)tn Auskunft er: -000. "S°n Prämien; Spital, ^entcn-Ver- «fJhK wwgWiederholt machen wir darauf aufmerksam, dass Inserate, welche noch am Tage der Auf- ß > ' 1 ” ’ 1 .. . ' . . _ . ..« «A-.» QlMvnoionftoil- npr r iichr Untersuchung gegen die (Siebenten iw Wange, und daß vom ©»„«.nwan’ 1B «teuung oes g.tcprovsi ura>v«zae,°w-ee zu oer wreenere Wtn die Wit,Heilung gewacht worden, daß dem Militär be> Wiederholung solcher Vor- „Germania'- , da« K-tegsm,ntstertum hab« fälle die g.iignettn Weifungen, wegen de« Gebrauch« der Waffen gegeben; dabei 1 nc* ' ' Angelegenheit an den Armee- Li tie Eewortung ausgesprochen, daß ter Anordnung strengerer Maßregeln vor- b^ct ' t" T4 ?ch* Etlne ^"""'affung zu antworten ge- Lte,.,nf trerfcrr, mbnr. °T>ie Rriraermeiltttei leiüt an. daü der Sßoliiei die lchärf. $abt *>6be- ,|b a‘e/ “kii*«0 iAe^’’^"'88 e'nt 8in" frage der Regierung an den katholtschen Feldprobst gerichtet rovivt»., dieser auch geantwortet. Die Antwort ist aber eine ausweichende und zeigt d:e Absicht des Herrn NamszanowSki, die Verantwortlichkeit für die Suspension Grvnert'S von sich abzuwälzen. Der Feldprobst erklärt nämlich, daß die Wirksamkeit des Grunert als Feldgeistlicher lediglich seine Eigenschaft als katholischer Geistlicher überhaupt zur Grundlage und Voraussetzung habe. Nachdem ihm aber von Seiten des Bischofs diese Eigenschaft entzogen worden sei, fehle ihm auch in seinen (NamszanowSü's) Augen die Berechtigung als Militärgeistlicher ferner zu sungirer. So ungefähr lautet die Erklärung des Fcldprobsten; es ist aber anzunehmen, daß diese ausweichende Antwort und die Motivirung des Vorganges von den staatlichen Behörden nicht als genügend angesehen werden wird. — Wie im Allgemeinen und dem SchulaussichtSgesttz, sowie der Excomw.unicationSfrage im Speciellen. Die Beschlüsse sind unbekannt. Ein gemeinschaftlicher Hirtenbrief ' 1 steht dem Vernehmen nach bevor. t J Berlin, 9. April. Zn der gesammtcn nationalgestnnten Presse, soweit sie ;iap6ie 0e$S)t rj uns heute zu Gesicht gekommen, findet der schlichte und geschäftsmäßige Ton der " - ,;aL gestrigen Thronrede nur Beifall. Es wird anerkennend hervorgehoben, wie dieser Charakter der Einfachheit, Aufrichtigkeit und Zuversicht, welcher alle derartigen Türkei. Börsenberichte. note über Konstantinopel, 5. April. Nachrichten aus Teheran zufolge herrscht immer noch in Folge der Hungersnoth eine ungeheure Sterblichkeit in ganz Persien. In Teheran selbst sterben täglich an 350 Menschen am Hungertyphus und an der Dyssenterie. In der Provinz Hamadan werden die Leichen gegessen. Die Lage ist eine entsetzliche. (D. Z.) eine wilde Horde seien. Zugleich zählt er die Errungenschaften auf, welche da- Volk der Revolution von 1789 verdanke, die ihm die klerikal-royalistische Partei, welche Frankreich auf den Zustand, wie er von 1789 war, zurückzusühren trachte, wieder abnehmen wollte. Schließlich stellt er Thierö folgendes Zeugnih aus: „Was? Und warum sollte ich es nicht sagen? Mein Vertrauen auf die Zukunft ist vermehrt durch die Ueberzeugung, daß der Mann, welcher an der Spitze der Regierung steht, weder seinen Ursprung, noch seine Studien, noch die Lehren seiner Erfahrung vergessen kann; er weiß, er muß wissen, daß es etwas Schöneres gibt, als die Annalen der französischen Revolution geschrieben zu haben; dieses ist, sie dadurch zu beenden, baß er sein Werk durch die Ehrlichkeit und die Aufrichtigkeit einer Regierung krönt." Spanien. Dem Vernehmen nach ist der Hauptmann der Räuberbande, weiche zwischen Valdepenas und Manzanares den Postzug plünderte, mit sechs seiner Spießgesellen verhaftet worden. Er ist nicht nur, wie früher schon bemerkt, ein junger Mann von gutem Anstande, sondern soll auch einer im besten Rufe stehenden gebildeten Familie angehören. Er wird wohl eine Art von Karl Moor sein. England. London, H April. Das Geschwornengericht verurtheilte O'Connor wegen Einschüchterungsversuchs gegen die Königin zu 20 Peitschenhieben und einem Jahr schwerer Zuchthausstrafe. — Im Oberhause erklärte Lord Granville auf eine Au- frage Lord Stanhope's, daß Frankreich hinsichtlich der Paßsystems in 10 bis 12 Tagen Arrangements getroffen haben werbe, welche Verluste von Zeit und Geld die Lage der Alabamafrage in Genf besitzen werbe. Rußland. parten. London, l l. April. Die „Times" bringt folgendes Telegramm aus Philadelphia: Das Eabinet von Washington hat die Beschlußfassung über die Antwo.rs- Granville's auf Montag ausgesetzt, weil es bis dahin hoffentlich Nachrichten Frankreich. Paris, 9. April. Das bonapartistifche Ordre meldet: „Mehrere Blätter haben behauptet, daß der Kaiser eine Anleihe von 7 Millionen, die auf 15 gebracht werden könnte, abgeschlossen habe. Wir sind ermächtigt, diese Nachricht förmlich zu widerlegen, und wir hoffen, daß die Blätter, welche sie gebracht, diese Berichtigung einrücken werden." Die Wahrheit ist, wie man uns mittheilt, daß der Exkaiser Gelder in London aufnehmen wollte, daß jedoch die Unterhandlungen, welche man dieserhalb cingeleitet, ohne Resultat blieben. — Der „National" be- ftätigt heute die Demission de- Herzogs von Broglie als Gesandten in London, mit dem Zusatze, daß dieselbe angenommen worben. Mehrere Blätter behaupten, daß der Mlnister de Larcy vor ferner Abreise nach dem Süden, wo er sich zur Zeit noch befindet, seine Entlassung eingereicht habe; ist dies begründet, so sind zwei Ministerstellen frei. Casimir Perier soll sich definitiv geweigert haben, die Finanzen zu übernehmen. Paris, 10. April. Die „Republique Franyaise" bringt die zehn Spalten lange Rebe Gambetta'6 in Angers, die sonst ohne besondere Bedeutung ist, da sie kein Programm, sondern nur Phrasen enthält, so daß die Republik beute von ganz Frankreich gewünscht werde, daß die monarchischen Parteien, welche sich in der letzten Zeit elenden Zntriguen hingegeben und im Ausland einen Krieg hätten haben wollen, sich als machtlos und zwieträchtig gezeigt haben, und daß die Bona- Schrimm, 8. April. Gestern wurde bn hiesigen Jesuiten vom Landrath Boehm im höheren Auftrage der Befehl notificrrl, daß diejenigen Mitglieder des Convents, welche nicht dem preuß-schen oder deutschen Unterthanenverbande angc- hören, mögen sie Priester ober Cler ker sein, die Stadt Schramm und bas ganze preußische Staatsgebiet innerhalb ,echs Wochen zu verlassen Haven. D.e Zahl der Mitglieder des hiesigen Jesuite-.conventS, welche von dieser AuSversungSmaß- regel betroffen sind, beträgt etwa 30, und es bleiben, außer den Laienbrüdern, nur 6 bis 7 Priester und Kleriker, welche preußische Uulerthanen sino zuruck. Die bet Weitem größte Zahl der auSgewiesenen OrvenSmitglieder gehört GaPetersburg, 4. April, Die Bonapartisten möchten Rußland zum Alliirten haben, um ihre Dynastie wieder auf den Thron zu bringen, das liegt aber durchaus nicht in den russischen Interessen. Man hat in Rußland es nicht vergessen, baß die Kriege von 1812 und 1853, die diplomatische Campagne von 1863, sowie die fortdauernden Intriguen im Orient und die stets erneuerten Aufmunterungen der polnischen Emigration, bas Resultat der „Napoleonischen Ideen" waren und im grellsten Widerspruche mit den Freundschaftsoersicherungen standen, Die sämmtliche kaiserlich französische Gesandten machten, von Caulincourt bis auf Fleury. — Die Radikalen streben ebenfalls eine Allianz mit Rußland an, diese oll aber nur einen Zweck haben, den eines Krieges gegen Deutschland, mit dem Vie Russen seit mehr als 100 Jahren in Frieden leben. Das wäre noch mehr gegen die Interessen Rußlands, zumal die Radikalen auf den Umsturz des mo- narchifchen PriucipS hinarbeiten und die Universalrepublik verwirklichen möchten, was ihnen vielleicht die Sympathien eines sehr kleinen Theilcs der russischen Ge- sellschaft sichern kann, aber nicht die Unterstützung der großen Mehrheit des Publi- kums, der Regierung gar nicht zu gedenken, die doch unmöglich mit einer Um- sturzpartei sich verbinden kann. Local-Notizen. Gießen, 12. April. Der SchwurgerichtShof der Provinz Oberheffen hat nach vorauS- gegangener Verhandlung in folgenden Anklagesachen erkannt: Den 8. April gegen Caspar Dicht von Rulilkircken, wegen schweren Diebstahls, eine Ge- fängnißftrafe von l'/z Jahren, an welcher jedoch 2 Monate als bereits verbüßt in Abzug zu bringen find, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. Denselben gegen Heinrich Bläser von VeuwiedermuS im Königreich Preußen, wegen zweifachen Meineids, eine Zuchthausstrafe von l'/-Jahren, an welcher ebenfalls 2 Monate als bereits verbüßt in Abzug kommen. Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf tue Dauer von 2 Jahren, sowie dauernder Unfähigkeits-Erklärung als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen zu werden. , m , Den 9. April gegen Wilhelm Marker von Immichenhain rm Königreich Preußen, wegen schweren und einfachen Diebstahls, eine (Aefängnißstrafe von 1 Jahr 6 Monaten, an welcher übrigens 3 Monate als bereits verbüßt in Abzug zu bringen sind, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. Den 10. April gegen Wilhelm Kniß von Lindheim, wegen schweren und ernfacken Diebstahls, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren, an welcher jedoch 2 Monate als berUkS verbüßt in Abzug kommen, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren und Stellung unter polizeiliche Aufsicht. , . , Denselben gegen Caspar Väth von Ober-Wöllstadt, wegen einfachen Diebstahls, eine Ge- fängnißstrase von 4 Wochen. Den 11. April gegen Johann Martin Wurzbacher von Markt-Selbitz im Königreich Bayern, wegen im Zuchthaus« zu Marienschloß verübter Brandstiftung, eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren. .m . .... Den 12. April gegen Johannes Dönsel von Lauterbacb, wegen der auf Meineid gelichteten Anklage, nachdem die Geschworenen auf die ihnen vorgelegte Frage erklärt hatten: „Nein, der Angeklagte ist nicht schuldig", auf Freisprechung. m c ut In der nächsten Woche werden folgende Anklagesachen zur Verhandlung kommen, namlid)^ gRotflwM«' * ®“ ,6 jm Königkeich ^chtdausstrafe I?ö” latten - *•* ***** 6,9,1 B*#* „höht habe, sowie verschiedene, wenn auch ganz absurde Gerüchte politischer Natur,_ wirkte in Wie« geradezu verheerend, und der Telegraph brachte von dort Course, die purzelbaumähnlich den Weg nach abwärts verfolgten. WaS Wunder, daß man auch hieL wo man sich ohnedies von der Wiener Börse so gern in’» Schlepptau nehmen laßt, von dem Sturm erfaßt und eine Strecke weit den Berg hinunter geweht wurde, den man mit so viel Eifer erklommen und auf dessen Höhe eS so schön war? Die Course der SpeeulationSeffecten gingen denn auch Abends gleich um mehrere Gulden retour und erholten sich erst heute Mittag wieder etwas, da sich im Verlauf deS Geschäfts eine gewisse Festigkeit einstellte, die namentlich auch den Banken zu Gute kam, welche, wenn auch ziemlich geschäftölos, dock ihre Course gut zu behaupten wußten. Deutsche VereinS- dank z. B. wurde m t 129, Oesterreichisch deutsche mit 1231/2 und Bayerische Wechslerbank mit 108 bezahlt. Sehr still war eS freilich auf dem Eisenbahnmarkt, wo totale Kauflust herrschte und andererseits Eigner keine Lust zeigten, ihre Waare preiszugeben; das Gleiche gilt auch von Loosen. Nur für österreichische 1860er machte sich ein wenig Frage bemerklich. Papierrente matt, Silberrente dagegen in einigem Umsatz. Am ehesten gingen Prioritäten, namentlich neue Lombarden, wie auch die heute von der Darmstädter Filiale eingeführten Pfandbriefe der süddeutschen Bodencreditbank. Amerikaner vernachlässigt und stille F r i s ch d ä ck e r zu Gießen. Sonntag den 14. April. Hermann Spies in der Wallthorstraße, Louis Kämmerer auf dem Seltersweg und Heinrich Noll in der Neustadt. —................................... MirÄZ l ietz e Mnzesge der evangelischen Gevtelnde zu Gießen. Gottesdienst. 1 Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Am 14. April. (Feier des heiligen Abendmahls.) 1 Nachmittags: Mitprediger Lips. Die Pfarrgefchäfte für die Woche vom 14. bis 20. April 1872 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Auszug aus den Kirchenbüchrnr der jütabt Gießen. Evangelische Gemeinde. Äopulirre. Den 7. April. Valentin Gernand, Hülfsbriesträger dahier, aus Griesheim, des dasigen Bürgers und Bahnwärters zu Bruchenbrücken, Peter Gernand, ehelicher Sohn; und Friederike Wilhelmine Marie Klingelmeyer, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Ludwig Balthasar Klingelmeyer, eheliche Tochter. Denselben. Karl August Martin Plank, Bürger und Kaufmann dahier, des verstorbenen Bürgers unö Oekonomen, Philipp Peter Plank, ehelicher Sohn; und Marie Karoline Stohr, des hiesigen Bürgers und Küfermeisters, Konrad Balthasar Christian Stohr, eheliche Tochter. Getaufte. Den 5. April. Dem Bürger und Kaufmann, Richard Scheel, eine Tochter, Anna Ida Marie, geboren den 16. Februar. Den 7. April. Dem Stahlarbeiter dahier aus Kalbach, Krers Budmgen, Adam Weist, eine Tochter, Luise Johannette Karoline Henriette Friederike, geboren den 22£^0el&en Dem Bürger in Biedenkopf und Schlosser an der Main-Weser- Bahn, Wilhelm Bertram, eine Tochter, Katharine Elisabeth Adolfine, geboren den 8. ^c^“r|etben Dem Bürger in Groß-Buseck und Fuhrmann dahier, Heinrich Stephan, eine Tochter, Anna Philippine Susanna Katharine, geboren den 19 März. Denselben. Dem Bürger in Bersrod und Arbeiter an der Oberhessischen Bahn dahier, Johannes Sommerlad, ein Lohn, Johannen, geboren den 22. März. Denselben. Dem Bürger, Oekonomen und Fuhrmann, Karl Rinn, eine Tochter, Katharine Elisabeth Justine, geboren den 29. Februar- Denselben. Dem Hülfsbriesträger Valentin Gernand aus Griesheim, em Sohn, August Karl, geboren den 18. Januar- Denselben. Dem Bürger tn Hauten und Schlosser an der Oberhesstschen Bahn dahier, Paul Klrchmann. ein Sohu, Konrad Karl, geboren den 15. März. Denselben- Dem Bürger in Londorf und Schuhmacher dahier, Ludwig Koch, ein Sohn, Johann Georg Martm, geboren den 6. Februar. Den 11. April- Dem Großh. Universitäts-Renlamtmann, Adam Schmidt, ein Sohn, Julius Wilhelm Christian, geboren den 27. März. Beerdigte Den 9. April. Ein unehelicher Sohn von hier, Theodor, alt 2 I. 1 T-, gestorben den 7- April. , r ™ ~ Denselben. Ein unehelicher Sohn von hier, Ludwig, alt 0 M. 20 T., gestorben den 7. April. Denselben. Katharine Heyer aus Schwalheim, alt 26 I., gestorben den 8. April. Den 10. April- Karl Friedrich Steiner, des hiesigen Bürgers und Cantorats- Vikars, Martin Steiner, ehelicher Sohn, alt I I. 17 T, gestorben den 8. April. Denselben. Karoline Wilhelmine Dorothea Magnus, geborene Wallbrach, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Hermann Friedrich Christian Martin Magnus, Ehefrau, alt 21 I. 4 M. 17 T., gestorben den 8. April. Denselben. Ein todtgeborner Sohn des Bürgers in Rödgen und Handelsmanns dahier, Wilhelm Heinrich Brück, geboren den 10. April. Den 11. April. Johannes Weihner aus Herchenhain, Musketier in der 3. Compagnie des Großh. II. Infanterie - Regiments Nr. 116 dahier, alt 22 I. 4 M. 20 T., gestorben den 9. April. Denselben. Karl Friedrich Hörster, Bürger und Schuhmachermeister, alt 58 I. 4 M. 20 T-, gestorben den 9. April. Auszug aus den Civilllauds-Negistern der israelitischen Religionsgemeinde. Geborene. Dem Solomon Blumenfeld, Geschäftsmann dahier, eine Tochter, Thekla, geboren den 13. März. Dem hiesigen Bürger und Landesproduktenhändler, Moses Rosenthal, eine Tochter, Johanna, geboren den 19. März. Gestorbene. David Katzenstein, Sohn des Kaufmanns Baruch Katzenstein, alt 10 I-, gestorben den 31. Januar. Karl Eichenberg, Söhnchen des Moses Jakob Eichenberg, alt 29 T-, gestorben den 15. März. Arthur Heichelheim, Söhnchen des hiesigen Bürgers und Wechslers, Sigmund Heichelheim, alt 2 M-, gestorben den 25. März. BSrsennachrichten. 12. April 1872. Preuss. 4%° 0 Obh'g. 103 Frankf. 3%% Obi. 88 Naas. 4%% Ohl. 99% KurL'-as. 4u/q ,x 94 Gr. Hess. 5% Obi. 1033/4 r 4°'O „ 97 „ n 31/2% « 92 Bayer. 5% „ 100% „ 4- .1 °/o 1jährige — „ 40/0 1 jährige 95 V2 Würtemb. ■’-%% Obi. 99% Baden 4%% Obi. 0. E. L. — Oeeterr. Silberrenie 63% „ Papierrente 57% Spanier neuest. 3% 30 Aß'enk. Bonds 1881r 100% „ „ l*«2r 95% , „ 1885r 97% ' „ „ 1887. 973/4 Aetien. Frankf. Bank 143V2 Frankf. Vereins-Kasse 139V2 Danutst. Bankact. 477 Wien Bankactien 873 Oest. Creditaot. 355 Galizien 270 ______________ Aetieis« 50/o Östr. F. St. E. B. 400 f Lombard. Bahn 210 Lu dwigsh. - Bexbach 201% Max bahn 146 Bayer. Ostbahn 148% Rhein-Nahebahn-Aoi. 49% Hesii. Ludwigs b.-Act. — Oberhesseu 84% Prioritäten. 3% öster. Stsb.-P. i- z. 59% 3°/.) öst. s. Lombar i 50% 3% Livorneser 40 50/0 T 'soaner 61% 5% Elisn.beth.-Pri er. 82% do. II. Endes. 82% Aiilefiieiisiei'O*e. Karh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fL 42 */2 fl Braunschweiger 21% 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39% 4% hayr. Präm.-An«. 113 Ans'jacher 7 fi. — 40/0 badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 69 % Oest-. fl. 250 v. 1854 84 1858r Prioritätsh <-■-.e — 1860r Loose 91% 1864r „ 1591/2 Stadt Florenz - ^Amsterdan i k. S. 98% 1 Augsburg k. 8. 99% 1 Berlin k. S 104% Bremen k. 8. 961/q Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 87% Leipzig k. S. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93% 'Wien k. 8. 105% | ditto m. 8. 105% ditto 1. 8. 105% IDis conto 4% Sleldsorten. j fl. kr. Pr. Friedidor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl, fl, lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens!. 9 21%—22% Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Lnper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25%—26%| 1 Frankfurt a. M. — Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frankfurt a. M- erscheinende „Frankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse übergegangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden. Allgemeiner Anzeiger> Besondere Bekanntmachungen. 1844) Veröffentlichungen aus dem Fir- men-Register des unterzeichneten Gerichts: 1) Die Firma: „Müller & Kauffmann" (Inhaber war L 0 u i s K a u s f- mann aus Rmth, jetzt in Gießen wohnhaft), ist am 8. d. Mts. erloschen. 2) Derselbe Louis Kauffmann führt das unter der tn Ziffer 1 erwähnten Firma betriebene Fabrikationsgeschäft von Lampen und Metallwaaren vom 8. d Mts. an unter der Firma: „Kauffmann & Comp." weiter und hat den Eugen Kaufs mann aus Ruith als Theilhaber in dasselbe ausgenommen. Activen und Passiven gehen auf die neue Firma über. Jeder von beiden Theilhabern hat das Recht, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Gießen, den 12. April 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen, vr. Muhl, Stadtrichter. Edictalladung. 1561) Nachdem Großherzogliches Hof-^ Bericht der Provinz Oberhessen über das vermögen des Ludwig Eu ler von Dau- bringen den förmlichen Concurs erkannt hat, werden diejenigen Gläubiger des Ludwig Guter, welche ihre Forderungen in dem eingeleiteten präparatorischen Concursver- fahren noch nicht angemeldet oder auf ihre Befriedigung aus der Concursmasse ausdrücklich verzichtet haben, aufgefordert ihre Ansprüche im Termin Dienstag den 30. April d. I., Vormittags 9 Uhr, anzumelden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, widrigenfalls stillschweigender Ausschlust von der Concursmasse erfolgen wird. Es wird dabei bemerkt, dast das gesammle Vermögen des Cridars bereits veräußert ist und daß in dem Termine namentlich auch über die Genehmigung der veräußerten Immobilien, insbesondere der Hofraithe, verhandelt und Beschluß gefaßt werden soll. Außerdem ist in dem Termine zur Wahl eines Gläubigerausschusses zu schreiten und Über die Beibehaltung des provisorischen Massecurators jGrotzherzoglichen Bürgermeisters und Orts- Igerichts Vorstehers Hämmerle inDaubrm- gen zu verhandeln, eventuell eine ander- weite Wahl vorzunehmen. Die nicht persönlich erscheinenden oder durch nicht gehörige Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 17. März 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. Die Spar- und Leihkasse zu Gießen betr. 1818) Auf Antrag des Rechners obiger Anstalt setzen wir die hiesigen Schuldner! derselben davon in Kenntnist, daß gegen Diejenigen, welche ihre, in den Monaten Januar, Februar und März 1872 fällig gewordenen, Capital- und Zinsenbeträge nicht binnen 10 Tagen abführen, mit Kosten verbundene gerichtliche Beitreibung erfolgt. Gießen, den 10. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 549) In Sachen des Dachdeckers Wilhelm Schwalb zu Gießen, Klägers gegen dessen Ehefrau Katharina Schwalb, geb. Schäcker, unbekannt wo? Beklagte, Ehescheidung betr. Re so lut um Der unbekannt wo? abwesenden Beklagten wird hiermit unter Gestattung der Acteneinsicht auf der Registratur des unterzeichneten Gerichts eröffnet, daß Kläger gegen sie auf Scheidung der Ehe vom Bande Klage erhoben habe und wird derselben aufgegeben, sich sogewiß binnen 90 Tagen von Veröffentlichung dieser Verfügung in der Darmstädter Zeitung an gerechnet, auf die Klage zu erklären, als sonst sie des thatsächlichen Klagevorbringens für geständig angenommen und mit Einreden ausgeschlossen würde. Zugleich wird derselben aufgegeben, binnen obiger Frist einen Jnsinuationsman- datar zu bestellen, als sonst ihr alle weiteren 'Verfügungen einfach durch Anschlägen an das Gerichtsbrett infinuirt würden. Gießen, 31. Januar 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. vr. Muhl, Scriba, Stadtrichler. Stadtgerichts-Assessor Wanduhr, ein großer Sessel mit Mechanik zum Liegen, Gartentisch mit Bank, eine Rolle mit Seil, Blechrohre für Brauer, ein Treibbeet mit Fenster, Blumentöpfe, Fenster, Koffer, Obsthorden, Siebe und sonstiges Gcräthe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. April 1872. In Auftrag: S emmler, Ortsgerichtsmann. H. Rübfamen. pfiehlt in reicher Auswahl M- Pilger. l>r n >r Dr. (St. 1513) wer- tt II. Bau-, April ssa Holzversteigerung. dazu abgegeben werden. 9tr. 64, dem Lindenplatz aegennber Lit. A. t u m m e e r 9 15 31 :,58 Cub.-Meter, Nadel-Stämme mit 23, 77 sehr billig bei H. E- JugHardt. mit Eisen, mit Chinin, n ll ll Neisholz Wellen. 5470 10820 200 4350 50 12 26 4 7 83,7 0,50 4,60 11,20 0,40 1205) Wir empfehlen unsere von der Wissenschaft rühmlichst anerkannten Mast-Präparate nach Dr. Li n ck's Rerept Domanen-Versteigerung. 1861) Die auf Montag den 13. Mai laufenden Jahres, Vormittags 9 Uhr, nach den Formen des Don.änen-Veräußerungsgesetzes vom 2. Juni 1821 in dem Rentamts- büreau zu Grünberg abgehalten werdende Versteigerung des dem Großherzoglichen Kameralfiscus zustehenden, in diesem Blatt unter Nr- 1290 näher beschriebenen Fruchtspeichers nebst Zwischenbaues und Hofraum wird hiermit in Erinnerung gebracht. Gießen, den 14. April 1872. Großherzoglichcs Rentamt Gießen. L y n ck e r. 5 2 Brennholz-Lieferung. 1680) Die Lieferung des Brennholzbedarfs tür sämmtliche Universitäts-Anstalten im Winter 1872/73 soll Dienstag den 16. April d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Universitäts-Rentamt dahier, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigstnehmcnoen öffentlich versteigert werden. Gießen, im April 1872. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmidt. 1780) Eine Kaute Mist ist billig zu verkaufen. Wolkengasse Lit. C. Nr. 90. Nachfolger von C. B. Linck & Cie. NB. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß außer Herrn Linck selbst— keine Firma sich im Besitze der uns kontractlich zugegangenen 1760) G3HST Nachstehende Artikel gebe ich zu ganz billigen Preisen ab: Broncirte Figuren, Fischträger, Tabaksdosen, Ampeln rc., Kaffee-Service mit Goldverzierung, Punschbowlen, Liqueur-Service, Blumenvasen, Stnrzslafchen, Tafelaussätze, Butter-und Zucker- Schalen, Blumenkvrbchen, Theedosen, Leuchter in Krystall und Glas rc. rc., Broncirte ^isengußwaaren, Nippsachen aller Art und Portefeuille-Waaren. Karl Fuhr, Kirchenplatz. Recepte befindet. In Gießen zu haben bei: Herrn Dr. Mettenheimer, Apotheker, Kindernährmittel (Ersatz der Muttermilch). M. Koch L» Cio., Ausvmmnl wegen Aufgabe des Geschäfts. 1625) Demzufolge babe ich die Preise sammt- licher Waarenvorrathe bebe tenb herabgesetzt und gewähre außerdem hei dem Verkauf von zwei Gulden an einen Rabatt von Sechs Mii'eiisei'it am <äal S ln ’<