versicherung^ - Attien- Geselllchast zu Elberfeld vermitteln die Unterzeichneten Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hoffmann, in Gießen. Firma: Carl Hoffmann. __________________________________________Geometer Haas, in Lich._________ Wenders Garten» 3802) Donnerstag den 15. August: 10. Abonnements-Concert. Anfang 5 Uhr. Zur Feier des Tages der Schlacht bei Gravelotte findet Samstag den 17. August, Abends 8 Uhr, ein CONCERT in dem festlich decorirten Leib scher: Saale Statt. Wir bitten Alle, sich recht zahlreich an diesem, von den Reservisten und Landwehrleuten veranstalteten Concert zu betheiligen. Es wird eine Liste circuliren und wird gebeten, bei Einzeichnung des Namens in dieselbe den Betrag für die Karte mit 12 kr. zu entrichten. Außerdem werden Karten Abends an der Kaffe ausgegeben. Bei dem Eintritt in den Saal ist die Einlaßkarte vorzuzeigen. (3806)________________Die Reservisten und Landwehrleute. Anfrage an die Herren Schuhmachermeister! 3807) Existiren keine Kinder unter 8 Jahren oder können dieselben ohne Schuhen und Stiefeln laufen, weil kein Preis für dieselben im Preis-Courant <- festgesetzt ist?_______________________________Ein Neugieriger. Die Gartenlaube. Die Nr. 31 bringt folgende Beiträge: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Friedrich Spielhagen. — Meine Kindheit. Von Gottfried Kinkel. (Geschrieben Winter 1849—50 im Gefängniß zu Naugardt.) HL — Israel auf Markt und Straße. Mitte deutsches Culturbild von Fr. Helbig. — Bei den Tiroler Granatenklaubern. Mit 3 Abbildungen: Zirbelkieferngruppe auf der Grawandter - Alm; — Granatenhütte am Roßrücken und Wachseck-Gletscher; — Mühle zum Abrollen der Granaten. Originalzeichnung von R. Püttner. — Eine Leidenschaft. Erzählung von C. Werber. (Schluß ) — Vom Ehrenstein des deutschen Reiches. Von Ferdinand Hey'l. — Blätter und Blüthen: Streifzüge eines Feldmalers. Nr. 7. Mit Illustration: Husaren des 11. Corps im Doppelregcn bei Sedan. Von 'Gbr. Sell. — „Das abgelegte Clavier." — Unbelehrbare Leute! — Ueber die neue iWalliabrt unweit Würzburg. — Kleiner Briefkasten. — Zum Nationaldank für Ludwig i Feuerbach. Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Diuckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen. w flau# ge-alt un1 Die 5W (£tii SHtnge Irid gesunden in am* woürn. (St vergiftet. BahnasM über >i< ju «udfnnfL mer geben I Gör! des rollend zu kommen Eifenbahnn her angenn Schiene ver Lragesähigk von dem k Wnbahnlo labunß vor vorausgega ist. Schon Eisenbahner portmittel i Wendt'sche fast gar nii Wagen fid Wagen kof (Ein Zeitung" f Joseph-B^ Kremser $ entgegenfa. Locomotivi Zusammen flohen gege sammenstof seinem Aus Signal nid) Pnsonenzuk Landesgeric fahren wir frrvlnifcher herbeigGH mann hegt inttme Bez danken, se darauf, b( ginnens wc M Hoffma tötete, wo Bahn todt < und in der nur mußte, ASS Bei ’-BM Au 3846) D vorstschü 3" All^r Gemarkung l'kn sind vo M 9. MZ worden. Beim Mg. Ster ter- b*". i Ä Er! [°Q auf monatliche Pension von 20,000 Piastern. — Daß die Cholera in Bruffa auS- gebrochen sei, wird amtlich in Abrede gestellt. Amerika. Newyork, 13. August. Nachrichten au- Mexico melden die Annahme der Amnestie Setten- Dtaz', des Hauptführers der Insurgenten, sowie daß im Lande vollständige Ruhe herrsche. Lima, 27. Juli. Nachdem der Mörder des Präsidenten Balta, Oberst Gutierrez, nebst seinen drei Brüdern vom Volke im Wege der Lynchjustiz abgethan worden, übernahm der Vicepräsident des Staates Oberst Cevallos die Regierung-- gewalt und der von Gutierrez aufgelöste Kongreß trat wieder in Thätigkeit. Die Ruhe ist vollständig hergestellt. Vermischtes. (Trichinen.) 3u Quedlinburg hat der Fleischbeschauer in einer Speckseite eine ziemliche Menge Trichinen gefunden, ebenso sind in Magdeburg in amerikanischem Speck lebende Trichinen gefunden worden. Auch in Hannover find in Folge der regelmäßigen Untersuchung auf Trichinen in amerikanischem Speck wieder Trichinen, und zwar in solcher Unmasse wie noch nie, gefunden worden. (Selbstmord.) In einem Gasthofe zu Tharand hat fich am 2 d. M. ein junge- Paar vergiftet. Zn einem aufgefundenen Briefe wird der junge, etwa 22 Jahre alte Mann al- ein Bahnasfistent der Bre-lau-Schweidnitzer Bahn, Namens T—y, aus Liegnitz gebürtig bezeichnet; über die junge Dame, welche fein gekleidet war und ein schwarzseidenes Kleid trug, fehlt jede Auskunft. Beide waren am Nachmittag deS 2. dS. zusammengekommen und hatten fich ein Zimmer geben lassen, wo man sie Abends todt fand. Sie hatten Gift genommen und zwar in einer Flasche Wein. Görlitz, 10. August. Den vielfach begründeten Klagen über Unzulänglichkeit des rollenden Betriebsmaterials der Eisenbahnen scheint eine Abhilfe vsn einer Seite zu kommen, von welcher man sie bisher nicht erwartet hatte. Die Tragefähigkeit der Eisenbahnwagen ist wesentlich bedingt durch die Tragefähigkeit der Federn und die bisher angewendeten sogenannten Blattfedern haben, da die ganze Last auf der oberen Schiene der Feder ruht, die Gefahr eines Bruches also nahe liegt, nur eine beschränkte Tragefähigkeit. Die von dem Ober - Locomotivführer Wendt Hierselbst construirte und von dem k. Handelsministerium zu Berlin unterm 3. d. Mts. patentirte Feder für Eisenbahnlastwagen gewährt nun vor allen Dingen den Vortheil, daß sie eine Ueber- ladung von mindestens 25 Procent gestattet, — was bei vielfachen, der Patentertheilung vorausgegangenen Probefahrten auf der Berlin -Görlitzer Eisenbahn constatirt worden ist. Schon aus diesem Grunde ist die schleunige Einführung dieser Feder auf allen Eisenbahnen nicht dringend genug zu empfehlen, da dies einer Vermehrung der Transportmittel um den vierten Theil gleichkommen würde. Dazu kommt noch, daß die Wendt'sche Patentfeder nach dem Urtheil Sachverständiger der Gefahr eines Bruches fast gar nicht ausgesetzt ist und das die Herstellungskosten nur auf etwa 40 Thlr. pro Wagen sich belaufen, während die bisherige Federconstruction 70—80 Thlr. pro Wagen kostet. (Ein vorbedachter Zusammenstoß auf der Franz-Joseph-Bahn.) Die „Deutsche Zeitung" schreibt unterm 5. Aug.: Gestern Vormittag 9 Uhr fand auf der Franz- Joseph-Bahn unmittelbar vor dem Wiener Bahnhofe ein Zusammenstoß zwischen dem Kremser Personenzuge und einer zum Wasserbehälter außerhalb des Bahnhofes ihm entgegenfahrenden Locomotive statt. Beide Maschine^ wurden stark beschädigt, die Locomotive des Personenzugs entgleiste und die Schienen kippten an der Stelle des Zusammenstoßes um. Die Passagiere sprangen in der Angst aus den Coupes und flohen gegen den Bahnhof. Der Heizer Ferdinand Klement wurde, als Opfer des Zusammenstoßes, schwer verletzt in das allgemeine Krankenhaus gebracht und wird an seinem Aufkommen gezweifelt. Der Maschinenführer Franz Hoffmann, welcher, das Signal nicht beachtend, mit der Localmaschine Nr. 82 aus dem Bahnhofe dem Kremser Personenzug entgegenfuhr, wurde als der an dem Unglücksfalle Schuldtragende dem Landesgerichte in Strafsachen eingeliefert. Ueber die Ursache des Zusammenstoßes er fahren wir eine düstere, seltsame Geschichte. Man erzählt, daß der Zusammenstoß in frevlerischer Absicht von dem Maschinenführer Franz Hoffmann vorherberechnet und herbeigeführt worden, um den Heizer Ferdinand Klement ums Leben zu bringen. Hoffmann hegt nämlich Argwohn, daß Klement mit seiner (Hoffmann's) jungen Gattin intime Beziehungen unterhalte, und die Eisersucht brachte ihn auf den teuflischen Gedanken, seine Nachgelüste an Klement auf diese Weise zu befriedigen, ohne Rücksicht darauf, daß auch er selbst und viele andere Menschen das Opfer dieses frevlen Beginnens werden könnten. Für die vorherbedachte böse Absicht spricht der Umstand, daß Hoffmann schon am Abend vorher an die Frau des Heizers Klement ein Telegramm richtete, worin er ihr anzeigt, daß ihr Mann in Folge eines Zusammenstoßes auf der Bahn todt auf dem Platze geblieben sei. Die Frau kam in Folge dessen nach Wien und in der That hatte ein Zusammenstoß staltgefunden, dessen Opfer ihr Mann war; nur mußte es sofort auffallen, daß dieser Zusammenstoß nicht Samstags, wie in dem ■. iiiiiiir—i— II Telegramme gemeldet worden, sondern einen Tag später stattgefunden hatte. Wahrscheinlich hatte Hoffmann schon Tags vorher seinen satanischen Plan ausführen wollen, jedoch die Gelegenheit hierzu nicht gefunden. Hoffmann hatte offenbar berechnet, daß, wenn er mit seiner Locomotive dem Kremser Personenzuge entgegenfahre und an der Stelle des Gelcisewechsels, also unter einem Winkel der Zusammenstoß erfolge, die ganze Kraft des Stoßes jene Stelle treffen müsse, an der gerade der Heizer Ferdinand Klement auf der Localmaschine stand, und daß sonach dieser fast mit Sicherheit das Opfer des Zusammenstoßes werden müsse. Die Thatsachen zeigten, daß der raffinirte Calcul leider nur zu richtig war. Hoffentlich wird die eingeleitete Untersuchung bald völlige Gewißheit in diese Angelegenheit bringen. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 15. August. Die gestern eingetretene Hausse für Staatsbahnactien fand heute ihre Fortsetzung. Unter gestriger Schlußnotiz einsetzend, stieg dieses Effect rasch bis 368 bei sehr lebhaftem Umsatz. Lombarden und Creditactien dagegen verkehrten weniger umfangreich und blieben erstere 1 st. unter dem gestrigen MUtagScourS, während letztere, unter gestriger Notiz anfangend, schnell wieder auf 3551/2 gingen, wo sie auch blieben. Die Bankactien hatten sich wiederum regster Aufmerksamkeit zu erfreuen. Wir können nicht alle die Bankpapiere einzeln herzählen, in denen bedeutende Umsätze stattfanden; die ganze Art deS Verkehr- aber läßt erkennen, daß man im Publikum wirklich ein große- Interesse an diesen Papieren nimmt und sie aller bereit- stattgehabten CourSsteigerungen ungeachtet für speculationswürdig hält. De- wirklich großartigen Umsätze- halber, der heute in Deutschen Sffectenbankactien stattfand, und zwar auS Anlaß der bevorstehenden Einführung an der Berliner Börse, müssen wir diese ganz besonder- hervorheben. Gestern noch 1335/8, wurden sie heute mit 1371/2 cont 2i/2 bezahlt. Provinzial- diSconto verkehrte matter und weichend, was bei der überstürzten Treiberei diese- Effects vorauS- zusehen war. Amsterdamer gingen in großen Posten zu 112 um. Von Bahnen wichen Busch- terader abermals etwas, während Nordwest, Donau-Drau, Ungarisch-galizische und Oberhessen beliebt waren. Oesterreichische Rente etwa- lebhafter als die letzten Tage. Russen andauernd gefragt. Die Liquidation pro Medio ging ziemlich leicht von statten und stellte fich der Zinsfuß für Prolongationszwecke auf 5 Procent. Geld ist reichlich vorhanden. Loose und amerikanische Fonds wie gewöhnlich still. Börsennachrlchtea. 15. August 1872. Preuss. 41/2% Oblig. 103i/8 Frankf. 31/3% Obi. 87 Nass. 4i/a0/0 Obi. 991/2 Kurh^ss. 4% „ 933/4 Gr. Hess. 5% Obi. 1023/8 , n 4% » 981/2 » n 31/30/0 » 93 Bayer. 50/0 „ 1005/8 „ WA, 1jährige 1003/4 „ 40/o 1jährige 94?/g Würtemb. ai/8o/o Obi. 9978 Baden 41/2% ObL g. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 66 */a „ Papierrente 611/4 Spanier, neuest. 30/0 293/g Amerik. Bonds 1881r 99i/2 „ „ 1882r 961/2 „ » 1885r 971/4 » „ 1887r 973/8 Aetien. Frankf. Bank 142>/2 Frankf. Vereins-Kasse 153 Dannst. Bankact. 515 Wien Bankactien 937 Oest. Creditact. 366 Galizien 2611/2 Aetleaiu 50/0 östr. F. St. E. B. 368 Lombard. Bahn 225 Ludwigsh.-Bexbaob 2001/2 Maxbahn 1461/2 Bayer. Ostbahn 1375/s Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1821/2 Oberheesen „ 841/2 Prioritäten. 3O/o öster. Stsb.-Prior. 587/e 30/o öst. b. Lombard 513/4 30/0 Livorneser 391/4 5% Toscaner 621/8 50/g Elisabeth.-Prior. 86 do. H. Emlss. 85 AmlehenelQOse. Darmstädter fl.50Loose 199 » „25 „ 55 Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. 451/3 Braunschweiger 22 30/o Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 40/g bayr. Präm.-Anl. 1131/2 4O/o badische Loose 1111/2 Badische fl. 35 Loose 73 Oestr. fl. 250 v. Itz54 851/2 1858r Prioritätsloose 210 1860r Loose 937/s 1864r w 163 Weeinsei. Amsterdam k. 8. 981/, Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. 8. 1047fl Bremen k. 8. 175i/B Brüssel k. 8. 93J/8 Hamburg k. 8. 873/» Leipzig k. 8. 105 London k. S. H8‘/2 Lyon k. 8. Paris k. 8. 93i/?, Wien k. 8. 107 ditto m. 8. 1O67/r ditto 1. 8. 1063/4 Diseonto 4% Geldsorten» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—48 „ doppelte 9 41—43 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 22—23 Engi. Sover. 11 49—51 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25—26 Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Portokosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreise und ohne Nebenspesen zu befördern. Haaskilstein & Vogler, Frankfurt a. M., große Gallusftraße 1. ASlgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachung. Aufforderung. 3846) Die auf Namen „Konrad Pfeif, Forstschütz von Londorf, wohnhaft zu Allendorf", in dem Grundbuche der Gemarkung Londorf stehenden Immobilien sind von den Konrad Pfeif Erben am 9. März 1871 öffentlich versteigert worden. Beim Mangel von Eigenthums-Urkunden ergeht diese öffentliche Aufforderung zur Anmeldung von Ansprüchen jeder Art an diese Immobilien binnen 4 Wochen vom Erscheinen in den öffentlichen Blättern an gerechnet, als sonst den Steigbriefen die Bestätigung erthetlt und der Eintrag auf die neuen Erwerber in das Mutattons- verzeichniß verfügt wird. Grünberg, den 15. August 1872. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Landrichter.________ Versteigerungen. Jagdverpachtung. 3834) Montag den 26. August 1872, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bureau des Unterzeichneten die Jagd in der Gemarkung Allendorf a. d. Lahn von 1555 Morgen auf 6 Jahre verpachtet werden. Allendorf a. d. Lahn, den 15. August 1872. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn. Volk. Arbeitsversteigerung in der Ober- försterei Schiffenberg. 3835) Freitag den 23. I. Mts., Nachmittags 3 Uhr beginnend, sollen die nachverzeichneten Arbeiten an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden: 1) Auffrischen von 1500 Meter Graben an dem Watzenborner Weg, 2) Auffrischen von 375 Meter Graben an der Langen-Schneiße, 3) Anfertigen von 500 Meter neuer Ent- wässerungs - Graben in Abtheilung Töpferkaute, 4) Ausfrischen von 1300 Meter Entwasse- rungs - Graben in Abtheilung Altgehegt, 5) Anroden einer 800 lH Meter großen Fläche in Abtheilung Buchenberg, für Anlage eines Saatbeetes, 6) 45 Cubik-Meter Steine: a. zu brechen in dem Steinbruch, Abtheilung Buchenberg, b. dieselben anzufahren an die Steinberger Straße, c. dieselben daselbst aufzusetzen, d. dieselben kleinzuschlagen. Zusammenkunft Nachmittags 2 Uhr auf dem Vicinalweg von Gießen nach Schiffenberg, an dem Watzenborner Weg. Gießen, den 15. August 1872. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Feilgebotenes. 3613) Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich nach meinem Abzug aus meinem schwiegerelterlichen Hause (Röber am Kreuz) ein Spielwaarengeschäft am hie- figen Platze, Neustadt 8it. D. Nr. 202, Nebengebäude des Herrn Kaufmann Flett, an der sog. früheren Stadtpforte, etablirt habe und sehe ich einem recht zahlreichen Zuspruche entgegen. Zugleich mache ich hiermit bekannt, daß meine Frau aus dem Röber'scheu Geschäft ausgetreten ist und fortan atleArten Kränze, Sträuße, Kronen rc. selbst verfertigen und vorräthig halten wird, wobei ich noch ein verehrliches Publikum der Stadt und auf dem Lande besonders darauf aufmerksam zu machen mir erlaube, daß auch Kinderjacken, Häubchen, Krägen ic. in schönster Auswahl und zu den billigsten Preisen bei mir zu haben sind. Fr. Füger. s htimpewftelirili KLaiifFmaiiii & Coinp. in Gießen. Niederlage für den Detailverkauf dahier bei Herrn Wilh. Balfer> Wallthorstraße. 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Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung bei der Exped. d. Bltts abzugeben. Zu haben in Flaschen ä 18 und 36 fr. bei <2§37)Carl Frech in Gießen. lige Danksagungen der höchsten Personen ■ * ' d bekunden. E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. fchilder, sowie Klingelgriffe v und Taffen werden mit beliebiger Für Auswanderer. 744) Die Haupt-Agentur von C- W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten '-3S3B Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Vermischte Anzeigen. Bürger-Club. 3816) Sonntag den 18. August: Parthie (anstatt Salzhausen) nach Wetzlar, im Schützengarten. Der Vorstand. Jur Feier des Tages der Schlacht bei Gravelotte findet Samstag den 17. August, Abends 8 Uhr, ein Geschäfts - Eröffnung! 3843) Einem geehrten Publikum mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier eine Conditorei vom 17. d. Mts. an eröffne. 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Nach einem Gemälde von Kämmerer. — Die neuerbauten Dienstwohnungen für das Eisenbahn-Personal in Stuttgart. — Salome. Nach einem Gemälde von Regnault. — Nizza. — Die St. Bernhards-Hunde. — Das Vorgebirge Cornwall nördlich von Land's End. — Kleinrussische Kirchenbettler. — Frau Domina Erzählung von Claire v. Glümer. (Fortsetzung.) — Aus Natur und Leben. — Chronik der Gegenwart. — Offene Correspondenz. — Logogryph. — BilderRäthsel. Illuftrationen r Professor Dr. Friedriech Wilhelm Scanzoni. Nach einer Photographie gezeichnet von C. Kolb. — Der Streit. Nach einem Gemälde von M. Kämmerer- — Die neuerbauten Dienstwohnungen der Eisenbahnbeamten zu Stuttgart. Originalzeichnnng von Alfred Schröder. — Salome. Nach einem Gemälde von Rc- gnault. — Ansicht von Nizza. — Der alte Hafen von Nizza. — Ein Hund vom St. Bernhard. — Parthie von der walisischen Küste: Das Vorgebirge Cornwall. — Klein- russische Kirchenbettler. 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Nr. 149.______________________________ 3795) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Selters- weg Nr. 11._____________________________ 2395) Der untere Stock meines Hauses, aus 8 Piecen und Küche 2c. bestehend, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. _______________Carl Emmelius. 3776) Ein möblirtes Mansardenzimmer nebst Cabinet ist alsbald zu vermiethen. ____________Louis Busch Wittwe. 3777) Der obere Stock in dem Wohnhause der Carl Spruck's Erben dahier ist zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt der Curator, Hoig.-Adv. IK. Rosenb er g ll. 3848) Der zweite Stock meines Vorderhauses ist zu vermiethen. Aug. Montanus. Dünger-Fabrik in Ludwigshafen am Rhein — Goldene Medaille, Metz 1868 — von Michel, Lederle