"Men. enrusatz, i 4' Sie. ’B auSet Hem 6 äWigenen eter, iitätsapotheke. >ebe ich zu baksdosen, nnenvasen, > undzucker- n, Leuchter n aller Art chenplatz. "Lager, nqe ich in ein- mil 3HF . &.SÄSH* tlflfti. ’ife sämmt- tzt und ge- vei Gulden tflden* blung statt in StrB 'owie 'W i, KlkE, je. ic. säe mcrksaiu- M val/n- ^Blethen/ suilienlogls Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, ' Lit. B. Nr. 1. i Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. 88. Montag dm 15. April 1872. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger gffM* XX»—“n3[eibcrß ®-ats auä> bei Mm Amtlicher D h e i l. Bekanntmachung. » Ermittlung der Zahl der felddiensttauglichen Pferde ist die Abhaltung einer allgemeinen Pferdemnsterung unter Zuziehung von Militär-Comnnssaren angeordnet worden. 6 ; y Dieselbe wird im Kreise Gießen stattfinden: . n r Donnerstag den 18. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Lich an der Staatsstraße nach Gießen für die Gemeinden: ’ > Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Hattenrod Lick mit Colnhauseu,Hof-Albach und Mühlsachsen, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-B-ssingen , Oppenrod und St'einbach. . ~ , _.c Freitag den 19. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Groß-Linden an der Staatsstraße nach Gießen für die Gemeinden: Alendorf an der Lahn, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hause», Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Gons, Leihgestern nut Ober-Sternberg, Ober-Horgern und Watzenborn-Steinbera. c i r Samstag den 20. April 1872, Bormittaas 9 Uhr, zu Gießen auf dem neuen Marktplatze (Oswaldscher Garten) für die Gemeinden: ^U/udorf an der Lumda, Alt-Buseck, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Daubringen mit Heibertshausen, Gießen mit Schlffenberg, Groß-Buseck, ^ollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mitKirchberg, Staufenberg mit F riedelhausen, Treis an der L uni da, Trohe und Wiese ck. n c ?ie Pferdebesitzer werden aufgefordert, ihre sämmtlichen Pferde, mit Ausnahme der Hengste, der Fohlen unter 3 fahren der eiaentlicben $£)tenffyferbe (®ro6()eräogli$er Beamten) und der contractlich zu haltenden Postpferde zu der angegebenen Zeit und an dem angegebenen Ortete i Meidnng einer Strafe bis zu 25 fi. dem für den Kreis bestellten Commissäre vorzufuhren. 0 Die Großherzoglichen Bürgermeister werden veranlaßt die vorstehende Verfügung den Pferdebcsihern noch besonders bekannt zu machen, dafür zu sorge», daß sammlliche Pferde vorgefuhrt und daß dieselben an dem Mnsterungsplatze gemeindeweise nach der oben angegebenen Reihenfolge und der Reihenfolge der e,»gesandten Gemeindelisten geordnet ausgestellt werbe», auch bvi Musterungsgeschäfte persönlick beizuwohnen und in dem Termine der nach unserer Verfügung vom 6. v. M. anzufertlgenden Ab- und Zugangs-Nachweise vorzulegen. ? Gießen, den 8. April 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. B e k a u n t m a ch u n g. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 6. l. M. — Nr. 83 des Anzeigeblattes — bringen wir zur öffentlichen Kenntniß daß die im Auslande angekauft werdenden 8 bis 10 Stück Zuchtstuten Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags IO Uhr, im Großherzoglichen Hof- stalle zu Darmstadt unter den eröffnet werdenden Bedingungen an inländische Pferdezüchter öffentlich meistbietend versteigert werden sollen Wir beauftragen die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Vorstehendes in ihren Gemeinden unverzüglich zur öffentlichen Keiintniß zu bringen. Gießen, den 12. April 1872. Großherzogliches Kreisanit Gießen. 8 v. Röder. Elfaß-^othrrngen. Die Eröffnungsrede vom 8. d. M., welche sich mit ruhiger Objektivität über Die Rede, mit welcher der Reichstag am 8. d. M. eröffnet wurde, enthielt bie Verhältnisse in Elsaß-Lothringen ausspricht, wird sicherlich mit voller Befrtedt- auch einen auf das Reichsland bezüglichen Passus, welcher mit den Worten be- gung in ganz Deutschland ausgenommen worden sein; aber die Zuversicht, mit ginnt: „Die Neuordnung und Befestigung von Elsaß-Lothringen schreitet in ®eI$cr, sich äußert, wird auch eine praktische Wirkung äußern den anti-deutschen erwünschter Weise vor." Agitationen gegenüber, weil dieselbe in den meisten Fällen ihre Wirksamkeit ver- Dieser Versicherung scheinen die Thatsachen, wie sie sich in besorgten Aeuße- l‘crf' toenn der Gegner ihr mit vollkommener Gelassenheit in'S Auge blickt, rungen selbst sogenannter „wohlmeinenden" Correspondenzen aus dem Elsaß wieder- der That aber — warum sollte diese Agitation beunruhigen, welche spiegeln, nicht ganz zu entsprechen; mindestens versichern diese, daß sich Alles von der französischen Grenze aus ihre Netze über Elsaß-Lothringen auSzuspinnen recht gut gestalte würde, wenn nur die Einführung der deutschen Mllitäreinrich- versucht, um das Reichsland seiner deutschen Bürger zu berauben? Die Elsässer tungen noch verzöge»! worden wäre. So aber wäre die Mißstimmung von Neuem haben bereits kennen gelernt, wie wenig die französische Phrase der Brüderlichkeit angeregt worden und die Agitation knüpse lucht an sie an, um die Optionsfret- mit den Handlungen in Einklang steht und das Schicksal der elsässischen Aus- heit zu einer Demonstration gegen Deutschland auSzubeuten u. s. w. Wanderer, welche in algerische Colonisten verwandelt werden sollten, kann wahr- An solchen „wohlmeinenden Warnungen" hat es von Anfang an nicht ge- iich nicht dazu verlocken, der faktischen Auswanderung Schwung und Ausdehnung fehlt; sie rühren zumeist wohl von denen her, welche mit der vorgefaßten Meinung zu geben. Freilich aber mag in den wohlhabenden Familien die Abneigung gegen nach Elsaß-Lothringen gegangen waren, daß man sie dort als „Befreier von einem die allgemeine Wehrpflicht sehr groß sein, und wenn sie ihre Söhne von derselben fremden Joch" begrüßen würde und sich allwälig überzeugen mußten, daß die durch Cerlificate über einen fiktiven Wohnsitz in Frankreich befreien könnten, würde Elsaß-Lothringer in der That mit ihren Sympathien an Frankreich festhalten. die Zahl der für Frankreich Optirenden groß genug werden. Es könnte ja nichts Die anderen „Wohlmeinenden" sind meist Beamte, welche die Verhältnisse nur Bequemeres geben, als mit dem Beneficium des französischen Bürgerrechts alle innerhalb eines beschränkten Gesichtskreises zu überblicken vermögen, der leicht von Vortheile eines bleibenden Aufenthaltes in Deutschland zu verbinden, ohne die einer vorüberziehenden Wolke überschattet werden kann, ohne daß diese den weiten den Rechten entsprechenden Pflichten dort wie hier zu übernehmen. Aber die Horizont zu verdüstern vermag. Die au lokale Verhältnisse gebundene Beobachtung Elsässer wissen auch recht gut, daß die deutsche Regierung nicht gemeint ist, ihrem kann sich aber der individuellen Einwirkung nicht entziehen und die „Stimmungen" klaren Recht eine wächserne Nase drehen zu lassen; sie hat mit den jungen Krankspielen dann eine große Rolle, während der Staatsmann, welcher das Ganze furtern, welche sich durch einen schweizer Bürgerbrief von ihrer Militärpflicht loS- überschaut und dessen Blick in die Zukunft reicht, sich nicht abhalten lassen darf, kaufen wollten, kurzen Prozeß gemacht, und sie wird ohne Zweifel auch die El- daS Nothwendige zu vollziehen, weil es geschehen muß, ohne bei der Vollziehung süsser, welche für Frankreich opttren, beim Wort nehmen und sie nöthigen, recht- den individuellen Verhältnissen gegenüber wohlwollender RuckstchtSnahme sich zu lich und faktisch Franzosen zu werden. tntäu6l-Se Bttilauer Dänische 5^‘ ME KuchtWe Lech-ul 8alb Potsdamer Stabt)» Aeuß ältere Linie J »euß jüngere Linie Wocker Banknntel §achsen:Wciniar.Ko tzchleSwig-Hvlileinff Schwarchurg-Rudoi^ SchrvarMz-Svnb 20. Dettmr Mrttemhtttzfflde! Borläusiit i Baußener landstänl Chemnißer Stadtsc Großherjoglich Hes) Aurhesnsche Fassens Maqdeburaer Priva Nassauer LanbeSbar Oesterreichische Bar vom 1. Mi Preußische Danknos Preußische Äafiit 40 M. inWft Br« sei zeigte der geS kur-- den dir ürttarung hlopn werden it. n Papierrente 575/8 Spanier, neuest. 3% 297/e Amorik. Bonds 1881r lOO3/0 Versteigerungen. Main - Weser - Bahn. 1772) Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten einschließlich Lieferung aller Materialien zur Herstellung der Fundamente für eine kleine Drehscheibe am Güterschuppen der Station Fronhausen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Sauarbeiten zur Herstellung der Fundamente für eine kleine Drehscheibe auf der Station Fronhausen" bis zum Submissions-Termine am 22. April b. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs -Inspektion zu Frankfurt a. M- einzureichen , woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submif- sions-Formulare in Empfang genommen werden können. r „ Frankfurt a. M-, den 5. April 1872. Königliche Betriebs-Jnspection- Heyl. „Ausverkauf" wegen Ausgabe des GesHafts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich nach entschlossen , mein Geschäft aufzugeben und soll dies vermittelst Ansverkanfs geschehen. De»n;molge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorrathe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Ki'ettseyit stm Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung statt. 'Alle Neuheiten für die kommende Saigon, die bereits eingetroffen sind und noch eintreffen, find selbstverständlich damit einbegriffen. (»io S. Hirsch bahn. Aetien. Frankf. Bank 143-/2 Frankf. Vereins-Kasee 138 Darmst. Bankaot. 478 Wien Bankaotien 878 Oeet. Creditaot. 358 Galizien 270 V2 Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Ia Sufunft W (S ti( tistn- na4>»eiftti, 11 i>»n di, ?«, ein. w h«bl«, 1 von der gr befreit jungen ittitt ihrer 8lt Be. Mein reibt «JtnSlfnj. noch nicht !'Ml tret- VN wetten Jnhie« ’«fen, Wie zu vrrdkn, b tint dm- 2 fttbotmu i'thungsweisk r diese Friß Eine gleiche >uf häusliche Kililäldienße noch solche, »gen werden, bereits vcr. ittn." ^öjjuuug der nungSaet im es Münirs, Bayer. 5% „ 4i/2% ijäbrige 99% 40/0 Ijäbrige 953/8 Würtemb. 4'72% Obi. 99 V2 Baden 41/2% 0dl. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 633/g x rlndalusie" 11 ministniellr chttn au» D., chi, i« Literarisches. Wer sich für die Mode interessirt, muß auch mit großem Interesse jede neue Nummer der Modenwelt bewundern und staunen über ihren Reichthum an hübschen Illustrationen, ihren klaren, einfachen Beschreibungen, über ihre vorzüglichen Schnittmuster und über die, zu jeder Nummer erscheinenden schonen, colorirttn Modenkupfer, welche letztere besonders an gediegenem Geschmack und vortrefflicher Datstellung die bisher gekannten weit übertragen. Neben allen diesen Vorzügen ist die Zeitung elegant ausgestattet und wird unbedingt für die beste ihrer Art erklärt. . , Wir halten es für unsere Pflicht die geehrten Leserinnen ganz besonders wwder auf die Reichhaltigkeit der beiden letzten Nummern 12 und 13 — erschienen am 16. Marz und 1. April — aufmerksam zu machen. Die letztere Nummer bringt unter vielem Anderen auch die neuen Frühjahrsmoden. , Abonnements (zum Preise von 12‘/2 Sgr. pro Quartal, refp- 25 Qgr. mit vierteljährlich neun großen colorirten Modenkupfern) werden lederzett bet allen Buchhandlungen und Postämtern angenommen. London, 13. April. Guatemala hat an San Salvador und Honduras den Krieg erklärt. en Santen it. MW .. ifrJh* nct w «n,», ab nnv tfSÄ l mW"""1 „ 14.3«”Mt Amerika. Ncwuork, 12. April. Der Dampfer „Oclaviu«" explodirle und verbrannte aus dem MtssilflVV«; 60 Personen tarnen ums Leden.__ Feilgebotenes. g Ausgarnirte Hute halte stets in reicher Auswahl vorräthig Wilhelmine Fuhr, _______________Kirchenplatz.________ 1669) Borsdorfer Aepfel wein in Flaschen empfehlen I. A- Busch Söhne. Außer Cours gesetztes Papiergeld. Auhalt-Bernburgec Kaff-»sch-iu° -> Thl,. 1 5 und 25 v°a 1850, 1852, 1856 und 1859. -7- «>- <* JÄwSSTi"-*-' --1- - - »• *» BSBi-Ä.... - Gothaische Kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 30. Septembe. 18 . Holsteinische Kassenanweisungen von 1854. Kurbessische Leih- und Commerzbanknoten. Leipziger Banknoten, alle vor dem 2. November 1851 erschienenen ä fl 10 Oesterreichische Banknoten, auf Cor.ventionSmunze lautend und die m osterreich. Wahr. fl. vom 1. Januar 1858, ä fl. 100 vom 1. Marz 1858. Wlnisch- Banksch-In- grüne ä 1 9Md, weiß- “»» - 3 ®il6frrubeL Posener Prooinzialbanknoten vom 1. December 1857. Potsdamer Stadtscheine ä Thlr. 1 vom 8. September 18 • Neuß ältere Linie Kassenanweisungen a Thlr 1 vom 15. -Mar 8. Reuß jüngere Linie Kassenanweisungen a Thlr. 1 vom 29. Marz 184.. Rostocker Banknoten vom 1. Juli 1850. Sachsen-Weimar-Kassenanweyungen a Thlr. 1u"d 5 von8 . Schleswig-Holsteinische Kassenscheine a Thlr. 1 |2y2 M.j vmn öl. 3ult Schwarzburg-Rudolstädter Kassenscheine ü Thlr. 1 und 5 von 1848 Schwarzburg-Sondrrshausenn Kaff-nsch-lne ° Thlr n und 10 vom 11. Mnrz 18=4, 20. December 1856 und vom 25. October 1859. Württembergiscke 2-, 10- und 35-Guldenscheine von 1849 und 1850. , Vorläufig noch eingelöst werden an den betreffenden Hauptkaffen. B-np-n» Inndständische Banknoten ä Thlr. 5 ohne Datum ° Thlr. 10 von 1861. Ch-mnip-r St-dtscheine ä Thlr. 1 von 1848 und -hn- Datum Großher,»glich H-sf-sch- Grundrentens»-me i> fl. 1. 5, 10, 35 und 70. 1° 2? 5° und 100 vom 30. Juni 1856. LSchlsch-B-.nL ff- 1 °°m 1. 3—r 1858 und ä fl. 5 vom 1. Mai 1859. », s—sr.<* - ........ Sächfisch/lkö^igl") Kaffenbillet/von^l840, 1843, 1846, g Würftsiucker von feinster Raffinade, circa 90 egal geschnittene Stückchen auf's Pfund a 20 tr. . Größere Quantums billiger. Probesendung . von 25 Pfund an. ! Friedrich Bender, । Colonialhandlung in Frankfurt a. M-__| 1874) Gute Frühkartoffeln zu verkaufen bei Fr. Lampus, Seltersweg. 1862) Asphaltirte Dachpappen, billigstes Bedachungs-Material in Rollen von löVa. lüMeter, per Rolle 7Vz fl-, bei , Emil Pi stör. 1668) Feinsten Rahmkäse in Stanniol empfehlen I, A. Busch Söhne- Für Gymnasiasten! 1885) Alle im Gymnasium eingefuhrten Schulbücher der alten Sprachen mit den entsprechenden Wörterbüchern sind wegen Sterbfalls billig zu verkaufen. Wewgaffe Lit. B Nr. 98.__________ 1670) Stoughton’s 93ta-- qenbitter in Vr' ». '/fl-Naschen bei I. A. Busch Söhne. 1863) Kinderwagen^b^ei^ 1876) Thürsch°n.e M Kryst°ll b-i^ 1671) Renen Laberdan em- pfehlen I. A. Busch Söhne. 1719) Eine Kaule Mist ist zu verlausen. Neuenweg Lit. B. Nr. 194. Brennholz-Lieferung. 1745) Dienstag den 16. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in der Universitäts-Canzlei die Lieferung des für das Großherzogliche Gymnasium dahier im Winter 18-2/73 erforderlichen Brennholzes an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen, den 8. April 1872. Großherzogliche Gymnasialkasse. S chmidt. 1849) Dienstag den 16. April, Nachmittags 1 Uhr, werden im Hause des Herrn Rittmeisters Freiherrn von Rabenau am Seltersberg dahier die zum Nachlaß der Fräulein Wilhelmine Ullrich gehörigen Mobilien, nämlich: 1 Sopha, 1 runder Tisch, 1 Bettlade, Bettwerk, 1 Kleiderschrank, 1 Com- mode, 1 Pfeilerschrank, Stühle, Kuchen- geräthe, gut erhaltene Damenkleider, Wei^ zeug, sowie sonstige Gegenstände, öffentlich versteigert. Gießen, den 12. April 1872. In Auftrag der Erben: M. Pilger. Aktien« 5% ößtr. F. 8t. E. B. 402 Lombard. Bahn 213 Ludwigah.-Bax cb 2013/4 Maxbahn 148^2 Bayer. Oatbahn 149 Rhein-ISahebahn-Act. 49 Hess. Ludwigßb.-Act. I88V4 Oberhessen „ 85 Weehsel« Amsterdam k. S. 98y2 Augsburg k. 8. 993z4 Berlin k. 8. 1047/8 Bremen k. S. 96V< Brüssel k. S. 93^2 Hamburg k. 8. 875/s Leipzig k. 8. 105 London k. 3. H8V4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 933/g Wien k. 8. 1053/4 ditto in. 8. 1055/8 ditto 1. 8. 1055/s Disco nto 4 % i Priorit&ten« 30/0 Later. Steb.-Prior. 593/g 3% Lat. a. Lombard 503/b 30/g Livorneaer 40^2 50/0 Toacaner — 5% Elisabeth.-Prior. 83V» do. U. Emias. 82*/< ©eldeorten, fl. kr. Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Duoaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21^2—221/2 Engi. Sover. 11 47—49 Rusa. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25i/2—26 von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe au recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig tob lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Lieber» Mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmaßig werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nötbig ist, — Au sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirunb, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche be- chränken kann, ohne verpflichtet zu fein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu bezahlen. Zu diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14, 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden. Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden. Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom« mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: D e l b r ü ck. Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Eentral-Bureau für Inserate bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zeitungs-Expeditionen befördert und nur zu dm Ortginalpreifen der Zeitungs-Expeditionen berechnet. Kostenvoranschläge gratis und umgehend. 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Zum Schluß: Der deutsche Laudwehrmann vor Paris, oder: Kurmärker u. Piearde. Schwank mit Gesang und Ballet in 1 Akt. Friedrich, Director. Vermischte Anzeigen. 1875) Ein Zapfjunge wird nach Siegen gesucht. Am liebsten einer, der zu Pfingsten aus der Schule entlassen wird. Näheres zu erfahren bei Ernst Pitthan in Gießen. 1881) Einen Lehrling sucht L. Kliffmüller, Schuhmacher, Neustadt. Im Monat März sind eingegangen: 1609 Anträge auf „ 1,684,821. Dividende der mit Gewinnantheil Versicherten auf 1871 gezahlten Prämien 33V3 Procent. 1604) Das seither von Herrn Lehrer Mayer bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen. G. Malkomesius, Marktstraße. 1821) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen in Lit. A. Nr. 179 vor dem Wallthor. 1884) Ein Familienlogis mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen bei Louis Lotz, Reichensand. 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