Vereins. ,cr Herbert m aller lther v^alk A erhalle» jii Uhrmacher ib rt nlö Nr. 116. k. Kapellmeister. es Dienstmüdchui lei wem? sagt die Msmdchen wiid von Carl Gail. er eint Jrau, b sogleich zu eine idjt. Dieselbe ha Klciderschnitt u HuNnachn Gail wes Mädchen faß ilfen; auch werbe kochen können. K iftmann Müllei, tbaiHon fltfunben i. b. Alts- = 8 iene Nr- » -7mmZ 5 in Witte s, 8^ si^Än ft- w*1’ Preis vierteljährig 1 fl. 12 ft. «it Brinzerlohn. Durch bie Noß brzog«l vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit Luv* nähme Sonntags. Expedition: Canzleibero, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölaü für den Kreis Kielen. Donnersta^eu 14. November ' "H Bcstkllungcn auf den Gießener Anzeiger 9b""""' 1,1 b" E-»-»»wn -bh°'m „ff«, --»-I-m dmMm für M, Mmmtt Mv-mb-, und Amtl i che r The i l. Sie ver- zum Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten für den Fall einer Mobilmachung Gießen, am 12. November 1872. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen sh KWasswid* tre sw Preußen für Deutschland. S M««»I Nicht als ob m ^„»üir.onlanismus es ursprünglich grade auf Preußen abgeseven hatte, im Gegenthetl, der preußische Staat, wie er aus dem System Olmütz sich entwickelt hatte und noch weiter zu entwickeln drohte, wurde von der dentalen Partei mit offenkundiger Vorliebe betrachtet. Aber der Bruch mit Olmütz, der machtvolle Aufschwung Preußens, der Ausschluß Oesterreichs aus Deutschland und endlich die Erneuerung des deutschen Reichs und die Vereinigung der Kaiserkrone mit der preußischen Königskrone: diese lange Reihe gewaltiger Ereignisse brachte in der Stimmung der Ultramontanen einen voll gen Umschwung hervor. Ein deutsches Reich unter Preußens Führung war ihnen ein Gegenstand des tiefsten Abscheues, sie haßten diese größte Schöpfung des preußischen Genius und selbstverständlich verfolgten sie mit gleichem Hasse den preußischen Staat selbst,. eben weil er im Widerspruche mit allen Idealen des zugleich kosmopolitischen und in Bezug auf Deutschland durch und durch partitularistischen, überall ^ie eng- herzigsten Sonderbestrebungen pflegenden UltramontaniSmus das nationale deutsche Kaiserreich geschaffen hatte. Der Ultramontanismus ließ es bei dem Hasse nicht bewenden: er ging zum offenen Kampfe über; er griff mit vollem Ungestüm das Reich und die preußische Regierung an, und ging auch in den übrigen Staaten, soweit die Ge- legenhdt dazu sich bot, von den einmal eingenommenen Positionen aus zu weiteren Angriffen vor. In Boyern ordnete er stch bet seinem Kampfe gegen die schwankende Staatsgewalt der Führung der extremsten revolutionären Elemente unter. Aber die Kämpfe in den kleineren und in den Mittelstaaten vermehren wohl den Lärm und steigern die Leidenschaft und Erbitterung der Kämpfenden, eine Entscheidung jedoch können sie nicht herbeiführen. Die Entscheidung fällt principicll in das Reich; aber da die Organisation des Reichs noch nicht so weit vorge- schritten ist, um sofort eine endgültige Regelung der kirchlichen Fragen in Angriff zu nehmen, so bleibt es zunächst dem preußischen Staate überlassen, die für die Beziehungen zwischen Staat und Kirche maßgebenden Grundsätze innerhalb seines Bereiches in Anwendung und zur Geltung zu bringen. Daß die preußische Regierung die Frage im großen Sinne auffaßt und wirklich sie einer grundsätzlichen Lösung zuzuführen bemüht ist, darf nicht bezweifelt werden. Wie weit die betreffenden Gesetze in den vorbereitenden Stadien durch- gearbeitet sind, darüber gehen die Nachrichten weit auseinander; daß aber die Regierung ihre Ausgabe sehr ernst nimmt, daran zweifelt Niemand, auch der Gegner nicht. Mit außerordentlicher Spannung sah daher grade wegen der in Aussicht gestellten kirchenpolitischen Vorlagen ganz Deutschland der Herbstsission des preußischen Landtages entgegen. Es handelte sich hier ja keineswegs um eine fpecistsch preußische; es handelte sich thatsächlich um eine deutsche Frage, und zwar um die wichtigste Lebensfrage des Deutschen N iches, die von Seiten der preußischen Staatsorgane ihrer Lösung zugesührt werden sollte. Da trat in der Angelegenheit der Kreisordnung jene verhangmßvolle Wendung ein, welche bie allgemeine Aufmerksamkeit für einige Zeit von den kirchlichen Fragen ablenkte unv die inneren Verhälinisse des preuß'lcheu Staates plötzlich zum Gegenstand der lebhaftesten Theilnahme nicht nur Deutschlands, sondern des ganzen Europas machte. Eine Ausgabe, über deren Nothwendigkrtt kein Zweifel herrschen konnte, drohte an dem Widerstande des Herrenhauses zu scheitern. Und dabei handelte es sich nicht um eine liberale Tendenzmaßregel, G^etz, in welchem die konservativen Interessen mit der größten Rücksicht und Sorgfalt gewahrt waren; um ein Gesetz, über welches nach jähre- langer Vorberettvng endlich im Abgeordnttenhause unter thätiger Mitwirkung i dt^ar der konservativen Partei eine Vereinbarung mit der Regierung erzrelt war. Wenn ,,n fdA»» lA-e-v pin fahr#» ® T^'7, der L^rrenbauses bereitet worden iCff J.2 C* einige Aussicht vorhanden sei, die weiteren großen 0qMtv>.-?ire P« da« ganze Land über diese Punkte einverstanden ist. Höchst aus. «orden. fallend ist e« de«H.Ub, wenn da« Wahl-Somit- zu Frankfurt die Landtag«w°hl,n allein in die Hand zu nehmen sich bemüht. Sachliche Grunde für diese Centralisalion der Wahlen liegen nicht vor, wohl aber kann dieselbe, wie die Dinge liegen, großen Schaden bringen. Der Landtag wird, abgesehen von den l in Um Frankfurter Programm bezeichneten allgemeinen Gegenständen, sich wesentlich mit inneren Bcdürfniff.n de« Lande« zu beschäftigen haben. In dieser Beziehung aber bedarf e« solcher Volk-virtr.ter, welche von den Zuständen der einielncn Lande«theile nähere Kenntniß haben, und für die besonderen Interessen ihrer Wahlkreise bedacht sind. E« liegt in der Natur der Sache, und d>« Ersahrung bat c« gezeigt, daß au« Wahlen, welche nach der Schablone einer destlmmten Par.7 vollzogen werden, Landtag.' h-rvorg.hen, die für besondere Lande-.h-ile kein Herz unv kein Verständniß haben, und tn welchen die si fi. vertrete!- b s Volks als gedrillte Soldaten der Partei blindlings ihren Führern zu folge gewohnt, ja durch besondere Zusage auf selbstständige Thattgkeit zu verzichteu gezwungen sind. Es beweist deshalb kein Verstanvnlß von dem Geiste unv»dm Werthe einer Gesetzgebung, welche aus allen LandrStheilen Vertreter deö Volk^ an die Seite der Regierung beruft, die Wahl dieser Vertreter unter den Einfluß ei nreiner Parteiführer zu stellen. Es vertragt sich nicht nut der Wurde der Wähler, auf ihre eigne Einsicht, und auf wichtige politische Rechte zu Gunsten eine« Parteiführers Verzicht zu leisten. Eine Partei, welche sich die ,/liberale nennt, sollte kein derartiges Ansinnen an Wähler stellen, welche den politischen Kinderschuhen entwachsen, ihre Angelegenheiten selbst zu besorgen befahigi und entschlossen sind. Die in Gießen von dem Wahlcomite für die Provinz Oberhessen ausgesprochenen Grundsätze beweisen ein weit richtigeres Verständnis von den Pflichten eine« Wahlcomites und von dem« was bei den Wahlen zu um bevorstehenden Landtage noth thut. Dieses Wahlcomite weist insbesondere au die Wahrung der Interessen unv Bedürfnisse der Provinz Obcrheffen hin, ohne daß damit die Pflichten gegen das Land und das Reich geringer gemacht werden füllen. Es maßt sich nicht an, den Rechten der Wähler irgendwie vorzugrelfen, es irmutbigt dieselben vielmehr, für die einzelnen Wahlkreise ihre Canvivaten selbst zu bezeichnen, und erklärt sich nur bereit, den Wünschen der Wähler untn- stützend zur Seite zu stehen. Das allein scheint unS da« Richtige zu treffen. An den Wählern der Provinz wird es nun sein, sich darüber zu entscheiden, ob sie als freie Männer, wie man in Gießm wünscht, oder auf das Commando eines einzelnen Mannes, der gleichsam eine Nedenregierung in Darmstadt etablht hat, an die Wahlurne herantreten wollen. , Darmstadt, 12. Novbr. Das heute ausgegebene Großh. RegierUiigSblatt Nr. 49 $ kliN^Ntt^Abg-mon-ttn zur zweiten Kammer der Stände des bevorstehenden Landtags betr. 3. Bekannt» machung desselben Ministeriums, die Eintheilung der evangelischen Dekanate, insbesondere die Einweisung der neuernannten Dekane in ihre Dienftverrichtun- gen betr. 1 ’• ttr '■» $rl. «« ba- uvinalhH "orlikgky. ?n66 grßörl m«r 3tlt, 'V tu Gr. ■^11 einju- ,f8c|ß gegen 'S der Ge. 16 Tschvind Str, General lichtn Stand tüt: „Die tn vnlausiv. tu sranM. ' 'vohnren ein ‘ om Raidhause | it zwei Tagen ■ ' Bevölkerung . m Ksttagsge. | n geschwiickt, Kähnen fpa* ilP vor tenr ’ x zum ersten I ott: Da tü ! ij. de- König» Ascrka- gele» ■ in, zu einem mbrr L I- in il als Schied»- : Englands und M zu wissen i«* b«v SDlä bogen ihn und die und das im Kau- auö tf aus männlichen Sieg den ab- aus aus 5138) Der zweite Stock meines, Hauses ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. ZF. Hoffmann. wurde am 5. d. Mts. ein großes Foulardtuch zwischen Annerod und Rödgen. Der Eigenthümer kann dasselbe auf hiesiger Bürgermeisterei abholen. Viernheim wie seither. 6) Personenpost zwischen Mannheim und Lampertheim: Mannheim 515 Nachmittags, in Lampertheim 730 Abends. Erbach wie seither, Hirschhorn 610 Abends, in Erbach 945 resp. 10 Uhr Abends. 10) Personenpost zwischen Alzey und Alsheim r Alzey 54i Früh, in Alsheim 745 Vormittags. Mörlenbach 845 Abends, in Wald-Michelbach iö45 Abends. 3) Personcnpost zwischen Heppenheim und Erbach i. O.r Heppenheim 8 Uhr Abends, in Fürth 845 Abends, Fürth 9 ^ Abends, in Erbach 122ä Nachts, 4893) Gegen guten Lohn wird in 8 eine größere Stadt eine erfahrene Köchin ® "gesucht, welche sich zugleich der Haus- | arbeit unterzieht. Eintritt dm 15. December d. I. Näheres Universitätsstraße Lit. E- 79, g Parterre. Du kn Staate nicht zuge Huberen < Wch th Xitj M ®M b aütn J gehalitn 6 dkm Tklet II. Post aus Weinheim 75 Abenos, in Viernheim 75U Abends, „ Viernheim 455 Nachmittags, in Weinheim 510 Nachmittags. 5) Personenpost zwischen Mannheim und Viernheim: Mannheim 5-3 Nachmittags, in Viernheim 7 Uhr Abends, 11 stz «d l,il« bal An ln $re»fre| ta’nh, jj M alt (j tlt(“8)iachmittags, 18) Personcnpost zwischen Gedern und Stockheim (Bahnhof): ' Gedern 6 5 Vormittags, in Stockheim (Bahnhof) 8<° Vormittags, Stockheim (Batmhof) 9" Vorm-, per Ortenberg 1025 bis 11 Uhr Vorm-, ______l 3293) Eine Schenkamme, 5306) Einige Wagen Kuhmist, sowie'ttoeitfHlfcnb, Wirb auf eine Quantität Lehm, sind billig zu haben rtefudif bei L. Wolf, am Wallthor. engagrren Wucyr. wem? sagt bie Exped. d. Bltts. 5284) Eine Familienwohnung ist zu oer* mietben bei Karl Sack, Seltersweg. 5279) 1—2 Wohnungen sind an ruhige Leute in meinem Nebenhause zu vermiethen- Moritz Heichelhelm- 5243) Ein Familienlogis ist zu ver-> miethen bei________________Louis Lotz, j 5236) In Lit. E- 78, Universitätsstraße, sind im 3. Stock zwei Zimmer und zwei Cabinete zu vermiethen.__________________ 4928) Einige Mansardenzimmer, mit » und ohne Cabinet, sind zu vermiethen. । 5297) Eine erfahrene Köchin mit guten I- Muller, Hotel Emhorn^!^„,^„^„ Weihnachten 5305) Im Russischen Hof ist ein Logis von 2 Zimmern nebst Küche zu vermiethen und am 1. December zu beziehen. . . .. . . 5296) Ein Familienlogis ist zu vermie-j 5290) Am Mittwoch den 6. November then bei Ludwig Huhn, ift mir eine Dächselhündin abhanden ge- Wallthorstraße. ckommen. Dem Wiederbrinaer eine Be- 5291) Ein kleines Familienlogis ist zu lohuung. Vor Ankauf wird gewarnt, vermiethen bei Peter Plank Wiitwe, I_____________Ferdinand Schmidt. Wolkengasse. cr>