Gießener Anzeiger Anzeige und AmtsKlatt für den Kreis Kielen Nr. 163 Montag den 15. Juli 1872 "Mission. den 23. den 21. September in Biblis, der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen zur Stelle Von dem Denkmal Steins. tr. U6. 24. 26. 27. 29. 20. 20. ff ff 23. 24. 25. 26. 27. 27. werden Die von fort baar bezahlt. Pr6S vierteljährig 1 st. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger »- '■ •»>-> »* Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpeditio.i abholen lassen, erhalte« denselben für das III. Quartal zu 1 fl. Jetzt aber begannen für Stein die Tage der Enttäuschungen. Er vermochte er nicht zu hindern, daß Talleyrand in Wien hochmüthig das große Wort führte. Elsaß und Lothringen verblieben auch nach den heroischen Anstrengungen und Thaten Preußens im Jahre 1815 dem besiegten Feinde: Preußen wurde durch Metternich's Künste um den besten Theil des SiegeSpreiseS beeinträchtigt, Deutschland wurde statt eines Reiches ein lockerer Staatenbuud. Und eben so wenig entsprach die fernere Entwickelung der Dinge den Wünschen Stein's: die erschöpfte Welt war nicht fähig, die großen Anschauungen Sterns zu fassen, noch weniger, nach ihnen zu arbeiten. Nicht einmal der Platz für eine amtliche Wirksamkeit fand sich in dem wiederhergestrllten Preußen für den Staatsmann, der am meisten zu feiner Wiederherstellung beigetragen hatte. Und er selbst verlor in den trüben und schwächlichen Verhältnissen der Gegenwart viel von der Schwungkraft des Geistes, die ihn im Kampfe wider den gewaltigen Zwingherrn noch über seine milstrebenden Zeitgenossen emporgehobeu hatte. Ihn Der 9. Juli — es ist in diesen Blättern schon ausgeführt — verdient, dem deutschen Festkalender eingereiht zu werden, als Erinnerungstag an einen jener großen Männer, in denen das höchste Streben einer Periode sich concentrirt, die aus dem nationalen Gedanken, der ihre Zett bewegt, die Kraft zum staatsmännischen Wirken schöpfen, die Gedanken und Wunsche in Thaten umzuwandeln vermögen, und die selbst in ihren Träumen als Propheten sich bewähren. Das Gedächtniß dieser Männer lebendig zu erhalten, ist nur die schuldige Pflicht der Dankbarkeit. Das Denkmal, welches Deutschland dem edlen Freiherrn gefetzt hat, ist das Symbol unseres Dankes. Die wahre Dankbarkeit aber eines Volkes, das aus den Thaten der Vergangenheit den Antrieb zu den Thaten der Zukunft Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Groß-Bieberau (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) abgenommen jund gegen Quittung so- bt 1870. »onnement auf Besitz eines enehme Weise verstimmten die kleinlichen und kleinmüthigen Maßregeln der Regierungen, ihn verstimmten, mehr als sie es ihrer Bedeutung noch verdienten, die revolutionären 1 Bestrebungen, die doch nur vereinzelte Ausbrüche einer an sich sehr erklärlichen Mißstimmung waren, welche die reactionären Regierungstendenzen auch in den 1 tüchtigsten Patrioten, ja vor allen anderen in Stein selbst, erweckt hatten. Stein Hot die Erfüllung feiner Wünsche, die Verwirklichung feiner Ideale mcht erlebt. Er schied mit Sorge, aber doch nicht muthlo-, nicht ohne Hoffnung, "US dem Leben: so wenig wie fein treuer Freund Arndt, der feine „Wanderungen und Wandelungen" mit den Worten schließt: ,So wenig Luther in feinen Tagen sein großes deutsches Werk der Kirchenbesserung und durch diese die hohe Kräftigung und Einigung seines Volke« nicht vollbringen gekonnt hat, so wenig ist auch Stcm's großer Gedanke der Einheit, Macht und Majestät des edelsten größten Volkes der neuen Geschichte nicht vollbracht worden. Aber Stein und sein erhabener Gedanke soll leben und wird leben in den Enkeln und Urenkeln, und sie werten seinen Gedanken festhalten, sie werden vollbringen und einigen und zusammenbinden, was als ein stolzer politischer Traum vor dem Geiste des treuesten, tapfersten, unüberwindlichsten deutschen Ritters gestanden hat." Sie haben es vollbracht; was als stolzer Traum vor dem Geiste Stein'« gestanden hat, ist Wirklichkeit geworden. Preußens König hat im Greifenalter mit Jugendkraft im heißen Kampfe das Vaterland geeinigt, und mit dem Sieges- lorbeer schmückt die Kaiserkrone sein Ehrfurcht gebietendes Haupt. Ein anderer großer Staatsmann, der Mann der That, hat das Werk ausgenommen, das Stein unvollendet hat lassen müssen. Ueber Erwarten gewaltig hat Deutschlands Kraft in den Tagen der Entscheidung sich bewährt, über Erwarten schnell sind die Hoffnungen der Besten in Erfüllung gegangen. Ist es nicht eine herrliche, wunderbare Fügung, daß das Denkmal, welches die dankbare Verehrung der Nation dem deutschesten seiner Staatsmänner gesetzt hat, unter den Augen des deutschen Kaisers enthüllt worden ist: des deutschen Kaiser«, der das Reich wieder hergestellt, und dem neuen Reiche im gerechten Kampfe zurückerobert hat, was daalte Reich in seiner Schwäche verloren hat, und was auch nach dem Kriege von 1813/15 Stein'« glühendste Bemühungen den Händen des besiegten Feindes nicht zu entreißen vermochten! ff erkauften Pferde Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Lanzletbera, Lit. B. Nr. 1. erenz Groß-Linden ndern erst acht cn 24, Juli, n. Straik. „ „ Bürstadt (12 Uhr), bet fernen Reichsfreiherrn, des großen Staatsmannes, des gewaltigen Vorkämpfers für Deutschlands Befreiung vom französischen Joche, ist die Hülle gefallen. Der deutsche Kaiser und die Kaiserin, so wie der Kronprinz des deutschen Reiches hoben an der Feier Theil genommen, begrüßt von dem Präsidenten des deutschen Reichstags. Die Generation der Gegenwart hat das Gedächtniß des großen Staatsmanns mit dem erhebenden Gefühle feiern können, daß sie zur Erfüllung gebracht hat, was jenem als höchstes Ziel des Strebens vorfchwebte. Er leitete die gewaltige, angestrengte Arbeit, durch die Preußen, der Staat feiner Wahl und feiner Hoffnung, aus tiefem Falle sich zu neuer Kraft emporfchwang; er befreite den Bauernstand, er legte den Städten die Pflicht der Selbstverwaltung auf, auf der allein ein freies Staatsbürgerthum, dem das Recht nur als Die Folge und Ergänzung der erfüllten Pflicht gilt, sich ausbauen kann. So bereitete er Preußen durch Erweckung des in tiefen Schlummer gesunkenen Gemeinflnns zu dem großen europäischen Befreiungskämpfe vor, den anzufachen er mit rastlosem Feuereifer bestrebt war. Von Napolen's Haß verfolgt, der dem großen Mann durch fein AechtungSdecret die glänzendste Huldigung varbrachte, berteth er den Kaiser Alexander in den schweren Tagen der Prüfung, hauchte er ihm das Feuer feiner eigenen Seele ein. Und als Preußen, das von ihm und feinen großen Mitarbeitern gestählte, sich erhoben, als es mit feinem kräftigen „Vorwärts" auch die Widerstrebenden fortriß, als Oesterreich nach langem Schwanken und endlich auch die Rheinbundsstaate» dem großen Bunde sich angefchloffen hatten: da war er es, der vor Allem darauf bestand, daß der begonnene Kampf auch wirklich zu Ende geführt und nicht durch einen schmählichen Frieden abgebrochen werde. Das fetzte er, Dank der Energie des Blücher'schen Hauptquartier«, auch i Durch: Die Waffen wurDen nicht eher nieDergelegt, als bis Der FeinD nieDer- ! geworfen war. , •T 7'/^ Art >:kb 's"’* ov) den Ver- wonach en lodenen Co- N'Stickereien, Federn, n, oder Fgfon Matter. „ Nieder-Gemündeu, „ Nidda, „ Nieder-Wöllstadt, „ Lich, September in Lorsch (8 Uhr), lück, -Fabrikant. t erhalten dau- Schneider. 'gesellen Wftigung Alker. Kriegs-Ministerium Abteilung für das Remonte-Wesen. » » s __gez. von Schön. S ch m i ch. B e k a n ll t m a ch u n g, den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. »r,.,,«3«""»1 ” SMÄ ,7d *' Unt "’f *”■ 1,1,1 «"»-»«'»- «*> August in Alsfeld, -Lfta soll, ist die lebendige Erinnerung an seine großen Manner. Ihre Name« -den im Bolle leben, „besser al« in Siein und Erz.» — Deutschland. Gießen, 15. Juli. Der „Deutsche Merkur" brachte dieser Tage einen Artikel, weicher seiner Tendenz und Vollwichtigkeit nach jedenfalls aus der Feder eines der ersten Würdenträger der katholischen Kirche stammt. Es wird ba^in 'cste Stellung gegen den Romanismus genommen und die Grunvzüge einer Kerchen- reform mit kurzen Federstrichen gezeichnet. Die betreffenden Grnndzüge werden durch Folgendes von Herrn Prof-ffor I. Friedrich erngelcitet: Forderungen eines C o n c i l S v a t e r S aus dem Jahre 1871. Man hat so viel schon über Die Berechtigung unserer Bewegung gesprochen und geschrieben. Gerade jene Männer, welche sie vor Allem unter ihre Flttige hätten nehmen sollen, die Bischöfe der Opposition auf dem vatikanischen Concil, haben ihre Berechtigung geleugnet und sie mit ihrem Fluche belegt. Allein ihr Fluch wird nur zum Segen Der Kirche und des christlichen Gewissens ausschlagen. Mehr als je wird auch das katholische Volk wieder inne, daß nur Christus unser Herl, unser einziger Herr und Meister, unser alleiniger Hohepriester ist. Gegenüber den Minoritätsbischöfen, welche sich zu wahren geistlichen Wuthe- richen ausgewachsen haben, mag eS für unsere Leser von größtem Interesse sein, das Wort eines ConcilSvaterS zu vernehmen, dessen Name zwar weder unter denen der Minorität gelesen wurde, noch in Deutschland bekannt ist. Seine Stellung ist schon dadurch characterisirt, daß er noch im September 1871 eine Art Programm in meine Hände gelangen ließ, welches, im August 1871 ter- faßt, zugleich in aller Kürze ein Seitenstück zu Den berühmten Museumsvortragen Döllinger's bilDct. Dasselbe lautet: „1 . Brrwerfung und WiDerlegung Des Dogma's von der Unfehlbarkeit mit solennem Protest gegen Den Despotismus Roms. 2. Verneinung der Gleichgültigkeit des vaticanischen Concils wegen Mangels an Freiheit. 3. Wahl der Bischöfe durch Clerus und Volk. 4. Freiheit des CleruS zu heirathen. 5. Abschaffung des Mönchslebens — mit ewigen Gelübden. 6. Unbedingte Verwerfung des IesuitenorDenS und seiner Doktrinen — als schriftwidrig und unchristlich; gänzliche Ausrottung desselben. 7. Die Beichte allein als eine positive Nothwendigkeit des Gewissens. — Oeffentliche und immerwährende Verdammung der Mißbräuche in derselben als durch die Jesuiten eingeführt. 8. Als ein Uebergang ist die Messe in der Volkssprache zu vollziehen, mit Ausnahme dessen, was ganz interner und privater Natur ist und in lateinischer Sprache gesprochen werdm soll. 9. Sofort sollen Bischöfe (3) gewählt werden. Mäßigung — Festigkeit — Rührigkeit!" Ich gebe für jetzt nur diese kurzen Sätze und behalte mir vor, entweder im „Deutschen Merkur" oder in einer besonderen Schrift meine eigene Anschauung über die einzelnen Punkte, inwiefern ich einverstanden oder anderer Meinung bin, auSeinanderzusetzen. I. Friedrich. Berlin, 12. Juli. So friedlich die Aussichten im gegenwärtigen Moment auch erachtet werden können, so sollen zuverlässigem Vernehmen nach doch die noch in Aussicht stehenden Oeganisotionsänderungen, wie die Neubewaffnung der Infanterie in dem Maße beschleunigt werden, um spätestens bis zum nächsten Frühjahr ihre volle Aus- und Emführung zu finden. Die gleiche Regsamkeit äußert sich auch bei Der bayerischen Armee. Die Einführung des preußisch-deutschen Exercier-ReglementS wird dort nach den darüber erlassenen Bestimmungen für sämmtliche Infanterie - Regimenter und Jäger - Bataillone bis zum 20. August bewirkt werden, wonach per Bataillon bis Ausgang October noch je 280 Mann der Reserve aus je 20 Tage einberufen und während dieser Frist in dem neuen Exercitium und der Handhabung des neueingeführten Werder-Gewehr- eingeübl werden sollen. Die Neubewaffnung der bayerischen Infanterie mit dem vortreff lichen Werder-Gewehr ist außerdem bereits abgeschlossen. Vom nächsten Frühjahr ab würde sich demnach Die Infanteriedewaffnung Der gesammten deutschen Armee, der der französischen Armee, woS das deutsche aptirte Gewehr angeht, nahezu gleich, was hingegen das Werder-Gewehr betrifft, bedeutend überlegen befinden. Bis zu dem gleichen Termin wird ebenso Die deutsche Artillerie in der Geschützzahl wieder ein Uebergewicht über die französische gewonnen baden, indem derselben erforderlichenfalls bis dahin 32 neue Batterien hinzutreten werden. Bei der Andauer friedlicher Zustände soll hmgegen, wie verlautet, die Steigerung Der Batteriezahl bei den süddeutschen Corps Nr. 13, 14 und 15 nur allmählich bewirkt werden, und steht die Errichtung von 13 Batterien, welche denselben nach Der neuen Artillerie-Organisation zuwachsen würden, Dann wahrscheinlich erst im Lause mehrerer Jahre zu gewärtigen. Noch wird versichert, daß Deutschland spätestens bis zum nächsten Herbst auch in Der Lage fein würde, bei Dem preußischen GardecorpS wie bei Den Llnienarmeecorps Nr. 1 bis 12 und Dem 15. Armeecorps nötdtgenfalls sofort neben Der Aufstellung der Ersatzbataillone die Errichtung von vier Fcldbata'llonen eintreten zu lassen, was einem Armeezuwachs von 114 Bataillonen, oder mehr als vier vollen Armeecorps gleichkäme. Die Umwandlung der im Feldzüge von 1870—1871 erbeuteten Chasftpotgewebre, Deren Zahl zu etwa 400,000 angenommen werden kann, wird in voller Ausführung bezeichnet und dürste voraussichtlich dis zu dem gleichen Termin bewirkt werden. Auch für das neue deutsche HinterladungSgewehr sollen Die Bestellungen bereits auSgegeben fein, doch würde, selbst wenn diese Nachricht sich bestätigen sollte, Dessen Einführung bei Der erforderlichen Zahl von nahezu zwei Millionen Gewehren immerhin noch Jahre aus sich warten lassen. Oldenburg, 8. Juli. Von hier wird unter dem Titel: „Eine Hänge- geschichte" geschrieben: In Dem hier erscheinenden Blatte „Nachrichten für Stadt und Land" befand sich am 29. Juni folgendes Inserat: „Eine gute Belohnung wird demjenigen zugesichert, Der uns bestimmt nachwerst, in welcher Kaserne des deutschen Reichsheeres man Rekruten, Die schwer von Begriff, am Strick auf- gehangen unD etwas zu lange hat baumeln lassen und nur mit großer Mühe wieder in'S Leben hat zurückrufen können. Das Gern * t läuft durch Die ganze Stadt, wir haben leider Okt und Namen vergessen und möchten doch gern die Wahrheit berichten." Wenige Tag? nur Dauerte es und es ward zur notorischen Publicität, Daß Dem in obigen Worten nur noch unbestimmt Angedeuteten ein wirkliches hiesiges Vorkommniß Der haarsträudenDsten Art zum Grunde liege. Das Factum war nämlich dies: Der im hiesigen Ersatz-Bataillon Oldenburgischeu Infanterie-Regiments Nr. 91 dienende Sergeant Johann Friedrich Fraubös halt e unter Den von ihm einzuexercirenden Rekruten einen von sehr schwachem Begriffsvermögen, was man so für gewöhnlich mit Dem Epithrt Dumm, sehr Dumm zu bezeichnen pflegt. Fraubös, Der seines Zöglings Geisteskräfte vergebens durch nachdrückliches Rüffeln (wahrscheinlich auch Knüffe und Püffe) aufzustacheln und zu stärken versucht hatte, kam dann endlich eines Tages (tn Der letzten Juni- Woche) auf den Einfall, feinem Zögling ein ganz besonderes Correctiv angedeihen zu lassen. Bald nach der Rückkehr vom Exercierplatz in Die Kaserne fährt er Den Rekruten an mit Den Worten: „Er fei so Dumm, daß er zu nichts mehr werth sei, als aufgehängt zu werden", — winkt Darauf einen Gefreiten zu sich heran, oer „Dumme" muß auf einen Tisch steigen, welcher gerade unter Dem von Der Decke herabhängenDen Gasrohr steht; nachDcm nun noch eine Bank auf diesen Tisch gestellt worden, muß Der Rekrut auf Die Bank steigen, ein Strick wird oben an das Gasrohr befestigt, Der untere Theil des Stricks dem Opfer als Schlinge um Den Hals gelegt, die Bank wird ihm unter den Füßcn weggestoßen und — Der „Dumme" baumelt wirklich trotz dem besten Dieb am Galgen. Die beiden Executoren verlassen das Zimmer und lassen den armen Rekruten hängen. Man wollte sich naürlich nur feinen unteroffizi.rlichkn kleinen Spaß mit Dem „Kerl" machen, allein mit Aushängen ist nicht zu spaßen. Nach ein paar Sekunden kehrt Denn auch Der Gefreite in Das Kasernenzimmer zurück, natürlich um Dem Spaße ein Ende zu machen, D. h. Den Strick abzuschneiden. Aber siehe da, der Rekrut gab kein Lebenszeichen mehr. In Der Thal war ihm dieses kurze Auf- )ängungS'Tentamen so schlecht bekommen, daß Die beiDen, darob doch einigermaßen geängstigten Exerciermeister Hülfe zu seiner Wiederbelebung requiriren mußten. Die Sache wurde dadurch ruchbar, kam zu Den Ohren des Commandos und eine dienstliche Untersuchung wurde eingeleitet. Bis zwei Tage nach dem Vorfälle wurde nun das hier soeben Erzählte zwar schon gerüchtweise durch Aller Mund verbreitet, aber Die eigentliche öffentliche Bestätigung fehlte Doch noch. Da kam diese durch folgendes Inserat in Dem „Oldenburger Anzeiger" (Dem officiellen Bekanntmachungsblatte für das Großherzogthum): „Kommando des Ersatz- Bataillons des oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91. Steckbrief. Der Sergeant Johann Friedrich Fraubös aus Doffow, Kreis Ost-Priegnitz, RegierungS- bezftk Potsdam, hat am 29. Juni c., Abends 9 Uhr, Die Kaserne verlassen und ist bis jetzt nicht zurückgekehrt. Derselbe hat sich dadurch der Desertion dringend verdächtig gemacht. Alle Civil- und Militärbehörden werden ausgesordert, auf Den ic. Fraubös achten, denselben im BetretungSfall verhaften und in die In- anteriekaserne I. hier abliefern zu lassen. Oldenburg, Den 2. Juli 1872. v. Aschoff, Major. Signalement ic." Der Haupt-Akteur in dieser oldenburgischeu Hänge-Geschichte hatte also in der Angst vor der ihn erwartenden Strafe das Weite gesucht. Er ist bis jetzt spurlos verschwunden. Die Untersuchung über den Casus nimmt jedoch ihren Fortgang. Metz, 12. Juli. Die in einige Zeitungen Übergewinne Nachricht, daß das hiesige Präftcturgebäude abgebrannt sei, ist falsch; es brannte nur eine zwischen Der Präfectur und Dem Theaterplatze gelegene städtische Mühle ab. Die Präfektur blieb unbeschädigt, nur wurde das an das PräfetturgebäuDe anstoßende Präfectur- Arckiv durch einen herabstürzenden Plafond und Eindringen des Wassers sehr beschädigt. Das vor Der Mühle liegende Polizei-DirectionSgebäude wurde vorn Feuer ergriffen, Die Acten aber gerettet. Oesterreich. Wien, 13. Juli. Der Gemeinderath verwarf das Gutachten Der Rechts- fection und nahm Den Antrag Schramm'«, festzuhalten an Dem Beschlüsse für Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Kudlich, an, so wie eine motivirte Antwort an Den Statthalter und eventuell eine Eingabe an das Ministerium. Frankreich. Paris, 10. Juli. Um wieder einmal in das Gedächtniß zurückzurufen, welcher Herrschaft Frankreich durch Den Tag von Sedan befreit worden ist, theilen wir folgendes in Pariser Blättern jüngst veröffentlichte Document mit: Ministerium des Innern. (Sehr geheim und nur für Den Präfekten.) Der Minister des Innern. Paris, 26. September 1861. Herr Präfect, durch ein Circular vom 6. Juni 1859 hat Ihnen wein Vorgänger, Der Herr Herzog von Padua, Die Maßregeln vorgezeichnet, welche in Dem ftafle zu ergreif.n sind, daß (in ernstes und unvorhergesehenes Ereigniß Die lieber- tragung Der Gewalt an Den kaiserlichen Prinzen unter Dem Namen Napoleon IV. herbeiführen toürDe. Indem ich Diese Instructionen, von Denen ich Ihnen eine Copie übersende, bestätige, glaube ich sie durch Die folgenden ergänzen zu müssen: Sogleich nach Empfang Dieses Briefes werden Sie eine Liste aller gefährlichen Menschen, welches auch deren Ansichten und was auch Deren sociale Stellung sein möge, aufstellen. Nachdem Sie diese Liste mit Sorgfalt geprüft haben, werden Sie darin jene Männer bezeichnen, welche, sei es für die Berathung, sei es für Die Action, irgend einen Werth haben, oDcr welche in einem gegebenen Augenblicke sich zum Mittelpunkte eines Widerstandes machen oder an die Spitze einer Insurrektion stellen könnten. Sie werden die Verhastsbefehle für jeden Der in Ihrer Liste vorgemerkten Menschen persönlich verfassen und unterzeichnen, Damit Deren Verhaftung auf Den ersten Befehl, der Ihnen gegeben werden würde, sogleich und ohne eine Minute zu verlieren, erfolgen könne. Sie werden mir über Die von Ihnen verfaßte Liste Mittheilung machen. Alle Monate werden Sie Diese Liste, ebenso wie Die Darauf bezüglichen VerhaftS- befehle reviDiren. Der Staatssekretär im Ministerium des Innern. F. De Persigny. Eine Dem Circular beigefügte Note gibt noch sehr genaue Details, wie die Haftbefehle zu erlassen und auszuführen feien. Der Juni 1859 war bekanntlich der Monat des italienischen Krieges; im Herbst 1861 wurde Die mexikanische Expedition unternommen und von Deutschland als „Grenzberichtigung" Landau und Saarlouis in Der officiösen Broschüre „Le Rhin et la Vistule“ gefordert. Napoleon scheint an die Sicherung seiner Nachfolge in jenem Moment besonders lebhaft gedacht zu haben. ’ L tu#l» 16 S'b'« bu‘* ™«4tln w J'»"« 3661. Wt tt drn 6 Mt Werth bch heran, ttB von brr I« «M diese« ni Mtb oben ?c6 S^'nge stoben und ' beiden düngen. Man 1,1 tt® „Snl" p,Qai Sekunden Irlich um dem r ßkhe da, der eses kurze Aus. t einigermaßen "liren mußten. ommandoS und ch dem Vorfälle ch Aller Mund * Da kam (dem vfsiciellen o des Ersatz, ütioricf. Der ;6f NegierungS. ii verlassen und ertion dringend rfgefordert/ auf int> in die In- !. Juli 1872. oldenburgisthen den Strafe das ichung übtr den t Nachricht, daß wr eine zwischen Die Präfektur Heute Präfeetur- LLassers sehr beute wurde vom itcn der RechtS' tschlusse für Der« >irte Antwort an iß pürfprufen, orten iß/ kHeiken t mit: - tf lS‘ule , ib« 1861. Uitn <>m 8«' ,t *1« » „is.itz d'-U-b«' »in 8cfie Anst'db »,», ölt- g-s-h'' «JÄ rfSA* r-ß- "*J5 Vermischtes. Regiments Rr. 52 am «u « Vorm ttag des 16. August eine Viertelstunde zieh Bataillon genannten Regiments trat am uorm f General v. Dormg ----- früher als die beiden anderen tn ms ^r Artillerie und dem wurde zur Ausfüllung . vordirigirt. Im blutigsten Kampfe erftetgt es Füsilier-Bataillon be8 4S. Sleannentö »oiDirifl f d^s Tages die Stellung der den Abhang „lener Hohe, welch m- en Bataillons an dieser Stelle dauerte den Division Stulpnagel bezeichnete. Das Rma Officiere bis auf den Lieutenant des nur etwa eine Stunde, trotzdem verlor dasAbeall feindlichen Feuers «ie ßeldaorten. kr. fl. 8 Besondere Bekanntmachung. Feilgebotenes. 3333) Kreiling Erben, keftebenb Schweineschmalz r Müller. . Bekanntmachung. Mittelschreibpapier, ItULCll Y,vv . — - - X, Zu erfragen Asterweg Llt. A. dem 13) 14) 6 2 5 400 80 Versteigerungen. Bekanntmachung. öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Gießen, den 9. Juli 1872. . Königliche Etappen-Jnspection. pr. Pfd. 24 kr., geräucherter Speck pr. Pfd. 24 kr., I U. Busch Söhne 3332) Aus den bevorstehenden Jahrmarkt empsehle ick eine Sendun«; Bunzlauer Ge- snndhcits Kochsteingut, sowie auch gutes, Frankfurter Kochgeschirr. I Geschnrbandler PH Pfeiffer, Lit. D. Nr. 52, Tiefenweg. ! I 3324) Leinene Kragen für Herren und Knaben, in jeder Halsweite, empfiehlt in ! reüher Auswahl und zu sehr billigen Preisen ■; H. Rubfamen. Gießen, den 10. Juli 1872. Großherzogliche Hofgerichts-Kanzlei- Jnspectron daselbst. F o r b a ch. Schrift angeferttat bei Wilh. Balser. k. ä. - k. 8. 935/g k. 8. 871/8 k. 8. 105 k. 8. 118V2 k. 8. — k. 8. 933/4 k. 8. 1C5i/8 m. 3. — 1. 8. — 4% Actien. Frankf. Bank 1413/< Frankf. Vereins-Kasse 140 Darmst. Bankaot. 481 Wien Bankactien 899 Oest. Creditaot. 347% Galizien 258 Wechsel. Amsterdam k. 8. 881/4 Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—43 „ doppelte 9 41—43 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Dncaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21%—221/, Engi. Sover. 11 49—51 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 25%—261/z ’ (3268) 6 „ Oblaten. sollen in einer Gesammtlteferung, sowie . 28 Stück zweiklingige Federmesser, 10 „ einklingige w Freitag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, 6 Dutzend Bleistifte, 25 Pfd. feines Siegellack, 18 „ ordinäres Siegellack, „ Conceptpapier, „ kleines Packpapier (Hand- papier), . „ großes Packpapier (Hand- papier), „ Maculaturpapier Stück Federkiele, Gros Stahlfedern, AcÜcb. I50/0 östr. F. St. E. B. 3551/2 , jLombard. Bahn 221 Ludwigsh.-Bexbach 2011/2 Maxbahn 144% Bayer. Ostbahn 140Vs Rhein-Nahebahn-Act. 46 Hess. Ludwigsb.-Act 1773/4 Oberhessen „ 82*/» Prioritäten. 3% öster. Btsb.-Pricr. 593/8 30/0 öst. s. Lombard 513/a 3% Livorneser 39% 15% Toscaner 613/< - 15% Elisabeth.-Prioz. 85 [do. H. Emias. 84% _ iAnlehrn*loo*e. Darmstädter fl.50Loose 183 n -25 „ 5iy, Kurh. 40 Tb'r. Loose 71 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21% - 30/q Oldenburg, ä 4üThlr. 39 40/0 bayr. Präm.-Anl. 113 4% badische Loose IHV4 Badische fl. 35 Loose 69 V3 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätslocse 200 1860r Loose 91Vg 1864r , 1593/4 | 15) 60 Pfd. Kordel, ebenfalls in je einer Lieferung, . s w flUf dem Soumissionsweg vergeben werden 3334) Die Holzversteigernng in der b Lieferungsanträge mit Preisangabe (ZAiffenbera vom 12. . bezeichnet und versiegelt Samstag den 7. September 1872 , 9rihria 9 Wir haben Gelegenheit gehabt, die Nummer 28 der „©artens laube« Mn^beute zu sehen und können nicht umhin, zu gestehen, daß emArtikel der- laube schon yeme zu scyen n @ottfrieb Äinfel, uns auf's tiefste ergriffen äs?“esää »«•”»»■1 SS8SSSZ 3249) Dienstag den 16. Suli er., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Bahnhofe vor R-de schudbast g°w°rd-n-r Kolonnen - Wagen; 1 Oberbelt und 3 Äiffen mit guten Federn; 1 Kellktnen, mit Seegras gefüllt; 2 große Wasser - süsser und 2 kleinere Fässer mit eisernen Reifen; 2 große kupferne Kessel; eine Anzahl eiserne Röhren, die wahrend bes Krieges eingerichtete Wasser- und Gas-1 leikung; sowie circa 300 Stuck ben ni?n , Kriegs - Gefangenen abgenommenen! crfauft Taschenmesser Amerika. m_.inr, .0 wt Die o°n ben protestanUschen Irländern in S-enege. figfe-—«* Ä ...... ..." Börsenberichte. ‘XrnnTfnrt a M 12. Juli. Die andauernde Geldknappheit, welche für den bevorstehen- •äSsrcMMwtosa F “ SB t^^lb^n77ettend^khne indes Käufer ßeringr hottöl an 9 CourSrettelS Anlaß zu besonderen Bemerkungen bietet. Brächte nicht der flüssig »S« rJrrÄ äs ä-ä Eäx1« Ättr» ä Beträge von österreichischen 1860ern und Köln.Mindenern um. Oberförsterei Schiffenberg vom 12. D^'Abfuhrscheine können von Smnstag der^unterzeichneten Stelle, wo die Liefe- den 20.1. M an bei Großh- Rentamt Gteßen runQ§f)C^ingungen eingesehen werden können, Als Term n für Ueberlieferung des Holzes, den 10. Juli 1872. sowie als erster Abfuhrtag, ist Montag der - o™’™-- 22. l. M- bestimmt. Georgi. nur etwa eine Stunde twMem »erwr oan««Heftigkeit des feindlichen Feuers der Reserve und über 500 Mann. D f braven Bataillons, vorwärts zu kommen,' und die zähe Festigkeit des Willens, ^^n Erlebnissen der Fahnen- Section, welche- charakteristren sich recht anschaulich L Section bestand an diesem Tage aus: hier mitgethetlt werden sollen. Die Fahnm ^e b'oren am 27. November 1844 1) dem Sergeanten Rudolf Harter! der Sergeanten Dahme der 3. Compagnie, zu Radenickel, Kreis Crosteii a. d. O., 2) dem Sergeanten ^^officier Seidel der 4. geboren am 22. Marz 1844zuCrss ■ • . 4) dem Unterofficier Fischer Compagnie, geboren om 27. Januar 18 z u^ lt^ Kreis Guben; 5) dem der 1. Compagme, geboren am &. Wan ^rm am 9 Fibruar 1848 zu Frankfurt Unterofstcier Hermann der 2. Compag , g r % Compagnie, geboren am 12. Hand empfing bann der Sergeant H . Dahme die Fahne, mit derselben muthig Händen des Gefallenen nimmt.der. Scrgea v 'Augenblicke darauf Unterweiter in den Kampf vorwärts stürmend wahrend wenige »ug lange officier Fischer »°rwund°t w.rd Ab-r auch ben sänben be§ tragen, schwer verwundet, muß er es ich lam an ben setzten der Lieutenants Wagner überlasten. Bon dieiem ie u ifd)enjeit auct) schon SJa^nen^ection ben «jW«verwundet war? Auch Böhmel der Unterofsteter Herrmann durch mehrere K g fanf er zusammen, tobt traf das tödtUche Geschoß bald, mit der F h Zunächst von dem Bataillons- ÄÄ fpäteren Fahne empfangen unb wahrenb des ganzen F^ Z fl® M axx($) an anderer Stelle. Nähe bev Fahne Tob unb Verderben h sch - 1 Bataillons eine schützende * Ä*i*Ä ist nun ein ©cfcriftcben ।bkFolgendes: Sie verleiten Schilderung finden. Danach bewirken di } Demagogie, zum Atheismus zur Hoffahrt, entfremden stören^daS unb bie feu,e iat,nMtn*fft ai,°- Drum kehre um, du teprerpcci, Beug’ förder. keine Barte mehr, Schmück' wieder deinen Kopf Mit einem braven Zopf-, M . A, Dann wird das Wort dir nicht versagt, Wenn du bescheiden angefragt- . rKorttnn be§ 1 Bataillons 6. Brandenburgischen D" Fahnen-Secttou des 1 -yaiaiuu . Vionoille. Das erste Regiments Nr. 52 am 16. August 1870 « 251 <ä Nnni.st eine ‘ Vtaaminafl» « uyi, — -------------------------------, ............ KreiUng" Erbenbestehend ^m^^Korn, Bcachtcnswerth für Dämcn. ' Cervelat»vurst/ m Ort^Ä Stell? °e"r- Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 1047/8 Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dlsconto (?lee meistbietend an Ort und Stelle oer- steigert werden unb wird der Anfang am Schlangenzahl flemacht Gießen, ben 14. Juli lo7Z. ur- 3330) Wegen Aufgabe meines Fuhrwerks 3- ll-- verkaufe ich aus ber Hanb: | 3314) Mehrere gebrauchte Möbeln zu l &3Ä W, cMOSr fieu, «rtaufgi. £ ' N- a~ ' ai872 i 2713) Matjes- _______________g- d-°uba^ Häpin empfingen - " "J A. Busch Söhne. 3312) Ein Amboß, Blasebalg, sowie verschiedene Schneidzeuge, stehen zu verkaufen in Wieieckwlb. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von und Taffen werden mit beliebiger bksorat.------------ Börsenn&chrichtea. 13. Juli 1872. \ Preuss. 41/3 0/0 Oblig. 1031/4 Frankf. 31/8% ObL 88 % ä Nass. 41/3 °/o Obi. 99% Kurhess. 4% „ 9 41/4 Gr. Hess», 5% Obi. 101 , „ 40/0 B 981/2 , n 3Va0/0 n 93 Bayer. 5°/o n ^00% , 41/2% 1jährige — 4% 1 jährige 95% Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4'/2% Obi. c. E. L. Oesterr. Silberrente 64% w Papierrente 58 Spanier, neuest. 3% 29% Amerik. Bonds 1881r 99% 1882r 96V4 " n 1885r 97% 1887r 975/8 3329) Die bet Grotzherzoglichem Hof- Gericht zu Gießen für das Jahr 1873 erforderlichen Schreib- unb Siegelmaterla- lien, als. ^r(efpapfer fn Folio, 2) 60 3) 175 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) H) 12) 1876) Thürschoner in Crystall unb Por-i zellnn bei__Wilh. Balser. >__________ dem A. Katz'ich.n Ladrn m der Neusic dt werden, rasch damit zu räumen, die noch in schönster Auswahl vorband^ N.ste Kleiderstoffe zu bedeutend herabgesetzten Preisen erlaubt sich, hiermit bestens zu empfehlen: und f ganzen und ituiu \ Christ. Weitz. 1 45 Siebaction, Druck und Verlag der Brühl^sch^Inir.-DruckerelH r- Pietsch) in Gießen. <3F Bcstellltti Abonnent 3,250,000. 1,010,008. 557,585. 050,700,232. ~----in Gießen, H. H. Dlctz m Kestrich bei Alsfeld, B. «Stern Sohn in Bellersheim, IMtt ^kllnrod bei Grünberg Dem des Programm 2) 3) 4), mtgetheilt wor werden esiuä)t^ sowie auch Au w, Kegeustaiide u Gieße Jiiscretion wirb auf das strengste beobachtet, die I -VJ aH^cn^cn Offertbriese werden uner- ! 8 °ffnet an die betreffenden Reflectanten, | ? o.bne deren Namen preiszugeben, pünkt- I | „p* "ud ohne Provisionsberechnung I ? übermittelt. 0 I 8. 19. B’ tz % O £i mit *** Academischer Gesangverein ,, J3?6) Sunt zahlreichen Besuche der Donnerstag den 18. b Mts B ™Vr ^t'r.tn bcr fUmrn «"la stattfindenden Generalversammlung werden te Mitglieder hiermit ergebenst eingeladen. vcHUInnUung werden Tagesordnung: Rechnungsablage. Vorstandswahl. ____________________Der Vorstand. ftr.JEBdl)!, Gastwirth in Friedberg, <^ean Böck i I. Hautzenröder in Herbstein, r Q:^a,^rft0?t ’S Münzenberg, k>. ^u^vun Lehrer Vogel m Lonborf, H. Hohmann in Selln (3335)emp fieblt 1 Eiugkm.ichle Gurken empfehlen I. A. Busch Sohne. Cacoigue, Block-Chocolade, pr. Pfund 28 fr., sowie die flWn Husten und Heiserkeit rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons der Herren Joh. PH Wagner L Comp. in Mainz. Prämien - Einnahme feit Begrün- düng des Geschäfts.....fr sätiriqo oq Bezahlte Schäden ?3. 9, . D'e Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller «VÄK-LLÄ'f!,»""""««--">«-» $,,.„8. Transporl-Bcrsitzmng. - Stzicgchlas-Vrrtiqerm«. f , F« Gg. Schröder in Darmstadt sowie von den Herren: (1366) (a. 40/IV.) ' ?tlrr bin Gut, ein Haus, Hotel rc. kaufen ober verkaufen, pochten ober verpachten will, M1a>r einen Posten zu besetzen hat wvv ober einen solchen sucht, 111 PI* irgend etwas in eine beliebige u 1 Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen - Expedition von Rudolf Messe, otricieUen Agenten sämmilicher sseilun- gen des In- und Auslandes, ä Franhfiirt a. VI. Würfelzucker, Chokolade in verschiedenen Sorten von den Herren Franz Stollwerck & Sohne in Cöln und Zoh PH Wagner & Comp. in Mainz. Theelager in verschiedenen Sorten, Souchona, Conaou Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials in xiv i/v Vc und -/g-Pfund-Packung. 12' Kaffee, reinschmeckend, in Java und Ceylon, pr. Pfund 36 38, 40 und 42 fr. ^»"b^.lSuppenfräuter^italienische und deutsche Ma c- caron., E.err.ngel, Gemüsenudeln und Suppenteige. Gothaer Cervelatwurst, Lachsforellen und Bückinge _____________ zum Rohessen. 9 q b^03) Orgelbauer finden gegen hohen b^UnTöe ^bschöftigung bei Orgel- ift in dem Hause des Kunstgärtne? Deines Weilburg. 6mflnn m Mottau, Amts zu vermiethen. ।—-—T— ________________ Näheres ebendaselbst. (3229) c l) Ein Paar Offiziers-Epauletten sind w°rben Der Eigenlbümer kann Lv\ • ^lt. A. Nr. 1/2 wieder in Empfang Vermischte Anzeigen. ----------1_6 3304) Frau Hermann auf dem Neuen- L, ^lr|cl)cnmarkt. weg kauft alte Mädeln und alte Beilen. Tanzmusik im Promenaden Haus § Schlesische Feuer-Versicherungs-GelelllchiM in Breslau. ' r I mm atz Maurergesellen und Hand- Pitthan. langer ff^en dauernde Beschäftigung bei ___Aug. Nauheimer. 3313) Schreiner Zeil 45. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. ff 11)II ro![b-r^ebcrmann Rath A H ertheilt, welche Zeitungen für Jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwie- fen haben: Slfflbll froerbc^ - alle Annoncen i ! ™ sorgfältig abgefaßt und | sur einen augenfälligen Druck hergerichtet; Safflblt ^sten die Inserate nur dafielbe, wie in denZei- | tungs-Expeditionen, da | dieses Institut als I Central-Stelle SECr^TfHrenbfn Leitungen besondere I Vortheile von denselben genießt. Das I Bedienung ^irma bürgt für solide I Vermiethungen. ”on Berlin, Lu-lchllktzussg l avssplicht, iß isteipretht »ort Orbenötbütigfeit | $clijd Anhalt । | Dbkn, la jed« uianlithstam ( kchles. Ztg., Id i «i«ht verhkhlt h Ü'nchikller Bet Zesuiten hat in enverfennbar ®t I gliche Berein, I kmvklhsllnten t !on ffn großen Sebracht und [ Seid) euvkckt. Snalrezu bitligions-Gsikli i'ine Sßirf;flmf(l Wi und die ^'"'««nzrnai Frischen Am seindlich kd-n ign„ h| lnH( ’«R-ichn«g„ ’ du nu ni®«iet t|n ••l'tartwj tit •UV" h Mjtag in’, i I „ Ae und । h tu der I v^!°Se, eine, .. Vie dkr ft t u^rbiiQ( ! "’ffretef t , r-L _ Gegründet und bestätigt im Jahre 1848. Grund-Capital........« Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 .... Ike^erve Gnde 1870 * * " Versichertes Capital qegenFeue'rS- " gefahr pro 1S7Q . . . 1 ' Weser - Bahn. »Abfahrten von Gießen nach* I 2Enfunft in Gießen von: I Frankfurt 7". 82s*. 1144. Vorm. 3". 430. | r.- r /, . Nachm. 1053. 12,6-i- I Cassel8-*. 1130.Vorm.420.Nachm.73-*.Äbds. Ij^burg 1130 $orm. 4M. Nachm. I * bebeutet @U3u60b§- W ICisl-nbahn. .Abfahrten von Gießen nach* |rUßM?i(iSm8M’ Vorm. 12. Mitt^ » Dillenburg 6'^ 8 Bordeaux-Deoville, deutsche Stott): und Weißweine in verschiedenen befannlen Sorten. Eingemachte Früchte als t Aprikosen, Birnen, Kirschen, Ananaserdbeeren, Muffe, Reineclauden, Mirabellen und Pfiaumen. Feinstes Trauben-Gel6e und Aprikosen- Compots. Salz-, Csfig-, Pfeffer- und Senfgurken, Mixed- Pickles, Trüffeln a laPerigord, Chamni-nons. Sardmes a l Iiuile und Sardinen in Pickles, feinste Genueser Sardellen, schottische und holländische Prima-Bollhäpinge. Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 24 kr. 1 Lager in äd)t italienischen und deutschen Teigwaaren, als: WMaccaroni, DcrmicelltS ■ Suppcnteige, Eicrge- ■ müse- und Eiersuppennudeln. Parmesan- und ■ Em ment li al er Käse. 4873) Die Specerel-, Material- und i Große und kleine Rosinen,Z auSgef. große Mandeln,A Cttronat, Orangeat, g ganzen und gestoßenen g gestoßene g Raffinade, Citronen, S AniSsaamen, Animo- g «turn und Pottasche, g Reinscbmeckendes Schweineschmalz, W • Thce, Vanille, Farbwaaren - Handlung pr- Pfund 24 fr. H Chocolade, Sardellen und »Gothaer Cervelatwurst. von Emil Fischbach Condcnsittc Milch. I Jtal. Brünellen, W Blockchoeolade, pr. Pfund 28 fr. Würfelzucker. Champignons, ■Trüireln. Sardines | a l’liuile, russ. (Sardinen, Caviar in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. getrocknete Kirschen, Aepfelspalten, ganze B Aepfel, Mirabellen, g Catharina-Pflaumen H und türk. Zwetfchen. H g . Hb Nersstärke. Toilette-, Bade-, g i - Bunb Mixed-Pickles. Tafelmaudelu, — Fenster- und I I P fe r d efchwämme^^g! Tafelrosinen, E Jtal. Haselnüsse. 1 Bienenhonig, V i Zuckersvrnp. 0 »• Batavla-Arrac, Jamaica-Kum, Cognac, Arrac- mit) Rum- 1 i 1 a.11i18Cll’^,8enZ’ Madeira, Sherry, Maraschino I 1 !“