Preis vierteljährig 1 ft 12 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit' Ausnahme Sonntags. Expedition: Canz lei berg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Nr. 133. Montag den 10. Jnni 1872. Amtlicher T h e i!. Betr.: Das Departements-Crfatz-Geschäft für 1872. Das Departements-Ersatz-Geschäft für 1872 wird im Kreise Gießen Freitag den 21. und Samstag den 22. Juni d. I. stattfinden. Es habeii sich.an den genannten Tagen vor der Großherzoglichen Departcmcnts-Ersatz-Commission im Bezirk der 49. Infanterie-Brigade jedesmal von 7 Uhr Vormittags an im Rathhaussaale zu Gießen zu stellen. Freitag den 21. Juni d. I. die von der Kreis-Ersatz-Commission als dauernd unbrauchbar erkannten Militärpflichtigen; die zur Ersatz-Reserve II. Elaste und zur Ersatz-Reserve I. Elaste designirten Militärpflichtigen; die von den Truppentheilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassenen Soldaten; die von den Truppentheilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. " Samstag den 22. Juni d. I. die von der Kreis-Ersatz-Commission als brauchbar und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich der vorzugsweise und primo loco einzustellenden Mlllt^pfllchtlgen früherer Jahrgänge, jedoch ausschließlich derjenigen Militärpflichtigen früherer Jahrgänge, welche disponibel geblieben sind. , Ansprüche aus Zurückstellung sind Freitag den 21. d. Mts. geltend zu machen und haben sich Familienangehörige, auf deren Arbeitsun- fahtgkert der Zuruckstelluugsanspruch gegründet wird, an eben diesem Tage zur ärztlichen Untersuchung cinzufinden. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien werden besondere Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehen, welche den Betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Vollzug der Ladung ist innerhalb 8 Tagen anzuzeigen. Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so ist der Grund hiervon berichtlich mitzutheilen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weggezogen ist, zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeister haben an dem Tage, an welchem Militärpflichtige ihrer Gemeinde zur Vorstellung kommen, selbst anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren rechtzeitig zur Stelle sind. Gießen, 6. Juni 1872. Großherzogliche Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Gießen. Kekulö, Kreisassessor. P o i i t ifcher T b e i l. Die französische Militärdebatte vor den Kopf, weil sie von Bem Eingeständniß des moralischen Verfalls ausgehen O läge darzustellen. Gewiß hat diese Auffassung eine Berechtigung; wäre aber die Absicht der Gesetzgeber selber lediglich auf die Revanchepolitik gerichtet und fühlte sich ledig, iich durch leicht verständliche Rücksicht verhindert, dem Gedanken, der sie erfüllt, Ausdruck zu geben, so könnten wir uns auch mit dieser Lage der Dinge befriedigt erklären. Die Dinge sind bisweilen stärker als die Menschen, und indem die Reden der französischen Nationalversammlung, um die Gesetzvorlage vor dem Scheitern zu bewahren, sich darauf beschränken, die aus der Natur der Verhältnisse sich ergebenden Gründe aufzusuchen und den Bestimmungen der Vorlage eine Richtung nach dem Vernünftigen, Zweckmäßigen und Patriotischen zu geben, könnte es ihnen begegnen, daß sie eine Institution schaffen, welche gerade die thörichten Hintergedanken zunichte machen würde, von welchen aus fie dieselbe ins Leben zu rufen meinten. Die allgemeine Wehrpflicht entwickelt naturgemäß eine sittliche Kraft; die ihr entsprechenden militärischen Einrichtungen haben eine pädagogische Wirkung, und eine durch die Schule der allgemeinen Wehrpflicht gegangene Nation gewinnt sich nicht blos ein Selbstgefühl, welches sich auf militärische Geschicklichkeit stützt, sondern auch das stolze Bewußtsein ernster Pflichterfüllung und deö durch schwere Proben gestählten Charakters. Die allgemeine Wehrpflicht gibt nicht der Regierung eines Staates lediglich den Vortbeil großer Mil'tärcontingcnte, sie verpflichtet ihn auch, die ihm einge. räumte Machtbefugniß mit den Forderungen der wirthschastlichen Entwickelung des Staates in Einklang zu bringen, deren Bedingungen sonst zu einer Collisiou der StaatSzwecke führen müssen, unter welcher der Staat selber am meisten Schaden litt. Kurzum: mag das letzte Ziel, welches die französische Negierung sich bei Vorlage des neuen Wehrgesetzes gestellt hat, noch so abenteuerlich, d. h. kriegerisch und reoanchelustrg sein, sie wird an den Wirkungen des Gesetzes sehr bald »fahren, daß die allgemeine Wehrpflicht, weit davon entfernt, einen friedlichen Staat in ein Heerlager und gewerbfleißige Bürger in Soldaten zu verwandeln, — gerade im Gegentheil für jede Regierung das stärkste Motiv einer friedlichen Po- i litik wird. „Ein Volk in Waffen" wird zwar immer unbezwinglich sein, aber die Po- litik, welche nur auf Abenteuer sinnt, kann nur eine Armee von Berufssoldaten i brauchen und finden, welche ihr folgen, weil der Krieg allein ihnen die Ernte A/^als er sich daran gewöhnt hat, nur Rechte und Freiheiten vom Staate zu abzufinden, "statt dem Gebot'der MlttP.' der Phrase Um den Franzosen die bittere Pille, welche ihr die Staatsweisheit zu »er- schreiben gedenkt, zu versilbern, wäre es wohl denkbar, daß, während die Redner der Nationalversammlung sich streng an die Sache halten, die Presse sogar von Regierungswegen aufgemuntert wird, nur die Revanche als Zweck der Gesetzvor- 6 Im Allgemeinen zwar ist durch die großen welthistorischen Vorgänge der letrten Fahre zunächst die Wirkung erzielt worden, daß dir Forderung allgemeiner Abrüstung oder Entwaffnung, zum Zweck der Friedenserhaltung, diese Forderung, mit welcher vordem die KriegSminister bei Vorlegung und Prüfung ihrer Budgets aeäraert wurden, von ernsthaften Politikern nicht mehr erhoben wrrd; sie ist nur noch ein AgitationSmittel für diejenigen geblieben, welche durch die avgemnne Entwaffnung nicht den Krieg verbannen, sondern die öffentliche Ordnung ihres Schutzes btrauben möchten. . . f - Es ist daher auch in der französischen Nationalversammlung von dieser Forderung nicht die Rede; vielmehr herrsch't allseitige Einstimmigkeit darüber, daß die Wehrkraft einer Nation sich nach dem Maße ihrer politrschen Zwecke eniw'.ckeln müsse und der französischen Eitelkeit und Großmannssucht sagt es ,a ganz entschieden zu: la grantle Nation auch durch la grande arinee reprasentiren iU ^Ein Anderes aber ist cs: die militärische Entwickelung Frankreichs auf das Princip ter allgemunen Wehrpflicht zu basiren, und die neue Hcerese.nrtchtung im ^"^"Eine"solche Forderung stöß?d!e französische Eitelkeit nicht blos sehr unsanft ist ganz dazu angethün. nickt bloß die Aufmerksamkeit des französischen Publikums muß: sic verlangt Opfer, welche der Einzelne UM so weniger zu bringen geneigt zu fesseln, sie ist für alle Welt von großem onierqje uuu jwu* miuh als er sich daran aewöbnt bat. nur Reckte und Freibeiten vom Staate m ber dramatischen Effecte, deren eine französische Staatsartion nun einmal nicht entbehren kann. Diese Effecte werden indeß nur durch persönliche Gereiztheiten oder Ambitationen hervorgerufen, während im Uebrigen die Verhandlungen sich einer Enthaltsamkeit befleißigen, welche — Verdacht erweckt. Die Franzosen selber haben uns durch ihr ewiges Revanchegeschrei so sehr daran gewöhnt, bei allen ihren politischen Bestrebungen nach dem Verhältniß zu blicken, in welchem dieselben zu den Revanchegedanken stehen, als daß wir bei der jxdi ter Bcrathung der Nationalversammlung unterbreiteten Vorlage auf diesen Gesichtspunkt verzichten sollten. Es ist daher sehr begreiflich, daß die Enthalt- samkeit der Redner uns nicht als Unbefangenheit gilt. Da es zu sehr natürlich und verständlich wäre, daß Frankreich, wenn eß nach einer neuen Militärverfassung strebt, um mittelst derselben sich für die Re- Eriche vorbereiten zu können, eß den bedrohten Gegnern eine solche Absicht nicht früher kunbgeben wird, bevor es sich nicht in die Lage gebracht hat, dessen Gegen- Wirkung trotzen zu können. Mit einem Worte: es ist erlaubt, zu denken, daß gerade deshalb, weil die Debatten der Nationalversammlung mit möglichster Vor- Acht von der Revanchepolitik adschen, diese das treibende Motiv sei, zumal die französische Presse selber nicht — Nein! dazu sagt. Freilich aber könnte die französische Presse auch von der Regierung dazu benutzt werden, der Gesetzvorlage eine Bedeutung zu geben, welche sie nicht hat, aber dazu dienen würde, sie populär zu machen. Denn starke Triebfedern mußten in Bewegung gesetzt werden, um einem Gesetze Eingang zu verschaffen, welches dem Lande so große materielle Opfer und den Individuen so ungewohnte Leisiun- L. «L »ab. .. ... U.!-ud KW. •»; M •»**[•' «'«J- ä r wäääjä ®- 4 «-®rö '’ä'Ä. m. °°d m. •«.«<. ?ÄÄ L Sä äw ratÄÄÄ f.l 3n «.,.. auf »'. «m« «*«._ ÄK» ■“ “SÄI »JE X<‘ »rKiXrta i.’4ul H°L Ein. 6..».,.i.... «07. R-. Kriegsschule. MW DieG Waisen ersten 2816) D Selber mü Lionattz bei bie Pfleger beziehen w Giehen, Grotzhe Cngland. London, 6. Juni. Der Ausschuß zur Linderung der HungerSnoth in Persien hat, wie auf bir letzten Versammlung mitgetheilt wurde, im (Tanzen 18,500 L. zusammengebracht und hiervon bisher 15,600 L. verausgabt. Die letzten Stele« giamme aus Persien schildern die Roth als noch immer bedeutend; zumal an einzelnen Punkten sind die Zustande ungemein beklagenSwerth und thut noch immer Hülfe noth; aber die Ernteunssichten sind prachtvoll, und der Ausschuß hofft daher seine Sammlungen mit Ende Juli einstellen zu können. Amerika. Newyvrk, 6. Juni. Die republikanische Convention in Philadelphia wählte einstimmig Grant als Candidaten für die Präsidentschaft und Senator Henry Wilson als Cand.daten für die Vieeprästventschaft. Cs herrschte großer EnthusiaS. mus in der Versammlung. Newyork, 7. Juni. Die Küste von Neu-England wurde von verheerenden Stürmen heimgesucht. Viele Schiffe sind gescheitert. — Die ouSgebrochenen Ar- beitersirikes, welche eine Arbeitszeit von acht Stunden und eine Lohnerhöhung von 20 pCt. bezwecken, erstrecken sich auf olle industriellen Beschäftigungen des ganzen Landes. Die Polizei bewacht die Geschäftshäuser, deren Inhaber auf die Forde- rungen der Strikenben nicht eingehen wollen. In mehreren Städten haben auf- lührerische Kundgedungen stattgefunden. Es geht das Gerücht, baß die Strike« von der Internationale angeregt feien. Weihung (execratio) zu sprechen, ohne indeß diese Einwendungen kirchenrechtlich begründen zu können. Bestimmter Aufforderung gegenüber habe NamSzanowSki subjeetive Ausflüchte auf seine bischöfliche Verantwortung für das Seelenheil der Militärgemeinve gebraucht, und es schließlich ganz unvermittelt zum Conflict Betrieben. Die Pro».-Corr, schließt mit folgenden Sätzen, die wir, als richtunggebend für das weitere Vorgehen des Staates gegen die feindliche Kirche, wörtlich hersetzen: „Je weniger da- Auftreten des Feldpropstes sich auf irgend welche bindende kirchliche Vorschriften gründete, desto entschiedener und bedeutsamer tritt tn dem- selben die willkürliche und rücksichtslose Auslehnung gegen die Staatsgewalt hervor. Diese Auflehnung muß aber um so ernster beurtheilt werben, als sie au" demjenigen Gebiete des Staatswesens erfolgt, aus welchem der Gehorsam und die Unterordnung unter die Anordnungen der Vorgesetzten die Grundbedingungen aller Wirksamkeit sind. Jeder Militärgeistliche schwört bet seinem Amtsantritt, daß er dem Könige untertänig, treu und ergeben fein, auch seine Untergebenen dazu anhalten und nie eine Handlung begehen wolle, wodurch dem königlichen Dienste irgend ein Nachtheil zugefügt werden könnte. Er schwört und gelobt, die ihm anzuvertrauende christliche Gemeinde zu gleicher unverfälschter Treue und Ergebenheit aufzufordern und zu ermahnen, selbst mit gutem B ispiele voranzu- gehen und überhaupt sich so zu betragen, wie e« einem rechtschaffenen Geistlichen und treuen Unierthanen geziemt. Wie ist es mit diesem Eide und Gelödniß vereinbar, daß Militärgeistliche sich in schroffe Auflehnung gegen die Anordnungen der höchsten militärischen Behörden setzen, baß der Felbpropst selbst so offenkundig das Beispiel des Ungehorsams gibt und die Aufforderung dazu an seine Untergebenen erläßt! Indem die Regierung diesem Beginnen sofort und entschieden entgegentrat, handelte cs sich für sie unbedingt um die Wahrung der höchsten Interessen des Staatswohles. Die Thatsache aber, daß der Felbpropst sich bei seinem Vorgehen auf bie Billigung und Anerkennung des Papstes stützte und daß diese Billigung erfolgt war, ohne baß man in Rom auch nur ben Versuch einer Verhandlung mit der Regierung für nöthig erachtet hatte, diese ausdrückliche Ermunterung der Auflehnung seitens des römischen Stuhles ließ cs nur um so drin- genber erscheinen, den Ungehorsam und den kirchlichen Uebergriff unverweilt aus's Entschiedenste zu ahnden. Die Regierung konnte sich nicht darauf beschränken, blo« ein diSeiplinarischeS Verfahren gegen den Feldpropst NamSzanowSki einzu- leiten, sondern sie mußte durch sofortige Enthebung desselben vom Amte, wie sie das Disciplinargesetz gestattet, dafür Sorge tragen, daß seiner Wirksamkeit aus die Militärgeistlichen ohne Weiteres ein Ziel gesetzt werde. Nachdem aber durch den Verlauf der Angelegenheit unverkennbar hervorgetreten war, daß die Auflehnung gegen da« Ansehen und die Interessen des Staats nicht blos auf der per- sönlicheu Auffassung des Bischofs NamSzanowSki, sondern auf der Stellung beruhte, welche der päpstliche Stuhl gegenwärtig Dem Staate gegenüber einnimmt, 2314) Mit! W das Ißittwe dal OÄlflr. 1765 Wii 2233 „ 323 ", Zufammi Sodann Dann »och beend! fitrunfl im llKlstr. 797 M 21u 275 ; Ntbietenb Mm Geb werten. Sieben,' Berlin, 5. Ium. Die neueste „Prov.-Corr." beleuchtet in drei längeren Uebersichtsartikeln den Confliet mit dem Feldpropst Namrzanowsti. Im ersten gibt das ministerielle Organ eine rechtsgeschichtliche Darstellung des Instituts der Felvpropsteien, welchem der Bischof von AgaihopoltS m parhbus infidelium ben Cbaraeter ce< Staats-, bezw. Militär-Amts bestreiten wollte. Die P-ov.-Con. wttst nach, daß Herr NamSzanowSki diese Auffassung that,achlS wahrscheinlich ansehen, obgleich die osficielle Bestätigung noch immer aussteht. Die Aufhebung der Freizügigkeit für die Jesuiten und ähnliche Ordens-Asfiliirten soll neuerdings in Erwägung gezogen fein. Positives über den vcfinitiven Entscheid hat auch in diesem Punkte noch nicht verlautet. Berlin 8. Juni. Die evangelischen Geistlichen Hoßbach, Lisco, Richter, Thomas und Dtüllcr protestiren heute, indem sie ihre vollste Üebereinstimmung mit dem Prediger Sydow kundgeben, gegen das vorn Consistorium gegen Letzteren ein» i geleitete DiSkiplinarverfahren. Berlin, 8. Juni. Freiherr v. Roggenbach erhielt den Kronen-Orden erster Frankreich. Paris 5. Juni. Die deutschen Occupationstruppen in Frankreich halten im August unto September ihre Manöver ab. Der Minister toe« Innern hat durch Rundschreiben die Präfekten der occupirten Departements davon ,n Kenntnitz aesekt. Dieses Rundschreiben lautet: , Herr Präfect! Ich habe bie Ehre, Sie zu benachrichtigen, baß vor den großen Manövern der deutschen Truppen, welche definitiv angenommen worden sind, diese nämlichen deutschen Truppen regiments- und bngadeweEe Manöver machen, bie eine vorgeschriebene Dauer von vier Wochen haben. Der Anfang Vieser Manöver war durch ein Dekret, welches aus alle deutschen Truppen anwendbar war, auf den 26. Juli festgesetzt; aber in Folge der Bemerkungen der Präsecten und aus Ansuchen unseres außerorbentlichen Kommissar« wurde beschlossen, daß die Regiments- und Brigade-Manöver für di, ausnahms. V.T. TjvHvn wir SU. ddcY 2d. August beginnen werden, um so viel als möglich den Schaden an der Ernte und bie Schwierigkeiten zu verhindern, welche die Folge davon sein könnten. Empfangen Sie k. Versailles, im Mai 1872. Ein Rundschreiben des Marne-Präfecten, da« sich mit der nämlichen Ange- legenheit beschäftigt, lautet: An die Herren Maires der Departements. Meine Herren! Ich habe die Ehre, Ihnen nachstehend ein Cireular zu überreifen , in welchem der Herr Minister des Innern mich benachrichtigt, daß die deutschen Oecupationstruppen ihre Manöver regiments- und brigadeweise gegen den 20. ober 25. August beginnen unb daß bie großen Manöver bieser nämlichen Truppen vom 5. bis 25. September stattfinben. Ich bitte Sie, die Instructionen de« Herrn Minister« Ihren Mitbürgern zur Kenntniß bringen zu wollen. Ge» nehmigen Sie ic. Versailles, int Mai 1872. Italien. Ferrara, 6. Juni. In Folge des Dammbruches befinden sich etwa 4000 Personen ohne Obdach. Dieselben wohnen theil« in Zelten, theils in elenden Strohhüten. Man glaubt, daß der materielle Schaken auf 20 Millionen anzu- setzen ist. £ic Mw vielen *'(,C noch hi".ck «n w°hln" 1$ 'ch o N auf ii n r- 'S it itt 'm fl im Pie ng 'ch che >tn ter, mit :in- tfler mg l«V l>er Win rdm und R-. uri, itn» lig«> und escnS figkn daltkn > hat intniß )i drn >ordrn inbetr Infang n an> n der offen, indz- Singt- üb»' atz die ,ta den mlitfftn tlionen Sc- , 4000 elendeli i an»«' i Perfft" 500 L. n Lck- an tio' । im«» fftdaher wähOr f Htm» ilffulid»' t 8°'°'/ bf *£ gin»* N.N *' ung»»* Wechsel« k. 3. 105 »w 4% F> 3V8% b er fl 4% Qeldjäorten® kr. fl. Amerik. doppelte 9 40—42 n . 5 33—35 Ducaten . a f 1864r » Stadt Florenz — < uch M. Pilger i U!!d ht ts (2016) IA 3 2 2 5 1882r 1885r 1887r 963/8 97 V2 973/a ff 1! 20 Frankens!. 9 22 —23 Engi. Sover. 11 50 —52 1187b 933/8 105V. 1051/s S8V- 993/. 1047/g 963/a 937/8 875/8 n !N Feilgeboteues. 2713) IVcue Matjes- Häringe empfingen 2027) Die Mineralwasser-Handlung von Cmil Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzerchnete Sorten in stets frischen Füllungen: iens empfehlen. Gießen, den 7. Juni 1872. Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose 111 Vr Badische fl. 35 Loose 70 Ve Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 94V< Ludwigsbrnnnen, Marienbader Kreuz - brunnen, Salzhausener, Salzschlirser, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Aastau), Wildunger, Carlsbader Sprudelsalz. 2791) Dienstag den 11. Jun; d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Pfandlocale dahier zwe Koffer, mehrere Röcke, Hosen, Westen, Hemden, eine Uhr, ein Kasten re. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. 3unt 1872. Großherzoglichcs Ortsgericht Gießen. Scminler, Ortsgerichtsmann. Adelheidsguelle, Appolinarisbrunnen, Carlsbader Schloß 98 Vr 92 100-/8 roth und weiß, empfiehlt Emil Pi stör. meistbietend versteigern. „ Jacob Köhler L n, Actien. Frankf. Bank 141 Frankf. Vereins-Kasse 132 Darms L Bankact. 4691/2 Wien Bankactien 882 Oest. Creditact. 357 Galizien — Waisenverpflegungögelder vom ersten halben Jahre 1872. 2816) Die Quittungen über vorbemerkte Gelder müssen vor dem Schlüsse dieses Monats bei uns unterzeichnet werden, wenn die Pfleger ihre Vergütungen ohne Kosten 6“ÄÄ8. Sun, 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Franzensbad, und Julius Wallach, in Gießen. m de kN n. er he in et, tu iLf ;s.< •eö'F Hst :n.i Pr. Friedrdor 9 57i/2—58 Va Pistolen . . 9 40—42 er er ' Dörrloch: N -Meter Buchen-Scheidholz, Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig I London Lyon Paris Wien ditto ditto Dis conto g Bügclkohlcn ""b" 6yar, 6of|monn. 2780) Dienstag den 11. Ium, , Nachmittags 2 Uhr, lasse ich auf dem Zimmerplatze der Frau Bast auf der Neuen Anlage: eine Parthie Brennholz, „ eichene Schwarten, brauchbar für Bergwerke, k. 8. k. 8. k. 8. k. S. m. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. Spanier, neuest. 3% 293/4 Bonds 1881r 993/^ A fl fl » versteigert werden. . Wieseck, den 4. Ium 1872. . Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in GoW 2 S5'/r-26Vr' - V Main-Weser-Bahn. 2672) Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten excl. der Eisenconstruction zur Herstellung eines Anbaues für die Blllet- zrveditionen am Hauptgebäude der Station Gießen einschließlich Lieferung aller Mate- rialien im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. . Dic Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: Submission auf Ausführung von Bauarbeiten zur Herstellung eines Anbaues am Hauptgebäude der Station Gießen bis zum Submissions-Termin am 14. Juni d. I-, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspcction zu Frankfurt a. M- einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kosten-Anschlage und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen " Frankfurt" a' M., den 28. Mai 1872. Königliche Betriebs-Jnspection. Heyl. Versteigerungen. 2814) Mittwoch den 12. Juni d. I-, Vormittags 10 Uhr, soll das Heugras von den der Frau Block Wittwe dahier gehörigen Wiesen, als. ^1765 Wiese an der alten Leimenkaute, 2233 „ am Leihgesterner Weg, 323 „ am Seltersberg. Zusammenkunft auf der Lahnbrucke. Sodann _ Donnerstag den 20. Juni d. I-, Nachinittags, nach beendigter herrschaftlicher Grasverstel- gerung im Pfau: lUKlftr. 797 Wiese am Pfau, 210 ., hinter dem Wallbrunnen, 275 in der Schwarzlach, meistbietend versteigert und bet annehmbarem Gebote der Zuschlag sofort ertheil "^Gießen, den 10. Juni 1872. In Auftrag: Sem ml er, Ortsgerichtsmann. Mühlbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczy, Nadel- tf Buchen-Prügelholz, Eichen- it Besondere Bekanntmachungen. Die Gemeindesteuern sür 1872. 2815) Das Register über diese Steuern ist von Dienstag den 11. Juni 1872 an 8 Tage lang zur Einsicht bei uns offengelegt. Beschwerden gegen die darin enthaltenen Ansätze sind, bei Meldung des Ausschlusses derselben, binnen 4 Wochen, vom Tage des Ablaufs der Offenlegungsfnst an gerechnet, mündlich oder schriftlich bet Großherzog- nchem Kreisamte dahier vorzubringen. Gießen, den 8. Juni 1872. Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 2817) Geschliffene Hanauer Platten,! 2806) Ein zmeispänniges completes - " y Csiaisen-Geschirr und em halbverdeckter ' Wagen, zum Ein- und Zweispännigfahren, beides noch in bestem Zustande, ist zu ver- 1876) Thürschoncr in Crystall und Por- kaufen bei E- Illi an, Sattler, Man bei Wilh. Balser- in Wetzlar. Literarisches. Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung" hat soeben eine^Broschüre^ Di. im »eulfd,en R-,»«'-»- ->" IS. und 16. Ma, 1872 ein wohlfeiler genannt werden muß. _________ Bayer. 5% fl 41/2% 1jährige 1003/8 Roftarbklee Diellrtheile über diesen neuerding« vielfach empfohünen Klee lauten, . . dwirtbschaftliche Dorf eitung" schreibt, immer noch verschieden. Er soll nicht so SSX K BäJÄXSÄÄX'S * ÄÄttß« W Ä LAW d.. ger dett lyu aver ^tteruna einiae Tage lang verändert war, legte sich das w W M... d-.,n. M Braunschweiger 21 | a < 3% Oldenburg. ä4OThlr.387/8|Holl. fl. 10 St. 9 53—55 40/0 bayr. Präm.-AnL 113Vg 2823) Mittwoch den 12. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr, soll das Heugras von der dem Kausunger Stift gehörigen 1503 OÄlftr. Wiese auf dem Hamm an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. ~ Gießen, den 10. Jun: 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Semmler, Ortsgerichtsmann. 2743) Donnerstag den 13. d. Mts., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Haide, Badenburger Wäldchen und Franzeiisbatler Wineralmoor aus eigenen äußerst gehaltvollen Lagern Eisen-Moorsüst (trockenes Moor - Extract), Moorlauge (flüssiges Moor-Extract), aus eigenem Sudweike. Zum Hausgebrauch dic eiuzigcit natürlichen Ersatzmittel für die berühmten Mincralbädcr für Franzensbad, in jeder Menge zu beziehen durch das 3S“ Mineraliuoorwerk W, von fl 40/0 1jährige 941/2 Würtemb. 4Vi% Obi. 993/4 Baden 4V2% Obl.o. E. L. 997/s Oesterr. Silberrente 6 51/4 n Papierrente — Börsennachrichten. 8. Juni 1872. Preuss. 4 Vs % Oblig. 100 Frankf. 3Vs®/o Obi. 88 Nass. 41/3% Obi. 993/8 Kurhess. 4% „ 9 4 Vs Gr. Hess. 5% Obi. 1021/2 Restauration zur Reiclispost« 2745) Gutes Frühstück, sowie feines Tafel-Bier in Flaschen, die ganze zu 8 kr., die halbe zu 4 kr., empfiehlt bestens B. Werminghoff. NB. Auch empfehle meinen Flaschenbier-Verkauf außer dem Hause und bemerke, daß ich die Flasche feines Bier in's Haus geliefert zu 7 kr. berechne. ___________________________________________________________ 2808) Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich eine Ciqarren- handlung an hiesigem Platze errichtet habe. Außer allen von meinem verstorbenen Bruder Guido Pilger geführten Sorten kann ch eine vorzügliche Habana-Ausschuß zu 20 fl. pr. Mille be- Aetien. 50/0 <5str. F. St. E. B. 375 Lombard. Bahn 2I8V2 Ludwigsh.-Bexbaoh — Maxbahn — Bayer. Ostbahn 1437/s Rhein-Nahebahn-Act. 47 Hess. Ludwigab.-Aot. 184 Oberhessen w 833/8 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 59 30/0 öst. s. Lombard 517/s 30/0 Livorneser 393/4 50/g Toscaner 623/4 5% Elisabeth.-Prior. 84 do. H. Emiss. 82 Vg______ Änkhensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. — 185 3 2 ff ff Nadel- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ 94 Nadel- 1030 Wellen Eichen-Reisholz, 4703 2010 Nadel- „ r Eichen-Durchforst.-Retsholz, 3010 Nadel- „ " 270 Weichholz- „ » 2 Eichen-Stämme, 92 Nadel- fl 3 Eichen-Stangen, 289 Nadel- ff 1634 ff Bohnenstangen 2176) Die erwartete Sendung von Herren-, Damen- und Kinder - Sommerfchuhen in Plüsch und Stramin ist wieder eingetroffen und empfehlen wir die- selbe billigst. I. A. Busch Söhne. 2818) Ein Mutteresel mit Fohlen steht zu verkaufen in der Gänsmühle bei Wieseck. ____________________________________ 643) Thür- und Grabsch ilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beltebiger Schnft angefertigt bei ___________Wilh. Balser. 2142) Borsdorfer Aepfel- wein in bekannter Güte bei Z. A. Busch Söhne. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Cinrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. Vermiethungen. 2774) Ein Familienlogis ist zu vermie- then und Anfangs August beziehbar. Ehr. Noll Wittwe. 2792) Ein unmöblirtes Zimmer mit Ca- binet an einen ledigen Herrn zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen. 2811) Ein Bursche vom Lande, im Alter von 18 bis 20 Jahren und von rechtschaffenen Eltern, wird nach Frankfurt a. M. in ein großes Specerei-Geschäft als Hausbursche gesucht. Bei einiger Fähigkeit wird sehr guler Lohn gegeben und kann derselbe außerdem in dieser Stellung etwas Tüchtiges erlernen. — Die allerbesten Empfehlungen und Zeugnisse sind jedoch erforderlich. — Adresse bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen.________________________________ 2802) Für eine Liqueurfabrik ein rou= tinirter Reisender zum sofortigen Eintritt gesucht. Offerten sub A. Nr. 2802 besorgt die Exped. d. Bltts. Avis. 2776) In Folge seitheriger bedeutender Zufuhren von Holz sind wir eben so sehr an Raum beschränkt, daß wir uns genöthigt sehen, unsere Holzlieferanten und Kunden zu benachrichtigen, kein Holz ohne vorherige Avisirung anzufahren. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß kein Holz auf städtischem Eigen- thum abgeladen werden darf, da wir für die gesetzliche Strafe nicht mehr aufkommen und die Fuhrleute und Eigenthümer des Holzes dieselbe zu tragen haben. Gießen, den 7. Juni 1872. Euler & Köhler. 2812) Ein Dienstmädchen für häusliche Arbeit wird gesucht. Näheres bei _____________________Flick & Kröll. 2820) Eine gute Schlafstelle für einen Arbeiter ist frei. I. Retter, ______________Seltersweg Lit. C. Nr. 168. 2777) Ein Heizer gesucht von __Euler & Köhler. 2783) Ein Mädchen, welches bügeln kann, sucht Beschäftigung. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______________________ 2738) Eine anständige kräftige Person gesetzten Alters, welche mit der Pflege kleiner Kinder durchaus erfahren ist, wird von einer Familie in einer Stadt am Rhein zu miethen gesucht. Näheres bet der Exped. dieses Blattes. 2784) Zwei Herren können Schlafstelle erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2819) Einen Knecht sucht _________________H. E. Jughardt. 2805) Ein zuverlässiges Mädchen gesetzten Alters, welches die Pflege kleiner Kinder gründlich versteht, sucht Stelle. Näheres bei Herrn Dienstmann Müller in der Löwengasse; auch können mehrere Mädchen, welche im Kochen und in häuslichen Arbeiten erfahren sind, Stellen haben. Haasenstein <£ Vogler. Annoncen-Expedition Frankfurt a/M., München, Nürnberg, Mannheim rc. rc. In alle Zeitungen deS In- und Auslandes werden Anzeigen zum Originalpreise besorgt über: Agentur - Gesuche, Commanditär - Gesuche, Associations - Gesuche, Personal - Gesuche, Stellen-Gesuche, Wohnungs-Gesuche, Kauf- Gesuche , Arbeiter - Gesuche, Geschäfts-Eröffnungen, Waaren-Empsehlungen, Fabri- tats-Empfehlungen, Versteigerungen, Submissionen, Speditionen, Ausverkäufe, Bank- Emissionen , Verloosungen, General - Ver- sammlungen, Schifffahrtspläne, Versicherungen, Auswanderungen rc. rc. Berlinische Feuer-Brrstchcrungs- An stall. Gegründet 1812. 2813) Wir bringen hiermit zur Anzeige, daß zum Agenten der Berlinischen Feuer-Versicherungs-Anstalt Herr Heim. Sauer ist Lilh ernannt worden ist. Berlin, den 1 Juni 18,2. Die Direktion der Berlinischen Feuer-Versicherungs-Anstalt. A I. Weisniher, Bevollmächtigter. Bezugnehmend auf vorstehende Anzeige, empfehle ich mich zur Auf- nähme von Versicherungen gegen Feuerschaden für diese anerkannt solide, aeacnwärtio älteste aus Aktien gegründete Verüchcrungs - Nnjtalt Deutschlands und bin zu jeder weiteren Auskunft, sowie zur uncntgeldlichen Abgabe von Antrags-Formularen und Versicherungs-Bedingungen mit Dergnü- "W im Juni 1872 . , Heinrich Sauer, (73,6) Agent der Berlinischen Feuer-Versicherung-Anstalt. WcnzeB’s <■ arten. 2821) Mittwoch den 1 2. Juni: 2. Abonnements-Concert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. II. Inf. - Reg., unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn V. R ei fort. Anfang 5 Uhr. Restauration Dalinstein« 2822) Dienstag den 11. Juni: Graßes Mililär-Loneerl. Das von Herrn B- Werminghoff auf Freitag den 7. d. Mts. angeknndigte Concert, welches wegen eingetretener schlechter Witterung nicht stattfinden konnte, werden wir Dienstag den 11. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, zu geben die Ehre haben und bittet um geneigtes Wohlwollen C. Ohst, Capellmeister vom Musikcorps des Nheinischen Jager-Bataillons 9?r. 8 zu Wetzlar. Schlesische Feuer - Versichernngs - GeieUschnst in Breslau. Jahre 1848. ff. 5,250,000 «50,706,232. 45 24,718,139. 23. 18,232,424. 13. Gegründet und bestätigt im Grund-Capital Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 ..... Reserve (&nbe 1870 Versichertes Capital gegen Feuersgefahr pro 1870 ..... Prämien - Einnahme seit Begründung des Geschäfts Bezahlte Schäden ..... Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuers^ und Explosions-Gefahr. TransMt-Beisichming. — SPiegclglas-Vcrsichmmg. Prospecte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General- 1,616,008. 8. 557,585. 19. Agentur für das Großherzogthum Hessen: F. Gg. Schröder in Darmstadt, sowie von den Herren: Fr. Weihl, Gastwirth in Friedberg, Jean Böck in Gießen, H. n. Hautzenröder in Herbstein, H. Dietz in Kestrich bei Alsfeld, v. Halberstadt in Münzenberg, B. Stern Sohn in Bellersheim, Lehrer Vogel in Londorf, H. Hohmann in Sellnrod bei Grünberg. Lebensversicherimgs- und Ersparniss-Bank in Stuttgart. Stand der Versickerungen pr. Ende Mai 21,184 Policen mit • . fl. 39,000,000. Neuer Zugang im Laufe d. I.: 896 Anträge mit.......„ 2,150,000. Versicherungsfonds ca.................„ 7,000,000. Jahres Einnahme an Prämien und Zinsen „ 1,700,000. In diesem und den nächsten 4 Jahren zur Vertheilung kommende Dividende................. 1,487,879. Gegenwärtig oertheilt werdende Dividende 36 Procent der Prämie. Rach Abzug dieser Dividende stellt sich die jährliche Prämie für eine Versicherung auf Lebenszeit pro fl. 1000. — für das Alter von 25 I. 30 I. 35 I. 40 I. 45 I. 50 I. auf fl. 15V4- fl- 153/4. fl. I72/3. fl. 202/5. fl. 25. fl 31710- Anträge, welche vor Ende Juni bei der Bank einkommen und Ausnahme finden, genießen den vollen Antheil an der diesjährig sich ergebenden Dividende. Zu weiterer Betheiligung laden ein Die Agenten: Emil Gail in Gießen, G. Rahn in Kirch-Göns. G. NaaS in Michelstadt. (2810) I. Faatz in Friedberg. Auswanderer befördert mit den rühmlichst bekannten Dampfschiffen des Norddeutschen Lloyd von Bremen, der Hamburg-Amerikanischen Packct-Actien-Gcsellschaft von Hamburg, der Cunard-Linie von Liverpool, sowie von Stettin, Antwerpen, Havre und Rotterdam nach New-Nork, Baltimore, New-Orleans, Sau Francisco und nach allen Häfen der Westküste von Südamerika, China und Japan billigst unter Garantie reellster Bedienung. Che. Wallenfels jun. Wechsel auf alle größere Plätze Amerikas, insbesondere der vereinigten Staaten, zum Tagescourse, ebenso werden Auszahlungen, Auskünfte, Erbschaften, Vollmachten prompt und billigst besorgt. (796) Allgemeine Fmnilien-Zeilung, Jahrgang 1872. Jnhalts-Verzeichniß von Nr. 36: Text: Philosoph und Dichter. Novelle von Ernst Eckstein. (Fortsetzung.) — Im Blütbenschmuck. Von Paul Kummer. — Amerikanische Licht- und Schattenbilder. । Von I. N. Lichtenberg. — Ein Halbvergessener. Gedenkblatt von E. Vely. — Strandgut. Eine Geschichte aus Ostsriesland, von Rosenthal - Bonin. — Prinz Leopold von Bayern — Die Kommunisten in Genf. — Die Reorganisation der italienischen Armee. — Der Carlisten-Aufstand in Spanien. — Die Ausgrabungen auf dem Forum in Rom. — Die Uranfänge des Menschengeschlechts. — Der Ausbruch des Vesuvs im April 1872. — Das schwache Geschlecht. Ein modernes Märchen von L. K- v. Kohlenegg (Poly Henrion ) (Fortsetzung.) — Aus Natur und Leben. — Chronik der Gegenwart. — Offene Korrespondenz. — Charade. — Bilder-Räthsel. Illustrationen: S- K- H. Prinz Leopold von Bayern, Bräutigam I. K. K. H. der Erzherzogin Gisela. — Das Caf6 du Leoant in Genf. Sammelpunkt der flüchtigen Kommune-Mitglieder von Paris. — Die neuen Uniformen der italienischen Armee. — Skizzen vom Carlisten-Aufstand in Spanien. — Die Ausgrabungen auf dem Forum zu Rom. — Skelett eines Höhlenbewohners, gefunden in den rothen Höhlen bei Mentone. — Die rothen Höhlen bei Mentone. — Der Ausbruch des Vesuvs: Die Oeffnung eines neuen Kraters, vom Observatorium aus gesehen. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen Preis Post W I I Oie Ta tzentich die P!< Landes»! waren, ' M t- Loitettzii fein am Bestand! Sinne di Srflßt eil richten, c den warn »eünndei Wh inr die sorgt man teil das Ste auch die linnen, i die jstagi TiScHo luffüdjtr lmnhnn putziger phrafinh ment ju Zusamnn stch nvih tung toi die Alke schchnes kalten I> Bit ganz ivfllii», bleibe, u l>ch nicht die Kirch lösen löti einander Oldenbu strebnngi schkinnng tn'lternn, Tatzen b ^iototu« dothpeat and legt ^ssignng ßtttorbti Tetzner, können , Giimtnh unmiiidi füllet Dv'lchnl S'°ftre al« [it de, «T 1 ” ®r»l *‘«i»iBtl