Rcttf fing 872 's. /Preis vierteljährig 1 fi. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzletberg, Lit. B. Nr. 1. ä 1 fi. 12 h. ä „ 48 „ "!& ^i'eferunn altcn Eintritts' Anzeige- und Amtsblatt siir den Kreis Kietzen. 1K72 Mittwoch den U. März ♦ sre. 63 Bekanntmachung, die Ackerbauschule zu Friedberg betr. mit) alle Freunde der Lcmdwirthschaft und unserer Anstalt ergebenst ein. Friedberg, am ^Mär^^tz,2. ^^erbauschul- des laudwirthschaftlichen Provinzialvereins für Oberhessen zu Friedberg. Trapp, Lindeck, Haas, Negierungsrath. Rentamtmann. Kreis-Assessor. Das Tabakranche» im Th-ater ___ , "■»*” 35 " * 1 ’■ ***• - *"* “tgÄStS*« d„ Wl6«»» ®i*u. i in bestimmte Gießen, den 11. Marz 1872. Nover. Deutschland. )auer. V » l ll V U v v M I V II M | D f Zeitgenossen und der kommenden Geschlechter erwerben. nb Lilbcrstcheii, och Pfänder in üinbeoptah. neben $erni abgereist. Breslau, 9. März. Na» einer Mittheilung der Allg. Zig. ist dem Prof. Reinkens und mm Wei,Priester Hirschwälder, die st» s-eenwärt'g in München btfinmn, von Seiien des Fürstbischofs Dr. Heinrich Forster du Aufforderung zu- gegangen, bis längstens Ende April sich den vaiicanischen Decreien zu unterwerfen, widrigenfalls iibcr beide die große Exeomrnunicalion «erbang, werden wurde. Dre Schlef. Volkszig. fügt der Bestätigung diese. Nachricht noch die Mt therlung binzu, paß ein ähnliches Schreiben an die Herren Dr. W»er und W-Itpriest" Haßler aus Ziegenhals ergangen ist. Wir bemerken hi-.b-i, daß bie große Epeommuni. eation (excommnnicalio major) die gänzlich- Ausschließung aus der trchlichen Gemeinschaft und een der Rechtsfähigkeit bedeutet. Den tn dufer W^s-Exeom. munieirten «erden alle durch die Zugehörigkeit br Kirche erworbenen Rechte e r> weigert und genommen (os, orare, vale, commumo, mensa negatur) unt> I-b-m Anderen bei gleicher Straf- der Ex-ommuniealion aller Umgang mit ihnen unter, sagt. Die beabsichtigte Wirkung ist natürlich in unserer Zett ^^'uu^rst». Eltern ic. begeben hat. _ , , . Berlin. 11. März. Gutem Vernehmen nach gelangt om Donn.rstage im Abgeordnetenhause zur Berathung. Man hofft dtestl 5 bis 6 Sitzungen, welche hieraus ausgesetzt werden, zu beenden, tritt am 8. April zusammen und wird gegen Pstngften geschlossen wird sodann enventuell seine Sitzungen wieder aufnehmen. Karlsruhe, 10. März. Ein- von Mitgliedern °°- badischen an Fürst Bismarck gerichtete Avreffc schließt Mit c-n Worten. „Ew. Duttb aucht st h das Vertrauen, die Dankbarkeit, die Vaterlandsliebe und die Geistesbrldung veutschen Volkes in diesem neuen Streite um die Unabhängigkeit des Rch z Seite. Die unermeßliche Kraft dieser edeln Hulfsmittel, welche die Nation rhrem Führer in solchem Kampfe um die höchsten Güter des Rechtsstandes und der Gc- iittuna unserer ^eit verleiht, wird Ew. Durchlaucht aufs Neue dre Ehren unser- nnung unserer Zerr v w Mklcke schüUcno über der Be- hofft di-I-lb- in ündulg dis 7-u-n R-ich-S g-wa.t-t hat, d-m deutschen Staatsmann- f-rn.rhin D-r R »Stag Kraft und G-sun°heft verleihen! Di- weis«, mit sicherer Hand vollzogene Losung ", -r neugestelltin Aufgab- wird Ew. Durchlaucht den Dank und d-n S-g-n d-r !. 1 v °, । ________ rti.c,ia.><4xtor crrnnrhim/' Darmstadt, 12. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: am 4. März den Privatdocenten an der Königlich Preußr- schen Universität Marburg Dr. Theodor Langhans zum ordentlichen Professor rn der medtcinischen Facultät der Landes-Universität, rnsbesondere für das Fach der vatholoaifchen Anatomie und allgemeinen Pathologie zu ernennen. * Darmstadt 12. März. Dre erste Kammer wird voraussichtlich in den ersten Tagen dr. nacksl'n Wo»- ihr- Sitzungen zur Berathung de- Budgets beginnen. Dem Vernehmen nach wird der Finanzausschuß, tn Anbetracht b?fi w°nift-Meinung« Verschiedenheiten über die einzelnen Bubgetposten eorliegen, mündliche Bmchttrstat- tunü und sofortige Berathung beantragen. 8 Bersin, 10. März. Nachdem Frankreich die «int-halbe Milliarde (»ruthr al« anfänglich in Aussicht genommen bezahlt hat, werden die Versuche, em Ab- kommen wegen d-r restir-nden drei Milliarden zu treffen, immer lebhaft r. ES ist t,hr schwer zu untersuchen, was an den zahlreichen Gerüchten über diesen g-nstand richtig und was unrichtig ist, man muß sich einfach au Mitth-ilung der. selben beschränken. So heißt -S neuetding«, daß —wohl auf Ansuchen der sran- rdstschen Regierung — doS Petersburger Cabinet hier den Wunsch zu -rk-nmn , gegeben habe, di- Besetzung de« französischen Gebiete« möge so bald al« wog»» , beend-t werden, und da,; Fürst Bismarck diesen Wünschen gegenüber »» »«»'» i aeäufeert habe, daß sowohl der Kaiser Wilhelm al« auch die deutsche Regierung nichts sehnlicher wünschten, al« die Besetzung der sranj°sisch-nDEp°rtementS du,ch deut-che Truppen zu beenden, und Voß sie demgemäß alle« thun wurden, um d- Laa- der französischen Goueernements in dieser Beziehung zu erleichtern. Natur lich crmuthig/das B-kanntw-rden dieser A-uß-rung unsere F^anzi-rSin hohem Grade, und -« hat demgemäß in d-n letzten Tagen mcht an Versuchen 8 W<, gier zu erfahren, welche Art eon finanzieller Conrbinativn man al« eine ginugende Garantie für di- Restzahlung aus-h-n würde. So viel wir erfahren, haben l-rock alle derartigen Sondirungen eine sehr kühle Aufnahme gefunden; jmi(»tn Erleichterung der Ausgabe de« französischen Goueernements, den Rest zu zahlen und zwischen der Neigung, an Stelle der Baarzahlung eine finanzielle Garantie °-'ch°n - Zurü-stellung oder B-sreiung p!m H-er-Sdienst- zulässig, sind durch di- beafaDPaen genau bezeichnet, daß sie ebne Schwierigkeit auf di- individuellen V-rhaliNiff- an gewandt werden können. Nichtsdestoweniger kommt es noch immer häufig «°0 daß Militärreclamationen bi« in die höchst- Instanz durckgesuhrt weiden, » J die Entscheidung der letzteren selten «on derjenigen der unteren 3'^'"'»'» °bw ' Nicht fetten werden die desfaüsigen Gesuche damit motivirt, daßi de deshalb als die einzige Stütze seiner Angehörigen zu betrachten fei, w B,üder re. durch ein Beziehen nach anderen Orten, Verheirathung rc. zur stützung der Angehörigen unfähig geworden sind. Diese Begründung ist nach Bestimmungen ganz unzulässig, namentlich setzt die Ersatzinstructton für de d deutschen Bund fest, daß ein Grund zur Berücksichtigung darin mcht zut jta«» sei, daß ein älterer Bruder, d-r beim Eintritt de« Reelamirt-n in da« m pflichtig- Atter da« dreißigste Lebensjahr noch nicht erreicot h°>, eimn g jn Hausstand begründet und sich dadurch der Gel-g-nh-.t zur Unterstützung F H -------- „.„»,,....,14.,’^.*. Berlin. 11. Märr. Trotz aller officiöfen Dementis, theilt die „Mont. Ztg." als „verbürgt" mit, daß im Schooße des Ministeriums eine Differenz besteht. Fürst Bismarck hat es dem Grafen zu Eulenburg verargt, daß er bei dem Schul' aufsichtsgesctz im Abgeordnetenhause für daS Amendement Rauchhaupt stlmmte, und noch weit mehr zürnt der Finanzwinister Camphausen, weil durch Eulenburg S Rede hauptsächlich das Steuergesetz gefallen ist. Sr. Majestät Dawpfkanonenboot „Delphin", seit längerer Zeit in Con- 'stantinovel stationirt, geht Mitte diescs Monats von dort nach Athen (PyrauS), um den Prinzen Friedrich Karl an Bord zu nehmen und mit demselben velsch.edene Küstenstätte und Inseln Kleinasiens zu besuchen, spater besucht Se. kgl^Hohett Constantinopel und Varna am schwarzen Meere. Der „Delphin niwmt wahrend des Sommers in der Sulina . Mündung resp. der Donau Station , kommt zum ' November wieder nach Constantinopel zurück und tritt nach den bisherigen Be- ' stimmungen im Mai nächsten Jahres die Rückreise nach Deutschland an. Berlin, 12. März. Jn der gestrigen Abendsitzung der vereinigten Com- ' Missionen für Handel, Gewerbe, Finanzen und Zölle wurde der Ge etzentwurf wegen des Ankaufs der Taunusbahn einstimmig genehmigt. Der bezügliche Vertrag mit der Hessischen Ludwigsbahn wurde als für den Staat sehr günstig an- erkannt und^ .^stimmig ang-nowrn-n. Auch wn-d- di-Nothw-nbig .0 d-s Bau-« ein-S C-ntralbohnhos-S in Frankfurt a. M. au« mtlitari(»en Gründen zug-ft-b-n, weil dft ftPg-n, wenig Raum gewährenden Bahnhof- dem Transport der Armee und des Kriegsmaterials während des letzten Feldzuges große Schwierigkeiten bereitet hätten, welche in Zukunft vermieden werden müßten. Berlin, 12. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das sanctionirte SchulausstchtSgesetz. — Der Bezirkspräsident Graf Eulenburg ist gestern nach Metz orddeutscheii kcsi , sschaft von W . Intwerpen, N | Srleans, W netifn, bhmt feli Jun- . I ter urciiugtei nfte, Erbsäs-ft-» Mindknei in« sämtliche« e, am M MNeid-m°chn- ,„1^ »“■50 ■’ 45; •**S- 17, W«. Börsenberichte 701) Mitt soll auf da N'ch Kraus! wllhe, als Flur K. V3I$ Bautzen, 12. März. Heute früh flogen die Stampfwerke der hiesigen Pulverfabrik in die Luft, wobei zwei Arbeiter ums Leben kamen und einer verwundet wurde. München, 8. März. Es geht das Gerücht von der Verlobung des Königs mit der preußischen Prinzessin Marie, Tochter des Prinzen Friedrich Karl. (Bayer. VolkSztg.) B- 1256) ; zeichneten ( träge oollzc 1)Mofe! ser zu Firma: trieben« v. Mts löscht r 2) Salo, daselbs Firma tation und l nen H Gießen, Groß- A frankf Bai frankf Ver Darmst. Bai Wien Bank Oeet. Credi' Galizien 21 Oesterreich. Pesth, 8. März. Eine Probe von den parlamentarischen Unterhaltungen, mit denen das Abgeordnetenhaus sich die Zeit vertreibt! Die gestrige Abend- sitzung begann um 5 Uhr und dauerte bis IV2 Uhr. Der Schluß verlief folgendermaßen: Johann Vidliczkay beginnt über die Theorie der Majorität zu philosophiren. (Minister Toth verläßt den Saal.) Ich bitte den Herrn Minister, nicht wegzu- gehen! Ich spreche zu Ihnen! Minister Toth: Beruhigen Sie sich! Ich komme wieder! (Er verließ den Saal.) Johann Vidliczkay stemmt die Arme in die Seiten und steht mehrere Minuten laug schweigend da. Präsident: Entweder sprechen Sie oder setzen Sie sich nieder! Vidliczkay: Ich habe zum Minister zu sprechen und er ist nicht da! Es ist nicht schon, daß Sie dort drüben bei so wichtigen Debatten den Saal verlassen. (Große Heiterkeit.) Indessen — soeben erblicke ich dort den Herrn Justizminister, und bei der Solidarität, die ja bekanntlich zwischen allen Mitgliedern des Ministeriums besteht, betrachte ich ihn als Minister des Innern und spreche zu ihm. (Große Heiterkeit.) Der Justizwinister setzt sich von seinem Fauteuil auf den Fauteuil des Ministers des Innern hinüber und verschränkt die Arme. (Neues Gelächter.) Redner beginnt nun von der französischen, englischen, amerikanischen und ungarischen Revolution zu sprechen; er definirt den Begriff der Freiheit, des Parlamentarismus und Absolutismus; er schildert die Freuden und Unannehmlichkeiten des Familienlebens eines armen Handwerkers, der bloS mit einem Gehilfen arbeitet. (Auf der Rechten liegen einzelne Abgeordnete auf den Bänken und schlafen.) Josef Madaraß ruft hinüber: „Motiviren Sie Ihr schlafen!" (Große Heiterkeit.) Redner spricht von der Bankfrage, der griechischen Poesie und den Staatsstreichen. Mittler eile hat sich die Linke sehr vermindert; auf der ganzen Linken sind kaum fünf bis sechs Abgeordnete anwesend. Die Rechte ruft daher: Schließen wir die Sitzung! Vidliczkay: Gemach, meine Herren, ich bin mit ver Rede noch nicht fertig! (Große Heiterkeit und Lärm.) Redner spricht zusammenhanglos weiter, bis die Linke wieder etwas zahlreicher anwesend ist, und schließt endlich vor 12 Uhr die V4II Uhr begonnene Rede. Ignaz Hclfy: Nachdem die Zeit, von welcher im Szapary'icheri Antrag die Rede ist, schon verstrichen, so beantragt er, das Haus möge heute seine Sitzung schließen und die Debatte über den zweiten Thetl des Antrages morgen fortsetzen. (Widerspruch. Lärm.) Präsident: Der Antrag wird nicht angenommen, ich bitte die noch vorgemerkten Redner, heute zu sprechen oder aufs Wort zu verzichten! (Rufe von der Linken: Wir können austrotzen!) Paul Szontagh: Unglückliches Land, das eine solche Regierung hat! Un- glückliche Regierung, die mit solchen Mitteln die Herrschaft behaupten will! Im vorigen Jahre hat sie mit Hilfe der Sommerhitze den RichterstandSgcsetzentwurf durchgesetzt, jetzt will sie mit Hilfe der gesundheitzerstörendcu aufreibenden Nacht- fltzungen den Wahlgesetzentwurf durchsetzen. Er stimmt (nach 12 Uhr) dagegen, daß die Sitzung bis 11 Uhr währe. Alexander Esanady: Ich bitte um das Wort in persönlicher Frage. (Der Linken scheint es, daß die Rechte in geringer Zahl anwesend ist, sie verlangt daher die Zählung; auf das Klingeln des Präsidenten strömen zahlreiche Abgeordnete herein und angesichts dieser Ankömmlinge verzichtet die Linke auf die Zahlung.) Esanady verwahrt sich feierlich gegen die „Auflage", die vor einigen Tagen gegen ihn erhoben wurde, daß er nämlich vor dem Könige einhergeritten sei. Er sei überhaupt nie geritten. Linz, 9. März. Wie die „Linzer Ztg." erfährt, wurde den Altratholiken in Ried die Abhaltung des Gottesdienstes wieder gestattet. Frankreich. Handelsberichte. sAgenturen der Bank für Südd eutschlanLJ Dem Vernehmen nach ist die Agentur der Bank für Süddeutschland (Darmstädter Zetlelbank) in Gießen von dem Herr» G. Wortmann, früher preußischem Eonsul in Gibraltar, und A. von Iungenfeld, diejenige ii Mainz von den Herren Schmitz, Heidelberger und Eomp., in Offenbach von den Herren Augui Kugler und Hermann Ostner, in WormS von Herrn Eduard Herz übernommen worden. Die ^Agenturen, welche am 15. März d. I. ihre Wirksamkeit eröffnen, werden den DiScont- und Lom bardverkehr mit der Bank vermitteln und deren Noten nach Maßgabe des Bankstatuts in baar einlösen. Der Händler brachte dieses Schreiben nach der Polizei - Präfectur und er- bort.baß weder der General Ladmirault einen Offizier zu ihm gesandt, noch das Ministerium des Innern an ihn geschrieben habe. Zugleich theilt man ihm mtt, daß man eine Untersuchung eingeleitet habe, und er nur mit der Ausstellung ' m ?? W UB6 das angeiflmfflt' B demselben anweienb innen, gehürt dtr Fnc lernthmin nach ij "■ ;5r; i4 m;rie welche ■■ Ai'f"L5 Börte m "k ' .«y*r£ I« I“'1””*»: en ''VnV/m vnh ,Y übet rcore"! /w * bi fr;'Lh Elllabe« , l«<® >9S $5 Preuss. 41/a % Oblig. 104 Frankl. 37a % Obi. 89>/4 Nass. 4i/z0/o Obi. 100 Kurhess. 4% n 943/4 Gr. Hess. 5°/g Obi. 1031/2 „ „ 40/0 „ 977/a b „ SB f> - Bayer. 5/a % Prioritäten. 3% öster. StBb.-Prior. 607a 3°/0 Öst. 8. Lombard 517a 3% Livorneeer 397a 5% Toscaner 613/4 5% EliBabeth.-Prioi1. 847a do. II. Emiar.. — GeidlgorteiÄ. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—43 „ doppelte 9 41—43 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sover. 11 48—50 Buss. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 26-27 Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 727a Nassau 25 fL — Braunschweiger 21 3v/g Oldenburg, ä 40Thlr. 40 4% bayr. Präm.-Anl. 1147a Ansbacher 7 fl. 137a 4% badische Loose 1143/4 Badische fl. 35 Loose 703/4 Destr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsioose — 1860r Loose OS1/» 1864r „ 1567a Stadt Florenz 85 irs« «am wwirwpme 7HWraw«iegt™.mn.iBtmwmotaa. |- |tf *' ■ Annoncen - Bureau von Tli. IHetrich Coinp. in Cassel. Porto- 11. spesenfreie Besorgung von Inseraten in sämmtliche Zeitungen des In- und Auslandes zu Öriginal-Äeitungspreisen. (Zeitungsverzeichniss auf Verlangen gratis und franco.) Bei grösseren Aufträgen angemessenen RüBiSitt. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöl» Mindener und Oberhesstsche Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Aßlgemeiner Anzeiger Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 1256) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen worden: 1) Moses Löser und Salomon Löser zu Gießen haben die unter der Firma: „Gebr. Löser" daselbstbetriebene Handels-Gesellschaft am 27 v. Mts. aufgelöst. Die Firma ist gelöscht worden. 2) Salomon Löser zu Gießen betreibt daselbst seit 1. Januar l. I. unter der Firma: „S- Löser" ein Liqueurfabri- kationsgeschäft nebst Branntweinhandel und hat seiner Ehefrau Lina, gebor- nen Heidelberg, Procura ertheilt. Gießen, den 11. März 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Stadtrichter. 1236) Bei der Stadt Gießen können Kapitalien mit 4 pCt. Zinsen angelegt werden. Gießen, den 11. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. 701) Mittwoch den 27. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die der Friedrich Krauskopf Wittwe dahier gehörige Hof- raithe, als: Flur Nr. QKlftr. 1/315 2 Hofraum (Miststätte) in der Kaplansgasse, 1/312 2 Hofraithe in der Katharinengasse, i/322a — Grabgarten daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ______©em ml er, Ortsgerichtsmann. Bett.: Ausleerung der Latrinen in der Zeughaus-Kaserne dahier. 1238) Künftigen Donnerstag, den 14. d.Mts., Vormittags 11 Uhr, wird auf dem Geschäftszimmer der Garnison- Verwaltung das Ausleeren der Latrinen und Kehricht-Gruben in der Zeughaus- Kaserne mittelst Submission an den Meistbietenden vergeben. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau genannter Verwaltung zur Einsicht offen. Gießen, den 10. März 1872. Großherzogliche Garnisonverwaltung. Kalbfleisch. Feilgeboteneö. 1208) Kleiderschränke, ein- und zwei- thürtge, sowie Küchenschränke mit Glasaufsatz, zu verkaufen bei _______________I. Rothenberger. 1269) Ein schöner Schreibfecretär steht zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. dieses Blattes._________________ 1249) Gute Erbsen und Kartoffeln verkauft Metzger Malkomesius, ___________am Wallthor. ______ 1247) Ein Reitpferd, ganz fromm und aut zugeritten, ist billig zu verkaufen. Ver wem? sagt die Exped. d. Bltts. Den Herren Medicinern empfehle meine Microscope eigener Fabrik. Dieselben sind vermöge ihrer ausgezeichneten Arbeit und sehr billigen Preisen in der Berliner Universität allgemein eingeführt. 1 Microscop in 2 Satz Linsen, 2 Ocular. 500 Mal Vergr., 25 Rthlr.; dasselbe 3 Satz Linsen, 3 Ocular. 800 Mal Vergr., 35 Rthlr.; dasselbe Modell Oberhäuser mit beweglichem Tisch, auch zum Umlegen, 65 Rthlr., dies mit 4 Satz Linsen und 4 Ocular. 1000 Mal Vergr., 95 Rthlr. Nähere Auskunft über Alles dem Gebiet der Optik, Mechanik, Physik rc. Angehörige ertheilt bereitwilligst (1283) A Meyer, Hof-Opticus, Berlin, Linden. Lieferant Königl. u. städtischer Behörden. 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Ist ber Dcuts»en^Prcffe>igchchert^o ba6 ber politische wie der handelspolitische Tb-il des Blattes allen Anforderungen genüge, welche heute an ein großes publizistisches Organ gestellt werden. Das Feuilleton veröffentlicht nur Ottgmalarbe.ten. In jeder Sonntagsnummer finden Landwirthschaft und Weinbau besondere Berücksichtigung. Am 16. März erscheint die Probenummer. „ p . . , r . Alle Postanstalten des In- und Auslandes nehmen Bestellungen auf das 1 Quartal der Dcutschcn Prcne an. Vierteljährlicher Preis : 1) in Frankfurt a. M. 3 fl. 30 fr.; 2) m san, Preußen 2 Thlr 8 Sgr. - 4 fl. 1 fr.: 3) in den übrigen Staaten des Norddeutschen Bundes, sockle dem Großherzogthum Hessen, Bayern, Baden, Württemberg, Oesterreich und Luxemburg 1 Thlr. 20 Sgr. - 2 fl. 55 fr. 884) Eive freundliche Familienwohnung und ein schön möblirtes Zimmer mit Gabb net zu vermiethen. Neuenweg Nr. 134. 1171) Ein Erker und drei Familienlogis sind zu vermiethen. Neustadt Lit. D. Nr. 31. 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Man bittet den redlichen Finder, denselben an die Exped d. Bltts. abzugeben._______ 1232) Ein Gärtnerbursche wird gegen guten Lohn, sowie Kost und Logis im Haus, zum sofortigen Eintritt gesucht bei Wilh. Wenzel, im Garten. Waizen. Korn EZerste. Spelz. Hafer. Nus dem Mit7- Auf benf Mit.- Auf dem Mit.- Aus dem Mit-- Auf dem Mit. Fruchtmärktc. März Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis a « verk. «■ fr. | aus-! 0ef. j fl. fr. ’s"’t»" a ö । verk. fl. 5 (auf; gef- verk. fr. auf: gef- 1 - । verk. fl. - M. M M. M- M. M. M. M. M. M. Gießen Alsfeld — — 4 4 15 30, 4 4 10 50 — 5 — 5 8 50 — — — — 4 4 4 50 Grünberg Lauterbach 9. 9. — 125 15 3 — 80 10,58 12H — 72 7 9 35 — — — 184 4 4 35 30 Mainz 8. — 98 15 47 — 83 ll|40 2 9 15