lt, ' P^ris vierteljährig 1 ft 12 h- mit Bringerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gichmer Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. . ^selben ' "1,t> I°lchrz („ i’ hohem '•«Ian, ^ermann, • d6. Vorstandes Mten, nochmM *e™ Schulhanse W unsere Ein- ^chen am Herzen , kommt, uns nur senden Mitglieder Vorstand: lann, Pfarrer. ilie. lge eines unglück- t Unerfahrenheit in Gefahr, Mes verfallen. Mit rtergang gerettet, darum an die m einen Beitrag haben wir einen .igen Einzeichnung ft, Pfarrer. r »kellner kann gegen Stellt int Wappen in Quartals. fei»’ orl,l"-"'rtiee ÄS ;”ÄS ZK 70 ♦ fl mh neue Nr. 41 M t: -? le von F- Ehr- B- ihung-) - Mlu^- NSÜ sr’S-5 iS« - PäbS fiSÄ** 3. Aickcr-^^. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Nr. LE Douucrstag dm 11. Juli 4S2L. ”^7fo»öjibeiber®jpebition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger Expeditionen vnd d°n gand-P°stb°ten -ntgeg-n genommen. welch- dm AN!««-, bn »« Erpedition -b»°im i»sstn. erl>alt^be..fel6^g<12^LJ!L£l^Lg--L± Amtlicher T h e t l. ) entlassen. V !, It 3 V p h- n, s-r 9« 4 ei» -so R. ft rf ne e- tS' s-' n.« 6*| ur r» er 'S in in Seine Königliche Hah.it der GroßherzogS°b.n aller- gnädigst geruht: am 22. Juni den Haupisteueramt-.AW-ni-n l. Klaffe b-. 5. Dienflnachrichien. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller gnävigst geruht: am 11. Juni dem zweiten evang. Pfarrer zu Nidda, im D kanaie Nedca, Johanne« Hosmiyer, die erste evang. Pfarrst-lle tafelbfi zu übertrage , am 18. Juni den Hrfkellerofsteianten Balthasar Ritsert zum 5offtUermetfier, m Wirkung vom 1. Juli 1872 an, zu besördern; am 20. Juni °en von b-m H-rr Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, aus di- erste evang. Schulst-lle zu Sch tz, im Kreise Lauterbach, präs-niirien Schullehrer an der Elementar chule zu Sch tz, Wilhelm Strack, für diese Stelle und Len von dem Herrn grasen von Schlitz, genannt von Görtz, aus die erste evang. Elementarschulst-lle zu Schlitz, rm Kr Lauterbach, präs. evang. Schullehrer zu Hartershausen, tm Kr. Lau,- b ch, Carl Kern, für kiese Stelle zu bestätigen; an demselben Tage dem ^^ulamt-aspirant n Johann Heinrich Doll au« Bor«°°rs, im Kr. Nrdda, die Ober-Schmitten, im Kr. Nidda, und dem Schulawtsaspiran en- Michael Gr b au« Heubach, im Kr. Dieburg, die kathol. Schulst-lle zu Kolmoack, im »r. Ltn Deutschland. Darmstadt, 9. Juli. Da« Großh-rzoglich- Regierungsblatt Nr. 31 Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerium« de« Großherzoglich-n Hauser und de« Aeußern, die Bestellung der Postanweisungen und der zugehörigen ^°^^2^B-kanntmachung Großherzoglichen Ministerium« der Justiz, betreffend die Errichtung ll872 am in den Ruhestand zu versetzen; am 22. Juni den Ministeria.kanzlisten U * bei Grostherzogl. Ministerium de« Großherzogl. Hause« und d-S A-ußern, Wilhelm Üßeingarten, auf fein Nachsnch-n in den Ruhestand zu versetzen und demselben die Erlaubniß zu ertheilen, die Uniform der Penfionäre tragen zu dürfen. 9. doncutttnjetöffnungen. Erledigt ist: die erste evang. Schn stelle zu Hon,, berg an der Ohm, im Kreise Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalt von 498 st. 49V2 fr.; die Stelle ist mit einem Theologen zu besetzen; die erste evang. ->Sul. stelle zu Ebtrstadt, im Kr. Darmstadt, mit einem jahrl. Mhalt von 426 fl. 27 kr., die zweite evang. Schulstelle zu Eberstadt, im Kr Darmstadt, m,t einem jahr . Gehalt von 334 fl. 27 fr.: die erste kathol. Schulstelle zu Laubenhe.m, m R- Mainz, mit einem sährl. Gehalt von 360 fl. 26 fr.; die Gem-in°eschu stell- zu Hahnheim, im Kr. Oppenheim, mit einem zahrl. Gehalt von 300 ff, die Stlle ist mit einem Schullehrer evang. Confesston zu besetzen; d'- -rst- "-ng^schul- stelle zu Lützel-Wieb-lodach, im Kr. Neustadt, mit einem tahrl. Gehalt von 300 ff 35 fr.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosend-rg und Cem H-rru Grafen zu Erbach-Schönberg steht da« Präsentation-recht zu derselben zu. Darmstadt, 10. Juli. Großherzvgliche« Ministerium de« Innern b-austragt un«, nachstehenden Erlatz de« Reichskanzler-Amte« zur Kenntniß -swaiger 2» ereffenten ,u bringen. Darmstadt, den 6. Juli 1872. Großherzogllche Handelskamm-r Berlin/den 23. Juni 1872. Laut einem Bericht- de« Kaiserlich teut(d)en «)enn ..... General-Consul« zu Tunis vom 4. d. M. bai di! Tunest die Regierung an. j afottnet, daß vom 5. c. M. an von den nach Tunis eingefuhrten Waaren em Eingangszoll von 8 Proeent ad valorem, statt de« s-ith-ng-n Zollsatzes von - dem infalli- antworten. Frankreich. • NS» Ä Ä'Ä’ESrBS „ J aus dem von ihm dem Landwehr-BezirkScommando auszu- Berlin, 9. Juli. Bekanntlich befinden sich bei denjenigen Truppen, welche zu der OccupationSarmee gehören, noch eine Anzahl solcher Mannschaften, welche bei FnedenSzuständen schon dem Reserveverhältniß angehören. Auch eine größere Anzahl von Reserveoffizieren befinden sich noch bei jenen Truppentheilen. Wie wir hören, liegt es in der Absicht der Militärverwaltung, demnächst diese Offiziere und Mannschaften in die Heimath zu entlassen und die Stärke der einzelnen Re- gimenter, welche gegenwärtig noch zur OccupationSarmee gehören, um die Hahl der zu entlassenden Offiziere und Mannschaften zu verringern. Der Drechslermeister Bebel ist vom Gerichtshöfe zu Dresden wegen Maje- statöbeleidigung zu neun Monaten Gefänguiß verurtheilt und seines Mandats als Nerchstagsabgeordneter verlustig erklärt worden. 8. Juli. Der König hat den Altkatholiken in Simbach am 3nn und Umgebung gestattet, durch Aufrufe in öffentlichen Blattern Beitrag- für den Neubau einer Nothlirche dortselbs) zu sammeln, wovon die sämwtlichen k. Re- gi-rungen verständigt wurden. Oesterreich. Ministerium gegenüber solchen Offizieren, welche notorisch Asfiliirte des Jesuitenordens sind, verhalten werde, zumal Einzelne derselben in der Armee, resv. als Adzulanten höhere Stellungen bekleiden. Berlin, 10 Juli. Die „Provinzial-llorrespondenz" bespricht die jüngste Vereinbarung mit Frankreich und hebt hervor: Keineswegs sei der Wunsch, früher in den Besitz der Kriegseontribution zu gelangen, für Deutschland bestimmend gewesen, sondern allein die U-berzeugung, der Wunsch und das Anerbieten Frank- reich« s-,-n -in Anzeichen und eine Bürgschast seiner sriedlichen Politik. Frankreich« Anträge konnten nur durch friedliche Absichten begründet sein. Die deutsche Re- gierung hielt es daher für ihre Pflicht, mit einer aufrichtigen Friedenspolitik den französischen Anträgen soweit entgegenzukommen, als die Fürsorge für die Sicheruna der eigenen Interessen es irgend gestattete. Dortmund, 5. Juli. Gestern Abend war unsere Nachbarstadt Hörde der Schauplatz eines bedauerlichen Tumultes. Nachdem der Vortrag des Herrn Lehrers Hufschmied tm Arbetterbildungsverein über die Verwerflichkeit des Strikes und über die Mittel und Wege, um die Lage der arbeitenden Klassen zu verbessern, in aller Ruhe geendet hatte, wurde der Polizei, die durch 7 berittene GenSd'armen aus Dortmund verstärkt war, die Anzeige gemacht, in einem Wirthshause auf der Langenstraße befinde sich der Socialdewokrat Mack aus Dortmund, der am vergangenen Sonntag Miturheber der Aufzüge in Aplerbeck und Schüren gewesen sei. Derselbe wurde alsbald verhaftet, und ging derselbe ruhig mit den Gensd'ar- men. Kurz vor dem Rathhause machte jedoch die ihn begleitende Menschen- menge mehrfach Versuche, den Arrestanten zu befreien, welches jedoch von der Polizei verhindert wurde. Als auf dreimal ergangene Aufforderung, den Platz zu raumen, die Menge mit Pfeifen, Brüllen und sogar mit Steinwürfen antwortete ^ittene Gensd'armerie unter Assistenz mehrerer FußgenSd'armen den Platz, indem sie mit gezogenen Säbeln das Volk attaquirte, einhieb und ca. 20 ^"^ungen vornahm. Noch bis Mitternacht waren die Straßen mit dem lär- gefüllt, indeß haben weitere Excesse nicht stattgefundcn. Der verhaftete Schloffir Mack von Dortmund wurde noch an demselben Abend ver° nowm-n^unp bis zum heutigen Tage im Stadtgefängniß internirt. Der Bürger- Paris. Der „Univers" kann sich noch immer nicht über den >>»> Raumungsvertrags trösten. Er findet, daß Frankreich dabei «ich.« S,t6 BBf nur verloren hat. — In s.iner ,-tzi«n Nummer führt er den B-w-i« C“ P"ufien zu allen Zetten richtig beurtheilt hab- und es nicht f-'ine Schuld il, toenn dasselbe heute Frankreichs Unglück gewortrn sei. Der Beweis ist frei l'ch von etwas altem Datum, näiqlich vom 18. Apri 1701 •iJV Sl-m-ns XL im g-h-fm-n Consistorium an'die ^ inatt fo „d?Än prache: „Ehrwürdige Brüder! Es ist uns kundg-than worb-n und b e N-ÜiI-tt durch die aanre Welt an..., , le Neuigkeit Sondirung des Terrains durch die officiösen Pionniere auskommen zu können glaubt und gegen alle ein eigensinniges Schweigen beobachtet. Denn darüber darf man sich im Publikum nicht täuschen, daß die Officiösen nur dann etwas erfahren, wenn es im eigenen Interesse der Regierung liegt. Nichtsdestoweniger müssen wir von den in Cours gesetzten Nachrichten Notiz nehmen und theilen daher auch mit, was die heutige „Karlsr. Ztg." in der beregten Angelegenheit schreibt, eine Quelle, die sonst zu den zuverlässigsten zu zählen ist. Nach dem genannten Organe haben bereits Dr. Falck und Graf Eulenburg am gestrigen Tage ihre Reise nach Ems angetreten, um dem Kaiser über den letzten Ministerrath Vortrag zu halten. Nach den Angaben des genannten Organs hat es sich bet dem einstimmig gefaßten Beschlüsse des Staatsministeriums nicht um eine einzelne Maßnahme gegen den Bischof von Ermeland, sondern um ganz allgemeine Schritte gegen alle Geistlichen gehandelt, welche sich in irgend welchen Widerspruch mit den Laudesgesetzen und der Staatsgewalt setzen. Dem entsprechend ist zunächst gegen den Bischof Dr. Crementz, der das tatsächlich schon gcthan hat, die Amts- und Temporaliensperre verhängt worden. Die Bestätigung dieses Beschlusses durch den König ist als zweifellos und unmittelbar bevorstehend zu betrachten. (D. Pr.) Die große Frage des französischen Anlehens ist also entschieden. Drei Milliarden verlangt der Finanzminister, resp. diejenige Summe in Rentenver- schreibungen, welche nöthig ist, um drei Milliarden baar zu erhalten, nebst den sonstigen Kosten für Discontirung, Negocirung und Zahlung der in den nächsten zwei Jahren fälligen Zinsen. Wir werden wohl nicht irren, wenn wir die danach benöthigte Summe auf ca. 3% Milliarden oder eine Milliarde resp. 1000 Millionen Thaler anschlagen. Ueber den Zeitpunkt der Emission herrscht noch Dunkel. Von einer Seite wirb der 25. Zuli als Emisstonetag genannt, Andere halten diesen Termin für zu früh angesetzt. In Bezug auf die Modalitäten der Räumung, namentlich die Furcht der Bewohner der Departements Mcurthe und Vosges, daß ihnen schließlich die Unterhaltung der gesummten OccupationSarmee. von 50,000 Mann zur Last fallen werde, bemerkt der „TempS": „Es steht nichts im Wege, daß die finanziellen Garantien für die dritte Milliarde schon iw Augenblick der Zahlung der zweiten gestellt und demzufolge die vier Departements auf einmal ober doch in kurzen Zwischenräumen befreit werden können. Auf dieses Ziel werden jetzt offenbar die Anstrengungen der Negierung gerichtet sein. Es ist ja allgemein bekannt, daß diese Bedingung der Garantien, wenn sie auch nur eine sacultive und eventuelle ist, doch den wichtigsten, vielleicht den reellsten Be- standtheil des ganzen Vertrages bildet. Die Regierung erhält von allen Seiten; Anerbieten, einige derselben treten sogar unter dem eigenen Patronate der Macht, auf, welche sich über ihren Werth zu erkennen Vorbehalten hat. Damit ist hinreichend gesagt, daß die contrahirenden Theile, wenn sie in dieser Frage noch , nicht einig sind, es doch leicht werden können, und daß es gerechter und politischer rst, zwischen den Zeilen des Vertrages zu lesen, als unaufhörlich die Leiden , einer Situation noch zu übertreiben, für welche sie nicht verantwortlich gemacht ’ werden kann." ö bks-r>°s" wv.d-n, darüber scheinen s-lbst die sonst am b-stcn unterrichteten Officiösen Sinter von der Regierung angewiesen worden -in. . bie«mal in Ungewißheit g-laff-n zu sein; man liest in den v-rschi-denen Organen binnen 8 Tagen m da-Kirchen^chein age ®e,Zoa,naJ0 ** £ 7 widersprechende Angaben und Jeder behauptet, aus erster Quelle bilistischen Pfarrer Blaschy die Anweisung iu X« Ä (Klopft zu haben — ein Beweis, daß man diesmal auch ohne vorherige früher geführten Militärkirchenbuche mLd. Sand runa des Termins hur* hi» ---I- ... ° '7 .v ^tnurnr^enouwe r Lbien. Der „N. fr. Pr." entnehmen wir Folgendes: ^Wenn irgend etwas im Stande ist, unsere Freude über den rasch und energisch geführten Kampf gegen die Gesellschaft Jesu im deutschen Nachbarreiche zu ttuoen, so ist es die täglich wachsende Besorgniß vor einer Jesuiten-Jnvasion m Oesterreich. Immer lauter und nachdrücklicher wird die Kunde von neuen °^anßCn tn Steiermark, Kärnthen, Tirol und selbst inmitten der Rc-chshauptstadt, deren neunten Bezirk man bereits mit Bestimmtheit als Ort einer jesuitischen Emigrirten-Colonie bezeichnet. Seitdem Pius IX. nach seiner Restauration mit der Bulle Sollicitudo omnium ecclesiarum, vom 7. August 1814 d-n Jesuitenorden, der vor einem Jahrhundert schon al« staatsgefährlich aufgelöst uat aus allen Landern verjage war, wieder hergestcllt, hat sich die Gesellschaft gegeben, Oesterreich wieder in ihre Fange zu bekommen. Sie schickte die Redemptoristen und Liguorianer als ihre Vorläufer voraus. Aber Kaiser Franz wollte seine absolute Herrschaft nicht mit der Kirche theilen, den Jesuiten llegenuber blieb er unerbittlich. Sie wurden auch uns erst gefährlich, nachdem sie sich Pius' des Neunten, der sie Anfangs gehaßt, bemächtigt hatten. «>e lchcke in Kalksburg erzogen. „Pokrok" und „Vaterland" «erden den Schulern von der sechsten Classe an als Lectüre empfohlen. Nicht minder ill zeldkirch- Jesuiten.Conviet vom Abei begünstigt, nur verlangen die dortigen Ver! hattnisse, daß sta, die Jesuiten auch der bürgerlichen Cr-atur-n ann-hm-n. Und ste thur, -s auch ; wenngle.» bet Abettge getrennt vom Bürgerlichen seine Speisen ßbarVf er i| Ort "»SB 1814, f JF11* ttfjtisi 9C en die höchsten aus der Nähe rrrvinuS-Derein- rgrr de- Volkes, egen die Jesuiten er Nachweis aus die Lrweo ein« die sie aus den e sie nicht bio- auch 1859 und von ihnen 8tT* sie in Cremona Zauwgartenberg, hatte sich feiner i, mit welchem und Roth haben terricht entrissen, ihnen gegenüber nen auferlegten Oesientlichkeits- Lonvicte. Sill je nach ihren aus ÄalkSdurg 3glau. Richt eiherren werden V werden den Nicht minder ist ie dortigen Der- llnehnlen- ltnd en seine Speisen einen besonderen ttn Spottpreis Zweck, Recruten Verwandten des >. kowitze, sächßlche 'M," 9* J ,*t 0au(tn(4«l| * t(n wW »* i. £ „ IblN *rtS Ä'S L, !i« AN- „, •* ’S 6«W‘t w, t,n c,°» * Deutschherren zukommt. Er hat sich also durch diese That schamlos den Reihev Derer zugesellt, welche durch das göttliche Wort verdammt werden: „Sie haben im D-er Wahlkreise des Borssder ComitatS während der Wahlbewegung 2200 Gönczer Faß alfo in runder Zahl nicht weniger als dreitausend Eimer Wein. ® ö regiert, und es geschah nicht durch mich. Sie haben sich zu Fürsten gemacht und ich habe nichts davon gewußt." Wenn die Könige Europas, fügt der Univers hinzu, damals auf den Papst gehört hätten, so gäbe cs heute kein Preußen, da sie aber sein Wort verachteten, der König von Frankreich noch mehr als die anderen, so — müssen wir heute bezahlen. Zur Bekräftigung seiner Behauptung, daß der RäumungSvertrag Frankreichs Lage in Wirklichkeit erschwere, nicht erleichtere, läßt er sich die kleine Lüge nicht verdrießen: „Die meisten deutschen Zeitungen erkennen dies an." Freilich ist er nicht im Stande, eine Stimme dafür anführen zu können, aber bas macht nichts. Paris, 8. Juli. Der Text des Anlehens-Gesetzentwurfes lautet: Artikel 1. Der Flnanzminister wird ermächtige, in das große Buch diejenige Summe in sünfprocentiger Rente eintragen zu lassen, welche nöthig ist, um ein Capital von 3 Milliarden Francs zu ergeben. Art. 2. Der Finanzminister wird dieser Summe diejenige hinzusügen, welche nöthig ist, um zur Zahlung der in den Jahren 1872 und 1873 fälligen Zinsenrückstände im Stande zu sein und die sonstigen Kosten, wie für Wechseldiscont, Transport, Negocirungen, decken zu können. Art. 3. Um endlich zu dem festgesetzten Zahlungstermin die Zahlung der an Deutschland annoch schuldigen 3 Milliarden zu sichern und somit die Räumung des besetzten Gebietes zu beschleunigen, wird der Finanzminister ermächtigt, mit der Bank von Frankreich und anderen Finanzgesellschaften besondere Conventionen zu dem Zwecke abzuschließen, um die aus der Anleihe zu erzielenden Mittel rascher disponibel zu machen und damit Zahlungen noch vor den Verfallsterminen leisten zu können. Italien. Nom, 10. Juli. Die „Opinione" erklärt wiederholt, daß Italien zu den Vorschlägen bezüglich des Conclaves nicht die Initiative ergriffen habe. — Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein Rundschreiben des Ministerpräsidenten an die Präfecten, in welchem diese aufgefordert werden, Angesichts des Entschlusses der Thcilnahme an den Wahlen Seitens der klerikalen Partei, welche mit antinationalen und freiheitsmörderischen Ideen in den Kampf eintrete, auf eine Wahlbetheiligung aller freien Bürger hinzuwirken, nicht etwa, um den Feinden der Einheit und Freiheit Italiens den Sieg streitig zu machen, den sie nie erringen würden, sondern zum Beweise, daß die ungeheuere Majorität bereit sei, das Recht der Nation zu vertheidigen und die Bemühungen der Partei zu Schanden zu machen, welche unter dem Vorwande der Religion die weltliche Gewalt wieder erobern möchte, die sie zum allgemeinen Heile für immer verloren haben. Amerika. Newyork, 9. Juli. Ein amerikanischer Kreuzer nahm ein kubanisches Kaperschiff in den kubanischen Gewässern. Die Regierung hat die Festhaltung des Schiffes in Newyork behufs einer Untersuchung angeordnet. Vermischtes. Nicht uninteressant wäre ein Ausweis über die bei den gegenwärtigen Wahlen in Ungarn consumtrten Quantitäten von Wein. So vertilgten die nur zu einer Partei gehörigen Paloczer Börsenberichte. Frankfurt a. M., 10. Juli. Die gestrige Flauheit fand heute ihre Fortsetzung. Zwar waren die Speculationöeffecten anfänglich in etwas lebhafterer Bewegung, bald aber ließ selbe auf matte auswärtige namentlich Berliner Notirungen wieder nach und die alte Lethargie war wieder da. Nur Lombarden wußten sich auf 219i/6—3/s gut zu behaupten, ohne daß es indeß zu größeren Umsätzen kam. Ereditactien, welche gestern Abend auf 3441/2 gesunken waren, erholten *???*£ 6llS ,345' LtoaLn6fr b" der sonstigen Beliebtheit dieses Effects nichts heißen will. Staatsbahn welchen bis 3531/2, da die Angebote hierin noch fortdauern und Käufer umsomehr mangeln als man vom morgigen Wochenausweis auch nichts Gutes erwartet. Oesterreichi'sche ^.^^"albank war zu 890 offerirt, konnte aber zu diesem CourS nicht angebracht werden. Oester- relchfche Bahnen verkehrten nur in beschränkten Grenzen und bei weichender Tendenz. Selbst die auf die Einführung in Berlin hin getriebenen Franz Zvseph-Acticn, welche gestern Abend 233V, not.rt waren gingen auf 2313/4 retour. Elisabeth belebt und ziemlich fest. Nordwest offerirt * Sorten ohne Leben. Dagegen wurde in Prioritäten Manches abgeschlossen, jedoch auch bet billigeren Preisen. Da- Bankgebiet zeigte sich gleichfalls wieder von der allgemeinen Flauheit stark beeinflußt und waren namentlich auswärtige junge Banken offerirt, wie Brüsseler 9airoCtenCr Unlonbank, welche die gehoffte irarmeÄufnahme hier nicht finden' 291. Darmstadter und Memmger eine Kleinigkeit billiger. Hiefige Institute fest. Von Staats- papleren wurde österreichische Silberrente bet 64u/16 aus dem Markt genommen. Spaniergingen V \UXtL WurttemberLi che Fonds am Platz. Loose g.eschäftslos durch die Bank. Amerikaner Staatenbondö theilweise offenrt. Prioritäten anhaltend flau. Das Privatpublikum will einmal nichts mehr von selben und die Speculation hält erst recht die Finger davon. BSrseHDachrichtefi. 10. Juli 1872. Preuss. 4i/z 0/0 Oblig. 103 Va Frankf. 31/2% Obi. 88i/g Nass. 4i/3% Obi. 993/4 Kurhess. 4% „ 941/4 Gr. Hess. 5% Obi. 101 » » 40/o n 98i/2 » n 31/jO/o , 921/4 Bayer. 5% „ 1003/8 » 4 Vs 0/0 1jährige — „ 40/0 1jährige 951/4 Wärtemb. 4V2 % Obi. 995/s Baden 41/2% Obl.o. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 643/4 „ Papierrente 58 i/a Spanier, neuest. 3% 293/8 Amerik. Bonds 1881r 997/8 „ „ 1882r 961/8 r n 1885r 971/4 _j>__n_ _1887r 977/g Aetien. Frankf. Bank 1417/g Frankf. Vereins-Kasse 141 Darmst. Bankact. 4801/2 Wien Bankactien 894 Oest. Creditaot. 3451/2 Galizien 257 5% öetr. F. St. E. B. 355 Lombard. Bahn 2191/2 Ludwigah.-Bexbach 202 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 136 Rhein-Nahebahn-Act. 45 V2 Hess. Ludwigsb.-Aot. 1771/4 Oberhessen „ 827/8 Priorlt&teis. Amsterdam k. 8. 981/3 Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. S. 1047/8 Bremen k. S. — Brüssel k. 8. 93% Hamburg fc. 8. 873/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. ll8Vs Lyon k. 8. — 3% oster. Stsb.-Prior. 591/2 3°/0 öst. s. Lombard 513/4 3% Livorneser 391/2 5% Toscaner 62 5% Eiisabeth.-Prfor. 85 do. II. Emiss. 841/4 inlebienalooflie. Darmstädter fl.50Loose — y> »25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. 451/4 Braunschweiger 211/4 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39 4o/o bayr. Präm.-Anl. 113 Vs 4% badische Loose 1141/4 Badische fl. 35 Loose 693/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 Paris k. 8. 933/. Wien k. 8. 1051/2 ditto m. 8. IO51/4 ditto i. 8. 1053/g Disconto 4 0/0 ßleldeorteiB. fl. kr. Pr.Friedrdor 9 58i/2— 59V» Pistolen . . 9 41—43 n doppelte 9 41—43 HoE. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens!. 9 221/2—231/2 Engi. Sover. 11 49 — 51 « Kuss. Imper. 9 42 — 44 Dollar in Gold 2 251/2—26*/- 1858r Prioritätslooae — 1860r Loose 9 43/8 1864r w 156 Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 3209) Auf an uns ergangene Requisition fordern wir sämmtliche beurlaubten in Gießen wohnenden Militärpersonen auf, innerhalb ad>t Tagen, Vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung im Anzeiger an gerechnet, ihre Besißzeugnisse zur Kriegsdenkmünze für Combattanten pro 1870/71, sowie die Kriegsdenkmünzen für Richt-Combattanten pro 1870/71 bei dem Bezirks- feldwebel Hainbach dahier in Empfang zu nehmen. Gießen, am 6. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________ Vogt._________________ Bekanntmachung. 3236) Wegen Chaussirung eines Theils des Glei- berger Wegs kann derselbe bis auf Weiteres nicht befahren werden. Gießen, am 8. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Greßen. Vogt. Bekanntmachung. 3270) Im Firmen - Register des unterzeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden: Am 29. Juni 1872: 1) Wilhelm Balser zu Gießen betreibt daselbst seit 1. November 1871 eine Glas- und Porzellan-Waaren-Handlung und hat seiner Ehefrau Sophie, gebornen F i l l m a n n, Procura ertheilt. Am 8. Juli 1872: 2) Leopold Halber st adt von Münzenberg, jetzt zu Gießen wohnhaft, betreibt ru Gießen seit 1. Januar l. I. unter der Firma: „L. Halberstadt" eine Frucht- und Mehlhandlung. Am 9. Juli 1872: 3) Franz Peppler zu Gießen ist verstorben und sind seine Wittwe und Erben aus dem Handelsgeschäft unter der Firma: „Franz Peppler & Comp." daselbst ausgetreten. Activen und Passiven dieser Gesellschaft sind vom 2. Januar l. I. an auf die zwei übrigen Geschäftstheilhaber, nämlich Carl Ludwig Peppler und Ferdinand Burk zu Gießen, welche das Handelsgeschäft unter der seitherigen Firma fortführen, übergegangen. Jeder von diesen ist nach wie vor befugt, die Gesellschaft zu vertreten. Der Name des Franz Peppler wurde im Firmen-Register gelöscht. Gießen, den 9. Juli 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Stadtrichter. Oeffentliche Ladung. 3263) Da die Erben des Heinrich Michel, ledig, von Treis a. d. L., dessen Nachlaß nur unter der Rechtswohlfahrt des Inventars angetreten haben, so werden etwaige Gläubiger des Heinrich Michel aufgefordert, ihre Forderungen an denselben binnen vierzehn Tagen bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei der Vermögens- regulirung anzuzeigen. Gießen, am 3. Juli 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Wiener, Landrichter. Landger.-Assessor. Die Hast'fche Stiftung. 3280) Die diesjährigen Zinsen von der vorbemerkten Stiftung kommen am 28. Juli l. I zur Vertheilung. Bewerber um dieselben haben sich bis zum 24- d. Mts. bei uns anzumelden. Gießen, den 10. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. B e r st e i g e r u n g e n. Bekanntmachung. 3272) Das in der Gemarkung Dillenburg und Niederscheld des Dillkreises beleg ene Königliche Domänen - Vorwerk „Feldbach" mit einem Gesammtareale von 319 Morxen 24 Ruthen 49 Schuh Nassauischen Maßes, oder 79,811 H-ctar soll mit ben darauf befindlichen Gebäuden und einer damit verbundenen Gastwirthschaft für die Zett vom 1. Januar 1873 bis Johanni 1891 öffentlich meistbietend verpachtet werden Dasselbe ist von der Stadt Dillenburg kaum eine Viertelstunde entfernt und mit dieser durch Chaussee verbunden. Den Licitations-Termin haben wir auf Freitag den 9. August d. I., Vormittags 10 Uhr, m dem Renlamts-Locale in Dillenburg vor dem Herrn Domänen-Rentmeister Martin anberaumt und laden Pachtlustige zu demselben mit dem Bemerken ein, daß 1) neue Bieter nach 12 Uhr Mittags nicht mehr zugelassen werden, 2) das dem Angebote zu Grunde zu legende Pachtgeld Minimum auf 650Rtblr. festgesetzt worden ist, und 3) zur Uebernabme der Pachtung ein disponibles Vermögen von 8000 Rtblr. erforderlich ist Ueber den Besitz des letzteren, sowie ihre Qualification als Landwirthe haben sich dte Btetungslustigen möglichst vor dem Termine spätestens aber in demselben unserem Commissarius gegenüber auszuweisen. Dte Verpachtungsbedingungen und die Regeln der Licitation, sowie die Karten und das Vermessungsregister können, mit Ausnahme der Sonntage, jeder Zeit in dem Domänen-Rentamts-Locale in Dillenburg eingesehen werden. Auch sind wir bereit Abschriften des die specicllen Bedingungen enthaltenen Entwurfes zum Pachtvertrags sowie Exemplare der gedruckten allgemeinen Pachtbedtngungen gegen Erstattuna der Kopialien und Druckkosten zu ertheilen. Wiesbaden, den 8. Juli 1872. Königliche Regierung _________Abtheilung für directe Steuern, Domänen und Forsten. Gutsverpachtung. 3206) Das in der Gemarkung Schönborn, Königlichen Amts Diez, Kreis Unterlahn, gelegene Freiherrlich von Dungern'sche Hofgut Schauferts wird mit dem 22. Februar k. Js. leihfällig und soll Donnerstag den 23. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, in loco Schauferts auf 12 Jahre anderweit verpachtet werden. Das Gut besteht in geräumigen Wohn- und Oeconomiegebäuden, 2 Morgen 34 Nth. Garten nut) Hofraum, 31 Morgen 32 Rth. Wiesen und 180 Morgen 27 Rth. Ackerland; die Verpachtung sbedingungen liegen dahier sowie bei dem dermaligen Pächter, Herrn Unzicker zur Einsicht offen. Schloß Dehrn bei Limburg a. d. Lahn, den 5. Juli 1872. Die Rentei - Verwaltung. Heinz. Feilgebotenes. 2453) Alten Malaga, Tokeyer, Dry Madeira, Wilhelm Balser, Porzellan-, Glas- und Crystall-Wsaren-Handlung, Wallthorstraße Lit. A. Nr. 96, empfiehlt in reichhalliger, schöner Auswahl: Kaffeeservice, Waschgarnituren, zu verkaufen. Bei günstiger Witterung ehlt seine Ciavtere nach nmerlkanltcner ^onltrucrlvn., 3276) Schwarze Schmucksachen zu! Sonntag den 14. Juli: 3271) Durch meine, in Folge eines langjährigen Aufenthalts in New- herabgesetzten Preisen in großer Auswahl, nach dem Staufenberg, gesammelte Erfahrnng bin ich im Stande, diese Claviere nach neuesterempfiehlt Georg Petri, dteuenweg^ ,^3278)’Der Vorstand" Verunethuugeu. I. Alker. bei Gothaer Cervelatwurst, öejMst der als vorzüglich anerkannten v welche ihrer Sparsamkeit im Brennen Seltersweg C. 185. und Reinlichkeit wegen bestens zu em= bet Eine Köchin ~77; ZT? Ti wälirter Methode brieflich und 27!.)) JmCUC ”1.811 JCS* Karantirt für gründliche Heilung im kürzester Zeit I. A. Busch Söhne. empfehlen 3279) Zimmergefellen finde» dauernde Beschäftigung in Porzellan und Steingut: Tafelservice, j wird gesucht. (3264) Schweineschmalz pr Pfd. 24 fr., geräucherter Speck pr. Pfd. 24 fr., I. A. Busch Söhn e. Vermischte Anzeigen. 3106) Syplillis, Geschlechts- und Hautkrankheiten , Schwache - Zustande, Epilepsie und Frauenkrankheiten behandelt nach be- 3252) Ein großer und schöner Bauplatz in bester Lage ist zu verkaufen. Näheres bei Ehr- Vix, am Neuenweger Thor. in broncirten Thonwaaren: Fifchglocken, Blumentöpfe, Blumenampeln; in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re. I 3202) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ,zu vermiethen. Neuenweg B. 194. H Schmal!, Frankfurter Hof. pfehleu sind I. A. Busch Söhne. Specialarzt Ur. Leonhardt, Berlin, Mohrenstr. 57. Einen Hausbnrschen sucht H. Schmal!, ' 3265) Frankfurter Hof. l - fTs’ce- i I in Weiß, Kuchen- u. ^esferl- \ ^ller, / Farbig decorirt; y (3268) bei Georg Margiltll, Jnstrmncntcnmlilhcr, Butzbach, empfiehlt seine Claviere «ach amerikanischer Construction g Haar - Arbeiten, jeder Art werden schnell und gut angefertigt; insbesondere Uhrketten, Armbänder, Bouquets rc. geschmackvoll gearbeitet. Jork gesammelte Erfahrnng bin ich im Stande, diese Claviere nach neuester, empfiehlt und bester Construction herzustellen. Eine Auswahl derselben eignen Fabrikats -------- habe cM -Hand von ansgezeichnet starkem, elegantem und gesangreichem Ton, bester amerikanischer Patent-Mechanik (grand action), welche sehr kraftvoll nnd! leicht sich spielt. — Uebersaitiges System, ganz eiserne Rahme und Spreitzen über den Saiten, wodurch mehr Haltbarkeit hergestellt wird, Kanfliebhaber, sowie Sachkenner, sind höflichst eingeladen, sich von der Güte dieser Instrumente zu überzeugen. Preise mäßig; alte Claviere werden nach höchst möglichem Werth in Tansch angenommen; Garantie mehrjährig._______________________________ 3273) In Damenschmuck, als: Bruches, Ohrringe, Arm- bänder, Ketten u s. w., sowie Ball- und Straßenfächer, sind die ersten Nenheiten eingetroffen und in reicher Auswahl auf Lager bei Wilhelmine Fuhr, Kirchenplatz. ÄnMagenkrampfiBerdauungs- schwiiche rc. rc. Leidenden wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. Doecks’fdje Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. DoeckS, Harpstedt bet Bremen (früher Barnstorf). (4225) der als vorzüglich anerkannten j 3247) Da? von Herrn Realschuldirector Wallrath-Oel - Nachtlicht r/® epternber je?es 8 Tage haltend ————----:-----—-———----— (1 Maschinchen mit 52 Lichtern für 3266) In meinem Hause ist der zweite 1 zu 38 kr.) j Stock und Mansarden pr. 1. August zu melrhe ihrer Svarlamkeit im Brennen vermiethen. Moritz Heichelheim, Linaemachte Gurken Häringe empfinge« S VMiiynuuuju 3. •?(. Busch Söhne. Old Sherry, < Rothe u. weiße Weine, verschiedene Sorten, in bekannter Güte, empfehlen I. A. Busch Söhne, I 3172) Aechten, in einer Centrifugal- Maschine ausgeschleuderten, Bienenhonig verkauft Peter Althaus, in Groß-Buseck. NB. Bestellungen können bei I. Bernhardt in Gießen (Wallthorstraße) abge- geben werden. in Glas und Crystatl: Blumen-Bafen und -Töpfe,! Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen, Butter- und Käseftützen, Bierkruge, Wirthschafts - Gläser unb | Flaschen; 1 3239) Drei Zimmer mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und baldigst zu be= ziehen. Lit. D. Nr. 201.____________________ 2547) Das von Madame Ufer seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Justus Müller, im Einhorn. 3277) Ein braves Dienstmädchen für Hausarbeit auf sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d Bltts.______________________ 3269) Ein der Küche kundiges und in Hausarbeit erfahrenes Dienstmädchen für Anfang October gesucht. Näheres A. 104 im dritten Stock. Auch halte ich stets eine reiche Auswahl fertiger Haarzöpfe auf Lager., 2875) Georg Petrt, Muenweg. | sogleich beziehbar. Wallthorstraße Nr. 199. 3267) Ein junger , gezähmter Fuchö 11t t A F I» t f" ist auf der Katz en st ein'scheu Besitzung vJv]ni|U)(qi ll . 3285) Eine größere Wohnung vor der Stadt mit Garten, in freundlichster Lage, ist zu vermiethen und am 1. October beziehbar. Nähere Auskunft ertheilt Ehr. Vix, ________________am Neuenweger Thor. 3283) Eine auch zwei Schlafstellen sind zu vergeben bei Frau Heck, Schloßgasse. 3281) Eine Drehbank wird zu kaufen gesucht, 18 Zoll Spitzenhöhe, 15 bis 18 Fuß zwischen den Spitzen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________ 3282) Ein starkes Kindermädchen zu sofortigem Eintritt gesucht bei ________________Kliugspor, Marktplatz. 3284) Ein Kanarienvogel zugeflogen. _____________________________Lips. 3251) Tüchtige Maurergesellen und Handlanger können gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten bei ___Balth. Strauch. 3203) Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen, das im Kochen und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird auf Michaelis oder früher in Dienst ge- sucht bei__________Forstmeister Draudt. 3244) Ein braver Junge für Ausgänge und leichte Hausarbeit wird gesucht von Philipp Uhl. Trag-Eßgeschirre, Tassen rc. rc. _ , , Zimmer-Figuren in Thon, Gyps, Stearin- nnd Biscuit-Masse, Urnen, Garten- nnd Kirchhof-Figuren, für's Freie hergerichtet. Grabsteine und Platten in Porzellan, die mit beliebiger Schrift angefertigt werdet!. (3274) Wenzel’s Garten. Sonntag den 14. Juli 1872: Italienisches Sammer-Nachttest. Prachtvolle Illumination des Gartens. Brillante bengalische Belenchtnng. GROSSES 4'0 WER T, ausgeführt vom ganzen Mnsikcorps des Großh. Hess. 2. Infanterie-Regiments Nr. 116. Xeiies Pi*o g r a i» in. "NE Anfang 6 Uhr. Entree ä Person 18 kr. Ein voreheliches Publikum wird abermals höflichst ersucht, keine Hunde mitzubringen. 3M5* Bei ungünstiger Witterung wird die Illumination nnd bengalische Belenchtnng bis aus Weiteres verschoben; es findet aber dann Concert im Saale Statt. (.3262) Anfang 5 Uhr. Entree ä Person 12 kr. Redactton, Druck und Verlag der BrÜhl'schen Univ.-Dr-uckeret (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.