en in Ni)orffanb$: über ten eni; sowie bei * d-richl Webi8| 1 ®°fc M mit fwunbm Sieben. Morgens ’b in die damit l'ch Vormittags Nieten Lehr- 'S niizumelden- Vaters bei der unser Weiß- Zulius Lan- Leißwaaren Modelle darin üder-Ueber- rm Kreuz. It ril, des $or= js, dass wir i umfasst das ^Geschäft, Geschäft bestens em- , o y. Kohlemgg |l RultuSm*- 1 £ie Statue W Lr.O von Th E . 1" __ eftronttl «AN 'pichen dttul‘7 ,, Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. Gießener Anzeiger. «Lrscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzletberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. S5, Donnerstag den 11. April 1872. mi'IIIIIWWIHIIiriTIMWir'aMBKgMMMBaMBWWWglWiWMMMBiraWMMBBMMMMBMBMMIIMMMaMWMMMMBWMBaffjSffiECTBBaBMaMWMMillllgMI HinWWB8——» Bestellungen auf den Gießener Anzeiger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen^ genommen. f Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abhvlen lassen, erhalten denselben für das 2. Quartal zu 1 fl. Amtlicher T h e i i. Bekanntmachung. Zur Ermittlung der Zahl der felddiensttauglichen Pferde ist die Abhaltung einer allgemeinen Pferdemusterung unter Zuziehung von Militär-Commissären angeordnet worden. Dieselbe wird im Kreise Gießen stattfinden: Donnerstag den 18. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Lich an der Staatsstraße nach Gießen für die 'Gemeinden: Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Dors-Gill, Eberstadt mit.Arnsburg, Ettingshausen, Hattenrod, Lich mit Eoln Hause n,Hof-Albach und Mühlsachfen. Münster, Nieder-Bessin gen, Ober-Bessin gen, Oppenrod und Steinbach. Freitag den 19. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Groß-Linden an der Staatsstraße nach Gießen für die Gemeinden: Allendorf an der Lahn, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Gönö, Leihgestern mit Ober-Steinberg, Ober-Hörgern und Watzenborn-Steinberg. Samstag den 20. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Gießen auf dem neuen Marktplatze (Oswald'scher Garten) für die Gemeinden: Allendorf an der Lumda, Alt-Buseck, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Daubringen mit Heibertshausen, Gießen mit Schiffenberg, Groß-Buseck, Lollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit F riedelhausen, Treis an der Lumda, Trohe und Wies eck. Die Pferdebesitzer werden aufgefordert, ihre sämmtlichen Pferde, mit Ausnahme der Hengste, der Fohlen unter 3 Jahren, der eigentlichen Dienstpferde (Großherzoglicher Beamten) und der contractlich zu haltenden Postpferde zu der angegebenen Zeit und an dem angegebenen Orte bei Meldung einer Strafe bis zu 25 fl. dem für den Kreis bestellten Commissäre vorzuführen. Die Groß Herzog lich en Bürgermeister werden veranlaßt, die vorstehende Verfügung den Pferdebesitzern noch besonders bekannt zu machen, dafür zu sorgen, daß sämmtliche Pferde vorgeführt und daß dieselben an dem Musterungsplatze gemeindeweise nach der oben angegebenen Reihenfolge und der Reihenfolge der eingesandten Gemeindelisten geordnet aufgestellt werden, auch dem Musterungsgeschäfte persönlich beizuwohnen und in dem Termine der nach unserer Verfügung vom 6. v. M. anzufertigenden Ab- und Zugangs-Nachweise vorzulegen. Gießen, den 8. April 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Politischer Theil. Deutschland. Darmstadt, io. April. Seine Königliche Hoheit der Großhkrzog haben Allergnäd'gst geruht: den mit der Verwaltung des Kreises Gießen und Versehung der Stelle des Provinzialdirectors der H)rovinzioldirection Oberhessen beauftragten Kreisrath Ludwig Freiherrn Röder von Diersburg zum Kreisrath des Kreises Gitßen und Provinzialdirector der Provinzialdirection Oberheffen zu ernenmn. Darmstadt, 10. April. Genera! v. Werder, von der Bevölkerung mit stürmischen Hochrufen begrüßt, ist soeben hier ctngetroffen. Derselbe ist vom Großherzog zur Tafel geladen. Die Stadt prangt im Flaggenschmuck. Berlin, 8. April. Der Kaiser eröffnete den Reichstag heute nicht in Person; der Thron war verdeckt, das Ceremoniell ein einfaches, Vie Versammlung selbst nicht so glänzend und auch nicht so zahlreich; von den Bayern waren nur zwei, von den Württembergern nur wenige erschienen, wogegen Baden fast sein ganzes Contingent gestellt hotte. Bald nach 2 Uhr erschien der BundeSrath unter dem Vortritt des Fürsten Bismarck und nahm links vom Throne Platz: neben dem Fürsten der bayerische Justizminister Dr. Fäustle, dann der preußische Finanz Minister Camphausen, der sächsische Gesandte v. Könncritz, Minister Delbrück, der württembergische Minister Mitinacht u. s. w. Fürst Bismarck verneigte sich und verlas die Eröffnungsrede (deren vollständiger Wortlaut nach telegraphischer Mittheilung bereits bekannt ist). Nachdem der Fürst geschloffen, erklärte er im Namen der verbündeten Regierungen auf Befehl des Kaisers die Session für geöffnet, der Präsident brachte ein dreimaliges Hoch auf den Kaiser aus und die Feierlich- feit war beendet. Um 3J/4 Uhr trat der Reichstag zur ersten Plenarsitzung unter dem Vorsitze des Herrn Präsidenten Dr. Simson zusammen. Berlin, 8. April. Aus guter Quelle erfährt die „Spen. Ztg.", daß der Pkterspfknnig dem römischen Stuhl seit dem Jahre 1860 durchschnittlich 60 Mill. Franken jährlich eingebracht hat. Dis zu dem Garantiegesetz gingen davon etwa 50 Millionen mit der Verzinsung der päpstlichen Schuld auf. Da diese Ausgabe jetzt wegfällt, so muß die Curie mit Hinzurechnung ihrer anderweitigen Einkünfte sehr erhebliche Mittel zur Verfügung haben. Hr. Bebel beabsichtigt, wie die „Ger.-Ztg." erfährt, sich trotz feiner Ver- urtheilung zum Beginne ver Reichstagssttzungen hier einzufinden und seinen Platz im Parlamente einzunehmen. Berlin, 10. April. Ein an den Reichskanzler unterm 16. v. M. ergangener kaiserlicher Erlaß gestattet allen deutschen Fabrikanten den Gebrauch und die Abbildung des Kaiseradlers in der durch Erlaß vom 3. August v. I. festgesetzten Form zur Bezeichnung ihrer Maaren und Etiketten und beauftragt den Reichskanzler mit der weiteren Ausführung. Berlin, io. April. Reichstagssitzung. Wahl der Präsidenten. Zum Präsidenten wurde Simson mit 192 von 203 Stimmen, zum ersten Vicepräfidenten Fürst Hohenlohe mit 176, zum zweiten Vicepräfidenten wurde im dritten Wahlgange und in zweimaliger engerer Wahl mit Gras Eulenburg, Bernuth, Graf Münster und Frankenberg, v. Bennigsen mit 106 Stimmen gewählt. Simson und Fürst Hohenlohe nahmen die Wahl an, v. Bennigsen war nicht im Hause anwesend. Die Verkündigung der Schriftführerwahl findet am Freitag statt. Vom Rhein, 6. April, schreibt man der „A. Z.": Der Cultusminister Dr. Falk hat auf die Beschwerbeschrift der Herren Knoodt und ReinkenS bereits geantwortet und zwar, daß er einerseits das Provinzial-Schulcollegium zu Coblenz angewiesen, in der Angelegenheit die erforderlichen Erhebungen zu machen, und voß er andererseits an den Erzbischof von Köln ein Schreiben gerichtet habe, in welcher Wctse er nach diesen Vorgängen seine den Betreffenden auch nur notifi- cirte Excommunication rechtfertigen wolle. Daß man an maßgebender Stelle unter Umständen eine Temporaliensperre, sowie eine Auflösung der bisherigen Feldpropstei ins Auge gefaßt, kann ich Ihnen auch aus guter Quelle mittheilen. — Wie in Bonn, Boppard und Coblenz jüngst bereits Schritte geschehen sind, um einen regelmäßigen allkatholischen Gottesdienst zu ermöglichen, so werden auch an mehreren Orten des Niederrheins, z. B. in Crefeld und in Effen, die diesfälligen Vorbereitungen mit Elfer betrieben. Breslau, 9. April. Hiesigen Blättern wird gemeldet, daß die bei Alt- Berun erbaute, erst seit einem Jahre im Betriebe befindliche Dynamitfabrik gestern Nachmittag in die Lust geflogen ist. Von den Arbeitern büßte einer das Leben ein. Straubing, 7. April. Der Stadtpfarrer Mayer zu St. Jakob dahier hat bei der Regierung von Niederbayern Protestation gegen die Vornahme priesterlicher Functionen vurch den altkatbolischen Priester Hort in der den Altkatholiken überlassenen St. Georgs-Capelle erhoben, da diese Functionen ihm, Pfarrer Mayer, allein als pfarrliche Rechte zustünden, und eine Verhöhnung der katholischen Kirche seien. Die Regierung hat diese Prctestation, sowie den Antrag auf Einstellung ver gottesvienstlichen Acte durch Priester Hort zurückgewiesen. Belgien. Brüssel, 10. April. Man schreibt der „Jndependance" aus Versailles: Der Herzog v. Broglie hat definitiv seine Demission gegeben. Der GesaudtschaftS- posten in Lonvon ist in Folge dessen Casimir Perter angeboten, von diesem aber abgelehnt worben. Frankreich i Eine wichii Scholhe in Lei schritte auf den Men, weiche mit (Jahrgang) diese, soll 35-40 Bogei mit wam tmpfofi polnischen Gebet- und anderen Büchern unter dem Volke und in den öffentlichen Bibliotheken entgegenzuwirkcn und die Verbreiter zur gerichtlichen Verantwortung zu ziehen. Die gleichzeitig angeregte Frage, ob und mit welchen Mvdificationen die seit dem Aufstande von 1863 in Lltthauen und den südwestlichen Gouverne- Die über San Francisco eintreffenden Nachrichten aus dem westlichen Theile Mexicos lauten günstig für die Regierung. Durango war von den juaristtschcn Truppen behauptet, welche auch die Hasenstadt Mazatlan wieder besetzt hatten, und man glaubte, daß in den westlichen Staaten der Aufstand bald zu Ende sein werde. Ebenso günstig haben sich die Aussichten in den mittleren Provinzen gestaltet, wo der Sieg Rocha'S über die vereinigten Insurgentenführer bei Zacatecas sich vollkommen bestätigt. * Seitdem man über die Bcstandtheile unserer Nahrungsmittel an der Hand der Wissenschaft die genaueste Auskunft erhalten, trat die Wichtigkeit der Hülsenfrüchte wegen t>reS hohen Gehaltes an Blut und muskeldildenden Substanzen, den sogenannten Proteinstoffen, immer stärker hervor. Demungeachtet fanden die Hülsenscüchte im Haushalte lange nicht die allgemeine Beachtung, die ihnen zukommen sollte. Die Nothwendigkeit des langen Kochens, die Gefahr deS Nichtweichwerdens, blieben der allgemeinen Anwendung entgegenftehende Hindernisse. Der Firma Wittekop u. Co. in Braunschweig ist eS gelungen, die Mehle der Hülsenfrüchte mittelst Dampfabkochung so herzustellen, daß sie in der Küche eine augenblickliche Anwendung finden, ohne ihren Wohlgeschmack und Nährwerth einzubüßen. W>r lassen denn hier noch für Interessenten die Gebrauchsanweisung folgen, mittelst deren mqn sofo.t eine gute, nahrhafte Speise bereiten kann: Man nehme zu Suppen für eine Person 1—2 Eßlöffel deS MebleS, qiirle eS in siedendem Waffer mit Butter oder Fleischbrühe gefettet, und nehme Salz nach Belieben hinzu. Zu Pürees nehme man das doppelte Quantum. Jede Hausfrau wird, nach obigem Verfahren handelnd, eS zugestehen, daß ein neues ausgezeichnete« Nahrungsmittel dem Haushalte mit d-.efem Mehle geboten ist, welches sich auch seiner großen Billigkeit wegen schon von selbst empfiehlt. mentS in Kraft bestehende Verfügung, welche den Privatpersonen den Besitz von Waffen verbietet, ferner aufrecht zu erhalten sei, ist der Entscheidung der betreff. General-Gouverneure überlassen worden. DaS aus der Kathedrale von Odessa abhanden gekommene wunderthätige Bild der KaSperowka'schen Mutter Gottes ist von einem Soldaten der Quaran- taine-Compagnie unweit des MichaelklosterS in einer zu Baumpflanzungen bereiteten Grube gefunden worden. Dasselbe war in ein Tuch gewickelt; dabei lag ein Schlüssel und ein Stemmeisen. Amerika. ferner in Kraft zu behalten sind. Die über diesen Gegenstand erstatteten Berichte der Generalgouverneure Potapow und Fürst Dondukow-Korsakow waren unlängst der Gegenstand eingehender Berathung im Minisier-Cowite, und man hat sich, wie der „RuSki Mir." erfährt, Dahm geeinigt, daß folgende bisher verbotene Handlungen auch ferner als Vergehen gegen die öffentliche Ordnung angesehen und von den Gerichten verfolgt werben sollen: das Singen religiös-nationaler lieber, das Tragen von Trauerzeichen zu politifch-bemonstrativem Zweck, der Gebrauch der polnischen Sprache im schriftlichen und mündlichen Verkehre mit den Behörden und öffentlichen Instituten, sowie auf kaufmännischen und gewerblichen Firmaschilbern, in Zeitungc-Annoncen, kaufmännischen Büchern u. s. w. Außerdem sind die genannten General-Gouverneure angewiesen, der Verbreitung von in Workhouses einsperren lassen. Rußland. Warschau, 6. April. Seit dem polnischen Ausstande von 1863 sind in Litthauen uno den südwestlichen Gouvernements zahlreiche, die polnische Nationalität betreffende Verfügungen erlassen worden, die noch immer mit mehr ober weniger Strenge aufrecht erhalten werden. Gegenwärtig, bei Einführung der neuen Justiz-Reorganisation in den genannten, ehemals polnischen Provinzen, sind die General-Gouverneure veranlaßt worden, diese Verfügungen einer genauen Revision zu unterwerfen und sich darüber zu äußern, welche aufzuheben und welche Landwirthsch aftlicheS. Stand der Früchte. Im Anschlüsse an unseren letzten Bericht theilen wir mit, daun« ruczekommener verläßlicher Mittheilungen zufolge der Roggen in einzelnen Gegenden, so nameitt- lich in Franken, Württemberg und dem Oberlande sich dünnstehend zeigt. Dieselbe Klage hört < bl6 au» 1,1 Kr- ÄsSi E' s jie D s'S' Duatralf,a| ,R,C t a'it < d)t« Unheil »he be bit Btrsuchttssultate Fast immer findet r vtrtächtiq machen. Men kiädten! I! fottenen Nil» 9«» läßt st» mich von d lieber Ann W. Knop in einem SRataialitn, «eiche UttytW, verwese! tuit au?v$t unb ty ©alfalf am besten, Mergel, nicht ter > wenn (in Mt mit dn ftlttt Wnzenn. jur Düngung aller j Ihanigen an bi- jun Paris, 5. April. Unter dem Titel „Paris chez luia und mit der Unter- schrtft „Jehan de Paris“ dringt ba6 „Bien Public" heute einen Artikel, wonn e« gegen die armen Pariserinnen zu Felde zieht, weil dieselben aus den Lehren der letzten Jahre keinen Nutzen gezogen hätten. Der Verfasser war zufällig in dem Salon einer berühmten Panser Schneiderin, sah dort eine französische Her- zogin, dann die Frau eines fremden Diplomaten und eine Komödiantin, und hörte mit Entsetzen, daß dieselben sich Kleiber zu 3000 und Mäntel zu 1200 Fr. be- stellten. „Ungeachtet des Krieges und der Eommune" — ruft Jehan de Paris aus — „wollen sich unsere Pariserinnen noch nicht wohlfeil kleiden." Er führt dann als gutes Beispiel einige Damen des Faubourg St. Germain an, Die sich in t»ec letzten Zeit sehr einfach kleiden uiu erinnert sogar an die Frau Ollivier, die mit hoh n Kleidern auf den Tuilerienball gegangen sei. Wenn die imperialistischen und royalistischen Blätter eine solche Sprache führen, wenn dieselben sich gegen den Luxus erheben, so läßt sich dies begreifen. Dieselben bieten Alles auf, uw zu verhindern, daß man Ausgaben macht, damit die Geschäfte nicht in Gang kommen und Vie Leute der Republik endlich satt werden. Daß aber, wird der „Köln. Z." geschrieben, ein präsidentschaftliches Blatt dazu anräth, daß die Panse- rinnen sich in Kattun und Mousseline de laine kleiden, daß eß selbst den in Paris resivirendcn Fremden einen Vorwurf macht, daß sie ihr Geld verausgaben und nicht auf Zinsen legen — dieses Alles würde unbegreiflich sein, wenn man nicht wüßte, daß Madame ThierS, die Frau des Präsidenten der Republik, die an der Spitze des „Bien Public" steht, es inspirirt. Madame ThierS ist näm- lich eine abgesagte Feindin eines jeden Aufwandes, und in dieser Hinsicht so fanatisch , daß sie darauf hinarbeitet und darauf hinarbeiten läßt, daß auch die übrigen Damen sich Der größten Einfachheit und Sparsamkeit befleißigen. ES dürste aber den übrigen Mitgliedern des schönen Geschlechtes jedenfalls schwer fallen, es der Frau Präsidentin der Republik gleich zu thun. Die sparsamste deutsche Hausfrau könnte von ihr noch etwas lernen, und es gibt wohl keine, die in ihrem Hauswesen so genau, in ihrer Kleidung so einfach wäre, wie es die Frau „Präsident“ ist. Man könnte betnahe sagen, daß Frau ThierS eine wahre Spartanerin sei, so einfach zeigt sic sich in ihrer Tracht, wenn gerade großer Empfang bei ihr ist und sie in Gesellschaft gehen muß. So schläft sie in einem ganz erbärmlichen Feldbette, dem nämlichen, dessen sich ihr Mann auf feinen Rund^ reifen während des Krieges bediente, und obgleich ihr Nachtsanzug gerade nicht der frischeste ist, so g.bt sie doch, wenn sie noch auf ihrem Feldbette lagert, ihre Frühaubienzen, und eS kommt häufig vor, daß sogar die Minister vor dasselbe zu- gelassen werden. Den ScöUf- oder Morgenrock, der eine Hauptrolle unter der eleganten Frauenwelt von Paris spielt, und Pantoffeln kennt die Pariser Spartanerin gar nicht. Eine alte Jacke, ein abgetragener Rock und alte Stiefelchen genügen ihr. Noch weniger hält sie auf das Essen und Trinken, und wenn sie nach Paris fährt, ohne daß sie vorher gefrühstückt hat, fo kauft sie in höchst eigener Person bei einem Schweinemetzger etwas Schinken, oder auch nur ein einfaches Brödchcn, und verspeist in ihrem Wagen ihr frugales Mahl, um das sie nicht einmal die ärmste Pariser Arbeiterin beneiden würde. Daß Madame ThierS fast alle Einkäufe selbst macht und sogar auf dem Versailler Markte eine sehr bekannte, wenn auch gerade nicht beliebte Persönlichkeit ist, weiß alle Welt. Wenn dieses syartane Auftreten der „Madame la Prdsidente“ auch ein ganz verdienstvolles sein mag, so gefällt es im Ganzen genommen doch nur wenig. Herr Thiers selbst billigt übrigens keineswegs das Auftreten seiner Spartanerin. Aber Der Mann, ber im öffentlichen Leben so große Energie kund gibt, der den 750 Souveränchen von Frankreich mit so großem Muth Die Spitze bietet, ist ohne Macht, wenn es sich um etwas Anderes handelt als Staatsgeschäfte. Er steht zwar nicht unter dem Pantoffel der Madame ThierS, ober nur deshalb, weil sie keine hat, wohl aber unter ihren alten Stiefelchen, und wenn er auch zuweilen versuchte, bei sich zu Hause ein 1830 zu machen, so gelang es ihm doch nie, sich für länger als zwei Stunden Der Herrschaft derselben zu entziehen. Versailles, 9. April. Herr ThierS hat eine Commission nach London ge- schickt, Die beauftragt ist, die Organisation und Wirksamkeit der Armenhäuser (Workhouses) zu studircn. Die Commission soll ihm einen ausführlichen Bericht über diese WohlthätigkeitSanstalten liefern, denn Herr ThierS geht mit Dir Absicht um , Der National - Versammlung die Errichtung solcher Armenhäuser in Paris vorzuschlagen. Die Nothwendigkeit solcher Anstalten machte sich seit den letzten Begebenheiten in Paris sehr fühlbar. Viele arme Wittwen und Kinder befinden sich in dauerndem Vagabundenthum. Die jungen Mädchen ohne Aufsicht ihrer Mütter, welche sich nicht um sie bekümmern, verfallen Der Prostitution und häufig schon im Kindesalter. Die kleinen Knaben stehlen an Den Marktständen und den Auslagen der Läden. Alle gewöhnen sich an da- Betteln und es ist selten, daß man in Paris eine Straße passiren kann, ohne von diesen Unglücklichen angebettelt zu werden, wenn nicht gerade ein Polizeidiener in Sicht ist. Die Demoralisation ist in der armen Bevölkerung ungeheuer und die Armen haben sich seit der Commune bedeutend vermehrt. Da die National - Versammlung den von verschiedenen Mitgliedern der Linken gemachten Vorschlag, die Familien Der zur Transportation Verurtheilten auf Kosten des Staates mit nach Neu-Cale- donien überzuführen, abgeschlagen hat, so müssen diese armen Familien in Paris bleiben, denn sie können auf ihre Kosten Die wette Reise nicht machen, um ihren Familienhäuptern zu folgen. Alle diese Armen sind sehr erbittert gegen Den gegenwärtigen Zustand Der Gesellschaft und würden im Falle eines neuen revolutionären Ausbruches ein gefährliches Element bilden. Ob aber die Einrichtung von Armenhäusern nach dem Muster der Workhouses diesem Nebel wirksam abhelfen wird, bleibt sehr zweifelhaft. Was für Engländer paßt, ist nicht leicht anwendbar für die beweglichen Pariser Naturen, die etwas von der Art Der neapolitanischen Lazzaroni haben. Der Pariser „Voyou" liebt Die Freiheit unD bummelt gern Den ganzen Tag umher und eben so sinD seine weiblichen StandeSgenoffen die Gefährtinnen seiner Ausschweifungen. Diese Menschen »crDen sich schwerlich WnM M) Ei-banfi dm Nachlaß der hier ledig verstör tzebürtig von (§|q bei unten lu machen, tuibti ute überwiese, Gießen, öfn 8. ®*Wid Muh, _ btadtrichter Edikt, «S N At Amerika entwichen Don dleinbach ive Dienstag b -ßaup/M 9 •’S ^^andrich^ Nte 1763) tau im!?* 0 Ho jd 8 «Ix ^bietend Vermischtes. Der Abgeordnete Ziegler erzählt in der „Voss. Ztg." eine interessante historische Anekdote aus Brandenburg, der Stadt, deren Oberbürgermeister Ziegler bekanntlich gewesen ist. Ruch der Beendigung des' siebenjährigen Kriege« gab eS in Brandenburg einen orthovoren Geistlichen, Darnemann, in der Altstadt, und einen freisinnigen, Calsisiu«, in der Neustadt Brandenburgs. Der erstere sah mit wachsendem Mißmuth, wie seine Beichtkinder je länger je mehr in die Neustadt zu dem freisinnigen AmtSbruder in die Kirche wanderten; endlich denuncirte er in seinem Aerqer denselben beim Magistrate al- nicht rechtgläubig, verlangte eine Untersuchung, und als der Magistrat ablehnend antwortete, stellte er denselben Antrag direct beim König. Die CabinetS- ordre, welche zur Antwort erfolgte, ist als ein Muster für unsere Tage sehr empfehUnSw rth. Friedrich der Große hatte sofort daS wahre Motiv deS orthodoxen Eiferers erkannt, dasselbe, welches auch heute oft genug da« eigentlich wirkende ist, und die EabinetSordre bestand in nicht« al« einer einfachen Randbemerkung zu der im Original zurückgeichickten Beschwerde, so lautend: „Weiß er waß? Predige Er in die Neustadl, dann Laufen sie alle wieder nach die Altstadt. Friedrich." In Gotha hatte ein Mann mit seiner Ehefrau, welche eine Ehescheidungsklage gegen denselben erhoben, am 13. v. M. Sühnetermin vor dem dortigen Stadtgerichte. Nach Beendi- aunq der Verhandlung sprach er feine Frau in der Hausflur des Gerichtsgebäudes noch einmal um Wiedervereinigung an. Als er darauf eine abschlägige Antwort erhielt, schoß er einen Lauf der Doppetpistole auf seine Ehehälfte, den andern drückte er gegen sich selbst ab. Die Frau wurde nur leicht verwundet, der Mann aber starb nach wenigen Minuten. Metz, 27. März. Eine erhebende Feier belebte gestern den Friedhof zu Maiz'ereS, wo daS 81. Regiment seinen während de« Feldzuges Gefallenen ein Denkmal gesetzt hat. Eine De, putation des Regiments war aus Fulda und Frankfutt gekommen, um das Denkmal zu weihen, welche« in finniger Weise das Gedächtniß der Tapferen ehrt. Auf würfelförmigem Piedestal erhebt fich eine vierseitige Pyramide, die eine Kugel und darauf einen Adler mit auSgebretteten Flügel trägt. Auf der vorderen Fläche der Pyramide steht die Inschrift: „Den im Feldzüge 1870—1871 gefallenen Kameraden das I. hessische Infanterieregiment Nr. 81.« In die Vorderfläche des PiedestalS ist eine Marmorplatte eingelassen mit folgender Inschrift: „Es starben den Heldentod in dem Gefechte bei St. Remy und Bellevue am 7. Oct. 1870: Hauptmann v. Werder, Hauptmann v. Roque«, Secondelieutenant Fischer." Der Obel.sk ist mit einem Eisernen Kreuze aenert. Für den Tag der Weihe wehten vier deutsche Fahnen an den Ecken der Grabstätte; der Maire von Maizieres hatte in rühmlicher Thetlnahme immergrüne Gewächse und Blumen auf daS Grab pflanzen lassen; ein eben von der Uebung zurückkehrendeS Bataillon der Metzer Garnison nahm an der Feier Theil. „El Diario de Barcelona", daS gelesenste Tageblatt in dieser Stadt, laßt fim von seinem Correspondenten in Rom folgende „interessante" Nachricht mittheilen: „Rom, den 22. März. Vor einigen Tagen langte durch Telegramm von Livorno die Nachricht hier an, daß Fürst BiSmarck daselbst angekommen sei. Diese Nachricht war unglaubwürdig, weil der Reichstag in Berlin am 8. April eröffnet werden sollte. Hier nun die Erklärung de« Telegramms: Die hohe Person welche in Livorno erwartet wurde, war nicht der Fürst Bismarck, sondern deffen Vater, der Graf Eulenburg. Letzterer ist heute in Rom eingetroffen." — Dem „Vater" Eulenburg sammt seinem Sohne" Bismarck wird diese Nachricht jedenfalls „höchst spanisch" vorkommen. Ein neues Ehescheidungsgesetz wurde vom Senator Wood der Legislatur des Staate« Newyork vorgelegt, welches die Anhänger der „freien Liebe" vollkommen befriedigen dürfte. Al- genügende ScheidungSgründe werden angegeben, „wenn der Mann die Frau der Gesellschaft ihrer Anverwandten (auch alle Arten CoufinS) ober Freunde entzieht, wenn er dieselbe vom .Kirchen - gehen abbält oder wenn er ihr daS Leben „nucomfortable" macht. Dem letztgenannten Grunde kann keine The widerstehen. Ob die Legislatur dem Herrn Senator auf der abschüssigen Bahn folgen Gerichtshöfe im Westen der Vereinigten Staaten sagte ein Richter jüngst zu einem Zeugen: „Junger Mann, wenn Sie in diesem Tone weiter sprechen, so wird dieser Gerichtshof seine Würde vergeffen und Ihnen eins auf Ihr gottvergeffeneS Maul schlagen, daß Ihnen Ihre Zähne klappernd in Ihren Magen hinunterfahren." Diese würdevolle Ermahnung soll einigen Eindruck auf den Zeugen gemacht haben. 1428) Die Wiese der früheren Poükassier H offm ann'schen Besitzung ist per 1872 zu verpachten. Zinher & Schmidt. ""'M lich, llrhtnt on9'fer betreff. "dttthätige r 2uarün» ""gen be. daöei lag Km Theist iktzt hatten, v zu Ende 1 Plovinzell bei Zara' 1 d« Wisstn- i i'nr bot)tn immtt stärke idjemeine Bc- ie Gefahr M . Der Firma Ächte mittelst nbung jiattn, t> für Znter- Speise . q mle eS in leliebea hinzu, zem Dnfahitll litt mit 'lesem t empiiehlt. rifchr Anekdote ft. 9hd) btt i ©iiftlifyn, ranitabut^. in die Ntuet in seinem U6^. unb al« MWinttS- n’pitljVnlmrtl). [annt, WM eßand in nichtt H, so lartend: ch die aiiftaW- nztkia^ 6^eB fjladj BtM- „j ygch einmal >6 er einen Lau! ab. Die Flatt Maii'erts, wo iat. eal j» * ch-« $“* t a^gebltitetcu en im 3n dit Domr- tzr statbtn den San« --WM, Eisen»" 1«“ cGrabM;^ fBIUDK" flUf T B w ®3tolfen fid) von seine» ,22.» rürst SiS-narck ° n Berlin s* <** itut w ®tflJw ÄfSÄ* be e0?n Grunde * tü“ alterirt werden. Amerikaner bei schwachem Verkehr. Wechsel 85 Oberhessen 1583/4 1864r Stadt Florenz — 8. 8. k. 8. 875/8 k. 8. 105 961/t 931/z Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dia conto BSrsennachrichteB. 10. April 187-2. 1. 8. 1O53/S 4% k. 8. 981/2 k. 8. 993/4 k. 8. 1047/a Aetien. 50/q östr. F. St. E. B. 4001/2 Lombard. Bahn 2091/2 Ludwigeh.-Bexbaoh 203 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 1493/4 Hhein-Nahebahn-Act. 49i/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 1851/2 Geldsorten. 0. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl.fi. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 20i/2—21i/e Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 251/z—261/, Börsenberichte. Frankfurt a. M., 10. April. Ihr Berichterstatter kann Ihnen heute trotz bestem Wille» nicht mehr sagen, als daß die Mattigkeit der letzten Tage abermals zugenommen unb den Charakter einer beinahe durchgängigen Flauheit angenommen hat. Der Couiörückgang der SpeculationS- papiere war ein allgemeiner und ISrebitacfien sanken bis 357>/4, Staatsbahn bis 400, Lombarden bis 2071/2—208 und österreichische Nationalbank bis 870. Neue Beweggründe, die zur Erklärung der wachsenden Verstimmung geltend gemacht werden könnten, sind nicht anzuführen. Jedenfalls ist der Geldmarkt in erster Linie die Ursache der matten Tendenz. Geld ist hier selbst Literarisches. Eine wichtige Erscheinung unserer Zeit ist zweifellos.das im Verlage von Carl Sckoltze in Leipzig erscheinende ^Jahrbuch über die Leistungen und Fortschritte auf dem Gebiete der praktischen Baugewerbe." Mit Freuden mutz von Allen, welche mit dem Baufache in Beziehung stehen, begrüßt werden, daß der 11, Band (Jahrgang) dieses werthvollen Buches in Kürze zu erwarten steht. Der neue Jahrgang soll 35—40 Bogen in gr. 8° mit nahe an 400 Illustrationen bringen. Möge es hiermit warm empfohlen sein I 8. 118i/4 8. - S. 935/g 8. 1051/2 8. — k. k. k. k. k. k. m. G^iack machte Jmpiversnche mit der Tuberkelmaffe, den traubenförmigcn Gebtldcn welche aus der Brust unb Bauchbaut der mit Verlsucht behafteten Thiere entstehen, unv gelangte dabet zu dem Ergebnisse, daß sowohl durch Übertragung dieses Stoffes in die Haut und in das Fleuch, wie durch die Fütterung solcher Tuberkelmasse Ansteckung und der Aob bet den Dersuchsthieren bervorgerufen wird. Dem entsprechend sind auch, wie Professor Dr. F. Falke, welcher diesem Gegenstände im „Rheinischen Pionier" einen Artikel widmet, bemerkt, diejenigen Menschen, welche mit dem Fleische solcher Thiere mittelst wunder Hände zu thun haben, ober die solchen Tuberkelstoff in den Verdauungskanal bringen, namentlich Fleischer, welche beim AuSschlachten solcher Tbiere nach altem Brauche daS Messer hie und da in den Mund nehmen, schon sehr gefährde. Desgleichen ist die Milch von solchen perlsüchtigen Thieren sehr gefährlich für den Genuß. Welche« Unheil dieselbe namentlich in der Kmderwelt anrichtet, davon bekommt man im Hinblick auf die Versuchsresultate eine Ahnung, wenn man die Mllchwirthschaften großer Städte betrachtet. Fast immer findet man hier perlsüchtige Kühe, welche sich schon durch den auffälligsten Husten verdächtig machen. In diesen Mllchwirthschaften stehen aber die Ammen der meisten Kinder in «roßen Städten' Ebenso bedenklich ist die Milchkur, daö methodische Trinken der nicht abgesottenen Milch geworden. WaS aber von der Milch solch schwindsüchtiger Kühe nachgewiesen ist, läßt fick auch von der Milch schwindsüchtiger Mütter vorauSsetzen. . c x P Neber Anwendung deS KalkeS zur C0m p0ftbereltung äußert sich Professor W. Knop in einem Artikel über Kalkdüngung in der „Georgika" folgendermaßen: Alle Arien Materialien, welche zur Eompostbereitung tauglich find, seien sie vegetab.liichen oder animalischen Ursprunges, verwesen schneller, wenn man sie mit einer thonigen, kalkreichen Erde gemengt der Luft aussetzt und häufig umschaufelt. AIS Zuschlag von Kalk d:ent gerade hier bet Aetzkalk unb GaSkalk am besten, weniger, aber noch immer mit Nutzen jede Art kohlensauren KalkeS und der Mergel nicht der GyPs. Der Kalk befindet sich in einem fertigen Compofthaufen, und ebenso, wenn ein Acker mit Stallmist und Kalk zugleich gedüngt ist, in Form von salpetersaurem «Ralfe, «in fetter Pflanzennährstoff. Eine solche an salvetersaurem Kalke reiche Compostmasse eignet sich zur Düngung aller Felder; am wenigsten Geltung hat sie für humuSarme Boden, von schwersten thonigen an bis zum leichtesten sandigen. man auch verschiedentlich aaS Rheinhessen und der bayerischen Pfalz. Da« stößt indessen die Wahrheit daß auch der Roggen im Allgemeinen gut steht, nicht um. Recht schon stehend zeigt sich un Allgemeinen der Raps. Jedoch tritt auch jetzt wieder überall derjenige Raps, welcher reihig «esäet und vor Winter beigeftrichen wurde, sehr günstig hervor gegenüber demjenigen, der breit- würfiq zur Aussaat kam. Hinsichtlich des Weinstocks überzeugt man sich von Tag zu Tag mehr daß der Frostswaden weit größer ist. als man vermuthete. Ganz besonders wird hervor- g eh oben, daß die Oesterreicher und Traminer am stärksten gelitten haben und vielfach so stark ab- aeschnitten werden müssen, daß nur noch schwache Reste bleiben. Kleeseide-Vertilgung. In der „Jll. l. Ztg." wird darüber von I. Becker Fol- aendeS mitqetheilt: Im Sommer vorigen Jahres, als ich den zweiten Schnitt meines im ersten Jahre stehenden Luzernestücks mähen ließ, fand sich, daß einige Flecke von der Große einiger Quadrats.after mit Flachsseide verunreinigt waren. Um zu versuchen, wie weit das Ka t gegen diesen Schmarotzer wirksam sei, ließ ich am andern Morgen, wo der Tbmt stark gefallen und Aussicht auf einen sehr heißen Tag war, auf die nassen Stoppeln wo sich die Seide befand, rohes schwefelsaures Kali stark aufstreu.n. Am andern Tag war alle«, was vom Kall getroffen, FlachSseide, Lurernstoppeln und einige Kopfkleestücke, braun und verbrannt uud schon fürchtete ich, mit der FlachSseide auch die Luzerne getödtet zu haben. Nach ungefähr acht Tagen aber stng zu meiner Freude die Luzerne wieder zu wachsen an, vyA d«r Flachsseide habe tcb im vorigen Jahr auf tiefen Stellen keine Spur mehr gesehen. zu 7 Procent schwer zu haben (bei einzelnen Effecten, wie z. B. Staatsbahn, stellt sich der Report sogar auf 9—91/2 Procent), und hauptsächlich in Wien, wo sich die Klage gegen die Nationalbank wegen Beschränkung der Zahlmittel wieder erneuert, ist Geldknappheit die Ursache der Verkaufslust. Auch hier ist letztere überwiegend, hauptsächlich durch starke VeikaufSordreS aus Süddeutschland und Depotskündigungen seitens hiesiger Banken veranlaßt, und wenn auch Käufer vorhanden wären, so ist doch die Differenz zwischen Forderung und Zugeftändniß so groß, daß Abschlüsse erschwert werden. Unter diesen Umständen gingen auch heute wieder die ohnedies künstlich geschraubt gewesenen Course der Bankpapiere um Proc nte zurück, und notirte z. B. Frankfurter Bankverein 138, Oesterreichisch-deutsche 123V2—122'/2, nur bayerische Wechslerbank hielt , die^Kopfkleestöcke ^blieben jedoch ^weg, und von verhältnißmäßig fest bei 108. So wie den genannten erging es sämrntlichen anderen Werthen nwmw* un» ...........b— < " ~/aU***- dieser Kategorie. Aber auch auf dem Eisenbahnmarkt war es nicht beff-r, selbst die sonst so be- Die Gefährlichkeit der Perlsucht (Franzosenkrankheit) deS RtndeS wurde neuer- ^^bten Elisabethactien waren heute bei 260 nicht anzubringen, indem Käufer nur 258 bewilligen ding« durch Herrn G.-M.-R. Gerlach, Dir.ctor der königl. Thierarznetschule in Berlin, c-nstattrt. sollten, trotzdem die Elisabethbabn ihr Kapital um 14 Millionen Gulden erhöhte und ihren - - -■ ~ r--r - >>-» trfluf,,nFÄrmin,n ßhhlbm welche autl^^onären daS Bezugsrecht in der Art einräumt, daß auf 10 alte Actien 1 neue kommt. Wenn dies am grünen Holz geschah, wie viel mehr mußte daS gleiche Schicksal sich am dürren geltend machen! Bahnen wie Banken büßten um Procente ein. Loose und Prioritäten gleichfalls gedrückt, erstere ganz ohne Verkehr. Von 1860er Loosen wurde bei 9OV2 Einiges aus dem Markt genommen. Öesterreichische Renten so flau wie alles Andere. Am besten halten sich noch Pfandbriefe, die größtentheils in festen Händen sind und daher von den Launen des Börsenspiel- weniger Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 59i/2 3°/0 öst. s. Lombard 503/4 30/0 Livomeaer 40 50/o Toscaner 611/3 5% Elisabeth.-Prior. 831/4 do. II. Emiss. 82 Anlehenelooee. Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fL 43 Braunschweiger 203/« 30/0 Oldenburg, ä 40Thir. 393/4 40/o bayr. Präm.-AnL 413 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose — Badische fL 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 84 1858r Prioritätslooae — 1860r Loose 90i/2 Preuss. 41/2 °/o Oblig. 1031/2 Frankf. 3i/2% ObL 88% Nass. 41/j o/o Obi. 993/g Kurhess. 4% „ 94 Gr. Hess. 5% ObL 103% » p 40/0 „ 971/2 » p 31/2% n 92 Bayer. 5% p IOOV4 p 41/2% 1jährige 993/4 „ 40/o 1jährige 951/2 Würtemb. 1/2 % Obi. 99 */2 Baden 4*/2®/o Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 63 B Papierrente 57 V2 Spanier, neuest. 3°/0 297/s Amerik. Bonds 1881r 100i/ß _ w 1882r 953/4 w „ 1885r 971/4 " " 1887r 971/4 Art len. Frankf. Bank 1435/g Frankf. Vereins-Kasse 138 Darmst. Bankact. 471 Wien Bankactien 870 Oeat. Creditact. 358 Galizien — __________ Allgemeiner Anzeiger Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1284) Erbansprüche an den unbedeutenden Nachlaß der am 18 Januar 1870 dahier ledig verstorbenen Jettchen Stern, gebürtig von Gladenbach, sind binnen 90 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls der ->achlaß dem Fiscus überwiesen wird. Gießen, den 8. März 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. E d i c t a l l a d u n g. 1635) Auf Antrag der Ehefrau des nach Amerika entwichenen HeinrichSchäferll- von Steinbach werden dessen Gläubiger auf Dienstag den 23. April l. I , Vormittags 9 Uhr, unter der Auflage, ihre Forderungen bezüglich Hauptgelo, Zinsen und Kosten genau anzugeben, zum Versuche eines Arrangements anher vorgeladen. Gießen, den 30. März 1871. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. Versteigerungen. 1763) Freitag den 12. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Heinrich Weber dahier gehörige Flur Nr. mKlftr. !7/“7'’! 8 Hofraithe in der Scheppecke, v!«"' I 8 Grabland daselbst, luiiS » meistbietend versteigert werden. Die Hofraithe würde sich wegen ihrer directen Lage an dem Bahndamm und der Nähe des Bahnhofs für einen Eisenbahn- Bediensteten eignen. Gießen, den 9. April 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgertchtsmann. wer- N.-Meter Lit. A. Nr. 64, dem Lindcttplatz gegenüber. 5 2 12 26 4 7 1671) Neuen Laberdan em- pfehlen I. A. Busch Söhne. 83,7 0,50 4,60 11,20 0,40 1810) Montag den 15. Avril d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Director Dr. Stein in der Hintergasse: Canapee's, Commoden, Tische, Stühle, Schränke, Spiegel, Büchergestelle, eine Wanduhr, ein großer Sessel mit Mechanik zum Liegen, Gartentisch mit Bank, eine Rolle mit Seil. Blechrohre für Brauer, ein Treibbeet mit Fenster, Blumentöpfe, Fenster, Koffer, Obsthorden, Siebe und sonstiges Geräthe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 11. April 1872. । In Auftrag: S e m m l e r, Ortsgerichtsmann. Holzversteitterung im Gießener Stadtwalde. 1746) Montag den 15. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Ausverkauf wegen Aufgabe -es Geschäfts. 1625) Demzufolge habe ich die Preise sämmt- licher Waarenvorrathe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem bei dem Verkauf von zwei Gulden an einen Rabatt von Sechs Kreuzern um Gulden* Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlunq statt und mache besonders auf alle Neuheiten in Stroh- hnten für Damen, Herren und Kinder, sowie Blumen, Federn, Sammt- und Taffet-Band, Kragen, Aermel, Schleier, Sblipse, Cravatten rc. k. für diese Saison, die bereits eingctroffen, aufmerksam. Mein bis jetzt innegehabter Laden nebst daran- stoßendcr Stube ist vom 1. Juli an zu vermiethen, und kann ans Verlangen auch ein Familicnlogis dazu abgegeben werden. Feilgebotenes. 1801) Zur gegenwärtigen Saison erlaube mir, die geehrten Damen auf mein reichhaltiges Lager in Strohhüten, Blumen, Bändern, Crepe, Tüll und dergl. aufmerksam zu machen. Wilhelmine Fuhr, Kirchenplaß. Buchen-Scheidholz, , Prügelholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- „ Dornen- „ Faulerboden, Abth. Stoppelfeld, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert ~ den, als; I. Brennholz: II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 35 Eichen-Stämme mit 10,53 Cub.-Meter, 232 Nadel- „ „ 168,10 30 Eichen-Stangen „ 2,iX) , 9 Nadel- „ „ 1,12 „ Die Zusammenkunft ist in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 15. Aua. 1872 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien > der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 8. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 1751) Eine gebildete Familie wünscht Unentbehrlicher Nathgeber Krankheiten und Zerrüttungen des 106 OKlstr- Wiese in den Weiden, Die Kn ab enlehranstalt sind unter sehr günstigen Zahluugsbedin- Auswanderer 179 t) Kopfsalat Acker an der Braßbrücke, Acker an dem Fluthgraben essen empfehlen in frischer Sendung I. A. Busch Söhne. 103 243 Goldene Medaille. Landw. Ausstellung- Breslau 1869 schiller ist ein Zimmer zu vermiethen; auf Verlangen kann auch die Kost gegeben werden. Wo? lagt die Exped. d. Bltts. 1809) Ein möblirtes Zimmer zu ver- ,miethen bei C- Nahn. beginnt das Sommersemester am nächsten Montag, den 15. April, des Vormittags 8 Uhr. Anmeldungen neuer Schüler bei Dieckmann. 866*) Feinsten Rahmkäse in Stanniol empfehlen I A. Busch Söhne. l?-02) Sliarpe’y verbesserte violettköpfige „Englische Riesen-Futterrübe“, reiner aus WiBbecii in England bezogener Samen. Diese Rüben erreichen bei guter Cultur ein Gewicht von Vt bis 15 Pfd. und einen Umfang von T bis 3 Fuss, werden mit dem besten Erfolg Ende Mai oder Anfang Juni breit- würfig gesät, wo sie unverpflanzt stehen bleiben und etwa wie die Runkelrüben gehackt werden. Selbst bei spater Aussaat in Erbsen - oder Roggen-Stoppel liefern Sie noch sehr reichen Ertrag. — Preis per Pfund II. 1 — bei Mehrabnahme billiger. Samenhandlung- von Friedrich Bender. Holzgraben 2, in Frankfurt a. J/., am neuen Markt. befördert mit den rühmlichst bekannten Dampfschiffen des Norddeutschen Loyd von Bremen, der Hamburg-Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft von Hamburg, der Cunard-Linic von Liverpool, sowie von Stettin, Antwerpen, Havre und Rotterdam nach Ncw-Uork, Baltimore, New-Orleans, San Francisco und nach allen Häfen der Westküste von Südamerika, China und Japan billigst unter Garantie reellster Bedienung. Chr. Wallenfels jun. Wechsel auf alle größere Plätze Amerikas, insbesondere der vereinigten Staaten, zum Tageskurse, ebenso werden Auszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten prompt und billigst besorgt. (796) Die Nr. 13 bringt folgende Beiträge: Am Altar. Erzählung von E- Werner, Verfasser des ..Helden der fteber " (Fortsetzung.) — Die Trauung Luther's. Höhere Miidchenlchule dahier. 1762) Die Prüfungen für das Schuljahr 1871/72 finden in folgender Ordnung statt: Montag, den 15. April, 9—12 Morgens die IV. Classe (Lehrer Felsing). Montag, 2—5 Nachmittags die III. Classe (Lehrer Schmidt). Dienstag, den 16. April, 2—5 Nachmittags die II Claffe (Lehrer C u r s ch m a n n). ' Mittwoch, den 17. April, Morgens 9—12 das Examen der beiden oberen Elasten in den Sprachen. Mittwoch, 2—5 Nacymittags die Zwischenclasse (Mitprediger Freiens ebner). Donnerstag, den 18. April, 2—5 Nachmittags die I. Classe (Mitprediger F r e i e n s e h n e r). Die Aeltern, sowie alle Freunde unserer Anstalt, sind hiermit freundlichst eingeladen. Die Aufnahme in die Elementarclaste (Classe IV, Lehrer Felsing) findet Dienstag den 16. April, Morgens 10—12 Uhr im Local der IV. Classe auf dem Oöwaldsberg statt. Erforderlich sind dabei genaue Notizen über den Geburtstag der Kinder wie über Namen und Stand der Aeltern, sowie der Impfschein. Die beiden Abtheilungen der IV. Classe werden, um Ucbersüllung zu vermeiden, in Zukunft getrennt unterrichtet werden. Gießen, den 9. April 1872. Im Namen des ev. Schulvorstands: Vigelius. 859) Die von vielen Aerzten empfohlene und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung gebrachte Bruchsalbe gegen llntiTlcilui- ikudir von Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Schw iz, ist sowohl dura, denselben selbst zu beziehen als durch nachfolgendes Depot- Dieselbe enthält durchaus keine schädlichen Stoffe und heilt selbst aanz alte Brücke in den meisten Fällen vollständig. Preis per Topf 3 fl- Niederlage in Frankfurt a. M. : Lindt, Nachfolger, Apotheker, Scknur- gasse 58.(H. 491.) 8 Nerven- und Zcugungs -Systeme-. I Mit 27 Abbildungen. 72. Auflage. | Preis 1 fl. 45 kr. B Vorräthig in jeder Buchhandlung, so- Iroie in G Poenicke's Sckulbuchhand- ^lung in Leipzig. (Gegen 1 fl. 32 kr. ZFrancoversendung in Couvert ) (42) Diplom A erster Preis Fortschritts-Medaille Industrie-Ausstellung mit goldenem Kranz. Cassel 1870. Ulm 1871. 1570) Guter Aepfclwein ist zu verkaufen! I „Dr. Retau’s Selbstbewahrung.“ in 14, ' 2 und ganzer Olim, Großh. Hess >8 Zuverlässigster Nathgeber in allen Eiche, bei Aepfelweinfabrikant e **' ',x ** n xx H. Bing el, zu Sichertshausen, bei Fronhausen. 1796) Zwei möblirte Mansarden-Zim- 1751) Eine gebildete Familie wünscht mer mit Cabinet zu vermiethen in Lit. B-! 1 bis 2 Gymnasiasten oder Realschüler in Nr. 17. j Kost und Logis zu nehmen. Näheres bei der Exped d. Bltts._________________________ 1805) An einen Gymnasiasten oder Real- 1753) eäldnfaat, R-pa°r Mtt Sun" o-nH-ul Pu.k Krom m Sonnen offertrt at> Köln »enmetfcm unb ton 1. >6 1872 8U be= $6umann. - Bin Besuch bet Hermann Allmers. !Bon H. ®. Mit Allmers ij1 yein^r Original-, Uibft bnpornrter OUa- j_b—•--------------2:--Ler~ Portrait — Eine Begegnung. Erinnerung aus dem Künstlerleben von C. Cressieux. . Wrth. ZNven in co in. 1604) Das seither von Herrn Lehrer!— Wild-, Wald- und Waidmannsbilder. Nr. 34. Der Bär. Mit Abbildung: Petz iw. Die Keimfähigkeit ist probirt. - ■ — — • • ' • - — -*■ - * 1 Der1mi=tbCnrobcieitIenpiat;. «nein in SClafrbeil empfehlen i.r180°) Sit ®. SRr. 3 auf bem Äreuj wein 1 O I W PI > tft em möblirtes Zimmer zu vermiethen 3- <1- B N s ck) B ö I) N e. und kann alsbald bezogen wecken. Vermiethungen. 1808) Das von Herrn Bibliothek-Diener Vogel bewohnte Logis ist zu vermiethen. _______C l» r. Petri, .Reichenland C. 225. 1803) Ein möblirte?» Zimmer und eine Famillenwohnung zu vermiethen bet ________________P. Hereit, Neuenweg. 1732) Ein Mansarden-Zimmer, mit oder ohne Möbel, zu vermietben. Näheres Wall- thorstraße Lit. A. Nr 96, im Laden. 1798) Ein Haufen Mrst billig abzugeben in Lit. D. Nr. 222. 1670) Stougliton’s iVta: genbitter in >/r' u- 'ckNascinn bei I. A. Busch Söhne. § Erbsenmehl, in vorzüglicher Qualität, zur schnellen Bereitung von Suppen und Pürees, empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 17V2\ (fipränrhertp Rückinnel 1697) KäSkuchen, Gußkuchen, Ra- l .dankuchclchen, Bretzeln und Hörnchen, und Lachs-Forellen zuin Roh- täglich frisch, bei August Noll, im Stern. Gefugt. 1812) Ein tüchtiger, namentlich im Poliren erfahrener Möbel-Schreiner, findet bei hohem Salair dauernde Beschäftigung bei ______________________Th. Brück 1816) Mehrere Schreiner gesucht von H. Werner. Nr. 8t Dannsto 1) M W.tw Wob 1 2) M eine« anttstvl Cttilviig voa treffent. 3) Brki dn Ulliiazrn hüm o. 4) Di 5) El 6) En 7) Dit gnätigft gklu von Mdersl zweiltn LavVg elften 8üntßc vinzial-Tirec! ’putatuu sül' TüWtzr-Tt der zweiten hackt zuin i trntnntn; h. üfpiianttn M Herrn Urftri hach, im Rn Dimlhnm, hnrv Urft Oftlnbach, Frei aus Bi , 8) Di gtiädigst gm raih Dr. W eines lonDdl »auischen Si Darm der Gerichts, ton Landger Wecker hi rie Ei