Frau. Je" iü, «nb 'eitet haben, tortenen §trtn ■ 7 b'mselbm ’ »id solches in !° h°hem Mch '' "ckevolk )YNks hhin. Permann, 56. PreiS vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringertohn. Durch die Post biogen Vierteljährifl 1 st. 29 h. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. " Dienstag den 9. Juli 1858. '•. --■ ——---—— ------------------------— ------—■; Zha a. u .. £ VA41 faUÄÄMÄt» werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- ä$C||CllUnQCH UU| VCll \5)lCyCUCr Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für das Hl. Quartal zu 1 fl. Amtlicher T h e i L. l'chkr Erzählungen norm Bilde, klein Mordsweihnacht", rdung einer allge- rnehmen der aller- des enorm billigen sowie in allen it! ur von Villingen im Landeshospital ig-kosten an die n folgende amtliche )QB von Seiten des nach dem Ableben an bit Gemeinde nen geleistet worden m b. Mts.) n, daß wir obige mer so lange für i widerrufen oder dieser Behauptung Srllbeim. lugen juftrn etl.s 1t9 ^rechnE jre* 3 Großmutter. Er- äcfcr. Von Herbert ,cbnur.g von Adolf ftankischen Hohen- moalde. Von H. S. ie es nicht werden r v E. Mtt W ) 'ahir ausgenommen Ucberschwemmungs- utg 1812. S -Der MM Mder. -KoE ,up, qsachrichlen- nwagen d » ^^gsie, i Orkau- 45, a ert“1'"' in örP Controleurs- Nr. 20 des Reichsgesetzdlatteö, ausgegeben am 30. Juni 1872, enthält: (Nr. 837.) (Nr. 838.) (Nr. 842.) (Nr. 843.) (Nr. 839.) (Nr. 840.) (Nr. 841.) Nr. 18 des Reichs>Gesetzblattes, ausgegeben am 25. Juni 1872, enthält: Einführungsgesetz zum Militär-Strafgesetzbuche für das Deutsche Reich. Vom 20. Juni 1872. Militär-Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich. Vom 20. Juni 1872. Nr. 19 des Reichs-Gesetzblattes, ausgegeben am 26. Juni 1872, enthält: Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Haushalts-Etat des Deutschen Reichs für das Jahr 1872. Vom 20. Juni 1872. Gesetz, betreffend die Regelung des Reichshuushalts vom Jahr 1872. Vom 20. Ium 1872. Ge etz, betreffend den Termin für die Wirtsamkeir der Verfassung ?es Deuffchen Reichs rn Elsaß-Lothringen. ^Vom 20. Ium 1872. GeseN betreffend den außerordentlichen Geldbedarf für die Reichsersenbahnen in Elsatz-Lothrmgen. Vom 15. Ium 1872. Gesetz,' betreffend die Verwendung des Überschusses aus der Verwaltung der französischen Landesposten durch die deutsche Rerchspostverwaltung wahrend des Kriegs gegen Frankreich in den Jahren 1870 und 1871. Vom ^O. Juni 1872. etaÄSftS? d^im'GEerLum L^elegenen Hauptämter Mainz, Singen und Worms an Stelle des seitherigen (Nr. 846.) Telegraphen-Ordnung für das Deutsche Reich. Vom 21. Juni 1872. , oq cvnn; 1»79 r^r 847') Bekanntmachung, betreffend die Ernennung von Bevollmächtigten zum Bundesrathe. Vom 23. Ium 1872. . (Nr'848) 6 krmäd)ti0im0, bürgerlich gültige Eheschließungen von Deutschen vorzunehmen und die Geburten,- Helrathen und ^terbefalle von ®eU,,U6en1r|äb8,t^i“eiitfS iU btUtfUnbCn' ä" 6m @ie6en. Eekanntmachun g. Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. Dicken siiw 7'h^mDe Bß 152,tl153MU154 und 155 der erwähnten MiütLr-Ersatz-Jnstruction bw Ä b g, bei der unterzeichneten Commission einzureichen, falls sie b-ie-n Reichen mit gleicher Freudigkeit begrüßt worden ist, durch die immer kräftiger sich entwickelnden freundschaftlichen und warmen Beziehungen zwischen -^rmschland und Italien, die dem italiemschen Staate ein bis jetzt noch nicht gefanntc« Gefühl m Sicherheit verleihen, sind nach den gewaltigen Enchuttt.ungen le en Jahre die mitteleuropäischen Verhältnisse unerwartet “ fn so glücklich vom Kaiser Alexander 11. eingeleitete Culturardert eine Steigerung leinet Macht und seines Ansehen« za erwarten habe. _. . Rranfreicb freilich grollt (einem Gescheckt und seinem Besieger. Aber ie mebt die Erkenntniß der^Weltverhältniffe in dem sranzvflschen Volke Etngang findet, um so mehr nimmt der Revanchegedanke die Gestalt Zu »ns.« raume- IN NM so weiteren Spielraum gewinnt also die hellende Macht der Zelt, x.1 rs'doch schon ein großer Fortschritt, wenn ein französischer Minister e« wagen Der Vatican und der Weltfriede. s®isg.-g«; Washington ist gerettet, nicht durch d.e Ge chicklich, de,■ W fid) lmmer kanischen Staatsmänner, sondern weil «us «°en Se nn de-^rean , w gebieterischer die Forderung geltend . ißijifcrn Heiligt roetcc; gesähriiche Ursache der Mißstimmung zwischen > tllÄ (Sabine* von schritte Lacht. Durch die Annäherung Oesterreich« an Deutschland, t.e i S$B&S? SSr'SÄ »WÖÄT7 Prüfung nicht stattfinden. dieselbe voraenomme» wird, kann erst später bekannt gemacht werden; eine specielle Einladung erfolgt nicht. S&*_! "fcdw»e"Ä!Ä, ST«""’"“™ ’S-»««”" Wi*' -» •* 6,1 $"lu|* 6,5 *•* spätestens i Anmeldung um Zulassung zum euflahrtgen Militärdienst M die Au gab $ turd) Entschließung der Ersatzbehorden dritter , „„ srtss wjmxäwv - «- - -*** *• 7 *''Tää*»**" *» - — — - ***» •*** - - ' ---- •***' **" - ’**’**'** t Verhältnisse sich nicht nach ihren Wünschen entwickelten. bei jedem weiteren Schritte bewußt die Franzosen, die im vorigen Jahre durch ihre Abwesenheit glänzten, wieder darauf gerichtet ist, dem mächtigen In diesem Kampfe muß Europa auf unserer Seite stehen. Denn die Curie Deutschland Oesterreich Verhandlungen derartig in die Länge ziehen, daß die Ratification erst mit dem letztgenannten Tage erfolgen wird. Die Schuld der Verzögerung der Ratification bleiben müssen, daß der Wunsch der Gegner deutschen Reiche den Fuß zu zerschmettern. hat sich zum Mittelpunkt aller Elemente gemacht, welche die Fackel de- Kriege- und der Zwietracht schwingen. Sie nährt die Rachegelüste der französischen Chauvinisten, sie wühlt in Oesterreich gegen Verfassung und Gesetz, in Spanien gegen den König, dessen Regierung der einzig denkbare Damm gegen die voll' ständigste Anarchie ist. Die Curie allein wünscht den Weltfrieden zu stören; ihre Bestrebungen sind der schwarze Punkt am Horizonte der europäischen Politik. Mad tim Sßttit selben Bedi Corte« hüben den Die Gnernica h Par M jagen. D nahmen zu angenomau Bers worben. ? turd) tetld Gefitzentivu binMgen Stt Urkunde zu Ertrag iß Arnim wir Mac Mahr Soiree erfc feindliche S Thier« dem beginnen m Allt hier angel an-alten. |1 ....... Berlin, 7. Juli. In der Convention, welche neuerdings zwischen Deutsch. Vom Vatikan aus wird diese Partei geleitet, aber ihre Häupter sind es, land und Frankreich wegen der Zahlung der Kriegskosten und der Räumung de- die der Politik des Vatican ihren Stempel aufdrücken. Die Jesuiten beherrschen französischen Territoriums abgeschlossen ist, war bekanntlich festgesetzt, daß der Der* die Curie und durch die Curie die gesammte Hierarchie, die zu einem blinden trag innerhalb 10 Tagen ratificirt werden solle. Man hatte seither geglaubt, Werkzeuge in der Hand der Curie und daher mittelbar der Jesuiten geworden daß die Angelegenheit dermaßen beschleunigt werden würde, daß die Ratification ist. Die Macht also, deren Beruf es ist, Frieden und Versöhnung zu predigen, s" ....... ~ -- - zahlreicher einglfunden haben. — Heute Abend veranstaltet die Stadt Ems zu Ehren des Kaisers die am 25. Juni durch Ungunst der Witterung vereitelte Be- schon vor dem Ablauf der in dem Vertrage festgesetzten Maximalfrist werde erfolgen können. Wie man jedoch aus eingeweihten Kreisen erfährt, dürften sich die , Pete, güben, dir - 3231 befahr^ kann, in der Versailler Versammlung Zeugniß abzulegen für die Friedensliebe der Oeffentlichkeit bestimmte Ausgabe der Bunde-rath-verhandlungen, den Inhalt der deutschen Regierung! Protokolle und Drucksachen enthaltend, durch das Reichskanzleramt veranstaltet. Aber freilich, eine Partei giebt es in Frankreich, die fortdauernd von einer Berlin, 7. Juli. Das officielle Organ der Curie, der „Offervatore romano", nahen Revanche träumt und deren wüthende Ausfälle gegen Deutschland am brachte dieser Tage über das deutsche Reich die folgenden Freundlichkeiten: „Die meisten dazu beiträgt, im Volke den Haß und die Rachegelüste nicht aussterben Thatsache, daß Preußen in einer Zeit, wo die rohe Gewalt vor Recht geht, einen zu lassen: da- ist die ultramontane Partei. Wäre diese Partei nur eine fran- großen Theil Deutschlands annectirt und seinem Reiche etnverleibt und diesem den zösifche Partei, so könnten wir auf ihre Agitationen mit großem Gleichmuth Namen „Kaiserreich" gegeben hat, diese Thatsache allein genügt nicht, um be* blicken. Aber sie ist mehr, sie ist ein Glied einer ganz Europa umspannenden haupten zu können, das heilige römische Reich sei wiedererstanden, da dieses faktisch Partei, die von einem Mittelpunkt geleitet wird, und die den Haß gegen Deutsch- und rechtlich zu bestehen aufgehört hat." Da- Blatt setzt dann auseinander, daß land und Italien auf ihr Banner geschrieben hat. Diese Partei, verstärkt durch nur ein Katholik römisch.deutscher Kaiser sein konnte und schließt: „Entweder haben die versprengten Reste des Welfenthums und in gleicher Richtung wirkend mit die ketzerischen Publicisten die Geschichte arg entstellt, um sie zu ihren gottlosen den Internationalen, arbeitet unausgesetzt daran, das Vertrauen auf die Con- Zwecken zu mißbrauchen, oder, wenn sie aus Unkenntniß gefehlt haben, müssen sie, solidirung der gegenwärtigen Verhältnisse Europas zu untergraben. Ihr Streben bevor sie sich auf die angeblichen Rechte des deutschen Kaisers berufen, abwarten, ist Verwirrung, Umsturz und Krieg; sie, die sich rühmt, die Hüterin der konservativen bis dieser die Ketzerei abgeschworen und vom heil. Vater die Krone de- heiligen Principien zu sein, ist revolutionär geworden, wie sie es immer war, wenn die römischen Reiches empfangen hat. M Sch da« T Vetorecht bi Macht einer soll nicht der deutschen, sondern der französischen Regierung beizumessen sein. Berlin, 8. Juli. Der gestrigen Versammlung der hiesigen Maschinenbau- Arbeiter wohnte seitens der fünf Fabrikbesitzer, welche die Erklärung vom 15. Mai Die bekannte Rede des Papstes hat den durchsichtigen dünnen Schleier erließen, nur Blum bei. Die Versammlung beschloß einstimmig, durch den vollständig gelüftet. Einen unverhüllteren und leidenschaftlicheren Ausdruck konnte Zwölfer-Ausschuß mit den Unterzeichnern der Erklärung nochmals zur Anbahnung der fanatische Haß gegen Deutschland nicht finden, als in jener Rede, von der eines Verständnisses in Verbindung zu treten, und inzwischen zur Beseitigung von man im ultramontanen Lager wohl wünschen möchte, daß sie nicht gehalten wäre, Mißverständnissen den eingenommenen Standpunkt durch die Veröffentlichung de- da mit dieser Rede der Heuchelei die Maske abgerissen ist. Dem Spiel, gelegent- Protokolls in den Zeitungen darzulegen. lich die rücksichtslos die tiefsten Pläne enthüllenden Organe der Partei zu ver- Berlin, 8. Juli. Die Kaiserin und der Kronprinz reisen heute Abend- leugnen, ist ein Ende gemacht, seit der Papst selbst den Schleier gehoben und 10 Uhr zur Feier der Enthüllung des Stein-Denkmals nach Nassau ab. Der seine Gesinnung gegen Deutschland, seine Wünsche hinsichtlich des neuen Reiches Kronprinz kehrt Donnerstag hierher zurück und tritt am 15. d. M. mit der H »* txw M i1 Jim11 tu tiiOiid)* atlianj 8 * tW “ itl tl»1' |p(it«»' Ml 12. 3«"” yaffli«- ’■ irnylti jejen M auf 3*1 tut (« ui Itaeifd) fl W stfiiu Mpyyuif.rtl'4 röKrreföÄ"Uu. au» d-r Schutt vlaud-rn', offen erklären, die Internationale. Das sind nun allerdings für den Augenblick sehr phantastische Bestrebungen, aber die Zukunft könnte doch Verhältnisse bringen, dte auch den jetzt noch phantastischen Bestrebungen eine reale Grundlage geben, wenn wir nicht entschlossen den Gespenstern zu Leibe gehen. Unsere Aufgabe ist es, den Romanismus zu bekämpfen, ehe sich ihm ein weltlicher Arm zur Ver- fugung stellt. Erschlaffen wir in unserem Widerstande, zeigen wir uns schwach leuchtung der Bäderlet mit benaaUsch-« Flammen. Morgen gibt Se. Majestät — ve£$ Bonner Husarenregiments ein Diner. Gardelegen, 3. Juli. Der „Germania" wird von hier geschrieben: „Seit Jahren bestand hier eine katholisch- P-ivatschul-; im Frühjahr trat ein Wechsel in der Person des Lehrers ein; die Zeugnisse des neuen Lehrers, welcher das Examen bestanden hat, wurden unter Nachsuchung der Conresston vor etwa zwei Monaten e.ngereicht. Heute erscheint der Bürgermeister in Begleitung des neuen Schn,Inspektors Prediger Kallenbach in der Schule, verordne, die sofortige Schließung der Schule und g-stattet nur Ertheilung de« Religionsunterrichts; den Eltern ül DolllCI Itffl Fit fofcfpn tfcro «KW » « rcx- . . ^erlm, 5. Juli. Der „Köln. Volksztg." wird aus Berlin geschrieben * Seitdem der Kaiser von der Ansprache des Papstes an den deutschen Leseverein Kenntnlß erhalten, hat Fürst Bismarck in dem Prozesse gegen den Bischof von Ermeland gewonnenes Spiel. Symptome dafür, wie man es verstanden hat, diele Ansprache an Allerhöchster Stelle in dem Kampfe gegen die katholische Kirche zu verwerthen, liegen in den neuesten Berichten aus Ems vor, welche von einer plök-- lich v-rand-rt-n Stimmung des Kaisers sprechen und jeden Zweifel daran nehmen, ta6 ^^Maßregelung Bischofs Kremrnh ferner noch an entscheidender Stellan Widerstand stoßen werde. Ja, mehr noch. Es läßt stch bereits mit Gewiss. h-,t Vorhersagen, daß die Verhängung der Amts- und Temporaliensperrc gegen den Bischof von Ermeland nur das Vorspiel zu weitergreifenden Maßregeln gegen den g-sammt-n Episkopat bilden wird. Darüber kann man stch angestchts der Drohungen, mit welchen die Provinzial-Correspondenz heute ihren die päpstliche Ansprache krttifirenden Aufsatz schließt, nicht mehr täuschen. J8“1“1' 6' 3,uIL H'" Schulze-Delitzsch hat die lange gehegte Absicht, sein Mandat zum Abgeordnetenhause niederzulegen, jetzt auSgesührt, und wird stch nun um so ruckhaltSloscr der verdienstlichen Thätigkei, hingeben können, die er al« Anwalt der deutschen Genossenschaften entwickelt. Dem parlamentarischen Leben 8 f-n ^a,Uo® ”er,0.r,ni Cinn im Reichstage, wo sein Austritt eine schwer j 8U füllende Lucke lassen wurde, wird er verbleiben. Wien, 6. Juli. Die Deutsche Zeitung will wissen, daß in sjnf»* Nachrichten aus Rom eingetroffen seien, die eine ernste Berfchlimmeruna ,m Befinden des Papstes anzeigen. Natürlich würden, s.tz. ste hinfu 'd' " omm n küb? und sofort b-haupt-n, Pius IX. habe si» s,j', wohler ge" sus>"' f? ? tben Ms trotzdem werde es eine« Tages und vielleicht in aani kurier Ze t nothig werden, einen neuen Papst zu wählen, und es liege im gemeinsamen Interesse, -inen Mann von gemäßigten Anschauungen auf den Stuhl Bdit « bringen, blS jetzt aber scheine darüber unter den betreffenden Rcaierunaen nnA 8« keine bestimmt- Verabredung erzielt zu sein; di-- s-j -rklärlichTa dl- Cu?tt auf diesem Gebtete zu sehr im Vortheil stch befinde: ehe die Mächte sich verllän- den werde der neu. Papst gewählt sein und erst dann könnten die R^.runa-n S ellung nehmen, dann aber muss- jede Halbheit aufhören. Wir erwähnen dies? Stimme nur als einer von den vielen in Oesterreich, welche auf ein acmTfTL dringen. Da« „Vaterland" ergeht stch h-u.7wi?d-r in B?tt7ch Ina » über die Seeschlange der Clerikalen in Oesterreich, nämlich über die n ,S blllianz gegen Rußland, um „nochmals zu betonen, daß ein preußisch" österreichischer Offensivkrieg gegen Rußland Frankreich aller Wahrscheinlichkeit zum sotortia-n Anickluß an die l-tzt-re Mach, bewegen würde/ «omtt An W-Ä unabs-hbar-n Folgen entzündet würde. Da« Amüsante dabei ist nun, 2 TnZ"/ bt6Dr 's» bewaffne, ha.. Wenn wir dagegen Di- Zahl der ko.h°lisch-n Schulkind-- beträgt TÄÜ.« (?) ,U OrßQnL. ^Srerch durchführen, so werden Insterburg, 4. Juli. Gestern war der Bischof von Ermland Dr flremenh Wir n cht nur die unveräußerlichen Rechte des Staates zur allgemeinen Geltung in unserer Slavt, um die Firmung zu ertheilen Diesem Umüinde vJ'ut br n9en , fOnber« auch den Weltfrieden vor der einzigen Gefah? sichern, die ihn auch zuzuschreiben, daß sich zu dieser Feier ^mehrere $efe^ gegenwärtig bedroh^ Jeder Erfolg Deutschlands im Kampfe gegen die Confessioncn, weniger Katholiken, deren Anzahl durch die Bilduna 3 h ntt ." S3lf4iof« an die Firmlinge dürfte nur hervorzuhcben sein, dass derselbe dir Zeiten der Kirche al« schwere bezeichnete und dte Firmlinge, welche nun durch Firmung gestärkt, rrmahnte, nicht Irrlehren zu folgen und dem alttn Glauben, der heute noch so wie immer gelehrt werde, treu zu bleiben. in t .Machen, 7. Juli, ZI/? Uhr Nachm. Unter großem Andrange de« Volke« J? Ta ^b'schof von Utrecht Gottesdienst und Firmung vollzogen worden T* sknebrich ließ der Erzbischof vor der Ertheilung der Fttmuna eine’ „apostolische Ansprache an das Volk, die Firmlinge und den Cl-rus vorttagen Alles ging in g-hob-n-r Stimmung vorüber. Morgen reist der ffribifrhnf L W\un, um Dienstag dort zu firmen, Mittwoch'nach Mettng, u^L.L dort zu firmen. In Kempten wird er Sonntag functioniren. ® Utl*ten j, ,®”Itn45 3ulL W,c der „Reichsanzeigcr" berichtet, beschloß der Bundes. rath n der Sitzung vom 28. v. M., auf Antrag de« württembergiichen B-voll- ti' / S'*“9 auf 6ie Veröffentlichung der Verhandlungen des Bund-s- w a70Ja)i?/nn 6tr Geschäftsordnung hinzuzufüg-n: §22. Unmittel. L r T Bundesraihssttzung wird ein dte Vcrhandlungsgegenstände und den ^-bal' der Beschlüsse kurz zusamm-nfassluder Bericht durch den Reichs- ,um sofortigen Anschluss anzeiger veröffentlicht. §23. In größeren Zeitabschnitten wird eine für die!kr7g «on unabM-? offen und unumwunden ausgesprochen hat. Kronprinzessin und den zwei jüngsten Kindern die Reise nach Berchtesgaden an. Officiöse Kundgebungen lassen keinen Zweifel darüber, daß die Reichs- Ems, 7. Juli. Kaiser Wilhelm liegt seit dem 25. Juni hier seiner Brunnen- regierung die Aeußerungen des Papstes als einen Act der Feindschaft auffaßt, cur in unverkennbar heiterer Stimmung ob. Der hohe Gast trinkt mit großer dem gegenüber Abwehr dringend geboten ist. Die Provincial-Correspondenz Pünktlichkeit feinen Keffelbrunnen, versäumte bis jetzt keine einzige Theatervorstel- spricht es aus, daß in den Worten des Papstes ein Fingerzeig für die Regierung lang, und zeigt in Haltung und Wesen unvermindert dieselbe Rüstigkeit und liege, daß es sich bei den kirchlichen Fragen nicht um die Meinungen und Hand- Frische, wie in den früheren Jahren. So bestätigt sich von Neuem, daß die hingen einzelner Bischöfe, sondern um einen einheitlich geleiteten Kampf handelt, Mühen und Erregungen des Krieges spurlos an ihm vorübergegangen. Die daß daher auch die Abwehr nicht auf den einzelnen Fall gerichtet fein darf, Saison von Ems hat seit der Ankunft des Kaisers an Leben gewonnen, ist aber sondern stets den großen Zusammenhang der antinationalen kirchlichen Bewegung noch nicht auf der Höhe jener des Vorjahres. Bemerkenswerth erscheint, daß sich im Auge behalten muß, und daß wir uns bei jedem weiteren Schritte bewußt 1 ’ ~ " ........ 5*!«^ Wfitrn. L' iecht ü,h/ ".^le -Ä ‘"‘"««nttr, tgt ,®hnle,t|r laiti gattlefe« b'"' »üfftn fit »" wfi l0’iy|n ItuM. datz dtt N«. geglaubt, ble Salificatigg lr,R Werbt trsvl. Briten sich bit ?n erst mit dem ^er Äatistcation meffen sein. B Maschinenbau« n9 vom 15. Mai ®’9i durch den 9 jur Anbahnung ' Beseitigung von losfenttichung de- en heute Abend- Nassau ab. Der d. M. mit der kerchtesgaven an. er seiner Brunnen« trinkt mit großer ge Theatervorßel« >e Rüstigkeit und Neuem, daß die bergegangen. Die semonnen, ist aber erscheint, daß sich glänzten, wieder t Stadt Em- zu ung vereitelte Be« gibt Se. Majestät ^schrieben; „Seit srühjahr trat ein n Lehrer-, welcher ineesstvv vor etwa m Begleitung deö rdnet die sofortige n-unterricht-; den ule (?) zu WM. nt, Dr. Aremtnh, ,de war es wohl der versediedenea ldung einer alt« M hatte. Aus uheben sein, daß zirmlinge, welche *n und dem alten 'leiben. W de- Volke- vollzogen worden, ut Firmungein< Eleru- vortragen. r Erzbischof nach gf um Donnerstag . in ißieB viplo' ' aieeschli'vimerung . u( tif fromm«« i ni[ as«b'“ 81' V(„ ,°«j W’ -"'S? ’r,*i St*»** daß da- ,-Vaterland" im Verlsuf seiner weisen Betrachtungen auch ven Fall erwägt, dntz Kürst Bismarck an eine solche Allianz gegen Rußland niemals im Ernst gedacht hat. Den Schlüssel zum Verständuiß der Allianzgerüchte findet das „Vaterland" natürlich in dem „Kampfe gegen das Papstthum", in dem „Versuche, die einzige moralische, allen ephemeren Erfolgen überlegene Macht zu stürzen oder vielleicht noch mehr dem preußischen Interesse dienstbar zu machen; die Trippel« allianz gegen das Papstthum, das dürfe man als die Pointe der Bismarck'fchen Politik ansehen." Die Spitze dieser Herzensergüsse ist dann gegen Andraffy ge» richtet, an den „dieses Ratsonnement als Warnung gerichtet wird." Dann ruft das klerikale Blatt schließlich aus: „Wir wollen nicht, daß Oesterreich einen Judaslohn erwerbe!" In einem zweiten Artikel: „Der Kirchenstreit in Preußen", wird das „Vaterland" noch deutlicher, indem es sagt: „Graf Andraffy bewunderte am 12. Januar in seiner Antwort an die katholische Deputation die Freiheit des Papstes, Beust die Achtung und Liebe, womit die italienische Regierung PiuS IX. umgibt; doch Beust machte mit der italienischen Regierung zur Beraubung des Papstes mit, und jetzt macht Graf Andraffy die Stoß-inS-Herz-Politik mit. Dagegen äußert die „N. Fr. Pr." in ihrem heutigen Leitartikel: „Jetzt und wohl auf Jahre will Rußland den Frieden. Möchten wir auch seinen Versicherungen und selbst seinen Handlungen mißtrauen, so liegt doch klar, daß es nicht Krieg führen kann, so lange Deutschland und Oesterreich zusammenstehen." Die sehr sympathische Aufnahme der Ernennung Blumer'S zum russischen Generalkonsul in Pesth von Seiten der ungarischen Blatter ist der beste Beweis, wie wenig mißtrauisch die Ungarn und ihre Führer und zumal Andraffy gerade jetzt gegen Ruß- -land gesinnt sind. (K. Z.) Holland. Antwerpen, 7. Juli. Eine Deputation der Hauptstädte des Landes ist Hier angelangt, um eine große liberale (anti-katholische) Manifestation zu veranstalten. Der Enthusiasmus ist unbeschreiblich, die Menschenmenge außerordentlich. Frankreich. eingesandt worden sind, beläuft sich die Zahl der vorhandenen Cholerakranke» bereits auf 1267 und hat sich die Epidemie auf das Gebiet Bessarabien und die Gouvernements Wolhynien, Iekaterinoslaw, Kiew, Kursk, Mohilew, Orel, Podolien, Rjäsan, Charkow, Cherson und Pultawa ausgedehnt. Im Gouvernement Moskau sind in der Stadt Bogorodsk auch zwei Personen erkrankt, aber auch genesen. Am schwersten ist die Stadt Kiew heimgesucht. Türkei. Konstantinopel, 2. Juli. Die vom hassunistischen „Courrier de l'Orient" ausgesprengte Nachricht, die Pforte habe ihre Anerkennung des neuen armenischen Patriarchen Küpelian davon abhängig gemacht, daß dieser die Bestätigung des Papstes nachfuche, resp. erhalte (was ja nach der Lage der Dinge durchaus vergeblich resp. unmöglich ist), wird jetzt, wie zu erwarten war, als durchaus unbegründet bezeichnet. Der Sultan hat gerade im Gegentbeil ertlärt, die Wahl des Patriarchen bleibe unter allen Umständen giltig. Die Proteste der Curie sind ad acta gelegt. Nubar Pascha hat mit der Pforte eine förmliche Uebereinkuuft abgeschlossen, wonach alle Rechte des Khedive anerkannt werden. Bei Bofforoh hat ein Nomadeneinfall stattgcfunden. Local-Notizen. Gießen, 9. Juli. Gestern Nachmittag fand man in der Lahn am Wehr der Goldschmidt'- schen Mühle die Leiche eines seit Freitag vermißten Gärtnerburschen. Dieselbe war vollständig angekleidet und soll eS überhaupt zweifelhaft sein, ob der Todte ein Selbstmörder oder Verunglückter sei, oder ob demselben Gewalt angethan wurde, da namentlich das Gesicht sehr zerkratzt war. — Bei dieser Gelegenheit möchten wir unS die Frage erlauben seit wann eS in Gießen Mode ist, daß man eine derartige Leiche am Hellen Tage und nur nothdürftig zugedeckt durch die Stadt transportirt? Man sollte doch billigerweise den Gefühlen der Einwohner Rechnung tragen und derartige Scenen vermeiden. Der unfreiwillige Ablick einer derartigen Leiche ist denn doch nicht Jedermanns Geschmack. • Heute Morgen passirten Ihre Majestät die Kaiserin und der Kronprinz, welche sich zur Enthüllung des Stein-Denkmals nach Nassau begaben, unsere Stadt. Paris, 6. Juli. Man versichert, Thiers habe beim Empfange am Donnerstag seine Bereitwilligkeit zu erkennen gegeben, der Steuer auf Rohstoffe zu entsagen. Dann müsse aber die Nationalversammlung anderswo die nöthigen Einnahmen zu finden wissen. Namentlich müsse die Steuer auf die GeschäftSumschläge angenommen und die auf Patente erhöht werden. Versailles, 7. Juli. Der Vertrag mit Deutschland ist gestern ratificirt worden. Finanzminister Goulard wird morgen einen Gesetzentwurf einbringen, durch welchen die Regierung zur Ausgabe der Anleihe ermächtigt wird. Der Gesetzentwurf stellt der Regierung die Wahl des Zeitpunktes und der Bedingungen anheim. Versailles, 7. Juli. Die vom deutschen Kaiser vollzogene Ratification-. Urkunde zu dem gestern durch die Nationalversammlung ratificirten deutsch-französischen Vertrag ist vergangene Nacht durch einen Feldjäger hier cingetroffen. — Graf Arnim wird Montag nach EmS abreisen. — Es wird bestätigt, daß Marschall Mac Mahon auf der am Freitag bei dem Präsidenten der Republik stattgehabten Soiree erschienen ist, um gegen die circulireuden Gerüchte über dem Präsidenten feindliche Schritte zu protestiren. Hinsichtlich der parlamentarischen Ferien wünscht Thiers dem Vernehmen nach dringend, daß dieselben noch vor Ende des Monats beginnen möchten. Spanien. Madrid, 5. Juli. Der Finanzminister hat heute mit der Bank von Paris einen Vertrag über eine Anleihe von 40 Millionen Francs abgeschlossen zu den- selben Bedingungen wie die neuesten Operationen. Die vormalige Majorität der Corte- hat beschlossen, sich an den Wahlen zu betheiligen. Die Republikaner haben den gleichen Beschluß gefaßt. Die letzten Banden in Biscaya unter der Anführung des Pfarrers von Guernica haben sich ergeben. England. London, 8. Juli. Ein Telegramm der „Times" aus Paris meldet, es gehe das Gerücht, die deutsche Reichsregierung habe bei vier katholischen, das Vetorecht bei der Papstwahl besitzenden Mächten vertraulich angefragt, ob nicht dem künftigen Conclave gegenüber ein Einoerständniß zu erzielen sei. Drei dieser Mächte hätten ihr Einverständniß mit einem derartigen Schritte erklärt, die vierte Macht einen solchen für inopportun erklärt. Rußland. Petersburg, 3. Juli. Nach den im „R.-A." mitgetheilten officiellen An- gaben, die dem Mevicinaldepartement in der Zeit vom 25. Juni bis zum 2. Juli Börsenberichte. Frankfurt a. M., 8. Juli. Fast möchte man annehmcn dürfen, daß die immense Hitze im Börsensaal auf das Geschäft lähmend einwtrke, wenn man nicht wüßte, daß BoursierS wie Private von der bevorstehenden französischen Riesenanleihe präoccupiri sind und ihre disponibeln Capitalien für selbe zurückhalten. Kein Gebiet deS Courszettels konnte sich heute eines besonderen AnimoS rühmen und die Umsätze nahmen nirgends außergewöhnliche Dimensionen an, Lombarden eröffneten bei 221, mußten aber im Verlauf des Geschäfts %—% st- davon abgeben. Credtt- actien konnten ihren AnfangScourS ebenfalls nicht behaupten und gingen bis 248V2 retour, besserten sich aber später wieder um % st- Staatsbahn blieb anfänglich ganz unbeachtet und erst später wurden etliche Schlüsse darin zu 259%—260 gemacht. Oesterreichische Nationalbank still. Darmstädter uud Meininger fest, ebenso deutsche Effectcnbank. Von hiesigen Banken war heute Bankverein en haute, indes aus uns noch unbekannten Gründen. In Bahnwerthen war stiller Verkehr und neigten die Course eher zum Weichen. Am besten gingen Franz-Joseph und Elisabeth. Deutsche Suiten ohne Begehr. Loose umsatzlos, ebenso Staatspapiere. In Prioritäten wurde Einiges von ungarischen Sorten aus dem Markt genommen, ohne jedoch den CourS wesentlich zu irrittren. Amerikaner ausgeboten. BSrsennachrichte». 8. Juli 1872. Preuss. 4%% Oblig. 103 Krankt 3%0/0 Obi. 87% Nass. 4% 0/0 Obi. 993/4 Kurhess. 4% „ 94% Gr. Hess. 50/0 Obi. 101 n n 4% n 981/, , „ 3V8% „ 92i/4 Bayer. 5% „ 100% „ 41/2% 1jährige — „ 4% 1jährige 95 Würtemb. 4%% Obi. 993/4 Baden 4%% Obi. 0. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 65 „ Papierrente 58% Spanier, neuest. 3% 29i/2 Amerik. Bonds 1881r 99% „ n 1882r 96% „ „ 1885r 97% n , 1887r 97% Actien. Frankf. Bank 141% Frankf. Vereins-Kasse 142 Darmst. Bankaot. 483% Wien Bankaktien 899 Oeet. Creditaot. 350 Galizien 258 Aetieia» 5% östr. F. St. E. B. 361 Lombard. Bahn 220% Ludwigsh.-Bei.bach 202 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 139 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 83% PrforltSten? ~ 3% öster. Stsb.-Prior. 59% 3% öst. s. Lombard 513/4 3% Livorneser 39% 5% Tosoaner 613/4 5% Elisabeth.-Prk-r. 84% do. II. Emiss. 84% Anlehen*8oose. Darmstädter ll.50l.oose 182% n 25 „ __ Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. 45% Braunschweiger 21 30/a Oldenburg, ä 40Thlr. 39 4% bayr. Präm.-Anl. 113 4% badische Loose 111% Badische fl. 35 Loose 693/a Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätslooae — 1860r Loose 9 43/4 1864r „ 156% Weehael» Amsterdam k. 8. 98% Augsburg k. S. 99% Berlin k. S. 104% Bremen k. S. — Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. S. 87% Leipzig k. S. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93% Wien k. 8. 105% ditto m. 8. 105% ditto 1. 8. 105% Disconto 4 0/0 Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankens!. 9 23—24 Engi. Sover. 11 49—51 Buss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 25%— 26% Allstem einet A nzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 3236) Wegen Chaussirung eines Theils des Glei- berger Wegs kann derselbe bis auf Weiteres nicht befahren werden. Gießen, am 8. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______Vogt._____________ Bekanntmachun g. 3209) Auf an uns ergangene Requisition fordern wir sämmtliche beurlaubten in Gießen wohnenden Militärpersonen auf, innerhalb acht Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung im Anzeiger an gerechnet, ihre Besitzzeugnisse zur Kriegsdenkmünze für Combattanten kpro 1870/71, sowie die Kriegsdenkmünzen für Nicht-Combattanten pro 1870/71 bei dem Beztrks- feldwebel Hainbach dahier in Empfang zu nehmen. Gießen, am 6. Juli 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Main -Weser - Bahn. 3238) Die Ausführung der sämmtlichen Bauarbeiten, incl. Material-Lieferungen zur Erbauung von Bahnwärter-Wohnhäusern, und zwar 2 doppelten auf Station Lollar, 1 desgl. auf Station Nauheim, und 1 einfachen auf Station Butzbach soll auf dem Submissionswege vergeben werden und ist hierzu Termin auf Freitag den 19. l. Mts-, Vormittags 11 Uhr, auf dem Bureau der unterzeichneten Betriebs- Jnspection anberaumt, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Ueber- nahme - Bedingungen eingesehen werden können. Die Submissions-Offerten, mit der Auff schrift: „Submission auf Bauarbeiten zur Her-' stellung von Bahnwärter-Wohnhäusern" versehen, sind bis zu dem bezeichneten Termine ebendaselbst portofrei und versiegelt einzurcichen. Frankfurt, den 5. Juli 1872. Königliche Betriebs-Jnspection. Heyl. Bekanntmachun g. 3249) Dienstag den 16. Juli er., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Bahnhofe vor dem Etappen-Wachtlocal: 1 an einem Rade schadhaft gewordener Kolonnen - Wagen; 1 Oberbett und 3 Kissen mit guten Federn; 1 Keilkissen, mit Seegras gefüllt; 2 große Wasser- fässer und 2 kleinere Fässer mit eisernen Reifen; 2 große kupferne Kessel; eine Anzahl eiserne Röhren, die während des Krieges eingerichtete Wasser- und Gasleitung ; sowie circa 300 Stück den Kriegs - Gefangenen abgenommenen Taschenmesser öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden Gießen, den 9. Juli 1872. Königliche Etappen-Jnspection. Äonni Bett' echHt, und De ein blaues \ mal gefthlt« Giehe A Morgens 8 Au vom 21. v. Auskunft zi D 1 w t Aus! ^Qnofrn Si hiervon in £ Di fwt baar b T> Mach, sch Men, maii] vn fammtli ^eSlnäßigei J**ta d I» ; !k 51i frucht- und Meblpreife in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchlmärtten. Hafer Auf dem Markt Mit.- preis ^tormalgewich^ per Malter: Warzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Neoaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Unlv.-Drucker.i (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzen. Walzen. Atom. Gerste. Spelz. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit. preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit-- preis auf' gefi verk. fl-kr. auf- gef- i verk. fl.fr. auf- tief. verk. | auf- gefi verk. ff. fr. M. ] M. T M- । M. M- 1 M- — — 1 -1- M. M. 5 I 5 16 — 9 9 10 41' 6 6 8 30 — — — — - 31 15'46 — ! 94 1" 31 - 1 96 7145 — — — — 6 ! 5 Ist— 7 | 3 12 — 2 1 10- — — — — - 157 16 14 - i 7S 10 9 - - -1- — — — - Erbsen. Linsen. Wicken. Äirtoffcln. Weißmehl. Roggen mehl. Auf dem Markt Mit. preis Ans dem Markt Mit. preis Auf dem Ntarkt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis I auf-1 ' gef. j | perf. r± « 2 ff.fr. auf- gef. verk. fl.fr. ! auf. ! gef- ! | verk. fl.jfr- fl. fr fl fr M- | M- M. । M. M. M. 1 M. M. 1 — - -— — - — — j — — — — — — — —।— ------------- 1 ------------- — — - --' — — — — - - _____________1____________ — — — — — — — — — — 38 4I57 — — — 1 — _ — ___ —— - — - - - _________* -_______ _ _ _ _ 1 — — — — — — — 1 5,20 — — — — Fruchtmärttc. Juli. Gießen — Alsfeld — Grünberg 6. Lauterback 6. Main z 5. Feilgebotenes 2713) Vene Matjes1 Flick 4‘ Kröll Loml-Gewerbr-«. Industrie-Ausstellung Main - Weser - Bahn. Bermiethungen. vorräthig bei 3147) Vermischte Anzeigen. 3246) Gesucht ein Aceordr.nt für Backsteinfabrikation von einem Frankfurter Haus. Näheres bei E. Eichenberg. 2547) Das von Madame Ufer seither bewohnte Logis ist anderweitzu vermiethen. Justus Diüller, im Einhorn. i idda 635. 10i5. Vorm. 23°. Nachm. 75. Abds. ' * bedeutet Eilzug. vom 15. August d. I. ab zu vermiethen. Carl Em melius. Fulda 65°. 8Z5*. Vorm. 245. 420. Nachm. 10'v. Adends. 685) Liebig's Fleischextract, achtes, von Fray Bentos, und Condenfirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen I. A. Busch Söhne. 3251) Tüchtige Maurergesellen und! Handlanger können gegen guten Lohn Be-! Gelnhausen 103^. Vorm. 23o. Nachm. 73o Abds, schäftigung erhalten bei - ikSrt fi3s inas oqn rys Balth. Strauch. Oberhessische Eisenbahnen. Abfahrten von Gießen: Fulda 5 9 Vorm. 12"o. 9kachm 7'ö^. 7". Abds. 3227) Dem geehrten Publikum und den Gönnern des verstorbenen Herrn PH. Oppermann hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das von demselben betriebene Geschäft unterm Heutigen käuflich übernommen habe, und solches in der seitherigen Weise fortbetreibe. , , r , , , Ich bitte, das Vertrauen, das meinem Vorgänger in so hohem Maße bewiesen wurde, auch mir gütigst zu Theil werden zu lassen. Gießen, den 1. Juli 1872. Hochachtungsvoll Adam Galdan, vormals PH. Oppermann, Neustadt Nr. 56. tft der zweite Stock meines Hauses, bestehend aus 2 bis 3 Zimmern, Cabinet, .Küche rc-, zu vermiethen. H- Werner, Kaplansgasje Nr. 227. den bei einem wöchentlichen Lohn von 12 bis 14 Gulden gesucht. Dauernde Beschäftigung. Reisekosten werden vergütet. Wbt K Mühe, Handdreschmaschinen, mit und ohne Strohschüttler, ! 3151) Das Logis, welches Frau Kreetz seither bei mir bewohnte, ist zu vermiethen. Carl Frech. 3234) Ein großes, gut möblütes Zim- ------— --- mer, mit der Aussicht auf die Straße, ist 2395) Der untere Stock meines Hauses, zu vermiethen und sogleich beziehbar; auch au§ g Piecen und Küche rc. bestehend, ist In. fCtr-rf irteinpct Cirtiiffä bestehend 1 nh in vermiethen. Verloosungs - Anzeige. 3235) Mit der am 11. September d. I. dahier zur Eröffnung ge- lanaendeu Local-Gewerbe- und Industrie-Ausstellung wird eine Verloosung werthvoller Gegenstände, als: vollständige feine Möbel-Garnituren, Pianmo s, Schranke, Betten, überhaupt Gegenstände häuslicher Einrichtung aller Gewerbebranchen Mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern werden 20,000 Loose das Stück zu einem Gulden, im Großherzogthum zum Vertrieb kommen und werden Gewinne im Gesammtwerthe von 14,000 Gulden ansgeloost. D»e Ver- loosuuq erfolgt am 1. Oktober d. I. auf dem hiesigen. Svrdthause. Für Rheinhessen haben die Firma P. BertgeS «fr Cou,p. m äffiox :tn18, für Starkenburg und Oberhessen Hr. Garl (9aule m Darmstadt, sowie deren Agenten (in Gießen di- Expedition des Anzeigers) den Ver- kauf der Loose übernommen. Qu zahlreicher Betheiligung ladet ein Worms, im Juli 1872. Die Ausstellnngs - Commrspon. ; jQöoi aaqö "öpnvaT Pipn? usstosß tmtidj jnv asnvPjnF aaq oqdj® uaupiU30nD uiaq aszun unu tzrrj thaff anspnquoZ 19(2; w\ usuQL 3252) Ein großer und schöner Bauplatz in dem Domanialwald-District Franzen-in bester Lage ist zu verkaufen. Näheres Wald versteigert werden: 'bei ™ 4150 Wellen Eichen-Schälholz, j____________am Neuenweger Thor. 1 Eichen - Stamm von 19 Centtmete', ^^6) Eine gute Doppelflinte zu ver- Durchmester und 8 Meter Länge, fQUten Näheres bei Herrn Ockel am 241 Eichet^-Stangen von 3-14 CenNmeter! rau -/cao Durchmesser und 2.2—7 Meter Lange. Neustadter Fyor. _______________ zu Baumstützen, Gerüststangen und der-- 2953) Einige Fuder Haferstroh sind bei gleichen geeignet. . Ludwig Kämmerer, Seltersweg, zu Zusammenkunft Vormittags präcis baden. _______________ 9 Uhr in dem Holzschlag. , 3103) 726 OKlftr. Acker auf der Stephans- Greßen, den 5. Jult 1872.. mark welchen bisher Hr. Ludwig Magel Großherzogliche Oberforsteret Schtffenberg. ' t tatte hghx ich auf weitere drei "rgt. Jahre zu verpachten. Joh. Hch. Busch. 3250) 1 Wagen mit eisernen Achsen, 1 Pflug, 2 Eggen, 1 Pfuhlfaß, mehrere Seile, welche sich zu Rollseilen eignen, Donnerstag den 11 Juli 1872, Nachmittags 1 Uhr, die Christian Fink's Wittwe zu Arbach freiwillig versteigern.________________ Holzversteigerung in der Ober- , 3240) Ein gewandter Kellner kann gegen Dachdeün-^tscucn. gutes Salair sofort Stelle im Rappen 3241) Tüchtige Dachdecker-Gesellen wer-! finden. . Abfahrten von Gießen nach: Frankfurt 519.7. 8^*. 11 w. Vorm. 4^°. Nachm. 7w*. 8. Abds 2i7. Nachts. Cassel 45. S33* Ilse. Vorm. 4«. Nachm. 712*. Abds. 1220. Nachts. Marburg 45.758.8'3 *. II56. Vorm. 442. Nachm. 712*. 8«. Abds. 1220. Nachts. Ankunft in Gieren von: Frankfurt 7“ 8^*. 11". Vorm. 3". 43«. 734* Nachm. IO53. 1216* Nachts. Cassel 8'113o. Vorm. 420. Nachm. 73'*. Abds. Ilio. 227. Nachts. Marburg 5". 817* ll3«. Vorm. i-o. Nachm. 659. 731* Abds. Hi». 227. Nachts. * bedeutet Eilzug._________________________ Cölln Gießener Eisenbahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz (Cöln) 6". 8i0*. Vorm. 12. Mittags. 4i°. Nachm. Dillenburg 6". 8i0. Vorm. 12. Mittags. 410. Nachm. 7'0. Abends, Ankunft in Gießen von: Deutz (Cöln) lla°. Mittags. 35°. Nachm. 7*. 11". Abends. Dillenburg 75°. II30. Vorm. 360. Nachm. 7* 11". Abends. * bedeutet Eilzug. NB. Sämmtliche Züge der Cöln - Gießener Bahn haben Anschlnß an die Nassauische Eisen '-ahn via Wetzlar und vico versa. ! Gelnhausen 55.8. Vorm. 12. Mitt. 53°. Nachm. 3196) Ein Mcchanikcrg-hülfe findet! Ankunft in Gieflen von: dauernde Beschäftigung bet Cbr. Jung. - - -..... — ® — - 2154) Eine geräumige Familienwohnung, sogleich beziehbar, ist zu vermiethen Kansteiberg Lit- B Nr. 68-__ 3247) Das von Herrn Nealsckuldirector Stein bewohnte Logis ist bis 1. September zu vermietben. Hintergasse A- 38. 3248) Eine Stubc zu vermiethen bei Schre ner V 0 lp. 3202) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu verntiethen. Neuenweg B- 194. 3239) Drei Zimmer mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und baldigst zu bt: ziehen. Lit. D- Nr. 201- 3232) Das der Frau C- Spengel's Wittwe gehörige Wohnhaus nebst Laden am Diarktplall dahier ist unter günstigen Bedingungen durch den Unterzeichneten zu vermiethen. Gießen, den 8- Juli 1872. ______________M. Pilger. 2875) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Walllhorstraße Nr. 199.