1872 Mittwoch den U. Februar Nr. 3V it aq r, si nin> mann. ilp ■ b foftraW csa Amerik. Bonds Spanier, neuest. 30/0 303/4 1882r 951/2 1885r 957/8 1887r 967/g L ich Toaoaner CV/g Elisabeth.-Prior. — H. Emiss. 821/2 ve un n im ?in BörsennftChriehteDo 13. Februar 1872. al. gs )e< rn ndes u. tic I er Preis vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fi. 27 kr. V L-rschetnt täglich, mit^Aus- nahme Sonntags. g Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. 3% 50/o 5% do. 886, berg, Berlin, «Sund). mann Rath he Zeitungen nzelnen Fall lgreich erwie-1 e Annoncen bgefaßt und | augeniäüiM i dichtet; Znserate nur :e m denZei- bitionen, da tul als eile ;en besondere ;enietzt. Tas rgt für solide ion eobachtet, die werden uner- i Reflectanten, igeben, pünfc >H5bt*ung Actlen. Frankf. Bank 141 Frankf. Vereins-Kaase 131 Darmst. Bankact. 473 V3 Wien Bankactien 880 Galiziexi 272 Oest. Creditaot. 3593/4 fchub vorgenommen werde, welcher der Regierung eine unbedingte Majorität Jm Hause her Lords sichern würde. Straßburg, 9. Febr. Bekanntlich ließ die deutsche Regierung dem Maire und Rath der Stadt und Festung Pfalzburg im Lause des vorigen Jahre- eröffnen , daß einer Abtragung der Wälle der Festung ihrerseits nichts iw Wege stehe, büß aber der Rath der Stadt diesen Vorschlag aus dem Grunde oblehnte, weil die Kosten, welche dadurch verursacht würden, sür die Mittel der Stadt zu hoch kämen. ES bietet sich jetzt hierfür ein Ausweg. Die kaiserliche Fortificaiion dahier zeigte nämlich unterm 7. v. M. an, daß die Herbeischaffung des Material- aus Pfalzburg und den fiscalifchen Brüchen jener Gegend zu den hier zu errichtenden Forts Nr. 2 bis 6 den Gegenstand einer besonder« Submission zu bilden habe, an welcher sich diejenigen Consortien zu bctheiligen hätten, welchen in Folge der am 12. d. M. einzureichenden Offerte ein solcher Bau zusallen würde. Frankreich. Paris, 13. Februar. Die Unterzeichnung des deutsch - französischen Post- Vertrags erfolgt morgen Abend. Der Vertrag liegt zur Zeit dem Präsidenten der Republik vor. Da- gegenseitige Porto ist auf 40 Centimes, für Elsaß- Lothringen jedoch nur auf 30 Centimes festgesetzt. Der Transit ist unentgeltlich. England. London, 10. Febr. Robert Kelly, welcher bekanntlich von dem Geschwornen- gerichte der Ermordung des Polizei-Jnspectors Talbot für nichtschuldig erkannt worden toar, trotzdem die incriminirendsten Zeugen-Aussagen gegen ihn Vorlagen, ist wegen Mordversuches gegen einen der ihn verfolgenden Polizeidiener zu 15jähr. Zuchthausstrafe verurtheilt worden. A I ru rd< t 'te w ;th Anlelienslooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 70V, Nassau 25 fl. 46Vr 4% bayr. Präm.-Anl. I143/i Ansbacher 7 fl. 13 4°/0 badische Loose 114 Badische fl. 35 Loose 70 Vz 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 39 V Oestr. fl. 250 v. 1854 83 1858r Prioritätsloose 194 1860r Loose 903/4 1864r „ 152 Braunschweiger 205/s Stadt Florenz 83 Action. 5O/o östr. F. St. E. B. 4171/2 Lombard. Bahn 2I8V2 Ludwigsh.-Bexbach 204 Maxbahn 149 Bayer. Ostbahn 1543/4 Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Act. 188 Oberhessen » 87____ Prioritäten. 30/y öster. Stsb.-Prior. 593/4 30/0 öst. s. Lombard 85Vs Livorneser 383/4 Deutschland. Darmstadt, 9. Febr. Der Antrag des Abgeordneten Curtmann auf Aufhebung der sogenannten weiblichen RechtSwohlthaten findet hier in juristischen Kreisen nicht überall Zustimmung, und es werden erhebliche Bedenken gegen denselben geltend gemacht. Einer der Hauptgründe, welche seiner Zeit den römischen Augustus veranlaßten, den Frauen zu untersagen, sich für ihre Männer zu verbürgen (der große Einfluß, welchen der Mann auf die Frau aueübt), besteht heute noch wie damals fort, und die weiblichen RechtSwohlthaten sind heute noch ein wirksames, oft das letzte StcherungSmittel, durch welches dem völligen Ver- wögensruin einer den Wucherern anheimgefallenen Familie vorgedeugt wird. Reellen Crebitgefchäften aber können die auf die Vorschrift des Senatus consulli Vellejani gegründeten Bestimmungen der hessischen Verordnung vom 2. März 1795 niemals hinderlich sein, da sich in solchen Fällen die Frau leicht dazu be- wegen lassen wird, auf die ihr zustehenden RechtSwohlthaten zu verzichten. Auch anderwärts, wie z. B. in Württemberg, wo die Aufhebung dieser Bestimmungen des römischen Rechts gleichfalls beantragt war, hat man sich aus denselben Gründen nicht zu dieser Maßregel verstanden, und es dürfte sich auch bei uns, namentlich im Interesse des kleinen Landmanns, nicht empfehlen, sich zu einer Aufhebung der bezüglich der Verbürgung von Frauenzimmern bestehenden Beschränkungen zu fein- iW SS Zithcr- ist, Kepler. jiNdrälTr 7. von künf. 0l? und zu- tj Näheres Preuss. 41/2 % Oblig. 1031/z Frankf. 3Va% Obi. 881/2 Nass. 41/2% Obi. 99V2 Kurhess. 4% „ 931/2 Gr. Hess. 5. Ki-ln-Mind-n-r98emeinven an Milderung der übernommenen Lasten nach Möglichkeit wahre. Zum Schluß wird beantragt, der Regierung anhetmzugeben, ob nicht und zu welcher Zett Vie Mittel zur Deckung der übernommenen Zinsgarantien dadurch gefunden werden könnten, daß man den seitherigen Modus der Tilgung der staatseisenbahnschulv, wonach bedeutend mehr, als das gebotene Minimum, abgetragen wrrd, verändere. Berlin, 11. Februar. Die verflossene Woche ist den Feinden des deutschen Reiches nicht günstig gewesen. In Stuttgart fiel der Oesterlen'sche Antrag mit Glanz, und selbst in der unter reichsfeindlichen Strömungen vor dem glorretchen Kriege gewählten bayerischen Kammer scheiterte der gleichlaufende Antrag ^arty- Schüttinger's, wenn auch nicht gerade mit gleichem Wanze. Herr Wmvthorst, schon seit dem Tage des Zollparlaments der vertraute Rathgeber der süddeutschen ultramontanen Particularisten, spürt diese süddeutschen Niederlagen wohl nich weniger empfindlich, als die fast gleichzeitigen jüngsten Reden Bismarck s. du Majorität für das Schulaussichtsgesetz war allerdings nicht so groß, wie man sie nach den klaren Darlegungen Falk's und Bismarck's hätte erwarten sollen. Du Altconservativcn hatten sich in ihre kirchliche Auffassung sür den Augenblick so fest- gerannt, daß sie vor der eigentlich maßgebenden politischen Sette der Sache har- näckig Vas Auge schlossen. Allein sie werden diese freiwillige Blindheit doch mcht bis zu Ende durchführen können. Es wird nicht angehen, daß in der Kaiser tavr Berlin da- preußische Herrenhaus jenen reichsfeinvlichen ParticulariSmus stutzl und schützt, der sich auf den Landtagen zu München und Stuttgart mcht meyr halten kann. Die Herren Graf Lippe, Kleist-Retzow rc. mögen Lust haben, em reichsseindliche Politik Windthorst-Gerlach durch Vas Herrenhaus zu stutzen, m Majorität des Herrenhauses aber wirb so klug sein, die Existenz des Reichstag nicht zu vergessen, uud wird sich hüten wollen, die ReichSregierung no y - gen, baß sie die Entwickelung der Reichscompetenz nur um so mehr beschleu g - Berlin, 12. Febr. Bin hiesiger Correspondent der „Tgöpr.", dem w übrigens Vie vollstänvige Verantwortlichkeit für seine Mittheilungen über ass , berichtet über die Anstrengungen, welche seitens unserer Minister gemacht wor e sind, um das Schulaufsichtsgesetz im Abzeordneterhause zur Annahme zu dringe , und ihm eine gleiche Aufnahme im Herrenhause zu bereiten, «o soll V s Bismarck den gegen das Gesetz agirenven Conservativen durch ferne -^ertra ’ männer haben mittheilen lassen, daß er das Haus auflösen wurde, falls sie mw für das Gesetz stimmten und so dasselbe zum F.'.ll brächten. Welche Folgen van eine neue Wahl für die Herren hätte, mögen sie aus dem Entschlüsse ves Reich - kanzlers ermessen, keine Regierungscandidaten aufstellen zu lassen. CM gmer^v i der Alt- und Freiconservativen fand es deshalb gerathen, unter Vie Adyarmt . des Gesetzes zu gehen, während ein anderer Theil aus der betreffenden <2>tzung^ fortblieb. Gleichzeitig wurde den Mitverschworenm des Abgeordnetenhauses, v. Herrenhäuslern, eröffnet, daß mit der Auflösung der zweiten Kamm e.n J* • cherLeitunr ;vr\ scheel# Amsterdam k. S. 99 Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. 8. 96 Brüssel k. 8. 93V4 Hamburg k. 8. 873/4 Leipzig k. 8. 1047/s London k. 8. 118V« Lyon k. 8. 923/4 Paris k. 8. 923/4 Wien k. 8. 103V2 ditto m. 8. — ditto i. 8. - Disconto 40/ü fieldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 39—41 „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 20—21 , Engi. Sover. 11 47—49 Ruse. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24—25 ff. Fi W ( Allgemeiner Mnzerster» Feilgebotenes Bekanntmachung. 255) Geräucherte Lachs- 701) raithe, als: Vszt V.322a 699) 696) aus 118 399 16 3 2150 Wellen mit Holzversteiqerung 703) t>cu 20. ^eoruar tollen in m Vnnfl^hnrfer GemeinOemalde nackver- 489 166 L79 6 3 Wellen 700) 48 40 6 wett verpachtet werden. Mainzlar, am 16. Januar 1872. Vogel. 2 4 39 47 4 2 103,9 126,9 4 88,6 73,7 8 37,10 12,00 12,70 12,00 Flur Nr. Vais 52 54 15 66 36 1650 Zentner Heu, Gebund Flachs, trächtige Kühe, Rinder, Ge- von 19 Meter Länge, Fichten-Stangen von 8 bis 14 Cen- tim. Durchmesser und 6 bis 13 Meter Länge; Mittwoch den 21. Februar: Eichen-Stämme von 15 bis 36 Cen- tim. Durchmesser und 4 bis 13 Meter Länge, Eichen-Stangea von 8 bis 14 Cen- tim. Durchmesser und 4 bis 12 Meter Länge, Buchen-Stämme von 34 bis 49 Cen- tim. Durchmesser und 8 Meter Länge, Birken-Stämme von 20 bis 25 Zen- tim. Durchmesser und 8 Meter Länge Jaqdverpachtung. Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr, Elchen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Buchen-, Eichen- u. Nadel- Reisholz, Versteigerungen. Mittwoch den 27. März d. I., Holzversteigerunq. Donnerstag den 22. Februar d. I., von Vormittags 9 Ubr an, in dem Oppenröder Gemeindewalde, soll auf dahiesigem Rathhause die der meinde gehörige Jagd auf die Dauer Rathhause öffentlich verpachtet werden. Allertshausen, den 23 Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Römer. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang- Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 12 bis 92 Zentimeter Durchmesser und bis zu 13 Meter Länge, Nadel-Stangen. werden. Annerod, am 29. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod Engelhardt. 34 Zentimeter Durchmesser und 5 bis 20 Meter Länge, Nadel-Stangen von 4 bis 12 Zentimeter Durchmesser und 5 bis 20 Meter Länge, Eichen-Stämme von 18 bis 22 Zentimeter Durchmesser und 4 bis 16 Meter Länge, Eichen-Stangen; Brennholz: R.-Meter Buchen-Scheidholz, lUKlftr. 2 Hofraum (Miststätte) in der Kaplansgasse, 2 Hofraithe in der Katharinengasse, — Grabgarten daselbst, 642) Am Seltersberg, im Nebenhause von Lit. E. Nr. 4, ist zu verkaufen: ein 7 Fuß langer Tisch, rothe und blaue Salatkartoffeln, Bohnenstangen, Wein- und Bierflaschen. Die Zusammenkunft ist an der Lehmkaute. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 15. October 1872 gestattet Auf die Fichten-Stämme wird, ihres guten Bestandes wegen, besonders aufmerksam gemacht- Das Bauholz kommt zuerst zum Ausgebot. Oppenrod, am 12. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Petri. Arbeitsversteiqemnq. 704) Freitag den 16. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffentlich in Acco-ck gegeben werden, als: Maurerarbeiten am Vicinalwege nach Lich, veranschlagt zu 47 fl. 46 fr.. Chaussirarbeiten daselbst, oeransckli gt zu 280 fl. Albach, den 12. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Jagdverpachtung. 453) Freitag den 16. Februar d. I-, des Nachmittags 1 Uhr, Krofdorf. Freitag den 1. März er. Vormittags um 9 Uhr, Jagdoerpachtung zu Allendorf an der Lumda. 217) Freitag den 16. Februar l- I-, Mittags 12 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause die am 15. Februar leihfällig werdende hiesige Gemeindejagd in zwei Abtheilungen auf weitere 6 Jahre, vom 15. Februar 1872 bis 15. Februar 1878, öffentlich verpachtet werden. Die Bedingungen werden in dem Ver- Jagdverpachtung. 252) Die am 11. Februar d. I. leihfällig werdende Wald- und Feldjagd in der 476 Kiefern-Stangen von 7 bis 14 Cen- tim. Durchmesser und 6 bis 12 Meter Länge, 151 Fichten-Bauholz-Stämme von 15 bis 27 Zentint Durchmesser und 7 bis Holzversterqerung. 695) Montag den 19. Februar d. I., des Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in dem Staufenberger Gemeindewalde, District Maistrauch, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert, als: 100 R.-Meter Buchen-Scheidholz, 708) Eine große Quantität gutes Herr zu verkaufen bei Joh. Heiur. Kehr, Treis a. d. Lda. Langsdorf, den 11. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. soll auf dahiesiger Bürgermeisterei die dem 15. Februar d. I. leihfällig werdenoe Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Annerod auf wettere 6 Jahre verpachtet soll ... Districten Lehmkaute und Schönstrauch, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert K. Schön, Bezirksbauaufseher. Aeofelwcin-Fässer, sowie sämmtliche Oeconomie-Geräthschaften. Wieseck, den 13. Februar 1872. 30 26 2 2 „ Prügelholz, Nadel- „ Stockholz, „ Reisholz. Hotzverfteigerung in der Königlichen Oberförsterei Eichen- „ Aspen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Aspen- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Neisholz, Eichen- „ Nadel- Dornen- „ werden zu Krofdorf bei Wirth Kahlert dem Königlichen Forste Krofdorf und Wis- werden, als: Nadel-Bauholz-Stämme von 12 bis mar nachstehend bezeichnete Holz Sortimente öffentlich meistbietend versteigert. District 5b (Hauptmannsttrauch): Kiefern: 107 Stämme 1. bis IV Klasse; District 28a (Elchwäldchen): Eichen: 2 Stämme 11. und III. Klasse, 59 Raumm. Küferholz, 106 Raumm. Scheit, 6 Raumm. Knüppel, 104 Raumm. Stöcke und 173 Raumm. Reiser; District 44ab (Junkernstrauch) : Buchen; 8 Raumm. Scheit, 17 Raumm. Knüppel, 12 Raumm. Stöcke und 355 Raumm. Reiser; District 47a (Klettenberger Hardt): Buchen: 56 Raumm. Knüppel, 1200 Raumm. Reiser. Krofdorf, den 11. Februar 1872; Der Königliche Oberförster: v- Meibom. Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die der Friedrich Krauskopf Wittwe dahier gehörige Hof- Langsdorf, den 11. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Vogel. Köhler- Bemerkt wird, daß sich 14 R.-Meter Eichen-Scheid- und 9 Eichen-Stämme für Schreiner, Küfer und Glaser eignen. Die Zusammenkunft ist im obengenannten District und kommt das Bauholz zuerst zur Versteigerung. Staufenberg, am 12. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel- fteigerungs-Termin bekannt gemacht. Allendorf a d. Lda., den 13. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Wagner. Jagdverpachtung. 702) Freitag den 1. März d. I, Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Jagd, bestehend aus circa 2500 Morgen Feld- und 1800 Morgen Wald-Jagd, auf hiesigem Bürgermeisterei- Büreau auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß diese Jagd seither der Herr Fürst zu Braunfels in Pacht hatte, welcher, soviel bekannt, dieselbe nicht wieder 359) 255) Geräderte Lachs- soll die der Gememve Allertshausen zu- Forellen und Bückinne zum stehende Jagd, unter den zuvor gegebenen -- - — u Bedingungen, anderweit auf dem hiesigen MiLchverkauf. 616) Im früher Looö'schen Höfchen, Lit. D. Nr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr, frische Mrlch zu haben. 707) In Lauterbach am Steinweg sind vier junge Pudclhunde zu verkaufen. Frankirte Briefe beliebe man an Georg Thorn, Schuh- und Stiefelfabrikant daselbst, zu richten Gemarkung Mainzlar soll Donnerstag den 15. Februar d. I, , . Nachmittags um 1 Uhr, »pachten will. Die Jagd gränzt ringsum an auf hiesigem Rathhause auf6Jahre ander- standesherrlicheJagdbezirke. Dies den Jagd-' wett verpachtet werden. liebhabern zur weiteren Nachricht- 703) Dienst^ Ucu so. tfeoruar lauen m 137) Meinen, in der Nähe des Zinßer- dem Langsdorfer Gememdewalde nachver- schxn, jetzt Wenzel's Garten, am Schiffen- zeichnete Holzsorttmente verstelgert werden, h^ger Wege, ohnweit der Oberhessischen , Q» r . Eisenbahn gelegenen, mit einem Häuschen 220 auholz-Slamme von J? oerfebenen Garten, beabsichtige ich auf mehr 30 Eentlin. Durchmesser und 5 bis 16 Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber Meter Lange, 1 ---- meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgcrichtsmann. HolzvecsteiMUNg im Gießener Stadtwalde. 681) Montag den 19. Februar 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Wanne, Abth. Waidmannslust und Wannefeld, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 27,5 R.-Meter Buchen-Scheidholz, wollen sich an I. A. Busch Söhne oder direct an mich wenden. Verwalter Pfeil Wittwe. 698) Im Selbstverlag erscheint (für den Buchhandel durch Grieben in Berlin) zu beziehen: Der Naturarzt, Zeitschrift für naturgemäße Behandlung de- menschlichen Körpers in gesunden un> kranken Tagen. Herausgegeben von Gustav Wolbold in Dresden. Monatlich 1 Nummer, vierteljährlich 1 Extra-Nro., jährlich im Ganzen 16 Bogen gr. 8; Preis nur 3 Mark (1 Thaler). Die erste Nco ist bereits ausgegeben und enthält: Votivtafeln (Ur. H. Stendel). Zum 2. Jahrzehnt, vom Herausgeber. Meoici- nisch verloren, physterisch gerettet, eine Typhuskrankenqeschichte, vomHerausg. DaS Wunder der feuchten Wärme, eine Unter? leibskrankengeschichte von Baßler. Prof. Dr. Bock und seine schiefen Ansichten über Vegetarianismus und Naturdoclorei, von Zanb. Thilo; Papa, ich kann wieder laufen, eine Kinderkrankengeschichte. Anleitung zum richtigen Gebrauch des römisch-irischen BadeS. Briefkasten (Belehrung über Fußdampfbad). Diese Zeitschrift, früher unter Nedaction von Dr. Meinert und Theodor Hahn auf der Waid, tritt jetzt ihren eilften Jahrgang an und ist zur Zeit die einzige in Deutschland . welche sich bestrebt, ihren Lesern ein gewissenhafter Berather in leiblichen Angelegenheiten zu sein im Geiste des von Prießnitz - Schroth ergründeten, von Rausse und Andern verbesserten rationellen NnlurheilverfahrenS, welches Jedermann befähigt, sich theils vor Krankheiten zu schützen, theils in jeder leiblichen Roth und Gefahr sich selbst zu helfen, ohne je die zweifelhafte Hülfe der Apotheke (medicin. Gifte) in Anspruch nehmen zu müssen. Die jährlichen 4 Beilagen bringen: Ltteratur- berichte, Besprechungen und Anzeigen verwandter liter. Erscheinungen. Probenummern sind gratis durch alle Buchhandlungen, sowie auch direct vom Herausaeber zu beziehen, welcher Abonnements-Bestellungen ebenfalls prompt effectuirt, wenn der Betrag ihm franco eingesandt wird. Rohesten empfehlen I. A- Busch Söhne. 5 Crites für Zimmerheizung sind fortwährend in der GaSfabrik zu haben. 6 Jahren nochmals anderweit verpachtet werden. Treis a. d. Lumda, den 11. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a b. Lumda. _______________Bergh öfer.________ 705) Montag den 19. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, sollen die dem Heinrich Erb III. dabier gehörigen Mobilien, abzugshalber, freiwillig öffentlich in dessen Wohnung versteigert werden, als: 20 Fuder Stroh, verschiedene Sorten, Milchverknuf. 597) Beste Qualität frische Milch, pr. Maaß 9 fr., stets zu haben bei Dienstmann Müller, Löwengasse Nr. 106. 563) Frische Sendung von eingemachten Gurken empfiehlt I. M. Schulhof. 644) Samenkuchen, pr. Ztr. 4 fl 30 fr., Leinkuchen, „ „ 6 „ — „ bei Gg. Ehr. ^pruck. II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 86 Eichen-Stämme mit 10,89 Eub-Meter, 2 Hainbuchen-Stämme mit 0,19 „ 1 Nadel-Stamm mit 0,48 Eub -Meter, 651 Eichen-Stangen „ 33,51 „ 114 Hambuchen-Stangen mit 5,07 „ 1 Nadel-Stange mit 0,08 Zubik-Meter. Bemerkt wird, daß das Eichen-Stangen- holz für Wagner sich sehr gut eignet. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee, an der vn. Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1872 gestattet. Die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 12. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 648) Donnerstag den 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Ansuchen des Herrn Carl Löber die demselben gehörigen Grundstücke, welche in Nr. 24 d- Bltts. näher beschrieben sind, unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen, nochmals meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. Februar 1872. Fr. Müller. Erdabfuhr. 694) Mts, soll auf der Frankfurter Straße — Ab- theilung Nr. 4 bis 11 — die Abfuhr von circa 35 Cub.-Klftrn. durch Regulirung der Banquetts erübrigten Erde in mehreren Abtheilungm an den Wenigstnehmenden versteigert und hiermit bei Nr. 11 am Viaduct der Main - Weser - Bahn der Anfang gemacht werden. Gießen, den 13. Februar 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 362) Die zu dem Nachlasse des Karl S u n d h e i m gehörige Badenburger Mühle, an der Lahn gelegen, mit drei Mahl- und einem Schlaggang, soll Freitag den 16. Februar d. I, Vormittags 10 Uhr, auf Ort und Stelle auf 9 Jahic verpacktet werden. Wieseck, den 23. Januar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang. 6 58! Mail'W fcwuen i jii The» g Welle y s i» Eink Vor Stritt Reitzv Tune Baun rr ?. 2 o n Krbi Wert 12 S 12 S Kartei Brabl d Uo 12 i IT 1 D 1 D / Dl Neusl 16$ Malz- Kinder £beN wrtnu 713 «ranch, w »0» ,, Di Mm a, k(,t« Lachs- 9e iura he. Der Verkauf dauert nur noch bis zum Dienstag den 20. d. Mts. Roch nie dagewefen!! Zum erstenmalc in Gicßcn! Grosser Ausverkaaf lt{ub in btt 8 •«* o und MALZ - PRÄPARATE K* CO Neuerwall, 50; Maschinen. Reinweg sind u verkaufen, an Georg abrifant ba■ Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, e> ft Leipzigerstrasse, 46; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinislrasse, 1 B; Elsasaergasse, 1 ; Obere Grabenstrasso, 13; Plac deu Molard, X Vermiethnngen. 463 i Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. Seltersweg Lit. C- Nr- 2. Elias Meier. D^nnpfdresch Dtafchrnen neuester Construction von Ruston^ Prostor & (Komp, in Lincoln (England.) Diese Maschinen haben an einfacher und solider Construction alle bis setzt bekannten Sorten bei Weitem übertroffen und liegen darüber ole besten Zeugnisse vor. — Billigste Preise und nähere Auskunft erthetlt deren General-Agent . Fr. Brozler in Kaiserslautern (Bayer. P^ä-) , Haupt-Niederlage der neuesten patentirten Futterschnerve- 5444) Auf dem Seltersberg E. 41 ist eine geräumige Familienwohnung zu vermiethen und Anfangs März zu beziehen. 633) Durch den Wegzug des Herrn Stadtbaumeisters Groß ist ein Logis anderweit zu vermiethen. Dr. Felsi ng. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhesstsche Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 710) Den Herren Landwirthen empfehle mein großes Lager in: prima deutschem oder Roth - Kleesamen, ewigem oder Luzerner „ Saat-Wicken, -Linsen und -Erbsen, Lupinen und Feldbohnen, amerik. weißem Pferdezahnmais, sowie alle Gemüse- und Feldsämereien, zu den billigsten Tagespreisen. Muster werden auf Verlangen franco übersandt. Samenhandlung von Friedrich Bender, Holzgraben 2, am neuen Markt in Frankfurt a. M. !! Zur gefälligen Krachlung!! 715) Wegen Errichtung einer anderen Geschäfts- Branche sehe ich mich jetzt i um Raum zu gewinne», genöthiqt, meine sümmtSichen Artikel zu Einkaufspreisen abzugeben. Karl Fuhr. -Handlung de- ibcn uir kran- oon Gustav latl'ch 1MM- >T?ro., lahrlich Preis nur s iszegebeu und Ael). Lum lebet. W' gerettet, «ine Zeledrung ubtr -Sfi /vibrganS 1 i (-e|crn riu -Wr'n lelblch" Don N£,,b« von 4^cdermann i»«1® j, bie »bE ®l( ’ö 350) Die mittlere Etage des Hauses im M ö h l'schen Garten ist abzugshalber zu vermiethen und gleich beziehbar. — Auf Verlangen kann auch Scheuer und Stallung für zwei Pferde abgegeben werden. Näheres zu erfragen bei Fr. Schwaab. :HAA8ENSTEIN& VOGLER j Zeitungs-Annoncen-Expedition^ in Frankfurt am Main, Preis Strickwolle in allen Farben, das Viertelpfund von 24 bis 36 kr. Reifwolle, das Viertelpfund 36 kr. Terneauxwolle in allen Farben, das Loth 6 bis t rr. Baumwolle in weiß, das Pfund von 40 bis 57 kr. do. in ungebleicht, das Pfund von 30 bls 45 kr. do. ungebleicht, Zollgewicht, das Pfund zu 1 fl. 18 kr. Farbige Baumwolle, das Pfund von 36 kr. bis i st. 12 kr. Estermadura in allen Nummern, das Pfund zu 2 fl. 12 Stück Elsässer Faden ohne Holz, 18 kr. 12 Stück Brockspuls, von 15 kr. bis 2 fl. Kartenzwirn, das Dutzend 6 kr. Brabanter Zwirn, schwarz, 1 Achtelpfund von 7 bis 10 kr. do. weiß, „ von 8 bls 14 kr. 1 Loth Lyoner Seide, schwarz, 30 kr. 12 Str. farbige Seide, 7 kr. 1 Dtzd. leinene Stiefelnestel, 3 kr. 1 Dtzd. Kameelhaarnestel, 6 kr. 1 Dtzd. seidene Nestel, 16 kr. 1 Dtzd. wollene Corsettennestel, 18 kr. Neusilberne Fingerhüte, das Stück 1 kr. 16 Dtzd. Haken und Schlingen, schwarz, 3 kr. do. in Silber, 6 kr. 133) Ein unmöblirtes, großes freund-! liches Zimmer, ebener Erde, mit gesünder-| tem Eingang, ist Canzleiberg B. 68 zu oer; miethen. ___________________________________| 49) In meinem neu erbauten Hause, Wilhelmsstraße, ist der Parterre - Stock am E-Wen- ObrrMchen atm Häuschen eich mmeh- PachklieMer Söhne ota kilW'ttwe. heint (für den in Lcrlin) iU MalZ ■ ExtraCt tn bis jetzt unerreichter Reinheit von vorzüglichem Geschmack, do. mit Eisen und Chinin für Blutarme. . i i in neuer verbesserter Qualität, hauptsächlich KindlTnahninffSDlittCl wegen feines weniger intensiv süßlichen Ge- schmacks zu empfehlen. TÄti“6** $1P°t6erCn Ernst Hrrmr«. (587) -Courant. I Einnähkordel, das Dutzend 5 kr. 100 Stück engl. langöhrige Nähnadeln, 12 kr. do. goldöhrige do. 15 kr. 6 Stopfnadeln, 1 kr. 5 Stricknadeln aus reinem Stahl, 1 kr. 5 do. für Wolle, 2 kr. 100 Stück Karlsbader Stecknadeln, 2 und 3 kr. 12 Stück Shawlnadeln, 2 kr. 12 Stück Sicherheitsnadeln, 2 kr. 12 Dutzend Porzellanlnöpfe, 4 kr. 12 Stück Perlmutterknöpfe, von 3 bis 12 kr.. Kleiderknöpfe in allen neuen Dessins, das Dtzd. von 4 bis 12 kr. 12 Stück Honigseife, 1 fl. 6 kr. 12 Stück Transparentseife, 48 kr. Frisirkämme in Kautschuck, das Stück 6 kr. Reifkämme für Kinder, das Stück 6 kr. i 12 Stränge Zeichengarn, 2 kr. 4 Loth polirte Haarnadeln, 3 kr. 1 Stück (15 Ellen) wollene Litzen, 15 kr. Strumpfbänder, das Paar von 2 bis 7 kr. NB. Außerdem habe ich eine große Parthie Stickereien i Sammetbänder zu herabgesetzten Preisen. c Mitch, 1 bei Nullet, Nr. 106. ~---- 'ingemach- chulhof. 4 fl- 30 kr., ^pruck. iufT o Aschen tr. 2i$, ia» bald >lch ;u von L. Jsaack aus Darmstadt. Das Verkaufslocal befindet sich »Mtr im Hütet Einhorn, Furier re rechts. 589) Hoher Herrschaft, sowie dem Gesammt-Publikum hiesiger Stadt und Umgegend hiermit zur Nachricht, daß Obiger, nm sein Detail-Geschäft vollständig zu räumen, einen total gänzlichen Ausverkauf seines großartig assort.rten Kurzwaaren-Lagers abhalten wird Das Vertrauen ru wahren welches mir seit einer langen Reihe von Jahren in den bedeutendsten Städten der industriellen Welt Deutschlands m Theil geworden ist, so wird es auch hier mein eifrigstes Bestreben sein, die mich mit ihrem Besuche beehrenden Herrschaften auf das Solideste zu bedienen. — Nachstehender Preis-Courant ist von mir zu enorm billigen, aber festen Preisen, festgesetzt. und eine Mansarde zu vermiethen. > _________________________Dr. Weichei. 688) Mein im Riegelpfad gelegener Gar-, ten ist anderweit zu vermiethen. Georg Lüdeking I Quantität ii bei Kehr, . Lda. i Nebenhause auscn: the und blaue mgen, Ään- Vermischte Anzeigen. 706) Kupferschmiede, Schmiede und Schloffer gesucht von Georg Völckner. 709) Ein tüchtiger Pferdeknecht wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 714) Es werden einige leere Räume, die aber vollkommen trocken sein müssen, zur Aufbewahrung von Mobiliar zu miethen gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bltts. gef. abzugeben.___________________ 348) Ein Gymnasiast ober Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, * s Viertes Concert des Gießener Conceri-Vereins im Winter-Abonnement Donnerstag den 15. Februar 1872, Abends präcis 6 Uhr, im Club-Saale, unter gütiger Mitwirkung der Herren: C. Bargheer, fürstl. Hofkapellmeister aus Detmold, Christian«, Abel, Mevi und Alt aus Frankfurt a. M. Programm: i. Symphonie (pastorole), von L. v. Beethoven. 2. Männer-Quartette, von V. E- Becker. 3. Concert für Violine, von F. Mendelssohn. 4. Männer-Quartette, von I. Witt. 5. a) Adaaio, I r„ (rx. s L. Spohr. b) Perpetuum mobile, \ fur ^l0^tne' VDU j N. Paganini. 6. Ungarische Tänze, für Violine, von Joachim. 7. Ouvertüre zur Heimkehr, von F. Mendelssohn. Der Eintritt findet nur gegen Vorzeigung der berechtigten Karte Statt. Die Abonnement starten können nur für Angehörige der engeren Familie und übernachtende Gäste benutzt werden. — Nichtabonnenten erhalten Einlaßkarten ä 1 st. in der Ricker'schen Buchhandlung. 711) Die Thüringer Kunstfarberei in Königsee sandte neue geschmackvolle Druckmuster und empfiehlt die modernen Farben: dunkelgrün, grosscille, grenadine, prume re., die, wie alle andern, in unübertroffener Schönheit hergestellt werden. Aufträge vermitteln unentgeldlich Geschwister Heer; in Gießen, Neuenweg Nr. 116, Wenzel s Garten. 713) Sonntag den 18. Februar 1872: Großes Concert von der hier jetzt so rühmlichst bekannten Emser Kapelle. Podium im Saale. Programm. Erste A b t h e i l u n g : 1) Gratulations-Marsch von A. Lentz. 2) Ouvertüre zur Oper: „Die Stumme" von . Auber. 3) Die Hydropaten, Walzer von G u n g'l. 4) Finale aus der Oper: „Lucia" von . . . Donizetti. Zweite Abtheilung: 5) Ouvertüre zur Oper: „Figaro's Hochzeit" von Mozart. 6) Chor und Arie aus der Oper: „Der Cor- sar" von Verdi. 7) Variationen für Cello von A. Franchomme. (Vorgetragen von Herrn Vollrath.) 8) Zur Attaque, Galopp von Döhler. Dritte Abtheilung: 9) Phantasie aus der Oper: „Don Juan" von Mozart. 10) Concertino für Posaune von . . . . • . Sachse. (Vorgetragen von Herrn Glöckner.) 11) Humoreske aus „Orpheus" von . . . . Offenbach. 12) Kntschke-Polka von Staßny. Anfang präcis 5 Uhr. Billets ä 18 kr. bei den Herren Gebr. Wenzel und K. Noloff; an der Kaffe ä 24 kr. Billets für Familien nicht unter 3 Personen ü 12 kr. Khensvkrhcherungsimnk f. Deutschland in Gotha. 451) Diese Anstalt hat sich im Jahre 1871 in aller Hinsicht sehr günstiger Geschäftsergebnisse zu erfreuen gehabt. Der Zugang an neuen Versicherungen war so groß, wie nächst demJahre l869 in keinem anderen Geschäftsjahre seit dem Bestehen der Bank. Indem derselbe sich auf 2957 Personen mit 6,450400 Lhlr. Versicherungssumme belief, stieg, bei mäßigem Abgang der Versicherungsbestand bis zum Jahresschluß auf 38,100 Personen mit 72,200,000 Thlr. . o n Bei einer Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen von 3,3o0000 Thlrn. waren nur 1,535000 Thlr. für 900 gestorbene Versicherte zu vergüten, — ein Betrag, der wesentlich unter der rechnungsmäßigen Erwartung steht und abermaligen reichen Ueberschuß zur Vertheilung unter die Versicherten erwarten läßt. Der Fonds erfuhr einen Zuwachs von fast einer Million Thaler und erhob sich auf mehr als 18 Millionen Thaler. In diesem und den nächsten vier Jahren kommen davon Drei und eine halbe Million Thaler reiner Ueberschuß an die Versicherten zur Vertheilung, was für dieselben im Jahre 1872 eine Dividende von 37 Prozent ergibt. Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlich erleichtert. Versicherungen bei dieser ältesten und größten Lebensversicherungsanstalt Deutschlands, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit den Vortheil ungemeiner Billigkeit der Versicherungskosten verbindet, werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt in Gießen durch Buchhändler A. Nickcr. Büdingen „ Ortseinnehmer Louis Hohler. Lich „ Lehrer H. K. Walz. Marburg „ Oscar Ehrhardt. Z T Ii ii K i ii g i a. Verlrchertm.jS-Gesellschatt zu Erfurt. Statutenmäßiges Grundkapital Thlr. 3,000,000. Nachdem mir von obiger Gesellschaft die Agentur übertragen ist, empfehle ich dieselbe zum Abschluß von Versicherungen gegen Feuersgefahr für Mobiliar, Waaren, Erntefrüchte, Vieh u- s. w. zu festen und billigen Prämien. Die Regulirung der Schäden erfolgt schnell und coulant. Zur Ertheilung jeder gewünscht werdenden Auskunft, sowie zur Entgegennahme von Anträgen, erbietet und empfiehlt sich ergebenst Lich, im Februar 1872. H. Schmidt, Metzger, Agent der Thuringia. | Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Leniral-Bureau für Inserate $ bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zei- L tungs-Expeditionen vefördert und nur zu den Originalprezsen der Zeitungs-Ex- £ peditionen berechnet, ärostenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst gün- 3 stigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rech- g nung franco. Jaeger'sche Buch-, Papier - und Landkartcn-Handlung. Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. aMnareeaMra- *aa>xrr .g) -in wmniMn w m ■ s Zum Anzeigen von gutem Erfolge empfehlen wir das Kreisbiatt für den Dillkeers (Amt Dillenbiirq.) Bei einer Auflage von 600 beträgt die Einrückungsgebühr 1 Sgr. für die kleine Zeile, wovon wir bei 3 und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige enisprcchenden Rabatt gewähren. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, daß in dem Kreisblatt die sehr zahlreichen Holzversteigerungen im Dillkreise veröffentlicht werden, und laden zum Abonnement auf das Blatt (Preis pro Quartal 10 Sgr.) ergebenst ein. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen darauf an. Dillenburg._________________________________________Die Redactton._____ 8 Teehuikuiu Frauke^berg bei Chemnitz, Königreich Sachsen. Beginn des Cursus den 15. April. Prospecte versendet gratis Die Direction Ing. G. Bauch ; Dr. J. Ileubner; Dr. E. Klotz. Bekanutmachu u g. Nach §. 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz txuf den Linien des Telegraphen-Vereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon« direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten lieber* Mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmaßig werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nötbig ist, — zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen Telegraphengebietes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche beschränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttaxe zu bezahlen. Zu diesem Zweck hat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §. 14, 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden. Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werden dem Aufgeber auf dcsfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden. Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- ; manbirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: Delbrück. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Setreff W Gi'«anb( T Slaneufeu ijt, welche! lB bäten, d fceüige Lese 'i'lr kirchlich ^rrer > für 91, M tlnt, , te so/ttogeesti toticMn in Ait gespart f‘in DvMschrn WÄ gtj Ichiogln tt Ma, Hf tu Grfttu । Duplet zu bn Psumr |‘V aber tp ^tn hg LÄ Ar* t« hl Noch V >»V; mit 7_ u Nw