"Atz ZU 'AU 1 n Z-)r —^-L£L[££0en. sgs NSr .ChiVVii/ «riete. »en 10. Avns, Mung. 'MW Aeßen. )• April. ^nch Schulz age TrmihöoftsJ )rei Abkheilungm,i :mann. drich, Direcior. ; iben in folgenbtr1 V. Elche jLebrer! r ßdjniibt). I . Waffe (ße^retl nen ter beiten ( r Mitpretiger |< e 1. Ach (Mit-j Mit frcuntlidlfi hin ReliN ;«l In W ■ W! Jlotijtn ul« ii» ilteni, s««ik l" um Ucl«sWH Zchulvoch«uli' I । unser SSeifr Julius Law Weißwaaren Modelle d°« leider-Neben am M1 •fll SKäume« M , u auch fcll^e äiiimtW Nad-N°nd°>« tet Nusstell"9 acht werd'5 M.** ibach' — Preis vrerteljährig 1 fl. 12 h. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Mner Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Sichen. Nr. Mittwoch den 10. April 1S72. cva r-i ff e < werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- SBcftcflUilflCH ÜUf VCll V^lCßCltCt 2lllJClQCr Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für das 2. Quartal zu 1 fl. Amtlicher Theiß.. Bekanntmachung. Zur Ermittlung der Zahl der felddiensttauglichen Pferde ist die Abhaltung einer allgemeinen Pferdemusterung unter Zuziehung von Militär-Commissären angeordnet worden. Dieselbe wird im Kreise Gießen stattfinden: Donnerstag den 18. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Lich an der Staatsstraße nach Gießen für die Gemeinden: , Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Hattenrod, Llch mit Coln Hausen, Hof-Alba chundMühlsachsen, Münster, Nieder-Bessin gen, Ober-Bessin gen,Oppen rod und Steinbach. Freitag den 19. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Groß-Linden an der Staatsstraße nach Gießen für die Gemeinden: Allendorf an der Lahn, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Klein-Lind en, Lang-Göns, Leihgestern mit Ober-Steinberg, Ober-Hörgern und Watzenborn-Steinberg. Samstag den 20. April 1872, Vormittags 9 Uhr, zu Gießen auf dem neuen Marktplatze (Oswald'scher Garten) für die Gemeinden: , Allendorf an der Lumda, Alt-Buseck, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Dau bringen mit Heibertshausen, Gießen mit Schiffenberg, Groß-Buseck, Lollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mitKirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis an der Lumda, Trohe und Wieseck. Die Pferdebesitzer werden aufgefordert, ihre sämmtlichen Pferde, mit Ausnahme der Hengste, der Fohlen unter 3 Jahren, der eigentlichen Dienstpferde (Großherzoglicher Beamten) und der kontraktlich zu haltenden Postpferde zu der angegebenen Zeit und an dem angegebenen Orte bei Meidung einer Strafe bis zu 25 fl. dem für den Kreis bestellten Commissäre vorzuführen. Die Groß herzoglich en Bürgermeister werden veranlaßt, die vorstehende Lerfügung den Pferdebesitzern noch besonders bekannt zu machen, dafür zu sorgen, daß sämmlliche Pferde vorgeführt und daß dieselben an dem Musterungsplatze gemeindeweise nach der oben angegebenen Reihenfolge und der Reihenfolge der eingesandten Gemeindelisten geordnet aufgestellt werden, auch dem Musterungsgeschäste persönlich beizuwohnen und in dem Termine der nach unserer Lerfügung vom 6. v. M. anzufertigenden Ab- und Zugangs-Nachweise vorzulegen. Gießen / den 8. April 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. N .'ö d e r. P o I i t ifcher T d ei l. Deutschland. Gießen, 9. April. Sind wir recht berichtet, so hat der hiesige außerordentliche Professor der medicinischen Facultät, Dr. Ferdinand Kehrer, einen Ruf nach Zürich als Director der Entbindungs-Anstalt erhalten. Mainz, 6. April. Die ehemals gräflich Fürstenbergischen Weinberge, jetzt Bauplätze, bieten seit gestern ein großstädtisches Bild, indem einige Familien, welche seither in dem daselbst noch stehenden alten Gebäude Nothwohnungen inne hatten, im Freien lagern. Andere Familien sind auf dem Speicherboden eines großen alten städtischen Klofiergebäudes, andere in dem mittelalterlichen Thurm am Bahnhof untergebracht, der sonst schwere Verbrecher und Schüblinge verwahrt. Der Mohnungslosen sollen es gegen 80 Familien mit etwa 260 Köpfen sein. Angesichts solcher Zustände muß rühmend hervorgehoben werden, daß der Inhaber des Musikalieuverlags B. Schotts Söhne, Commerzienrath Frz. Schott, seinen Arbeitern auf eigene Kosten billige Wohnungen zu bauen beschlossen hat. Vom Main, 6. April. Es coursiren falsche Ducaten, welche österreichische Fünfkreuzerstücke sind, denen man durch Aenderung des Gepräges, ducatenähnltche Ränderung uud Vergoldung das Aussehen von Ducaten zu geben versucht hat. Es ist nämlich unter dem Stoße des Ablers zwischen der Umschrift die Ziffer 5 herausgeschnitten und ter Rand mit Kerben versehen. Von Den Ducaten unterscheiden sie stch, abgesehen von geringerem Gewicht: durch den kleinen Durch- mcffer, durch die grobe Kerbung am Rande, dadurch, daß auf den echten Ducaten der Adler viel größer ist und dessen Stoß zwischen der Schrift bis an den Rand reicht, mid durch die lichtgelbe Farbe. Mda, 9. April. Zu der morgen zu eröffnenden Conferenz preußischer Bischöfe sind bereits eingetroffen: Der Weihbischos von Freiburg für die hohen- zovern'schen Lande und der Bischof von Trier. Heute werden erwartet: Der Erzbischof von Köln, der Fürstbischof von Breslau, die Bischöfe von Ermelano, Paderborn, Münster, Limburg, Hildesheim, ein Stellvertreter des Bischofs von Culm und der Armeebischof Namczanowsk'. Der Bischof von Osnabrück ist durch Krankheit verhindert. Die Sitzungen finden im bischöflichen Seminar statt und find geheim. Das Präsidium führt der Erzbischof von Köln. Die Dauer der Conferenz ist auf 2 Tage festgesetzt. Berlin. Wir machen das Publikum darauf aufmerksam, daß seit einigen Tagen falsche preußische Thaler im Verkehr sind. Cs sind dies diejenigen preußi- schen Thaler, auf welchen das Bildniß des Königs von Preußen mit dem Lorbeerkranz sich befindet. Farbe, Größe und Prägung ist genau wie bei den echten Stücken; nur ist der Klang ein dumpfer und lassen sie sich mit wenig Kraftanstrengung biegen. Berlin, 6. April. Ein hiesiger Correspondent schreibt der „Elbf. Ztg." unterm 4. d. M.: „Ich habe ein Gerücht zu registriren, welches ganz leise seine Fühlfäden ausstreckt, aber trotz seines leisen Auftretens doch nicht wohl übersehen werden darf. Es ist das Gerückt von Versuchen, eine Aussöhnung der konservativen und ultramontaneu Partei mit der Regierung herbeizusühren, welche Versuche nicht ohne Aussicht auf Erfolg sein sollen. (??) Es scheint, daß man die Abwesenheit des Fürsten Bismarck geschickt benutzt hat, und vielleicht hängt seine beschleunigte Rückkehr mit dieser Agitation zusammen. Als ein Zeichen, daß das Gerücht nicht ganz grundlos ist, möchte ich erwähnen, daß nach sicheren Nachrichten die Regierung dem Reichstage keine den Jesuitenorden betreffende Vorlage machen wird." — Wir theilen Vorstehendes ohne weitere Bemerkungen mit, nur hinzufügend, daß die „D. Rcks.-Corr." vor einigen Tagen an die früher als erwartet erfolgte Rückkehr des Reichskanzlers ähnliche Bemerkungen knüpfte und von erneuten Versuchen der Camarilla in einem längeren Artikel sprach, welchen die osficiöse „Nordd. Allgem. Ztg." in ihrer gestrigen Nummer fast wörtlich repro- ducirte. In Bezug auf die Entlassung der Reserve hat der Kaiser für dieses Jahr Folgendes bestimmt: „Die Entlassung findet bei denjenigen Truppentheilen, welche an den Herbst- Übungen Theil nehmen, am ersten, spätestens zweiten Tage nach Beendigung Der selben bezw. nach dem Wiedereintreffen in den Garnisonen, bei der Festungsartillerie am ersten, spätestens zweiten Tage nach Beendigung der Schießübungen bezw. nach dem Wiedereintreffen in den Garnisonen, bei den übrigen Truppentheilen am 30. August d. I. statt. Die Trainfahrer zu halbjähriger Ausbildung sind, soweit über dieselben nicht seitens der Train-Jnspection behufs Ablösung der älteren Train-Mannschaften der Okkupationsarmee disponirt wird, zum 1. November d. I. bezw. l.Mai k. I. und die Oeconomie-Handwerker zum 1. Oktober d. I. zu entlassen. — Zu denselben Terminen sind ferner von den betreffenden Truppentheilen der Infanterie, der Jäger, der Artillerie, der Pionniere, des Eisen- bahn-Bataillons und des Trains so viel Mannschaften zur Disposition zu beurlauben, daß Die gleichzeitig angeordneten Rekruten - Einstellungen erfolgen können. Berlin, 6. April. Ueber die Stellung des Adels im neuen deutschen Reiche bemerkt die „Kreuzzeitung" sehr richtig: „Seit die Wehrpflicht und Waffenehre für alle Unbescholtenen des Volkes Gesetzeskraft hat unv sich in den blutigsten Entfcheidungskriegen herrlich bewährte, kann man wohl sagen: das ganze Volk hat den Ritterschlag empfangen, und die mit der Schwertleite dem Adel zufallenden ritterlichen Pflichten und Vorrechte sind allen Ständen zugesallen oder erreich- deakistlscher Kandidat auftreten. unentgeltlich gewahrt. Auf zwanzig katholische Kirchen- Kölner Dom, 260 Centner Main-I 1772) Es W beiten einfchlietzlic! lien zur Herstelli eine kleine Dreh der Station Jrö licher ßubmlffion Ök Offerten fi O mit der Ausscl ,Submission i fteUmifl der F Drehschrrde < Hausen" bis zürn Sulmis arn U. April d del der unterzeich Zu Frankfurt a.: M bk $eidjnun Bedingungen eina iwns- Formulare werden können. Frankfurt q. I König!! auch die untersten, vertreten. . Berlin, 7. April. Die Kündigung des englischen Handelsvertrages hat in England bekanntlich sehr verstimmt und die gegen die ThierS'sche Regierung feind- liche Sprache der Londoner Blätter findet darin ihre Erklärung. Darauf bauen die Lonapartisten chimärische Aussichten: sie speculiren auf englische Sympathien. Man will hier übrigens bezweifeln, Daß der Exkaiser wirklich so große Summen ausgenommen habe, wie ihm in den Blättern nachgesagt wird. Er hat wenigsten- noch vor Kurzem, wie t* heißt, bet dem Herzog Karl von Braunschweig eine Anleihe beantragt. Ob der Herzog dem Wunsche, dessen Verwirklichung eine Hypothek auf die prekäre Restauration voraussetzt, wirklich entsprochen hat, steht dahin. Erzäht wird noch, Louis Napoleon habe kürzlich gesprächsweise geäußert, die Armee sei noch unsicher. Auf die Obersten verschiedener Regimenter glaube er hoffen zu können, während noch kein General ihm ernstliche Anerbietungen gemacht habe. Die Generale, wie mau die Sache in Chiselhurst ansieht, fürchten sich zu compromittiren. Mit anderen Worten heißt das, sie trauen Der bona- partistischen Zukunft nicht. Man weiß, was die hundert Tage denjenigen ein- gebracht haben, die sich damals für Napoleon I. erklärt hatten. Es würde diesmal, um der Wiederherstellung der bonapartistischen Wirthschaft ein baldiges Ende zu macken, eines auswärtigen Waterloo gar nicht erst bedürfen. Berlin, 8. April. Der Reichstag wurde uw 2 Uhr Nachmittags eröffnet. Fürst Bismarck verlas im allerhöchsten Auftrage die Thronrede, deren SchlußpassuS äußerst beifällig ausgenommen wurde. Simson brachte nach der Verlesung der Thronrede ein dreimaliges Hoch aus den Kaiser aus, in welches die Versammlung begeistert einstimmte. — Um 3 Uhr Nachmittags fand die erste Sitzung des Reichs- tages statt. Nach der Schriftführerwahl erfolgte die Verloosung in die Abthei- lungen, wobei sich die Anwesenheit von 166 Mitgliedern ergab. Das Haus war mithin nicht beschlußfähig. Nächste Sitzung morgen 2 Uhr Nachmittags. Berlin, 9. April. Reichstagssitzung. 35 neue Mitglieder haben sich im Bureau angemeldet. Der Namensaufruf constatirt die Anwesenheit von 203 Abgeordneten, ergibt also die Beschlußfähigkeit des Hauses. Auf morgen, Mittags Vechi Irennho' 1680) Die Lies dach A Vammth im Winter Mjn Dienstag b Vorm auf bem Univerfit ter den vor der Ü macht werdenden Wenigstnehinenoen den. Gießen, im Großherzoglich 12 Uhr, ist die Präsidentenwahl anberaumt. Hamburg, 7. April. Ein Telegramm der „Börsenhalle" aus Mexiko vom 6. d. meldet, daß die Regierung-truppen Durango und Mazatlan besetzt haben. Ja Aucatan ist Revolution ausgebrochen. München, 5. April. Nachdem in Folge der neuen Formation der bayeri- schen Armee auch das Institut der OsfizierS-Chargenpferde eingeführt wird, hat das k. Kriegsministerium in dieser Beziehung die näheren VollzugS-Bestimmungen erlassen. — Aus einem wissenschaftlichen Vortrage, der gestern im OfsizterSvereine gehalten wurde, war u. A. die nicht uninteressante Notiz zu entnehmen, daß das topographische Bureau des bayerischen Generalstabs für den Krieg in Frankreich der bayerischen Armee 100,000 Karten IheilS mitgegeben, theils nachgesendet hatte, und außerdem noch 170,000 solcher Karten für Preußen rc. liefern konnte. Straßburg. Für die Eröffnung der Universität werden einige Feierlichkeiten vorgesehen. Die andern deutschen Hochschulen wollen dabei auch sich be- theiligen, und so werden nicht bloß Vie FakultätSmitglieder vertreten sein, sondern auch die Studenten selbst. Der in diesem Jahre den Vorsitz führende Seniorenconvent hat bereits an die verschiedenen Corpsverbtndungen der deutschen Universitäten eine Aufforderung erlassen, Deputationen zur Eröffnungsfeier nach Straßburg zu senden, und es soll dann dort ein großer Commers abgehalten werden. Ein großer Theil der im letzten Kriege erbeuteten französischen Geschütze geht gegenwärtig einer Verwendung entgegen, von der man sich am Tage ihres Gusses in Bourges schwerlich etwas hat träumen lassen. Der Kaiser hat zahlreichen Kirchen-Gemeinden, deren Gotteshäuser seither des Schmuckes der Glocken entbehrten, auf ihre Immediatgesuche, das zum Glockenguß erforderliche Stückgut gegenwärtig 167 Provinztaljournale zu seiner Verfügung. — Gestern wurde der Marschall Bazaine zum siebenten Male vernommen. Die betreffende Sitzung dauerte sechs Stunden, und doch soll der Marschall noch drei oder vier Mal verhört werden. Paris, 6. April. Die „Opinione Nationale" äußert über die Hoffnungen der Monarchisten in der Nationalversammlung: Heute ist es für dre Blinden selbst sichtbar, daß die Chancen für Heinrich V. hundert Mal geringer find als vor einem Jahre; es ist sichtbar, baß keine Fusion zu Stande kommen wird. Trotz aller gemachten Anstrengungen, um dahin zu gelangen, hat man mit Mühe die gemeinschaftliche Abfassung eines Manifestes erstrebt. Als es sich darum handelte, es zu unterzeichnen, war es noch etwas ganz Anderes. Der Verfasser des Mani- festes selbst schlug cd auS, seine Unterschrift unter dasselbe zu setzen, und dieser ganze so lärmend geführte Feldzug lief in die jämmerlichsten Niederlagen aus. Was den eigentlichen OrleaniSmuS betrifft, was haben denn Der Herzog von Aumale und der Prinz von Joinville während ihrer zweimonatlichen Anwesenheit in der Kammer gesagt? Nichts. Was haben sie gethan? Nichts. Kaum wagten sie es, die unbedeutendsten Gesetze zu votiren, und bei allen großen Gelegenheiten haben sie sich von der Kammer fern gehalten oder sich beeilt, im Augenblicke des Votums fern zu bleiben. Das ist vielleicht ein Mittel, sich nicht zu compromittiren; aber sicherlich ist es das Mittel, Niemandem Vertrauen einzuflößen. Der Graf von Paris besucht die komische Oper, das Conservatorium; in der Politik aber — kein Buch, keinen Brief, kein einziges Wort. Das ist bar worden. <_ ... , t er auf den Schlachtfeldern jener Kriege verhältnißmäßig auch mehr Blut geopfert hat als die anderen Stände, doch nicht wie früher zu dominiren sich berechtigt halten, feit fo viel der besten bürgerlichen Elemente sich demselben assimilirt und mit dem ruhmvollen Geiste der Armee durchdrungen haben." Welche andere Stellung der Adel im neuen Reiche einnehmen soll, vermögen wir aus den ferneren Bemerkungen des Blattes nicht abzunehmen. Die Vorfrage scheint uns zu sein, was die Kreuzzeitung unter „Adel" versteht. Versteht sie darunter die sich ins Unendliche mehrende Zahl aller derjenigen, welche das Prädicat „von" oder irgend ein anderes führen, fo wird am letzten Ende kein vernünftiger Mensch die Augen vor der einleuchtenden Wahrheit verschließen können, daß diese Gesammtheit, in Deutschland zahllos wie der Sand am Meer, als ein besonderer Stand sich nicht ferner betrachten läßt. In diesem „Adel" sind nachgerade alle Klaffen des Volkes, Frankreich. Paris, 4. April. Die italienische Reglerung hat sich nicht damit abspeiseu lassen, daß man die römischen Petitionen vertagt hat, und Herr Nigra, der gestern eine Audienz beim Präsidenten der Republik hatte, verlangte weitere Ausklärunge-n. Nigra war beauftragt, darauf hinzuweisen, daß Italien nicht im Geringsten durch die Erklärungen, welche Herr Thiers in Der Kammer abgegeben habe, zufrieden gestellt sein könne, da dieser nur gesagt, daß die römische Frage einfach deshalb vertagt werben müsse, weil Frankreich doch nicht im Stande sei, für den Papst auf energische Meise einzutreten. — Wie aus dem Berichte der Budget Commission hervorgeht, hat Der letzte Krieg Frankreich an baarem G.lDe 7*/2 MilliarDen gekostet, und außerdem hat es zwei Provinzen verloren, die an Steuern zum wenig- ten einen Reinertrag von 60 Millionen abwerfen. — Der BonopartismuS bat aus Beutebeständen des Artillerie-Depots Straßburg diese Weise sind allein in den Rhetnlanden einige Gemeinden beschenkt worden. 500 Centner hat der der Dom in Frankfurt a. M. erhalten. Oesterreich. il. Pesti Naplo thcilt mit, Graf Apponyi habe dem Epis- t-n ö 60 n«ÄOtn- ‘ ^chkidh. sv Ntn V“ S : fitz: lernet 1 77 Wien, 4. April. Einem hiesigen Blatte wurde aus Zara gemeldet, daß in der CrivoScia in den letzten Tagen Unruhen stattfanden, daß Häuser demolirt und Offizterswohnungen angegriffen wurden. Nach der „Presse" handelt es sich um einen Act Der Blutrache, den ein Stamm gegen den andern geübt. Die Verwilderung, in welcher die Bocche gelassen worden, und die Knezlacer Friedens- bedingungen tragen bittere Früchte! Keine Steuern, keine Schulen, keine Volkszählung, kurz, nichts, was an staatliche Oberaufsicht gemahnt — das bringt mit sich, daß auch die Justizgesetzgebung nicht beachtet wird. Die „Unruhen" waren vorüber, nachdem der Rachezug ausgeführt war; von einer „Unterdrückung" kann also nicht gut die Rede sein. Wien, 8. April. Die „Wiener Abendpost" meldet die am 7. April statt- gefundene Verlobung der Tochter des Kaisers, der Erzherzogin Gisela, mit dem Prinzen Leopold, dem Sohne des Prinzen Luitpold von Bavern. Wien, 8. April. Die „Montags-Revue" meldet, daß die letzte Rede des Hrn. v. Schmerling im Herrenhaus, welche in Italien die Vermuthung aufkommen ließ, daß in den Steuerungen Schmerling's ein Uebelwollen der österreichi- fchen Regierung gegen Italien lauere, der Gegenstand einer Conversation zwischen dem italienischen Gesandten und dem Grafen Andrassy war. Andrassy habe mit l* auf die von Dem Reichskanzler Beust inaugurirte freundschaftliche Politik “^det, daß auch er dieselbe fortzusetzen, zu kräftigen und zu ent- kaum ein Prätendent. Die Transportdampfer „La Gereiere" und „Danae" haben Befehl, sich zur Fahrt bereit zu machen und den 10. April auf Der Rhede der Insel Aix tausend rolitische Verurthetlte an Bord zu nehmen und nach Neu-Caledonien zu depor- tiren. Der „TempS" macht die Behörden darauf aufmerksam, daß es eine Härte sei, wenn den Gefangenen, die nach Neu-Caledonien deportirt werden sollen, nicht einmal gestattet werde, Frau und Kinder zum letzten Male zu sehen: Man denke, was eine Frau mit ihren Kindern empfinden muß, wenn sie, oft ohne Geld, mit großen Opfern ihre Reise nach Versailles gemacht hat, dann sagen hört, sie müsse zurückkehrcn, man wisse nicht, ob sie die Frau desjenigen sei, von dem sie Ab- schied nehmen wolle. Und dieser Vorfall, der uns mitgetheilt wird, steht nicht vereinzelt da. Paris, 6. April. Ein seit einiger Zeit in Paris weilender und auf Der türkischen Botschaft sehr übel beleumundeter orientalischer Abenteurer, welcher sich Giorgio Castriota, Prinz Skanderbeg, Nachkomme Der alten Könige von EpiruS und Albanien, nennt, hatte gegen den „Figaro" und Den „GauloiS", Die sich über seinen Titel unD WürDe lustig machten, einen Prozeß eingeleitet unD einen SchaDenersatz von 100,000 Francs begehrt. Die Sache kam gestern vor dem Zuchtpolizeigericht zur Verhandlung. Der Gerichtshof sah sich nicht bemüßigt, een Stammbaum des Prinzen Skanderbeg zu prüfen und verurthetlte die Journalisten Villemeffant, Magnard und Tarbe wegen ihrer Indiskretion gegen eine so hochstehende Persönlichkeit zu einer Geldbuße von je einem Franken. Paris, 7. April. Das Univers enthält folgende Mittheiiung: „Hier der Text der Adresse, welche am letzten Donnerstag die Versammlung Der katholischen ComiteS votirt unD per Telegraph an Den Papst gesandt hat: Heiligster Vater! Demüthigst zu Füßen Ew. Heiligkeit niederfallend, dem unfehlbaren Stuhle Petri, Quelle aller Gerechtigkeit und aller Wahrheit, fest an- hangend, mit ihren heißesten Wünschen die Wiederherstellung Der Integrität Der weltlichen Rechte Ew. Heiligkeit, welche wir für unveräußerlich und für unvergänglich halten, zurückrufenD, beim Anblicke Der gänzlichen Hülfslosigkeit, in welcher sich gegenwärtig Der Stellvertreter von Jesus befindet, von Schmerz durchdrungen, — bethkuern wir, Mitglieder der katholischen ComiteS von Frankreich, unsere unwandelbare Ergebenheit für die Sache des h. Stuhles und bitten Ew. Heiligkeit, uns Ihren apostolischen Segen zu gewähren. Rom, 5. April, 6 Uhr Abends. An den Herrn D. Fröbault, Präsident der Versammlung der katholischen ComiteS zu Paris. Der h. Vater dankt der Versammlung für Ihr Telegramm und bewilligt mit väterlicher Zuneigung den verlangten Segen. I. Cardinal Antonelli. Paris, 9. April. Gestern fand nach Dem Diner im Palais Elysee ein glänzenDer Empfang von mehr als 500 Personen statt. Beinahe Das ganze diplomatische Corps wohnte Demselben bei. Man bemerkte LorD Lyons, Fürst Orloff, Ritter Nigra, Den Nuntius Chigi und Baron Bayens. AußerDem waren Deputirte Der Linken in großer Anzahl, Die meisten Notabilitäten Der Kunst, Wissenschaft unD Literatur, Repräsentanten Der Presse unD viele Damen anwesend. Italien. Nom, 6. April. Die „Nuooa Roma" meldet, Der Jesuiten-General sei mit Drei hervorragenden Mitgliedern der Gesellschaft Jesu nach dem Auslande abgereist. Der Zweck ihrer Mission ist unbekannt. Spanien. Madrid, 6. April. „Correspondancia" zufolge gehören von Den neuge- wählten Dkpuiirten 243 Der Regierungspartei unD 128 Der Oppositon an. Bei 17 ist Die Parteistellung noch zweifelhaft. Die MitglieDer Der Opposion sind in übertoiegenDer Mehrzahl Karlisten, während Die Radikalen nur über wenige Stimmen verfügen werden. -'S" «'S'v-M »'■' In bet Fiirst 1747) Künftigen 3 soll in A^vben anfai R'-MeterB 217 " =* Nn d 39 EichenM, N"ge, m »StA 'Sitz SySTS (l X f*'«1'*"1 Ä miorilättn Pili unb art’ük111®. Selbst in dem Offiziercorps der Armee kann der Adel, und wenn copate die Bildung einer katholischen Partei vorgeschlagen. Die Bischöfe und die ' ' l hervorragendsten Magnaten wiesen jedoch den Antrag zurück; sie stehen treu zur Deak-Partei. In Klausenburg wird bei Den nächsten Wahlen Arthur Görgey al« 'f unb die ''»«jut ’0r9'» alt ! abfHi(ra ^8iS", die stch tct und einen lern vor dem cht bemützigt, \u dir n gegen eine [en. i: ,,»i« to tt W* lftllttld, «® r^til, ftfi jnttgntät.t" ut unetrgini' til, in mW” mrtWMi*11» * ge. $eili0t«‘» 16t ,tr wH** ), Wa6® galontOi. , gipf« 'i" t 6a« 9a."i‘ gaon®. $ut“ 6«6i® ®“? * «r SW' nitn ««»'f'”6. w,®(n(r«ll(J „„ t(n «*. ion vt jget % V. i« 973/4 Ämerik. Bonde 8. 8. 8. II8V4 8. — Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Die conto 1882r 953/4 1885r 971/4 1887r 971/4 Börsennacbrichten. 9. April 1872. k. 8. 993/4 k. 8. 1047/s k. 8. 961/4 k. 8. 93Vr k. 8. 873/4 k. 8. 105 935/8 106i/g 106 1053/4 Aetien. Frankf. Bank — Frankf. Vereins-Kasee 140 Darmst. Bankact. 480 Wien Bankaotien 880 Oest. Oreditacf. 360 Galizien 271 Vz ____ eehXel. k. 8. 981/z m. 8. 1. 8. 4 0/o Preuss. 41/z 0/0 Oblig. 103*/2 Frankf. Ai/zO/g Obi. 887/g Naas. 4i/8% Obi. 997/ö Kurhess. 4% „ 94 V8 Gr. Hess. 5% Obi. 1033/4 k. k. k. k. » n 3i/ao/o „ 92 Bayer. 5% T 100 tnaW, wi« dl. leBte 3^“bTV«r d.- Borft doch durch di- constont schi.cht.u autoartigen N-t rung-n st- d,'-""Ariq-n"Ab-nVw°in,ng^ h-"-uÄdrückt- ^n"d--'G^schbst ,7 k-m.r «-bhastigk-i, kommen ääääWäs.. toriorifähn qinq MehrereS um. ®on Staattpapurm ift auch n^cht viel zu melden, ^strrreich. Nenten matt Silberrente 63«/8, Papierrente 58V8. Nassauer Obligationen am Markt. Losse ß^und größtentheils billiger; österreichische 1860er 91^. Auch Amerikaner leidenunter der allgemeinen Mattigkeit; 1882er StaatenbondS zu 953/4 zu haben. Prioritäten ebenfalls b 3 Türkei. Konstantinopel, 8. April. Ein -fficielle« Communiqae zeigt on. doh die in Folg- ter letzten Sinanzope-ation bewcrkstelliglen Ersvorung-n an den d-r schwebenden Sckulv, sowie der höhere Ertrag der Vergebung b« T-dacksregi- gegen eine Million Psund Sterling betragen, welche zur Deckung de« 9=9tn®” tißen Deficit« hinreichen. — Der Minister de« Auswarltgen, Server Pascha, wird dem Prinzen Friedrich Karl zur Begriitzung entgegenrosen. Aetien. 5% östr. F. St. E. B. 405 Lombard. Bahn 212 Ludwigsh.-Bexbach 203 Maibahn 146 Bayer. Ostbahn 150 Rhein-Nahebahn-Act. 50 Hess. Ludwigsb.-Act. 186i/2 Oberhessen w 85_____ Prioritäten. 3% öster. Stab.-Prior. 593/8 3°/0 öat. s. Lombard 511/8 3% Livorneaer 4O3/8 5% Toacaner — 5% Elisabeth.-Prior. 83i/4 do. n. Emiss. 82t/2________ Anlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. 43 V, Braunschweiger 21 3°/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 397/g 4°/o bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose 701/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätaloose — 1860r Loose 92 1864r „ 159‘/2 Stadt Florenz — unb; Feilgebotenes. zum Submlsstons-Termme ! und hart trocknend, am 22. April d. A, Vormittags 11Uhr, i^wie alle sonstigen Ingredienzien ,um An- 1 kcv itutyriPirnllpfPH yiPrrTf’n?» 5 - vMidCCIiOU . < i nm'j.r V „„ ew<. aexs (911) e u 3 31 1719) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen. 1,58 Cub.-Meter, 77 Nadel-Stämme mit 23, 5470 10820 200 4350 50 Buchen Eichen Birken 1671) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Söhne. m m 5 9 15 Versteigerungen. Brennholz-Lieferung. Nadelholz — Weichholz — ferner R a 2 SJtain - Weser - Bahn. 1772) Es sollen die sammtlichen Bauarbeiten einschließlich Lieferung aller Materialien zur Herstellung der Fundamente für eine kleine Drehscheibe am Güterschuppen der Station Fronhausen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden- Die Offerten sind portofrei und oersie- tzelt mit der Aufschrift: „Submission auf Bauarbeiten zur Herstellung der Fundamente für eine kleine Drehscheibe auf der Station Fronhausen" bis zum Submissions-Termine bei der unterzeichneten Betriebs-Inspektion zu Frankfurt a. M- einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen Adelheidsquelle, Appolinarisbrunrren, Karlsbader Schloßbrunnen, Salzhausener, Salzschlirser, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, elterser (Nassau), Wildunger, Karlsbader Sprudelsalz. streichen und Wichsen der Fußböden, tm pfiehlt Emil Fischbach, (1786)Seltersweg. in Stanniol empfehlen I A. Busch Söhne. 1680) Die Lieferung des Brennholzbedarfs für sämmtliche Universitäts-Anstalten .im Winter 187*/73 soll Dienstag den 16. April d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Universitäts-Rentamt dahier, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. Gießen, im April 1872. Grobherzogliches Universitäts-Rentamt. Schm idt. 'HDD 1718) Wein, Brandwein und Essig zu haben bei Joseph Stein Wittwe. werden können. Frankfurt a. M-, den 5. April 1872. Königliche Betriebs-Jnspectlon. Heyl.___________ 1791) Kopfsalat, । Römischkohlpflanzen, Stiefmütterchen , sehr, großblumig, bei G e o r g B euer. 1780) Eine Kaute Mist ist billig zu verkaufen. Wolkengasse Lit. C. Nr. 90. Z Dampfdkesch - Maschinen neuester Constructwn von Nustun, Prostor & (Komp, in Lincoln (England.) Diese Maschinen haben an einfacher und solider Constructwn alle bis jetzt bekannten Sorten bei Weitem übertroffen und liegen darüber die besten Zeugnisse vor. — Billigste Preise und nähere Auskunft ertheilt deren General-Agent r Fr. Brozler in Kaiserslautern (Bayer. Pfalz.) Haupt-Niederlage der neuesten patentirten Futterschnerde- Maschinen. _ ..................... l}mtv „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundhcits-Rücksichtcn habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben und soll dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sammtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs lireiesei'ii am f-Hftleii. Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung statt. QlHe Neuheiten für die kommende Saison, dle bereits eingetroffen sind und noch eintreffen, find selbstverständlich damit einbegriffen. $. Hirsch Lohn. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1747) Künftigen Montag, den 15. d. Mts-, Morgens 9 Uhr, soll in dem District „Helfholz", in dem Dachsboden anfangend, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 296 R -Meter Buchen-Scheidholz, 1-Classe, 87 „ „ u. Eichen-Prügelholz, 217 ., bergt Stockholz, 5080 Wellen dergl. Reisholz, 39 Eichen-Stämme von 20 bis 70 Cenn- meter Durchmesser und 5 bis 17 Meter Länge, mit 26,41 Festmeter, wobei 1 Stamm zu einer Mühlwelle tauglich. Bemerkt wird noch, daß das Stammholz erst den Nachmittag gegen 1 Uhr zur Versteigerung kommt. Hohensolms, am 8. April 1872. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö rmer, Förster. 1789) Späne sind zu haben. Neustadt Nr. 97. 1752) Geräucherte Bückinge und Lachs-Forellen zum R o h- essen empfehle» in frischer Sen- düng I. A. Busch Söhne. —1779) Frühkartoffeln sind zu verkaufen bei H Hilgärtner.- s Mein Tuch- und Bukskin-Lager, für die Sommer-S aison bestens sortirt, bringe ich in em- ipfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil 's i stör. I 385 Birken-Stangen mit 20,06 Cub.-Meter zu Wagnerholz geeignet, und 972 Nadel-Stangen mit 25,60 Cub.-Meter Mühlbrunnen, Emser Kessel- und Krän- r esbrunnen, Friedrichshnller Bitter- i wasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Kissinger Rakoczv, J Holzversteiqerung. 1771) Montag den 15. April soll in den Fürstlich Solms-Lichischen Walddistric- ten Graudorn, Kühunter und Konzebühl nachverzeichnetcs Holz versteigert werden: Scheidh. Prügelh. Stockh. Retsholz ter. Wellen. 1668) Feinsten Rahmkäse 1669) Borsdorfer Aepfel- wein in Flaschen empfehlen 5- A Busch Söhne. ' Neuenweg Lit. B. Nr. 194. Fufchodtn-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölficcatif zum Einölen, Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch Steinkohlen. 1782) Unterzeichneter empfiehlt Stückkohlen, Schmiedekohlen, Flammkohlen, Fettkohlen und Ziegelkohlen in einzelnen Waggons und direct von den Gruben billigst und gut Agent August Kampf, in Ruhrort. (83/4) 1785) Die Mineralwasser Handlung von Crmil Fischbach, Selteröweg, empfiehlt »achverzeichnete Sorte» in stets frischen Füllungen: Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- Inhalt. . , , _ Zusammenkunft Morgens 9 Uhr lnr Graudorn auf dem Wege von Lich nach Albach, am Albacher Feld. Lich. am 8. April 1872. Fürstliche Oberförstere: Lich. _____________Wimmenauer._______ 1764) Donnerstag den 11 April, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hülel „Kühne" dahier verschiedene entbehrlich gewordene Gegenstände, nämlich porcellainene Kaffee- und Milchkannen, Schüsseln, Teller, Kaffeebretter, Bier- und Weingläser, Blechtopfe, Messer und Gabeln, 1 Backtrog, 1 Kaffeebrenner, 1 Stoßkarrn, 1 Waschmaschine, 1 Mange, 1 neue Strohmatratze mit Kissen und sonstiger Hausrath freiwillig versteigert. Gießen, den 9. April 1872. unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt Emil Fischbach, (1787)__________________Seltersweg. 1670) StoughtoiTs Magenbitter in 1/2- u. 1/4'Flaschen bei Z. A. Busch Söhne. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. miethen im Dr. Rumpf'schen Hinterhause. Seltersweg Lit. C. Nr. 22._______________ 1788) Eine Stube zu vermiethen. _______________________Schreiner Volp. 963) Der obere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. ________Heinrich Vogt, Neuenweg. Zu vermiethen ein neuhergerichtetes Familienlogis. Selters- weg C. 101.______________________(1739) 884) Eine freundliche Familienwohnung und ein schön möblirtes Zimmer mit Gabi: net zu vermiethen. Neuenweg Nr. 134. 1521) Auf der Textor'schen Hardt ist ein Familienlogis zu vermiethen und gleich zu beziehen. Hvyrre oayier. 1762) Die Prüfungen für das Schuljahr 1871/72 finden in folgender Ordnung statt: Montag, den 15. April, 9—12 Morgens die IV. Classe (Lehrer Felsing). Montag, 2—5 Nachmittags die III. Classe (Lehrer Schmidt). Dienstag, den 16. April, 2—5 Nachmittags die II. Classe (Lehrer Curschmann). Mittwoch, den 17. April, Morgens 9—12 das Examen der beiden oberen Classen in den Sprachen. Mittwoch, 2—5 Nachmittags die Zwischenclasse (Mitprediger Freiensehne r). Donnerstag, den 18. April, 2—5 Nachmittags die I. Classe (Mitprediger Freiensehne r). Die Aeltern, sowie alle Freunde unserer Anstalt, sind hiermit freundlichst eingeladen. SaamenMiM (809) von Gießen, den 9. April 1872. 8 statt. meinem verstorbenen Manne betriebene Spenglergeschäft keine Unterbrechung erlei- D. Löber's Wittwe. beginnt das Sommersemester am nächsten Montag, den 15. April, des Vormittags 8 Uhr. Anmeldungen neuer Schüler bei Dieckmann. Zinßer & Schmidt- verpachten. C- S e i p p. von Formulare, sind zu haben bet W. Klee, am Markt 1755) Ein Dienstmädchen, welches häus- 1717) Drei Wirtfistische und sonstige Heinemann Hermann. ben bei 1428) Die Wiese der früheren Poftkassier Hoffmanu'schen Besitzung ist per 1872 zu Auftrag (1659) Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen 1734) Zwei Zimmer mit Cabinet, Küche u. s. w. sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Elias Meier, Seltersweg C- 2. 1) Ein Haus mit Scheuer und Stallungen, geschlossenem Hvf u. Haus- gärtchen nebst circa 25 Morgen Land und einem werthvollen Inventar incl. Vieh; bet, indem dasselbe durch meinen Sohn weiterbetrieben wird. 2) Ein Haus an der Straße nebst Scheuer und Stallung; letzteres unter besonders bequemen Bcdin- ßungen. Nähere Auskunft ertheilt in fpeciellem 1727) Den geehrten Kunden zur Nachricht, daß sich unser Weist- waaren-Geschäft von jetzt ab am Kreuz, früher Herrn Julius Lan- dauer's Local, befindet. Zugleich bemerken wir, daß außer Weistwaaren auch Dutz und C'onfections führen und die neuesten Modelle darin vorlegen können. Auch werden sämmtliche Artikel, sowie Kleider-Ueber- würfe und Jaguets nach Maaß angefertigt von Wolters ST Leo, am Kreuz. Die Aufnahme in die Elementarclaffe (Classe IV, Lehrer Felsing) findet Dienstag den 16. April, Morgens 10—12 Uhr im Local der IV. Classe auf dem Oswaldsberg statt. Erforderlich sind dabei genaue Notizen über den Geburtstag der Kinder wie über Namen und Stand der Aeltern, sowie der Impfschein. Die beiden Abtheilungen der IV. Classe werden, um Uebersüllung zu vermeiden, in Zukunft getrennt unterrichtet werden. Im Namen des ev. Schulvorstands: Vigelius. wl in • w a • am Neuenweger Thor. verbundene Vorschule können bis zum nächsten Donnerstag täglich Vormittags von 9—12 Uhr mit Vorlegung der Zeugnisse von der zuletzt besuchten Lehranstalt und genauer Angabe des Geburtstages und Namens des anzumeldenden Schülers sowie des Namens, Berufs und Wohnorts des Vaters bei der unterzeichneten Direktion im Realschulgebäude geschehen. Die Aufnahme-Prüfung findet Freitag den 12. April, Vormittags 8 Uhr, — Gießen, den 8. April 1872. Grostherzogliche Direktion der Realschule. Dr. Stein. Gwßherzoglichc Realschule zu Gieße«. 1728) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 15. April, Morgens Uhr. Anmeldungen zur Aufnahme in die Großh. Realschule und in die damit Allgemeine /amilien-^eitung, Jahrgang 1872. Jnhalts-Verzeichuiß von Nr. 26: Text: Das schwache Geschlecht- Ein modernes Märchen von L. K. v. Kohlenegg (Poly Henmoil.) (Fortsetzung.) — Dr. Falk, der neue königl. preuß. Kultusminister. — Ein Liebestraum. Nach einem Gemälde von E. Vuillemot. — Die Statue des heiligen Petrus in der Ct. Peterskirche zu Rom. — Die Kometenfurcht in alter und neuer Auflage. Eine kulturgeschichtliche Parallele von W- Baer. — Die Hohenzollern in ihren Lustschlössern zu Potsdam. Von F. Arndt. 3. Prinz Friedrich Karl und seine Familie im Jagdschloß Glienicke. — Tie Butterwoche in St. Petersburg. — Unter Piraten. Nach den Erlebnissen eines deutschen Seemanns mitgetheilt von Th. Justus. — Philipp Ledru-Rollin. — Der „Teufel" in Berlin. Historische Novellette von Karl Neumann - Strela. — Meran. — Maria Theresia und die Freimauerer. Historische Novelle von Sacher-Masoch. (Fortsetzung.) — Aus Natur und Leben. — Chronik der Gegenwart. — Offene Korrespondenz. — Arithmogryph. — Bilder - Räthsel. — Auflösungen der Charade, des Logogryphs, Näthsels und der Bilder-Näthsel in Nr. 23, 24, 25. Illustrationen r Dr. Falk, königl. preuß. Kultusminister. — Ein Liebestraum. Nach einem Gemälde von C- Vuillemot- — Römer küssen die Fußspitzen der St. Peter- Statue in der St- Peterskirche. — Auf dem Admiralitätsplatz zu St. Petersburg, während der Butterwoche. — Ledru-Rollin. — Humoristisches: Die ertrunkene Fliege. — Ansicht von Meran. ! Cm Philolog ertheilt Unterricht in der lateinischen, griechischen und deutschen Sprache. Näheres ; bei der Exped. d. Bltts. liche Arbeiten verrichten kann, wird gesucht. Möbel werden zu billigem Preise abgege- Von wem? sagt Ausg. d. Bltts. 1518) Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniss, dass wir unsere Geschäfts - Thäligkeit begonnen haben. — Dieselbe umfasst das Maaren-, Producten-, Conmiissions- & Beleihungs-Geschäft, sowie das Bank-, Effecten-, Wechsel- & Conto-Corrent-Geschäft in allen seinen Theilen. Unsere Dienste hierin halten wir bestens empfohlen. Frankfurt a. M«, im März 1872. Deutsche Handelsgesellschaft Zustand der Schaar. 1794) Wer den Zustand dcr Schoor in diesem Frühjahr mit dem in anderen Carl Deines, Marktplatz, bei Herrn Gastwirth Schnell. 685) Lieb ig's Fleischextract, achtes, von Frau Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne. 1650) Der neu eingerichtete Laden meines 9tebenhauseö mit dazu gehöriger Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, 3Kammern, Bodenraum, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen und sofort beziehbar. I>r. A. Mettenheimer. 1604) Das seither non Herrn Lehrer Mayer bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen. G Malk 0 mesius, Marktstraße. Jahren vergleicht, empfindet vielleicht die Versuchung zu fragen: 1) gibt es keinen Lahnsand mehr ? oder 2) fehlt es an Mitteln, ihn herbeizuschaffen ? ober 3) hat der lehm- ha'tige gelbe Sand (wo er strichweise vorhanden ist) außer der Eigenschaft, die Spaziergänger zu recht langsamen Vorwärts- fommen zu nöthigen, noch andere geheime besondere Eigenschaften ?______________ Schäferhund entlaufen. 1783) Am Montag Abend entlief im Russischen Hofe ein rothweißer, kurzhaariger Schimmel - Schäferhund , auf den Namen „Greis" hörend. Der Wiederbringer erhält im Russischen Hofe eine gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt ______Grüne, Schafhändler von Neuß. 1757) Mehrere Schreiner werden gesucht Vcrmiethmlgeu. 1775) Zu vermiethen an eine stille Person ein Logis mit Bett in £it- D- Nr- 198 in der Neustadt-_______________________________ 1778) Zwei möblirte Zimmer zu uermie; then bei Ier. Becker Wittwe, Neuenweg. 1695) Eine Familienwohnuiig ist zu ver- niielhen und den 1. Mai zu beziehen. _____________________Gg. Nenzel. 1776) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei C. W- Dietz, am Markt- 1732) Ein Mansarden-Zimmer. mit oder ohne Möbel, zu vermiethen. ^ä^ere§ $ßaU: thorstraße Lit. A- Nr 96, im Laden______ 1774) Ein gut möblirtes Zimmer an einen älteren Herrn zu vermiethen. ________________K Lips, Mitprediger. 1777) Eine Parthie bester Qualität Heu, Grummet, Hafer, Haserstroh, Haferspreu und Waizenstroh, sowie etwas Erbsenstroh, ist billigst abzugeben bei _______E- L Kämmerer, Seltersweg. 643) Thür- und Grabschilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei _________< Wilh. Balser. Zu verkaufen sind: Schule für Damen! 1744) Zur gründlichen Erlernung im Maaßnehmen, Zuschneidcn und Anfertigen von Danl'Ugarderobe beginnt ein neuer Cursus Mittwoch den 10. d. Mts. Damen, welche noch Antheil daran nehmen wollen, werden gebeten, gefällige Rücksprache mit mir zu nehmen. Rosa Rothenberger, _______________________Lindenplatz.__________ 1751) Eine gebildete Familie wünscht 1 bis 2 Gymnasiasten oder Realschüler in Kost und Logis zu nehmen- Näheres bei der Exped- d. Bltts.________________________ 1792) Die verehrlichen Mitglieder der zweiten Schneider - Leichenkasse werden zur Abhör der Rechnung auf Montag, als den 15. April, Abends 5 Uhr, in das Local der L. Herbert Wittwe hiermit eingeladen. ________________Der Vorstand. 1793) In einer gebildeten Familie können ein bis zwei Gymnasiasten oder Realschüler Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen, ß „Concordia.“ Mittwoch den 10 d. Mts., Abends 8 Uhr: Generalversammlung. Tagesordnung: Ergänzungswahl des Vorstandes. Besprechung über Art. 92r. 1624. Statuten. Stiftungsfest. Ankauf von Staatsloosen. __________Der V0rstand. 1781) Meinen geehrten Kunden zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich wieder hier angekommen bin. Theodore Engelhardt, Putzmacherin aus Mainz, wohnhaft bei Wittwe Jungel, Lindengasse. 1790) Kräftige Hülfsarbeiter finden Be- schüftigultzz bei Georg Vö lckner, Kupferschmied. 1677) Meinen verehrlichen Kunden hiermit die ergebene Anzeige, daß das von Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Cbr. Pietsch) in Gießen. Post 3 ■ 2- J Nr. Bchcllu Ol>M Zur von Äililär-i Diese an der Staate an der Staat auf dem neuen Die1 Dienstpferde (( einer Slra Die dafür zu foiyt Weiljeiifofy de unserer Verfüg! Gießen, m P Tilmsta Mir Tas ^ion a>ür AUtrtznad>tzsl Q b't Elli! 6lf lm d-I> r,ii,R 9'i 8»rtrüt tei j ouifltn der t ”!* tfwpi !"'•* dlk 6,"“«8 berat«