I ib I Nr. 12 amstag den 13. Januar 1872 ötbutgct ee 12 fr. F 1 Kilo Roggenbrod 9y2 fr. r, ließen, am 11. Januar 1872. an die Großher;aglichen Bürgermeistereien N ö d e r. v. ■ »menen Brand» chtr bk garl Löffler 1 1 1 I ftte ine ?1 n n Mobiliar- und stm Prämien zu d o v k 1871. ectm. nen. lll)t statt. Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. NgeAck- ',n Äbend ?err Hosgerichts- tete Anttäge auf ^eis der Provinz htcn. weder als künd- >e Darlehen. t Provision nach Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Baut M. voq (teJ icht D ur )e M er it te Gesuch des Vorstandes der israelitischen Religionsg-m-inde zu Ober-Gleen, Kreises Alsfeld, um Gestattung einer Collecte. 11. gs- 'ksl w Deutschland. Berlin, 9. Januar. Die Generalposidirection hat tpre Veamicn I/Uluu, aufmerksam glinacht, daß mit dem Ausdruck „Deutsche Reichspostanstalten" die vor. der Reichspostbehörde ressortirenden Postanstalten im Gebiete des vormaligen norddcutschln Bundes, in Süvhessrn, Elscß-Lothringen und Baden bezeichnet werden. Der Ausrruck „Deutsche Postanstalten" würde auch die Postanstalten in Bayern und Württemberg mit umfassen. Köln, 10. Jan. Von den beiden erledigten Domherrensiellcn ist die eine erzbischöflicherseits mit dem hiesigen Pastor Siebold besetzt worden; tote es heißt, dürfte die zweite, welche der Kaiser zu besetzen hat, der Pastor Blum von Aachen erhalten. — Zum Fortbau des Domes wurden in dem ab^elauslnen Jahr 147,030 Thlr. verwendet. — Die Herausgeber der „Köln. Ztg." und der „Köln. Volks-Ztg." haben sich geeinigt, den Lohn ihrer Setzer in der Weise zu erhöhen, daß dieselben für die Folge für 1000 n nicht mehr 3, sondern 3*/, Sgr. erhalten. Die „Köln. Zeitung" wird dagegen die JnsertionSgebühren von 3 auf 31/,. Sgr. pro Zeile erhöhen, während die andere Zeitung hinsichtlich derselben Gebühren schon vor kurzer Zeit eine Erhöhung von 11/2 auf 2 Sgr. eintretm ließ. — Wahrend in Köln die Elementarlehrer wegen der hohen Preise für die Lebensbedürfnisse gegen- wärtig um eine Theuerungszulage petitioniren, hat der Stadtrath in Deutz ohne Anregung in seiner letzten Sitzung eine solche schon beschlosst», nämlich für jeden Lehrer 20 und für jede Lehrerin 15 Thlr. München, 11. Jon. Die Reichsrathskammer hat die Gesetzentwürfe über die Ergänzung des Pferdebedarfs für das Heer, über die Steuer-Forterhebung, die Aenderung der Gemeinde-Ordnung und des Geschäftsganges des Landtags angenommen. Der Finanzminister sagte baldigste Vorlage eines Gesetzes über Gehaltsaufbesserungen zu. München, 12. Jan. Abgeordnetenkammer. Abg. Rußwurm verliest eine Interpellation wegen des Amberger Begrabnißsalles, leitet aus der gewaltsamen Bewirkung des Glockengeläutes und der Gestattung gottesdienstlicher Handlungen Seitens des excommunicirtcn Professors Friedrich mehrere Verfussungsvcrletzungen her und fragt, was die Regierung zur Wiederherstellung der verletzten Rechte thun werbe. Der Cultusminister stellt zunächst Vie Tharsachen richtig, weist nach, daß das Verfahren der Regierungsbehörde der Oberpfalz ganz correct sei, da die ersten Anordnungen dem Magistrate der Stadt Amberg überlassen worden, der über die Gemeindekirchen auch volles Vcrfügungsrecht habe. Die Regierung der Oberpfalz habe nur verfügt, daß Zunner ais Katholik zu behandeln sei, und habe darin Recht gehabt, da sie den Standpunkt der StaatSrcgierung in dieser Frage zu dem ihrigen gemacht hätte. Die Regierung habe nur die civ'lrechtlichen Folgen der Exommunication abzuwehren, in Gewissensfragen mische sie sich nicht. Zunner habe ein Recht gehabt, in weltlichen Fragen als Katholik behandelt zu werden. Die Frage wegen der Läutung der Sterbeglocken und der Stadtpfarrglocken sei noch offen, da Vie betreffenden LocalrechtSvcrhaltniffe noch nicht bekannt seien. Den Schutz des katholischen Ktrchen-Eigenthums werde die Negierung stets übernehmen, ohne deshalb die Frage über Vas Verhältniß zwischen Kirchenbesitz unv Gemeinde- besitz an einer Kirche präjuviciren zu wollen. Oesterreich. Wien. Aus Ungarn kommt immer etwas Originelles. So wurde die Sitzung des Abgeordnetenhauses am 9. in gemüthlicher Weise mit einer Inter- Schweiz. Lausanne, 7. Jan. Heute fand hier eüte große Manifestation statt zur Erinnerung an die wahrend ihrer Jnternirung hier verstorbenen französischen Soldaten. 6000 Personen, eine Musikbanve und eine dreifarbige, in Trauerflor gehüllte Fahne an der Spitze, nahmen an der Einweihutsg ^.Denkmales auf dem Friedhöfe von Montoie Theil. Französische Redner betonten in begeisterter Weise den Heroismus der französischen Soldaten unv Mobilgarven. Frankreich. Paris, 9. Januar. Victor Hugo richtet nach seiner Nieverlage folgenden Aufruf an v>e Pariser: An das Pariser Volk. Paris kann nicht unterliegen. Anscheinende Niederlagen verbergen nur den schließlichen Triumph. Die Menschen vergehen, aber Vas Volk bleibt. Die Stadt, welche Dcutschlanv nicht zu besiegen vermochte, wird nimmer von der Reaction besiegt werden. In gewissen seltsamen Zeitläusen wird die Gesellschaft von Furcht ergriffen und fleht bei dem Unerbittlichen um Hülfe. Dann hat der Zorn allein das Wort, die Unversöhnlichen sind die Retter und der Blutdurst vertritt den gesunden Menschenverstand. Vae victis allein wird zur StaatSraison; Mitleid wird zum Verrath, dem man die Katastrophen ausbürdet. AIS öffentlicher Feind gilt der Mann, der vom Wahnsinn der Milde erfaßt ist. Bcccaria wacht gruseln und Las-Cazas erscheint als Marat. Diese Krisen, in Venen die Furcht den Schrecken gebührt, dauern nicht lange; ihre Heftigkeit selbst führt ihr Ende herbei. Binnen kurzer Zett wird die falsche Ordnung, welche der Säbel erzeugt, von der wahren Orvnung besiegt, die aus der Freiheit emporsprießt. Um diesen Sieg zu erlangen, bedarf es keines heftigen Kampfes. Das vorwärtsschreitende Menschengeschlecht erschüttert friedlich, was fallen soll. Der ernste und gemessene Gang VeS Fortschritts genügt, um den Zusammensturz der falschen Dinge herbeizuführen. Was Paris will, wird geschehen. tiM , und zwar über revner Johann BeSze, welcher letzthin Prastvem in ^Wierr bekannte Dor^ hatte bei der ujhelyer Deputirtenwahl eine Rolle gespielt. Die Oppositionsblätter erzählen, Bcsze sei bei der Bestechung von Wählern auf der Straße ertappt und durchgebläut, im Schnee herumgewalkt und nur auf sein Flehen durch einen Sicher- heitscommiffar vor der Volkswuth gerettet worden. Der Interpellant fragt nun, ob der Justizminister eine strenge Untersuchung anordnen unv Vie Untersuchungs- actcn auf den Tisch des Hauses niederlegen will. Wiener Blättern zufolge soll der cisleithanische Cultusminister Dr. Stre- meyer iw Wege der Statthaltereien den Bürgermeistern sämmtlicher Gemeinden Westösterreichs den Auftrag ertheilt haben, die im Lause der letzten Monate geschlossenen Ehen der Altkatholiken mit Hinweis auf das noch in Rechtskraft stehende bürgerliche Gesetzbuch für ungiltig zu erklären. Diese Nachricht hat namentlich jene dreißig Ehepaare Wiens, welche sich vom Pfarrer Alois Anton in der Sal- vator-Kircbe mit der Erklärung, baß sie an das neue Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes nicht glauben können und wollen, hatten trauen lassen, in Aufregung verletzt. Einer sofort an maßgebender Stelle über den wahren Sachverhalt eingezogenen Erkundigung zufolge hat sich diese Nachricht als eine Erfindung herausgestellt. Hsratl» ■ an" r 1870: ,250,000. ,309,774. 1,563,791. [7123,565: [ 692,530. 1,153,104. Brodpreife vom 13. bis 20. Januar 1872? o ... „ «ach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 22 fr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 fr. 2 Kilo Roggenbrod 19 kr. Bestellungen auf toi Gießener Anzeiger gxa LSLSLL ... Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben pro I. Quartal zu 1 fl. sien. -d- B-drMm « S'fe» nuar 1872- f“SK ! Rüder m " Ä 36ra,ll"nb" X« i wegen verkannt und verleumdet. Victor Hugo. Vermischtes. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. ,n verdient gewiß in diesem Blatte zur Nachahmung weiter ver. die aUehrwürdige Stadt WormS zur Aufbesserung ^er E ementarlehrcr Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 14. bis 20. Januar 1872 besorgt Pfarrer Landmann. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 12. Januar. Waren es gestern österreichische Creditactien, die den Markt beherrschten, so sind es heute StaatSbahnactien, denen die Palme de- TageS zukommt, wahrend dieselben gestern bis 409 am Schluß der Börse bezahlt wurden, eröffnete der heutige Markt für dieselben unt411i/4. Auf vielfache Gewinnrcalisationen hin ermatteten sie biö 410‘/2, wurden jedoch, als die Notirungen der anderen Börsen elngetroffen waren, bis 414«/2 bezahlt. Der Grund zu dieser neuerdings außerordentlichen Steigerung derselben ist daS Gerücht, daß die im Besitz, der Gesellschaft sich befindenden Bergwerke, mit circa 20 Millionen inventarisirt, an eme Aktiengesellschaft, an deren Spitze die österreichische Creditanstalt steht, für 30 Millionen übergegangen seien. Lombarden wurden ebenfalls vielfach umgesetzt. Für die bevorstehende Medio-Regnlirung zeigt sich das Geld wieder sehr knapp, wodurch die Course in ihrer Entwickelung sogar zurück- gehalten werden. Anlagepapiere heute matter. Silberrente 64. 1860er Loose 92i/8. Amerikaner 96. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 14. Januar. Heinrich Kuhn am Kreuz, Ludwig Schneider in der Neustadt und Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. und Willenskraft wird es tnumpyimi. 'meQicrunp. Das allge. wohl verfinstern, es bleibt doch der einzige Bieles überlegen ist. Don meine Stimmrecht ist die Macht, die er ew , und Wahr- Am 11. Januar gegen Conrad Leistner von Mittelgründau, wegenUrkundenfälschung, eine innen 5---- ■, heit sind von erhabcnlr Klarheit. Italien. de L°mb°r°-i und V-n-.i°ns sind --mackt.g' »orten , fi* ter X one ßeb n ju her aus den biofeen Volkswillen basirten Rechte. Amerika. von 1150 fl. (statt seither 900 fl.) . c & nöthiq sei, den geringen Gehalt der -Ä- Ä’äSä'SÄS SÄffiSf »:■»«< y S-Ä1Ä.S ttSTSÄ'ä g-“ U-............... materiellen Wohlbefinden der Lehrer auf das Innigste verknüpft ist. Melchior Schmidt von Bellings, Königl. Preuß. Amts Stemau, Gefängnißstrafe von 6 Wochen. jvtrfmiborf wegen einfachen Diebstahls, eine Ge- Denselben «litten« Untersuchung«- Gottesdienst. , , , Morgens: Pfarrer Landmann. Am 14. Januar: Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel. allen ihren weißen Schw°n-nhalS ° ^&d)iig erleuchtete Lokal füllten Gentleman Käuferin los, pflanzte sich dicht vor chr auf schritt mit zornfnnkelnden ^"gen aus ) qu6; ($ier ^lso vergeuden Sie meine und mit sichtlich ^sb^ltenem G' , ~ .. 5hnen nicht oft genug anbefohlen, dieser »er: sauer erworbenen Goldstücke Mad ^^ ist zu Ende. Wer nicht hören will, verblichen Leidenschaft ein Ziel z stz - pl-iche Gesicht der ätherischen Dame nieder, muß fühlen." Eine schalünde de Hand des schwachen Wesens und Gleichzeitig entriß der gestrenge He r die S^eMte^o zarte Lady sank in eine tiefe Ohn- schritt trotzig wie ein gere z Z Thränen auS und bat einm der verblüfft daftehen- macht. lieber- iu fiti ade ten 9Bo ift kragt, sie, als dieser fyP E Aß?"yal sie an sich genommen," lispelte der galante Handlungsbeflissene. „Mein Gemahl?" rief die Dame entrüstet au». „Ich bin unver- heirathet und kenne den rohen Menschen gar nicht." Alle Recherchen der Polizei, den frechen Gauner aufzufinden, blieben leider resultatlos. -.......... 'Kriege erlangt »» nur, »enn mo ve°° H-ff- 3^ M' jft a„ 12. 3onu„ g-g-u man den Haß erloschen? Dutä) “ marie eben seiner Größe wegen Bedingung der Ordnung. Das große ^oit von Rübe irt -Daß arDKt wu #-***•*/ ----- > j cd t dvo '8* irt. alle Hindernisse zu bewältigen wissen. Durch Ruhe son 8 Jahren Eine Stadt, wie Versailles, toddje tae,3anuar i>. 3- an. 3£i>» ®l‘a . 3 bren bi8 iu 700fi. ifl.tt fdlti« 600 fl.) W- 3eber Pari«, welche welch« m R-t-n »°N büfl m fl. lfl°» s-i.h-r eoo fl.) und g-- tanuar 1872. »«•S° fl. n°» 16 Di-ustjahr-n ju dem Manm-lgchalt 81t, 5Ä Ä»sms T. »SS §§WM-ALs dresem tn einen f ® ® batte Stokes noch als Zeuge gegen funkelnde Colliers, verwickelt worden. Am Tage vor dein Mor Y ßinflufj auf die feilen von allen ihren n AiSk sungirt, und letzterer hotte durch feinen bekannten auf Die i ( ®iAJr sieben ein gerichtliches Verbot gegen ersteren erwirkt, gewisse Briefe p Diese Briefe, von FiSk an die erwähnte Maitrrffe, eiüe MrS. »VÄSäS“* m-Hn/ nil nis bene“ wird am Grad- di-,-S M-nsch-n nicht »°rhalt-n, denn seit dria Jahre 1868, wo sein Name,ruerI„in^V»bind,unA„ LeSruswandel tn Aller Munde. Jedermann, dem nur das Wort Erie-Actien bekannt ist, weife, wie FiSk sich durch eine Reihe von Manipulatiosten und Opera- tionen in den Gerichtshöfen, an der Börse und in Wall-Street die ganze Con- trole über die genannte Bahn angeeignet hatte, und wie er bis zum letzen Augen- blicke feines Lebens diese Gewalt dazu benutzt hat, um der Gerechtigkeit und Ehre ins Gesicht zu schlagen und die Actionäre zu plündern. Wo er die Richter nicht kaufen konnte (und meist konnte er's nur gar zu leicht), da wußte er mit unvergleichlicher Schlauheit und Unverschämtheit die Maschen des Gesetzes so auseinanderzuziehen, daß er bequem hindurch spazieren konnte. Auf die eine oder die andere Weise erreichte er stets sein Ziel; die Einkünfte einer sehr werthvollen Bahn flössen ganz ausschließlich in seine Tasche, und wo dies für seine unerhörten Extravaganzen nicht ausreichte, da verkaufte er neue Aktien, so viel er wollte o^r so viel er los werden konnte. Kurz, FiSk war der größte und zugleich der gemeinste Jndustrieritter seiner Zeit; nicht verstohlen, sondern offen verfolgte er seine Zwecke, und den Tausenden von Aktionären, welche arglos in seine Falle gegangen waren, gelang es erst vor ganz kurzer Zeit, und zwar nach zwcijähri- gern hartem Ringen, einige gegründete Hoffnung auf Sicherung ihres Rechtes zu erlangen. Was das Privatleben Fisk'S anbetrifft, so stand es mit feiner Jndu- strieritterschaft in nur zu gutem Einklang. Es war ein Leben von so unmoralischer Zügellosigkeit, wie es jedem anständigen Menschen die Schamröthe auf die Wangen treiben muß. Sein Opernhaus und seine Gelage, der „permanente Harem", mit welchem die Operntruppe ihn versah, und die nächtlichen Orgien — Alles dies war Stadtgespräch in Rewyork, und es ist aller Grund zur Annahme vorhanden, daß die Traditionen hier nicht übertrieben, sondern im Gegen- theil noch Manches bemäntelt haben. Er selbst und feine Kreaturen pflegten sich Der Art und Weise zu rühmen, wie das Geld gewonnen und wie es wieder auS- gegeben wurde. Die Vereinigten Staaten, zumal Stadt und Staat Rewyork, können sich Glück wünschen, daß dieser Schandfleck ausgelöscht ist, und wenn jetzt ou$ _ wie es Den Anschein hat — für den Tammanyring das letzte Stündlein geschlagen, dann steht der Tag vielleicht in nicht gar zu weiter Aussicht, wo man von dem Richter- oder dem Beamtenstande Des Staates Rewyork rühmlicher sprechen kann, wohingegen jetzt — mit wenigen Ausnahmen — Bestechung und Betrug noch immer an Der Tagesordnung sind. (Eingesandt.) 13 3Q„uar 1872. eS- Sä*. .i. Local-Mtotizen. Kopulirte. Gießen, 12- Januar. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen, welcher seine Sitzungen für das 1. Quartal l. I. heute Nachmittag beendigte, hat in nachbenannten Anklagefachen erkannt: Am 8. Januar gegen Georg Köhler von Geilshausen, wegen Brandstiftung, eine Zuchthausstrafe von 10 Jahren. Denselben gegen Karl Friedrich Lantow von Kopenhagen, wegen schweren Diebstahls, eine Gesängnißstrafe von 1 Jahr. Am 9. Januar gegen Georg Heinrich Hoffmann von Schlitz, da die Geschworenen den selben nicht der vorsätzlichen, sondern nur der fahrlässigen Körperverletzung für schuldig erklärten, wegen dieser jedoch eine Anklage nicht erhoben war, auf Freisprechung. Denselben gegen Adam BonariuS von Villingen, wegen schweren Diebstahls, eine Gefäng- nißstrafe von 6 Monaten, an welcher jedoch 1 Monat unverschuldet erlittene Untersuchungshaft in Abzug zu bringen ist. Am 10. Januar gegen Johannes Karl von ReichloS, auf Freisprechung, tnbem die Geschworenen denselben wegen der auf Meineid gerichteten Anklage für Nichtschuldig erklärt hatten. Den 7. Januar. Justus August Wilhelm Adam Kröll, Bürger und Kaufmann dahier, ein Wittwer; und Karoline Auguste Schmidtborn, des Bürgers und Kaufmanns, Gustav Schmidtborn eheliche Tochter. Denselben. Ernst Philipp Ludwig Euler, helmathsberechtigt zu Josbach, Regierungs-Bezirk Kassel, und Bürgermeistereigehülfe dahier, des Bürgers zu Josbach und Schneidermeisters, Heinrich Euler, ehelicher Sohn; und Karoline Wilhelmine Louise Dörr, des Bürgers und Schuhmachermeisters, Jakob Dörr, eheliche Tochter. Getaufte. Den 7. Januar. August Philipp, ein unehelicher Sohn von auswärts, geboren den 15. October. , ~ , Denselben. Marie Auguste, eine uneheliche Tochter von auswärts, geboren den 17. December. Denselben. Dem Bürger zu Kölshausen und Bremser an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Konrad Freitag, eine Tochter, Magdalena Henriette, geboren den 3. Jan. Wechsel. k. Oberhessen 83*/2 n lOOVz Bayer. 5% 4 0/o 146i/2 1864r h Malzpräparate \ von Georg Geiger in StuttgartJ Malz-Extract in bis jetzt unerreichter Reinheit, von vorzüglichem g mit Eisen und Chinin für Blutarme. do. 5,19 E. Hermes zu gerissenes Prügelholz, IV2 QO Wellen. 100 Nadelholz 224 8 Meter Länge 5 bis 13 Meter 5 bis 10 Meter der Sand- CD Neuenweg. 8. 955/g S. 927/8 Holzart: Eichen 112 8 37 4 63 14 387 499 35 Mittwoch den 17. Januar, von Morgens 9 Uhr an, Braunschweiger 20 Stadt Florenz 83 87 1047/g 1178/4 913/4 h Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 603/4 201/2 ‘f BßrsennachrichteH. 12. Januar 1872. Vorräthig in allen Apotheken. In Gießen bei 6 Buchen- „ versteigert werden. k. 8. 991/2 k. 8. 993/4 k. 8. 105 Versteigerung von Straßenarbeilen. 63) Die zur Unterhaltung der Staatsstraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1872 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beifuhr und dem Zerschlagen der Steine, sollen an den nach- benannten Tagen und Orten wenigstfordernd; versteigert werden, und zwar: Dienstag den 16. Januar, Morgens 9 Uhr, , i zu Lich in dem Gasthaus zum Engel für Eichen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- 206) Tannene Bettladen und Kleider- schränke stehen zn verkaufen bei Wieseck, den 4. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck- Lang. Versteigerungen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Denselben. Dem Bürger und Glasermeister, Heinrich Fillmann, ein Sohn, Heinrich Georg Philipp Wilhelm, geboren den 24. November Beerdigte. Den 9. Januar. Ernst Wißner, des Bürgers und Zieglers, Jakob Wißner, ehelicher Sohn, alt 25 T., gestorben den 8. Januar. Denselben. Katharine Margarethe Stroh, des verstorbenen Maurers von Kinzenbach, Adam Stroh, eheliche Tochter, alt 3 M. 16 T-, gestorben den 8. Januar Den 10. Januar. Ludwig Emil Christian Schäfer, des Cigarrenarbeiters, Heinrich Schäfer aus Geilshausen, ehelicher Sohn, alt 5 M- 11 T-, gestorben den 9- Januar. und Faulerboden, nachverzeichnetes öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 9 R.-Meter Buchen-Scheidholz, Aetleu. 5% östr. F. St. E. B. 4133/4 Lombard. Bahn 219i/4 Ludwigsh.-Bexbach 193 Maxbahn 1441/2 Bayer. Ostbahn 1497/8 Rhein-Nahebahn-Act. 39 V2 Hess. Ludwigsb.-Act. 1841/2 bereitet von W. Stnppl in Alpirsbach. Trotz der in großer Anzahl aufgetauchten Nachahmungen behaupten diese Fabrikate ihren guten Ruf und erobern sich von Tag zu Tag mehr und mehr die Gunst des Publikums. Preis: Vi Schachtel 14 fr., V2 Schachtel 7 fr. Dieses Brustbonbons ist zu haben in Gießen bei Julius Wallach. e r. 4 398 Raummeter Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- Raummeter Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ Eichen-Stämme mit 18,30 Cub.-Meter, 8,4 2 4 43 3 4 24,4 22,8 0,75 9,75 6,85 450 OFuß Eichenbohlen, 620 oFuß Lärchen- u. Tannenbohlen, 2 Stecken Scheidholz, Mein Großes Küferwaaren-Loger 24 Centner Grummet, 9 „ Heu, sowie eine Parthie Kartoffeln und Dickwurzeln. m m e 2 1158 8. 913/4 S. 1015/g S*. - Scheidholz Rau 10 Feilgebotenes. 204) Täglich frische Berliner Pfannkuchen bei Wilhelm Hartmann. ! Wirklicher Ausverkauf! 161) Wegen Geschäfts - Aufgabe verkaufe meine särnrntlichen Waaren-Vorräthe von heute ab unterm Einkaufs-Preise, jedoch nur gegen Baarzahlung, aus. Mit dem 1. März d. I. beginne ein neues Geschäft und suche bis dahin mein Lager zu räumen. Ich bitte daher um zahlreichen Besuch. Julius Landauer. Geldsorten. fl. kr. Pr.Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 17i/2—18i/t EngL Sorer. 11 45—47 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 24-25 im Interesse ihrer Gemeinden besonders be- fannt machen zu lassen. Gießen, den 3. Januar 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. 153) Die nachverzeichneten, dem verstorbenen Schreinermeister Ludwig Rau Wieseck gehörenden Gegenstände sollen Zu verkaufen: Betten, Bier- und Weinflaschen bei Meyer Rothenberger Mn fdbrilidt 6rr llrujrit hat in so furzem Zeitraum einen so großen Erfolg aufzuweisen, wie das Brustbonbons Arabische Gummi Kugeln, PH. Bauer, Schreiner, i Mühlsaffe Nr. 72. versteigert werden, als: 1) sämmtliches Schreinerwerfzeug, 2) ~ ~..... 3) ' 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) Acilen. Frankf. Bank 137 Frankf. Vereins-Kasse 129 Darmst. Bankact. 448 Wien Bankactien 861 Galizien 264 */2 Oest. Creditaot. 350‘/g 8. 8. 8. 8. 1 Fuder Kornstroh, IV2 „ Gerstenstroh, 1 „ Erbsenstroh, II. Bau-, Werf- und Nutz.holz: 122 Eichen-Stämme mit 33,92 Cub.-Meter, 82 Nadel- „ „ 29,70 27 Eichen-Stangen „ 1,87 „ 40 Nadel- „ „ 2,01 „ Die Zusammenkunft ift auf der Lrcher Straße an der 6. Schneiße (links). Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. Mat 1872 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 9. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. k. k. k. k. k. 4% n 97'/8 3V»% n 92 122) Montag den 15. Januar 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Wanne, Brauhof, Annaberg, Oberwald " ‘ " Holz Preuss. 41/2 °/o Oblig. 102l/8 Frankf. 31/2% ObL 88»/* Nass. 4i/2 o/o Obi. 993/8 Kurhess. 4% „ 93 V2 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1021/2 Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Lrittml-Buredu für Inscratr bestens empfohlen- . . . o . Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr- Ser tungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreifen der Zeitungs-Expeditionen berechnet. Kostenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rechnung franco. Jaeger'sche Buch Papier - und Landkarten-Handlung Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. Aechte Bart-Zwiebel garantirtes Barterstugungs - Mittel. Es ist dies keines der vielen öffentlich uu§ße: botenen Schwindelmittel, die nur auf Täuschung hinauslaufen , sondern die Wirkung, die dieses Mittel auf den Wuchs der Barthaare ausübt, beruht hauptsächlich in dem Extracte der vom Professor C. Thedo entdeckten Pflanze Onionar. Dieses Präparat darf in Folge seiner ausgezeichneten Wirkung gewiß mit vollster Ueberzeugung Jedermann auf das Angelegentlichste empfohlen werden, indem es den Bartwuchs mit unglaublicher Schnelligkeit befördert und selbst bei jungen Leuten einen vollen und kräftigen Bart erzeugt, was schon durch zahlreiche Zeugnisse bewiesen wurde. Preis pr. Packet sammt Gebrauchs-Anweisung 1 ^hlr. Depüt in Gießen Chr. Oppermann, Friseur. die Straßen von Steinbach über Lich gegen |06) Hungen und vom Hessenbrücker Hammer r über Lich gegen Butzbach 73) Dienstag den 16. d. Mts-, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- strict Teufelspfütze: Althee - Bonbons, untrügliches Mittel gegen Husten und Heiserkeit, ä Paquet 7 fr., bei ' (5535) Carl Hoffmann. Kindernabrnngsnilltel S süßlichen Geschmacks zu empfehlen. kautenschneche. Januar 1872- Großherzogliche Oberförsterei Schiffenbcrg- Georgi. Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 597/8 3°/0 öst. s. Lombard 85 3°/0 Livomeser 40% 50/0 Toscaner 60'/2 5% Elisabeth.-Prior. 83 do. II. Emiss. 82 % Anlehensloone. IKurh. 40 Thlr. Loose 69% INassau 25 fl. 44 40/g bayr. Präm.-Anl. 116 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 114 Badische fl. 35 Loose 69 V2 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 37% Oestr. fl. 250 v. 1854 81V8 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 92i/4 » 41/2% 1 jährige 100 n 40/g 1jährige 95V2 Wärtern!-. 41/2% Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 991/2 Oesterr. Silberrente 637/8 n Papierrente 55 Amerik. Bonds 1881r 102% n „ 1882r 96 „ n 1885r 97 n „ 1887r 973/4 Spanier, neuest. 3% 317/s HoNversteiqerung in der Oberförsterei Schiffenberg 147) Mittwoch den 17. und Donnerstag den 18. d. Mts. soll in dem Domanialwald-District Tempel nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Prügelholz Stockholz Reisholz Die resp. Großherzoglichen Bürgermeiste- , . . , r f ~ - — reien werden ersucht, diese Versteigerungen >öNNgb ich hiermit ill elllpfehiende Erinnerung. Wilh. Kohlermann, Neustadt Eichen-Stämme = 2 Stück von 28 und 29 Cent. Durchm. und 6 und mit = 0,89 Festmeter, Nadelholz-Stämme = 224 Stück von 15 bis 28 Cent. Durchm. und Länge, mit - 51,54 Festmeter, Nadelholz-Stangen = 219 Stück von 5 bis 14 Cent. Durchm. und Länge, mit --- 12,26 Festmeter. fÄminf- Mittwochs kommt nur Brennholz zum Ausgebot, Donn^stags dagegen sam L liches Stamm- und Stangenholz, sowie noch ein Theil des Brennholzes, hier namentlich mehrere Schichten Nadel-Prügelholz von 2,5 und 3 Meter Lange. Die Versteigerung beginnt an beiden Tagen Vormittags » UOt» . Zusammenkunft auf dem Vicinalweg von Gießen nach Schiffenberg an der------ HO op c 4. Maronen 210) Entree 12 kr. 211) 209) 200) Kestaiirati»» Laliustcin Sonntag den 14. Januar 1872: JLony’s Bierkeller. Sonntag den 14. Januar 1872 (Gedächtnißtag von Briare): (süße große italienische Kastanien), um damit zu räumen, pr. Pfund 8 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. I. Anfang 4 Uhr, Ende 7 Uhr- II. Anfang 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Hierzu ladet höftichst ein: Meyer Rothenberger, Neuenweg. 74) Maskenanzüge, alle Arten Dominos zu verleihen; Larven, Gold- und Silberbesatz zu verkaufen. Anzüge werden nach Maaß angefertigt und nach Gebrauch zurückgenommen. Bestellungen werden pünktlich besorgt. A. Hachenburger, Schneidermeister in Darmstadt, obere Rheinstraße. Drittes Coneert des Gießener Concert-Vereins Jager. Anfang halb 6 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. „Fraeikfurter Hof,“ Sonntag den 14. Januar: Streich Sextett. Anfang 7 Uhr. Entree ä Person 6 kr. An- und Berknuf von getragenen Kleidern bei 5120) Als neueste Husten-BonbouS 8 sind CoffTunh’s ; Mah-Extract-Bonlwn^ i vor allen bisher bekannten Malz-Bon- | bons zu empfehlen. Sie enthalten eine g ! starke Beimischung von achtem Loef-1 | lund'schcm Malz - Extract und sind | deshalb von äußerft angenehmem, kraf- 8 I tigem Malzgeschmack und augenblicklich g \ fühlbarer, auflösender Wirkung. g | In Paketen zu 9 kr. vorräthig in Ä I Gießen bei Herrn Emrl Fischbach, g Lens scher Felsenketter. Sonntag den 14. Januar 1872: Concerl. Vermischte Anzeigen. Agenten-Gesnch. 207) Eine reuommirte deutsche Lebensversicherungs-Gesellschaft sucht für größere Plätze Oberhessens tüchtige solide Agenten gegen hohe Provisionssätze. Gefällige Franco - Offerten unter Chiffre W. ß. 2079 an die Annoncen-Expedition von D. Frenz in Mainz. -— , 143) Ein anständiges, sauberes Mäd- 157) 100 Eentner gutes Heu sind zu ver- chen wird für einen kleinen Haushalt ge- kaufen bei Ph. Lampus. sucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts. Dr. Friedr. Lengil’sf Birken-Balsam | die im Gesicht ent-,8 I für Zimmerheizung sind fortwährend in der Gasfabrik zu haben. 146) An meinem eröffneten Cursus im Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern können noch einige Damen Theil nehmen und sehe ich etwaigen Anmeldungen entgegen. Frau R- Rothenberger, Lindenplatz. 7pror. Oregon- und Calisornia-Bonds stehen heute 75—76, ßproc. California- und Oregon-Konds stehen ca. 84 pEt., warum dieser ungerechtfertigte Unterschied?? 7proc. Oregon- imh Calisornia-Konds müssen steigen! (107) || Epileptische Krämpfe (Fallsucht) !| H heilt der Specialarzt für Epilepsie »r. O. Hiliiscli in Berlin, jetzt B H Louisenstrasse 45. — Bereits über Hunderte vollständig geheilt. (213) Im großen Saale des Cafe Leib. 160) " Sonntaq den 14. Januar 1872: Militär - Onrrrt, ausgeführt vom Musik-Corps der Marburger ausgesübrt von der hiesigen Musik - Capelle. Anfang Nachmittags von 4—7 Uhr. Abends von 8—11 Uhr. Entree ä Person 6 kr. der hiesigen Regiments-Musik. Anfang 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. — Entree 6 kr. ä und Nheumätik'MUS-lndlnde | 1 können nicht dringend genug auf die | )im Verlage der Fr- Wo t tman u'scken s Buchhandlung in Schwelm erschienenen g : Schrift: ^Gicht und Rheumatismus, | 8 deren wahre Natur. Ursachen und g r ü n d! i ch e Heilung" durch ein ein- Ä ■1 faches Heiloeifahrcn aufmerksam gemacht | - werden. Preis 71 > Sgr — Kranke, Z y welche bereits von berühmten Aerzten tz aufgegcben waren, fanden durch das hier 8 angegebene Heilverfahren vollkommene 8 y Genesung. (208) 3 g Vorräthig in allen Buchhandlungen, g 194) Bei Ph. Kreiling in Wieseck können einige geübte Wickelmacher unter günstigen Bedingungen zum Cigarrenmachen angelernt und dauernd beschäftigt werden. 5213) Spezialarzt Dr. Kirchhoffer in- Kappel ((Schweiz i besitzt sichere Mittel gegen nächtliches Betrnäsfen, Pollutionen, Impotenz._____________________(H. 4>20.) 195) Eine Lauffrau wird gesucht. An- lage C- 25.__________________________________ 201) Sonntag den 14. Januar, Nachmittags 3 Uhr: Allgemeine Arbeiter - Versammlung im Saale des P r o m e n a d e h a u s e s, wozu wir alle Arbeiter und Arbeiterfreunde höflichst einladen. Mehrere Arbeiter. § Herren-Wäsche, als: Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Halsbinden und Glace-Handschuhe, empfiehlt in reicher Auswahl H- Rübsamen. Runzeln und | latter narben, giebt < ihm eine jugendliche Gc- , sichtSfarbe, der Haut verleibt er ! Weiße, Zartheit und Frische, i entfernt in kürzester Zeit Sommersprossen, Leberflecken, Muttermale, Rasenröthe, Mitesser und alle anderen Unreinheiten der Haut. Bestreicht man z. B. Abends e das Gesicht oder andere Haut- § stellen damit, so lösen sich schon § am folgenden Morgen fast un- Z merkliche Schuppen von der 8 Haut, die dadurch blendend g weiß und zart wird. ß Preis eines Kruges,^sammt Ge- £ brauchsanweisung, 1 Thlr. g General-Depüt in Frankfurt a. M. bei G. L. Neulings Nachfolger. £ Depöt in Gießen bei Chr. Oppermann, t (4021) Friseur. tz 115) Neue Gewichte, Maaßstäbe, Ellen und Waagen bei _________________________Emil Pisto r. 158) Täglich frische Milch; aus Verlangen wird dieselbe jeden Tag frei in's Haus geliefert. Frau Retter, Seltersweg Nr. 168. 203) Die den Ludwig Appells Erben gehörige Hofraithe in der Flügelsgasse oll um den Preis von 1000 st. verkauft werden. Nähere Auskunft ertheilt Gießen, den 13. Januar 1872. __________________Fr. Semmler. 116) Ein kleines Wohnhaus am Wall- thor, noch in bester Lage, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Abr. Bey fuß. 137) Meinen, in der Nähe des Zinßer'- schen, jetzt Wenz el's Garten, am Schiffen- berger Wege, ohnweit der Oberhessischen Eisenbahn gelegenen, mit einem Häuschen versehenen Garten, beabsichtige ich auf mehrere Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber wollen sich an I. A. Busch Söhne oder direct an mich wenden. Verwalter Pfeil Wittwe. Jmmarinirte Häringe (4705) empfiehlt Ehr. Wallenfels. 4929) Saamen- und Leinkuchen, Kornkleie, Waizenschalcn und Futtermehl bei I- M. Schulhof. Vermiethungen. 205) Ein sehr schönes Familienlogis bestehend aus 4 Stuben, 2 Eabineten, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen bei _______ Georg Herbert. 155) Eine gut möblirte Parterre-Stube uiu Eabinet zu vermiethen. Näheres bei I. Rothenberger, Lindenplatz. 198) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen in Lit. C. Nr. 8.__________________ 3094) In meinem Hause ist noch eine Etage mit 2 Mansarden - Stuben zu vermiethen und sofort zu beziehen. ______________________Gabriel. 49) In meinem neu erbauten Hause, Wilhelmsstraße, sind der Parterre-Stock, zweiter Stock und eine Mansarde zu vermiethen. Dr. Weichel. 199) Ein freundliches möblirtes Zimmer im ersten Stock ist im Hause des Herrn Ernst JugHardt, Eck der Brandgasse, sofort zu vermiethen._______.__ 4452) Eine freundliche Wohnung von drei Zimmern, Eabinet, Küche, großem Boden, Bleichplatz an eine stille Familie zu vermiethen. Marktstraße D. 217. 148) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und Anfangs März zu beziehen. Knoll, Kirchendiener. 5077) Die untere Etage meines Hauses in der Alicenstraße ist zu vermiethen. _________________Gaauoin. 115) Das von uns seither bewohnte L'ogie in Lit. C. Nr. 1 ist anderweitig zu vermiethen und sofort zu beziehen. __________________Gebr. Stamm. 53) Auf dem Seltersberg ist eine Familienwohnung , bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 133) Ein unmöblirtes, großes freundliches Zimmer, ebener Erde, mit gesondertem Emgang, ist Eanzleiberg B- 68 zu ver- n nett) en. ________________________________ 154) In der neu erbauten Director- Wohnung der Balserftiftung ist der untere sehr elegant eingerichtete Stock zu vermiethen. Er besteht aus 2 Salons, 4 Zimmern, Küche, Bodenkammern, Magdstube, Kellern rc. Auch kann auf Verlangen ein Stück Garten beigegeben werden. Der Administrator: ________________________________Dornseisf. 156) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind im 3. Stock meines Hauses zu vermiethen. Ph- Lampus. Donnerstag den 18. Januar 1872, Abends präcis 6 Uhr, im Club Saale, unter gütiger Mitwirkung der Herren: Dr. H. Pockh, Großh. Hofopernsänger aus Darmstadt und Stud. F. Dubois. Programm: Symphonie (B-dur) Nr. 4, von Niels W. Gäbe. Arie für Baß a. d. Schöpfung, von I. Haydn. a) Larghetto (A-dur), j von P. Nardini. Für Violoncell. b) Andante (G-dur), ) von G. Goltermann. Lieder für Baß: a) Des frommen Landsknechts Morgenlied, von W. Lenz. b) Der Himmel im Thal, von Staudigl. Zwei Sätze der unvollendeten Symphonie (H-moll), von Fr. Schubert 1 5054) Stuttgart. | Gärttner'sche Gicht-Watte, « „ Zahnweh-Watte, | l reelle preisgekrönte Fabrikate, empfiehlt p in Paqueten ä 12 und 24 kr. C. Gärltucr, Apotheker. I Niederlage bei Herrn I>r. Laubinger, Apotheker in Gießen, j Redaction, Druck und Verlag der Brühllschen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen.