Stand gefeit; Md reelle AM L-duhmchee, 05. tschlan-. ur Handel und Prospect, ch Partien mf Zeichnmz«- ibanf riehen jeder Ar W in Ratei bestimmte Per t TilgungsD - PrüfuugS- - Sie ettviM ncasso. Hetzen an Pro- senschaslen und August 18^2 en -er Bank Herrn Georg * lllich jede W Preis vierteljährig 1 st. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. ISS). MittNwch Ml 14. August " 185 Amtlicher T h e L l. Bekanntmachung, Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: in Biblis, September 20. ii h ir n 1* *- V* / V' " Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Übereinkommen erkauften Pferde werden zur Stelle 23. 24. 26. 27. 29. 20. Alsfeld, Nieder-Gemünden, Nidda, Nieder-Wöllstadt, ii H ii ii ii ii ii ii u II II tt in n n ii den II II 11 II II Gernsheim, Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, Groß-Bieberau (8 Uhr), Groß-Umstadt (12 Uhr.) abgenommen und gegen Quittung so- August ii ii ti den « H 21. 23. 24. 25. 26. 27. 27. den Ankauf von Remonten pro 1872 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren, stnd im Großherzogthum Hessen nachstehende n Hf.....Cv. A O 11 f.« ü« am wt 4- rtrSnn nun 1YVX A T * „ ,, «ich, September in Lorsch (8 Uhr), „ Bürstadt (12 Uhr), foTt £aar@Iloe^’“nnte Luxuspferde werden bei zu hohen Preisforderungen vom Handel ausgeschloffen, ebenso die zu wenig entwickelten, oder solche, die zu schwach schwerfällig und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-, Zug-oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten Laben manaelhaft gebaut, mit bedeutende» Knochen oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind. h ' Werde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eme neue starke rmdlederne Trense mit starkem zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalfter, von Leder oder Hanf, mit zwei mindestens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. ö • Kriegs - Ministerium Abtheilung für das Remonte-Wesen. gez. von Schön. ________S ch in i ch. _____ Politischer T h e i l. Deutschland worden. eine Demonstration zu Gunsten des geeinigten Deutschen Reiches machen wird, zu dessen Gründung er ja auch die Initiative ergriffen hat. Unter den zahlreichen Conjccturen über das Programm, welches den im kommenden Monat gelegentlich der Monarchenzusammenkunft in Berlin stattfindenden Ministerberathungen zu Grunde liegen wird, kann wohl die, welche auf eine Besprechung der polnischen Frage hinweist, am meisten Anspruch aus Glaubwürdigkeit machen, da die drei Mächte Preußen, Oesterreich und Rußland gleichmäßig bei derselben interessirt sind. Ein Correspondent der „Elbfld. Ztg." weist auf den eigenihümlichen Zufall hin. daß die Vorbereitungen zur Drei-Kai,er- Zusammenkunft grade mit der Erinnerung an jenen unseligen Act zusammenfallen, welcher Polen zerstückelte und das Exiflenzrecht einer ganzen Nation zerbrach. Bittere Klageartikel bringen die polnischen Blätter zum Gcdäcktniß dieses Trauer- tages, und was noch besonderen Wermuth in die Klage gießt, ist grade der Uwstand, daß um die Zeit jenes Gedächtnisses die Träger jener Kronen, welche einst Polen unter sich getheilt, sich anschicken, zusommenzutreten und zu erneuter Freundschaft einander die Hand zu reichen; ja noch mehr, daß ganz Europa in diesem Ereigniß ein Unterpfand für die Erhaltung des Friedens erblickt. Das muß allerdings bitter sein für die Hoffnungen und Trävme der polnischen Patrioten, und die kühl Denkenden unter ihnen, werden Anfängen, an das Wort Palmerston'S zu glauben! das Reich Polen sei wie das Reich Gottes, es ist nicht von dieser Welt. Zu diesen kühl Denkenden gehört z. B. „Kraj", der die Hoffnung auf einen günstigen Umschwung nahezu aufgiebt und gerechte Anklage erhebt gegen die zerrütteten Zustände der polnischen Gesellschaft. Erst möge Polen, ehe e< an Wiedergeburt denke, sich einen Bürgerstand bilden, welcher ter eigentliche Nervus rerum moderner Staaten sei. Was seit dem 5. August 1772 in Polen besser geworden sei, verdanke es den Usurpatoren, wie z. B. die Erlösung der Bauern von der Hörigkeit. „Kraj" kennt wahrscheinlich die Verhältnisse in Preußen nur wenig, sonst würde er haben hinzufügen können, was Alles ein Theil Polens seiner Zusammengehörigkeit mit Preußen verdankt. „Gazeta Narodowa" und „Dzennik Polski" sind nicht so kleinlaut und wollen die Hoffnung nicht fallen lassen, ebenso „Czas", welcher den Kaiser Franz Joseph ausruft, jetzt offen mit der Theilungspolitik zu brechen, denn der neue Bund mit Rußland und Preußen werde ihn zur Beuie des PanslaviSmuS und Pangermanismus machen. Es mag fein, daß solche Sprache in Petersburg übel vermerkt wird, wie ja auch die galizische Politik Oesterreichs schon vielfach Mißstimmung am russischen Hofe, der eine freie Discussion der polnischen Presse nicht duldet, hervorgerufen hat. Auf Grund dieser Sachlage mag wohl die neueste Conjectur in Wien ersonnen sein, i daß die russische Regierung nacv Berlin und Wien habe Andeutungen gelangen lassen in dem Sinne, daß zwischen den drei Reichen für die NationalitätS- ; bestrebungen eine bestimmte, nicht überschreitbare Grenze zu ziehen wünschenSwerth Die Drei-^Kaiser - Zusammenkunft scheint sich zu einem Fürsten - Ccngreß erledigen. — Zufolge einer Cabinetsordre des Großherzogs ist — wie schon ge- . rottet — dem Prinzen Alexander die oberste Leitung der Theater-Angelegenheiten i übertragen worden. Geh. Hofrath Tescher ist in Folge dieses Actes nur noch technischer Director. Bei Engagements und allen finanziellen Verpflichtungen, ! welche die Hosbühne übernimmt, ist der Prinz allein maßgebend. Wie es scheint, ist durch diesen Act auch die seither bestandene Theatercommission beseitigt und dürste wohl deren Aufhebung zu erwarten fein. — General v. PodbiclSki hat sich bei der kürzlich von ihm vorgenommenen Inspektion unserer Artillerie sehr aner- kennend über die Leistungen deS Corps geäußert. r Berlin, 10. Aug. lieber die neuen Zwanzig - Markstücke wird hinsichtlich ihrer P.äaung vielfache Klage erhoben. Als Beitrag hierzu theilt die Ger.-Ztg. Folgendes mit: „Der Leser wird sich des Vorfalles erinnern, daß vor einigen Wochen im hiesigen Eiskeller-Etablissement die Verhaftung eines Herrn veranlaßt wurde, weil derselbe angeblich falsche Zwanz'g-Markstücke verausgabt hatte. Em hoher preußischer GerichtSbeawter, Herr H. aus N. logirte in dem Weißen Noffe in einer Rheinstadt. Er berichtigte seine Zeche mit Zwanzig-Markstücken, die der Kellner für Falsificate erachtete, indem er gleichzeitig dem Hotelbesitzer von dieser Entdeckung Mittheilung wachte. Letzterer stellte den Gast zur Rede, erhielt zedoch von dem entrüsteten Herrn eine entschiedene Zurückweisung mit der Erklärung, daß die beanstandeten Goldstücke aus seinem, des Gastes, letzten Gehaltsbezuge benührten. Der Wirth stellte der Abreise "des Beamten nichts weiter m den Wta wendete sich aber unmittelbar an die Staatsanwaltschaft, und es soll in der Thot eine Untersuchung eingeleitet worden sein. ES dürfte, wofür tn erster Reihe die amtliche Stellung des Herrn H. bürgt, bet der Sanzen Angelegenheit, wie gesagt, derselbe Jrrthum vorliegen, der die oben gedachte Verhaftung h er verlaßte Die Wiederholung derartiger Vorkommnisse ruft indessen em berechtigtes Bedenken hervor. Abgesehen von den Unannehmlichkeiten, denen renentge sich möglichenfalls aussetzt, der gezwungen ist, mit neuen Goldstücken zu zahlen, schemt uns der immer wiederkehrende Jrrthum nur zu geeignet, um ru "nem Vmuche verbrecherischer Industrie der Fabrikation von Falsificaten zu verlocken. Uns wil. daher bedünken, daß es Pflicht der königlichen Münze wäre, zene klang osm Goldstücke nicht in den Cours zu bringen und die bereits im Verkehr befind ich n nach Möglichkeit wieder etnzuziehen, um so mehr, als der Prägung dieser klang losen Münze ein technischer Fehler zu Grunde liegt." . . Lpeflnnfc Berlin 12. August. Der Generaladjutant von der Tann, welcher bekanntlich in allerhöchstem Auftrag den deutschen Kaiser in Nürnberg empßng u nach Regensburg begleitete, hat dem Vernehmen nach dem König von -Mtr" einen .n Regensburg geschriebenen Bries deS Kaisers nebst dessen freundschaftlichen Ierweitern zu wollen. Mit den Kaisern von Oesterreich und Rußland werden . , gleichzeitig der König von Württemberg, die Großherzoge von Baden, Hessen, Darmstadt, 1L Aug. Gestern verbreitete sich die Nachricht, der Präsident Mecklenburg und Oldenburg is Berlin erwartet; der König von des Ministeriums des Innern, v. Bechtold, sei von einem Schlaganfall betroffen sich wahrscheinlich durch den Kronprinzen Albert vertreten lassen. Zwnselhast st worden Die betreffenden Gerüchte reduciren sich auf ein leichtes Unwohlsein, nur noch das Erscheinen des Königs Ludwig von Bayern. Doch loffe» dte das Bechtold, nachdem er vorgestern einer sechsstündigen Sitzung des Gesammt- Gerüchte über eine der ReichSelnhett günstige Wendung der Ministerkrtsis in Ministeriums beigewohnt, befallen. Auf ärztlichen Rath mußte er gestern das München, sowie der in Aussicht gestillte Besuch des deutschen Kaisers m der wimmer hüten, ohne jedoch gehindert zu werden, die laufenden Dienstgeschaste zu bayerischen Residenz hoffen, daß der Zunge Komg durch seine Reise nach Berlin *3. d-s ffimthprion« ist — wie schon ae- eine Demonstration iu Gunsten des geeinigten Deutschen Reiches machen wird, zu Schweiz. 2krn, 10. Aug. Die Genfer Regierung forderte den Bischof von Freibura Stfhfrhpfrhnnn intoior ftk«f ir4..- c . _ _ . n. _ ...c m . .. ? >• i\ tnl Italien. Nom, 6. Aug. Der bayerische Gesandte Graf von Tauffkirchen wird dem <3 1 Äießri Bibn (in Ai qurlscht. Dn Von vnschied« Morgen- fiül Rriseidtn Pu! Anträge del ,u Händen hi saß auch in d versa. Ferne Zeiten für der Rückkehr t den (onfligen 9 Reich W Drcrd i ta unD w Nrwh (SulitTTt), t x'\t\ sch fdb Latmeopfah L .■ KnrtlW erscheine. Dem gegenüber hätte sich Oesterreich ablehnend verhalten, unter Hinweis auf den eigenartigen Gang der galizischen Entwickelung, während preußischer- seit- noch keine Antwort erfolgt sei. Glaublich ist die Nachricht schon darum nicht, weil solche Verhandlungen, wenn sie tm Gange sein sollten, gewiß mit eine« auch für die sogenannten Eingeweihten undurchdringlichen Geheimniß umgeben werden. IT' u Aus Norddeutschland, 8. Aug. In jüngster Zeit sind nun auch an diejenigen Armeecorps, welche bis jetzt noch nicht mit dem apttrten Zünvnadelgewehr bewaffnet gewesen, solche ausgegeben worden, so daß nunmehr die ganze nord- Paris, 12. Aug. Ueber Newyork wird aus Lima vom 27. Juli hierher gemeldet: Die Bevölkerung hat die Urheber des Aufstandes, Oberst Gutterrez und dessen drei Brüder, ermordet. Der Vicepräsivent des Staates übernahm hierauf die Regierungsgewalt und der von Gutierrez aufgelöste Congreß nahm seine L°» haben zu tj bldbtn, der mang dein W allerbi li<- fl* Peter Dolgoroutyi anläßlich st überbringen. ' P'| - II Heiler® «l( M *("a auf 8 halte thucn auigefordert, Easlttübcn; kntweder von Rom Weggehen oder den Papst mit dem gesammten heiligen Colleg henausjagen. Und auf dieses groteske Geschwätz hin bauen sie Schlösser in der Lust nach Belieben und schließen, daß die alte Ordnung der Dinge bald zurück- kehren wird. Man sollte es für unmöglich halten, daß Leute, welche einen Kopf auf den Schultern haben, so plumpe Erfindungen für Ernst hinnehmen können. Und doch ist es so, und das Unglaubliche ist hier baare Wirklichkeit." b glei,enden Umstande. y------------------- ----------w IWV„ |tlntH td. etn »usaeen fungirt der FML. Graf Moritz bei dem Jnfanicrte. reg.-enie der FML. Baron Habermann al« soich-r. Bermög- aH-rhöchst^ Enischlie^ung treien nun P-iiffh und Habermann in da« Bcrhältniß der „jwciten Inhaber zurück, d. h. die beiden Regimenier verlieren die bisherige Beieichnuna und nehmen die n-uen Namen an. Off.nbar handelt cs stch darum, diesen höchsten miliiarifchen «ourloiste-Bet gegenüber dem Petersburger Kaiserhofe um I-den Preis auszuuben, und da augenblicklich keine Jnhaberstellen erledig, sind so wich man de« Zwecke« wegen gerne auch von den Bestimmungen der Or.' gantsatton ab. Anwe Haustein, 5 Wallenfels.' A- L D städtischen G r , 2) & Holzverfteigei ®ro66. Ober| des vcrwerthe Vielt werde, Versteigerung. , t 3) Bei .IoM der s Wfltnbe sRum A. B. Nr. Lit. A. Ni D. Stistfondg w rat^ überwii fMtamirb6; JWW tten 6,ffot*14n kflenen R-Seir IqC Hauser Nus U/nies f Ms ft1» des Ä im N I u> t, t ° . ........... wniii uuui sumaiuea zurua- repren, unter anderen Vorlagen auch die für sofortige Uebersiedelung nach Paris vorfinben. Thiers wird, falls er will, auch hierbei endlich feinen Willen durch- setzen, und diesmal zum Heile des Staates. Richtig bemerkt die „Opiniooe nationale", Thlers solle nur gute Politik machen, dann werde Frankreich auch wieder zu äußerem Einflüsse gelangen: zuerst Ordnung, sodann Reorganisation der Finanzen, des Heeres, der Verwaltung, des öffentlichen Unterrichts auf modernem Grunde, dann könne man schon so etwas wie einen diplomatischen Feldzug wagen, welcher von einer nachhaltigen zeitgemäßen Idee getragen werde: indeß dies sei Sache der Zukunft, der Gegenwart sei schon genug gethan, wenn man nur ze«ge, daß Frankreich nicht todt, daß es noch am Leben und in der Genesung sei. Frankreich schöpft Athem, meint die „Repudlique Francaise", es gefällt sich im ruhigen Behagen und es athmet um so tiefer auf, als die Nationalversammlung nicht mehr seinen Frieden stört. Gambetta sieht aber noch mehr; je mehr RepublikaniSmus, desto mehr Muth und Vertrauen auf die Zukunft! Sein Organ fügt hinzu: Der Versuch mit der republikanischen Rcgierungssorm ist so trefflich gelungen, daß man ihn als beendigt ansehen kann. Dies ist so wahr, daß, wenn man genauer hinsieht, die Frage: Republik oder Monarchie? im Lande fast nicht "'ehr besprochen wird. Das ist ein Punkt, der gelöst zu sein scheint und es auch wirklich ist. Die Polemik wird höchstens noch in Blättern fortgeführt, in der öffentlichen Meinung aber hat die Sache der Republik gewonnen. Das ganze -olitische Problem beschränkt sich jetzt darauf, zu wissen, wie die Republik consti- tuirt und nach welchen Grundsätzen sie geleitet werden wird... Das Land fühlt, )aß es endlich die definitive Form seiner wahren Regierung errungen hat und uhlt sich gleich dadurch wohler. Wir sind in den ersten Tagen der Wieder» genesung: man weiß, sie verursachen immer den Kranken, die so glücklich sind, sie zu erleben, eine große Freude. Geduld und Vorsicht! bas sind die Rathschläge, dte man weise den Kranken gibt, die so begierig nach Genuß find. Das find Rathschläge, die wir unserer Partei wie dem Lande selbst geben möchten, da unsere Partei, wie die Bemerkung sehr richtig in einem kürzlich erlassenen Manifeste ge- macht wurde, stch jeden Tag mehr mit Frankreich zu verbinden strebt. Spanien. Madrid, 11. Aug. Der König hat mittelst eine» heute veröffentlichtes Sufß-udt v Es darf auch keineswegs als Zufall betrachtet werden, baß grade zwei kcrnungansche Regimenter vom Kaiser hierzu ausersehen wurden. Das 14. Hu- sarenregimer.t ergänzt sich aus dem Biharer Comitate und das 39. Infanterie- regrment besteht aus Debreczinern. Man hatte doch so viele Regimenter zur Verfügung, und dre Wahl fiel gerade auf diese beiden. * Gastein, 12. August. Kaiser Wilhelm, welcher stch des besten Wohlseins SS ?U0“I* ,n Berlin ein. Der Zusammenkunft der drei Kaiser in Berlin geht eine Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser deutsche Armee diese neue Waffe in Händen hat und auch fd?onVbQmtt ’i^re 27rontcla^ \ Von Rußland, der Großfürst Schießübungen abhält. Aeußerlich unterscheidet es stch von dem alten Zündnadel- 5? eep/cmbu in ©mlK kommen in Berlin am gewehr durch größere Leichtigkeit, etwas mehr Kürze, broncirten Lauf und Bayonnct dem M tkommen des dürften ©LiÄff ,un0 verberg an. Von — die Klinge de» letzteren ist hohl mit zwei tiefen Rinnen — und gänzlich ver- ^utommen des Fürsten Gortjchakoff ist nichts bekannt. änderte Visireinrichtung. Im Uebrigen bestehen die Vortheile des veränderten u , 9' b* 4u0, » 8aut Meldung des „Dziennik Polski" werden die Gewehrs in der durch einen Kautschukring nebst Zubehör bewirkten Verwandlung 2 * ^flll*un J)c™rt überschwemmen, daß wir nächstens von Absichten zur des bisherigen mangelhaften Hinteren LaufverschluffrS in einen fast gasdichteo, werden. Der „Dziennik Polski" erwartet von wodurch das Durchbreunen des Schusses und die bei anhaltendem Schießen über- 7m v VZlerzehlejski, baß er solche Missionen, welche ja auch den OrtS- hand nehmende Verschleimung der Schloßthetle durch Pulverrückstände beseitigt ist. CUru0 beeinträchtigen würben, verbieten werde. Ferner ist durch eine erheblich erleichterte Handhabung der Waffe die Feuergeschwindigkeit derselben dermaßen gestiegen, daß tn der Minute 5—6 Salven oder 7—10 Schuß Schnellfeuer abgegeben werden können. Daö Geschoß ist v - -----.....o................ WH umpiin leichter geworden, und in Folge dessen ist der Wirkungsbereich des aptirten Ge- iur Wleberbesetzung zweier katholischer Pfarrfiellen auf. Nothwendigerweise muß Wehres bis auf 1200 Meter hinausgerückt. Trotz alledem spricht man davon, daß D,c0„ äur Aufklärung der angeblichen Genfer Bisthumgründung führen. — (Eid. dte Bewaffnung mit diesem Gewehr nur eine interimistische sei und binnen Jahr öenössische Eommiffaricn gehen nach Wallis, um bie mißlichen Zustände der Liane und Tag schon in der Armee ein ganz neues System eingesührt werben würde. v'Italie zu untersuchen.) Die alten Zündnadelgewehre find in reparaturfreiem Zustande an dte Depots ab- geliefert worben. (K. Z.) r>rankretcy. München, 13. August. Der Kronprinz des deutschen Reichs, welcher gestern Paris, 9. Aug. Die Regierung soll die 600 Millionen Kapital betragende Nacht, kurz nach 10 Uhr, hier eintraf, ist heute Morgen 6% Uhr nach Hohen- Unterznchnung eines dänischen Hauses annulllrt haben wegen ungenügender Garantie schwangau abgereist. In seiner Begleitung befinden stch General v. Blumenthal Dreselben bestanden in Wechseln auf Berlin. und Oberstlieutenant Mischke. Paris, 9. Aug. Dte Royaltsten werden, wenn sie nach Versailles zurück- Augsburg, 8. Aug. Die „Süddeutsche Reichspost" spricht heute von ihr untM* $nn-,AAe*t —x eii“ - zugegangenen Nachrichten, „deren Glaubwürdigkeit keinen Zweifel leidet," von ernstlichen Versuchen, Herrn v. Lutz aus dem Sattel zu heben, in Folge dessen vier Mitglieder de» Staatsministeriums um ihre Entlassung gebeten hätten. „Wie es heißt, soll die Partei am Hofe, welche an den Prinzen Karl und Luitpold ihre Stühe findet, cs fertig gebracht haben, die Wahl auf Freiherrn v. Gaffer, zur Zett Gesandten tu Stuttgart, zu lenken, was bet den bekannten politischen Gesinnungen dieses Herrn in Berlin den allerübelsten Eindruck machen und auch in der religiösen Frage einen Zwiespalt mit der vom deutschen Reiche eingenommenen Richtung zur Folge haben müßte. Da man bis jetzt an maßgebender Stelle diese Persönlichkeit nicht mehr fallen lassen wolle, so sei den Ministern nur der bereits erwähnte Schritt übrig geblieben." Straßburg, 10. August. Der „Optionstermtn" rückt immer näher heran, so daß die kurze Spanne Zeit von vielen Heimathmüden benützt wird, um von bannen zu ziehen. Viele junge Leute gehen nach Amerika, während bas stark empfohlene französische Afrika gemieden wird. Die Erfahrungen, welche die ersten Einwanderer daselbst gemacht, sind nicht danach angethan, um weitere Lust zu fördern. Zwar hat sich in dieser Beziehung seit einiger Zeit dte Organisation tn Algerien gebessert, allein die ersten Hiobsposten haben jedenfalls mehr al- abschreckend gewirkt, so daß die projectirte elsäßische Colonie von vornherein als gescheitert zu betrachten ist. Die Zahl der für Frankreich Optirenden wird übrigen- geringere Verhältnisse annehmen al» man erwartet hatte, zumal den später AuSwanbernben Leichtigkeiten in Bezug auf Wiebererwerbung des Bürgerrecht- in Aussicht gestellt sind. Die deutsche Regierung verfährt übrigens, soweit es ihr der Wortlaut der Verträge gestattet, mit Mäßigung und Einsicht, indem sie Familienverhaltnissen Rechnung trägt, und zugleich hofft, daß sich bei uns in der nächsten Zeit sehr vieles so günstig gestalten werde, um das Bleiben nicht bereuen zu lassen. Die letzte Quote der Entschädigungen wird seit einigen Tagen ausbezahlt. Dadurch kommt wieder sehr viel Geld in Umlauf, und die Bauten können weiter gefördert werben. Das Geschästsleben im Allgemeinen befindet sich in etnem Aufschwung, der einer noch weiteren Entwickelung fähig ist. Dieselbe wird durch die dahier gegründeten Finanz-Anstalten auf eine Weise gefördert, l welche allen Klassen des Handels» wie des Handwerksstandes zu Gute kommt. 1 m allmälig die Zahl der Einleger zunehmen — ein brr neglerungsgewait und der von Gutierrez aufgelöste Beweis, daß bet den unteren Schichten der Gesellschaft der Geist der Ordnung Sitzungen wieder auf. Die Ruhe ist vollständig hergestellt. wachst und fein cigentlich» Nothstand zu bemerk« ist. Die gedeihliche gort- trägt wesentlich zum Schwinden vieler Vorurthetle ItaÄÄKX'if " “ "" - »«.’■ ... .... dem Der Advocat Ftltppo Lamponi hat als außerordentlicher königlicher Com- Oesterreich. mtHar Regentschaft de- Municipiums übernommen. Von vielen Seiten laufen Wien 11 Auauü n biegionen, das ltalienische Ministerium habe in diesen Tagen eine Note von : Umstände. Jede« dieser Reg^enter"hat nämlich sckoa^leinen^nknlr k h tr^- ln -B>e^eir «'sag. sei, da« Zusammenleben unserer Regierung it "«'«»h d 7' ’ 7 ---S k ®"ft»« b,,ä ««■ «•> > 'wartet vo° fl flu* btn Oilt- 6a6 grade lh,. .-?vL ■ »Ä* ^?on Treibe - (Gib 'We brr 8iflnt taPital betragend, «MrrTarantit. Dttsailles zurück- lvvg nach Paejz ttu Willkn durch- 1 dir ,/Opium ^raukreich sch a Airorgaaischu rrrichs- auf ao« aratischea Fr/pzug ku »rrdr; mdrtz -Han, wenn man in bn Genesung ", i6 grsallt sich NationaivrrsamiU' h wehr; je wehr ist! Sein Organ arm ist so trelßtch wahr, daß, mau i Laude fast ich aut unt tf 'tzesührt, in Der tu Das gauj! i Nepubii! cousti- D-6 Land fühlt, irrungen hat um agn der Wieder, i glücklich stutche Die AathschlG find. Dal M )chtea, da un[trt tt Manisch gelebt. J7. 3uli hierher ist Gutierrez uao lbernahev hieraus zre^ uahv I«« flirt« »irt»” Litt IbbrrufMi1' ( tau» dmt "i |B einer ck!-»" ia flufselöP ®H‘ [bnijlii« Cc®' itlinS»"’ mpttontf °a»> « n »eiven. Ä 3“?\ hif M '! ea P<11 /, irt der ■ *S 2 lAfCtt/ von Frankfurt a. 311. direct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder & Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen Ides In- und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolph Rosse, Annoncen - Expedition 45 Zeil, JiranKfurt a. M. $«[ 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg, Zürich, Straßburg, BreSlau, Halle a. d. S , Leipzig, Stuttgart, Praa. Alleinige Inseraten - Pacht: „Fliegende Blatter", „Kladderadatsch", „Figaro." DecretS einer Anzahl von Individuen, welche wegen Theilnahme am Carlisten- Aufstande verurtheilt worden waren, vollständige Straflofigkeit gewährt- England. London, 10. Bug. Zn der gestrigen Parlaments-Sitzung kam ein Vorfall zur Sprache, der wohl in keiner anderen Armee als der englischen möglich wäre. Zwei Corporale von der Marine - Infanterie sind wegen Insubordination streng bestraft worden, weil sie trotz dem Verbote ihres Obersten öffentlich und in Uniform als Straßenprediger ausgetreten sind. Es scheint, daß diese Liebhaberei, den Missionar zu spielen, unter den englischen Soldaten nicht selten ist, denn es waren in demselben Regimente noch drei andere solcher Prediger, welche aber auf den Befehl dcs Obersten ihre MisstonSthätigkeit einstellten. Der Oberst halte ihnen indessen erlaubt, in der Schenkstnbe der Caserne zu predigen, und sie ausgefordert, ihre frommen Anstrengungen besonders gegen die Trunksucht ihrer Camcradcn zu richten. Rußland. Vom 1. Januar 1873 an wird das Salzmonopol in Rußland aufgehört haben zu existircn; die Erzeugung des Salzes wird der Privatindustrie überlassen bleiben, der Verkauf desselben wird ohne jede Controle und amtliche Preisbestimmung dem freien Handel anheimgegeben werden. Die eigentliche Veranlassung liegt allerdings in den bet der Verwaltung des Monopols entdeckten außerordentlich großen, sich auf mehrere Millionen berechnenden Unterschleifen. Petersburg, 11. August. Der Flügeladjutant des Kaisers, Fürst Dolgoroukyi, begiebt sich nach Belgrad, um dem Fürsten Milan von Serbien anläßlich seiner Großjährigkeit die Glückwünsche des Kaisers Alexander zu überbringen. Amerika. Newyork, 9. Aug. Es wird hteher gemeldet, daß der König von Spanien das Dccret unterzeichnet habe, welches die stufenweise Befreiung der Sclaven von Cuda und von Portorico ausspricht. Newyork, 10. Aug. Der Präsident der Republik Peru, Balta, ist von Gutierrez, der an der Spitz? der Revolution stand, ermordet worden. Der Mörder rief sich selbst zum Diktator aus, wurde aber vom Pöbel ergriffen und an einem Laternenpfahl aufgehängt. Local-Notiz. Gießen, 14. August. Gestern Nachmittag gerieth auf dem Bahnhof der Köln-Gießener Bahn ein Arbeiter voa, Braunsteinbergwerk zwischen die Puffer eine- Zuge- und tourbt zerquetscht. Der Unglückliche, welcher alsbald tobt war, hinterläßt eine Fran und zwei Kinder. — Von verschiedener Seite wird bei uns Klage geführt, daß man in der B a h n hof« - N est a ur a t i o n Morgens früh keinen Kaffee bekommt. Abgesehen davon, daß es doch sehr am Platze wäre, dem Reisenden Publikum in dieser Hinsicht entgegenzukommen, ist e- auch, so viel un« bekannt, in dem Vertrage de« Pächter« der Restauration gewahrt, daß derselbe Nacht« und Morgen« früh Kaffee zu Händen hat. Es scheint aber hier ein große« Stück Bequemlichkeit obzuwalten und der Grundsatz auch in dieser Restauration zu herrschen: das Publikum ist wegen meiner da und nicht vice versa. Ferner wird sich über die exorbitant hohen Preise beschwert. Während man bei Kühne'« Zeiten für die Tasse Kaffee 6 Kreuzer zahlte, muß man jetzt, wie die« neulich bei Gelegenheit der Rückkehr der Bonner Turngäste der Fall war, 3 und 4 Silbergroschen zahlen; ebenso mit den sonstigen Nahrungsmitteln. Eine Abhütfe seitens der Directton wäre wohl am Platze. Beschlüsse Grünberger Straße an den Gemeinberath gewendet und um Ueberlassung derselben für bauliche Zwecke nachgesucht; dieser bat aber nach Antrag des Ausschusses die Eintbeilung der Wiese zu zwei Bauplätzen und den Verkauf durch öffentliche Versteigerung beschlossen. 15) Aus Anlaß eines an das deutsche Volk erlassenen Aufrufs wegen Einsetzung eines Nationalfesttags, in Folge der errungenen Siege in der Jahren 1870 und 1871, hat der Gemeinderath in Uebereinstimmung mit anderen Städten beschlossen, hierfür den Tag, an welchem der Friede geschlossen wurde, vorzuschlagen, aber auch den 2. September seiner Wichtigkeit wegen als Erinnerungstag für die Jugend in der Weise zu bestimmen, daß an demselben den Schülern die Bedeutung desselben erklärt und dann für diesen Tag das seither übliche Jugendfest bestimmt und abgehalten werde. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 13. August. Die Gewißheit, daß die Welt gestern nicht untergina gab bet Börse so frohen Muth, daß sie in ihrem Hauffelauf um weitere Procente vorsprana unö dle Eourse derart in die Höhe trieb, daß den Interessenten das Herz im Leibe freudig hüpfte In der That drehte sich auch heute wieder das Hauptgeschäft um die Banken, hinter denen die andern Effecten mehr oder weniger zurücktreten mußten, obwohl sie im übrigen auch von der hoch- grhenden Stimmung profitirten. Wie gestern waren es auch heute wieder österrelchische Nationalbank und Darmstädter, die hinsichtlich der Größe de« Umsätze« wie Steigerung des CourseS an der Spitze standen, ebenso ProvinzialdiSconto und Frankfurter Bankverein/ Oesterreichisch-deutsche stieg um 1 Procent, Deutsche Effectenbank beliebt und ebenfalls 1 Procent höher. Alte und junge Meininger, Deutsche Handelsgesellschaft, Deutsche Vereinsbank, Brüsseler, Rheinische Credlt Württembergische Vereinsbank, sämmtlich steigend. Von Bahnen waren Elisabeth beliebt und fest, Buschterader gefragt und 1 fl. höher. Oberheffen circa 1/2 Procent besser und gesucht. In Prioritäten fand guter Umsatz bei festen Coursen statt Von internationalen SpeculattonSwerthen verkehrten sehr lebhafte Ereditactien und Lombarden, letztere steigend, während Staatsbahn vernachlässigt blieben. Oesterreische Renten besserten sich heute wieder, nachdem bekannt geworden daß sich die Staatseinnahmen Oesterreichs fürs erste Halbjahr sehr gut gestaltet haben. Fran^ züsische Anleihe still, Türken gleichfalls, Russen beliebt. Süddeutsche Fonds rar. 1860er Loose etwas höher, Raab-Grazer Loose offerirt. Geld für ProlougationSzwecke zu 5 Procent. Bfirsennachrlchtea. 13. August 1872. PreuBS. 41/3% Oblig. 103i/8 Frankf. 31/2% Obi. 87 y8 Nass. 41/3% Obi. 991/z Kurhess. 4% „ 94Vg Gr. Liess,. 5% Obi. 1023/8 „ „ 40/0 „ 983/4 « » 3Va% „ 93 Bayer. 5% „ 100% „ 41/2 v/g 1jährige 1003/4 ; „ 4O/o 1jährige 94