' Gt^hlechts- und Ham 'e- Zustande, Epilepsie 1 behandelt nach be- e brieflich and rundliche fleüang ®r. Leonhardt, J, Mohrenstr. 57. ^rn'schen Bädern: Gegen Be- ^ber^L ,k «r. Kirchhoffer Ä Wm Mittel "nassen, Polluüonm, au, ZK 68. itMTif«* Sstktllttlg L 3- hlotzlsde. stag den 17. Sep« Leptemker, Vor- -fr prämiirtfii tyiere. Sro--erzog, iowit n Leistungen auf dieser Mainz und dem Berit, \owtt nur -rvtzen ipttmbeT, Abends n Gegenständen, als: irn rc.rc., Montag tociijtr sind bei ta r« 9 fr. i gftrdfcrt die Hssst uf einfaches Dillet. (4156) sHestüschalt« >,«yorU Mid «® i D-vncniann. ,* (in ii Gajüie Crt. « Sidon, »"dn""'" «nftas® Brcm£» und rt^' ifli rühau ifli bür» er- ß am Mar" •onW’f J zmcrrka un i. lpreiS vrerreljährrg 1 fL 12 h. jnit Bringrrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. «Lrscheim täglich, mtt Aufnahme Sonntags. «Expedition: Canzletberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. 2H. Montag Den 9. September 1872. A m t l i eti e r T h e i l. Betreffend: 9tad>fprf4)ungen nach dem gemüthskranken fett dem 30. Mär; 18*70 vermißten Friedrich Hennina Emtl v. Rnmohr aus Flensburg w. SÄftfiÄ 5S.W11 A"L,!. fcÄ'Ä1“Sr »*w> •“ «-•* *** $e sss-sic Tüt"hrn Vrrn,inm » n m E Holstein, neuerdings erhobenen Antrags wird hiermit die Auimerksamkeit der zuständigen Behörden sowie des Publikums Bruder gelangen zu'lasstn i|3er|onaIbef*te'bunß unten folgt, unter dem Ersuchen gelenkt, etwaige Ausschlüsse über das Schicksal des Vermißten an seinen oben bezeichneten Gießen, den 6. September 1872. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Personal-Beschreibung. Name: Friedrich Henning Emil von Rumohr. Alter: Zur Zeit des Verschwindens (März 1870) 32 Jahre. Statur: lieber mittlere Große, schlank: stark abhängende Schultern, langer Hals. Gesicht t länglich. Stirn: mittelhoch. Augen: blau-grau. Nase: groß, stark eingedrückt durch die Brille. Haar: schlicht, dunkelbraun; schwach grau melirl. Bart: schwacher dunkeler Vollbart. Gesichtsfarbe: bleich. Hände und Finger: ungewöhnlich lang. Füße: schmal, lang, platt. Sprache: Deutsch, norddeutscher Accent. Kleidung. Uederzieher von schwarzem Buckskin. Schwarzer Cylinder-Hut mit Flor. s Obcrrock l Weste ! von schwarzem Tuch. Beinkleider ) Graues Shawltuch. Stiefeletten von Kalbsleder. Wasche, gemerkt v. R. 32. Braune wollene Socken, gez. v. R. 32. Cffecten, die der Vermißte zur Zeit seines Verschwindens bei sich trug. Am kleinen Finger der rechten Hand einen schlichten Goldreif mit einer Perle. Eine goldene Anker-Uhr mit goldener Westen-Kette. Ein braunes ledernes Taschenbuch mit eingepreßter Blumen-Verzierung, inwendig mit veilchenblauem Seiden - moirec- gefüttert Ein gelbes seidenes Taschentuch mit Borde, gez. F. v. R. Eine gehäkelte, buntgestreifte seidene Geldbörse, ohne Geld. Eine Brille mit Stahl-Einfassung. Ein Paar graue und ein Paar braune Glace-Handschuhe. P o I i t i f cf» e r {feil. Deutschland. Darmstadt, 7. September. Die Großherzogliche Bürgermeisterei erläßt folgende Kundgebung an die Einwohnerschaft: Seine Kaiserliche Hoheit, der Kronprinz des Deutschen Reichs, haben uns bei der AbschiedSaudienz beauftragt, der Einwohnerschaft Allerhöchst Ihren Donk für den überaus warmen Empfang auSzusprechen. Seine Kaiserliche Hoheit erwähnten hierbei wörtlich: „Es ist Mir in letzter Zeit mancher warme Empfang bereitet worden, aber keiner war Herz- licher, als der in Ihrer Statt. Ich werte diesen Tag nie verg'ffcn." Es gereicht uns zur Freunde, dies hieroit zur öffentlichen Kenntmß zu bringen. Berlin, 5. Sept. Die erste Nachricht von ter Berufung des Herrn von Gaffer ins bayerische Ministerium hat mit Recht alle Welt in Erstaunen gesetzt; man war auf einen solchen Schritt nicht gefaßt, weil nicht die geringste Beran- laffung dazu vorlag. Die Beziehungen Bayerns zum Reiche waren, wenn wir die Haltung der Vertreter der beiderseitigen Regierungen ins Auge fassen, im All- gemeinen befriedigend; alle wichtigeren Gesetze und Beschlüsse des Reichstags und Bundesrarhs wurtcn unter Zustimmung sämmtlicher dabei detheiligten Vertreter der Regierungen vereinbart; auch die Stimmung und Wünsche des Volkes in Nord und Süd ließen wesentliche Veränderungen nicht als nothwendig erscheinen. Mit gleichem Recht darf behauptet werden, daß die politische Lage in Bayern selbst einen Wechsel in der obersten Leitung wenigstens im gegenwärtigen Augenblicke ebenfalls nicht erheischte. Wozu also eine Action ins Werk setzen, die, wie selten eine ankere, in alle Lebensverhältniffe eines Landes auf das Tiefste einzu- greifen im Stande ist? Nach constnutionellern und parlamentarischem Gebrauch findet ein Ministerwechsel in ter Regel doch nur dann statt, wenn die Interessen des Volkes und des Landes cs ersordert, wenn, gleichviel durch welche Ereigntss., eine erhebliche Verschiebung der Parteckiäste vor sich gegangen ist, deren Mißachtung einen Stillstand der Staatemaschine zur Folge haben müßte. Nichts von alle dem sehen wir gegenwärtig in Bayern wirksam. Wenn trotzdem alle Parteien über das bisherige Ministerium zu klagen hatten, so betrafen die Klagen dessen schwanktnveö und unentschlossenes Verhalten in einzelnen allerdings nicht unwichtigen Fällen, im Großen und Ganzen aber hatten die Minister doch stets eine, wenn auch kleine Majorität für sich. Was noih gethan hätte, wenn einmal die Neubildung eines Ministeriums erfolgen sollte, wäre gewesen, die Elemente unter den entschiedeneren Männern der liberalen Partei zu wählen, weil kiese die Garantie für die fernere gedeihliche Entwickelung der Angelegenheiten im Reiche gewährten und auch Der ungetheilten Zustimmung des überwiegend größten Theils des Volkes im engeren Vaterland sicher waren. Oder war man in gewissen Kreisin mit dem Gange der Dinge im Reiche unzufrieden, sah man sich bei einer gleichmäßig fortschreitenden Eonsolidtrung der centrisugalen Kräfte in seinen berechtigten Stammes- etgenthümlichkeiten bedroht und wollte man deshalb dem weiteren Fortschritte auf dieser gefährlichen Bahn einen mächtigen Riegel vorschieben, so hätte man nicht so zaghaft Vorgehen dürfen, dann wäre ein rabenschwarzes Ministerium sicher- lich eher am Platze gewesen. Man hätte sich dann überzeugt, ob Bayern oder vielmehr nur ein kleiner unzufriedener Bruchtheil die Macht besitzt, Vie zwei letzten Jahre rückgängig zu machen und die Geschichte auszuhalten; man wäre dann ein- für allrmal zur Genugthuung aller Parteien geheilt. Das neue Ministerium unterscheidet sich von dem abgetretenen nur dadurch, daß es den sogen. Patrioten vielleicht giößere Eoncessionen machen und im Uebrigen ebenso unentschuden hin- und herschwanken wird, und wahrscheinlich noch durch die größere Unfähigkeit. Daß es auf die Unterstützung ter Ultramontanen nicht zu rechnen haben wird, kündigen ihnen diese schon im Voraus recht klar und vernehmlich an; auch sie wollen kein Ministerium, daö „nicht Fisch und nicht Fleisch, nicht kalt und nicht warm ist." Wozu also, so fragen wir noch einmal, der Welt ein Schauspiel bieten, bet tem sowohl die offen wie hinter den Couliffen mitwirkenden Acteure sich lächerlich machen und das schließlich den Staatssäckel in Mitleidenschaft zieht? Gibt es immer noch Deutsche, die unpraktisch genug sind, für den kurzen Genuß, hohe Politik gemacht zu haben, so viel zu wagen? Hoffen wir zuversichtlich, daß sie dann im Ausfterben sind. (D. Pr.) Berlin, 6. September. Man erinnert sich, daß es der französischen Regierung g.lr-ngcn ist, für die in Deutschland noch befindlichen Strafgefangenen Begnadigung vom Kaiser zu erlangen. Um so auffälliger ist folgender Fall, über ten die „Badener LandeSztg." schreibt: So oft ein Gnadenoct des Kaisers den in Deutschland verhafteten französischen Kriegsgefangenen zu Theil wird, wird iw Elnmedinger Amtsbezirk eine bittere Erinnerung wachgerufen, .und zwar folgender Sache wegen: Bei Ausbiuch des Krieges befand sich ein ' junger Mann aus Bahlingen, Sehn achtbarer, wohlhabender Eltern, als Metzgerbursche in Montbeliard. Vergebens drangen damals feine Eltern auf feine Nachbausekunst; das Zureden seines Meisters, dem das Verbleiben feines Gehülfen sehr in seinem Interesse belegen hab.n mag, wie feine Versicherungen, daß der fernere Aufenthalt mit keinen Fährlichk.iten für ihn verbunden sei, erhielten die Oberhand. Nach dem Bekanntwerten der Niederlagen überfiel ihn bei einer Beschäftigung am Brunnen eine Rotte Fanatiker, deren Opfer er ohne Zweifel geworden wäre, hätte er sich richt Urfelben durch tapfere Gegenwehr entledigt und einem derselben durch einen Schlag mtt dem Metzgeistahle auf den Kcpf töttlich getroffen zu Boden gestreckt. Von den französischen A,sisen ohne Rücksicht auf die Nolhwehr, in welcher er sich befand, zu dreijährigem Gesängniß verurthcilt, befindet er sich fett der Zeit in Haft, aus welcher ihn die diplomatischen Schritte der schweizerischen Gesandtschaft, welche die Vertretung der Badener wahrend des Krieges Übernommen hatte, wie die nachherigen Verwendungen ter deutschen Gesandtschaft nicht zu retten vermochten. Alle diese Schritte scheiterten bisher an der Hartnäckigkeit der fran- zösijchcn Regierung. Berlin, 7. Sept. Bei dem Galadiner brachte Kaiser Wilhelm folgenden Trinkspluch aus: „Mit den Gefühlen herzlichen Dankes erhebe ich das Glas auf das Wohl meiner kaiserlichen Gä|le!" Die auf diesen Toast folgende Musik ging in die Melodie „Gott erhalte Franz den Kaiser" über, worauf Kaiser Franz Flucht begeben hat. Zur Nachricht, daß der preußische Kronprinz eine Villa am Starnberger See kaufen wollte, schreibt das „Vaterland": Als ob wir noch nicht genug Preußen im Lande hätten! Hoffentlich thut's der Preuße nicht, um unfern König zu ärgern, der einer solchen Nachbarschaft sicher von Berg weg aus dem Wege gefaßt wurde. München, 7. September. Der Regierungspräsident Pracher von Regens- bürg war nicht, wie verbreitet worden, wegen der Ministcrtrisis, sondern wegen Vollzugs ves Jesuitengesetzes, der in den nächsten Tagen beginnen soll, hierher berufen. — Finanzminister v. Pfretzschner hat seinen Urlaub abgekürzt (er befand sich in der Schweiz) und wird in den nächsten Tagen hier Eintreffen. Aus dem Canton Guebwiller (Ober-Elsaß), 4. Sept. Unzeitiges Vergessen der Thatsache, daß wir uns in einem eroberten Lande befinden, hat einem unserer Beamten das Leben gekostet. Vorgestern Abend zwischen 10 und 11 Uhr wurde der Chef de Gare zu Bollweiler in dem dicht hinter dem Bahnhof und nur durch ein schmales Gäßchen von demselben getrennten Case-Rchauront von einem Franzosen erstochen. Der Beamte, ein früherer Angestellter der Köln-Mindener Eisenbahn, saß mit zwei oder drei Collegen in der Wüthschaft. Die Erinnerungen an die zurückgelegten Feldzüge, namentlich die Erfolge vor Sedan, brachen bald bei den alten Kriegern laut durch und man sang „die Wacht am Rhein und andere. Die Franzosen oder Elsässer, an einem den Beamten entgegengesetzten Ende des Lokals sitzend, antworteten mit französischem Gesang in einer Weise, die schließlich den BahnhofSchef veranlaßte, sich zu ihnen zu begeben und Still- schweigen zu gebieten. Ein Wort gab nun das andere, und soll sich der Beamte zu einer so verletzenden Äußerung haben hinreißen laffen, daß die Elsässer sofort zu Thätlichkeiten schritten. Die Anwesenden beförderten die Burschen mit vereinten Anstrengungen aus dem Lokale, an dem jene nun ihre Wuth an den Fensterscheiben u. s. w. ausließen. Als man zurückkam, war der Bahnhofverwalter mitten im Zimmer zusammengesunken und bereits eine Leiche. Er hatte einen tödtlichen Stich in den Hinterkopf erhalten; ein zweiter Stich war gegen einen anderen Beamten geführt worden, hatte denselben aber nur oberflächlich an der i Brust getroffen. Der Vorfall hat große Bestürzung auf beiden Seiten erregt. ■ Die Behörden von Bollweiler und das Fricdensgerrcht zu Guebwiller begannen sofort die Untersuchung, die noch in der Nacht unter Leitung des inzwischen requirirten StaatSprocuratorS zu Colmar zum ersten Abschluß kam. Die Recherche i nach dem als der Thai verdächtigen, dem Gärtnerburschen eines Oeconomen zu ■ Bollweiler, blieb ohne Erfolg, da sich derselbe unmittelbar nach der That auf die gehen würbe. Die Nachricht von der Errichtung eines Monumentes in München zum Andenken an die Ereignisse von 1870/71 begleitet das „Vaterland" mit folgenden Worten: Für die damals von Bayern gemachten Dummheiten braucht'- kein Monum nt; die merken wir uns im Kopf und im Geldbeutel. (Die Redaction des „Vaterland" könnte ein unternehmender Kopf in Spiritus setzen und sehen lassen, es wäre gewiß ein Geschäft zu machen.) Ueber die Vergangenheit des Herrn v. Gasser erhält die „N. fr. Pr." nachstehende biographische Notizen. Der genannte Staatsmann ist der Sohn eines Petersburger Banquierö, welcher in feiner Eigenschaft als Agent des Hauses Rothschild dessen Geschäfte mit der russischen Regierung besorgte. Nach den Grundsätzen russischen Systems erzogen, siedelte Herr v. Gasser in seinem dreiund- zwanzigsten Lebensjahre nach Deutschland über und trat hier in bayerische Staatsdienste. Er wäre auf seinem Posten wahrscheinlicherweise unbeachtet geblieben, hätte nicht fiine im Jahre 1863 erfolgte Verheirathung mit Frau v. Rebwitz, Hofdame der Königin-Mutter, ihm ganz besonders freundliche Beziehungen zum königlichen Hofe eröffnet. Als König Ludwig sich mit der Prinzessin Sophie verlobte, wäre beabsichtigt gewesen, die genannte Dame zu der Obcrhofmeisterin der künftigen Königin zu e.nennen. Nachdem nun aber diese Verlobung rückgängig geworden, wurde Herr v. Gaffer mit dem Gesandtenposten in Stuttgart betraut, wobei sich derselbe nach wie vor der ehrendsten Gunst von Seiten des Königs erfreute und zwar in so hervorragendem Maße, daß um tote Zeit, wo die parti- kularistische Strömung in München die Oberhand gewann, sein Name sofort und allein in den Vordergrund trat, als die Bildung eines neuen Cabinets ins Auge Schweiz. Bern, 7. Sept. Das zu Ehren des Schiedsgerichts in der Alabamafrage bestimmte Fest wurde auf den 12. Sept, anberaumt. — Im Engadin sind in dem Dorfe Zernetz 120 Häuser und viele Ställe total niede gebrannt. Italien. Rom. Zwischen dem französischen und italienischen Cabinette wäre es, wenn wir einer Mittheilung der „Karlsr. Ztg." glauben dürfen, zu einer sehr erregten diplomatischen Auseinandersetzung bezüglich der Ausführung des Klostergesetzes gekommen. Das französische Cadinet habe sich eine Beschwerde des heiligen Vaters angeeignet, und für die f. Z. gemeldete Einmischung Frankreichs in diese Angelegenheit die angebliche Mißachtung der Rechte französischer Nationalen zum Vorwand genommen; die italienische Regierung dagegen habe sich gegen eine Intervention sehr entschieden verwahrt und noch entschiedener die einstweilige Sistirung der Ausführungsmaßregeln abgewiesen. „'Sie handeln auf Ihre Gefahr;" mit diesen Worten soll der französische Gesandte in Rom eine Unterredung mit dem italienischen Minister des Auswärtigen geschlossen haben. „Auf unsere Gefahr und nach unserem Recht," wäre die Antwort des italienischen Ministers gewesen. Dies würde allerdings, vorausgesetzt, daß die Unterredung der beiden Diplomaten in der angebeuteten Weise stattfand, auf eine gereizte Stimmung zwischen beiden Cabinetten schließen laffen; doch der Controoersfragen zwischen Frankreich und Italien gab es in jüngster Zeit schon so viele, ohne daß bieselbcn ein ernstes Zerwürfniß zur Folge gehabt hatten, daß wohl auch Der jüngste Jncidenzsall das friedliche Einvernehmen beider Staaten nicht stören wird. Rom. Die „Gazzetta d'Jtalia" brachte vor einigen Tagen einen Artikel, worin sie anzeigte, daß die Jesuiten den Papst vurchauS nach Belgien bringen möchten, daß aber das Cadinet von Versailles die belgische Regierung daraus aufmerksam gemacht hätte, welche Schwierigkeiten daraus für Belgien und Frankreich hervorgehen konnten, und daß es daher im Jnierlsse beider Lander sei, baß der Papst in Rom bleibe oder wenigstens nicht nach Belgien gehe. Heute ^oievh für den voranaegangenen Toast herzlich dankend und denselben erwiedernd,! Straßenräuber, Flibustier, ungezogene Gassenjungen, Ehrabschneider, Verleumder, ° -.....- —; „Gott erhalte und beschütze Kaiser Wilhelm, lausigster Tabak. _ folgenden Trinkspruch ausbrachte: „L-.. -v- - & . Kaiserin Augusta und das königliche Haus!» Nach kurj-r Pause ergriff Kais r Al-ianver da« Wort: „Ich trinke aus da« Wohl der tapferen vreutzischen Armee!" < Der Kaiser von Rußland ernannte den Prinzen Karl und Albrecht Baker von i Preußen zu russischen geldmarschallen. Berlin 7 Sept. Da« englische Parlamentsmitglied Kinnaird überreichte dem Fürsten B-S-u°,ck eine mit vielen Unierschristen, darunter solche von englischen Bischöfen, vielen Mitgliedern de« Parlaments und de« eng ischen hahen Abel« bedeckte Adresse, welche sich gegen da« Dogma der Jnfallibilitat aussvricht und die wärmste Sympathie für den Kampf des Reichskanzler« gegen den U 'ramon- tanismu«, sowie die lebhafteste Bewunderung für seine Geduld, Weisheit, Ausdauer und seinen wabren Freiheitsstnn ausdrückt. Berlin 7. September. Gestern Abend in der zehnten Stunde machte Graf Andrassy dem Fürsten Bismarck einen längeren Brauch. Morgen giebt Fürst Bismarck ein größeres Diner. $?o(n 2. September. Der Erzbischof von Köln theilt untcrm 26. August mit besonderem Erlaß dem CleruS der Erzvioeese ein -schreiben zur Kenntniß. nahmt mit, welches er an den l>. Provineial der Gesellschaft Jesu ,u Maria-Laach ,u richten stch veranlaßt gesunden habe. Es heißt darin u. A.: „Ueberzeugt von der Grundlosigkeit der gegen die Gesellschaft Jefu erhobenen Schmähungen, Ver- dächtigungen und Berleumdungen, wodurch eine große und mächtige Partei, dte nicht nur den Jesuiten, sondern der katholischen Kirche, ;a dem Chnstenthum selbst feindlich enigegentritt, vor Allem die Bluthe des christlichen Leben«, welche in der Ausübung der evangelischen Räthe in dem von der Krrche approvlrken Ordensleben stch entfaltet, mit Haß und Verachtung verfolgt, vertraue ich, daß ver Hoch». Eiern«, von derselben Ueberzeugung durchdrungen, d.c um Christ, rnill-n verfolgten und ohne UriheilSfpruch verbannten Glieder der Gesellschaft Jesu, eingedenk der großen Wohlthaten, welche ihnen Sltru« und Laien zu »er- vanken haben, mit brüderlicher Liebe umsaffen und ihnen Gutes für Gutes ver- । netten werde. Ich vertraue nicht weniger, daß Ihr, theuerste Mitarbeiter, die durch °a« eifrige Wirken der Gesellschaft Jesu zum Heile der Seelen tn der । Errdlöcese hervorgebrachten segensreichen Früchte mit aller Sorgfalt und Treue nach Kräften erhalten, pflegen und vor dem Verfalle zu bewahren bemüht ;em, werdet. Mit Bedauern habe ich vernommen, daß die große Liebe und Anhang- ltchkeit der Gläubigen zu Den Vätern der Gesellschaft Jesu bereits Einige zu solchen Kundgebungen des Unwillens und Der Entrüstung über die von den Staatsbehörden gegen Dieselben ergriffenen Maßregeln hingerissen hat, welche mit den Gesinnungen" und den Pflichten eines Christen gegen die weltliche Obrigkeit nicht vereinbar, sondern stets zu beklagen sind. Ich ersuche deshalb den Hochw. Clerus, überall, wo es nothwendig erscheint, die Gläubigen an ihre Pflichten aegen die wehliche Obrigkeit zu erinnern und sie vor jeder unerlaubten und straf- baren Widersetzlichkeit ernstlich zu warnen unter Bezugnahme auf das apostolische Mahnwort im 1. Briefe Petri 2, 13—15." München, 1. Sept. Die „Wochenschrift der bayerischen Fortschrittspartei" schreibt: Die Inspektionsreise des deutschen Kronprinzen in Bayern ist es, welche in dieser Woche hauptsächlich die Spalten der Tagesblätter füllt. Es wird hier Darauf hingewiesen, wie der festliche Empfang, den man überall dem tapfern Feld- Herrn Der dritten Armee bereitete, ein um so werthvolleres Zeichen des nationalen Geistes ist, eben weil er durch keine Absichtlichkeit demonstrativ bestimmt wurde. Das „Ingolstädter'Tagblatt" schreibt hiezu: „Durch diese erhebende Feier hat unsere Bürgerschaft dem deutschen Kaiserhaufe in seinem erhabenen Sprossen, Dem Deutschen Kronprinzen, die regsten Sympathien kundgegeben, auch bewiesen, wie hoch sie das Band inniger Bereinigung mit dem gesummten deutschen Vaterlande zu schätzen weiß, und wie sehr cs ihr Darum zu thun ist, dasselbe immer enger zu knüpfen. Mag der Ultramontanismus noch so sehr mit dem römischen Vatikan liebäugeln, seine Bestrebungen werden auf unfruchtbaren Boden fallen, und seine Anstrengungen, das einmal geknüpfte Band zu lockern, zu Schanden werden." — Daß Die ultramontanen Blätter hierüber anderer Meinung sind, ist selbstverstand- lich. So schreibt die „Donauzeitung" : „Die Rundreise des Erben des Deutschen Reiches zur Truppenschau hätten wir glücklich hinter Dem Rücken. Den National- servilen SüdveatschlanDS war hiebei hinreichende Gelegenheit geboten, ihre Kratzfüße zu machen, und sie haben ihre Ausgabe bis zum Uebermaße erfüllt. Wir überlassen es Den Lesern Der Donauzeitung, sich selbst ein Urtheil Darüber zu Hilden, und glauben, daß Se. k. k. Hoheit mit voller Befriedigung über die neben Der Truppenschau in den Kauf genommenen, wohl auch angestrebten Sympathien Der Anbeter des neuen Reiches die bayerische Grenze überschreiten wird. Ob das bayerische Volk in seiner angestammten Treue und Hingebung für unser Herrscher- bau6 und engeres Vaterland Bayern von diesen schweifwedelnden Kundgebungen besonders erbaut sein wird, des stellen wir in Abrede. Man kennt aber auch Diese Bayern in ihrer Hartnäckigkeit gegen die Begeisterung für das Reich Der .Gottesfurcht und frommen Sitte", und selbst die Ansichten des Kaisers und Kronprinzen: es soll Bayern „Bayern bleiben", werden das Volk nicht zur ernst'ichen Ueberzeugung bringen, so lange Schlag auf Schlag ein Stück nach dem andern von unserer Selbstständigkeit unter dem Staatslenker Bismarck per anderer Ansicht als der Kaiser zu sein scheint, niedersällt. Deshalb war für heuer Würt- lemberg und Bayern der Schauplatz dieser Erhebungen für preußische Sympathien. Baden ist ohnedies wohl bestellt. Die Früchte dieses Servilismus werden nicht lange auf sich warten laffen." — Das „Vaterland" läßt sich dahin aus: „In Augsburg hat sich fast die halbe Stadt vor dem preußischen „Re.chskronprlnzen" auf Den allerunterthänigst treugehorsamsten Bauch gelegt und Allerhöchstoenselben allerehrfurchtovllst angehundelt und angewedelt, die Vornehmsten der Augsburger haben aufgewartet, und Der rothe Fischer hat Dabei eine ReDe von sich gegeben, worüber Der Preuß' ein schöne Freude gehabt haben wird. Die Kriecherei wird jetzt in Ingolstadt fortgesetzt von diesen deutschen — Mannsbildern." Der Streit im klerikalen Lager zwischen „Dolksbote" und „Vaterland" einerseits, „Postzeitung", „Bayer. Kurier" und „Straubinger Tagblatt" anderer- seits dauert mit Der gleichen Heftigkeit fort. So sagt Die Postzeitung vom heben Volksboten, er sei wie ein Jude, wirft man ihn zur vorderen Thur hinaus, so kommt er zur Hinteren wieder herein. Das Vaterland redet von dem journaltstis scheu Handelsjuden Huttier, nennt einen Correspondenten Der Postzeitung eint flaumbärtige Kratzbürste, und läßt das Straubinger Tagblatt von Buben redigirt fein. D.r Volksbote stellt folgende Höflichkeitstitulaturen aus dem Lexicon des anständigen Dr. Max zusammen und verspricht Deren Fortsetzung: Siccarier, ie t« •*■**? j! r°z°k'° l>°° r gtbiaavk- U"' MWt] . °® ^tarnbtrnti Söuls " 1U< “■ , "" Hm* » tawW’i tnn Ap" ^ftacfio» °»d ftjM ;,s; *'■ $'■" «»*, c" k«h° ein,, ’8<«t tti >n lmim trtiunt= •«»iriHtSiMti. S'blitbtn, ‘ 8I0U 6. $ieaiit| y,illt«68ti }um "jkjfin Sophir vrr- ^rhofweißrrin brr -obliiig liiikMgig Stuttgart betraut, ‘fiten des Röni^ !t't, wo dir JHame joloit und ^bincte ins Auge »cher von Rrgens. fonbtiD wktzrn linnen soll, Hintz» ^gekürzt (tr brsaud utrlffrn. Unjntig'S Der« bkßndkn, tzal einem }tn 10 und 11 Uhr dm Bahnhof und Mauunt von einem der Lolu-Niubeun ifi. Die ßrinnerun- vor Sedan, brachen : Wacht am Jtyrfn' ihn eotgegenglflgteo ng in einer Weist, btgdtn unO icQ fich 6er Siarntt k tu Wx ir^tn mit weinten ich on den Kenster« u Vahnhosvenvaltee 6t. tzr halte einen ich lvar gegen einen oberßächlich an 6« inten Seiten erregt Auebtviller begannen ,ung beS WV8*? Utn. DieMet'ht eine- Oeccnomcn iji ich der Thal auf du W,i*‘ '•’>’%( fit«-»" ’ rfV'W t»c11’ ... lluttr- t"i" ti,irrrrt"«« ° ,1« ei I» ' oji ««♦ .wjäÄ; ,t. fw'fi’w Vermischtes. Ketzerei öffentlich abzuschwören. Börsenberichte. Spanien k. 8. I 20 Frankens!. 9 19^2—20Vt * c Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 8. 105 8. 118 100 1047/8 1751/8 93 871/4 gegen den Ebro von keiner andere» Bande gehört al- der unbedeutenden Schaar des Cabecillas Quito. Woeke»!. Amsterdam k. 8. 977/6 IUI O1 UV 1., UV < -L ] ui i V ,1- ..............— I • - — fl. i' nommen werden, daß bei dem Fleiße der hiesigen Landwirthe im Ersaufen, Ersttcken und Vergiften der Mäuse mindestens ebensoviel vertilgt wurden, die nicht ans Tageslicht kamen. Also über eine halbe Million! und werden trotzdem noch etwa 30—40000 per Woche abgeliefert. — Unter Leitung von Specialaufsehern werden Giftlegungen an den Rainen uni) Säumen der öffentlichen Wege vorgenommcn und die Eisenbahnverwaltung ist wiederholt angegangen worden, die Böschungen des Bahnstranges von diesem Ungeziefer, das in zahlloser Menge darin steckt, säubern zu lassem Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 25-26 Aetien. Frankf. Bank 1443/< Frankf. Vereins-Kaste 1551/3 Darmst. Bankaot. 523 Wien Bankactien 949 Oest. Creditact. 368 Galizien — Geldaorten. fl. kr. Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53 -55 Ducaten . . 5 34—36 k. 8. - k. 8. 923/g k. 8. 1073/g m. 8. 1067/s L 8. 107 4% k. k. k. k. k. k. 8. 8. 8. 8. Darmstadt, 4. September- Die Zahl der im Jahr 1871 im Großherzogthum gehaltenen Hunde betrug 25,172, wofür 48,557 ff. 45 kr-Steuern bezahlt wurden. - In Starkenburg betrug die Anzahl der Hunde zu 2 fl- Steuer 10,298, die der Hunde zu 45 kr. Steuer 242. In Oberhessen betrug die Anzahl der Hunde zu 2 fl- Steuer 7682, zu 45 kr. 1183 (Hunde auf einzelnen Gehöften und Hirtenhunde.) In Rheinhessen betrug die Zahl der Hunde zu 2 fl. Steuer 5763, die der Kunde zu 45 kr. nur 4. - In den größeren Städten betrug die Zahl der Hunde: in Darmstadt 1061, m Offenbach 843, in Gießen 491, in Mainz 904, Worms 347, Bingen 206. — Der Hundeun- - » cäwmSo rua Auf 2 Luxus- iAreibt Cer römische Sorrefponbent der Gazzett» d'Jtvlta: „Ich kann nur beflätiaen wa« die G°,,etta d'Ztalia neulich über die Vorstellungen g'sagl hat, t IdÄie französtsche Regierung der belgischen gemacht hat Diese Vorstellungen batte» ihren Grund in den von Merode mit der belgischen Regierung getroffenen Verabredungen Die Haltung der franjöstschen Regierung hat natur tch »ich mrsehlt, atH die belgische Eindruck ,u machen und d.e Absichten der Jesuiten aus Be gi n zu vereiteln. Aber die Jesuiten wissen sich immer zu helfen. So sind Ne aui die Idee gekommen, den Papst nach England ,u bringen, wohin ter Papst ld)cn einmal, ehe ihm Malta angeboten wurde, gehen wollte. Die Jesmi-n ud,en ihm einzureden, er brauche sich nur in London zu »etzen, um ganz Groß, britannten wieder in den Schooß der allein seligmachenven Stirne zuruckzusuhitn, «efdrrieben mit einem der hervorragendsten katholischen Lord« in Unterhandlung (Zur Mäuse-Kalamität., In ber 8000 Morgen enthaltenden Gemarkung Ost- zu treten, bft cw, ,, . .. ■.» .. .enuiiicbe Stlimu sur 3im"fl ^3671 'hamster ^7s"fl. k^Summa^W^f^i kr. und kann ange- gellen Der Papst ist diesem Plane nicht geneigt, weil er da« englische Sltma ,ur diou H-, mu Hamner inr n fürchtet, und weil er, trotz der Versprechungen Lanza'e, do» nickt °n diet Unter- drückuna der geistlichen Orden glaubt. Da« Ministerium weiß nur zu wohl, kaß es von "ihm abhängt, ob P.u« IX. gehl oder bleibt und E.ngewei te ^sichern un« daß man schon Mittel und Wege ausfindig machen wird, um die Gefahren zu vermeiden, welche die Abreise de« Papstes von Rom in ihrem Gefolge haben würde. U-brigen« wird diese Zauderpolitik der Unterdrückung der geistlichen Orden dem Ministerium von ter Diplomatie empfohlen. Rur weiß man noch nicht, o man mit den Jesuiten keine Au-nahme machen soll. Madrid, 31. August. Die spanischen Bischöfe, welche sich ,um größten Theile in fast offener Aufl-Hnung gegen die Regierung de« K°n'g° •Umad-u-^ befinden, nehmen in ihren Verhandlungen mit den Behörden kein Blatt vor den i Mund und bal'en solche Rücksicht nicht für nothwendig, welche ihrer . Amt«drüver in anderen Ländern st» au- Klugheit auferlegen. Der Bischof von Tor.osl ist neuerdings mit dem Just z-Min stet Montero Rot« in Hader gerathen, weil dieser vier Geistliche der Dtoeese Tortosa wegen Verbindung mit den Earlisten verfolgen lassen will. Der Bischof erklärt tote Anllage für falsch und tf«t hitblütig hinzu: ,,E« könnten sich jedoch Forderungen, rote sie in der konig- lichen Versugung vom 14. August enthalten sind, wiederholen, und da muß tch venn mit der achtungsvollen Erklärung zuvorkommen, daß tch rntch auf dieselben n ch" 7inlaffln kann Ich habe die bischöfliche Gewalt, ohne sie ju verdienen aber auch ohne sie zu suchen, nicht von den Menschen, sondern von Jesu« Ehrtstu« durch seinen Statthalter, den souverainen Papst, erhalten ; und e« ^t mir nicht frei sie anders aurzuüben, al« im Gehorsam gegen ihn, im Einklänge mit den heiligen Eanone«, unabhängig von jeder anderen Autor.lat al« der »« » und ohne fremde Einmischungen, welche, wenn sie auch immer g-hassig waren doch in dem jetzigen Stande der religiösen Dinge in Spanien fast unbegreiflich flno " Im Anfänge hatte der Bischof erklärt, daß er zum Glucke durch Ob- lieaendeiten seines geistlichen Amte« verhindert worden |ei, umg-hend auf da« Schrciben be« Justiz-Minister« zu antworten; denn in der Zwischenzeit sei er der Entrüstung, welche dasselbe in ihm erregt, einiger Maßen Herr 0«®°'^" unb habt nicht so lebhaft geantwortet, wie er e« sonst °h"e Zweifel getban fca te. Wn mehreren Stellen beschuldigt der Bischof den Justiz-Minister der Leichtfertig- leit mit welcher derselbe die schwersten Anklagen gegen unschuldige Priester erhebe, 'n ' schieb7 ihm a Motiv unter, „die Religion zu ärgern und zu versolgen.» Die Re ieruna wird den Streit, ob sie den Bischof veranlassen kann, die ihm unte-stehenden, aber vom Staate bezahlten Geistlichen wegen Verlassung ihre« Amtes rur Strafe zu ziehen, schwerlich ruhen lassen und im Nothfalle, was jedenfalls der beste Aasweg, die Bestrafung selber auf Grund einer gerichtlichen UnteSu»ung in die Hand nehmen. Die neugewählte Landesvertretung wurde ihr ohne Zweifels hierzu W mja |n Spanien noch immer kein Ende nehmen^ SÄ««*“-?“ ectaaarAys ÄttWÄ**"*’** halten. In der Provinz von Tarragona hat man seit dem Marsch^von^BaldeS 5% östr. F. Lt. £. B. 362Vr * Lombard. Baun 230Vz Ludvdgsh.-Balbach — MaxbaJm 146 Bayer. Ostbahn 137 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Lndwigsb.-Aot. 182l/z Oberhessen „ 82l/z PrloritAten> 3°/0 öster. Stsb.-Prior. 583/< 3% öst. 8. Lombard 52 3% Livorneser 3 9 Vs 5u/0 Toscaner 61 Vz 5% Elisabeth.-PHor 85 V4 do. D. Emlss. 843/4________ - VandelSgesellschaf^d.e aleichfallS noch im Course zurück sind und deshalb gern gekauft werden. Amsterdamer beliebt und fest Bahnactien besserten sich ein wenig, ohne daß indeß die Umsätze zahlreicher geworden wären. Am meisten Abschlüsse fanden heute in Donau-Drau, Franz-Joseph und Ungarisch.galizischen statt. Von Prioritäten waren alte lombardische in einiger Frage. StaatSpaptere, Loose und Amerikaner geschäftöloS. Börseiipacbrichieii 7. September 1872. Preuss. 4*/a% Oblig. IO2V2 Frankf. 3Va°/o 0bl. 871/4 Nass. 41/a°/o Obi. 993/4 Kurhess. 4% w 94y2 Gr. Hess. 5% ObJ. — ' , , 40/0 „ 985/e , » 31/,0/q w 93 Bayer. 50/0 „ 1003/ft « 4i/3 o/o 1jährige 100>/2 40/g 1jährige 9-15/8 Würtemb- 11 Va % Obi. 993/4 Baden 4V2% Obi. c. E. L. — Oesterr. Silberrente 655/8 , Papierrente 607/e Spanier, neuest. 3% 30 Amerik. Bond» 1881r 99 n 1882r 963/g _ n 1885r — „ n 1887, 971/e britannicn wieder in ven Vcyoog oer aunn «.»w* dach 843, in Gietzen 491, in Mainz 904, Worms 347, Bingen 206. — Der .mh Sjjniain Victoria, die schon heimlich Katholikin sei, zu veranlassen, dlk fUQ ist in unserer Residenz also am ärgsten, da sammtlrche Hunde bis auf 2 un 0 ..... Man hat dem Monsignor Minning bereits Hunde sind. (Zur Mäuse-Calamität.) In ber 8000 Morgen enthaltenden Gemarkung Qst- ülKlftt. 276 518 35/62#95 303 744 husten 278 754 337 meist- Semmler, Ortsgerichtsmann. (4182) der Weilburger den Gleiberger den kleinen und 382 86 288 graben, Acker an Grenze, Acker auf Weg, Acker auf den. Gießen, den 9. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen S e m m l e r. Feilgedotenes. 685j Lieb ig'6 Fleischextract, achtes, von Fray Bentos, und Condensirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk— Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Blisch Söhne. großen Grasweg, Acker auf denLeihgesterner Weg, Acker daselbst, Acker am Langenstein, Wiese am Erdkauterweg und Grüninger Pfad, Wiese hinter der Burg am Gänsacker, schen Acker auf den Fluth- graben, Acker am Leufertsroder Weg, Acker auf den Hadders- Versteigerungen. Mittwoch den 18. September d. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dahiesigcm Rathhaus die den Erben des Jacob Simon II. dahier gehörigen Güterstücke, als: Flur Nr. O-Rlftr. 5/44, 166 Acker über dem Fabrici- fl/2M 5/w 8/148 7/ö2 8/ß M/161 27/zoi 31/50 36/235 I a°/236 ! 06/237 1 173 Hofraithe neben der Grünberger Chaussee (Gasthaus zur Germania), 35/(52/97 250 Grabgarten daselbst zum letztenmal meistbietend versteigert wer- Gießen, den 9. September 1872. In Auftrag: Besondere Bekanntmachung, ’^r Nr. hörige Flur Nr. cmKlfir. 4183) Mittwoch den 18. September d. I., Nachmittags 1/23 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die den Jacob Seibert und Ehefrau dahier ge- BONBONS aus achtem Löflund'schen Malz- Ertract bereitet, verdieycn wegen kräftigem Malzgcschmack augenblicklich fühlbarer, auflösender Wirkung und leichter Verdaulichkeit, den Vorzug vor allen derartigen Produkten. Vorräthig in Packet- chen zu 9 kr. in Gießen bei .^errn (2703) Emil Fischbach. auf vierjährige Zahlungstermine bietend versteigert werden. B^kanntmachunq. 4184> Der Abfuhrtermin für fammh liches in der Fürst!. Oberförsteret Lich versteigerte Holz - insbesondere das m ben, Schlägen liegende Stammholz — ist vis Ende September d. I. verlängert worden-^ Steigerer, welche diesen Termm überschretten, werden beim Forstgerickt zur Anzeige ge- ^Äe Herren Bürgermeister der umliegenden Ortschaften werden ersucht, dich im Jnteref e ihrer Ortsangehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Lich, am 7- September 1872- Der Fürstliche Oberförster: Wim men au er- Prkig-Mkdaiiik in Paris. Fortschritts - Mrdailie mit Kran? in Kim. LÖFLÜNO9 empfehlen s <1 lA li di Kill' Condensirte Milch. ei in Reisstärke. t Harheim bei Frankfurt. Wie kett 4* llasrneyrr. 36S3) Neue holländische c, R-baction, Druck und Verlag der Brühl-scheu llnli^Druckerel (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzer. V k .811 Bl u. ei K D de ge ur St G K' dei ru Kr 1 I ist ne rr vl , T stc S . UIl. p 9 9 e i c er AI ho B Parmesan- und Emme ii t Italer Häse. Ital. Brünellen, getrocfnefe Kirschen, Acpfelspalten, ganze Aepfel, Rkirabellen, Katharina - Pflaumen und türk. Zwctschcn. ml.' Thee, Vanille, Chocolade, Sardellen und Toilette-, Bade», Fenster- und Pferdeschwämme. Bienenbonig^ Zuckcrsyrup. Reinschmeckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr. pr. Pfund 28 fr. E Würfelzucker. I t» Champignons, fflTruifein. Sardine® W a l’hulle, ross. jSardinen, Caiiar Mund iTIixed-Piekles.i A Tafelmandeln, Tafelrosinen, ! f Ital. Haselnüsse, i !, Fn Ini| ! Syp dar lh Gc" V in 1 ■ 7? bet Farbwasren - Handlung von , Große und kleine Rosinen, au^pef. große Mandeln, Citronat, Orangeat, i ganzen und gestoßenen Zimmet, gestoßene Raffinade, Citronen, I AniSsaamen, Ammonium und Pottasche. | Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. al D 11* Ritbsamett» 3923) Mäusburq Sit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leinen- und Shiitlng-Hemdcn, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen. Chemisetts, Manschetten, allen Arten Halsbinden, Uniforms-Gravatten, Hand- fchuyen, Hosenträgern rc. rc. WH 4179) In der Ferber'schen Buchhandlung in Gießen ist zu haben: Hepp, Hepp! oder Die Meistersinger von Nürnberg. Große confessionell-social-demokratische Zufunfts-Opcr in drei gegenwärtigen Aften sur die Vergangenheit componirt von Richard, Text auch von Richard, aber von einem anderen. Verlag von W. Erbe in Spremberg. — Preis 27 fr. Diese Meistersinger-Parodie, das Werf eines unserer bekanntesten und beliebtesten Humoristen, ist ein würdiges Seitenstück zu der mit so allseitigem Beifall aufgenommenen Tannhäuser-Keilerei auf der Wartburg; da, wo sie bis jetzt zur Aufführung gelangte, hat sie durch ihren frischen Humor und ihre scharfe Salme außerordentlich angesprochen. y ,Gothaer Cervelatwurst. .in« . ■ ■ —_ lEmil Fischbach Blockchocolade, ! Vermischte Anzeigen. Da nkfagung. 4180) Für die reichliche Unterstützung des Schr. H. Wagner spreche ich in dessen Namen den edlen Gebern meinen herzlichsten Dank aus. H. Werner, Schreinermstr. 4194) Angenehme Frauenarbeit wird nachgewiesen und werden Nähmaschinen dazu verschafft von Frida Strobel, _________Kanzleiberg 66. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen ton Bildern wird schnell und billigst besorgt. L 4873) Die Specerei-, Material- und ^09) C'ln verehrtes Publikum um Entschuldigung bittend, daß die ver- flosieue Tdoche die Brodlieferung unregelmäßig eintraf, so daß dem Bedarf nicht immer Genüge geleistet werden konnte, erlauben wir uns nun darauf aufmerksam zu machen, daß von jetzt an immer frische und gute Waare in unserer Niederlage bei Herrn I. Rothenberger in Gießen eintreffen wird und daß Blockungen nicht mehr Vorkommen. p Lorül-Grwrrbr- n. Jnüustnc-AusHclluna in Worms. qr„a»4n78) t,eT€^Ii^en Besuchern ter localen Gewerbe- und Industrie- Uussteuung zu Worms machen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß sämmt- hHm ^cf,lf<4|en SufcWtgöbofjit, sowie die Stationen Boben- ' °oPpC? ?C,'nb )'udwigehafen, Speyer, Neustadt, Tmkhcim, Weeßenbnrg, Lambrecht, Kaiserslautern und Zwcibiücken der pfälzischen be> gleichzeitiger Losung von Ansstellungsbilleten eusache Fahlkarten ausgcben, die zur freien Rückfahrt bercchtiacu. Tie Eröffnung findet statt am i l^ September, Morgens 1l Uhr. Ter Eintrittspreis ist aü?12 U- a Per,on festgesetzt. Einem zahlreichen Besuche sieht entgegen: ' Das Gesummt-Comite bn ieenien Geweibk- und Ziidlistiit-.Anssttlluna. Wormser Verioosung-, Mit der am 11. September 1872 zu Worms stattfindenden Local-Gewerbe- und Industrie-Ausstellung V e r < o o s tt n y verbunden. 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Bmniethungen. 4185) Ein möblirtcs Mansarden-Zimmer nebst Cabinet ist zu vermiethen bei _______________Louis Busch Wittwe. o- ^Jein an der Hardt gelegener Felsenkeller ist zu vermiethen. _____________Louis Busch Wittwe. 4188) Ein kleines Familienlogis ist vom 1. October an zu vermiethen bei G. Richter, Wolkengasse, ____________zu erfragen bei Georg Vaubel. 4190) Zn meinem Haus^ auf dem Reichensand ist ein Familienlogis zu vermiethen und sogleich beziehbar. ______Heinrich Frech, Schneidermstr. 4191) Die seither an Bäcker Jughard vermiethet gewesene Scheuer ist anderweit zu vermiethen. Fr. Leib, im Rappen, 4107) Ein Zimmer mit zwei Betten auf sofort zu vermiethen. S. Plank, auf dem Hamm, gegenüber der Badeanstalt des Herrn ____________Rübsamen.________ 4158) Eine Stube sofort zu vermiethen. Löwengasse C. 106. I ® er ft e wird zu kaufen gesucht. E- Pithan. 4162) Weißbinder und Handlanger finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei Heinrich Ruhl, Weißbinder, ______________in Steinbach. _____Z. A. Busch Söhne. 4193) Ein Kinderwägelchen ist zu ver- kaufen. Wallthor Nr. 146._______________ 4198) Reife Frühäpfel (Kaiserkronen), korbwetse zu verkaufen bei ________G eorg Vogt, Kupferschmied. 1876) Thürfchoner in Crystall und Por- zellnn bei______________Wilh. Balser. 4189) 300 fl. Vormundschaftsgclder siud gegen genügende Sicherheit sofort auszuleihen bei H. C. Vogt, __Marktplatz. 4125) Eine Wiese im Heegstrauch, 900 Klafter mit Grummet - Erndte, ist mit 5jähriger Abzahlung preiswürdig zu oer kaufen. Näheres bei Elias Meier. ”4192) Das Grummet von drei Morgen Wiesen ist zu oeipachten. H. M. JugHardt, Lit. D. Nr. 219. 4116) In Lit. 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