Preis vierteljährig 1 fl. 12 h. mit Drin'/.erlohn. Durch bie Post Bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. W&. Samstag den 11. Mai 1872. ............................................................................................................................................................................ Brodpreise vom 11. bis 17. Mai 1872, nach eigener Erklärung der Backer: 2 Kilo gemischtes Brod 21 fr. 1 Kilo gemischtes Brod iOV2 kr. 3 Kilo Roggenbrot) 18 kr. 1 Kilo Roggenbrod 9 kr. wesens Geschmack finden sotten, muthen wir ihnen nicht zu, aber mit ihren moralischen Reflexionen mögen sie uns verschonen und sich vielmehr der eigrnthüm- lich?n Sitten erinnern, die sich oom Quartier Latin aus auch aus die Provinzial- aka^cmien verbreitet haben. Ein deutscher Student mit einer uwgeflulpten Thee- toffe auf dem Kopfe — so beschreibt die „Republique francoise" die Cereviswütze— konn immerhin mit Vortheil den Vergleich aushalten mit dem französischen Col- legen, der eine der bekannten glieterverrenkenden choreographischen Leistungen zum Besten gibt. Die Lehrenden und Lernenden der neuen Hochschule werden sich durch diese kleinen französischen Böswilligkeiten nicht anstchlen lassen, sondern durch ernste Pflege der Wissenschaft, treue Arbeit und würdige Haltung die verbissenen Gegner zum Schweigen bringen. Nur einige thatsächliche Jrrthüwer der Pariser Blätter Wollen wir hier noch berichtigen. Einige, z. B. das „Journal dis DebatS", hoben behauptet, die preußische Negierung habe in ihrem Bemühen, möglichst viele österreichische Studenten herbeizulocken, allen Theilrehmcrn freie Reise und freien Unterhalt versprochen und dennoch seien nur 30 Wiener Studenten der Einladung gefolgt. In Wirklichkeit hat aber die Festcommission ausdrücklich angekündigt, daß sie den Gästen nicht einmal eine Ermäßigung des Fahrpreises, viclweniger freie Fahrt verschossen könne, und gle-chwohl baden mehr als 40 Studenten der Wiener Universität die weite und kostspielige R^lse nicht gescheut. Dir „Liberte" ferner hat mit Genugthuung berichtet, nur drei Professoren von auswärtigen Uni- prrsitäten hätten der Einladung nach Straßburg entsprochen, nämlich die Herren Waitz, Towaschek und v. Wyß. Alle Welt aber weiß, daß diese Herren die von den Deputationen der deutschen, österreichischen und schweizerischen Universitäten bestellten Sprecher waren, während die Zahl der ossiciellen Vertreter von 26 Universitäten — darunter 4 österreichische und 3 schweizerische — im ganzen 56 betrug, abgesehen von den zahlreichen akademischen Lehrern, die sich in privater Eigenschaft angeschloffen hatten. Frankreich. Paris, 7. Mai. Die Corr. Havas schreibt: Marschall Bazaine, welcher sehr schlecht auf die UntersuchungS-EomMission und die Regierung zu sprechen ist, wird in seiner Vertheidigung hauptsächlich betonen, daß die bestehende Gesetzgebung hinsichtlich des FestungSdiensteS durch die Erfindung der modernen weittragenden Artillerie veraltet sei und Unmögliches verlange. — General Ducrot arbeitet an einem Buche, welches die militärischen Ereignisse in Paris während der Belagerung zum Gegenstände haben wird. Nächsten Sonntag, an welchem Tage die Schweiz über die Revision ihrer neuen Verfassung abstimmt, wird in der Kirche Notre-Dame des Victoires zu Paris eine feierliche Messe abgehalten, um vom Himmel zu erflehen, daß dieses „anti-katholische Machwerk" nicht durchgehe. Paris, 7. Mai. Aus Epernay meldet man, daß man den Bau der Baracken für bie dortigen deutschen Occupationstruppen mit großem Eifer betreibt. Zwölf derselben — es werden im Ganzen 16 hrrgestellt — werden dieser Tage von den Truppen bezogen werden und der größte Theil der Garnison der genannten Stabt alsdann casernirt sein. Diese Baracken, welche nach deutschen Plänen gebaut wurden, sollen sehr wohnlich und viel gesunder, reiner und lustiger sein, als die Casernen in Deutschland und Frankreich. Die deutschen Soldaten beziehen aber nur ungern bie Baracken und ziehen vor, bei den Einwohnern zu logiren, mit denen sie ganz gut stehen und wo sie mehr Freiheit haben. Paris, 8. Mai. Marschall Bazaine hat sich heute Nacht zwischen 12 und 1 Uhr in dem Hause, das man für ihn vorbereitet hatte, als Gefangener gestellt. Er so wie die Personen, welche ihn begleiteten, waren in Civtlkleidung. Das Haus, wo er untergebracht wurde, liegt in der Anvenue Picardie Nr. 32 und ist von einem Garten mit hohen Mauern umgeben. Die Miethe des Hauses (das Ministerium mietbete es für 6 Monate) kostet 3000 Franken. Seit gestern Morgen hatte man bereits die militärischen Vorsichtsmaßregeln getroffen. Ungefähr 150 Mann Soldaten wurden als Garnison in das Haus gesandt. Dieselben lagern im Garten unter Zelten. Acht Wachtposten mit geladenen Gewehren sind um das Haus herum und in den benachbarten Straßen aufgestellt. Sie haben Befehl, die Neugierigen aufzufordern, das Weite zu suchen. Polizeidiener machen Jagd auf die Neugierigen. Seit acht Tagen war der Marschall polizeilich überwacht. Geheime Agenten verfolgten ihn auf Schritt und Tritt, so Voß kin Fluchtversuch ihm nicht gelungen wäre. In dem Hause, das dem Marschall als Ge- fängniß dient, wohnte früher Napoleon Patterson, Enkel des Prinzen Jerome, und die Prinzessin Murat. Während des Krieges restdirte dort ein englischer General, Namens Waugh, welcher sich unter den deutschen Schutz gestellt hatte. Das Haus selbst, obgleich sein Aeußeres sehr einfach, ist sehr bequem eingerichtet und gut möblirt. Paris, 9. Mai. Bazaine hat wegen der vom „Courrier de France" veröffentlichten angeblichen Beschlüsse der UntersuchungS-Commission, betreffend die > Stellung deS Marschalls vor das Kriegsgericht, gerichtliche Klage erhoben. Die i von mehreren Zeitungen gebrachte Nachricht, daß Bazaine sich in Versailles bereits - als Gesungener gestellt habe, wird von unterrichteter Seite als verfrüht bezeichnet. Deutschland. Hanau, 6. Mai. Die hiesige Zeitung schreibt: „Großauheim, 1. Mai.^ Der von unserer Gemeinde mit dem M'litärfiScus abgischlossene Vertrag, j ■ Verkauf von Gemeindeland (Wald) zur Erbauung einer köruglichen Pulverfabrik,^ ist am 27. April vom Kriegsministerium genehmigt worden. Der verkaufte Flächen- 1 raum beträgt 100 Hccrare. Es erhält die Gemeinde 838 Thlr. pro Hektare und 1 das auf dem Grundstück stehende Holz." ; Berlin, 8. Mai. Wie der „Voss. Ztg." berichtigend witgetheilt wird, ist ■ der neue Rector der Universität Straßburg, Dr. Bruch, kein geborener Straß- burger. Er ist vielmehr in der bayerischen Pfalz geboren und früh nach Frank- reich gekommen, zuerst nach Paris; dann in Straßburg angeftcllt, wo er 50 Jahre , lang, bis 1870, eine Professur bekleidete und wenige Wochen vor Ausbruch des Krieges sein Jubiläum feierte. Berlin, 9. Mai. Wie verlautet, wird in aller Kürze das vorläufige Er- gebniß der Volkszählung von 1871 in einer circa 8 Bogm Quartformat um- fassenden Brochüre seitens des königlichen statistischen Bureau's veröffentlicht wer- : den. Neben den Städten sind diesmal auch alle Landgemeinden mit über 2000 Einwohnern namentlich aufgeführt. Der tabellenförmig verarbeitete Inhalt zcr- ' fällt in folgende Rubriken: 1) Zahl der Communaleinheiten (Stadtgemeinden, Landgemeinden, Gutsb.zirke, nicht mcommunalisirte Wohnplätze); 2) Anzahl der Wohnhäuser und sonstigen Wohnstätten (Schiffe, Hütten u. dgl.); 3) Anzahl der Haushaltungen und Anstalten für gemeinsamen Aufenthalt; 4) ortsanwesende Be- ; völkerung (männliche, weibliche, zusammen): 5) die Angabe der analogen Bevöl- 1 kerung von 1867; 6) Zu- oder Abnahme der Bevölkerung von 1867—1871, ■ absolut und in Procenten. Berlin, 10. Mai. Die „Nordd. Allgcm. Ztg." widerlegt einen Berliner Bericht im „Franks. Journ." folgendermaßen: „Cardinal Hohenlohe hatte dre aus ihn gefallene Wahl Seiner Majestät angenommen; er war zum Botschafter ernannt und seine Creditive waren ausgefertigt. Der Cardinal hat seine Zusage nicht zurückgezogen, die Höflichkeit erforderte, in Rom anzufragen, ob die Ernennung dem Papste genehm sei. Es erfolgte darauf die Ablehnung. Der Wort- | laut derselben ist hier noch nicht zur Kennlniß gelangt." Die „Nordd. Allgem. ' Ztg." schließt sich den Ausführungen der „Provinzial Correspondenz" über die l Ablehnung des von dem Kaiser gewählten Botschafters an und bemerkt, welchen ' peinl-chen Endruck bei der Seltenheit solcher Ablehnungen und bei diesem unver- । kennbaren Entgegenkommen des Kaisers diese Zurückweisung der Wahl des Monarchen, dessen großmüthige Absicht vereitelt worden, hervorbringe. Dresden, 8. Mai. Das Stadtverordnetencollkg beschloß einstimmig, beim Reichstag gegen die von Dresden zu Gunsten der Jesuiten eingegangenen Adressen Verwahrung einzulegen. Eine sofort entworfene Gegenadreffe (Referent Dr. Siegel) billigt entschieden die Politik der Rkichsregierung gegen den Ultramontanismus und erbittet die Ausdehnung der die Ausschließung der Jesuiten betreffenden Bestimmung der sächsischen Berfaffung auf das ganze Reich. Die Adresse fand lebhaften Beifall und wurde ohne Debatte angenommen. Erlangen, 7. Mat. Der hiesige katholische Pfarrer hat von dem Kirchen- stuhle eü.tr aitkatholischen Familie die Thüren abre.ßen lassen und dies Vorgehen durch den Besuch des von dem altkatholischen Priester Dr. Haßler zu Erlangen abgehaltenen Gottesdienstes von Seiten jener Familie motivirt. Breitenbach (Rheinpfalz), 6. Mai. Wie die „Zweib. Z." berichtet, hat der hiesige katholische Pfarrer die in der Simultankirche aufgehängten Bilder des deutschen Kaisers, des Kronprinzen, der Generale Moltke, Hartmann und v V Tann, sowie ein Verzeichniß der im Kriege aus der Gemeinde gefallenen Soldaten mit eigener Hand beseitigt. Das Bezirksamt Homburg, bei welchem die Gemeinteglieder sich beschwerten, verordnete, daß bie Bilder wieder an ihren Platz gebracht werden wüßten. , _ _ Straßburg, 5. Mai. Gestern fand die Constitmrung des Senats und der verschiedenen Facultäten der neuen Universität statt. Zum Prorector wurde Professor Dr. Springer, zu Dekanen der vier Facultäten die Herren Reuß, Koeppen, Hvppe-Seyler, Schimper, und für den Fall^der Nichtannahme des Letzteren, welcher abwesend war, Professor Bergmann ernannt. Morgen, 6. Mai, sollen die Vorlesungen beginnen. Straßburg, 6. Mat. DI- „Sttaßb. Ztg." schr-ibt: Die französisch-Pr-ss- __ wir haben daS selbstverständlich nicht anders erwartet — thut der hiesigen UniversitätSfeier nur Erwähnung, um die Bedeutung derselben herabzusetzen und ihren Character zu entstellen. Man scheint zu bereuen, daß man vor einigen Monaten bei der ersten Nachricht von der großartigen Schöpfung, mit welcher Deutschland die Erfüllung seiner nationalen Aufgabe im Reichslande begonnen, sich zu Acußerungen eines unwillkürlichen RespccteS und zu gewissen für Frank- reich nicht gerade vortheilhasten Vergleichungen hat hinreißen lassen. Daher rächt man sich jltzt durch kleinstädtische Glossen über die Bänder und Mutzen der deut- schen Studenten, oder mit sittlich entrüsteter Verurtheilung deS Frühschoppens und des „Cabaret borgne“, wie man die „Kneipe" übersetzt. Daß die Franzosen oder sranzösirten Elsässer an den hergebrachten Formen des deutschen Studenten- tteldjBorten« fl. kr. Pr. Friedrdor S 571/,—58«/» Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 50—52 Huss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26—27 Versailles 7. Mai. Mehrere Departement« find von starken Ueberschwcm- munaen hc.maesucht worden. Im Loire • Departement find der Furen« und der Keloin über die Ufer g-tr-ten. Zu Rioe-de-Gi-r bilden ter Canal und der ®ur "ine einriae Wasserfläche. Di- Stad, ist zum Th-il unter Wasser gesetzt, tu Ernte in der Umgegend ,-rstort. Man fürchtet selbst, daß die steinerne Bruck. in der Stadt «°n den anderthalb Meter über da« höchst- Niveau angeschwelltcu Gewässern de« Gier weggerissen werde. Durch den Regen ist die T-mp-ratu, in den gebirgigen Tb-il-n der Landschaft bedeutend gesunken, und von den Vo-ge« bi« zu den Sergen Eavopen« und der Dauphine hat die Kälte der Begetation großen Schaden zugesügt. Spanien. Madrid 8 Mai. Nach osficnllen Berichten ist di« Provinz Guipuzeoa von den Znsurgenten geräumt. Der Carlistenfuhrer Reeondo wurde bei Segara aeschlaa'n und ist mit 300 Mann nach Navarra, der Rest der Bande nach Alava übertreten. Eine kleine Bande erschien in der Provinz Saragossa, desgleichen in Tarragona. Letztere wurde ebenfalls geschlagen. In Navarra ergaben sich 429 Insurgenten, der Rest zerstreute sich. Der Gouverneur von Pawpeluna meldet das Entkommen des Prätendenten Don Carlos nach Frankreich. Derselbe sei nur von einem Priester begleitet gewesen. — In der Sitzung der Cortes erklärt- der Kriegsminister, daß der Plan Scrrano's den Sieg bei OroSquieta, die Zerstreuung der Banden und die Unterwerfung von mehr als 3000 Insurgenten in der Navarra herbeigeführt habe. Die Nachrichten aus den andern Provinzen seien gleichfalls zufriedenstellend. Ein bet OroSquieta gefangener Deserteur wurde füsilirt, da» Leben der übrigen Gefangenen geschont. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 10. Mat. „Negnetö nicht, st) trvpfelts doch", sagt ein altes Sprüch- wort, und bei der Börse ist man jetzt so weit gefommen, daß man schon froh ist, wenn sich einmal die Stimmung wieder „fest" zeigt d. h. wenigstens keine retrogade Tendenz einschläzt; heute war solch eine festere Stimmung, trotz schlechterer Wiener Notizen und trotz Disconto- Erhöhunq in London. Letztere machte gar keinen Eindruck, da man schon seit längerer Zeit darauf vorbereitet und selbe auch vor ein paar Tagen bereits in Berlin eScomptirt worden war. Für Staatsbahn, welche zwar wieder eine Mindereinnahme, aber wider Erwarten geringe, aufweist, entwickelte sich mehrfach Kauflust und wurde selbe mit 372—373 bezahlt. Creditactien bei wenig Geschäft doch fest, 3393/4. Lombarden und Nationalbank dagegen vernachlässigt. Für österreichische Bahnen machte sich theilweise gleichfalls Kauflust bemerkbar, wie für Buschterader, Nordwest und Galizier. Deutsche Bahnen ohne Geschäft. Dagegen entwickelte sich recht gutes Geschäft in österreichischen Prioritäten, von denen Elbthal, ungarische Nordost, Kaschauer und Linz Budweiser mehrfach gekauft wurden. Ungarische Ostbahn Prioritäten waren dagegen billiger zu haben in Folge der anhaltenden unerquicklichen Baudifferenzen. Banken größtentheilS offerirt; nur Oesterreichisch.deutsche hat wieder etwas angezogen und auch Rheinische Creditbank ward gekauft. Bon Staatspapieren beide österreichische Renten fest; 5procentige Bayern gesucht und russische Fonds gern gekauft. Loose still und ohne bestimmte Tendenz. Amerikaner fest, obwohl ziemlich umsatzlos. Frischdäcker ? u Gieße». Sonntag b en 12. Mai. Carl Löber am Lindenplatz, Georg Busch am Kreuz und Ludwig Hartmann in der Neustadt. Kirchliche Mn zeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. England Am 12. Mai. Bisher indessen ist noch Alles Der Schriftführer des Weciineli 82 •/, Oberhessen 1882r 1885r 1887r 99 953/, 97 97 Borsennftchrichtea. 10. Mai 1872. k. 3. 98>/g k. 8. 99 < 4 k. 8. 1047/8 k. 8. 963/g k. 8. 933/4 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disoonto Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 12. bis 18. Mai 1872 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Asien. Londoner Vereins zur Linderung der Hungersnoth folgende traurig interessante Telegramm von dem Aetlen. Frankf. Bank 142i/2 Frankf. Vereins-Kasse 130 Darmst. Bankaot. 461 */2 Wien Bankactien 861 Oeat. Creditaot. 341 Galizien 263 Vg Auszug LUS den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Den 6. Mai. Georg Ernst Marx, Bürger und Spengler dahier, des hiesigen Bürgers und Spenglermeisters, Jakob Theodor Marx, ehelicher Sohn; und Marie Katharine Henriette Vogt, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Metzgermeisters, Philipp Karl Vogt, eheliche Tochter. Den 7. Mai. Clemens August Victor Wirth, Kaufmann in Ober-Lösnitz in Sachsen, des verstorbenen Notars zu Höpfingen in Baden, Eustachius Wirth, ehelicher Sohn; und Luise Katharine Leng, des hiesigen Bürgers und Güterfuhrmanns, Konrad August Leng, eheliche Tochter. Denselben. Heinrich Ferdinand Wachendorff, Sprachlehrer dahier aus Aachen, des verstorbenen Mechanikus daselbst, Hermann Joseph Wachendorff, ehelicher Sohn; und Anna Margarethe Sohnenstein, des verstorbenen Schauspielers, Eduard Sohnen- stein in Dresden, eheliche Tochter. Getaufte. Den 4. Mai. Dem Bürger zu Wieseck und Hülfs-Heizer an der Main-Weser- Bahn dahier, Philipp Manck, eine Tochter, Elisabeth, geboren den 23. April. Den 5. Mai. Dem Schneider aus Heckersdorf, Kreis Schotten, Johann Büttner, ein Sohn, Jakob Karl, geboren den 6. April. Denselben. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Helene Karoline, geboren Denselben. Dem Bürger in Altenkirchen und Drechslermeister dahier, Christian Hermes, eine Tochter, Marie, geboren den 10. April. , Denfeld en. Dem Bahnarbeiter, Konrad Schneider aus Rodenhausen, Kreis Marburg, eine Tochter, Elisabeth Philippine Wilhelmme, geboren den 6. April. Denselben. Dem Bürger und Stations-Assistenten an der Main-Weser-Bahn dahier, Karl Kirstein, eine Tochter, Wilhelmine Mathilde Elisabeth Gustave Henriette, geboren den 29. März. . Den 9. Mai. Dem Bürger in Dillenburg und Kaufmann dahier, Albert Geisse, ein Sohn, Hermann Wilhelm Heinrich Friedrich, geboren den 6. April. Denselben. Ein unehelicher Sohn von hier, Jakob, geboren den 9. April. Beerdigte. Den 3. Mai. Mathilde Schmidt, geborne Friedrich, des Großh. Unioersitäts- Rentamtmanns, Adam Schmidt, Ehefrau, alt 25 I. 5 M. 23 T-, gestorben den 1. Mai. Den 4. Mai. Friedrich Jakobi aus Kirtorf, alt 29 I., gestorben dm 2. Mal. Den 6. Mai. Elise Steucrwald, geborne Kissewetter, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Philipp Steuerwald, Ehefrau, alt 63 I., gestorbrn den 4. Mai. Den 8. Mai. Philipp Zinkann aus Reiskirchen, alt 59 I., gestorben den 6. Mai. Den 9. Mai. Johannette Elisabeth Räuber, des Bürgers in Grünberg und Weißbinders dahier, Karl Räuber, eheliche Tochter, alt 2 I. 1 M. 21 T-, gestorben den 8. Mai. Mittheilungen aus der Provinz. Villingen, 7. Mai 1872. In den Nummern 71, 76, 83 und 86 Ihres geschätzten Blattes, die mir erst vor Kurzem zu Gesicht gekommen sind, werde ich theils direct, theilS indirect zum Gegenstand von Angriffen gemacht, die ich in einem Punkt nicht unerwidert lassen will, obgleich ich die feste Uederzeugung hege, baß eine derartige Kritik mir in der Achtung aller Derer, auf deren Urtheil ich Werth lege, um so weniger schaben kann, als schon die Schreibweise der Artikel verräth, daß der Verfasser weit mehr von Haß gegen meine Person, als von Interesse und Verständniß für die Sache, für die er zu schreiben vorgibt, erfüllt ist. Wa^ der Artikel- schreiber an meinem Verhalten als LandtagSabgeordueter auszusetzen findet, das lasse ich hierbei völlig unberührt; denn einerseits wäre es eine Beleidigung meiner Wähler, wenn ihr Abgeordneter sich mit jedem unberufenen Scribenten in der Presse herumschlaqen wollte, anderseits liegt bei der Oeffentlichkeit aller landständtschen Abstimmungen das Material für jeden, der sich ein unbefangenes Urtheil bilden will, so zur Hand, daß ich die gehässigen Provocationen deS Artikel- schreiberS ruhig der Beurtheilung deS Publikums überlassen kann. Anders verhält es sich jedoch mit der sogen. Heimathschein-Angelegenheit in Villingen, welch« in Nr. 83 Ihres Blattes zu einer Verdächtigung meiner Thätigkeit als Bürgermeister benutzt wird. Der Einsender läßt hierbei die Leser über den Thatbestand so geflissentlich im Unklaren, daß ich zur Aufklärung deS Sachverhalt« Folgendes zu bemerken genötbigt bin: Vor etwa 12 Jahren nahm der jüngste Sohn des im LandeShospital verstorbenen Pfarrers Sellheim von Villingen, Herr Georg Sellheim, seine Entlassung aus dem diesseitigen Unter- thaneuverbande behufs Auswanderung nach Temeswar in Ungarn. Im vorigen Jabre kehrte Herr Sellheim mit seiner dritten Frau nach Villingen zurück, wie es schien in der Absicht, lner- selbst seinen dauernden Aufenthalt zu nehmen, ohne daß ich jedoch wußte, ob er sein HeimathS- recht in TemeSwar aufgegeben habe oder nicht. Im Zweifel darüber, ob ich nicht amtlich verpflichtet sei, diesen Punkt anfzuklären, der für das Interesse der Gemeinde um deßwlllen von Wichtigkeit war, weil beim Ableben des Psarre'S Sellheim von dem LandeSbospital ca. 2 !00 fl für VerpflegungSkosten an die Gemeindekasse gefordert worden waren und weil f. Z. bei der Bürgerausnahme de« Herrn Georg Sellheim dessen VermögenSverhält.liffe günstiger anaegeben worden waren, als sie sich später herauöstellten, fragte ich bei Großherzoglichcm KreiSamt Nidda an, wie ich mich zu verhalten habe. Als mir darauf von meiner vorgesetzten Behörde eröffnet wurde, daß eS der Bürgermeisterei überlassen bleibe, unmittelbar oder durch Vermittlung SellheimS einen Heimathschein für diesen resp. seine Familie als Legitimation von dem Magistrat zu Temeswar einzuziehen, legte ich Herrn Sellheim diese kreisamtliche Verfügung vor, worauf er sich von Villingen entfernte. Da« ist der Tbatbestand der „viel Staub aufwirbelnden Heimathschein-Angelegenheit", der zugleich einen Fingerzeig dafür gibt, woher die warme Theilnabme an den landständtschen Interessen unseres Kreises rührt, die sich Plötzlich in Ihrem Blatte Luft gemacht hat. K. Zimmer, Großherzoglicher Bürgermeister und Landtagsabgeordneter. Vermischtes. Wetzlar. Am 24. April, am Buß- und Bettage, fand auf dem hiesigen Friedhöfe die Einweihung eine« DenkmaleS statt, welche« von Einwohnern Wetzlars den während der Eampagnei 1870/71 in den Lazarethen der Stadt verstorbenen Soldaten errichtet worden ist. Das Monument hat Obeltskenform. ist auS Marmor berferbgt und trägt auf seinen vier Seiten die Namen der 28 unter ihm ruhenden Braven. Die Einweihung wurde vom besten Wetter begünstigt. Ober, Pfarrer Röbrnacke aus Wetz'ar hielt eine ebenso patriotische als ergreifende Anrede an die Versammlung, bestehend auS der Garnison und der Bürgerschaft. G o t t e s d i e n st. ( Morgens: Pfarrer Dr. Seel. \ Nachmittags: Pfarrer Landmann. Aetlen. 5% östr. F. St. E. B 374 Lombard. Bahn 205Va Ludwigsh.-Bexbach 204 Maxbahn 147 Bayer. Ostbahn 146^/g Rhein-Nahebahn-Aot. 48 Hess. Ludwigsb.-Act. — Spanier, neuest. 30/0 287/s Amerik. Bonds 1881r London, 8. Mai. Von den Arbeitseinstellungen, welche so bedeutend sind, daß sie die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist der Strike der Matrosen und Dockarbeiter in Southampton zu erwähnen. Die Arbeiter verlangen eine Erhöhung der Lohnsätze von 4 auf6P. für die Stunde. Die Arbeitgeber haben frische Kräfte von Guerusey herübergebracht, denen sie gar keinen Verkehr mit dem Lande erlauben, während eine Anzahl der von London herbeigezogenen Leute sich dem Strike angeschloffen haben. Mehrere der Dampfschifffahrts-Gesellschaften haben zwei Drittel der Forderungen zugcstanden, allein die Leute wollen sich auf keinen Compromiß einlaffen. Der Bürgermeister der Stadt, welcher Ruhestörungen befürchtete, hat sich mit dem Minister des Innern in Verbindung gesetzt, und dieser hat eine Abtheilung Londoner Polizeimaunschasten nach Southampton geschickt, glatt abgelaufen. in Persien veröffentlicht das . _ Genie-Capitä« Pierson vom 3. Mai: „Bin glücklich in Teheran eingetroffen, da ich unter starker Bedeckung reiste; Straße dagegen äußerst gefährlich für kleine Reise-Gesellschaften. Zu Hauz-i-Sultan fand ich den vom Großvezier zur Aus- rottung der Räuber abgeschickten Beamten im Zustande vollständiger Hülfslosigkeit, da er selbst bis auf« Hemd ausgezogen worden war. Die Saaten stehen prächtig und Wasser ist in Fülle vorhanden, aber das jetzige letzte Stadium der Hungers- uoth ist weit schrecklicher anzusehen, als das erste. Die Straße ist mit halbaufgezehrten Leichen bedeckt. Aus den Räumen der Karawanseraien, in denen ich logirte, hatte ich mehrmals die Leichen herauszuschaffcn. Kannibalismus ist nicht selten. Aber die Preise sind rasch am Fallen und das Ende der Hungersnoth sieht, wie ich hoffe, nahe bevor." Prioritäten. 3°/0 östor. Stsb.-Prior. 593/8 3°/0 öst. s. Lombard 505/g 3°/q LJvorneser 397/e 5% Tosoaner 61a/< 5% Elisabeth.-Prior. — do. n. Emisa. 82%_______ Anlebenslooae. Korb. 40 Thlr. Loose 713/4 Nassau 25 fl. 43‘/2 Braunschweiger 20 Vg 3O/o Oldenburg, ä 40Thlr. 391/2 40/0 bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose Hl1/* Badische fl. 35 Loose 693/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 813/g 1858r Prioritätslnoae 196 1860r Loose 915/e 1864r „ — Stadt Floren* — Preuss. 4Va % Oölig. 102l/a Frankf. 31/3% Obi. 88i/8 Nass. 4V8°/o Obi. 991/2 Kurhese. 4% „ 94 */4 Gr. Hess. 5% Obi. 103% R T> 40/0 „ 98*/3 n n 31/30/0 „ 921/3 Bayer. 50/q „ 1001/4 „ 41/zz o/g 1jährige 100 „ 40/o 1jährige — Würtemb. 41/?% Obi. 995/g Baden 4i/2% Obi. c. E. L. 100!/b Oesterr. Silberrente 635/g „ Papierrente 573/a k. 8. 873/6 k. 8. 105 k. 8. 119 k. 8. — k. 8. 93V8 k. 8. 103'/4 m. 8. 1031/g 1. 4% 8. । 103 V© M 2266) arbeiten ter-Äoh auf Sta ferungji lieber & DieO mit der: ,Sui Wär auf i bis zum ( b. 3-,S zeichneten furt a. 2 Zeichnung flungen e Formular ßnnen. Frankft 2317) den der Ä'k gen- sol an den : D>eZ um 2 Hl Gießei Groß! ( 2353) von den nannler ( merkten T bietend ve 1) Auf Marburg 9 in der Nö 2) Auf Grünberg in der N< 3) Auf gegen Hur i in der Nö jenseits L 4) Au' Hessenbri m der N L 5) Auf tach s deiLichin Sollte eintreten, ^Haltend, ein ander, Gießen, ©rodel' 2n Perl, Sc können. " ji Ar 2267) arbeiten Wärter^1 fr Lieferung, htjer Sub Tie Qfft mit der A, »Subn stellun, M buben" :,3-, V°r [ebneten ^t a. W . 5 55 (i . Nlc Mr, 24 C, Z Berstelgerungen. 2317) Die diesjährige Grasnutzung von den Böschungen des Stadtringgrabens und der Wieseck, sowie auf den städtischen Wegen, soll Montag den 13. Mai d. I. an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist des Nachmittags um 2 Uhr am Neuenweger Thor. Gießen, den 6. Mai 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. । ■ Karl tll c iu r l 2313) Das so beliebt gewordene Sop h ers / dem QO O Der Massecurator: M. Pilger. geöffnet. — Gießen, den 11. Mai 1872. zur schnellen Bereitung von Suppen und Pürees, ist wieder eingetroffen bei Emil Fischbach, Seltersweg. 2350) Gothaer Schweineschmalz, per Pfd. 24 fr., bei I. A. Busch Söhne. jenseits Lich gegen Langsdorf. 4) Auf der Straße von Lich nach Hessenbrücker Hammer Donnerstag den 16. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Friedhofs von Lich. 1876) Thürschoner in Crystall bei Will). Balser. empfiehlt für die Saison sein reichhaltiges Lager in: Flanellherrrden, Unterhosen, Unterjacken in Wolle, Baumwolle und Seide, Arbeits- und Comptoir-Röcken, Jagdkitteln in russ. Leinen, schwarzen Orleans und Drell, Handschuhen, Hosenträgern, Socken, Taschentüchern, Halsbinden, Manschettenknöpfen, Zahnbürsten und Toilettenseife. Näscher Au-iverlumf ZU bedeutend herabgesetzten Preisen. 2336) Im Laden des Carl Fuhr am Kirchenplatz dahier beginnt von heute an bis 30. Juni l. I. der Ausverkauf des Waarcnlagers, zu herabgesetzten Preisen, bestehend in Porcellaiu- und Glaswaaren, Figuren, Toilettengegenständen und dahin einschlagenven Artikeln. Außerdem wird eine Partie Fußbodeuschiefer käuflich abgegeben. Der Laden ist von Morgens 7 Uhr bis Abends 8 Uhr Grasversteigerung. 2353) Die diesjährigen Grasnutzungen von den Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden, und zwar: 1) Auf der Straße von Gießen gegen Marburg Montag den 13. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Gasthauses zum Pfau. 2) Auf der Straße von Gießen gegen Grunberg Dienstag den 14. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe der Zörb'schen Ziegelei. 3) Auf der Straße von Gießen über Lich gegen Hungen Mittwoch den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Friedhofs von Gießen, Nachmittags 4 Uhr 2090) Mein vollständiges Lager in Herren-, Danren- und Kinder-Schuhwaaren in schöner Auswahl bringe hiermit in empfehlende Erinnerung. Daniel Sehmall, Schloßgasse, vormals D. Moog. Erfinder und alleiniger Fabrikant des Königtranks: HygiList (wirkt. Gesundheitsrath) Karl Jacobi in Berlin, Friedrichstraße 208. Die Flasche Königtrank-Extrakt, zu dreimal so viel Wasser, kostet in Berlin einen halben Tb al er. In Dillenburg (1 fl.) bei Buchbinder Richter. IMir'rTitoMMfrW(Xnnonccn-Expedition Zeidler & Co., Berlin.) -MvSöMaafMrafl 2346) Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit, daß der weisse Bruslsyrup von G. A. W. Mayer in Breslau seinem Schwager, welcher schon längere Zeit mit Husten und Heiserkeit behaftet war , unmittelbar in einigen Tagen geholfen hat. Unter-Sutzbach, im Mai 1871. Nicol. Neuling. Zu haben bei Fr. Bieler, am Kreuz, । in Gießen.__________ 5) Auf der Straße von Lich gegen Butzbach Freitag den 17. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, bei Lich in der Nähe des Eisenbahnübergangs. Sollte an einem dieser Tage Regenwetter cintreten, so fällt die an diesem Tage abzuhaltende Versteigerung aus und wird dafür ein anderer Termin anberaumt. Gießen, den 3. Mai 1872. Für Confirmanden! 2326) Weiße Unterröcke, Beinkleider, Corfctten, Kragen und Manschetten, Brochcs und Ohrringe, Haarnadeln rc. für Mädchen, sowie Halsbinden, Shlipse, Kragen- und Mansckettenknb'pfe rc. für Knaben, offerirt zu billigen Preisen Emil Dörr, Sonnenstraße. Main - Weser - Bahn. 2266) Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Herstellung eines Weichenwärter-Wohngebäudes und zweier Wachtbuden auf Station Fronhausen, einschließlich Lieferung aller Materialien, im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Ausführung eines Wärtergebäudes und zweier Wachtbuden auf Station Fronhausen" bis zum Submissions-Termine den 17. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 28. April 1872. Königliche Betriebs-Jnspection. Heyl. einige gut erhaltene, sind billig zu haben bei Carl Hoffmann. 763) Pbotographie-Rah- men und GoldLeiften bei W i l h. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. 2356) Drei alte Fenster, 47" hoch und 33" breit, stehen billig zu verkaufen bei Karl Bierau, Neustadt. (Aus den Berliner Zeitungen.) i Ium Königtrurrk! (38017.) Wichmannsdorf, 26. 2. 72. > Augenkrankheit litten, sind durch An- — Die Wirkung des Königtranks war wendung Ihres Königtranks zur Freude ausgezeichnet. Ich war so weit herum!ihrer Eltern von derselben vollständig ter, daß der Arzt mich aufgegeben, undFefrL.it. E. Thieme, seitdem ich dieses vortreffliche Mittel ge-< (38484.) Gnesen, 1. 3. 72. — Die brauche, bin ich besser. Ich kann den Wirkung des Königtranks war so aufganzen Tag in der Stube umhergehen/fallend, daß ick bereits nach den ersten fühle bedeutend mehr Kräfte und bin fast,6 Tagen von den größten Schmerzen ganz wohl. (Krankheit: Lungenentzün-meines langjährigen Rheumatismus düng) — Wendelsdorf, Gärtner, jverschont blieb und Nachts zum Einschla- (38020b.) Hamburg, 27. 2. 72. — fen kommen konnte. — Durch Gebrauch einiger Flaschen König- P. Hoffmann, trank aus der Niederlage der Herren! (38526) Oebisfelde, 4. 3. 72. — Hirschmann u. Comp. hier bin ich von^Bei einigen Augcnkrankcn hat sich Ihr den Pocken vollständig befreit wor- Königtrank gut bewährt, dieselben sind den. — Martin Link, ^vollständig hergestellt. (38111.) Blumenau, 27. 2. 72. —i A. Strähle. Zwei Kinder, welche an einer sehr bösen! Fenster und Dachpappe werden billig abgegeben bei (2286) Carl Hoffmann. 2235) Sehr gut gearbeitete Krahnen, zu Vs, V4, Vr Ohm- und Stückfaß, sind billig zu haben bei Echternach L H a n st e i n. 2239) Geranien, Fuchsien, Heliotrop, Verbenen, Teppich- beet - Pflanzen, Sommerflor, Levkoyen und Aftern in reicher Auswahl bei Carl Deines. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verhinderung des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. Main - Weser - Bahn. 2267) Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Herstellung von 6 Weichen- wärter-Wachtbuden auf den Stationen Marburg, Lollar, Friedberg und Vilbel, einschl. Lieferung aller Materialien, im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Bauarbeiten zur Herstellung von 6 Weichenwärter-Wachtbuden" bis zum Submissions-Termin am 13. Mai d. I, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kosten-Anschläge und Bedingungen einyesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a- M-, den 28. April 1872. Königliche Betriebs-Jnspection- Hkyl. Feilgebotenes. Z Olgarren, Manilla-Ausschuß, das Stück 1V2 ft., per Mille 24 fl., empfehlen I. A. Busch Söhne. 2251) Eine große Auswahl in rein Bielefelder, Creas-, Hausmacher-, Sächsischem und Halb-Leinen, Tisch-, Hand- und Taschentüchern, Servietten und Hemden empfiehlt Wilh. Sch mall. Für Wirthe. 2126) Acpfelwein vorzüglicher Güte verkauft Hch. Sch mall, Lindenplatz. 2310) Einige Centner Heu sind zu verkaufen bei Georg Herbert. Geschäfts-Anzeige. 2305) Unterzeichneter empfiehlt eine große Auswahl von Fuchsien, Geranien, Heliotrops, Verbenen u. s. w. Georg Noll, Handelsgärtner, wohnhaft am Friedhof. 613) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei Wilh. Balser. 2312) Speiseschränke, sowie Drahtgewebe und Drahtgeflechte, empfiehlt M. Weißbäcker, Wallthorstraße. 1660) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Leucht-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Einbeck, Prov. Hannover. 2361) Mein in der Sonnenstraße gelegenes Wohnhaus bin ich Willens, aus freier Hand zu verkaufen oder auf mehrere Jahre mit Wirthschafts-Jnven- tar zu verpachten. Neflectanten wollen sich direct an mich wenden. Friedrich Willstrumpf. 2242) Gesangbücher zur Confirm ation, fein und ordinär, empfiehlt zu billigen Preisen H. Sonntag, Buchbinder, Kirchenplatz 24. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben und soll dies I vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt nnd gewähre außerdem eineu Rabatt von Sechs Kreusern wm dulden. Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung statt. Alle Neuheiten für die kommende Saison, die bereits eingetroffen sind lind noch eintreffen, sind selbstverständlich damit einbegriffen. t91*) ii. Hirsch iwIjii. 2243) Einen Lehrling sucht H. Sonntag, Buchbinder, Kirchenplatz. Pliilosopheiawaltl 2358) Bei uns ist erschienen und versendet: C. L. Glück Friedberg, Hof-Pia noforte-Fabrikant. || EpileptiseSae Kiämpfe (Fallsucht) H 61 heilt der Speciatarzt für Epilepsie Mr. O. KIHHeh in Berlin,. jetzt || Louisenstrasse 45. - Bereits üher Hunderte vollständig geheilt.l213) kj in Frankfurt am Main, Bescheinigung. tYn Folge vergleichsweiser Beilegung einer iJnjurienklage habe ich heute 17 fL empfan- 5,609,360 fl. 49 fr. Betrag sämmtlicher baar vorhandenen Reserven 11 Versicherungsgesetz das 26 30 47 Namen unter: Darmstadt. 12,067,357 5,«66,454 52,188,310 9,423,105 5 671,332,373 Hamburg, Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, 2360) Im Hinterbau des Hauses Lit- C. Nr. 130 auf dem Reichensand ist eine neue Familienwohnung zu vermiethen- 1684) Ein Laden mit Comptoir zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. Seltersweg Lit. C- Nr. 184. 2329) Ein braves, reinliches Mädchen wird auf Jobanni zu miethen gesucht. Rä- heres bei der Cxp*d. d. Bltts. Verstchcrungs Gesellschaften sucht einen, thätigcn Agenten für Gießen und Um- gend gegen gute Piovision. Anträge mit: 2355) Tas seither von Herrn Postsecre- tär Schmitt bewohnte Logis ist durch dessen Wegzug anderweit zu vermiethen. Karl Bierau, Neustadt. 2167) In Lit. D. Nr. 39, Neustadt, wird pr. Johanni ein starkes Mädchen für die Kinder gesucht. zu gelangen. Abonnements-Bedingungen sende gratis. 2294) Familienlogis sind zu vermiethen bei H. Sch mall, Lindenplatz. Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; Stadt, Neuer Markt, 11; Markt, 17, Königshaus ; Kronprinzstrasse, 1 B ; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenslrasse, 13; Plac den Mol ar d, 2. 2254) Ein Junge kann in die Lehre treten bei Karl Gut bub, Schuhmacher. 2351) Sechs Hefte von Jean Paul sind in unserem Laden liegen geblieben und können solche gegen die Jnseratgebühren in Empfang genommen werden. P I. A. Busch Söhne. Einheit von Freiheit und Nathwendiglreit. Für Jedermann verständlich. (Preis 18 Sgr.) Neuwied und Leipzig. I. H Heuser 1872» Bermiethnngen. 2234) Das an Frau Secretär Habicht vermiethete Logis ist zu vermiethen. A- K- Worms, Seltersweg C- 184. 1968) Ein Familienlogis, aus 5 Zimmern, Kammern, Mitgebrauch der Waschküche rc. bestehend, ist Mitte Ium zu vermiethen- Kanzleiberg B. 72. Carl J'ug Hardt. Reserven: Kapital-Reserve Prämien-Reserve Brandschaden-Reserve 1,095,539 fl. 18 fr. 3,587,985 „ 46 „ 925,835 „ 45 „ 2076) In Lit. E- Nr. 78 sind zwei Zimmer nebst zwei Cabineten zu vermiethen und den 1. Juni beziehbar.__ 1967) Ein freundliches Zimmer zu vermiethen. Kanzleiberg B- 72. Carl Jughardt- Bermischte Anzeigen. Ladenmädchen - Gesuch. 2357) Für eine Stadt am Main wird in ein Ladengeschäft von Haushaltungs gegenständen rc. ein tüchtiges, braves Mädchen, das von guter Familie sein muß, gesucht- Franco Offerten sub Chiffre E. 4423 befördert d e Annoncen - Expedition von JRiKlolf Monse in Fr a n kfu rt a. M. _________(65/5) 2348) Im Ausbewahren, resp. Ueber- fo mm er ii von Pelzwaaren, empfiehlt sich unter Garantie A. Schultheis jun., Kürschnei meister, Seltersweg Lit- C- Nr. 10- Bürger-Club. 2338) Samstag den 11. Mai: Tanzunterhaltung in Wenzel s Garten. Anfang Abends 8 Uhr. Der Vorstand. Diese Verwendung hat stattgefunden. Gießen, den 8. Mai 1872. I G- Landmann, Pfarrer. I 2325) Ein tüchtiges Mädchen für Haus- J um dieselben einer bedürftigen Familie arbeit zum sofortigen Eintritt gesucht- Na- ^zuwenden. heres bei der Erved. d. Bltts. Diese Verwendung hat stattgefunden. Patent 1S7O. Prämiirt in Cassel 1870. — Prämiirt in Darmstadt 1870. 641) Mit dem 1. Mai l. I. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten tst, m den Besitz emes der Neuzeit entsprechenden Instruments auf leichte und angenehme Lbetse « Mein Tuch und Bukskin-Lager, für die Sommer-Saison bestens sortirt, bringe ich in em- pfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. undlickes Familienlogis von 3 ZimmerniBAASENSTEliU VOGLER Zeitun?s-zAjinoncen--Lxpednion, 2363) Heute, Samstag den 11. Mai. Im Darmstädter Blaei s: Musikalische «esang - Uorkräge, ansge ührt von den Geschwister» Hayeck aus Böhmen. Anfang präcis 8 Uhr. , Morgen Sonntag den 12. Mai e in ttei* ESc$8ns*«8ton ELnS&ns8r. Kirchhoffer in Pappel (Schweiz, besitzt sickere Mittel gegen nächtliches Bettnässen, Pollutionen, Impotenz. (H- 4220.) 2213) Zwei ineinandcrgehende Stuben sind zu-- vermiethen in Lit. A- Nr. 130, Asterweg._______________ 1966) Ein kleines Logis (Mansarde) zu vermiethen. Canzlei era Lit- B- Nr. 66. Wir bringen noch zur Kenntniß unserer Versicherten, daß durch ein neues . 'seitherige Tarationsverfahren bei Aufnahme von Anträgen in Wegfall gekommen und ein einfacheres ^Verfahren an dessen Stelle getreten ist. Es können daher jetzt auch Nachträge zu bestehenden Ve ' 60„ J Ä'S SB'S’-rW» sich : ea,tcr,.«d> et H-nst-i» i» Ei.ß,n. ! PH. Zimmer in Ltch, Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs-Gcsellschas, zugleich Agenten der Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft. Prämien Reserve der noch z» vereinnahmenden Prämie» .... Stimme der im Jahre 1871 laufend gewesenen Versicherungen . . ■ • Prämien-Einnahme- baar . • ■ • ■ • «,563,,77b fl!. dS tr. Vortrag aus dem Jahre 1870 . • ■ 3,503,wo ,, j Bezahlte Brandschäden, einschlieftlich des Vortragesfürnoch schwebende • ; Während des 28jährigen Bestehens wurden bis zum Schlüsse des Jahres 1871 an 62,71/ Brand, beschädigte baar ausgezahlt • • • 2335) Ein Junge kann in die Lehre treten bei Th. Schneider, Schuhmacher. Lehrlings - Gesuch. 2343) Für ein gemischtes Waarenge- schäft, welches Samstags und die Feiertage geschlossen ist, wird ein Lehrling gesucht- Näheres bei der Exped. d- Bltts. auf frankirte Anfragen.___________________ 2354) Ein Mädcken vom Lande wird zu miethen gesucht. Näheres bei Wittwe Herbert, Neustadt. 2358) Bei uns ist erschienen und rnrsendet: 23ß2) Sonntag b e ll 12. Mai: Neues Fundamental-Brgsnon der Philosophie Großes Militär-Lonrett, tfmhrit «mt Äit und «olhweubigkeil. Herrn V. Reifert. Anfang 4 Uhr. — Entree 9 fr. - öir IHdiihrbitrurr Feueruersicherungs-GesellschaN mit einein Grund-Cavitale von Acht Millionen, Sieben Hundert und Fünfzig Tausend Gulden, in 5000 Acticn ä 1750 Gulden, welche vollständig ausgegeoen sind, übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr sowohl in «tadten, als auf dem Lande, auf beweg- lld,C "Jn7erB?Mgkett1hrer'Prämiensätze steht dieselbe gegen keine andere solide Anstalt nach, auch gewahrt sie bei Abschlüsse vollständige Auskunft- Auszug aus dem Abschlüsse der Magdeburger Feucruersiä-rrungs - «rsellschast für da» Nrchmmgsmhr 1871 Grund-Kapital, vermehrt zufolge des Nevidirten Statuts von 1857 aus 2347) In meinem Hause ist ein Famt- lienlogis zu vermiethen und sogleich be- ziehbar. Martin Lenz, Marktplatz. 2349) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen bei A. Schultheis jun., _________________Seltersweg Lit. C- Nr- 10 1990) Ein Familienlogis zu vermiethen Neuenweg 134.__ Schule für Damen. 2290) Zur gründlichen Erlernung im Maastnchmen, Zuschneiden und Anfer- tigen von Damenkleidern hat wieder ein neuer Cursus begonnen. Eintritt jede Zeit Rosa Rothenberger, Lindenplatz.__________ 2123) Ein Junge kann in die Lehre treten bei _ , , ______Jean Noll, Schuhmacher- Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Unir.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. Preist mit »ring' Post W die Ansh Zeltsrag' \* - Orden ß btutunfl i unb 91 ad) den W Olden-, Nl alsdann s H* VUNgkN ti Keime bei gliedern tut, den mit den Streitig ßiit ihr die heilig Dttttlen heiligen l bald fluj nahmen Kirchen« trächtig« Vestllsch nicht rnt V schast fit Na welcher v Gelelllcho Mittel u Wickvnge Klagen stvchtlo in der heilsame deren f Missioni und Et Stiftung ßch br(ii unb frei Ausübur Han Bleche ben als bei haben chen, i ftiamt in wie de« Anberg Europas . 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