it.E 79, ielle findet Wendel. ^gefunden. Sltts. nstmädchm - sagt die wird m I ne Köchin I er Haus; Htft *u[t b,ä 'ft* & 64, M)t: Sag, icn. W. ^189) ^waa,en- ?tcn-. Kch lu erftagen Jagdhund. •■ (5254) 'Ken.' inen Jeden heim. Ich zrüchm und Ix. MSde- on 3 Thlrn. ich aber aus tzb. Ltadtge- e altz gerecht istete, wofür meinen herz- euchelbeim. ipfiehlt sich n von allen auch im Zuständen, tue Garni- MackvoUste te, nmermann ^chützenhof. -- uni) Uhr. nie. stand. Twii- ben sich vor- -eins. n| Oi--K c GaE scrBra"^ L t ierrrljührjs; 1 !L 12 kr. Lnt Brin^rrlo^n. Durch di« Poft bHvM vt-rtrljährig 1 L L8 h. Gichener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Hua* nähme Sonntags. Expedition : Canz letb er Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Mr» 2f»7,. Mittlvoch dm 13. November 1^72* _________________________________________________________! ! f ’’............... Bestellungen auf den Gießener Anzeiger sämiPTT nnh hptt int»..«? _____L_____ berg V. 1, and) bei alten O ' p * Expeditionen und den Land-Poftbotcn entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate November und December zu 40 kr. Deutschland. /Gießen, 11. November. Zur Landtagswahl. Gestern fand dahier eine offen ltlche Versammlung von Urwählern aus fast allen Thecken Oberheffens zum Zwecke der Verständigung über die bevorstehenden Lauttagswahlen statt. Dem Vernehmen nach wird ein eingehender Bericht über das Ergebnis der Verhandlungen in diesen Blättern erscheinen; wir beschränken uns daher auf die Bemerkung, daß der einleitende Vortrag des Präsidenten, Hofgerichts-Aovocaren Dr. Eckstein, sowie die geistvolle Rrde des Professors Dr. Onken mit ungetheiltern Beifall ausgenommen wurden, und daß sich eine erfreuliche Uebereinst mmung aller An- wesenden über die Grundsätze, welche bei der Wahl von Abgeordneten zu befolgen sein, kundgab. Gleichzeitig mit dieser Versammlung tagte im Landsbcrg zu Frankfurt die hessische Fortschrittspartei in vertraulicher Berathung; an dem weitaus größten Theile der Bewohner unserer Provinz ging dies Ereigniß unbeachtet und spurlos vorüber. Die nächsten Tage schon werden die Parteien zum Wahlkampfe gerüstet finden. Wie derselbe verlaufen wird, darüber hat uns oie verflossene Woche bereits hinlänglich aufgeklärt. Schon bei dem ersten Versuche, der von Gießen aus gemacht wurde, selbstständig in die Wahlvervegung einzugrerfen und sich direct, ohne Vermittelung einer Partei, mit den Notabeln der Provinz tn Benehmen zu fetzen, schlugen einzelne Preßorgane, einen Ton an, der nichts weniger als anständig genannt zu werden verdient. Allen voran die „M a i n z e i t u n g", das Organ des engherzigsten Darm- städter Localparriot smus, dessen Einfluß in dem größten Theile unserer Proviin nachgrade auf den Nullpunkt hcradgrsunken ist. Mit unbegreiflicher'Verblendung wendet sich jenes Blatt gegen die eigenen Parteigenossen und indem cs alle Männer aus Gießen und ben anderen Dtäbten der Provinz, welche zu gemein- fchaftlichem Handeln sich vereinigt haben, gleichsam über einen Kamm scheert, denuncirt sie dieselben der öffentlichen Meinung als „hirnverbrannte, unverbesser- liche Particulariflen, armselige Politiker, revolutionäre Bande, ehrgeizige Streber" u. dergl. mehr. Kaum besser ergeht es unsren Bestrebungen in der zu Frankfurt erscheinenden „Deutschen Presse." W,r bedauern, daß sich dieses sonst gut reeigirte, in neuerer Zeit hier gern gelesene und grade von hier aus »etter empfohlene Blatt zur Verletzung der Bewohner unserer Provinz hergegeben hat. Von einem verbissenen Eoirefpondrnten aus einer benachbarten Stabt bedient, ist dasselbe offenbar über Die eigentliche Sachlage nicht hinreichend unterrichtet. — Halten w.r diesen theilS böswilligen, theils thatsächlich unrichtigen Unter- stellungen einfach eine wahrheitsgetreue Darstellung des SachverhUtS gegenüber! Die bitteren Erfahrungen, welche die Provinz Oberhcffen seit einer langen Reihe von Zähren gemacht hat, so oft sie ihre Vertretung in der zweiten Kammer der Stände in die Hände von Männern legte, welche dte Bedürfnisse der Provinz entweder nicht verstanden oder durch Paiteirücksichten und Parteibiöc plin gebunden, nicht geltend wachen vurften, — diese Erfahrungen wußten naturgemäß allen voruriheilefreien Männern unserer Provinz die Ueberzeugung ausbrängen, daß es unumgänglich erforderlich sei, mit der seitherigen Hebung zu brechen. Nicht jetzt erst ist der Entschluß gereift, dahin zu wirken, baß vorzugsweise solchen Männern die Vertretung unterer Provinz anvertraut werde, welche neben dem Willen auch die Fähigkeit besitzen, Die Wohlfahrt ihrer Wahlbezirke zu fördern; diese Absicht bestand schon lange, ohne daß man sich über die Mittel zu deren Durchführung einigen konnte. Nunmehr schien aber Der richtige Moment gekommen zu sein, und da zögerte man in Gießen nicht, Die Bewegung energiich in Angriff zu nehmen. Nicht kleinliche Gesichtspunkte, nicht persönliche Rücksichten sind es indessen, die Den Ausschlag gaben. Zn erster Linie stellt man an Die vorzuschlagenden Candidaten Die Anforderung, Daß sie treu zum deutschen Reiche und Der Dadurch neu geschaffenen Ordnung der Dinge stehen, daß sie Den inneren freiheitlichen Ausbau unserer Verfassung fördern, zur Revision unserer Gemeinreoersassung, zur Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche und im Sinne bis Fortschritts ihre Zustimmung geben, und Daß sie sich endlich Den allgemeinen Znterissen unseres engeren Vaterlandes und Den besonderen berechtigten Interessen Der beiden Schwesterprovinzen nicht verschließen. Zn zweiter Reihe fordert man gewissenhafte Arbeiter; man will keine Vertreter, Die ihre Stellung zu nutzlosen politischen Demonstrationen und zur Opposition aus Grundsatz mißbrauchen. Erst wenn diese Erfordernisse vorhanden sinb, wird man bei gle.cher Befähigung Der auftretenden Candidaten Den Angehörigen dieser Provinz Den Vorzug geben. Es ist gar feinem Zweifel unterworfen, daß sich in Oberhessen Männer finden, welche jenen Anforderungen vollständig Genüge leisten uno man würde kaum in einem Falle nöthig haben, solche auswärts zu suchen. Man hält hier — wie sonst überall in Obtcheffen — die Fahne de- FortschrittS hoch! Aber grade weil man dies thut, wendet man sich an alle patriotische und liberal gesinnte Männer der Provinz ohne Unterschied, welcher besonderen Parieirichtung sie im Uebrigen angehören. Grade dieses Zusammenwirken aller liberalen Parteien hat von jeher im politischen und speciell parlamentarischen Leben Großes hervorgebracht. Man ist hier nicht gesonnen, der Rücksicht auf Parteiführer Die bessere Ueberzeugung zu opfern. Die Herren, welche der beginnenden Wahlbcwegung seither entgegengetreten sind, mögen sich die Sache zweimal überlegen, ehe sie die Spaltung in Der Partei zu einer unheilbaren machen und dadurch vielleicht revolutionären Elementen zum Sieae verhelfen. e Aller Anstrengungen des Parteiterrorismus ungeachtet wird Oberhessen zuversichtlich seine wahren Freunde herauszufinden wissen. Darmstadt, 11. Novbr. Der AufsichtSrath der Bank für Handel und Industrie beschloß mit Rücksicht auf Die Ausdehnung Der Geschäfte Der Abteilung Öerfin und Die bevorstehende Errichtung mehrerer neuer Commanditen weitere 10,000,000 Gulden Aktien mit Dividende von 1873 zu emittiren und solche Den derzeitigen Aktionären und zwar 2 neue auf 5 alte zum Cours von 150 pCt. zur Verfügung zu stellen. Berlin, 9. Novbr. Der Minister. Conseil bei Sr. Majestät dem Könige hat gestern Nochmittag 3 Uhr in Gegenwart des Kronprinzen Statt gefunden, nachdem Die Mitglieder des Staats-Ministeriums sich vorher um 2 Uhr in Dem H^el des Handclsministers zu einer Conferenz versammelt hatten, und hat bis gegen 6 Uhr gedauert. Se. Majestät hat, wie man virnimmt, den aus dieser Ernferenz und den früheren Berathungen des Staats-Ministeriums heroorgegan- genen Beschlüssen seine volle Zustimmung ertheilt. Die Kreisordnung wird mit einigen geringen Abänderungen in Der Fassung, wie sie aus den Berathungen des AbgeorDnetenhauses hervorgegangen ist, nach Eröffnung Der neuen Session, und jtoar zuerst im Abgeordnetenhause wieder eingebracht werden. Der Minister des Innern, welcher wohl zu diesem Zwecke bereits heute den Präsidenten des Abgeordnetenhauses v. Forckenbeck empfing, wird mit verschiedenen aus den wichtigsten Fraktionen dieses Hauses gewählten Vertrauensmännern zunächst Die neue Vorlage durchberathen, um Der Zustimmung Des Hauses Desto sicherer zu sein. Während deffsn wird der Pairsschub erfolgen. Wenn man sich fragt, woher das Herrenhaus Den Muth nahm, eine Vorlage wie Die Kreisordnung zu verwerfen, auf welche das Ministerium ein so großes Gewicht legt, und zwar ein Ministerium, Da« Denn doch am Ende so konservativ ist, wie es heuizutage in Preußen mög- "ch, so muß man wohl als Hauptursache betrachten, daß unsere kleinen Herren sich über Die Entschiedenheit an höchster Stelle täuschten. Wenn eine oder die andere heilsame Kopfwäsche vorher statt nachher erfolgt wäre, so würden unsere l-ippe und Kleist-Retzow vermuthlich nicht die Mehrheit im Herrenhause erlangt haben. Besonders rechneten unsere Hochtories Darauf, daß, wie sie meinten und sagten, der Kaiser eine unüberwindliche Abneigung gegen einen PairSschub hege $*un, jeder besonnene Regent wird zu einer solchen äußersten Maßregel nicht am- ders als im Nothfalle schreiten; aber hier haben unsere Unverbesserlichen einen solchen Nothfoll herbeigeführt. Denn es handelt sich nicht blos um die Kreis- ordnung, sondern um eine Menge nothwendiger Gesetze, Die damit untrennbar zusammenhängen. Als eine Nebenursache des Falles Der Kreisvorlage betrachten Manche die Abwesenheit des Fürsten Bismarck und hätten feine Ucberfunft von ^arz>n gewünscht. Zu Diesen gehörte auch der Minister des Innern, Graf Eulenburg, und schrieb in diesem Sinne an den Reichekanzler. Herr v. Bismarck M sich aber Damals noch nicht geneigt finden, dieser Aufforderung zu folgen, und soll ziemlich spitzig geantwortet haben. Der Kaiser wird die neue Session am Dienstag nicht in Person eröffnen, schon mit Rücksicht darauf, Daß er erst am Montag Abend von Dresden zurückkehren wird und man Sr. Majestät keine unnöthige Anstrengung zumuthen möchte. Die Thronrede wird schon auSaearbei- tet, und so ist Allcs in einen festen, klaren Gang gebracht. Berlin, 10. Novbr. Zwei japamsische Geistliche halten sich gegenwärtia hier auf, um sich über Die christliche Religion zu unterrichten. Herr Prediger Dr. Lisco halt ihnen Die betreffenden Vorträge, in welchen hauptsächlich die charakteristischen Verschiedenheiten Der christlichen Confesstonen erörtert werden. Berlin, 12. November, Mittags. Der Landtag Der preußischen Monarchie lsi soeben durch Den KriegSminister Grafen Roon eröffnet worden. Die von Demselben verlesene Rede lautet: Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Hausern des Landtags! Se. Majestät Der Kaiser und König haben wich zu beauftragen geruht, Den Landtag Der Monarchie in Allerhöchstihrem Nomen zu eröffnen. Da Die Hoffnung gescheitert ist, Die Reform Der Kreisverfaffunaen, "och Wiederaufnahme Der im Juni vertagten Session, zum Abschlüsse zu bringen, pot Die Regierung Sr. Majestät es für geboten erachtet, Die in dieser Beziehung fruchtlos gebtiebene Session zu schlichen, um in einer neuen jene wichtige und dringende Aufgabe zur Lösung zu bringen und Ihnen neben denjenigen Gesetz- 'M; 1 ilt U :r ■Ä V rt i h- ur r» er 'S in en >re n, m ill r» l- ? de entwürfe«, welche Ihnen bereits in der eben verflossenen Session zugegaugen sind, andere tzes.rtzgeberische Aufgaben von Bedeutung zu unterbreiten. Sie wissen bereits aus der früheren Vorlage des Staatshaushaltsetats von 1873, daß die Finanzlage Preußens eine durchaus befriedigende ist, daß nicht allein die Milte! vorhanden sind, um den auf dem Gebiete der Staatsverwaltung hervorgetretenen Ausgabebedürfnissen in weitem Umfange gerecht zu werden, sondern auch um er- hebliche Summen zur Bildung von ProvinzialfondS, zur Gewährung von Wohnangegeldern, Zuschüssen an Staatsbeamte und zur außerordenllichen Tilgung von Staatsschulden zur Verfügung zu stellen. Zugleich gestattet die Finanzlage, an der Absicht festzuhalten, den weniger wohlhabenden Etnwohnerclassen eine umfassende Steuererleichterung zu Thetl werden zu lassen; ein Gesetzentwurf wegen Abänderung des Gesetzes vom 1. Mai 1851, betreffend die Einführung einer Claffen- und classificirtc» Einkommensteuer, wird Ihnen unverzüglich zugehen. Es werden Ihnen Vorlagen gemacht werden, welche bestimmt sind, d^e Beziehungen des Staates zu den ReligionSgesellschaften nach verschiedenen Richtungen hin klar zu stellen. Vor Allem werden Sie wiederum mit der Umgestaltung der bisherigen Kreiseinrichtungen befaßt werden. Die Regierung Sr. Majestät ist fest durch- drungen von der Nothwendigkeit, die Reform, deren Ausführung durch Bereitstellung der dazu erforderlichen Geldmittel erleichtert wird, als Grundlage der Lösung mannigfacher anderer Aufgaben des Staates ins Leben zu rufen. Es wird Ihnen ein Entwurf der Kreisordnung vorgelegt werden, in welchem unter Festhaltung der wesentlichen Grundlagen des früheren Entwurfs eine Reihe von solchen Veränderungen vorgeschlagen ist, deren Nothwendigkeit oder Zweckmäßigkeit fich aus den bisher stattgefundencn eingehenden Berathungen ergeben hat. Die Regierung Sr. Majestät hofft zuversichtlich, eine allseitige Vereinbarung über diesen Entwurf zu erreichen, und ist entschlossen, die Durchführung der bedeutsamen Aufgabe durch alle Mittel, welche die Verfassung der Monarchie an die Hand giebt, zu sichern. Im Namen Sr. Majestät des Kaisers und Königs erkläre ich den Landtag der Monarchie für eröffnet." Berlin, 12. Novbr. Bei der Eröffnung des Landtages im Weißen Saale des königl. Schlaffes waren etwa 100 Mitglieder beider Häuser, darunter die Präsidenten derselben, anwesend. Geheimrath Zitelmann überreichte dem Grasen Roon die Thronrede. Nach Verlesung derselben brachte der Präsident des Her- renhauses, Graf Stolberg, ein dreifaches Hoch auf den Kaiser und König aus, in welches die Versammlung lebhaft einstimmte. Berlin, 12. Novbr. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Dieselbe wird um 2 Uhr durch den Präsidenten v. Forckenbeck mit einem dreimaligen Hoch auf den Kaiser und König eröffnet. Nach der Bildung eines provisorischen Bureaus er- folgt die Verloosung in die Abtheilungen, wobei die Anwesenheit von 245 Mitgliedern constatirt wird. Morgen um 11 Uhr findet die Wahl des Präsidenten und der Schriftführer statt. Berlin, 12. Novbr. In dem Prozesse Kozmian contra „Nordd. Allg. Ztg." erfolgte heute das erstinstanzliche auf Freisprechung lautende Erkenntniß. — Das Herrenhaus wählte den Grafen Stolberg mit 79 von 85 Stimmen zum Präsidenten, den Geh. Justizrath Plötz mit 77 von 85 Stimmen zum ersten Vtcepräsioenten. Graf Brühl wurde in engerer zweiter Wahl mit 41 gegen 38 Stimmen, welche auf Berwuth fielen, zum zweiten Vicepräsidenten gewählt. Nächste Sitzung morgen. Berlin, 12. Novbr. Die Bestätigung Hobrecht's (Berlin) und Richters (Memel) als Mitglieder des Herrenhauses ist vom Könige vollzogen worden. — Die „Spen. Ztg." meldet den gestern erfolgten Abschluß der vertraulichen Con- ferenzen über die Kreisordnung und die Durchberathung der Conferenz-Refultate in der heutigen Sitzung des Staatswinisteriums. Der Ausgang der Eonferenz wird von parlamentarischer Seite als befriedigend bezeichnet und auch die Fortschrittspartei werde sich zum KreiSordnungS - Entwurf im Ganzen zustimmend verhalten. ,, , , Frankfurt, 11. Novbr. In der gestrigen sehr zahlreich versammelten Landesversammlung der hessischen Fortschrittspartei wurde der Erlaß eines Wahlaufrufs beschlossen. Derselbe gibt in warmen Worten der nationalen Gesinnung der Mitglieder der hessischen Fortschrittspartei Ausdruck und fordert entschiedenes Auf- treten der hessischen Regierung in dem Kampfe gegen den UltramontaniSwuS. Das neue Ministerium wird daran gemahnt, seine freiheitlichen Zusagen zur Wahrheit zu machen. Als erste Erfordernisse einer Besserung im Innern werden bezeichnet Selbstständigkeit der Gemeinden und Bezirke, Vereinfachung der Staats- Verwaltung, Erlaß eines zeitgemäßen Kirchen- und Schulgesetzes, vor Allem aber und als die nothwendigste Bürgschaft einer aufrichtigen Reform Beseitigung der Anhänger und Werkzeuge der gestürzten Ministerien Dalwigk und Bechtold aus den Reihen des hessischen BeamtenstanveS. Die weiteren Gegenstände der Verhandlungen waren vertraulicher Natur. Dieselben bezogen sich meist auf die bevorstehende Wahlcampagne. (D. Pr.) Paderborn, 8. Novbr. Die famosen Pastoralbriefe spuken wieder. Nach der „Germania" hat auf die Seitens des Herrn Bischofs an das hiesige Kreisgericht ergangene Aufforderung zur Herausgabe der mit Beschlag belegten Pastoralbriefe das gedachte Gericht nach Verlaus von vier Wochen erwidert, daß diese Dokumente sich zur Zeit im Besitz» unseres Herrn Staatsanwalts befänden. Die „Germania" ist natürlich über diese Gefangenschaft ihrer geistlichen Freunde sehr erbost. Dresden, 11. Novbr. Bei der gestrigen Vorstellung im Hoftheater wurde das Jubelpaar, sowie das deutsche Kaiserpaar mit je dreimaligem Hoch von der Festversammlung begrüßt. Der gestrigen Galasoiree bei dem KcicgSwinistrr wohnten der Kaiser, die Kaiserin, der deutsche Kronprinz, der König von Sachsen, das sächsische Kronprinzeupaar, Prinz und Prinzessin Georg und sämmtliche hier anwesende Fürsten bei. Die Abreise der kaiserlichen Gäste erfolgt heute Abend um 6 Uhr, vorher ist Familiendiner bet der Königin-Wittwe Marie. Aus Bayern, 9. Novbr. Dr. Sigl hat nunmehr ave Hände voll zu thun, um der harlbedrängten Dame Spitzrber betzustehcn. Er beschuldigt die Regierung der Einseitigkeit, weil dieselbe vor den Dachauerbanken warne, während sie doch noch nie vor den „Geld-Juden" gewarnt habe, die den Leuten Vie Haut über den Kopf zögen. Daß diese doch auch mehr als 100 pCt. aus dem Geld zu ziehen verstanden, gehe schon daraus hervor, daß nach Verlauf weniger Jahre seit ihrer Zulassung in München, halb München ihnen gehöre. Der ganze Unterschied bestehe darin, daß die Juden den ganzen Gewinn für sich behalten, während die Spltzeder fast alles dem Arbeiter, dem Dienstboten, dem kleinen Handwerker überlasse. Herr Sigl behaupte, ferner, die Spitzeder'sche Bank stehe fester als je, sie werde sogar höchst wahrscheinlich das sogenannte deutsche Reich überleben. Er scheint aber doch der Geschichte nicht ganz zu trauen, denn er schließt seinen Artikel mit folgendem Fingerzeig: „Sollte sie (die Bank) aber in Folge der gemeinschaftlichen Anstrengungen der Juden und Fortschrittler und derer, die diesen zuweilen die Kastanien aus dem Feuer zu holen, die Neigung haben, zusammenbrechcn, so werden die Interessenten der Bank jedenfalls wissen, an wen sie sich zu halten haben." Daß die Utzten Augenblicke diesem Schwtnd- lerinstitut gekommen sind, geht aus folgender Notiz der Münchener „Neuesten Nachrichten" hervor, welche unterm 7. d. Mts. ichreiben: Heute Mittag kurz nach 1 Uhr ließ ein erheblicher Zusammenlauf vor dem Hause Nr. 7 b an der Frauenstraße, woselbst bekannrlich eine Dachauerbank etabltrt ist, sowie das Er- cheinen mehrerer Gendarmen auf einen ungewöhnlichen Vorgang schließen. Bald klärte sich der Sachverhalt auf, die DachauerbankinhabertU Pauline Dosch wurde von Polizeibeamten aus dem Hause geführt und, wie man bemerken konnte, mit Büchern und Schriftstücken, welche zweifelsohne in Beschlag genommen worden waren, per Droschke zur Polizei transportirt. München, 12. Novbr. Der Erlaß eines Nothgesetzes wegen der Spitzeder'- chen Bank wirb überflüssig, weil heute über tieselbe die Gant erklärt wurde. Die Ueberschuldung beläuft sich auf mehrere Millionen Gulden. München, 12. Novbr. Soeben hat sich eine Gerichts-Commission zu der Dachauer Bank der Fräulein Adele Spitzeder begeben, um Einsicht von der Ge- chästsführung zu nehmen. Die Straße, in welcher die Bank liegt, ist militärisch abgesperrt. Frankreich. Pans, 9. Novbr. Der „Rappel" bestätigt heute, daß die Regierung auf die 3 Mtlliarden-Anleihe 1750 Millionen erhalten hat, wovon bis jetzt 800 an Deutschland gezahlt sind. Bis zum 31. December sollen noch 200 Millionen abg tragen werden, so daß am 1. Januar 1873 die dritte Milliarde vollständig bezahlt ist und dann noch 750 Millionen für die vierte Milliarde übrig sind. Wie der „Rappel" hinzufügt, erhält die Regierung am 11. November und am 11. December zwei neue Einzahlungen, so daß sie am 1. Januar die vierte Milliarde in der Caffe haben wird und Anfang nächsten Jahres die Räumung der Departements der Ardennen und Vvgefen erfolgen kann, die bekanntlich bis zum 1. März 1874 hinauSgeschoben war. Dann können auch die Unterhanv- lungen wegen der Garantieen für die fünfte Milliarde beginnen. Wie es heißt, wird die ThierS'sche Botschaft eine ähnliche Mittheilung enthalten und sagen, daß die vollständige Räumung bis Mitte nächsten Jahres wahrscheinlich eine vollendete Thatsache sein wird. Paris, 9. Novbr. Gestern Morgen um 10 Uhr fand eine Explosion in den Kohlengruben von Blarcy Statt; 33 Bergleute wurden getödtet und 5 verwundet. In der letzten Woche starben in Parts 602 Personen, 52 weniger wie in der vorletzten Woche. Türkei. Konstantinopel, 7. Novbr. In einem heute abgehaltenen Ministerrathe wurde beschlossen, in einem großveziriellen Schreiben an den Fürsten Karl von Rumänien alle Forderungen Midhab Pascha's streng aufrecht zu erhalten. Die osficiösen Blätter sprechen sich bitter über die Anmaßungen des rumänischen Ministers Costaforu aus. Wie dem englischen, so wurde auch den anderen Gesandten mitgetheilt, Mahmud Pascha werde keinesfalls wieder Großvezir werden. Midhad'S Restauration ist nicht unwahrscheinlich; er verkehrt mit Halil Pascha sehr ost. Konstantinopel, 9. Novbr. Der Sclavenverkthr zwischen Tripolis und Konstantinopel ist sehr lebhaft; ein englisches Schiff kam am Mittwoch mit 20 Sklaven an. Amerika. Newyork, 9. Novbr. Nach den nunmehr vollständig vorliegenden Wahlberichten hat der Präsident Grant in 30, Greeley in 7 Staaten der Union gesiegt. __________________________________ Vermischtes. Die St. Galler Ztg. erzählt folgendes Geschichtchen, das, wenn nicht wahr, doch ganz hübsch erfunden ist. „Ein preußischer Schul-Jnspector", schreibt ste, „kam in eine elsässische Dorfschule. Er wählt sich einen dermtelligeutesten Knaben aus und prüft: „Weißt Du, mein Sohn, wie unser Heiland heißt? — „Jesus Christus. — Wo ist er?" - „Er isch g'schtorbe." — „Wie ist er gestorben?" — „Er isch um- brocht worde." - „Wer hat ihn umgebracht?" - ,,D' Preiße!" Wie da der Preuße aufblitzte! „Was für einen Geist haben Sie in Ihrer Schule?" polterte er dem zitternden Lehrer zu. „Ich werde auf Ihre Entsetzung und auf Ihre Landesverweisung antragen, denn Sie begehen ein Hochverraths-Verbrechen." Des Lehrers H-rau holte den Pfarrer und den Maire herbei. Diese fragten das Kind aus und es fand sich Folgendes: Der Knabe hatte auf den Gemälden des sogenannten „Kreuzwegs" in der Kirche Schergen mit Helmen gesehen, welche den Heiland zur Richtstätte führen. Da er nun zu Hause, bei Verwandten und Bekannten, gegen die Preußen alles Mögliche hatte vorbringen hören, und gesehen, wie dieselben ebenfalls Helme tragen, hat er verwechselt und geschlossen, ohne daß in der Schule darüber verhandelt worden, die Preußen hätten den Heiland getödtet." Vor dem Essex-Markt-Polizeigericht in Newyork erschien am 20. Septbr. NathanSimon, ein Bürschchen von dreizehn Jahren, unter der Anklage, feme mindestens fünfunddreißig Jahre alte Frau mißhandelt zu haben. Nathan ist em hochaufgeschossener schmächtiger Knabe, der offenbar gegen den Gebrauch von Wasser und Seife große Abneigung hat. Sein Weib ist eine robuste Tochter Israels, die ihren jugendlichen Ehemann gewiß ohne große Anstrengung unter den Arm nehmen und durchbläuen könnte. Warum sie das nicht gethan und vorgezogen hatte, sich von Nathan mißhandeln zu lassen, war der Zuhörerschaft wie auch dem Richter nicht recht einleuchtend. Es kam zu folgendem Dialog: Richter. Wie alt bist Du, mem Junge? Nathan. Dreizehn Jahre, mein Herr. Richter. Wie lange bist Du verheirathet^ Nathan (schluchzend). Ein Jahr. Ich will mich aber jetzt scheiden la sen; ia das will ich. ^Richter. Warum schlägst Du Deine Frau? Nathan (Muth fassend). Sie giebt mir nichts zu essen; sie sagt, sie sei eifersüchtig auf mich; das bringt mich von (Sinnen. Richter. Ich glaube es nicht und sage Dir, wenn Du nochmals wegen einer solchen Affaire vor mich gebracht wirst, so werde ich Dich in das Kinder-Asyl schicken. (Zu Frau Simon). Madame, führen Ste den Jungen nach Hause und sorgen Sie, daß sein Gesicht gewaschen wird. Börsenberichte. Frankfurt a. M., H. November. Die Einflüsse des Geldmarktes machten fich beute, nachdem die englische Bank ihre DtSconto am Samstag auf 7 % erhöht hatte, beim Herannahen des Medio, sehr fühlbar. Die Nachricht von einem daS Geschäftsviertel zerstörenden Brande in Boston, der zweifellos schädigend auf den internationalen, besonders englischen Handel einwirkev wird, sowie der äußerst schwierige Geldstand an hiesigem Platze erschütterten die auf günstige «»>-. 4 fj“‘ »iffi«, 1 b»M« .D an der !f das Es, «'"■ 8,1» >eh tourte *U, mit mtn Lvidea 'Spijebet'. l|W tourte. fc zu der von der Ge. ß militari^ cg'krung auf >etzt 800 an 0 Milliouen r vollständig übiig stnd. ibtt und am « dir vierte ’it Räumung rkinntlich bi< e Unterhand' Bk es heißt, und sagen, hrinlich tim Lvvlostou in t und 5 ver« weniger wie MiHmathe gen Karl von rhalten. Die idnifötn Mira witgetheilt, rhad'S Nestau- - oft. Jripdk und llvcch mit 20 egeiideki W- len der Union icht wahr, doch t sie, „kW in n Knoden ans Zeins Chr^lu^ । L „Er O um- da der Prech LLÄ n ff-.u I trage"' | ^delt lvoldeN' I t^M Und | «»«•’S ihren J «”! I lrM Ai nk‘ö v ii I. sS'K auswärtige Course anfang- noch einigen Widerstand leistende Tendenz der Börse nnd gingen die Hauptspeculattonseffecten bei wenig umfangreichen Geschäft erheblich zurück. Staatsbahn bewegte sich von 258-7—6%, Crcditactien von 362V2—1/4—1, und Lombarden von 219-18^. Auch österr. Staatsfonds ermatteten unter der eingetretenen flauen Stimmung. In Österreich. Bahnen ging wenig um und waren Course ebenfalls wesentlich niedriger als im Sonntagsgeschäft. Banken mußten fast sämmtlich 1— 2%, auch mehr, abgeben. Wiener Bankactien wurden um 6 fl niedriger zu 1061 gehandelt. Württcmb. Vereinsbank zu 195 behauptet. Darmstadter gefragt und nur um ca. 1 fl. niedriger wie gestern. Von Devisen Wien matt, kurz London gesucht und höher. Die Medioliquidation scheint nicht ohne große Schwierigkeiten überwunden werden zu können. Prolongationen wurde heute zu *—9 o/o gemacht. Für Staatsbahn z. B. wurde 48 fr. Report gezahlt. Wie wir vernehmen, hat die heute hier bei den Herren Gebr. Sulzbach und Herrn August Siebert eröffnete Subscription auf die Actien der Rjäsk-Wiäsma Eisenbahn einen sehr günstigen Erfolg. DaS Unternehmen ist bei verhaltnißmaßig billigen Baukosten ein solides und steht den Actien eine 5 o/g. Garantie der russischen Regierung auf 15 Jahre, zur Seite. Auch die heute bei der Rheinischen Effecteubank zur Subscription aufgelegten Actien des Durer KohlenvereiuS verdient ebenfalls die Beachtung der Eapitalisten. Genannte Gesellschaft hat die rühmlichst bekannten vereinigten Kohlencomplrre der Firma I. Liebig & Eo. erworben, und hat die Subscription blS jetzt ein sehr befriedigendes Resultat ergeben Häufig ist man in der Lage irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretion. Die bekannte Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse, Centralbüreau Frankfurt a. M., hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen zugehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbriefe uneröffnet und ohne Provisionsberechnung den anonymen Inserenten ungesäumt zu übermitteln. Welches Vertrauen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich die Jnseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich.eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen au- torisirt ist. 1882r 957/8 n 162V- 1864c 1885r 977/e 1887r 97 Bärsennachrichteii. 12. November 1872. ™™*W®eK*eiu Amsterdam k. 8. 983/s Prioritäten« 3% öster, Steb.-Prior. 573/4 30/0 Öst. a. Lombard 98 30/0 Livorneser 38-/g 5°/0 Tosoaner 60 5% Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss. — -•• vew.-.-t xraManw Aetleis« 50/q 3str. F. 8t. E. B. 358 Lombard. Bahn 219 Ludwigsh.-Bexbach 200 Maibahn 143^2 Bayer. Ostbahn 133 Rhein-NahebahiA-Act. 53 Hess. Ludwigsb.-Act. 182 Oberhessen „ — k. 8. 100 k. 8. 1047/8 k. 8. 175Ve k. 8. 931/s k. 8. 863/4 k. 8. 105 k. 8. 119i/2 k. 8. - k. 8. 927/8 k. 8. 1095/s m. 8. — 1. 8. 1065/g 5% Actien. ' Frankf. Bank 146 • Frankf. Vereins-Kasse 165i/2 Darmst. Bankact. 562 Wien Bankactien 1070 Oest. 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November 1872. Der Vorstand des Localgewerbvereins. 9 30 9'43 9; 17 Die soeben erschienene Nr. 5 enthält: । 5239) Ein braves Hausmädchen wird auf Weihnachten gesucht von 4642) Zwei Zimmer, Kücte und Zugehör per 1. November zu vermiethen. Eintritt den 15. Dccember d. I. Näheres Universitätsstraße Lit. E- 79, Ai den Lark Entschei'h m das S föritten i J nehm« welches Do tbtn wei! in Bezug htrziepen Kaiferreik Dr M ofii preutzifch legknhch Angriifkl ZU kdiifcii gesucht: einige Körbe guter Bux- baurrr zum Verpflanzen. Näheres bei der Exped. d. Bttts.(3189) 3 2 3 M. 12 5/i abgepaßte Handtücher , V» und 5/* Teint Handtücher „ 12/4 Schlitzer Tischtücher, pr. Velours zu Kinder-Mänteln und Damen-Jacken, pr. Elle 1 fl. „ Double-Stoffeln Damen-Mänteln, pr. Elle zu 1 fl. 30 kr. u. 2 fl. 30 kr. Regenmäntel-Stoffe, deutsche, pr. Elle.......36 kr. , 5255) Inhaber von Sichert der Kegel- 5244) Em ordentliches Dienstmädchen bahn-Gesellschaft der Loge L. z. T. werden kann sofort eintreten Bei roem ? faat die gebeten, dieselben behufs demnächstiger Aus- Exped. d. Bltts. loosung innerhalb 8 Tagen anzumelden. ~ I Todes - Anzeige. (| Allen Verwandte», Freunden und Bekannten die tranriae« Nachricht, daß unsere gute Gattin und Mutter Marie Ferber, geborene Herbert, 1 gestern Abend 11 Uhr fertig entschlafen ist. i Heinrich Ferber, u Agnes, Elisabeth und Marie Ferber, t Die Beerdigung findet Donnerstag den 13. Novembers ; Vormittags 9 Uhr Statt. (5288)1 2 13 1 Damast-Gedecken (1 Tischtuch mit 6 Servietten, 3 Ellen lang und 3 Ellen breit), pr. Gedeck von fl/4 Siegener Leinen, pr. Elle von 6/4 Crvas-Leinen, pr. Elle von . 12/4 h n n ff ........., » 6A Bielefelder Leinen, pr. Stück von . Pi^ue-Decken, pr. Stück von Meißen Coper- und Flock-Barchent, pr. Elle von . . „ Flanell, rein Wolle, pr. Elle von „ ,, . englische, 1 fl. Weißen und.farbigenGaze Eternelle und Tarlatan, pr. Elle 15 kr. Farbige Seidenstoffe für Damenkleider, pr. 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Indem ich mich im Verkaufe, wie in Reparaturen aller Art Uhren bestens empfehle, danke ich für das mir seither geschenkte Vertrauen, und bitte, mir dasselbe auch fernerhin gütigst erhalten zu wollen. Achtungsvoll Fr. Baumann, Uhrmacher. 8M ., ~ , 6/4 „ Servietten, pr. Dtzd. . . . 12/4 Schlesische Damast-Tischtücher, pr. s/4 ~ _______ _ w _____ j2A Theedecken mit Franzen, pr. Stück 2 fl. 30 kr. und 3 fl. Frühstück-Servietten in Damast, pr. Dtzd. 2 fl. 30 kr. und 3 fl. Damast-Gedecken (1 Tafeltuch mit 12 Servietten, 6 Ellen lang und 3 Ellen breit), pr. Gedeck von . . 8 „ 18 kr. 18 „ 40 „ 27 fl. 3 „ 16 kr. 24 „ 8/4 und 10/4 Gaze-Gardinen, 4/4, 12Ix und 1Mull mit Tüll-Gardinen, 10/4 englische Tüll-Gardinen, mit Stück, „ „ „ abgepaßt, Schweizer- „ Damen-Mäntel, Jacken und Baschliks zurückgesetzt. 5169) Prima - Stearinlichter, Thce und Chocolade bei PH. 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Io6 i|t aus sogleich ein kleines Logis an eine stille Fa- milie zu vermiethen.________________________ 5278) Ein kleines möblirtes Zimmer zu 5282) Ein solides braves Mädchen kann eine sehr gute Stelle erhalten: auch werden Mädchen gesucht, welche kochen können. erfragen bei Frau Dienstmann Müller, Lowengasse. 5259) Ein goldenes Medaillon gefunden. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 5284) Eine Familienwohnung ist zu ver» mietben bei Karl (Lack, Seltersweg. 5252) Ein freundliches Zimmer mit Ca- binet für einen einzelnen Herrn oder Dame zu vermiethen und sofort zu beziehen bei __F- Iutzi- 5150) Ein Zimmer mit Bett ist an einen Arbeiter zu vermiethen. Asterweg Lit. A. Nr. 108._____________________ 4055) Der dritte Stock meines Hauses, aus 8 Piöcen, Küche, verschließbarem Corri- dor u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. I- G. D. Bap st- 5285) Eine auswärtige Dame, bie in jeder Beziehung der Leitung des Hauswesens gewachsen, sowie in allen weiblichen Arbeiten, im Vorlesen rc-, gründlich erfahren ist,, sucht, auf gute Empfehlung gestützt, passende Stelle als Haushälterin oder Stütze der Hausfrau. Näheres in Lit. B- Nr. 114. 5256) In ein Material- und Farbwaaren-- Geschäft en gros & en detail Frankfurts können mehrere Lehrlinge eintreten. Kost und Logis im Hause. Näheres zu erfragen bei der Expedition d. Bltts.________________ 5053) Ein Schuhmachergesclle findet dauernde Beschäftigung bei __N- Wendel. Daheim z Fruchtmarkte. Novbr. Waizen. Korn. Gerste. Spelz. 1 Hafer. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt preis Auf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt Mit.- preis <5 05 verk. si. kr. C3 « verk. fl- kr. a"1® fl- kr. 1 °us- 1 gef- fl. kr. C CD uertj fl. fr. Gießen _ M- M- - M- M- — M. M- _ M- M. M. M. Alsfeld . 9. 39 30 14 30 43 43 8 36 9 9 7 30. — — 47 47 4 Grünberg 9. — 549 1148 — 258 8 59 — 213 7 48 _ — 439 4 22 Lauterbach 9. 56 40 14(15 50 32 10,33 46 28 7 50 — ___ _ 129 101 4 40 Mainz 8. | — 211 14(57 — 88 9 49 — -1 — -1 — — — | — 1 9 2